Kommentare

SPD standhaft bleiben

Liebe SPD, unbedingt standhaft bleiben! Das die CDU Forderungen gleich wieder abwürgen will für vielen Bürgern zu Gute kommen sollen spricht doch Bände! Viele in Deutschland haben genug, nicht speziell von der CDU, aber von der "alternativlosen" und vor allem schweigsammen Politik der Chefin. Wenn sie in den Thron kommen soll mit SPD dann nur zu einem hohen Preis, ein Preis, der idealerweise den klassischen SPD Wählern nutzt. Und nein, dass sind keine abgeworbenen CDUler, sondern einfache Arbeitnehmer für die soziale Gerechtigkeit wichtig ist!!! Nicht vergessen, das ist Auftrag von Anfang an!!!

Schön und gut

Man muss ja nicht gleich teuer und aufwändig komplett umstellen, sondern schlicht die größte Quelle potentieller Ungerechtigkeiten abschaffen: Die Absurdität, dass Ärzte die identische Leistung unterschiedlich abrechnen und von den privaten Kassen ein Vielfaches dafür erhalten. Natürlich werden Privatpatienten damit bevorzugt behandelt! Jede Praxis muss Geld verdienen und wenn ich pro Tag mit Privatpatienten bei gleichem Aufwand mehr verdiene, dann versuche ich natürlich den Anteil Privatpatienten zu maximieren. Vielleicht nicht bei Notfällen, aber sicher bei der Terminvergabe.

Ich bin übrigens privat versichert, das kostet mich ca. das selbe wie der GKV Beitrag, nur dass meine Frau und meine Kinder gesondert versichert werden müssen! Kostenseitig ist das mitnichten ein Vorteil, nur um die Vorurteile zu entkräften man würde sich als Privatpatient der Solidargemeinschaft entziehen. Das Gegenteil ist der Fall!

Die Union lehnt

die Bürgerversicherung ab. Sie möchte lieber Digitalisieren. Es gibt aber sehr viele Standorte ohne DSL Anschluss.
Hier wird wieder der zweite Schritt vor dem ersten gemacht.
Der Strom der Nordsee ist ein schönes Beispiel.
Auch hier wird bezahlt ohne nutzen. Steuerverschwendung.

Wichtiger wäre...

mal eine gescheite Rentenreform. Wenn sich die Parteien schon in der Regierungsbildung über so zweitrangige Themen nicht einigen können, dann sehe ich schwarz was die Lösung einer Rentenreform angeht.

@ 11:01 von Skywalker

Ich habe selber jahrelang als Privatversicherter mit gewaltigen Summen meine große Familie versichert und damit das deutsche Gesundheitswesen großzügig gesponsort. Ihnen an dieser Stelle daher auch mein aufrichtiger Dank!

Bei der ersten Chance bin ich allerdings in die gesetzliche KV gewechselt. Die private KV wollte mich zurück und sagte, ich würde alleine für mich 26.000 Euro Altersrückstellungen in der PKV verlieren, wenn ich zu gesetzlichen KV wechsel. Trotzdem bin ich lachend zur GKV gegangen, da ich das Geld in wenigen Jahren in der GKV durch die viel günstigeren Konditionen einspare.

Die Privatversicherten als Melkkuh im deutschen Gesundheitssystem tun mir nur leid.

Frau v. d. Leyen redet Unsinn.

In Zeiten der Digitalisierung muss eine Umstellung nicht unbedingt teuer und lange dauern, vorausgesetzt man vertraut guten EU Beratungsunternehmen, die ihre Arbeit NICHT in Billiglohnländer abgegeben haben. Allein der Wille muss da sein und daran fehlt es bei den Politikern und bei den Lobbyisten der Versicherungswirtschaft. Es geht darum teure private Versicherungen zu stützen, statt es für alle gerechter zu machen.

11:13 von Unter_Lemmingen

Ich teile ihre Meinung, privat Versierte sollen nie mehr in die gesetzliche wechseln dürfen nicht. Eine Entscheidung die vor Jahren getroffen wurde, sollte man auch wieder gut machen können. Warum muss ein privat Versicherter einen bestimmten Jahreslohn unterschreiten, wenn er wieder in die gesetzliche will? Wenn die Bürgerversicherung kommt, darf man nicht schon zu Anfang Menschen davon ausschließen! Die Privaten Versicherungen sind natürlich zu verpflichten, die Rücklagen ihrer Versicherten an die gesetzlichen zu übertragen. Ist alles machbar, wenn man die Gesetze entsprechend ändert.

Die Bürgerversicherung

kommt nicht das ist auch klar.
Und wenn Sie wirklich mal kommen sollte dann wird Sie nur Halbherzig und undurchdacht umgesetzt, bei so was muss man bis zum Ende gehen und Alle heißt dann auch Alle und ohne Obergrenze.
Digitalisierung ist sicher ein ganz kleiner Teil, aber nicht der ausschlaggebende Teil der den Bürger drückt.
Vor den beiden Dingen liegen ganz viele andere die wichtig sind, die Bürger brauchen Geld zum Leben in der Tasche.
Und das steht Deutschland bescheiden da, sei es bei Rente oder Vermögen sind die Anderen uns oft weit voraus.

Gruß

Die UNION ...

... ist da eindeutig von vorgestern.

Eine solche Blockadehaltung, auch in anderen wichtigen Zukunftsthemen wie Nahrungsmittelerzeugung / Landwirtschaft (nicht Landindustrie) und Umwelt ist völlig unzeitgemäß.

Ich bin dafür, wechselnde Mehrheiten im Parlament zu versuchen. Das wäre ein Gewinn für die Gesellschaft, denn Blockierer würden sich selbst auf das Abstellgleis wegbewegen.

Deutschland muß sich mehr bewegen als es bisher der Fall war. Andere Länder direkt in der Nachbarschaft sind da bereits weiter - und besser aufgestellt.

Fällt die SPD wieder um?

Wenn die Union die Bürgerversicherung ablehnt, sind die Sondierungsgepräche schon gelaufen bevor sie begonnen haben, denn die SPD hat sie zur Bedingung gemacht. Mal sehen, ob die SPD wieder umfällt.

Ich bin mal gespannt....

...wann ich zum ersten Mal von einem CDU-Vertreter höre oder lese, was diese Partei will. Bislang höre ich inhaltlich nur, was sie nicht wollen.

Wichtig scheint zu sein, dass es eine stabile Regierung unter Angela Merkel gibt und dass alles so toll bleibt, wie bisher.

Ideen zu Rente, Wohnungen, Sicherheit usw. sind Fehlanzeige.

@skywalker, 11.01h

DAs versuche ich schon seit einiger Zeit klarzumachen.
Wenn die Bürgerversicherung die gleichen Modalitäten wie in der GKV beibehalten sollte, dann bekommt sie wenig Beitragszahler aber mehr Mitversicherte und somit Leistungsempfänger.
Abgesehen davon haben meine Frau (GKV) und ich (PKV) zu 90% identische Terminwartezeiten.

Die Notwendigkeit einer Bürgerversicherung

erschließt sich mir nicht.
Evtl. fehlen mir dazu eingehende Hintergrundinformationen.
Was mich stutzig macht, ist, dass sie von den Linken präferiert wird.
Gemessen an deren Wirtschaftskompetenz werde ich hellhörig.

(Un)Werte SPD!

Werdet ihr wieder umfallen? Ich denke, ihr werdet. Macht doch einfach das, was ihr am Besten könnt, als da wären: Lügen, Intrigieren und den Opportunismus leben.
Mit diesen drei SPD-Tugenden kennt man euch wenigstens und ihr euch aus. Das sind eure Wurzeln.
Mit den Laiendarstellern Schulz, Stegner, Nahles und Gabriel sage ich euch keine große Zukunft voraus. Überlasst das Regieren Menschen, die sich für Menschen engagieren (womit nicht zwangsläufig die CDU/CSU gemeint ist). Denn mit Menschen habt ihr es nicht so. Eher schon mit der Macht und dem gefüllten Geldsäckel.
Kurzum: Bereitet euch auf eine parlamentarische Auszeit (oder gar Ruhestand) in den nächsten vier bis acht Jahren vor. Dann tut es nachher nicht so weh. Denn auch die Medien werden weder eure Programme noch eure Personen schönreden können.
Das war's.

Nicht nur die Bürgerversicherung wird von den Politikern

der CDU/CSU abgelehnt. Auch eine Verbesserung der Renten sowie eine kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni wird abgelehnt, s. Quelle: "Maybritt Illner zur GroKo." vom 07.12.2017 ab 22,35 - 23,20 Uhr von Herrn Söder. Zuvor hatte Frau Schwesig von der SPD nochmals die Forderungen für mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland in ihrem Beitrag öffentlich gefordert. Zu Recht, denn z.B. sind die Renten, vor allem der deutschen Frauen, nachweisbar die niedrigsten in Europa. Durch diese verfehlte Politik wird die Altersarmut in D. vor allem von den Politikern der CDU/CSU weiter vertieft. Zur gesetzlichen KV kenne ich selbst Menschen, denen ein Wechsel von der PKV zur KV nicht gelang trotz Krankheit und privater Schicksalsschläge. Undenkbar in unseren westlichen Nachbarstaaten, wo der Mensch auch als Mensch gewertet wird. Auch die Pflege ist in diesen Staaten geregelt, s. z.B. Quelle: "Pflege in Österreich gesetzlich geregelt." Im Pflegefall wird alles aus Steuermittel gezahlt in D. nicht

@ 12:36 von wenigfahrer

Ich weiß, dass der Gedanke attraktiv ist, die gewerkschaftsruinierten gesetzlichen Kassen mal wieder mit kräftig Geld (statt mit kräftig Effizienz) zu sanieren. Aber ohne Obergrenze geht es nicht. Denn auch in der Bürgerversicherung kommt das Wort "Versicherung" vor, d.h. wir reden über Leistung und Gegenleistung. Nicht über Leistungsfähigkeit und Absahnen wie bei der Steuer. Leistung und Gegenleistung müssen in einem wenigstens vernünftigen Umfang einander entsprechen. Man darf ein bisschen quersubventionieren, z.B. beitragsfreie Versicherung von Kindern, aber es ist in einem Staat mit verfassungsrechtlichem Schutz des Eigentums nicht möglich, für einen Krankenversicherungsschutz von einem Wert von 600 € p.M. 2.000 € p.M. Beitrag zu verlangen. Das scheitert vor dem BVerfG. Hört auf zu Träumen. Das kann man nur als Steuer gestalten - nur haben dann die Gewerkschaften kein Mitspracherecht, deshalb muss ja unbedingt der Arbeitgeberanteil statt höherem Gehalt bleiben.

14:27 DerVaihinger

Die Notwendigkeit einer Bürgerversicherung erschließt sich mir nicht.....
Gegenfrage was spricht gegen eine Bürgerversicherung? Wieso muss unser Sozialwesen immer noch nach dem alten Ständeprinzip Fußvolk (die da unten), Beamte (Bürgertum) und Geldadel (Adel) organisiert sein ich denke in einer Demokratie sollte diese Einteilung doch schon lange obsolet sein? Ganz unabhängig davon ob und wie diese Dreiteilung sich für unser Gesundheitswesen auswirkt. Offensichtlich wollen die Lobbyisten der Bürger! und des Adels! sich doch noch vom Fußvolk! abgrenzen.

Unausgegorenes Demagogie-Konstrukt

Die Privaten sollen bestehen bleiben, nur neue Versicherte gehen alle in die Bürgerversicherung. Nun, d.h., dass sich - bei dem geringen Bevölkerungswachstum - in den nächsten 10 Jahren an der groben Aufteilung Private-Gesetzlich nichts groß ändern wird. Besserverdienende, bei denen man bei höherer Obergrenze mehr absahnen kann, werden nur langsam heranwachsen. Es soll weiter bei dem Arbeitgeberzuschuss bleiben (statt den einfach einmal per Gesetz in Gehalt umzuwandeln), damit die Gewerkschaften weiter mit in den Verwaltungsräten der Gesetzlichen sitzen können. Wenn man sonstiges Einkommen als Gehälter mitberücksichtigt, wird das mit den Gewerkschaften aber schwierig. Und dann sollen die Ärzte mehr Geld von der Bürgerversicherung bekommen - wo soll das herkommen? Alles in allem eine aus Schlagworten zusammengestelltes Traumgebilde, für jeden Fachmann dagegen ein Alptraum, der eines der besten Gesundheitssysteme der Welt ruinieren wird. Reformer, geht doch nach Norwegen, da ist Geld!

Wissen was man verspricht

@dr.bshir

Warum sind Sie gespannt, "...wann ich zum ersten Mal von einem CDU-Vertreter höre oder lese, was diese Partei will."

Im Gegensatz zur SPD steht das seit langem im Parteiprogramm der CDU.
Und das muss weder von Merkel noch sonst wem ständig wiederholt werden, da es nach der Wahl keine Änderungen erfahren hat.

Anders als bei der SPD, die ständig an ihren Versprechungen rum bastelt und wo jeder, selbst der sogenannte Kanzlerkandidat, seine eigenen Interpretationen erklären muss.

Es ist beim Rumlaventieren halt so, man weiß oft nicht mehr, was man gestern versprochen hat.

An KleinGroß, Ich gehe mit ihren Beitrag voll mit.

Leider wird die CDU/CSU getragen von Millionen von Wählern. In keiner Silbe denken die Politiker der CDU/CSU an die ca. 18 Millionen deutsche Menschen die im Monat für Mietzahlung und zum Leben weniger als 1 036 Euro zur Verfügung haben. Minijobber, Geringverdiener, Hartz IV Bezieher, Behinderte, Rentner u.a. leben unter der Armutsgrenze. Die Folge ist um nicht an Lebensmittel zu sparen wird die Miete nicht gezahlt. Die Folge, heute bereits 850 000 deutsche Bürger die keine Wohnung mehr haben, allein gelassen vom System. 370 000 Menschen schlafen unter Brücken, in Ruinen, Bahnhofshallen und anderswo, doch Mitleid gibt es leider von den wenigsten, auch nicht von den christlichen Politikern, außer wenige Ausnahmen. Vor allem die Politiker der CDU/CSU sind gegen Bürgerversicherungen, für gesetzliche Kranken- und Rentenversicherungen für jeden, gegen kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni und sind gegen höhere Renten. Die soziale Ungerechtigkeit wird meiner Meinung nach fortgesetzt.

Genau die richtigen Worte ...

... @Siggi Sauer,

Sie sagen es, und nennen genau die Leute die raus müssen aus der SPD.

Erst dann hat diese Partei, die wirklich mal gut war, wieder eine Chance sozialistische Politik zu vertreten.

Personalisierte Medizin

[11:20 von Pferde]
„Sie möchte lieber Digitalisieren. Es gibt aber sehr viele Standorte ohne DSL Anschluss.“

Sind Sie sicher, verstanden zu haben, was „Digitalisierung“, „digitaler Wandel“ bzw. das „Zeitalter der Digitalisierung“ bedeutet? DSL-Anschlüsse und Bildchen im Internet haben damit nur am Rande zu tun.

Es ist ganz leicht, sich zu informieren:
https://www.bmbf.de/de/digitalisierung-in-der-medizin-2897.html

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