Ihre Meinung zu: Weihnachtstage: Chaos für Paketdienste

15. Dezember 2017 - 11:00 Uhr

Der Online-Shopping-Boom bringt die Paketdienste an ihre Grenzen. Die Anbieter erwarten ein Plus von mehr als 20 Prozent. Erstmals könnten in diesem Jahr vor den Feiertagen sogar Pakete liegenbleiben. Von Frank Wörner.

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Kommentare

kapazitäten

wenn ein vom bürger aufgebauter, funktionierender betrieb privatisiert wird und zigtausende existenzgrundlagen vernichtet werden, ist der grund für die kapazitätsengpässe offensichtlich: die erzwungene gewinnmaximierung durch nimmersatte heuschrecken. wieso wird nicht kritisch berichtet?

Der Autohandelt boomt

Jedes Jahr werden mehr Autos verkauft. Trotzdem bleibt die Autoindustrie bei ihren alten Herstellungsprinzipien, und die Wartezeiten auf ein Auto wachsen. Man spekuliert, dass dies bald zehn Jahre dauern könnte.

Na, erinnert man sich da an was.

Also das ist Jammern auf hohem Niveau. Jede Branche würde sich freuen über so einen Umsatzzuwachs. Und jede Branche stellt sich auf die Hochkonjunkturzeiten ein.

Reifenbetriebe haben zweimal im Jahr die Hütte voll, und den Rest der Zeit viel Zeit. Lebensmittelhändler wissen auch, dass Weihnachten und Ostern viel Umsatz bescheren. Die bereiten sich darauf vor. Lebkuchenbäcker haben im Sommer nicht soviel zu tun, wie im Winter. Gleiches gilt für den Winterdienst in normalen Lagen.

Jede Branche hat Spitzenlastzeiten. Auch Paketdienste müssen damit fertig werden. Vielleicht sollte da das Sub-Sub-Sub-Sub-Sub-Unternehmermodell einmal geprüft werden. Dann könnte man noch einen mehr drücken. Mitleid gibt´s dafür nicht.

Reality check Herr Bosselmann

Ich weiß nicht in welcher Welt Marten Bosselmann lebt. In meiner Berlin Großstadt Welt ist die Paketzustellung einfach katastrophal schlecht. Und zwar von A-Z und es spielt keine Rolle welcher Zusteller und nicht nur zur Weihnachtszeit. Einzige Ausnahme sind Lieferungen die Amazon direkt zustellt. Ich kann seine Aussage daher nicht nachvollziehen.

Mein Mittleid haben die Zusteller

Wer allerdings jetzt noch Geschenke bestellt und auch noch erwartet, dass diese ganz sicher noch zum Fest ankommen, dem ist nicht mehr zu helfen.

Was bis zum 15.12. nicht verschickt wurde (d.h. oft musste es vorher bezahlt werden), das kommt oder kommt nicht bis zum 24. an. (Dieses Jahr bis zum 23.) Das war schon immer so.

Also vorsichtshalber Gutscheine anfertigen und Körpereinsatz verschenken. ;-)

Weihnachtstage:Chaos für Paketdienste

Ob Chaostage oder nicht.Früher gab es den Paketzusteller der Bundespost,im Dezember hatte der auch Chaostage.
Heute gibt es DPD,Hermes,DHL und andere.Eins haben sie gemeinsam:Am Lenkrad sitzen Billiglöhner,die bis Abends arbeiten müssen.
Im Artikel fehlen Zahlen darüber,wie viele von den Paketzustellern aufstocken müssen.

Wohnungs-/Haustürlieferung

Zu den Diensten beispielsweise des Versandhändlers Amazon gehört auch, dass mir die Ware an meiner Wohnungstür übergeben wird. Das ist ein Service, den ich schätze. Diese Dienstleistung honoriere ich jeweils mit einem Trinkgeld an den Fahrer, da mir die desaströse Lohnstruktur von DHL, Hermes usw. durchaus bekannt ist. So sind im Laufe der letzten Jahre mehr als eintausend Euro Trinkgeld von mir übergeben worden.
Das Geld würde ich mir sparen, wenn der Service von DHL usw. eingeschränkt und die Haustürablieferung die Regel werden würde.
Durch den dann schnelleren Ablauf der Zustellung kann die Tourenplanung für die Fahrer (richtig: für das Unternehmen) "optimiert" werden. Das heißt: längere Strecken, mehr Auslieferungen, weniger Einkommen.
Die Rechnung zahlt - wie immer - der Letzte im Glied, nämlich der Zusteller/Fahrer.

sich absichern,.....

..... dem kunden gegenüber, falls man es nicht schafft, genügend unterbezahlte aushilfskräfte zusammen zu bekommen und diese alle warensendungen ausliefern zu lassen.

wenn ich mir die ausliefernden firmen und deren mitarbeiter hier in HH zb ansehe, können einem diese leute schlicht leid tun, aber auch, sind diese leute nicht nur unterbezahlt sondern auch nichtmal in der lage mit einem zu reden mangels ausreichender sprachkenntnis.
da wäre ein deutschkurs hilfreich, würde aber nicht zur angesprebten lohnpolitik passen, weil es schlichtweg für die kalkulierte ausgabe 'mitarbeiter' zu viel wäre.

wobei die qualität und der fleiss der mitarbeiter im normalfall mit deren bezahlung einher geht, wer nix zahlt kann auch nix erwarten.....

Früher bestellen

Man könnte als Kunde den Paketdiensten natürlich auch entgegen kommen und Geschenke so weit im Voraus schon bestellen, dass sie nicht erst in den Tagen vor Weihnachten geliefert werden sollen. Der Vorteil am Onlinehandel ist doch, dass man sich nicht für einen Vormittag in der Fußgängerzone freinehmen muss wie beim normalen Weihnachtseinkauf.

Warum klagen die Logistikverbände über Fachkräftemangel,

wenn sehr viele nur für das Weihnachtsgeschäft gebraucht werden? Abgesehen von den beiden Marktführern sind die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung sehr schlecht, es gibt Sub- Sub- Unternehmen - Die Einhaltung des Mindestlohns ist hier schwer zu kontrollieren...

Gute, faire Arbeitsbedingungen bei guter Bezahlung und beruflicher Perspektive. Dann sollte Fachkräftemangel eigentlich kein Thema sein. Auftragsspitzen zur Weihnachtszeit müssen durch Kooperation und Umerziehung der Kunden abgerundet werden.

Dieses "gerade geklickt, zwei Stunden später geschickt, am nächsten Morgen erblickt" wird dann halt in der umsatzstärksten Zeit nicht mehr funktionieren und die Kunden müssen dann halt vor dem vierten Advent bestellen.

Frage: warum wird bei sowas nicht mehr Personal eingestellt??

Also zu diesem Artikel muss ich jetzt mal die Post in Schutz nehmen. Denn: vorgestern habe ich was bei Ebay fuer Weihnachten bestellt und heute ist schon gekommen. Die Paketboten machen durchaus sehr gute Arbeit.

Aber wenn es eben solche Probleme gibt:

Engpässe in der Zustellung

Trotzdem reichen die Kapazitäten nicht aus. Erstmals hat deshalb in diesem Jahr Hermes mit seinen großen Kunden aus dem Onlinehandel Obergrenzen vereinbart. Wird die Grenze bei einem Onlineshop überschritten, muss der Betreiber seine Waren mit einem anderen Paketdienst verschicken - oder sie bleiben bis nach Weihnachten liegen.

dann frage ich mal:
warum wird da nicht mehr Personal eingestellt, um die Pakete rauszurollen?? Warum werden nicht mehr Fahrzeuge zur Verfuegung gestellt?? Und das Pakete liegen bleiben ueber die Feiertage, geht gar nicht! Sowas ist nicht fair. Denn dann wird es bei einigen nämlich ziemlich traurige Gesichter unter dem Baum geben.

Dem hier kann ich nur absolut zustimmen

Und dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pakete-105.html

Im Handel sieht man die Entwicklung dennoch mit Sorge: Der Anstieg des Paketvolumens sei vorhersehbar und daher auch für die Dienstleister planbar gewesen, erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Genth. Die Paketdienste hätten es versäumt, ihre Kapazitäten auszubauen; das müssten sie nun dringend angehen.

kann ich nur absolut zustimmen. Ja, das war vorhersehbar. Die Paketdienste brauchen mehr Zusteller und zahlenmäßig mehr Fahrzeuge. Und sowas hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pakete-105.html

Entlastung könnten Kooperationen bei der Zustellung der Pakete bringen: Jedes Unternehmen organisiert den Transport über längere Strecken selbst, aber nur ein Zusteller bringt die Pakete aller Anbieter zur Haustür - so die Idee.

hat mit Kooperation nicht viel zu tun. Wenn ein Paket ueber ein Unternehmen ankommt, dann heißt Kooperation, dass der nächste freie Paketbote es ausliefert.

Ja Ja,,,,

würden die Dienste ihre Mitarbeiter mal ordentlich bezahlen wäre doch auch schon mal was, oder? Dann würden sich sicherlich mehr melden um dort zu arbeiten und die Ausbeutung wäre geringer!

Ich habe nix online bestellt

genau deswegen, weil ich es langsam unerträglich finde, einfach nur vor dem PC zu sitzen und irgendetwas online zu bestellen.

Ich finde es viel schöner, durch die Straßen zu gehen und einzukaufen.

Da kriegt man auch das eine oder andere Lächeln der Verkäuferin mit.

Will ich nicht mehr missen, diese schönen Erfahrungen.

Packstationen

Mich wundert, das die Betreiber nicht mehr in Packstationen investieren. Solange das Gewicht und Format des Pakets einen Einkauf nicht übersteigt, sollte ein Abholen in einem Shop oder an einem passenden Terminal für den Endkunden durchaus machbar sein, Zeitersparnis und Entlastung der Verkehrswege inklusive und die Frage nach dem Lieferzeitpunkt hat sich dann auch erledigt.

Sollte die Ablieferung per Drohne kommen, freue ich mich schon auf die neuen Jobs - Drohnenfluglotse und Drohnenabsturz-Wiederbeschaffungstechniker.

Die Ausbeutung kommt näher...

"Entlastung könnten Kooperationen bei der Zustellung der Pakete bringen (..) Doch solche Vorschläge sieht der Verband skeptisch". Denn damit fiele der Zugriff der einzelnen Firmen auf einen Teil des Liefer-Umsatzes weg.
Die zugrundeliegende Frage ist jedoch, wie viel Ausbeutung der Arbeitnehmer ist noch hinnehmbar - und das nicht nur im Paketdienst? Wir sind es gewohnt dass unsere Sklaven in den Schwellenländern die Klamotten nähen und die Iphones für uns zusammenschrauben. Das ist weit weg und wir schauen gerne weg. Inzwischen steht die Ausbeutung jedoch schon persönliche vor unserer Haustür - mit dem Päckchen in der Hand. Und viele sind froh, noch auf der richtigen Seite der Türe zu stehen.

@11:22 von MK Ultra Slim: Kapazitätsengpässe

Wenn die Post während 50 Wochen des Jahres mit ihrem Personal die Aufträge zeitgerecht abarbeiten kann und nur während ein oder zwei Wochen vor Weihnachten Engpässe hat, dann hat das nichts mit Heuschrecken und / oder Privatisierung zu tun.

Man könnte natürlich vor Weihnachten ein paar Saisonkräfte einstellen, aber die müssten dann zunächst angelernt und z.B. mit Fahrzeugen ausgestattet werden. Das rechnet sich sicher nicht.

Alternativ könnte man natürlich das ganze Jahr z.B. 20% mehr Personal bezahlen, das dann nur sehr wenig zu tun hätte. Dafür kostete dann ein Paket 10 statt 7 Euro.

Das sind die Kunden sicher gerne bereit zu zahlen, um etwas gegen die Gewinnmaximierung der Heuschrecken zu tun.

@ MK Ultra Slim

Unverständlich was Sie da schreiben. Glauben Sie früher mit der alten Technik und ohne Wettbewerb hätten die heutigen Paketmengen zugestellt werden können?

Es ist doch in vielen Branchen so, dass nicht alle Nachfragespitzen - selbst bei versucht genauester Prognose - bedient werden können.

Das ist in einem Call-Center der Fall, wenn ein Produkt durch TV-Werbung befeuert unerwartet größeren Anklang findet. Oder jedes Jahr zweimal bei Reifenhändlern, die im Frühjahr und Winter oft auch 2-3 Wochen ausgebucht sind. Sogar Versicherer können nicht alle Verträge rechtzeitig policieren.

Insofern hat das nichts mit Gewinnmaximierung zu tun. Klar, können die Paketdienste mehr Personal anstellen, mehr Autos und diese Scanner kaufen - aber alles für diesen kurzen Zeitraum? Das lohnt nicht und das hätte Ihr Bürger-Betrieb auch nie gemacht.

Irgendwann ....

...sollten auch mal die rechtlichen Konsequenzen für die Paketdienste diskutiert werden. Es ist ist ein Laifzeit zugesichert. Diese ist Vertragsbestandteil und tritt mit der Annahme des Pakets in Kraft. Wird diese Zeit nicht eingehalten ist das ein Vertragsbruch. Kommt die Bahn oder das Flugzeug zu spät haben alle das Recht Kosten geltend zu machen ... Bei Packeten? Wen interessierts. Das wäre einmal ein Thema für unsere Politiker..........

Hauptsache die Milliarden sprudeln

Hauptsache die Milliarden sprudeln bei DHL, damit vorallem die Aktionäre befriedigt sind ... Sie hätten sich das ganze Jahr "richtig" vorbereiten können, dieser Ansturm wahr doch schon lange absehbar, aber das hätte natürlich ein paar Euro mehr gekostet - und das hemmt natürlich die Gewinnmaximierung ...
Ich habe derzeit 5 Pakete im Zentrallager Bremen liegen, eines davon schon seit 14 Tagen - Auslieferung wohl eher nicht ...

Chaos bei Paketdiensten

Schon zu Zeiten des "guten alten Postpaketdienstes" haben wir die Kapazitätsengpässe vor den Weihnachtsfeiertagen erlebt. Das ist also nichts Neues.
Neu ist hingegen, das man zuhause sein kann und trotzdem eine mail bekommt, man sei nicht erreicht worden. Das ist nicht hinnehmbar und verlagert das Chaos zu dem Kunden der Zeit und Anfahrt zu irgendeinem Servicepoint opfern muss. Ich bin gerne bereit, mehr für die Lieferung frei Haus zu bezahlen, wenn es denn funktioniert. Dazu könnte m.E. auf der anderen Seite auch eine finanzielle Entschädigung für den Kunden beitragen, wenn er angeblich nicht erreichbar war. Die GPS und Zeitangaben des Lieferfahrzeuges liegen für den Fall einer Beschwerde ja wahrscheinlich vor. Also... lieber bei der Gelegenheit gleich das alltägliche Chaos mit beseitigen.

@ MK Ulra Slim

Sie wollen doch nicht ernsthaft die Post als funktionierenden Betrieb darstellen. Seit der Privatisierung ist alles besser geworden, die DHL ist schnell und zuverlässig und derzeit der beste Paketdienst. Hätte man die Post nicht privatisiert, dann würde heute niemand mehr damit Pakete versenden, denn dann würde man da wieder tagelang auf Pakete warten und könnte es nur von 9-12 oder 15-17 Uhr da abholen.

Nicht nur bei Paketdiensten

Heute erst fand ich die Bankpost meiner Nachbarn in meinem Briefkasten. Zum Glück habe ich mir vor langem bereits angewöhnt, zuerst zu schauen, ob die Post im Kasten tatsächlich an mich adressiert ist, bevor ich sie öffne.

Am 15. Dezember 2017 um 12:41 von Ray

Zitat 1:
"Glauben Sie früher mit der alten Technik und ohne Wettbewerb hätten die heutigen Paketmengen zugestellt werden können?"

Wahrscheinlich haben Sie die Zeit nicht erlebt. Die Deutsche Bundespost ist immer mit der Technik gegangen und hat die für die damalige Zeit modernste Technik verwendet.

Zitat 2:
"Klar, können die Paketdienste mehr Personal anstellen, mehr Autos und diese Scanner kaufen - aber alles für diesen kurzen Zeitraum? Das lohnt nicht und das hätte Ihr Bürger-Betrieb auch nie gemacht."

Hat er aber gemacht. Das war natürlich vielen Politikern, den meisten Ökonomen und oft auch vielen gewöhnlichen Bürgern ein Dorn im Auge, wenn diese Menschen außerhalb der Saisonzeiten "eine ruhige Kugel" schoben.
Es war ja eine der ersten Aktionen des neuen Postvorstandes, jeden den Großteil des Jahres "überflüssigen" Mitarbeiter "freizustellen".

@ 13:14 von Sheldon Cooper

am meisten beeindruckt mich, dass man seine pakete heute am kiosk abgeben darf oder als berufstätiger samstags in einer langen schlange steht in der hauptpost, um eine sendung abzuholen. darüber hinaus: in anbetracht der massenentlassungen sowie der veräußerten immobilien (staatseigentum) sollte der versand eines versicherten pakets heute 20 cent kosten.

Dhl

Die Zusteller werden meistens unfreundlich behandelt. Der enorme Stress die vielen Packete die nicht fertig werden. Ab und zu könnte mal der Kunde Entgegenkommen und die Treppe runterlaufen aber das macht heute keiner mehr. Nicht mal Trinkgeld gibt es an Weihnachten heutzutage.

@ von Juergen

Doch, die Zeit habe ich auch erlebt. Der Zusteller hatte ein Buch mit der Paketnummer, da wurde unterschrieben. Gab es eine Rückfrage, musste das Buch (evtl. im Archiv) gesucht werden und die Paketnummer. Dann gab es ein Schreiben, was mit dem Paket passiert ist (zugestellt an Nachbarn oder so). Das war nicht modern!

Die Bundespost hat zu Weihnachten auch Aushilfen eingestellt und Fahrzeuge von Mietwagenfirmen angemietet. Deswegen möchte ich den damaligen Mitarbeitern nicht unterstellen, dass sie "eine ruhige Kugel geschoben haben". Es war eben eine Behörde für die Grundversorgung.

Aber mittlerweile verlangen insbesondere Unternehmen individuelle Lösungen für ihre Logistikketten. Da ist viel mehr Technik wie Sendungsauskunft und Verlässichkeit im Spiel als früher. Das hat auch nichts mit Gewinnmaximierung zu tun, sondern mit einer Konzentration auf das Kerngeschäft, was z.B. beim Herstellern nicht Logistik ist.

Bericht eines Freundes....

Internetanzeige DHL..... "Wir brauchen zu Weihnachten Unterstützung! Melden Sie sich bei uns....!" -> eMail an die angegebene Adresse... -> Rückantwort " Sie wurden für den Bereich Brief an Ihren örtlichen Bereich weitergeleitet. Wir melden uns in 2 - 3 Tagen!" -> Das war vor 6 Wochen. Also auch nur eine Alibiwerbung!

Es ist leicht auf andere zu schimpfen

Die Paketdienste sollen besser planen? Vielleicht könnten ja auch die Kunden besser planen und nicht kurz vor Weihnachten die ganzen Geschenke bestellen.
Was sind wir verwöhnt. Lieferung soll möglichst umsonst, innerhalb eines Tages und am besten zu dem Zeitpunkt sein, an dem man auch zuhause ist.
Und weil das so schön ist bestellt man sich den Pulli in 3 Farben und 2 Größen und schickt das meiste zurück. Rücksendung bitte auch umsonst.
Und dann kann man ein paar Krokodilstränen über die schlechte Behandlung der Liefermitarbeiter verdrücken.
Kaufen im Laden ist zu anstrengend? Aber zum Aussuchen, anprobieren und fotografieren des Gewünschten kann man schon in den Laden gehen. Am besten noch mit Beratung.
Wenn mein Traumhotel in der Hochsaison ausgebucht ist, wenn mir eine Woche vorher einfällt, ich könnte da hin fahren ist auch nicht die schlechte Planung des Hotels schuld.

@jürgen

Zur Zeit der Bundespost hat meine Mutter ihre Sachen aus dem Quelle Katalog gesucht,diese auf eine Bestellkarte geschrieben und abgeschickt. Nach mehr als 14 Tagen kam dann Mal das Paket.Zu Weihnachten auch öfter Mal eine Entschuldigung,weil die Beamtenpost es trotz Bestellung Ende November nicht geschafft hatte. Heute bestellen die Leute Millionen von Kleinteilen morgens per Mausklick und erwarten die Sachen so spätestens am nächsten Morgen.

Dieselfahrverbot

Bitte setzt das Dieselfahrverbot für Innenstädte mal konsequent um. Dann hätten die Logistiker ein richtiges Problem mit der "letzten Meile". Denn es fahren nicht nur Euro6 Diesel als Zustellfahrzeuge. Und überhaupt wird diese Branche früher oder später kollabieren, denn die Zahl derer, die die ganz großen LKW fahren, dürfen, können,wollen wird von Jahr zu Jahr weniger. Hier könnten doch zum Beispiel ehem. Politiker sich betätigen. Nur so als Vorschlag.

Das Post/DHL völlig die Kontrolle über ihr Geschäft verloren hat

offenbart sich mir in der Ankündigung vom November, nach der der Expressdienst für die Zeit des Starkgeschäftes (12.11.17-15.01.2018) seinen Service zur zeitgenauen Zustellung wegen absehbarer Überlastung einstellt.
Und auf der anderen Seite werden die Aktionäre großzügig bedacht.
Die Liste der Versäumnisse im Briefgeschäft aufzulisten: müßig...

@nemesis77

DHL stellt um auf elektrisch betriebene Lieferwagen und hat bereits viele Fahrzeuge dieser Art im Einsatz. Mittelfristig braucht man zudem wahrscheinlich auch keine Fahrer mehr, wenn die Autos selbst zum Zielort finden.

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