Kommentare

Steht nur wie immer

die Frage, was ist die Mittelschicht von welchem Einkommen bis zu welcher Höhe.
Die angeblichen Facharbeiter die 50-60 Tausend im Jahr verdienen sind mir in meiner Region noch nie begegnet.
Das die Lage unterschiedlich beurteilt wird ist auch klar, kommt darauf an wer für wen Arbeitet und die Studie macht.
Diese Woche gab es zum Beispiel einen Artikel der sagt wir sind 68 % Verschuldung gut dran, wenn aber Pensionen mit gerechnet werden haben wir ehrlich 146 %.
Also alles eine Frage der Darstellung, das selbe ist mit dem Exp-Weltmeister weil die Bundesbank das anders macht als andere Länder und es den Target 2 gibt.

Deutschland steht nicht ganz so gut da wie man es von offizieller Seite gerne darstellt.

Gruß

ach...

...dafür braucht man also studien um zu merken dass die reichen immer reicher werden, aber ihre untergebenen immer niedriger entlohnen und kaum noch steuern zahlen? dass zB in deutschland die krankenkassen immer teurer werde aber weniger leistungen erbringen, aber immer mehr an milliarden gewinne machen... banken gerettet werden mit milliardenbeträgen aus steuergeldern... dass immer mehr gelder abgezogen werden in andere länder von unseren reichen mitbürgern... sozialleistungen in deutschland nun auf einem niveau sind dass man gerade nicht verhungert, aber internet, fernsehen aber gezahlt werden... oder andere genausoviel verdienen wie ein hartz 4 bezieher bekommt nur dass diese dann durchgehend arbeitet... dass hersteller in arme länder auswandern um geld zu sparen auf kosten der menschen in den jeweiligen ländern... dass öffentlich rechtliche milliarden an zwangsgeldern bekommen und noch immer mehr wollen... usw und so fort...

Bild

Besser wäre ein Bild von einer Jacht, davor Bettler.
Man kann auch nicht Deutschland mit den Sahelzone vergleichen.
In Deutschland gibt es viele Arme aber soll man denen nur noch so viel geben wie im Kongo.
Wahrscheinlich sollen wir uns auch noch darauf einstellen.
Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht, dann Gnade uns Gott.

In Deutschland ist das Gefälle geringer...

Natürlich, muss doch so sein, denn: "uns geht es gut!"
Alles andere muss unbedingt als Sozialneid, Hass und Hetze gebrandmarkt werden.

Meine Güte, wann darf man endlich sagen, dass auch wir in Deutschland ein Problem mit Armut und mit der ungleichen Verteilung von Wohlstand haben?
Wann darf man endlich sagen, dass die Chancengleichheit nur noch auf dem Papier steht und schon vor der Jahrtausendwende beerdigt wurde?
Wann darf man endlich sagen, dass die Politik des Bundestages von starken und finanzkräftigen Lobbygruppen beeinflusst wird?

Die Bundestagswahl ist doch vorbei!

10:06 von Frank_Furter

In Deutschland ist das Gefälle geringer...

Natürlich, muss doch so sein, denn: "uns geht es gut!"
Alles andere muss unbedingt als Sozialneid, Hass und Hetze gebrandmarkt werden.

Meine Güte, wann darf man endlich sagen, dass auch wir in Deutschland ein Problem mit Armut und mit der ungleichen Verteilung von Wohlstand haben?
Wann darf man endlich sagen, dass die Chancengleichheit nur noch auf dem Papier steht und schon vor der Jahrtausendwende beerdigt wurde?
Wann darf man endlich sagen, dass die Politik des Bundestages von starken und finanzkräftigen Lobbygruppen beeinflusst wird?

Die Bundestagswahl ist doch vorbei!
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Uns muss es gut gegen.
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Wie ist sonst der bevorzugte Zuzug zu erklären?
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Können Die sich alle irren?

Ungleichgewichte entstehen gerade durch die €-EZB-Politik

Es ist nicht die Inflation von Gemüse, der Verbraucherpreise (2%). Viel schneller verteuern sich Vermögenswerte wie z.B Immobilien und so die Mieten. Hier entstehen Blasen und Ungleichgewichte. Betroffen sind Menschen, die erst noch z.B. für ihr Alter vorsorgen wollen. Schuldenmacher sind die Helden, Sparer die Dummen. Das hat keine Zukunft.

Zu 22:33 von dunkeldeutsch -Inflation in Echtzeit-

"Die Zinsen sind in Deutschland allerdings nicht unter der Inflationsrate. Vernichtet wird nichts.

Grundfalsch! Mrd.€ werden enteignet . Das Jahrestief der Umlaufrendite lag bei -0,06 %. Seit Juni 2016 weist das Aggregat „Anleihen der öffentlichen Hand“ eine Negativrendite auf, auch öffentliche und andere Pfandbriefe liegen unter der 0 %-Marke.
Offizielle Inflationsrate in D Nov. 2017=1,8%, Verbraucherpreisindex! Tendenz steigend!

Diese "amtliche Inflation" hat mit der Wirklichkeit für viele Menschen wenig zu tun. U.a. Mieten explodieren. Hier entstehen die Ungleichgewichte.

09:39 von Ausgemerkelt 2.0

Bild

Besser wäre ein Bild von einer Jacht, davor Bettler.
Man kann auch nicht Deutschland mit den Sahelzone vergleichen.
In Deutschland gibt es viele Arme aber soll man denen nur noch so viel geben wie im Kongo.
Wahrscheinlich sollen wir uns auch noch darauf einstellen.
Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht, dann Gnade uns Gott.
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Mit einigen Jahren sozialistischer Regierungen in der EU könnte sich das Problem lösen.
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Wenn kein Unterschied, politisch wie wirtschaftlich, zum Heimatland mehr besteht, ist der Anreiz zur Migration geringer.
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MIt 0% sind wir schon auf einem guten gerechten Weg.

Eine Studie für den

Eine Studie für den Papierkorb, denn die Politiker sind auf "weiter so" gedrillt worden.

Der Kapitalismus an sich ist nicht die Ursache für das Aufklappen der Schere, sondern die Globalisierung und die Freihandelszonen. Wenn innerhalb der EU Länder wie etwa Polen (monatliches Durchschnittseinkommen ~1000€) und Deutschland/GB (~3500€) innerhalb einer reisefreien Freihandelszone zusammengefasst sind, dann werden als Folge die Berufe mit geringer Bezahlung unter Druck geraten.

Die Globalisierung ist aber nicht alleine Schuld, die "ungeregelte Wild-West-Manier" in der hierzulande die Wirtschaft sich ausbreiten kann ist es auch. Wenn z.B. noch zwei neue Supermärkte eröffnet werden, wo die Bevölkerung ausreichend versorgt ist, dann geraten die Angestellten aller dieser Märkte unter Druck.

Konzern-Wirtschaft ist KRIEG ... nur mit Geld statt Waffen und nur durch eine "regelnde Hand" kann man dies mäßigen. Dieses Konzept ist aber seit langem aufgegeben worden.

@09:39 von Ausgemerkelt 2.0

"Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht, dann Gnade uns Gott."

Der Krug ist schon kaputt. Vorgestern stellten wir uns noch die Frage, wie man noch mehr aus dem Land pressen kann. Rente kaputt, Bildung kaputt, Kinderarmut, Polizei, Infrastruktur marode... jetzt kommt die Idee mit der Dieselbesteuerung. Vielleicht der letzte Sargnagel vor dem Knall?

Nicht nur ärgerlich.....

ist die Tatsache, daß der unterschiedliche Status an Wohlstand permanent mißbraucht wird! Ob nun Parteien, die daraus Ideologien eines idealen Menschen entwickeln oder Religionen, welche die Spendenbereitschaft ankurbeln wollen. Zornig macht mich persönlich die Verweigerung der Analyse und Wertung der Hintergründe. Ich sah bei "Hart, aber fair" dasRaradebeispiel einer "armen Rentnerin", die als Alleinstehende eine 100qm-Wohnung in Köln bewohnte und sich beklagte, daß sie nicht 1/4-jährlich die Oper besuchen kann. Die finanzielle Notlage entstand übrigens aus dem Verzicht auf die Nachzahlung des Ehemannes in die Rentenkasse bei der Scheidung! Nicht jeder an der "Tafel" ist an seinem Schicksal schuldlos und nicht jeder in Afrika oder Bangladesh ist das unschuldige Opfer der Habgier und des Egoismus der "Weissen". Aktuell erfolgt die Ausbeutung eher durch "Maximalpigmentierte" oder Menschenfreunde aus China! Man sollte mit Unterstellungen vorsichtig sein, aber Bequemlichkeit gibt es auch!

Wenn man nun noch den

Wenn man nun noch den "Todesalgorithmus" miteinbezieht, über den an anderer Stelle hier berichtet wird, kann man folgern, dass es sich unter den aktuellen Bedingungen überhaupt nicht lohnt, an der miesen Situation der offensichtlich Benachteiligten etwas zu ändern, da deren Vorraussetzungen ein früheres Ableben geradezu erzwingen.
Und genau das wird die Politik daraus schließen, da sie zu mehr gar nicht Fähig ist.

Einkommensungleichheit kurz erklärt

Es wird behauptet, dass die 20% Reichsten das 4,8 fache Einkommen haben wie die 20% Ärmsten. Das mag vielleicht für Arbeitseinkommen gelten, nicht jedoch für die Einkommen aus Kapitalvermögen, die hier redlicherweise auch berücksichtigt werden müssten!

Man kann nicht erwarten, dass in Studien sogenannter "kapitalismuskritischer Ökonomen" die Realität wirklich abgebildet wird. Ungleichgewichte sind quasi ein Naturgesetz und grundsätzlich nicht nur schlecht. Wenn heute überall "Gleichheit" hergestellt würde, wäre diese gerade eine Nanosekunde von Dauer.

Deutschland hat z.B. die niedrigste Wohungseigentumsquote in der EU.
Im Jahr 2015 lebten 51,8 % der Menschen in einer eigenen Wohnung, in Rumänien 96,5 %. Betrachtet wird oft nur Geldvermögen auf Konten, Lebensversicherungen... Dabei ist das nur eine andere Art der Vorsorge.
Junge Menschen, die heute Vermögen bilden wollen, haben es bei dieser EZB-€-Staatsschuldenförderung sehr schwer. Es stellt sich dabei die berechtigte Frage, ob Sparen und Eigenvorsorge überhaupt noch Sinn macht. Wie die Erfahrung zeigt, früher oder später wird direkt oder indirekt für fremde Schulden abkassiert. U.a. profitieren die €-Staaten vom Schuldenmachen. Widersinnig, abartig; das hat keine Zukunft!

ich hatte es vor jahren schon mal hier

im forum angeführt. schauen sie sich den film "...Jahr 2022...die überleben wollen" an. gerade in bezug zu den heutigen meldungen wie todes-algorithmus, steuergeschenke für reiche in den USA, überbevölkerung, flüchtlingsströme, superreiche, die abgeschirmt und von privaten sicherheitsdiensten bewacht, leben. "Soilent Green" haben wir doch auch schon - zwar nicht aus menschenfleisch hergestellt, aber ich sage nur massentierhaltung.

der film war fiktion. aber es ist erschreckend, wie viel von der damaligen handlung des films heute schon traurige realität ist.

sicher, Piketty ist kapitalismuskritisch, also mit vorsicht zu geniessen, weil auch er eine bestimmte klientel zuerst bedient. aber einer muss ja den finger in die wunde legen, wenn es die politik schon nicht macht.

Nehmen wir nur mal die Abgeorneten-Diäten.

Sie erhöhen sich jedes Jahr um die statistische Lohnerhöhungsrate (3 %). Ein MdB erhält also ca. 270 € p.M. mehr, ein kleiner Arbeitnehmer vielleicht 60 €. So driften die beiden Einkommen jedes Jahr um 200 € kumulativ auseinander. Der Arbeitnehmer muss davon noch seine Rentenversicherung bedienen mit 20%. (Der Arbeitgeberanteil ist nur zurückgehaltenes Einkommen.) Der Abgeordnete braucht nur etwas länger auszuharren, dann hat er diese Sorge nicht. Er kann auch sicher sein, dass er mit der Pension auskommt, der Angestellte nicht.
Das ist ein leicht nachrechenbares Beispiel; darum habe ich es genommen.

Ungleichheit weltweit gewachsen

Ursachen sind auch die geringe Steuerbelastung von Konzernen,die im Schnitt nur 3 bis 5 Prozent von EBITA zahlen(auch in Deutschland).Stichwörter Bayer AG,Amazon,Starbucks.Dann die Steueroasen,daß Gebaren,daß durch die Veröffentlichungen der Panama-und Paradiespapers ans Licht kam(Stars,Millionäre,Politiker,Geschäftsleute).
Und schließlich steigen allgemein Unternehmensprofite stärker als Arbeitseinkommen.

"Seit 1980 seien in fast

"Seit 1980 seien in fast allen Ländern riesige Mengen öffentlichen Vermögens privatisiert worden. "Dadurch verringert sich der Spielraum der Regierungen, der Ungleichheit entgegenzuwirken", argumentieren die Wissenschaftler."

Was sind das für Wissebscgaftler? Wissenschaftler des privatisierten Vermögens?

Es ist die Verantwortung der Regierungen(!)
Diese Veruntreuung des öffentluchen Vermögens zu beenden!
Das kann nur dieRegierung beenden!

Arm, immer arm - Dumm, immer dumm.

Die fehlende Bildungs- und Erziehungsmöglichkeiten gerade schon im jüngsten Kindesalter in der niedrigste Einkommensschicht, circa 20% der Bevölkerung, tragen dazu bei das zum Schuleintritt zumeist von einen mehrjährigen Rückstand, der zumeist uneinholbar ist, ausgegangen werden kann. Dies weitet sich im Laufe der weiteren Schul- und Berufsjahren stetig aus in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Dieser Zustand ist Grundgesetzwidrig und volkswirtschaftlich töricht. Zu befürchten aber ist das durch die totale Automatisierung und den geringeren Bedarf an Arbeitskräften dieser Zustand sich deutlich verschlimmern wird.

Was für eine beknackte

Was für eine beknackte Argumentation. Für wie blöde halten die Menschen?

Den Reguerzngen wären deswegen due Hände gebunden... Pss was für eine bodenlose Frechheit....

Korruption durch Lobbyismus

Korruption durch Lobbyismus hat schin jedes gut funktionierende System zerhackt bekommen...

10:24 von Münch Hausen

@09:39 von Ausgemerkelt 2.0

"Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht, dann Gnade uns Gott."

Der Krug ist schon kaputt. Vorgestern stellten wir uns noch die Frage, wie man noch mehr aus dem Land pressen kann. Rente kaputt, Bildung kaputt, Kinderarmut, Polizei, Infrastruktur marode... jetzt kommt die Idee mit der Dieselbesteuerung. Vielleicht der letzte Sargnagel vor dem Knall?
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Wie soll ein System den Knall hören, wenn alle Parteien Ihre Pisajobber für jahrzehntelange Umwidmung von Instandhaltungskosten mit Wertschätzung und Unterrichtsverkürzung belohnen?
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Welchem Verstand entspringt ein 0%Zins als Risikoentgelt für faule Kredite.
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Bildung war = Verstand, aber wo soll der denn heute herkommen?

10:45 von Bernhard M. "Einkommensungleichheit kurz erklärt"

Es wird behauptet, dass die 20% Reichsten das 4,8 fache Einkommen haben wie die 20% Ärmsten. Das mag vielleicht für Arbeitseinkommen gelten, nicht jedoch für die Einkommen aus Kapitalvermögen, die hier redlicherweise auch berücksichtigt werden müssten!

Keine gute Erklärung! Wo kein Kapitalvermögen ist, kann es auch kein Einkommen aus Kapitalvermögen geben!

Wer das ändern will, muss erst Vermögensbildung möglich machen und fördern. Manche verstehen ja unter Kapital nur das Guthaben auf einem Bankkonto. Hier fängt die unvollständige und auch falsche Erklärung schon an.

Aus Geldvermögen gibt es aktuell kein "Einkommen". Geldvermögen wird aktuell enteignet. Direkt durch Schuldenschnitte, Pleiten, Null- und Negativzinsen und Inflation.
Selbst die EZB ist nicht davor gefeit. Sie ist nicht unfehlbar. Nur die Fehler tragen Sparer, Altersvorsorge , Steuerzahler, nicht Herr Draghi.
Aktuell: EZB im Strudel des Steinhoff-Absturzes. Das Geld ist weg! Wieviel? Draghi fragen!

Lustig ist das nicht

Gut geht es uns auch nicht. Es geht uns bessere als dem Rest der Welt.
Am besten an diesem Bericht finde ich aber die Bemerkung zur Basis der Studie. "Ausgewertet wurden unter anderem Einkommensteuerdaten." heißt es da. Wodurch sind unsere Eliten dieses Jahr am meisten aufgefallen, durch Steuervermeidung. Glaube keiner Statstik die du nicht selbst gefälscht hast.
Danke

Die Schere wird

weiter auseinander gehen. Aber was ist Geld, was stellt es da und mit welchem Gegenwert kann es verglichen werden? Was produziert Geld? Es sind Zahlenspiele, die zu jeder Zeit an jedem Ort manipuliert werden können und sie werden manipuliert. Der manipulierte Rechenindex sorgt dafür, das es als "Wert" im System "Ware gegen Geld" den Entwert der Ware darstellt. Früher mussten die Länder Gold als Grundlage ihrer Währung vorhalten. Das wurde aufgelöst, um den Konsum von der Leine zu lassen. Aber mittlerweile geht es nicht mehr um Konsum sondern um das tägliche überleben. Und die, die kämpfen müssen, werden in den reichen Ländern immer mehr, also nicht nur in Afrika. Geld gegen Leistung ist die gleiche Manipulation. Die Entlohnung ist nicht gleich auf mit der Leistung. Dazu kommen die immer weiter steigenden Preise und fallender Wert des Geldes. Es ist eine Spirale, die mit der Hyperinflation endet, da die Währungen sehr eng mit einander verzahnt sind, abhängig sind.

Falsche Besteuerung

Gegen das Auseinanderklaffen der Schere hilft nur ein Umdenken bei der Besteuerung. Der dickste Brocken ist doch die Lohnsteuer. Es wird also Gehalt besteuert, aber nicht, was an Eigentum / Erspartem schon da ist. Es wird natürlich versucht, durch niedrige Zinsen dafür zu sorgen, dass das Geld nicht auf den Bank bleibt, sondern wieder in dem Umlauf kommt um die Wirtschaft anzukurbeln. Nur: die meisten Leute - das sind die kleinen Leute, deren Lohnsteuer viel auffrißt. Es muss endlich dazu kommen, dass Einnahmen versteuert werden, also Mieteinnahmen, Aktiengewinne usw und zwar zusammen mit der Lohnsteuer. Angefangen bei 19 % für "Arme" bis hoch zum Spitzensteuersatz für Reiche, welcher bei 40% recht niedrig ist. Zudem müssten solche Einnahmen unmittelbar versteuert werden, dort wo sie gemacht werden. Andernfalls geht die Firma nach Monaco und zahlt nichts, obwohl sie Eigentum z.B. in Deutschland nutzt und im deutschen Markt Gewinne erwirtschaftet.

Armut kommt schneller

Das mit dem Durchschnitt im Verdienst aus nichtselbständiger Arbeit ist so eine Sache. Auch ein Konzernboss oder Manager zählen dazu. Diese erhalten auch noch anderweitig Vergünstigungen.

Fast Alle die ich kenne und als Arbeitnehmer länger als 25 Jahre tätig sind haben Einkommensverluste. Ganz zu schweigen von den rasch gestiegenen Kosten zum Leben (Mieten, Nebenkosten, Versicherung, GEZ, ...)

Berechnet man nach Tarif und dessen Erhöhungen ist es vielleicht statistisch steigend. In Wahrheit zahlt aber kein Betrieb mehr Tarif. Dafür gibt es Betriebsvereinbarungen en Mass. Streichung von Urlaubs- und/oder Weihnachtsgeld schlagen gewaltig zu Buche. Zeitkonten schaden nicht nur dem Verdienst des Einzelnen sondern fehlen in den Sozialkassen und dem AN bei der Rente .

Die Rente wird viele in Armut stürzen, obwohl ein Facharbeiter meistens mit 17 anfängt und mit 67 in Rente gehen kann. 50 Jahre zm Arm zu enden. Vorsorge durch wenig Lohn bringt nicht wirklich viel als Zusatzversorgung.

Es ist aus dem Ruder gelaufen,

die Weltwirtschaft und der Kapitalismus. Viele, auch ich, hatten bei der Umstellung auf den EURO ein ungutes Gefühl. Das die D-Mark Probleme hatte, das war klar aber das so viele Staaten mit extrem ungleicher Wirtschafts- und Kapitalkraft mit an den EURO angehängt wurden, das konnte nicht gut gehen. Was ist der EURO wert? Was ist mit den Entlohnungen passiert? Es wird behauptet, das alles stabil und dass das Wachstum nur der gesunden Wirtschaft zu verdanken sei. Es ist der Höhepunkt vor dem Absturz. Die Börse geht steil nach oben, der Anteil der Zahlungsfähigen schrumpft. Was den Absturz momentan noch verhindert, sind die Reserven aus der Vergangenheit und die Subventionen wie z.B. bei den Lebensmitteln, sonst wären auch hier die Preise durch die Decke. Man braucht keine Statistiken und Volksverklärer, man muss nur genau hinsehen um zu sehen, was los ist. Wie lange wird das noch gut gehen und was kommt danach?

Der Staat

sollte die Privatisierungen lassen, und Wohnraum staatlich herstellen.
Die Bürgerversicherung sollte BEZAHLBAR für Alle gelten (auch wenn die Ärtzte jammern) wer sich zusätzlich absichern will kann das ja tun.
Es MUSS endlich etwas wirklich effektives Geschehen, und nicht immer NUR andeutungsweise herumgewurschtelt werden.

Der Staat ist im Würgegriff

des Kapitals. Unsere Politik in Berlin ist unterwandert von ihr und die bestimmt auch die Politik. Machen wir uns nichts vor, wir hängen ALLE hängen an diesem Seil namens EURO. Fast alle können sich ihm nicht entziehen. Wenn etwas geändert werden soll und zwar nachhaltig, dann müssen wir endlich mal begreifen, das unser Wirtschafts- und Finanzsystem sich darauf aufbaut, das Andere dafür etwas leisten müssen und das die Entlohnung der Leistung nicht mit dem Gewinn gleich gestellt werden kann. Das Verhältnis von der Entlohnung zum Gewinn ist von zu vielen Faktoren abhängig, die bewusst manipuliert werden. Z.B. die Wohnungswirtschaft. Die wurde mit Hilfe von denen privatisiert, die im Staatsapparat mit Hilfe der Lobby zu diesem Schritt gelockt wurden. In anderen Ländern nennt man das Korruption, Bestechung usw. Wir müssen diese Kaputalismushyänen einfangen und an die Zügel legen, das geht nur in einer Sozial orientierten Wirtschafts und Kapitalwelt.

Zu 11:16 von Cagera "Falsche Besteuerung"

Es muss endlich dazu kommen, dass Einnahmen versteuert werden, also Mieteinnahmen, Aktiengewinne usw und zwar zusammen mit der Lohnsteuer.

Sie kennen den Unterschied?

Steuerfreier Immobiliengewinn:
Liegen zwischen der Anschaffung einer Immobilie und deren Verkauf mehr als zehn Jahre ist der Gewinn steuerfrei.

Steuerpflichtiger Aktiengewinn:
Unabhängig von der Haltedauer sind Aktiengewinne zu versteuern.

Aktien können z.B. überwiegend Immobilieneigentum verkörpern.
Gleichbehandlung = Fehlanzeige.

Die Steuer wird wie bei der Lohnsteuer direkt an den Fiskus abgeführt!

Außerdem wird nichts höher versteckter und direkter besteuert als Aktiendividenden:

Schon die Gesellschaft wird besteuert und der Eigentümer dann nochmal. Das 25 %-Märchen wird gerne verbreitet. So sind Gewinnnausschüttungen bereits mit rund 30 % besteuert. Ihre zweite Belastung mit der Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer erhöhe die Dividendenbesteuerung schon mal auf 50 %.

Zu 11:16 von Cagera "Falsche Besteuerung"

Es muss endlich dazu kommen, dass Einnahmen versteuert werden, also Mieteinnahmen, Aktiengewinne usw und zwar zusammen mit der Lohnsteuer.

Sie kennen den Unterschied?

Steuerfreier Immobiliengewinn:
Liegen zwischen der Anschaffung einer Immobilie und deren Verkauf mehr als zehn Jahre ist der Gewinn steuerfrei.

Steuerpflichtiger Aktiengewinn:
Unabhängig von der Haltedauer sind Aktiengewinne zu versteuern.

Aktien können z.B. überwiegend Immobilieneigentum verkörpern.
Gleichbehandlung = Fehlanzeige.

Die Steuer wird wie bei der Lohnsteuer direkt an den Fiskus abgeführt!

Außerdem wird nichts höher versteckter und direkter besteuert als Aktiendividenden:

Schon die Gesellschaft wird besteuert und der Eigentümer dann nochmal. Das 25 %-Märchen wird gerne verbreitet. So sind Gewinnnausschüttungen bereits mit rund 30 % besteuert. Ihre zweite Belastung mit der Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer erhöhe die Dividendenbesteuerung schon mal auf 50 %.

@10:13 von Boris.1945

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Uns muss es gut gegen.
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Wie ist sonst der bevorzugte Zuzug zu erklären?
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Können Die sich alle irren?

Ich hoffe doch sehr, dass das als Sarkasmus gedacht war!

Oder?

Millionen kommen zu uns, weil es hier im Gegensatz zu ihren Heimatländern ein (noch) funktionierendes Sozialsystem gibt, das auch Menschen, die nie in dieses System eingezahlt haben, unterstützt.
Und Deutschland leistet sich im Gegensatz zu allen anderen europäischen Ländern auch noch den Luxus, die Grenzen für einen unkontollierten Zustrom zu öffnen, "Familiennachzug" zu gewähren und diese Menschen dann mit mehreren Tausend Euro in der Tasche wieder nach Hause zu fliegen...

Dadurch erkärt sich der bevorzugte Zuzug!

@JueFie (11:21 Uhr)

Sie vergaßen zu erwähnen, warum das Hamsterrad sich überhaupt dreht, bis ihr Beispielrentner 67 Jahre alt geworden ist.

Bis dahin muss er gegen die Inflation ankämpfen, die seine Leistung antreibt. Mit zunehmendem Alter sinken seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sollte er Eigenheim erworben haben, ist ihm zu wünschen, dass er die künftigen "Sanierungskosten der Umwelt zu Liebe" schon mit angespart hat. Falls nicht, sieht er sich evtl. ohnehin genötigt, sich eine bezahlbare Unterkunft im Ausland zu suchen. Dort wird er dann hoffentlich auch nicht mehr von seinen Beitragsentwicklungen der Kranken- und Pflegeversicherung aufgefressen - fraglich ist allerdings, wie lange er ohne diese Versicherungen im Ausland überleben kann.

Nun gut. Wenn er sein Leben lang strampeln musste und gestrampelt hat, ist unterwegs hoffentlich nichts schief gegangen - z.B. mit Unterhaltsforderungen, betriebsbedingten Kündigungen, dubiosen Anwaltsforderungen, ... falls doch, gibt`s evtl. "die Pille danach"?

Deutschland geht es gut.

Gebetsmühlenartig wird dieses Mantra verkündet.
Wem geht es gut?
Den 2, der etwas in den Mülleimer werfen, oder den 17 Flaschensammlern, die in den nächsten 15 Minuten in den Eimer schauen, während ich auf den Bus warte?
Im Morgenmagazin, Mittagsmagazin, Tagesthemen, heute,,,
Permanent wird an die Börse geschaltet, um uns zu erklären, wie gut es uns geht, als ob wir alle Kapitalisten und Couponschneider wären.
Aber unsere Regierung tagt ja auch im Reichtag und nicht im Armenhaus.

10:06, Frank_Furter

>>Meine Güte, wann darf man endlich sagen, dass auch wir in Deutschland ein Problem mit Armut und mit der ungleichen Verteilung von Wohlstand haben?<<

Ich sage das seit Jahrzehnten und wurde deswegen noch nicht sanktioniert.

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen also antworten: man darf es schon seit langer Zeit sagen.

>>Wann darf man endlich sagen, dass die Chancengleichheit nur noch auf dem Papier steht und schon vor der Jahrtausendwende beerdigt wurde?<<

Von welcher Jahrtausendwende reden Sie? Ich jedenfalls kann mich an Chancengleichheit in unserer Gesellschaft nicht erinnern.

>>Wann darf man endlich sagen, dass die Politik des Bundestages von starken und finanzkräftigen Lobbygruppen beeinflusst wird?<<

Das ist nun wirklich ein Allgemeinplatz. Das pfeifen die Spatzen von den Dächern.

Die Frage müsste nicht lauten "wann darf man endlich sagen?", sondern "warum interessiert es kaum jemanden?".

High Society

"...Insgesamt ist die Einkommensungleichheit in Deutschland heute nicht radikal höher oder radikal niedriger als vor 100 Jahren. ..."

Sehr beruhigend. Es geht den "unteren Schichten" also auch nicht schlechter als vor hundert Jahren. Soll das ein Witz sein? Die Zeit des Kaiserreiches war geprägt von sozialer Ungleichheit, die heute nur durch die längere Zeit eines hoffnungsvollen Neuanfangs nach dem zweiten Weltkrieg verhindert wurde. Seit den 80er Jahren wird Schritt um Schritt auch in der BRD die Situation umgekehrt, es wird immer unsozialer in unserem Land. Ich unserem Land? Der Mehrheit und sogar dem Staat gehört immer weniger, nur die reichsten oberen 10% werden reicher und reicher. Das mal auf die Fahnen der um eine vernünftige Groko verhandelnden SPD geschrieben!

"Uns geht es gut."

Das ist das neue Narrativ.
Kein Publizist, der diese Wort nicht benutzt.
Narrativ kommt vom Lateinischen "narrare = erzählen".
Der Volksmund sagt "schwätzen" dazu.
Also bedeutet "Narrativ" Geschwätz?
Auch mit der Bezeichnung "Narr" wird der Erzähler, oft der Hofnarr, genannt.
Oder meint man das Volk, das man zum Narren hält?

Rein nationale Brille?

So wie es hier beschrieben wird, wird die Ungleichheit zwar auf der ganzen Welt gemessen, aber dann kein globaler Maßstab angesetzt, sondern für jeden Fall nur ein nationaler.

Wenn dem so ist, dann ist die Studie einseitig. Gerechtigkeit (um die geht es ja wohl wirklich) sei möglich viel Gleichheit im nationalen Rahmen, so müsste man dann wohl die Grundannahme der Studie übersetzen.

Dieser Grundannahme ist zu widersprechen. Auch die Ausbeutung einer ganzen Nation, innerhalb derer dann alle gleich arm sind, kann eklatant ungerecht sein. Wohingegen es nicht ungerecht sein muss, wenn gut verdiendende Entwicklungshelfer in arme Länder reisen und dann dort inklusive Auslandsverwendungszuschlag eine Oberschicht bilden.

Von einer globale Studie erwarte ich die Antwort, ob die Ärmsten hinreichende Chancen haben, zur Mitte (Median) aufzuholen. Eine rein nationale Brille führt im Zweifel nur zu Verwirrung.

Nicht nur weltweit ist die Ungleichheit gewachsen.

Allein bei uns in Deutschland haben nachweisbar ca. 18 Millionen Menschen weniger als 1 036 Euro im Monat für Mietzahlung und zum Leben zur Verfügung. Es gibt beispielsweise viele Rentner, vor allem Frauen, die eine Rente von 400 bis 700 im Monat beziehen. Wie groß die Not auch in vielen deutschen Familien vorhanden ist, wird leider von den Politikern unseres Landes, ausgenommen die Linken, teilweise jetzt auch der SPD, klein geredet. Wir das reiche Deutschland sind nachweisbar Europameister in der Anzahl der Obdachlosen, s. Quelle: "Deutschland hat die meisten Obdachlosen." Auch die Anzahl der Menschen die heute keine Wohnung in D. haben ist erschreckend hoch, s. Quelle: "Wohnungslosigkeit-850 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Die Hauptschuld haben meiner Meinung nach unsere Politiker, vor allem der CDU/CSU, leider von Millionen Wähler unterstützt. Keine Bürgerversicherungen für Kranken- und Rentenversicherungen, keine Mindestrente usw. Sozial ungerecht im reichen D.

Hämisch schwerverarmte aus Griechenland und so fort...

... zeigen den Reichtumsbestimmenden also, dass sie nicht alles(davon muss manch Pöbeldeutscher erstmal eine Ahnung haben (wollen)) mit sich machen lassen und werden mitsamt allen sich irgendwie wehrenden in die Ecke gestellt, wo die Nutznießer/sog.Pragmatiker eigentlich stehen würden mit deren Lebens(bedingungen)zerstöre.

Wehe dem dann so genannten Wandalismus!(Bei Putschen von Rechts-Reich wird das komischerweise anders genannt und alle Zerstörungen, ggf. Tote gehen aufs Konto der Auslandsdrangsalierten Regierung)

Kriege des Alltags mit ihren zig fach schlimmeren, nicht abgesicherten Folgen gehen aber voll klar! Jedem das seine eben.
Naja, wahrscheinlich macht da eh nur die Rechte überschneidend mit den Reichverdienern Propaganda.

Manch verbildete Deutsche sind eben das Schwungrad, mitdem sich die Minderheit die Verhältnisse mit allen dummen Klischees, Vergleichen, Verallgemeinerungen und falschgroben Schubladen(gegenüber anderem) am quälenden, verkürzten Leben erhält.

11:03, gman

>>Aus Geldvermögen gibt es aktuell kein "Einkommen". Geldvermögen wird aktuell enteignet. Direkt durch Schuldenschnitte, Pleiten, Null- und Negativzinsen und Inflation.
Selbst die EZB ist nicht davor gefeit. Sie ist nicht unfehlbar. Nur die Fehler tragen Sparer, Altersvorsorge , Steuerzahler, nicht Herr Draghi.
Aktuell: EZB im Strudel des Steinhoff-Absturzes. Das Geld ist weg! Wieviel? Draghi fragen!<<

Wenn Sie Ihr Vermögen aufs Sparbuch legen oder deutsche Staatsanleihen kaufen, dann haben Sie Recht.

Ich empfehle Ihnen, Ihr Geld intelligent anzulegen. Es gibt vertrauenswürdige Vermögensberater, die risikoarme Geldanlagen vermitteln, die trotzdem Rendite oberhalb der Inflationsrate bringen.

Sie können natürlich auch ins Finanzmarktkasino einsteigen.

Was erwarten Sie denn, einen rundum sorglos-Kapitalismus für Vermögende?

Bevor wie immer....

die tollsten Theorien entwickelt und Einkommensarten verurteilt oder ungerecht behandelt werden, sollten sich manche User über den Aufbau des Steuersystems im Klaren sein. Der grundsätzliche Unterschied zwischen Arbeitslohn und anderen Einkunftsarten liegt darin, daß beim Arbeitslohn der "Brutto-Lohn" besteuert wird, während bei allen anderen Einkunftsarten der "Netto-Gewinn" (= Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben) versteuert wird. Schon alleine dadurch ergeben sich gewaltige Unterschiede! Hinzu kommt, daß die bei der "Netto-Gewinn-Ermittlung" eingebauten Möglichkeiten absolut nichts mehr mit Besteuerung zu tun haben, sondern Werkzeuge für die Steuerung der Wirtschaft sind. Geht es z.B. der Bauwirtschaft schlecht, erfinde ich im EStG neue AfA-Möglichkeiten oder indirekte Förderungen. Auch der Sozialneid funktioniert nicht! Wenn ich ein Bild mit einem Wert von 1 Million besitze und an der Wand hängen habe, erziele ich daraus immer noch keine steuerpflichtigen Einnahmen, oder?

Wen wir's nicht ändern, ändert es sich nicht

Jammern können hier die meisten. Wie viele von euch sind aber zumindest in einer Gewerkschaft? Wie viele machen ernsthaft Klassenkampf?

@ Rosengregor 12:00 Nationale Brille...

Ja, so eine Volkswirtschaft geht gar nicht nur national zu betrachten.

Die Produktionssphäre von nem Goldkettchen+ tragenden Münchener mit Maßanzug und auch Hans-Jochen plus Mutti reicht bis nach Afrika, China zum Bergminenarbeiter und Schrottmüllverbrenner.

Hier haben auch die Rechtskonservativen freilich logenhaft Propaganda gemacht(auch hier im Forum), als hätte man hier eine abgekapselte und zum Weltklima kaumrelevante Anteilsbilanz.

Nur, damit es weiter geht, damit die Kientels weiter verdienen und für Arbeitsplätze bis ums verrecken eben. Nur mit weißem Tuch über die Tatsachen und Zusammenhänge.
"Die anderen sollen erstmal" ist in deren Wahn immer die Rede.

Hm, mit dem Nichts aus dem die Babys kommen und Irrsinn lässt sich echt viel leichter solch Klientelpolitik machen. Na wie überraschend!

Gefälle

"In Deutschland ist das Gefälle geringer"

Und was ist nun mit den Schreckensmeldungen der Linkspartei, dass gerade in Deutschland alles immer ungerechter zugeht und wir deshalb eine Linkspartei brauchen? In anderen Ländern scheint es schlimmer zu sein.

10:13 von Boris.1945

"Uns muss es gut gegen. Wie ist sonst der bevorzugte Zuzug zu erklären? Können Die sich alle irren?"

Deutschland war schon immer ein Zuzugsland. Die Preußen holten die Hugenotten, das Ruhrgebiet die Polen, Kohl lud die Deutschrussen ein - und seitdem die Welt globalisiert ist kommen eben auch Menschen aus anderen Kontinenten.
So what?
Wir sind schließlich Exportwelt(!)meister, und wenn das Geld nicht nur nach oben fließen würde, wäre der Zuzug überhaupt kein Problem. Im Gegenteil.

Tja,

neuerdings werden ja sogar noch die Milliardäre in politische bedeutsame Ämter gewählt, die machen dann noch eine Steuerreform und schwupp: reich wird reicher und arm wird ärmer.

Herrschaftsrechte

Die eigentlich entscheidende Stellschraube sind die absoluten Herrschaftsrechte, die unser Rechtssystem dem privaten Kapital über die arbeitsteiligen Betriebe und Unternehmen einräumt. Wären Beschäftigte, Kapital und öffentliche Hand paritätisch an den Unternehmensentscheidungen beteiligt, dann würde die Wirtschaft nicht nur mehr den Eigentümern diesen, sondern würde nachhaltige, zukunftsfähige Wirtschaft für die ganze Gesellschaft machen.

10:22 von Pflasterstein

Einerseits schreiben Sie: "...Der Kapitalismus an sich ist nicht die Ursache für das Aufklappen der Schere, sondern die Globalisierung und die Freihandelszonen. ..."
Andererseits aber auch: "...Die Globalisierung ist aber nicht alleine Schuld, die "ungeregelte Wild-West-Manier" in der hierzulande die Wirtschaft sich ausbreiten kann ist es auch. ..."

Da fragt man: Was denn nun? Die Antwort müsste eigentlich lauten, gegen eine immer mehr globalisierte Welt und Handel ist eigentlich nichts zu sagen und noch weniger zu tun. Gegen die "Wildwest-Manier" der Wirtschaft, sprich der Eigentümer des Produktionskapitals sehr wohl schon. Also ist es doch der Kapitalismus?

Bevorwieimmer @ Karlheinfaltermeier

Hm, als wenn irgendwo irgenwann diese Steuerdebatte zu einer wirklichen Lösung verholfen hätte und nicht nur einem temporärem Anschein... mehr angebliche Gerechtigkeit als Ziel.
Aber an dieser Oberfläche so geschabt kam noch kein Grundproblem zur Auflösung. Aber immerhin:

Etwas Solidarprinzip im gewollt andauernden Hickhack um mehr vom Reichtum der anderen.

So wollen die Räuberskapitäne trotzdem ihre 50% mit beispielweise 5000€ pro Monat(fühlen sich damit noch wie Samariter) wärend andere mit 1100€ und weniger den ganzen Tag herumwerkeln und sich von mäßig, hämisch, Soap- aber trotzdem Abi-gebildeten gebildeten Kollegen vollsülzen lassen dürfen.

Kratz doch mal an Grundpfeilern, Grundwidersprüchen. Worauf beruht diese Art Arbeit? Wozu macht man etwas? Usf...

Der Wähler will es doch so

Da bei der Bundestagswahl mit AfD, FDP und CDU/CSU die marktliberalen Parteien eine absolute Mehrheit bekommen haben, scheinen die Wähler diese Entwicklung doch gut zu finden. Die SPD, die wenigstens einige soziale
Ansätze durchbrachte, wurde dagegen abgestraft. Ich kann das zwar nicht nachvollziehen, aber vor diesem Hintergrund scheint mir das Schimpfen auf Politiker scheinheilig - diese setzen halt nur den Wählerauftrag um.

@NKral (12:16 Uhr)

"Klassenkampf" ist wohl eher kein erstrebenswertes Ziel. Es geht vielmehr um eine Art "Bewusstseinserweiterung", so lange es noch geht.

Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass so mancher, der sich "von Haus aus sicher und geborgen fühlt" in die Probleme der Welt und/oder anderer Menschen tatsächlich gar nicht hineinversetzen kann oder möchte?

Möglicherweise ist dem gleichen Menschen, der das Leben vielleicht eher spielerisch, sportlich oder im Sinne einer hauptsächlich anzustrebenden Vermögensvermehrung betrachtet, gar nicht "bewusst", wie "ungemütlich" seine Zukunft aussehen kann, wenn es in seiner Umgebung immer mehr Menschen schlecht geht?

Schon bei "aufsteigenden Arbeitnehmern" ist häufig zu beobachten, wie schnell sie die Bodenhaftung und den Blick für`s Ganze aus den Augen verlieren. Der Mensch ist halt auch nur ein Mensch. Manchmal muss er erst tief fallen, um sein Bewusstsein zurück zu gewinnen.

@11:46 von Frank_Furter

"Millionen kommen zu uns, weil es hier ... ein (noch) funktionierendes Sozialsystem gibt, .."

Die Menschen kommen aus purer Not, nicht egen irgendwelcher Sozialsysteme. Die meisten haben schlicht Angst um ihr Leben und würden lieber heute als morgen arbeiten.

Was verbreiten Sie da eigendlich für Vorurteile? Schon mal in einem Flüchtlingsheim mit angepackt und sich mit den Leuten unterhalten?

Dieses Bild von der Schere

Dieses Bild von der Schere ist doch unsimnig.

Reiche müssen immer reicher werden, weil sie sparen können.
Arme werden aber nicht ärmer.

Irgendwo hakt dieses bild gewaltig.

An Foranto, Ich kann Ihnen nur teilweise Recht geben.

Sie schreiben: "Der Staat ist im Würgegriff des Kapitals." Liegt das nicht eindeutig an unsere Politiker, die sich nicht aus diesem Würgegriff befreien? Möglich in unseren Nachbarstaaten wie Österreich, Schweiz, Luxemburg, Niederlande, Dänemark, Norwegen u.a. wo jeder Mensch, egal ob Millionär, Vorstände, Vermögende, Beamte, Politiker u.a. in die gesetzlichen Renten- und Krankenversicherungen einzahlen muss. Zum Vorteil aller, z.B. Österreich Quelle: " In Sachen Rente steht es zwischen Österreich und Deutschland 4 : 0." Monatliche Mindestrente 1 000 Euro, 14x gezahlt im Jahr. Ist das nicht gerecht? Wer ein Leben lang gearbeitet hat kann nicht wie in D. von 400 - 700 Euro im Monat, viele Frauen betroffen, gut leben. Eine ähnliche Politik haben die Linken, jetzt auch die SPD vorgeschlagen, doch die Politiker der CDU/CSU lehnen es ab. Warum? SPD und Linken fordern kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni. Sozial gerecht, wer wenig Geld hat kann nicht noch seine Bildung finanzieren.

Hätschelt die Starken

Alle Studien zu diesem Thema, auch solche, die nicht kapitalismuskritisch sind wie Piketty, stellen fest, dass weltweit, aber auch in D. die berühmte Schere immer weiter auseinandergeht. Eigentlich verwunderlich, hören wir doch tagaus-tagein, dass sich die Menschheit stetig weitereinwickelt und wir dem sog. Fortschritt alles zu opfern haben. Die Entwicklung aber zeigt, dass Fortschritt nicht in sozialem Sinne gemeint ist, sondern viel eher wirtschaftlich, wobei auch hier vor allem die Größten und Stärksten verhätschelt werden. Alleine in D. ist die Zahl der Millionäre seit Merkel auf über eine Millionen angestiegen, gleichzeitig ebenso die Zahl der Armen. Daran trägt auch die EZB Schuld, doch national haben das die Regierungen unter der CDU/CSU zu verantworten. Man tut alles, um die Starken und Reichen zu umgarnen, schont diese, angeblich aus Angst, sie könnten D. verlassen und zahlt die Zeche mit dem Geld, dass man allen abgenommen hat. Wer d. Wirtschaft liebt, hat k. Platz f. Arme!

Bewusstseinserweiterung

wird aber allein nichts ändern. Auch wenn Sie sicher Recht haben, dass die obersten 5 Prozent völlig den Bezug zur Realität verloren haben. Ohne Zwang (das meine ich mit Klassenkampf) gibt von denen aber sicher niemand etwas her. Wird genug Zwang (Streik etc.) ausgeübt, geht das dann meist plötzlich sehr gut.

@NKral (12:50 Uhr)

Ich fürchte leider, dass es weit mehr als die obersten 5 Prozent sind, die den Bezug zur Realität verloren haben.

Das größte Problem unserer Zeit sind sicherlich die (dem vermeintlichen "Fortschritt" geschuldeten) unüberschaubar gewordenen Schuldenberge, die (in allen Schichten) zu einem verstärkten Streben nach "Sicherheit" führen, die jedoch in allen Lebensbereichen (Einkommen, Zukunftserwartungen, Umwelt, Überwachung, ...) wachsender Konsum-
und Spekulationsgesellschaften (auf Pump in immer weniger überschaubarem Maße) abhanden kommt.

"Schuld" sind wir alle. ;-)

@12:50 von Quereinwerfer - Ja, der Ausquetschungsselbstzweck...

...Also wenn selten nur noch zum Zweck des Bedürfnisses, des Gebrauches, des Menschen getan und produziert wird, wie es einst >weit< mehr der Fall war, versus der völligen Vermarktung, so geht es auf, dass alle so sehr rotieren, mit so modernem, so auch dazu noch unnütze(Service) Tätigkeiten verrichten, dass trotzdem Armut bestimmend ist, obwohl....

Verrückt, entfremdet, in einer Dauerkatastrophe, wo etwaiger Reichtum für alle sogar schlimm für das schräge, jetzt herrschende Prinzip wäre(siehe zur gedankenverwandten Grundeinkommensidee). Das Elend zwingt einen in sinnlose, der Umwelt schädliche aber entfremdet notwendige Arbeiten, die einen auch noch so auslaugen, dass Medizin noch mehr zu tun hat und der Mensch trotzdem 10J seiner Lebensspanne drauf gehen lässt mit den von Politikern,Gerwerkschaften und Protagonisten ausgehandelten Umständen.

So kommen dann ständig Ausrufe zustande wie "SO kann es nicht weiter gehen! - Weiter so!" in ihrer Widersprüchlichkeit zu Stande..

@BWilaschek 12.37

ich sehe es auch so, dass man mit Fleiß und Engagement mehr erreichten kann als mit dem mit-dem-Finger-auf andere-zeigen. Es war eines der sozialdemokratischen Grundversprechen, dass man mit Anstrengung und Bildung etwas erreichen kann, auch wenn man aus einfachen Verhältnissen stammt. Bei Ihnen, bei mir, bei Gerhard Schröder und vielen anderen hat es funktioniert- nur halt nicht ohne Einsatz und Willen. Dieses sozialdemokratische Grundversprechen muss gestärkt und erneuert werden. Es gibt sicher viel zu verbessern, nur Eines scheint mir sicher: die Klassenkampfparolen bringen überhaupt Niemand weiter, die sind höchstens als Deko auf dem stillen Örtchen geeignet. Dort liest man ja manchmal so Sprüche

Interessant

Guten Tag,
die Studien von Piketty sind sehr interessant.
Das Problem bei Ihm isst nur ,dass seine Konsequenzen widersprüchlich sind.
Er ist ein Anhaenger J.Delors.
JDelors war mit Kohl und Mitterand ein sehr intégrer Vertreter des rheinischen Kapitalismus.
Nur haben seine Nachfolger auf nationaler und internationaler Ebene die EG ausgeweitet und den Kapitalverkehr liberalisiert und gleichzeitig null Harmonisierung bei Steuern und Sozialsystemen erreicht.
Somit koennen die Einkommensunterschiede nur wachsen.
Trotzdem bleibt er Anhaenger des Modells Europas.Aehnlich wie Macron.Das ist inkonsequent.
Im uebrigen hat das Gefaelle innerhalb Europas stark zugenommen und in Deutschland massiv zwischen 1999 und 2013.
Somit ist der Hauptverantwortliche neben der neoliberalen Kommission die SPD Gerhard Schroeders und die Merkelschen Koalitionen.
Und nun??

Der Spruch an einen malochenden Arbeiter oder Unidozenten

"Sei doch mal fleißig! Da wirds auch was!"

Ist selten... Ich darf es nicht schreiben, aber es erschließt sich.

Der Spruch ist so alt und widerlegt wie die Erdscheibe. Aber es gibt immernoch Gläubige.

Manch Gläubige werden immernoch nicht darauf gekommen sein, dass sich in Reichtums und Karriereverhältnissen soetwas wie eine Pyramide abbildet. Dass dies spezifisch ökonomische Gründe hat und unter den Umständen sich automatisch so einstellt oder auch schwere künstliche Probleme ohne diese Struktur auftreten, die unter anderen Umständen gar keine Probleme sind und auch nicht so sein müssen.

Aber eigene Gedanken machen bei manchen sexy, heißt es. So bleibt mancher lieber bei dem "eigenen". "Jedem das seine" ist halt einfach zu denken und bei einigen angesagt, dass es sexy für manche wirken kann - inklusive der zwei dicken, das rechtfertigenden PKW und so weiter.
Wie peinlich wäre es, wenn man sich peinlich sein müsste mit seinen Gedanken und all dem Negativökobilanzreichtumszeug.

12:18, zyklop

>>"In Deutschland ist das Gefälle geringer"

Und was ist nun mit den Schreckensmeldungen der Linkspartei, dass gerade in Deutschland alles immer ungerechter zugeht und wir deshalb eine Linkspartei brauchen? In anderen Ländern scheint es schlimmer zu sein.<<

Deutschland ist eins der reichsten, wirtschaftsstärksten Länder der Erde.

Daß da die Ungerechtigkeit nicht ganz so groß wie anderswo ist, leuchtet eigentlich ein, oder?

Ändert aber nichts daran, daß sie trotzdem groß ist.

Die Steuern sind derartig hoch, daß

bereits ein junger Facharbeiter voll von der Progression getroffen wird. Der letzte Euro wird sehr schnell mit 40% und höher besteuert. Spart er trotzdem, trifft ihn wieder die Steuer auf seinen Ertrag. Das war vor wenigen Jahren noch steuerfrei!
.
Bei einem höheren Einkommen zahlt man zwar noch mehr Steuern aber der Satz ist sehr schnell bei 45 bis 50% konstant. Darüber hinaus werden dann Steuersparmodelle möglich.
.
Außer durch 'Schwarzarbeit kann er kaum zu Vermögen kommen.
.
Diese intensive Besteuerung ist fast die höchste in Europa und war früher geringer.

Nicht der Zustand, die Perspektive ist beängstigend

Besorgniserregend ist insbesondere auch der kontinuierlich wachsende Sozialausgabenanteil, welcher mittlerweile schon mehr als 55% des Staatshaushaltes ausmacht. Ohne Gegensteuerung wird man die Sozialsysteme im heutigen Umfang nicht aufrecht erhalten können.
Ein Strategiewechsel in der Arbeitsmarkpolitik erscheint unausweichlich.

12:27, killing joke

>>Die eigentlich entscheidende Stellschraube sind die absoluten Herrschaftsrechte, die unser Rechtssystem dem privaten Kapital über die arbeitsteiligen Betriebe und Unternehmen einräumt. Wären Beschäftigte, Kapital und öffentliche Hand paritätisch an den Unternehmensentscheidungen beteiligt, dann würde die Wirtschaft nicht nur mehr den Eigentümern diesen, sondern würde nachhaltige, zukunftsfähige Wirtschaft für die ganze Gesellschaft machen.<<

Tatsache?

Sie stellen hier ursozialdemokratische Forderungen?

Na ja. Irgendwer muss es ja tun, wenn die SPD es schon nicht mehr macht.

Zu um 12:43 von Hugomauser Schuld hat auch das "Sozialsystem"

@Hugomauser, das sind keine Vorurteile!

Natürlich gibt es auch das. Deutschland hat mit Schuld an der "Flucht" und Entvölkerung in vielen Ländern. Auswandern war z. B. in Albanien unter dem kommunistischen Regime unter Strafe verboten. Dann brachen quasi die Dämme, auch wegen der gebotenen und verbreiteten Aussichten.

Die Massenabwanderung verbessert die Lage in den Ländern dort nicht. Sie hat selbstverständlich etwas mit den Erwartungen und den Sozialleistungen innerhalb der EU zu tun. Deutschland steht an erster Stelle auf der Wunschliste. Dortige Politiker haben D gebeten die Sozialleistungen einzuschränken um den Exodus zu verhindern.
Asyl ist etwas anderes, da geht es um vorübergehendem Schutz vor Verfolgung ...
Nicht um Einwanderung, schon gar nicht in fremde Sozialsysteme! Das sind Fakten und keine Vorurteile!

Bei den sogenannten "Wirtschaftsflüchtlingen" ist die Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort die einzig richtige Lösung.

@wenigfahrer

>>die Frage, was ist die Mittelschicht von welchem Einkommen bis zu welcher Höhe.
Die angeblichen Facharbeiter die 50-60 Tausend im Jahr verdienen sind mir in meiner Region noch nie begegnet.<<

Mir auch nicht, im Gegenteil, ich bin Ingenieur und kratze gerade überhalb der 40.000€ keiner auf meinem Unijahrgang liegt auch nur ansatzweise in der nähe der 50.000€

Rente werde ich kaum bis keine bekommen, darf dafür aber wahrscheinlich bis 70+ arbeiten.
Gottseidank sind unsere Bundespolitiker nicht gierig und haben ihre Monatlichen Pensionsbezüge bei 11.000€ gedeckelt (ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, das sie das bekommen).

Das die Ungleichheit gewollt ist ,ist so offensichtlich wie noch nie, nicht einmal die SPD macht sich noch die Mühe so zu tun als wäre sie Sozial.

Unfähige Politik

Armut in Deutschland ist eine andere, als Armut in der so genannten dritten Welt. Nichts desto trotz sieht man auch bei uns immer mehr Menschen, die in Mülltonnen nach verwertbarem suchen, und immer mehr Obdachlose. Auf der anderen Seite erleben wir einen Bauboom bei Luxushäusern sowie Rekordumsätze in Edelboutiquen und bei Autos der so genannten "Premiumklasse." Und zeitgleich erleben wir zum ersten Male seit bestehen der Bundesrepublik, das eine Regierungsbildung bis jetzt nicht gelingt. Fügt man die von mir genannten Punkte zu einem Gesamtbild zusammen, so müßte für jeden sofort erkennbar sein, das wir auf einem Pulverfass sitzen, dessen Lunte schon längst von diversen Brandstiftern angezündet wurde. Wie lange will die unfähige Politik dem noch zusehen?

Antwort zu fathaland slim "Was erwarten Sie denn?"

Was passt nicht? Roter Balken? Dann mal ohne Links.

Ich empfehle Ihnen, Ihr Geld intelligent anzulegen. Es gibt vertrauenswürdige Vermögensberater, die risikoarme Geldanlagen vermitteln, die trotzdem Rendite oberhalb der Inflationsrate bringen.
Sie können natürlich auch ins Finanzmarktkasino einsteigen.
Was erwarten Sie denn, einen rundum sorglos-Kapitalismus für Vermögende?

@fathaland slim, viel Glück mit den "Vermögensberatern", da ist das "Finanzmarktkasino" nicht weit.

Ja, ich erwarte Schutz und dass Recht und Verträge gelten, die Politik eingegangene Verpflichtungen einhält und z. B. Tarnen und Täuschen und Kreditbetrug im Rechtsstaat D und der EU verfolgt und bestraft werden.

Kreditbetrug ist eine Straftat, Schuldenschnitte, sind Unrecht. Auch das Völkerrecht (Vertrag zum gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen) ist zur Makulatur verkommen.
Die Bedingung für den €: Keiner haftet für Dritte vergessen usw.
GG, Verfassungsurteile zur EU. Bitte selbst suchen. Alles da!

Same Procedere

...und wieder eine Ungleichheitsstudie. Wasser auf den Mühlen der Sozialneider. Auch das ist leider typisch deutsch.

Alles nur halb so wild?

Irgendwie hallen in diesem Beitrag die Worte von Frau Merkel wider: Uns geht es gut.

Ich möchte aber behaupten, dass diese Aussage nur auf eine Minderheit zutrifft. Der Mehrheit dürfte es eben nicht gut gehen - sei es, weil sie arbeitslos sind, in prekären Beschäftigungsverhältnissen stehen oder aber durch befristete Zeitverträge keine Planungssicherheit haben.

Hinzu kommen Statistik-Pfuschereien wie man sie von der Arbeitslosenstatistik schon kennt: Man erklärt einfach das obere Drittel der Unterschicht zur Mittelschicht und schon ist alles gut...

Am 14. Dezember 2017 um 13:38 von Deeskalator

Sind die Gehaelter so abgesackt in vielen Gebieten Deutschlands. Als ich um 1990 noch in Deutschland gearbeitet habe, hatte ich als Uni-Angestellter ein Gehalt in dieser Größenordnung und wurde von meinen ehemaligen Studienkollegen belächelt ob dieses "armseligen" Gehaltes. Dafür wurde ich beneidet um meine Freiheiten, die diese Tätigkeit bot.

13:51, gman

>>Ja, ich erwarte Schutz und dass Recht und Verträge gelten, die Politik eingegangene Verpflichtungen einhält und z. B. Tarnen und Täuschen und Kreditbetrug im Rechtsstaat D und der EU verfolgt und bestraft werden.

Kreditbetrug ist eine Straftat, Schuldenschnitte, sind Unrecht. Auch das Völkerrecht (Vertrag zum gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen) ist zur Makulatur verkommen.
Die Bedingung für den €: Keiner haftet für Dritte vergessen usw.
GG, Verfassungsurteile zur EU. Bitte selbst suchen. Alles da!<<

Sie argumentieren nicht pragmatisch, sondern hochideologisch. Reden von Kreditbetrug, bemühen das Völkerrecht, reden von Tarnen und Täuschen.

Ich fühle mich weder getäuscht noch betrogen, das moderate Vermögen, das ich habe, habe ich klug angelegt und kann das ganze wütende Gejammere von Leuten, die wahrscheinlich vermögender als ich sind, nicht nachvollziehen.

Selbstverständlich steht man in der EU, genau wie in der deutschen Bundesrepublik, füreinander ein.

Das die Schere immer weiter auseinander geht, ist

bei zunehmender Globalisierung und Freihandel zwangsläufig und genauso einleuchtend wie 1+1 =2 !
In so einem Umfeld werden sich nämlich Konzerne für ihre Produktionsstätten immer die Länder mit den geringsten Kosten (niedrige Löhne und geringe Arbeitnehmerrechte) und als Firmensitz die Länder mit den niedrigsten Steuersätzen auswählen. Das führt logischerweise auf Dauer global zu einer Verarmung der Arbeitnehmerschaft und zu einer Verschuldung der Staaten, während die Kapitaleigner der Konzerne immer reicher werden.
Diese zwangsläufige Entwicklung ist dann derzeit auch weltweit zu beobachten. Nur die Politik ist nicht im Stande oder willens da gegenzusteuern. Im Gegenteil, wenn sogar Sozis wie der Herr Gabriel blind und für TTIP sind, dann ist die Lage hoffnungslos. Und wer immer noch Parteien mit neoliberalen Wirtschaftsvorstellungen wählt, gehört spätestens morgen selbst zu den Verlierern, auch wenn er sich heute noch als Besserverdiener zu den vermeintlichen Gewinnern zählt.

14:08, Hartmut der Lästige

>>Das die Schere immer weiter auseinander geht, ist bei zunehmender Globalisierung und Freihandel zwangsläufig und genauso einleuchtend wie 1+1 =2 !
In so einem Umfeld werden sich nämlich Konzerne für ihre Produktionsstätten immer die Länder mit den geringsten Kosten (niedrige Löhne und geringe Arbeitnehmerrechte) und als Firmensitz die Länder mit den niedrigsten Steuersätzen auswählen.<<

Glauben Sie wirklich, Kapitalismus würde sich an nationale Grenzen halten oder hätte das jemals getan?

Dann lesen Sie mal ein wenig Karl Marx.

Einige Leute glauben ja, die Globalisierung sei vor kurzem vom Himmel gefallen.

Was war denn der gute alte Kolonialismus? Wie funktionierte der denn?

Zu 14:08 von fathaland slim "Anlageempfehlungen"

Sie argumentieren nicht pragmatisch, sondern hochideologisch. Reden von Kreditbetrug, bemühen das Völkerrecht, reden von Tarnen und Täuschen.

@fathaland slim, wie Sie ihr Geld anlegen steht doch nicht zur Debatte. Das können Sie halten wie Sie wollen, ich auch!

Auch wenn es Ihren Nerv trifft, da ist nicht ein Jota ideologisches, ich argumentierte rechtsstaatlich. Es geht um den funktionierenden deutschen Rechtsstaat (siehe GG) und die Staatengemeinschaft EU und die Eurogemeinschaft. Darum geht es.

Wenn Gesetze, Verträge und das Recht keine Rolle mehr spielen, sie am laufenden Band sanktionslos gebrochen werden, dann nennt man das Anarchie. Stammt aus dem Griechischen, bedeutet u.a. Recht- und Gesetzlosigkeit.
Eine weitere Entwicklung in diese Richtung hat keine Zukunft. Es bedarf einer entschiedenen Korrektur, sonst wird die €-EU in die Geschichte eingehen. Keine Gute, schon gar nicht im Sinne der "Gleichheit"!

Hartmut der Lästige (14:08 Uhr)

Ich fürchte, die Ursache liegt nicht allein im Lohn-Dumping globaler Märkte.

Bsp.: Vor nicht all zu langer Zeit sprach ich mit einem (schweizer) Uni-Professor für Controlling, der keine Vorstellung davon hatte, was "Marketing-Controlling" sein soll. Überspitzt formuliert bedeutet das in etwa: "Wer einen Laden wie VW auf der Basis von Bildungslücken seines ehemaligen Professors steuert, hat schlechte Karten, wenn er sein Angebot zu lange primär an den Daten und Märkten der Vergangenheit ausrichtet."

"Der Glaube versetzt Berge" und führt dazu, dass Anleger weltweit in die Aktie investieren. Manche nehmen Kredit auf, um darauf zu setzen, andere verwetten ihre Ersparnisse, Computer zocken fleißig mit und treiben die Kurse rauf und runter.

Wenn VW schließlich floppt, weil Zukunftsmärkte verschlafen wurden, Profite mit verbotenen Antrieben Strafen nach sich ziehen, Überproduktionen bei unverkäuflichen Modellen bestehen, verbrennt die Kettenreaktion Kapital, Arbeitsplätze und Sicherheit.

Ehrgeiz - Fleiß - Chancengleichheit - Glück & Zufall

Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Die Schule hat mir stets Spaß gemacht und ist mir leicht gefallen. Ich wollte immer Abitur machen und studieren. Heute bin ich Dipl.-Ing., zufrieden mit meinem Berufsleben, und ich kann und will mich über meinen Verdienst nicht beklagen.

Meinem Bruder lag die Schule nicht so sehr. Er machte eine Lehre als KfZ-Mechaniker, die ihm auch nicht sonderlich gefiel (war ihm "zu ölig"). Direkt nach der abgeschlossenen Lehre bewarb er sich auf eine Stelle als ungelernter Arbeiter in der Chemieindustrie. Heute ist er dort Vorarbeiter und Anlagenführer in der Prozesskomtrolle. Sein Verdienst liegt nur geringfügig unter dem meinen.

Ich habe die Erfahrung gemacht (nicht nur aus diesem Brüder-Vergleich), dass zu einem "gelungenen Lebensweg" auch die "intuitive Fähigkeit" gehört, an den "wichtigen Stellen des Lebens die richtigen Weichen zu stellen".

Wirkliche Chancengleichheit gibt es nicht, und (mehr oder weniger) "Glück und Zufall" gehören zum Leben dazu …

14:55, gman

>>Wenn Gesetze, Verträge und das Recht keine Rolle mehr spielen, sie am laufenden Band sanktionslos gebrochen werden, dann nennt man das Anarchie. Stammt aus dem Griechischen, bedeutet u.a. Recht- und Gesetzlosigkeit.<<

Im Fall, von dem Sie reden, heißt das "weltweite Finanzkrise".

Zu glauben, daß die in den Griff zu kriegen sei, indem man sich penibel an Verträge und Gesetze, und zwar so, wie Sie sie auslegen, halten würde, halte ich doch für ein wenig blauäugig.

Gesetze und Verträge sind leider niemals komplett eindeutig. Wären sie es, so bräuchte man keine Anwälte.

Und oft genug verlangt die Wirklichkeit pragmatisches Handeln, da sie sich leider nicht nach dem Gesetz richtet.

Die Finanzkrise hat in dieser Form niemand vorhergesehen, der Gesetzgeber auch nicht. Deswegen gab es kein Instrumentarium, um ihr zu begegnen.

Daß Bush Jr. den Glass-Steagall Act aufgehoben hat, war auch nicht hilfreich.

Um es mal nett auszudrücken.

15:04, schabernack

>>Ich habe die Erfahrung gemacht (nicht nur aus diesem Brüder-Vergleich), dass zu einem "gelungenen Lebensweg" auch die "intuitive Fähigkeit" gehört, an den "wichtigen Stellen des Lebens die richtigen Weichen zu stellen".<<

Ja, das kann ich unterschreiben.

Wobei natürlich jemand, der mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, sich wesentlich mehr intuitive Fehler erlauben kann als jemand, der dieses Glück nicht hatte.

Ich bin mit der Gabe gesegnet, Gefahr zu wittern, wenn sie zwei Straßenecken weit entfernt ist. Das ist mein unverdientes Glück. Ich kann da nichts für, es ist mir einfach zugefallen.

Die wachsende Ungleichheit in Deutschland

In der produzierenden Industrie, wo die Gewerkschaften noch eine relativ starke Stellung haben, und den Zuwachs an Produktivität (zumindest teilweise) in einen Lohnzuwachs "umwandeln" können, sieht es nicht schlecht aus. Obwohl auch dort Leih- und Zeitarbeit die Strukturen aufweichen.

In einem ganz anderen Licht steht die (stark wachsende) Dienstleistungsbranche. Mindestlöhne (oder knapp darüber) ohne gewerkschaftlichen Einfluss haben Millionen von "prekären Arbeitsverhältnissen" entstehen lassen. Dazu zähle ich auch die Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege.

Die entscheidende Frage für die zukünftige Entwicklung ist: Was ist der Gesellschaft die (unterschiedliche) Arbeitsleistung des einzelnen wert?
Die Gesellschaft als funktionierendes Ganzes könnte eher auf meine gut bezahlte Ingenieurstätigkeit verzichten, als auf die mies bezahlte Arbeitskraft einer Altenpflegerin.

Wir brauchen beides - aber die Disbalance zwischen ihnen ist ein riesengroßes, noch wachsendes Problem.

Glass-Steagall Act

Korrektur:

Die komplette Aufhebung fand schon unter Bill Clinton statt. Unter Federführung von Alan Greenspan.

Bush Jr. war nicht an allem schuld und kam auch nicht aus dem Nichts:-=}

Ungleichheits-Treiber Miet- und Immobilienpreise

In den letzten Jahrzehnten hat der prozentuale Anteil dessen, was man für die Ernährung ausgeben muss, am Monatseinkommen stark abgenommen.
Exorbitat angestiegen sind dagegen die Ausgaben für das Wohnen - sei es zur Miete oder in den eigenen vier Wänden.

Ich habe das sehr ungute Gefühl, dass die regierende Politik den großen gesellschaftlichen Sprengstoff, den diese Entwicklung birgt, (noch?) nicht wirklich erkannt hat. Geschweige denn, dass sie ernsthaft Maßnahmen erwägt, dem entgegenzuwirken.

"Erschwingliches und gutes Wohnen" ist eine so elementare Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und förderliche Wirtschaftsentwicklung, dass man dessen Bedeutung gar nicht überschätzen kann.

In diesem Punkt wäre ein "sozialistischer Ansatz" der weitaus bessere als der des "freien Marktes". Wie es die Stadt Wien mit dem Modell des "genossenschaftlichen Wohnens" eindrucksvoll und nachhaltig beweisen kann.

In Deutschland sind das leider "Böhmische Dörfer" …

@wenigfahrer 9:36 Uhr

"Deutschland steht nicht ganz so gut da wie man es von offizieller Seite gerne darstellt."

Das ist nichts Neues.
Wer nicht gerade schläft und in seinem Umfeld verwurzelt ist,sieht dieses schon länger..
selbst Kleinrentner in der Nachbarschaft wühlen in den Papierkörben nach Flaschen..

Zeit für die Politik sich zuerst um unsere Belange und nicht in erster Linie um Europa zu kümmern..

14:17 von fathaland slim

14:08, Hartmut der Lästige

>>Das die Schere immer weiter auseinander geht, ist bei zunehmender Globalisierung und Freihandel zwangsläufig und genauso einleuchtend wie 1+1 =2 !
In so einem Umfeld werden sich nämlich Konzerne für ihre Produktionsstätten immer die Länder mit den geringsten Kosten (niedrige Löhne und geringe Arbeitnehmerrechte) und als Firmensitz die Länder mit den niedrigsten Steuersätzen auswählen.<<

Glauben Sie wirklich, Kapitalismus würde sich an nationale Grenzen halten oder hätte das jemals getan?

Dann lesen Sie mal ein wenig Karl Marx.

Einige Leute glauben ja, die Globalisierung sei vor kurzem vom Himmel gefallen.

Was war denn der gute alte Kolonialismus? Wie funktionierte der denn?
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*
Aber der Sozialismus erwitschaftet die hier zur Verteilung und Versteuerung in Frage stehenden Profite erst gar nicht.
*
Aber die Gleicheren haben nach dem Kolonialismus für Kriege und Elend gesorgt, teilweise bis heute.

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