Kommentare

Reichlich spät!

Erst ein Jahr nachdem es massive Kritik von den Hinterbliebenen der Opfer am Verhalten der Regierung gab, reagiert die Politik.

Naja, vielleicht sind höhere Gelder wirklich besser.

... aber man bedenke auch, wer zahlt das? Vermutlich in diesem Fall der Steuerzahler. Und sonst, wird man Straftäter belangen können, wenn sie im Gefängnis sitzen? Wohl eher nein, dann zahlt wieder der Steuerzahler. Und was ist bei Unfällen, ja da kommt eine Menge an Kosten auf Personen, die hoffentlich versichert sind, auf sie hinzu. Okay, dann bezahlt die Versicherung, die werden sich das aber wohl durch höhere Beiträge ausgleichen lassen. Das sollte man bedenken.

Braucht man für diese

tiefschürfenden Erkenntnisse, die eigentlich jeder bereits seit einem Jahr besitzt, einen Opferbeauftragten? Der, wenn ich mal boshaft spekulieren möchte, vermutlich mehr kostet als insgesamt an Entschädigungen etc. gezahlt wird?
Herr Beck war ja als Ministerpräsident krank geworden - als ihm politische Ungemach drohte wegen einiger zweifelhaft in den Sand gesetzter Projekte in Rheinland-Pfalz (Nürburg-Ring etc.), ich freue mich, dass er wieder gesund ist, und er erfreut sich ja nun u.a. als Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung wieder sehr komfortabel ausgestatteter Posten. Aus dieser Position klingt sein lauwarmes "man könnte vielleicht ein bisschen mehr blechen" ziemlich zynisch. Ich würde mir die heiße Luft von seiner Seite als Betroffener bzw. Angehöriger eines Opfers jedenfalls verbitten. Zumal seine Partei in der Zuwanderungsfrage fatale Auffassungen vertritt, die zu den Untaten, die immer wieder verübt werden, den Weg mit geebnet haben.

Kostenproblem?

Nein, eigentlich nicht. Wenn Gefährder konsequent abgeschoben würden, wären die zusätzlichen Kosten für die Versorgung von Terroropfern kein unlösbares Problem.

Der Wahn...

...in 2015 und 2016 Millionen Menschen ins Land zu lassen, viele von Ihnen den Behörden noch immer nicht bekannt, war nicht die Idee des dt. Sicherheitsapparates sondern der Politik !

Selbstverständlich wird die alleinige Schuld dafür, dass sich in diesem Lande mittlerweile hunderte oder tausende islamische Gefährder und auch fundamentalistische Irre befinden, den zusammengesparten und überarbeiteten Sicherheitsdiensten und Behörden zugeschreiben.

Die verantwortliche Politik ist stets "nicht verantwortlich"...und sich nicht der geringsten Schuld bewusst !

Ein ganz natürlicher wie feiger Reflex von SPD und Union.

Pfui Teufel Herr Beck !

Fehler machen ist menschlich

aus Fehlern nicht lernen ist Dummheit. Und unsere vereinigten Linken (große Teile der CDU,Grünen und Linken) freuen sich darauf dass Deutschland sich verändert.Das Zitat mit freuen und verändern stammt nicht von mir ,sondern von deutschen Politikern,nur so als Anmerkung wegen dem roten Balken

Mehr Schutz ...

... durch Abschiebung aller Islamisten, Salafisten, Dschihadisten und sonstigen "Polizeibekannten".

Mit Geld nicht mehr gut zu machen...

... die politische Einflußnahme auf Sicherheitsbehörden und deren Behinderung - denn die Signale standen und stehen bei linksorientierten politischen Gruppierungen der Parteienlandschaft immern noch auf "Täterschutz vor Opferschutz" - vor allem bei Tätern mit Migatrionshintergrund.
Wie anders ist sonst die zögerliche Abschiebepolitik zu erklären - Täter diesen Kalibers kommen auch in jedem Krisengebiet bestens zu recht.
Nun aber wolle die Bundesregierung es besser machen, und habe Herrn Beck dafür als Opferbeauftragter eingesetzt.
Opferbeauftragter!
Wie wäre es mit einem Migrationsgesetz? oder dem Wegfall der Anreize in das Sozialsystem einzusickern und es auszubeuten? denn eigentlich war und ist es als Vorsorgesystem für die arbeitende Bevölkerung gedacht.
Wie wäre mit konsequenter Abschiebung von Gefährdern und Hasspredigern?
Wie wäre es mit länderübergreifendem Verbund von Polizei und Geheimdiensten ohne ideologische Hemmnisse?
DAS wäre präventiver Opferschutz vom Feinsten!

@linos203 Wer soll das bezahlen?

Ich finde es unethisch, hier mit Kosten für den Steuerzahler zu argumentieren. Immerhin kann es jeden von uns treffen. Und somit ist es eine gemeinschaftliche, solidarische Aufgabe, diese Risiken abzudecken. Der Staat ist meiner Ansicht nach verantwortlich, für seine Bürger vorzusorgen. Und wenn jemand in Deutschland Opfer eines Terroranschlags wird, trifft es die Person stellvertretend für uns alle.
Ich zahle selbstredend auch mehr Steuern, wenn dadurch Opfer besser abgesichert sind.

Migrationspolitische Kosten

Zunächst einmal ist es überraschend, dass es eines altgedienten Ministerpräsidenten bedarf , um darauf hinzuweisen, dass den Opfern eines Terroranschlages staatlicherseits Empathie entgegen zu bringen ist . Aber dann ist es vielleicht doch nicht so überraschend. Staatlicherseits wollte es niemand wahrhaben, dass die fast unkontrollierte Migration in 2015 auch große Sicherheitsrisiken mit sich bringen würde. Darauf in 2015 hinzuweisen , bedurfte eine Menge Mut. Und das sagt wiederum viel über die Kultur dieses Landes aus.

Hallo, "Man hätte mehr tun

Hallo,

"Man hätte mehr tun müssen"

Stimmt.
Das wär was gewesen:
Frau Merkel legt einem Angehörigen die Hand auf die Schulter,
ein tiefer Blick in die Augen und dann die berühmten 3 Worte:
"Wir schaffen das!"
Aber dafür fehlt ihr einfach der Schneid!!

Was haben wir statt dessen:
Immer noch offene Grenzen. Dafür sind die Weihnachstmärkte aber eingezäunt.

Es ist schon sehr traurig, was sich die Bundesregierung..

..erlaubt... Nach einen Anschlag oder sonstige Unglücke, sparen die Verantwortlichen nicht, alles Mögliche zu versprechen...
..alles soll Unbürokratische und zügig vonstatten gehen...

Leider versagen hier die staatlichen Stellen auf ganze Linie...

..es war bei Missbrauch an Kinder so.. was wurde den Opfer alles versprochen.. alles sollte unbürokratisch und schnell geschehen..

Mitnickten !!!!

Es wurde wohl ein "Fonds Sexueller Missbrauch" und sollte mit 100 Millionen € ausgestattet werden..

Bis heute ist diese Summe nicht erreicht. Man spart lieber bei den Opfer und verweigert denen die Hilfe.. 4,5 Jahre hat es gedauert, bevor ein negative Bescheid kam.

..den Opfer des Anschlags, vom Breitscheidplatz wird es vermutlich nicht anders ergehen.. außer viel Bürokratie und Hinhaltetaktik seitens der Regierung, wird nicht viel geschehen.

Die Opfer werden wieder alleine gelassen, auf die Regierung ist kein Verlass...egal welcher Coleur die Regierung stellt....

@dickerwisser

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das nur nicht in so treffende worte kleiden.

Von ausgerechnet Merkel Empathie zu erwarten

...ist wohl zuviel verlangt. Aber der Umgang mit allen beteiligten Opfern/Angehörigen war schon eine Unverschämtheit. Auch seitens der Stadt Berlin.
.
Franzosen und Briten leben nicht auf einem anderen Planeten, sondern sind unsere Nachbarn. Und es wäre ein leichtes gewesen, sich deren Handeln zum Vorbild zu nehmen.

Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat sich hier indiskutabel verhalten. Ohne wenn und aber

18:53 von Hille-SH

Hier gehts mal um die Hinterbliebenen. Und wer auf derem Leid seine Politparolen schwingen will, ist nicht besser, als jene, die hier halbherzig und zu spät gehandelt haben.

Forderung nach mehr Geld wieder mal reichlich einseitig...

Mich ärgert, dass die Politik immer wieder Opfern von Terroranschlägen, größeren Unglücken oder Naturkatastrophen finanziell anders behandeln möchte, als Opfer "gewöhnlicher" Verbrechen oder gar Unfällen. Für die Angehörigen stellt es zumindest in finnzieller Hinsicht keinen Unterschied dar, ob jemand durch Eigen- oder Fremdverschulden, durch Terror oder durch sonstiges kriminelles Handeln ums Leben kommt. Und den Verlust eines geliebten Menschen kann man sowieso nie in Geld aufwiegen.
Warum wird hier also immer wieder mit zweierlei Maß gemessen, warum soll der Steuerzahler (!) Risiken durch Terror finanziell absichern, andere Lebensrisiken aber nicht?

"mehr Empathie"

Mehr Empathie klingt in meinen Ohren.
Diese Kanzlerin und ihre Regierung haben keine Empathie.
In den vergangenen Jahren bekamen alle RAF Opfer ein Gesicht. Als in der DDR Geborener habe ich in der Tagesschau vor der "Wende" jedes Gesicht und jeden Namen zu sehen bekommen der an der innerdeutschen Grenze getötet wurde so weit das möglich war.
Den Opfern kein Gesicht zu geben ist Absicht. Aus der Sicht,aus dem Gedächtnis,daß ist an Perfidität nicht zu überbieten.
Der Umgang mit den Terroropfern ist schlimmer als alles was ich in diesem Land je erlebt habe. Verschwunden in der Versenkung ohne Gedenken welches ihrem ungewollten Opfer entspricht.
In was für einem Land lebe ich,daß seine Terroropfer so allein läßt?

Der behördenseitige und politische Umgang mit dem

Anschlag ist wohl an Peinlichkeit bis zur Unverschämtheit kaum noch zu überbieten.
Und das angesichts der Summen, die für den Bereich ausgegeben wird der mit dem vollmundigen "Wir schaffen Das" zusammenhängt.

@hillesh, 18:53

So ein Schwachsinn.

Wenn ich am nächsten Wochenende eine Geburtstagsfeier veranstalte, und einer der Gäste läuft Amok, behauptet auch niemand, ich wäre schuld, weil ich meinen Geburtstag gefeiert habe.

Und ebenso ist die angebliche Verbindung Flüchtlingspolitik/Anschläge einfach Nonsens!

Hierarchie der Opfer

Diese Geschehnisse rund um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz zeigen, dass es offenbar so etwas wie eine Hierarchie der Opfer gibt.
Der Offene Brief der Opfer und ihrer Angehöriger und Hinterbliebenen an Frau Merkel spricht Bände (und kann jederzeit im Internet gelesen werden).

Wäre mir persönlich viel zu

Wäre mir persönlich viel zu wenig und viel zu spät.

unsere kanzlerin hat sich heute aber

ein bild über das geschehen vom letzten jahr gemacht.

Man bräuchte

nicht mehr Schutz, es muss nur kategorisch abgeschoben werden. Und nicht dieses ewige rum Geeiere, wie es sich derzeit darstellt.

19:36 von Spirit of 1492

Hierarchie der Opfer

Diese Geschehnisse rund um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz zeigen, dass es offenbar so etwas wie eine Hierarchie der Opfer gibt.
Der Offene Brief der Opfer und ihrer Angehöriger und Hinterbliebenen an Frau Merkel spricht Bände (und kann jederzeit im Internet gelesen werden).
///
*
*
Klar die damalige NRWs und Berliner Verwaltungen haben mit Amri nichts zu tun
*
Das macht alles Frau Merkel, die auch keine Abschiebungen von Kriminellen und Gefährdern will.
*
Oder?

Beck als Mahner? ... Geschenkt..!

Immer wieder ein "übles" Trauerspiel nicht nur in DE sind vollmundig angekündigte "unbürokratische" Hilfen/Entschädigungen für Opfer von Katastropen oder Unfällen, zu denen gewiß auch Terroropfer zählen. Aber weil - insbesondere bei Involvierung staatlicher Institutionen (Bundeswehr, Staatsschutz, Polizei) - immer gleich auch nach "Schuldigen" gesucht wird, werden Verantwortlichkeiten "von amtswegen" ständig weitergeschoben... und damit auch eine zeitnahe Hilfe/Entschädigung für Opfer bzw. Hinterbliebene in eine unsichere Zukunft verlagert. Und wenn dann - oft erst viel später - mal Hilfen bewilligt werden, ist der bürokratische Auswand für Betroffene nochmal ein Horror.
_
Warum gibt es in DE nicht längst einen generell "Regierungsbeauftragten" (besser noch eine Zentralstelle mit Weisungsbefugnis) zur schnellen Regulierung derartiger Angelegenheiten?? DENN - den betroffenen Hilfebedürftigen ist es egal, wen der Staat später mal "intern" als Verantwortliche/n ermittelt.

Könnte,hätte,- man hätte längst handeln können

,wenn man es tatsächlich wollte.Aber konsequent handeln,unbequeme Wahrheiten aussprechen,all das könnte ja der politischen Karriere schaden.Und warum lassen sich staatliche Dienststellen dazu hinreißen Berichte zu schönen? Diese Frage sollte man den Politikern stellen die die Verantwortung tragen.Denn unbequeme Meldungen der Polizei sind politisch oft nicht gewollt.Das ist die Realität des Schweigens,lieber wegsehen und kuschen,als der eigenen Karriere schaden.Es braucht keine Berichte von Herrn Beck,Taten hätten genügt.Mir tun die Angehörigen der Opfer leid.Die Gebetsmühle der Politiker und schöne Worte braucht niemand.

19:29 von rossundreiter

"Wenn ich am nächsten Wochenende eine Geburtstagsfeier veranstalte, und einer der Gäste läuft Amok, behauptet auch niemand, ich wäre schuld, weil ich meinen Geburtstag gefeiert habe."

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Wollen Sie wirklich ernsthaft bestreiten, dass die unkontrollierte Grenzöffnung geradezu eine Einladung für (potentielle) Terroristen war?

Ich finde...

....eins fehlt hier on den Kommentaren.
Danke Kurt Beck.
Es kistet sicher viel Kraft jeden Tag mit solchem Schmerz konfrontiert zu sein und sich dabei für die Betroffenen durch die Mühlen der deutschen Bürokratie kämpfen zu müssen.

Menschlich unanständig

Der Umgang mit dem Anschlag war einfach nur unanständig, in vielen Dimensionen und von vielen Akteuren oder besser Untätigen.
Hier empfand man aller Fakten nach keinen "Humanitären Imperativ"...
Dafür gebe es nur einen ehrrettenden Akt.

@18:42 von linos203

>>Naja, vielleicht sind höhere Gelder wirklich besser. ... aber man bedenke auch, wer zahlt das? Das sollte man bedenken. <<
_
Ich bin mir sicher, das würden Sie gewiß anders "bedenken", wären Sie selbst Opfer oder Hinterbliebener von bspw. einem Terroranschlag, der den Familienernährer aus dem Leben riß... oder bspw. als Eltern eines in Afganistan getöteten BW-Soldaten, der die Zukunft noch vor sich hatte oder gar schon verheiratet eine Witwe mit Kleinkind hinterlässt... oder bspw. einen Bahnunfall durch nachweislich schlampige Sicherheitstechnik... oder ... oder ... eine weitere Aufzählung würde hier den Rahmen sprengen.
_
Kurzum - Unabhängig vom zu ermittelnden, letztlich Zahlungspflichtigen sind IMMER zuerst die Geschädigten in anständigem Umfang zumindest finanziell zu befriedigen... alles andere ist nachrangig und darf Opfer oder Hinterbliebene nicht tangieren.

@ mirage3aum 19.59 Berliner Kommunalregierung

... "die Realität des Schweigens, lieber wegsehen und kuschen, als der eigenen Karriere schaden." Ich kann Ihnen nur beipflichten. Den Beck-Bericht kann man lesen, aber die Hinterbliebenen brauchen Beistand. Sie wollen wissen, wer es zu verantworten hat, wer ihre Kinder, Väter, Mütter, wer die Weihnachtsmarktbesucher so ins Messer laufen lassen hat.
Meiner Meinung nach muss sich das letzte Glied dieser Kette, die Berliner Kommunalregierung, diesem Vorwurf stellen. Sie hat auf allen Ebenen versagt.

Aua

Und wir haben überall bei Parties Polizeischutz und die Gefährder fliegen mit der Fussfessel in die Länder des Terrors.

Es sollten an den Ursachen

Es sollten an den Ursachen dss Problem angepackt werden. Deutsche Soldaten Sind in vielen Kriegen involviert und töten Menschen, Die deutsche Regierung unterstützt zudem Kriegsparteieen (PKK..)dien wiederum andere töten und verjagen. So ist es nicht verwunderlich dass Menschen in den Sinn Gleiches mit Gleichen heim zuzahlen. Länder die nicht in jeden Konflikt einmischen und behalten wollen, z. B. Kanada , Malaysia,Indonesien, Pakistan . .. Leiden nicht unter Anschläge. . Dien Regierung muss umdenken!

Das erste Fettnäpfchen

Das erste und in meinen Augen schlimmste Fettnäpfchen war, dass der Gottesdienst schon einen Tag danach stattfand.
Als die Angehörigen zum Teil noch gar nicht informiert waren, man gar nicht wusste welche Aussichten die Schwerverletzten haben....
In meinen Augen war das ein: Schnell abarbeiten und zur Tagesordnung übergehen.
Eine Frau Merkel hätte an dem Tag nicht unter Kamerabeobachtung brav in die Kirche marschieren sollen, sondern ohne Presse die Verletzten und Angehörigen besuchen!!!

Verantwortung

Eine der wichtigsten Frage, wer dafür verantwortlich ist, das wir solche Menschen im Land haben.

Warum sind diese Angehörigen mehr wert als andere?

Mir ist nicht klar, warum der Staat diese Opfer vergüten will. Weil es in Berlin passiert ist? Weil die Politik damit indirekt zugeben will, dass es doch nicht richtig war, jeden ins Land zu lassen der rein wollte?
Wird in einer deutschen Kleinstadt jemand von einem betrunkenen Irren umgefahren, gibt es für die Angehörigen auch keine staatliche Unterstützung. Warum hier? Leuchtturmprojekt?

Gesund und clever...

Die vom heutigen Bundesbeauftragten (ehemaligen SPD-Granden) Kurt Beck zugunsten von mehr Empathie bei Opferentschädigungen betrifft ja alle sog. "Opfergruppen", wo staatlicherseits stets "unbürokratische" Hilfen vollmundig angekündigt wurden, die aber dann doch im Sand (Sumpf?) der Bürokratie stecken bleiben.
_
Insofern ist Beck´s Appell eigentlich an die staatliche Executive bis ganz nach unten gerichtet... die aber nichts machen können, solange übergeordnete Instanzen kein grünes Licht geben... die wiederum das grüne Licht scheuen, weil evtl. sonst die rote Karte droht = Karriereknick. Wer weiß, ob das so gewollt ist - jedenfalls kennt "man" das Spiel auch aus der privaten Versicherungswirtschaft...
_
Ein "anständiger" Staat könnte dieses Manko freilich leicht auflösen... z.B. durch Einrichtung einer pol. Funktion (Obmann), der weisungsbefugt zuständige Behörden zur Schadenshilfe für Berechtigte veranlasst. Das wäre nicht nur "generös", sondern auch politisch "gesund" und clever..

Ich habe da eine Frage:

Ich habe da eine Frage: "finanzielle Entschädigung"?

Als erstes kann man den Verlust eines Menschen nicht mit Geld ersetzen. Oder hat Herr Beck da eine lebenslange Rente angedacht, oder wovon redet er? Und was soll sie bewirken oder ändern? Und wofür? Für verfehlte Flüchtlingspolitik?

Als zweites Entschädigung. Nicht falsch verstehen, aber eine Entschädigung bezahlt man, wenn man jemandem anderen Schaden zugefügt hat. Da bleibt die Frage, wer denn diesen Schaden verursacht hat. Ich? Wir?

@zwicke, 20:39

Sie haben meinen Kommentar nicht verstanden. Mit keiner Silbe habe ich die Tat des Amokläufers (Amri) "verharmlost".

Ich habe darauf hingewiesen, dass an der Tat nicht der Veranstalter der "Feier" (die Politik) schuld ist!

Deutlich genug?

Zu kurz gedacht

Manchmal verwundert es einen schon, was so manche Politiker von sich geben. Mehr Schutz vor Terror z.B. bedeutet eine Aufrüstung der Polizei, die wiederum den Polizeistaat immer realer werden lässt und dadurch wiederum Extremismus fördert. Die Geschichte lehrt genau das. Je mehr staatliche Überwachung, desto größer die Terrorgefahr. Deshalb ist es zu kurz gedacht, das Land hochzurüsten. Besser wäre eine Sozialpolitik die für mehr Gleichheit sorgt. Aber dafür müssten ja sogar unsere Damen und Herren Politiker von ihren hohen Rössern absteigen. Hm... eine nicht lösbare Krux.^^

Wie wäre es damit ...

Zitat: "Mehr Geld, mehr Schutz, mehr Empathie"

Ja. Sicher nicht verkehrt.

Wie wäre es damit, zusätzlich noch die Ursache des Problems zu beheben: Terroristen wie Anis Amri unkontrolliert und ohne Pass ins Land zu lassen, obwohl ihr Asylantrag abgelehnt ist, eine vernünftige Identitätsfeststellung (über Handydaten, Fingerabdrücke, DNA, etc. falls keine Pass vorhanden ist), Sozialhilfebetrug über 14 Scheinidenditäten damit verhindern, vorbestrafte Kriminelle wie Amri sofort abschieben, auf Hinweise des tunesischen Geheimdienstes, dass ein Terroranschlag geplant ist, berücksichtig und ... das wichtiges von allen: die Verantwortlichen in der Politik für solche Zustände abwählen!

Verursacherprinzip

JA! Den Opfern und Hinterbliebenen sollte geholfen werden. -Aber bitte das Verursacherprinzip nicht vergessen! Die Politiker, die jeden Kriminellen in unser Land lassen, sind die Verursacher (nicht der Steuerzahler!) und müssen für die Schäden mit ihrem Geld persönlich aufkommen.

Was ist mit Politikversagen?

Zitat: "Es folgten Berichte über Behördenversagen, Ermittlungspannen und Klagen der Angehörigen, die sich weitgehend allein gelassen fühlten."

Jajajaja, die Behörden haben versagt? Schön, dass man den Schwarzen Peter so schnell vergeben kann.

Was wäre denn in diesem Land los gewesen, wenn die Behörden das getan hätten, wozu sie gesetzlich verpflichtet sind:

1. keinen illegale Einreise zulassen und schon gar nicht ohne Pass!

2. abgelehnte Asylbewerber abschieben

3. mehrfach Vorbestrafte ebenfalls.

Spätestens bei Punkt 1 wär das Geschrei von grünlinken Parteien und Personen etc. nicht zu überhören gewesen!

@ 21:21 von El Chilango

Vollste Zustimmung!

Aber: die Verantwortlichen in der Politik für solche Zustände abwählen?

Ist bereits geschehen, aber die wollen nicht gehen!

Wer bezahlt das?

Auch wenn der Begriff etwas aus der Mode gekommen ist: wir leben immer noch in einer Solidargemeinschaft.

Klasse

Herzlichen Dank, Herr Beck!!

Alternativ

"Dass versucht worden ist, diese Fehler im Nachhinein in Polizeiberichten zu kaschieren oder gar ins Gegenteil zu verkehren, empört die Menschen", so Beck".

Oder eben so:

"Das versucht worden ist, diese krassen politischen Fehlentscheidungen (unkontrollierte und widerrechtliche Grenzöffnung, weil eben nicht nur für Flüchtlinge) in ARD- und ZDF-Talkshows zu kaschieren, Gefahren herunter zu spielen und die signifikant verschlechterte Sicherheitslage in Deutschland zu verkehren, empört die Menschen".

Das in diesem Land nun hunderte oder tausende Amris warten um bald loszuschlagen und ihr blutiges Werk an wehrlosen Bürgern (weiche Ziele) zu verrichten, hat EINZIG die Politik zu verantworten, nicht die Sicherheitsdienste, nicht die ausgemergelte Polizei oder überforderte Behördenmitarbeiter.

Herr Beck fordert jetzt, "eine politische Reaktion".

Aha !?
Es ist aber gerade die Beck-SPD die kriminelle Migranten bzw. Flüchtlinge und Gefährder nicht abschieben will, schon vergessen !?!?!?!

@ 21:15 von rossundreiter

Sie schreiben am mich: @zwicke, 20:39 21:15 von rossundreiter: "Sie haben meinen Kommentar nicht verstanden. Mit keiner Silbe habe ich die Tat des Amokläufers (Amri) "verharmlost". Ich habe darauf hingewiesen, dass an der Tat nicht der Veranstalter der "Feier" (die Politik) schuld ist! Deutlich genug?"
_
Nein. Habe Ihren Post von 19:29 Uhr nochmal gelesen und konstatiere nach wie vor, daß Sie zwischen Ihrer "hypothetischen", privaten Geburtstagsfeier und der öffentlichen Veranstaltung (Weihnachtsmarkt) am Berliner Breitscheidplatz eine aus meiner Sicht unsinnige Verbindung herstellen, und dies auch noch in Relation stellen zur derzeit praktizierten Flüchtlingspolitik.
_
Deswegen- und angesichts der inzwischen bekannten Fakten zum Attentäter "Amri" sollten Sie sich eigentlich schämen, diesen Vorgang mit Ihrem "Beispiel" relativieren zu wollen...
_
Brücke zur Güte - vermutlich haben Sie das so nicht beabsichtigt. Okay?

@Am 12. Dezember 2017 um 21:40 von Lodengrün

ZItat: "Herzlichen Dank, Herr Beck!!"`

Wofür?

@ El Chilango 21:21 und 21:26

Meine volle Zustimmung zu Ihren Beiträgen. Wie üblich werden in dem Artikel die eigentlichen Probleme nicht benannt.

Zum Thema Wahlausgang: Warum die GroKo noch von der Mehrheit der Wähler gewählt wurde, ist erstaunlich. Bevor sich da was ändert, muss es wohl nochmals deutlich schlechter werden. :-(

Vielen Dank an Kurt Beck

In dem Interview mit Kurt Beck geht es sehr konkret (auch) darum, dass er zu den Hinterbliebenen gefahren ist, mit ihnen gesprochen hat und praktische Hilfe geleistet hat und leistet, wo ihm das möglich ist.
Eine Hinterbliebenenrente bringt keinen ermordeten Menschen zurück, aber hilft die alltägliche Lebensgrundlage etwas materiell zu sichern.

So kenne ich übrigens Kurt Beck, gegenüber Opfern von Terror und Unfällen

Das Gegenteil von Show von Politikern - eine unwürdige Show war die Inszenierung, als nach dem Attentat in Paris Politiker aufmarschierten, für Deutschland Frau Merkel vorne dabei.
Sie stiegen kurz aus den Staatskarrossen, marschierten vor der versammelten Presse ein kleines Stückchen. Diese Inszenierung wurde weltweit mit Bildern so vermarktet, als wären diese Politiker an der Spitze des langen Demonstrationszugs der Pariser gegen den Terror gegangen.

Da ist mir ein Kurt Beck 1000mal lieber, der im bürokratischen Dschungel den Opfer-Angehörigen praktisch selber hilft

Wieder vergessen im Bericht

Leider hatte der Staat keine Betonpoller auf dem Berliner Weihnachtsmarkt aufgestellt. Allein dafür sollte es mehr Geld für die Angehörigen geben.

Jetzt sehe ich auf meinen Weihnachtsmärkten die Betonpoller (große wohlgemerkt, aber nicht so groß wie bei g20).

Es braucht mehr Konsequenz

Wenn wir nicht die Situation bekommen wollen, dass sich der Zorn an denen entlädt, die wirklich bedürftig sind, dann ist es höchste Zeit, diejenigen abzuschieben, die als potentielle Gefährder identifiziert wurden.
Es braucht keine schärferen Gesetze, es braucht nur die konsequente Anwendung der Bestehenden. Die Politik wankelt vor sich hin, um sich ja keine Blöße zu geben.
Es ist höchste Zeit, Tacheles zu reden und das scheint Beck zu versuchen.
Wirklich gestandene Politiker wie Schmidt haben Entscheidungen getroffen, die auch nicht immer hübsch waren, aber richtig. Und sie hatten das Rückgrad, im Sinne des Landes zu entscheiden, ohne Rücksicht auf die eigene Karriere.
Das ist der Knackpunkt: Bloß nirgendwo anecken.
Resultat ist der Einheitsbrei, der momentan vor sich hinköchelt. Der sich Entscheidungen entzieht, die Ecken und Kanten und vor allem Konsequenzen haben könnten.
Vielleicht habe ich einem Beck Unrecht getan. Aber Handeln statt Reden wäre noch besser.

@ 21:34 von Nutellabrot

>>Wer bezahlt das? Auch wenn der Begriff etwas aus der Mode gekommen ist: wir leben immer noch in einer Solidargemeinschaft. <<
_
Hoppla - kann es sein, daß Sie den Begriff "Solidargemeinschaft" insgesamt falsch interpretieren? Allgemein staatlich bezieht der sich nämlich nicht nur auf irgendwelche Geldzahlungen an irgendwen, sondern dem Impetus (Sinninhalt) nach auf eine vollumfängliche, menschliche und materielle Empathie gegenüber Mitmenschen... insbesondere solcher, die durch unvorhersehbare (oder bei Soldaten gesellschaftlich gewollte) Schadens- / Verlustfälle einer gesellschaftlich "solidarischen" Hilfe bedürfen.
_
Mein Fazit: Nutella schmeckt, ist aber wohl nicht gesund...
_
Was würden Sie sagen, würde man Ihnen abgesichts eines lebensgefährlichen Unfalls die Herbeirufung des Rettungsdienstes versagen, weil Sie keine DRK-Mitgliedskarte mit sich führen oder gar - lt. DRK-Zentrale - den fälligen MItgliedsbeitrag nicht pünktlich bezahlt haben...??

@hille

so isses. dem schliesse ich mich vollumfänglich in allen punkten an. ich kann das nur nicht in so rechtschaffende worte kleiden.

Immer wenn...

... die Strukturen dieses Landes unsäglich versagt haben, kommen die Zukunftsversprechungen:
"Alles wird besser"
Und am Ende bleibt alles bei den alten verkrusteten Strukturen, gerade und v.a. bei unseren ruhmreichen Ermittlungsbehörden.

@helga karl

so wurde das von der ARD vermarktet und der französischen chefyournalistin in die deutschen stuben berichtet

Geld?

Bei allem Respekt und Beileid für die Angehörigen der Opfer:

Warum soll der Staat hier für irgendetwas Entschädigungen zahlen?

Zahlt der Staat mir eine Entschädigung, wenn ich morgen auf der Straße überfahren werde?

Wohl kaum!

Zahlt der Staat mir eine Entschädigung, wenn der nächste Herbstorkan mein Auto unter einem Baum begräbt?

Eher nicht!

Zahlt der Staat mir eine Entschädigung, wenn meine Frau bei einem Flugzeugabsturz stirbt?

Wahrscheinlich nicht!

Zahlt der Staat mir eine Entschädigung, wenn ich überfallen und zum Krüppel geschlagen werde?

Sicher nicht!

Warum also hier?

Bei Entschädigungszahlungen gilt im allgemeinen das Verursacherprinzip.

Was der Staat an diesem Fall "mehr" zu verursachen hätte, erschließt sich mir nicht. Zwar gab es im Vorfeld einige Pannen, man hatte Amri auf dem Schirm. Aber man konnte kaum damit rechnen, dass er tatsächlich zur Tat schreitet, das tun die allermeisten abzuschiebenden "Gefährder" nämlich nicht.

@18:49 von derdickewisser

Kann dem Impetus Ihres Post zustimmen. Ich war mal BW-Berufssoldat und verleitete einen meiner Söhne zu einem ähnlichen Berufsweg. Leider blieb nur ein Sarg mit einem toten Körper übrig, den wir in der Heimat trauernd beisetzten. Unser Sohn war bereits verheitatet und hatte also Frau und Kleinkind. Bis heute wird mit dem BW-Versorgungsamt um eine angemessene Hinterbliebenenentschädigung gestritten (Unterhalt für die Witwe plus Ausbildungsosten des Kindes).
_
Wenn nun der alterne Herr Beck (selbst SPD-Opfer) ein Herz auch für andere "Opfer praktischer Politik" entdeckt und der Administration endlich mal "Böller" unter den Furzersesseln zündet, sollte mir das sehr recht sein. Vielleicht würde ich dann den "Schwellköppen" bei der Mainzer Fastnacht wider freudiger zuwinken...

@Am 12. Dezember 2017 um 20:09 von MegaOhm

Zitat: "Der Umgang mit dem Anschlag war einfach nur unanständig, in vielen Dimensionen und von vielen Akteuren oder besser Untätigen.
Hier empfand man aller Fakten nach keinen "Humanitären Imperativ"..."

Na, das ist eben die tatsächliche Moral derjenigen, die uns tagtäglich erklären wollenk, was wir tun müssen, um "gute Menschen " zu sein bzw. genau: "Gutmenschen" zu seien.

Das ist eben die Moral derjenigen, die sich tagtäglich uns moralisch überlegen fühlen.

@dr. hans

schon lafontaine hat gesagt; wir linken kommen erst dann an die macht, wenn das land im caos ist. das versuchen nun offenbar alle von unserer politelite zu erreichen

Opferschutz

Für all die oberschlauen Kommentare hier:
Es gibt in Deutschland seit 1976 das OEG (Opferentschädigungsgesetz).
Es wird von den Bundesländern ausgeführt. Aus Landesmitteln.
Die Opfer und Hinterbliebenen vom Breitscheidtplatz zählen selbstverständlich auch dazu.
Entsprechende Leistungen können nachgelesen werden. Sind aber sehr ausbaufähig.

@zwicke, 22:00

Als eine "Veranstaltung" analog zu meiner Geburtstagsfeier meinte ich die gesamte Flüchtlingspolitik, mit der Bundesregierung als "Einlader" der Gäste.

Ihre Brücke in allen Ehren... über die gehe ich leider nicht. Ich "beabsichtige" nämlich grundsätzlich, was ich schreibe!

Ich finde es unbegreiflich, dass

wir immer noch nicht in der Lage sind, konsequent Straftäter und Gefährder abzuschieben. Nur durch Glück gab es im letzten Jahr 9 tote Passanten auf dem Weihnachtsmarkt. Es hätten auch 100 sein können.

///Am 12. Dezember 2017 um

///Am 12. Dezember 2017 um 22:09 von Dr.Hans
@ El Chilango 21:21 und 21:26
Meine volle Zustimmung zu Ihren Beiträgen. Wie üblich werden in dem Artikel die eigentlichen Probleme nicht benannt.
Zum Thema Wahlausgang: Warum die GroKo noch von der Mehrheit der Wähler gewählt wurde, ist erstaunlich. Bevor sich da was ändert, muss es wohl nochmals deutlich schlechter werden. :-(///
.
nochmals deutlich schlechter ?
Deutschen geht es so gut wie noch nie.

Freispruch für Amri?

Mir ist es ein Rätsel, wie viele Menschen den Attentäter bereitwillig von seiner Verantwortung freisprechen und die Verantwortung für den feigen Anschlag lieber bei der Politik und den Behörden sehen. Eine solche Haltung finde ich befremdlich.

///Am 12. Dezember 2017 um

///Am 12. Dezember 2017 um 21:33 von NeutraleWelt
@ 21:21 von El Chilango
Vollste Zustimmung!
Aber: die Verantwortlichen in der Politik für solche Zustände abwählen?
Ist bereits geschehen, aber die wollen nicht gehen!///
.
Das sehen Sie falsch. CDU/CSU und SPD haben zusammen mehr als 50% der Stimmen bekommen.

um 21:26 von @El Chilango

Sie scheinen ja eher am rechten Rand unserer Gesellschaft zu stehen. Ich kann Ihre zahlreichen Schlussfolgerungen nicht folgen. Weil ich das - mit Verlaub gesagt - auch für gefährlich halte. Einen totalitären Polizeistaat hatten Wir hier schon einmal in D. Ich möchte solche Gestapo ähnlichen Strukturen nie erleben müssen. Es ist eine bekannte Methodik, ethische Gruppierungen als Feindbilder darzustellen und Ängste zu schüren. So fängt das immer an! Gewallt und Terror ist etwas schreckliches! Betrachten Wir einmal die deutsche Bevölkerung: Jährlich über 130.000 Opfer von häuslicher Gewalt und Vergewaltigungen. Über 400 Tote pro Jahr. Das ist grausamer Terror! Tendenz steigend. Aber bereits den kleinsten Kindern "Zucht und Ordnung" ein-hämmern. (Auch mit Gewalt) Bloß keine "grünlinken Softies" heranziehen. Ehrlich: Ich habe vor solchen "anständigen Deutschen" genau so viel Angst, wie vor diesen religiösen Fanatikern auf dieser Welt. Sie werden überall ihre Opfer finden.

@Am 12. Dezember 2017 um 23:02 von Werner40

Zitat: "Das sehen Sie falsch. CDU/CSU und SPD haben zusammen mehr als 50% der Stimmen bekommen."

Ja. Absoluter Irrsinn.

Na, die intellektuelle Avantgarde ist immer erst in der Minderheit. Die ist aktuell 13 % stark.

@22:48 von rossundreiter

"Bei Entschädigungszahlungen gilt im allgemeinen das Verursacherprinzip.

Was der Staat an diesem Fall "mehr" zu verursachen hätte, erschließt sich mir nicht."

Ach nein? Der Täter war mehrfach vorbestraft, hatte mehrere Idenditäten, der marokkanische Geheimdienst hat deutsche Behörden gewarnt.... Aber nein, keine Mitschuld des Staates. Und auch nicht von Merkel.

Was wir wirklich brauchen ist noch mehr Überwachung. Für Jedermann.

@tjq, 22:55

"Die Opfer und Hinterbliebenen vom Breitscheidtplatz zählen selbstverständlich auch dazu."

So selbstverständlich ist das mitnichten!

Im letzten Frühjahr wurde in Zehlendorf ein alter Mann von einem Motorradfahrer überfahren.

Keine staatliche Zahlung an die Angehörigen.

Warum?

Exakt !!

Kann man kaum treffender formulieren !!

@22:23 von hdk

Werter User, möchte gerne auf Ihre Thesen eingehen - Sie schreiben bspw:
_
>> Es braucht mehr Konsequenz - Wenn wir nicht die Situation bekommen wollen, dass sich der Zorn an denen entlädt, die wirklich bedürftig sind, dann ist es höchste Zeit, diejenigen abzuschieben, die als potentielle Gefährder identifiziert wurden. <<

FRAGE: Wohin abschieben, wenn selbst nachweisliche Herkunftsstaaten die Aufnahme von Personen ohne selbst ausgestellte Ausweispapiere ablehnen..?
_
Sie schreiben weiter: >> Es braucht keine schärferen Gesetze, es braucht nur die konsequente Anwendung der Bestehenden. Die Politik wankelt vor sich hin, um sich ja keine Blöße zu geben. Es ist höchste Zeit, Tacheles zu reden und das scheint Beck zu versuchen.<<
_
FALSCH - unsere DE-Gesetze sind eben NICHT ausreichend..! Mit Rücksicht auf eine "historische Schuld" scheuen wir uns, endlich modern und konsequent zu sein... und bspw. geschlossene Abschiebelager an den deutschen u. europäischen Außengrenzen einzurichten.

Am 12. Dezember 2017 um 23:08 von freiheitfürdiem...

Zitat: "
um 21:26 von @El Chilango
Sie scheinen ja eher am rechten Rand unserer Gesellschaft zu stehen. "

Definitiv rechts!

Was meinen Sie mit "rechts"? Ich als konservativer-liberaler Patriot vertrete grundvernünftige Positionen, die jeder intelligente/moralisch aufrechte Bürger auch vertritt.

albexpress, 18:54

||unsere vereinigten Linken (große Teile der CDU,Grünen und Linken) freuen sich darauf dass Deutschland sich verändert.Das Zitat mit freuen und verändern stammt nicht von mir ,sondern von deutschen Politikern,nur so als Anmerkung wegen dem roten Balken|| [Fehler stammen aus dem Original]

Die einzigen Linken der "vereinigten Linken" sind DIE LINKE. Ihr in keinem Zusammenhang mit dem Artikel stehender Kommentar zeigt nur, dass Sie sich um die Balken in Ihren Augen Sorgen machen sollten.

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22:48 von rossundreiter

«Warum soll der Staat hier [Breitscheidtplatz] für irgendetwas Entschädigungen zahlen? Zahlt der Staat mir eine Entschädigung, wenn ich überfallen und zum Krüppel geschlagen werde?»

Für diese Fälle gibt es das "Opferentschädigungsgesetz" (OEG).
Welche Grundansprüche Ihnen zustehen, welche Leistungen Sie unter welchen Voraussetzungen erhalten können, usw. - das können Sie an verschiedenen Stellen nachlesen.

Das OEG ist im Vergleich zu staatlichen Regelungen in anderen Ländern sehr verbesserungswürdig. Sowohl was die finanziellen Entschädigungen angeht, als auch den Abbau von bürokratischen Hürden.

Einen "Opferbeauftragten der Bundesregierung" wie Herrn Beck gab es bisher nicht. Er schlägt in seinem Abschlussbericht ja die permanente Einrichtung einer solchen Institution vor.

Das Attentat vom Breitscheidtplatz lenkt das Augenmerk exemplarisch auf die unbefriedigende Situation in D. Das gilt nicht nur für die von Terror Geschädigten, sondern für alle Kriminalitätsopfer, u.a.m.

@Am 12. Dezember 2017 um 23:08 von freiheitfürdiem...

Zitat: " Ich kann Ihre zahlreichen Schlussfolgerungen nicht folgen. Weil ich das - mit Verlaub gesagt - auch für gefährlich halte. Einen totalitären Polizeistaat hatten Wir hier schon einmal in D. Ich möchte solche Gestapo ähnlichen Strukturen nie erleben müssen. "

Was hat die Forderung, die eigenen Grenzen zu kontrollieren und zu überprüfen, WER in unser Land kommt bzw. ob eine Einreiseerlaubnis vorliegt, mit einem "Polizei- oder gar Gestapo"-Staat zu tun??

Was???

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Karl Napf, 22:51

||schon lafontaine hat gesagt; wir linken kommen erst dann an die macht, wenn das land im caos ist.||

1) Sie haben offensichtlich die Bedeutung des Gesagten nicht verstanden. Oscar Lafontaine meinte damit, dass Leute wie Sie das Land ins Chaos stürzen werden, bevor eine Mehrheit der Bevölkerung merkt, dass Rechtspopulisten für eine chaotische Politik stehen.

2) Rechtschreibung ungenügend

3) willi wupper sen. ist nicht vergessen.

@22:57 von rossundreiter

Hallo @rossundreiter... Sie antworten u.a.: "Als eine "Veranstaltung" analog zu meiner Geburtstagsfeier meinte ich die gesamte Flüchtlingspolitik, mit der Bundesregierung als "Einlader" der Gäste."
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Nix für ungut - aber dann sollten Sie das bitte deutlich formulieren...
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Weiter schreiben Sie: "Ihre Brücke in allen Ehren... über die gehe ich leider nicht. Ich "beabsichtige" nämlich grundsätzlich, was ich schreibe!"...
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ZUR ERINNERUNG: Sie schrieben >Und ebenso ist die angebliche Verbindung Flüchtlingspolitik/Anschläge einfach Nonsens!<... FRAGE NOCHMALS: Was also meinen Sie nun ...? Ist die Regierungs(Flüchtlings-)politik Nonsens oder eine latente (reale?) Angst der Bürger vor Anschlägen...??

Werner40, 22:58

||Deutschen geht es so gut wie noch nie.||

Manchen.
Ihr Satz ist leider reichlich verallgemeinernd.
Mir, wie einem Großteil der Bevölkerung, ging es vor z.B. 15 Jahren besser.
Wie reich Deutschland ist, hat nichts mit dem Wohlstand der Wertschöpfer zu tun.

23:09 von rossundreiter

«Im letzten Frühjahr wurde in Zehlendorf ein alter Mann von einem Motorradfahrer überfahren. Keine staatliche Zahlung an die Angehörigen. Warum?»

Ich kenne den Fall nicht, aber ganz generell:

Ein Motorradfahrer ist über die obligatorische Haftpflichtversicherung versichert. Diese muss auch Schäden wie z.B. Arbeitsausfall, -unfägihkeit und bleibende Schäden begleichen. Da wird oft vor Gerichten drum gestritten.

Ein "normaler" Unfall ist keine Straftat nach dem Opferentschädigungsgesetz. Das wird er erst dann, wenn der Motorradfahrer den alten Mann vorsätzlich und gezielt überfahren, und nicht nur unaufmerksam und fahrlässig gehandelt hat.

@münchhausen, 23:09

"Der Täter war mehrfach vorbestraft, hatte mehrere Idenditäten, der marokkanische Geheimdienst hat deutsche Behörden gewarnt."

Schon richtig. Aber seit wann zahlt der Staat Entschädigung an die Opfer, wenn vorbestrafte Menschen rückfällig wurden? Ist mir neu...

Mehrfachidentitäten/personenbezogene Hinweise von Geheimdiensten sind keine Seltenheit. Nochmal: Die allermeisten dieser Leute verüben nie einen Anschlag.

Ich vermisse mehr Konsequenz in der.....

....Abschiebung von straffälligen Migranten, mehr Konsequenz im Grenzschutz und mehr Konsequenz im Fehler-Eingestehen von der Bundeskanzlerin! Zuviel verlangt? Mitnichten!

El Chilango, 23:14

||Ich als konservativer-liberaler Patriot vertrete grundvernünftige Positionen, die jeder intelligente/moralisch aufrechte Bürger auch vertritt.||

Wer behauptet, dass seine eigene Meinung von jedem intelligent und moralisch aufrechten Bürger vertreten werden muss, entlarvt sich selbst als Antidemokrat.

Breitscheidt-Platz

Die Kanzlerin sagt 'Wir schaffen das'

Und fährt hinter Panzerglas davon.

Und für die Angehörigen? Statt zumindest einem Brief aus dem Kanzleramt kam eine Rechnung aus der Rechtsmedizin

Nein ... danke...!!!

OKAY - die ts-Moderation fordert mehr Themenbezogenheit. ALSO: (Zitat) "Der Beauftragte der Bundesregierung, Beck, forderte im Interview mit tagesschau24 einen deutlich besseren Umgang mit den Opfern. Es brauche mehr Geld, aber auch mehr Schutz."
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Nun denn:
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1.) = "Besserer Umgang mit Opfern"... Gibts hierzu Vorschläge von Herrn Beck? Ich lese nichts davon. Wenn Herr Beck nicht bringt, werden eben hier im Forum Ideen (oder Thesen) präsentiert...
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2.) = "Mehr Geld"... für wen..? ... für staatliche Verwaltungen zum weiteren Herumeiern, oder doch endlich mal als großzügige Ausschüttung an Opfer und Hinterbliebene, und zwar ohne entwürdigende "Amtsvorgänge"..?
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3.) = "Mehr Schutz"... für wen..und VOR WEM... ? ... Schutz etwa für Normalbürger im öffentlichen Raum - in Straßencafés, auf Wochen- u. Weihnachtsmärkten..?... und zwar vor irren Attentäten - aus Kreisen, die u.a. durch Merkels Alleingang nun in DE sind und das hiesige, öffentliche Normalleben bedrohen..?!!
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NEIN DANKE..!!!

Darstellung: