Kommentare

Das war doch jedem klar!

Dass die Briten nur dann die Zugeständnisse machen, wenn ihre Wünsche auch erfüllt werden.

Das wurde auch immer so kommuniziert. Am Ende der Verhandlungen werden beide Parteien sehen, ob sie mit dem Ergebnis leben können. Nur wenn allePunkte für beide in Ordnung geht, gibt es eine Einigung.

Weshalb also nun die Verwunderung?

Glaubte jemand wirklich, die Briten sind so dumm, nur zu zahlen und akzeptieren dafür, dass die EU ihnen bei Handelsabkommen Prügel vor die Füße wirft?

Wäre Deutschland in der selben Lage wie GB - also durch Volksabstimmung ausgetreten - würde ich als Deutscher auch nichts anderes von meiner Regierung erwarten.

Diese Sprüche, liebe Briten...

...sind doch ganz einfach: Unglaublich. Auf welcher Welt leben diese Herren?

Haarsträubende Vorgehensweisen

„Ich bin Verpflichtungen eingegangen, werde sie aber nur erfüllen, wenn anderes nach meinen Wünschen geschieht.“ So übersetze ich Herrn Davis.

Der Geschäftspartner, mit dem ich das machen kann, muss das Geschäft sehr nötig haben.

Dreist würde ich das Vorgehen nennen - und gefährlich für Großbritannien.

Das muss sich die EU nicht gefallen lassen und die eigenen Interessen denen der Brexit-Hardliner einfach unterordnen. So könnte GB am Ende leer ausgehen.

Bitte, bitte, bitte, liebe EU!

Lasst Euch von diesen Briten nicht über den Tisch ziehen!

Bitte, liebe EU!

Stark bleiben!

Nur einmal!

Brexit Minister

Dem Herren würde ich, pardon, gehörig die Meinung geigen.

Bisher habe ich Briten als Gentlemen erlebt - damit würde sich das schlagartig ändern.
Wenn ich aus einem Vertrag raus will, kann ich wohl nicht erwarten, daß nur andere dafür zahlen ! Was ist denn das für eine Vorstellung ?
So wenig Anstand würde ich nicht mal von der Maffia erwarten.

MfG, Jockel

Innenpolitische Spielchen

Will man mit derlei Verhalten die Hardliner ruhig stellen....
Leicht zu durchschauen !

Right on, right on!

Zitat: ""Wir zahlen nicht ohne Handelsdeal"

Auch wenn es natürlich für mich als deutschen Steuerzahler damit teurer wird: trotzdem, so muss man mit der EU reden.

Die Rechnung, die die EU präsentiert hat bisher, ist durch keine vertragliche Bestimmung oder Vereinbarung gerechtfertigt, sondern dient nur dem Zweck, Großbritannien exemplarisch zu bestrafen.

@elchilango

Was Sie hier schreiben ist schlicht falsch...

EU und Freihandel haben nichts miteinander zu tun

Mit den Briten gab es Freihandel schon lange vor der EU. Also wieso sollte das jetzt plötzlich nicht mehr möglich sein. Das ist doch völlig unlogisch!

andere werden von den Briten lernen

Leider war das vorhersehbar. Bei den Briten hatte ich das weniger erwartet als bei einigen anderen Staaten, die vielleicht nur solange in der EU bleiben wollen, bis ihre Zuwendungen auslaufen. Ich vermute stark, dass z.B. Griechenland u. andere EU-Staaten nur dabei bleiben, solange sie Extra-Zahlungen bekommen, oder solange sie an ihrem Status als Steuerparadies verdienen, z.B. Malta und Zypern.
Wenn das einmal nicht mehr so sein sollte: Paris - Athen, Auf Wiedersehn.
Und wie sagt man so schön? Einem nac... Mann kann man nicht in die Tasche fassen.
Wenn die Briten damit durchkommen, könnte das eine Lawine in Gang setzten. Ich hoffe es nicht-

@joesdailyworld, 21:04

Sie irren. Und zwar gewaltig.

Die "exit bill" betrifft die Erfüllung WÄHREND der Mitgliedschaft eingegangener Verpflichtungen. Diese muss selbstverständlich beglichen werden.

Die Frage eines Handelsabkommen hat damit nicht, aber auch gar nichts zu tun. Hier geht es um die Beziehungen NACH der Mitgliedschaft!

Da geht es auch nicht um "Prügel zwischen die Füße werfen", sondern schlicht um neue Verträge, die dann von beiden Seiten unterzeichnet werden müssen.

Sie können auch nicht einkaufen gehen und an der Kasse sagen, ich bezahle diesen Einkauf nur, wenn mir die Filialleiterin heute abend daraus noch etwas schönes kocht!

"Die EU schätzt die Summe"

Zitat: "Die EU schätzt die Summe bislang auf etwa 60 Milliarden Euro, die Großbritannien zahlen soll. "

Uiuiuiuiui ... die EU "schätzt" mal wieder was.

Das klingt gefährlich! Schließlich waren die Aussagen und Absschätzungen der EU so verlässlich wie das Vetrauen der albanischen Mafia, z.B:

1. "Die Eurokrise ist überwunden" (Schulz und Samaras)
2. "Griechenland erwirtschaftet einen "Primärüberschuss" (muss man für
ein Defizit schon ein neues Wort erfinden??)
3. "Verhandlungen auf einem guten Wege"
4. "Reformliste vorgelegt"
5. "Die AfD ist rechtradikal"
6. "Die Eurorettungspolitik ist erfolgreich"
7. "Griechenland hat schon viel erreicht"
8. "Private Investoren stehen in Athen schon Schlange"
9. "D und Europa profitieren vom Euro"

... und so vieles mehr, das zu allerseits Heiterkeit geführt hat!

Sie wollen raus

dann lassen wir sie doch einfach ziehen, und machen die Türe hinter ihnen zu. Keine Sonderregelungen, kein Handelsabkommen. Die nordirische Grenze und den Tunnel schließen wir dann auch gleich.

Ich war mehrfach in Großbritannien, fand Land und Leute sehr nett, aber dieses Hickhack, diese Gier der Briten, mit dem Exit auch noch Gewinn auf Kosten der ehemaligen Freunde machen zu wollen, das ist mir zuwider, und ich hoffe, den EU-Unterhändlern auch.

@21:04 von Joes daily World

Da haben Sie leider etwas falsch verstanden. Die britischen Zahlungen ergeben sich aus in der Vergangenheit geschlossenen Verträgen. Natürlich müssen geschlossene Verträge eingehalten werden. Dies gilt völlig unabhängig davon, ob UK und EU irgendetwas Neues für die Zukunft vereinbaren.

Was würden Sie wohl davon halten, wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen im Arbeitsvertrag zusichert, dass Sie eine Betriebsrente erhalten, aber nach 15 Jahren wechselt Ihr Arbeitgeber sein Arbeitsgebiet, braucht Sie daher nicht mehr, entlässt Sie und teilt Ihnen mit, dass Sie Ihre Betriebsrente für die vergangenen 15 Jahre Arbeit nur erhalten, wenn Sie in den kommenden 5 Jahren täglich morgens um 5 Uhr kostenlos die Firma reinigen? Mit dem Argument, dass die Firma ja nun eine neue Firma sei, die auf einem anderen Gebiet arbeitet, also müssen Sie schon etwas dafür tun, um weiterhin Anspruch auf eine Betriebsrente zu haben!

Da schliesst zukünftig wohl niemand mehr mit dieser Firma einen Arbeitsvertrag ab.

Es fällt mir schwer, die EU ernst zu nehmen!

Es fällt mir schwer, die EU ernst zu nehmen!

Schließlich sind die bisherigen Ankündigungen der EU, eher wert, in einem Monthy-Python-Sketch noch einmal gespielt zu werden, wie:

1. "GR erfüllt die Maastricht-Kriterien. GR qualifiziert sich für die
Aufnahme in den Euroraum" - Aussage Troika 2002
2. "Muss D für die Schulden anderer Länder aufkommen - ein klares
Nein!" - CDU Wahlwerbung 1999
3. "Der Euro ist eine stabile Währung" - CDU 1999
4. „Die Vorstellung, dass wir in Europa ein Liquiditätsproblem haben,
ist komplett falsch“ - Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet,
5. „Die Rettungsschirme laufen aus. Das haben wir klar vereinbart“ -
Schäuble 2010
6. „Wir werden jeden Cent zurückzahlen. Deutschland bekommt sein Geld
zurück - und zwar mit hohen Zinsen“ - GRs Papandreou
7. "„Ich bin fest davon überzeugt, dass Griechenland diese Hilfe nie
wird in Anspruch nehmen müssen, weil das griechische
Konsolidierungsprogramm in höchstem Maße glaubwürdig ist“ Juncker 2010

@El Chilango

Wer Verpflichtungenin einer Ehe eingeht muss die auch nach einer Scheidung begleichen ,das sollte sogar Ihnen klar sein

Recht so Herr Davis

Konseqent bleiben Herr Davis.
Es muss alles im richtigen Rahmen bleiben.
Da mögen die Brüssler Eurokraten noch so eingeschnappt sein.

Erstens,

eine Regierung, in der jeder was anderes erzählt, ist eigentlich nicht handlungsfähig.

Zweitens, wenn GB dem Rest der Welt gegenüber tritt mit der Maxime: Ob wir Abmachungen und Verträge einhalten sei mal dahingestellt, wird GB es mit dem Rest der Welt ziemlich schwer haben.

@Am 10. Dezember 2017 um 21:43 von catze

Zitat: "Wer Verpflichtungenin einer Ehe eingeht muss die auch nach einer Scheidung begleichen ,das sollte sogar Ihnen klar sein"

Die Summen, die die EU hier nennt, sind vollkommen aus der Luft gegriffen und haben keine rechtliche Grundlage.

Zudem Sie sagen es: "Ehe-Vertrag". Vertrag bedeutet, dass beide Parteien die Bedingungen eines Vertrages erfüllen müssen.

Die EU vertößt seit Jahren gegen grundlegende EU-Verträge und Gesetze: sei es die Verträge von Maastricht, Dublin, 2 & 3, Schengen oder eben die genannten Art. 123 & 125 AEUV.

Wer bestimmt nun die Politik .......

Wenn die Zusagen von der Premierministerin rechtlich nicht bindend sind, wozu verschwendet man die Zeit, dann braucht man auch nicht über ein Handelsabkommen zu reden. Entweder die Premierministerin weiß nicht was der Mr. Davis sagt oder man will die EU über den Tisch ziehen. Wenn dies aber eine Beruhigungspille für die Hardliner sein sollte so ist es an der Zeit die Fakten für die Bevölkerung auf den Tisch zu legen in England.

re mcwade

"@elchilango

Was Sie hier schreiben ist schlicht falsch..."

Lassen Sie den schreiben und kümmern Sie sich nicht drum.

Don't feed the troll.

Lasst die Briten ziehen...

Die Briten wollen raus aus der EU, dann raus mit ihnen. Sollten sie ihre offenen Rechnungen nicht bezahlen, dann bekommen ihre EU-Beamten keine Pensionen usw.

Alle Briten in der EU werden nach hause geschickt und alle EU Bürger müssen GB verlassen. Das wird Polen sicher nicht gefallen, denn für die vielen tausend polnischen Arbeiter, die jetzt in GB arbeiten, gibt es in Polen keine Arbeit.

Aber die PIS wird das schon regeln. Im Zweifelsfall schickt sie diese Arbeiter nach Deutschland. Ist dann eine Win-Win Situation für Polen. Man bekommt hohe Subventionen von der EU und schiebt seine Arbeitslosen in die EU-Länder ab.

Mein Mitleid mit den vielen Briten, die gegen einen Brexit waren, läßt langsam nach. Die Briten haben sich ihre "Brexit-Regierung" so gewählt. Nun müssen sie sie ertragen.

@ um 21:25 von McWade

Vor zwei Tagen hatten Sie noch behauptet, die Hardliner werden sich nicht melden. Jetzt hat es doch einer gemacht.

@ El Chilango 10. Dezember 2017 um 21:38

... zu 9. würde ich gerne ergänzen:
>Nur "DE" profitiert vom Euro.<
Aber das meinten Sie bestimmt auch, odrr?

Zahlen? Weshalb denn?

Dieses ganze Getue der EU ist doch Kokolores. Wenn die EU nicht ohne die Nettobeiträge der Briten auskommen kann, dann haushaltet sie halt schlecht. Die EU sollte sparsamer mit den Steuergeldern umgehen und sie nicht für jeden Unfug ausgeben. Die Briten sollen sie ziehen lassen und sich in Großbritannien einen Freund bewahren. Unfrieden gibt es doch in den verbleibenden EU-Staaten mehr als genug.

@21:56 von El Chilango: EU Verstößt gegen Verträge

Was genau haben die von Ihnen genannten Verträge mit dem Brexit und den Verpflichtungen, die GB eingegangen ist, zu tun?
GB gehört z.B. nicht zum Schengen-Raum.
GB Verstößt auch schon seit vielen Jahren gegen die Maastrichtkriterien.

@karwandler 21:57 @moderation

"Lassen Sie den schreiben und kümmern Sie sich nicht drum.Don't feed the troll."
.
wiedermal ein klassicher karwandler. Angriff auf persönlicher Ebene. Kein Beitrag zum Thema.
.
Eigentlich müsste man sich wundern dass die Moderation immer wieder diese Beiträge freischaltet. obwohl sie den selbst gegebenen AGB dieser Seite widersprechen. ... Eigentlich.

Indigen

Nix verdrehen, ich spreche von Verantwortung übernehmen. Oder was glauben Sie warum
May noch Premierministerin ist?
Die Hardliner kommen erst aus der Deckung wenn sich May eine blutige Nase geholt hat. Dann können die Johnsons Davis Hove oder auch Farage alles auf May abwälzen.

@Am 10. Dezember 2017 um 22:09 von lubbert

Zitat: ">Nur "DE" profitiert vom Euro.<
Aber das meinten Sie bestimmt auch, odrr?"

Nein. Sonst hätte ich es ja so geschrieben.

Inwiefern D vom Euro profitiert, hat bisher sowieso noch keine sachlich erklären können.

Nein: um Güter zu exportieren, brauchen wir keinen Euro!
Aktuell bezahlen wir ungefragt sowieso einen Großteil der Exporte in den Euroraum über TARGET2 oder das QE-Programm selber bzw. bekommen wertlose Forderungen gegen marode Staaten, Banken und Unternehmen.

@ um 21:04 von Joes daily World Das war doch jedem klar!

Klar ist auch, dass die Briten einen pragmatischen Umgang mit dem Brexit wollen,die EU es jedoch darauf anlegt ein Exempel zu statuieren, damit nicht noch mehr Staaten das sinkende EU-Schiff verlassen. Zusätzlich steht die EU ohne die Nettobeiträge der Briten ziemlich im Regen. Bei einem Grexit beispielsweise, hätte die EU nicht so ein Schmierentheater veranstaltet sondern wäre wahrscheinlich froh gewesen die wirtschaftlich schwachen Griechen loszuwerden.

re indigen

"die EU es jedoch darauf anlegt ein Exempel zu statuieren, damit nicht noch mehr Staaten das sinkende EU-Schiff verlassen."

In diese Tröte blasen die EU-Gegner seit der Brexit-Abstimmung. Man darf bloß nicht fragen, wo denn sonst diese Austrittskandidaten sein sollen. Da kommt dann gar nichts.

@Am 10. Dezember 2017 um 22:12 von GeMe

Zitat: "GB gehört z.B. nicht zum Schengen-Raum.
GB Verstößt auch schon seit vielen Jahren gegen die Maastrichtkriterien."

Wer hat gesagt, dass GB zum Schengen-Raum gehört?

Ich habe geschrieben- Zitat: "Die EU vertößt seit Jahren gegen grundlegende EU-Verträge und Gesetze: sei es die Verträge von Maastricht, Dublin, 2 & 3, Schengen oder eben die genannten Art. 123 & 125 AEUV."

Damit GB gegen die Maastrichtkriterien verstößen kann, müsste GB erst einmal Mitglied im Euroraum sein. Denn nur diesen betrifft der Vertrag von Maastricht.

Dumm, ne?

///Am 10. Dezember 2017 um

///Am 10. Dezember 2017 um 22:15 von Indigen
@ um 21:04 von Joes daily World Das war doch jedem klar!
Klar ist auch, dass die Briten einen pragmatischen Umgang mit dem Brexit wollen,
.
///GB hat überhaupt keinen Plan für einen Brexit.///
.
die EU es jedoch darauf anlegt ein Exempel zu statuieren, damit nicht noch mehr Staaten das sinkende EU-Schiff verlassen.
.
///Die EU möchte lediglich, dass bereits eingegangene Verpflichtungen eingehalten werden.///
.
Zusätzlich steht die EU ohne die Nettobeiträge der Briten ziemlich im Regen.
.
///die Mehrbelatung beträgt wenige Mia Euro///
.
Bei einem Grexit beispielsweise, hätte die EU nicht so ein Schmierentheater veranstaltet sondern wäre wahrscheinlich froh gewesen die wirtschaftlich schwachen Griechen loszuwerden.
.
///die EU hat viel getan um Griechenland im Euro zu halten. Die EU Mitgliedschaft stand nie zur Diskussion///

@Joes daily World

Was ist das denn für eine Auffassung von unterschriebenen Verträgen und Verhandlungsergebnissen?

GB soll schließlich keine "Konventionalstrafe" für das Verlassen des Clubs zahlen, sondern seine Zahlungsverpflichtungen aus der Vergangenheit begleichen, überwiegend Zahlungen zu denen es sich vertraglich verpflichtet hat plus z. B. einen anständigen Anteil an den saftigen Pensionen seiner EU-Abgeordneten und über 1200 EU-Bediensteten.

Die Befürchtungen von Hammond, dass andere Länder GB nicht mehr als voll vertrauenswürdig ansehen werden, wenn es Verträge nicht einhält, sind völllig gerechtfertigt, besonders wenn der britische Verhandlungsführer seiner Premiermininsterin mehrfach "ans Bein pinkelt", indem er ihre mühsam ausgehandelten Zusagen prompt wieder in Frage stellt.

GB steht mit dieser "Brexit-Misere dank flächendeckender Unkenntnis" mit dem Rücken an der Wand, und Davis glaubt offensichtlich konsequent, Arroganz und Erpressung seien eine für GB günstige Verhandlungsstrategie.

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