Kommentare

Das Geschäft kam nicht zu Stande?

Ganz verstehen tut man das jetzt ja eher schlecht. Kein Abschluss, aber Arbeiten wurden ausgeführt. Wer war der Auftragnehmer danach? Muss der Leser jetzt selber ermitteln?

Für das Verständnis des Untergangs dürfte es zunächst irrelevant sein, ob Bestechungsgelder gezahlt worden sind, noch dazu von Firmen, die gar nicht den Zuschlag erhalten haben.

Sorgfalt

Ich erlebe es täglich.
Prägnanz wird missinterpretiert, Sorgfalt ist überflüssig und Fehler werden nur von anderen gemacht.
Die Tragik: Sicherheiten sind ausreichend dimensioniert und Dokumentation wird nicht zeitnah eingefordert. Am Ende kann dadurch jeder Fingerpointing betreiben und weiter geht's!

Was hat die Korruption mit dem Untergang zu tun?

Wird hier versucht, bei diesem nationalen Prestigeobjekt von den Ursachen abzulenken? Wenn Wasser durch den Schorchel eindringen konnte, ist das das Problem. Dass Batterien bei Wasserkontakt zu Kurzschlüssen neigen, sollte sachlich unvermeidbar sein. Der Batterielieferant ist doch nicht dafür verantwortlich, dass die Batterien pflichtgemäß trocken gelagert werden. Klar ist, dass hochkorrupte Staaten (Argentinien steht auf Platz 95) bei jeder staatlichen Vergabe eine Korruptionsproblem haben. Alle größeren oder kleineren Aufträge werden nur gegen entsprechende Schiergeldzahlungen erteilt. Aber das ist doch nicht unerwartet, sondern Alltag.

Das Boot ist 34 Jahre alt...

mutmaßlich schlecht gewartet und heruntergekommen gewesen. Über den Ausbildungsstand der Besatzung kann man nur spekulieren.
Ob bei der Reparatur gepfuscht und alte, nicht zertifizierte Teile verbaut worden sind wäre zu prüfen. Aber diese Vorverurteilung kann nicht vertuschen, das die argentinische Marine technisch in ihrer Gesamtheit chronisch unterfinanziert war und ist und sich technisch in keinem guten Zustand befindet. Seit dem Falklandkrieg wurde sie systematisch vernachlässigt.

"Es wäre nicht das erste Mal."

Nein, nachgewiesenermaßen sind deutsche Firmen sehr oft an Schmiergeldzahlungen beteiligt.

Und ja, auch bei uns werden solche Fälle gerne unter den Teppich gekehrt.

Täglich grüßt das Murmeltier...

Die Ursache des Unglücks ist noch völlig unklar aber die Deutschen sind schuld...

Deutsche sind schuld

Verfolgt man die Nachrichten aufmerksam, besonders in den öffentlich-rechtlichen Medien, so gewinnt man zwangsläufig den Eindruck, die Welt wäre eine bessere ohne die Deutschen. Nun sind wir also auch hier wieder schuld. War fast zu erwarten.

Ein Softwareupdate

wird hier wohl nicht reichen?

Ich fürchte, zu ähnlichen Problemen mit Batterien / Akkumulatoren wird es zukünftig öfter kommen, wenn akkubeladene Elektrofahrzeuge in Millionenzahl unsere Straßen erobern. Schließlich ist Geiz immer noch geil, und die Akkus müssen nicht einmal formell militärischen Standards bezüglich Haltbarkeit entsprechen.

Wow, super Ferndiagnose

Die Argentinier verstehen was davon. Das Boot wurde nicht gefunden, aber die Ursache und die verantwortlichen kennt man schon. Ich bin beeindruckt.

Naja

Das Verschwinden des Uboot ist ein Politikum in Argentinien, einem Land, dass vor Korruption stinkt und in dem man ohne Korruption keine Geschäfte machen kann. Enersys kann hoffentlich zur Aufklärung beitragen. Trotzdem frage ich mich wer damals in Argentinien verantwortlich war? Ich würde meinen Job verlieren wenn externe beauftragt werden und Rechnungen und Dienstleistungen nicht transparent sind. Aber in solchen Ländern ist es normal den Dreck unter den Teppich zu kehren und woanders nach Schuldienst zu suchen...

Enersys ist ein US Unternehmen

Nur zur Info ;)

Ähhh ja, nee, is klar.......

.....das ist Hexenjagd. Hier wissen Alle gar nichts. Das Boot fehlt und liegt irgendwo im Atlantik; ununtersucht und nicht begutachtet! Es gibt nicht den geringsten Beweis. Das ist hier die Suche eines Sündenbocks.

@avarao

Ja, Ihr Eindruck ist zutreffend. Ohne deutsche Exportaggression wäre die Welt ein sehr viel besserer Platz. Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was gravierendste Verkehrsunfälle rund um den Globus verursacht? In den meisten Fällen werden Sie BRD-stämmige Technik finden, die in beteiligte Fahrzeuge, Schiffe oder Flugzeuge eingebaut war.

Schmiergeld hin, Schmiergeld her

Die Generalüberholung war 2011. Wir haben nun 2017. Somit sind die Batterien 6 Jahre alt und hätten längst müssen gewartet werden. Dabei sollten auch defekte Zellen ausgetauscht werden.
Den Hersteller der Zellen wird man nicht nennen wenn man an den Ersatzteilen verdienen will und wenn man sich nun von argentinischer Seite nicht weiter um die Wartung gekümmert hat war genau das zu erwarten.

Kurzschluss nasser Batterien

Ein Kurzschluss führt immer zu Wärmeentwicklung und in Gegenwart von Wasser wahrscheinlich auch immer zu explosionsfähigen Gasgemischen. Mit welchem Batterietyp der Kurzschluss herbeigeführt wird, ist dabei eigentlich nebensächlich, da das Problem der Wassereinbruch war.

Warum dieser vom Hersteller der Batterien zu verantworten sein soll, ist mir unklar.

Made in Germany. Da ist die

Made in Germany. Da ist die 'Made' drin - der Wurm der Gier, der Profitmaximierung, um jeden 'Preus'. Deutsche Wert (e) Arbeit? Gab es das mal?

Deutsche Schuldfrage

Anhand der Diskussion, ob Deutsche mitschuldig am Untergang des U-Bootes sind, zeigt sich, dass sich viele immer noch sehr schwer tut, überhaupt noch eine „rationale“
Schuld akzeptieren zu können, auch wenn es wie bei diesem Beispiel noch nicht eindeutig geklärt ist. Das „Schuld-Thema“ ist wohl zu sehr historisch überladen.

@Genrich Jagoda, 06:37

Doch, die Firmen haben den Zuschlag erhalten. Das Geschäft, welches nicht zustande kam, war ein anderes (Lieferung von Schnellbooten). Der Leser muss hier also nichts selber ermitteln, sondern nur den Artikel gut und komplett lesen.

@avaro

Woran und weswegen sollen wir denn "schuld sein"? Kann Ihnen nicht folgen.

Havarie des U-Boots "San

Havarie des U-Boots "San Juan" Deutsche Firmen unter Verdacht
Das ganze liest sich wie „in dubio contra reum“. Denn (nichts) Genaues weiß man nicht, aber dafür jede Menge „Schmieriges“ von „Deutschen“ Firmen. Das Unglück, gleichgültig welche Ursache, hat Menschenleben gefordert. Die Ursache ist, wenn möglich zu ermitteln. Könnte es sein, dass die beteiligten Batterien nicht von „Hagen“, zertifiziert nach ISO -EN, nach Argentinien geschleppt wurden, sondern vom US-Unternehmen EnerSys aus einer Billig... geliefert wurden? Man darf ja spekulieren.. Das aber so ein Projekt in der Auftragsabwicklung ohne Lasten-, Pflichenheft erfolgt sein soll, da staunt der Fachmann und der(nicht v.d.L.) Laie wundert sich. Es gab sicherlich eine Zeit, wo von Firmen Bakshish im Programm hatten. Das dürfte heute nur noch bei Politikern durch Lobbyisten an der Tagesordnung sein. Nebenbei, die USA haben ein ganz anderes Vertriebskonzept!

@avaro & xerxes64

"Wir" oder "die Deutschen" sind sowieso nicht schuld. Wenn, dann zwei deutsche Firmen. Das wird gerade untersucht. Wo ist das Problem?

Schmiergelder

eröffnen Märkte in korrupten Staaten, nicht umgekehrt.

Wenn Argentinien tatsächlich Schuldige sucht, muss es ihre korrupten Beamten und Politiker in Verantwortung nehmen. Noch immer ist der Schmiergeldnehmer der eigentliche Verbrecher, denn er nutzt seine Position um sich persönlich zu bereichern. Schmiergeldzahler sind meist unter wirtschaftlichem Druck und klar, wenn dann Produkte unterfinanziert sind und keine unabhàngige Kontrolle von 3. Seite, also sachkundigen Kontrolleuren, erfolgt, kann die Folge mangelhafte Ausführung eines Auftrages sein. Muss aber nicht, da der Hersteller sich ja nicht seine Reputation zerstören will.

In meinen Augen handelt es sich um ein Ablenkungsmanöver und eine Geldschneidemaschine, um Hinterbliebene und eventuell ein Ersatzboot gesponsert zu bekommen.

Bruch & Company - wohin man auch schaut

Derzeit sind alle U-Boote der Bundesmarine mangels Ersatzteile nicht einsatzbereit. Ebenso die A400M.
Eurofighter sind ebenfalls nur bedingt einsatzbereit - es fehlen Ersatzteile ...
Blickt man zurück, sind Rüstungsgeschäfte durchgängig Ansammlungen von Pleiten-Pech-und-Pannen. Dies betrifft sowohl die Bundeswehr, als auch deutsche Rüstungsexporte.
Andere Staaten sind auch nicht besser. Häufig erfüllen (zudem überteuerte) Prestige-Projekte nicht die gestellten Erwartungen. US-Kampfjets sind ebenso mangelbehafet, wie europäische Projekte.
Es hat den Anschein, ohne Korruption und polit. Druck lassen sich Rüstungsgüter nicht verkaufen.

Korruption

Es wurde geschmiert.
Interessanter ist die Frage: wer wurde geschmiert und was waren die Zusagen bzw. Zugeständnisse der geschmierten Personen.

Deutsche Unschuld

@ avaro:
Deutsche sind schuld

Langsam, noch ist nichts erwiesen. Außerdem ist doch international offenkundig, dass die Welt mit Deutschland klar eine bessere Welt ist.

@07:22 von xerxes64

Naja, ich kann mir schon vorstellen dass deutsche Qualitaet im internationalen Vergleich nicht mehr das ist was sie einmal war.

Voreingenommen

Warum gibt es hier im Forum eigentlich immer diese Besserwisser, die auf der TS rumhacken ohne einen Artikel mal anständig zu lesen und diesen einfach nur zu verstehen.... aber ihr wisst natürlich selbst alle Details und wer was zu verantworten hat. Alles Experten mit Fachwissen. Diese Kommentare sind komplett überflüssig und tragen außer zu Emotionen zu gar nichts bei

Naivität

Man wundert sich, mit welcher Naivität uns auch Autobatterien als harmloses Spielzeug verkauft werden, nur weil E-Mobilität im Zeitgeist liegt.

Verstehe den Artikel nicht

Also liebe TS,
Was ist das denn? Verwirrung zum Wochenende? Bitte den Artikel neu strukturieren. In diesem Zustand erschließt sich einem der Zusammenhang zwischen dem Unglück und den deutschen Firmen nicht. Oder gibt's den gar nicht?

Schmierung?

@ traurigerdemokrat:
Nein, nachgewiesenermaßen sind deutsche Firmen sehr oft an Schmiergeldzahlungen beteiligt.

In manchen Ländern geht es aber auch nicht anders.

Die Deutschen sind

Die Deutschen sind Schuld...weltweit. Lächerlich. Aber das ist der "schuldbewußten" deutschen Politik zuzurechnen. Schuldzuweisung an Deutschland...mal sehen, ob die was zahlen

Spekulationen pur

Sorry aber der Artikel liest sich, als ob man auf Bildzeitung- Niveau wäre.
Hier wären echte Fakten angebracht und keine wilden Spekulationen. Das es bei solchen Ausschreibungen um Wartungsverträge immer auch Korruption und Schmiergelder gibt, ist so alt wie das Geschäft an sich.
Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, das durch angeblich minderwertiger Materialien dieses Unglück herbeigeführt oder begünstigt wurde.
Also immer ruhig bleiben und Fakten liefern...

Bisher

Es finden hier weder 'Vorverurteilungen' statt, noch sagt die Welt, die 'deutschen' sind an allem Schuld.

Die Opferrolle nervt einfach nur noch.

Fehlt nur noch: Das ist Merkel's Schuld mit ihrer Flüchtlingspolitik.

Es wird recherchiert, geprüft usw, ja, auch bei den 'deutschen' wenn die involviert sind. Wenn eine deutsche Firma ihr Auto wartet und es dann explodiert, würden sie die in Ermittlungen aussen vor lassen???

Ein Abgasskandal, Rüstungshandel, Bankenschwindel, Bankenrettung, fehlende Ärzte/Lehrer, Korruption, Medienmacht usw usw lassen sich nun mal nicht auf Immigranten und Flüchtlinge abschieben, obwohl einige Kommentatoren es tatsächlich schaffen, auch hier einen Bezug herzustellen.

Ansonsten: wer sich in ein 40 Jare altes U-Boot setzt, ist vielleicht nicht ganz so sicher wie im neusten Autokindersitz.

@Karin Mustermann

Na, Sie scheinen ja bescheid zu wissen, über die Batterien. Die scheinen ja sehr schlecht zu sein, denn in deutschen U-Booten werden die nur alle 16 Jahre untersucht.

Was ist denn da genau verbaut, in dem besagten U-Boot, oder vergleichen Sie die nun mit ihrem Handyakku?

@08:12 von Roger

Sie haben die für den Seenotrettungsdienst mitverantwortlichen Marinehelikopter vergessen, von denen zumindest zeitweise nur noch einer funktionierte.

Man kann das auch positiv sehen: Um einen Krieg zu führen, fehlen uns sowohl die Soldaten als auch das Material.

Schmiergelder! In Südamerika? Unglaublich!

>"Es besteht der Verdacht dass Bestechungsgeld geflossen ist bei der Reparatur der 'San Juan', und dass deutsche Unternehmen involviert waren"<
Wer auch immer Wartungs- und Umbauarbeiten in 2011 ausgeführt hat,
kann so schlecht nicht gearbeitet haben - und wird einen Teufel tun und mieses Material verbauen. (Militär hat immer Geld - und safety first)
Warum das U-Boot nun 6 Jahre danach ernste Probleme hatte, kann einzig eine Bergung und Untersuchung des Bootes klären. Verdächtigungen sind hier wenig hilfreich.
Wird doch wohl möglich sein das Ding zu finden, wenn man dann will. Dass Flugzeuge für immer verschwinden ist schon beunruhigend genug.

enger Horizont

Die eine oder andere Nachfrage im Forum zeugt von einem arg begrenzten Horizont ! Korruptionsbedingte Unfälle oder Schäden an denen keine deutsche Firma beteiligt ist wird von den deutschen Medien natürlich auch nicht thematisiert, kommt jedoch auch ständig vor.
@ xerxes64, avaro, etc., auch wenn es kaum sein kann, Sie sind nicht der Nabel der Welt !

Aus dem Artikel geht nicht

Aus dem Artikel geht nicht hervor, wo genau Anzeige erstattet wurde. Wer hat etwas unter den Teppich gekehrt?
Mfg

Vorschnell gegen Deutschland

Im Fokus stehen die deutschen Unternehmen Ferrostaal und EnerSys-Hawker mit Sitz in Essen beziehungsweise Hagen.

Ferrostaal ist ein niederländisches Unternehmen mit Eigentümern in Deutschland und Abu Dhabi. EnerSys-Hawker ist ein US-Unternehmen mit deutscher Niederlassung und chinesischer Kapitalbeteiligung.
Also bitte nicht vorschnell Deutschland anklagen.

Was soll man von EnerSys-Hawker..

schon erwarten, wenn die Website des Unternehmens noch nicht mal ein richtiges Impressum aufweist. Dort sollte eigentlich der verantwortliche Geschäftsführer der GmbH genannt sein!

Keine Spur von Aggression

@ Jaroslaw P:
Ohne deutsche Exportaggression wäre die Welt ein sehr viel besserer Platz.

Es hat nichts mit Aggression zu tun, wenn man technische Lösungen anbietet. Es ist wohl eher so, dass die argentinischen Behörden auf die Firmen zugegangen sind, um das U-Boot überholen zu lassen. Außerdem sind die Batteriezellen, um die es hier geht, sehr wahrscheinlich aus China exportiert.

Den gestorbenen Seeleuten nützt es nichts mehr.

Die Reparatur liegt ja schon Jahre zurück, gleichwohl, wenn Korruption im Spiel war, muss man ja an anderer Stelle sparen um das Schmiergeld wieder rein zu bekommen. Mir tut die arme Besatzung Leid, die das mit dem Leben bezahlen mussten. Mich interessiert, ob diese Firma noch andere Boote gewartet hat.

Problem der Ortung

Ich bin Polizist an der Pollizeihochschule und nebenher für ein Transportunternehmen tätig. Jeder LKW dort hat einen GPS-Sender. Wenn ich wissen will, wo sich ein Wagen befindet, brauche ich nur im Computer nachzusehen. Ich kann nicht verstehen, warum diese Ortung nicht auch bei einem U-Boot möglich ist. Man hätte die 44 Soldaten doch dann sofort retten können.

Spezialbatterien

Man muss wissen, dass es dich hierbei unter Umständen um Spezialbatterien mit eingebautem Tauchrohr handelt.
Es kann auch sein, dass das Schmiergeldscheine die Tauchrohrklappe verklemmt haben.
Das waren zumindest meine ersten abstrusen Gedanken, die mir beim Lesen kamen.
Mir tun die Angehörigen der Besatzung leid, denn sie werden die Wahrheit wohl nie erfahren, das wird jetzt schon sichtbar.

Deutsche Wertarbeit

@ Eidgenosse1
Made in Germany. Da ist die 'Made' drin - der Wurm der Gier, der Profitmaximierung, um jeden 'Preus'. Deutsche Wert (e) Arbeit? Gab es das mal?

Die Konzeption für die Energiespeicherung kommt aus Deutschland und die würde ich schon als Wertarbeit bezeichnen, die Firmen sind in diesem Bereich weltweit führend. Die Batterien selbst stammen aber aus China, denn Batterien kann man in Deutschland aufgrund von Umweltstandards nicht kostendeckend herstellen und entsorgen.

07:49 Jaroslaw P

"In den meisten Fällen werden Sie BRD-stämmige Technik finden, die in beteiligte Fahrzeuge, Schiffe oder Flugzeuge eingebaut war."
Wenn fast überall deutsche Technik eingebaut ist, ist es normal das man meistens auch deutsche Technik findet in beteiligte Fahrzeuge. Ob das auch die Ursache ist, ist etwas ganz anderes.

Die Generalüberholung

Die Generalüberholung erfolgte 2011 ! Das ist vor s e c h s Jahren gewesen. Das U-Boot ist 1983 in Emden (das liegt in Ostfriesland !!) gebaut worden - da ist es naheliegend, bei Überholungen auch auf deutsche Firmen zurückzugreifen (so ein kleines Bakschisch ist sicherlich gut gemeint, doch kaum erforderlich). Das Eindringen von Wasser durch den Schnorchel kann mehrere Gründe haben, welche mit der Überholung vermutlich nicht in Zusammenhang stehen - oder hat das Boot sechs Jahre keine Tauchfahrt gemacht ? Hat eine Möve im Schnorchel ihr Nest gebaut ? Jeder wirklich Interessierte kann mit einer konventionellen Taschenlampenbatterie, zwei Drähten und einem Glas Wasser "Knallgas" produzieren, um sich klarzumachen, was sich in den letzten Minuten in der SAN JUAN vermutlich abgespielt hat. Es ist völlig richtig, Ursachen solcher Unglücke aufzuklären, denn nur so können Wiederholungen vermieden werden. Warten wir mal die Ergebnisse ab.

Die Firmen

Ferrostaal und EnerSys-Hawker hören sich wirklich deutsch an.

Sorry. Widerspruch!

DE und BW sind in diversen sog. kleinen Kriegen involviert (Bitte aktuelle Liste im Bundesministerium der Verteidigung abrufen)
Und dort wird all überall unsere Demokratie und Freiheit verteidigt - die, die hier gerade nach Kräften abgeschafft wird. Mit Personal und funktionierender Ausstattung(!)
Der "Weltkrieg" den Sie sich evtl. vorstellen, der ist nicht mehr zeitgemäss; wird alles in kleine "schlanke" Kriege aufgeteilt.

...ich werde das Gefühl nicht los...

...das eine Kampagne gegen Deutschlands Ruf gestartet wurde, von wem und warum, ahne ich nur! Aber eins ist sicher, unsere Regierung steckt da mit drin, entweder durch Mittäterschaft oder durch Untätigkeit!

@08:39 von lubbert

>"Es besteht der Verdacht dass Bestechungsgeld geflossen ist bei der Reparatur der 'San Juan', und dass deutsche Unternehmen involviert waren"<

Damit die Großen/Reichen immer größer/reicher und die Kleinen/Armen immer kleiner/ärmer werden.

Nur traurig, dass diejenigen, die den Slogan in den Mund nehmen, selbst zu den Großen/Reichen gehören. Denn die kriegen ihren Kragen nie voll. Und wenn sie den ganzen Planeten besitzen würden, dann wollten sie das gesamte Weltall auch noch.

07:52 von Karin Mustermann

Somit sind die Batterien 6 Jahre alt und hätten längst müssen gewartet werden
.
verstehen sie was von Akkus
kennen sich mit dem Thema Instandhaltung aus
scheinbar nicht !

Kein U-Boot einsatzbereit bis Mitte 2018

Marine-Engpass: Kein U-Boot mehr einsatzbereit
Schleswig-Holstein Magazin - 01.12.2017 19:30 Uhr
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Ersatzteile-fehlen-U-B...

@ausgewanderter

"Naja, ich kann mir schon vorstellen dass deutsche Qualitaet im internationalen Vergleich nicht mehr das ist was sie einmal war."

Da ich seit Jahren mit Industriedelegationen auf den anderen Kontinenten unterwegs bin, kann ich Ihre Vorstellungen ins Reich der Phantasie einordnen.

Nein, keine Handyakkus

E - Auto Batterien unterliegen einem 2 Jahre Wartungszyklus.

E - Lok Batterien, wie sie im Bergbau verwendet werden einem 3 Jahres Zyklus. Bei den E - Lok Batterien handelt es sich um die gleichen Batterien wie sie auch im Uboot verwendet werden, also um ganz normale Bleiakkus.
Ein Komplettaustausch der Zellen mag alle 16 Jahre erforderlich sein, was ich bezweifele, dass die so lange halten. Eine Wartung, also Kontrolle und Austausch beschädigter Zellen muss viel öfter erfolgen. Alle 16 Jahre wird die Batterie komplett entsorgt, d.h. das Gehäuse wird komplett neu isoliert, alle Zellen ausgetauscht und die komplette Elektrik neu gemacht.
Übrigens reicht eine defekte Zelle um die ganze Batterie hoch zu jagen. Beim Laden entsteht Wasserstoff. Schon der kleinste Funken führt zur Explosion. Neben einer ladenden Lok Batterie zu rauchen ist russisches Roulette.

Mal zusammengefasst

Das Uboot wurde 1985 in Dienst gestellt, es war zum damaligen Zeitpunkt auf einem sehr hohen technischen Standard, das Schwesterboot hat den Atlantik nur mal eben in Tauchfahrt durchquert. Soviel zur Qualität (aus Emden) beim Bau.
Ein Uboot ist ein hochkomplexes System, was einer peniblen Überwachung bedarf und Ersatzteile müssen entsprechend höchster Qualtät haben.
Ich denke, dass die jetzt entdeckten Schmiergeldzahlungen ein Nebenschauplatz sind. Auch wenn, wie so oft, auch deutsche Unternehmen involviert sind, ist die Frage der Qualität der gelieferten Batterien und Leistungen wesentlich wichtiger. Mittlerweile sind auch deutsche oder hier hergestellte Produkte vielfach nur noch Mittelmaß, wobei Schmiergeldzahlungen und schlechte Qualität ohne weiteres in einem Zusammenhang stehen könnten.

Suche nach irgendeinem Schuldigen?

Wenn durch den Schnorchel Wasser eingedrungen ist, das Wasser was einen Kurzschluss verursacht hält die beste Batterie nicht aus und platzt gegebenenfalls wegen Überhitzung oder führt zu Bränden.

Wodurch der Schnorchel undicht wurde, kann Verschleiss nach x Jahren sein. Wenn die Überholung 2011 durchgeführt wurde, ist das schon eine Weile her. Da kann sich einiges weiter abgenutzt haben, was zum damaligen Zeitpunkt noch gut gefunden worden ist.

Ich denke, da wird man niemanden einen Vorwurf machen können. Alle Geräte an Bord sollen doch vor jedem Einsatz in Augenschein genommen werden. Da scheint wohl jemand geschlafen zu haben. Denn so eine Undichtigkeit kommt nicht von jetzt auf gleich?

Made in Germany ?

Das große deutsche Unternehmen sich beizeiten im Ausland nicht mit Ruhm bekleckern belegen die öffentlich gewordenen strafrechtlichen Ermittlungen in mehreren Ländern gegen SIEMENS, VW oder Deutsche Bank. Die Gründe sind aber meist Verstöße gegen nationales Recht oder Bestechung, weniger Qualitätsmängel. Der Mittelstand dagegen steht immer noch für Qualität und Solidität. Man fühlt sich erinnert an den Vorfall mit einem israelischen U-Boot, bei dem 2012 ein SIEMENS Techniker in Nordbayern vergaß, die Entgasung der Brennstoffzellen zu aktivieren. Das fiel dann allerdings schon bei einer der ersten Fahrten unangenehm (Totallausfall des Antriebs) auf.

Mit einem DEUTSCHEN

U-Boot, gebaut von unbestechlichen Fachkräften der ehemals demokratischen Republik unterzugehen, müsste jeden Argentinier mit Stolz erfüllen. Ein Deutscher macht keine Fehler- merken Sie sich das liebe Hinterbliebenen. Sonst hätten sie das Boot ja in China kaufen können.
PS: Ja ich bin in der AfD- na und?

@Klausewitz

"Die Deutschen sind Schuld...weltweit. Lächerlich. Aber das ist der "schuldbewußten" deutschen Politik zuzurechnen. Schuldzuweisung an Deutschland...mal sehen, ob die was zahlen"

Tja- Ihr Nick in allen Ehren...

Wo ist die Lächerlichkeit, außer in Ihrem Post? Es ist weder Politik noch "die Deutschen" involviert, sondern 2 Firmen, die Teile für die vermutete Unfallursache geliefert hatten... völlig rationell nachvollziehbar. Eines dieser "deutschen" Unternehmen ist zudem ein US-Unternehmen mit Sitz in Pennsylvania...

Ob da eine Schuld vorliegt klären nicht ich oder Sie, oder "die Politik", sondern schlicht Gerichte.

sollen deutsche Unternehmen Schmiergeld bezahlt haben

jeder der sich auch nur ein klein wenig mit Südamerika beschäftigt, weiß dass ohne Schmiergeld dort nichts läuft
man braucht sich nur aktuell Brasilien anzuschauen
der komplette Staatsapparat korrupt nebst des Parlaments

@Genrich Jagoda

"dürfte es zunächst irrelevant sein, ob Bestechungsgelder gezahlt worden sind,"
Nicht wenn z.B. aufgrund typisch deutscher Bestechlichkeit statt wasserdichter Batterien Normale eingebaut wurden....

Minderqualität für Privatanwender

Auf die Gefahr hin zynisch zu wirken, Elektromobilität scheint eine doch noch nicht so ausgereifte Technik zu sein, wie man gerne glauben macht.
Wenn Akkus selbst für hochkritische Anwendungen nicht zur Verfügung stehen, was erst kann der Privatanwender von seinem zukünftigen Elektro-Auto erwarten?

u-Boot

das sind halt die "Kollateralschäden" des kapitalistischen Systems.

Anschuldigungen ohne Grundlage

6 Jahre nach den durchgeführten Arbeiten am U-Boot lief es offenbar problemlos,oder? Das man jetzt nach Gründen für den Untergang sucht ist verständlich.Aber solche Anschuldigungen entbehren zunächst jeder Grundlage und sind unseriös.Schlampereien im Zusammenhang mit nicht dokumentierten Reparaturarbeiten lassen da vieles durchblicken und sind für Südamerika nicht untypisch.Kontrolle kostet Zeit und Geld und vom Letzteren hat die argentinische Marine nicht viel.Die Streitkräfte dort sind chronisch unterfinanziert.Darunter leidet die Ausbildung und natürlich auch die Wartung.Über diese gibt es wohl in den letzten 6 Jahren wenig Erkenntnisse,außer diesem Werftaufenthalt?

@Riewekooche

"
Man kann das auch positiv sehen: Um einen Krieg zu führen, fehlen uns sowohl die Soldaten als auch das Material.
"

Und das ist gut so, weil wir DAS Material tatsächlich wohl nicht benötigen.

Ich bin mir übrigens sicher, dass wir wenn wir WOLLTEN ganz schnell gutes Material HÄTTEN.

08:54 von Antonio Pedron: GPS

GPS funktioniert nur über Wasser mit freiem "Blick" auf die beteiligten Satelliten.
(siehe wikipedia: GPS / versuchen Sie mal ein Navi im Keller zu betreiben)
Wäre das Boot zum Zeitpunkt des Unfalls noch schwimmfähig gewesen, hätte sich die Besatzung auch direkt in Schlauchboote retten können

@Am 09. Dezember 2017 um 09:41 von ophorus

Zitat: "Ja ich bin in der AfD- na und?"

Ich auch.

Trotzdem verstehe ich Ihren deplatzierten und etwas verstörenden Kommentar nicht.

Bitte mal runter kommen.

Das reflexartige Durcheinanderbringen von verdächtigten oder beschuldigten Firmen oder Einzelpersonen mit 'uns Deutschen' ist mehr als nur peinlich.
Zumal dieser Artikel obendrein niemanden überführt, sondern lediglich von Verdachtsmomenten spricht.
Alle mal bitte abregen und sich mit Tatsachen beschäftigen, was in den meisten Fällen hier im Forum und zu diesem Thema Abwarten bedeutet.

@lubbert

"Wird doch wohl möglich sein das Ding zu finden, wenn man dann will. Dass Flugzeuge für immer verschwinden ist schon beunruhigend genug."

Ozeane sind tief und unbewacht, ebenso wie der Luftraum weitab irgendwelcher Hoheitsgebiete. Es würde mich viel mehr beunruhigen wenn so etwas NICHT passieren würde.

Bei einem bin ich mir sicher: Man WILL.

Was soll...

die ganze Aufregung? Ob nun ein argentinisches U-Boot oder nicht einsatzbereite deutsche U-Boote oder A400 oder Schützenpanzer Puma usw, vorhergegangen ist doch jedesmal ein Herr im teuren, feinen Zwirn, der dafür ja Jura studiert hat. Es fehlt zwar grundsätzlich die Kenntnis sogar über Zusammenhänge, aber das kann man ja auch von einem Juristen oder Volkswirt nicht verlangen . Hauptsache er ist im Vorstand und die Eigentümer der Firmen erhalten eine möglichst hohe Rendite. Besonders in diesem Zusammenhang ist z.B. die Verurteilung des VW-Managers zu sehen. Denn wo ist moralisch der Unterschied? Ich würde mir wünschen, wenn nicht nur hier die Träger der feinen Zwirns zur Verantwortung gezogen werden würden!

@um 08:54 von Antonio Pedron

GPS, Funk, etc funktioniert Unterwasser nicht, zumindest ab ein paar Metern tiefe und es ist schwer ein Militär U-Boot zu finden, das sie so gebaut werden, dass man sie nicht findet.

Recht so

@ ophorus:
Mit einem DEUTSCHEN
U-Boot, gebaut von unbestechlichen Fachkräften der ehemals demokratischen Republik unterzugehen, müsste jeden Argentinier mit Stolz erfüllen. Ein Deutscher macht keine Fehler- merken Sie sich das liebe Hinterbliebenen.

Gute Satire wird eben immer noch gewürdigt.

Graue Wölfe

Müssen wir denn auch unbedingt U-Boote exportieren? Da war doch mal was...

Erst Fakten, keine Vermutungen

44 Seeleute sind gestorben, das bedarf einer Aufklärung. Aber dazu muss man das Boot erst finden und nachsehen, was los war. Wasser soll über den Schnorchel in den Batterieraum gekommen sein...so leicht geht das nicht. Da muss schon viel Wasser kommen, und dann werden rechtzeitig die Zu und Abluftklappen geschlossen. Sollte dann doch Wasser darin sein, hält das keine Batterie der Welt aus, aber auch dann geht sie nicht gleich in die Luft. Und zum Thema minderwertige Ersatzteile...wenn man das vorher schon wusste, warum durfte das Boot dann auslaufen?

@Eddie26723

"Mittlerweile sind auch deutsche oder hier hergestellte Produkte vielfach nur noch Mittelmaß, wobei Schmiergeldzahlungen und schlechte Qualität ohne weiteres in einem Zusammenhang stehen könnten."

Nein, Preis Leistung stimmt in Deutschland! Für billig gibt es Schrott. Qualität kostet halt- nicht nur in D. Aber wenn es kostet ist es meist aus Deutschland im internationalen Vergleich ziemlich gut.

Schmiergeldzahlungen sind i.d.Regel losgelöst von Qualität zu sehen. Wer allerdings billig und gut ist braucht kein Schmiergeld. Schmiergeld macht nur dann Sinn, wenn technisch ungefähr gleichwertige Hersteller um Aufträge buhlen....

Es ist doch nicht das einzige

durchstechende Beispiel, wo deutsche Unternehmen als Vemittler auftreten und Provisionen kassieren und das dann von Firman entweder aus Czechien, Polen, Litauen etc. ausführen lassen, was nicht anders ist als ein Subunternehmerauftrag. Deshalb die fehlerhafte Dokumentation, weil man verschleiern will , wer der tatsächlich und konkret mit den Arbeiten ausführemde Mitarbeiter an der konkreten in dem Arbeitsablauf eingebundenen Bewerkstelligung zu behebenden Aufgabe verantwortlich war. Verschleierung, weil wahrscheinlich die Kosten für die Ausführung gedrückt worden sind, was alltäglich auf allen Gebieten im Wertschöpfungsprozess erfolgt, siehe VW, Continental etc. damit einhergehend werde dann versucht, die einigermaßen noch funktionierenden Teile im Produktionsprozess zu belassen. Das ist dann Product of Germany. Dieses haben die deutschen Unternehmen schon längts ramponiert. Eine andere Meinung wäre lebens - und realitätsfremd.

Qälend ist das Schuldnarrativ

Ein tragisches Unglück mit einem U-Boot aus ostfriesischer Fertigung. Das U-Boot ist alt. Vor 6 Jahren wurde es gewartet. Nun, da der Verlust von Mensch und Material eingestanden werden muß, geht es auf die Suche nach Verantwortlichen, die man eventuell auch finanziell heranziehen kann.
Deutschland hat sich nicht nur in der jügeren Vergangenheit als sehr verletzlich gezeigt und seinen Firmen wenig Protektion geboten.
Wie andere Foristen bereits richtig anführten sind in jedem Fall bei eindringen von großen Mengen Wasser in ein U-Boot gasbildende Kurzschlüsse wie auch der Ausfall von Steuer und Kontrollelementen zu erwarten. Im weiteren bedeutet Korruption bei der Auftragsvergabe nicht, daß schlechtes Material verbaut wird, denn der Zulieferer muß gleich wie er den Auftrag erhalten hat gewährleisten.
In diesem Artikel wird mal wieder alles zusammengerührt um ihm eine derzeit wohlfeile Stoßrichtung zu geben.

Generalüberholung schließt später Durchsicht nicht aus.

07:52 von Karin Mustermann:
"Die Generalüberholung war 2011. Wir haben nun 2017. Somit sind die Batterien 6 Jahre alt und hätten längst müssen gewartet werden. Dabei sollten auch defekte Zellen ausgetauscht werden."

Woher glauben Sie zu wissen, dass seit der Generalüberholung keine Wartungsarbeiten durchgeführt wurden? Die Erwähnung des einen schließt das andere ja nicht aus.

@09:01 von Quakbüdel

" Jeder wirklich Interessierte kann mit einer konventionellen Taschenlampenbatterie, zwei Drähten und einem Glas Wasser "Knallgas" produzieren, ..." Interessant, haben Sie das schon mal versucht und wenn, haben Sie auch "Knallgas" erhalten ? Erstaunlich, dann könnte man ja im Chemieunterricht den "Kippschen Apparat" einsparen.

re jaroslaw p

"Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was gravierendste Verkehrsunfälle rund um den Globus verursacht? In den meisten Fällen werden Sie BRD-stämmige Technik finden, die in beteiligte Fahrzeuge, Schiffe oder Flugzeuge eingebaut war."

Sie haben nicht die Spur eines Belegs dafür, aber immerhin einen ausgeprägten Deutschland-Hass. So passt das zusammen.

@ Zweitaktmotor

...Das Boot wurde anfangs des 80er gebau. Sich über diesen Rüstungsexport aufzuregen kommt etwas zu spät....

Qualität der Batterien

Die verbauten Batterien entsprechen den internationalen Standards AQAP 1 und AQAP 2110, und die Fertigungsstandorte sind nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert. Von minderwertigen Bauteilen kann also keine Rede sein.

@Mummpitz

"
Was soll man von EnerSys-Hawker..
schon erwarten, wenn die Website des Unternehmens noch nicht mal ein richtiges Impressum aufweist. Dort sollte eigentlich der verantwortliche Geschäftsführer der GmbH genannt sein!
"

Aufgrund Ihrer Aussage habe ich mal nachgeschaut: Die Hawker GmbH scheint keine eigene Website zu haben, es sind nur dt. Kontakte auf der globalen US-Seite zu finden. Ich vermute mal, dass deutsche Impressumsvorschriften nunmal nicht für US Unternehmen im Internet angewendet werden können.

Mit "was soll man schon erwarten" hat das nichts zu tun, zumal ich die Website des Unternehmens nicht schlecht strukturiert finde. Man kommt schnell zu Kontakten und Ansprechpartnern von lokalen Mitarbeitern und Verantwortlichen mit vollen Namen, Fotos und Kontaktdaten...

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Unternehmen tatsächlich Impressumspflichten verletzt.

immer ist Deutschland schuld

Wie immer, die Deutschen sind schuld. Wer sonst. Und unsere tollen links grünen Politiker von CDU SPD Grünen und Linken nicken dies auch noch ab. Unglaublich. Aber gut so, irgendwann ist die Deutsch Kuh gemolken und dann ist auch der Rest der Welt am Ende. Alles nur noch lächerlich bei uns. Wenn ich könnte, würde ich Deutschland sofort verlassen.

U Boot

Man sollte den deutschen öffentlich rechtlichen Medien die Berichterstattung entziehen wegen Befangenheit.

Also eine Firma

davon ist schon erst mal nicht Deutsch ( EnerSys-Hawker ).

Rechtsform Corporation
ISIN US29275Y1029
Gründung 2000
Sitz Reading, Vereinigte Staaten
Leitung:
John D. Craig (Chairman, President and CEO)
Michael T. Philion (EVP-Finance and Chief Financial Officer)
Richard W. Zuidema (EVP-Administration)

Bei der Zweiten hab ich mir jetzt das suchen erspart, es ist heute so auf der Welt das oft nicht das drin ist was darauf steht.

Sollte wohl jeder langsam begriffen haben.
Und Deutsche Wertarbeit findet man nur noch sehr selten, es steht auf vielen Dingen Made by Germany und es war keine einzige Deutsche Hand an diesem Produkt, und wird in Fabriken irgendwo in der Welt hergestellt.
Auch das wissen eigentlich alle.

Mehr muss dazu nicht gesagt werden.
Gruß

Das

Am 09. Dezember 2017 um 08:45 von Antonio Pedron
Vorschnell gegen Deutschland

Im Fokus stehen die deutschen Unternehmen Ferrostaal und EnerSys-Hawker mit Sitz in Essen beziehungsweise Hagen.

Ferrostaal ist ein niederländisches Unternehmen mit Eigentümern in Deutschland und Abu Dhabi. EnerSys-Hawker ist ein US-Unternehmen mit deutscher Niederlassung und chinesischer Kapitalbeteiligung.
Also bitte nicht vorschnell Deutschland anklagen.

nnnnnnn

Das will keiner wissen. Die Deutschen sind schuld, was zu beweisen war.
Noch hat man keine Ahnung was geschehen ist. Aber seit Jesus am Kreuz gepiekst worden ist (von einem Niedersächsichen Legionär), ist Deutschland am Unbill der Welt schuld. Das ist klar.

Batterie

U-Boote haben Bleiakkumulatoren als Batterie, die insbesondere bei starker Entladung Knallgas ausgasen. Durch ein Lüftungssystem wird dieses abgesaugt und kann katalytisch zu Wasser umgewandelt werden. Wenn jetzt Wasser über den Schnorchel eingedrungen ist und einen Kurzschluss verursacht hat, bildet sich eine fatale Situation. Für die entstehende Knallgasmenge ist die katalytische Entschärfung nicht mehr ausreichend und eine Abführung nach außen ist ebenso verhindert, da der Schnorchel geschlossen werden musste. Eine Explosion ist in dieser Situation eine höchstwahrscheinliche Folge

Das Ausgasen von Knallgas ist keine Frage schlechter Batterien, sondern den Bleisammlern immanent. Der Verlust dieses U-Bootes ist also vermutlich einem Problem im Schnorchel zuzuschreiben. Die vorgeblichen Bestechungen dürften also nicht ursächlich für den Verlust sein, trotzdem begrüße ich es sehr, wenn Antikorruptionsermittlungen stattfinden.

Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen der Verschollenen

@ 09:27 von collie4711

"Marine-Engpass: Kein U-Boot mehr einsatzbereit."

Da fällt mir doch glatt das Sturmgewehr G 36 mit ihrer Treffsicherheit wieder ein.

Ich würde die BW mit Schleudern, Keulen und Pfeil und Bogen ausrüsten; und als Artilleriewaffe Katapultgeschosse. Und auf See hat Klaus Störtebeker auch schon seine Erfolge gehabt.

Warum die Aufregung?

Die Ursache ist eine Meldung der TS ohne Substanz, aber sie verursacht eine Aufregung wie bei einem nationalen Unglück. So lange das U-Boot nicht gefunden, geschweige gehoben wurde, kann man überhaupt nichts über die Ursache der Havarie sagen. Also: Mund abwischen, abregen und weitermachen. Schönen Sonntag.

Befangen?

@ august pichl:
Man sollte den deutschen öffentlich rechtlichen Medien die Berichterstattung entziehen wegen Befangenheit.

Den argentinischen dann aber bitte auch.

Klingt ein wenig nach Hexenjagd

und politischen Nebelkerzen. Wenn die Arbeiten nicht hinreichend dokumentiert waren, hätte die Regierung diese NIEMALS abnehmen dürfen. Ferner scheint ja ein defekter Schnorchel der Auslöser gewesen zu sein. Ob an diesem gearbeitet wurde - oder von wem - wird (mit Kalkül?) nicht publiziert. Das letzte mal, als ich mich informiert habe, war es noch die Aufgabe des Staates, Korruption zu bekämpfen.

Erstaunlich wie fundiert und

Erstaunlich wie fundiert und detailreich das Wissen hier in diesem Forum ist. Da haben wir Mariene Experten die genaue Auskunft über Ausbildungsstand und Wartung ausländischer Seesteritkräfte geben können, da haben wir all die Ingenieure die sich genauestens mit den Spezifikationen von Batterien in U Booten auskennen, und nicht zuletzt alle diejenigen die mit ihrern juristischen Expertisen im Finanzwesen glänzen. Bei diesem Unglück kamen 44 Menschen ums Leben, aber offensichtlich schäumt bei einigen die Volkseele über, wenn auch nur deutsche Firmen in Verdacht geraten. Da wird dann auch gleich mal ne Hexenjagd draus gemacht. Ich frage mich wie der Kommentar dieser User lauten würde wenn der Fall anders herum wäre, wenn es deutsche Seeleute gewesen wären die da ums Leben kamen

Made in germany nichts mehr wert

Wenn die Vorwürfe zutreffen, ist es auch nur ein weiteres Beispiel, dass Firmen das made in germany ruinieren.

Wenn es zutrifft, dass gepfuscht wurde, WEIL es eben Schwarzarbeit war (sozusagen), ist das typisch deutsch. Aber ich glaube, SChwarzarbeit ist dann doch wieder was anderes als Schmiergeld. In jedem Fall kann man vermuten, dass die Firmen es dann auch mit der Qualität nicht mehr so ernst nehmen. Was auch immer. Da stinkt vieles.

@um 07:49 von Jaroslaw P

"Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was gravierendste Verkehrsunfälle rund um den Globus verursacht? In den meisten Fällen werden Sie BRD-stämmige Technik finden, die in beteiligte Fahrzeuge, Schiffe oder Flugzeuge eingebaut war."

...und ich dachte immer, dass defekte japanische Airbags, Brems- und Lenksysteme sowie spontan in Flammen aufgehende amerikanische Fahrzeuge das größte Problem darstellen. Vielen Dank für die Aufklärung.

@ Sehr-Gescheit - 10:41

dann gehe wieder mit der Steinschleuder und mit Seilankerung auf Schiffejagd? Das wird bei der BW auch bald eintreten, wenn die gesamte U-Boot Flotte keine Ersatzteile mehrbekommt, weil die Firmen nicht liefern, da nichts bezahlt werde. Die müssen dann die Ersatzteile spenden, was zur Folge hat, dass die Arbeiter keinen Lohn erhalten und auf Sozialleistungen zurückgreifen, aber wenn niemand in den Fond einzahlt, kann auch nicht ausgezahlt werden. Das läuft doch bei der Korruption doch auch nicht anders, ODER ??

@ 07:05 von Autograf naja,

@ 07:05 von Autograf
naja, das ist heute die moderne Presse, man muss alles selbst ermitteln oder darf raten.
Viele Missverständnisse werden so geboren. Ich vermute einfach mal, dass ein Wassereindringen des Schnorchels und ein darauf folgender Kurzschluss die eine Sache sind, und die andere sind die Schmiergelder, die jetzt zufällig gefunden wurden. in der Presse fehlt vermutlich der Hinweis, das klarzustellen.

Normalbürger wie ich denken jetzt, das ist eben Pfusch am Bau, der dabei heraus kommt. Seit Jahren merke ich dass die Presse viel zu oberflächlich ist (es schreiben sowieso alle von der DPA ab).

re ablehnervonallem

"Wie immer, die Deutschen sind schuld. Wer sonst. Und unsere tollen links grünen Politiker von CDU SPD Grünen und Linken nicken dies auch noch ab."

Wo haben Sie einen Politiker hierzu was abnicken gesehen?

Unsachliche hassgesteuerte Polemik.

@august pichl - öffentlich rechtlichen Medien befangen

Und immer wieder soll die Fake&Lügenpresse schuld sein.

Sind es nicht die Köpfe welche behaupten ,
das Gefahren & Sicherheitshinweise Fakes & Lügen sind ?
Wenn einer angeklopft hätte, so hätten Sie wohl die Luke des U-Boots geöffnet

Fragen an die argentinische Führung

Für mich stellt sich die Frage, warum ein UBoot, welches Probleme mit der Batterieanlage meldet, überhaupt noch taucht. Das Boot hätte ohne Probleme die Rückfahrt aufgetaucht bewältigen können. Weiter würde ich gerne wissen, warum sich das Boot erst nach 48 Stunden wieder melden müssen. Der Auftrag wurde abgebrochen, somit ist eine Funkstille obsolet und permanenter Funkkontakt möglich. Weiter habe ich entnommen, Wasser über den Schnorchel eingedrungen ist. Warum wurde das Schnorchelkopfventil nicht geschlossen und die Nassbilge, in die der Schnochel entwässert, gelenzt. Wenn geschnorchelt wurde, wurden die Batterien geladen, wobei Kallgas entstehen kann. Das ist ganz normal auf UBooten. Wenn man allerdings nicht aufpasst wird das Gemisch zündfähig, was eindeutig menschliches Versagen ist. Dann reicht der Funke beim einschalten einer nicht explosionsgeschützen Taschenlampe.
Die Frage nach Bestechung stellt sich daher nicht und soll nur ablenken.

Passt in das desaströse Bild...

...dass die deutsche Wirtschaft in moralischer Hinsicht gerade zeichnet. Man fasst sich vor lauter ungläubigem Staunen nur noch an die eigene Birne! Und das sollen unsere "Eliten" sein?

Sorry, aber solche Eliten braucht kein Mensch! Und am allerwenigsten brauchen unsere Kinder solche asozialen Vorbilder!

Alleine, dass schon klar dokumentiert ist, dass die benannten Firmen bereits im Rahmen von anderen Projekten ohne Not und wie ganz selbstverständlich bestochen haben, um sich Aufträge zu ergattern, dass unsere Politik dazu auch noch so generös schweigt, spricht Bände: Dieses Land wird von einem kriminellen Wirtschaftskartell regiert, in dem Politiker nur die Marionetten sind. Zum Gesamtschaden der kleinen Leute!

von Bowerman

mutmaßlich schlecht gewartet und heruntergekommen gewesen. Über den Ausbildungsstand der Besatzung kann man nur spekulieren.
#
#
Und die Deutschen sind immer Schuld!!
Wenn ich den Zustand dieses Bootes gesehen habe, mit den von Muscheln überwucherten Rumpf, dann denke ich, daß man das auf den ganze Boot übertragen kann.
Heruntergekommen schlampig und nicht gepflegt.

Nur weil ein Unternehmen Teil einer ausländischen

Konzernstruktur ist, heißt es nicht, dass Deutsche in den deutschen Niederlassungen Mist gebaut und Bestechungsgelder verschoben haben. Warum haben hier einige den zwanghaften Trieb, gleich aufzuheulen, wenn ein Deutscher beschuldigt wird, statt sich einmal genau damit zu befassen, bevor man sich ein Urteil bildet? Ist Nationalstolz so wichtig, dass man nicht mehr Recht von Unrecht unterscheiden kann?

nicht nachmachen !

Was passiert eigentlich, wenn mann eine volle Batterie oder einen aufgeladenen Akku in Salz(Meer-)wasser taucht ??? Möchte ich lieber nicht ausprobieren...

Made in Germany immer noch top

@ OrwellAG:
Made in germany nichts mehr wert. Wenn die Vorwürfe zutreffen, ist es auch nur ein weiteres Beispiel, dass Firmen das made in germany ruinieren.

Welche Vorwürfe denn? Es gibt ja noch gar keine konkreten Vorwürfe. Außerdem sind die Batterien vermutlich nicht Made in Germany sondern in China. Mit deutschen Umweltschutz-Standards kann man diese Batterien gar nicht mehr herstellen, geschweige denn entsorgen.

Wir machen uns dermaßen klein

@ RoyalTramp:
Passt in das desaströse Bild.....dass die deutsche Wirtschaft in moralischer Hinsicht gerade zeichnet.

Genau. Die Deutschen produzieren im internationalen Vergleich eindeutig Weltspitze, aber sie sind gleichzeitig Weltmeister darin, sich selbst kleinzureden. Also genau das Phänomen, das Sie beschreiben.

Wenn Wasser durch einen

Wenn Wasser durch einen Schnorchel eintritt hat das nichts mit Schmiergeld oder eventuell schlechter Batteriequalität zu tun.

@Am 09. Dezember 2017 um 11:27 von RoyalTramp

Zitat: "Passt in das desaströse Bild...
...dass die deutsche Wirtschaft in moralischer Hinsicht gerade zeichnet"

Wovon reden Sie?

Von dem hier weiss ich schon seit Wochen vom Focus!

Also zu dem hier:

http://www.tagesschau.de/ausland/u-boot-125.html

Im Fokus stehen die deutschen Unternehmen Ferrostaal und EnerSys-Hawker mit Sitz in Essen beziehungsweise Hagen. Mit ihnen wurde ein Vertrag über die Lieferung von 964 Batteriezellen abgeschlossen. Kostenpunkt: 5,1 Millionen Euro. Argentinische Politiker sind sicher, dass dabei Schmiergeld floss. Es wäre nicht das erste Mal.

Einige Jahre zuvor verhandelten dieselben Firmen über die Lieferung von Schnellbooten an Argentinien und Chile. Das Geschäft kam nicht zu Stande, trotzdem wurden Bestechungsgelder bezahlt. Das ist aktenkundig, der deutschen Justiz sollen entsprechende Aussagen vorliegen, sagt Schmidt-Liermann.

sage ich mal, dass das schon vor mindestens zwei bis drei Wochen vom Focus berichtet wurde. Die waren offenbar mal wieder schneller als die Tagesschau. Und wenn es wahr ist, dass hier gepfuscht wurde wie es von den Ermittlern heißt, dann wäre dass eine wahnsinnige Sauerei!

Dass hier macht die Sauerei nur noch größer!

Genau aus dem Grund muss die Ara San Juan endlich gefunden werden und wenn auch das hier noch wahr ist:

http://www.tagesschau.de/ausland/u-boot-125.html

In Argentinien wurde 2010 Anzeige wegen Korruption im Zusammenhang mit den U-Boot-Batterien erstattet, allerdings wurden diese Aussagen unter den Teppich gekehrt.

dann macht dass die Sauerei nur noch größer. Und ich gebe offen zu, dass ich mit den Hinterbliebenen der argentinischen Soldaten trauere und ich frage unsere Ruestungsschmieden und diese Firmen die hier im Visier sind: warum zum Teufel pfuscht ihr?? War dass Absicht von euch?? Warum habt ihr - wenn es stimmt - Bestechungsgelder angenommen?? Ihr solltet wissen, dass sowas strafbar ist gemäß § 261 StGB (Geldwäsche) und § 299 StGB (Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr)!

Und ueber sowas kann man sich nur noch ans Hirn langen und fragen: wo bleibt da unser deutscher Rechtsstaat??

Konjunktiv über Konjunktiv

Eine seit wenigen Jahren extrem um sich greifende "journalistische" Unart.

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass dort wo Fakten fehlen, um das Weltbild des Schreibers zu stützen, munter mit Dreck geworfen wird. Ganz nach dem Motto: Wird schon was hängenbleiben.

Hier wird völlig beleglos ein Zusammenhang konstruiert zwischen erwiesener Korruption in einem völlig anderen Fall (Schnellboote), vermuteter Korruption bei der Überholung der San Juan und "Aussagen" aus einem dunklen Off, die von "nicht erforderlicher Materialqualität" der Batterien raunen.

Richtigstellungen gibt es, nachdem sich ein Beitrag als Fake erwies, in der Regel nicht.

@karwandler

Nein, kein Deutschenhass. Das moralische Versagen der BRD-Industrie, die skrupellose Gewinnmaximierung BRD-stämmiger Banken zu Lasten südeuropäischer Staaten sowie US-amerikanischer Häuslebauer und die überhebliche Arroganz BRD-stämmiger Manager ist weltbekannt. Made in Germany sollte in Caused by Germany umgewidmet werden. Die von deutscher Industrie verursachten Schäden sind verobjektivierbar.

Am 09. Dezember 2017 um 11:59 von Demokratieschue...

Sie wissen wie wir auch ... garnichts.

Vor allem haben Sie sich mal mit dem Zustand der argentinischen Marine seit dem Falklandkrieg 1982 und der Versenkung der "General Belgrano" befasst? Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, dass die chronisch unterfinanzierte, hoffnungslos ausgerüstete und durch schlechte Führung und Ausbildung bekannte argentinische Marine einen Sündenbock für ihr eigenes Versagen sucht? Nach Untersuchungen, die man beim US Naval Institute" findet, bekommt man ein Bild der argentinischen Marine, das jeder Beschreibung spottet.

https://www.usni.org/search/apachesolr_search/Lost%20of%20ARA%20San%20Luis

kurz: https://tinyurl.com/ybsznzkh

Vergessen Sie Focus und sowas, wenn es um militärisches Fachwissen geht.

@xerxes64

Ja, stellen Sie sich mal vor: Wenn es stichhaltige Hinweise gibt, dass deutsche Firmen in den Vorfall verstrickt sind, dann darf darüber berichtet werden!

Auch deutsche Firmen können an etwas schuld sein. Auch Deutsche können in Misswirtschaft und Korruption verwickelt sein.

Mag ja sein, dass für manche hier ein Weltbild zusammenbricht. Das heißt aber nicht, dass man diesen Skandal verschweigen und unter den Teppich kehren darf.

Wird bei ARD & ZDF nicht immer nach "Wahrheit" und "nichts verschweigen" gerufen? Oder gilt das nur für bestimmte Themen und für andere nicht?

"Deutsche Firmen"

Erst gegen Ende des Artikels wird konkretisiert. Wieso? So klingt es, als seien alle Firmen korrupt.

re demokratieschue

"Und wenn es wahr ist, dass hier gepfuscht wurde wie es von den Ermittlern heißt"

Die Ermittler sprechen nur von Schmiergeld.

Wann lesen Sie mal Ihre eigenen Zitate?

"Und das sollen unsere

"Und das sollen unsere "Eliten" sein? Sorry, aber solche Eliten braucht kein Mensch!"
.
Ich habe mal von einem elitären Tischnachbarn zu hören bekommen, seine Tochter und er seien Leistungsträger. Ich vermute, sie tragen die Leistung anderer Leute weg.

Die Geschichte

des Batterieproduktionsstandorts Deutschland und seiner Einvernahme durch US- Konzerne ist eine Komplizierte und übersteigt den journalistischen Horizont von TS und Focus bei weitem.

Dass in unter die Räder gekommen Staaten dererlei schwimmende Särge zum Kristallisationspunkt von Nationaltümelei wie seinerzeit die "Hood" gehören.... ist dann die zweite Geschichte......

ich verstehe nicht

warum man das UBoot denn fahren lässt... Wenn klar ist das die Reparatur nicht ausreichend Dokumentiert ist muss man (Also die argentinische Marine) das kontrollieren und ggf. Nachbessern lassen. Kein normales Unternehmen nimmt eine Lieferung unkontrolliert entgegen. Insbesondere nicht bei sicherheitskritischen Komponenten. Und des weiteren ist nicht ausschließlich die Schmiergeldzahlung das Problem... Es ist die Annahme von Schmiergeld. Und diese Person(en) dürften in dem Fall eher in Argentinien zu finden sein.

Hoffentlich geht es den deutschen Waffenfabriken...

... so richtig an den Kragen.
Alle Waffenschmieden, speziell die aus Deutschland gehören verklagt bis in den Ruin.

@MiWoOH

Ich meinte nicht die 80er Jahre, sondern die 40er.

Spekulatius, so weit das Auge

Spekulatius, so weit das Auge reicht. Weihnachtszeit halt.

Hier wird alles vermischt und nur Hatespeech losgelassen.

- Korruption ist eines.
- Fachgerechte Reparaturen durch Fachbetriebe und Fachkräfte sind was anderes.
- Die korrekte Dokumentation von Reparaturen ist wieder was anders.
- Ursprung und Ursprungszeugnisse für lebenswichtige Bauteile sind wieder was anderes.
- Und die Abnahme all dessen und Indienststellung nach Reparatur ist wieder etwas anderes.
- Und das Verhalten auf See bei Defekten ist wieder was anderes.

So. Und wenn man nun die bekannte Faktenlage analysiert und das Zusammenspiel dieser Fragen oben: wer kann IRGENDETWAS sagen was passiert ist und wer letztlich schuld ist?

Das Boot ist noch nicht mal gefunden. So lange sollte man es mit Dieter Nuhr halten: wenn man keine Ahnung hat einfach mal......

Sehr-Gescheit, 10:41

||Da fällt mir doch glatt das Sturmgewehr G 36 mit ihrer Treffsicherheit wieder ein.||

Hätten Sie schon mal mit einem G36 geschossen, wüssten Sie dass es im Rahmen des Beschaffungszweckes tatsächlich sehr treffsicher ist.

Übrigens, meinen Sie "das Sturmgewehr mit seiner Treffsicherheit", oder "die Sturmgewehr mit ihrer Treffsicherheit"? Als sehr Gescheiter sollten Sie sich entscheiden können.

@Werner40 11:44

"Wenn Wasser durch einen Schnorchel eintritt hat das nichts mit Schmiergeld oder eventuell schlechter Batteriequalität zu tun."

Sie können davon ausgehen, dass an Batterien, die in U-Booten eingesetzt werden, andere Anforderungen gestellt werden, als das bei Ihrem Handy, E-Bike oder Auto der Fall ist.
Ein U-Boot ist ein Kriegsgerät, welches auch mal kleinere Havarien bzw. begrenzte Wassereinbrüche überstehen muss, ohne gleich zwingend zum Massengrab zu werden.

Bananenstaat ?

Ist Deutschland schon ein Bananenstaat ?
Es ist ja so, von der Korruption profitieren die Korrupten, der Steuerzahler muß dann dafür bezahlen und wird für die Korruption bestimmter Herren bestraft. Deutschland ist zum tollen Land geworden !

@Berni 1 - Zustand des Bootes

Alle Schiffe setzen seit es Schiffe gibt Muscheln an (Fouling); der Gesamtschaden wird jährlich auf 200 Milliarden $ geschätzt. Die kann man auch ohne noch größeren Schaden fürs Schiff gar nicht ganz entfernen (Klebemasse). Es wird mit Bestreichen der Schiffe mit verschiedenen Bioziden gearbeitet, die diese permanent ins Wasser abgeben - oft keine glückliche Lösung, oder? Deshalb experimentiert man auch mit Silikon.

Schiffe werden durch die Muscheln schwerer, langsamer und brauchen viel mehr Treibstoff. Sie glauben nicht im Ernst, dass man nicht versucht, etwas dagegen zu unternehmen?

Überdies wissen Sie überhaupt nicht, in welcher Situation das Foto aufgenommen wurde - ob es z. B. ins Dock sollte, ....

Und dann denken Sie einfach daran, dass Deutschland weltweit zur Spitze gehört, was Auftragskorruption durch Schmiergelder angeht.

Also: Ruhe bewahren; die toten Besatzungsmitglieder haben zumindest verdient, dass man nicht direkt in einen nationalen Beißreflex verfällt.

@07:49 von Jaroslaw P

Ich nehme an dass sie auch danach leben um Ihre Ansichten hier vernuenftig zu vertreten und kein deutsches Auto fahren sondern falls sie ein Auto besitzen sollten sich mit einem FIAT Polskie oder einem russischem Lada fortbewegen. Ihre Kommentare spiegeln lediglich Neid wider gehoeren aber sicher nicht in die Kategorie von angemessener Kritik. Namibia und Thailand z.B. haben so gut wie keine deutschen Produkte und schon gar keine Mengen deutscherAutos. Trotzdem haben diese Laender die hoechste Zahl von toedlichen Verkehrsunfaellen der Welt. Vielleicht sollten sie sich etwas genauer informieren bevor sie versuchen das Thema zu einer "Maerchenstunde" zu machen.

U Boot

Diese Kampagne ist gestartet in den USA, unter die Regierung unseres besten Freund Obama : NSA, Deutsche Bank, VW, BMW, enz...
Und wer profitiert davon am meisten in Europa ? Die Franzosen, auch die sogenannte Freunde der Deutschen.
Was ahnen Sie ?

Tango Korrupti

1. Korruption ist in Argentinien Standard. Eine Lieferung meiner konstruierten Maschine an General Motors Argentinien blieb so lange im Hafen liegen, bis endlich die Zollbeamten "honoriert" wurden. Selbst eine Anfrage von GM an den zuständigen Minister, die Lieferung doch endlich aus dem Hafen zu lassen, blieb ohne Erfolg.
2. Pfusch könnte natürlich die Ursache für den Untergang sein. Man muss aber bei Maschinenfehlern immer dem Bediener zuhören, dann kommt man relativ schnell auf die Ursache. Hier war es der Luftrüssel nach oben, durch den Wasser eindrang. War die Ansteuerung dieses Rüssels vielleicht bisher per Kurbel und nach der Umrüstung per Elektromotor mit Computeransteuerung, die dann einfach versagte. Die Ursache ist jedenfalls bei diesem Rüssel zu suchen und nicht bei den Batterien.

@ Australitis (12:39): Sie sprechen mir sowas von aus der Seele

hi Australitis

Sie sprechen mir mit Ihrem Kommentar:

Hoffentlich geht es den deutschen Waffenfabriken...
... so richtig an den Kragen.
Alle Waffenschmieden, speziell die aus Deutschland gehören verklagt bis in den Ruin.

sowas von aus der Seele! Hier muss unser Rechtsstaat seines Amtes walten, genauso wie bei den Autokonzernen, beim Fall Loveparade, im Fall Oury Jalloh und vielen weiteren.

Hier muss unser Rechtsstaat zu einer "eierlegenden Wollmilchsau" werden (das meine ich jetzt im uebertragenen Sinne). Damit meine ich, dass unser Rechtsstaat hier hinschauen, durchgreifen und die Schuldigen hinter Gitter bringen muss und vor solchen großen Verfahren - auch wenn sie noch so muehevoll und noch so umfangreich sind - nicht kapitulieren darf, sondern sowas durchverhandeln muss und die gesamte Härte des Rechtsstaates zeigen muss!

@hansenkris, 13:16

"Was ahnen Sie ?" -
Nichts. Was müsste ich denn ihrer Meinung nach ahnen?

@ vweh (12:31): sehe ich auch so - U31 ging es beinahe genauso

hi vweh

Auch Sie haben mit dem hier:

ich verstehe nicht
warum man das UBoot denn fahren lässt... Wenn klar ist das die Reparatur nicht ausreichend Dokumentiert ist muss man (Also die argentinische Marine) das kontrollieren und ggf. Nachbessern lassen. Kein normales Unternehmen nimmt eine Lieferung unkontrolliert entgegen. Insbesondere nicht bei sicherheitskritischen Komponenten

sowas von recht! Bei solchem Wetter gehören die Soldaten nicht auf die Uboote!

Denn ich sage euch mal ehrlich:
unserer U31 ist es beinahe schon einmal so gegangen. Guckt mal hier:

https://www.youtube.com/watch?v=1wvCwEeDOJo
youtube: U-Boot: Die Orkanfahrt der U31 | die nordstory | NDR

Guckt euch mal an, wie unsere U31 in einem echten Orkan uebelst gerupft wurde (Signalmast abgebrochen, Boot demoliert, die Schadenssumme beträchtlich...).

Krass sage ich dazu nur. Und mir tun unsere Bundeswehrsoldaten echt leid, wenn ich mir diesen Ritt angucke... Kotztuete sollte da parat sein.

um 07:54 von Nachfragerin

"" Ein Kurzschluss führt immer zu Wärmeentwicklung und in Gegenwart von Wasser wahrscheinlich auch immer zu explosionsfähigen Gasgemischen. Mit welchem Batterietyp der Kurzschluss herbeigeführt wird, ist dabei eigentlich nebensächlich, da das Problem der Wassereinbruch war.""
#
Genau so ist es,da haben die Batterie Hersteller keine Schuld.Der Wassereinbruch muss von einem Defekt in der Schnorchel Anlage hergeführt haben.Da kann man aber nur vermuten und nur klären wenn das Boot gefunden wird.M.M.

Aha ... wenn deutsche Firmen

Aha ... wenn deutsche Firmen vor 6 Jahren Batterien ausgetauscht haben, dann sind sie also immer noch schuld wenn es da eine Explosion dank mangelhafter(?) Wartung gab? Die Batterien in U-Booten sind doch ständig im Einsatz und kein Teil darf unbeobachtet (=gewartet) bleiben.

Abgesehen davon ist das U-Boot nicht vorhanden, um die Ursache feststellen zu können.

Laut welt.de war bei dem Boot ein solches System nicht verbaut

Denn laut welt.de war in diesem Boot namens Ara San Juan ein solches System NICHT verbaut:

https://tinyurl.com/ybokset9
welt.de: Pressluft als letzte Hoffnung für U-Boot „ARA San Juan“ (22.11.2017)

Doch im argentinischen U-Boot ist kein solches System eingebaut. Statt dessen ist als Rettungsmaßnahme Luft zum Ausblasen des Wassers aus den Ballasttanks in Pressluftflaschen an Bord gelagert. Das Pressluftsystem arbeitet aber wesentlich langsamer als Gasgeneratoren. Derzeit weiß niemand, ob dieses System bei der „ARA San Juan“ überhaupt ausgelöst wurde.

Von daher....

Darstellung: