Ihre Meinung zu: SPD-Chef Schulz: "Wir sind für die GroKo nicht belohnt worden"

7. Dezember 2017 - 22:18 Uhr

"Ja" zu Gesprächen über die GroKo und "Ja" zu ihm als SPD-Chef: Schulz kann ganz zufrieden sein. Und doch bleibt er im tagesthemen-Interview vorsichtig mit dem Blick auf die Zukunft und kritisch gegenüber der Lage seiner eigenen Partei.

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Kommentare

Groko

Besser Groko als AfD. SPD ja, aber nicht mit einem Schulz.

Wir sind für die Gro/Ko nicht belohnt worden

"" Auf die 100 Prozent seien schlechte Zeiten gefolgt, "wenn auf die knapp 82 Prozent der Stimmen nun bessere Zeiten folgen, dann freue ich mich auf diese""
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Das sagt Schulz und wenn diese Erkenntnis eingetreten ist,dann Frage ich mich warum man denn jetzt wieder eine Gro/Ko ins Gespräch bringt ? Eine Minderheit Regierung sollte die Alternative sein.Dann muss sich Merkel die Mehrheiten suchen, aber das führt dann zu ehrlichen abgewogenen Ergebnissen.M.M.

"Wir sind für die GroKo nicht belohnt worden"

Deshalb holt man sich mit ziemlicher Sicherheit die nächsten Ohrfeigen ab.

Der Mann ist Grundehrlich

Das ist das was Deutschland braucht. Ehrliche Politiker. Die SPD streitet diskutiert und stimmt ab und nimmt uns Zuschauer mit und lässt uns dran teilhaben. Sowas wünschte ich mir schon länger von der CDU. Doch da ist nur Show statt Ehrlichkeit. Die SPD zeigt uns das die gesamte SPD uns nichts vorspielt sondern ehrlich kämpft. Und nochmal. Die GroKo existiert noch lange nicht. Und das entscheiden im Endeffekt die SPD Mitglieder ob eine erneute GroKo möglich ist und unter welchen Bedingungen wenn ja. Da kann der Herr Lindner FDP sich gerne medial noch mehr zum Clown machen indem er Bedingungen und Vorraussetzungen der SPD für eine GroKo als Erpressung sieht. Schulz wurde mit über 80 prozent wieder gewählt von den SPD Mitgliedern. Das Medial als Schlecht zu bezeichnen ist wahrhaft Lächerlich. Die SPD wird mit jedem neuen Tag Stärker und Glaubwürdiger. Mediale Anti SPD Stimmung wird sofort registriert und erkannt. So muss das sein. Genau so.

das stimmt

Das gebe ich ganz offen zu. Ich habe die SPD für die GroKo nicht mit meiner Stimme belohnt. Und Herr Schulz, Sie werden es vielleicht nicht verstehen: aber für die nächste GroKo wird Sie auch niemand belohnen.

Im Übrigen habe ich seit heute Abend die Hoffnung begraben, dass sich in dieser SPD noch etwas zum Guten wenden kann. Man will gar nichts anderes als der Wurmfortsatz der Union sein. Schade um die engagierten Sozialisten, denen wohl über kurz oder lang nichts übrig bleiben wird, als die Partei zu verlassen.

Recht hat er

Nicht Schulz ist schuld an dieser Konstellation.
Die größte Wahlverlierin mit den meistens Stimmenverlusten klebt an ihrem Stuhl und erwartet nun von der SPD Schützenhilfe für vier weitere Jahre Rumgemerkel.
Der Wähler selbst hat es versaut. Wer Kokolores wählt braucht nicht erwarten, dass etwas Vernünftiges herauskommt. Und da jetzt schon seit September nichts mehr in Berlin passiert, bedeutet doch auch, dass wir diese Politiker auch nicht mehr brauchen. Das Volk hat schon aufgegeben und wendet sich mit Grauen ab.

GroKo

Die SPD hat in der GroKo den Koalitionsvertrag eingehalten, die Kompromisse mit getragen. Damit ist sie für die Politik der GroKo mit verantwortlich. Das ist richtig so, Kompromisse sind notwendig, um eigene Inhalte umsetzen zu können.

Nur hat die Union bei einigen Punkten der SPD gemauert und diese nicht umgesetzt, nicht mit getragen, den Koalitionsvertrag nicht eingehalten. Das sind nicht die richtigen Voraussetzungen, diese Koalition zu wiederholen.

Die SPD sollte darauf bestehen, daß zunächst die ausstehenden Punkte des alten Koalitionsvertrages noch von der geschäftsführenden Regierung erledigt werden. Dann ist da noch der offene Vertragsbruch der CSU (Glyphosat), der zunächst anderweitig kompensiert werden muss, Rückgängig lässt sich der Vorgang ja nicht mehr machen. Um eine Wiederholung unwahrscheinlicher zu machen, sollte die SPD auf eine 'Strafe' für die CSU bestehen, die Umsetzung einer SPD-Forderung, die die CSU gar nicht mag. Danach kann man verhandeln.

Nicht belohnt

fuer die GroKo?
Aber sicher doch = 20.5 % habt ihr noch bekommen. Mindestens 5 % zuviel fuer diese schlechte Arbeit!

82% wählten Schulz

82% wählten Schulz und Schulz hat gelogen! Vor einigen Wochen behauptete er das es mit ihm keine GroKo geben würde und jetzt eine 180% Drehung. Und dann wählen ihn 82% der SPD-Angänger? Dulden diese 82% einen Lügner an Ihrer Spitze oder finden sie das am Ende noch gut?

Keine Sorge

Die SPD sägt ihre eigenen Leute ab. Sie haben kein großes Thema, was Wähler zurückholt.

Je länger es dauert, desto eher kommt die Groko, statt Neuwahlen.

Politikverdrossenheit

... wird auch mich bald befallen.
Bei Neuwahlen würde ich aus Prinzip mein Kreuz bei der Partei setzen, die es bereits am 24. September bekam.
Warum nicht mal etwas Neues wagen und eine Minderheitsregierung bilden!?

Blickwinkel

Man kann es so sehen, dass die SPD für ihre Regierungspolitik in der GroKo nicht belohnt wurde, weil sie die Unionspositionen mitgetragen hat, die Union es aber verstanden hat, die SPD-Positionen nicht umzusetzen.

Ein viel wichtigerer Punkt ist aber, dass viele SPD-Anhänger immer noch auf eine Abkehr von Schröders asozialer Agenda 2010 warten.

Schulz hat Schröder hofiert, ihn in den Wahlkampf eingebunden. Schröder und die Agenda 2010 sind aber der Grund für den Wählerschwund! Wenn ich wirtschaftsliberale Politik möchte, wähle ich FDP, nicht SPD! Schröder und die Agenda 2010 stehen aber für wirtschaftsliberale Politik. Die zu feiern und das gegenteil zu propagieren ist ein Widerspruch, den Niemand wählt.

Daher kommen die Stimmenverluste!

Jetzt gehts los

Für diese neoliberale Politik vom Wähler auch noch eine Belohnung zu wollen zeugt von wenig Einsicht. Sie haben doch die Belohnung für die Politik für die Wenigen. We are many...

"..für die GroKo nicht belohnt .... "

Kindergarten - keiner hat ihnen über den Kopf gestreichelt?? Man kriegt sein Sternchen nicht für GroKo oder nicht GroKo, sondern für eine "gute Politik" oder eben nicht.
Die Warnung vor einer erneuten großen Koalition verfängt so nur begrenzt, wichtiger als die formale Gestaltung der Regierung ist doch ihre Inhaltliche Aufstellung und ihr Erfolg. Uneinigkeit und stören Einflüsse können einem den die gewünschten Streicheleinheiten aber immer vermiesen.

///"Wir sind für die GroKo

///"Wir sind für die GroKo nicht belohnt worden"///
.
Das liegt daran, dass die SPD ihre großartigen Erfolge in der GroKo nicht gut verkauft hat ( um nicht zu sagen überhaupt nicht ).

Ich finde es schon dreist das Schulz...

Ich finde es schon dreist das Martin sich da ans Mikro stellt! Jedem normalen Bundesbürger würde die Schamröte im Gesicht stehen wenn vorher (wie bei Martin), rausgekommen wäre das er gelogen hätte.

„Proditionem amo, sed proditores non laudo.“

Ich liebe den Verrat, aber den Verräter lobe ich nicht...

Gaius Iulius Caesar

(100 - 44 v. Chr.), römischer Staatsmann, Feldherr und Schriftsteller

Herr Schulz wird nicht ewig so weiter machen können.

kein Wunder ...

... das die SPD trotz in ihren Augen erfolgreicher Politik für die letzte Koalition abgestraft wurde. Die Themen, die ihren Wählern auf den Nägeln brannten wurden, wenn überhaupt, nur am Rande gestreift. Es ist nicht der unter Mindestlohn Arbeitende, nicht unbedingt der Pensionär, nein, die Stamm-Klientel der SPD war die Facharbeiterschaft, die Kleinbürger, Menschen mit ( sozialem ) Gewissen. Deren Sorgen und wirtschaftlichen Abstieg nichts entgegengesetzt zu haben führte zu dem Absturz. Mir scheint es jedoch, Herr Schulz hat einiges verstanden und bemüht sich um eine Reanimation der Partei. Die Delegierten haben mit dem Abstrafergebnis für einen Scholz auch bereits in die richtige Richtung reagiert, es besteht Hoffnung.

Auch wenn ich die SPD nicht

Auch wenn ich die SPD nicht wähle: Schulz ist ne ehrliche Haut, und das Ringen der SPD um den richtigen Kurs, nachdem der eitle fdp-Lindner und die in Hahnenkämpfe verstrickte csu die Jamaika-Sondierung haben platzen lassen, nötigt mir Respekt ab.

Blick in die Zukunft?

Herr Schulz hat gesagt, daß er Nationalstaaten abschaffen will. Hier formuliert er es milder, weil er schon Gegenwind bekommen hat.
Das ist gegen unsere Verfassung.

Ich denke bei dieser Rede hat er sich zu weit gehen lassen und hat sein wahres Gesicht gezeigt.

Die Verhandlungen aufzunehmen war schon mit dem Bundespräsidenten abgemacht. Es geht jetzt nur noch um die langsame Inszenierung bzw. Überredung der Parteimitglieder. Er bittet um Rücksicht, damit das schonend und langsam über die Bühne geht.

Die Entscheidung haben sie schon von oben gesegnet. Es wird zu einem Groko kommen, weil sie sonst keine Alternative dazu finden.
Aber selbst das wird nicht so einfach werden, wie sie sich das vorstellen.

AFD als Oppositionsführer bekommt dazu den Vorsitz des Haushaltsausschusses.
Deswegen wollte die SPD die Oppositionsführung nicht der AFD überlassen.

Österreich ist schon patriotisch und wird gegen Globalisten arbeiten und die Balkanländer sowieso. Friedlich wird es nicht.

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