Ihre Meinung zu: Kommentar zum SPD-Parteitag: Gelandet, aber nicht am Ziel

7. Dezember 2017 - 21:52 Uhr

SPD-Chef Schulz kann mit dem Parteitag zufrieden sein - für ihn ist er gut gelaufen. Doch vermied er es erneut, den konkreten Kurs vorzugeben. Das könnte sich bald rächen, meint Moritz Rödle - wenn Schulz und seine Mitstreiter nicht liefern.

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Kommentare

Schulz mit Selbstbewusstsein

@ Thomas Wohlzufrieden:
Hoher Verlust. Achtzehn Prozent Verlust sind erdrutschartig. Damit sollte Schulz nicht weitermachen.

Wenn es um die Wahl zum Elternbeirat in der Grundschule ginge, würde ich Ihnen uneingeschränkt zustimmen.
Geht es aber nicht. Hier geht es um Politik in schwerem Fahrwasser. Da sind über 80 Prozent ein starkes Ergebnis. Schulz geht selbstbewusst in die Verhandlungen mit der Union. Kopf hoch und Glück auf SPD.

Steuermann Schulz

@ Tagesrückblick:
Wörtlich sagte Schulz damals:
"Nur unter MEINER Führung wird es eine Zusammenarbeit mit der Union geben."

Die SPD wird doch unter seiner Führung in die GroKo-Gespräche gehen. Also, alles gut.

@ Essenslieferant

Sowohl SPD, als auch CDU haben extremste Stimmenverluste bei der Wahl erlitten, und sie waren in besagter GroKo. Ergo wollte der Wähler sie durch Wählen anderer Parteien abstrafen ...

Das Wort "abstrafen" kommt im Grundgesetz so weit ich weiß nicht vor. Wenn eine Kanzlerin die Stimmen von mehr als der Hälfte der gesetzlichen Mitglieder des BT auf sich vereint, ist sie schlicht und ergreifend gewählt. Die Stimmenzahl im vorhergehenden BT ist nicht weiter von Belang. So will es unsere Verfassung. Punkt.

SPD

Die SPD hat die Wahlmiese Schulz mit zu verdanken, dann wählen die den nochmals? Gut manche ziehen eben keine Lehren.

Gut so

Ich hätte zwar lieber Jamaika gesehen, aber die GroKo (ist im Sinne von Mehrheitsverhältnissen ja keine GroKo) finde ich auch i.O.

Ich finde die Analyse die SPD hätte wg. GroKo Stimmen verloren falsch.

Links der SPD ist die Linke, dann gibt es noch vergleichsweise starke Grüne in Deutschland, die die selbe Wählerklientel haben. Dazu ist die CDU in einigen Positionen sehr nach links gewandert. Und die Sozialdemokraten verlieren zur Zeit in vielen Ländern, völlig ohne GroKo-Effekt.

Ich glaube momentan ist die Stimmung nur für ca. 40-50% Mitte/links gut und das teilen sich eben im grpßen und ganzen 3 Parteien. Auf der anderen Seite hat die CDU das gleiche Problem, nur eben "nur" einen Wettbewerber um die Stimmen.

Die AfD ist aussen vor, da ich glaube, dass sie Stimmen aus allen Lagern abgräbt...

Was soll Schulz den liefern.

Was soll Schulz den liefern. Die CDU darf sich von der SPD nicht erpressen lassen. Statt dessen: Weg mit Merkel und Minderheitsregierung. Wenn die CDU dann auch noch der Umverteilung in Europa eine Absage erteilt, könnte sie auch noch auf die Stimmen der AfD hoffen. Die SPD hat mit ihrer linken Bundeskanzlering die Marktwirtschaft zerstört. Also bitte, bitte, nicht noch eine soziallastige Groko, die sich zur Aufgabe macht, auch noch dem Letzten, der Geld hat, dieses wegzunehmen.

Sehr geehrter Herr Rödle

" Dabei vermied er es wieder, die konkrete Richtung für den Parteikurs vorzugeben. "
Schon mit diesem Satz verraten sie ein hierarchisches, undemokratisches Bewußtsein!
Eine Partei, die sich augenscheinlich in einer Situation der Neuorganisation befindet, tut im Gegenteil gut daran alle Mitglieder mitzunehmen. Erste Treffen mit der " Basis" haben ja schon stattgefunden, aber Meinungsbildung dauert ein wenig länger. Sollten sie Anhänger eines Wahlvereins sein, dann sollten sie demokratische Tugend trotzdem nicht mit Führungsschwäche verwechseln.
Vielen Dank

Es wird nicht ewig so weiter gehen... die Umfaller werden in

der Groko untergehen und bei den nächsten Wahlen den Preis bezahlen. Nach der Agenda 2010 ist das der Beginn ihres endgültigen Abstiegs. Die SPD ist nicht mehr das, was sie bei Ihrer Gründung am 23. Mai 1863 sein wollte.... und ist damit jetzt entbehrlich geworden Eine weitere neoliberale Ansammlung von politischen Technokraten die keiner mehr braucht. Rechts fahren und laufend links blinken funktioniert nur noch bei denen, die alt und müde geworden sind und nicht sehen wollen, das dies hier nur eine Vorspiegelung falscher Tatsachen ist... die außer dem Namen nichts mehr zu bieten hat von dem, was mal ihr Markenkern war und Köpfe, hat sie auch keine mehr.

Ein rückgratloser Verein von Wacklern, die glauben die Königsmacher zu sein, obwohl ihre Zeit längst abgelaufen ist.

.... es wurde wenig über Inhalte gesprochen.

Wen wundert das? Keine Inhalte sind doch zum Synonym für Schulz geworden. Erinnern Sie sich bitte an den 100%-Film von Schulz im Januar. Schulz wurde ohne jegliche Inhalte zu haben zu 100% vom SPD-Klientel gewählt und warum? Er war authentisch! Keine Inhalte korrelierten mit dem Intellekt dieser Person vorzüglich und die SPD-Angänger waren voll zufrieden. Schulz steht deshalb für eines. Weniger ist oft mehr (Gültigkeit natürlich nur für die SPD versteht sich).

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