Kommentare

Man muss es nicht unbedingt glauben,...

aber man kann es auch nicht unbedingt von der Hand weisen, das er erneut einer Verlockung erlegen ist ohne zu wissen was er tat.
Das (un-)heilige Land jedenfalls wird ein paar heiße Tage erleben und die Weihnachtsbotschaft einmal mehr auf blutgetränktem Boden einschlagen.
Welchen Wert haben da die begnadigten Truthähne?

Entsetzlich stilloser Protest

Die rituelle Fahnenverbrennung ist stillos und sendet ein entsetzliches Signal an die Welt. Diese respektlose Form des Protestes trifft bei mir nur auf Verachtung. Eine Nationalflagge ist ein heiliges Symbol, das bei aller Missbilligung der Politik doch in Ehre respektiert werden muss.

Stark werden gegen den Terror

Israel wird noch wachsamer werden und noch enger zusammenrücken. Wenn die Terrorvorsorge immer perfekter wird, kann der israelische Staat dabei nur gewinnen.

Warum die Aufregung um die Hauptstadt

in einem Land, das von der arabischen Seite nicht einmal anerkannt wird?!
Also wird dies zum Anlass zur Gewalt, der wiederum im Westen dann verständnisvoll wahrgenommen wird... Die armen Araber eben, können ja nicht anders als mit Gewalt gegen diese Ungerechtigkeit zu demonstrieren.
Verrückte Welt... Kein arabischer Staat kümmert sich um die Palästinenser, sie werden nur als Kanonenfutter
gebraucht, verheißt im Kampf gegen einen Feind, der ihnen ähnlicher ist, als viele denken. Jedenfalls ist nun wiedermal showtime im nahen Osten u wieder werden Menschen sterben, weil eine religiöse Ideologie es so will. Wann lernt der Mensch aus seinen Fehlern?

Er weis genau was er tut

und das macht es umso schlimmer.
Aber sicher hat sein offiziell engster Berater und Schwiegersohn Ihm dringlichst zu dieser Entscheidung geraten. Drum prüfe vorher, wen derjenige wirklich vertritt, den Du an die Macht bringst. Eine vorhersehbare Entwicklung, und absolut traurig.

@Kowalski

Was Sie schreiben, erinnert mich daran, wie Donald Trump gegen knieende Footballstars wettert. Die Footballspieler lassen sich nicht einmal von ihrem Präsidenten einschüchtern. Was erwarten Sie von den Palästinensern? Und wie möchten Sie das durchsetzen?

Ich bitte um Zurückhaltung von jeglicher Gewalt!

Jordanien sollte die, dem palästinänschen Volk zugutekommende Schenkung zurückfordern,
denn die damit verbundenen Erwartungen wurden nicht erfüllt.

Von der UN, von der USA, von Israel und von Palästina nicht.

Traurig ist, das durch sollche Entscheidungen wieder unschuldige Kinder mindestens verletzt werden.

Ich bitte um Zurückhaltung von jeglicher Gewalt.

Wozu Demos und Gewalt?

Es wäre besser, wenn die arabischen und anderen islamischen Länder ihre palästinensischen Brüder, die sie nie als solche behandelt haben, ermuntern würden, endlich wirkliche Schritte auf einen Friedensschluss zu tun und die Devise aufzugeben: "Israel muss von der Landkarte verschwinden."

mich würde mal brennend

interessieren, von welchen ländern Netanjahu spricht, die ihn kontaktiert haben und ihm gesagt haben, sie würden dem beispiel der USA folgen? bei GB kann ich mir das sogar vorstellen, die machen ja alles, was man ihnen aus Washington aufträgt.

Demokratisches Votum

Die Entscheidung für die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem hat im US-Kongress eine breite demokratische Mehrheit. Auch das sollte die Welt einfach mal respektieren.

Große Aufregung im Nahen Osten riskiert, …

… damit Trump seinen Anhängern verkünden konnte, er habe geliefert und (wieder) eines seiner Wahlversprechen umgesetzt.

Die hoch emotionalisierte Frage um die Stellung und Bedeutung Jerusalems als Mittel der Innenpolitik und Wählerbindung in den USA.

Jeder, der denken kann, wusste, dass Trumps Entscheidung wütende Proteste bei Palästinensern und in den arabischen Staaten auslösen würde.

Ist es zu boshaft, zu fragen, ob es Trumps Kalkül ist, "den Islam und dessen Gewaltbereitschaft" in ein noch schlechteres Licht zu rücken?

Welcher Gewinn liegt darin, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen? Welchen Vorteil wollen die USA und Israel daraus ziehen? Außer einem propagandistischen?

Ich will gewiss nicht die Seite der Palästinenser ergreifen, deren Politiker nach Arafat ein entsetzlich erbärmliches Bild abgeben, und denen ihr eigenes Volk nicht wirklich etwas wert zu sein scheint.

Wieder ein Schritt weg von Ausgleich und Versöhnung in der "Pulverfass-Region". Badly done!

Am 07. Dezember 2017 um 20:22 von physio4u

Ich denke, dass Sie es sich zu einfach machen in Ihrer Bewertung der Situation. Meinen Sie, dass ein Palästinenser, der zum Judentum konvertiert, in Israel plötzlich mehr Rechte hätte? Gewalt ist zu verachten. Da sind wir uns sicherlich einig. Trump hat jedoch im vollen Bewusstsein, dass die Palästinenser sich das nicht gefallen lassen werden, seine Entscheidung getroffen. Wer sich dann darüber aufregt, dass diese sich dann wehren werden, der hat sich nicht eingehend mit der Situation befasst. Wie oft habe ich in diversen Foren schon Aufrufe zur Gewalt gegen z.B. Merkel gelesen. Bisher ist das - außer Würfen mit Tomaten auf ihren Dienstwagen - ausgeblieben. Trump stellt sich hin und sagt: Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Es sei eine gute Entscheidung für den Friedensprozess. Und: Gott schütze die Palästinenser. Das ist ein Hohn! Warum? Einfach mal die Geschichte des Staates Israel lesen. Beginnend mit dem Abzug der Briten.

Das ist nicht Trump's Schuld

Er bezahlt hier nur die Rechnung für seinen Wahlsieg. Wer da im Hintergrund die Fäden zieht sollte auch jedem klar sein. Nur ein Tipp, Putin ist es dieses mal nicht. Eine sehr unschöne Entwicklung, wie man feststellen muss. Gewaltausbrüche kurz vor dem Weihnachtsfest sind vorprogrammiert.

Jerusalem ist nicht die Hauptstadt der Israelis, sie sind dort nur die Besatzungsmacht. Es ist vielmehr die Hauptstadt der Weltreligionen. Deswegen sollte diese wichtige Stadt neutral sein, und einen ähnlichen Status wie der Vatikanstaat haben. Sie gehört keineswegs nur den Typen, die mit dem Kopf gegen eine Wand hauen, sie gehört genauso den Moslems, und den Christen. So sollte es sein. Ist es aber nicht.

@Kowalski (20:48 Uhr)

"Die Entscheidung für die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem hat im US-Kongress eine breite demokratische Mehrheit. Auch das sollte die Welt einfach mal respektieren."

Kann man akzeptieren, wenn es ein paar Amerikaner glücklich macht.

Jerusalem als Hauptstadt Israels sollte man allerdings nicht akzeptieren, die Stadt stattdessen lieber gleich demilitarisieren (sollte man sich international darauf verständigen können).

@physio4u

"Wann lernt der Mensch aus seinen Fehlern?"

Die Antwort ist ganz einfach: Niemals.

Wie ich das sehe, setzt Trump nur konsequent sein Wahlversprechen um - "America first". In diesem Sinne kann er an einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten nicht interessiert sein. Besser Öl ins Feuer gießen für noch mehr Waffenexporte in diese Region.

Den großen Waffendeal mit Saudi Arabien hatten wir ja schon.

Ich weiß, das ist furchtbar zynisch, aber so ist unsere Welt nun mal.

@KowaIski

Sie haben hier in den letzten Tagen immer wieder Kommentare veröffentlicht, denen ich mich angeschlossen habe. Aber hier muss ich Ihnen widersprechen. Der Schritt von Trump war in meinen Augen falsch. Warum? Weil dies die Büchse der Pandora im Nahen Osten öffnet. Wer sich mit der Geschichte Israels auseinander setzt, wird dies auch schnell erkennen. Die Entscheidung, die US Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, wurde 1995 von einem mehrheitlich republikanischen Kongress gefällt. In einer Zeit, in der Demokrat Clinton Präsident der USA war. Er hat diesen Beschluss nie umgesetzt. Selbst sein Nachfolger Bush, der viele Fehler in seiner Amtszeit machte, erkannte, dass es dem Friedensprozess nicht dienlich wäre. Trump hat nun eine große Hürde für diesen Prozess aufgebaut. Nicht umsonst hat das US Außenministerium umgehend eine Warnung für US Touristen ausgegeben. Es war einfach nur dumm von Trump, diesen Schritt zu gehen.

@Umfaller

"Nur ein Tipp, Putin ist es dieses mal nicht."
Korrekt. Trump ist momentan so stark unter Druck bzgl. der "Russland-Verbindungen" vor Amtsantritt, dass er jetzt froh ist, dass alle Welt nun über seine Jerusalem-Entscheidung spricht und die Ermittlungen in der Öffentlichkeit in den Hintergrund treten. Erinnert mich ein bisschen an "Wag the dog".

20:06 von KowaIski

«Israel wird noch wachsamer werden und noch enger zusammenrücken. Wenn die Terrorvorsorge immer perfekter wird, kann der israelische Staat dabei nur gewinnen.»

Was soll Israel denn in einer immer angespannteren Lage im Inneren, mit den Palästinensern und den angrenzenden Ländern gewinnen?

Israel kann nur verlieren - an Demokratie, an individueller Freiheit seiner Bürger, und an vielem anderen mehr …

@Umfaller

"Deswegen sollte diese wichtige Stadt neutral sein, und einen ähnlichen Status wie der Vatikanstaat haben."
Ja, das ist tatsächlich eine gute Idee. Nur ist dies leider mit der Entscheidung Trumps eine Utopie geworden.

@Advocatus.Diaboli

"Den großen Waffendeal mit Saudi Arabien hatten wir ja schon."
Da Saudi-Arabien seinen Unmut bzgl. der Entscheidung Trumps schon Luft gemacht hat. kann man nur hoffen, dass hier die Konsequenzen gezogen werden. Heißt: Annulierung der Waffendeals. Dann sieht MAGA nicht mehr so rosig aus.

@ birdycatdog

Ich kann Ihren Standpunkt nachvollziehen und habe immer Interesse an sachlicher Diskussion. Hier scheiden sich aber unsere Sichtweisen.

Er wusste wohl schon....

so in etwa was er tut. Er wird den Schachzug aber nicht als das bewerten was er ist: gefährlich, unfair und überflüssig.

Mit der Wahl dieses US Präsidenten wurden die Tore geöffnet für die wirrsten Ideen und Entscheidungen. Traurig nur, dass die meisten Leidtragenden nichts mit der Wahl zu tun hatten.

@ schabernack

Sie haben vermutlich recht. Israel kann bei dieser Zuspitzung der Lage auch verlieren. Ein Gutes Gefühl habe ich nicht dabei.

100 Jahre Balfour Erklärung

und das ist das internationale geltendes Recht: die Balfour Erklärung vor 100 Jahre und etwas anderes gibt es nicht. Die Verletzung ist das Gegenteil, Jerusalem nicht bisher gänzlich anzuerkennen.

20:48 von KowaIski

demokratische Mehrheit
.
was hat das mit Demokratie zu tun ?
Dinge die einem nicht gehören, jemandem anderen zusprechen !

Trumps berechnendes Kalkül

Trump verfolgt keine Politik, sondern nur sein berechnendes Kalkül, in dem es um Geld geht. Hat er doch gesagt, er wolle die USA wie eine Firma führen, also möglichst viel Profit = Geld machen. Er legt gezielt in Krisenregionen Feuer, und fördert so die Rüstungsindustrie, mehr LKWs, mehr Waffensysteme, die er dann an genau die Länder verkauft, in deren Nachbarschaft er Brände entfacht hat.
Was Israel betrifft, ist das ein künstlich geschaffener Staat, nach dem 2. Weltkrieg. Dabei hat man auf einen Staat Palästina vergessen. Als es noch möglich war, bin ich mehrmals in Israel, im Westjordanland, in Jerusalem gewesen. Israel ein tolles Land mit tollen Menschen, ich mag die Juden, nicht die Regierung. Das Westjordanland ein tolles Land mit sehr gastfreundlichen Menschen, ich mag auch die Palästinenser, nicht die Regierung, weder PLO noch Hamas. Jerusalem eine der schönsten Städte der Welt, sowohl der jüdische Teil, die katholischen Heiligtümer, wie auch der arabische Teil.

Ich verstehe es nicht

Ob man nun pro oder contra trump ist , es ist doch egal, es geht hier doch lediglich um eine immobilie die von ort a nach ort b verlegt wird.
Ich sehe darin keinen grund hass und gewalt zu schueren, bin selbst christ und da hat jerusalem natuerlich auche eine gewisse bedeutung aber mir wird doch nichts weggenommen genauso wenig verliert ain moslem etwas, es geht nur um eine immobilie
Gruss

Der UN-Teilungsplan für

Der UN-Teilungsplan für Palästina wurde am 29. November 1947 von der UN- Generalversammlung als Resolution 181 (II) angenommen. EIN Bruchteil von Menschlichkeit wäre es, wenn ihnen nachdem ihnen verfahren ist, ohne am Holocaust beteiligt gewesen zu sein, zumindest ihre Stadt Jerusalem bleiben würde.

warum?

Kann irgendjemand mal begründen, warum die bloße räumliche Verlegung einer Botschaft eine solche hysterische Reaktion zur Folge haben muss? Was ändert sich dadurch völkerrechtlich? Was hätte es für einen Unterschied gemacht, wenn die deutsche US-Botschaft in Bonn geblieben wäre? Wäre dann Berlin nicht anerkannt?

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