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Falsches Spiel der arabisch-muslimischen Länder

Der seit Jahrzehnte anhaltende Konflikt zwischen Juden und Muslimen/Palästinensern wird durch der Verlegung der US-Botschaft und dem Ausrufen von Jerusalem als jüdische Hauptstadt natürlich nicht gebannt. Aber es bleibt festzuhalten: Die Empörung darüber seitens der arabisch-muslimischen Ländern war und ist nie aufrichtig und ehrlich gewesen, denn welcher arabischer Staat hat sich ernsthaft und finanziell für die Rechte der Palästinenser eingesetzt? Es wurde immer eine Art Propaganda betrieben, wie böse die Israelis und die USA wären, hier und da wurden Solidarisierungsbekundungen mit den Palästinensern propagiert, weiter nichts. Wie in vorigen Artikeln richtig beschrieben, haben sich die arabisch-islamischen Ländern vielmehr darum geschert, ihre Handelsbeziehungen mit den USA voranzutreiben und auszubauen, anstatt unterdrückte Palästinenser und Syrer in ihren Staaten als Flüchtlinge aufzunehmen und für sie zu sorgen.Stattdessen haben sie das aber Europa und anderen Ländern überlassen.

Trump und Israel schreiben Geschichte

Ein guter politischer Schritt vom US-Präsidenten, der trotz internationalen Protesten an seiner Linie festhält und seine Wahlkampf-Versprechungen nun zügig umsetzt. Daran wird ein Politiker nämlich gemessen, anhand seines Rückgrates, und nicht an einen Eiertanz wie manch Politiker(innen), die ihre Politik nur anhand von Stimmungsbildern und Umfragen ausrichten. Gute Politiker werden an ihre Tatkraft und an ihrem Urteilsvermögen gemessen, nichts anderem.
Politik darf erst recht nicht durch Androhungen der bösen Achse und durch Androhung vom islamistischen Terror beeinflusst werden, um revidiert oder abgeändert zu werden. Das wäre ein fatales Signal für alle Politiker (innen) der Welt.

"lange überfälligen

"lange überfälligen Schritt"

Wie wahr. Gut gemacht Mr. Trump.

"Beifall aus Israel, Kritik aus aller Welt"

Das sagt eigentlich alles.

Zwei Außenseiter. Neu ist nur, dass die frühere Weltmacht USA seit einem Jahr jede Gelegenheit - nicht nur diese - wahrnimmt, sich in die Außenseiterrolle zu drängen.

America first, America alone.

Glückwunsch

Ich freue mich für die Israelis. Und hoffe, dass die Doppelmoral der empörten Länder endlich aufhört.
-jedes Land bestimmt selbst über seine Hauptstadt
-die Araber haben das Angebot der UNO mehrmals abgelehnt (die könnten seit über 60 Jahren ihren eigenen Staat haben)
-die Palästinenser haben selbst schon Jerusalem in der Vergangenheit als ihre Hauptstadt ausgerufen
-wenn es wirklich nur um den Zugang zu deren heiligen Stätten geht (also zumindest der dritt heiligsten Stätte der Moslems), warum rufen die Christen dann nicht auch zu "drei Tagen Zorn" auf?
-der sogenannte Friedensprozess, der jetzt angeblich in Gefahr ist - welche Erfolge hatte der doch gleich in den letzten Jahrzehnten?

Liebe empörten Länder: Hört auf mit der Heuchelei!

Trump bringt Bewegung in die

Trump bringt Bewegung in die seit Jahrzehnten festgefahrenen Bahnen. Mal schauen wieviel Blut das kosten wird. Trump beweist sich wieder einmal als Friedensengel auf Abwegen.

Trump hält sein Versprechen ein

was er seinen Wählern gegeben hat. Einerseits, aber zu bedenken ist auch der Widerstand der arabisch-muslimischen Länder. Allerdings ist da auch ein großes Eigeninteresse dieser Länder mit im Spiel.Ruhe wird so schnell dort nicht einkehren.M.M.

sehr gut!

ein schritt in die richtige richtung. die zweistaatenlösung war eh eine unrealistische idee. sowas kann niemand wirklich wollen.
die gründung pakistans seinerzeit hat auch mehr robleme als lösungen gebracht, am meisten für die pakistaner.

re: BenjaminBerlinMitte

Es freut mich, dass Sie die Situation so klar angesprochen haben. Ich bin der gleichen Meinung wie Sie, dass es nie einen echten Friedensprozess gegeben hat, sonst wäre schon längst eine Lösung gefunden worden. Schlechter als bisher kann es nicht mehr werden.

Was soll denn der Sitz einer

Was soll denn der Sitz einer Botschaft mit der "offiziellen" Anerkennung einer Hauptstadt zu tun haben? Warum also die Aufregung? Israel ist räumlich ein kleines Land. Da kann die Botschaft sein wo sie will. Der internationale Flughafen ist auch in Tel Aviv..
Und ich gehe davon aus, dass die US-Botschaft nicht im arabischen Teil von Jerusalem liegen wird. Damit könnte Jerusalem immer noch geteilt werden.

falsches spiel

dem kann man nichts hinzufügen.

Unfassbar

Welch ein Schlag ins Gesicht all jener die bisher an Recht und Unrecht glaubten, die das Völkerrecht für verbindlich hielten und daran, dass sich Verbrechen nicht lohnen- denn nichts anderes ist die völkerrechtswidrige Besetzung Ost Jerusalems.
Aber die ganze Welt sieht in diesem Moment vom wem die passive Aggression ausgeht. Wir alle sehen es, und keiner kann dies leugnen.

Wenn

"...Zugleich bekannte sich Trump zur Zwei-Staaten-Lösung. Diese werde er unterstützen, wenn sie von beiden Konfliktparteien gewünscht wird. ..."

Und was, wenn sich eine Seite dagegen sperrt? Bisher ist es Israel, das eine "Zwei-Staaten-Lösung" nicht will.

Seine ersten Worte, er hätte

Seine ersten Worte, er hätte ja versprochen sich bei Amtsantritt um die Probleme der Welt zu kümmern löst bei mir extreme Beklemmung aus. Das ist ja schon fast als Drohung zu verstehen. Donald Trump kümmert sich um die Probleme der Welt,- na dann mal gute Nacht. Auch der Hinweis darauf, dass alle Präsidenten vor ihm nicht den Schneid hatten ihre Wahlversprechen, nämlich die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen und somit de Facto eben diese als die Hauptstadt Israels anzuerkennen,zu realisieren und ER das aber jetzt machen würde, da ER das ja auch im Wahlkampf versprochen hat, entlarvt ihn und seine dann doch so persönlichen narzisstischen Motive. ER der Macher nachdem alle anderen versagt haben.
Aus meiner Sicht geht es Hr. Trump ausschließlich um seine "Erfolge" und die Befriedigung seiner Wählerschaft. Die Tatsache, das sein Schwiegersohn bw dessen Familie mit der von Netanjahu seit Jahrzehnten dicke ist, hat natürlich gar nichts damit zu tun.(Ironie off).

Weltweiter Störfaktor USA

Im Grunde genommen beruht das Fortdauern aller momentan weltweiten Auseinandersetzungen auf das Verhalten der USA.
Sei es in Südamerika durch Wirtschaftsinteressen, sei es im Nahen Osten durch Interessen der Rüstungswirtschaft, sei es in Vorderasien aufgrund von Rohstoffinteressen.

Das Schlimme ist, keiner zeigt den USA die Grenzen auf, außer ein diktatorisch geführter Staat und das kann es doch wahrlich sein.

Und bitte bitte, es sollte der Bundesregierung wenigstens einmal gelingen, sich nicht mit den USA solidarisch zu zeigen, ansonsten ....

Die live übertragene Trump Erklärung war klar und

versöhnend. Die Anerkennung Jerusalem als israelische Hauptstadt unter Beibehaltung des Status Quo ist schon zu lange überfällig. Verwundert bin ich allerdings über die Reaktion aus Europa und dem Vatikan. Die Verlegung der US Botschaft nach Jerusalem halte ich für ein wichtiges Statement. Die Zwei Staaten Lösung wird laut Trump nicht angetastet. Für den israelischen Staat ein historischer Tag.

Als ich ein Jahr in Israel

Als ich ein Jahr in Israel lebte, konnte ich mit vielen Leuten reden. Die meisten Israelis wollen in Frieden mit den Palästinensern leben. Die biblischen Verhältnisse haben sich geändert: Israel stellt Goliath und die Palästinenser David. Heute wurde Goliath weiter gestärkt. David hat eigentlich keine Chance, will diese aber nutzen. Hoffentlich kommt der schreckliche Terror nicht zurück.

20:27 von BenjaminBerlinMitte

"...Liebe empörten Länder: Hört auf mit der Heuchelei!"

Es würde reichen, wenn sich alle Länder an die Beschlüsse der UNO hielten. Die Empörung ruht daher, dass sich die USA und Israel nur daran halten, wenn es ihren Vorstellungen entspricht. Alles andere ist wahrlich geheuchelt.

Thank you, Mr. Trump

for making the world an unsafer place to live in day after day.
Für den Präsidenten zählen bekanntermaßen nur gute Deals, Geschichtsbewusstsein hat da keinen Platz und schon gar nicht, welcher Druck im Kessel Nahost herrscht, der sehr bald sehr eruptiv außer Kontrolle geraten könnte. An einem Friedensprozess, der in diesem Kontext schon lange seinen Namen nicht mehr verdient, ist Trump ohnehin nicht im Entferntesten interessiert.
Danke für mehr Unsicherheit, wir werden schon bald die ersten hässlichen Bilder als Reaktion darauf auf den Fernsehschirmen haben.

Natürlich kann Israel selber

Natürlich kann Israel selber bestimmen wo es seine Hauptstadt haben will. Das stellt kein Mensch in Abrede,- was in Abrede gestellt wird, ist die Einvernahme der GANZEN Stadt als Hauptstadt.
Hier tuen sich 2 "Teufel" zusammen,- der eine will Waffen verscherbeln und der andere will das Gebiet ohne die Menschen die darauf leben, denn das es jetzt Ärger gibt der womöglich in einer Intifada oder gar Krieg endet ist wohl allen klar.

Das ist das doppelte Spiel

@Izmi

"Er sagt er stehe einer Zwei-Staaten-Lösung offen, wenn es beide wünschen ", weil er genau weiss, dass die Israelis mit deren militärischer Stärke am längeren Hebel sitzen und einer Zwei-Staaten-Lösung niemals zustimmen werden. Es sei denn es handelt sich um den zweiten Staat um ein Örtchen nicht größer als ein Gartenteich inmitten einer trostlosen Wüste.

Ein typischer Trump eben. Es ist zu bedauern, dass dieser sogenannte Präsident noch mindestens weitere 4 Jahre in solch einem wichtigen Amt ist, in dem er bisher nicht anderes geschafft hat, als Unruhe zu stiften.

So wie es aussieht...

steht die USA und Israel alleine mit dieser Entscheidung da.
Viele Regierungen haben sich im Vorfeld klar gegen solch eine Entscheidung positioniert und haben auch nach der Verlautbarung nochmals ihren Standpunkt bekräftigt dieses nicht anzuerkennen.

Laut ntv hat Saudi Arabien

Laut ntv hat Saudi Arabien das mit den USA zusammen entwickelt....

Persönliche Ansichten ohne Rücksicht auf Folgen.

Es ist unerträglich, dass einzelne Politiker ihre persönlichen Ansichten zu einzelnen Themen weltweit umsetzen können.
Trump führt national und weltweit eine Politik, als sei die Welt eine seiner persönlichen Konzerne, bei denen er nur in geringen Maß gezwungen ist, Rücksicht auf weitere Folgen zu nehmen und hauptsächlich an sich selber denken kann.

re: Izmi

"Bisher ist es Israel, das eine Zwei-Staaten-Lösung nicht will." Woraus schließen Sie das? Nach all dem, was ich bis jetzt über den jahrzehntelangen Friedensprozess erfahren habe, liegt es an den Palästinenser, dass die "Zwei-Staaten-Lösung" nicht realisiert werden konnte. Der springende Punkt ist, dass die palästinensische Führung das Existenzrecht Israels nicht anerkennen will. Sonst hätte es schon längst einen Palästinenserstaat gegeben. Israel hat im Laufe der Jahre mehrere großzügige Angebote an die Palästinenser gemacht aber ohne Erfolg. Auch der Rückzug Israels aus Gaza konnte an der unnachgiebigen Haltung der Palästinenser nichts ändern.

21:05 von Zenzen

"...Es ist zu bedauern, dass dieser sogenannte Präsident noch mindestens weitere 4 Jahre in solch einem wichtigen Amt ist, in dem er bisher nicht anderes geschafft hat, als Unruhe zu stiften."

Interessant dabei wird das Verhalten der Saudis sein. Wie ich gelesen habe, soll es wohl Absprachen zwischen Salman und Netanjahu geben, um den Preis der Hauptstadt Jerusalem gemeinsam eine Front gegen den Iran aufzubauen. Wenn das stimmt und offiziell wird, könnte selbst das Königshaus in Riad wackeln. Und wenn das wackelt, sind in SA die radikalen Salafisten am Ruder. Mit unabsehbaren Folgen für die ganze Welt. Trumps ganzes Vorgehen ist mehr als dumm, es ist töricht.

Orthodoxie und Religiosität als Kriegskatalysatoren.

Die Verlegung der Botschaft ist längst beschlossene Sache, die damalige UN-Resolution aufgrund der Auslöschungsdrohungen an I. längst überholt.
Ich kann als Atheist zugegebenermaßen die Empfindungen der religiösen Menschen eher weniger nachvollziehen. Aber ein unparteiischer Blick auf die religiös motivierte Aufregung aus der Distanz, die mir meine Weltanschauung erlaubt, gibt mir jedes Mal zu verstehen, dass auch dieser Konflikt ohne religiöser Dogmen auf beiden Seiten, eher weniger oder gar kein Konflikt wäre. Diese hypothetische Annahme erlaube ich mir an dieser Stelle und bitte jeden, der das liest, s sich durch den Kopf gehen zu lassen. Wie viele Generationen werden noch ihre Lebenszeit opfern, um sich über so unwichtige, nicht substantielle Dinge zu streiten, wessen Erbe wichtiger ist? Beide Seiten begründen seit jeher ihre Ansprüche auf ein ausgetrocknetes Stück Land und die Unnachgiebigkeit mit alten religiösen Zugehörigkeitsmerkmalen, die die Erdfläche nun mal nicht hat.

Was genau ändert das eigentlich an der Zweistaatenlösung?

Ich bin ohnehin kein Freund der Zweistaatenlösung, denn solange es keine Versöhnung von Arabern und Juden auf gesellschaftlicher Ebene gibt, wird sie m.E. nicht funktionieren...

Dennoch frage ich mich: Inwieweit wird eine Zweistaatenlösung durch diese Entscheidung angetastet oder erschwert?
Jeder der auch nur einen Funkten realpolitisches Verständnis hat, der weiß, dass Israel Ostjerusalem niemals herausgeben wird. Egal ob es jemals einen Palästinenserstaat gibt oder nicht, einen Teil Jerusalems würde er definitiv nicht beinhalten.

Richtig so!

Jerusalem war immer schon das Zentrum Judäas, Mittelpunkt des jüdischen Kultes und eine Stadt Israels.
Dieser Schritt der USA ist mehr als richtig und ein leuchtendes Beispiel für all die anderen Staaten, die Israel dieses Recht nicht zugestehen wollen. Gerade wir Deutschen hätten die historische Pflicht uns in diesem Punkt den USA anzuschließen.

21:13 von Bergschneider

"...Nach all dem, was ich bis jetzt über den jahrzehntelangen Friedensprozess erfahren habe, liegt es an den Palästinenser, dass die 'Zwei-Staaten-Lösung' nicht realisiert werden konnte. Der springende Punkt ist, dass die palästinensische Führung das Existenzrecht Israels nicht anerkennen will. ..."

Da haben Sie aber nicht aufgepasst. Seitdem die Hardliner unter Netanjahu die Richtung bestimmen, gibt es keinerlei Verhandlungen über den Status des West-Jordanlandes und des Gaza mehr, weil dann auch über die inzwischen massiv ausgebauten Siedlungen und die Landnahme im Plästinensergebiet gesprochen werden müsste. Also eine Rückgabe dieser Ländereien an die Selbstverwaltung. Das will die derzeitige Regierung unter allen Umständen verhindern, und daran scheitern alle Versuche einer friedlichen Lösung der Probleme vor Ort. Die derzeitige Politik Israels ist auf Annektion des gesamten Westjordanlandes gerichtet. "Zwei-Staaten" stört da nur.

@schokoschnauzer, 20:58

Selbst Trump weiss es genau, dass seine Entscheidung weitreichende, auuch negative, Konsequenzen haben wird, sonst hätte er nicht so ein Bohei daraus gemacht. Er hat sich schon mehrfach unbeliebt gemacht. Sollte er in 3 Jahren wiedergewählt werden, stehen die Chancen gut, dass die USA ihr Ansehen und ihre Glaubwürdigkeit komplett verspielen.

Ich mag Trump absolut nicht,

aber das war wirklich überfällig.
Wird Zeit, das die Deutsche Administration das auch tut.

Brandstifter

Auf solche Art schürt man den Weltenbrand an!

@Polyglott, 21:18

Sorry, aber so etwas kann wirklich nur ein Atheist sagen. In Israel wird alles aus dem Blickwinkel der Religion betrachtet.

Provokation der islamischen

Provokation der islamischen Welt! Nichts anderes. aber nicht anders zu erwarten. dann werden die Reaktionen nicht ausbleiben, ja sind sigar einkalkuliert und werden erneut für propaganda genutzt. mfg

Frage in dieser Sache: kann man dass noch stoppen??

In dieser Sache frage ich mal, ob dass hier:

http://www.tagesschau.de/ausland/trump-jerusalem-111.html

Für die USA unter Präsident Trump ist Jerusalem nun die Hauptstadt Israels.

noch gestoppt werden kann?? Gibt es da Wege?? Den was ist es denn bitte anderes als eine Unterminierung der zwei-Staaten-Lösung??

http://www.tagesschau.de/ausland/trump-jerusalem-111.html

Als Absage an eine Zwei-Staaten-Lösung will Trump die Entscheidung aber nicht verstanden wissen.

Und dieses "Lob":

http://www.tagesschau.de/ausland/trump-jerusalem-111.html

Die israelische Regierung lobte Trumps Schritt, die Palästinenser sprachen von einem "Akt der Aggression".

teile ich so ueberhaupt nicht! Ich werde keinen Staat Israel anerkennen, der sich nicht innerhalb der Grenzen der UN-Resolution 242 befindet. Und damit stelle ich mich auch öffentlich gegen Trump, selbst wenn er mich dafuer brandmarkt! Das ist mir egal und ich stufe Trump als hochgefährlich ein!

21:19 von c4--

der weiß, dass Israel Ostjerusalem niemals herausgeben wird
.
ergo keine Aussöhnung !

und Zitat: "einen Funkten realpolitisches Verständnis hat"
der weiß, es leben dort unten 6 Millionen Juden,
umgeben von 200 Mill Arabern ....

@Am 06. Dezember 2017 um 21:23 von hanni.wesche

Wäre schlimm, wenn Herr Gabriel seine im Vorfeld gemachte Äußerung im Nachgang widersprechen würde. Ich glaube nicht, dass er erst vor weitreichenden Konsequenzen warnt, falls Trump seine Drohung wahrmacht und im Anschluss seine eigene Äußerung relativiert.

Israel und die USA sind heute alleine

Das wird Israel weiter isolieren.

@c4-, 21:20

Wenn die Sache soo klar ist, warum haben die US-Präsidenten in den letzten 20 Jahren, Republikaner wie Demokraten, den Kongressbeschluss per Dekret alle 6 Monate ausgesetzt? Waren alle Feiglinge und hatten obendrein Bedarf an Schreibübung?

guter Schritt

Ich bin kein Fan von Präsident Trump, aber das war ein sehr guter Schritt in meinen Augen. Er hat ein wichtiges Versprechen gehalten und Israel zu Anerkennung verholfen. Das freut mich aufrichtig! Der Friedensprozess kann nicht davon abhängen, ob das jüdische/israelische Volk Jerusalem als seine Hauptstadt ansieht oder nicht und das von den USA bestätigt wird. Diese Stadt ist vielen Religionen heilig, aber historisch gesehen gehört sie untrennbar zuallerest seit über 3000 Jahren als Hauptstadt unzweifelhaft zum Judentum, danach kommen Christen und Muslime...

Weitere Isolation Israels

Die heutige Fehlentscheidung wird politisch nichts ändern. Israel wird dadurch kaum neue Freunde gewinnen. Im Gegenteil. BDS-Kampagnen werden weiter zunehmen und immer mehr Anhänger und Unterstützer finden!

Freunde kann Israel nicht kaufen...

..das wird Israel noch erfahren

@Sisyphos3

"der weiß, dass Israel Ostjerusalem niemals herausgeben wird
.
ergo keine Aussöhnung !"

- Also ist eine Aussöhnung Ihrer Meinung nach nur zu muslimischen Konditionen möglich?

"der weiß, es leben dort unten 6 Millionen Juden,
umgeben von 200 Mill Arabern ...." - Die Juden haben aber bisher jeden Krieg dort gewonnen.

@schonvielerlebt

"Wenn die Sache soo klar ist, warum haben die US-Präsidenten in den letzten 20 Jahren, Republikaner wie Demokraten, den Kongressbeschluss per Dekret alle 6 Monate ausgesetzt? Waren alle Feiglinge und hatten obendrein Bedarf an Schreibübung?"

Ja, sie haben den Juden ihr klares Recht vorenthalten.
Warum? Weil fälschlicherweise die Hoffnung bestand, man könne den Nahostkonflikt durch in Aussicht gestellte Zugeständnisse lösen. Die Abgabe eines Teils Jerusalem ist jedoch kein Zugeständnis, dass eine israelische Regierung machen kann. Das die Amerikaner und die UNO den Muslimen etwas anderes erzählt haben, hat nicht zur Begrenzung des Konfliktes beigetragen.

@pxslo

"Israel und die USA sind heute alleine
Das wird Israel weiter isolieren.

Leider ist die UNO in diesen Fragen tatsächlich sehr parteiisch gegen Israel eingestellt.

Ich hoffe, dass Deutschland bald aus dieser Frontstellung ausbricht.

re thommy

"Ich bin kein Fan von Präsident Trump, aber das war ein sehr guter Schritt in meinen Augen. Er hat ein wichtiges Versprechen gehalten und Israel zu Anerkennung verholfen."

Welche Anerkennung hat denn nun Israel, die es vorher nicht hatte?

Beschreiben Sie das doch mal konkret.

re hanni.wesche

"Ich mag Trump absolut nicht,

aber das war wirklich überfällig.
Wird Zeit, das die Deutsche Administration das auch tut."

Erstens, Deutschland (und fast alle anderen Länder auch) werden es nicht tun. Warum die sich alle einig sind könnten Sie ja mal bedenken.

Zweitens, begründen Sie doch mal Ihr"überfällig".

21:40 von schonvielerlebt

@c4-, 21:20

Wenn die Sache soo klar ist, warum haben die US-Präsidenten in den letzten 20 Jahren, Republikaner wie Demokraten, den Kongressbeschluss per Dekret alle 6 Monate ausgesetzt? Waren alle Feiglinge und hatten obendrein Bedarf an Schreibübung?
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Eigentlich ist die Frage, weshalb fasst man einen Beschluss, um ihn 20 Jahre regelmäßig auszusetzen?

@Unter_Lemmingen (18:03 im vorherigen Thread)

Fuer die Amerikaner ist ihre Flagge sehr wohl "heilig".

Dann sollten die Amerikaner mal ihr Wertesystem überprüfen ...

20:37 von Nutzer

Trump bringt Bewegung in die seit Jahrzehnten festgefahrenen Bahnen. Mal schauen wieviel Blut das kosten wird. Trump beweist sich wieder einmal als Friedensengel auf Abwegen.
////
*
*
Sollte die Fatah das also als nachträgliches Argument für die langjährigen Raketenangriffe ansehen.

unwichtiges Ereignis

Opium fürs Volk. Es ändert nichts daran, dass viele Palästinenser sehr arm sind und immer mehr Israelis von Abstiegsängsten und relativer Armut betroffen sind. In beiden "Lagern" gibt es Profiteure dieser Umstände, und in beiden "Lagern" formulieren sogenannte "Hardliner" Probleme die es eigentlich nicht gibt und bieten Lösungen dazu die eigentlich keine sind.
Der Frontverlauf ist, wie überall auf der Welt,
arm gegen reich, und nicht Glaubensgemeinschaft/Staat/Ethnie A gegen Glaubensgemeinschaft/Staat/Ethnie B. Das sind alles Hirngespinste und Opiate. Das zunehmende soziale/ökonomische Gefälle hingegen ist real.

re c4--

"Die Abgabe eines Teils Jerusalem ist jedoch kein Zugeständnis, dass eine israelische Regierung machen kann."

Israel ist völkerrechtlich gar nicht im Besitz von Ostjerusalem. Wenn Sie genau hinschauen hat auch Trump vermieden, diese Tatsache in Frage zu stellen.

Das einzige was Trump jetzt geschafft hat: Die bisherige einhellige Haltung der Welt hierzu durch einen isolationistischen Schritt zu stören.

Mit Trump ist America nicht first, sondern immer mehr alone.

Es ist eine äußerst philosophische und auch religiöse Frage-

Ich gestern:
"Zwei Länder gegen den Rest der Welt.
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die viel kleinere Seite - Israel und USA - moralisch im Recht ist? Sie ist sehr sehr klein"

Eine Antwort gestern (El Chig...):
"Seit wann ist es eine Frage von Wahrscheinlichkeiten. Moralisch im Recht zu sein?"

Meine Antwort jetzt:
Das war es schon immer, denn Moral ist subjekiv.
Die Mehrheit der Menschheit hat andere Ziele als die Israelis, die US-Bürger und deren Freunde weltweit.
Die Mehrheit der Menschheit will keinen Zwist in Jerusalem und im nahen Osten!
Sie will - dass Juden und alle anderen friedlich zusammen leben. Ohne territoriale Konflikte und ohne Konflikte überhaupt! Scheißt doch endlich auf diese "historisch wertvollen" Orte! Und lebt in Frieden zusammen!

Diskussionen um die "älteren

Diskussionen um die "älteren Rechte" bringen die betroffenen Menschen in der Region in heutigen Zeiten nicht weiter. Alle müssen an einen Tisch und miteinander reden. Warum sollte Jerusalem nicht die Hauptstadt von zwei Staaten oder gar dreier Religionen sein? Toleranz und Frieden bedingen sich gegenseitig.

re boris.1945

"Eigentlich ist die Frage, weshalb fasst man einen Beschluss, um ihn 20 Jahre regelmäßig auszusetzen?"

Anregung zum Nachdenken: Gewaltenteilung gemäß amerikanischer Verfassung.

Eigentlich hatte Trump sich doch vorgenommen

dass alles, was er tut, nur den amerikanischen Interessen dienen soll.

Kann mir einer der hiesigen Trump-follower erklären, welchen Nutzen die USA aus seiner heutigen Erklärung ziehen werden?

Zitat Karwandler: "Erstens,

Zitat Karwandler: "Erstens, Deutschland (und fast alle anderen Länder auch) werden es nicht tun. Warum die sich alle einig sind könnten Sie ja mal bedenken." --- Wegen der Religion des Friedens!

berndxyz, 17:23

||Nehmen wir an, er teilt Ost- und Westjerusalem auf die Parteien auf||

Wann hat Trump Jerusalem denn gekauft?

@ Thommy (21:41)

"Diese Stadt ist vielen Religionen heilig, aber historisch gesehen gehört sie untrennbar zuallerest seit über 3000 Jahren als Hauptstadt unzweifelhaft zum Judentum, danach kommen Christen und Muslime..."

Historisch gesehen gehört das gesamte Territorium der USA untrennbar zuallererst seit (weit) über 3000 Jahren den (von uns so genannten) Indianern, danach kommen dann die Landnehmer aus der ersten Welt ...

Putin müsste sich eigentlich freuen. Dass er sich die Krim zurück geholt hat, ist doch auch historisch begründbar. Dafür muss er nicht einmal 3000 Jahre Vergangenheit bemühen, sondern allenfalls die Zeit, die das aktuelle Israel existiert.

Das, von den Vereinten Nationen geschaffene, Existenzrecht Israels hat Grenzen. Und an diese Grenzen hat sich Israel zu halten und auch ein Donald Trump. Sonst ist es ein Bruch des Völkerrechts.

Palästinenser sollten jedes Friedensgespräch ablehnen

Solange die USA unter derart starkem Einfluss Israels stehen sollten die Palästinenser jedes Friedensgespräch ablehen.

Trump im Alleingang, oder die Welt schaut zu

Da nutzt Einer jede mögliche Krise in der Welt um auf sich Aufmerksam zu machen und von seinen Unfähigkeiten abzulenken, und erntet noch Applaus. Macht doch mal die Augen auf! Kann doch nicht angehen, das der hier meint er könnte die Welt regieren.
Ich kann nur den Kopf schütteln.

Die USA waren NIE ein fairer Vermittler...

Der einzige Unterschied ist, dass sie unter Trump keinen Hehl mehr daraus machen, dass ihnen die Interessen der arabischen Bevölkerung im nahen Osten völlig egal sind, während die Interessen der jüdischen Bevölkerung über allem stehen.

Die Tatsache, dass die USA sämtliche Sanktionen gegen Israel abgeblockt haben - egal wie viel Land Israel illegal besiedelt hat und egal, dass die gesamte restliche Welt, selbst Russland, China, Deutschland, Kanada, Australien usw., gemeinsam die weitere Landnahme verurteilten: Die USA haben jede Sanktion dafür blockiert, während sie die weitere Sanktionierung der palästinensischen Gebiete strikt unterstützt haben. Wenn das ein fairer Vermittler sein soll müssen wir völlig unterschiedliche Vorstellungen von Fairness haben...

(und wer nun wieder darauf verweist, die Araber hätten kein Recht, weil sie Terrorismus nutzen, sollte sich mal die Geschichte Israels vor der Staatsgründung durchlesen, Stichwort "Irgun"...)

@Am 06. Dezember 2017 um 23:40 von Magfrad

Stimme ich Ihnen voll und ganz zu!

mal nachgefragt

wie kam denn Israel zum Ostteil von Jerusalem
was geschehe wenn die Araber dasselbe täten
es sich zurückholen und den Westteil gleich mit ?
dann wäre das leidige Hauptstadtproblem vom Tisch

US-Botschaft Ost-Jerusalem

Mit der Entscheidung, die US-Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen, stoßen die USA die Palästinenser vor den Kopf, da sie damit Israel ein Vorrecht auf Jerusalem zugestehen.
Würden sie zeitgleich auch eine US-Botschaft in Palästina in Ost-Jerusalem einrichten, würden sie damit Israel und Palästina gleichwertig behandeln und gleichzeitig ihr ernsthaftes Interesse an einer Zwei-Staaten-Lösung bekunden. Dies käme einer faktischen Anerkennung des palästinensischen Staates gleich und würde eine gute Basis für die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern bieten.
Selbstverständlich müsste das Areal um den Tempelberg mit den heiligen Stätten als staatenloses Gebiet unter Verwaltung der UN o. ä. deklariert werden.

Die USA waren NIE ein fairer Vermittler...

Nö, das waren sie seit 1776 in der Tat noch nie und in ihrer beispiellosen Arroganz machen sie mit der ganzen Welt da weiter, wo sie gegenüber den Indianern begonnen haben...

Am 06. Dezember 2017 um 23:40 von Magfrad

Am 07. Dezember 2017 um 00:08 von Yassir Abu Schulze

Ich denke auch, das es darauf hinauslaufen wird. Es ist eine Frage von Geschichte, Religion und Selbstachtung.

Sehr gut

Ein herrlicher Tag!

Die Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt ist sehr mutig und es ist super, dass sich die USA endlich trauen diesen Schritt zu gehen!

Es wäre zu wünschen, dass noch mehr Länder diesen Weg gehen, aber das ist wohl leider nicht zu erwarten.

Sei es drum: Jerusalem gehört in voller Größe dem israelischen Staat, daran wird sich niemals etwas ändern und das ist gut so!

Danke, D. Trump!

Ich empfehle zum Abschluss des Abends

als Lektüre den Artikel Trump and the Art of the Giveaway von Thomas Friedman in der heutigen NYT.

@23:38 Al Dente

Toller historischer Vergleich.

@karwandler 23.27

"Kann mir einer der hiesigen Trump-follower erklären, welchen Nutzen die USA aus seiner heutigen Erklärung ziehen werden?"

Ja, sehr gern. Zum einen vermute ich, dass

- für die US-Amerikaner immer der Verbündete Israel im Vordergrund steht (Belege: jede "negative" Resolution für Israel wurde bisher in der US-Geschichte durch ein Veto abgeschmettert). Auch das Existenzrecht und die Sicherheit Israels spielten für die USA immer eine große Rolle

- Zum anderen wurde wie bereits im Artikel beschrieben, der Grundstein für den Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem schon 1995 in der Administration Bill Clintons gelegt, aber bisher immer verschoben.

- in diesem Zusammenhang verweise ich auch auf meine beiden Kommentare ganz oben

Gruß Tagesrückblick

21:41 von Thommy

über 3000 Jahren als Hauptstadt unzweifelhaft zum Judentum
.
meinen sie ?
was war mit dem Exil in Babylon
in der Römerzeit ab 100 war es verboten für Juden die Stadt zu betreten
Sassaniden Umayyaden Abbasiden Fatimiden dazwischen Araber Mameluken Seldschucken dann Türken
also die Stadt erfreute sich allgemeiner Beliebtheit sie zu erobern und dort zu wohnen

@ karwandler

Israel ist völkerrechtlich gar nicht im Besitz von Ostjerusalem.

Faktisch aber schon.
Faktisch ist ja auch Russland im Besitz der Krim.

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