Ihre Meinung zu: Ein europäischer Währungsfonds bis 2019

6. Dezember 2017 - 18:36 Uhr

Europa soll für künftige Finanzkrisen gewappnet sein: Die EU-Kommission hat deshalb einen Reformplan vorgelegt. Er beinhaltet einen Europäischen Währungsfonds und noch einige weitere Ideen. Von Ralph Sina.

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Kommentare

Deutschland als Zahlmeister der EU?

Wie dieser "Währungsfond" aussieht, kann ich mir schon gut vorstellen. Verwaltet von einem Europäischen Finanzminister zahlt Deutschland ein, und die anderen heben ab.

18:42 von Thomas Wohlzufrieden

Deutschland als Zahlmeister der EU?

Wie dieser "Währungsfond" aussieht, kann ich mir schon gut vorstellen. Verwaltet von einem Europäischen Finanzminister zahlt Deutschland ein, und die anderen heben ab.
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Hat denn der Herr Schulz den Plänen nicht bereits zugestimmt?

Die Idee ist ja garnicht schlecht

Den Euro Rettungsschirm in einen Euro Währungsfond umzuwandeln muss ja nicht verkehrt sein. Zu klären ist aber vorher wie und von wem dieser Fond mit Geldern gefüllt wird. Es kann nicht sein das D. der größte " Zahlmeister " ist. M.M.

Euro auf dem Holzweg

Egal, was hier auch immer beschlossen werden sollte - den fatalen Geburtsfehler des Euro werden wir nie mehr los. Letztendlich kann man nur hoffen, dass nicht so schnell eine "handlungsfähige" Bundesregierung zustande kommt, welche die ungeheuere deutsche Bürgschaftsverpflichtung erwartungsgemäß in eine noch unermesslichere Höhe treibt.

um 20:31 von nomo45

Absolute Zustimmung, Gruß.

Danke! Die EU hat eine

Danke! Die EU hat eine goldene Zukunft vor sich. Wir sollten alle überstolz sein dies miterleben zu dürfen!

Wird doch

interessant in der EU und mit dem Euro, einer muss es bezahlen und die Drei die aufgenommen werden sollen brauchen einen ganz weichen Euro.
Da haben wir noch eine Menge Freude wenn die GroKo mit Schulz an der Spitze kommt.
Er ist ja von der EU gekommen und ein großer Verfechter dieser Idee, auf die nächste Wahl bin ich dann mehr als gespannt.

Gruß

um 20:31 von nomo45

"Egal, was hier auch immer beschlossen werden sollte - den fatalen Geburtsfehler des Euro werden wir nie mehr los"
Ja, man hätte gleichzeitig mit der Einführung des Euro einen europäischen Finanzminister und ein gemeinsames Finanzsystem installieren müssen. Und wirtschaftsschwache Länder, wie Griechenland, hätte man genauer überprüfen müssen, bevor man den Euro dort einführt.

kein mutiges Reformpaket

Das vorgeschlagene Paket geht nicht weit genug, da eine "richtige" Europäische Union solidarisch sein muss - und das zeigt sich allein in einer Transferunion, ähnlich dem deutschen Länderfinanzausgleich. Hier wäre ein System zu implementieren, das die BRD verpflichtet, einen vom Europäischen Parlarment festzulegenden Teil der deutschen Steuereinnahmen (z.B. den Solidaritätszuschlag) der Europäischen Union zur Verfügung zu stellen, um beispielsweise in schwächeren Ländern dringend benötigte Infrastrukturmaßnahmen durchzuführen, Maßnahmen des Tierschutzes zu finanzieren oder auch um alternative Forschungsprojekte (etwa zur heilenden Wirkung tierschamanischer Fähigkeiten) zu ermöglichen. Flankiert werden müsste das Ganze durch die zusätzliche Möglichkeit, Kredite an schwächere europäische Länder durch Anteile am deutschen Staatsgebiet oder BRD-Unternehmen absichern zu lassen; dies hätte den positiven Effekt sinkender Zinsen für Staatsanleihen der südeuropäischen Länder.

Warum sollte es denn

DIESMAL klappen mit der Durchsetzung der Stabilitätskriterien?!?
Werden wieder dieselben Leute an sich rei§en, und die Banken wittern wieder ein neues, ähnliches "Geschäftsmodell" wie beim Rettungsschirm, und spekulieren ... (darauf!).
Wird also wieder schön schiefgehen ... auf Kosten von uns EU-Bürgern ...

Die Briten werden froh sein

dass sie aus der EU raus sein. Die ganzen Fonds machen die Sache für den kleinen Sparer immer undurchsichtiger, wer blickt denn noch durch die ganzen EU-Regelungen? Hoffentlich unsere Politiker. Wer sich den Euro freiwillig antut, der wurde mit dem Hammer gepudert.

Und dann kommt der nächste Draghi ?

Der dafür sorgt, dass Geld geschaffen wird ohne Gegenwert. Das Geld geschaffen wird um die Reichen immer reicher und die breite Maße immer ärmer werden zu lassen. So wie es derzeit läuft - sparen wird sinnlos, vorsorgen fürs Alter unmöglich.

Wer soll denn dann diese neue Institution kontrollieren, wenn es die gewählten Volksvertreter - das Parlament der EU und die Parlamente derMitgliedsstaaten dieser seltsamen Wertegemeinschaft nicht dürfen?
Ja - wer?

Da steht doch im Bericht:
Damit ein Europäischer Währungsfonds aber auch nur im Ansatz eine vergleichbare Autorität entwickeln kann wie der Internationale Währungsfonds, müsse er der Einflussnahme des EU-Parlamentes und der EU-Kommission entzogen sein.

Also wer kontrolliert und verhindert, dass nicht einige Verrückte oder gut geschmierte Personen Handlungen setzen, die mir ebenso unverständlich sind und verantwortungslos erscheinen wie die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank??

Ja - wer? Und wie?
Dazu sollte auch berichtet werden

Unbehagen

Rettung von Banken kann richtig sein. Aber wer kontrolliert die Banken? So wie es derzeit aussieht, wird eine Selbstbedienung geschaffen, bei der Banken zum Nutzen einiger Weniger betrügerische Geschäfte eingehen können. Erst wenn bei Bankenpleiten auch deren Topmanager zumindest zur Kasse gebeten werden, werden krumme Machenschaften in Banken vermieden. Bis jetzt bereitet mir der Fond nur starkes Unbehagen.

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