Kommentare

Dieser Schlag ins Kontor ..

ist vielleicht weniger ehrliche Realpolitik, indem sie auf einer ausreichenden Analyse der Realitäten basiert, sie ist aber auf jeden Fall eine Politik, die Realität präformiert.
Ob das Ergebnis dann zum Guten ist, muss man sehen.

Trump fordert die ganze welt

Trump fordert die ganze welt auf, Nordkorea wegen Pillepalle zu meiden.
Und er selbst?
Immer nur Provokation. Mit Israel gegen alle Regeln.
Von daher kann die grade linie nur bedeuten, Botschafter aus tel Aviv und Washington abzuziehen.

Elefant im Porzellanladen

Es ist doch bedrückend wie ein einzelner Mensch aus kindlichem Trotz und einfach aus dem Bauch heraus beschließen kann international so viel Porzellan zu zerschlagen. Das kann doch unmöglich die Agenda der Republikaner sein. Sie sollten ihren Präsidenten bändigen.

Proteste gegen …

… diese unkluge Entscheidung - die ganz klar auch eine Provokation ist - sind sehr angebracht. Was aber gar nicht angebracht ist, wäre Gewalt auszuüben. Leider zeigt die Erfahrung, dass nicht nur Palästinenser, sondern der gesamte Islam dazu neigt, dann Gewalt auszuüben, wenn irgendetwas nicht in den Kram passt, speziell wenn es um Religion geht. Und wir neigen inzwischen dazu, allein die Provokateure zu verurteilen und die Gewalt als logische Konsequenz hinzunehmen. Das ist sie aber nicht: sie ist völlig unakzeptabel und auch nicht nachvollziehbar.
Trump ist ein Dummkopf, aber wer Menschen tötet, ist ein Mörder.

Im Nahen Osten nichts neues...

Drei Tage des Zorns - wie schon so oft.
Würden die Menschen sich dort mal um den Frieden so sehr bemühen wie um den wohl gehegten und gepflegten "Dauerzorn", wäre ihnen auch geholfen.
Am Ende gibt es wieder Tote (vor allem auf Seiten der Palästinenser) und alles ist wieder wie es vorher war. Das Bild mit den Kindern und ihrer Flagge spricht Bände. Schon den Kleinsten wird der Hass gepredigt.
Im Nahen Osten nichts neues...

Ganz sicher

gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen der "historischen Realität" hinsichtlich Jerusalem und der Krim, sonst würden die USA ja ganz sicher nicht diesen Schritt gehen !
Leider habe ich diesen Unterschied noch nicht so recht gefunden, liegt aber ganz sicher nur an mir .

Das mit den Rechten nach

Das mit den Rechten nach Eroberungen verstehe ich nicht, ab wann gelten nun Grenzen ?

Historisch gesehen ist es jüdisches Siedlungsgebiet, dann kamen zig verschiedenene Eroberer, nach den Briten dann die Bildung von Israel, dann im 6 Tagekrieg Jerusalem erobert.

Aber wer darf sich auf welche Eroberung rufen und ab wann ?

Friedensprozess

Da hat Trumps Schwiegersohn sich aber voll eingesetzt um den Friedensprozess, den er ja eigentlich in Gang bringen sollte, zu boykottieren. Ich glaube es wird nicht nur zur Intifada kommen, sondern zum Djihad. Es geht jetzt nämlich nicht nur um die Palästinenser, sondern um den Islam mit seinen Heiligtümern in Jerusalem.

Ja, Jerusalem...

...ist auch für Christen sehr wichtig. Hier scheint es aber keinen Aufruf zu " Tagen des Zorns" zu geben. Auch das " Überschreiten von roten Linien" wird nicht angedroht. Gut ist, dass die USA Israel unterstützen und sich nicht dem Diktat der Islamisten beugen. Es wäre ein sehr gutes Zeichen, wenn die Staaten der EU Ihre Botschaften ebenfalls nach Jerusalem verlegen. Möge Herr Trump seinen Kampf gegen die weitere Verbreitung der Scharia fortsetzen.

Neuer Friedensprozess

Es muss ohnehin einen neuen Friedensprozess geben.

"internationes Recht"

"Wenn die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt wird, ist das ein Verstoß gegen internationales Recht"

Was ist damit gemeint? Nach meinem Kenntnisstand sollte Jerusalem 1948 als internationale, offene Stadt in einem 2-staatlichen Palästina erklärt werden. Das hat die Gesamtheit der Araber abgelehnt, bis heute. Die Hauptstadt des heutigen Palästina ist wahlweise Gaza-Stadt oder Ramallah. Jetzt wollen die Palästinenser wieder einmal ihre Befindlichkeit als Weltmaßstab deklarieren. Wenn nicht die USA, wer sonst könnte einen derart epochalen Schritt unternehmen und die reale Hauptstadt von Israel, nämlich Jerusalem, mit einer Botschaft ehren?

"die Hauptstadt des jüdischen Volkes seit 3.000 Jahren

und was war die letzten 2.000 Jahre
und vor 3.000 Jahren ?
Fragen über Fragen

Zu dem Beitrag "Realität anerkennen"

Wenn die USA schon dabei sind, dann können sie die Realität auf der Krim auch gleich mit-anerkennen.

Zündler

Insgesamt betrachtet und unterstellt, dass Trump und sein Umfeld wissen, was sie tun, müssen wir davon ausgehen, dass hier sehr geplant und strukturiert die Welt vorsätzlich zerstört werden soll, und auf den Trümmern eine neue, rechtsliberale Ordnung aufzubauen. Ich bedauere unsere Kinder und Enkel, die in dieser Welt leben werden müssen.

Jerusalem

Trump hat das einzig Richtige gemacht. Seit Jahrzehnten ist dort Krieg der uns als Friedensprozess deklariert wird. Nichts anderes als Staatsmord wird von allen Beteiligten celebriert. Es gibt weder ein palästinensisches Volk noch ist das bizarre Kunstgebilde der Landstriche in denen die ehemaligen Flüchtlinge aus moslemischen Ländern angesiedelt wurden ein Land. Zudem ist der Islam eine unfassbar grausame Ideologie. Die Geschichte zeigt eindeutig: eine Koexistenz ist nicht möglich.

09:11 von Einerer

Trump fordert die ganze welt auf, Nordkorea wegen Pillepalle zu meiden.
Und er selbst?
Immer nur Provokation. Mit Israel gegen alle Regeln.
Von daher kann die grade linie nur bedeuten, Botschafter aus tel Aviv und Washington abzuziehen.
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Was soll denn passieren wenn Metaldetektoren schon Messerangriffe rechtfertigten?
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Wegen der Provokation?

09:32 von toto96

Das mit den Rechten nach Eroberungen verstehe ich nicht, ab wann gelten nun Grenzen ?

Historisch gesehen ist es jüdisches Siedlungsgebiet, dann kamen zig verschiedenene Eroberer, nach den Briten dann die Bildung von Israel, dann im 6 Tagekrieg Jerusalem erobert.

Aber wer darf sich auf welche Eroberung rufen und ab wann ?
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Das Problem ist, das da jeder seine Ansicht hat.

@9:28 von Albert

„Ganz sicher gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen der "historischen Realität" hinsichtlich Jerusalem und der Krim, sonst würden die USA ja ganz sicher nicht diesen Schritt gehen !
Leider habe ich diesen Unterschied noch nicht so recht gefunden, liegt aber ganz sicher nur an mir“

Ich könnte Ihnen jetzt Geschichtsunterricht geben, damit Sie den Unterschied verstehen können, aber das würde hier zu weit führen. Vielleicht besuchen Sie einfach einen Volkshochschulkurs …

um 09:11 von Einerer

"Mit Israel gegen alle Regeln"

Gegen welche Regeln - das ist schon lange fällig dass Jerusalem Hauptstadt von Israel wird.
Die Gefälligkeiten gegenüber radikalen Gruppen muss aufhören - die westliche Welt kann sich doch von Gewaltandrohern nicht einschüchtern lassen - das ist ein unding! Außer Gewalt anzudrohen hat die Muslimische Welt wenig zu bieten. Wer sind wir eigentlich dass wir uns immer einschüchtern lassen von radikalen Gruppen!

Wenn Herr Bennet vorantreiben will, dass...

Jerusalem die Hauptstadt Israels wird, dann muss er auch eine Vorstellung davon haben, wie das in Zukunft aussehen soll.
Und das ist der Haken an der Sache.
Israelische Politiker versuchen immer mehr rauszuholen und kommen bei den Wählern damit gut an.
Sie haben aber keinen Plan, was sie damit machen wollen.
Sie wissen nicht, was sie mit den Palästinensern machen sollen. Werden es dann israelische Staatsbürger? Oder sollen die ganz raus aus den Gebieten? Wenn ja, wohin? Gibt es zwei Staaten? Wie sollen die ausssehen?

Es gibt überhaupt keine Idee, wie das Ganze am Ende stabil aussehen könnte.

um 09:20 von BWilaschek

"diese unkluge Entscheidung - die ganz klar auch eine Provokation ist "

Gut dass wir jemanden haben (Sie) der uns sagt was Klug und Unklug ist!

Ich glaube das Entscheiden ist besser bei anderen aufgehoben - Trump wird oft geschmäht - trifft meiner Meinung nach aber doch häufig "kluge" Entscheidungen - wie in diesem Fall!

Jeder provoziert so gut er kann

Diesen Text wollte ich schon neulich zum Militärmanöver in Korea schreiben.

Im Endeffekt macht dieser Schritt keinen großen Unterschied an der Realität, es ist aber eine symbolische Provokation die nicht ohne Folgen bleiben wird.

Am Ende will es aber niemand gewesen sein, wenn dann die Provokation eskaliert und in Hass und Gewalt mündet.

Ja natürlich ist Jerusalem Teil von Israel, es ist aber genauso Teil der christlichen und auch der islamischen Kultur und das sollte jeder im Hinterkopf haben, welcher solche Entscheidungen trifft.

Eines ist jedenfalls sicher: Die Gewalt im Nahen Osten wird weiter gehen, auch weil alle Beteiligten und deren Unterstützer meist nur provokante aber selten versöhnliche Signale senden.

"Jerusalem, so Shaath, sei

"Jerusalem, so Shaath, sei für alle Muslime, Christen und Juden sehr wichtig - "und die einzige Lösung für Jerusalem ist die Zwei-Staaten-Lösung, die die Rechte beider Parteien sichert. Alles darunter ist destruktiv." "

Interessant.
Nur ist da von Ost-Jerusalem die Rede, da wo eben sich die heiligen Stätte befinden.
Den Ost-Teil also als Haupstadt einer künftigen "Palästina" würde den Ort auschließlich für den Palästinensern und Arabern "gesichert".
Von die Bewahrung der Rechte beider Parteien kann daher gar keine Rede sein, vor allem wenn man sich vor Augen führt, wie viele Rechte haben im ganzen arabischen und muslimisch-geprägten Raum alle andere Religionen.

09:32 von susisalomon

"um den Friedensprozess, den er ja eigentlich in Gang bringen sollte, zu boykottieren"

Wer boykottiert den Freidensprozess ? Soweit ich das sehen kann drohen die Palästinenser damit und nicht Israel oder die USA!

um 09:32 von susisalomon

"Es geht jetzt nämlich nicht nur um die Palästinenser, sondern um den Islam mit seinen Heiligtümern in Jerusalem"

Der Islam hat Mekka und Medina, die Juden haben nur Jerusalem - daher bin ich dafür dass diese den Juden bleibt - weil die haben sonst gar nichts! Gerechtigkeit würde ich das dann nennen!

neuen Friedensprozess geben?

ja genau mit solchen Methoden schaft man das, eine neuen Friedensprozess zu initiieren? lächerlich... Aus welchem Grund sollte solch ein Präsident einen neuen Friedensprozess wollen?

Nein, bitte endlich aufhören

mit diesem "Der Mann hält, was er vor der Wahl versprochen hat". Wenn man nichts anderes mehr zur Rechtfertigung anführen kann, ist das doch einfach erbärmlich. Wenn ich vor dem Standesbeamten verspreche, meine Frau jeden Tag zu verprügeln, und das nachher tatsächlich wahr mache, ist das dann ein Beweis für meinen vorbildlichen Charakter?

zu schauenburg: Koexistenz

wenn Koexistenz (friedliche) nicht möglich ist, was dann?
Es bleibt nur die Vernichtung einer Seite, also totaler Krieg!
Oder welche Idee haben Sie ?

@ suisalomon

Soweit ich das sehen kann drohen die Palästinenser damit und nicht Israel oder die USA!""...
Falsch, Trump is der einzige der damit wirklich droht, ..ich glaube es nannte sich Verlegung der Bottschaft usw.usf.-- das ist das Thema, auch wenn einige das ignorieren..

Egal was passiert. Der Islam

Egal was passiert.
Der Islam meckert immer.
Friedliche Auseinandersetzungen gibt es für die so gut wie nie.

um 09:32 von susisalomon

noch was - wenn dem Islam nun nur noch der Djihad bleibt - was deren Entscheidung und Verantwortung ist - dann müssen wir das leider akzeptieren.
Aber das Duckmäusertum der westlichen Welt aufgrund von Frieden (der kein wirklicher ist weil wenn es nicht nach dem "Islam" geht wird immer gleich mit Krieg und Terror gedroht) - muss ein Ende haben!
Wer bestimmt in dieser Welt - Israel bestimmt in Israel und wenn Trump die Botschaft nach Jerusalem verlegt dann ist das sein gutes Recht - wenn sich jemand provoziert fühlt - dann ist das seine eigene persönliche Entscheidung!

naftali bennett möchte ost jerusalem und 62% des...

...westjordanlandes annektieren und den dort lebenden palästinensern israelische pässe geben. eine vernünftige und faire lösung.
allemal besser als in gaza unter hamas führung zu leben.
wäre ich israeli, würde ich bennett wählen.

"Die Position der

"Die Position der Palästinenser, so Rudeineh, sei klar: "Wenn die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt wird, ist das ein Verstoß gegen internationales Recht und für uns inakzeptabel. Wenn es soweit kommt, macht es die Dinge schwieriger und ist ein Hindernis für den Friedensprozess, vielleicht sogar sein Ende." "

So so...
Verhandlungsbereitschaft sieht doch ein wenig anders aus.
Im Grunde ist "die Position der Palästinenser" also garnicht verhandelbar.
(Ost-) Jerusalem und somit ALLE heilige Stätte in unseren Hände (Haupstadt) und Basta.
Ansonsten Unruhen (Mord und Zerstörung?) und KEIN "Friedenprozess".

Wunderbar.
Und Alle finden es auch ganz Ok und "warnen" von der Konsequenzen eine Jerusalem als unteilbaren Haupstadt Israels.

Seltsam...

Die Destabilisierung dieser

Die Destabilisierung dieser Region wird sicher die Waffenverkäufe erhöhen.

Make Amerika great again!

Ende des Friedensprozesses

Wenn der Donald Trump sich gleichzeitig für eine Zweistaatenlösung einsetzt, in der Ost-Jerusalem die Hauptstadt Palästinas ist und West-Jerusalem die israelische Hauptstadt, dann ist die Verlegung der US-Botschaft in Ordnung.

@ Kowalski

Der wievielte Friedensprozess wäre das dann? Haben Sie mitgezählt?

ich finde es sehr interessant

dass es hier doch nicht wenige Kommentare gibt, in denen argumentiert wird, den Palästinensern stehe von vornherein mal gar nichts zu. WEIL SIE NÄMLICH MUSLIME SIND. Und Trump oder wer auch immer kann mit oder ohne jeden Grund machen, was er will, es ist gut, WEIL MUSLIME SOWIESO KEINE RECHTE HABEN.

Da wird nicht einmal der Versuch einer Abwägung unternommen. Wenn du ankündigst, dich zu wehren, wenn ich dir aufs Auge haue, fasse ich das als Drohung auf, die ich mir nicht gefallen lasse. Also haue ich dir aufs Auge, wenn du aber zurückschlägst, beweist du damit nur deine Gewaltbereitschaft.

So viel Einfalt habe ich noch bei keinem Thema hier erlebt.

Richtiger Schritt

Einer der ganz wenigen Punkte, die Trump richtig macht. Durch die Verlegung der Botschaft wird der Felsendom nicht entweiht, außerdem haben die Muslime neben Jerusalem Mekka und Medina. Jerusalem ist seit tausenden Jahren judisches Zentrum und die Anerkennung als solches - mit eben dieser Konsequenz - ist nur rechtens.
Und wenn dies die Muslime so sehr stört - an dieser Stelle muss dem Islam einmal die Grenze aufgezeigt werden. Allerdings, so sollte man "als Gegenleistung" die israelische Siedlungspolitik durchaus kritisieren dürfen - in diesem Punkt haben die Palestinenser nämlich recht - auf palestinensischem Land müssen keine weiteren jüdischen Siedlungen gebaut werden - man hat sich ja auf eine Aufteilung des Landes geeinigt. Das Thema Ost-Jerusalem ist da noch ein anderes. Dennoch: Während in Jerusalem inmitten des jüdischen Staats Israel Muslime sich frei bewegen können - so darf kein "Ungäubiger" in die Nähe Mekkas. Mal wieder ein Paradebeispiel für die Toleranz des Islam.

Richtiger Schritt

Einer der ganz wenigen Punkte, die Trump richtig macht. Durch die Verlegung der Botschaft wird der Felsendom nicht entweiht, außerdem haben die Muslime neben Jerusalem Mekka und Medina. Jerusalem ist seit tausenden Jahren judisches Zentrum und die Anerkennung als solches - mit eben dieser Konsequenz - ist nur rechtens.
Und wenn dies die Muslime so sehr stört - an dieser Stelle muss dem Islam einmal die Grenze aufgezeigt werden. Allerdings, so sollte man "als Gegenleistung" die israelische Siedlungspolitik durchaus kritisieren dürfen - in diesem Punkt haben die Palestinenser nämlich recht - auf palestinensischem Land müssen keine weiteren jüdischen Siedlungen gebaut werden - man hat sich ja auf eine Aufteilung des Landes geeinigt. Das Thema Ost-Jerusalem ist da noch ein anderes. Dennoch: Während in Jerusalem inmitten des jüdischen Staats Israel Muslime sich frei bewegen können - so darf kein "Ungäubiger" in die Nähe Mekkas. Mal wieder ein Paradebeispiel für die Toleranz des Islam.

Hamas und Iran werden sicher nicht tatenlos zuschauen

Vielleicht ist es das, was Donald Tumb will, um Saudi Arabien gegen Teheran aufzustacheln.

@Sisyphos

So viele Fragen sind das gar nicht. Es gibt wohl kaum ein vergleichbares Volk auf dieser Erde, das sich über Jahrtausende in der Fremde erhalten hat, nicht zuletzt durch den Wunsch: "Nächstes Jahr in Jerusalem." Das geistige Zentrum dieses Volkes war immer Jerusalem. Und tatsächlich konnte 1948 auch die Stadt Jerusalem ganz real zu neuem Leben erweckt werden. Die Hoffnung einer Nation hat sich erfüllt. Noch Fragen?

Ende des Friedensprozesses

Das Ende des Friedensprozesses ist bereits passiert, als Arafat die Al-Aksa-Intifada gegen die Israelis provoziert hat.

Ich muss sagen, ich halte zwar von Trump nichts, aber in diesem Fall handelt er richtig (ob er es weiß oder nicht).

Das West-Jerusalem gehört seit 1948 dem Statt Israel an und ist auch so international anerkannt. Es gibt also überhaupt kein Grund, warum sich eine US-Botschaft nicht in der Hauptstadt Israels befinden sollte. Und die Palästinenser geht es überhaupt nichts an!

Die Palestinenser haben einen einzigen Grund, warum sie das nicht wollen - sie anerkennen eigentlich den Staat Israels als solchen nicht (obwohl die dem Westen gegenüber etwas anderes proklamieren).

Da sollte die ganze westliche Welt zeigen, dass es eine klare Grenze gibt, was die Palästinenser mit ihrem sich-als-Opfer-Inszenieren noch bewirken können, und wo man ihnen auf keinen Fall nachgeben darf!

Wahlversprechen

Es ist eindeutig: Trump zündelt, wo er kann. Nordkorea, der nahe Osten, Südamerika. Alles Wahlversprechen, die es einzulösen gilt. Dass Wahlversprechen auch grober Unsinn sein können, stellt Trump immer wieder unter Beweis. Amerika First, sein Motto zieht die USA aus wichtigen Abkommen und Verträgen. Trump will neu verhandeln, heißt, die andere Seite über den Tisch ziehen, so wie er das gewohnt ist. Nur, neu verhandeln bedeutet noch lange nicht dabei zu sein, und, die andere Seite kann das auch gut nutzen. Das Versprechen, der Steuerreform löst er ja ein, allerdings haben die Bürger nicht den großen Nutzen davon, sondern die Wirtschaft, für die die Steuern fast halbiert werden. Wer profitiert hiervon aber im besonderen Maße? Richtig,Trump selbst, denn er hat die Finger in Unternehmensführung im Hintergrund immer noch drin. So macht er sich zu Weihnachten selbst das größte Millionen Dollar Geschenk. Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt, wem dient das?

Ich hoffe Deutschland folgt Trump nicht

Ich hoffe die deutsche Politik sendet auch in Zukunft weiter versöhnliche Signale und versucht zu deeskalieren und mit beiden Seiten eine vernünftige Lösung zu verhandeln.

Ja, auch ich erkenne Jerusalem als Hauptstadt von Israel aus historischen Gründen an. Dennoch ist die Realität da unten gerade etwas komplexer als dieses schwarz-weiß-Denken und man muss beiden Seiten entgegen kommen, wenn man ernsthaft und dauerhaft Frieden möchte.

Warum eigentlich nicht eine gemeinsame Hauptstadt von Israel und Palästina? Es muss ja kein Entweder-Oder sein.

Die Bürger der Stadt erhalten dann die Pässe beider Nationen und werden neutral verwaltet.

Wäre doch mal eine versöhnliche Idee.

Keine Tage des Zorns mehr, bitte

Israel ist umgeben von Nationen, die keinen Hehl daraus machen, den nächsten Holocaust zu inszenieren, sobald sich eine Möglichkeit dazu ergibt.

Israel mußte sich mehrfach militärisch verteidigen und besteht nur mit Glück noch heute. Die im Abwehrkrieg eroberten Gebiete gibt es aus Sicherheitsgründen nicht gänzlich zurück. Ich kanns verstehen.

Wie wäre es, wenn sich die damals angreifende muslimische Welt damit abfände? Wir Ostpreußen und Schlesier veranstalten auch keine Tage des Zorns mehr, auch keinen ewigen Terror, nur weil uns die Ostgebiete nicht zurückgegeben werden. Der Friede ist doch wichtiger. Und welch ein Gewinn: Unsere neuen Generationen lieben und schätzen sich!

10:00 von Boris.1945

Historisch gesehen ist es jüdisches Siedlungsgebiet,
.
Historisch gesehen kam das "jüdische" Volk, bestehend aus den Sippenchef Terach
(Vater von Abraham) aus Ur/Chaldäa das liegt irgendwo im Irak, zogen als Nomaden mit ihren Viehherden nach Haran (in der heutigen Türkei), zogen weiter und ließen sich dann, nachdem sie die ursprünglichen Bewohner totgeschlagen oder vertrieben hatten,
in Kanaan nieder

"Provokation"?

Zitat: "In der arabischen Welt wird die mögliche Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem als Provokation empfunden, berichtet Stefan Niemann."

Und nun?

Was ist denn für die arabisch-islamische Welt denn keine "Provokation"?

Achso: ich hab's: islamische Terroranschläge von New York, Barcelona, Madrid, Orlando, Berlin, Copenhagen, London, Bombey und an all den anderen 30.000 Orten seit 2001 allein stellen natürlich "keine Provokation" für die "arabisch-islamische Welt" dar. Auch nicht, dass sich eine islamische Terrororganiation (IS) einen ganzen Staat (Syrien) besetzt hielt und seine Bveölkerung mit Gewalt und Terror überzog.

Eine Sache der Normalität

Eine Sache der Normalität ... dass ein demokratisches Land (=USA) entscheidet, in welche Stadt es seine Botschaft in einem anderen demokratischen Land (=Irsael) verlegen möchte.

Es zeigt sich, wer die Aggressoren, die Extremisten sind, die eine extrem selbstgerechte Mobbingtaktik an den Tag legen, auf diese vollständig selbstverständliche Sache der Normalität mit unverhohlener Gewaltandrohung und Raserei zu reagieren!

-- und es gibt noch tatsächlich Politiker, UN-Vertreter etc., die sich auf die Seite der Aggressoren schlagen und Israel und den USA nahelegen, dass dies "keine gute Sache" sei?!

REALLY?

völlig unnötige Provokation

Israel braucht Jerusalem als Hauptstadt überhaupt nicht, es hat Tel-Aviv und viele andere Städte, außerdem alle militärischen, finanziellen und bürgerrechtlichen Privilegien inne. Die Aktion zeigt nicht nur, dass Trump mit seiner großmäuligen Ankündigung eines "Friedens-Deals" einmal mehr alle auf dreisteste Weise belogen und veräppelt hat, sondern dass Trump und Israel überhaupt nichts an einem Frieden liegen. Hier geht es nur um einseitige Raffgier, die durch Tatsachenschaffen des militärisch Strärkeren zementiert wird, Krieg und das Leiden von Millionen Menschen werden gerne in Kauf genommen. Daran wird sich auch nichts ändern, denn diese Prinzipien scheinen die Mentalitätsgrundlage dieser Staaten zu bilden (von wenigen Ausnahmen einzelner Individuen abgesehen). Dennoch sollte sich Deutschland seiner historischen Verantwortung bewusst werden und sofort alle U-Boot-Lieferungen an Israel und die finanzielle Unterstützung dafür stoppen.

Jerusalem, der Stein des Anstoßes

schon seltsam, die Moslems (hier die Palästinenser) beanspruchen (einen Teil) von Jerusalem für ihre zukünftige Hauptstadt, billigen dies aber keinem anderen (Israel) zu, auf welcher Grundlage ist das nochmal moralisch zu rechtfertigen ?

Im übrigen ist Jerusalem nicht die einzige wichtige Stätte des Islam (sondern Mekka & Medina), die der Juden aber schon (jüdischer Tempel, die historische Hauptstadt Israels war Jerusalem)

10:35 von Klaus Leist

Noch Fragen?
ja ! zum Thema Integration

wie würden sie sich fühlen, wenn jetzt ein Neandertaler bei ihnen an der Haustür klopft - oder einer seiner Nachfahren
und die Besitzverhältnisse in Frage stellt
Zitat : "nicht zuletzt durch den Wunsch: "
oder wir sind das "auserwählte Volk" eine doch zumindest in unserer Gesellschaft, mit unserer Vergangenheit, sehr rassistische Betrachtungsweise
.
und mal nebenbei betrachtet auch andere Menschen haben Wünsche/wollen nicht vertrieben werden ....

@10:04 von hammer

„…Trump wird oft geschmäht - trifft meiner Meinung nach aber doch häufig "kluge" Entscheidungen - wie in diesem Fall!“

Sie haben prinzipiell Recht: selbst die größten Dummköpfe können manchmal zufällig auch kluge Entscheidungen treffen. Ob das in diesem Fall zutrifft, sei mal dahingestellt …

@ Emil66 10:16 Uhr

Es wäre doch angezeigt, sich um ein Mindestmaß an Differenzierung und Präzision zu bemühen, wenn man sich über Menschen äußert.
"Friedliche Auseinandersetzung gibt es für die so gut wie nie". Wer sind diese "die", über die Sie sich pauschal äußern? Das wird überhaupt nicht klar.
"Der Islam meckert immer".
"Den Islam" schlechthin, als eine Institution, die mit einer Stimme spricht, gibt es gar nicht, das kann man in jeder Einführung zu dieser Religion nachlesen und man kann es im Blick auf die erkennbaren Unterschiede, die immer wieder in den Nachrichten vermittelt werden, selbst sehen.
"Egal was passiert". Das stimmt für keinen einzigen Menschen, auch nicht für eine Gruppe von Menschen. Es kann da ein unterschiedliches Maß geben, aber eine immer bestehende und völlige Unabhängigkeit einer Reaktion von dem Geschehen ist wirklich nicht nachvollziehbar.

@Am 06. Dezember 2017 um 09:20 von BWilaschek

Zitat: "
Proteste gegen …
… diese unkluge Entscheidung - die ganz klar auch eine Provokation ist - sind sehr angebracht."

Wieso eine "Provokation"?

Weil man in einer rein internen Angelegenheit, die außer den USA und Israel kein weiteres Land zu interessieren hat, nicht nach der Pfeife der muslimischen Welt tanzt?

Gibt es denn etwas, wo Muslime nicht "provoziert" sind?

Also abgesehen von all den islamischen Terroranschlägen, den unglaublichen Greueltaten die islamischen Terrororganisationen wie der IS, Boko Haram, Al-Kaida, Abu Sayyaf, Al-SHabab ... und wie sie alle heißen ... tagtäglich verüben?!

10:38 von Mark McWire

"versöhnliche Signale und versucht zu deeskalieren"

Also meinen Sie der Westen sollte die Schnauze halten und sich bestimmen lassen von radikalen die immer gleich mit Drohungen (Terror, Krieg) daher kommen ?

Nein Danke, Freiheit sieht anders aus!

Das sind wie Deutsche den Juden schuldig????

Und die Palästinenser sollen die Zeche dafür zahlen, meint offenbar der User "Merkeldämmerung"?!?!? Viele der Kommentatoren hier verkennen, dass es nicht nur um die Heiligtümer geht. Es geht auch ums Wohnrecht. Seit Jahren verfolgt Israel eine Politik der ethnischen Säuberung. In keiner Stadt leben mehr Palästinenser als in Jerusalem, und das seit vielen Jahrhunderten. Israel vertreibt nichtjüdischen Familien durch Beschlagnahmungen, Häuserzerstörungen, Entzug des Wohnrechts, Entzug der Staatsbürgerschaft, Nichterteilung von Baugenehmigungen und vielen anderen Schikanen. Auch das sind Gewaltakte und Verstöße gegen Menschen- und Völkerrecht. Wo sollen denn diese Hunderttausenden Bewohner Jerusalems hin? Die können nicht nach Mekka oder Medina, wie hier von Kommentatoren behauptet wird, zumal auch viele palästinensische Christen darunter sind.

Eine Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem wird Israel als Freibrief dafür benutzen, Jerusalem "araberrein" zu machen.

@El Chilango - Und was will uns Ihr Text sagen?

Sie vergessen nämlich zu sagen, dass die Islamische Welt diejenige ist, die am meisten unter Terror leidet und auch die Alliierten in vielerlei Hinsicht unterstützt bei der Terrorbekämpfung, egal wie man nun dazu stehen mag. Ausserdem wollen wir die Historie des Terrors in Europa und anderen Teilen ausserhalb der muslimischen Welt auch nicht ausser Acht lassen. Schon mal gefragt, warum das in den letzten 20 Jahren so schlimm ist?

re einzuschauer

"schon seltsam, die Moslems (hier die Palästinenser) beanspruchen (einen Teil) von Jerusalem für ihre zukünftige Hauptstadt, billigen dies aber keinem anderen (Israel) zu, auf welcher Grundlage ist das nochmal moralisch zu rechtfertigen ?"

Was Sie behaupten ist schlicht falsch.

Die Palästinenser beanspruchen Ostjerusalem. Woraus eo ipso folgt, dass Westjerusalem zu Israel gehört.

um 10:46 von Charlottenburger

"Israel braucht Jerusalem als Hauptstadt überhaupt nicht"
Bestimmen Sie das was Israel braucht und was nicht ? Weshalb brauchen es die Moslems ?

"großmäuligen Ankündigung eines "Friedens-Deals" einmal mehr alle auf dreisteste Weise belogen und veräppelt hat,"
Trump hat bisher am Frieden nichts gerüttelt, wenn - dann tun das momentan die Palästinenser!

"Raffgier"
Was "raffen" die USA hier ?

Es geht um Freiheit - des jüdischen Volkes - das selber bestimmen will was ihre Hauptstadt ist - Jerusalem ist wichtig für die Juden - und Moslems haben genug andere Städte!

@ um 10:24 von frosthorn

"dass es hier doch nicht wenige Kommentare gibt, in denen argumentiert wird, den Palästinensern stehe von vornherein mal gar nichts zu."

Genau, das ist zumindest hier im Forum teilweise der Fall. Die Argumentation mit Trumps Wahlversprechen ist der absolute Knaller. Ganz egal was dabei herauskommt, mein Sessel bleibt gemütlich.
-
@um 10:00 von BWilaschek

Sie haben dem "Albert" einen Volkshochschulkurs empfohlen. Welcher ist das , und wo können sie den belegen ?

@Am 06. Dezember 2017 um 09:40 von Sisyphos3

Zitat: "nd was war die letzten 2.000 Jahre
und vor 3.000 Jahren ?
Fragen über Fragen"

Ach ...

... in der gleichen "Logik" wollen Sie bestimmt dann auch diskutieren, wem die Ostgebiet in Schlesien, Ostpolen, Ostpreußen gehören? Diese Gebiete hatten schließlich auch eine bewegte Vergangangheit.

Und ja: bedeutet das dann auch, dass die Türkei Istanbul zurückgeben muss? Schließlich war Istanbul - oder Konstantinopel, wie diese Stadt früher hieß - und auch die ganze Türkei - einmal zu 100 % christlich, nachdem diese Stadt blutigst und brutalst durch den Osmanen Mehmet I. erobert wurde.

Habe ich Sie da richtig verstanden?

Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem

Durch die Ankündigung, die US-Botschaft nach Jerusalem verlegen zu wollen, tut der US-Präsident der israelischen Regierung einen Gefallen und zieht sich den Zorn vieler moslemischer Regierungen zu. Darüber hinaus ist es Wasser auf die Mühlen für radikale Anhänger des IS, Al Qaida, Boko Haram, Salafisten etc., die er doch eigentlich bekämpfen will. Warum tut Trump so etwas? Der prozentuale Anteil der Juden in den USA liegt bei ca. 1%. Sie wären also bei Wahlen nicht wahlentscheidend. Bleibt der Gedanke an den Einfluss der jüdischen Lobby auf die Politik in den USA. Aber eine fundierte Dokumentation über dieses Thema habe ich in keinem der öffentlich-rechtlichen Sender jemals gesehen und ich finde auch nichts in deren Mediatheken. Ist das Thema auf Grund der deutschen Vergangenheit zu heiß? Dies sollte kein Grund sein, nicht darüber zu berichten. Denn der Auftrag an die öffentlich-rechtlichen Sender ist das Informieren über wichtige Themen. Und dies ist ein wichtiges Thema!

Empörung der Palästinenser

Ost-Jerusalem ist von Israel besetztes Gebiet, so sieht es die internationale Gemeinschaft. Das sollte auch ein Donald Trump nicht ignorieren.

re bwlaschek

" Und wir neigen inzwischen dazu, allein die Provokateure zu verurteilen und die Gewalt als logische Konsequenz hinzunehmen. Das ist sie aber nicht: sie ist völlig unakzeptabel und auch nicht nachvollziehbar."

Wenn erst der Provokateur die Gewalt (unnötigerweise) auslöst, liegt die Schuld daran doch wohl mehrheitlich auf seiner Seite.

@silverbeard

"Die Destabilisierung dieser Region wird sicher die Waffenverkäufe erhöhen.

Make Amerika great again!"

Kurz und bündig auf den Punkt gebracht!

Stimme zu!

Friedenprozess

Den Friedenprozess hat Netanjahu längst beendet. In dem Moment, in dem er den Baustopp für jüdische Siedlungen auf palästinensischem Gebiet für beendet erklärt hat, war der Friedensprozess in meinen Augen tot.

Was Jerusalem angeht, ist es aber wirklich schwierig. Diese Stadt einer Seite zuzuschlagen, würde in jedem Fall die religiösen Gefühle der anderen Seite zutiefst verletzen. Meiner Ansicht nach müsste man die Stadt als exterritoriales Gebiet dauerhaft unter Verwaltung der Vereinten Nationen stellen, die dafür zu sorgen haben, dass alle drei Weltreligionen auf dem Tempelberg und an den sonstigen heiligen Stätten ungehindert beten können.

@El Chilango

Sie haben neulich betont wie sehr Sie sich auf Fakten verlassen und analysieren. Wieso kehren Sie dann immer wieder ganz nonchalant einfach unter den Tisch, dass die meisten islamistischen Anschläge in der islamischen Welt passieren und somit die ganz große Mehrzahl der Opfer muslimisch ist? Was sind Fakten wert, wenn man immer nur die herauspickt, die einem ins enge Weltbild passen?

Gewalt

Die Gewalt geht doch von Israel aus. Seit Jahrzehnten ist Ostjerusalem und das Westjordanland besetzt. Die Siedlungen fressen sich wie ein Krebsgeschwür ins Westjordanland. Israel steuert auf einen Apartheidsstaat zu.

Es ist erschreckend

Was für ein Chaos in diesem Bereich der Welt
auf Grund uralter Märchenbücher

@ karwandler: Hauptstadt für 2 Völker

Aber genau das fordern die Palästinenser seit langem, Westjerusalem als Hauptstadt Israels, Ostjerusalem als Hauptstadt Palästinas. Es geht außerdem um Palästinenser, nicht um Moslems, denn es gibt eine starke und wohl gelittene christliche Bevölkerungsgruppe. Ostjerusalem wurde von Israel annektiert, ist aber völkerrechtswidrig von Israel besetzt. Israel hat diesen besetzten Teil des Landes ebenfalls völkerrechtswidrig mit eigener Bevölkerung besiedelt, die ansässige Bevölkerung zum Teil deportiert (hält bis heute an) und durch eine Mauer vom Rest des Landes Palästina abgetrennt. Auf welches Recht kann sich Israel berufen, wenn es fortwährend Menschen- wie Völkerrecht mit Füßen tritt?

Wir leben doch im 21. Jahrhundert

oder nicht? Da wird wohl eine Botschaft nach Jerusalem verlegt und man kündigt gewaltätige Proteste unter dem Motto " 3 Tage des Zorns" an? Da stelle ich mir ernsthaft die Frage, was soll das?! Leben wir gar noch in der Steinzeit?!

Welcher Friedensprozess?

Soll damit die jahrzehntelange Dauerfehde gemeint sein? Die hat auf beiden Seiten schon viele Opfer gefordert. Eine "Zwei-Staaten"-Lösung ist nicht nur nicht in Sicht, sondern auch völlig unrealistisch oder soll das prowestliche Jordanien da gleich mit machen? Außerdem ist die ganze "Aufregung" im wahrsten Sinne des Wortes politisch statt inhaltlich motiviert. Gegenüber dem Status Quo ändert sich faktisch nichts. Zu vergleichen ist die Botschaftsverlegung nach (West-)Jerusalem am ehesten mit (ehedem provokanten) Bundestagssitzungen in (West-)Berlin vor dem Mauerfall. Der Grund warum Paris oder Berlin warnen, dürfte eher mit der Sorge vor einer Radikalisierung der muslimischen Minderheiten in diesen Ländern zusammenhängen.

Was mich wundert ist, dass

Was mich wundert ist, dass die Palästinenser so viel drauf geben, was die USA anerkennt. Anscheinend akzeptieren sie, dass die USA sagen, wo es auf der Welt lang geht. Ansonsten könnte es ja reichlich egal sein, wo die ihre Botschaft haben.

Gewalt

Hier geht die Gewalt doch eindeutig von Israel aus. Es werden die Rechte der Palästinenser mit Füßen getreten. Wenn die sich dann wehren sind sie Terroristen oder Islamisten? Sie wollen also daß sich auch Deutschland an diesem Bruch des Völkerrechts beteiligt? Ostjerusalem ist und bleibt die Hauptstadt eines zukünftigen Palästina.

@karwandler

Die Palästinenser beanspruchen Ostjerusalem. Woraus eo ipso folgt, dass Westjerusalem zu Israel gehört.

Das Problem ist aber, dass der Tempelberg, der sowohl dem Judentum als auch dem Islam heilig ist, im Osten liegt. Es bringt meiner Ansicht nach nichts, hier auf einer Ost-West-Teilung nach den Grenzen von 1967 zu bestehen, sondern man muss den religiösen Gefühlen beider Völker gerecht werden.

Und was ist mit dem palästinensischen Christen?

Warum werden Palästinenser hier einseitig immer zu Moslems deklariert? Weil man dank des Feindbildes "Moslem" hierzulande dann besser einen Konsens zustande bekommt, Palästinensern das Recht auf ihr Land, in dem sie seit vielen Jahrunderten leben, abzusprechen? Warum ist Palästina ein Kunstgebilde? Ist der Staat Israel denn kein Kunstgebilde? Die Behauptung, in Palästina seien Flüchtlinge aus moslemischen Ländern angesiedelt worden, ist vollends grotesk. Die Palästinenser leben in Palästina seit Menschengedenken. Nicht wenige von ihnen waren vor zig Generationen noch Juden, die dann zum Christentum oder zum Islam übergetreten sind. Soll ihnen diese als Akt des Verrats am Judentum ausgelegt werden? Man stelle sich mal vor, man verlöre durch Kirchenaustritt das Bleiberecht in Deutschland!

Absichtlich nicht verstanden?

Eigentlich müsste jeder sehen, wie unnötig diese Provokation ist, aber scheinbar bereitet das einigen diebische Freude, dass wieder Moslems unnötig schikaniert werden. Muss denn Unterdrückung immer erst einen Zenit erreichen, ehe man einsieht, dass es falsch ist und muss jede Interessengruppe dieselben Schikanen durchmachen, ehe sie die Akzeptanz erreicht?
.
Trump hat den Israelis einen Bärendienst erwiesen, denn eine erneute Destabilisierung der Region nützt keinem der Völker, die die Region für sich beanspruchen. Er weiß wie heikel der Hauptstadtstatus Jerusalems ist, will aber wieder mal seine harte Hand gegen Muslime zeigen. Ausbaden dürfen es andere... Vermitteln wäre die einzige Option gewesen, aber diese Aktion Trumps ist vergleichbar mit der Siedlungspolitik.

Spalten und Einen

Nur mal so ein dummer Gedanke:

mit diesem Schritt spalten die USA und Israel (denn einer alleine könnte diese Entscheidung ja nicht treffen), die internationale Gemeinschaft. Die Sinnlosigkeit der UN wird vorgeführt - oder besser gesagt, dass die UN eben nur dann wichtig ist, wenn sie tut was man will.
Das ist nicht schlecht. Es könnte dazu führen, dass verschiedene Staaten aus dem Fahrwasser der USA herauskommen und eigene Entscheidungen treffen (nicht Deutschland, da gibt es keine Hoffnung, aber andere).

Und dieser Schritt könnte zu etwas führen, von dem man dachte, dass es einfach nicht geschehen kann: sie könnte die muslimische Welt an einen Tisch bringen. Denn die Frage des Schicksals der Palästinenser - die eint sie.
Ob das für die "westliche Wertegemeinschaft" gut ist - keine Ahnung - aber für die Menschen in der Region kann es gut sein, wenn die Leute da unten miteinander reden und nicht mehr der Spielball anderer Interessen sind und sich gegeneinander aufhetzen lassen!

10:34 von stöberkarl

"Hamas und Iran werden sicher nicht tatenlos zuschauen
Vielleicht ist es das, was Donald Tumb will, um Saudi Arabien gegen Teheran aufzustacheln."

Vielleicht ist es Ihnen entgangen; aber auch SaudiArabien ist mit dem "Plan" von Herrn Trump und auch Israel nicht einverstanden. Und das, obwohl SA gute Beziehungen zu Beiden pflegt.

America First!!!

Dieser egomane, geschichtsvergessene, ungehobelte und und ungebildete Wüterich wird die Welt an den Abgrund bringen.
Mit Nordkorea wird das nichts, also sucht man sich die nächste "Baustelle" aus, da, wo es denn vielleicht leichter geht.
Wenn das so weiter geht - und, bedauerlicherweise, wird es wohl so weiter gehen, steuern wir auf eine Katastrophe zu.

O.K. - wir werden es nicht ändern. Wenn es dann aber zu dem absehbaren Knall kommt, dann doch bitte "America first!!!!!"

10:49, hammer

>>10:38 von Mark McWire
"versöhnliche Signale und versucht zu deeskalieren"

Also meinen Sie der Westen sollte die Schnauze halten und sich bestimmen lassen von radikalen die immer gleich mit Drohungen (Terror, Krieg) daher kommen ?

Nein Danke, Freiheit sieht anders aus!<<

Freiheit scheint für Sie die Freiheit, auftrumpfen zu dürfen, zu sein.

Ein sehr destruktiver Freiheitsbegriff, wenn es um das Verhältnis von Staaten untereinander geht. Er führt leicht mal zum Krieg,

@ hammer 10:49 Uhr

"... der Westen sollte die Schnauze halten und sich bestimmen lassen von radikalen...?"

Es geht nicht darum, als Alternative zur nun getroffenen Entscheidung von Trump bzw. generell, sich von Radikalen bestimmen zu lassen; auch nicht in dem Beitrag von Mark McWire, auf den Sie reagieren.
Es geht u.a. darum anzuerkennen, dass es unter Arabern, Palästinensern sehr viele Menschen gibt, die sich nach friedlichen Lösungswegen sehnen und mehr oder weniger aktiv Ausschau halten.
Öl ins Feuer zu gießen oder versuchen, mit den Gutwilligen aller Seiten Brandherde zu löschen, was meinen Sie, wäre im Sinne der Freiheit, für die wir im Westen stehen sollten?

Ohne Not provoziert!

Es geht übrigens Vieles: Israels Siedlungspolitik kritisieren und trotzdem gegen palästinensischen Terror zu sein. Das israelische Geschichtsverständnis von vor 2000 Jahre zurückzuweisen und trotzdem froh über eine Heimstatt für dieses Volk zu sein. Die Rechte der Palistinenser auf ein eigenes Staatsgebiet zu fordern, aber trotzdem keine "Juden ins Meer treiben" zu wollen.

Und jetzt kommt die USA und setzt ein völlig falsches einseitiges Zeichen. Richtig wäre eine Botschaft genau auf der Grenze zwischen West- und Ostjerusalem zu bauen. Und sich massiv für das Völkerrecht auf beiden Seiten einzusetzen. Aber so?

@ 10:53 von El Chilango

Nicht zu vergessen sind die amerikanischen Ureinwohner. Sie haben den Kontinent vor etwa 30000 Jahren besiedelt. Vielleicht bekommen sie ihr Land jetzt auch von Trump zurück...

11:17, tisiphone

Man kann Ihre vielen Worte eigentlich folgendermaßen zusammenfassen:

Trump hat uns einen Schritt näher zum nächsten Weltkrieg gebracht, und Sie gewinnen dieser Tatsache aus irgendwelchen Gründen, die vielleicht in Ihrer vehementen Ablehnung des Landes, in dem Sie leben, zu finden sind, positive Aspekte ab.

10:52 von Zenzen

"@El Chilango - Und was will uns Ihr Text sagen?
Sie vergessen nämlich zu sagen, dass die Islamische Welt diejenige ist, die am meisten unter Terror leidet und auch die Alliierten in vielerlei Hinsicht unterstützt bei der Terrorbekämpfung, ..."

Das ist User 'El Chilango' völlig egal, Für User 'El Chilango' gibt es keine guten Muslime, für User 'El Chilango' sind alle Muslime radikal.
Es ist auch völlig unerheblich, daß ein großer Teil der Konflikte in dieser Region durch "Weltverbesserer" wie GB und USA und auch Andere erst durch willkürliche Grenzziehungen entstanden sind.
Für User 'El Chilango' ist offensichtlich nur eine Sorte von Menschen unfehlbar: weiße Männer/weiße Frauen.

re albert

"Ganz sicher

gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen der "historischen Realität" hinsichtlich Jerusalem und der Krim, sonst würden die USA ja ganz sicher nicht diesen Schritt gehen !
Leider habe ich diesen Unterschied noch nicht so recht gefunden, liegt aber ganz sicher nur an mir ."

Mit bemerkenswerter Ironie diesen eklatanten Fall von Doppelmoral herausgearbeitet.

@ einzuschauer

wo kann ich nachlesen, daß die Palästinenser das komplette Jerusalem beanspruchen? So weit ich informiert bin, möchten sie OSTjerusalem. Daraus schließe ich, daß der andere Teil Jerusalems zu Israel gehören soll.
Danke schon mal für die Info!

re botschaftersarek

"Das Problem ist aber, dass der Tempelberg, der sowohl dem Judentum als auch dem Islam heilig ist, im Osten liegt. Es bringt meiner Ansicht nach nichts, hier auf einer Ost-West-Teilung nach den Grenzen von 1967 zu bestehen, sondern man muss den religiösen Gefühlen beider Völker gerecht werden."

Genau das wäre zwischen den betroffenen Seiten zu regeln. Einseitig Tatsachen schaffen ist genau das Gegenteil Ihrer Forderung: Beiden Völkern gerecht werden.

@um 10:00 von BWilaschek

Sie empfehlen einen Volkshochschulkurs zu diesem Thema. Wie lautet der Titel? Mich interessiert dieses Thema nämlich sehr. Wenn ein Volkshochschulkurs dazu umfassende Aufklärung bietet, um so besser. Ich bin nämlich Mitglied bei unserer ortlichen Volkshochschule. Gerne würde ich dann diesen Referenten unserer VHS empfehlen. Danke!

@ 10:36 von butrus.butrus

"Die Palestinenser haben einen einzigen Grund, warum sie das nicht wollen - sie anerkennen eigentlich den Staat Israels als solchen nicht (obwohl die dem Westen gegenüber etwas anderes proklamieren)."

Leider falsch. Die Palästinenser leben ebenfalls seit etlichen Generationen dort. Sie sollten die gleichen Ansprüche auf dieses Land besitzen und nicht enteignet und vertrieben werden.

11:07, cowboy8

>>Was mich wundert ist, dass die Palästinenser so viel drauf geben, was die USA anerkennt. Anscheinend akzeptieren sie, dass die USA sagen, wo es auf der Welt lang geht. Ansonsten könnte es ja reichlich egal sein, wo die ihre Botschaft haben.<<

Ich glaube, da sind die Palästinenser Realisten aus Erfahrung.

Denn daß die USA bestimmen, wo es auf der Welt lang geht, das erfahren sie seit Generationen am eigenen Leibe.

Es gab bis 1988 keinen

palästinensischen Staat. Dieser wurde 1988 von der PLO in Algier ausgerufen.
Die Juden leben seit über 3000 Jahren dort und es gab einen jüdischen Staat schon damals. So weit zur Geschichte.
Das Jerusalem israelisch wurde ist ein direktes Ergebnis des Sechs Tage Krieges den die Araber vom Zaum gebrochen haben. Das Ziel dieses Krieges war die Tilgung des Staates Israel und der Juden von der Landkarte.
Seit seiner Gründung wird Israel angegfiffen und wehrt sich mit recht. Würden wir auch machen.
Und Jerusalem ist die Hauptstadt Israels und des jüdischen Volkes.
Für die Palästinenser und alle anderen Muslime ist Jerusalem nur ein Feigenblatt um gegen Israel vorzugehen und ihrem Judenhaß freien Lauf zu lassen.
Auch die EU sollte sich den USA anschließen da es eine Zwei Staaten Lösung nie geben wird mit dem Islam.

Antisemiten, Rassisten und

Antisemiten, Rassisten und sonstige Menschenhasser, gibt es nicht nur in Israel und im Weißen Haus, sondern auch z.b. beim IOC (den Hütern Hitlers Erbes - der Olympischen Spiele) oder bei unseren Verbündeten in Saudi Arabien.

Das die Palästinenser sich da aufregen verstehe ich allerdings nicht. Es ist ähnlich sinnvoll wie die Aufregung der Juden im Deutschland der 30er Jahre. Besser wäre sie besorgen sich Israelische oder sonstige Staatsangehörigkeiten um dann in Israel zu leben.
Wer freiwillig auf der Opferseite lebt der will das wohl...

Charlottenburger

"Israel braucht Jerusalem als Hauptstadt überhaupt nicht, es hat Tel-Aviv und viele andere Städte"

Klar, Deutschland braucht auch Berlin als Hauptstadt überhaupt nicht, es hat Bonn und viele andere Städte...

Sie vergessen nur, dass West-Jerusalem völkerrechtlich Israel rechtmässig zugehört und das West-Jerusalem die Hauptstadt von Israel seit vielen Jahren in der Tat IST!

Wenn die Palästinenser wieder Krawalle machen wollen, dann nur deswegen, weil sie Israel nicht anerkennen WOLLEN und dass sie auch kein Frieden wollen (bzw. ja, sie wollen einen "Frieden" in dem Israel vernichtet wird). So denken 99% der Palästinenser und das muss man sich klar machen!

@karwandler

Genau das wäre zwischen den betroffenen Seiten zu regeln. Einseitig Tatsachen schaffen ist genau das Gegenteil Ihrer Forderung: Beiden Völkern gerecht werden.

Das sehe ich genauso. Sowohl Israelis als auch Palästinenser müssen sich bewegen!

Allerdings sehe ich Israel in der Pflicht, den ersten Schritt zu tun, nämlich bei Auslösung der unseligen Siedlungen im Westjordanland. Solange die existieren, braucht man über Jerusalem gar nicht reden.

@Ray 11:26

Ihr konstruktiver Beitrag gefällt mir.
Natürlich könnten auch die USA am Friedensprozess im Nahen Osten mitwirken aber nicht mit diesem Präsidenten, bei dem ich mittlerweile sowieso den Eindruck gewinne, dass es ihm nur um Verkäufe für die US-amerikanische Waffenindustrie geht. Politisch das Feuer anheizen und damit profitable Rüstungsgeschäfte machen. Hat in Saudi-Arabien genauso funktioniert wie in Süd-Korea. Da müssen doch auch mit Israel noch Geschäfte zu machen sein.

@Hallelujah

Für die Palästinenser und alle anderen Muslime ist Jerusalem nur ein Feigenblatt um gegen Israel vorzugehen und ihrem Judenhaß freien Lauf zu lassen.
Auch die EU sollte sich den USA anschließen da es eine Zwei Staaten Lösung nie geben wird mit dem Islam.

Erst den Judenhass beklagen und einen Satz weiter offenen Islamhass zeigen :-(

Isaak und Ismael haben sich am Grab Abrahams die Hände gereicht. Warum fällt das ihren Nachkommen so schwer?

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