Ihre Meinung zu: Paketdienste: Kostet Lieferung bis zur Tür bald mehr?

1. Dezember 2017 - 15:39 Uhr

Der Online-Handel brummt, vor allem vor Weihnachten. Millionen Pakete sollen, wenn es nach den Kunden geht, direkt an die Haustür geliefert werden. Die Paketdienste geraten an ihre Grenzen - und kündigen Preiserhöhungen an.

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Kommentare

Dann kommt also der Paketbote ....

zum Haus und wirft eine Benachrichtigung ein, dass das Paket im nächsten Paketshop abgeholt werden kann - eine gewaltige Erleichterung ... und die Betreiber der Paketshops werden sich bestimmt freuen, wenn sie die Schlangen vor den Türen sehen.

Wenn ich ein Pakete bekomme

bekommt der Fahrer/Fahrerin immer 50 cent - 1-2-5EUR. Je nach dem wie schwer er/sie zu schleppen hat.

Nicht der Aufwand ist gestiegen sondern die Menge.

und das lässt sich durch Einstellen von Zustellern beheben. Oder man senk den Eigenen Aufwand indem nur noch zu Paketshops geliefert wird.liest man die Kommentare auf den Facebook-Seiten der Paketdienste, wird man den Eindruck nicht los die Zusteller würden sich das klingeln bei den Kunden eh schon ersparen und nur noch zu den Shops fahren, so wird aus der Not eine Tugend...sauber fakt ist aber auch der die Zsutellereinen echt beschissenen Job haben, wenn die 50 cent zu deren Entlastung beitragen bezahl ich die gern.

Keine schlechte Idee

Vielleicht werden dann die Paketboten nicht mehr so ausgebeutet (naiver Wunsch) und vielleicht wird dann wieder mehr offline gekauft, was der örtlichen Geschäftswelt zu Gute käme, anstatt internationalen Konzernen, die keine Steuer bezahlen und ihre Angestellten schlecht.
Wer zum Paketshop latschen muss kann auch gleich ins Geschäft gehen.

Und 50 Ct. bringen niemand um.

Einverstanden!

Einverstanden,

Aber: Ich wünsche den Zustellern, von denen die allerallermeisten einen guten und teils schweren Job machen, daß das zusätzliche Geld auch zu 100% bei Ihnen ankommt!

Und sende hiermit auch noch ein großes Danke und ein großes Lob an alle Paketzusteller/Lieferanten!!

@15:45 von ex_Bayerndödel

"- eine gewaltige Erleichterung ... "

Hoffentlich wirkt sich dann die Erleichterung auch im Geldbeutel des Postkunden aus. Denn es werden Arbeitskräfte eingespart und vor allem Spritkosten.

Weniger Service heißt obligatorisch auch weniger Paketgebühr.

Warum gehen wir den Weg nicht...

... anders herum!? Wir unterteilen die Gebiete in kleinere Bezirke, in denen ein einziger Auslieferer für alle ausliefert.
.
Als die Post private Konkurrenz bekam, wurde uns mehr Service zu günstigeren Preisen versprochen. Bekommen haben wir schlechte bezahlte Angestellte, von Lieferdiensten verstopfte Straßen, misshandelte Pakete und jetzt dann bald Selbstabholung.

Was solls ...

Ich habe gerade 3 Pakete von Dhl bekommen, 1 Woche zu spät, fadenscheinig begründet ... und so geht das ständig mit Dhl ... und für diesen miesen Service auch noch extra bezahlen? Allerdings, wenn die mir garantieren würden, dass damit die vollkommen unterbezahlten Paketboten bezahlt würden, dann könnte ich es vielleicht einsehen. Aber Dhl gibt die Aufträge an Subs weiter, die sie möglichst wenig kosten ... und dementsprechend ist die Bezahlung der Paketboten ... und der Service ...

Betrug? Da werden Lieferungen per Stück bezahlt,

aber dieselben wenigen Boten und Zusteller werden pauschal bezahlt und ihre "Herrchen" verlangen vom Kunden noch mehr Geld?
Bei gestiegenen Sendungen wird auch mehr Porto eingenommen, für den Gewinn darf gern intensiviert werden, aber nicht zu Lasten von Zustellern und Kunden!

Wie wäre es, wenn die

Wie wäre es, wenn die Haustürlieferung z.B. 70 Cent mehr kostete, dafür die Fahrer aber auch mal einen anständigen Lohn für ihre stressige Tätigkeit bekämen?
Ich finde: Gut!
Wenn Alle mitmachten, kann auch niemand von Wettbewerbsnachteilen reden...und es erzähle mir niemand, dass das Geschäft insgesamt litte!

Die Paketdienste machen also mehr Umsatz....

... und müssen deshalb die Preise erhöhen ??

Wo haben die denn das 1x1 der Betriebswirtschaft gelernt?

ist doch heute schon so

Shop zu Shop Pakete sind bei vielen Paketdiensten jetzt schon billiger, am bessten finde ich persönlich die DHL-Paketboxen.....rund um die Uhr geöffnet zum versenden & empfangen.......nur manchmal überfüllt....

Alter Hut

UPS verlangt, solange ich mich zurück erinnern kann, bestimmt schon 20 Jahre, einen Zuschlag für die Zustellung an Privatadressen. Jetzt kommen die anderen halt auch drauf, dass die mehrfache Anfahrt mit Kampfpreisen unter 4 EUR nicht zu machen ist. Die Leidtragenden sind ohnehin die Zusteller.

@ ex_Bayerndödel

nun, bei uns machen die Fahrer es jetzt schon so, weil sie keine Zeit und verständlicherweise auch keine Lust haben, den ganzen Tag die Stiegen rauf- und runterzuhetzen. Hätte ich bei den üblichen Gehältern allerdings sicher auch nicht.
Man wird die Adressaten in Zukunft vermutlich nur noch per SMS oder Email verständigen. Das wird im Prinzip jetzt schon vielfach so praktiziert und wird dann halt obligatorisch so gehandhabt werden.
Wohl dem, der ein Smart Phone sein eigen nennt: das macht das Leben ja so einfach, bequem und angenehm - vor allem für jene, die damit quasi vom Sofa aus ihre Profitrate erhöhen können.

Der Taschenspielertrick

Der stetig wachsende Online-Handel sind doch für die Paketdienste kein Grund zur Preissteigerung. Sie verdienen doch daran, wenn sie mehr Pakete zustellen oder irre ich mich da? Die Zusteller werden keinen Cent davon sehen. Die Bosse werden ihren Verdienst aufstocken. Ich hoffe, dass die Versandhäuser entsprechend handeln.

Das Geschäft brummt. Nie

Das Geschäft brummt. Nie wurden mehr Pakete verschickt.
Logische Folge: Preise steigen und Service sinkt.

Kann mir das irgendjemand erklären?

Nein? Ich kann mir das auch nicht erklären.

Alljährlicher Horror

Da ich früher selbst im Logistikbereich gearbeitet habe, kenne ich den alljährlichen Horror um das Weihnachtsgeschäft zur Genüge.
Und erinnere mich auch noch daran, um wieviel früher zumindest der Privatkunde seinerzeit völlig normalst seine Pakete losgeschickt, bzw. seine Ware bestellt hat.
Daher mein Appell:
Wer nicht eh zu den Leuten gehört, die ohnehin am liebsten an Heilgabend vormittags in die Innengroßstadt fahren, um Geschenkpapier zu kaufen, macht allen in Verkauf und Logistik beteiligten Menschen das allergrößte Weihnachtsgeschenk auf Erden, wenn er ein bisschen großzügiger plant.
Und nicht auf den ohnehin schon allerletzten Drücker auch noch Express bestellt.
In diesem Sinne: Eine frohe, besinnliche und vor allem streßfreie Weihnachszeit.

Ich möchte ja nicht in der Vergangenheit schwelgen

aber als es noch die gute alte Post war, die sich um Pakete kümmerte, war es jeweils ein fest angestellter Paketbote, der einen bezirk bearbeitete. Wenn man dies auf die heutige zeit adaptieren würde, so hätten wir sicherlich einen erheblich preiswerteren und zuverlässigeren Service. Aber man musste ja im neoliberalen Zeitalter alle staatlichen Betriebe schleifen und sie dann an private Gewinnmaximierer verscherbeln. Da bleibt der Service natürlich auf der Strecke. Kann man übrigens auch bei ehemaligen staatlichen Wohnungen, Energieversorgern, Briefzustellern, der Bahn usw. sehen.

Sollen die Paketdienste doch

ein dichtes Netz von Packstationen aufstellen.

Wenn diese im Umkreis von 1 km erreichbar sind, hole ich mir meine Pakete dort eben bei Tag und Nacht selber ab.

Haha

na das ist ja mal eine überaus ein erstaunliche Erkenntnis zu der man dort gelangt ist. Das hat auch bestimmt gar nichts damit zu tun dass man erst vor wenigen Tagen grandios dabei ertappt wurde Menschen wie Sklaven zu halten und über getürkte "Arbeitsverträge" bis auf das letzte auszubeuten. Mindestlohn Fremdwort, Betrug am Sozialversicherungssystem, Lieferfahrzeuge in äußerst fragwürdigem Zustand und so weiter..... siehe WDR Berichterstattung. Und jetzt stellt man fest das man zu billig ist. Selbst Schuld würde ich sagen. Wer meint er müsse über Jahre Preise anbieten die nie und nimmer auskömmlich sein können, nur um die Mitbewerber zu unterbieten der soll sich doch nicht wundern.
Natürlich wurde das nur auf dem Rücken der Fahrer ausgetragen. Und jetzt droht der gesetzliche Mindestlohn durchgesetzt zu werden, da müssen halt realistische Preise her. Fragt sich nur ob davon auch nur ein Cent bei den Lohnsklaven ankommt. Ich denke nicht.

Umweltfrevel vom Feinsten

Statt ehemals ein Paketfahrzeug, fahren jetzt 5 die gleiche Strecke ab. Jetzt soll dann jeder, der ein Paket erwartet, einzeln zur Sammelstelle fahren und seine Pakete selbst abholen!? Da freut sich die CO2-Billanz!!

da wird sich der lokale Einzelhandel freuen

da wird sich der lokale Einzelhandel freuen, die Masse der Kunden wohnt nicht in Großstädten!!!

Für mich z.B. ist das nächste Depot von Hermes oder GLS ca. 25km entfernt.

Da bekomme ich alles was ich brauche beim Händler in der Nähe, also Einzelhandel, Baumarkt, Elektronik, Outlet usw. im Umkreis von 8km.

Gruß kurt(imwald)

@Franz.Graumann

Habe ich in meiner Area wieder sein lassen. Zu oft bin ich an die Paketbox und dann war die Box der Meinung, ich hätte einen Brief bekommen, öffnete das Brieffach. War natürlich auch leer und von meinem Paket keine Spur.

Begründung jedes Mal "Da hat der Zusteller wohl falsch gescannt" und die Pakete wurden irgendwann, nach Wochen, zugestellt.

Nie wieder.

Paketfahren ist wie Taxifahrern. Auf koerperlichen Verschleiss geeicht und unter Adrenalin. Das ganze Buisiness ist eine einzige Schande. Wenn man nicht wenigstens im Transporter sein eigener Herr waere, wuerde das keiner lange machen. Vermutlich. Subunternehmer sein ist nur eine Steigerung des Thrills.

@ksekot

"Die Paketdienste machen also mehr Umsatz und müssen deshalb die Preise erhöhen ?? Wo haben die denn das 1x1 der Betriebswirtschaft gelernt?"

Nur weil man den Umsatz gesteigert hat, also das Unternehmen gewachsen ist, hat man noch lange kein Geld verdient. Nur ist diese Logik vielen BWLern und Managern, die das 1x1 der Betriebswirtschaft gelernt haben, schon zu hoch.
Air Berlin ist auch immer schön gewachsen - mit welchem Ergebnis?!

Merkwürdige Forderungen

Genau genommen haben alle Paketdienste außer DHL verschlafen, die Infrastruktur auszuweiten. Ich lasse mir selten an die Haustür liefern, da ich keine Lust habe, zu warten bis ein Zusteller kommt. Da sind Shops schon eine feine Sache. Oder bei DHL eben auch die Packstationen.
Aber genau hier haben die Paketdienste allesamt eklatant versagt. DHL hat seine Packstationen schon seit sehr langer Zeit. Nur sie haben zu wenige davon bzw. das was sie da haben, ist in vielen Fällen zu klein. Ich finde, wenn die Paketdienste mehr Geld haben wollen, sollen sie auch in die Infrastruktur investieren. Mehr Shops und Abholboxen wie DHL. Plus: bei so manchem Anbieter graut es einem schon, wenn man da die Tür aufmacht. Dunkel, verraucht, vollgestopft mit Tinnef und Alkohol und auch das Personal sieht gelegentlich nicht vertrauenserweckend aus. Und so mancher Shop hat kaum Kapazitäten, was die Pläne scheitern lassen könnte. Manche haben nicht mal einen Quadratmeter Platz für Pakete.

Also ich verstehe

das nicht ganz, wenn so viel Pakete zu befördern sind dann haben die jeweiligen Firmen auch größere Einnahmen die Sie sich in die Tasche stecken und nicht durch zusätzliche Einstellungen ausgleichen.
Außerdem könnten Sie ja auch die Mitarbeiter besser bezahlen für Ihren Stress.
Davon ist keine Rede, auf dem Land gibt es kaum Shops wo man sein Paket abholen könnte und alle Jahre sind die Lieferungen ja auch teurerer geworden.
Hat also wenig mit der der zusätzlichen Menge zu tun, die schlägt sich nämlich in zusätzlichen Gewinn um.
Hier geht es um Gier und den Gewinn lieber behalten als Arbeitskräfte einzustellen.

Und ich versende immer DHL und ein 10 Kilo Paket kostet 10 Euro, dann schaut mal rückwärts wie die Preise sich bewegt haben für ein 10 Kilo Paket.

Also die Erklärung das der Preis steigen muss weil viel Umsatz und Gewinn ist kann wohl niemand nachvollziehen.
In der Regel wird es dadurch billiger bei Marktwirtschaft und schafft Arbeitsplätze.
Nur in Deutschland anders ?.

Gruß

re ex-bayerndödel

"die Betreiber der Paketshops werden sich bestimmt freuen, wenn sie die Schlangen vor den Türen sehen."

Das Abholen im Paketshop wird sowieso nicht mit den kleinen GEinzelahndelsgeschäften gehen, die jetzt nur den Paketeingang machen.

Wie im Artikel schon steht werden dann Konzern-übergreifende Abholzentren fällig. Das wird wegen der Parkplätze nur auf der grünen Wiese in den Einkaufszentren gehen.

... verstehe ich nicht ...

Wenn denn sooooo viele Pakete verschickt werden, dann müsste doch auch sooooo viele Euro Versandgebühr dadurch erwirtschaftet werden. Wenn sich ein Paket rechnet, warum dann 10 nicht mehr? Müssten sich nicht eigentlich eher höhere Gewinne erwirtschaften lassen wenn der Umsatz steigt?

Ratlos ...

Ich sehe kein Problem

Jeder Paketdienst kann den Preis verlangen, den er für angemessen hält.
Solange, trotz Hinweis auf eine gewünschte Gesamtlieferung, immer noch drei einzelne Pakete versendet werden, ist viel Spielraum im Preis.

Liefergeld

Nur wird der Pakebote nichts davon haben, denn das zusätzliche Geld steckt sich das Unternehmen ein, wie bei anderen Dingen ebenfalls, es ist nur eine billige Begründung.

Betriebswirtschaftlich sehr kurios

Man fasse zusammen:
1. Erhöhter Umsatz durch gestiegene Mengen
2. Erhöhter Gewinn durch diese gestiegenen Mengen.
3. Daraus folgt für die Paketdienste eine Erhöhung der bisherigen Kosten für die Kunden.
4. Dies bedeutet nochmals Gewinn für die Paketdienste.

Eigenwilliger kann dieser Vorgang zu Gunsten der Paketdienste nicht ausgelegt werden.

das kann ich absolut nachvollziehen

Wenn ich bei einem Versandhändler wiederholt bestelle, muss ich auch einen Aufschlag bezahlen, weil dieser mit mir ja mehr Aufwand hat, als würde ich nur einmal bestellen.

Und wenn ich dreimal die Woche zum Bäcker gehe, kostet mich das Brot auch mehr, als würde ich nur einmal einkaufen. Schließlich muss er dreimal mein Geld in Empfang nehmen.

Also ich finde, man sollte erst einmal den DPD keine Pakete mehr übergeben, damit die sich einmal ausruhen können. Und auch Hermes sollte eine Pause bekommen. Einfach mal alles über einen anderen Dienstleister verschicken. Wer kennt nicht den Stress, den zum Beispiel die DPD-Fahrer haben. Das Paketauto bremst vor einem, dann kommt der Warnblinker und zeitgleich geht die Tür auf und der Fahrer springt heraus. Nein, da ist nichts passiert. Er hält halt wie üblich in zweiter Reihe.

Und ich werde mich morgen gleich beim ersten Paketlieferanten entschuldigen, dass ich seinen Arbeitsplatz erhalte.

Mehr kreative Ideen

Personal, das tatsächlich das richtige Haus findet: 2 Euro Aufschlag
Treppen steigen, je Stockwerk und Kilogramm Paketmasse: 50ct
Klingeln statt behaupten "war keiner da": 3 Euro
Karte einwerfen, wenn wirklich keiner da war: 1 Euro

Ich behaupte seit Jahren, dass dieser Post-Ableger "Du Holst's Lieber" heißt. Liefern ist jedenfalls Glückssache.

Ich habe gar nichts dagegen, dass anständige Leistung auch anständig kostet. Nur, wenn ich Pakete bekomme, kann ich meist ja nicht wählen, wer es bringen soll, und die Versandkosten muss ich so oder so tragen. Dann hätte ich auch gerne den "Service", das Paket auch zu bekommen...

16:07 Sehr-Gescheit

"Weniger Service heißt obligatorisch auch weniger Paketgebühr"
Die meisten Pakete kosten für Empfänger nichts, die Pakete können sogar kostenlos zurückgeschickt werden.
Ich würde es begrüßen wenn Pakete automatisch zur nächste Paketstation oder Paketshop gebracht werden. Bin ich sicher das ICH meine Pakete empfange.
Die Arbeitskräfte können dann im Paketshop hinter der Theke stehen, und Spritsparen heißt CO2 sparen, ist also positiv.

Und auf dem Dorf?

Was ist mit Dörfern ohne Shop? Alte Menschen? Unzureichende öffentliche Verkehrsmittel für Leute ohne Führerschein? Die haben dann Pech gehabt und zahlen mehr. Nun ja, 50 Cent sind zwar bei den aktuellen Preisen auch nicht mehr die Welt. Anderer Seits ist es schon dreist, dass die Beförderer von Paketen sich beschweren, dass sie Pakete befördern müssen.

@ Erleuchtung

"Zu oft bin ich an die Paketbox und dann war die Box der Meinung, ich hätte einen Brief bekommen, öffnete das Brieffach. War natürlich auch leer und von meinem Paket keine Spur."

oh solch schlechte Erfahrungen habe ich nie gemacht.........ich denke die Box ist ne gute Idee, wenn natürlich der Kurier als wahrscheinlich SUB_SUB_SUB Unternehmer pfuscht...........

es ist eine Sache des Auftraggebers

Wenn ich ein Paket verschicke, dann gebe ich dem Dienstleister einen Auftrag. Und entsprechend seinem Tarifmodell kostet mich der Auftrag einen Betrag X.

Ich kann also entscheiden, wie der Auftrag aussehen soll. Beauftrage ich eine Zustellung an der Haustür, kann ich zumindest sicher sein, das der Paketbote kurz anhält um die Benachrichtigung in den Briefkasten zu werfen. Oder ich zahle gleich weniger und beauftrage die Zustellung an einen Shop, der in Deutschland eigentlich Geschäft heißt.

Und wenn ich noch ein bisschen nachdenke, dann frage ich den Empfänger, wie er es denn gerne hätte. Und je nachdem, ob ich verkaufen möchte, oder lieber die Konkurrenz, werde ich mir überlegen, ob ich diesen Betrag umlege.

Im Endeffekt werden die großen Versandhändler nicht einen Cent mehr bezahlen, sondern eher drohen ihr Potential zu verlagern. Also bleibt dieser Mehrbetrag, und den haben die sicher unter sich schon ausgemacht, wieder einmal beim kleinen Versender hängen.

Frohe Weihnachten.

um 17:14 von hut

》》..das kann ich absolut nachvollziehen...《《

in meinen Augen reichlich sarkastisch ignorieren Sie die mieserabelsten Arbeitsbedingungen der Zusteller. Diese gehen teilweise nicht mal mehr aufs WC mangels Zeit und verrichten Ihre Notdurft im Wagen in Behälter.

Weiters zum Artikel.
Das die Zusteller erst nun nach zentralen Depots rufen , verwundert schon. Schliesslich handelt es sich um Logistiker!

LLAP

Nicht nachvollziehbar.

Natürlich könnte jedes Gewerbe höhere Einnahmen brauchen und z.B. mit gestiegenen Ausgaben läßt sich das ja auch meist begründen.

Durch höhere Paketzahlen besser ausgelastete Auslieferfahrzeuge erhöhen jedoch die Effizienz (weniger Fahrzeit zwischen Auslieferungen) und senken die Kosten pro Paket.

Naja. War wohl ein Fehldruck im Ausredenkalender :)

Kostet Lieferung bis zur Tür bald mehr?

Mehr Pakete bringen mehr Umsatz, also mehr Einnahmen. Sollen jetzt die Kosten wieder auf den Verbraucher umgesetzt werden oder sollen die Verbraucher weniger bestellen?

Es ist nur zu hoffen, ...

... dass der Markt der Zusteller sich bald genauso bereinigt wie der der Billig-Airlines und Fernbusse. Brauchen wir (in alphabetischer Reihenfolge und nicht vollständig) wirklich DHL, GLS, Hermes, UPS, TNT, ..., die sich über kurz oder lang gegenseitig in einen ruinösen Wettbewerb treiben?

Vielleicht wird es dann für die Endkunden teurer, aber die Preise sind dann ehrlicher als heute.

Davon wird auch die Umwelt profitieren, denn statt 5 Sprintern sind vielleicht nur noch 1-2 unterwegs, die Waren ausliefern und die Hälfte davon wieder als Retouren abholen.

Und vielleicht profitiert sogar der lokale Einzelhandel.

Hoffen wir das Beste!

Also ich möcht mal

eine Lanze für die Zusteller brechen.
Die waren, egal welcher Dienst, bisher immer höflich und zuvorkommend.
DHL kündigt die Auslieferung auch über e-mail an und ich kann bei Abwesenheit bestimmen, wo das Paket deponiert werden soll (Garage, Terrasse, Nachbar).
Es gibt natürlich auch schwarze Schafe.
So hat mein Freund, der auf ein Paket wartete, durch das Fenster beobachtet, wie der Zusteller (DHL) ausstieg, die Abholkarte in den Briefkasten warf, und wegfuhr.,
Das gibt es auch.

Verstopfung

@Franz.Graumann

"(...) .......nur manchmal überfüllt...."

Genau. Und Sie liefern in Ihrem Kommentar ja auch gleich einen guten Tipp mit, wie das Problem mit den Packstationen in den Griff zu bekommen wäre (= mehr Gelegenheiten für Selbstabholer schaffen).

Wenn man bedenkt, dass die Paketflut mitsamt all ihrer "Nebenwirkungen" für Mensch und Umwelt (gerade auch für die Boten, die, nachdem erst sie durch die halbe Stadt gefahren sind - und ganz nebenbei die Straßen verstopfen, oft mühsam nach richtiger Hausnummer/Klingelschild fahnden müssen - um dann doch tagsüber niemanden anzutreffen) immer mehr anschwillt, muss man sich, was Alternativen zur Haustür-Zustellung angeht, dringend etwas Sinnvolleres einfallen lassen.

Dazu, wie sich die ganze Paketflut selbst eindämmen ließe, übrigens auch.

Neben mehr Packstationen und Paketshops wären z.B. übers Internet organisierte und gesteuerte Nachbarschaftsinitiativen zur Entgegennahme von Sendungen ebenfalls eine überlegenswerte Alternative

Mehr Pakete - mehr Aufwand

Okay, klar, aber ich bezahle pro Paket, also steigen die Einnahmen linear zur Anzahl der Pakete. Der Zulieferer muss aber nicht unebdingt jedes einzeln fahren ...es bleibt als mehr übrig.
Der Gewinn steigt ... aber man will mit der Begründung, dass mehr reinkommt die Preise erhöhen?
Absurder gehts nicht mehr.
Es sind grade die Paketdienste, die von der Zunahme des Onlinehandels profitieren, nun spielen sie sich als Opfer auf?
Halte die ihre Kunden für völlig meschugge?

Meine Erfahrung ist schon so

Mir ist es bei den letzten 10 Paketen schon passiert das die Hälfte von vornherein zum Paketshop gebracht wurden und nicht zu mir. Ich hatte nämlich alles in der Woche bestellt wo ich den ganzen Tag zu Hause war, weil krank.

Viele Paketfahrer machen sich doch gar nicht mehr die Mühe einen zu besuchen sondern fahren gleich den einfacheren Weg zum Paketshop.

Paketdienstleister sind seit einiger Zeit, zumindest bei uns, das Letzte. Daher kaufe ich Alles was geht nur noch vor Ort im Geschäft. Hilft nebenbei der Kommune. Wenn ich eh in die Stadt zum Abholen muss kann ich es auch gleich dort kaufen. So viel billiger ist es Online auch nicht immer. Bei Elektronik gibt es ja die bekannten Ketten.

Nach dem Ärger habe ich auch AMAZON PRIME gekündigt. Der Vorteil mit der schnellen Lieferung ist schon lange weg weil die Pakete ewig unterwegs sind. AMAZON verweist dann imer auf den Paketdienst und man soll sich dort melden. Ehrlich dann kann sich es auch sein lassen und spare im Endeffekt Geld.

Die Auslastung der Auslieferfahrzeuge ...

... ist nicht das Problem, sondern die Auslastung der Fahrer*innen. Wenn die (und das ist realistisch) 150 (und mehr) Stops pro Tag machen und pro Stop nur 2 Minuten warten müssen, sind das schon 5 Stunden reine Wartezeit. Dazu kommt dann noch Ware vom Depot holen, Retouren zurückbringen, zum Kunden fahren, evtl. Parkplatz suchen etc. . Da geht irgendwann einfach nicht mehr. Und das, um 150 Päckchen auszuliefern, von denen viele weniger als 1 kg wiegen.

Warum zustellen

Der Kund kann doch die Sendung in Rewe, Lidl, Aldi usw. abholen.
Beim Einkauf von 20€ gibt es dann das Porto zurück.
Sendung bis zur Haustür können dann auch etwas teurer sein.

Den stationären Einzelhandel ...

...wird's freuen!

re juefie

"Viele Paketfahrer machen sich doch gar nicht mehr die Mühe einen zu besuchen sondern fahren gleich den einfacheren Weg zum Paketshop."

Unsinn. Weder DHL noch DPD noch Hermes haben mir jemals ein Paket NICHT zu Hause abgeliefert.

Wenn Sie mal schlechte Erfahrungen gemacht haben lassen Sie Ihren Frust nicht gleich an der ganzen Branche aus.

@ 17:31 von - LLAP -

Sie sind jetzt bitte nicht so naiv und glauben, dass von Preiserhöhungen oder Zuschlägen auch nur ein kleinster Teil beim Ausfahrer ankommt.

Das die Arbeitskräfte bis auf´s Letzte ausgebeutet werden nimmt insbesondere die Regierung billigend in Kauf.

Das aber die Paketdienstleister eine meiner Meinung nach bereits beschlossene Tariferhöhung mittels Zuschlag jetzt durch die Presse langsam rechtfertigen wollen, indem diese die öffentliche Meinung dahingehend manipulieren, dass der Paketempfänger zuhause ein ganz asozialer ist, dass ist mehr als dreist.

Daher sollten die einfach weniger Pakete bekommen, damit sie ihren Stress abbauen können.

16:07 von Sehr-Gescheit

@15:45 von ex_Bayerndödel

"- eine gewaltige Erleichterung ... "

Hoffentlich wirkt sich dann die Erleichterung auch im Geldbeutel des Postkunden aus. Denn es werden Arbeitskräfte eingespart und vor allem Spritkosten.

Weniger Service heißt obligatorisch auch weniger Paketgebühr.
///
*
*
Können Sie sich nicht erinnern, wie das damals nach dem geforderten Wassersparen ausging?

Paketzusteller sind nicht zu beneiden

Die Arbeit eines Paketzustellers ist keine, die ein Mensch freiwillig - in diesem Stress und Zeitdruck - auf sich nehmen würde, wenn er nicht wegen der Not eine Arbeit zu haben müsste.

So schön, bequem und sparend Online/Internet ist - die Geschäfte, die man von damals noch kannte, werden immer weniger. Nun ja, mit dem Porto zahlt man es wieder drauf, was man vor Ort nicht sparen kann. Aber nimmt man alles zusammen, erscheint mir die zunehmende Tendenz (wie nennen wirs bloß? Kapitalismus?) wie ein überflüssiger Klotz am Bein. Am Ende hat sich nicht viel geändert, nur dass es schwerer wird für die, die das System tragen (auch wir als Käufer, die kaputt gehende Waren kaufen, Stichwort Obsolezenz).

Ich bin entsetzt....

..... , das hier einige Foristen nur darauf schauen, dass möglichst BILLIG Pakete von A nach B befördert werden.

Keine Rede davon, dass Zusteller bessere Arbeitsbedingungen erhalten sollen. Hauptsache ...schnell schnell ...mit Geiz ist geil.

Am Ende ...meine lieben Freunde... habt Ihr alle euren monatlichen Beitrag in den Aktienfonds für Eure Rente in Unternehmen investiert, die genau auch Eure Arbeitsbedingungen über Rationalisierung soweit durchkaizen (zu deutsch optimieren), dass an diesem Ende Ihr zu 100% ausgelastet seit, was auf Dauer nur Maschinen auhalten, oder Ihr erhaltet irgendwann nach Jobverlust Hartz, Stütze oder vielleicht irgendwann Grundeinkommen, damit Ihr weiter konsumieren könnt.
Die Fahrer sind nicht zu beneiden, denn sie ...rennen..tennen..rennen....und wir alle sollten den Hut ziehen vor Menschen, die dabei auch noch freundlich sind.

LLAP

Zeit für die Blutgrätsche.....

.... Ich bin selbst in der Branche Spedition, etc. die MArgen sind ob des Preiskampfs seit Jahren im Keller. Ich sag immer "Lernt nicht mehr Speditionskaufmann, macht Immobilienkaufmann, da braucht ihr weniger Wissen und kriegt tolle Provisionen"! Ein Container von China nach Hamburg 300 Euro. Ein Container von Hamburg nach Hannover 400 Euro. Ich meckere auch das mei Paketbote nicht kommt aber für die Preise die angeboten werden geht das einfach nicht mehr......

Am 01. Dezember 2017 um 18:17 von hut

》》...@ 17:31 von - LLAP -
Sie sind jetzt bitte nicht so naiv und glauben, dass von Preiserhöhungen oder Zuschlägen auch nur ein kleinster Teil beim Ausfahrer ankommt.《《
Lesen Sie bitte genau, das habe ich nicht geschrieben. Und über Preiserhöhungen werden selbstredend auch Lohnerhöhungen gedeckt. Wie kommen Sie darauf das das anders wäre?

Erklären bitte ihren nachfolgenden Sarkasmus:
》》Und ich werde mich morgen gleich beim ersten Paketlieferanten entschuldigen, dass ich seinen Arbeitsplatz erhalte.《《
Diese Äußerung ist doch nicht zielführend. Die Fahrer sind doch das letzte Glied in der Hierarchie der Logistiker. Zumindest das hatten Sie ja in Teilen in Ihrem Kommentar auch angedeutet.
LLAP

Eigentlich auch wieder typisch....

....jeder beschwert sich über die Bezahlung der Zusteller! Aber möglichst soll jedes Paket nicht mehr als 1 Euro kosten.
Wie verlogen ist diese Gesellschaft eigentlich?

teurer Boom?

Wenn das Geschäft boomt, kann man doch normalerweise die Preise senken.
Rechenbeispiel.
100 Pakete pro Tag mit 20,- je Sendung bei einem Lohn von 120,- pro Tag bringen dem Unternehmen 1.880,- pro Tag.
Bei doppelter Menge mit zusätzlichem Fahrer bleiben dem Unternehmen 3.760,- pro Tag.
Außerdem werden die Fahrer gehetzt und verteilen pro Nase mehr Pakete.
Aus welchem wirtschaftlichen Grund müssen da Preise erhöht werden?
Auch wenn die aufgestellte Rechnung extrem vereinfacht ist, ist klar, daß der Gewinn doch steigt, wenn mehr Aufträge kommen.
Lösung: Egal, wie sich was verändert, es wird immer so dargestellt, daß Preise erhöht werden müssen. Es ist eine Chance dafür.
Daß diese Kartonverschieberei unanständige Ausmaße annimmt, ist was anderes. Vor allem die leichtfertig in Kauf genommenen Rücksendungen sollten aber eingedämmt werden.

Porto der Händler nur zu nidrig

Liegt daran das viele Händler bei 10 Kilo nur 2,50 bezahlen auch wenn sie dafür von den Kunden z.b 6€ oder manche sogar 12€ verlangen, davon haben aber die Zustellfirmen nichts. Schon nicht so kleine bezahlen nur Teilweise 2,50€ will nicht wissen was z.b Otto für Preise hat wahrscheinlich um einiges noch weniger was sie bezahlen. Denke aber die meisten Händler werden auch falls sie jetzt mal eine preis Erhöhung bekommen sollten sie dennoch weitergeben wollen den guten und einfachen Zusatz verdienst ja sicher behalten.

Regionale Unterschiede?

Mir scheint, das hängt stark davon ab, wo man wohnt. Je kleiner der Ort, je überschaubarer der Zustellbezirk, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß Pakete tatsächlich dem Empfänger an der Wohnungstür übergeben werden.

In Berlin häufen sich seit einiger Zeit aber die Berichte, in denen mit unterschiedlichsten Begründungen Pakete nur noch im Ausnahmefall bis zur Wohnungstür gebracht werden. Und ich habe den Eindruck, da tut sich DHL ganz besonders hervor. Von der Behauptung, meine Adresse sei nicht existent, mich gäbe es im Haus unter meinem Namen nicht, bis zu "nicht angetroffen" (nur noch im Ausnahmefall mit Nachricht, denn die kommt 2-3 Tage später mit der gelben Post- WENN überhaupt), um nur einige Beispiele zu nennen.

Andererseits: Bislang ausgesprochen gute Erfahrung zB mit Amazon Logistics.

Kann es sein, daß diese "Lieferprobleme" von langer Hand vorbereitet wurden, um die Kundschaft weichzuklopfen für die jetzt in Aussicht gestellten kostenpflichtigen "Zusatzleistungen"?

@ 18:44 von - LLAP -

Jetzt müssen wir mal zwei Dinge voneinander trennen.

Zum einen ist ein Paketdienst ein Konzern im ganzen. Dieser besteht aus vielen unterschiedlichen Mitarbeitern. Für mich als Versender oder Empfänger ist das für die Betrachtung hier egal. Die Veröffentlichung lautet, dass eine Lieferung an die Haustür mehr kosten soll, weil der Aufwand höher ist. Das ist eine Umkehrung der Logik. Die Lieferung ist in Deutschland und weiten Teilen Europas immer an die Haustür. Wenn diese an eine Shop zum Abholen erfolgt, dann muss es entsprechend dem geringeren Aufwand auch weniger kosten. Somit ärgert mich die Argumentation, denn es geht nicht um Kompensation von Kosten, vielmehr um Gewinnmaximierung. Denn so müsste ich bei drei, fünf oder zehn Paketen den Aufschlag auch entsprechend oft bezahlen, auch wenn nur einmal angefahren wird.

Das andere ist die menschliche Seite der ausgebeuteten Arbeitnehmer. Dies muss auch geändert werden, hat aber hier nichts damit zu tun. Eine Vermischung lenkt ab.

Da insbesondere DPD ohnehin selten klingelt

hätte ich überhaupt nichts dagegen, beim Kiosk abzuholen.

Es ist ärgerlicher, lange auf den Zusteller zu warten, der sich dann doch nicht bequemen möchte, zum Haus zu laufen, als selbst den Weg zum Depot zu nehmen.
Regelmäßig sind das Läden, an denen man ohnehin vorbei kommt.

Außerdem spart das CO², Abgase und Feinstaub :-) - zumindest wenn man zu Fuß oder per Fahrrad zum Abholen kommen kann. Bei uns ist alles mit max. 20 Minuten Fußweg erreichbar und das halte ich - wenn es nichts Schweres ist - für zumutbar.

Verlogen?

Ja, sicherlich.

Nur: Wo um alles in der Welt habe ich als Privatkunde bzw. als Kleinabnehmer denn die Chance, ein Päckchen oder Paket für max. 1 € loszuschicken. Ohne jetzt in die Listen gesehen zu haben, weiß ich aus Erfahrung, daß im Regelfall nichts unter 5-6 € geht.

Die Arbeitsbedingungen für die große Mehrheit der Zusteller sind unglaublich- schlimm!
Mir tun diese Menschen leid. Ich bewundere die, die es dennoch schaffen (ja- es gibt sie immer noch!), dabei freundlich aufzutreten.
Sie sind für mich auch nicht der Kern der Problems, sondern ebenso Opfer des Systems, wie ich als Kunde es bin.

Und von diesen geplanten zusätzlichen Gebühren werden die ohnehin keine Cent sehen. Ich gehe mal davon aus, daß die Ertragslage so mies ist und ide bedauernswerten Aktionäre so sehr gepampert werden müssen, daß für die, die die wirkliche Arbeit leisten, leider nichts mehr bleibt. Wäre nicht das erste Mal in diesem Land ...

Für Lohnerhöhungen gern...

Die Arbeit eines Paketboten ist sicherlich gruselig. Allerdings sind das auch die Erfahrungen mit diversen Paketdiensten. So z.B. ein 3. Zustellversuch, bei dem ich schon an der Straße wartete damit ich mein Paket auch wirklich bekomme. Der Transporter nähert sich, verlangsamt die Geschwindigkeit - und beschleunigt wieder (kein Parkplatz, Nieselregen).
5 min später wird die Sendungsverfolgung aktualisiert - Kunde nicht angetroffen.

Wenn derartiges durch eine Erhöhung der Preise der Vergangenheit angehört zahle ich es gern.

Allerdings - beim letzten Streik von Verdi wurden viele der Forderungen durchgesetzt, ausgerechnet auf das Weitergeben der Aufträge an Subunternehmer wurde jedoch als Forderung verzichtet - dadurch wird der Service sicherlich nicht besser.
Sicherlich kann man den zahlreichen aufgegebenen Geschäfte in der Innenstadt betrauern. Dazu gehört aber auch der meist furchtbar nervige Weg dorthin, es folgt die Suche nach einem Parkplatz.
Das vermisse ich nun gar nicht

Die Zusteller sollen durch Roboter ersetzt werden

Deswegen gibt's die Pläne die Lieferung direkt ins Haus nach und nach einzustellen, denn so etwas kann man schlecht automatisieren.

Die Lieferung in vordefinierte Abholstationen sind dagegen sehr gut automatisierbar.

Im digitalen Zeitalter sollte das alles deutlich einfacher sein!

Gerade die Forderung von Hermes, Paketdienst-übergreifende Paketstationen zu errichten, halte ich für sehr, sehr wichtig.

Im ländlichen Bereich und für schwerere Pakete (>15 kg) sollte man weiterhin die Lieferung an die Haustür als Standard beibehalten (nicht jeder hat ein Auto und so ein Paketzentrum könnte auch in Städten schon mal einen Kilometer entfernt liegen...), aber der ganze Rest gehört in ein Paketzentrum zugestellt und die Zustellungsbenachrichtigung sollte digital erfolgen. Wer sich der digitalen Zustellungsbenachrichtigung verweigert (also wer selbst heute noch sagt, er braucht kein Handy für SMS und co.) oder den Sonder-Service der Haustürlieferung möchte muss dann eben 1-2 EUR mehr zahlen (das betrifft vor allem die Älteren... aber auch die sollten sich langsam wirklich mit dem Gedanken anfreunden, dass das Handy heute so zum Standard gehört, wie das Telefon von 50 Jahren - und wer keines will, hat halt den Nachteil zu tragen).

Ich bin ohnehin meist nicht zu Hause

wenn der Paketmensch klingelt, und finde dann meist eine Benachrichtigung vor, mit der ich das Paket dann abholen muß. Blöd ist nur, daß es bei den meisten Abholungsstellen, insbesondere bei der Post, keine hinreichenden Parkmöglichkeiten gibt, und man dann auch noch das Paket weite Strecken durch den Regen schleppen und Parkgebühren zahlen muß.

anders muss man es sehen

Es wird keiner gezwungen Zusteller zu sein!
Mein Chef will auch mehr Gewinn und ich bekomme auch nicht mehr.
Ergo warum soll ich für den Zusteller bezahlen.
Geiz ist Geil, weil ich auch nicht mehr bekomme.

Ok

Wenn den Fahrern zu Gute kommt, gerne!

@16:00 von dr.bashir

Wer zum Paketshop latschen muss kann auch gleich ins Geschäft gehen.

Nicht für alles, was per Paket kommt, gibt es auch einen lokalen Händler. Und falls es einen gibt, ist der in seiner Auswahl häufig sehr eingeschränkt, und hat nicht das Gewünschte.

Gut finde ich, und nutze das auch gerne, wenn ich eine Riesenonlineauswahl habe, und das Bestellte dann beim lokalen Händler abholen kann (sofern ich es transportieren kann). So hat der Händler was davon (seine Marge) und ich auch, denn ich habe im Falle eines Falles einen, dem ich das defekte Teil vor die Füße werfen kann.

@17:37 von Zweirad

Davon wird auch die Umwelt profitieren, denn statt 5 Sprintern sind vielleicht nur noch 1-2 unterwegs, die Waren ausliefern und die Hälfte davon wieder als Retouren abholen.

Unter der Annahme, daß die Gesamtzahl an Paketen nicht weniger wird, ist das eine Milchmädchenrechnung - die 2 Sprinter sind dann halt länger unterwegs, und liefern zwischen 06:00 und 23:00. Ob das für die Zusteller besser ist?

Und vielleicht profitiert sogar der lokale Einzelhandel.

Dafür müsste er sein Sortiment deutlich verbessern und die Auswahl online ermöglichen. Mir macht das wenig Spaß, Stunden und Stunden durch die Stadt zu wandern und dann doch nicht das zu finden, was ich suche. Onlineauswahl und -Bestellung und lokale Abholung: Gerne.

@17:42 von DerVaihinger

Also ich möcht mal eine Lanze für die Zusteller brechen.

Ich habe es sogar erlebt, daß, als niemand zu Hause war, der Zusteller eine Karte in den Briefkasten warf, aber das Paket am nächsten Tag (als jemand zu Hause war) das Paket noch mal vorbeibrachte. Ich fand das klasse.

Nur Zettel im Postkasten doch schon heute

Obwohl man sich für eine wichtige Lieferung extra frei genommen hat und den ganzen Tag da war - nur eine unverschämte Karte im Briefkasten "....leider nicht angetroffen....."
Ist echt ungesund, dieser Blutdruck bei 250 daraufhin.

OK, wenn die Lieferdienste für die Tür nun Aufpreis verlangen, erfüllt so ein Vorgehen dann immerhin den handfesten Tatbestand des Betrugs.
Wenn nur einer mal klagt --> Präzendenzfall

16:56 von cap0815

"Nur weil man den Umsatz gesteigert hat, also das Unternehmen gewachsen ist, hat man noch lange kein Geld verdient. Nur ist diese Logik vielen BWLern und Managern, die das 1x1 der Betriebswirtschaft gelernt haben, schon zu hoch.
Air Berlin ist auch immer schön gewachsen - mit welchem Ergebnis?!"

Man sollte unterscheiden zwischen dem Wachstum des Betriebes und dem Wachstum des Umsatzes. In diesem Fall wächst der Umsatz, und durch Synergieeffekte, die ganz bestimmt beim Ausliefern der Pakete auftreten, weil z.B. in einer Straße mit nur einem Halt mehr Sendungen zugestellt werden - bezahlte Sendungen - sollten auch die Gewinne steigen. Der Betrieb selbst muss nicht unbedingt wachsen.

und dann fahren,,,

die ganzen Chaoten mit dem Auto ihre Pakete abholen...immer schön gegen die Umwelt und den Verkehr...
und Oma bekommt keine Pakete mehr zugestellt...die Welt wird immer perverser,,,
zum Glück liegt die Verantwortung für das Zustellen einer Sendung beim Absender...

@pkeszler 17:35 h

Klar wird das auf die Verbraucher umgelegt - solange sie zahlen. So funktioniert der Markt.

@riewekooche 19:48

Unter der Annahme, daß die Gesamtzahl an Paketen nicht weniger wird, ist das eine Milchmädchenrechnung - die 2 Sprinter sind dann halt länger unterwegs, und liefern zwischen 06:00 und 23:00. Ob das für die Zusteller besser ist?

Stimmt nicht ganz; die gleiche Strecke wird dann eben bloß 1-2 mal gefahren, statt 5 mal. Für die Zusteller ist das in der Tat zuerst mal keine Verbesserung :-(.

Dafür müsste er sein Sortiment deutlich verbessern und die Auswahl online ermöglichen. Mir macht das wenig Spaß, Stunden und Stunden durch die Stadt zu wandern und dann doch nicht das zu finden, was ich suche. Onlineauswahl und -Bestellung und lokale Abholung: Gerne.

Der lokale Einzelkhandel wird das tun, wenn die Kunden nicht zum Ansehen ins Geschäft gehen und dann für 20 % weniger - incl. dem viel zu billigen Transport - online bestellen.

„Paketshop“

Paketshop? Das gab’s früher auch schon, und hieß Postamt.

I) Es gibt eine Quote für

I) Es gibt eine Quote für jeden Zusteller, wie viele Pakete er an die Filiale weitergeleitet hat. Ist diese zu hoch (10-15% meine ich*), ist er seinen Job sehr schnell los.

II) Ich habe neben dem Studium als Paketzusteller gearbeitet. Beschwerden, ich hätte nicht geklingelt, habe ich regelmäßig zu hören bekommen, wahr wurden sie deshalb aber nicht.

---
*ist im Übrigen nicht so einfach zu erfüllen, da in erster Linie diejenigen viel bestellen, die wenig zu Hause sind...

16:12 von MaWi

/Warum gehen wir den Weg nicht...
... anders herum!? Wir unterteilen die Gebiete in kleinere Bezirke, in denen ein einziger Auslieferer für alle ausliefert./
Gute Idee, aber vermutlich lässt sich Ausbeutung nicht mehr so gut verstecken.

/Als die Post private Konkurrenz bekam, wurde uns mehr Service zu günstigeren Preisen versprochen. Bekommen haben wir schlechte bezahlte Angestellte, von Lieferdiensten verstopfte Straßen, misshandelte Pakete und jetzt dann bald Selbstabholung./
Ich sehe da eine Parallele zur Privatisierung der Krankenhäuser.

re odindonar

"zum Glück liegt die Verantwortung für das Zustellen einer Sendung beim Absender."

Auch völlig falsch. Die Verantwortung des Versenders endet mit der Übergabe an den Paketdienst.

"Übergang der Leistungsgefahr (Gefahrenübergang): Mit der Übergabe an eine ordnungsgemäß ausgewählte Transportperson beschränkt sich die Leistungspflicht auf die übergebene Sache (so genannte Konkretisierung), § 243 Abs. 2 BGB. Selbst wenn also ursprünglich eine Gattungsschuld (§ 243 Abs. 1 BGB) vorlag, wird der Verkäufer bei Untergang der Sache nach Übergabe von seiner Leistungspflicht wegen Unmöglichkeit (§ 275 Abs. 1 BGB) frei."

Wikipedia, Schickschuld

um 16:21 von ksekot

/Die Paketdienste machen also mehr Umsatz....
... und müssen deshalb die Preise erhöhen ??/

Wenn die für ihre Dienste mehr Personal einstellen und anständig entlohnen würden, wäre das einleuchtend.
Tja - Konjunktiv

/Wo haben die denn das 1x1 der Betriebswirtschaft gelernt?/
Da hat der User 'karwandler' sicher eine Antwort.

DHL sieht sich damit gut vorbereitet?

Das sehe ich nicht so. Zur Zeit sind in den Postkiosken (Postamt war ja früher mal) abends und an Samstagen bis zu 30 und manchmal auch 45 Minuten Wartezeit Normalität. Mit Schlangen, die auf der Straße am Nachbargeschäft anfangen. Selbstverständlich schließen die Postkioske trotzdem (und rigoros) um Punkt 18 Uhr 30. Pakete an die Paketstationen zu schicken ist zwecklos, weil diese anscheinend genauso überfüllt sind und die Sendungen automatisch an den völlig überlasteten, kleinen Postkiosk weitergeleitet werden. Billig ist eben nicht gleich besser.

16:21 von ksekot

Die Paketdienste machen also mehr Umsatz... und müssen deshalb die Preise erhöhen ?? Wo haben die denn das 1x1 der Betriebswirtschaft gelernt?

Das lernen sie in der Ausbildung zu jedem kaufmännischen Beruf oder im BWL-Studium, 1. Semester: Höherer Umsatz kommt von höherer Nachfrage und die führt zu höheren Preisen...

Privatisierung macht alles besser

Durch unsere Straße, eine Spielstraße, fahren jeden Morgen die verschiedenen Lieferdienste. Der Mann von der Post (DHL) fährt mit einem vernünftigen Tempo durch. Er muss halt auch oft anhalten. UPS, DPD und Co. rasen durch wie die Irren. Zum Glück sind die meisten Kinder in unserer Straße schon älter. Ich wünsche mir die alte Post zurück. Oder so: Montags DHL, dienstags DPD, mittwochs GLS, donnerstags UPS, freitags Hermes. Und am Wochenende ist Ruhe.

Leichtsinnig...

...von den Paketdiensten, denn sonst eröffnen Amazon und Co künftig noch ihre eigenen Lieferdienste. In den nächsten Jahren werden zahlreiche Unternehmen "amazonisiert". Das Krebsgeschwür Amazon grassiert und breitet sich, einer schlimmen Krankheit gleich, ungehindert aus. Das Ende zahlreicher hiesiger Unternehmen. Leider.

17:35 von pkeszler

/Mehr Pakete bringen mehr Umsatz, also mehr Einnahmen. Sollen jetzt die Kosten wieder auf den Verbraucher umgesetzt werden oder sollen die Verbraucher weniger bestellen?/

Ich vermute, der Verbraucher soll beides - weniger bestellen u n d mehr bezahlen.

Allerdings sollte man daran denken, dass durch erhöhten Umsatz auch ein Mehrbedarf an Personal und Fahrzeugen entsteht. Ich fürchte nur, dass man versuchen wird, das vorhandene Personal noch mehr auszupressen, bis es dann so fertig(krank) ist, dass es von der Agentur f. Arbeit erpresst werden kann.

@18:08 von karwandler

Unsinn. Weder DHL noch DPD noch Hermes haben mir jemals ein Paket NICHT zu Hause abgeliefert.

Sie Glücklicher! Während die Zustellung mit Nummer 1 und 3 auf ihrer Liste auch bei mir problemlos klappt, führt jede Paketzustellung trotz vorheriger Terminvereinbarung der mit Nummer zwei regelmäßig zu Schreikrämpfen...

19:01 von DerSkeptiker

Rechenbeispiel: 100 Pakete pro Tag mit 20,- je Sendung
Nur kostet eine Standardsendung eben nicht 20 Euro, sondern weniger als 4 Euro pro Paket, wertes Milchmädchen...

wie war das an der Tanke?

wie war das an der Tanke? Wenig Umsatz = hoher Preis - hoher Umsat = hoher Preis.
Unterm Strich stimmt es immer für den Unternehmer.
Ich verstehe eh nicht, wie eine Sendung aus China für 0 € Versandkosten nach Deutschland gelangt. Da kann doch nur der Logistiker seine Finger im Spiel haben. Und ich solls jetzt bezahlen. Nicht falsch verstehen, die Versankosten bin ich ja bereit zu zahlen, aber nicht so.
Hab auch nie verstanden, warum ein Paket vom Internethandel zu mir umsonst kommt, beim Privatversand aber das gleiche Paket von mir nicht mehr bezahlbar ist.
Also liebe Logistiker, mal nachdenken, ganz dumm bin ioch als Kunde nämlich auch nicht.
Und wenn ihr das anbietet, müßte ich ja dämlich sein, das nicht zu nutzen.
Wo habt in BWLer (Manager) eigentlich rechnen gelernt???

22:18 von Sympath

/Leichtsinnig...
...von den Paketdiensten, denn sonst eröffnen Amazon und Co künftig noch ihre eigenen Lieferdienste. In den nächsten Jahren werden zahlreiche Unternehmen "amazonisiert". Das Krebsgeschwür Amazon grassiert und breitet sich, einer schlimmen Krankheit gleich, ungehindert aus. Das Ende zahlreicher hiesiger Unternehmen. Leider./

Ein Albtraum, der vermutlich schneller Realität wird, als wir gucken können.

19:18 von Ein Berliner

Nur: Wo um alles in der Welt habe ich als Privatkunde bzw. als Kleinabnehmer denn die Chance, ein Päckchen oder Paket für max. 1 € loszuschicken. Ohne jetzt in die Listen gesehen zu haben, weiß ich aus Erfahrung, daß im Regelfall nichts unter 5-6 € geht.
Ich weiß ja nicht, wo man sie in Berlin über den Tisch ziehen will, aber bei einem Dienstleister mit gelben Autos (nannte sich früher mal P-O-S-T) kostet ein Päckchen bis 1kg unter 4 Euro, mit 2 kg versichert und als Paket sind sie mit knapp 5 Euro dabei. Sachen bis 500 g und dünner als 2 cm lassen sich zudem versichert als eingeschriebener Maxibrief für 3,60€ versenden. (unversichert 2,15€ weniger...)
Natürlich zahlen Großkunden weniger, für 50 kg Mehl im Sack zahlen sie pro Kilo auch weniger, als für die 1kg-Tüte...

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