Kommentare

gut so!

der martin strebt ja nichts an. er will nur kanzler werden. da muss er noch überlegen, wie er das hinbekommt

Ein völlig normales Vorgehen,

Ein völlig normales Vorgehen, über diese schwierige Frage zu beraten unter Einbeziehung der Gremien: da gibt's nichts hinein zu interpretieren. Und vor allem aus fdp und csu braucht es gerade vor allem eines: einfach mal die Klappe halten, nachdem sie "Jamaika" vor die Wand gefahren haben...

In aller Offenheit nein zur GroKo

Erst hält sich ein CSU-Landwirschaftsminister nicht an geltende Abmachungen, die Kanzlerin ist in der Sache sogar auf seiner Seite, dann verbreitet die CDU Gerüchte über Zustimmung der SPD zur GoKo. Wann merkt die SPD, das sie von der CDU/CSU nur noch nach Strich und Faden über den Tisch gezogen wird?

Macht endlich euren Job!

Es ist unglaublich. Die Parteien stellen sich mit großem Wahlkampfgetöse zur Wahl auf, die Wahlen finden statt, okay, ich gebe ja gerne zu, dass die Verhältnisse des Wahlergebnisse nicht ganz einfach sind, aber herrje, wo bitte ist eigentlich das Problem, eine Regierung zu bilden... ?

Erst gab die FDP ein Armutszeugnis von sich ab, als sie feige gekniffen hat und nun laviert die SPD.

Macht nur weiter so mit Eurem kleinkarierten parteipolitischen Geschacher, eurem kurzen Denken, stelt euch nur gegenseitig ein Bein und zetert, dass er der andere war.

Die AfD reibt sich jetzt schon die Hände und das ganze Geschrei nach Neuwahlen schanzt ihnen genau die Stimmen zu, die sie brauchen.

Am Ende will dann mal wieder keiner etwas davon geahnt haben...

ich kann mir nicht vorstellen...

...das die basis im falle einer abstimmung (und die soll es ja geben) dafür stimmt.
das schulz und gabriel vor der rente noch vier jahre als minister mitnehmen wollen, kann ich ja verstehen aber ob es das das beste für eine regeneration und neuaufstellung der spd wäre..?

Prioritäten der SPD

Er [Schulz] sei für eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik und einen EU-Finanzminister.

Ist das eins der dringendsten Probleme, das Deutschland drückt? Haben dafür SPD-Wähler ihre Stimme abgegeben? :-(

Merkwürdige Prioritätensetzung.

Mancher Außenstehende

würde der SPD ja raten, sich auf eine Duldung einzulassen. Sie hätte eingearbeitete Minister in ihren Reihen, die sachlich richtig mitdiskutieren könnten. Die CDU-CSU müsste alle Ministerposten besetzen, womit sie in der verflossenen GroKo schon an ihre Grenzen geriet.
Z.B. Herr Dobrindt: Unter seinen "sehenden" Augen geschah der Diesel-Skandal. Scheinen viele schon vergessen zu haben.
Z.B. Herr Chr. Schmidt, der mit dem Glyphosat-Ausrutscher, der schon ungestraft als "kleines Licht" bezeichnet und von Herrn Altmeyer milde belächelt wurde.
Die SPD könnte durch eine kluge, flexible Politik ihr Image 4 Jahre lang aufpolieren, während die CDU sich verschleißen müsste im harten Kampf um Politik-Gestaltung.

Die SPD als Selbstzerlegebetrieb

Ich muss in diesen Tagen immer an ein Lied denken, dass meine Tochter vor vielen Jahren im Kindergarten gelernt und zuhause gesungen hat.

"… Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt
Und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt
Die Fliege war nicht dumm, sie machte sum sum sum
Und flog mit viel Gebrumm um's rote Pferd herum…"

Wir geben ihrer Zukunft kein Zuhause S P D.......

Schulz ist wie ich schon nach seiner Mister 100% Wahl schrieb weder ein Intellektueller, noch eine politische Fachkraft, noch verfügt er auch nur ansatzweise über solche Qualitäten, wie sie für einen Kanzler wünschenswert wären. Ich lag wieder einmal vollkommen richtig.

Olaf Scholz ist da schon eher aus solchem Holz geschnitzt die Probleme der SPD zu beheben aber dabei nicht populistisch mit sinnlos vielen und vollkommen überteuerten Projekten das Land wieder neu zu beleben.

...und einen EU-Finanzminister...

Mein Gott, der macht uns zum Zahlmeister der EU. Macron's Franzosen freuen sich auf solche Aussagen. Ich glaube, mit solchen Aussagen richtet Schulz mehr Schaden an als er denkt; ich glaube, dass selbst jene, die für die EU sind (ich auch!), sehen dies mit Skepsis.
Wenn es zu Neuwahlen kommen sollte (was ich derzeit nicht vermute), wird die SPD mit diesem Punkt Wähler/innen verlieren, so meine Prognose; gewinnen vermutlich mit seiner Aussage bzgl. der Bürgerversicherung (aber ob die kommt, darf bezweifelt werden).

Kein Automatismus

"Es gibt keinen Automatismus für die Große Koalition"

Was für eine banale und überflüssige Feststellung. Das ist so was von richtig und nicht nur im Blickwinkel der SPD sondern für 360° zutreffend.

Unter den gegebenen Bedingung ist eine GroKo ganz sicher nicht das Gelbe vom Ei. Es wäre die teuerste und chaotischte GroKo aller Zeiten.

Die CDU unterstrich ihre Bereitschaft, mit der SPD ohne Vorbedingungen ernsthafte Gespräche über die Bildung einer stabilen Regierung aufzunehmen.

Das ist eine Armutszeugnis. Die erste Vorbedingung sollte sein, den Krawallmodus von Schulz und einigen SPD-Führungskräften und Organisationen sofort zu beenden.
Das wird nichts, wenn Schulz die alleinige und vollkommene Heiligkeit für sich und seine Mannschaft in Anspruch nimmt.

Man kann sich das auch sofort sparen und sich auf die Alternativen konzentrieren:
Minderheitenregierung - Führungswechsel - Neuwahlen.

Wann lernt die SPD sich besser zu verkaufen?

Das erste Date mit einer Frau, die man aus dem Internet kennt. Und zum ersten mal trifft man sie real, will sie von sich überzeugen. Damit sie ihre anderen Bekanntschaften aus dem Netz fahren lässt und sich auf einen einlässt.

Sollte man die vor dem lautesten Lautsprecher der Stadt treffen? Oder in einem ruhiges Lokal, wo man sich auch versteht?

Schulz & SPD haben im letzten Wahlkampf ihre Geliebte - die & den Wähler - vor einem Lautsprecher getroffen. Denn ihre Themen waren zu leise, um die Umgebungsgeräusche zu übertönen.

Schulz braucht Themen, die lauter als die Umgebung sind und wo die Union nicht mit kommt. Das wäre ihr ruhiges Lokal, wo sie ihre Geliebte von sich überzeugen können

Gesunde Lebensmittel durch ökologische Landwirtschaft und glückliche Tiere. Das emotionalisiert, bleibt den Wählern bis zur Wahlurne im Gedächtnis. Denn jeder will gesund essen & nur wenige leidende Tiere.

So schafft ihr euch euer ruhiges Lokal, SPD. Oder Muttis Feundlichkeit wird euch zerquetschen

Zwickmühle

Da Herr Schulz sofort ankündigte, dass die SPD in die Opposition gehen wird, hat er eben etwas vorschnell eine Entscheidung getroffen, die er so leicht nicht wieder revidieren kann. Nun hat er aus den eigenen Reihen keine Rückendeckung mehr. Wen wundert es?

Wie er sich auch entscheidet, macht er sich unglaubwürdig oder noch unglaubwürdiger.

Eine Partei (egal welche) sollte sich eigentlich nur dann zur Wahl stellen, wenn sie grundsätzlich auch die Absicht hat zu regieren. Wenn man dann zu wenig Stimmen hat, gibt es noch den Weg einer Koalition mit einer Partei, die mehr Stimmen hatte. Man kann 20% als Niederlage sehen, aber andere Parteien wären froh nur die Hälfte davon an Stimmen zu haben. Jedes Prozent ist ein Auftrag der Wähler, dass die Partei regieren soll. Die Prozente, die man verliert, sollte man aber nicht zurückgewinnen wollen durch Rückzug eines Auftrages, den man von 20% erhalten hat.
Fakt ist auch, man kann es nie allen Recht machen. Ich bin gespannt, wie es ausgeht.

Martin hat den Schuß nicht gehört !

"Die deutsche Euro-Politik muss sich ändern", sagte Schulz dem "Spiegel". Eine positive Antwort auf die EU-Reformvorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron werde "ein Kernelement bei jeder Verhandlung mit der SPD sein". Er sei für eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik und einen EU-Finanzminister".

Herr Schulz will die (endlose) Euro-Schuldenvergemeinschaftung vollenden und die Abgabe des dt. Budgetrechts (EU-Finanzminister) an die EU-Kommisson bzw. seinen Spezi Juncker abtreten.
Dies ist übrigens auch der ausdrückliche Wunsch Junckers !

Fakt ist !
Herr Schulz hat Brüssel in Wahrheit nie verlassen und ist nie wirklich in Berlin angekommen.

Auch hat Herr Schulz bis heute nicht verstanden, dass er und die SPD EBEN für diese zentralistischen EU-Pläne und die Schuldenvergemeinschaftung am 24.09. von den deutschen Wählern mächtig verprügelt wurde.

Deutschland zur Ader lassen, damit andere (Macron) ihre überfälligen Reformen verschieben, ist das Ziel der SPD.

Tschüss

Es wäre schön, wenn Schulz wieder in sein kleines, verstaubte Büro nach Brüssel zurückkehrt. Er war wie ein Tiger gestartet und landete schon kurz als Bettvorleger in der Bedeutungslosigkeit.l

Die SPD hat recht, dass sie

Die SPD hat recht, dass sie in der Koalition mit der CDU verloren hat. Nicht aber wegen der "Groko", sondern durch die "Verschiebung" der CDU durch Frau Dr. Merkel von "Mitte-Rechts" nach "Mitte- Links" . Damit haben die Parteien FDP und AFD im Verhältnis zur Wahl 2013 ca. 13,8 % zu gelegt. Um ca. diesen Wähleranteil wurden die Parteien CDU und SPD gemeinsam kleiner. Wenn zu erwarten, die kommende "Groko" noch weiter nach "links" wandert, glaube ich nicht, dass CDU und SPD unter der Kanzlerschaft von Frau Dr. Merkel bei der nächsten Wahl noch gemeinsam die 50% Marke erreichen.

Rausgeflogen, bevor es überhaupt richtig los ging?

Laut Umfragen will die Bevölkerung angeblich Neuwahlen. Auch wenn das vielleicht nicht die beste Lösung ist.

Sollte es aber dazu kommen, kann es Überraschungen geben: Der Wahlkampf könnte herausarbeiten, dass z.B. eine Stimme für die FDP verschenkt wäre, da sie nicht koalitionsfähig ist. Zumindest ist ein Zusammengehen mit CDU/ CSU + Grünen ausgeschlossen weil wochenlang geprüft und endgültig verworfen.

Die FDP als Koaltionspartner der SPD? So viele Prozent werden sie zusammen wohl nicht bekommen. Und passen erst recht nicht zueinander.

Also: Könnte sein das die FDP bei vorgezogenen Neuwahlen gleich wieder raus fliegt, bevor sie überhaupt richtig im Bundestag war ...

Das, was der FDP an Stimmen wegbricht, könnte dann anderen zu Gute kommen.

Mit Verlaub

Spricht hier wirklich der Vorsitzende? Jener Mr. 100%? Da erwartete ich aber mehr Bereitschaft zu führen & zu entscheiden. Was hier seit Tagen als als der parteiinterne Meinungsbildungsprozess "verkauft" wird, ist nichts anderes als ein Ausdruck innerparteilicher Machtlosigkeit des Vorsitzenden. Unabhängig davon, ob er die GroKo will oder nicht, er kann seinen Willen offensichtlich einfach nicht durchsetzen. Wir erleben nicht Kanzlerinnendämmerung, wir sehen betroffen, wie sich ein anderer Parteivorsitzender selbst demontiert. Ambitionierte Parteifreund*innen dürfte das freuen. Allen voran jenes Musterexemplar des personellen Neuanfangs, als der uns ihre Wahl zur Fraktionsvorsitzenden schmackhaft gemacht wurde: Frau Nahles. Neu ist auch sie nur in diesem Amt. Es besteht wirklich Anlass, sich um die SPD zu sorgen!

Zieht man die Stammwähler ab,

wählten weniger als 10% das Programm der SPD. Das Programm der SPD ist immer noch Mist. Die SPD hat sich mit der Agenda 2010 halbiert und ich vermissen den Ansatz zum Verdoppeln. Die Meisten, auch ich (deshalb gehe ich nicht in Rente), machen sich Sorgen über die Altersarmut, die durch die Agenda 2010 verursacht wurde. Ein Umbau des Rentensystems nach österreichischem Vorbild wäre ein großer Wurf, der das negative der Agenda 2010 zum großen Teil kompensieren könnte aber nein, die SPD bleibt bei den Themen, mit denen sie sich die 20,5 % holte.
Die Linke sollte wieder mit der SPD zusammengehen, dann hat man auch wieder Themen, mit denen man Mehrheiten holt. Die SPD hat einfach zu schwache Themen. Die Linke für sich allein hat zu viele starke Themen, die man nur über Jahrzehnte umsetzen könnte, was die Linken leider nicht kapieren. Ein siamesischer Zwilling, wo jeder für sich nicht lebensfähig ist aber die Führungen begreifen es nicht.

Die SPD kann gerne wieder in die GroKo ...

... aber diesmal nicht als Arbeitsesel oder Juniorpartner, sondern als regierungsinterne Opposition zur Staatsratsvorsitzenden 2.0

Vorbei

Wie sagte Ex-BP Gauck nochmal? Nicht die Eliten sind das Problem, die Bevölkerungen sind das Problem.....
Den Spruch kann man 1 zu 1 der SPD vors Gesicht halten.
Ihr habt so viel falsch gemacht, für Euch gibt es keine Hoffnung mehr.
Wählen SPD, nie wieder.

Ich bin ganz bei den Jusos.

Ich bin ganz bei den Jusos. Die Behauptung, es gehöre zur Verantwortung einer Partei, in eine Regierung einzutreten, auch wenn sie das nicht will, verkennt das politische System. Die pluralistische Demokratie lässt Parteien völlige Entscheidungsfreiheit. Merkel, Müller und weitere Kumpanen könnens mit einer Minderheitsregierung versuchen. Das ist ihnen unbenommen.

Die Basis mitnehmen

Wie ich dem Filmchen hier entnehme sind die Meinungen zur Groko ziemlich geteilt.
Ich habe immer noch den Satz von Christian Lindner im Ohr der sich bei den Jamaika-Verhandlungen über mangelnde Vertrauensbildung beklagte.
Nach der Glyphosat-Entscheidung und den Meldung das die SPD - Parteispitze angeblich Grünes Licht für die Verhandlung gegeben habe stellt sich die Frage, ob die Union so wie sie sich im Augenblick präsentiert überhaupt Koalitionsfähig ist.
Der Showdown scheint nicht nur in der CSU voll im Gange zu sein.

Das kann nur schiefgehen

Der hier angedeutete Schulz´sche Forderungs-Mix stimmt nicht. Europäisierung darf nicht erzwungen werden. In Schulz bricht der EU-Politiker durch. So wird das nichts!

fürr alles offen und nicht ganz dicht?

Wieviel an Profil möchte die SPD eigentlich opfern, und warum? Der Weg über die GroKo wird noch schneller abwärts führen, wetten dass?
Die einstige Arbeiterpartei des berühmten kleinen Mannes, die SPD...von ihr übrig geblieben ist nach dem Verrat durch Alt-Kanzler Schröder (Agenda 2010) eine gerupfte und verunsicherte Umfaller-Partei ohne Profil (mit Ausnahme der Jusos vllt.).

Ach ja, und Die AFD lacht sich ins Fäustchen; sie begrüßt sicherlich die mediale Bühne, die sich ihr eröffnet, wenn sie im GroKo-Fall die Opposition anführt. Hat sich die SPD in Ihrer Argumentation nicht genau aus diesem Grunde der GroKo verweigert; bislang? Ein Eiertanz! So zerlegt man sich selbst. Vielleicht kriegt die SPD noch mir hilfe ihrer Jusos die Kurve, die gerade auf die Barrikaden gehen. Allerletzte Chance, sag ich mal.

Das Establishment hat sich

Das Establishment hat sich offensichtlich für GroKo entschieden.

Nur so ist der immense Druck auf Steinmeier, Merkel und Schulz erklärbar.

Man will also auch weiterhin an Merkel festhalten. Noch erscheint sie unersetzbar im Politgefüge.

Ob das für unser Land gut ist, das kann nach 12 Jahren Unfähigkeit zur konzeptionellen Problemlösung bezweifelt werden. Die GroKo hat bisher mehr Probleme geschaffen als gelöst.

I

"Es gibt keinen Automatismus"

Ach ich denke mal da dürfte so schnell nichts anbrennen, bei der letzten GroKo stand auch so einiges auf der Liste was man dann leider nicht erreichen konnte (wollte) aber deshalb sind die Wähler wohl nicht abgesprungen, man sieht halt bei sich keine Fehler, zudem wie man mitunter im Netz lesen kann gibt es ja auch noch Fette Zuwendungen der Großen Industrie, wenn alles Rund läuft, war wohl bei der letzten GroKo nach der Wahl der Fall.

SPD-Chef Schulz hält sich alles offen,

Das ist auch richtig, SPD hat bereits hohe stimmen abfedern müssen, mit Kanzler Schröder würde dem Sozialem
Umbau schaden zugefügt , außerdem sind viele von SPD abhanden, und die Linke aus SPD wurde geboren.
Ja Kanzler Schröder hat geschaffen eine
Ewige Kanzlerin Merkel, und Sie kann getrost die
SPD Danken für alle Ewigkeiten.

Die CDU erfolge sind nur da weil die SPD hat sich geopfert,
und der Soziale Marktwirtschaft wurde zu 90% verloren
gegangen auf Rücken der Arbeiter und Rentner!
Dafür haben die Banken und andre Wirtschaftsbezogen
Geld Hilfen Abgezweigt.

SPD-Chef Schulz hält sich alles offen....

Das sagt er,weil er die Parteibasis fürchtet,auf deren Zustimmung er in dieser Frage er nicht sicher ist.In dem Moment,den er dann als "richtig" einschätzt,wird er Merkel beispringen.Da wird man dann sehen,was von den Forderungen bezüglich des Gesundheitswesens und der Pflege übrig bleibt.Welche Weichen wurden denn in dieser Frage gestellt,in der Zeit von 1998 bis 2005,als die SPD führend in der Regierung war oder auch später in den großen Koalitionen ?

Trauerspiel Deutschland

Es ist schon interessant, wie es auf diesem orientalischen Basar zugeht. Man drohe maximal um seine Politik in einer GroKo durchzusetzen. Als Partei inkl Vorsitzendem wurde man vom Wähler mit 20% bedacht, was ja nicht gerade ein Zeichen dafür ist, dass die Mehrheit der Deutschen den politischen Willen der SPD befürworten.
Es bleibt abzuwarten, was bei diesem Gefeilsche herauskommt. Ich befürchte, eine weiter Sozialdemokratisierung Deutschlands, die das Land garantiert nicht weiterbringt.
Der Ruf nach Neuwahlen ist geradezu dumm. Wer glaubt denn, dass die Ergebnisse sich bei einer Neuwahl so dramatisch ändern, dass andere Konstellationen herauskommen könnten??

Schulz hält sich alles offen?

Aha! Schulz hält sich alles offen! Nach der Wahl war es ein absolutes "Nein". Fängt jetzt Schulz so langsam an seine eigenen Aussagen zu realitivieren? Wenn ja, was kann man dann Schulz überhaupt noch glauben und was ist das dann für eine Person an der Spitze der SPD? Zuerst eine offizielle Rüge aus Brüssel wegen seiner Machenschaften dort, dann den Wähler an der Nase rumführen? Mein Gott wie tief ist die SPD gesunken das sie solch eine Person an der Spitze duldet?

um 13:43 von Karl Napf

>""..der martin strebt ja nichts an. er will nur kanzler werden. da muss er noch überlegen, wie er das hinbekommt"<<

In diesem Leben sicherlich nicht mehr denn wenn er jetzt den Wendehals macht, liegt die SPD in vier Jahren bei maximal 12%. Wollen wir um eine gute Flasche Wein wetten?

“...Wir sind für uns jedenfalls der Auffassung,...

...dass wir bereit sind...“
Mein Gott, Herr Schüler, da kann man nur hoffen, dass man Sie falsch zitiert hat.
Wenn nicht: VHS-Rhetorikkurs!

um 13:47 von Thomas Wohlzufrieden

"Erst hält sich ein CSU-Landwirschaftsminister nicht an geltende Abmachungen, die Kanzlerin ist in der Sache sogar auf seiner Seite, dann verbreitet die CDU Gerüchte über Zustimmung der SPD zur GoKo. Wann merkt die SPD, das sie von der CDU/CSU nur noch nach Strich und Faden über den Tisch gezogen wird?"
Da kann ich Ihnen nur voll zustimmen! Die Union versucht eben alles, auch mit unlauteren Mitteln, um an der Macht zu bleiben.

Ist nicht einfach sich gegen Mediale Zielsetzungen.

durchzusetzen.
Es sind ja die berühmten 5 Medienmogule die hier jeden hochhieven oder tief fallen lassen können.
Und wenn die die Werbetrommel für grosse Koalition schwingen und so Mediale fakten schaffen dann hat man es schwer dagegen anzukommen.

Das beinflusst auch Entscheidungen.

Hoffentlich lässt man sich dadurch nicht beeinflussen ,so sehr die Macht auch lockt, um die Zukunft der partei willen.
Die Basis sollte das letzte Wort haben ,aber diese muss gründlich und unbeeinflussbar informiert sein.

Re Thomas Wohlzufrieden

„Erst hält sich ein CSU-Landwirschaftsminister nicht an geltende Abmachungen, die Kanzlerin ist in der Sache sogar auf seiner Seite,„

Und wieso darf Merkel nicht in der Sache dieselbe Meinung haben? Immerhin war sie für Abstimmen mit Enthaltung.

„dann verbreitet die CDU Gerüchte über Zustimmung der SPD zur GoKo.“

Können Sie das konkret belegen?

Schulz mach alles richtig

Vergessen wir nicht, das Merkel erst 3 Wochen gar nichts getan hat, dann 4 Wochen in den Sand gesetzt hat mit der Jamaika Sondierung. Also gibt es wirklich keinen Grund, warum die SPD sich jetzt unter Zeitdruck setzen lassen sollte. Wenn Merkel es auf einmal so eilig hat, dann soll sie eine Minderheitsregierung bilden.

Was bedeutet das: Alle offen?

Sich alles offen zu halten, ist eine Position, aus der man schließen kann, dass man:
1. keine richtige Meinung dazu hat
2. eine Meinung hat, damit aber hinterm Berg hält
3. im Grunde keine von den Möglichkeiten will, den anderen nur hinhalten möchte
4. nichts richtig vorbereitet hat, um eine Meinung zu haben
Nun kann man sich eine der 4 Alternative aussuchen, wenn da nicht das Vorgeplänkel bzw. vielsagende Äußerungen der Funktionäre wären. 2. und 4. dürften hier für die SPD zutreffen. Am Montag wird dann wieder was halbherziges erfolgen, indem man Gesprächsbereitschaft zeigen wird, aber sich immer noch alles offen hält, wenn die Union sich nicht richtig bewegt. Irgendwie wirkt das absolut chaotisch. Wahrscheinlich wissen nur Schulz oder 1 oder zwei "Meister", was man wirklich will. Erinnert so an die Freimauer, bei denen auch nur die mit dem höchsten Grad wissen, welche Ziele die Sekte verfolgt. Mit Volksnähe, Deutschlands Wohl hat das schon lange nichts mehr gemein.

Warum etwas halb versemmeln,

Warum etwas halb versemmeln, wenn man es auch ganz vergeigen kann. Die Lust der SPd am Untergang. Bei einem "NEIN" wäre Merkel final erledigt und die CDu gleich mit.

um 13:43 von anderseits

>>"Ein völlig normales Vorgehen, über diese schwierige Frage zu beraten unter Einbeziehung der Gremien: da gibt's nichts hinein zu interpretieren. Und vor allem aus fdp und csu braucht es gerade vor allem eines: einfach mal die Klappe halten, nachdem sie "Jamaika" vor die Wand gefahren haben..."<<

"ein völlig normales Vorgehen, über diese schwierige Frage zu beraten.." Es ist schon erstaunlich wie das die Suche nach einer möglichen Rechtfertigung für eine eventuelle Falschaussage "keine GroKo" nach den Wahlen relativiert und bagatellisiert wird. Einen SPD-Anhänger wird man so sicherlich bei der Stange halten können denn denen kann man ja so ziemlich alles vormachen (siehe 100%-Wahl eines Kanzlerkandidaten der zum Zeitpunkt der Wahl keinerlei Inhalte hatte). Ich denke aber die restlichen 80% des Wählervolks sind aufgeklärter. Übrigens haben die FDP meiner Meinung nach Rückrat bewiesen und der Schwarze Peter bei den gescheiterten Jamaikaverhandlungen liegt bei den Grünen.

Scholz statt Schulz ???

Zitat:
Olaf Scholz ist da schon eher aus solchem Holz geschnitzt die Probleme der SPD zu beheben aber dabei nicht populistisch mit sinnlos vielen und vollkommen überteuerten Projekten das Land wieder neu zu beleben.

Naja, die Elbphilharmonie lässt grüßen !

Dass sich Schulz alles "offen hält" hat keine ...

verhandlungstaktische Gründe
sondern schlichtweg:
er will sich nicht schon wieder blamieren bzw., wenn es schief geht, dann sind ja andere schuld daran.

Was soll das wohl bedeuten?

Was soll das wohl bedeuten? >>"Er sei für eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik und einen EU-Finanzminister."

Sollen wir jetzt mit unseren Steuern die EU Retten? Jedes Land muß seine eigenen Schulden abtragen.

Herr Schulz ist im Schweinsgalopp dabei, ...

...die Punkte, die er durch beherztes, mutiges Auftreten gutmachen könnte, durch blassrötliches und umständliches Palavern vollkommen zu verspielen. Er irrt sich, wenn er glaubt, jetzt den “Königsmacher“ mimen zu können.
Ein bedrückender Gedanke, dass dieser Mann (und offenbar die große SPD-Mehrheit) glaubt, er könnte Kanzler.

Jetzt wird soviel gelabert...

Jetzt wird von der SPD soviel gelabert, sondiert, relativiert und analysiert, bis der Wähler nach einiger Zeit (Zeit ist für so ein Vorhaben immer hilfreich) nicht mehr weiss wo vorne und hinten ist und dann wird ganz elegant versucht, dem Volk die Kehrtwende als Normalität unterzuschieben.

@slina:

"... und nun laviert die SPD."
Ich meine, dass das SPD-Verhalten nichts mit lavieren zu tun hat. Es ging ja nur um ein Vermittlungsgespräch beim Bundespräsidenten, bei dem Schulz nicht einfach mal so "ja" sagen kann. Jetzt kommen erst mal Gespräche in den Gremien und da muss man schon mal Pflöcke präsentieren, die im Falle einer GroKo eingeschlagen werden sollen. Dass das nichts mit "kleinkarierten parteipolitischen Geschacher" identisch ist sollte das "gemeine Wahlvolk" verstehen.

Lächerlich

... ROLLE RÜCKWÄRTS vom Umfall Männchen Schulz... Leere Worthülsen, wie immer. Und noch so tun, als ob alles offen wäre, nur dumm, dass die CDU sich "nicht an das vereinbarte Schweigen" hat halten können. Abstoßend. Und die Journalisten jubeln, klar, füllen ihre Gönner die Tröge wieder auf... Aber ein Lichtblick gibt es in De, die AfD macht bisher einen vorzüglichen Job.

>> Innenpolitisch werde seine

>> Innenpolitisch werde seine Partei eine umfassende Erneuerung des Pflegesystems sowie der Gesundheitsversorgung zur Bedingung einer möglichen Regierungsbeteiligung machen, sagte Schulz. <<

Das Sozialsystem ist bereits heute viel zu teuer. Es wird Zeit das Gegengesteuert wird. Ich bezweifle aber, daß die SPD dafür die richtige Partei ist. Seit der Agenda 2010 hat die SPD sich immer nur nach links bewegt und damit viel Schaden angerichtet.

100% Schulz bringt sich in

100% Schulz bringt sich in Stellung für seine Dreifachrückwärtspiorettenrolle von seinem kategorischem 'Nein' zu einer GroKo. Seehofer wäre sicher zu tiefst beeindrukt davon.
Man gebe dem Heilsbringer noch etwas mehr Zeit damit Grass über dieses Nein wachsen kann bevor er dann Ja sagt, tut er das, zerreisst es das Land und seine Partei.

um 14:30 von kiam

>>"Spricht hier wirklich der Vorsitzende? Jener Mr. 100%? Da erwartete ich aber mehr Bereitschaft zu führen & zu entscheiden. Was hier seit Tagen als als der parteiinterne Meinungsbildungsprozess "verkauft" wird, ist nichts anderes als ein Ausdruck innerparteilicher Machtlosigkeit des Vorsitzenden...."<<

Entschuldigen Sie bitte, aber Sie verstehen das Spiel nicht. Das hat nichts mit führen und entscheiden zu tun. Das ganze dient der taktischen Vorbereitung einer Kehrtwende. Schulz hat nach den Wahlen ein absolutes "Nein" zu einer GroKo gesagt. Würde er jetzt ja sagen, würde Schulz als Lügner dastehen. So spielt er den Ball in die Partei, soll die doch entscheiden? Kommt es zu einem ja kann Schulz immer sagen ".. die Partei hat es schließlich so gewollt und ich beuge mich natürlich dem Willen der Partei,," und Schulz ist aus der Nummer raus, kapiert?

@Misses Figg um 14:07

"...Schulz ist wie ich schon nach seiner Mister 100% Wahl schrieb weder ein Intellektueller, noch eine politische Fachkraft,..."

Nur gut das wir in die letzten Jahre nur von Fachkräften in der Regierung umgeben waren.
Ironiemodus aus!

Wie einfallslos ist denn dieses Argument. Als wenn zB. ein Dobrint fachlich die "hellste Leuchte im Lampenladen" war.
Politiker sind alle mehr oder weniger "Fachidioten", das ist auch nicht ihre Aufgabe. Sie haben Konzepte zu entwickeln und und Strategien vorzugeben - für den Rest gibt es Staatssekretäre, Abteilungsleiter und deren Mitarbeiter. Eine Frau vDL ist genau so wenig Expertin in ihrem Ministergebiet wie eine Frau Nahles etwas von Leiharbeit versteht.

um 14:27 von Stefanqwer

Ich habe eine andere Rechnung und ich glaube noch nichtmal daran dass die FDP im Falle von Neuwahlen viele Stimmen verliert. Für mich war die FDP konsequent und hat Rückrat bewiesen. Die Grünen haben bis zum Schluss auf den irrsinnigen Familiennachzug gepocht und wollten dort keinen Deut nachgeben. Also haben die Grünen Jamaika vermasselt und einige Grünenwähler werden sogar die Grünen nicht wählen mit der Begründung das die Grünen in anderen Themen Kompromissbereitschaft signalisierten. Also denke ich die FDP bleibt ungefähr da wo sie ist; Grüne verlieren und Zittern um die 5%. Linke unverändert angesichts unrealem Programm (dort wird nach wie vor eine Masseneinwanderung propagiert). CDU weitere Verluste (der Tron von Merkel wackelt merklich). CSU plus/minus Null (hat die Kurve nochmal gekriegt). SPD weitere Verluste (dafür ist alleine die Person Schulz schon eine Art Garant) und die AfD bei 20% zugunsten den Verlusten CDU/SPD. Also ein durchaus positiver Aspekt (AfD).

Armutszeugnis

Am 01. Dezember 2017 @um 13:48 von Slina
„““Macht endlich euren Job!
wo bitte ist eigentlich das Problem, eine Regierung zu bilden... ?

Die AfD reibt sich jetzt schon die Hände und das ganze Geschrei nach Neuwahlen schanzt ihnen genau die Stimmen zu.... „“““““

Genau, wo bitte macht denn die AfD einen Versuch mitzuregieren ?
Ausser blödes Rumlabern haben die doch überhaupt nichts drauf. Wofür haben die denn da überhaupt kandidiert ?
Wenn Ihnen da ausser AfD auch nichts weiter einfällt, ist das ein schwaches Bild.
Die meisten Stimmen hat schliesslich die Merkel CDU/CSU verloren.
Heute spielt Merkel den schlechtesten aller Verlierer und tut so als ob die anderen Bösen nun nicht mehr mitspielen wollen bei ihrem Machtgehabe.
Nicht die SPD ist das Problem. Das größte Problem in Deutschland steht mit einer Raute da und sagt: WIR SCHAFFEN DAS.

Ein Tip!

Bitte einmal in eine Stadtbibliothek oder Uni-Bibliothek gehen und die Informationen zum Verhalten der Parteien bei der Regierungsbildung in der Weimarer Republik nachlesen. Insbesondere die Parallelität zum Verhalten der heutigen SPD ist erschütternd.

Falsche Kriterien

Ich weiß ehrlich nicht, wieso hier mit moralischen Kriterien gearbeitet wird. Es geht nicht um Mut, Feigheit oder Verantwortung. Es geht um politische Inhalte und darum, ob man diese Inhalte in einer Regierung umsetzen kann. Wenn das nicht passt, dann wird es eben nichts mit einer Koalition. Das ist doch recht simpel. Wenn die SPD schlau wäre (was sie ja erwiesenermaßen nicht ist), würde sie zur Bedingung einer Großen Koalition Merkels Verzicht auf die Kanzlerschaft machen. Denn mit dem selben Personal weiterwurschteln kann man wirklich niemanden vermitteln. Der schöne Nebeneffekt dieses Manövers wäre, dass der Ball dann im Feld der Union liegt und es dann letztlich an der CDU/CSU scheitern würde. Denn Merkel hat außer ihrer Kanzlerschaft absolut keine politische Agenda.

15.43 eine anmerkung - Wunschdenken

Mögliche Ergebnisse für mögliche Neuwahlen für einen unbekannten Termin unter ungeklärte Umstände und Personen ist nicht seriös.

Ich bin zwigespalten

Als SPD-Wähler möchte ich nicht eine neue GroKo. Allerdings gibt es die Chance die SPD-Inhalte teilweise durchzusetzen. Ob GroKo oder Neuwahlen, leider wird meine Partei den Kürzeren ziehen. Das hat Herr Lindner als verkappter Rechter wirklich toll gemacht. Die Presse sollte die Dinge beim Namen nennen und nicht ständig auf die SPD einwirken. Das Jamaika-Aus haben andere verbockt. Frau Merkel muss nun mal schauen, wo sie rauskommt. Die Minderheitsregierung fände ich im ersten Schritt in Ordnung. Bitte keinen AfD-Zuwachs!

@ eine_anmerkung

Ich fürchte, ich verstehe das "Spiel" besser, als mir lieb ist. In einer Zeit, in der eine Obergrenze "verhindert" wird, aber bei 200.000 liegt, oder zum "atmenden Rahmen" mutiert, sollte es doch für die Medienprofis der SPD kein Problem sein, das "kategorische Nein" zur GroKo weniger kategorisch aussehen zu lassen. Ich glaube vielmehr, er weiß gar nicht, was seine Partei will, was er selbst will schon gar nicht und traut sich daher nicht, eine Linie vorzugeben. Die gegenwärtige Politik ist so voller Worthülsen, daß eine "kleine" Uminterpretation des vorher Gesagten doch nun wirklich nicht weiter störte. Als Notnagel kann man doch noch immer erklären, man sei (von den Medien?) falsch verstanden worden und habe schon immer ...

@aus Duisburg 14:33

Stammwähler hat die SPD schon in der Größenordnung 20%. Ein paar taktische Wähler gab es sicherlich auch, aber die haben verzockt.
Die FDP hat wieder Leihstimmen bekommen, auch vergeblich.
Und die Union hat an "Substanz" verloren, aber das reicht immer für den 1. Platz.

Ohne Merkel wäre GroKo einfacher

Ich bin kein SPD-Wähler, aber es verwundert schon sehr, wie kritisch nun mit der Partei und vor allem mit Martin Schulz umgegangen wird. Wer war denn der Hauptverlierer der Wahl? Doch wohl eher die CDU und vor allem Frau Merkel. Sie hat durch ihre Politik den rechten Rand und die AfD stark gemacht, sie hat das schlechteste Wahlergebnis für ihre Partei seit 1949 geholt, sie hat in den "Jamaikagesprächen" versagt und es nicht geschafft unter ihrer Moderation, die vier Parteien unter einem Hut zu bringen und ihre Minister, wie jetzt in Brüssel, scheren sich um ihre Vorgaben und ihre Autorität und stimmen eigenmächtig wie sie wollen. Frau Merkel und die Medien stört dies aber überhaupt nicht und es gibt offenbar in der breiten Öffentlichkeit keinen Zweifel daran, dass sie wieder neue Kanzlerin werden soll. Unter Anbetracht der oben getätigten Umstände wäre ein Rücktritt von ihr überfällig, was es wohl der SPD leichter machen würde, in eine neue GroKO zu gehen.

um 15:43 von eine_anmerkung

"CDU weitere Verluste (der Tron von Merkel wackelt merklich). CSU plus/minus Null (hat die Kurve nochmal gekriegt). SPD weitere Verluste (dafür ist alleine die Person Schulz schon eine Art Garant) und die AfD bei 20% zugunsten den Verlusten CDU/SPD. Also ein durchaus positiver Aspekt (AfD)."
Sie geben sich hier zwar große Mühe für die AfD zu werben. Aber wer glaubt Ihren Visionen eigentlich? Solch bescheuerte Leute gibt es doch nur wenige.

Deutschland zum weinen

Es ist einfach nur noch lächerlich, sowie zum weinen, was in Deutschland abgeht. Da wird auf die SPD (die ich bestimmt nicht wähle) herumgehackt und Druck von Seiten des Bundespräsidenten her ausgeübt, wobei ich mich frage, ob er, der ja zur Neutralität verpflichtet ist, das eigenlich darf, und Frau Merkel taucht wie immer ab. Sie ist doch diejenige, die den Wählerauftrag für eine Regierung erhalten hat, wenn man schon jemanden wegducken vorwerfen muß, dann ist das Merkel und nicht Schulz, auch wenn ich nie gedacht hätte, das ich den Mann mal in Schutz nehmen werde. Jusos und Basis werden eine GroKo, welche der SPD nur schadet abwenden, dessen bin ich mir ganz sicher.

Groko... war schon der Anfang vom Ende

mir fehlt nur noch die Vorstellung vom Ende. Hoffentlich ohne Merkel und Schulz..

Die Agenda der neuen Regierung liegt auf der Hand

Ob Jamaica oder GroKo beides konnte und kann nichts werden. Letztlich liegt das an der CDU, die scheinbar bis heute nicht begriffen hat, dass dieses Land dringend Reformen braucht. Die Reform-Agenda für die neue Regierung liegt auf der Hand, und fast kein Ministerressort, das davon nicht betroffen ist:
- Aussen: Europa, Russland, Afrika und Naher Osten, statt Transatlantikpolitik
- Verteidigung: Die BuWe muss wieder fit werden
- Infrastruktur: Modernisierung Datennetz; Ausbau Gleisnetz und Sanierung Wegenetz
- Umwelt: Energie- und Verkehrswende
- Bildungspolitik: Rückkehr zum Leistungsprinzip, bundeseinheitlich und Sanierung der maroden Schulen
Gesundheitspolitik: Reform des Versicherungswesens, Behebung des Pflegenotstandes und Sicherung einer flächendeckenden ärztlichen Versorgung.
Die Liste kann noch fortgesetzt werden, aber Frau Merkel meint, alles kann bleiben wie's ist. Keiner teilt diese Meinung. Wie soll da jemand mit ihr koalieren können?

@Misses Figg

Ja der Olaf Scholz das ist so einer, verspricht im Landtagswahlkampf das die von der CDU geplante, Kuerzung der Mittel fuer die Hamburger Uni mit der SPD nicht zu machen ist und macht es kaum das er gewaehlt ist doch.
Wir durften uns dann auf dem Rathausplatz von der niedersaechsischen kasernierten Bereitschaftspolizei erklaeren lassen das Proteste doch eher nicht erwuenscht sind, selbst wenn die Studentenschaft inkl. Lehrpersonal geschlossen und angemeldet dort auftaucht.
Nein ehrlich ein Hoch auf Olaf Scholz ein richtig integerer Mann.

Schulz und Seehofer:

"Winkeladvokaten" in eigener Sache die weder sich selber noch dem Ganzen nützen

Das Ende der SPD naht

Schulz will einen EU-Finanzminister, der sich dann an deutschen Steuergeldern beliebig bedienen kann. Geht`s noch?

Ich freue mich auf die nächsten Wahlen,

darum macht Ernst mit Eurer Großen Koalition, einer Koalition der Wahlverlierer. Ihr werdet von allen Seiten Pfeffer bekommen. Und weil die wirklich wichtigen Themen offensichtlich für die Sozial"christen" nicht existent zu sein scheinen, kann Euch die AfD als Oppositionsführer so richtig vorführen. Und die letzten Eurer Wähler werden aufwachen, wenn die Mieten (für die Deutschen) in den Städten ins Unermessliche steigen, wenn die Ausländerkriminalität so zunimmt, dass die Menschen laut nach einem Polizeistaat rufen und wenn Pflegenotstand und Sozialabbau noch deutlicher als bisher zunehmen. Dann retten Euch Eure schönen Schlagworte von "Integration", einem "gemeinsamen Europa", oder einem gesamteuropäischen "Finanzministerium" nicht mehr (die Leute haben sich ohnehin schon lange genug ihre Sparzinsen stehlen lassen). Und zuerst wird es in Brandenburg und Sachsen gären, dort wo niemand mehr hinter Euch steht, aus gutem Grund.

@ustdigital - Ich bitte um Entschuldigung

"@Misses Figg um 14:07
"...Schulz ist wie ich schon nach seiner Mister 100% Wahl schrieb weder ein Intellektueller, noch eine politische Fachkraft,..."
Nur gut das wir in die letzten Jahre nur von Fachkräften in der Regierung umgeben waren.
Ironiemodus aus!"

Da muss ich mich hier wohl verlaufen haben, denn ich dachte in diesem Thread ginge es um den Dampfplauderer und Aushilfskellner Schulz.

Lesen sie dann morgen von mir wenn es heißt:
Angela Merkel, mächtigste Frau der Welt oder doch nur eine Pop Ikone aus dem um sie betriebenen Personenkult ihrer Entourage.

Oder: Die SED, die Links populistische Schwester der AfD die nie eine Alternative war und die Frage:
Kann Katja Kipping mehr als nur den Unsinn aus ihren copy-paste Verlautbarungen und Sozialneid Debatten?

Oder: Ein Mann klebt an seinem Stuhl - Seehofer kämpft für Seehofer

Der einzige der für mich seine 7 Sinne noch beisammen hat ist aktuell Christian Lindner und das sage ich als nunmehr ehemaliger langjähriger CDU Wähler

Zum Zitat von b_m

"Was soll das wohl bedeuten? >>"Er sei für eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik und einen EU-Finanzminister."

Sollen wir jetzt mit unseren Steuern die EU Retten? Jedes Land muß seine eigenen Schulden abtragen."

... und als Baden-Württemberger sage ich dazu: das gilt ausser für Bayern, Hessen und Hamburg auch für alle deutschen Bundesländer.

spd bleibt stark

ihr wollt euch doch nicht wirklich vom Paladin der kanzlerin zerquetschen lassen. gestern abend konnte man dem herrn bei illner lauschen. es war zum erschaudern

um 15:22 von b_m

"Was soll das wohl bedeuten? >>"Er sei für eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik und einen EU-Finanzminister."
Sollen wir jetzt mit unseren Steuern die EU Retten? Jedes Land muß seine eigenen Schulden abtragen."
Immer diese Angst, dass ja kein Euro zuviel gegeben wird.
Deutschland profitiert vom niedrigen Euro-Kurs, der niedrigen Inflationsrate und der EZB-Geldschwemme - alles Folgen der Euro-Krise - hunderte von Milliarden Euro.
Aber mache Foristen schauen ängstlich darauf, dass ja kein einziger davon verloren geht.
Eine gemeinsame Währung bedingt zwingend eine abgestimmte Wirtschaftspolitik und einen Finanzausgleich - wer das nicht vorher wusste war blind (Kohl) oder unfähig (Weigel) oder beides.

Zum Zitat von b_m

Zitat: "Das Sozialsystem ist bereits heute viel zu teuer. Es wird Zeit das Gegengesteuert wird. Ich bezweifle aber, daß die SPD dafür die richtige Partei ist. Seit der Agenda 2010 hat die SPD sich immer nur nach links bewegt und damit viel Schaden angerichtet."
Dazu nur eine Anmerkung: Ich habe einige Jahre in der Schweiz gelebt (Kanton Zug) und bezahlte dort etwa 100 Franken an Krankenversicherung (Grundversicherung) im Monat. Es kamen noch einige Zusatzversicherungen hinzu, machte insgesamt etwa 180 sfr.
In Deutschland zahle ich fast € 700,-- (RVO-Kasse) und bekomme eine deutlich schlechtere ärztliche Versorgung und wie ich selbst in einem süddeutschen Uni-Spital erleben musste, eine Pflege die sich auf dem Niveau eines Drittweltlandes bewegt. Ich kann die SPD nur darin bestärken auf die Bürgerversicherung zu bestehen. Sie wird viele Probleme in unserem Gesundheitssystem wieder geraderücken.

Herr Schulz hält sich alles offen ...

.... ja , natürlich ! Es ist doch hoffentlich allen klar , dass bei Neuwahlen ein Großteil vom Wählerpotential andere Wege gehen wird.
Und dann ? Aber ehrlich habe ich Sorgen , dass das wirklich alle Politiker erkennen !

16:18 von Thomas Wohlzufrieden

Meinen Sie wirklich,daß der Bundespräsident sein Parteibuch abgegeben hat?
Aber nichtdesotrotz ist dieses Dilemma über Parteigrenzen hinweg,eine Farce. Neuwahlen wären die beste Lösung. Auch zeigt es sich,daß dieses Parlament mit Regierung momentan überflüssig ist,eine Verwaltung mit Beamten tut es scheinbar auch.

Herr Schulz hat die Schlappe

Herr Schulz hat die Schlappe verstanden, Frau Merkel offensichtlich nicht.
Bloß nicht wieder GroKo!
-
Warum scheut Frau "Wir schaffen das" eigentlich so eine Minderheitsregierung? Da gibt´s genug Potential im Bundestag, Links, Mitte, Rechts. Da könnte man sich ja bis zur nächsten Neuwahl profilieren! Und beweisen, das man ein Demokratieverständnis hat.
-
Aber lieber die arme, ziel- und alternativlose SPD noch bis zum Ende auspressen um am eigenen Sessel kleben zu bleiben.

16:18 von Thomas Wohlzufrieden

Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf! Die verzwickte Lage der SPD hat nur einer zu verantworten: 100%-Schulz. Seine Voreiligkeit, sein Unvermögen, strategisch zu denken und handeln, hat die Schieflage hervorgerufen. Hätte er sich mal 3 Min. nach der Wahl zurückgenommen, kein großes Wort geführt, wäre die Position der SPD besser und einfacher. Aber Schulz hat immer wieder einen drauf gesetzt. Zuletzt kurz vor der Rede von Steinmeier. Einfach dümmlich. Das ist doch Fakt. Jetzt wissen die Nichtstrategen um Stegner nicht mehr, wie sie die Kuh vom Eis holen, außer, andern die Schuld zuzuschieben oder Nebenschauplätze zu eröffnen. Ja, die SPD hat recht: Sie ist mit diesem Spitzenpersonal wirklich nicht regierungsfähig und Merkel sollte es lieber lassen, die SPD ins Boot zu holen. Das gibt nur Gehacke und blockieren, schlimmer als vorher. Merkel macht eins: Anbieten und die SPD muss kommen; über ihre Forderungen wird die SPD stolpern + aussteigen, für Neuwahlen ein schlechter Start.

@ Karl Napf & eine_anmerkung

Wenn Zyniker unter sich sind und wetten, müssen sie aufpassen, dass der Wein nicht korkt oder Essig wird... Von allen Parteien des demokratischen Spektrums - die afd zähle ich geflissentlich nicht dazu - geht die SPD am verantwortungsvollsten mit der schwierigen Situation um.

Keine Lust auf Politik

Herr Schulz hat keine Lust auf Verantwortung und Politik. So kann Herr Schulz auch kein SPD-Wahlprogramm durchsetzen. Bei der nächsten Wahl sollten die Wähler ihre Stimme lieber einer Partei geben, die auch Lust zum Regieren hat.

EU-Genossen

"Die deutsche Euro-Politik muss sich ändern", sagte Schulz.

Das ist die größte Sorge der SPD-Genossen?

Wie wäre es mit Innenpolitik, zum Wohle aller Deutschen?

Beste Grüße

@ um 17:10 von mit denker

"Die verzwickte Lage der SPD hat nur einer zu verantworten: 100%-Schulz."
- Also ich finde den Rest um Frau Nahles, Frau Schwesig, etc auch nicht so prikelnd....

"Hätte er sich mal 3 Min. nach der Wahl zurückgenommen, kein großes Wort geführt, wäre die Position der SPD besser und einfacher."
- Es gibt Menschen die kapieren sofort und andere brauchen dafür vielleicht 3 Minuten, andere eine ganze Legislaturperiode....

" Ja, die SPD hat recht: Sie ist mit diesem Spitzenpersonal wirklich nicht regierungsfähig und Merkel sollte es lieber lassen, die SPD ins Boot zu holen."
- Warum will denn Frau M. die SPD mit allen Mittel zwingen? Selber nicht regierungsfähig? Ideenlos?

Macht doch die Schuster-Koalition!

Rot,Rot,Grün-Gelb wäre eine Abwandlung der ehemaligen Rot Gelben-Koalition unter Willy Brandt damals. Zugeben:- Es ist eine Schuster- Koalition aber wenn sich alle zusammenreissen müßte es gehen.
Kanzler :SPD
Umweltminister: Grüne
Arbeitsminister: Linke
Wirtschaftsminister: FDP
andere Positionen sind noch vakant aber jede Partei sollte ja bekanntlich mit jeder anderen Partei dann irgendwie können.
Vor allem eins:-Wenn die FDP nicht mit der CDU kann dann sollte Sie anders können denn sonst hat diese Partei keine Berechtigung im Bundestag zu sein.!

Genug ist Genug!

„Schulz nannte erste Kernanliegen seiner Partei für Gespräche mit der Union über die Bildung einer Bundesregierung.“Die deutsche Euro-Politik muss sich ändern", sagte Schulz dem "Spiegel". Eine positive Antwort auf die EU-Reformvorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron werde "ein Kernelement bei jeder Verhandlung mit der SPD sein". Er sei für eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik und einen EU-Finanzminister.“
Dafür Martin habe ich dich in erste Linie nicht gewählt, sonder für mehr Gerechtigkeit für den kleinen Mann! Anscheinend ist vor der Wahl, nicht nach der Wahl oder wie ein Altkanzler der CDU mal gesagt hat, „was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“
Liebe SPD Jusos bleiben bei euerm NEIN zur Gro.Ko. und gibt euerm Barteischef bei seiner wieder Wahl eine deutliche Abfuhr!!

@ 17:28 von Strandy

Sie beschreiben da gerade die Apokalypse.......

@14:43 von pnyx

"Ich bin ganz bei den Jusos" - dann sind Sie ganz bei all jenen, die lautstark verkünden, was sie NICHT wollen. Die braucht aber niemand. Wir brauchen Leute - nicht nur Politiker - mit Weitblick und Mut, die wissen, was sie wollen. Vor rotem Hintergrund grimmig mit Dreitagebart übers Mikro schauen und Plattitüden verkünden, das ist zu wenig, viel zu wenig.
"Merkel, Müller und weitere Kumpanen könnens mit einer Minderheitsregierung versuchen. Das ist ihnen unbenommen" - und dann kann man feige von der Seite poltern, ohne Verantwortung zu übernehmen. "Merkel...Demokratie verraten" war so ein Spruch. Wer sich zur Wahl stellt und dann bei schwieriger Konstellation kneift, DER verrät die Demokratie!

Schulz fährt die SPD gegen

Schulz fährt die SPD gegen die Wand.
Bundestagswahl 2021 SPD 15%.
MfG

um 17:09 von NeutraleWelt

"Aber lieber die arme, ziel- und alternativlose SPD noch bis zum Ende auspressen um am eigenen Sessel kleben zu bleiben."
Ja, das will Frau Merkel. Es war ja bisher auch immer die bequemste Art, Politik für sich zu machen. Und zum Schluss werden dann die Fehler dem Koalitionspartner zugewiesen.
Mal sehen, ob die SPD jetzt endlich aus zwei verkorksten GroKo gelernt hat?

Wer mit Frau Merkel koaliert,

Wer mit Frau Merkel koaliert, ist bisher immer Baden gegangen.
MfG

Es gibt keine Zufälle

Der deep state hatte schon vor dem 24.9. beschlossen, dass a) Frau Merkel Bundeskanzlerin bleibt, b) es dazu keine regierungswillige Alternative geben darf.
"Wir" liegen auf Kurs.

Zu 14:59 von Gnom -Ablenkung-

Herr Scheuer sollte sich lieber fragen, inwieweit er zu dem Wahlergebnis der CSU beigetragen hat

Nicht ablenken, es geht hier um die Glyphosat-Hype. Bei den Sondierungsgesprächen sei eine Verlängerung der Genehmigung nicht strittig gewesen, sagt auch FDP-Chef Lindner der Rheinischen Post. Alle Beteiligten inklusive der Grünen waren bereit, einer einmaligen Verlängerung zuzustimmen. Rücktrittsforderungen aus der Ecke der Grünen nenne ich deshalb scheinheilig.
Auch Frau Hendricks wusste, dass die EU-Entscheidung so oder so fallen wird. BM Schmidt hat laut Experten noch Verbesserungen bei der Anwendung erreicht. Die Möglichkeiten auf nationaler Ebene sind weder berührt noch eingeschränkt. BM Hendricks kann wie bisher im Rahmen ihrer Kompetenz handeln. An der globalen Nutzung ändert sich nichts. Auch F nutzt das Mittel trotz Gegenstimme weiter. Die EU-Entscheidung ist das berühmte gefundene Fressen und Munition für einige politische Akteure, sie könnte zum Rohrkrepierer werden.

@andererseits, 13.43h

Eine sehr eigenwillige Interpretation.
Wer sich dem grünen Diktat nicht beugt, hat die Verhandlungen gegen die Wand gefahren.
Wie schon häufig und völlig richtig im Forum bemerkt wurde, ist es kein Kompromiss, ohnehin nicht durchsetzbare Forderungen zu streichen bzw. abzuschwächen.
In den Kernpunkten (z.B. Migration, Familiennachzug) haben sich die Grünen keinen Millimeter bewegt.
Da stellt sich doch die Frage, wer die Verhandlungen hat platzen lassen.

@Strandy - Deutschland bitte ohne AfD und Linke

"Kanzler :SPD
Umweltminister: Grüne
Arbeitsminister: Linke
Wirtschaftsminister: FDP"

Sie haben schon mitbekommen, dass Christian Lindner (FDP) die Sondierungsgespräche angebrochen hat, weil er große Gefahren für eine gute Entwicklung Deutschlands gerade durch die Grünen sah?

Herr Lindner hat in vielem viel weiter gedacht als es ein Schulz oder außer Özdemir bei den Grünen überhaupt vermögen.

Und ganz frisch lesen wir (einige Medien haben gerade offensichtlich wegen zu viel Ehrlichkeit der Foristen ihre Kommentarbereiche schon nach kurzer Zeit gesperrt).

Sprengstofffund auf Potsdamer Weihnachtsmarkt

Dazu fällt mir hier zum Thema nur ein:
Die Politik ist wie bereits in der Vergangenheit mehr mit sich selbst beschäftigt, als mit dem was unser Land braucht und die Bürger beschäftigt.

Unter dem Strich: "Bürgerversicherung anstatt Bürgers Sicherheit"

Nein, kein EU-Finanzminister, ja, es braucht eine Korrektur!

Was fordert hier der SPD-Chef?
Die EU ist kein Staat, das darf sie laut Grundgesetz nicht sein, sonst könnte Deutschland nicht Mitglied bleiben. Daher kann es auch keinen EU-Finanzminister geben!

Keine Juncker-Macron-EU?
Schulz-Sprech! "Wir arbeiten hart"
... und exportieren noch mehr für wertlose Forderungen und werden dafür in der EU gescholten. Die Exporteure und ihr Umfeld profitieren, die deutschen Sparer (Altersvorsorge, Renten) zahlen die Zeche, dazu haften sie noch als Steuerzahler wohl bald grenzenlos. Unsere Banken geraden bei dieser Politik in Schieflage. Die Bad-Bank EZB kauft Staatsanleihen und andere Schrottpapiere in unbekannter Höhe und betreibt rechtswidrige Staatsschuldenförderung im Exzess. Das ist nicht die EU die versprochen wurde und nicht der € der vereinbart ist.

Der € ist chronisch krank, eine Schuldenunion, der € für Alle ein Wahnsinn.

Keiner haftet für Dritte, war die €-Bedingung. Kriterien, Recht, Verträge sind nur Makulatur! Rechtsstaatlichkeit-GG???

@stefanqwer, 14.27h

Warum ist die FDP nicht koalitionsfähig?
Weil sie die Transferunion von Merkel/Macron nicht mittragen will?
Weil sie den ungebremsten Zuzug und Nachzug von Migranten nicht mittragen will?
Das sehe ich und viele andere in meinem Umfeld als Pluspunkte an, die der FDP im Fall einer Neuwahl Stimmen bringen werden.

um 16:16 von pkeszler

>>"..Aber wer glaubt Ihren Visionen eigentlich? Solch bescheuerte Leute gibt es doch nur wenige."<<

Gehe ich recht in der Annahme das Sie ein SPD-Anhäger sind? Ich hege diese Vermutung weil diese Partei (hier stellvertretend Nahles und Schulz) die Gossensprache scheinbar in ihren Kreisen gesellschaftsfähig machen deren Sie sich bedienen (bescheuerte Leute).

SPD-Chef Schulz ... so ein Blödsinn

Was soll das nur alles.
Eine SPD ist in der Regierung eben so gut "aufgehoben" wie in der Opposition. Aufgehoben als solche, weil sie in einem Bündnis mit nach rechts kriechenden Konservativen schlecht linke Karten spielen kann.
Aufgehoben in der Opposition heißt doch nur, keine Gewähr für irgendwas - die Möglichkeit Gesetze vorzuschlagen, für die dann auch andere die Belohnung kassieren. Wozu also Politik?
Sich als pressure Group Bewähren, die Dinge anstößt und dann aus der Hand gleiten lassen muss, wozu.

Wenn sie sich zuletzt verweigern, ist das kein Drama und wenn sie zuletzt dabei sind, tut das auch nichts, solange eine Zukunftsfähige Politik betrieben wird. Das ist alles und das reicht auch.

@16:40 Misses...

Christian Lindner hat alle 7 Sinne beieinander? Der war gut... Unter Lindner poliert die fdp kräftig ihr Image als Klientel-Partei auf, liefert sich mit der csu einen schmutzigen Wettkampf um die bessere Position als afd-light-Partei, verliert mehr und mehr ihr liberales Profil, wird als Partei hinter dem selbstverliebten politischen Leichtgewicht Lindner schon gar nicht mehr sichtbar... Lindner, plakatiert mit "neu denken" und daran krachend gescheitert, hat alles andere als seine 7 Sinne beieinander. Als einigermaßen funktionsfähige Parteien lassen sich noch SPD und Grüne ausmachen; und Schulz macht dabei eine solide Arbeit. Alle anderen sind schon von narzisstischen Figuren gekapert oder zerlegen sich gerade selbst im Kampf um Parteipositionen.

um 17:46 von Karussell

Geehrter Mit-Kommentarist, Politik ist nicht eine Ethik-Veranstaltung, da geht es um den Wettstreit der Interessen, um die Ausübung von Macht. Parteien, die in den Bundestag gewählt werden haben dadurch eine gewisse Macht, wie sie diese einsetzen müssen Sie schon deren Exponenten überlassen. Z. B. auch dem Chef der FDP, der in Ihren Augen also auch die Demokratie verraten hat. Wer sich an die jeweiligen Regeln hält, verrät womöglich gelegentlich schlechte Absichten, aber sicher nicht die Demokratie. Immer noch-Minister Müller hingegen...

^17:53 Missis Figg

Unterm Strich "Bürgerversicherung anstatt Bürgers Sicherheit".....

wieso anstatt "Bürgerversicherung und Bürgers Sicherheit" muss das Motto lauten und das würde ich der SPD am ehesten zutrauen. Denn unter den CDU Innenministern hatte Bürgers Sicherheit nicht gerade oberste Priorität.

Austritte

Sollte sich Schulz von Merkel zu einer GroKo breitschlagen lassen, so wird es hunderttausendfache Austritte aus der Partei geben. Das wäre das Ende der SPD. Ich kann nur hoffen, dass Sozialdemokratie nicht vom Unions-Schwestern zerstört wird. Merkel wäre die Siegerin ohne Sieg und viel Menschen würden die Welt nicht mehr verstehen.

17:46 von kleinermuck2012

"" Schulz fährt die SPD gegen die Wand.
Bundestagswahl 2021 SPD 15%.""
#
Ja, wenn er so weiter rumeiert. Die SPD Spitze sollte auf ihre Jusos hören und ein klares NEIN zu einer nochmaligen Koalition mit der CDU sagen.Da bin ich dann auch von überzeugt das es beiden nächsten Wahlen ganz schön bergab geht für die SPD.Gruß

um 18:14 von eine_anmerkung

"Gehe ich recht in der Annahme das Sie ein SPD-Anhäger sind?"
Sie irren sich, denn ich habe die SPD gar nicht gewählt. Aber ich muss zugeben, dass sie mir mit ihrer Meinung viel sympathischer ist, als die AfD.

Mit einer Partei wie der CDU/CSU,

die schon im Vorfeld jedes Vertrauen beschädigt, wie der Landwirtschaftsminister mit seiner unabgesprochenen Zustimmung beim Glyphosat (und dann will Keiner was gewusst haben) wird doch Niemand koalieren wollen, der noch Herr seiner Sinne ist und etwas Stolz hat. Peter Altmaier hat gestern bei Illner so betont, wie wichtig ihm eine gemütliche Regierungskoalition ist, weil er nicht "wie ein Kleidersammler Stimmenmehrheiten sammeln wolle". Wer so eine Verachtung für den Parlamentarismus zeigt, ist ein Antidemokrat und sollte für die SPD als solcher behandelt werden. Solche Demokratiefeinde macht man nicht auch noch zu Ministern. Und nachdem er der Majordomus von Frau Merkel ist, werden es nicht nur seine Gedanken sein, sondern die der Chefin. Auch die verachtet die Demokratie und den Parlamentarismus. Blöd nur, dass die was von der SPD wollen, nicht umgekehrt.

GroKo oder vielleicht doch nicht!

Angesichts der Möchtegern-Wortführer
aus den Reihen des CDU-Anhängsels aus dem Süden der Republik namens Scheuer bzw Dobrindt sollte sich die SPD genau überlegen, auf was sie sich einlässt. Die Herren warnen in ihrer Hybris ständig davor, daß eine 20% Partei nicht 100% fordern kann und darf, wobei sie selber lediglich 6% repräsentieren.

@jukep - EIn Blick auf die Lage in den Bundesländern reicht

"wieso anstatt "Bürgerversicherung und Bürgers Sicherheit" muss das Motto lauten und das würde ich der SPD am ehesten zutrauen. Denn unter den CDU Innenministern hatte Bürgers Sicherheit nicht gerade oberste Priorität."

Dann schalten sie einmal einen Gang zurück und sehen sich dann noch einmal in Ruhe an, wo und wie die SPD bei vielen Projekten gebremst hat.

Noch besser, werfen wie einen Blick nach Berlin, dass als Hauptstadt auch zur kriminellen Hochburg unter ROT-ROT-GRÜN wird.

In NRW darf man nach der Abwahl der SPD beim Sicherheit wieder etwas Hoffnung schöpfen.

GroKo? No!

Wie gerade im TV zu hören ist, mobilisieren die Jusos die SPD-Basis gegen eine GroKo. Ich wünsche ihnen viel Glück dabei. Auch, wenn die SPD fast zerberstet, ein "weiter so" darf es nicht geben, denn dann geht die SPD "weiter so" in Richtung politsche Bedeutungslosigkeit, wie einige ihrer Schwesterparteien in Europa. Aber auch die Spitze der SPD gehören neue, unverbrauchte Kräfte.

17:24 von NeutraleWelt

Kann man nicht so stehen lassen:
1. In eigenen Reihen der SPD wurde moniert, dass Schulz, mit seinem Alleingang sich zu schnell und zu früh festgelegt hat. Die Bekräftigung des Nein zur Groko, nachdem Jamaika gescheitert war und vor der Rede von Steinmeier, war wenig gescheit.
2. einen Schritt vor, zwei zurück, zeugt nicht gerade davon innerhalb von 3 Minuten eine schwierige Situation richtig einschätzen zu können.
3. Je intensiver Merkel das angeht , um so mehr Druck erzeugt sie, dass die SPD sich entscheidet. Im Übrigen dokumentiert sie, dass sie sich besonders um eine Regierungsbildung bemüht.
4. Merkel und Schulz unterscheiden sich in einem ganz besonders: Merkel denkt (außer einmal bei der Grenzöffnung), wie beim Schach immer ein paar Schritte im Voraus, wägt das Für und Wider ab. Schulz entscheidet aus dem Bauch heraus, emotional, übersieht dabei schnell Ursache und Wirkung, wägt Für und Wider in dieser Phase nicht sorgfältig ab. Schulz ist Erzähler und kein Macher.

Armes Deutschland

Es ist traurig, wenn Parteien wie die SPD unter Herrn Schulz den Schwanz einzieht wenn es kritisch wird, und im Anschluss wahrscheinlich wahnwitzige Forderungen stellen wird.
Herr Schulz hat versagt, und das auf ganzer Linie. Die SPD hat er in eine Krise manövriert, aber mit aufrechtem Rücken die Konsequenz ziehen und zurücktreten dazu ist er nicht fähig. Auch nun Verantwortung zu übernehmen und an Deutschland zu denken und nicht an Posten und Partei ist nicht möglich.
Da würde sich mancher guter, alter Sozialdemokrat im Grabe herumdrehen wenn er das sehen und hören könnte.

CDU betont Gesprächsbereitschaft

das hat die csu auch bei den jamaika verhandlungen getan und einigungen immerwieder hin zur kernforderung der cdu/csu aufgeschnürt.
das spiel hieß"bis die grünen die nerven verlieren,doch das taten die nicht und haben immer mehr"Kreide"gefressen.also musst die fdp ran um grüne minister in der regierung zu verhindern.
die cdu/csu hat von anfang an auf groko spekuliert und mit ihren helfern in wirstschaft und medien der spd die verantwortung zugeschoben,doch die hat nunmal frau merkel,die ihrerseits neuwahlen und minderheitsregierung ausschloss.
was wirklich nervt ist das es der firma bayer gelungen ist die kontrolle im landwirstschaftsministerium zu übernehmen und den minister dazu gebracht hat gegen den willen der bundesregierung für die zulassung des bayerproduktes glyphosat zu stimmen und frau merkel weigert sich diese illegale zustimmung zurückzunehmen.

Letzte GroKo?

Wenn das eine Große Koalition werden sollte, dann ist es wohl auf absehbare Zeit die letzte Große Koalition. Denn solange die CDU nicht mit der AfD will, wird es bei dieser Konstellation in vier Jahren kein Bündnis der erst- und zweitstärksten Partei geben.

Besser wäre es, wenn die SPD und andere Parteien sich jetzt mal klar als Handlungsfähig positionieren. Alle Gesetzvorhaben, für die es im aktuellen Bundestag eine Mehrheit gibt, sollten jetzt angegangen werden. Die Union kann solange überlegen, mit welcher Mannschaft sie die legislativen Vorgaben eines souveränen Parlaments umsetzen möchte. Warum sollte sich in der aktuellen Situation eine Partei dem Abstimmungsdiktat der Union unterwerfen?

Gleiches gilt natürlich auch für Vorhaben der Union, für die es eine Mehrheit gibt.

Andererseits... die SPD ruht sich auch gern mal darauf aus, populistisch zu fordern, solange keine Mehrheit in Sicht ist, nur um kalte Füße zu kriegen, wenn die Gefahr einer Umsetzung naht.

@ Weltbürger2015

Soso, Deutschland profitiert vom niedrigen Euro-Kurs, der niedrigen Inflationsrate und der EZB-Geldschwemme.
Sie meinen wohl die oberen 10%, die Mehrheit der Deutschen gehört zu den Verlierern. Erst gestern gab es einen Bericht bei Tagesschau.de , dass die Inflationsrate viel höher ist als angegeben.

Ich bin seit Schröder

kein SPD-Wähler mehr und werde es mit Schulz sicher auch nicht wieder werden.
Die Große Koalition lehne ich aus verschiedenen Gründen ab.
Ich plädiere dafür, Merkel zu einer Minderheitsregierung zu zwingen.
Da ist es vorbei mit Bestimmen und Durchwinken.
Altmeier hat ja gestern bei Illner/Schausten deutlich gesagt, was er von einer Minderheitenregierung hält.
Nichts. Er, der ja nur für Merkel spricht, hat keine Lust, sich um politische Mehrheiten zu bemühen.
Regieren ja, aber nur bequem wie bisher.

Am 01. Dezember 2017 um 19:52 von DerVaihinger

"Ich bin seit Schröder
kein SPD-Wähler mehr und werde es mit Schulz sicher auch nicht wieder werden."

So sieht es bei mir auch aus, aber leider waren die Nachfolger von Schröder bestimmt nicht besser als er. Sie hätten die Ungerechtigkeiten korrigieren können, doch sie ruhten sich darauf aus und konnten immer darauf verweisen, dass sie zur damaligen Zeit nicht an der Regierung waren.

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