Kommentare

Die Mär vom "schlimmsten ....

Angst macht Gefügig und Gruseln mögen wir uns alle - ausgerechnet im Zeitalter der Zentralheizung und der gut gedämmten Häuser sollen wir uns fürchten, als wären wir schutzlos, wie der kleine Igel, dem die lästigen Laubbläser auch noch das letzte bisschen Laub weggeblasen haben, wie das kleine Kaninchen, dem die Bauwut des Jahres auch noch den letzten Bau zubetoniert hat, wie der Streuner, der verzweifelt versucht auf Terrassen und unter Balkonen ein wenig Schutz zu finden...
Ausgerechnet wir... Übergewichtigen, werden den Winter 45/46 nicht nachempfinden können - wir haben Döner!

Zur Hysterie um die die globale Erwärmung ...

... kommt nun noch eine Hysterie um drohende Rekordwinter. Hauptsache man kann sich gruseln und die Leserzahlen sind gut. Weltuntergang sells - das wussten schon die Mayas als sie für 2012 den Weltuntergang vorhersagten.

Wetterwitz

Dazu fällt mir ein schöner Witz ein...

Die Indianer in einem abgelegenen Reservat gehen zu ihrem neuen Häuptling und fragen, wie kalt der nächste Winter wird. Da er die geheimen Künste seiner Vorfahren nie gelernt hat, befiehlt er seinen Brüdern, Feuerholz zu sammeln, ruft aber auch den Wetterdienst an und fragt: „Wie kalt wird der Winter?“ „Sehr kalt“, lautet die Antwort. Der Häuptling kehrt zurück zu seinen Stammesbrüdern und trägt ihnen auf, mehr Feuerholz zu sammeln. Eine Woche später ruft er wieder an: „Sind Sie sicher, dass der Winter sehr kalt wird?“ „Vollkommen sicher.“ Der Häuptling befiehlt seinen Stammesbrüdern, noch mehr Feuerholz zu sammeln. Eine Woche später ruft er noch einmal an. „Sind Sie immer noch sicher?“ „Ja, es wird der kälteste Winter seit Menschengedenken.“ „Woher wissen Sie das so genau?“ „Weil die Indianer wie verrückt Feuerholz sammeln!“

Handelsgut

Jede Nachricht ist ein Handelsgut, auch wenn sie nur marginalen Ertrag bringt. Die Menge macht dann das Geschäft.
Emotionale Informationen beeinflussen die Entscheidungsfreudigkeit der Käufer. Das trifft auch auf Wettervorhersagen zu.
Zu dem halten sich immer mehr Menschen in ihren zivilisationsbedingten, räumlichen Komfortzonen auf, und nehmen dabei immer weniger das wirkliche Wetter wahr. Diese Menschen bilden mittlerweile eine eigene Zielgruppe für solche Nachrichten.
Wer Wind und Wetter das ganze Jahr erlebt, ist für diese Art emotionaler Nachrichten weniger empfänglich.

Das sind also fake news. Die

Das sind also fake news. Die seit jahren immer heißer werdenden Sommer müssen wir aber glauben?
Vor 30 jahren wurde vor einer Eiszeit gewarnt.
Ich glaube nichts mehr.

"Experten" stellen Behauptung auf, Journalisten verbreiten sie.

Je unseriöser ein Nachrichtenportal ist, desto eher wird es seinen Lesern reißerische Überschriften ("click baits") vorwerfen, hinter denen sich dann nicht selten eine eher dürftige Spekulation verbirgt. Leider beschränkt sich dieses Phänomen nicht nur auf pseudo-Nachrichtenportale, wie der #faktenfinder ja immer wieder beweist.

In Hinblick auf die alljährliche Fantasie-Vorhersage von James Madden kann man nur immer wieder betonen, dass nicht jeder "Experte" es wert ist, in den Medien zitiert zu werden.

Hysterie um Wetter und Klima

Da gibt es aber nicht nur die Glaskugelleser, die extreme Winter vorhersagen.
Die "Klimaexperten", die uns täglich mit Horrormeldungen über den Klimawandel bombardieren haben im Gegensatz zu ersteren natürlich recht.
Ozeanien versinkt im Meer, die Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Sommer in Europe werden 50°C erreichen...
Wie Herr Kachelmann schon sagte Wetter ist Chaos, eine seriöse Vorhersage nur für die kommenden 5Tage möglich.
Wie passt es dann zusammen, dass auch die von den Medien unterstützten Klimaforscher genau wissen, wie das Wetter in 50 Jahren aussieht?
Ich habe das Gefühl hier herrscht regelrecht Angst davor, dass wieder einige kalte Winter kommen-weil doch dann die ganze schöne Theorie von der menschgemachten Erderwärmung nicht mehr so richtig glaubhaft erscheint.

@ um 09:35 von Einerer

"Das sind also fake news. Die
Das sind also fake news. Die seit jahren immer heißer werdenden Sommer müssen wir aber glauben?
Vor 30 jahren wurde vor einer Eiszeit gewarnt.
Ich glaube nichts mehr."

Ja, ich erinnere mich auch noch an die Eiszeitwarnungen der 80er. Ich erinnere mich jedoch auch noch an zwei extrem strenge Winter Mitte der 80er – mit Eis in einer Wohnungsecke und eingefrorenen Diesel im März, trotz blauem Kraftstoff, der als Winterdiesel mit Fließfähigkeit bis -22°C beworben wurde.

Mit fragwürdigen Vorhersagen Leser anzulocken

Mit fragwürdigen Vorhersagen versuchen Boulevardmedien und Online-Portale Leser anzulocken
.
andere versuche das mit "Berichten über fragwürdige Boulevardmedien
und Online-Portale Themen" Leser anzulocken
jeder muß eben seine Unkosten decken, auf seine Weise

re beere preis

"Zur Hysterie um die die globale Erwärmung ...

... kommt nun noch eine Hysterie um drohende Rekordwinter."

Nur dass die globale Erwärmung eben Fakt ist ...

re einerer

Vorhersagen müssen Sie nicht glauben. Wetterdaten aus vergangenen Jahren sind dagegen Fakt, nicht Glaubenssache.

Heute Morgen

zeigt das Thermometer minus 3,1 Grad Celsius an und das ist ja nicht gerade sehr warm.
Und zum 1. Dezember hatten wir schon wesentlich freundlichere Temperaturen, ob der Winter nun Kalt oder Extra Kalt wird werden wir am Ende sehen.
Heizen müssen wir auf jeden Fall und das kostet eine Menge Geld, man darf das nicht immer mitten in der Großstadt messen das ist natürlich kein Frost.
Aber das 50 Prozent auf dem Land wohnen oder sogar noch etwas höher am Berg spielt ja keine Rolle.
Kalt ist kalt den wir wohnen nicht in einer warmen Gegend wo Heizung kein Thema ist.

Wie der Winter wird werden wir ja sehen.

Gruß

Keine globale Erwärmung

Aufjedenfall sehe ich keine Erwärmung.
Winter so wie immer.

Wenn die globale Erwärmung keinen Einfluß auf das Wetter in Deutschland hat, dann ist es ja kein Problem.
Es kann von mir aus dann auch wärmer werden. Stört uns ja sowieso nicht.

Nachfragerin um 09:37 Uhr und Hanno Kuhrt um 09:46 Uhr

Sie beide bringen die ganze Wetterdiskussion auf den Punkt. Aber, wie wir es leider täglich erleben, werden Hysterie und "Expertenwissen", ich schreibe hier nicht von Fachleuten, höher gehandelt.

Superlativ-Meteorologie

Schon der tägliche Wetterbericht im TV strotzt täglich mit übertriebenen, dramatischen Beschreibungen der Wetterlage. Da werden ein paar Flocken und -2°C als "extreme Gefahr für den Verkehr" und Windstärke 8 als "gefährlicher" Sturm verkauft. Mit Extremwerten von Bergspitzen, Hochtälern etc. wird wertvolle TV-Zeit vergeudet, obwohl "fast kein Schwein" dort wohnt, während Informationen für Ballungsgebiete fehlen!
Mit Übertreibung und Extremen soll bei der Wettervorhersage (wie in vielen Bereichen) Quote generiert werden. Dies trift übrigens auch auf ARD/ZDF/N24 usw. zu und wurde nebenbei bemerkt durch Herrn Kachelmann "erfunden"!

@Einerer

Ich sehe da keinen Widerspruch.
Die Eiszeit soll es hier geben, wenn der Golfstrom abreist. Das soll er nach den Vorhersagen machen, wenn der Nordpol abschmilzt und das viele Süßwasser die Strömung beeinflusst.

Damit es hier Kalt wird, muss es also erst mal warm werden. Ob die Theorie stimmt, sehen wir sobald das Eis größtenteils weg ist.

dasselbe gilt für die Vorhersage des Waldsterbens. Da hat man gesagt, dass der Wald weg ist, wenn es so weiter geht. Es ging aber nicht so weiter. Wir fahren jetzt mit Kat, die Industrieabgase werden gefiltert, die Dreckschleudern aus dem Ostblock sind pleite und unsere Produktion wurde nach Asien verlagert. Sprich, der Regen ist nicht mehr so sauer und der Wald erholt sich wieder, hat jetzt nur mit den Verschiebungen der Jahreszeiten zu kämpfen. Der Regen fällt halt nicht mehr zu den Zeiten wie früher und bei den Stürmen ist Laub am Baum.

Anstatt von Fake-News sollte man in diesem Fall lieber von Lückenbildung sprechen.

schlauer Madden

Irgendwann kommt nämlich wirklich der Winter des Jahrhunderts, und dann hat ER ihn vorausweisgesagt. ;-)
Und "wir" jammern halt auch immer furchtbar gern über das Wetter..

09:53 von karwandler

re beere preis
"Zur Hysterie um die die globale Erwärmung ...

... kommt nun noch eine Hysterie um drohende Rekordwinter."

Nur dass die globale Erwärmung eben Fakt ist ..................................................................................
Es bestreitet ja auch keiner, dass die globale Erwärmung Fakt ist.
Nur ist der Einfluss des Menschen darauf kein Fakt, sondern eine Hypothese. Der Beitrag der gesamten Menschheit zur CO2 Emission auf der Erde liegt zwischen 3 und 4 % . Das ist auch ein Fakt.

re hanno kuhrt

"Wie passt es dann zusammen, dass auch die von den Medien unterstützten Klimaforscher genau wissen, wie das Wetter in 50 Jahren aussieht?"

Erstens beschäftigen sich Klimaforscher - wie der Name schon sagt - nicht mit dem Wetter in 50 Jahren.

Zweitens gibt es auch von Klimaforschern keine "Vorhersage" zum Klima in 50 Jahren. Allerdings Extrapolationen von Modellen auf der Grundlage vorhandener Daten.

"Ich habe das Gefühl hier herrscht regelrecht Angst davor, dass wieder einige kalte Winter kommen-weil doch dann die ganze schöne Theorie von der menschgemachten Erderwärmung nicht mehr so richtig glaubhaft erscheint."

Ich habe das Gefühl, Sie stehen überhaupt nicht im Stoff.

@09:46 von Hanno Kuhrt

"Wie Herr Kachelmann schon sagte Wetter ist Chaos, eine seriöse Vorhersage nur für die kommenden 5Tage möglich."

Gerade, weil das "Wetter" sehr komplex ist, heißt das nicht, dass Verhersagen nicht möglich sind. "Klimakritik" scheint Glaubenssache zu sein. Physik lässt sich aber nicht aushebeln. Will sagen: es lassen sich Daten messen. Mit wissenschaftlichen Bewertungen ist sich auf Basis von Daten vergangener Messungen und auch aus Auswertungen von Eigenschaften aus dem Boden, die Rückschlüsse auf die Wetterbedingen erlauben, eine Veränderung des "Klimas" zu höheren Temperaturen nicht leugnen (auch wenn es so schön wäre). Der Temperatuanstieg über ein "normales" Maß hinaus, also höher als kronologisch zu erwarten wäre, ist Fakt. Über die Hintergründe können Wissenschaftler ja streiten.
Die "Kachelmannsche" Aussage bezieht sich auf regionale Wetterbedingungen und nicht auf das globale Klima. Der Regen morgen hier bei mir zu Hause ist kein Maß für das globale Klima.

@Ich sehe da keinen Widerspruch. 10:47 von crumble

Ich auch nicht. Liegt aber wohl eher daran, dass das 'moderne, lesende Eventpublikum'
nicht (mehr) gewohnt ist, logisch bzw. wissenschaftlich zu denken.

Es gibt auch noch andere Varianten, wie es zu einer Eiszeit kommen kann,
aber wie bei jeder Wahrscheinlichkeit, der Name sagt es schon,
bei hypothetischen 10 Erden mit gleichen Bedingungen, tritt das in nur einem Fall ein.

Allein diese (geschätzte) Quote sollte uns zu denken geben, und wir schleunigst umsteuern.

Meine Empfehlung

ist die tägliche Wetter-Email vom Deutschen Wetterdienst. Da wird recht exakt beschrieben wie das Wetter in den nächsten 3 Tagen wird. Es wird auch auf Unsicherheiten bzw. fehlende Genauigkeit eingegangen. In DE bekommt man ausser dem Wetterradar keine genauere Vorhersage. Und das für 0 Euro extra und ohne Werbung oder sonstigem Unsinn...
Einfach mal bei der Webseite des DWD anschauen und ausprobieren...

09:46 von Hanno Kuhrt

«Wie passt es dann zusammen, dass auch die von den Medien unterstützten Klimaforscher genau wissen, wie das Wetter in 50 Jahren aussieht?»

Die Klimaforscher geben keine lokalen Wettervorhersagen ab. Sie beschreiben die Tendenzen bei den allgemeinen globalen Wetterszenarien, die bei einer höheren (oder niedrigeren) Durchschnittstemperatur auf der Erde entstehen.

Was Sie mit der "Unterstützung der Klimaforscher durch die Medien" meinen, verstehe ich nicht.

Ganz allgemein ist es sehr hilfreich, sich selbst über den Unterschied zwischen "Klima" und "Wetter" kundig zu machen. Die Wikipedia-Artikel zu diesen beiden Stichworten bieten da eine gute Grundlage.

Da fällt es dann auch viel leichter, mit den vielen Medienberichten über Klima und Wetter gelassen umzugehen und diese richtig einzuordnen.

Tja, wenn das mal auf die Boulevard-Medien beschränkt eäre.

Aber auch der umgekehrte Fall ist unerfreulich. Die Durchgangs-Uhrzeiten bei "Xavier" "amtlich" waren im Raum Brandenburg-Belzig-Potsdam falsch. Für mich wie für viele Andere Reisende bedeutete das 20 Stunden abwarten in einem Nahverkehrszug der RE 7 ... um dann privat nach Hause zu fahren auf eigene Kosten. Mit einem Zug früher wäre ich noch ganz regulär bis nach Hause gekommen und hätte keinen Stress wegen fehlender Medikamente bekommen.

Das sind dann die Augenblicke, wo man an der Qualität der Wettervorsagen ... aller Medien... zweifelt. Hier hat sich niemand mit Ruhm bekleckert.

@10:43 von bloody hell

Sie vermischen hier zwei völlig verschiedene Dinge. Im Artikel geht es um die langfristige Vorhersage des Wetters, was aus wissenschaftlicher Sicht nicht möglich ist.

Gerade beim Wetter halte ich eine Warnung, vor dem, was im Extremfall passieren kann, solange es ohne Übertreibungen abläuft, durchaus für angebracht, da der Extremfall eben auch manchmal eintrifft, gelegentlich sogar extremer als angekündigt
Ob die Windspitzen auf dem Brocken in den normalen Wetterbericht gehören, darüber kann man streiten. Ich finde es aber durchaus interessant.

60%-70% - kein Problem

Diese Trefferquote kann man in vielen Gegenden ganz einfach mit folgender Vorhersage erreichen: "Morgen ist das Wetter so, wie heute." Passt überall, wo sich das Wetter in Schnitt nur alle 2-3 Tage ändert. Das heißt im Umkehrschluss: Wissenschaftlich fundierte Vorhersagen sollten oberhalb dieses Wertes liegen.

Am 01. Dezember 2017 um 09:09 von Beere Preiss

"Weltuntergang sells - das wussten schon die Mayas als sie für 2012 den Weltuntergang vorhersagten."

Und wieder sind wir bei unsinnigen Aussagen, denn die Maya sagten nicht das Ende der Welt, sondern das Ende und den Beginn einer Ära voraus.

Eigentlich springen alle Medien sofort

auf irgendwelche scheinbaren wissenschaftlichen Vorhersagen auf. Ich bin immer wieder fasziniert über Vorhersagen für mehrere Tage, die dann am nächsten Tag schon wieder ganz anders aussehen. Auch die Tagesschau macht dabei keine Ausnahme. Interessant dabei ist, dass die falschen Vorhersagen nie eingestanden werden. Die nächsten Aussichten werden mit dem gleichen Anspruch auf Richtigkeit verbreitet.

Seriös oder nicht ...

Die als absolut seriös eingestufte NOAA-Prognose ist regelmäßig falsch, aber man beruft sich ständig darauf. Wieso eigentlich?

@Einerer 9:35

Die seit Jahren ungewöhnlich warmen Sommer sind statistisch belegt.
Hier geht es nicht um glauben, sondern um das Lesen der Fakten.
Es macht einen Unterschied, in die Zukunft oder in die Vergangenheit zu schauen.

Am 01. Dezember 2017 um 11:11 von vweh

"Einfach mal bei der Webseite des DWD anschauen und ausprobieren."

Nun, in meinem Bekanntenkreis sind einige Landwirte. Deren Auskunft zu den Wettervorhersagen des DWD in diesem Jahr waren nicht gerade positiv. Was hilft eine Vorhersage, die nach 12 Stunden ins Gegenteil verkehrt wird?

Am 01. Dezember 2017 um 09:53 von karwandler

Das sagt selbst der jüngste Bericht der IPCC nicht mehr und dort sitzen immer weniger seriöse Klimaforscher, dafür Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen und Politiker.
Inzwischen haben die namhaftesten Klima-Forscher und Gründungsmitglieder unter wütendem Protest dieses Gremium verlassen. Warum wohl?

@Hanno Kuhrt 9:46

Ein einziger extrem kalter Winter würde die Erkenntnisse der Klimaveränderung nicht widerlegen. Es geht um einen Trend und nicht um einzelne Wetterereignisse.

Natürlich sind die

Wetterprognosen in den letzten Jahrzehnten immer besser geworden. Allerdings ist "Wetter" so komplex, dass niemand für jeden Ort eine korrekte Vorraussage für die nächsten 2 Wochen machen kann, eher mal 1 Tag.

Aber bei dem Wetter gilt der alte Spruch, wenn es in der Zeitung steht muss es doch wahr sein....

@Orfee 10:19

Mit welchen Methoden beobachten sie das Wetter, um eine qualifizierte Aussage darüber zu machen, dass sich das Klima nicht erwärmt?

Mit fragwürdigen Vorhersagen

da lob ich mir die alten Bauernregeln
Kräht der Hahn früh auf dem Mist
ändert sich´s Wetter ... oder´s bleibt wie´s ist

nass und lauwarm

sind die allermeisten Winter in Deutschland. Jeder weiß es aus eigener Erfahrung. Ich warte darauf dass endlich mal jemand so einen Durchschnittswinter vorhersagt, werde es aber wohl nicht mehr erleben.

12:50 von ex_Bayerndödel

«Interessant dabei ist, dass die falschen Vorhersagen nie eingestanden werden. Die nächsten Aussichten werden mit dem gleichen Anspruch auf Richtigkeit verbreitet.»

Wünschen Sie, dass die Meteorologen vor der Voraussage für den nächsten Tag sagen: "Gestern haben wir falsch gelegen. Aber das haben Sie sicher schon selbst bemerkt, wenn Sie aus dem Fenster geschaut haben oder vor die Tür getreten sind."?

Selbstverständlich nehmen die Meteorologen die Voraussagen für den (die) nächsten Tag(e) mit dem gleichen Anspruch auf Richtigkeit vor. Sie behaupten nie, dass die Prognose zu 100% zutreffen wird.

Welche Wahrscheinlichkeiten auf Richtigkeit hinter den Voraussagen stecken, hängt von vielen Umständen ab. Temperaturvorhersagen sind verlässlicher als die von Regenwahrscheinlichkeiten. Bei einer stabilen Wetterlage sind Prognosen einfacher, und häufiger richtig als bei einer instabilen.

Wir wir die Prognosen einordnen können, dabei hilft u.a. Wikipedia, Stichwort "Wettervorhersage".

der zeitliche Ablauf

ist besonders schwer voherzusagen. Wenn es um aufziehende Stürme und durchziehende Fronten geht, verspäten sich diese Ereignisse zu einem sehr großen Teil und oft sogar um viele Stunden. So gut wie nie treten sie früher als vorhergesagt ein. Nur sommerliche Schauer und Gewitter kommen auch mal schneller auf als prophezeit, weil sie sich in der örtlich schon vorhandenen Luftmasse bilden.

tja, Bauernregeln

sind eben immer noch am verlässlichsten:

"Gewitter im Mai - April vorbei."

Wird auch in 50 Jahren noch gelten.

Ob der Winter nun bitterkalt

Ob der Winter nun bitterkalt wird oder nicht können wir erst im Frühjahr sagen, wenn er vorbei ist. Da werden wohl alle zustimmen. Es gibt einige Indikatoren die sprechen dafür und es gibt einige Indikatoren die sprechen dagegen.

Somit bewegt sich die Kommentatorin auf genauso dünnen Eis wie die Boulevardblätter.

Ironie ein
Da ja seit Gerhard Schröter Vorsorge und fördern durch fordern erste Bürgerpflicht
ist kann es jeden falls nichts schaden mit einem kräftigen Winter zu rechnen.
Ironie aus

Wiedereinmal ein völlig sinnloser Artikel als Faktenfinder getarnt.

Am 01. Dezember 2017 um 13:54 von schabernack

"Wir wir die Prognosen einordnen können, dabei hilft u.a. Wikipedia, Stichwort "Wettervorhersage"."

Um Prognosen einordnen zu können, benötige ich nicht "Wikipedia". Noch bin ich in der Lage, selbst zu denken und mir ein Bild zu machen. Vielleicht bin ich ein Relikt aus der Vergangenheit, als man sich noch keine vorgekaute Meinung aus dem Netz ziehen musste.

ich habe ...

... die ultimative Wetter Prognose:

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist ...
... ändert sich das Wetter
... oder es bleibt wie es ist

;-)))

10:56 von Hanno Kurth

CO2 ist ein Gas, das zu einem Treibhauseffekt führt. Das ist wissenschaftlich bewiesen.

Dabei ist es egal, ob das CO2 natürlichen oder künstlichen Ursprungs ist.
In der Natur hat sich aber ein Gleichgewicht eingestellt. Emissionen sind es nicht alleine, sonder es gibt auch die umgekehrte Richtung. CO2 geht wieder raus aus der Atmosphäre. Das das so ist, ist absolut evident. Ansonsten gäbe es von Natur aus keine Stabilität. Der Anschein widerspricht dem.

Das Gleichgewicht gilt nicht automatisch für Dinge, die der Mensch in Gang setzt.
Der CO2 Pegel in der Atmosphäre ist seit Beginn des Industriezeitalters um mehr als 30% angestiegen. Das ist definitiv kein natürlicher Vorgang.
Ein stärkerer Treibhauseffekt ist so unvermeidlich.

Ich würde mir nichts mehr wünschen, als zu irren. Gibt es Argumente, die mir Hoffnung geben können?

Au ja ....

da ist Focus online wohl Spitzenreiter. Aktuelle Katastrophenmeldung von Heute:
Zitat: "Extreme Minusgrade drohen! Hier schlägt die Kälte-Keule jetzt richtig zu"
Quelle: Focus Online
Hallöchen es ist Winter: Was sind denn "Extreme Minusgrade"? -10°C, -20C° oder -40°C und WAS ist eine KÄLTEKEULE??
Ich erinnere mich an einem Winter in den 80ern, da war es so kalt das wir auf einer Übung in Bergen Hohne am Metall unseres Leos kleben geblieben sind, da lagen die Temperaturen unter -20°C . DAS war extrem und das einzige mal, dass ich solch eine Kälte erlebt habe.

Halbseidene Meldungen

Bei diesen langfristigen Wetter"vorhersagen" sind die Auswirkungen ja noch vergleichsweise harmlos. Außer ein paar mehr Lesern, die sich gerne schon mal im Vorhinein grundlos über etwas gruseln, das dann doch nicht so eintrifft, hat das schließlich keine Folgen. Wirklich fatal sind maßlose Übertreibungen und Falschmeldungen, die Politik und Gesellschaft betreffen und immer wieder bewusst verunsichern sollen, weil bestimmte politische Kräfte aus dieser Verunsicherung Nutzen ziehen wollen. Und leider gibt es immer mehr Menschen, die seriösen Journalisten nicht mehr über den Weg trauen und sie als schlimmstenfalls als Lügner beschimpfen, während sie auf der anderen Seite jedem halbseidenen Online-Portal oder irgendwelchem in so genannten sozialen Netzwerken verbreiteten Unsinn sofort bedingungslosen Glauben schenken, wenn dort nur ihr eigenes verschrobenes Weltbild bestätigt wird.

Mediale Sensationslust

Leute reden gern über das Wetter und Artikel über das Wetter machen Auflage. Aber nur, wenn es nicht normal ist. Hitze- und Kältewellen, Schneekatastrophen und Hagelschauer sind spannender als "ruhiges Herbstwetter".
Der Weather Channel in den USA ist groß darin, jede Wetterlage zu einem medialen Ereignis aufzublasen. Allerdings haben die dort auch mehr Wetter ;-)

Kleiner Tipp an alle - es geht in dem Artikel um Wettervorhersagen, nicht um Klimaprognosen. Ein kalter Winter ist kein Argument gegen die Klimaerwärmung, so wenig, wie ein einzelner Hurrikan ein Beleg dafür ist. Klimaerwärmung zeigt sich in langfristigen Trends.

Aber Meteorologen unterliegen liegen auch den heutigen Zwängen. Übermorgen ist 1. Advent. Zeit danach zu fragen, ob wir dieses Jahr weiße Weihnachten bekommen. Das war nämlich früher immer, genau wie früher mehr Lametta war.

14:38 von ex_Bayerndödel

«Um Prognosen einordnen zu können, benötige ich nicht "Wikipedia". Noch bin ich in der Lage, selbst zu denken und mir ein Bild zu machen. Vielleicht bin ich ein Relikt aus der Vergangenheit, als man sich noch keine vorgekaute Meinung aus dem Netz ziehen musste.»

Ich schrieb: "Wie wir Prognosen einordnen können …".
Nicht "Wie Sie …".

Ich schrieb: "… hilft uns u.a. Wikipedia.",
Nicht "… hilft uns ausschließlich das Netz."

Wenn Sie Wikipedia als "vorgekaute Meinung" betrachten, dann müssten Sie jedes Lexikon und jedes Sachbuch zu jedem beliebigen Thema ebenso titulieren.

Mit dem Unterschied, dass Sie bei Wikipedia selbst daran mitschreiben können, das "Vorgekaute" richtiger zu gestalten, sofern Sie am Wahrheitsgehalt zweifeln.

Als Öl-Industrie ...

... würde ich auch solche Prognosen veröffentlichen - oder veröffentlichen lassen. Diese Artikel sind gekauft - und zielmich sicher gut bezahlt

Darstellung: