Ihre Meinung zu: Minister Müller zum EU-Afrika-Gipfel: "Ein neues Aufbruchsignal"

28. November 2017 - 3:28 Uhr

Weitere "Migrationszentren" in afrikanischen Ländern, Ausbildung von Jugendlichen - so will Entwicklungsminister Müller Fluchtursachen bekämpfen. Im ARD-Interview fordert er vor dem EU-Afrika-Gipfel aber auch einen fairen Umgang mit dem Kontinent.

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Kommentare

Müller sollte dringend aus

Müller sollte dringend aus der geschäftsführenden Regierung ausscheiden. Er ist ein Riskio auf zwei Beinen.

sollen nicht als Loser zurückkommen.

Sie bekommen von uns einen Grundkurs in handwerklichen Fähigkeiten
.
das klingt gut und sinnvoll, keine Frage !
passt nur nicht zu dem Artikel aus dem Münchner Merkur, wonach 90 % der Asylanten/Flüchtlinge binnen eines Jahres ihre Ausbildung abbrechen

Die afrikanischen Flüchtlinge sind nicht das Hauptproblem

noch nicht !
wenn jetzt noch die restlichen 15 Millionen Syrer aus ihrem Land fliehen
fällt diese Gruppe mal weg
dann kann man sich Gedanken machen dass Afrika aktuell 1.2 Mrd Menschen hat,
den der Kontinent schon jetzt nicht ernähren kann, in 2050 aber 2 Mrd
ob es dadurch besser wird ?

Keine Entwicklungshilfe aussetzen?

Es ist doch bekannt das die genannten afrikanischen Staaten die deutschen Politiker am Nasenring durch die Arena ziehen indem diese kaum eigene Bürger zurücknehmen. Es dürfen beispielsweise nur zwei Migranten in Linienmaschinen zurückgebracht werden und nicht eine grössere Anzahl mit Charterflügen. Warum sollten denn die afrikanischen Staaten Ihr Verhalten ändern wo sie doch so erfolgreich sind? Bevor irgendeines der genannten Projekte überhaupt in diesem Kontinent initiiert wird, sollten die betreffenden afrikanischen Staaten dazu bewegt werden alle (Betonung liegt auf alle) Ihre Bürger zurückzunehmen. Wenn nicht, sollte die Entwicklungshilfe ausgesetzt, Visa nicht genehmigt und Handelsembargos eröffnet werden bis sich diese Staaten Ihrer Verpflichtung beugen. Völkerrechtlich sind sie dazu verpflichtet Ihre Bürger auszunehmen. Ich denke Entwicklungsminister Müller ist zu lieb und er wird keinen Erfolg mit seiner Einstellung bei den Rückführungen haben.

Was ist mit dem Hauptproblem der Bevölkerungsexplosion?

In dem Bericht steht nichts wie man mit dem Hauptproblem der Bevölkerungsexplosion in den afrikanischen Ländern umgehen möchte? In Nordafrika wird sich die Population in den nächsten zwanzig Jahren verdoppeln; auf eine Frau kommen statistisch 6,1 Kinder. Das ist die eigentliche Herausforderung. Jegliche Hilfe kann also nur zur Selbshilfe gewährt und mit einer Geburtenkontrolle gekoppelt werden sonst facht unser Entwicklungsminister die kommenden Probleme nur noch an. Für mich unverständlich das Herr Müller darauf nicht eingeht.

Wo bleibt die Glaubwürdigkeit?

Bisher scheut man in Deutschland genau das.

Geld nach Afrika zu schaffen um vor Ort zu helfen bringt eben der deutschen Wirtschaft nichts.

Merkels Umverteilungspläne von oben nach unten profitieren davon nicht.

Dann noch die Aussage das abgelehnte Flüchtlinge zurück müssen. Ist das ein Witz? Erstens dürften sie garnicht hier sein, zweitens kommen monatlich viel mehr ohne Paß nach Deutschland als im jahr wieder zurückgehen bzw. zurückgeführt werden.

Dazu hat Müller des öfteren sehr bedenkliche Aussagen getroffen, auch wenn einige davon wahr sind

Die afrikanischen Flüchtlinge sind nicht das Hauptproblem?

Merkel fordert (zurecht) das endlich die Abschiebungen nach Nordafrika durchgeführt werden und der werte Entwicklungsminister sieht hier kein "Hauptproblem"? Unvergessen sind die Bilder mit überfüllten Schlauchbooten die gen die EU schippern und illegale Nordafrikaner stellen bei uns in Deutschland ein integrales Problem dar. Diese Menschen sind überproportional an Kriminalitätsdelikten beteiligt und haben aufgrund fehlender Ausbildung und kultureller Prägung kaum eine Chanve auf dem legalen Arbeitsnarkt. Für mich unverständlich das Herr Müller diese Probleme ignoriert oder scheinbar nicht kennt.

Herr Müller ist meiner Meinung nach zu naiv

Meiner Meinung nach ist Herr Müller zu naiv. Wenn er die Nordafrikaner nicht als Loser zurückkehren lassen und sogar noch für deren illegale Migration belohnen (Ausbildung) will, wird er den Migrationstrend nach Germany nur noch verstärken weil die Menschen sich bestärkt fühlen. Nein, das kann nicht der richtige Weg sein. Rückführung als Loser und andere Kandidaten die sich mit dem Gedanken der illegalen Migration tragen werden abgeschreckt.

Guter Ansatz!

Aber seit wann ist in Marokko und Tunesien Krieg? Da werden nur Islam-Abtrünnige verfolgt! Oder Frauen die sich nicht Islam Konform verhalten.
Ich habe ein Jahr dort gelebt und weiss von was ich rede! Für die vielen jungen Männer von dort sehe ich absolut keinen Grund hier "Zuflucht" zu suchen.
Das sollte unserer Regierung aber auch klar sein. So weltfremd kann man doch nicht sein!

Verhalten von Herrn Müller unverantwortlich

Ich finde das Verhalten von Entwicklungsminister Müller als unverantwortlich weil er das nordafrikanische Migrantenproblem herunterspielt ("nicht das Hauptproblem") und keinerlei Druck auf die betreffenden Staaten (kein Aussetzen der Entwicklungshilfe) ausüben möchte. Man sollte den Herrn dafür zur Verantwortung ziehen wenn wir weiter beim Thema Rückführungen in die betreffende Länder auf der Stelle treten.

Wann wird Entwicklungshilfepolitik endlich zukunftsfähig?

Es dürften sich alle einig sein, dass ein globales Problem die steigenden Bevölkerungszahlen gerade in den Regionen der Erde ist, in denen die natürlichen Ressourcen zum einen bei nachhaltiger Bewirtschaftung diese Bevölkerung gar nicht versorgen können und zum anderen aufgrund der globalen Erderwärmung weiter schwinden.

Ergo muss doch eine verantwortungsvolle Entwicklungshilfepolitik an der Wurzel ansetzen und Anreize schaffen für eine Sexualaufklärung sowie einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu wirksamen Verhütungsmitteln in den betroffenen Ländern.

Wenn das Bevölkerungswachstum global so bleibt wie derzeit, werden die Szenarien, die insbesondere Stephen Hawking mit den vorliegenden Daten entworfen hat, keine Utopie mehr bleiben.

Die Hauptursache

für Flüchtlinge sind die Rohstoffkriege und deren Folgen. Jetzt so zu tun, als mangle es bloß ein bisschen an Ausbildung ist zynisch. Warum ist Herr Müller nicht eingetreten, gegen die Absetzung des malischen Staatspräsidenten Touré -der statt in deutsche Waffen (wie eigentlich vereinbart als "Gegenleistung für Hilfsgelder" in Bildung investierte. Nur so als Beispiel....

"Der freie Markt ist kein fairer Markt. "

Koennte ja direkt von Trump sein dieser Satz. Das sollte der Minister mal allen denen sagen, die TTIPP, CETA etc. favorisieren.

Globalisierte Maerkte dienen nur den Mulits , die durch Wegfall von fiskalen Regeln ( z.b. Zoll) in jedem Land ausbeuten koennen und obenrein noch Steuern sparen.

Diese "freien" Markte erzeugen Arbeitslosogkeit in TarifLohnlaendern und unterbezahlte Beschaeftigte in Billiglohnlaendern,, die subsequent migrieren.

Das Hauptproblem der Unterentwicklung von Laendern ist Korruption. Die ist hausgemacht und wir sind nicht dafuer verantwortlich. Entwicklungshilfe ok, aber wo kein Wille ist, da ist auch kein Weg.

Das geht auf AfD-Forderung ein

Aufnahmezentren in Afrika - genau das fordert ja die AfD, und in Asien.

Das Interview liest sich,

als stelle Deutschland bzw. die EU für halb Afrika den Wirtschaftminister, Finanzminister, Bildungsminister, Umwelt-und Familienminister.
Wo bleibt die Eigenverantwortung Afrikas? Wer weiß, ob die Afrikaner überhaupt die innere Bereitschaft besitzen, dies alles umzusetzen? Wieso sollte plötzlich etwas gelingen, was jahrzehntelang nicht im Ansatz funktioniert hat?
Dieser Kontinent kommt, unabhängig von seiner kolonialen Vergangenheit, nie auf einen grünen Zweig, wenn die Afrikaner nicht selbst die Einsicht haben, ihr Leben und ihre Zukunft in die Hände zu nehmen.

Richtig!

Der Kampf gegen Korruption und Steuervermeidung muss auch in afrikanischen Ländern endlich angegangen werden.
Außerdem ist die Bevölkerungsexplosion dort ein sehr großes Problem. Verhütungsmethoden sind deshalb unverzichtbar.
Für Millionen Afrikaner gibt es keine Arbeitsstellen.

Und da ist er wieder, der deutsche Zeigefinger.

Bevor wir anderen Ländern sagen, sie sollen ihre Korruption bekämpfen, sollten wir das erst einmal bei uns tun. Nur weil wir es Lobbyismus nennen heißt es nicht, dass es keine Korruption mehr ist. Auch Parteispenden sind Korruption. Wie heißt es? "Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe." Wenn die Politiker mit ihrem Geld nicht auskommen, können sie ja den Betrag erhöhen, den sie pro Wähler bekommen.
Zurück zum Zeigefinger.
Wieviel % der Weltbevölkerung machen wir aus? Woher nehmen wir das Recht anderen zu sagen, was moralisch ist und was nicht?
Offensichtlich vergessen unsere Politiker, wie sehr sich die deutsche Moralvorstellung in den letzten 105 Jahren gewandelt hat, müssen andere jetzt auch diese Karusselfahrten mitmachen?
Lass mal die Verärgerung über die Politik zunehmen und wir werden erleben, wie sich unsere Moralvorstellungen erneut wandeln werden.

Voller Erfolg für EU Lobbyisten

Nach den subventionierten EU Hänchenabfällen mit denen afrikanische Märkte ausgehebelt werden kräht kein Hahn.
Schönreden für die Presse und weiter geht das große Konzerngewinnspiel.

Hübsch formuliert, Herr Müller, aber der entscheidende Satz ist:

"Die Korruption muss hier gestoppt werden."

Meine Meinung ist, solange diese Länder nicht wenigstens annähernd "ordentlich" regiert werden, bleibt alles beim alten.

Es ist ein Skandal

Es bleibt ein Skandal, dass die Magreb-Staaten eine Rückführung ihrer eigenen Bürger hinauszögern, erschweren, oder verweigern. Der Berliner Attentäter Amris blieb nur dadurch solange in Deutschland.
Die Kürzung von Geldern für nicht kooperationswillige Länder sollte daher kein Tabu sein, Herr Müller!

"Migrationszentren in

"Migrationszentren in afrikanischen Ländern" bekämpfen Fluchtursachen? Geht's noch? Das ist ein reines plattes Abschreckungsinstrument getreu dem Motto "aus den Augen aus dem Sinn" und ist ein weiterer Baustein, das Asylrecht auszuhöhlen. Das versucht man, in den smarten Begriff "Fluchtursachen bekämpfen" zu packen.
Müller, der eigentlich der beste csu-minister im alten Kabinett ist, schließt sich mehr und mehr dem unmöglichen Auftritt seiner Parteikollegen an: für die bayr. Regionalpartei ist es höchste Zeit für die Opposition.

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