Kommentare

Es reicht nie an Strafe bei Mord, bzw.

in dem Fall Tötung, was für mich ebenfalls Mord ist, aber zumindest hat er nun nicht mehr den Promibonus!

Gerechte Strafe

Endlich hat Herr Pistorius eine angemessene Strafe erhalten. Wer Nachts aufwacht, und die neben ihm schlafende Freundin nicht vorfindet, im Bad aber Licht brennt und die Türe abgeschlossen ist, der geht zwangsläufig und richtiger Weise davon aus, das die Freundin sich im Bad befindet und kein Einbrecher. Und wer dann, ohne Vorwarnung durch die geschlossene Türe schießt, obwohl er sich auf Grund der geschlossenen Türe ja garnicht selber in Gefahr befindet, der will seine Freundin töten, und nicht einen Einbrecher. Seine Geschichte war von Anfang an unglaubwürdig. Ich hoffe, das die Angehörigen der getöteten jetzt endlich Ruhe finden werden.

Richtig so.

Alles andere wäre eine Farce. Wer auch immer hinter der Tür gesessen hätte.

Richtig so,für das Märchen vom Einbrecher hätte er..

noch ein paar Jahre dazu bekommen sollen.
Solche Charaktere gehören weggesperrt,zuviele Frauen werden aus Eifersuchts,trennung usw getötet.

In Italien sind 2017 bis Oktober 117 Frauen getötet worden meist,waren es Beziehungtaten.
Nur ein dummer Mensch kann annehmen einen Partner mit Gewalt an sich binden zu können.

Ich habe mir seinerzeits....

die Muehe der Recherche gemacht. Nach meiner Meinung das einzige Urteil. Bravo.

Na endlich, sehr gut!

Das wurde aber auch höchste Zeit, man kann nur hofffen, dass er nicht vorzeitig wegen guter Führung entlassen wird. Immerhin liegt der Verdacht nahe, dass es Mord im Affekt und keine Totschlag war, denn die Nachbarn hatten nachweislich nur Stunden vorher wegen lautstarken Streits die Polizei gerufen - welche auch kurz da war, aber dann (leider) wieder wegfuhr (anstatt ihn für eine Nacht zum beruhigen mitzunehmen) - vermutlich wegen Trennungsabsichten seiner Freundin oder Eifersüchteleien seinerseits und dementsprechend Mord im Affekt. Fakt ist, er hat sie bevor er sie erschoss mit einem Cricket-Schläger geschlagen/verletzt (Blutspuren gefunden) und sie konnte sich ins Bad KURZEITIG retten indem sie sich einschloss. Seine abstruse Geschichte, er dachte es handele sich um einen Einbrecher (der sich im Bad einschließt und den er aber auch nicht gesehen hat?!) und den er aus Angst mit mehreren Schüssen durch die Tür einfach erschießt - ohne zu fragen wer er ist - ist total unglaubwürdig.

@ 10:36 von schaunwamal

"Richtig so,für das Märchen vom Einbrecher hätte er noch ein paar Jahre dazu bekommen sollen."

Die Grundprinzipien eines Rechtsstaates haben Sie aber schon verstanden?

Traurig

Traurig das Menschen zu so etwas fähig sind!

Das ist noch viel zu wenig ,

Das ist noch viel zu wenig , Lebenslänglich wäre angemessen gewesen denn er wusste genau was er tat und wer hinter der Tür war.
Für mich war das Mord. Heimtückisch und berechnend.

Womit verdient dieser Fall diese Aufmerksamkeit?

Täglich passiere Tausende Morde. Ist diese Meldung es wert, an erster Stelle zu stehen? Haben wir keine wichtigeren Themen?

re lutz jüncke

"@ 10:36 von schaunwamal

"Richtig so,für das Märchen vom Einbrecher hätte er noch ein paar Jahre dazu bekommen sollen."

Die Grundprinzipien eines Rechtsstaates haben Sie aber schon verstanden?"

Nee, hat er nicht.

Soviele Richter

Erstaunlich wie sich hier manche als Hobbyrichter preisgeben und so schnell ein Urteil bilden können. Sie kennen weder den Angeklagten, noch die Umstände in diesem Fall.
Trotzdem richtet man ihn und weiß auch, was ein gutes und schlechtes Urteil ist.
Ich glaube man muss sich schon viel näher mit einem Fall auseinandersetzen um nur annährend darüber richten zu können, wobei das Richten sowieso nur der Job des Richters ist. Warum er geschossen hat und was da alles vorausging, wird man wohl kaum durch Recherche im Internet aufdecken können, daher sollte man es denen überlassen, die sich den Fall annehmen müssen.

13 Jahre oder auch länger können die Tode nicht lebendig machen, das können 100 Jahre auch nicht. Deswegen gibt es Gesetze und Richter. Manche wären nach 1 einem Tag schon geleutert, manche sind es direkt nach der Tag, andere auch nach lebenslänglich nicht. Man sollte also solche Urteile denen überlassen, die es dürfen und können und mit Anklagen bei sich selbst anfangen.

@11:19 von Lutz Jüncke

Ja, hat er verstanden, Sie auch? Bei Totschlag gibt es minimum 15 Jahre, allerdings nur, wenn der Täter geständig ist und sich reuig zeigt. Beides ist hier überhaupt nicht der Fall. Also müssten für die hanebüchenen Lügen noch ein paar Jahre mehr dazukommen, streng nach rechtsstaatlichen Gesetzen.

Korrekt

Das jetzige Urteil ist korrekt. Sechs Jahre waren doch arg wenig für einen immerhin vollendeten Totschlag. Dieses Strafmaß wäre wohl bei gleichen Umständen auch bei uns in Deutschland ausgeurteilt worden. Und etwas ist noch wichtig, der Prominentenbonus ist ihm auch genommen worden. Meine volle Anerkennung für die südafrikanische Justiz.

@schaunwamal @Haggi - Das Maß

Es ist nachvollziehbar, dass Menschen zur Verteidigung lügen. Insofern finde ich es merkwürdig, dass es nochmal Extra-Jahre allein für eine Lügengeschichte geben sollte. Fakt ist doch, dass man doch gar nicht feststellen kann, ob er gelogen hat oder nicht (ich kann nicht in seinen Kopf hinein sehen). 15 Jahre alleine für die Tat sind schon happig genug und das Opfer wird so oder so leider nicht mehr lebendig.
Ich vertraue darauf, dass der Richter sich ausreichend Gedanken um das Maß gemacht hat. Von einer aufgebrachten Öffentlichkeit sollte man sich da nicht leiten lassen und die härteste Strafe ist nicht automatisch die beste. Pistorius' Karriere und gesellschaftliches Ansehen sind so oder so futsch, also trägt er die Konsequenzen für sein Handeln über die 15 Jahre Gefängnis hinaus.

@KarlderKühne

"Haben wir keine wichtigeren Themen?"
.
Nach wie vor warte ich auf diese bestimmte Liste, auf der steht, welche Themen nun welche Priorität haben.

@ 14:45 von Neuländer

Da haben Sie selbstverständlich Recht. Ich bin auch kein Fan von Strafminderungen gegen Geständnisse, da die Gefahr besteht, dass Unschuldige sich schuldig bekennen, um ein geringeres Strafmass zu erhalten. Aber in Südafrika sind 15 Jahre nunmal das Mindeststrafmass für Totschlag. Und wie bereits erwähnt, ist das Mindeststrafmass nur für geständige und reuige Täter vorgesehen. Somit habe ich mich nur auf die geltenden Gesetze bezogen, die von einigen hier negiert werden ("Grundprinzipien eines Rechtsstaates").

@11:10 Anonymer-User

"Mord im Affekt und kein Totschlag" - Es gibt aber keinen Mord im Affekt, jedenfalls ist die Tötung im Affekt kein Mordmerkmal. Es gibt die niedrigen Beweggründe, es reicht in diesem Fall dazu aber nicht, besonders wenn sie sich schon länger gestritten haben und es zwischen dem Streit und der Tathandlung eine zeitliche Zäsur gab. Wenn es sich so abgespielt hat, wie sie behaupten, dann wusste das Opfer von dem Angriff und es war nicht mehr arglos, daher wurde auch das Mordmerkmal Heimtücke nicht erfüllt.

Es bleibt daher beim reinen Totschlag nach deutschem Recht.

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