Kommentare

Solche Erklärung brauchen wir

auch. Alle Syrer, Pakistani, Afghanen etc dürfen zurückkehren. Dafür holen wir unsere jungen Bundeswehrsoldaten zurück. Spart viele hundert Millionen Euro jedes Jahr. Dafür bauen wir dann Wohnungen für unsere armen Mitbürger die jetzt auf der Straße Leben müssen. Hartz 4 kann auch erhöht werden dafür kann die Armenspeisung in Form der Tafel geschlossen werden.

... dürfen zurückkehren ...

und dürfen sie denn auch in ruhe leben - oder sind sie wieder frei gegeben zum .... ?

Wohl nicht anders möglich

Eine dauerhafte Umsiedlung der muslimischen Minderheit scheiterte wohl an der fehlenden Aufnahmebereitschaft muslimischer Länder.

Leider werden die rohingyschen Separatisten nach der Rückkehr wahrscheinlich gewaltsam gegen die myanmarischen Sicherheitskräfte vorgehen, da sie internationale Unterstützung erhalten haben.

Dürfen die Rohingya auch ihre

Dürfen die Rohingya auch ihre bewaffneten Milizen wieder mitbringen?

Erstaunt

Ich bin immer wieder erstaunt wie man doch die Sicht verzerren kann : "Harakah al-Yakin" oder "Arakan Rohingya Salvation Army" suchen ... abgesehen davon wird ihnen die Staatsbürgerschaft verwehrt! Aber warum wird nie berichtet dass diese Menschen den Staat Myanmar auch nicht anerkennen?

Viele werden wohl nur

Viele werden wohl nur zurückkehren wollen, wenn ihnen Schutz, z.B. durch eine UN Mission, garantiert wird.

Wird Myanmar für die

Wird Myanmar für die Verbrechen an den Muslimen überhaupt bestraft werden? Die Hölle, die diese Menschen durchgemacht haben, darf doch nicht mit einer "gutgemeinten" Absichtserklärung vergessen werden.
Es haben immer noch die selben Verbrecher in Myanmar das Sagen. Wie kann man versichern, dass das Morden und Vertreiben an den Muslimen nicht wieder geschieht?

"Myanmar betrachtet die Rohingya als illegale Einwanderer"..

... Warum also nimmt Myanmar diese Leute zurück? Die Bezeichnung "Rohingya" haben sie sich selbst gegeben. Myanmar spricht von Bengoli.
Leider erkennen diese Menschen die Regierung Myanmars nicht an und fordern stattdessen Autonomie.
Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Vor allem aber verstehe ich, warum Myanmar nicht klein bei gibt.

die Rohingya als illegale Einwanderer

ist das so ?
wenn ja, sehe die ganze hier in den Medien gezeigte Situation ganz anders aus

Wer gebietet den Rohingyas nun ein friedliches Verhalten?

Die muslimischen Rohingyas sind für ihre Untergrundkämpfer und Terroristen bekannt, die ähnlich wie der IS versuchen, einen eigenen muslimischen Staat aufzubauen.
Sie hatten staatliche Polizeistellen überfallen und sind mist gut bewaffnet, weil es Verbindungen bis in den nahen Osten geben soll.
Menschen, die nicht dem Staat angehören, aber gegen den Staat kämpfen, soll man im Land dulden müssen?
Das scheint mir sehr verdrehte Ansichten zu haben. Aber die UN ist für pro-muslimische Entscheidugen ja bekannt.

Mir fehlt aber definitiv die Auflage, die man den Rohingyas auferlegt:
Keine Waffen, keine Betreibungen gegen den Staat, keine Untergrundkämpfer mehr, keine terroristischen Angriffe mehr, etc.

Warum liest man nichts von solchen Auflagen?
Die Rohingyas sind tatsächlich nicht nur Opfer, sondern auch Täter!

dem " dürfen" muß...

das "müssen" folgen - und so soll das auch in Dtl. sein

sprachloser

Meine volle Zustimmung!

@um 12:52 von Werner40

Viele werden wohl nur zurückkehren wollen, wenn ihnen Schutz, z.B. durch eine UN Mission, garantiert wird.
---
Könnte man sich nur wünschen, dass die UN auch Juden und Christen in gleicher Weise zu unterstützen bereit wäre.
Aber das scheint mir aus dem Lot geraten zu sein.
Zur Christenverfolgung oder Bedrohungslage der Juden, hört man seitens der UN nur wenig.
Dass die USA auch hier bald aussteigen wird, halte ich für durchaus möglich.
Diese einseitige Politik kann man kaum ertragen.

Sieg der Vernunft?

Ist es ein Sieg der Vernunft oder was ist massgebend dass sich der Konflikt jetzt plötzlich zum Guten, wenn man den Vorgang überhaupt als gut bewerten darf, wendet.
Nun, das einzig Gute und Vernünftige daran ist dass Menschen nicht weiterhin zu Opfern werden und dass zu hoffen bleibt dass sich irgendwie alles zum Guten hin wendet, denn von schlechten und bösen Erfahrungen haben die Menschen vor Ort und der Rest der Welt vorraussichtlich vollends genug.

re yolo

"Warum liest man nichts von solchen Auflagen?
Die Rohingyas sind tatsächlich nicht nur Opfer, sondern auch Täter!"

Das trifft auf extremistische Gruppen zu, nicht auf die gesamte Volksgruppe.

Man kann das hierzu vorgeführte Verständnis für ethnische Säuberung nur mit ausgeprägter Islamophobie erklären.

@sprachloser

Bei Ihren Ausführungen haben sie ein winzig kleines Detail vergessen: Wir leben in einer globalisierten UND kapitalistischen Welt.
Krieg, Flucht und Armeinspeisung sind systemimmanent!

@yolo

Ihrer Logik nach, könnte man dann auch die Verfolgung und Vertreibung z.B. von ALLEN Deutschen und Norwegern legitimieren, weil (rechts-)extremistische Terror-Untergrund-kämpfer mordend umherziehen, und ihnen geistig nahestehende vereinzelt aber vermehrt in Legislative und Exekutive ihr Unwesen treiben.

Das ist Populismus

Von der einst hochgeehrten Aung San Suu Kyi verlangt man sogar die Rückgabe ihres Friedensnobelpreises .
Ins Gespräch gebracht hat dies der seit 2014 amtierende UN-Menschenrechtskommissar Seid bin Ra’ad Seid Al-Hussein.
Aber keiner spricht deutlich aus, warum man diese Menschen als Bedrohung in Myanmar erkennen muss.
Islamistische Rohingya- Separatisten haben enge Verbindungen nach Saudi-Arabien, Pakistan und Afghanistan.

Bei uns sperrt man Reichsbürger zu recht weg, weil sie unerlaubt bewaffnet sind und einen Polizisten erschossen haben, weil sie den Staat nicht anerkennen, etc.
Das Bild dürfte auch auf Rohingyas in Myanmar ziemlich genau passen.

Dass Aung San Suu Kyi dagegen vorgeht, kann man ihr wohl kaum vorwerfen, oder?
Was wäre, wenn man den Reichsbürgern in Deutschland nun auch noch Kontakte zu Terrortrainingscamps nachweisen könnte?

Diese Verzerrung ist so durchsichtig, dass man sich kaum traut, in der dt. Presse die Hintergründe klarer zu benennen, wie mir scheint.

@ 13:34 von karwandler

"Man kann das hierzu vorgeführte Verständnis für ethnische Säuberung nur mit ausgeprägter Islamophobie erklären."
.
Kann man aber auch anders sehen. Aus übertriebener Political Correctness Dinge nicht mehr ansprechen dürfen, sobald eine bestimmte Religion betroffen ist?
Zur Info: "Rohingya" bezeichnet ethnologisch gesehen keine Volksgruppe, sondern nach 2012 fingen Rohingya-Aktivisten an, Muslime zu drängen, sich selbst als Rohingya zu bezeichnen.

@ 13:17 von yolo

Ihrer Meinung.

Re Arakan Rohingya Salvation Army

Ich habe kein Hintergrundwissen ueber die Arakan Rohingyan Salvation Army, aber der englische Wikipedia-Artikel schaetzt ihre Groesse auf ca. 500-600 Mitglieder. Ausserdem habe sich diese Organisation stets von davon distanziert, als islamistische Gruppe eingeordnet zu werden (was mir sonst bei keiner anderen islamistischen Gruppierung bekannt waere).
Ich weiss ja, dass der Beissreflex gegenueber Muslimen bei einigen Forenteilnehmern sehr gross ist, aber die Existenz dieser Gruppe als Rechtfertigung fuer die Verfolgung 100.000er zu akzeptieren scheint mir doch etwas herzlos. Bitte versuchen Sie doch, Menschen nicht ausschliesslich ueber ihre Religionszugehoerigkeit zu definieren.

@ 13:34 von karwandler

"Islamophobie"?
.
Nein, nur einfache Analyse. Fall Sie zwischen Ihren posts Zeit haben sollten kehren Sie mal in sich. Reflektieren Sie mal wo es zur Zeit Brennpunkte auf dieser Welt gibt und aus was für Gründen.

@ Macak

Ich habe es nur erwähnt weil manche dies gern unter den Teppich kehren und durch die "..." wollte ich diese Gruppen von der Gesamtheit trennen, von dem was viele "Rohingya" (oder eigentlich alle die sich selbst diese Bezeichnung geben) betrifft : Sie erkennen den Staat Myanmar nicht an! Ich habe keinerlei Beissreflexe wenn es um Muslime geht, aber sehrwohl wenn hier pauschal Opfer und Täter ernannt werden.

Umsonst gestorben?

Stellt sich mir die Frage: Wofür sind dann all diese Menschen (auch auf der Flucht) gestorben, wenn man die restlichen wieder rein lässt?
Anders gefragt: Warum wurden diese Menschen getötet?

re neutralewelt

" Aus übertriebener Political Correctness Dinge nicht mehr ansprechen dürfen, sobald eine bestimmte Religion betroffen ist?"

Es geht ja wohl andersrum: Ethnische Säuberung nicht mehr ethnische Säuberung nennen, sondern stattdessen muslimische Terroristen in den Vordergrund schieben.

@NeutraleWelt

Die Gründe liegen zum Teil Jahrhunderte zurück in der Zeit des Kolonialismus, will aber auch wieder keiner sehen.

Selbst wenn wir die Gründe mal ganz aussen vor lassen und uns "nur" das jetzt ansehen bleibt immer noch die Tatsache dass eine rießige Gruppe wegen einer Promillezahl an Extremisten unter Generalverdacht genommen wird.

Es bleibt abzuwarten, ob auch

Es bleibt abzuwarten, ob auch wirklich alle Rohingya zurück dürfen. Das Militär-Regime in Myanmar hat es nämlich ganz "geschickt" gemacht. Vielen Rohingyas wurden keine Papiere ausgegeben und durch Verbrennung ihrer Häuser und Verfolgung hat die Regierung sie aus dem Land vertrieben. Daher können sie relativ leicht an der Grenze die Rohingyas die Einreise in ihr eigenes Land verhindern.

Desweiteren brauchen die Rohingyas Sicherheitsgarantien. Wenn die Angehörigen getötet, die Häuser verbrannt und sie bis zur Grenze verfolgt wurden, ist es absolut verständlich, dass die Rohingyas aus Angst nicht zurückgehen wollen.
Außerdem muss den Rohingyas beim Wiederaufbau ihrer verbrannten Häuser geholfen werden.

Bangladesch hat jedoch nicht die Kapazitäten für die langfristige Aufnahme so vieler Menschen. Daher ist es notwendig, dass die Rohingyas wieder heimkehren. Dabei müssen auch wir politisch sowie finanziell behilflich sein. Wir dürfen keine Vertreibungen tolerieren.

@ 15:43 von karwandler

"Es geht ja wohl andersrum: Ethnische Säuberung nicht mehr ethnische Säuberung nennen, sondern stattdessen muslimische Terroristen in den Vordergrund schieben."
.
Eben nicht! Sie versuchen eine Ethnie zu beschreiben, die es nie gegeben hat! Es gibt faktisch nicht "die Rohingyas". Dieser Begriff wurde erst durch "muslimische Terroristen" (Ihre Aussage) geprägt! Wäre mal Zeit für den Faktenfinder!

re von karwandler

Glaube wohl kaum, dass Sie sich richtig kundig gemacht haben über diese "Rohingyas".
Islamophobie, ein Schönreden von großen Problemen.

re neutralewelt

""Es geht ja wohl andersrum: Ethnische Säuberung nicht mehr ethnische Säuberung nennen, sondern stattdessen muslimische Terroristen in den Vordergrund schieben."
.
Eben nicht! Sie versuchen eine Ethnie zu beschreiben, die es nie gegeben hat!"

Wenn ein Staat ca. 600.000 Menschen ins Ausland treibt und eine unbekannte Anzahl umbringt ist es eine ethnische Säuberung.

Ihre Versuche, das über eine Debatte zum Begriff Ethnie zu entschärfen, sind grotesk.

@ Togner123

Ueber 600.000 Vertriebene, unter 500-600 Mitglieder einer militanten Splittergruppe, da sollte man nicht pauschalisieren, dass die Allermeisten leider unschuldig vertrieben wurden?
Gibt es denn ueberhaupt irgendeine Vertreibung in der Geschichte, in der man die Vertriebenen pauschal Opfer nennen darf?
Und koennten sie mir bitte auch mitteilen, woher Sie die Information haben, dass die Rohingya den Staat Myanmar nicht anerkennen?
Ohne pauschalisieren zu wollen gehe ich davon aus, dass die allermeisten dieser Menschen lieber die Staatsangehoerigkeit Myanmars haetten als weiterhin staatenlos zu sein. Aber halt, diese Frage stellt sich ja nicht, das haben die Generaele und Aung San Suu Kyi ja nicht angeboten.

@ Macak

Ja, ja, aus der Presse und von Freunden die dort leben

Diese Menschen sehen sich als Volksgruppe, sie würden den Status als "naturalized citizen" erhalten, aber sie wollen den Status "native born citizen" + dass offiziell ihre Religion vermerkt und ihr "Volk" anerkannt wird (mit dementsprechenden Rechten zur Selbstverwaltung). Bei weiterem Interesse bitte eine Suchmaschiene Ihrer Wahl bemühen.

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