Kommentare

den gibts noch?

ist es wirklich so schlimm bestellt um die SPD das sich noch keiner erbarmte den Wahlverlierer zu ersetzen wie es gute deutsche Tradition ist?

die Dauerredner

Na, das war ja eine Glanzleistung vom Präsidenten. Er will reden, reden... Ist nicht die letzten Monate seit der Wahl genug geredet worden? Frau Merkel muß zurück treten, basta.

Es ist eine Glaubenskrise entstanden,

gegen dem Machtmissbrauch der Polittischen klasse! Warum soll der Wähler dem Politikern oder einem Bundespräsidenten noch trauen oder Glauben, wenn im Gegenzug dem Wähler die Kompetenz zum Denken und für sich selber zu entscheiden, genommen werden soll. ( Neuwahlen) Die Frage ist doch die, welche der noch vorhandenen Parteien sind in der Lage, die Politischen Vorstellungen des Volkes und ihre Themen die ihnen unter den Nägeln Brennen, am besten um zu setzen!
Es mag ja sein, das wie man mit Flüchtlinge am humansten umgeht wichtig ist! Das eigene Volk und seine Probleme sollten aber wichtiger sein und Ernstgenommen werden!
Im diesen sinne, wären Neuwahlen am gerechtesten!
Die SPD sollte sich aber über Martin Schulz Gedanken machen, ob er noch dem Bürger gegenüber vertretbar ist!

Das klarer Nein der spd

Das klarer Nein der spd steht. Was die fdp und auch die csu da abzogen, ist an politischer Stillosigkeit kaum zu überbieten, war aber bei dieser Mischung aus Charakterlosigkeit, innerparteilichen Querelen und Krisen und den Eitelkeiten des Führungspersonals leider nicht anders zu erwarten. "Deutschland" hat von denen niemand im Blick gehabt, das war reine Parteitaktik und Effekthascherei. Natürlich wird es Neuwahlen geben.

Auch wenn Steinmeier

Anmahnt, wer jetzt einen Rückzieher macht von seinen Aussagen wird drastisch verlieren.
Das würde ich weder der FDP noch der SPD raten, einzige Option wäre Schwarz-Gelb als Minderheitsregierung.
CDU einen neuen Kopf und richtig klare deutlich Ansagen was Sie machen will als Programm, zieht die ganzen Gegner von der jetzigen Spitze ab wenn das Programm stimmt.
Das macht etwas über 40 Prozent, dazu Gelb was zulegen wird.
Es gibt immer Alternativen.

Gruß

Erst mal sollte M.Schulz

Erst mal sollte M.Schulz zurück treten. Dies kindische "Entweder wählt man mich zum Kanzler oder wir machen Oppossition" klingt nach trotzigem Kind.
Die SPD braucht einen Vorsitzenden, der auch bereit ist seine Pflicht gegenüber den Wählern auch als Minister unter einem anderen Kanzler zu leisten.

Es gibt Neuwahlen

Der Weg zu Neuwahlen ist ein wenig kompliziert in der deutschen Verfassung, aber er wird in den nächsten Tagen und Wochen beschritten werden. Die SPD braucht vor Neuwahlen keine Angst zu haben, viel wird sie aber auch nicht hinzu gewinnen, vielleicht ein oder zwei Prozentpunkte.
Die Linken werden ein wenig verlieren, die Grünen werden ein wenig gewinnen, aber viel wird sich nicht ändern.
Was dann? Nochmal wählen? Wie oft?

Die SPD in der Schmollecke ...

Regeneration im Liegestuhl (wenn man Opposition denn als zurücklehnen verstehen will.
Neue Leute aufbauen, neue Programmatiken entwickeln, vielleicht mal wieder ein neues Grundsatzprogramm, Öffnung zur Mitte etc., das hatten wir ja schon.
Vielleicht sollte man sich im Willy Brandt Haus mal an Willy Brandt erinnern, der hat seine Politik auch nicht aus dem Liegestuhl heraus formuliert, der war auch in eine Groko eingebunden. Nur das wir damals das bequeme drei Parteien System hatten.

Weiter so?

Die SPD zeigt, dass sie schwierige Situationen nicht beherrscht, indem sie eigene Interessen, ideologische Linien über das Wohl Deutschlands, der Bürger zu stellen. Parteien, die gewählt werden, müssen auch bereit sein, Regierungsauftrag zu übernehmen und können sich nicht von vornherein als Opposition verkriechen. Das wird der SPD noch schwer zu schaffen machen, vor allem, wenn sie das jetzige Personal, einschl. Schulz, belässt. Die SPD hat sich selbst in eine Ecke gedrängt, die nachhaltig ist, denn bei einem gleichen Ergebnis bei Neuwahlen wird man annehmen müssten, dass die SPD sich wieder wegschleicht. Wer will so ein Verhalten unterstützen, diese Partei wählen? Schulz macht schon wieder einen Fehler und vertraut darauf, dass die Wähler nun der SPD in Scharen zulaufen, weil sie es den anderen Parteien, vor allem Merkel so richtig gezeigt haben. Wähler sehen aber auch die fast 100 Mio. Euro, die sinnlos verschleudert werden. Schulz vergaloppiert sich da schon wieder- dünnes Eis.

Andere patriotische Koalition möglich

Es ist auch eine andere patriotische Koalition ohne Merkel und mit neuem CDU/CSU-Kanzler möglich: CDU/CSU mit AfD und FDP. Das wäre gut für Deutschland, da endlich gemeinsam das Migrationsproblem grundlegend gelöst werden könnte. Bei den anderen Themen sind die AfDler sicherlich sehr flexibel.

@ Pandor @ Caligula17 @ ...

Frau Merkel muß zurück treten, basta.

Und dann? Ist dann das Mütchen gekühlt, wenn die Kanzlerin von Bord geht?

Die SPD flieht... mal wieder

"Wer sich in Wahlen um politische Verantwortung bewirbt, der darf sich nicht drücken, wenn man sie in den Händen hält", sagte Steinmeier

Was soll man noch mehr sagen. Davon abgesehen, dass ich keine Große Koalition möchte (oder eine erneute Kanzlerin Merkel), hat das Mann völlig recht. Wer sich zur Wahl stellt muss in einer Demokratie auch reden.
Die haben immerhin noch 20% der abgegebenen Stimmen bekommen und wollen sich nun wieder verdrücken. Eine Schande ist das!

re caligula17

" Frau Merkel muß zurück treten, basta."

Und was wäre damit basta! gewonnen?

Haben Sie auch eine konstruktive Idee?

Richtige Endscheidung der SPD

Zwar nötigen schon einige wie der Scheuer Andy die SPD wieder als Steigbügelhalter
der ewig gestrigen CDU eine Groko zu bilden.

Eine neue Groko würde den unmut der Wutbürger noch mehr aufstacheln und den
rechten nur einen enormen Zulauf an Wählern bringen.
Die Endscheidung den Wähler zu fragen,
ist der einzig demokratischrichtige Weg und keinerlei Arbeitsverweigerung dieser Partei.

15:13 von wenigfahrer

Bin im Großen und Ganzen bei ihnen.

Steinmeier soll seinen Job machen.

Wenn Schulz(SPD) mit Merkel erneut eine Regierung bildet ist Schulz (SPD) weg vom Fenster bei den nächsten Wahlen.
Sage mal so 13-15 % voraus dann.
Steinmeier soll ganz einfach Neuwahlen ausrufen sonst nichts.
Dann kann er ganz in Ruhe seinen "Verpflichtungen" wieder nachgehen. Anders als die Leute welche unter Harz 4 leiden.
Das er mit seinem Kumpel Schröder durch geboxt hat.
Einfach nur schön reisen und sich nirgends einmischen.
Denn er wurde auch nicht gewählt Deutschland zu regieren.

Kommentar Aischmann

' "Es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren" - dieser Satz von FDP-Chef Christian Lindner hat das Zeug, es in die Geschichtsbücher zu schaffen.'

Dieser Satz ist lediglich eine holprige Variation von Adornos 'Es gibt kein richtiges Leben im falschen...'
Die Tatsache des Nichtzustandekommens dieser Vierer-Koalition mag richtig sein, die Art und Weise wie ein Gesprächs'partner' ausscherte, ist es ganz gewiss nicht. Das kann man in einem Kommentar nicht aussparen.

@evhie

Ich finde es gar nicht kindisch von der SPD hier Rückgrat zu zeigen.

Würde sie jetzt wieder eine GroKo eingehen, würde Merkel der SPD weiter das Mark aussaugen und die SPD müsste 2021 gar nicht mehr antreten da sie sich irgendwo in der Region 10% oder darunter wiederfinden würde.

Ich selbst bin kein SPD-Wähler, aber die SPD macht das schon ganz richtig, das sie nur bei der Regierung mitmachen will, wenn sie den Ton angibt, alles andere wäre dumm.

Frau Merkel an der Macht zu halten, um jeden Preis, nur weil man sich an sie gewöhnt hat ist sowohl undemokratisch als auch kurzsichtig.

Wenn man Wandel möchte muss ein Regierungswechsel her... Ob der Wandel in eine Gute Richtung geht, das sei mal so dahin gestellt.

Wie alle anderen

Der Auftrag der Wähler war klar, auch bei Stimmenverlust wurde erneut eine GroKo gewählt.
Nach dem Scheitern der Verhandlungen der anderen, könnte man meinen die SPD gewinnt nun dadurch....

Ich Persönlich sehe das allgemein als Arbeitsverweigerung an und somit sind alle 4 Parteien in meinen Augen dringend im Zugzwang.

Denn die einzigen die nun gewinnen sind die "unwählbaren" aus dem rechten Segment, daß sollten sich "unsere Angestellten" der Parteien mal klar vor Augen führen !!!

15:20 von SachsenAnhalter

Mit dieser Idee könnte ich mich anfreunden.

timing

umwerfend originell, dass sich die fdp ausgerechnet jetzt als "mehrheitsbeschaffer" verwegert. in anbetracht der bedeutsamkeit der themen "ende automobilindustrie", "ende kohle-strom", "weiterhin offene grenzen" ist dieser schritt ein denkbar wichtiges signal an den wähler, der in weiten teilen den glauben an eine funktionierende demokratie verloren hat. danke herr lindner, dass sie sich nicht für einen posten zu ungnsten unseres landes entschieden haben!

Neuwahlen kommen zu früh für die SPD

Die SPD muss sich erst von Schröder und seiner falschen Politik verabschieden und dafür braucht sie noch Zeit.
Die Menschen wollen mehr Gerechtigkeit in Deutschland, doch sie wollen auch klare Forderungen von der SPD sehen, bevor sie ihr wieder die Stimme geben:
Starke Erhöhung des Mindestlohnes
Gleicher Lohn für Leiharbeiter ab der 1. Stunde
Stärkung der gesetzlichen Rente und Schluss mit der Riester-Rente
Gesetzliche Krankenversicherung für alle (Beamte, Selbstständige, Ärzte, Apotheker, Politiker, ...)
Entlastung der Niedrigverdiener von den Sozialabgaben
usw. usw.
Dann und nur dann kann die SPD wieder zur stärksten Kraft in Deutschland werden und die falsche neoliberale Politik korrigieren!

Merkel muß weg

Ganz klar Antwort und das heißt Frau Merkel muß weg bzw. will mit ihr keine andere Parteie eine Koalition eingehen.

Das wiederum bedeutet Personalstreit für CDU/CSU aber erst recht für CSU mitten im Wahlkampf für Neuwahlen.

Eine Partei, die zuerst die Personalfrage klären muß (vorallem aber mit der CSU) und die Ausrichtung (wieder grün mit Frau Merkel oder schwarz wie Herr Sebastian Kurz) kann auch derzeit kein Koalitionspartner sein.
Diese innerparteiliche Auseinandersetzung wird der CDU/CSU nur schaden und die muß jetzt kommen sonst kann man keine Regierung bilden.

Damit hat es sich endlich ausgemerkelt. Die CDU/CSU ist am Ende.

Die Konservativen gehen entweder zu der AFD oder zu FDP. Massiver Mitgliederverlust ist zu erwarten.
Das kommt davon wenn man nur auf ein Pferd setzt und es aufeinmal erkrankt.
Frau Merkel bedeutet CDU/CSU und die will nun kein Mensch mehr haben.

Wahlverlierer I ... CDU

Bei der anstehenden Neuwahl wird die Union Federn lassen müssen. Sie wird im Auge der Wähler die meiste Schuld am Scheitern tragen. Die Konservativen sind erst mal gefrustet und werden nicht so zahlreich zur Wahl gehen.

Schulz trat als Heilsbringer an,

und noch am Wahlabend machte er auf beleidigte Leberwurst. Jetzt hätte er erneut eine Heilsbringerchance, und er würde in meinen Augen, da Merkel angeschlagen ist, gar keine schlechte Figur dabei machen. Also Kanzlerin Merkel und Außenminister Schulz. Die große Koalition wäre jetzt das Gebot der Stunde und vertrauenswürdiger als ein sog. Jamaika-Bündnis, das auf Sozialabbau (FDP) und Utopien der Grünen hinausliefe.
Neuwahlen werden wohl der CDU/CSU und den Grünen nützen - für SPD, FDP und wahrscheinlich auch für die AfD dürften sie eine Katastrophe werden.

Schulz kann als Kandidat nur gewinnen

Herr Schulz hat die Feuerprobe bereits bestanden und sich an den Verhandlungen nicht die Finger verbrannt. Sicher, Frau Merkel hat sich ebenfalls nicht die Finger bei den Verhandlungen verbrannt, dazu ist das "graue Mäuschen" ja auch viel zu still. Allerdings wird Frau Merkel nicht mehr antreten, so denke ich jedenfalls und der "Amtsinhaber", so bei Herrn Schulz die Kanzlerkandidatur, hat immer einen Bonus in Deutschland.

Taktisch klug gemacht, kennt man so garnicht von der SPD. Da zeigt es sich, dass zu seinen Überzeugungen zu stehen ja doch zu was Nütze ist, da sich ja die anderen eh zerlegen, weil sie auf die Medialität soviel Wert legen.
Wenn Schulz bei Neuwahlen die Kandidatur zum Kanzler macht und nicht die affektierte Schönheitskönigin miemt, dann hat die SPD gute Chancen wieder auf 30% oder mehr an Stimmen zu bekommen. Es wäre auch möglich dass die CDU sich ohne Merkel zerlegt. Die Politik ist gerade wieder spannend geworden seit dem 24. September.

Wahlverlierer II ... Linke

Die Streitereien unter den Funktionären in Fraktions- und Parteispitze haben den Anhängern der Linkspartei die Lust am Wählen genommen. Zu viel Hickhack, zu wenig konstruktive Politik, null Visionen.
Einige Mandatsträger auf den hinteren Listenplätzen werden den sicher geglaubten Job demnächst wieder los sein.

Neuwahlen wären vollkommen inakzeptabel!

Werte CDU/CSU, SPD, FPD, Grüne, Linke,

noch im Wahlkampf bewerteten Sie die AFD als regierungsunfähig und als folglich nicht wählbar. Richtig! Und nun aber scheitern Sie selbst bereits an der Regierungsbildung?

SIE haben sich in Wahlen beworben und die Wähler haben entschieden! SIE bekamen durch den Urnengang einen Auftrag von den Bürgern des Landes für die kommenden vier Jahre - und der lautet Regieren. SIE wollten Verantwortung, jetzt werden sie dieser gefälligst auch gerecht! Es ist vollkommen inakzeptabel einfach solange weiter zu wählen, bis den Parteien das Ergebnis zusagt.

Weder eine FDP, noch eine SPD noch irgendeine andere Partei darf ihr inneres Befinden über das Gemeinwohl stellen, dem Sie verpflichtet sind. Schließlich werden Sie nicht von Ihren Mitgliedern allein, sondern von ungleich mehr Bürgern gewählt.

Es bleibt zu hoffen, daß es dem Bundespräsidenten gelingen wird, die politischen Parteien an ihren grundgesetzlichen Auftrag zu erinnern.

@Wolfgang Eitorf

"Es mag ja sein, das wie man mit Flüchtlinge am humansten umgeht wichtig ist! Das eigene Volk und seine Probleme sollten aber wichtiger sein und Ernstgenommen werden!"
.
Schließt das eine denn das andere aus? Man kann sich doch um die Geflüchteten und um die Bevölkerung gleichzeitig kümmern.

Na ja, mir scheint die SPD hat Angst weil sie kein Profil und

und kein Programm hat, jahrzehntelang von mir gewählt bis Schröder kam, der versprach und hielt das Gegenteil und bisher treten seine Kinder in jedes Fettnäpchen und Schulz tut so als wüßte er alles... macht sich auf Tour in der Partei, um zu hören, was das Volk bewegt(?doch wohl eher die Partei)... dabei hätte er nur mal, und nicht nur er, das Ohr am Volk haben können und er hätte die Wahl gewonnen.... doch laut die soziale Gerechtigkeit anpreisen und kein Konzept haben, da sagen sich doch alle in Lauerstellung liegenden potenziellen Wähler der SPD, nicht mit mir, das kennen wir doch schon von Schröder...
ohne Profil und echtes sozialdemokratisches Programm ist die SPD Verlierer, und zwar sicher bei einer weiteren Wahl, denn sie ist keine Alternative...
jetzt kann sie sich noch profilieren auch staatstragend verantwortlich, eben nur mit einem Programm für die hart arbeitenden und sozial Schwachen, bei einer sozial verträglichen Marktwirtschaft....
nur sie hat das alles nicht...

Neuwahlen unausweichlich

Neuwahlen scheinen unausweichlich zu sein. Es sei denn, CDU/CSU, FDP und AfD arrangieren sich zum Wohle Deutschlands auf eine Koalition.

15:20 von SachsenAnhalter

"Es ist auch eine andere patriotische Koalition ohne Merkel und mit neuem CDU/CSU-Kanzler möglich: CDU/CSU mit AfD und FDP. " - Sie vergessen, dass die aFD eine Koalition ganz klar ausgeschlossen hat, solange sie nicht als stärkste Partei den Kanzler stellen kann. Diese Partei ist weder Willens noch in der Lage, Verantwortung für unser Land zu übernehmen. Daran werden sich die Deutschen bei Neuwahlen hoffentlich erinnern.

merkel muss weg @ 15:25 von Orfee

sehen viele wähler auch so – mitunter cdu-wähler.

Wahlverlierer III ... AfD

Die Bäume der AfD wachsen nicht in den Himmel, einige Top-Funktionäre wie Frau(ke) Petry haben Fahnenflucht begangen und werden jetzt wieder aus dem Bundestag verschwinden. Die Wähler haben für so viel Zwist nichts übrig und werden die AfD ein zweites Mal nicht wählen. Empfindliche Verluste, nix mehr mit Top-Platzierung in Sachsen.

Lage neu bewerten ?

"Wir halten es für wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger die Lage neu bewerten können"

Das ist ein guter Punkt, der für Neuwahlen spricht.
Die Jamaika-Verhandler sind alle in unterschiedlicher Stärke von ihren Wahlkampfpositionen abgewichen, manche stärker als andere.
Der Wähler kann dies bei Neuwahlen nun goutieren oder abstrafen.

Bewerten kann der Wähler auch, welche Themen es bei den Verhandlungen nicht in die Schlagzeilen geschafft haben.

Mir persönlich kam bei den Verhandlungen das Thema soziale Sicherungssysteme viel zu kurz. Das ist mE sehr vielsagend, schließlich beschäftigt das die Bürger, egal ob es um Altersarmut oder Zweiklassenmedizin geht.
Ebenso Wohnungsbau.

Riskant ist der Kurs der SPD aber trotzdem, denn sie muss jetzt zulegen.
Allerdings halte ich es für falsch zu sagen, die GroKo sei abgewählt worden, denn dann könnte man genauso sagen, der größte Wahlgewinner, die AfD mit +7,9% sollte statt der Grünen mit der FDP (+5,9%) am Verhandlungstisch sitzen.

Ich vermute, dass sich die

Ich vermute, dass sich die SPD verkalkuliert. Alle Parteien, die in den Bundestag gewählt werden, sollten meines Erachtens die echte Bereitschaft haben, zumindest in Sondierungen zu einer Regierungsbildung zu treten. Diese Verweigerungshaltung der SPD halte ich nicht für gute demokratische Gepflogenheit.
Viele Wählerinnen und Wähler werden doch wahrscheinlich bei einer baldigen Neuwahl keiner Partei die Stimme geben wollen, die unbedingt in die Opposition will.
SPD wird also vermutlich abgestraft werden, CDU wird gestärkt werden, CSU wird wegen ihres Blockierens (bzw. der Engführung auf das Thema Familiennachzug, als ob das das wichtigste Zukunftsthema Deutschlands wäre - da scheinen sie mir der AfD-Stimmungsmache auf den Leim zu gehen; und andere richtungweisende Positionen kann ich da nicht erkennen) verlieren.
Auf längere Zukunft empfehle ich der CDU eine Loslösung von der CSU, das passt einfach nicht mehr. Christliches und Soziales ist da für mich nicht zu erkennen.

re 15:17 von Duzfreund

>>Die SPD in der Schmollecke ...

Regeneration im Liegestuhl (wenn man Opposition denn als zurücklehnen verstehen will.<<

Anscheinend haben Sie unzureichendes Wissen über politische Abläufe. Opposition hat nichts mit "Liegestuhl" zu tun, sondern ist mindestens genauso anstrengend wie die Regierungsarbeit, denn Gesetzentwürfe werden da auch erarbeitet...

Und ganz allgemein, abseits Ihres Kommentars, verstehe ich nicht, dass viele hier so offensichtlich mit zweierlei Maß messen:

"Die SPD ist zu faul zum Regieren" - aber
"Die FDP bleibt ihren Grundsätzen treu".

Bei beiden Sätzen könnte man aber auch den Parteinamen austauschen...

Zu evhie (15:14) und denker (15:20)

Meines Erachtens hat die SPD - oder auch jede andere Partei - jedes Recht eine "Wie-auch-immer-Koaltion" abzulehnen.
Eine Begründung des "Warum" wäre zwar sicher für Einige/Viele Wähler interessant und wünschenswert. Aber es besteht keinerlei Pflicht dazu.
Welche Gründe auch immer seitens der SPD zur Ablehnung führen.
Selbstverständlich hat eine Partei das Recht zu sagen "Entweder Kanzler oder Opposition" .

Die Gesellschaft ist gespalten.

Das spiegelt sich auch in den Zuständen der politischen Parteien wider. Das ist Ergebnis der 12 Jahre Merkel & Co.. Diese Politik hat die AfD erst ermöglicht.
Wenn die SPD keine Angst vor Neuwahlen hat, ist das m.E. nur ein Ausdruck des Realitätsverlustes. Wenn sich die Partei nicht programmatisch wandelt, werden die Ergebnisse nicht besser sondern noch schlechter werden.
Eine neoliberale SPD braucht niemand. Wohnung, Leben von der Arbeit, Rente ohne Flaschensammeln, Bildung ..., sind die Fragen die gelöst werden müssen.

Diskussionen über Personen ohne Inhalte bringen nichts.

15:08 Caligula17

Der Präsident hat gesagt "man sollte Verantwortung übernehmen". Jetzt entzieht sich der SPD jeder Verantwortung.
Die Kanzlerin hat trotz viele Horrormeldungen am meisten Stimmen geholt. Es gibt keine vernünftige Alternative.
Wenn jemand zurücktreten soll, dann alle CSU Politiker und Schulz.

Herr Lindner ganz clever

FDP hat die Jamaika Koalition platzen lassen und es kommen die Neuwahlen.
Die Führung mit Frau Merkel wird von anderen Parteien angezweifelt.

SPD hat schon erwähnt eine Koalition mit Frau Merkel kommt nicht in Frage. AFD sagt das Gleiche nur kein Merkel.

SPD und AFD sind nun mal die 2 und 3 stärkste Kraft. Jamaika hat auch schon versagt.

Das bedeutet alles Frau Merkel muß gehen.
Das hat sich Herr Lindner sehr gut ausgedacht. Wenn CDU/CSU Wähler und Mitglieder verliert, dann werden sie ja wohl nicht zu der SPD wechseln.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten entweder AFD oder FDP.
FDP wird durch diesen Schachzug enorm an Wählern und Mitgliedern bei der nächsten Wahl gewinnen. Die Neuwahlen bedeuten Aufstieg der FDP.

Herr Lindner hat das alles sehr gut kalkuliert. Personalstreit der CDU und der CSU bedeutet mehr FDP.

Deswegen hat die FPD die Koalition platzen lassen.

Jetzt ist die SPD dran

Die SPD braucht gar nicht auf dem hohen Roß sitzen und die FDP zu kritisieren. Die Krise ist anfänglich ja erst dadurch entstanden, dass sich die SPD aus Trotz Koalitionsverhandlungen verweigert hat. Dadurch ist die unmögliche Mission, Grüne und FDP irgendwie zusammenzuzimmern, ja erst dringlich geworden. Eine Totalverweigerung der SPD würde bei dieser zu Recht bei der nächsten Wahl zu einem Totalverlust führen. Frau Merkel und Herr Schulz sollten sich eingestehen, dass ihre Zeit abgelaufen ist und sie einer Lösung des Problems im Wege stehen. Mit neuem Personal auf beiden Seiten könnte es vielleicht etwas werden. Im übrigen stehen auch noch weitere Optionen zur Verfügung. Ich behaupte, dass eine Koalition aus CDU/CSU, FDP und AFD ohne Mühe in kürzester Zeit zu einem Koalitionsvertrag kämen. Die typisch deutsche Ausschließeritis steht einer solchen rationalen Vorgehensweise jedoch klar entgegen.

Wählerauftrag?????

Hier wird viel von dem Wählerauftrag geredet.
Ich wundere mich immer wieder woher die Leute wissen was der einzelne Wähler für Motive hatte.
Die sollten sich mal bei mir melden bräuchte einen 6er im Lotto.
Im Ernst beider der AFD wurd gefragt habt ihr das Wahlprogramm gelesen dann wisst ihr was die wollen.
Als Wähler habe ich das Recht die Partei zu wählen weche für mich die beste Lösung anbietet(Wahlprogramm). Aber nicht dass die Partei eine bestimmte Koalition machen soll.
Also kein Auftrag zu einer bestimmten Koaltion mit B,C usw.
Der Wähler hat den Auftrag gegeben ist ein leeere hohle Floskel um irgendwas durch zu paucken.
Ich möchte meine politischen Vorstellungen durchgesetzt haben von der Partei die ich gewählt habe. Wenn nicht wähle ich eine andere dann.
Zu sonst nichts habe ich den Auftrag erteilt als die versprochenen Wahlzusagen zu halten.

@smirker

Viel der von ihnen genannten Forderungen müssten nicht einmal selbst erarbeitet werden:

Leih und Zeitarbeiter:
Hier ist Deutschland die krasse Ausnahme in meisten adern EU-Ländern in denen es solche Modelle gibt müssen die Arbeitnehmer für ihre Flexibilität extra entlohnt werden, bekommen also den Prozentsatz X auf den durchschnittslohn des Unternehmens drauf.

Mindestlohn:
Sobald der Brexit Vollzogen ist, ist Deutschland das Kernland mit dem geringstem Mindestlohn.

Krankenversicherung und Rente:
Letzte Woche in aller Munde; System Österreich, alle in eine Kasse zahlen und aus einer Kasse erhalten -> weit bessere Renten (aber eben auch keine unanständig hohen Pensionen)

Gerechte Steuern:
Einfach mal Herrn Kirchhoff fragen; der kramt sein Modell bestimmt noch mal raus

re montideluxe

"Neuwahlen scheinen unausweichlich zu sein. Es sei denn, CDU/CSU, FDP und AfD arrangieren sich zum Wohle Deutschlands auf eine Koalition."

Sicher - dieselben, die bis dahin mit "91% wollen keine Grünen in der Regierung" kommentiert haben, wollen jetzt von "87% wollen nicht die AfD" nichts mehr wissen.

unsere kinder bezahlen

es ist unverständlich, dass grüne positionen wie ende der verbrennungsmotoren oder kohleausstieg so verteufelt werden. das ist die zukunft, und deutschland muss sich damit auseinandersetzen oder es verliert seine führende wirtschaftsposition. england wird ab 2021 selbstfahrende e-autos zulassen, china wird der grosse zukunftsmarkt für e-mobilität, die klimakrise kann nur mit ausstieg aus fossilen brennstoffen gemildert werden. wie rückschrittlich soll denn eine politik mit cdu/csu und fdp noch werden ?? ich denke mit bedauern an unsere kinder, die den preis für diese sturen politischen positionen von cdu/csu und fdp bezahlen müssen!

Wahlsieger ... Die Grünen

Mich hat das Standing der Grünen schwer beeindruckt. Man muss ihre Ziele ja nicht alle toll finden. Aber die stehen dazu, haben Rückgrat, sind auch selbstkritisch, sind echt und authentisch. Klares Plus für die Grünen.
So soll Politik.

Nie wieder SPD!

Die SPD mit dem Personal Schulz, Scholz, Nahles, Stegner und CO darf nie wieder in Regierungsverantwortung kommen! Diese Leute bringen unser Land ganz sicher nicht voran. Lustig auch, dass man weiterhin an Schulz festhält, der wurde eindeutig abgestraft im September und er wird auch bei einer Neuwahl komplett versagen. Die FDP wird Zugewinne bekommen, weil sie sich nicht für eine Regierungsbeteiligung hat verbiegen lassen, man kann schon in den sozialen Medien etliche positiven Reaktionen sehen. Gut möglich, dass man von der AfD Wähler wegschnappt. Merkel hat bei Jamaika alles versucht, trägt aber letztlich nicht die direkte Schuld für den Abbruch, da müssen sich die Grünen und die CSU verantworten die meinten mit ihren mikrigen Zustimmungswerten die Koalitionsbedingungen diktieren zu können. Ein Großteil der Wähler wollte gar kein Jamaika insofern werden die Grünen ganz sicher nicht Zugewinne bekommen sondern müssen sich Gedanken machen ob sie im Bundestag bleiben.

Herr Schulz hat Recht.

Wenn die SPD wieder als Juniorpartner in eine große Koalition geht - egal ob der Kanzler/die Kanzlerin Merkel heißt oder sonst einen Namen eines CDU-Politikers hat - kann sie sich schon ( so erwarte ich es) mal überlegen, wie man mit ca. 10 % Wählerstimmen weiter macht.

In Deutschland scheint es derzeit keine soziale (also linke) Mehrheit zu geben und da müssen SPD und die Linken vorerst mit der Oppositionsrolle vorlieb nehmen.
Daran werden auch die nun kommenden Wahlen nichts ändern.

Das Nein ist nachvollziehbar

Die SPD hatte genügend Erfahrungen mit der Union sammel dürfen, um zu wissen, dass die CDU nicht nur entsprechend ihrer Stimmenmehrheit bei den meisten Themen den Ton angeben will. Nein die Union möchte, so wie ich es sehe, alle Politikfelder dominieren und lässt Koalitionspartnern keine Change ihre Themen zu besetzen.
So ist es verständlich, dass nun auch die FDP frustriert die Flinte ins Korn wirft.
Neuwahlen sind nicht nötig - die Kanzlerin muss nur lernen, sich zu bewegen.

Wer bestimmt, ob Merkel geht oder nicht?

Ich finde es fast befremdlich mit welchem Selbstbewusstsein und welchem Befehlston hier Frau Merkels Abgang propagiert bzw. gefordert wird.
.
Die Union hat zur Zeit keinen Ersatz für Merkel und auch wenn einige nicht müde werden sie schlecht zu reden, so hatten wir mit ihr immerhin 12 Jahre wirtschaftliche und politische Stabilität, während in einigen Nachbarländern viel Porzellan zerbrochen wurde. Ich habe Frau Merkel nie gewählt, aber schätze durchaus ihre besonnene Art, die genau das richtige Gegengewicht zum verrohenden Politikdiskurs seit Aufstieg der AfD ist.
.
Immerhin 1/3 der Wähler hat explizit Frau Merkel an die Spitze gewählt. Es sind aber wieder diese 13% Protestwähler, die sich mit der Dampfwalze über die Mehrheit hinwegsetzen wollen.

Die SPD hat Recht

Der Wähler hat die Große Koalition abgewählt. Der Bundeskanzlerin gelingt es nicht, die in Frage kommenden Parteien zusammen zu bringen, um eine Regierung bilden zu können. Das kann nur alternativlos Neuwahlen bedeuten. Und wenn die SPD sich nun endlich richtig links ausrichtet, kann es auch zu rot-rot-grün kommen. Denn die CDU wird mit ihrer schwachen Kanzlerin im Falle von Neuwahlen massiv Stimmen einbüßen.

mit der CDU/CSU nich

Aber vielleicht SPD, Linke, Grüne und FDP?
Frau Merkel - CDU/CSU - hat/haben es offensichtlich nich geschafft eine Mehrheitsregierung auch nur ansatzweise auf die Beine zu stellen. Und nach den Sondierungen wären ja eh noch die Koaltionsverhandlungen gekommen - also die Verhandlungen ob man verhandelt sind schon gescheitert!
Aber es gibt ja noch eine große Partei - die SPD. Vielleicht schaffen die es ja mit mehreren kleinen Parteien zu Potte zu kommen? Denn wo steht, daß die stärkste Partei die Regierung bilden muß?

Aber wenn jetzt die SPD Lückenbüßer macht sind sie wirklich am Ende. Dann können sie meiner Meinung das Licht ausmachen. Es wurde - aus welchen Gründen auch immer - eine Entscheidung getroffen. Und zu dieser sollte - MUSS - die SPD stehen. Sonst haben sie jede Glaubwürdigkeit verloren.

Wenn es denn tatsächlich nicht anders geht, dann brauchen wir halt Neuwahlen. Und wer weiß, wie dann das Ergebnis aussieht.

Was ist mit der Koalition

Was ist mit der Koalition Union-AfD-FDP? Selbstredend ohne Merkel. Man kann mit der Partei auch reden, immerhin ist sie aus der Union entstanden und diese drei Parteien haben sicher die meisten Überschneidungen. Man muss halt auch in der Politik reden können, Privat ist sowas ja immer möglich. Aber die Borniertheit und die Arroganz scheint ganz vorne zu stehen. In Österreich funktioniert sogar Rot-Blau, also wo wäre objektiv gesehen das Problem bei o.g. Koalition? (es geht hier nicht um Personen, sondern um Deutschland).

re verfassungskonform

"Ich möchte meine politischen Vorstellungen durchgesetzt haben von der Partei die ich gewählt habe. Wenn nicht wähle ich eine andere dann.
Zu sonst nichts habe ich den Auftrag erteilt als die versprochenen Wahlzusagen zu halten."

Da keine Partei die absolute Mehrheit erhält wird keine Partei Ihre Anforderungen erfüllen.

Lassen Sie das Wählen einfach bleiben. So wie Sie sich das vorstellen funktioniert es sowieso nicht.

SPD bleibt beim Nein zur GroKo..........

Schulz schließt eine weitere Große Koalition im Moment aus.Er sagt aber nichts über die Zeit nach Neuwahlen.Für das Frühjahr schließt er also eine solche nicht aus.

Und inhaltlich distanziert sich Schulz ja mit keinem Wort von der SPD-Politik in der bisherigen Großen Koalition
und in den Koalitionen seit 1998.Obwohl in dieser Zeit einschneidende Entscheidungen(Reformen) gefällt worden sind.Von den Arbeitsmarktreformen,die mehr soziale Spaltung brachten bis zu Privatisierungen die munter weiter liefen.

@Orfee 15:39

Sehe es ganz genauso. Bei der SPD gibt es keine Politiker mit der Ausstrahlung eines Christian Lindner, dass Martin Schulz was die Ausstrahlung angeht gar nicht überzeugt konnte man bei der Wahl deutlich sehen. Die FDP wird profitieren von Neuwahlen und es ist gut möglich, dass man auf 15-20% kommt. Diejenigen die die AfD gewählt haben im September haben nun eine Alternative mit einer Partei die gestern Nacht gezeigt hat, dass sie zu ihrem Wort steht und dies werden ganz viele AfD Wähler registrieren. Es würde mich nicht überraschen, wenn es da Wählerwanderungen gibt, denn aus Überzeugung haben sehr wenige die AfD gewählt sondern aus Mangel an Alternativen.

Die SPD tut gut daran

sich jetzt nicht wieder als Steigbügelhalter für Frau Merkel und eine Koalition der Beliebigkeit missbrauchen zu lassen. Sie sollte sich in der Opposition personell und inhaltlich gut aufstellen und insbesondere die Armutsbekämpfung, die Rentensicherheit auch für die Zukunft und die Sicherung des Sozialstaats ins Auge fassen. Gendertoiletten und andere Kinkerlitzchen vertreten ja dann die Grüninnen .
Dieses Land braucht einen starken Anwalt für die weniger Privilegierten- wer sollte das sein, wenn nicht die SPD?
Und zum Thema Verantwortung für Deutschland- da muss sich die SPD als Allerletzte Partei irgend etwas vorwerfen lassen. Die hat in schwierigen Zeiten Verantwortung übernommen und mehr Kröten geschluckt als zumutbar waren. Irgendwann muss damit Schluss sein.

Schmollecke etwas zu kurz gegriffen

Als Aussenbetrachter (Schweiz) muss ich die SPD und auch andere Parteien, die nicht mit Frau Merkel regieren wollen, schon etwas verteidigen. Sowohl die FDP als auch die SPD wurde jeweils als Koalitionspartner von Frau Merkel vom Volk abgestraft. Man schaue nochmals die grosse Runde der Parteien nach den Wahlen an. Herr Schulz hat nicht unrecht, wenn er vom "Ideenstaubsauger" Merkel spricht, welche es geschickt schafft, die Verantwortung für unbeliebte Themen und Entscheide ihren Partner in die Schuhe zu schieben. Themen wie "Digitalisierung" von der FDP hat sie am gleichen Abend für sich beansprucht ...

Ja, welche Themen

gibt es denn bei uns in Deutschland?
Gedanken (können beliebig ergänzt werden):
- Familien finden in Ballungsräumen für sie keine bezahlbare Wohnung mehr
- Schule, Schwimmbäder der Kommunen sind in einem schlimmen Zustand (Bäder zum Teil schon geschlossen)
- Intergration funktioniert Vielerorts nicht (und zwar mit schon länger ansässigen Ausländern)
- Reiche/Konzerne zahlen keine/kaum Steuern
- Schüler sind nicht mehr ausreichend ausgebildet/vorbereitet
- Frage der zukünftigen Mobilität
- Energiewende
- Rente
- digitale Welt
- Integration von Flüchtlingen / weitere Aufnahme
- Auslandseinsätze der Bundeswehr

Bundespräsidentenamt abschaffen, direkte Demokratie einführen

Der Bundespräsident fordert Gespräche und die SPD als einzige möglicher noch verbliebener Koalitionspartnerin erteilt diesen sogleich eine Absage. Das zeigt an sich schon die völlige Bedeutungslosigkeit des Amtes des Bundespräsidenten.

GroKo ist nicht gewollt, Jamaika ist nicht gewollt, Minderheitsregierung nicht praktikabel, Neuwahlen würden ein Resultat zutage fördern, das die Bildung einer Mehrheitsregierung noch schwieriger macht weil die politischen Ränder zulegen werden.

Es gibt nur eine praktikable Lösung: Einführung von direktdemokratischen Instrumenten welche die Parteien zwingen, beim Volk mehrheitsfähige Gesetze und Projekte zu verabschiedeen. Das führt auf Dauer zu einer Einbindung aller relevanten politischen Akteure in Regierung und Parlament. Es ist dann nur noch möglich, Gesetze zu verabschieden welche vor dem Volk bestand haben, völlig unabhängig von Partikularinteressen der einzelnen Partei.

Sie sprechen mir aus der

Sie sprechen mir aus der Seele! Aber davor haben viele die Hosen voll. Programmatisch problemlos möglich und sicher einfacher als eine große Koalition. Aber die Union wird da nicht mitspielen, weil die AfD eine Ausgeburt der Union aufgrund Rückgratlosigkeit ist und das Wählerklientel muss bis zur nächsten BTW wieder assimiliert werden.

@ MK Ultra Slim

merkel muss weg @ 15:25 von Orfee
sehen viele wähler auch so – mitunter cdu-wähler.

Mitunter? Das schreiben doch nur Leute, die die Union ohnehin nicht wählen. Und klar ist doch realistisch betrachtet, dass Millionen CDU-Wähler fest zu Merkel stehen. Bei einer hypothetischen Urwahl der CDU-Spitzenkandidatin unter allen Unionswählern (die die Parteisatzung gar nicht vorsieht), würde Merkel souverän siegen.

re magfrad

"Ein Großteil der Wähler wollte gar kein Jamaika insofern werden die Grünen ganz sicher nicht Zugewinne bekommen sondern müssen sich Gedanken machen ob sie im Bundestag bleiben."

Sie frönen mal wieder dem Hobby, die Realität gegen Wunschdenken zu tauschen.

Seit Wochen liegen die Grünen in der Sonntagsfrage bei 10% plus, also besser als bei der Wahl.

Versuchen Sie mal einen einzigen Grund zu finden, warum die nicht mehr grün wählen würden.

Schulz zurücktreten

Hallo evhie!

Das sollte er nicht tun. Er ist wenigsten konsequent zu zeigen was er will. Er will Bundeskanzler werden, mit seiner Partei Führung in einer Regierung sein und nicht eine Marionette von Frau Merkel. Steinmeier und Gabriel waren es doch eher.
Und noch eins: Er will auch verhindern, daß die AfD Oppositionsführern wird.

Exakt - und dadurch verändert

Exakt - und dadurch verändert sich das prozentuale Stimmverhältnis der Parteien wieder

Das Problem ist Schulz selbst

Das Problem ist Schulz als Person. Es hat die SPD zu einem historischen tief von 20% geführt und das ist seine Schuld und dafür müsste er die Verantwortung übernehmen. Aber jetzt kommt der Fehler. Schulz sucht den Fehler nicht bei sich und empfindet es als eine Genugtuung das Jamaika gescheitert ist. Seht her; mich wolltet Ihr ja nicht und jetzt seht wie Ihr dasteht. Kurzum das sind sehr triviale Verhaltensmuster, aber wir wissen das Schulz intellektuell nur begrenzt beaufschlagt werden kann. Die SPD täte gut dran kurzfristig Schulz und einige andere politisch verbrannte Uraltkandidaten in Rente zu schicken und mit einer frischen Führungsmannschaft und richtigen sozialdemokratischen Inhalten einen Neustart innerhalb einer GroKo zu versuchen.

Wer als letzter lacht...

Im Wahlkampf wurde Schulz ausgelacht als er sagte, das er nichts gegen die CDU als Juniorpartner in einer Koalition hätte. Jetzt könnte es soweit sein wenn Neuwahlen kommen, und dann bewahrheitet sich das alte Sprichwort:"Wer zuletzt lacht, lacht am besten".

@denker

" Parteien, die gewählt werden, müssen auch bereit sein, Regierungsauftrag zu übernehmen und können sich nicht von vornherein als Opposition verkriechen."

Es gab bei der BT-Wahl einen großen Gewinner und das war die AfD mit +7,9% (FDP nur +5.9%).
Dieser Gewinner wurde von allen Parteien als Partner ignoriert, kann also die von Ihnen geforderte Rolle gar nicht einnehmen.
Und das, obwohl CDU+FDP+AfD wesentlich weniger Streitpunkte bei Verhandlungen gehabt hätten.

Jetzt nur die SPD als Verweigerer darzustellen, wird dem Wahlergebnis mE nicht gerecht.

@Thomas Wohlzufrieden 15:42

RRG? Nein, dafür gibt es keine Mehrheiten in Deutschland und jeder mit ein bisschen Gespür weis, dass die politische Stimmung in Deutschland nach rechts gekippt ist. Für einen Linksruck gibt es derzeit in Deutschland keine Mehrheiten, dies sollte man realistischerweise mal Einsehen. Mag sein, dass die CDU Stimmen einbüßen wird, aber die FDP wird Stimmen zugewinnen, weil sie sich nicht hat verbiegen lassen um zu regieren. Eines ist klar, die SPD wird nicht bei Neuwahlen auftrumpfen. Dafür ist das Personal zu schlecht bei der SPD und die Partei ist schlichtweg unglaubwürdig. Dies sind immer noch die gleichen Leute die Hartz 4 mitgetragen haben, dies wird denen kein Wähler verzeien.

@ Magfrad

Nie wieder SPD!

Wie oft kann man einer Partei eigentlich den Rücken kehren?

@schluckimfpung

"Was ist mit der Koalition Union-AfD-FDP? Selbstredend ohne Merkel. Man kann mit der Partei auch reden, immerhin ist sie aus der Union entstanden und diese drei Parteien haben sicher die meisten Überschneidungen. "

Mit der CDU/CSU kann man keine Koalition bilden. Die sind schonmal weg vom Fenster für eine längere Zeit, weil sie zuerst ihre Personalfrage klären müssen.

Es gibt keinen Nachfolger für Frau Merkel. Bei der CSU gibt es auch einen heftigen Streit.
Dann muß die Richtung der Partei auch neu definiert werden. Was passiert wenn Frau Merkel geht. Wird sich die Partei neu wieder nach Rechts richten oder bleibt es so wie es ist mit Merkel new?

CDU/CSU als rechte, konservative Partei hat die Orientierung verloren. Es gibt nur noch AFD und FDP in Deutschland.
Mit der CDU/CSU kann man keine Koalition bilden, weil man nicht weiß, was man bekommt.

Freudscher Versprecher im Artikel?

"Rechtsfertigungsdruck"

Hm..

Neuwahlen???

Jeder hier sollte sich einmal fragen, zu was er denn bei einer Neuwahl bereit wäre? Würde er tatsächlich einer anderen Partei seine Stimme geben? Ich sehe mich nicht veranlasst, bei einem erneuten Gang zur Urne meine Meinung zu ändern! Und ich vermute mal, dass das eine große Mehrheit in diesem Land auch so sieht! Es ist vielmehr zu befürchten, dass die Wahlbeteiligung in den Keller gehen würde. Und damit wäre niemandem geholfen!

In meinen Augen sollten Union und SPD sich zusammensetzen und gleichzeitig langsam das Ende der Ära Merkel einleuten! Ich könnte mir als Kompromiss sogar vorstellen, dass Merkel nach 2 Jahren Schulz den Platz überlässt! Mehrheit der Union hin oder her! So großartig unterscheiden die beiden sich eh nicht mehr!

um 15:11 von andererseits

>>"..Was die fdp und auch die csu da abzogen, ist an politischer Stillosigkeit kaum zu überbieten, war aber bei dieser Mischung aus Charakterlosigkeit, innerparteilichen Querelen und Krisen und den Eitelkeiten des Führungspersonals leider nicht anders zu erwarten."<<

Das war doch wohl etwas anders? CDU,CSU und FDP hatten zum Schluss die größten Übereinstimmungen und nur die Grünen scherten wieder beim Thema Familiennachzug aus. Es grenzt schon an eine Unverfrorenheit was sich da diese 8,6% Partei da rausgenommen und einen Konsens unmöglich gemacht hat.

Destruktivismus

Es dürfte niemanden wundern, dass von der SPD nur destruktive Signale kommen, die Partei ist seit den vielen verlorenen Wahlen in Selbstauflösung gefangen, auf lange Zeit unfähig Verantwortung zu übernehmen.

@ Bernd Kevesligeti

Schulz schließt eine weitere Große Koalition im Moment aus.Er sagt aber nichts über die Zeit nach Neuwahlen.

Es gibt für Politiker keinen Zwang über ungelegte Eier zu schwadronieren. Wozu auch?

@Magfrad - Ich sehe eher Grüne und FDP im Aufwind

"Ein Großteil der Wähler wollte gar kein Jamaika insofern werden die Grünen ganz sicher nicht Zugewinne bekommen sondern müssen sich Gedanken machen ob sie im Bundestag bleiben."
.
Die Grünen haben in den Umfragen nach der Wahl bereits zugelegt. Insofern könnten sie durchaus profitieren bei Neuwahlen, denn sie haben gezeigt, dass sie Kompromisse und Ideale ausbalancieren können. Gescheitert ist Jamaika dann aber einfach eher daran, dass hier rechts, Mitte und links zusammen kommen wollten - ein Mix der nicht funktionieren mag.
Die FDP gilt jetzt als der Buhmann, aber auch sie wird behaupten können, dass ihr Prinzipien wichtig sind. Insofern können diese Parteien bei Neuwahlen nur profitieren im Gegensatz zur Union und der SPD sowie AfD (die sich seit der Wahl am meisten blamiert hat).

Merkel ist und bleibt Kanzlerin

@ Orfee:
Merkel muß weg. Ganz klar Antwort und das heißt Frau Merkel muß weg ...

Papperlapapp.
Wenn es unter den Mitgliedern der CDU (das sind fast eine halbe Million) eine Abstimmung gäbe, würde Angela Merkel haushoch gewinnen. Mit einem Lächeln.
Und das wäre echte Basisdemokratie.

Dass ihre Gegner in den Diskussionsforen das vehement anders sehen, verbuche ich unter ferner liefen.

um 15:20 von SachsenAnhalter

>>"Es ist auch eine andere patriotische Koalition ohne Merkel und mit neuem CDU/CSU-Kanzler möglich: CDU/CSU mit AfD und FDP. Das wäre gut für Deutschland, da endlich gemeinsam das Migrationsproblem grundlegend gelöst werden könnte. Bei den anderen Themen sind die AfDler sicherlich sehr flexibel"<<

Absolute Zustimmung meinerseits.

Lindner hat Ausstrahlung? Es darf gelacht werden.

Schaut hinter die Fassade von politischen Blendern.

Am 20. November 2017 um 15:46 von Magfrad

Kann gut gehen,

oder auch nicht.
Der "Wähler" kann die standhafte SPD belohnen, für ihren Kurs nach Stunde 0 der Bundestageswahl. Oder er bestraft die SPD weil diese sich von Anfang an aus der Verantwortung gestohlen haben.
Wird sich dann weisen bei der Neuwahl...

Selbiges mit Lindner und der FDP. Kann der Wähler gut finden, dass sie keine faulen Kompromisse gemacht haben oder schlecht, weil sie keine Kröten schlucken wollten, was in der Demokratie aber manchmal nötig ist.

Sollte die SPD jetzt doch noch kleinlaut beigeben und in eine GroKo gehen, dann könnte es bei der nächsten BTW eng werden mit der 5% Hürde :- )

SPD enttäuscht

Die SPD hat vor der Wahl nicht deutlich gemacht, dass sie keine Groko will. Durch ihre jetzige Verweigerungshaltung fühle ich mich als Wählerin betrogen. Bei Neuwahlen wähle ich CDU und hoffe, dass es dann entweder für CDU/Grüne oder CDU/FDP reicht. Ich glaube, dass viele Menschen der normalen Mitte der Gesellschaft so denken wie ich, dass sie von den Parteien der Mitte erwarten, dass sie kooperieren können. Wenn solche Gesichtspunkte eine Rolle spielen, dass man sich für die eigene Partei mehr Prozentpunkte gewünscht hätte, oder dass man glaubt, irgendwann, wieder den Kanzler stellen zu können, dann ist die Abkehr von den etablierten Parteien zumindestens nachvollziehbar. Ich habe von der SPD KEIN einziges Argument gegen die GroKo gehört, außer, dass sie die Siegchancen der SPD bei nächsten Wahl vermindert. Eine Partei, die so argumentiert, ist im Bundestag nur noch eins: überflüssig.

@ verfassungskonform

Ich möchte meine politischen Vorstellungen durchgesetzt haben von der Partei die ich gewählt habe. Wenn nicht wähle ich eine andere dann.

Gute Einstellung. Irgendwann ham Sie dann alle durch.

@SachsenAnhalter 15:20

Sie glauben also, dass die CDU/CSU damit einverstanden ist eine Koalition mit der Partei zu machen, die die Person die über Jahre hinweg eine Führungspersönlichkeit in der CDU/CSU ist in den Dreck gezogen hat im Wahlkampf? Die AfD kann flexibel sein wie sie will, nachdem Wahlkampf den diese Partei gegen Merkel unter der Gürtellinie geführt hat, wird die CDU/CSU niemals eine Koalition mit der AfD eingehen. Man muss schon extrem naiv sein zu glauben, dass die CDU/CSU sich von der AfD diktieren lässt wer als Kanzler das Land führt. Zudem bezweifel ich auch extrem stark, dass Lindner mit der AfD jemals in eine Koalition geht.

re magfrad

"Die FDP wird profitieren von Neuwahlen und es ist gut möglich, dass man auf 15-20% kommt."

Noch'n Kommentar, in dem Sie großzügig Stimmenanteile halbieren oder verdoppeln.

Die FDP steht erstmal da als die Partei, die eine Staatskrise verschuldet hat, und das mögen die harmoniebedürftigen Deutschen gar nicht.

Warten Sie mal die nächste Sonntagsfrage ab, da können Sie Ihre 15-20% gleich wieder einpacken.

@um 15:31 von Neuländer

Habe ich etwa in den letzten Wochen etwas verpasst? Ich habe nichts von Rente, gleichen Lohn für alle, alle in einer Gesetzlichen Krankenkasse ein zu zahlen, Rentengleichheit Ost u. West, Pflege, Senioren, gehört! Haben sie davon etwas mitbekommen?
Auf jedenfalls sind das die Themen die brennen! Und auch noch andere die wichtig sind, wie die Flüchtlinge! Aber nicht das Pferd von hinten satteln.

um 15:40 von Magfrad

>>"Die SPD mit dem Personal Schulz, Scholz, Nahles, Stegner und CO darf nie wieder in Regierungsverantwortung kommen! Diese Leute bringen unser Land ganz sicher nicht voran. Lustig auch, dass man weiterhin an Schulz festhält, der wurde eindeutig abgestraft im September und er wird auch bei einer Neuwahl komplett versagen. Die FDP wird Zugewinne bekommen, weil sie sich nicht für eine Regierungsbeteiligung hat verbiegen lassen, man kann schon in den sozialen Medien etliche positiven Reaktionen sehen.."<<

Ich möchte Ihren Kommentar beipflichten, würde den Kreis um die erfolglosen Personen Maas und Barley ergänzen wollen.

SPD, FDP und der Rest

Die SPD hat es gleich gesagt: Mit uns nicht. Und heute halten sie sich an das, was sie gesagt haben. Und dafür verdienen Sie Respekt. Der Vorstand und Martin Schulz besonders. Nur um die Stimmen aufzufüllen, die eine Union mit Merkel nicht bekommen hat, dafür sollten sich alle zu schade sein.

Und die FDP hat es richtig gemacht: Schluss mit dem Theater, dem hin und Her das dann nichts halbes und nichts ganzes ergibt. Was sich nicht vereinbaren lässt, geht auch nicht.

An und für sich hätte ich die Grünen in dieser Rolle gesehen. Und interessanter Weise beweisen die Gelben das Rückgrat, dass den ehemaligen Revoluzzern heute anscheinend verloren gegangen ist.

Der Wähler erteilt nicht den Auftrag mit aller Gewalt eine Regierung zu bilden. Er gibt mit seiner Stimme den Auftrag der entsprechenden Partei die proklamierten Grundsätze und Ziele zu vertreten. Und nichts anderes.

Und Merkel, die angeblich den Auftrag zur Regierungsbildung hatte, hat versagt, denn es gibt keine Regierung.

CDU/CSU, AfD und FDP

es könnte so einfach sein.

In Österreich geht es schon, bald auch im Osten und vielleicht in 4 Jahren im Bund.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Interessant auch, dass Steinmeier mit allen Parteien Gespräche führt, auch mit den Linken. Mit allen, nein mit der AfD nicht. Bei dieser Ausgrenzung und bei der Vernachlässigung berechtigter Sorgen der Bevölkerung wundert es nicht, wenn die AfD beim nächsten mal zweitstärkste Kraft wird.

@Mark McWire

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Fehler korrigiert.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

re realist020

"Und noch eins: Er will auch verhindern, daß die AfD Oppositionsführern wird."

Einen Oppositionsführer gibt es in der Geschäftsordnung gar nicht.

Trotzköpfchen Schulz

Da spielt doch Herr Schulz immer noch die beleidigte Leberwurst, wegen seiner Wahlschlappe und will´s dem doofen Wählervolk mal richtig zeigen, indem er sich in die Schmollecke verzieht und Giftpfeile verschießt. Unsäglich ,das ganze Getue! Gibt es denn niemanden in dieser Partei, der ihm mal richtig in die Parade fährt? Arme SPD, was ist nur für eine Schleudertruppe aus dir geworden.

Politikwechsel

So lange SPD, Linke und Grüne ihre Links- und Rechtsaußen-Weltverbesserer nicht "ausbremsen" können, wird das nichts mit einem Politikwechsel in Deutschland. (Der im übrigen aufgrund der Mehrheit von SPD/Linke/Grüne ja auch schon in der letzten Legislaturperiode möglich gewesen wäre).

Wenn nun Neuwahlen wahrscheinlicher werden, sollten SPD/Linke/Grüne aus ihren - durch die aktuellen Wahlergebnisse belegten - Fehlern lernen. Und sich daher schleunigst zusammensetzen, um gemeinsam ein zukunftsorientiertes (Wahl)programm für eine neue Regierung zu entwerfen. Linke und Grüne sind schließlich Fleisch vom Fleische der (originären) SPD.

Und dabei dürfen sie eines nicht aus dem Auge verlieren:
Es geht vorrangig um die Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität - der Deutschen.

Sie müssen es nur wollen ...

andersherum @ 15:49 von Theologe

millionen cdu-wähler haben cdu gewählt – trotz merkel! aus gewohnheit oder aus falsch verstandener loyalität. merkel ist geschichte.

@schluckimpfung 15:44

Wie oft noch? Sie glauben ernsthaft die CDU/CSU wird mit der AfD koalieren nachdem die AfD Merkel in den Dreck gezogen hat? Bei ein wenig Nachdenken sollte jedem klar sein, dass es sowas nicht geben wird und weder CDU/CSU noch FDP sowas mitmacht. Dies hat nichts mit Borniertheit oder Arroganz zu tun, sondern mit Gewissen für Deutschland. Wer mit der AfD koaliert missbraucht sein eigenes Gewissen und schadet sich selbst.

@ Magfrad

Dafür ist das Personal zu schlecht bei der SPD und die Partei ist schlichtweg unglaubwürdig. Dies sind immer noch die gleichen Leute die Hartz 4 mitgetragen haben, dies wird denen kein Wähler verzeien.

Die einzige Fraktion, die Hartz-IV nicht mitgetragen hat, war die PDS/Linke. Und die sinken gerade in den Umfragen unter die 9%.
War also Wunschdenken.

@Messi - Direkte Demokratie ist nicht zukunftsfähig

Sie unterschätzen die Macht der Diplomatie und die Wichtigkeit von zukunftsfähigen Gesetzen. Eine rigorose Beteiligung der Bevölkerung im politischen Tagesgeschäft würde Investitionen für die Zukunft unmöglich machen (weil teuer) und den Minderheitenschutz jedes Mal einer Generaldebatte aussetzen. Praktikabel ist etwas anderes und die letzten 70 Jahre hat die parlamentarische Demokratie in Deutschland wunderbar funktioniert.

Die SPD wurde abgestraft am 24 Sep.

Deshalb sind die auch in die Opposition gegangen.Daher macht es keinen Sinn jetzt
nur weil Jamaika gescheitert ist, in Regierung Verantwortung zu gehen. Das müsste der Bundespräsident doch auch sehen und eine Neuwahl empfehlen. Wenn die SPD mit Frau Nahles als Kanzlerkandidatin antritt,denke ich stehen die Chancen diesmal besser.

Steinmeier-Klatsche

Da hat Schulz doch vom Bundespräsidenten Steinmeier so eine richtige Klatsche bekommen, indem er die Verantwortlichkeit von politischen Parteien, die sich zu einer Wahl stellen einfordert. Und Steinmeier macht deutlich, dass man sich aus dieser Verantwortung für Deutschland nicht herausstehlen kann und, wenns beliebt, das vom Wähler gegebene Mandat an den Wähler nicht zurückgeben kann, weil man nicht über eine Regierungsbeteiligung sprechen will. Mal sehen, wie Schulz damit umgeht. Der Wähler hat auf jeden Fall die Botschaft von Steinmeier verstanden und wird dies der SPD nicht so einfach durchgehen lassen, wie Schulz sich das vielleicht vorstellt.

Ja, nur in einer Regierung

Ja, nur in einer Regierung mitmachen, wenn man den Ton angibt, ist natürlich eine sehr clevere und zukunftsträchtige Haltung. Schon mal über Kant nachgedacht: wie sähe die Welt aus, wenn alle nach dem gleichen Grundsatz handeln würden, den ich mir zur Richtschnur meiner Entscheidung wähle?

Schulz nicht Schuld am Debakel

Wir gleiten am eigentlichen Thema vorbei. Es ist nicht die Person Martin Schulz die am Debakel der Spd schuld sind. Es sind Schröder, Clement, Müntefering mit Harzt4 Leiharbeit Minijobs usw.....

Ausserdem die Spd hat ganz klar gemacht, dass sie keine grosse Koalition mit der Cdu will deswegen verstehe ich hier manche Kommentare nicht.

Vorbild Frankreich

Eine Minderheitsregierung wird es nicht geben, es wird zu Neuwahlen kommen. Und der Wähler wird sich fragen wen er wählen soll. Die SPD? Nicht regierungswillig und nicht regierungsfähig, will keine Groko, bliebe rot-grün aber dafür wird es nicht reichen, oder rot-rot-grün, ist aber nur ein unrealistisches Rechenspielchen. Die FDP ist total verbrannt also auch nicht wählbar. Union mit absoluter Mehrheit auch schwer vorstellbar. Schwarz-Blau wie in Österreich, wäre ein Damm- und Tabubruch.

Keiner will und keiner kann, also was dann? Wie in Frankreich könnte sich eine neue Partei etablieren. Vielleicht gründet Oliver Welke eine Partei, oder Dieter Bohlen, oder Daniela Katzenberger. Das Potential bei den Nichtwählern ist noch riesig und noch lange nicht ausgeschöpft.

Traut euch liebe Leute, macht Politik die euch gefällt!

gilt genauso für die Grünen

Wer mit den Grünen koalliert, schadet sich als Deutscher selbst. Deren abstruse Forderungen vernichten unsere Sozialsysteme.

Welch abartige Argumentation!

Von allen Seiten wird der Chor immer lauter, der vor einem Erstarken der "linken undrechten Ränder" warnt. Damit kann ja nur AfD und Linke gemeint sein.
Was ist das für ein Demokratieverständnis!
Damit erklärt man einfach mal n einigen Bundesländern über 50% der Wähler zu unerwünscten Staatsbürgern.
Und wer immer noch nicht verstanden hat, warum die "Deutsche Einheit" noch lange nicht vollzogen ist.
Tägliche Meldungen zum Arbeitsplätzeabbau bei Siemens.
Warum wir aber, auch täglich, ein Pfeifkonzert vor den Jamaika-Koalitionären hören, Fehlanzeige in der medialen Aufmerksamkeit.
Das sind ja "nur" die Vertreter der ca 100.000 Beschäftigten (icl. Zulieferbetriebe), die beim sofortigen grünen Wunschthema des Braunkohleausstieg arbeitslos würden. Aber, wie gesagt, was interessieren Politik und Gewerkschaften die Arbeitsplätze im Osten!
Und dann wundert man sich immer noch, daß die AfD immer stärker wird.

Linder hat meinen Respekt

Gestern Abend 11:50h hat Lindner Frau Merkel politisch hingerichtet.

Dies ist jetzt der Anfang vom Ende der Merkel Kanzlerschaft. Wohlverdient in meinen Augen.

Ich freue mich auf Neuwahlen

Drei nun stramm konservative Parteien werden nun noch mehr Zulauf bekommen.
CSU, AFD und neu die FDP. Das rockt den nächsten Bundestag und endlich wird die Migration im Sinne des Volkes geregelt und nicht im Sinne der Grünen.

Volltreffer

die Altparteien sind immer noch sauer, dass ihnen mehr als 90 10.000,-€-Jobs verloren gingen. Und dann noch fast soviele von der FDP. 13 % der Wähler auszugrenzen oder an den Pranger zu stellen heisst Gesinnungsstaat.

grüne @ 16:14 von Beefeater

"Wer mit den Grünen koalliert, schadet sich als Deutscher selbst. Deren abstruse Forderungen vernichten unsere Sozialsysteme."
.
volle zustimmung! und diese zerstörerischen "ideen" machen rundum keinen sinn. weder für umwelt noch fürs klima oder die gesellschaft. am allerwenigsten für syrien, afghanistan, den irak oder ein anderes opfer der us-feldzüge, die von merkel allesamt alternativlos unterstützt wurden.

15:28 von Jayray

Dass die SPD 30 % erreichen könnte, erscheint mehr als illusorisch, eher, dass sie noch weiter absackt. Jeder Wähler wird sich vorstellen, dass die SPD wieder in die Opposition will, wenn sie nicht genug Stimmen bekommt. Dabei spielt vor allem Schulz die entscheidende Rolle, Gabriel, wäre damit anders umgegangen, hätte sich eine Option offen gelassen. Aber das ist das Persönlichkeitsspiel von Schulz und deswegen kann die SPD bei Neuwahlen mit Schulz keinen Blumentopf gewinnen. Das sehen wohl Gabriel und Co auch so, müssen aber jetzt erst mal mitziehen.

Abgeklatscht

@ denker:
Da hat Schulz doch vom Bundespräsidenten Steinmeier so eine richtige Klatsche bekommen ...

Schulz? Ich glaube, da haben Sie was nicht mitbekommen. Die Klatsche war für die Jamaika-Macher (oder besser Nichtmacher).

Theologe, 15:56

||Wenn es unter den Mitgliedern der CDU (das sind fast eine halbe Million) eine Abstimmung gäbe, würde Angela Merkel haushoch gewinnen. Mit einem Lächeln.
Und das wäre echte Basisdemokratie.||

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär', ...
Es gibt keine Basisdemokratie in der cdU.

@strawberryfields 16:02

Die AfD zweitstärkste Partei?. Bei allem Respekt einige AfD Fans müssen mal auf dem Boden bleiben und aufhören abzuheben. Sollte es Neuwahlen geben, prophezeie ich, dass die AfD nicht mehr unter die drei stärksten Parteien im Bundestag kommt. Der Erfolg hat die Partei überheblich gemacht. Die AfD hat sich am Wahlabend so feindlich gegenüber dem Rest der Wähler gezeigt, der sie nicht gewählt hat, dass es korrekt ist wie Steinmeier vorgeht. Wer vorhat andere, gewählte Parteien zu jagen (siehe Gauland) anstatt mit ihnen zu reden, der pfeift auch darauf Lösungsansätze für die Zukunft Deutschlands zu finden. So viel dazu wer die Sorgen der Bevölkerung wahrnimmt. Da hat die AfD mehr Nachholbedarf als Herr Steinmeier. Die Bevölkerung existiert nämlich nicht nur aus 13% AfD Wählern!

Am 20. November 2017 um 15:42 von Neuländer

" Immerhin 1/3 der Wähler hat explizit Frau Merkel an die Spitze gewählt. Es sind aber wieder diese 13% Protestwähler, die sich mit der Dampfwalze über die Mehrheit hinwegsetzen wollen. "

Das ist nicht ganz richtig, Frau Merkel hat die 13% die Sie meinen erst ermöglicht mit dem Kurswechsel der CDU.
Ich bin zum Beispiel nicht bei den Wählern der 13% dabei, würde aber wie viele andere das gilt für Links und auch Teile der CDU lieber eine neue Spitze haben wollen.
Das setzt sich über das Ganze Spektrum hinweg.

Wäre jetzt einseitig nur die 13% in den Fokus zu nehmen, die Realität sieht anders aus.

Gruß

Neuwahlen

Neuwahlen sind die einzige richtige Konsequenz aus diesem Debakel.
Die FDP hat wieder unter Beweis gestellt, dass sie zu nichts zu gebrauchen ist. Nach ihrem jetzigen politischen Standort, leicht rechts von der AfD, wird sich ihre Klientel dem Original AfD zuwenden, die Vernüftigeren gehen zur CDU oder den Grünen, die staatspolitische Verantwortung bewiesen haben. Es ist kein Wunder, dass so wenig Vorschläge der FDP beachtet wurden, stammen sie doch alle aus der neoliberalen Mottenkiste. Jemand sollte den FDP-Politikern sagen, das ungehemmte Gier nicht zur staatstragenden Idee taugt.
Und zu guter letzt: in den anderen Parteien gibt es Politiker, die sich ihre Hemden selbst kaufen können.

Ich glaube, die SPD.....

wird ihren vorschnellen Rückzug in eine Oppositionsrolle nich bitter bereuen! Der Wähler hat nämlich dafür die SPD mit Sicherheit nicht gewählt! Wenn es wirklich zu Neuwahlen kommt, dann hilft auch kein Stegner mehr, denn springen Wähler ab, welche die SPD als Regulativ, als Korrekturposten in einer GroKo verstanden haben. Das beleidigte Zurückziehen und sich aus der Verantwortung stehlen wird nicht belohnt werden. Die ewigen Nörgler an der SPD werden sowieso an die LINKE verloren, es sei denn, die SPD geht in der LINKEN auf. Ich bin dann nur noch gespannt, was Schulz oder Stegner dann wieder als Ursache für fehlende Akzeptanz finden werden. In der GroKo hat meiner Ansicht nach die SPD nur den Fehler gemacht, ihre Verdienste besser darzustellen und sich nicht nur auf Frau Nahles zu reduzieren.

Natürlich glaube ich das

Natürlich glaube ich das nicht. Das habe ich ja geschrieben. Denn sog. Gesichtswahrerei ist ihnen wichtiger anstatt sich mit Programmatik und damit Politik im eigentlichen Sinne auseinanderzusetzen. Im übrigen ist die Situation etwas anders: nicht die AfD ist an der Situation Merkels und Gefolgschaft schuld ist, sondern die AfD ist daraus aus der Schuld ebendieser entstanden ist. Dies gilt generell: Anstatt der AfD Populismus vorzuwerfen sollte jede Partei vor ihrer eigenen Türe kehren. Ein Musterbeispiel für Populismus ist übrigens der Atomausstieg...

Fast wünschte man sich, Herr Steinmeier...

...hätte seine Rede einen Tag früher gehalten. Aber ich denke, als Bundespräsident musste er sich diesbezüglich zu dem Zeitpunkt noch zurückhalten. Schade eigentlich.

Die SPD sitzt in der Schmollecke

Der Herr Gabriel und der Herr Maas würden gerne weitermachen, auch unter einer Kanzlerin Merkel.
Die 20 Prozent waren eine deutliche Mahnung die Finger von einer großen Koalition zu lassen. Unter Merkel kann man nur weiter verlieren.
Das die FDP die Reißleine gezogen hat ist gut,daß die CSU sich hinstellt und sagt wir hätten es machen können mit Jamaika ist pure Heuchelei. Da sind die Bausteine vom Herz gefallen,daß die FDP es gemacht hat.Klüger wäre es gewesen,den Schulterschluß mit der FDP zu suchen.Jetzt sind sie total unglaubwürdig geworden.
Aber da unsere Kanzlerin unbedingt am Stuhl klebt kann man nur abwarten wie es weiter geht. Statt vor der Wahl zu gehen,setzt sie sich einem unwürdigen Abgang aus der nun nicht zu vermeiden sein wird.

Ich wählte SPD

und bin zutiefst enttäuscht. Obwohl ich den Schachzug von Sigmar Gabriel mit dem Unheilsbringer fantastisch fand, denn damit konnte Gabriel Schaden von sich abwenden, habe ich die 100% für den Unheilsbringer nie verstanden. Ich wähle seit mehr als 40 Jahren SPD aber solange Martin Schulz mit seinen 100% Vasallen an der SPD Spitze bleibt, ist die SPD für mich gestorben.
Sich in der Opposition regenerieren?
Von mir aus aber zukünftig ohne meine Stimme. Da ich die CSU in NRW nicht wählen kann, schwanke ich im Moment zwischen CDU um Frau Merkel zu stärken oder AfD um meinen Frust zu demonstrieren.
Für mich wäre es auch eine Alternative, wenn Frau Merkel kommissarisch bis zur nächsten offiziellen Bundestagswahl unser Land regiert. Zum einen sind wir Deutschen eh gegen Veränderungen, zum anderen würde man bei notwendigen Veränderungen auch Mehrheiten finden.
Schade, dass CDU/CSU und AfD nicht auf > 50% kommen, denn schlimmer als Jamaika gewesen wäre, kann es nicht werden.

schuld ist doch...

... der wähler!

endlich haben die sondierungen mal einem breiten publikum die kognitiven dissonanzen (um nicht zu sagen schizophrenien) der deutschen vor augen geführt:
das klima schützen, aber weiter suv-diesel und billigst fleisch?
"soziale" marktwirtschaft, aber schwarze null im haushalt?
"christlich-abendländische" werte verteidigen, aber flüchtlingsfamilien nicht zusammenführen und waffen in krisenregionen liefern?

die liste könnte endlos weiter geführt werden. immer nach dem motto: wasch mir den pelz, aber mach mich nicht nass.

es wird höchste zeit, dass die deutschen merken, dass man HANDELN im gegensatz zu HEUCHELN am eigenen leib (sprich: lebensstil) spürt.
aber vermutlich werden die blender und heilsversprecher auch die nächste wahl gewinnen und es werden weitere vier jahre stillstand kommen.

lg
don

Ich finde das ungeschickt

Ich denke, die SPD hätte anbieten sollen, eine Minderheitsregierung der Union zu tolerieren: Stimmen für Kanzlerwahl und Haushalt, alles weitere muss man dann eben am konkreten Gesetzesvorhaben absprechen.

Das spielt den Ball nämlich wieder zurück, und Frau Merkel müsste sich überlegen, ob sie so regieren will oder ob sie das Risiko eingeht, letztlich an den Neuwahlen Schuld zu sein.

und nun Theologe

Was also schlagen Sie vor?

@bonaqa79 16:12

Schulz war dabei und hat Hartz 4, Leiharbeit und Minijobs mitgetragen. Mitgehangen, mitgefangen. Gleiches gilt für Nahles, Scholz, Schwesig und wie die noch alle heißen. Es gibt keinen Politiker in der SPD der nicht mit der desaströßen Politik zu tun hat die die Menschen von der SPD weggetrieben hat.

re bernd39

"Das sind ja "nur" die Vertreter der ca 100.000 Beschäftigten (icl. Zulieferbetriebe), die beim sofortigen grünen Wunschthema des Braunkohleausstieg arbeitslos würden. Aber, wie gesagt, was interessieren Politik und Gewerkschaften die Arbeitsplätze im Osten!"

Arbeitsplätze können nicht absolut über allen anderen Argumenten thronen.

Übrigens gibt es auch Braunkohlenarbeitsplätze im Westen.

Am 20. November 2017 um 16:00 von Wolfgang Eitorf

Doch war etwas. Am 17.11. Aber Deutschland hat weder unterzeichnet noch jemanden hingeschickt. Die anderen 28 Staaten haben unterschrieben und von Herrn Macron bis Frau Gribauskaite waren alle da... Frau Merkel wie gesagt nicht und auch Frau Barley nicht.

"EU-Akt für 20 soziale Grundrechte."

Ist ja in Deutschland vollkommen bedeutungslos.

Schuldzuweisungen und Spekulationen bringen nichts

Manche Foristen tun so, als wären sie bei den Sondierungsgesprüchen dabei gewesen.
Das größte Übel bei den Verhandlungen war doch die fehlende Diskretion! Man hätte alle Personen auf einer Insel (z.B. im Chiemsee) ausquartieren sollen ohne Möglichkeit mit einer Kommunikation mit der Außenwelt. Erst wenn weißer Rauch augsteigt ...usw. Schuldzuweisungen haben noch nie etwas gebracht.
Den Wählerauftrag nun wieder an den Wähler zurückzugeben ist doch wohl die allerletzte Möglichkeit und grenzt an Verantwortungslosigkeit (damit ist auch die SPD gemeint).
Nachdem der Bundespräsident sich jetzt jeden Fraktionsvorsitzenden im Einzelgespräch vornimmt, besteht immer noch die Hoffnung auf eine schnelle Lösung.

Ladenhüter Braunkohle

@ Bernd39:
Das sind ja "nur" die Vertreter der ca 100.000 Beschäftigten (icl. Zulieferbetriebe), die beim sofortigen grünen Wunschthema des Braunkohleausstieg arbeitslos würden.

Erstens müssen wir diese Braunkohle leider in der Erde lassen, wenn wir das Klima nicht wirklich durch die Decke schießen wollen.
Zweitens gibt es schon längst wesentlich mehr (vorallem innovative) Arbeitsplätze mit regenerativen Energien, als im Auslaufmodell Kohlebergbau. Bei Braunkohle wird nur noch technologischer Stillstand subventioniert.

Mutig sein, Strich drunter, fertig.

Schulz = beleidigte Leberwurst?

Warum wird das immer wieder behauptet? Obwohl ich ihn nicht gewählt habe, denke ich, er ist Realist genug um einschätzen zu können, dass die SPD aus einer erneuten Großen Koalition wiederum als geschröpfte Partei hervorgehen würde.
Warum sollte er sich und seiner Partei das antun?

die sauberste Lösung wäre

Schulz, Merkel und Seehofer treten zurück und es gibt Neuwahlen.
Allerdings sollten die Parteien dann vorher Koalitionsaussagen machen, damit sich der Wähler darauf einstellen kann.
habe die Pressekonferenz von Lindner gesehen wenn das stimmt ist Jamaika an Scheinheiligkeit, was die Aussagen von den "Drei Anderen" betrifft nicht zu überbieten. Ich kann nach dem Statement die FDP verstehen.
Es konnte nicht passend gemacht werden. Frau Merkel hätte sicher überall nachgegeben, wenn Sie nur regieren kann. Aber die CSU, Grünen und FDP konnten es nicht mit Ihren Leitlinien vereinbaren. Schulz ist ein Auslaufmodell, der Angst hat mit Merkel zu regieren.

15:56 von Theologe

"" Papperlapapp.
Wenn es unter den Mitgliedern der CDU (das sind fast eine halbe Million) eine Abstimmung gäbe, würde Angela Merkel haushoch gewinnen. Mit einem Lächeln.
Und das wäre echte Basisdemokratie.""
#
Ihren Optimismus in Ehren,in der CDU rumort es schon länger das es ein Problem gibt das mit M anfängt. Hatte erst kürzlich ein Partei Mitglied öffentlich gesagt.

Frau Merkel muss zurücktreten

Diese Frau belastet die Gespräche und alle Parteien tun gut daran sich von ihr nicht vereinnahmen zu lassen. Mich stören Leute enorm die von sich sagen dass sie keine Fehler machen. Es reicht.

Wie wär's denn mit SPD - CDU - Grüne, ...

ganz ohne Beteiligung der Trotz-Politiker der CSU. Schließlich gibt es keinen gesetzlichen Zwang, diese bisherige Fraktion sklavisch aufrecht zu erhalten, wenn ich nicht irre.

Die drei Parteien hätten eine stabile Mehrheit und sind in vielerlei Hinsicht näher beisammen, als manch andere. Unter dieser Prämisse, vielleicht noch mit Kanzler(innen)-Wechsel zur Halbzeit, könnte ich mir vorstellen, dass die SPD von ihrer durchaus berechtigten Oppositionsneigung abweicht.
(Nein, ich glaube nicht wirklich, dass sich die ungleichen Unionisten trennen würden! Aber eine Möglichkeit wäre es wohl.)
MfG

@ Beefeater

Gestern Abend 11:50h hat Lindner Frau Merkel politisch hingerichtet.

Vielleicht aber auch ein bisschen sich selbst. Abwarten. Am Ende wird zusammen gerechnet.
Meine Prognose: CDU stärkste Partei bei den Neuwahlen mit großem Abstand, Merkel Kanzlerin.

SPD bleibt beim NEIN ...

Wo ist die einst so stolze SPD eines Helmut Schmidt hingekommen, mit einem Vorsitzenden der innerhalb einer Minute von 'Ich will Kanzler' zu 'Ich will Opposition' seine Meinung dreht. Der nicht erkennt, daß er das Problem ist, und nicht die anderen Parteien die die besseren Argumente hatten. Der nicht erkennt, das 53% der Wähler eine Fortsetzung der gehabten Regierungskonstellation wollten. Der das alleinige Monopol auf die Behauptung 'Der Wähler will, das die SPD in die Opposition geht' hat. Der aus sicherer Entfernung wie ein mieser Verlierer keift und höhnt, das vier gegensätzliche Parteien '... das nicht zusammen kriegen ...'. Der nicht begreift, daß man mit ihm als Vorsitzenden zum nächsten Wahldebakel keinen politischen Gegner benötigt.

gegengier, 16:19

||Die FDP ... leicht rechts von der AfD||

Ich verorte die fdP leicht links von der afD. Zumindest solange ich von fdP Politikern noch keine offen faschistischen Äußerungen gehört habe.

@odoaker

"Und sich daher schleunigst zusammensetzen, um gemeinsam ein zukunftsorientiertes (Wahl)programm für eine neue Regierung zu entwerfen. Linke und Grüne sind schließlich Fleisch vom Fleische der (originären) SPD."
.
Ich denke, die Aufspaltung in SPD, Linke und Grüne gibt es aus gutem Grund und für den Wähler ist das doch optimal, dass Facetten des linken Spektrums explizit gewählt werden dürfen.
.
"Es geht vorrangig um die Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität - der Deutschen."
.
Ich dachte diese Werte wären universell für alle Menschen gültig. 87% der Wähler haben das bei der letzten Wahl zumindest bestätigt.

@karwandler 15:59

Warten wir doch einfach mal ab. Man muss nur ein bisschen in die Sozialen Medien schauen um zu sehen was seit gestern Nach los ist. Eine Staatskrise verschuldet? Ein extrem großer Teil der Bevölkerung sieht dies anders, Jamaika wollten die wenigsten am Ende. Die Deutschen wollen vor allem eines, Standhaftigkeit und Prinzipientreue und beides hat die FDP gestern gezeigt. Man hat sich nicht verbiegen lassen nur um zu regieren. Die Jamaika Regierung wäre eine sichere Staatskrise gewesen, die hätte kein Jahr gehalten. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die FDP hat gerade rechtzeitig die Kurve bekommen, zum Wohle Deutschlands. Jamaika wäre katastrophal für uns alle gewesen!

Wer all die Threads verfolgt,....

...der müsste eigentlich merken, dass zwar viele meckern, aber alle über etwas anderes. Die Einen verdammen die Grünen, die Anderen die CSU usw.
Das heißt aber im Umkehrschluss, dass auch bei Neuwahlen vermutlich kein "einheitlicher Wählerwille" erkennbar sein wird.
Am Ende wird die SPD ihren verständlichen Ekel vor der GroKo überwinden müssen.
Im Moment schimpfen hier viele auf die SPD, weil sie sich Gesprächen verweigert. Aber zu GroKo-Zeiten haben mindestens so viele über die Rolle der SPD in der GroKo geschimpft.
Allen wird man es nicht recht machen.
Es bleibt spannend.

16:18 pipipfone

Die Klatsche war tatsächlich für die SPD. Wer sich von Anfang der Verantwortung entzieht braucht eine Klatsche.
Sie SPD hatte wieder eine große Koalition haben können, und hatte viele eigene Ziele durchsetzen können. Mit CDU, SPD und Grüne wäre auch eine soziale umweltgerechte Politik umgesetzt worden. Dann hatte man auch die CSU klein gehalten.

Ein klitzekleiner Aufstand in der Union

@ schiebaer45:
... in der CDU rumort es schon länger das es ein Problem gibt das mit M anfängt. Hatte erst kürzlich ein Partei Mitglied öffentlich gesagt.

Ein Mitglied? Hört, hört!
Das sind ja dann grob überschlagen 0,00023% der Parteibasis.

Deutschland hat das Kaiserreich ....

2 Weltkriege und den kalten Krieg überstanden.
Und mit solchen Peanuts einer fehlgeschlagenen Koalition soll D nicht fertig werden?
Wie lächerlich ist das denn, wenn wir es nicht schaffen würden eine Regierung hin zu kriegen auch wenn sich die SPD noch ziert.
Merkel, Schulz und Seehofer in die "wohlverdiente Pension" schicken und Einigung mit der SPD oder Neuwahlen und die Welt ist wieder in Ordnung.
Die ganze Aufregung darüber ist völliger Unsinn!!!

kamikaze @ 16:29 von pipiphone

lindner hat seinem land einen großen dienst erwiesen. er ist über sich hinaus gewachsen. merkel hat die glaubwürdigkeit unserer demokratie empfindlich beschädigt. lindner hat die bürger überrascht – und er stellt merkel dahin wo sie hingehört: ins abseits.

ein komisches Demokratieverständnis

haben Schulz, Nahles, Stegner und Co. Wieso ist die SPD oder die Groko bei der letzten Wahl "abgewählt" worden? Alle SPD-Wähler haben der SPD ihre Stimme gegeben, damit sie regiert und nicht, damit sie nicht regiert. Aber der Wähler ist sowieso zu dumm und versteht das nicht. Wenn der abgestürzte Heilsbringer aus Würselen die beleidigte Leberwurst spielt, weil er nicht Kanzler geworden ist, dann ist das seine Sache. Wenn er jetzt aber Deutschland in "Geiselhaft" dafür nimmt, daß er gescheitert ist, dann ist das schlichtweg verantwortungslos.

Jamaka

Vielleicht überlegen sich jetzt auch mal die sogenannten AFD-Protesrwähler, was sie zu dieser Misere beigetragen haben

Jamaka

Vielleicht überlegen sich jetzt auch mal die sogenannten AFD-Protesrwähler, was sie zu dieser Misere beigetragen haben

@ karwandler

Die schwierige Alternative zu Merkel in der CDU sehe ich auch, nachdem sie in ihrem Machtstreben nahezu jede intellektuelle Konkurrenz in den eigenen Reihen weggebissen hat.
Insofern haben Sie wohl recht, dass es knapp werden kann, bis zur Neuwahl einen neuen CDU-Spitzenkandidaten aus dem Hut zu zaubern.
Mitnichten haben aber die (verbliebenen ...) CDU-Wähler einhellig auch für Merkel votiert - sie wurde im Gegenteil wohl weniger billigend als eher notgedrungen in Kauf genommen.
Deswegen meine Hoffnung, AfD-Protestwähler ins Stammlager zurückzugewinnen.
Bezüglich der von Ihnen (Grüne) und mir (FDP) favoritisierten kleineren Parteien lohnt ein Blick nach Österreich.
Obwohl dort die soziale Ungerechtigkeit lange nicht so ausgeprägt ist (Rentner) wie bei uns, verschmelzen dort die Liberalen im Zweidrittel-Topf der Rechtskonservativen und zerlegen sich die Grünen aufgrund der Unvereinbarkeit realer und fundamentalistischer Strömungen unter die Sperrklausel.

Wo bleiben nur wählbare Linke??

Wenn Schulz zu unfähig ist

die ihm verliehenen Stimmen auch einzusetzen, dann soll er seinen Hut nehmen. Das Verhalten der SPD ist jetzt genauso infantil, wie das der FDP. Beide Parteien können wohl nicht mehr über den Tellerrand hinaus schauen .
.
Tolle "Europäer" sind das. Auf Deutschland lastet viel Verantwortung. In Europa und der Welt. Da ist kein Platz für klein-klein a la FDP und jetzt auch SPD

Eigentlich...

... müsste eine Sondierungsbeteiligungspflicht eingeführt werden, wenn eine bestimmte Prozentzahl erreicht wird, so wie auch ein Partei nicht mehr dabei ist, wenn sie unter die 5% fällt. Das wäre auch im Sinne des von H. Steinmeier geforderten interparteilichem Dialog.
Es kann nicht sein, dass sich eine Partei, welche die einen Teil der Mehrheit der Bevölkerung repräsentiert, sich zurückzieht und Minderheitenparteien mit speziellen Partikularinteressen, die teilweise nicht im Interesse der deutschen Bevölkerung liegen, Schlüsselrollen der Macht überlässt.
Demokratie heißt Volksherrschaft und nicht Minderheitendiktat.

Duldung seitens der SPD

Ich meine hier in den Meldungen was gelesen zu haben, daß die SPD durchaus bereit gewesen wäre eine CDU-Minderheitsregierung zu dulden.

Jamaika war nicht mein Auftrag.

Jamaika wäre erst ein Auftrag der Wähler wenn der Wähler aus verschiedenen erstellten Konstellationsmöglichkeiten genau diese Konstellation wählen würde.
So geht Demokratie und nicht was die Parteien und Herr Steinmeier aushecken.

Im Moment...

gibt es zwei Möglichkeiten um eine Mehrheit im Bundestag zu bilden. CDU/CSU und SPD da macht die SPD nicht mit. Möglichkeit zwei wäre CDU/CSU, FDP und B90/Die Grünen sie ist am 19.11.2017 um 23:55 Uhr nicht mehr möglich weil die FDP die Türe zu gemacht hat. Diese zwei Möglichkeiten sind nicht möglich. Was nun der Bundespräsident kann Frau Merkel ins Rennen schicken diese bekommt im ersten Wahlgang keine Mehrheit. 14 Tage später kann dann Herr Schulz ins Rennen schicken. Und im dritten Wahlgang kommt es zum Showdown. Dann ist der Herr Steinmeier wieder am Ruder ernennt er den gewählten Bundeskanzler oder ruft er Neuwahlen aus. Meine Meinung ist Neuwahlen der Souverän (das Volk) muss neu entscheiden.

Geht auch ohne SPD

Die AfD wollte die Parteien vor sich hertreiben - braucht sie gar nicht, denn die liegen soweit auseinander, dass sie sich gegenseitig vor sich hertreiben.
Neuwahlen wären wirklich das Beste, aber dem Bürger und Wähler sollte der neue Stil aufgefallen sein, der von der FDP nun ausgeht - Ehrlichkeit und Fakten, die den Bürger betreffen und ihn mitnehmen.
Die FDP spricht Klartext, während die anderen sich wie gewohnt in Hohlfloskeln ergießen.
So hörte man von den Grünen, sie hätten bei den Sondierungen nur Deutschland im Blick gehabt! Denke das man das glauben kann, fragt sich nur welchen Blick sie dabei auf Deutschland hatten?
Und die Union verlautbarte, ein Abschluss und Einigung wäre möglich gewesen ... Was sie nicht sagt: Nur zu ihren Bedingungen und eventuell noch etwas Grünes dabei- aber nichts vom FDP Wahlprogramm.
Man achte mit Blick auf Neuwahlen daher auf die inhaltliche Konkretisierung und entscheide selbst.

Richtig so!

Neuwahlen sind der einzig mögliche Weg. Ich bin zwar kein Sozi und schon gar kein Grüner, aber diese beiden Parteien sind die Einzigen denen man die Bildung einer funktionierenden Regierung zu trauen kann.
Ich würde zum ersten mal in meinem Leben SPD wählen.
Es kann doch nicht so schwer sein in Zeiten des Wohlstandes ein Land wie D zu regieren?!? Mehr Gerechtigkeit, mehr für die Umwelt und ein grenzenloses Europa; und schon passt´s. Dazu braucht es keine FDP und schon gar keine AFD.

Am 20. November 2017 um 16:40 von Demokratisch

" Wenn Schulz zu unfähig ist

die ihm verliehenen Stimmen auch einzusetzen, dann soll er seinen Hut nehmen. Das Verhalten der SPD ist jetzt genauso infantil, wie das der FDP. Beide Parteien können wohl nicht mehr über den Tellerrand hinaus schauen .
.
Tolle "Europäer" sind das. Auf Deutschland lastet viel Verantwortung. In Europa und der Welt. Da ist kein Platz für klein-klein a la FDP und jetzt auch SPD "

Kann es sein das auch mal um weniger geht, und kann es sein das auch mal um Deutschland bei einer Wahl und Regierung geht ?.
Zufällig leben in Deutschland auch 82 Millionen Menschen die irgendwie über die Runden kommen müssen.
Die Welt wird sich weiter drehen und der Kontinent Europa bleibt auch bestehen.

Also die beiden Dinge sind nicht in Gefahr.
Also es geht auch eine Nummer kleiner bei Wahlen.

Gruß

15:28 von Jayray

Und ob ich das mitbekommen habe: Steinmeier hat sogar extra die Äußerung vpn Schulz angesprochen, dass eine Partei ein Wählermandat nicht an Wähler zurückgeben kann, damit diese dann anders wählen, sondern die politische Verantwortung übernehmen muss. Außerdem Nahles hat schon darauf reagiert und Gespräche mit der Kanzlerin als möglich angesehen, allerdings worüber denn? Aber das wird die SPD noch einiges aus der Öffentlichkeit zu hören bekommen.

15:46, deutlich

>>Dieses Land braucht einen starken Anwalt für die weniger Privilegierten- wer sollte das sein, wenn nicht die SPD?<<

Die Linke.

Und die Grünen, wenn sie denn mehr Leute wie Jürgen Trittin hätten.

re magfrad

"Warten wir doch einfach mal ab."

Den Rat habe ich Ihnen doch gegeben, statt kühne Stimmenverschiebungen zu phantasieren.

"Man muss nur ein bisschen in die Sozialen Medien schauen um zu sehen was seit gestern Nach los ist."

In den sozialen Medien ist nichts repräsentativ.

"Die Deutschen wollen vor allem eines, Standhaftigkeit und Prinzipientreue"

Quatsch. Den Deutschen ist sehr wohl bewusst, dass Koalitionen nicht aus Standhaftigkeit, sondern aus Kompromissen gemacht werden Wie denn sonst?

"Jamaika wollten die wenigsten am Ende"

Das wochenlange Sondierungsgezerre hat natürlich die Zustimmung verringert. Trotzdem hätten die meisten sich mit Jamaika mangels Alternative abgefunden.

Danke Danke Danke

Jetzt zeigt sich die despotische Unfähigkeit der (auch ehm.) Regierungsparteien.

Stolz, Machthungrig und Unfähig.

Genau so habe ich mir es erhofft. Schluss mit "Weiter so" und "Wir schaffen das".

Es ist soweiso seltsam, das diese Parteien immer noch gewinnen, obwohl es immer mehr "Abgehängte" und Arme in diesem Land gibt.

Gerne Neuwahl. Dann gibts noch mal richtig Feuer vom Wähler.

Martins Spiel 2.0 (nur in Deutschland erhältlich)

Hallo liebe stimmberechtigte Bürger:
Ihre Stimme für die SPD wäre bei der Neuwahl Verschwendung!
...Warum?
Herr Schulz glaubt doch nicht wirklich das er bei einer Neuwahl alleine oder mit einer zweiten Partei (also Rot-Grün) die Mehrheit der Stimmen im Bundestag erreicht.

Wenn diese Partei Verantwortung übernehmen will, kann Sie das jetzt tun und beweisen.

Es wird auch durch Neuwahlen im Frühjahr 2018 nicht reichen für:
- Rot - Grün
- Schwarz - Gelb
Fazit: Schwarz - Rot oder Rot - Schwarz
Nur Schwarz - Rot will "der Martin" nicht. Hmm...

Herr Schulz pokert um die Macht in Deutschland "mit Hilfe" von 61,5 Mio. wahlberechtigten Bürgern.
Und das dann zum Zweiten mal bei Neuwahlen.
Nur das man jetzt sein "unsoziales" Spiel kennt.

15:11 von andererseits

Das klarer Nein der spd
Das klarer Nein der spd steht. Was die fdp und auch die csu da abzogen, ist an politischer Stillosigkeit kaum zu überbieten, war aber bei dieser Mischung aus Charakterlosigkeit, innerparteilichen Querelen und Krisen und den Eitelkeiten des Führungspersonals leider nicht anders zu erwarten. "Deutschland" hat von denen niemand im Blick gehabt, das war reine Parteitaktik und Effekthascherei. Natürlich wird es Neuwahlen geben.
----------------------------------------------------------
Das gilt aber 1:1 für die Grünen. Ständig haben sie was von Kompromissen gefaselt-bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus.
Wo bitte waren denn die Kompromisse der Grünen?
Zuwanderung 200.000 als "atmender Rahmen"-was bitte soll das für ein Kompromiss sein. Kommen 200.000 oder weniger ist es ok-kommen mehr dann ist es eben so-wirklich da sind die Grünen voll über der Schmerzgrenze gewesen-auch über meiner. Aber ich gebe ihnen Recht das war ein Fegefeuer der Eitelkeiten-von allen.

@svt-Deutschland in "Geiselhaft" vom Heilsbringer aus Würselen

Harter Toback
Sagen sie mal , hatte ein Herr Schulz oder eine SPD nicht schon vor der Wahl angekündigt, dass diese vorneweg in keine Groko wollen :-)

re strubbi

"Mit CDU, SPD und Grüne wäre auch eine soziale umweltgerechte Politik umgesetzt worden. Dann hatte man auch die CSU klein gehalten."

Union und SPD hätten eine Mehrheit gehabt. Wer hat Ihnen den Floh ins Ohr gesetzt, die hätten sich zusätzlich die Grünen in die Koalition geholt?

Endlich kommt Bewegund in der deutschen Politik

Wenn ich ehrlich bin, ich habe geglaubt, daß es wird wieder mal das gleiche, nur in schwarz/gelb/grün wird.
Mal sehen ob doch noch vielleicht jemand ein Kaninchen aus dem Hut zaubert, und eine super-last-minute Einigung doch noch zustande kommen wird.

Papa Doc

Schulz, Merkel und Seehofer

Schulz, Merkel und Seehofer treten zurück und dann eine große Koalition

um 16:21 von Magfrad

>> Schulz war dabei und hat Hartz 4, Leiharbeit und Minijobs mitgetragen. Mitgehangen, mitgefangen. Gleiches gilt für Nahles, Scholz, Schwesig und wie die noch alle heißen. Es gibt keinen Politiker in der SPD der nicht mit der desaströßen Politik zu tun hat die die Menschen von der SPD weggetrieben hat. <<

Sie haben ein Problem mit den Fakten. Frau Schwesig ist 2003 in die SPD eingetreten. In 2003 wurde Hartz IV beschlossen.
Ist man als SPD-Politiker Ihrer Meinung nach nur dann unbelastet, wenn man im Kinderwagen in den Bundestag geschoben wird ?

re tobeorwhat

"Demokratie heißt Volksherrschaft und nicht Minderheitendiktat."

Alle Parteien sind Minderheiten. Insofern ist Ihr Satz völlig sinnfrei.

Nochmal vier Jahre SPD unter Merkel

dann kann sich die SPD in die Geschichtsbücher zurückziehen. Nur in der Opposition kann sie wieder Profil gewinnen.

Agenda 2010

Heute wird vor allem Schuld zugewiesen. Da wird der SPD immer noch die Agenda 2010 angelastet, obwohl ich in den letzten 12 Jahren seitens der Union nichts erkennen konnte das in eine andere Richtung zu lenken. Im Gegenteil, man hat das noch weiter ausgebaut. Aber man nimmt gerne in Kauf, dass auch heute noch die SPD den Buhmann dafür macht. kein Wunder also, dass die SPD nicht den Stimmenaufstocker für die Union spielt.

Und die FDP? Auch hier kann ich nur sehen, dass diese kleine Partei nicht mit aller Gewalt an der Regierung beteiligt sein will, und dabei die Grundsätze und die abgegebenen Versprechen vollkommen ignoriert.

Beiden heute so Gescholtenen gehört mein Respekt.

Den anderen beiden Verhandlungspartnern dieser unsäglichen Koalition sei gesagt: Back to the Roots. Schämt Euch, Ihr habt kläglich versagt und Eure Wähler auf ganzer Linie enttäuscht. Ihr habt nicht verstanden, warum Ihr gewählt wurdet.

Magfrad, 16:31

||Man muss nur ein bisschen in die Sozialen Medien schauen um zu sehen was seit gestern Nach los ist. (Fehler im Original)||

Es gibt keine "Sozialen Medien", das ist eine falsche Übersetzung des amerikanikschen "social media", welches "gesellige Medien" bedeutet. Also Ablenkungs-Netzwerke, vergleichbar mit Spielhallen.

||Eine Staatskrise verschuldet? Ein extrem großer Teil der Bevölkerung sieht dies anders, Jamaika wollten die wenigsten am Ende. Die Deutschen wollen vor allem eines, Standhaftigkeit und Prinzipientreue und beides hat die FDP gestern gezeigt.||

Was ein "extrem großer Teil der Bevölkerung" wie sieht und was "die Deutschen" wollen, entnehmen Sie Facebook, Twitter und ähnlichen "Medien"?
Sie fabulieren mal wieder das Blaue vom Himmel herunter, und unterscheide sich in Ihrer Vereinnahmung der Wähler in nichts von den Populisten.

@gmkr 16:27

Sie wird aber nicht zurücktreten. Dies passt nicht zu Angela Merkel jetzt einfach davonzurennen, wo es nicht mit Jamaika klappt. Die Partei steht auch zu 100% hinter ihr, dies war sehr klar zu erkennen bei der Pressekonferenz gestern Nacht. Der Kanzlerin kann man am wenigsten attestieren, dass sie nicht alles versucht hat. Es war einfach eine nichtmachbare Aufgabe diese drei bezw vier Parteien in einer Koalition zu vereinen. Bei Neuwahlen würde sie kaum Stimmen verlieren.

vermeidbare Blamage

Jamaika ist möglich, wenn man will. Man muss sich nur von der Vorstellung verabschieden, dass 4 Parteien immer nur einen Kompromiss vertreten dürfen.
Grüne und CSU haben schon immer gezofft.
Rechnerisch könnte Jamaika regieren, wenn mind. 1/3 der Grünen-Fraktion koalitionsgemäß abstimmen (ca 25 Abgeordnete).
Die Mehrheit der Grünen könnten sich bei den 2 (!) strittigen Themen durchaus eine abweichende Meinung leisten, ohne Gesetzesvorhaben von CDU/ FDP zu gefährden.
Neuwahlen ändern die Lage auch nicht. Die SPD hat sich nach dem Kindergartenverhalten disqualifiziert: Wenn ich nicht bestimmen darf, spiele ich gar nicht mit.

GroKo ohne Merkel

Wie wärs, wenn die CDU auf Merkel "verzichtete" und der Bundespräsident die SPD drängte: Da könnten die Sozis doch nicht Nein sagen!

Tja

Die SPD will nicht, mit der AfD will keiner, die FDP will trotz 10% nur, wenn sie 100% ihrer Vorstellungen durchsetzen kann, CDU und Grüne mögen zwar wollen, aber allein reicht es nicht.

Kurz: Totaler Stillstand. Bei einer Minderheitsregierung kann man nicht planen, weil alles immer in der Luft hängt und von Parteien und Abgeordneten abhängt, die nicht regieren. Bei Neuwahlen steht zu befürchten, dass schon allein die geringere Wahlbeteiligung zum Erstarken der AfD führen wird, was für die anderen Parteien noch weniger Sitze und damit noch weniger Koalitionsmöglichkeiten bedeutet.

Letztlich wird Lindner durch seine Verweigerung dazu beigetragen haben, dass wir demnächst vor genau dem selben Problem stehen werden wie jetzt schon, nur dass es noch größer sein wird als jetzt.

Das alles ist politischer Leichtsinn allererster Ordnung. Ich schließe so langsam selbst einen völligen Kollaps nicht mehr aus. Failed State BRD.

@ um 16:23 von Bowermann

Das sich das Rad der Weltpolitik wehrend einer neu zu gestaltenden Regierung in Deutschland weiter dreht ist richtig und soll auch so sein. Das heißt aber nicht, dass sich der Deutsche Wähler, sich hinten anstellen muss in dieser Zeit!

fathaland slim, 16:48

||15:46 von deutlich:
>>Dieses Land braucht einen starken Anwalt für die weniger Privilegierten- wer sollte das sein, wenn nicht die SPD?<<

16:48 von fathaland slim:
Die Linke.
Und die Grünen, wenn sie denn mehr Leute wie Jürgen Trittin hätten.||

Danke für den Beitrag und Zustimmung.

Karre aus dem Dreck

Ich bin mit dem Nein der SPD zu einer Regierungsbeteiligung einverstanden. Wer jetzt die SPD in die Regierung drängen will, der hätte sie wohl besser gewählt! Warum sollte man der FDP zugestehen ihre Positionen seien nicht ausreichend berücksichtigt , diesen Anspruch aber der SPD absprechen.
Die Begründung der SPD, warum man (übrigens anstelle der AfD ) die Opposition im Bundestag anführen will ist sehr nachvollziehbar . Zum Einen ist die GroKO abgewählt , zum Anderen ist die Ausarbeitung und das Vertreten einer politischen Alternative enorm wichtig für unsere Demokratie. Das kann mann keiner Partei überlassen die unter Leitkultur eine Mischung aus Hetze, Hass und "nur wir sind Deutsch" vor sich herträgt

um 16:06 von Magfrad

>>"Wie oft noch? Sie glauben ernsthaft die CDU/CSU wird mit der AfD koalieren nachdem die AfD Merkel in den Dreck gezogen hat? Bei ein wenig Nachdenken sollte jedem klar sein, dass es sowas nicht geben wird und weder CDU/CSU noch FDP sowas mitmacht. Dies hat nichts mit Borniertheit oder Arroganz zu tun, sondern mit Gewissen für Deutschland. Wer mit der AfD koaliert missbraucht sein eigenes Gewissen und schadet sich selbst."<<

Eine solche Koalition (mit unserer hochgeschätzten AfD) wäre selbstredend nur möglich wenn Frau Merkel abdanken würde (was seit Ihrem Linkskurs ab 2015 wünschenswert wäre).

SPD aber auch Union müssen radikal umdenken

Wer Herrn Lindner und Kubicki in der Pressekonferenz zugehört hat, kommt zu dem Schluß, dass sie die Einzigen waren, die dem Bürger und Wähler konkret aufgezeigten, woran es gelegen hat: Ihr Wahlprogramm der Vernunft und Zukunft für Bürger und Jugend, wurde von den anderen bis zur Unkenntlichkeit abgebügelt.
Die FDP spricht Klartext und nimmt den Bürger mit, während die anderen sich nur wie gewohnt in Hohlfloskeln ergießen.
Auch von der SPD und Herrn Schulz hat man weder im Wahlkampf, noch bis heute nichts Konkretes gehört, was den Bürger einen konkreten Lichtblick am Ende des selbtverschuldeten Tunnels verspricht.
Die FDP hat eine Vision, die sich sehr realistisch und pragmatisch für eine positive Zukunftsgestaltung anhört.
Es nicht einmal versuchen zu wollen, zeigt die Hybris der Etablierten, die Bürger und Jugend längst aus den Augenverloren haben - denn sie regieren zusammen mit Konzerne und Finanzwirtschaft frei nach Louis XIV, Louis le Grand: "l'etat ces sont nous!"

@uhuznaa

"Ich schließe so langsam selbst einen völligen Kollaps nicht mehr aus. Failed State BRD."
.
Man kann es auch übertreiben mit der Untergangsrhetorik. Neuwahlen aufgrund fehlender Koalitionsoptionen sind durchaus Teil einer Demokratie und nicht ihr Ende.

@16:50 von Hanno Kuhrt

"Das gilt aber 1:1 für die Grünen. Ständig haben sie was von Kompromissen gefaselt-bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus. Wo bitte waren denn die Kompromisse der Grünen? Zuwanderung 200.000 als "atmender Rahmen"-was bitte soll das für ein Kompromiss sein. Kommen 200.000 oder weniger ist es ok-kommen mehr dann ist es eben so-wirklich da sind die Grünen voll über der Schmerzgrenze gewesen-auch über meiner."

Volle Zustimmung.
Und etliche Medien haben die "Schmerzgrenzen-Aussagen" als eigene journalistisch-redaktionell Behauptungen identisch übernommen ("Die Grünen sind bis an die Schmerzgrenze gegangen"), als wären sie die Pressestelle der Grünen. Korrekt wäre, das dann als indirekte Rede wiederzugeben

Meine Prognose

1. Steinmeier schlägt Merkel als Kanzlerkandidatin vor.

2. Sie bekommt im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit.

3. In der darauf folgenden zweiwöchigen zweiten Wahlphase gelingt es weder ihr noch einem anderen Kandidaten, die absolute Mehrheit zu erreichen.

4. In der dritten Wahlphase erreicht Merkel die relative Mehrheit.

5. Steinmeier ernennt Merkel als Kanzlerin einer Minderheitsregierung von CDU/CSU. Er löst das Parlament nicht auf, obwohl er das laut Verfassung tun könnte.

6. Merkel regiert für 10 bis 12 Monate, mit wechselnden Mehrheiten, mit mehr oder weniger großem Erfolg.

7. In dieser Zeit stellen sich CDU/CSU und SPD intern für erneute Wahlen auf. Wie auch immer wird man sehen, und ist vom Verlauf der bisherigen Regierungszeit abhängig.

7. Merkel stellt die Vertrauensfrage (à la Kohl/1982 und Schröder/2005).
Sie unterliegt.

8. Steinmeier löst das Parlament auf und setzt Neuwahlen an.

9. Bis dahin sind die Karten gut durchgemischt. Wahlausgang sehr offen …

um 17:01 von Paul Puma

>>"Wie wärs, wenn die CDU auf Merkel "verzichtete" und der Bundespräsident die SPD drängte: Da könnten die Sozis doch nicht Nein sagen!"<<

Aber natürlich nur bei der SPD ohne Schulz sonst kämen wir von dem Regen in die Traufe.

Karre aus dem Dreck

Ich bin mit dem Nein der SPD zu einer Regierungsbeteiligung einverstanden. Wer jetzt die SPD in die Regierung drängen will, der hätte sie wohl besser gewählt! Warum sollte man der FDP zugestehen ihre Positionen seien nicht ausreichend berücksichtigt , diesen Anspruch aber der SPD absprechen.
Die Begründung der SPD, warum man (übrigens anstelle der AfD ) die Opposition im Bundestag anführen will ist sehr nachvollziehbar . Zum Einen ist die GroKO abgewählt , zum Anderen ist die Ausarbeitung und das Vertreten einer politischen Alternative enorm wichtig für unsere Demokratie. Das kann mann keiner Partei überlassen die unter Leitkultur eine Mischung aus Hetze, Hass und "nur wir sind Deutsch" vor sich herträgt

von Horst-No

Wo ist die einst so stolze SPD eines Helmut Schmidt hingekommen, mit einem Vorsitzenden der innerhalb einer Minute von 'Ich will Kanzler' zu 'Ich will Opposition' seine Meinung dreht.
#
#
Hellmut Schmidt war nie ein geliebter Kanzler der SPD, sondern wurde als notwendiges Übel der SPD empfangen!!

um 16:51 von Karl Klammer

>>"Sagen sie mal , hatte ein Herr Schulz oder eine SPD nicht schon vor der Wahl angekündigt, dass diese vorneweg in keine Groko wollen :-)"<<

Ja und die haben auch gesagt das Schulz Kanzler werden würde. Kein Joke, keine Satire. Die waren wirklich so drauf was die Aussage über eine künftige GroKo doch wohl relativiert.

SPD und Neuwahlen?!?

In vielen Beiträgen hier wird deutlich das viel hineininterpretiert wird in das Thema Wahlergebnis und Wählerauftrag in Bezug auf die SPD.

Dabei wundert es mich doch das offenbar niemand ersthaft sieht, was da im Wahlkampf eigentlich passiert ist.

Schulz ist der einzig denkbare Nachfolger für das Kanzleramt.
Warum?
Weil er der einzige Spitzenpolitiker ist, welcher die letzten 12 Jahre nicht "weichqualitioniert" wurde, dem man seine SPD-Einstellungen noch abnimmt.

Doch wie war das?
Schulz hat die Agenda2010 relativiert, glaubhaft geäussert das man da gehörig mehr Gerechtigkeit im System braucht.
Dummer weise hat er dieses Thema aber nicht exessiv genug vertreten.

Die wahlkampftaktische Kernschmelze geschah, als im Wahlkampf die Reizfigur Gerhard Schröder plötzlich wieder auftauchte zwecks Wahlkampfhilfe.
Das war eher Wahlkampfmanipulation.

Schröder sollte aus der SPD ausgeschlossen werden! Nahles & Co. gleich auch weg!
Keine halbe Sachen, wenn Erneuerung, dann porentief!

Neuwahlen wären der Absturz für die SPD

Warum sollte ich jemanden wählen, der nicht bereit ist mitzuregieren, so lange er nicht den Kanzler stellt!? Und dass die SPD so stark werden könnte, dass sie den Kanzler stellt, glaubt sie wohl selber nicht.
Einlenken und nun als erstärkter Partner mitregieren wäre der Königsweg... ohne König Schulz.

Merkel ist im Spätherbst ihrer Karriere angekommen

....die Anzeichen dafür waren schon das Scheitern bei der Suche nach einem CDU-Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vor fast einem Jahr.
Und weitere Mißerfolge bei Landtagswahlen und auch das Unvermögen einer Besetzung nach ihrer Vorstellung in der Konrad Adenauer-Stiftung.

Der politische Führungsstil von Merkel, der einhergeht mit der Schwächung des jeweiligen Koalitionspartners sowie der indirekten Schwächung des Parlamentarismus (indem der Begriff „alternativlos“ zu ihrem politischen Primat würde), ist an seinem Ende angelangt.

Nachdem die Wirtschaft brummt und die rechtsstaatlichen Einrichtungen funktionieren, mögliche rechtsextreme Putschisten in der Bundeswehr bereits enttarnt wurden, ist eine allzu große Sorge vor politischer Instabilität eigentlich nicht gegeben.

Als SPD-Wähler ...

... wäre ich arg enttäuscht, wenn ich höre, dass die SPD meint, ich hätte sie in die Opposition gewählt!! Was soll das denn? Jeder Wähler will, dass "seine" Partei Regierungsverantwortung übernimmt – egal, ob er die SPD, CDU, oder wen auch immer gewählt hat. Die SPD sollte nun der große Koalition zustimmen.

re 17:00 von Magfrad

>>Es war einfach eine nichtmachbare Aufgabe diese drei bezw vier Parteien in einer Koalition zu vereinen.<<

Doch, möglich wäre es gewesen. Selbst CSU und Grüne hatten Kompromisse gefunden, was durchaus erwähnenswert ist!

Wenn allerdings eine Partei die "Prinzessin auf der Erbse" spielt, dann zeigen sie nur, dass sie nicht regierungsfähig sind... Das Wohl des Volkes wiegt mehr als das Wohl der Partei!

um 17:08 von lavie

>>"..Das kann mann keiner Partei überlassen die unter Leitkultur eine Mischung aus Hetze, Hass und "nur wir sind Deutsch" vor sich herträgt"<<

Ich würde mir etwas mehr Sachlichkeit wünschen. Mit keinem Satz redet die genannte Partei in Ihrem Programm von "Hass und Hetze" und es stimmt auch nicht das die Wähler dieser Partei für sich beanspruchen das nur sie deutsch wären. Immer wenn man nicht mehr weiter weiss, wird Rufmord betrieben um diese Partei zu diskreditieren.

Ob es bei dem "Nein" bleibt?

Frau Nahles hat sich nämlich zu Wort gemeldet:

"Anders als ihr Parteivorsitzender zwei Stunden zuvor hat die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles die Neuauflage einer Großen Koalition nicht kategorisch ausgeschlossen. "Wir werden uns den Gesprächsaufforderungen stellen", sagte sie auf einer Pressekonferenz in Bezug auf den Appell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. "Es ist Zeit für Gespräche", sagte Nahles. Deshalb könne es sein, "dass wir zu einer Neubewertung des Wählerwillens kommen müssen""
(n-tv)

Wenn die SPD den "Wählerwillen" neu bewertet und dann entgegen den bisherigen vollmundigen Verlautbarungen, man stehe für eine weitere GroKo nicht zur Verfügung, handelt, dann macht sie sich unglaubwürdig.
Es dürfte noch spannend werden...

re tobeorwhat

"Wer Herrn Lindner und Kubicki in der Pressekonferenz zugehört hat, kommt zu dem Schluß, dass sie die Einzigen waren, die dem Bürger und Wähler konkret aufgezeigten, woran es gelegen hat: Ihr Wahlprogramm der Vernunft und Zukunft für Bürger und Jugend, wurde von den anderen bis zur Unkenntlichkeit abgebügelt.
Die FDP spricht Klartext und nimmt den Bürger mit, während die anderen sich nur wie gewohnt in Hohlfloskeln ergießen."

Anscheinend ist schon Wahlkampf und die FDP hat einen ihrer Lautsprecher ausgeschickt.

@Neuländer 16:30

Sie mißinterpretieren mich gleich zweifach:

Ich habe nicht vorgeschlagen, SPD, Linke und Grüne sollten sich zu einer Einheitspartei zusammenschließen, sondern sie sollten VOR der Wahl ihre Absichten für eine mögliche Koalition beschließen und dem Wähler bekanntgeben. Die umgekehrte Reihenfolge hat jetzt doch zu einer (fast) Staatskrise geführt.

Und dass deutsche Politiker Politik zuförderst für Deutsche machen sollten, zeigt schon (noch?) die Inschrift auf dem Eingang zum ehemaligen Reichstag, jetzt Bundestag.

17:16 von eine_anmerkung

um 16:51 von Karl Klammer

>>"Sagen sie mal , hatte ein Herr Schulz oder eine SPD nicht schon vor der Wahl angekündigt, dass diese vorneweg in keine Groko wollen :-)"<<

Ja und die haben auch gesagt das Schulz Kanzler werden würde. Kein Joke, keine Satire. Die waren wirklich so drauf was die Aussage über eine künftige GroKo doch wohl relativiert.
////
*
*
Der Herr Schulz hat versprochen, bei "seinem" Wahlsieg, das die SD-Mitglieder über eine Groko abstimmen sollten.
*
Sollte das am Wahlabend und Heute, wegen seines generellen Relitätsverlusts, vergessen werden?

SPD gehört unter die 5% abgestraft

Seit Beginn der Nachwahlüberlegungen verweigern sie jedes Gespräch und sind damit komplett demokratieunfähig. Bei Neuwahlen gehören sie damit unter 5%

Die anderen haben es wenigstens/immerhin lange versucht.

SPD und große Koaltion: noch machbar??

Ich war (als SPD-Wähler) sehr enttäuscht über die absolute Verweigerung der SPD an der Regierungsbildung.

Bislang war die SPD immer die Partei, die Neues gewagt hat und auch unpopuläre Maßnahmen wie die Agenda 2010 durchgeführt hat. Dafür ist sie leider abgestraft worden.

Sich nun aber aus wahltaktischen Motiven der Regierungsbildung zu verweigern, schmeckt mir als Demokrat nicht besonders. Leider kann es sich die SPD auch nicht mehr erlauben, doch in die Verhandlungen mit der CDU/CSU einzusteigen. Damit hat sich die SPD abseits gestellt und staatsbürgerliche Verantwortung von sich gewiesen.

Für mich ist somit ein wesentlicher Grund entfallen, bei der nächsten Bundestagswahl wieder SPD zu wählen.

Es wächst nicht zusammen .....

Wie ich schon vor Tagen in einem Kommentar geschrieben habe: "Es wächst nicht zusammen, was nicht zusammen gehört". Zum Glück, möchte ich sagen, denn selbst wenn eine solche Koalition unter windelweichen Kompromissen zustande gekommen wäre, sie hätte nie und nimmer eine volle Legislaturperiode hindurch gehalten. Auch wenn jetzt die FDP als Grund für das Scheitern ausgemacht wird, für mich sind die Grünen die eigentliche Ursache des Scheiterns mit ihren weltfremden Positionen und letztendlich auch Frau Merkel mit ihrer (un)heimlichen Liebe zu den Grünen.

17:09, eine_anmerkung

>>Eine solche Koalition (mit unserer hochgeschätzten AfD) wäre selbstredend nur möglich wenn Frau Merkel abdanken würde (was seit Ihrem Linkskurs ab 2015 wünschenswert wäre).<<

Eine solche Koalition wäre auch ohne Merkel nicht möglich. Das wüssten Sie, wenn Sie die CDU ein wenig kennen würden.

Ich bin außerdem immer wieder fassungslos, wenn Frau Merkel hier ein Linkskurs unterstellt wird. Sie hat 2015 mal kurz Menschlichkeit gezeigt, seitdem wurde aber unter ihrer Richtlinienkompetenz das Asylrecht bis zur Unkenntlichkeit verschärft. Wenn das links sein soll, dann muss ich wohl Anarchosyndikalist sein.

Angela Merkel ist eine ganz normale, pragmatisch christdemokratische Wirtschaftsliberale. So wie es die CDU in ihrer Summe immer schon war.

Sie war sogar mal wesentlich linker. Im Ahlener Programm finden Sie noch die Forderung nach der Verstaatlichung der Schlüsselindustrien.

Verständlich das nein ,die Quittung war mehr als..

deutlich.
Warum sollte aus dem nun ein ja werden?

keine notsituation in Deutschland die Regierungarbeit wird Geschäftsführend weiter geführt.

Es wäre das Ende für die sPD jetzt einzuknicken,sie ist so tief gefallen ,dass es eigentlich nur noch bergauf gehen kann,wenn sich der Wähler auf das gesagte verlassen kann.

Bei Neuwahl wird die sPD einige punkte dazu gewinnen.
Die fdp wird auch,aufgrund ihrer scheinbaren prinzipientreuen Haltung resultiert vom schmerz aus alter Regierungserfahrung
Die grünen werden verlieren,weil sie sogar bereit waren über ihre "schmerzgrenze"zu gehen um mitregieren zu können,das ist nicht seriös.
Eine Minderheitsregie. wäre was neues mit ungeahnten positiven Möglichkeiten.
Mehrheiten aus allen Lagern zu bekommen und ein breites Spektrum zu bedienen ,so demokratisch war Deutschland nie gewesen,einen Versuch wert,statt es von zu verneinen.
Wenns nicht klappt kann man immer noch neu wählen,bestimmt ohne Frau Merkel und one csu chef Seehofer als vorsitzender.

Die Protestwähler, die eine

Die Protestwähler, die eine siebte Partei in den Bundestag gebracht haben und damit die Regierungsbildung unheimlich erschwert haben, können bei einer Neuwahl ja dann ausdrücken, was sie wirklich wollen. Protestwahl ist ja schön und gut, aber wer dann Parteien wählt mit den von vornherein keiner zusammen regieren will erweist der Demokratie einen Bärendienst.

Die konsequente Position der SPD ist verständlich. Eine weitere GroKo als Juniorpartner würde nur weiter den Niedergang vorantreiben und wenn die Wähler es gewollt hätten, dann hätten sie entsprechend wählen sollen.

Schulz - Problem?

Ausgangsthese ist hier falsch: ich sehe keinen aus der SPD-Führung der bei der BT Wahl mehr %punkte geholt hätte... Schulz hatte nach der anfänglichen Euphorie ganz schnell eine zu schlechte Medienpräsenz...

Neuwahlen nach 4 Wochen Sondierung

Was soll es denn sonst geben, als Neuwahlen?
Vorher natürlich die ganzen "Führungs-spitzen", die uns das Debakel der letzten 2 Monate beschert haben, austauschen und dann die neue und richtige Entscheidung der Wähler abwarten.
Die einzig Wahre, die alles im Griff hat:
Sarah Wagenknecht wählen - mit SPD und Grünen, wäre dann endlich ein soziales, zukunftträchtiges Bündnis möglich.
Ansonsten läuft alles so weiter wie jetzt -
aber jeder weiß es: die Merkel muß weg!
Geht nur mit Neuwahlen!

Nie wieder FDP

Ich muss etwas verschämt eingestehen, im September die FDP angekreuzt zu haben. Nach dieser demokratischen Nullnummer von Lindner in den Sondierungen werde ich aber bei den anstehenden Neuwahlen garantiert was anderes wählen.
Wahrscheinlich Grüne.

Nach all diesen Meinungen die hier geschrieben worden sind,

kann nur eine Konsequent daraus resultieren!
Frau Merkel räumt das Feld und Herr Seehofer räumt das Feld und Herr Martin Schulz räumt das Feld!
Die Parteien stellen sich neu auf mit einem Program und das Volk kann neu Wählen.
Und bis das geht, bleibt Frau Merkel im Amt!

Neuwahlen nach 4 Wochen Sondierung

Was soll es denn sonst geben, als Neuwahlen?
Vorher natürlich die ganzen "Führungs-spitzen", die uns das Debakel der letzten 2 Monate beschert haben, austauschen und dann die neue und richtige Entscheidung der Wähler abwarten.
Die einzig Wahre, die alles im Griff hat:
Sarah Wagenknecht wählen - mit SPD und Grünen, wäre dann endlich ein soziales, zukunftträchtiges Bündnis möglich.
Ansonsten läuft alles so weiter wie jetzt -
aber jeder weiß es: die Merkel muß weg!
Geht nur mit Neuwahlen!

17:30 von fathaland slim

17:09, eine_anmerkung

>>Eine solche Koalition (mit unserer hochgeschätzten AfD) wäre selbstredend nur möglich wenn Frau Merkel abdanken würde (was seit Ihrem Linkskurs ab 2015 wünschenswert wäre).<<

Eine solche Koalition wäre auch ohne Merkel nicht möglich. Das wüssten Sie, wenn Sie die CDU ein wenig kennen würden.

Ich bin außerdem immer wieder fassungslos, wenn Frau Merkel hier ein Linkskurs unterstellt wird. Sie hat 2015 mal kurz Menschlichkeit gezeigt, seitdem wurde aber unter ihrer Richtlinienkompetenz das Asylrecht bis zur Unkenntlichkeit verschärft.

"Wenn das links sein soll, dann muss ich wohl Anarchosyndikalist sein."

Angela Merkel ist eine ganz normale, pragmatisch christdemokratische Wirtschaftsliberale. So wie es die CDU in ihrer Summe immer schon war.

Sie war sogar mal wesentlich linker. Im Ahlener Programm finden Sie noch die Forderung nach der Verstaatlichung der Schlüsselindustrien.
////
*
*
Einer Ihrer Thesen werden einige zustimmen können.

Ohne Profil ...

... wäre die FDP in die Unglaubwürdigkeit abgeglitten. Lindner hat das einzig Richtige gemacht, auch, wenn es jetzt unpopulär erscheint und seine Entscheidung als Grund allen Übels ausgemacht wird.

Als ich hörte, dass der Soli erst 2021 abgeschafft werden soll, dachte ich mir schon, dass die FDP äußerst kompromissbereit ist. Doch bei zu viel Kompromissen verliert man das Profil, und das kann nicht Sinn der Sache sein.

Jetzt sollte die SPD Profil zeigen (sofern sie noch welches hat), und in einer Groko mitregieren.

Im Moment macht es die SPD richtig

@ Funkgerät:
SPD und große Koaltion: noch machbar?? Ich war (als SPD-Wähler) sehr enttäuscht über die absolute Verweigerung der SPD an der Regierungsbildung.

Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn ich wäre als SPD-Wähler über die ehemaligen SPD-Wähler enttäuscht gewesen, nicht über die SPD selbst. Denn die hat alles richtig gemacht.

Große Koalition? Vielleicht nach der Neuwahl.

Harz4 Kritik als Motiv wür Wahlverhalten

Hier wird häufig die SPD für Harz4 kritisiert. Aus heutiger Sicht auch zurecht, aber jeder kann ein besserer General sein, nach der Schlacht.

Nun hatte wir aber 12 Jahre lang eine CDU/CSU geführte Regierungen. Warum haben sie Harz4 nicht zurück genommen. Warum werden sie weiterhin von Harz4 Kritikern gewählt?

Überlegen sie mal welche, ihrer Meinung nach positive Gesetze erlassen wurden, in den letzten 12 Jahren, und wie viele davon Positionen der SPD wiederspiegeln (oder zumindest Teile davon).

@ Nobody does

Merkel ist im Spätherbst ihrer Karriere angekommen

Dann darf man ja schon sehr auf den Winter und vor allem auf den nächsten Frühling und Sommer gespannt sein. Es nimmt alles seinen Gang. Noch vier Jahre. An Merkel vorbei wird es keine Mehrheit geben.

17:29, nomo45

>>für mich sind die Grünen die eigentliche Ursache des Scheiterns mit ihren weltfremden Positionen<<

Es kann ja sein, daß die Positionen der Grünen Ihrer Welt fremd sind. Was meine Welt betrifft, da ist das ein wenig anders.

Am 20. November 2017 um 17:03 von Wolfgang Eitorf

Doch...

Auch wenn es nur eine Absichtserklärung ist wie seit 2009 immer wieder einmal... diesmal soll es anders werden. Macron, Junkers und auch andere Teilnehmer haben das deutlich bekräftigt. Auch eine Frau Gribauskaite (die Präsidentin von Litauen) hat wohl begriffen, das man die Wähler irgendwann nicht mehr erreicht, wenn Regierungen der EU zu Fragen wie Arbeitsplatz und Löhne, Rente, gesetzliche Krankenkasse, Rente usw. nicht positionieren. Auch wenn man in Deutschland auf den ersten Blick "alles hat" ... der zweite Blick zeigt was seit der Agenda 2010 passiert ist.
Das Deutschland nicht teilgenommen hat in Göteborg und Frau Merkel stattdessen lieber den Berliner Postenschacher moderiert hat zeigt, wessen Interessen hier von den etablierten Kanzlerwahlvereinen vertreten werden. 2/3 der Bevölkerung sind es offenbar nicht, deren Interessen da in Göteborg besprochen wurden. Naja den deutschen Medien war es auch egal. Es war schwierig überhaupt mitzubekommen, was da in Göteborg war.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: