Kommentare

Fdp und csu haben das

Fdp und csu haben das Scheitern und damit auch die Folgen zu verantworten. Es ist unglaublich, dass die ehemals Liberalen unter Lindner einen - persönlich aufgeplusterten - Kurs zwischen Klientelpartei und afd-light fahren und die csu im Prozess der eigenen Parteikrisen jegliche Verantwortungsübernahme auf Bundesebene ablehnt für ein Symbolthema, den Familiennachzug - ein Thema, bei dem auch die differenzierten Stellungnahmen der Kirchen dieser c-Partei schnuppe zu sein scheinen.

"Das Volk hat das Vertrauen

"Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"

Bertold Brecht

Oje

Ich hätte ein Scheitern nicht für möglich gehalten.
Ist doch die deutsche Politik dafür bekannt sich stets einigen zu können.
Da habe ich mich aber schwer getäuscht.
Nun fehlt mir die Phantasie zu sehen wie es weitergeht.

Wenn man mit aller Macht Neuwahlen verhindern will,

dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Politik das Vertrauen in den Wähler verloren hat - nicht umgekehrt.

Es gibt keine Neuwahlen!

Es wird eine große Koalition geben, Frau Nahles:"Ja, eigentlich wollten wir gute Opposition leisten, aber die große Verantwortung vor den Problemen, usw.."

Die AfD wird größte Oppositionspartei und mit der FDP enger zusammenrücken.. und dann mal sehen...

Wir schaffen "das" ...

... doch nicht (Q.e.d.)

Die stärkste Fraktion mit Merkel an der Spitze hatte die Aufgabe, eine neue Regierung zu bilden.
Speziell Merkel hätte - als Regierungschefin in spe - das Narrativ zu vermitteln gehabt, unter dem sich die Koalitionäre hätten treffen können.

Sie hat "das" nicht geschafft.

Obwohl alle führenden Parteipolitiker am Verhandlungstisch Macht und Einfluss in einer gemeinsamen Regierung angestrebt haben dürften.

Verlorene Zeit.
Noch dazu mit m.E. fragwürdigen Beschlüssen im Hintergrund (Stichwort: "Hauptausschuss").

Richtig!

Ich bin kein Fan von Lindner, aber er hat das einzig Richtige getan. Soll er seinen Erfolg zunichte machen, in dem er sich wieder von der schwarzen Witwe zerstören lässt. Das hatte die FDP und Lindner schon, und er vermeidet den gleichen Fehler zwei Mal zu machen. Das ist intelligent. Frau Merkel hat sich mit ihrem Linksdrall ihr eigenes Grab geschaufelt, sie wollte nur den Machterhalt, egal um welchen Preis. Ich denke die FDP hat jetzt gute Chancen der AFD Stimmen abzujagen. Merkel ist seit heute Nacht Geschichte.

Neuwahlen nur ohne Merkel

anaonsten wird es das gleiche Gewürge. Die FDP hat sich beim Wähler einen riesen Bonus erarbeitet als Partei, die sich nicht in anbetracht von Posten, Diestwagen und Macht krumm macht. Und Herr Seehofer ist zum Ende des Jahres sowieso Geschicht.

Wenn die CDU dagegen glaubt mit Merkel nochmals antreten zu können, dann werden noch mehr Wähler ihre Konsequenz daraus ziehn. Man muss auch mal einen radikalen Schnitt machen. Und dann gehören die merkelschen Vasallen wie Altmeier, v.d.Leyen, Klöckner usw. auch nicht mehr in die Führung dieser Partei.

Erst die SPD nun auch die FDP

Nun steht auch die FDP nicht mehr für eine Regierungskoalition zur Verfügung. Aber mit einem sehr gradlinigen Ausstieg, weil das Grundvertrauen in eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit trotz der vielen Gespräche nicht erreicht wurde.
Ganz anders die SPD, die mit Martin Schulz als Spitzenkandidat und wegen ihm ein schlechtes Ergebnis erreichte. Seine Niederlage versucht er seitdem damit zu beschönigen, dass der Wähler die große Koalition abgewählt hätte. Blödsinn. Denn immerhin lag das Ergebnis dafür über 50%.
Falls wirklich Neuwahlen nötig sind, sollten wir Wähler nicht vergessen, dass ein Scheitern einer Regierungskoalition als erstes von der SPD verursacht wurde — wahrscheinlich eine persönliche Trotzreaktion eines Wahlverlierers.

Der Satz

sagt alles.
" Ich gebe FDP-Chef Lindner in allen Punkten recht: Grundvertrauen zwischen potenziellen Koalitionären ist wesentlich für eine stabile Regierung. Man braucht - wenn schon nicht eine gemeinsame Vision oder Idee - doch zumindest ein gemeinsames Verständnis, wohin man mit dem Land will. Das scheint es nicht gegeben zu haben, schließlich umfasste das vermeintliche Jamaika-Abschlussdokument noch zahlreiche Widersprüche und Zielkonflikte. "

Der Wähler hatte auch nicht Jamaika im Sinn als er seine Stimmen gezielt abgegeben hat.
Die FDP hat auf jeden Fall 2 Stimmen jetzt mehr würde ich sagen, die hat Sie sich verdient.

Gruß

Was für ein harter Wahlkampf?

Wohl eher so ein Langweiler wie der letzte.
Wo sind die Sozialdemokraten in der SPD?

Könnte sein, dass nach Neuwahlen bei der FDP

die Lichter ausgehen. Das ganze Theater über 5 Wochen
war für uns Wähler schon schwer zu ertragen. Das jetzt nichts, aber auch gar nichts dabei heraus gekommen ist,
kann man nur schwer verstehen. Ich würde mal ganz was anderes probieren: eine Minderheitenregierung mit
Tolerierung durch die SPD. Wenn man einige fähige SPD-Leute in die Regierung mitnehmen würde (keine Koalition!!)
könnte das auch klappen. Ob Frau Merkel dabei Kanzlerin bleibt, sei dahin gestellt.

Danke, FDP!

Danke danke danke.
Und ich bin sicher, dass dieser Schritt bei Neuwahlen belohnt wird.

Neuwahlen: Ich erwarte, dass

Neuwahlen: Ich erwarte, dass ein ähnliches Ergebnis dabei rauskommt. Ich werde jedenfalls das gleiche wählen, wie beim letzten Mal.

Ich erwarte einen harten und ehrlichen Wahlkampf,

nach einer Neuwahl! Vielleicht können die Parteien endlich damit beginnen, ohne falsche Wahlversprechen, dem Volk faire und machbare Regierungspolitik anzubieten. Ich meine politische Erfahrungen aus der Vergangenheit haben in Bund und Eu gezeigt, dass es mit einer "Ego-Politik" nicht mehr so weitergehen kann!

Harter Wahlkampf?

Liebe Politiker, viele Bürger haben die Zerfleischungsaktionen zwischen den Parteien restlos satt. Bedenkt das, wenn wir Wähler bei Neuwahlen wieder „jamaikamässig“ entscheiden sollten, sofern jetzt keine Minderheitenregierung zustande kommt.

Alles Zocker

Interessanter Verlauf ! Frau Merkel will/darf sich die Machtoption Grüne nicht verprellen, Herr Lindner möchte alleine mit der Union regieren, die Grünen möchten hauptsächlich irgendwie mitregieren...
Auffällig dabei, jeder Inhalt ist verhandelbar, die Protagonisten austauschbar. Lediglich Herr Lindner pokert hoch.
Für mich sitzt im aktuellen Bundestag keine Partei die für mich wählbar wäre, ich werde meine Stimme trotzdem abgeben und hoffen eine Partei zu wählen, die wenigstens die Wahlkampfkosten erstattet bekommt.

Dilemmer

Mit der AfD im politischen Rücken und den Mehrheitsverhältnissen im Bundesrat wird eine Minderheitenregierung völlig unsinnig. Die FDP fühlt sich verschaukelt: Kein zentrales Thema haben sie platzieren können: keine schnelle Abschaffung des Soli, keine geordnete Einwanderung, keine verbesserte Bildung. Dann die Unbeweglichkeit der Grünen beim Familiennachzug. Was soll LINDNER machen? Aussteigen ist da konsequent und richtig. Alle stürzen sich nun auf die FDP, weil sie davon ablenken, zu hoch gepokert und die FDP nicht ernst genommen zu haben. Also, was nun? SPD will nicht in GroKo regieren. Kann sie nicht, will nicht. Was kann sie dann? Mit 10 % vielleicht dann doch, weil ja keine GroKo. Wer sich in einer GroKo nicht behaupten kann, andere Bündnisse erzwingen will, bleibt unglaubwürdig. Neuwahlen: Entweder gleiches Ergebnis oder Verursacher verlieren. Das entscheidet dann der Wähler. Die SPD wird da vielleicht doch, wie die Grünen, zu hoch gepokert haben und in der Wählergunst absacken

Die FDP wird bei Neuwahlen

profitieren, denn Lindner, der exzellente Rethoriker, wird sich selbst so darstellen: Der starke Mann, der es konsequent durchzieht, der keine faulen Kompromisse macht usw. Er wird glaubhaft versichern, dass das Jamaika Konstrukt allenfalls kurzlebig gewesen wäre und die Regierung gelähmt hätte.

Es braucht keinen Wahlkampf -

die Wähler müssten lediglich die Parteiprogramme lesen, und aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnise wählen.

Dazu scheint die große Mehrheit der Wahlberechtigten aber zu faul zu sein.
Oder unfähig, längere Texte zu verstehen.

Schlaumeier.

Guten Morgen,
das ist wieder so ein Superschlaumeier!!
Leider hat er von den realen Problemen der Leute wenig Ahnung!
Die FDP loben,ist wirklich ein starkes Stück.
Es ist ganz einfach,Schulz ,und ich bin nach wie vor ein Lafontaine Spdler,hat recht.(bei aller sonstigen Kritik an Schulz).Die SPD hat nur eine Chance in der Opposition mit der Linkspartei!Dies ist auch für die Demokratie gut,bzw.besser.
Jamaika war eine Totgeburt,und wir brauchen eine Rückkehr zum rheinischen Sozialstaatsmodell.Dies ist der Dreh und Angelpunkt.Selbst Teile der CSU und CDU haben dies laengst verstanden.
Aber eben nur Teile.Die Grünen sind doch die bessere FDP,bei allen richtigen und wichtigen Ansätzen im Umweltbereich.
Es wird jetzt auf die SPD ankommen ,entweder sie bleibt standhaft oder sie wird noch schwächer werden.Die FDP ist nach wie vor ueberfluessig wie ein Kropf.

Keine Zeit "Unsterbliche Opfer auf dem Kamm zu blasen"

sondern mal ohne Emotionen nachzuforschen, was eigentlich schief gelaufen ist. Das Problem aller beteiligten Parteien ist aus meiner Sicht: Glaubwürdigkeit.

"Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"

Bertold Brecht

Treffer.

Sie arbeiten doch schon daran.

Mal im Ernst. Es gibt eine geschäftsführende Regierung, die dieses Land verwaltet. Die Lobbyisten haben vor Weihnachten Pause, da momentan keine Gesetzesvorhaben anstehen und der Laden läuft ohne neue Verschlechterungen der Lebensbedingungen in Deutschland durch unnötige Gesetze weiter. Also cool bleiben und die Sache entspannt sehen. Alles hat auch seine guten Seiten. Man muss nur den Mumm haben, sie zu sehen und es laut auszusprechen.

Am 20. November 2017 um 09:21 von Tesserts

Frau Nahles hat das nicht zu bestimmen.

Die Krokodilstränen der Grünen

nehme ich nicht ernst. Stillstand war in diesen quälenden Sondierungen doch für mich als Vorprogramm schon sichtbar. In den turbulentesten Zeiten, die ich selber miterlebe, da möchte ich genau das, was Christian Lindner als Erklärung abgegeben hat. Bildung, Visionen, Arbeitsplätze und Sicherheit. Die Grünen, die ich selber früher gewählt habe, leben nach meiner Meinung in einer eigenen Blase, wenn es ihnen nicht auffällt, dass der subsidär aufgenommene Mensch in Deutschland auch nur dann hier weiter Unterstützung findet, wenn es genügend Menschen in Arbeit gibt, die das finanzieren können. Deshalb wird meine Stimme auf jeden Fall der Vernunft folgen.

09:25 von Old Lästervogel

Könnte sein, dass nach Neuwahlen bei der FDP

die Lichter ausgehen. Das ganze Theater über 5 Wochen
war für uns Wähler schon schwer zu ertragen. Das jetzt nichts, aber auch gar nichts dabei heraus gekommen ist,
kann man nur schwer verstehen. Ich würde mal ganz was anderes probieren: eine Minderheitenregierung mit
Tolerierung durch die SPD. Wenn man einige fähige SPD-Leute in die Regierung mitnehmen würde (keine Koalition!!)
könnte das auch klappen. Ob Frau Merkel dabei Kanzlerin bleibt, sei dahin gestellt.
///
*
*
In meiner Heimatstadt ging gestern Strom und Wasser aus.
*
Ich halte das eher für ein grünes Fehlersymtom.
*
Kanzlerin Merkel und die FDP brauchen nur 29 Stimmen von Demokraten.
*
Oder stimmen alle mit Martin und der AfD?

Vielen Dank an Herr Lindner!

Und wieder geht die Angst um... Wird die AFD stärker? Wird die FDP von Lindner profitieren?
Mir egal, Hauptsache uns bleibt Grün und Merkel erspart! Wieviel Schlappen braucht Merkel noch u zu merken das ihre Zeit um ist. Das reicht für 5 Bundeskanzler zum Rücktritt!

Neuwahlen

sind alleine deswegen schon unumgänglich, da es bei den Sondierungen um Macht gegangen ist und nicht um das Land und seine Bürger. Ich bin ebenfalls kein Freund von Lindner bzw. der FDP, aber die Steuern müssen runter und es bedarf der sozialen Gerechtigkeit, angefangen bei den Renten. Das können uns nur die Sozialdemokraten und Sozialisten liefern. Hoffentlich erkennen das die Wähler. Ein weiter so geht auf keinen Fall nicht mehr.

mal Nachrechnen

Ich habe die Zahlen nicht mehr so ganz gegenwärtig, aber es waren so um 61 Millionen Bundesbürger wahlberechtig.
Bei 75% lag die Wahlbeteiligung.
Parteien, die knapp 10% der Stimmen bekamen hatten also ~450.000 Wähler.
Ob jeder Wähler, der eine Partei gewählt hat auch 100% hinter deren Wahlprogramm steht, sollte man auch berücksichtigen.
Also nochmal auf die Positionen gerechnet
400.000 Personen hinter den Grünen, der FDP oder der CSU (gut gerundet) wollen den Rest von 78 Millionen vorschreiben, wie die Politik der nächsten Jahre aussehen soll ?
Ein Glück, dass Jamaika geplatzt ist, nach wie vor ist eine Minderheitsregierung die richtige Lösung.
Man wird schon ein Mitglied des Bundestages für den Posten der/des Bundeskanzler(in) finden, der/die die Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich vereinen kann (im dritten Wahlgang reicht nach meinen Erinnerungen sogar die einfache Mehrheit)

In einem....

anderen posting hat sich ein User erstaunt darüber gezeigt, daß offensichtlich alle Parteien im Bundestag eine Minderheitenregierung fürchten. Ich sehe das genauso und werte das Scheitern der Koalitionsverhandlungen mit eventuellen Neuwahlen als das Scheitern der Parteien. Ich kann auch nicht erkennen, daß eine Koalition aus vier Parteien stabiler wäre, als wechselnde Mehrheiten. Auf was baut denn eine Koalition auf? Auf einem "Vertrag", der vermutlich schon nach einem Tag zumindest in Äußerungen gebrochen wird. Ich kenne die Geschichte der Weimarer Republik und das Drama der gutgemeinten damaligen Demokratie im Reichstag . Wenn nun Politiker auf diese Gefahr hinweisen, ist das für mich eher die Ankündigung, die gleichen Fehler zu wiederholen! Dabei sollten doch Abgeordnete nur ihrem Gewissen verpflichtet sein und nicht dem Fraktionsvorsitzenden,dem Partreiprogramm, einer Ideologie. Wie erbärmlich sind daher die Parteien, die lieber Neuwahlen haben, als verantwortliche Abgeordnete!

Ich Frage mich

Warum konnten sich die Politiker der Jamaikakoalition nicht einigen ?
Könnte es sein das inzwischen vielen Parteien mehr die Macht, die Interessen der eigenen Parteispender/Wähler, im Fokus haben und nicht mehr primär das Wohl unseres Landes und deren Bürger?

Wo sind die großen Politiker die mal auf den Tisch hauen um die Situation der Bürger in Deutschland zu verbessern.

Ja, ich weiß das sich die Politiker von heute auf dem sprichwörtlichen Minenfeld -ohne Minensucher- bewegen müssen.
Weder können sie Verhindern das Flüchtlinge nach Europa kommen (Ohne die Not dieser Menschen zu verstärken) noch können sie Verhindern das Unternehmen ihre Produktion ins Ausland verlegen bzw. alles Versuchen die Lohnkosten (z.B. durch Leiharbeit/Werksverträgen/etc.) zu senken wenn die deutsche Verbraucher nicht bereit, leider inzwischen auch aufgrund der niedrigen Löhne/Harz IV sind, faire Preise für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen.

Das Dumme ist nur ...

... dass die CDU sich jetzt erst recht nicht von der CSU wird trennen können, weil sie sonst bei Neuwahlen Gefahr läuft, von der eigentlich schwachen SPD als stärkste Partei abgelöst zu werden.
Man wirft der CDU oft vor, nach Links gedriftet zu sein. Das dürfte bei den Linken für hysterisches Gelächter sorgen. In Wirklichkeit ist die CSU ultraweit nach Rechts gedriftet - aus Angst vor der afd, aber auch vor bayerischen Stammtischen.
Neuwahlen werden nichts wesentliches ändern, die kleinen Parteien (inklusive der FDP) werden etwas stärker, CDU/CSU und SPD weiter schwächer werden.
Wir bewegen uns wieder auf Weimarer Verhältnisse zu.

@lubbert

"
Wenn man mit aller Macht Neuwahlen verhindern will,
dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Politik das Vertrauen in den Wähler verloren hat - nicht umgekehrt.
"
Unsinn. Es gibt ja ein Wahlergebnis. Und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die deutlichen Verschiebungen die notwendig wären um andere Konstellationen zu ermöglichen erzielbar wären. Nochmals 4 Monate Wahlkampf ist da nur Geldverschwendung und lähmt mehr als andere Lösungen. Neuwahlen sind immer eine Option, sollten aber die LETZTE sein.

Wenn aber die 2. größte Partei sich verweigert und die 3. größte unkoalierbar ist- was soll sich dann ändern?

Hier wird rumgejammert,

was der arme Wähler aushalten muss? Hätte der Großteil der Wähler mal lieber in die Zukunft geschaut und analysiert, was entwicklungsfähig und nachhaltig für Deutschland ist, dann hätten wir keine AfD im Bundestag und Merkel wäre ebenfalld Geschichte.

@dummschwaetzer

"Neuwahlen nur ohne Merkel"

Ihren Nick in allen Ehren... Warum sollte die mit Abstand nach wie vor beliebteste Politikerin abtreten? Nur weil einige (Gegner) es fordern? Warum sollte sie auf die hören die sie eh nicht gewählt haben?

Merkel ist doch momentan das Stabilste was wir gerade in D haben- gerade in der jetzigen Situation ist es gut nach Innen und Außen eine Führungsperson zu haben, die auch geschwächt noch besser ist als alle Alternativen...

vielleicht kommt ja gleich der martin und sagt:

liebe bürger, ich bin bereit verantwortung zu übernehmen. ich verzichte auf den kanzlerstuhl, weil Herr Dr. Schröder sich in absprache mit seinem demokratischen freund bereiterklärt hat, den posten solange auszufüllen, bis unsere andrea soweit gereift ist. schon haben wir unseren eisernen Kanzler

Wenn etwas nicht geht, geht es eben nicht

und eine Regierung die mit 4 Parteien nur mit vagen Wischi-Waschi Kompromissen am Leben erhalten werden kann, nur mit dem Zweck Frau Merkel bleibt Kanzlerin, würde unser Land auch nicht voran bringen. Bleibt also die Minderheiten-Regierung oder Neuwahlen.

09:55 von newsreader

Vielen Dank an Herr Lindner!

Und wieder geht die Angst um... Wird die AFD stärker? Wird die FDP von Lindner profitieren?
Mir egal, Hauptsache uns bleibt Grün und Merkel erspart! Wieviel Schlappen braucht Merkel noch u zu merken das ihre Zeit um ist. Das reicht für 5 Bundeskanzler zum Rücktritt!
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Dann soll Sie ausgerechnet mit "grüner" Hilfe vom 100% Träumer abgelöst werden?

Die Lobhudeleien in Richtung

Die Lobhudeleien in Richtung fdp sind schon sehr durchsichtig. Der Wahlk(r)ampf war noch inhaltsleer und eine Plakat-Modeschau von C.Lindner. In den Sondierungsgesprächen entpuppt sie sich zum einen als die alte Klientelpartei, die meilenweit von Liberalen vergangener Zeiten entfernt ist, und beim Klimaschutz ist sie der Totalausfall, genau wie bei einer humanen Flüchtlingspolitik. Was bitte ist da vernünftig politikgestaltend? Wozu braucht man Lindner & Co? Meine Antwort ist klar: für nichts. Wer sie beklatscht, gehört entweder zu den Besser- und Bestverdienenden oder hofft darauf, dass die fdp hilft, afd-Positionen akzeptabel zu machen - da drehen sich alte fdp-BürgerrechtsvertreterInnen und Sozialliberale im Grab um.

Jamaika?

20.11.17-Kommentar zur Jamaika-Koalitionsverhandlung – Hans Bender

Die Probleme die uns Bürger bewegen – Gerechtigkeit-Renten-Krankenkassen-Beamte-Lebensmittel-Umwelt-Energiewende-Steuer-Subventionsbetrug usw. – müssen endlich angegangen werden. Wenn wir das Volk wieder das Gefühl haben – der Rechtsstaat ist nicht nur für die Reichen da, die Steuern werden gerecht erhoben und eingetrieben, die Renten sind gerecht und die Krankenkassen stehen auf der Seite der Bürger/Zahler und die Armut wird wirklich bekämpft, die Flüchtlingsproblematik wird nicht auf die freiwilligen Helfer abgeladen, der Staat organisiert das rechtsstaatlich, unbürokratisch und sozial, die Landwirtschaft wird im Kreislauf der Natur betrieben, Umweltschutz hat oberste Priorität, die vorhandenen Gesetze werden bei der Industrie umgesetzt, dann gibt es Aufbruchstimmung. Die Chance besteht zum Politikwechsel – deshalb -NEUWAHLEN -

Von Beginn ein naiver Umgang mit Jamaika

Jeder, der die politische Landschaft in Deutschland in den letzten Jahren intensiv beobachtet hat, musste wissen, dass es weder ein "Weiter so" noch einen kompletten Neubeginn geben konnte.

Und vieles lässt sich an der Bundeskanzlerin festmachen: die FDP hat ihr Trauma aus der Zeit, in der sie zusammen mit ihr regiert und dann auch von ihr "zermahlen" worden ist. Daher denke ich, dass sich die FDP insgeheim vor den Sondierungsgesprächen festgelegt hat, nicht einer Koalition unter ihr anzugehören. Dem schönen Schein wegen haben sie sich dann den Sondierungsgesprächen gestellt.

Nachdem die Grünen durch ein maximales Dehnen ihrer Positionen ein Höchstmaß an Kompromissbereitschaft an den Tag gelegt haben und der CSU ein verlockendes Angebot zum Thema "Migration" gemacht haben, war es jetzt wohl an der Zeit, für ein Scheitern der Gespräche zu sorgen.

Inzwischen glaube auch ich, dass das ein Ausstieg aus den Gesprächen mit heimlicher Ansage war.

Neuwahlen sei Dank!

Schafft Frauke Petry und Konsorten es mit den Blauen über die 5%?
Um wieviel sackt die AFD ab?
Ob die Stimmen zur FDP gehen ? Vermutlich schon.
Alles Fragen die nächste Bundestagswahl beantworten wird!

Entweder Schwarz Gelb
ODER
Rot Grün (evtl. Rot Rot Grün ohne Sara Wagenknecht).

Am 20. November 2017 um 09:55 von blecheimer

" Also nochmal auf die Positionen gerechnet
400.000 Personen hinter den Grünen, der FDP oder der CSU (gut gerundet) wollen den Rest von 78 Millionen vorschreiben, wie die Politik der nächsten Jahre aussehen soll ?
Ein Glück, dass Jamaika geplatzt ist, nach wie vor ist eine Minderheitsregierung die richtige Lösung. "

Irgendwie besteht ein Zahlen Problem ;-) in Ihrem Beitrag würde ich sagen.

Gruß

@kommentator_02

"Dazu scheint die große Mehrheit der Wahlberechtigten aber zu faul zu sein.
Oder unfähig, längere Texte zu verstehen."

Stimmt zwar, es gibt aber auch viele die die Zeit nicht haben. (Ich auch).

Dummerweise ist die Mehrheit leider (zumindest meine subjektive Meinung) auch nicht in der Lage objektiv und differenziert zu Entscheiden und geht Blendern und Lügen auf den Leim. Aber das ist halt so und gehört zur Demokratie. Diktatur ist bei einem guten Diktator oft besser. Leider gibt es selten (dauerhaft) gute Diktatoren....

Merkel-Dämmerung

Man kann die FDP nur zu ihrem Schritt beglückwünschen.
Das Gezänk, immer wieder Neuauflagen von Grünen Punkten, die schon abgearbeitet waren und dann mit seinem Programm nicht ernst genommen zu werden, da bleibt nur der Weg aufzustehen und zu gehen.
Eine Minderheitenregierung wäre realisierbar, weil die AfD die konservativen Punkte unterstützen würde und muss, um nicht unglaubwürdig zu werden.
Doch dann ist zu erwarten, das die Parteien auf solche Punkte in der parlamentarischen Arbeit verzichten, denn wer will sich schon von Grünen, Linken und SPD vorhalten lassen, das er nur mit AfD's Gnaden regieren und Beschlüsse durchsetzen kann.
An Neuwahlen wird daher wohl kein Weg vorbeigehen. In diesem Fall bleibt nur zu hoffen, dass die Wahlbeteiligung hoch und der "Mündige Bürger" sich endlich entschieden hat, was er wirklich will und wie in welcher Zukunft er leben und diese gestalten will.

es ist das passiert

was eigentlich schon vor Wochen hätte passieren können und müssen und nicht erst 5 nach 12 ,denn es hätte nie geklappt bei so unterschiedlichen Parteien alles immer auf einen Nenner zu bringen und da hätte immer eine die andere wahrscheinlich blockiert lieber so und dann eben nochmal neuwahlen aber mit Kandidaten die man wählen kann und nix anderes.

Des Kaisers neue Kleider.

Bei näherer Betrachtung wird man sehen, dass die FDP nicht die alleinige Schuld am Abbruch trägt. Die hatte nur den Mut darauf hinzuweisen, "dass der Kaiser nackt ist".
Man sollte auch die Taktik der CSU näher betrachten, die sich als die eigentliche CDU aufgespielt hatte und mit vorwiegend bundespolitischen Themen punkten wollte.
Merkels Fehler, dass sie die CSU nicht zurückgepfiffen hat.
Jetzt muss die CDU sich taktisch neu ausrichten; ohne Seehofer und kein Standfußball mehr.

8:59 BWilaschek

"die Regierung löste das Volk auf"?

Das Volk?
Wie steht es denn um das Volk?

Zu beobachten sind, nicht wenige, gottlose Wünsche von Seiten des Volkes -
Ists Recht auf der Regierung 'rumzuhacken'?

" Um des Landes Sünde willen
wechseln häufig seine Herren;
aber durch einen verständigen und vernünftigen Mann gewinnt das Recht Bestand."

So hatte Martin Luther übersetzt (Bibel, 'Sprüche', Kapitel 28, Vers 2

Einer mußte den "schwarzen Peter" übernehmen.

Diese 4 Parteien haben nicht zusammengepaßt. FDP als auch Grüne hätten sich vollkommen verbiegen (verkaufen) müssen, damit diese Koalition zustande gekommen wäre.
Wie man auch an den Kommentaren auf Meta-TS immer wieder sieht, ist die deutsche Bevölkerung vollkommen gespalten in der Beurteilung der gegenwärtigen und wohl auch zukünftigen Situation und dies wird sich auch bei den nächsten Wahlen wieder zeigen. Da wird das Ergebnis wohl nur minimale Änderungen haben.

Wäre ich Frau Merkel, würde ich meine bisherigen Minister fragen, ob sie mit mir zusammen weitermachen wollen und bei einer positiven Antwort mit dieser Mannschaft vor den Bundestag treten und mich entweder bestätigen oder abwählen lassen.

Denn jeder Abgeordnete ist erst mal seinem Gewissen verantwortlich und nicht seiner Partei - wenn dies auch wohl seit langem anderst gehandhabt wird.

Volkswohl - Parteiwohl

Alle kleinen Jamaika-Verhandler haben also das Parteiwohl über das Volkswohl gestellt, nur die SPD nicht?

9:46 Bowerman

Keine Zeit unsterbliche Opfer aus dem.........
ganz genau so sehe ich das auch.
Und in der EU läuft es auch ganz gut ohne Frau Merkel und die Welt dreht sich auch weiter. Ich denke wir können noch eine ganze Weile mit einer Interimsregierung leben.

Es wird spannend

Lindner hat richtig entschieden. In einer Jamaika-Koalition sollte zusammen kommen was nicht zusammen passt.

Die FDP ist dieses Mal nicht umgefallen. Das wird ihr der Wähler sicher honorieren.

Ich bin mal gespannt, wie sich die CDU nach diesem Scheitern von Merkel eine Regierung unter ihrer Führung zum eigenen Machterhalt, nun entscheiden.

Ob Merkel noch mal antritt?

Nach meiner Einschätzung hätte die CDU eine bessere Chance ohne Merkel.

Und wie werden sich die Wähler entscheiden?

1. Wenn Merkel wieder antritt.

2. Wenn Merkel nicht mehr antritt.

@Vielen Dank an Herr Lindner! 9:55 von newsreader

abgesehen davon, das 'ihre Huldigung' dieser Abgangsshow etwas verfrüht ist,
Lindner = Weidel im Wegrennen
Es wird sich noch zeigen, ob die rechts gewendete FDP nicht eher nachlassen wird.
Von modern kann nämlich bei dieser Partei nichts sein,
bei der Rückwärtsgewandtheit in wesentlichen Fragen:
Lindners Klimaskepsis, Europaskepsis
Kubickis Frauenverständnis usw.
Denn Lindner versucht wohl Herrn Kurz in Österreich zu übertreffen im Parteien-Marketing.
Doch rechnen können sollte auch er.
Soweit rechts ist D noch nicht, dass drei Parteien davon gut leben können.
(AFD,FDP,CSU)

@Piffke

"Ich erwarte einen harten und ehrlichen Wahlkampf, nach einer Neuwahl!"
Wie bitte? Sie erwarten einen harten und ehrlichen Wahlkampf NACH einer Neuwahl? Sollte man diesen Wahlkampf nicht VOR einer Wahl durchführen?
Der Rest Ihres Kommentars wäre wünschenswert, aber leider zeigt uns die Geschichte, dass Politiker lieber mehr versprechen als halten.

„Es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren“.C.L.

Endlich der erlösende Satz. Visionen einer modernen Gesellschaft kann man doch nicht im Mief einer Zettel Konstruktion namens Sondierungen zur Bildung einer Koalition opfern, um sich als Partei dieser erstarrenden
Zukunft auszusetzen.
Um Deutschland herum bewegt sich Europa und die Welt. Und so muss sich auch die Politik aufstellen. Sie braucht Verjüngung und machbare Ziele. Da liegt die FDP genau richtig. (Nach meiner Meinung)

Hier schreiben es ...

... ja viele und genau das ist das Ziel der FDP und auch der CDU/CSU. Der AfD die bürgerlichen Wähler abzuwerben, die zwar die AfD aus Protest gewählt haben aber mit ihren offen rassist. und rechtsradikalen Losungen nichts am Hut haben.
Was würde also bei Neuwahlen rauskommen - CDU/CSU leicht erholt, FDP 4-5% mehr, AfD 5-6% weniger. Die Grünen werden an der 5%-Hürde knabbern, da ihre Basis zur linken standhafteren Konkurrenz abwandert .

Also ein deutliches "Weiter so", außer im Punkt Migration. Der Sozialabbau und die Verschärfung der Schere arm/reich, Umwelt etc. läuft weiter wie gehabt. Man hat ja einen Schuldigen und das sind nicht die Banken oder Konzerne, sondern der Immigrant ist als Alleinschuldiger in die Köpfe gebrannt.

Mal sehen, wer demnächst als Sündenbock herhalten muss.

@old lästervogel

"Ich würde mal ganz was anderes probieren: eine Minderheitenregierung mit
Tolerierung durch die SPD. Wenn man einige fähige SPD-Leute in die Regierung mitnehmen würde (keine Koalition!!)"

Tja, wenn nur nicht immer diese ganzen tollen Vorschläge kämen, die die betroffenen Protagonisten leider alle schon explizit ausgeschlossen haben. Würde de Moderation hier etwas Arbeit nehmen und Platz für sinnvollere Beiträge lassen...

Die Entscheidung der FDP

Die Entscheidung der FDP dieses Trauerspiel abzubrechen war absolut richtig.
Und die Begründung dafür auch.
Man kann sich zwar über den Weg zu einem gemeinsamen Ziel streiten oder auch Kompromisse finden aber wenn das Ziele schon in grundsätzlich entgegengesetzten Richtungen liegen, (Mehr Zuwanderer, weniger Zuwanderer) dann ist ein Kompromiss von vornherein ausgeschlossen sondern nur noch ein Gezerre gegeneinander. Jetzt möge Merkel und die ganze alte Garde den Weg frei machen, für einen wirklichen Neuanfang. Ich will niemanden aus der alten Regierung mehr sehen. Und die Grünen brauchen erst recht eine ausserparlamentarische Runderneuerung.

Europa wird dies schaden.

Die Aussage der FDP ' Es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren' , mag sich gut anhören, ist aber falsch. Deutschland und damit Europa können sich nicht erlauben monatelang nicht regiert zu werden. Im übrigen hätte die FDP es in ihre Hand gehabt gut zu regieren. Sie hat dies verneint und damit ihre Regierungsqualifikation.

auf wen es ankommt

Mit einem Grinsen nehme ich zur Kenntnis daß die deutsche Wirtschaft not amused about ist !
Ein weiteres Verschieben der Stimmgewichte Richtung AFD und Linke bedrohten deren fast völlig freies Schalten und Walten, welches von den bürgerlichen Altparteien als Gottgegeben akzeptiert ist. Die Wirtschaft ist seit dreißig Jahren von den Regierungen egal welcher Couleur gebauchpinselt worden mit erschreckenden Auswirkungen für große Teile des Wahlvolks. Ich hoffe, die Erfüllungsgehilfen bekommen nun eine dickere Quittung dafür !

AfD wirkt

Es gibt auch die AfD, nur nicht bei der TS. Grummeln und Grollen, weil grüne Umformung gescheitert ist?

Eine erfreuliche Nachricht

Die Standhaftigkeit der FDP wird ihr im Falle einer Neuwahl meines Erachtens viele neue Stimmen bringen.
Auf wessen Kosten das geschieht, ist offen.
Ich denke, dass die Grünen auf ihren Stammwählersatz von 6-7% abschmelzen werden.
Auch die AfD dürfte Federn lassen, wenn sich die FDP bei der Migrationspolitik weiterhin so realistisch zeigt.
Bei der CDU liegt es daran, schnell einen Ersatz für Merkel zu finden, mit der sie gar nicht mehr antreten braucht.
Bei der CSU bahnt sich bis dahin ebenfalls ein Führungswechsel an.
Wenn die SPD sich nicht zu einem Personalwechsel an der Spitze entscheidet, damit meine ich nicht nur Schulz, wird sie in der Opposition bleiben, evtl. noch schwächer als bisher.
Die Linke zu erwähnen, erübrigt sich.
Alles in allem sind wenigstens die Voraussetzungen für einen Neuanfang mit besseren Konditionen geschaffen.

Am Ende steht immer das Kanzlerinlob

Wie schon bei der letzten Wahl in den Medien diskutiert, hat die merkelsche CDU keine wirklichen Zukunftsziele. In einer Koalition saugt diese CDU die fortschrittlichen Programme ihrer Partner auf und macht diese damit entbehrlich.
Frau Merkel macht das geschickt, indem Sie die Öffentlichkeit von der Kompromissfindung ausschließt. Streitigkeiten im Verhandlungsprozess sind so für die Bevölkerung kaum sichtbar. Eine Identifikation der Menschen mit den Streitargumenten oder eine Auseinandersetzung während der Verhandlungen damit ist in der Öffentlichkeit kaum möglich.

Tja, Frau Merkel so kann es auch gehen.

Das haben sie scheinbar NICHT geschafft. UND DAS IST GUT SO. Es wird Zeit für Ihren Rücktritt, denn allein SIE haben das Dilemma zu verantworten. Mit ihrem Öffnen der Grenzen und alle rein, ihr seit alle herzlich willkommen, haben Sie Deutschland und Europa großen Schaden zugefügt. Das Volk kann sich schon länger eine Zeit nach Ihnen vorstellen.
Und DANKE Herr Lindner für ihren Schritt. Hätte nicht geglaubt, dass sie das wirklich machen. Sagen und tun, so wie man es erwartet und nicht aussitzen. Respekt!

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

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Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Ein harter Wahlkampf - auf welcher Grundlage?

Der gemeierte gemeine Bürger hat doch nur eine mehr oder weniger finstere Erinnerung, an die Politik der letzten Periode.
Die von daher rührende Kontroverse ist alles andere als konstruktiv. Es gibt kein schlüssiges Konzept für die Zukunft im Land - zumindest keinen großen Wurf (dem man, so die Lehre aus der Agenda, ja auch misstrauen dürfte)
Was könnte also Grundlage einer "neuen" Wahlentscheidung sein, z. B. die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der "Koalitionsgespräche" als ein Anstatt zur politischen Praxis?

Es gibt nur einen Verlierer und das ist CDU/CSU

Jetzt muß die CDU/CSU auch noch mitten im Wahlkampf sich neu orientieren und einen Personalkampf führen.

Frau Merkel kann keine Regierung mehr bilden solange die SPD nicht mit macht und sie haben mehr als deutlich schon angekündigt, daß sie das nicht mehr mit tragen werden.

Tja es gibt auch keinen Nachfolger, weil Frau Merkel alle möglichen Konkurrenten bis jetzt ausgeschaltet hat. Sie dachte sie könnte ewig regieren. Sie ist ja schließlich die mächtigste Frau der Welt.
Herr Seehofer hatte sich auch nach ihr gerichtet. Bei der CSU gibt es auch einen gewaltigen Personalstreit.

Solange die CDU/CSU nicht weiß wie sie sich noch auszurichten hat, kann man mit dieser Partei auch keine Koalition bilden.

Alle anderen Parteien bis eventuell auf die Linke und der SPD haben das schon hinter sich. Das Ganze wird die AFD enorm verstärken, weil viele Konservativen von dem Titanic der CDU/CSU zu AFD wechseln werden. Auch FDP bekommt sicherlich noch mehr Zugänge.

08:57 von andererseits

bei dem auch die differenzierten Stellungnahmen der Kirchen dieser c-Partei schnuppe zu sein scheinen
.
erstaunlich das Wohlwollen gegenüber der Kirchen in unserem Land der "Gottlosen/Atheisten"
wo man provokativ den Bundestag verlässt, wenn einer deren Würdenträger,
dazu noch eingeladen, eintritt
Wenn für sie der Familiennachzug ein "Symbolthema" ist,
für mich ist das eine Existenz frage unserer Nation

Verlierer

Der Verlierer ist ein mal mehr das deutsche Volk.
Anstatt sich zusammen zu raufen und das maximale für das Volk heraus zu hohlen verstrickt man sich in Zankereien.
Wir sind nicht mehr weit von Weimarer Verhältnissen und echter Gefahr für die Demokratie in unserem Land entfernt

Genau das haben doch die

Genau das haben doch die Bürger vermisst – abgrenzbare Positionen, politischer Streit.

Das Ende der Dauer-Harmonie ist nicht das Ende der Demokratie

Einige Journalisten scheinen

Einige Journalisten scheinen übrigens jetzt erst zu merken, dass sie Politik nicht machen, sondern nur kommentieren dürfen

Um es populär zusammen zu fassen:

Es scheint den Parteien z.Zt. nicht taktisch klug, Neuwahlen auszurufen. Anders ausgedrückt: Sie haben's verdaddelt und fürchten nun den Zorn der Wähler.
Das Problem: AfD! Ein Teil der klassisch Wählenden wird zu Hause bleiben, auch ein Protest. Ein anderer Teil dieser wird sich den Protestwählern der AfD zugesellen. Sie hätte eine gute Chance in Ganzdeutschland über 20% zu kommen.
So wird der Wähler halt entmündigt, was ja auch bei den Sondierungen so war. Es ist wie immer: Ein paar Kreuzchen bewirken nur für den Moment etwas. Danach wird wieder das alte Spiel gespielt

Misstrauensvotum

nach der SPD will jetzt die zweite Partei nicht mehr unter Merkel an einer Regierung beteiligt sein. Daran wird sich auch nach Neuwahlen nichts mehr ändern.

Jetzt muss die verzagte und scheinbar inhaltsleere CDU endlich die Erneuerung ohne die ewige Kanzlerin wagen, oder sie wird Ihr in den Abgrund folgen. Nachdem auch Seehofers Tage gezählt sind, hat die Götterdämmerung bereits begonnen. Es bleibt keine Weg ins "weiter so", auch Steinmeier wird das so sehen.

Tatsächlich werden die Karten ganz neue gemischt und es wird auf die neuen Personen und noch mehr auf die Inhalte ankommen, wie sich der Wähler ausrichtet. Ich halte große Verschiebungen für nicht unwahrscheinlich.

Das Narrative, dass sich bei Neuwahlen keine anderen Konstellationen ergeben würden, zeigt nur die Ängstlichkeit, sich solchen Veränderungen zu stellen. In welche Richtung die Veränderungen laufen ist kaum einzuschätzen. Sicher fällt aber der Kanzlerbonus weg und das dürfte für die CDU wenig Gutes verspreche.

Irgendwie schockt mich, dass

Irgendwie schockt mich, dass man das als Wähler alles mehr oder weniger vorrausgesehen hat und dass keiner der Parteigranden sich erinnert, was und warum von ihnen und ihren Parteien getan wurde, um sich jetzt in dieser Situation wieder zu finden. Das zeigt doch, wie erschreckend egal diesen genannten, der Wählerwille ist. Da wird dann eben irgend etwas zusammengeschustert, -gepappt und genagelt, bis es irgendwie passt. Und wenn nicht, wie nun geschehen, na dann versucht man etwas anderes, ohne sich der Ursache und damit Erkenntnis und möglichen Abschaffung des Problems, das da heißt, der Wählerwille zählt, zu nähern. Nein, lieber basteln die je nach Farbe an ihren Ticks und Tricks weiter, wie gehabt. Für mich ist das immer mehr eine Form von Autismus, das den Politikern gar nicht die Chance gibt zu erkennen, was nun wichtig und was weniger wichtig ist. An allererster Stelle haben die eine Verantwortung diesem Volk und Staat und nicht z.B. Fremdenkulturen gegenüber.

Neuwahlen sind das richtige

Und Lindner sei Dank rechtzeitig die Reißleine gezogen zu haben. Das Boot Jamaika wäre spätestens beim aufkommen des ersten Sturm gekentert. Wenn so wenig Vertrauen der Jamaikaner schon untereinander besteht,wie soll das denn in einer auf 4 Jahre angelegte Regierung funktionieren .M.M.

Interview: "Es droht ein

Interview: "Es droht ein harter Wahlkampf"

"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat." George Orwell

Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt

... so ist es, die Regierung sollte sich ein anderes Volk wählen, denn dieses ist dieser Regierung nicht würdig. Nur wo findet man es? Ich wüßte es, aber darf es nicht sagen. So geht Meinungsfreiheit.

11:48 skydiver-sr

Der Verlierer ist das deutsche Volk........
bitte geht es nicht ein paar Nummern kleiner. Wer im deutschen Volk ist denn der Verlierer? Es läuft auch ganz gut mit einer Interimsregierung und eine Minderheitenregierung kann ganz spannend und unterhaltsam sein und bei Neuwahlen geht man halt ins nächste Wahllokal um ein Kreuz zu machen das ist alles. Die einzige die evt. als Verliererin dastehen könnte ist die langjährige Kanzlerin die den Absprung nicht rechtzeitig geschafft hat aber mit diesem Verlust kann ich mehr als gut leben.
Im übrigen denken ich, dass die Grünen und die CSU den Liberalen insgeheim dankbar sind dass dieser Kelch an ihnen vorbeiging und sie jetzt nicht als Spielverderber dastehen.

Diese Lindner-fdp ist ein

Diese Lindner-fdp ist ein Abklatsch und schwaches Zerrbild der einstigen aufrechten Liberalen, die noch Freiheit und Klientelpolitik unterscheiden konnten und wollten... Und sie muss sich vorwerfen lassen, in afd-Gewässern zu fischen, koste es, was es wolle. Ich habe jedenfalls die letzte Achtung vor dieser Truppe verloren.

Wozu sind Parteien da?

Wenn eine gewählte Partei nur unter für sie angenehmen Bedingungen Bock hat zu regieren, hat sie ihre Existenzberechtigung verwirkt.

Lindner als Chef der FDP

hat einfach nur richtig gehandelt. Wer nach acht Wochen kein Vertrauen aufbauen konnte, da soll man nicht hin und her lavieren sondern einfach dem Elend ein Ende setzen.
Lindner hat das vollkommen richtig gemacht. Was soll noch weiter hin und her geschwätzt werden, wenn keine Einigkeit erreicht werden kann? Und letztlich hat er damit der CSU einen großen Gefallen getan, die nun nicht mehr daran gemessen werden kann, ob das Papier zwischen CDU und CSU den Buchstaben wert wäre, die dort zusammengereiht worden waren.
Auch wenn ich die FDP nicht wählen werde, aber sie hat Rückgrat bewiesen. Danke dafür.

re von Paco

Da kann ich Ihnen nur beipflichten.
Hoffentlich müssen wir Frau Merkel nicht länger ertragen. Bei Neuwahlen wäre eine starke FDP mit CDU/CSU die beste Alernative, ich würde zur Zeit immer FDP wählen.
Die anderen Parteien sind mir zu radikal.

Dr. Angela Merkel

Bereits vor dem Wahlkampf angeschlagen, kein Wunder nach den offenen Grenzen, stellt sich jetzt die Frage, ob nicht Merkel die Wurzel des politischen Problems ist. Selbst wenn angeblich 51 % der Deutschen mit ihr einverstanden sind, so gibt es eine andere Mehrheit, die das Herumgeeiere nicht noch einmal 4 Jahre ertragen will. Es gibt ganz bestimmt eine/n Nachfolger/in, kein Mensch ist "alternativlos". Aber man müsste halt mal mit der Suche beginnen.

11:51 von Norddeutscher22 ...abgrenzbare Positionen..

Demokratie hat was mit Vermittlung zu tun, damit allen Wein Wohl und niemandem ein wirkliches Wehe. Demokratie ist die Einbindung aller funktional wichtigen Gruppen (und die Achtung derer), darüber hinaus ist Demokratie ohne Humanität (Achtung auch der nicht unmittelbar funktional zu integrierenden Bestandteile) nicht denkbar.
Abgrenzbare Positionen sind also nur die halbe Miete - die nötigen Brücken über die (in weiten Teilen unsinnigen) Abgrenzungen hinweg macht solche erst praktikabel!

Neuwahlen?

Wieso sollten Neuwahlen jetzt ein völlig anderes Ergebnis bringen? Ich habe meine Meinung in den letzten Wochen nicht geändert und werde das gleiche wählen wie bei der letzten Wahl. Wählen wir jetzt so lange bis das Ergebnis den Herrn und Frauen Politikern genehm ist? Der einzige der von dem Dilemma profitieren wird ist die AfD. Wie wäre es mit einer Minderheitenregierung, aber das ist nicht Merkels Stil, da müsste sie ja arbeiten und nicht nur die Hände in den Schoß legen.

Die Vision hat gefehlt

Der Versuch Jamaika war richtig.

Die Entscheidung der FDP (es wird nicht Herr Lindner im Alleingang so entschieden haben) ist m.E. jetzt aber auch richtig. Es hat eine Vision gefehlt, die den Parteien eine Aussicht auf vier Jahre erfolgreiche Koalition hätte geben können.

Völlig spekulativ, wer bei Neuwahlen jetzt gewinnt oder verliert. Die größten Sorgen hätte ich als Mitglied der CDU.

Meine Prognose ist: Frau Merkel wird das politisch nicht überstehen.

@Tesserts - Es gibt keine Neuwahlen!

Das wäre doch größte Fehler wenn jetzt
die CDU & SPD wieder eine Groko machen würden.

Denn damit würden dieses die rechtsradikalen
demokratieabschaffer erst richtig stärken

Jamaika

War klar, daß das in die Hose ging, Reggea ist schon lange nicht mehr angesagt...;-)

Die größte Schuldige an dem

Die größte Schuldige an dem Debakel ist Frau Merkel: sie hat mal wieder versucht sich in den Hintergrund zu halten und entspannt die anderen Streiten lassen. Tja... denkste! Jetzt sind sie eben doch nicht zusammengekommen und Merkel muss jetzt „rauteringend“ um die ihre regierfähigkeit bangen.

Danke Herr Lindner

Bisher war ich nicht für die FDP, aber durch den Mut von Herrn Lindner und seine Stärke, das auszusprechen, was viele längst dachten, habe ich gehörigen Respekt vor ihm. So zu tun, als seien die Sondierungsziele "zum Greifen nah" gewesen und die FDP für ihr Verhalten anzugreifen, gründen aus meiner Sicht in der Unfähigkeit, die neuen Möglichkeiten, die sich nun ergeben, zu verkennen, oder in der Ablenkung von den eigenen Unzulänglichkeiten. Die FDP wird damit für mich (und das hätte ich nie für möglich gehalten) zu einer echten Alternative zur (blauen) Alternative. Ich habe mir sogar die Zeit genommen, das komplette Wahlprogramm zu lesen. Wenn Neuwahlen kommen, wünsche ich mir unverbrauchte, jüngere Gesichter, denen es nicht um ihren Machterhalt und kleinkarierten Parteienklüngel geht, sondern um gute Lösungen für alle. Besonders in den sog. "christlichen" Parteien. Die blaue Alternative wäre dann auch keine wirkliche Alternative mehr.

11:48 von skydiver-sr ... bei der Häufung der...

Begrifflichkeit "das deutsche Volk", "das Volk", womöglich noch "mein Volk", wird die Nähe Weimars in der Tat fühlbar.
Es stimmt zwar in gewisser Weise, denn wo sonst wählen wir denn, aber wer wählt denn dar und was braucht es dazu zu gehören.
Wie viele Wähler teilen noch den "deutschen Schuldkomplex", wer muss aus "völkischem Empfinden" die deutsche Schuld schultern - oder woran macht sich der "Volksgedanke" fest, mit dem heuer so viele wieder hausieren und Bauern fangen gehen?

Ich hätte nicht mit diesem Ergebnis der Gespräche gerechnet.

Neuwahlen könnten Veränderungen bringen.
Ich gehe davon aus, dass dann Frau Merkel nicht mehr als Spitzenkanidatin der CDU zur Verfügung steht. Auch Herr Seehofer wird nicht mehr an der Spitze der CSU stehen.

Ich befürchte die CDU und die Grünen würden bei Neuwahlen verlieren. FDP und AfD werden stärker.
Für die SPD sehe ich in deren aktueller Verfassung keine grossen Chancen sich bei Neuwahlen zu verbessern. Hartz4 eingeführt, Energiewende abgewürgt und kein Konzept.

Nach all dem, muss man sich

Nach all dem, muss man sich klar machen, dass man in einer 'Demokratie' lebt, in der wenigstens nicht gleich 'big brother, oder sister' bestimmt, was weiter gemacht wird, sondern man sich schon mal die Köpfe ordentlich stößt, um Regierungsziele zu erreichen. Was einem bei allem aber über die Jahrzehnte nervt, ist, dass man meist nur das kleinere Übel vor dem großen Brechmittel wählen kann und ob sich das eine oder das andere doch durchsetzt, in vielen anderen Händen liegt und man daher oft dann wieder vier Jahre nur ertragen muss, was andere nicht gesehen, gemessen wahr -haben wollten. Also eben dann auch fast wie in anderen Systemen zu ertragen ist, dass die eigenen Interessen einfach übergangen werden. Tja das nächste Mal werd' ich König, dann wird endlich alles richtig!

Enttäuschend und das falsche Signal

Schade, ich hatte den beteiligten Sondierern mehr Fantasie und auch mehr Durchhaltevermögen zugetraut.
Die Argumentation der FDP mit der Verantwortung gegenüber ihren Wählern halte ich für vorgeschoben, zumal dieser Aspekt gegenüber der Verantwortung für eine Regierungsbildung und somit stabile Verhältnisse in Deutschland und Europa eigentlich zurücktreten sollte.

Regierungskoalitionen sind immer das Ergebnis von Kompromissen.
Kein Beteiligter wird sein Wahl- oder Grundsatzprogramm ohne Anpassungen hin zu einem gemeinsamen Nenner durchbringen können.
Schwarz-gelb-grün hätte allen Beteiligten eine gehörige Portion des Auseinanderzugehens abgefordert.

Das ständige Pochen auf einen imaginären "Wählerwillen" oder die Wünsche des eigenen Klientels sind das Gegenteil von dem, was das vielfältiger gewordene Parteienspektrum in den aktuellen Parlamenten erfordert.

Schade, Herr Lindner, das war enttäuschend.

Wer in Deutschland nicht

Wer in Deutschland nicht imstande ist, eine Koalition zusammenzubringen, obwohl er die größte Partei stellt, der sollte endlich mal persönliche Konsequenzen ziehen.

Neuwahlen ohne Merkel als Kandidatin: Das ist jetzt der einzige Weg für Deutschland.

Ich sehe auch die Probleme und Unwägbarkeiten – aber alles ist besser als diese Stagnation und Unfähigkeit zur konzeptionellen Problembewältigung.

I

Ich kann das State von Herrn

Ich kann das State von Herrn Niedermayer nur unterschreiben.
Mein Kommentar wäre:
Liebe Partein, bitte bei Neuwahlen beachten, dass Ihr dann auch die richtigen Leute/Verhandlungsführer an den Verhandlungstisch bekommt. (Wahl-)Ergebnisorientiert, nicht parteiorientiert.

Ganz großes Kasperle-Theater was da scheinbar abgelaufen ist.
Mir fehlen in allen Parteein, Leute die es können, Leute mit Eiern (gilt auch für die Frauen). Die Farbe spielt für den Inhalt erstmal keine Rolle.
Ich will!, daß keine Partei regiert, sondern nur gewählte Leute, die es können und können müssen.

Kurz zusammengefasst.

Große Anerkennung gebührt Herrn Lindner. Herr Seehofer hat wieder enttäuscht. Neuwahlen, aber ohne Merkel und Altmeier.
Am meisten empören mich die Aussagen einiger Politiker, die gegen Neuwahlen sind, weil der Ausgang so ungewiss ist. Liebe Politiker, ihr hattet euere Gelegenheit, nun ist das Volk wieder dran. Positiver Nebeneffekt, die Politikerverdrossenheit nimmt ab.

Soziale Demokraten

Die Sozialdemokraten bei der SPD sind schon lange tot und begraben. Der Rest emigrierte zur Linken. Die SPD ist neoliberal wie all die anderen Parteien. Daß dies ein Irrweg ist wollen sie aber immer noch nicht einsehen.

Das die SPD gleich nach der

Das die SPD gleich nach der Wahl eine weitere Groko ausschloss, war eigentlich unerhört. Mehr als 20 % der Wähler im Regen stehen lassen, war für viele höchst enttäuschend. Und doch konnte man eine Groko installieren, die alten Parteiköpfe samt Schulz abwählen, der Einzigste von denen , der noch bei Verstand wäre, ist Herr Gabriel.
Also liebe SPD macht was raus, geht in die Mitgliederbefragung, alles andere wäre Betrug am Wähler.

Die FDP hatte wohl gute Gründe für den Abbruch

Desto mehr jetzt auf die FDP eingedroschen wird und gerade die Grünen Zeter und Mordio schreien, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass Lindner und Kubicki wohl gute Gründe für den Abbruch der Sondierungen hatten.

Merkel war den Grünen weit entgegengekommen (etwa beim Familiennachzug oder beim Abschalten von Kohlekraftwerken), die FDP wollte man dagegen mit ein paar Brotkrümeln abspeisen (Soli-Abschafftung bis 2021, wenn überhaupt). Obwohl die Grünen das schlechtere Wahlergebnis hatten, trug das Sondierungpaprier eher ihre Handschrift als die der FDP. Zudem reichten (laut FAZ) Unterhändler der Grünen immer wieder Details aus internen Gesprächen an die Presse weiter, um die FDP schlecht aussehen zu lassen - so baut man kein Vertrauen auf.

Wenn Merkel-Union und Grüne sich mit faulen Kompromissen 4 Jahre lang durchwursteln wollen, ist das ihre Sache. Aber die FDP hätte da nicht mitmachen können, ohne genau die Wähler zu enttäuschen, die sie gerade wieder nach oben gebracht haben.

um 12:04 von schiebaer45

"Neuwahlen sind das richtige"

Welche nennenswerte Veränderungen an den Wahlurnen erwarten Sie denn?

Selbst wenn die SPD einen klaren Linksschwenk mit Bekenntnis zu RRG und diversen linken Forderungen (bedingungsloses Grundeinkommen, Spitzensteuersatz etc.) vornähme, fehlten RRG derzeit über 18% zu einer Regierungsmehrheit.
Das ist nicht zu erwarten, Schwenk hin oder her.

Neuwahlen werden Veränderungen um 2-3% je Partei bringen, aber die Grundkonstellation nicht ändern.

@11:38 von Orfee: Konservative zur AfD abwandern

"Das Ganze wird die AFD enorm verstärken, weil viele Konservativen von dem Titanic der CDU/CSU zu AFD wechseln werden. "

Nich alle Konservativen sind rechtsextrem. Daher wird sich die Wanderung von CDU/CSU zur AfD in Grenzen halten.

Die FDP könnte allerding profitieren.

Nun was will denn der Wähler

Erst wird gemeckert, dass die Partein kaum noch zu unterscheiden sind, nun wird gemeckert weil einer sagt, ich verbiege mich nicht bis zur Unkenntlichkeit.....

Ursächlich für dieses Dilemma was wir haben ist für mich die SPD mit ihrer Verweigerungshaltung. Letzlich war vor der Wahl die Mehrheit der Deutschen für eine GroKo. Nur weil Herr Schulz versagt hat, versucht er dies nun mit der Kampfopposition zu vertuschen und zum Dank darf der Wähler wieder ran.

Man muss sich mal überlegen was Frau Nahles nur Stunden vor dem Ende der Sondierungen im heute-journal gesagt hat (!) "da soll was zusammen gehen, was nicht zusammen passt". Das ist doch unter dem Gesichtspunkt der Verweigerung der SPD an Zynismus nicht zu überbieten. Ich hoffe der Wähler quittiert das Handeln der SPD deutlich und sie bekommt nur noch 10%. Wer dieses Land aus machpolitischen Interessen so nahe an einen Abgrund führt der müsste aus dem Bundestag fliegen.

Mal ein Tipp

Die Minderheitenregierung repräsentiert zu 100% die Wähler.

Dies wollten die so haben.

Ich würde mit Minderheitenregierung regieren, bei Patt, alle drei Monate ein Referendum vom Volk anfordern.

Dies wäre doch perfekt.
Jetzt auf Parteien zu zeigen welche Ihre Wähler verteidigt haben ist doch Kindergarten.

Das Parlament wurde repräsentativ für das Volk aufgebaut, daher gehören diese Gespräche wer wie weit bereit ist seine Wähler zu verraten doch Ad Acta.

D0815

@ BWilaschek, 08:59 Uhr

"Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"

Das hat sie bereits getan. Mir ist jetzt gerade der genaue Zeitpunkt abhanden gekommen, ab das muss so im Herbst 2015 gewesen sein.

@frkiedrich peter, 10.20h

Wo hätte es die FDP in der Hand gehabt, gut zu regieren?
Ich sehe das nicht.
Ein gutes Regieren wäre nur ohne die ideologisch verblendeten Grünen möglich gewesen.

Ich halte Neuwahlen für

Ich halte Neuwahlen für falsch.
Die Politik / die Parteien haben ein klares Votum bekommen bei der Bundestagswahl und dieses gilt es zu respektieren.

Schafft man es nicht eine Mehrheit zusammenzubekommen, muss man eben punktuell Mehrheiten generieren oder es wird eben nicht beschlossen. Endlich mal ein Auftrag an die Parlamentarier und kein gegenseitiges ankuscheln.

Angeblich sind doch alle so lupenreine Demokraten, da dürfte es doch problemlos möglich sein.

um 12:19 von Stein des Anstosses

"Völlig spekulativ, wer bei Neuwahlen jetzt gewinnt oder verliert. Die größten Sorgen hätte ich als Mitglied der CDU.
Meine Prognose ist: Frau Merkel wird das politisch nicht überstehen."

Nun, mit Prognosen hat man derzeit vor allem eine Chance: daneben zu liegen.

Angela Merkel hat allerdings heute erstmalig erlebt, dass ihre Politik des alle Umarmens, Einbindens, Aufsaugens endlich ist.
Was bei der SPD über mehrere Legislaturperioden (mit Unterbrechung) glänzend lief, ist bei den Grünen nun auf eine Grenze gestoßen.
Ungeachtet dessen, dass es die FDP war, die die Flinte ins Korn geworfen hat.

Und nun?
Entweder die pragmatischen Kräfte in der SPD setzen sich gegen den perspektivlosen Schulz durch und nehmen eine GroKo III aus Gründen der Staatsräson in Kauf, oder Angela Merkel muss sich auf das dünne und äußerst ungeliebte Eis einer Minderheitsregierung begeben.

Letzteres halte ich aber für noch unwahrscheinlicher als dass die Genossen doch noch zur Besinnung kommen...

@Didib57 "... Und doch konnte

@Didib57
"... Und doch konnte man eine Groko installieren, die alten Parteiköpfe samt Schulz abwählen, der Einzigste von denen , der noch bei Verstand wäre, ist Herr Gabriel. ..."

Wenn dem wirklich so ist und der Verstand von Herrn Gabriel, nach seinen Darbietungen als Minister und nun im Außenbereich, als einzig normal zu bezeichnen ist, beginne ich mir nun wirklich Sorgen zu machen, weniger um die SPD, aber immer mehr um unser Land.

Ein Vorschlag

Es gibt viele Menschen die der Meinung sind, ohne Merkel geht nichts. Vielleicht sollte sich die CDU mal in den Reihen derer umsehen, die von Merkel weggebissen wurden. So zum Beispiel Friedrich Merz, Roland Koch u.s.w.
Wie gesagt, nur ein Vorschlag.

Neuwahlen

Das die Bündnis-Grünen kein Problem damit haben, sich politisch zu „prostituieren“, hat man schon in der Vergangenheit sattsam gesehen. Jämmerlich, diese Anbiederei um der Macht Willen.
Hoffentlich gibt’s dafür bei Neuwahlen die Quittung!

11:56 von Manfred Korte ..Religion ist das ...

Opium.... so oder ähnlich, der Wähler wird nicht so sehr entmündigt, wie er es selbst zulässt.
Wer sich falsche Schlagworte einflüstern lässt, wer zulässt das die Panik auf dem Stimmzettel die Hand führt, wer sich auf die Verstärkende Wirkung des ständigen Halls und Nachhalls, immer gleicher Schlagworte einlässt und sich schädliche oder gar schändliche Konnotationen nahelegen lässt, wie sehr entmündigt ist denn der und hat der am Ende noch eine Wahl (sprich, ist er noch ein Wähler, oder ein Wahlautomat)?

Warum Neuwahlen?

Zwar ist eine Minderheitsregierung vielleicht sogar noch schwieriger als die "Schwampel", aber bevor man dem Volk offen seine Kompromissunfähigkeit demonstriert, könnte man erst einmal das versuchen.

In der gegenwärtigen Aufstellung der Parteien sehe ich nicht, warum die Wähler anders als im September entscheiden sollten. Falls doch, könnte es eventuell schlimmer werden, denn die nach der Wahl oft gehörte Aussage "wir haben verstanden" war schließlich eine mit Luft gefüllte Sprechblase. Um das ernst zu nehmen, fehlten die personellen Konsequenzen. Die Wähler hätten sich besser gefühlt, wenn die Herren Seehofer und Dobrindt zurückgetreten wären. Auch werden die Wähler sicher die Wankelmütigkeit der FDP "honorieren", Profiteure könnten blaue Rattenfänger sein.

10:17 von schokoschnauzer

"" Um Deutschland herum bewegt sich Europa und die Welt. Und so muss sich auch die Politik aufstellen. Sie braucht Verjüngung und machbare Ziele. Da liegt die FDP genau richtig. (Nach meiner Meinung)""
#
Das sehe ich genau so ,denn auch der Satz von Lindner : Es ist besser nicht zu regieren,als falsch zu regieren.

12:35 von Didib57

Das die SPD gleich nach der Wahl eine weitere Groko ausschloss, war eigentlich unerhört. Mehr als 20 % der Wähler im Regen stehen lassen, war für viele höchst enttäuschend.

Ich sehe das nicht so. Ich habe die AFD gewählt, wohlwissend, daß sie nicht ansatzweise die Chance einer Regierungsteilnahme hat. Sie vertritt meine Meinung, das reicht mir.

@ Positivdenker, 10:22 Uhr

100% Zustimmung zu Ihrem Kommentar!

Auf den Punkt gebracht!

Danke FDP

ich bin der FDP geradezu dankbar dass sie das Sextaner Geschwätz von Herrn Özdemir ersteinmal eingebremst hat.

Wieso Neuwahlen

in anbetracht vom Ergebnis sind doch noch möglichkeiten offen:
-GroKo (will ja keiner)
- CDU/CSU mit Grüne und den Linke haben eine Mehrheit
- SPD FDP Grüne und Linke haben auch eine Mehrheit
Die Linke sollte auch mal verantwortung übernehmen und sich nicht rausstehlen!

Und warum soll die AFD nicht gefragt werden???

Bei Neuwahlen wird sich nichts verändern!!!

Also Frau Merkel und auch Herr Schulz -->Nachsitzen!!!

So hart wird der Wahlkampf schon nicht werden

Die sPD scheidet ja bei den nächsten Wahlen freiwillig aus, denn niemand wird eine Partei wählen, die explizit erklärt nicht regieren zu wollen.
Zitat: "wir haben verstanden"

um 12:35 von telemark

"" Welche nennenswerte Veränderungen an den Wahlurnen erwarten Sie denn?""
#
Ich erwarte neue Gesichter die sich zur Wahl stellen.Bei der CDU und der SPD und überarbeitete Wahlprogramme.Wenn die CDU mit Spahn antritt u. die SPD mit Nahles
dann denke ich wird das Ergebnis ein anderes wie am 24 Sep. sein.

Neuwahlen.....

FDP wieder rauswählen. Die Chincherei darf sich nicht lohnen. Ausserdem braucht die sowieso niemand.

12:35 von Didib57 .. noch vor Tagen hätte...

der Rumpel Neuwahlen, zwar nicht ausgeschlossen, aber für verantwortungslos oder unsinnig gehalten - nun, man kann seine Meinung durchaus ändern.
Die einen hoffen auf die 20%, andere bangen darum, der Wähler könnte durchaus ein Neugierde getriebenes Interessen daran hegen, was sich bewegt (hat) in den Wochen seit der (letzten) Wahl.
Deutschland hat im Gegensatz zur allgemeinen Sichtweise kein so dringliches Problem, dass die Zeit nicht da wäre und es ist auch nicht so verarmt, dass die Kosten nicht zu schultern wären, also das Kind mit dem Bade ausschütten und rann an den Feind, bevor sich eine Koalition der Willigen etwas anderes ausdenkt und Herrn Lindner zum Kanzler wählt.

Kanzlerin ohne Kleider

Manchmal braucht es den kleinen Jungen in Form der FDP um allen bewusst zu machen, dass der Kaiser schon lange ohne Kleider dasteht. Keine Vision keine Linie keine Grenzen, reiner Machterhalt ist es, wofür Merkel in der Innenpolitik steht und das ist ärmlich. Genauso wie ihre Politik nach Meinungsumfragen.

In der Außenpolitik konnte Merkel mit dem geliehenen Ornat der deutschen wirtschaftlichen Stärke und mit offenem Geldbeutel glänzen. Doch ihre Innenpolitik war nur darauf ausgerichtet sich diesen Glanz zu erhalten. Für die Bürger schien nur das billigste noch tragbar oder wie soll man es sich erklären, dass Schulen und Straßen verfallen, während hunderte von Milliarden in Bürgschaften und Sicherungssysteme zugunsten unser südeuropäischen Nachbarn flossen und fließen.

Der FDP gebührt Dank, dass Sie dies erkannt und ausgesprochen hat. Diese Erkenntnis wird auch noch so viel Spin nicht vor dem Bürger verbergen können.

Sagen wir es mal so:

Ob die Altparteien nun noch ein, zwei oder auch drei Legislaturperioden so weiterwurschteln oder auch nicht, letztendlich holt uns ALLE doch unsere Demographie ein!

Und aufgrund gewisser Vergesslichkeiten gewisser Kleinigkeiten ist die Haltbarkeitsdauer gewisser Altparteien halt nur noch als sehr begrenzt zu betrachten!

Selbst schuld!

Die wesentlich besser informierten Leser wissen schon was ich hiermit aussagen möchte!

@ telemark

"Neuwahlen werden Veränderungen um 2-3% je Partei bringen, aber die Grundkonstellation nicht ändern."

Das befürchte ich auch, es sei denn, dass nach dem Statement der SPD, nicht an einer GroKo Teil zu nehmen, diese dann Stimmen als Mehrheitsbeschaffer, zu eben einer GroKo, verlieren würden und diese Stimmen dann doch zu FDP oder Grünen wandern könnten und der Reigen begänne von Neuem. Aus den nun abgebrochenen Verhandlungen kennt man sich nun ja bestens und kann zeigen, wo etwas geht, oder aus Revanchegründen eben auch, dass es nicht geht. Andernfalls würde nach Neuwahlen mit ähnlichem Ausgang, keiner der Kombattantnen sich mehr blamieren wollen und die Sache wieder verhuntzen, da traute sich dann wohl keiner mehr an sein Rückkrat zu denken und wir hätten dann endgültig, ohne größere Zugeständnisse der Parteien, diese Jamaikachose am Bein, oder?

@telemark

"Neuwahlen werden Veränderungen um 2-3% je Partei bringen, aber die Grundkonstellation nicht ändern."

Da irren Sie aber gewaltig.
CDU/CSU steht vor Personalfrage, weil weder die SPD noch die FDP mit Merkel regieren möchten.
Bei CSU sieht es ja noch schlimmer aus.

Personal und Richtungskampf steht bei der CDU/CSU davor und wenn das nicht geregelt ist, kann eigentlich mit dieser Partei niemand koalieren.

CDU/CSU erwarten massive Verluste bei den nächsten Wahlen.
Die Gewinner sind alle Anderen aber vorallem FDP und AFD, die die Wähler von CDU/CSU bekommen.

Wenn doch eine Groko

Dann ausschließlich OHNE MERKEL.

An Didib57, Die SPD hat die richtige Entscheidung getroffen

Die soziale Ungerechtigkeit für ca. 16 Millionen Deutsche zu beenden kann nur mit den Linken durchgeführt werden. Von den westlichen EU Staaten Nord- und Mitteleuropa hat D. die schlechteste Benotung bei der Bekämpfung der Altersarmut und Armut insgesamt. Vor allem die Linken plädieren für eine Übernahme des Rentensystems aus Österreich, 10 Jahre erfolgreiche Bekämpfung der Armut die Bestätigung. Nur möglich weil jeder Bewohner, auch Beamte, Millionäre, Politiker u.a. in die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung einzahlen müssen. S. Quelle: "In Sachen Rente steht es zwischen Österreich und Deutschland 4 : 0." Beispiel, die Durchschnittliche Neurenten der Frauen in Ö. beträgt 1 220 Euro im Monat, in D. lediglich 590 Euro. Beschämend für D. denn ähnlich sieht es in Norwegen, Dänemark, Niederlande, Schweiz, Finnland u.a. Staaten gegenüber D aus. Vor allem die Reichen zahlen für die Armen eine garantierte ausreichende Rente, heute noch in D. undenkbar durch die verfehlte Politik.

Respekt für die FDP

Alle Achtung, da hat sich tatsächlich die FDP an ihr Programm und ihre Wahlversprechen gehalten und ihre Wähler ernst genommen. Das hätte ich nicht gedacht und ich muss wohl mein Bild der FDP überdenken. Die FDP hat der Demokratie und Deutschland einen Dienst erwiesen indem sie diese unsägliche Beliebigkeitsregierung verhindert hat, danke dafür!
Wer die anschließenden Statements der CDU/CSU mit Merkel und Seehofer gesehen hat, der weiß, was ich meine. So viel gelogen wie von Merkel und Seehofer wird sonst höchstens auf Beerdigungen. Die hätten um jeden Preis irgendwie regiert und ihre Wähler an jeder Ecke verraten und verkauft.
Jetzt sollen sie mal über Minderheitsregierung nachdenken, das wäre gut für den Parlamentarismus und würde zu mehr offenen Diskussionen und Transparenz führen.

Am 20. November 2017 um 10:17 von Wolfes74

" ... ja viele und genau das ist das Ziel der FDP und auch der CDU/CSU. "

So wäre der Ausgang ideal was Sie schreiben.
Leider ist ein Schönheitsfehler dabei, Sie vergessen das die CSU ja laut Angaben so gut wie umgefallen ist und eine Verbeugung vor den Grünen machen wollte.
Das werden die Wähler in Bayern nicht gut finden, und andere auch nicht.

Gruß

blecheimer, 09:55

||Ich habe die Zahlen nicht mehr so ganz gegenwärtig, aber es waren so um 61 Millionen Bundesbürger wahlberechtig.
Bei 75% lag die Wahlbeteiligung.
Parteien, die knapp 10% der Stimmen bekamen hatten also ~450.000 Wähler.||

Sie haben sich um den Faktor 10 verrechnet.
10% von 46,9 Millionen Wählern (76,2% Wahlbeteiligung) sind ca. 4,7 Millionen Wähler, nicht ~450 000.

@Rumpelstielz

...und wie bitte soll ich die Leute die noch in DE wohnen und hier ihren Lebensmittelpkt.haben sonst betiteln?
In DE wohnt nun mal das deutsche Volk,genau wie in PL das polnische in RU das russische und in FR das französische wohnt.
Und was soll da mit irgendwelchen Schuldkomplex???
Ich verstehe ihren Kommentar zu diesem Thema nicht wirklich

Verantwortungsbewusst statt opportunistisch.

FDP-Parteichef Christian Lindner hat völlig richtig entschieden.
Nicht zu regieren ist definitiv verantwortungsvoller dem Wähler gegenüber als falsch zu regieren - und vor allem frei von Opportunismus.

Ich habe die FDP als Korrektiv zu einer CDU gewählt, die unter Merkels zielloser Migrationspolitik mehr Wähler verloren hat als je zuvor.
Mit einem frischen CDU-Kanzlerkandidaten jenseits von Merkels Einfluss wird das Ergebnis von Neuwahlen mitnichten so ausfallen wie beim letzten Mal:
Die CDU wird mit einem dann hoffentlich wieder erkennbaren konservativen Programm die an die unsägliche AfD verlorenen Protestwähler zurückgewinnen.
Die FDP profitiert wahrscheinlich von ihrer heutigen konsequenten Haltung, während die Grünen wohl einige Wähler verlieren werden, die in fundamentalistischen Weltverbesserungsattitüden zurecht keine Regierungsverantwortung erkennen können.

Klebt Merkel hingegen weiter an der Macht, wird es eng.

Na, noch ein wenig früh - aber ich hoffe das beste ...

Es wird sich sogar sehr viel bewegen

Es wird sich sehr viel bewegen, zum einen ist stark zu bezweifeln, ob Merkel wieder antritt und selbst wenn, entfällt der Kanzlerbonus und wird ersetzt durch den Malus der gescheiterten Sondierungsgespräche.

Mit oder ohne Merkel wird es sehr holprig für die CDU und auch die CSU steht vor dem Umbruch. Meiner Meinung nach wird es ganz bitter für die Union kommen.

Die SPD wird sich inhaltlich ganz neu aufstellen können, da Sie nicht mehr Regierungspartei ist. Die AfD agiert aus dem Parlament heraus, was Ihr zusätzliche Möglichkeiten eröffnet, z.B. in Form von Gesetzesinitiativen. Auch die Linke dürfte mit zunehmender Polarisierung gewinnen.

Das alles sind starke Veränderungen und Positionsverschiebungen und dann soll sich kaum etwas am Wählervotum ändern.

Träumen Sie weiter!

Diese Lindner-fdp ist ein

Diese Lindner-fdp ist ein Abklatsch und schwaches Zerrbild der einstigen aufrechten Liberalen, die noch Freiheit und Klientelpolitik unterscheiden konnten und wollten... Und sie muss sich vorwerfen lassen, in afd-Gewässern zu fischen, koste es, was es wolle. Ich habe jedenfalls die letzte Achtung vor dieser Truppe verloren.

Wie war das noch, man hatte sich geeinigt,...

den Schutz der Bienen (und anderer Fluginsekten betreffend), diese Einigung sollte man auf jeden Fall konservieren und bei jeder Nachfolgenden Koalitionsverhandlung ganz oben auf die Agenda setzen und fortschreiben, damit zumindest das nicht vergessen wird. Mit lebenswichtigem soll man keinen Schindluder treiben.

von Didib57 Das die SPD gleich nach der

20% ist ein klares Signal...aber vergessen sie nicht das 80% das ganz anders sehen. Ich jedenfalls werde, als alter SPD Wähler u. Metaler, nie wieder SPD wählen sollte diese sich in eine Groko reindrängen lassen.
Zumal die Wählerschaft genau so Krank gewählt hat wie sie Autos kauft, diese beschwert sich über Mängel und kauft weiter beim Mängelverursacher, "bis auf die Beanstandungen war es ja nicht sooo schlimm". Der Fehler liegt beim Volk das diesen Riesigen Wasserkopf (709 Abgeordnete) keine Ordentliche Mehrheit verschaft hat.

re orfee

"Das Ganze wird die AFD enorm verstärken, weil viele Konservativen von dem Titanic der CDU/CSU zu AFD wechseln werden."

Was sollen Konservative denn von der AfD erwarten? Die letzten Wochen haben doch gezeigt, dass sie höchstens eine Regierungsbildung verhindern kann.

@12:46 von Barbarossa2

Guter Vorschlag

re schiebae45

"Ich erwarte neue Gesichter die sich zur Wahl stellen.Bei der CDU und der SPD und überarbeitete Wahlprogramme."

Binnen weniger Wochen?

Wohl kaum.

Der liebe Horst war's sicher nicht

auch wenn er sich taktisch geziert hat, wie immer, wäre er mit einem Formelkompromiss zu haben gewesen.

Auch die FDP hat das Scheiten nur verkündet, denn Ursache des Scheiterns ist es ohne Vision und nur mit dem Machtversprechen stark divergierende politische Ausrichtungen unter einen geflickten und mit Tesafilm zusammengehaltenen Koalitionshut bringen zu wollen. Im Grunde lag das Scheitern schon in der Wiege, nicht umsonst war der Gedanke an ein Jamaika Bündnis die unbeliebteste mögliche Koalition noch vor der Wahl.

Skywalker, 10:14

||@kommentator_02:
"Dazu scheint die große Mehrheit der Wahlberechtigten aber zu faul zu sein.
Oder unfähig, längere Texte zu verstehen."

Skywalker:
"Stimmt zwar, es gibt aber auch viele die die Zeit nicht haben. (Ich auch)."||

Angesichts der Tatsache, dass Sie die Zeit finden hier nicht gerade selten zu kommentieren, ist das doch Quatsch.

||Dummerweise ist die Mehrheit leider (zumindest meine subjektive Meinung) auch nicht in der Lage objektiv und differenziert zu Entscheiden und geht Blendern und Lügen auf den Leim. Aber das ist halt so und gehört zur Demokratie.||

Nein, das gehört nicht zur Demokratie, sondern ist u.A. der miesen Bildungspolitik und der staatlich geförderten marktradikalen Raffgiermentalität geschuldet.
Echte Demokratie bedarf der Bevölkerung als Souverän - also darf der Souverän weder faul noch doof sein, und er muss sich die Zeit nehmen, die Ziele der zu Wählenden kennenzulernen.

Es droht ein harter Wahlkampf ?

Jetzt kann jeder jedem alles in die Schuhe schieben und kurz gesagt ist das alles nur blamabel ! Diese Art der Politik ist keine Politik sondern einfach nur Nichtkönnen auf Knochen der Wähler bzw. des Volkes ausgeführt. Die sollen sich allesamt schämen denn bei Neuwahlen geht das völlig anders aus und leider nur in eine Richtung.

Sondierungsgespräche

Ich glaube dass was sich da abspielt nennt man RABULISTIK

„[…] ein geschwätziger und dabey ränkvoller Sachwalter, welcher den Sinn des Gesetzes nach seinem Vortheile zu drehen weiß; ein Zungendrescher. Daher die Rabulisterey, ränkvolle Geschwätzigkeit. Es ist aus dem mittlern Lat. rabulare, viel leeres Geschrey vor Gericht machen, welches wieder von dem Lat. Rabula, ein Zungendrescher, Rabulist, abstammet. […]“
– J. C. Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart 1798

guten Tag

20.11.17-Kommentar zur Jamaika-Koalitionsverhandlung – Hans Bend

Alles sehr schön - nur welcher Partei trauen sie zu, diese Probleme wirklich anzugehen? Ich sehe außer den Linken keine.

Jameika passè

O.k., die SPD hat kein Mandat für eine neue GroKo. Wie wär´s denn mit Schwarz-Rot-Grün? Das würde vielleicht die Gesellschaft in D besser abbilden als mit dem bekannten "Wein in neuen Schläuchen". Ausserdem könnte sich dann Kubicki sich mehr um seine Hemden kümmern...

@11:42 Sisyphos3

Für Sie ist der Familiennachzug eine Existenzfrage unserer Nation? Welchen alternativen Fakten sind Sie denn da aufgesessen? Es geht um humanitären Schutz in der Größenordnung von 150.000-200.000 Menschen, es geht um deren Schutz und deren Recht auf Familie, auch für die, die dann in einigen Jahren in ihre Heimat zurückkehren. Wo sind bloß die Werte und Grundhaltungen bei vielen geblieben?

Hauptverlierer Merkel und CDU

In Falle von Neuwahlen kann Merkel nicht als Kazlerkandidatin auftreten, da es ihr nicht gelungen ist, die betroffenen Parteien einer möglichen Jamaikakoalition unter einen Hut zu bringen. Und das hat nach meiner Vermutung erdrutschartige Verluste für die CDU zur Folge, was die Chancen für rot-rot-grün steigern wird. Vorraussetzung hierzu ist aber eine Rückbesinnung der SPD auf ihre sozial-demokratischen Wurzeln, sowie ein Bruch mit der Agenda 2010. Und dann muß die SPD im Wahlkampf alles geben, denn dieser Wahlkampf wird, Gott sei dank, der härteste, den die BRD je erlebt hat.

Am 20. November 2017 um 10:14 von Skywalker

Man hat immer Zeit für das, was einem wirklich wichtig ist. Wenn Sie hier schreiben, haben Sie doch auch Zeit.

Na das nenne ich wahre Demokratie!

Wenn bei Wahlen nicht das passende Ergebnis herauskommt, lässt man so lange neu wählen, bis das Ergebnis den (noch) führenden Politikern ins Konzept passt.

Respekt Herr Lindner

Respekt Herr Lindner, vor Ihnen und der FDP.
Sie haben Selbstbewusstsein gezeigt und sich nicht von den Grünen Radikalideologen vorführen lassen. Das man jetzt auf die FDP einprügelt ist ebenso symptomatisch wie unsinnig.
Am besten eine Minderheitenregierung ohne die Grünen und Frau Merkel. Das wäre dann mal wirklich etwas neues in diesem Land.
Und gelebte Demokratie.
Blos keine Neuauflage der GroKo, das wäre das Ende.

@dummschaetzer - " Posten, Diestwagen und Macht krumm macht"

Dienstwagen haben sie alle eh schon; die FDP hat sich verkalkuliert.

Wen schlagen Sie denn als Kanzlerkandidat/in der CDU bei Neuwahlen vor?
Merkel hat wenigstens international großes Ansehen.

Martin Schulz müsste sich in einer neuen Wahlkampagne mit einer packenden Vision für die EU (Pläne dafür gibt es genug, und das weiß er schließlich am besten) mit Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft hervortun; das ginge Hand in Hand mit einem eindeutigen Bekenntnis zum Klimaschutz als Verantwortung jeder einzelnen Regierung weltweit.
Ohne EU würde Europa wieder ein kopfloser Haufen von Nabelschau-Haltern, und ohne Klimaschutz ist sowieso alles andere nur zielloses Geschwafel.
Die Wirtschafts-/Finanzeliten haben sich diesen Gemeinschaftszielen unterzuordnen - schließlich sind sie nur Hilfsmittel für funktionierende Gesellschaften.

Bei dieser Vorlage müsste die CDU auch aus der Bräsigkeit herauskommen - und wir hätten einen Wahlkampf mit Alternativen.

An Karl Klammer, Auch ich wäre für Neuwahlen um die

soziale Gerechtigkeit endlich in D. in Gang zu bringen. Die Politiker der CDU/CSU haben in den vergangenen 12 Jahren den Graben zwischen arm und reich weiter vertieft. Diese Politiker wollen den alten Trott weiter fortsetzen, eindeutig zu erkennen. Sie haben nichts von unseren westlichen Nachbarstaaten, Schweiz, Österreich, Niederlande, Dänemark, Norwegen u.a. gelernt. In all diesen Ländern wurde die Armut erfolgreich zum Teil bekämpft, weil dort jeder Rentner, jeder Arbeitslose, Geringverdiener u.a. weit mehr Geld zum Leben erhalten als wie bei uns. Nur die Linken im Bundestag wollen sofort eine Veränderung in D., zu Recht damit ca. 16 Millionen Menschen endlich menschlicher leben können. Siehe z.B. Quelle: "Rentensystem in Österreich: 40 Prozent mehr Rente als in Deutschland." Begründet in Quelle: "in Sachen Rente steht es zwischen Österreich und Deutschland 4 : 0." Beispiel: Durchschnittliche mon. Nettorente bei Frauen in Ö. 1 220 Euro, in D. lediglich 590 Euro Rente. USW.

Am 20. November 2017 um 13:02 von Frank von Bröckel

" Sagen wir es mal so:

Ob die Altparteien nun noch ein, zwei oder auch drei Legislaturperioden so weiterwurschteln oder auch nicht, letztendlich holt uns ALLE doch unsere Demographie ein!

Und aufgrund gewisser Vergesslichkeiten gewisser Kleinigkeiten ist die Haltbarkeitsdauer gewisser Altparteien halt nur noch als sehr begrenzt zu betrachten!

Selbst schuld!

Die wesentlich besser informierten Leser wissen schon was ich hiermit aussagen möchte! "

Ich verstehe das schon, aber mit Demographie hat das nicht so viel zu tun.
Sondern die Fehler der Vergangenheit werden in knapp einer Generation sehr deutlich sichtbar werden, dann kommt nicht nur das große Erwachen bei den Parteien.
Aber vorher gehen uns wohl noch die Mittel aus ;-).
Die FDP hat das schon richtig erkannt und wollte gegensteuern, das ging aber weder mit der CDU unter Merkel und mit den Grünen überhaupt nicht.

Gruß

Politik fürs Deutsche Volk .....

Seit der Wahl alles schon vergessen was den Bürgern in Deutschland stinkt ..80 % wollen weder Familiennachzug ,mehr Flüchtlinge , Fahrverbote ,noch abschalten der Kohlekraftwerke sondern Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich Rentner leben 40 % am Existenzminimum Kinder 40 % unter der Armutsgrenze .....und Keinen Politiker oder Journalisten jukt das ? wo sind endlich die benötigten 2 Millionen bezahlbare Wohnungen macht nun nochmal weiter so Den Deutschen geht es ja sooo gut , dann hat die AFD 50 % ........und um Stuttgart rum jeden morgen bis zu 80 KM stau und keine Sau kümmert das seit jahren....

Neuwahlen !

Herr Lindner- wie auch immer- aber er zeigt Charakter,
wenn die SPD jetzt vor der Union einknickt , dann ist die Glaubwürdigkeit komplett im Eimer und dann gibt es im Fall des Falles eventuell beim nächstenmal nur noch 15%. Würde Sie danach auch nie wieder wählen!

Gott sei Dank kein Jamaika!

Ich habe es schon fast nicht mehr zu hoffen gewagt, dass Jamaika scheitert. Der FDP sei Dank - und das sage ich als Sozialdemokrat!
Es gibt nun keine Milliarden verschlingende "Konsens-um-jeden-Preis-Koalition", und das ist eine gute Nachricht.Die einzige Lösung ist meiner Überzeugung nach eine schwarz-rote Koalition, die Position von Martin Schulz und der Parteiführung, Opposition um jeden Preis zu machen,ist nicht

Neuwahlen sind nicht nötig

Die gewählten haben alle die Aufgabe eine Regierung zu bilden mit fortschrittlichen Themen/Strategie, die die Zukunft unseres Landes sichern muß. Eine Strategie habe ich bis dato noch nicht erklärt bekommen, stattdessen doktert man an Einzelthemen.
Hinzu erklärt die SPD ihr Thema "Arbeitsverweigerung". Arbeitsverweigerung wird normalerweise mit Entlassung geahndet.
Was machen nun die ca. 200 SPD Mitarbeiter im Bundestag - nur Geld kassieren für nichts?!
Ich hoffe, daß Herr Steinmeier nun den Parteien die Levithen liest und eine Strategie einfordert.

Respekt

Ich bin kein Anhänger der FDP - dennoch halte ich Christian Lindner für einen klugen Kopf mit Rückgrat. Ich kann mir gut vorstellen, wie er sich in den Sondierungsgesprächen gefühlt hat...

Es wird Neuwahlen geben

Es wird zu Neuwahlen kommen. Entgegen der Meinungen in den Medien wird die FDP nicht Unterstützung verlieren, sondern Wähler hinzugewinnen. Es ist gut möglich, dass die Partei durch diese Haltung die man da gezeigt hat gestern auf 15% + X kommt. Es gab sowieso schon beim letzten Mal einige Wähler die mit der AfD sympathisierten und die FDP wählten und diese Zahl wird sich bei einer Neuwahl noch vergrößern. Ich kenne zudem viele Menschen die der AfD ihre Stimme gegeben haben und dies bereuen. Diejenigen die also glauben, die AfD würde von Neuwahlen profitieren, werden sich noch wundern am Wahlabend nach den Neuwahlen. Die Grünen werden auch Probleme bekommen, gut möglich, dass sie dann aus dem Bundestag fliegen. Auch die SPD wird weiter abrutschen, weil sie am Wahlabend einen unterirdischen Eindruck machte und sich aus jeder Verantwortung ohne irgendwelche Gespräche entzogen hat. Letztlich wird es bei einer Neuwahl vor allem um Personen gehen und da ist Schulz Merkel klar unterlegen.

Chance für SPD und Linke

So ungut die Lage ist, birgt sie doch auch Chancen. Die Menschen im Land haben genug von der Selbstbeweihräucherung der seit Jahren angestammten "hohen Politik", der Unfähigkeit, Kritik anzunehmen, der Fixierung auf "die Wirtschaft" und "die Märkte".
Neuwahlen könnten der SPD und Linke viele Stimmen bringen, könnten Abtrünnige wieder ins Boot holen und ehemalige Protestwähler an sich binden- vorausgesetzt, sie vertreten ein Programm, das sich deutlich vom bisherigen "Weiter-so" unterscheidet und den Fokus wieder mehr auf die Menschen, statt auf die Wirtschaft legt.
Ein frommer Wunsch, doch es passieren in diesen Tagen viele Dinge, die keiner geglaubt hätte. Es ist gut, dass es nicht zu Jamaika kam, denn das wäre nur ein Gewürge geworden. Außerdem wären die Grünen dadurch noch weiter nach rechts gerückt. Ich hoffe, dass alles wieder ins Lot kommt!

Die Linke wird Stimmen verlieren

Das sagen die Umfragen und der Streit in der Fraktion tut sein Übriges. Da werden einige Abgeordnete ihren sicheren Job einbüßen.

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