Kommentare

Neuwahlen ?

Man hat das Gefühl, die Parteien scheuen eine Minderheitsregierung wie der Teufel das Weihwasser.
Das wäre endlich mal mehr Demokratie

Verantwortungslos.

Das Verhalten der FDP ist verantwortungslos. Deutschland und Europa haben verloren.

Der einzige Grund...

warum sie alle so bestürzt schauen ist, weil sie nun um ihren Posten fürchten müssen. Das Wohl Deutschlands kommt doch erst ganz am Ende der Prioritäten.
Im Grunde hat Lindner doch recht wenn er nicht gegen seine Überzeugung handeln will.
Ich persönlich bin für Neuwahlen, da jetzt die Bevölkerung gesehen hat, welche Pappenheimer an der Macht bleiben wollen.

Unsichere Zeiten

Ich sehe den Abbruch der Sondierungen mit gemischten Gefühlen.

Einerseits fand ich - als FDP-Wähler - Jamaika als Idee durchaus spannend. Ein Dreierbündnis wäre mal ein neuer Ansatz gewesen, und es gibt ja Schnittmengen zwischen Union, Liberalen und zumindest den Realo-Grünen. Andererseits kam ich, desto länger das Hick-Hack der Gespräche und öffentlichen Sticheleien dauerte, immer mehr zu dem Eindruck, dass hier vielleicht doch etwas zusammengezwungen werden sollte, was nicht zusammenpasst. Und allein die Beschwörung, man müsse unbedingt Jamaika hinkriegen, weil sonst Neuwahlen anstünden und womöglich die AfD noch stärker würde, erschien mir kein guter Grund für Kompromisse um jeden Preis.

Hat die FDP verantwortungslos oder prinzipientreu gehandelt? Aus meiner Sicht letzteres. Wie die Mehrheit der Wähler das sieht, bleibt abzuwarten, ist aber gar nicht das Wichtigste - wie Lindner sagte, nicht regieren ist besser als schlecht regieren.

Jedenfalls stehen uns unsichere Zeiten bevor.

Ein Guter Tag für Deutschland...

und die Künftigen Generationen!
Diese Regierung hatte unserem Land Innenpolitisch und Aussenpolitisch völlig zerstört!

Jetzt müssen schnell Neuwahlen her und dann eine stabiele Regierung ohne Merkel gewählt, die unser Land voran bringt und die Zerstörungen, die unsere Vorgängerregierungen angerichtet haben!

Erleichtert!

Ich bin maßlos erleichtert. Meine Partei- und Republikchefin hat in den letzten Jahren schon soviel versemmelt, wenigstens ist das Vorhaben gescheitert, die Partei(en) an die Macht zu bringen, die ich gerade nicht gewählt habe.

Ziemlich einseitig - man kann es auch anders sehen:

nur zum Beispiel,
- dass Seehofer nicht zurückgewichen ist und Positionen der CSU nur um des lieben Friedens und einiger Poaten in der Regierung geopfert hat.
- dass Lindner einer der wenigen deutschen Politiker in den letzten Jahren ist, der zu seinem Wort steht und nicht bei nächstbester Gelegenheit umfällt.
- könnte noch weiter fortgesetzt werden, Platz reicht aber nicht.

Liebe Redaktion der TS,
es ist NICHT der Untergang des Abendlandes, wenn es in Deutschland keine wackelige auf dürftigen Kompromissen aufgebaute Jamaika-Regierung geben wird.

Der größte Verlierer sind die AFD Wähler

Noch jubeln die Wutbürger welche den Parteien eine auswischen wollten.
Einen Grund dieses bei Neuwahlen zu machen gibt es wohl jetzt nicht mehr
und die Ausrede ich bin kein Rechter :-)

Einzig die FDP

scheint ihre Wahlversprechen nicht vergessen zu haben. Springt nun die Linke in die Bresche? Ich kann es mir nicht vorstellen, zu starr ist ihre Haltung.

Alternative zur Alternative

Hätte nicht gedacht dass ich einmal FDP als wählbar betrachten würde.
Sie hat erkannt das die Wortspielchen nur um Ministerposten zu erhalten nicht der Wille der Wähler ist. Danke für die Standfestigkeit. Auch das die SPD sich nicht mehr unter Merkels Joch zwingen lässt sehe ich als sehr
positiv an. Es gibt also doch wieder eine Alternative zur AFD.

Traurig

ist und bleibt mein Eindruck bei den Sondierungen . Wenn alle Politiker an das Wohl des Volkes denken würden und nicht an ihr eigenes Parteienwohl hätte das Jamaika-Projekt stattfinden können.
Für mich ist es ein Armutszeugnis, dass viele Parteien dieses Bündnis gar nicht eingehen wollten. Nur direkt ablehnen geht ja nicht aufgrund der irritierten Wählerschaft...
Wann können alle Parteien sich mal um i h r Wahlvolk kümmern und hinsehen, w a r u m gekränkten Parteien die Wähler davonlaufen?
Liebe Abgeordnete aller Parteien : ihr habt alle einen Auftrag - wenigstens eine Legislaturperiode unser Land regieren !
Unser Land braucht dringend ein Umdenken in Richtung Klimaschutz - die Zeit drängt.

Nur Verlierer? Nein!

Die deutschen Steuerzahler sind davor bewahrt worden, Opfer der Political Correktness und der Gutmenschen zu werden, die schon bei den Sondierungsgesprächen äußerst großzügig Geschenke an ihre Klientel verteilen wollten.

Schwarz-Rot-Grün ohne CSU?

Warum wird eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen nicht in Erwägung gezogen?
Die hätten mehr inhaltliche Schnittmengen als die Jamaika-Parteien und im Gegensatz zu diesen sogar eine stabile Mehrheit in Bundestag UND Bundesrat.

Was nun?

Jetzt ist das Problem da. Die FDP ist ausgestiegen. Es hat sich gezeigt, wie schwierig es war, Kompromisse zu finden. Die Grünen hatten sich starr auf Ihren Familiennachtzug fixiert, wollten nicht abrücken; Seehofer mit seiner Aufnahmegrenze, die FDP wollte die Abschaffung des Soli in der Legislaturperiode. Nicht geschafft. Eins ist klar: Den Grünen geht das Regieren vorbei, was sie sich so gern gewünscht haben, aber letztlich war es der Knackpunkt mit der Einwanderungspolitik, die ihr das vermiesen. Damit dürfte diese Chance wohl dahin sein - zu hoch gepokert. Seehofer wird nun auch belämmert dastehen, denn bei Neuwahlen wird er wohl nicht mehr vorn stehen. Was ist wohl mit der SPD?Die wird von Neuwahlen, die sie wieder in die Opposition schicken würden, nicht profitieren, vor allem nicht mit dem alten Personal. Schulz wird die Massen nicht begeistern können. Im Gegenteil: Denn jetzt muss die SPD erklären, warum sie sich nicht der Verantwortung stellt, dafür Neuwahlen riskiert.

Gut für Deutschland

Das ist das beste was Deutschland passieren konnte.
Ich hoffe auf Neuwahlen und das die Grünen Geschichte werden.

FDP als Verlierer ?

Hätte nie gedacht das ich einmal einer Meinung mit der FDP wäre!
Sehe sie nicht als Verlierer sondern als die die nicht um jeden Preis nur Regieren wollen. Anders als die Grünen die mit ihren 9% so taten als wären sie die Verhandlungsführer!

FDP hat richtig entschieden

Diese Mauschelei von angeblich verantwortlichen Politikern konnte man nicht mehr ertragen .Warum muss eine Regierung immer die Mehrheit haben ,der Einfluss von Nichtregierungsparteien erscheint mir demokratischer . Damit kann auch eine Minderheit seinen demokratischen Einfluss geltend machen .Der Versuch zur Minderheitsregierung sollte machbar sein .

Egal, was man der FDP nun

Egal, was man der FDP nun vorwirft, sie hätte von Anfang an auf scheitern gespielt. Die ganze Konstruktion dieser Jamaika-Regierung bestand doch aus einem einzigen Verbiegen bis zum Bruchmoment jeder der Parteien. Bei aller Spekulation über das Wie und Warum dieser FDP-Entscheidung, ich finde, dass da alle Parteien bei einer gelungenen Jamaika-Einigung sich bei Ihrer Basis nicht mehr hätten sehen lassen können, was in all den Parteien zu Spannungen, bis zum Zerreißen und dauernden Beißreflexen untereinander geführt hätte. Doch bleibt die Frage, was passiert jetzt, wo die Mehrheitsverhältnisse auch nach Neuwahlen sich angeblich nicht groß ändern sollen? Vielleicht wären diese Mehrheitsverhältnisse am Ende doch anders, nach dem der Wähler dieses ganze Theater mit angesehen hat. Auch das SPD Statement nach Neuwahlen nicht in eine große Koalition zu gehen, könnte den Wahlausgang beeinflussen und doch andere Mehrheiten hervorbringen. Andernseits, bleibt die SPD bei ihrer Aussage?

Ausgleichende Gerechtigkeit

Ausgleichende Gerechtigkeit dass nicht nur Merkels Politik die Gesellschaft und Politik spaltet, sondern auch die weltfremde und nicht mehrheitsfähige Politik der Grünen!
Irgendwie blöd, dass man das eigene Versagen nun nicht der AfD anlasten kann....

Sehr gut ! Die FDP hat sich

Sehr gut !

Die FDP hat sich meine Stimme redlich verdient, ich bin nicht enttäuscht !

Nun grüne und SPD Verweigerer bestrafen, dann CDU und FDP mit 51%.

Langfristig besser

Besser für uns ist ein Scheitern dieser
Gespräche auf die Einigung des kleinsten gemeinsamen Nenners.
Das ist keine Zukunft für die Veränderungen die anstehen.
Das heißt aber auch Neuwahlen mit einer/n andere/n Spitzenkandidatin/en der Unionsparteien.

Hochachtung!

Meine absolute Hochachtung für Lindner!

Wenigstens einer hat das Rückgrat, die richtige Entscheidung in dieser festgefahrenen Situation zu treffen.

Mann kann nicht zusammenführen, was nicht zusammenpasst.

Neuwahlen sind die einzig vernünftige Konsequenz.

Ach so, und natürlich der Rücktritt von Frau Merkel, deren unverantwortliches und eigenmächtiges Handeln in der Flüchtlingspolitik erst zu diesem Wahlergebnis und dieser Situation geführt hat.

Zufrieden

Ich bin kein Fan der FDP, doch hat Lindner mit diesem Schritt Rückrat gezeigt. Das letzte was Deutschland braucht ist wieder eine Chaos Koalition mit der CDU/CSU am langen Hebel welche lieber aussitzt als zu handeln. Zudem die CSU viel zu viel Bundesverantwortung will für eine Partei welche im großteil Deutschlands faktisch keinen einzigen Wähler hat. Ich erinner nur an die aus einer Neiddebatte entstehenden Autobahnmaut.

Der wahrlich einzige Wehmutstropfen scheint das Erstarken des Rechtspopulismus dadurch zu sein. Doch wer weiß, evtl schafft die SPD ja vor Neuwahlen zu sozialer Politik zurückzukehren. Und wenn sie weiter eine große Koalition ausschließt sehe ich da sogar gute Chancen.

An alle jene welche in unserer Parteienlandschaft einen ‚linksgrün versifften Einheitsbrei‘ vermuten sei aufgezeigt:
Wäre dies so ein Einheitsbrei, so wäre die gesamte Sondierung nach wenigen Minuten durch gewesen.

Viele Verlierer ... das ist nicht ausgemacht ...

Es ist eine Frage des damit Umgehens. Das Management ist für dieses mal gescheitert, nicht an den Themen, sondern an den falschen Themen und am miteinander umgehen.
Deutschland braucht keine Betonköpfe - es braucht eine Flexibilisierung im Land und keine verkrampftes Festzurren aller möglichen Enden.
Wir brauchen eine "jüngere Politik" und eine glaubwürdige Perspektive für ein "Altern in Würde".

Ein richtiger Schritt der FDP

Wer hat sich bis zur Unkenntlichkeit verbogen. Das waren die Grünen, die unbedingt mit in die Regierung wollten. Cem Özdemir war wild auf einen Ministersessel. Guter Verdienst, beste Altersvorsorge! Diese schwarz gefleckten Grünen sollten für 4 Jahre ausgeschlossen bleiben. Die FDP hat von Anfang an gesagt, dass sie ihre Ziele verwirklicht sehen wollen. Unterbuttern wollen sie sich nicht noch einmal. Da waren sie weg vom Fenster und die Geldbörse ohne Diäten leer.

Jamaika Koalition

um Merkel an der Macht zu halten, Nein Danke. Die FDP hat Gottseidenk erkannt, dass man nicht um jeden Preis regieren muss. Die Gruenen wollten, was es nicht gibt: 80% fuer 8%. Man kann der FDP dankbar sein, dass sie nicht nochmals Steigbuegelhalter fuer eine Kanzlerin wurde, die letzendlich mit ihren emotionalen Alleingaengen unberechenbar ist. Die SPD musste dies auch mit dem eigenen Abstieg bezahlen.

In diese Bredouille hat Deutschland ganz allein Merkel gebracht. Die Polarisierung ist Merkels Verdienst.

Frau Merkel sollte abtreten, Neuwahlen und alles wird gut. Jede Koalition ohne die Merkel ist denkbar.

Das Furchtgerede um sog. Rechtspopulisten ist unlauter wie das Gehabe um die Alternativlosigkeit einer Merkel Regierung.

Nun ja, mir sind Neuwahlen

Nun ja, mir sind Neuwahlen auch lieber, als diese bunte Koalition.
Schuld an solchen Wahlergebnissen, die solche Konstellationen notwendig machen, sind die Politiker aber selbst.
Da wird jahrelang an den Menschen vorbei regiert, um der Wirtschaft und deren globaler Ausbreitung zu gefallen, und dann wundert man sich das viele das Vertrauen in die Politik verloren haben, und nach anderen Moeglichkeiten ausschau halten.

Ich habe diese Sondierungen verfolgt und auch einmal in die Programme der Parteien geschaut.
Alle haben IHRE guten Ideen, aber auch alle sagen klar wer die Ideen zu bezahlen hat. Egal ist dabei schon das Thema. Ist es der Nachzug von Familienangehoerigen, oder der Ausstieg aus der Kohle. Ist es die Aufstockung des Wehretates fuer die Neugruendung der EU Armee. Viele Projekte. Wo aber sind die Projekte fuer die Menschen in unserem Land. Bildung, bezahlbarer Wohnraum, ein Lohn von dem man leben kann... usw. Nichts!

Doch noch eine Koalition aus CDU und SPD?

Schau mer mal, was Herr Steinmeier eventuell zu seinen Genossen/innen sagt...
Dass die FDP die Sondierungsgespräche scheitern lässt, hat mich überrascht: ist das standhaft oder eher kompromissunfähig? Ich glaube eher, die FDP hat eine Chance verspielt; mein Bauchgefühl sagt mir, dass viele, die die FDP gewählt haben, bei Neuwahlen - sofern sie kommen - anders wählen werden ("Leihstimmen" zurück zur CDU oder Grüne?).
Und was wird mit der CSU in Bayern? Ich denke durch ihre unnachgiebige Haltung bzgl. der Flüchtlingsthematik wird sie wieder starker in Bayern ...
Und die SPD? Sie kann nun nicht mehr sagen "auf keinen Fall eine GroKo mit uns", das würde nun keiner verstehen.
Aber wie sagt man so in Bayern: "schau mer mal, dann seh mer schon" ... Servus miteinand!

Halte ein Kohle-Ausstieg,

Halte ein Kohle-Ausstieg, nach dem Amerikanischen Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen leider für eher schädlich für Europa. Ich sehe natürlich die Notwendigkeit für eine Klima-Wende, glaube aber nicht das die energieintensiven Industrien in Deutschland bereit sind auch den Kilowattpreis dafür zu tragen (was denkt ihr dazu?), und sehe eine Abwanderung an Arbeitsplätzen in Länder mit günstigeren Strompreisen was wiederum Munition für rechte Populisten geben würde. Korrigiert mich, wenn ihr denkt das ich falsch liege.

Aus meiner Sicht das Beste

Aus meiner Sicht das Beste was passieren konnte . Die FDP hat gezeigt das sie sich nicht noch mal verheizen lässt von Frau Merkel, und wir haben einen Einblick bekommen was die Parteien ,wohl wirklich, planen mit Merkel und CO nämlich nur weitere vier Jahre Stillstand in allen Bereichen. Keine Kohlereduzierung ,mehr Steuern, keine Soli- Abschaffung noch mehr Flüchtlinge usw.
Mein Vorschlag, wird aber ich weis es leider nicht angenommen, Neuwahlen mit anderen Kandidaten, ohne Merkel, Seehofer, Schultz und Özdemir.
Mal sehen was daraus wird.

Halte ein Kohle-Ausstieg,

Halte ein Kohle-Ausstieg, nach dem Amerikanischen Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen leider für eher schädlich für Europa. Ich sehe natürlich die Notwendigkeit für eine Klima-Wende, glaube aber nicht das die energieintensiven Industrien in Deutschland bereit sind auch den Kilowattpreis dafür zu tragen (was denkt ihr dazu?), und sehe eine Abwanderung an Arbeitsplätzen in Länder mit günstigeren Strompreisen was wiederum Munition für rechte Populisten geben würde. Korrigiert mich, wenn ihr denkt das ich falsch liege.

Ich wuerde mich freuen, wenn

Ich wuerde mich freuen, wenn die Aera Merkel endlich vorrueber ist. Aber was haben wir noch fuer Politiker, die es meistern koennten.
Sorry, aber mir faellt keiner ein!

Kleinstparteien

Da haben sich gerade die kleinsten Parteien nämlich die CSU und die FDP groß aufgespielt. Ich hoffe das wenn es zu Neuwahlen kommen sollte diese Bremser abgestraft werden. Jameika war von vorneherein ein Experiment mit kurzer Haltbarkeitsdauer. Es ist eben schwierig vier Parteien die alle in verschiedene Richtungen ziehen zusammenzuhalten. Was kommt als nächstes, vielleicht doch eine Minderheitenregierung, das wäre doch mal was neues.

Interessanter Bericht

Die FDP bricht die Verhandlungen ab, und sie berichten was die CDU, CSU, Grünen sogar die SPD und die AFD für Verlierer sind.
Nur die FDP bleibt außen vor. Dabei scheinen mir die doch die Wurzel allen Übels zu sein.

Mein Vorschlag wäre gewesen

Vielleicht hätte man sich ja einmal fragen sollen, wieso die AfD soviele Stimmen bekommen hat und nach Analyse der Antworten entsprechend handeln sollen.

Aus für Jamaika:Viele Verlierer.....

Ja,es ist so,den potentiellen Jamaika-Parteien drohen im Falle von Neuwahlen Stimmenverluste.Und das,obwohl sie inhaltlich nicht so weit auseinander liegen.Alle sind mehr oder weniger neoliberal,alle wollen aufrüsten,zwei Prozent vom BIP,alle halten an den Arbeitsmarktreformen fest,keiner von denen hat was gegen Privatisierungen.
Da ist wohl etwas gescheitert,aber mehr an persönlichem,atmosphärischem.

Merkel wurde abgewählt ...

... wäre gut für Deutschland und Europa wenn sie es doch endlich einsehen würde.
Ob nun die "Rechtspopulisten" davon profitieren das die "Linkspopulisten" in der Opposition bleiben wollen oder die "Ökopopulisten" das ganze Land in eine Ökobude umbauen wollen, bleibt abzuwarten.
Der Wählerauftrag lautet eigentlich: CDU ohne Merkel mit SPD ohne Gabriel + FDP oder AfD.

Die einzige richtige Entscheidung der FDP

Dieses Bündnis hätte meiner Meinung nach niemals gehalten, zu unterschiedlich sind die Standpunkte. Der Begriff "Jamaika" verschwindet nun hoffentlich aus der Öffentlichkeit. Wenn man Informationen hinter "vorgehaltener Hand" glauben darf, war es vor allem Trittin, der immer wieder alles , was erreicht worden war, infrage stellte. Und Lindner hat wohl nicht ganz Unrecht, wenn er einer "Weiter-so-Taktik" mit kleinen Abstrichen von Merkel nicht folgen wollte.

Der FDP den schwarzen Peter zu geben ist etwas billig ...

Der Tenor der Berichterstattung scheint mir sehr einseitig zu Lasten der FDP und zu Gunsten der Grünen, die mit vollkommen irrealen Vorstellungen operiert haben und am Ende immer noch in der "Gutmensch Wolke" schwebten. Die FDP hat klare Vorstellungen zur Immigration ins Spiel gebracht und sich letztlich als wahrer der politischen Mitte manifestiert . Im übrigen hat der Bundestag über 700 Abgeordnetete , mit denen wird man doch regieren können (wenn der unsinnige Fraktionszwang fällt) .

Neuwahlen?

Was soll man denn wählen, wenn keine Partei mehr wählbar ist? Au, au, au!

Politikverdrossenheit??

Muss man sich nach diesem "Ergebnis" noch wundern?

Viele Verlierer

Vor allem haben diese Parteien wieder einmal gezeigt, das ihnen Macht am wichtigsten ist. Und das Volk ist der grösste Verlierer. Wenn es sein muss wird eben solange geschachert, bis es passt. Das ist aber nicht der Wille des Volkes. Und wenn Frau Merkel jetzt mit einer nichr handlungsfähigen Minderheitsregierung weiter herrschen will, zeigt sie damit nur eins: der Wille des Volkes ist ihr egal. Und das sich die Opposition vielleicht mit der Regierung verständigt und die Entscheidungen dann nicht blockiert, kann es auch nicht sein. Dann brauchen wir keine Wahlen mehr, dann haben wir schon fast eine Autokratie. Frau Merkel sagt an, alle abderen haben zu zustimmen. Es kann also nur Neuwahlen geben .

Der Name ist Programm...

Der Begriff "Jamaika" ist schon unpassend.
Es geht hier nicht um ein Happening, sondern darum einen Staat mit Rang in der Welt zu regieren und seinen Menschen Sicherheit zu geben.
In den letzten Wochen wurde mehr als deutlich, dass einige Politiker sich dieser Verantwortung nicht bewusst sind.

Konsequent sind jetzt Neuwahlen, um nicht noch mehr Vertrauen zu verspielen.

Jamaika am Ende

Danke FDP, endlich ist das Schmierentheater zu Ende. Die Dankesrede von Seehofer ist auch ein Abgesang auf Merkel. Die angeblichen Kompromisse von Seiten der Grünen sind bei genauer Betrachtung nie welche gewesen. Hoffentlich verschwindet diese Partei bei den kommenden Neuwahlen aus dem Parlament.

Tja

Ich verstehe den Tweet von Herrn Lindner nicht...

wir habe die Gespräche abgebrochen weil wir für einen Wandel und eine neue Zukunft stehen...

Ich wüsste zu gerne warum eine Partei die für Wirtschaft ohne Rücksicht auf soziale Folgen steht unbedingt einen radikalen Wandel möchte in einem Land in dem Wirtschaft ohne Rücksicht auf soziale Folgen praktiziert wird...

Was soll denn noch geändert werden?

Das Wochenende verbieten?

Die FDP hat sich mit Sicherheit verzockt...

Eine Neuwahl wäre aber auch keine Lösung...
denn sollte es überhaupt eine nennenswerte Verschiebung der Stimmverteilung geben, dann wohl eher von den 4 Streithähnen hin zur AFD... damit wäre in Punkto Bildung einer stabilem Regierung Niemandem geholfen.

Aber vielleicht bekommen wir dann ja eine Regenbogen-Koalition minus Blau
dafür mit Schwarz... denn anders wäre sonst keine Mehrheit möglich.

Andererseits, ist der Abbruch gut für die Grünen, sie waren schon wieder drauf und dran sich zu verkaufen

Viele Verlierer

Tja Frau Merkel, es kann keine Regierung gegen Sie gebildet werden, ab mit Ihnen eben auch nicht.

Endlich

Ich mag weder Lindner noch die FDP, aber das war konsequent und richtig. Egal ob spontan oder geplant.

Der Klimaschutz braucht Handlungsfähigkeit!

Der Klimawandel wartet nicht, bis sich eine neue Bundesregierung so weit eingerichtet hat, um dagegen tätig zu werden. Mit dem Abschmelzen der Gletscher steigt der Meeresspiegel, mit dem Auftauen der Permafrostböden der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren!

Ich möchte daran erinnern, dass Ende März 2017 "bis zur Bildung einer neuen Regierung" bereits der Entwurf für ein neues Gebäudeenergiegesetz (GEG) gescheitert ist.

Es muss doch ein Verfahren geben, dass die Parteien CDU, CSU, Grüne und auch SPD - die geschäftsführende Bundesumweltministerin war ja bei COP23 in Bonn noch sehr präsent - den Konsenspunkten zum Klimaschutz
folgend mit den gewählten Bundestagsabgeordneten ein neues GEG verabschieden. Damit würden diese Parten nicht nur Verantwortungsbewusstsein, sondern auch Handlungsfähigkeit der Demokratie beweisen. Und das brauchen wir vor dem Start in die nächsten Wahlen, denn es gibt auch Gegner unserer Demokratie.

Endlich kommt Leben in die

Endlich kommt Leben in die Bude - möchte man sagen ! Und der FDP sei an dieser Stelle dafür gedankt, daß sie der Langeweile ein Ende gemacht hat und damit auch den Kompromissen, an deren bösen Folgen dann wieder keine Partei schuldig ist und die den Steuerzahler belasten. Es war doch absehbar, daß es zu keiner gemeinsamen Richtung kommen würde - oder kennen die Verhandler ihre eigenen Parteiprogramme nicht ? Aufgrund dieser Programme sind sie doch schließlich vom Bürger gewählt worden ! Mit einer Minderheiten-Regierung werden wir hoffentlich wieder richtige Debatten im Bundestag erleben. Da können unsere Parlamentarier beweisen, daß ein besseres Argument auch gewinnt. Das wäre natürlich anstrengend und erfordert auch Sachverstand und die gelegentliche Anwesenheit im Bundestag. Wenn eben das nicht gewünscht wird, müssen - wenn auch teuer - Neuwahlen her !

Neuwahlen sind nicht das Heilmittel..

..so lange alle im Bundestag vertretenen Parteien sich ihrer Verantwortung, Deutschland politisch zu führen und gestalten, nachkommen. Dazu gehört auch die Einbindung der SPD, welche bei der Wahl angetreten war, Deutschland (mit)zu regieren. Diesen Auftrag hat sie nun wahrzumachen und sich kommenden Verhandlungen mit allen Parteien zu stellen.
Neuwahlen sind nicht erforderlich, so lange nicht alle Optionen ehrlich ausgeschöpft wurden.

Gott sei Dank

Was Wir brauchen ist eine Koalition die sich nicht gegenseitig ausbremst, wäre Jamaika Realität geworden, hätte Deutschland nur eine 4 Jährige Politische Lähmung erlebt mehr nicht. Ohnehin fühlen sich die schon ""länger hier Lebenden"" nicht mehr oder nur Teilweise vertreten, Ergo kann sich die Parteienwelt das Gejammer sparen und sich endlich mal ernsthafte Gedanken darüber machen was alles in den letzten 20 Jahren verbockt wurde. Das Leben in diesem Land muss auch bezahlbar bleiben, diesen Zenit haben Wir meiner Meinung nach schon überschritten. Das Wahlergebnis spiegelt die Unzufriedenheit doch recht gut wieder.

Die FDP hätte wohl gerne

Die FDP hätte wohl gerne gehabt, das Grüne und CSU die Verhandlungen platzen lassen, hat aber nicht geklappt.

Hoffentlich gibt es nun bald Neuwahlen, und hoffentlich haben die Wähler der Grünen verstanden, das sie mit den Grünen eine uneingeschränkte Einwanderung wählen die keiner will.
Hoffentlich haben die SPD-Wähler verstanden, das sie damit die Opposition wählen.
Ich wüßte nun wirklich gerne, woran es wirklich gescheitert ist und wer wirklich daran schuld war. Nur das werden wir leider nicht erfahren.

Ich wünsche mir

eine Minderheitenkoalition ohne die FDP, dann muss für jede Merheit eine andere Fraktion mit ins Boot geholt werden.

Und das steht für eine Politik des aufeineander Eingehens.

Merkel muss weg!

Angela Merkel ist eine Politikerin ohne Plan. Ihre angebliche Stärke war in all denn Jahren nur der Schwäche der Anderen und dem deutschen Geldsäckel geschuldet. Politisch hat Merkel niemals eine Vision, eine Idee entwickelt. Jetzt ist sie krachend gescheitert und hat ihrer Partei schwer geschadet, weil sie zum Machterhalt eine Koaliton zwischen Feuer und Wasser wollte. Das die Ziele der Grünen in der Einwanderungsfrage auf keinen Fall die Mehrheit der Wähler von CDU ,CSU und FDP sein können, war jedem Stammtischpolitiker klar. Frau Merkel und ihrer Entourage aber offenbar nicht. Hätte Merkel sofort eine Minderheitsreg. mit der FDP gebildet, hätte sie mit klugen Vorhaben die anderen Parteien vor sich hertreiben können. Die hätten dann immer als Verweigerer dagestanden. Vertan diese Chance! Das die TS wie seit langem auch hier Seehofer als Verlierer hinstellt, halte ich für falsch. Verlierer wäre er mit einer Zuwanderungsidee a la Grün gewesen. Söders Rolle ist nur: Er will an die Macht

Neuwahlen?

Wenn jemand den Weg nicht mitgehen kann muss er es lassen, es kann niemand dazu gezwungen werden. Jedoch muss man damit rechnen das bei Neuwahlen a die Reaktion sich nachteilig auswirken kann und b das alles beim alten bleibt. Was dann? Wenn man den Worten der Grünen Glauben schenken kann, scheint es nur ein hinhalten gewesen zu sein. Wenn der Schuss nicht nach hinten losgeht.

Vom ersten Tag der Sondierung

an gab es Sticheleien zwischen den Grünen und der FDP. Trittin ging noch darüber hinaus. Die Wahlprogramme der beiden Parteien haben außer bei der Überwachung kaum eine Schnittmenge. Ein Großteil der Presse hat versucht Jamaika herbei zu kommentieren.

Man hat es versucht; Neuwahlen keine Katastrophe

Wenn man sondiert, kann man auch scheitern - das war doch von Anfang an auch eine Option. So gesehen: Man hat es wenigstens versucht.
.
Darüber hinaus bin ich gar nicht mal so sicher, ob Neuwahlen wirklich die Rechtspopulisten nochmal erstarken lassen würden. Sollte Merkel eventuell nicht mehr antreten wollen, so würde die AfD ihre Essenz als "Anti-Merkel-Partei" verlieren.

Merkel ist gescheitert

Merkel ist gescheitert, das ist das einzige was ich heute Morgen für mich mitgenommen habe. Es kann doch nicht sein das Parteien mit 8 Prozent, meinen alles zu bestimmen zu müssen. Man braucht sich auch nichts vor zumachen, das in vier Jahren nicht andere Probleme mit dazukommen. Und was dann auch wieder mit endlose Debatten ohne Ergebnis. Von dem her bin ich der FDP dankbar das sie den Strich gezogen hat. Es wären nur wieder die Kernpunkte vertagt worden, die ja auch die Zukunft von Deutschland massiv eingeschnitten hätten.
Genau so mit dem Ausstieg aus der Kohle. Merkel würde es nur wieder machen wie mit der Kernenergie. Von heute auf morgen alles abschalten, ohne zu sagen wie es gehen soll. Und gerade die Grünen verhindern dann auch alles was mit Wind und Wasser zu tun hat.
Auch bei andere Wirtschaftliche Themen kriegen wie trotz Überschuss nichts mehr auf die Reihe. Und zahlen kann es eh nur der, wo sich noch in einigermaßen sicherem Arbeitsverhältnissen befindet. Beschämend

Gewinner

Ich find's ganz schön.

Grüne komromissbereit oder unnachgiebig?

"Ihr Verhandlungsteam um Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckhardt hatten die Sondierungen mit großer Ernsthaftigkeit geführt, sie waren mehrfach an Schmerzgrenzen gegangen."

"Auch wenn CSU und Grüne in den Gesprächen nicht weniger unnachgiebig gewesen sein dürften als die Liberalen."

Also waren die Grünen jetzt unnachgiebig oder nicht? Was denn nun? Der Artikel ist mir eh allgemein zu negativ emotional aufgeladen, wenn da z.B. von Scherbenhaufen die Rede ist.

Die Verhandlungen sind gescheitert, na und? Sollen Schwarz/gelb halt mal ne Minderheitsregierung probieren und für ihre Ideen bei der Opposition werben. Dann hätten wir mal wieder Diskurs, anstatt nur diesen ewigen Kindergarten "Regierung ist für alles, Opposition ist gegen alles, und die Mehrheit gewinnt"

Jetzt schreien wieder viele

Jetzt schreien wieder viele in den ("sozialen" (?)) Medien, über die Reaktion der FDP - gerade "wundert" sich Stegner im MoMa. Andersherum hätten alle (auch Stegner) wieder von den machtverliebten Mehrheitsbeschaffern gesprochen...

Sorry, aber wer ernsthaft

Sorry, aber wer ernsthaft dachte, das funktioniert, ist mMn ein Traumtänzer.
CSU (die Partei mit "rechts von uns darf kein Platz für eine weitere Partei sein") und Grüne (die mit "kein Mensch ist illegal") sind schon immer diametral entgegengesetzte Parteien im "normalen" Spektrum gewesen.

Und dann noch CDU und FDP dazu... wie sollte es denn da möglich gewesen sein, überhaupt eine gemeinsame politische Basis zu finden, auf der man eine handlungsfähige Regierung gründen könnte?

FDP, gut gemacht!

Die FDP hat nach langer Durststrecke das Vertrauen ihrer Wähler zurückgewonnen und dies will sie auf keinen Fall gefährden. Ein Einknicken der FDP, bei wichtigen Themen, wäre ihr endgültiges Aus gewesen. Ich verneige mich vor dieser Ehrlichkeit dem Wähler gegenüber.

SPD in der Bredouille? Mitnichten.

Die SPD hat alles richtig gemacht, als sie einer erneuten GroKo eine Absage erteilt hat. Sie wäre andernfalls untergegangen. Und einen Schwenk in dieser Frage würden ihr die eigenen Wähler nicht verzeihen. Das wäre eine erneute Selbstkastration.

Im übrigen ist es doch lächerlich, es ausgerechnet den Sozialdemokraten anzulasten, wenn es jetzt zu keiner handlungsfähigen Regierung kommt. Es waren die Sondierer, die geprahlt haben, sie seien so tolle Politiker, dass sie allemal eine Koalition hinbekommen. Jetzt sollen sie auch die Scherben aufkehren.

Sehr schön. Die FDP hat

Sehr schön.
Die FDP hat gezeigt das sie keine faulen Kompromisse eingehen.

Statt Postengeschacher, lieber Prinzipientreue.

Damit ist sie die einzige der 4 Parteien, die hier gewonnen hat.

Bei der FDP bekommt man unter Lindner zumindest im Kern, was man gewählt hat.

Die anderen 3 Parteien passen ihr Wahlprogramm nachträglich an, je nachdem, was die Pöstchen verlangen.

Eine Ära geht zu ende

und ein Neuanfang ist möglich. Ein "weiter so" ist hoffentlich bald Geschichte. Jeder weiss, dass wir eine weltweite Neuausrichtung brauchen und es geht um weit mehr als kurzsichtige politische Entscheidungen. Globale Gestaltungsfreiheit dürfen wir nicht weiter den Profiteuren überlassen. Wir haben nur diese eine Welt und eine gemeinsame Verantwortung dafür. Die Mehrheit der Menschen steht für Frieden und eine saubere Umwelt. Es bleibt nur zu hoffen, dass bei Neuwahlen nicht weiter die rechte Ecke gestärkt wird, die alles nur noch verheerender macht und eine Wiederholung der Geschichte einleiten will.

Verlierer sind die Wähler - Richtungskompetenz für das Volk!

Wo man hinschaut/-hört, ist Partei- oder Personenbashing im Gange. Es werden Verantwortliche für das Scheitern der Jamaika-Sondierungen gesucht.
Und ich habe das Gefühl, dass die bereits sich in Regierungsämtern Wähnenden mehr über entgangene Ämter enttäuscht sind als über das Scheitern der Verhandlungen als solches.

Ist aber unser Verfahren der politischen Meinungs/-Regierungsbildung nicht überarbeitungswürdig? Bei unklarem Wahlergebnis wird in Koalitionsverhandlungen geschachert und das eigene Wahlprogramm/Wahlversprechen "angepasst". Das kostet jedes Mal viel Zeit, Geld und Wählerfrust. Ich möchte mir nicht ausmalen, wenn in dieser Situation etwas passiert, wo wir eine wache und konzentrierte Regierung benötigen - keine geschäftsführende.

Die Wähler sollten selbst direkt über die politische Richtung abstimmen - und die Gewählten dies "nur" ausführen.
Sind regelmäßige Volksabstimmungen und lebenslange Berufspolitiker (anstelle von Parteienwahlen ohne Einlöseversprechen) die Lösung?

Neuwahlen?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Wahlergebnis einer Neuwahl sich heute nicht wesentlich vom momentanen Ergebnis unterscheiden würde. Ich würde sogar darauf wetten, dass keine andere mehrheitsfähige Konstellation zustande kommt.
Einzige Ausnahme: Sofortige gravierende personelle Veränderungen bei mehreren Parteien.

Jetzt weiß man wieder, warum

Jetzt weiß man wieder, warum es gar nicht so schlecht war, dass die fdp im letzten Bundestag nicht vertreten war. Ich hoffe, sie wird auch im nächsten Bundestag nicht wieder dabei sein. Diese schlingernde Mischung aus versnobter Klientelpartei (kubicki klagt über fehlende frische Hemden... Unsäglich...) und afd-light hat nichts mehr mit früheren aufrechten Liberalen gemeinsam, dass braucht niemand. Das ahnt wahrscheinlich auch die fdp selber, weshalb sie vor allem eines braucht: Aufmerksamkeit, koste es, was es wolle.

Wenn die Aussage der Grünen

Wenn die Aussage der Grünen stimmt und CDU-CSU bei dem Famieliennachzug nachgeben wollten, ist es gut, dass die Verhandlungen geplatzt sind.

Hoffentlich fallen die Grünen bei der nächsten Wahl unter 5%. Weder die Wirtschaftspolitik noch die Zuwanderungspolitik sind unserem Land zuträglich.

Vorhersehbar

Alle Sondierungsparteien standen vor dem gleichen Problem: Statt wie bisher nur hohle Schlagworte ("Freier Bürger", "Obergrenze" "Klimawandel", "Was für die Bildung tun") von sich zu geben, mussten sie plötzlich die Themen konkret machen und Konzepte und Finanzierungen entwickeln. Das lag insbesondere der FDP und der CSU gar nicht. Ihre konzeptlose Ideologie wurde entlarvt.

Die Verhandlungen zeigen leider dramatisch, wie genial der Rückzug der SPD in die Opposition war: Bisher machte sie die wesentliche Regierungsarbeit, die CDU bastelte z.B. nur ein paar sinnlose Sicherheits-Gesetze, weil zu deren Durchführung weder ausreichend Geld, Polizisten oder Richter vorhanden sind. Schon konkrete Maßnahmen z.B. gegen die Steuerhinterziehung konnte sie nicht bieten.
Oder kann sich jemand an sonstige bedeutende politische Reden, Gesetze oder politische Vorhaben von Frau Merkel erinnern?

Verloren haben aber auch die Wähler, die solche hohlen unfähigen Sprücheklopfer gewählt haben!

Ähh, na ja.....

...die FDP hätte nie wieder in den Bundestag einziehen dürfen. Hoffentlich haben die CDU/CSU-Anhänger gelernt, das Leihstimmen sich nicht lohnen, zumindest bei der FDP!

FDP mit Rückgrat

Alle Politiker und auch viele Journalisten fangen erneut an, einseitig auf die FDP einzuschlagen, ganz wie 2009 - 2013. Dabei hat die FDP nun wirkliche Standfestigkeit bewiesen. In einer Jamaika Koalition wäre sie thematisch untergegangen.

Zudem: Wenn die Koalition zustande gekommen wäre, hätte es auch FDP-Bashing gegeben ("wollen wieder nur regieren, nichts gelernt, Dienstwagen, ....."). Vielleicht liegen die Probleme ja doch auch bei den anderen

FDP-Bashing - dabei sind alle schuld

Jetzt werfen die gleichen Kommentatoren, die der FDP ansonsten Prinzipienlosigkeit unterstellen und behaupten, die Liberalen würden für ein paar Dienstwagen alles mitmachen, der FDP Verantwortungslosigkeit vor. Manchen Leuten kann man es eben nicht recht machen.

Die Wahrheit ist, dass wohl alle ein Stück weit schuld sind am Scheitern der Gespräche. Die Union ist den Grünen in strittigen Fragen weiter entgegengekommen als der FDP, weil man darauf vertraute, die FDP werde schon brav alles schlucken. Und auch von manchem Politiker auf grüner Seite wurden die Verhandlungen eher torpediert als gefördert (Tritten mit seinem Bild-Interview beispielsweise).

Jetzt allein die FDP zum Sündenbock zu machen ist Unsinn.

re zuschauer49

"Ich bin maßlos erleichtert. Meine Partei- und Republikchefin hat in den letzten Jahren schon soviel versemmelt, wenigstens ist das Vorhaben gescheitert, die Partei(en) an die Macht zu bringen, die ich gerade nicht gewählt habe."

Ein ziemlich einfältiges Bekenntnis. Sie werden als CDU-Wähler immer mit Koalitionspartei(en) leben müssen, die Sie nicht gewählt haben.

Ich bin froh!

Gott sei dank ist die reine Mitte Regierungsbildung gescheitert.
Für uns 90% wäre es eine sehr teure Regierung geworden. Ich möchte Demokratie, Sozialstaat und keine Kriecher vor dem US-Imperium.

Verlierer ?!

... ist es wirklich überraschend ? Nein
Das, was mit Sondierungsgespräche beschrieben wurde, waren doch in Wirklichkeit Koalitionsverhandlungen!
Gescheitert sind die Parteien doch schon bei der Bundestagswahl. Hat denn wirklich jemand geglaubt, dass es ein Bündnis dieser 4 Parteien geben wird, erst recht mit der FDP? Die SPD hat recht, wenn sie nicht wieder in eine GroKo geht, denn genau diese ist abgewählt worden. Ich bin der Meinung, dass die Früchte der Regierungsjahre nun geerntet werden müssen. Die Regierung von Fr. Merkel, bei allem Respekt auch vor der Leistung sollte eine Minderheitenregierung machen, so schwer dies auch sein mag. Sie und die CDU/CSU müssen spüren, dass sie eine Politik gegen die Menschen und für die Konzerne in Deutschland gemacht haben! Sie hat die Chance dies zu korrigieren und die SPD hat die Chance sich wieder als Soziale Partei aufzustellen und nicht als Trittbrett für den Neo-

re ichbinauch

"Ich hoffe auf Neuwahlen und das die Grünen Geschichte werden."

Genau letzteres wird nicht passieren.

Die FDP

hat auf voller Linie versagt. Sie hat diese Zustimmung nicht mehr verdient. Als ehemaliger Wähler dieser Partei bei früheren Wahlen schäme ich mich.

Staatsmann

Herr Lindner, Sie sind ein Staatsmann

Hut ab FDP!

Hut ab FDP! Höchster Respekt an die FDP, die ihrem Wahlprogramm und ihren Wählern treu geblieben ist. Das ist nun für viele nur schwer verdaubar. Das ist aber auch kein Wunder, schließlich ist man es gar nicht gewohnt, dass eine Partei nach der Wahl immer noch das macht, was sie vorher gesagt hat. Daran müssen sich die Wähler und vor allem die anderen Parteien und deren Akteure erst mal gewöhnen, was bei vor allem letzteren sichtlich schwer fällt.

Insgeheim wird sich die CSU dennoch in Fäustchen lachen, dass sie es vorerst vermeiden konnte, mit den Grünen in eine Koalition eintreten zu müssen - und das ganz ohne direktes eigenes Zutun. Nun kann man sich staatstragend inszenieren und die Verantwortung für das Scheitern auf die FDP abwälzen.

Und Merkel? Sie merkt immer noch nichts und freut sich weiterhin auf ihre vierte Kanzlerschaft - ohne Worte!

Hoffentlich gibt es schnellstmöglich Neuwahlen und hoffentlich wissen die Wähler die Standhaftigkeit/Ehrlichkeit der FDP zu schätzen.

Es ist nicht zusammen gekommen....

....was nicht zusammen gehoert.

Da hilft auch das Schreckgespenst AFD nichts mehr.

Neuwahlen.... bringen vermutlich nicht viel.

Merkel sollte sich nach anderen Koalitionsmoeglichkeiten umschauen.

Schwarz-Gelb mit Duldung durch blau ginge.
Da spielt wohl auch die CSU mit...

Schwarz-Gruen mit Duldung durch Knallrot Zahlenmaessig auch.
Aber da meckert die CSU....

Ideologische Unterschiede ?
Haben keine Bedeutung fuer die Dame.
Sie ist beliebig....

So beliebig, das wohl noch weitere CDUler zyr AFD wechseln

Diesen gordischen Knoten wird man nur durchhauen koennen, wenn man Merkel aus dem Amt bringt vor Neuwahlen....
Und ersetzt durch einen echten CDUler.

Vielleicht ganz gut so

Es ist vielleicht ganz gut so, dass die Sondierungen abgebrochen wurden. Ein Horst Seehofer, der in Kürze abgeschossen wird, sollte seine Ideen in den Verhandlungen nicht mehr unterbringen dürfen. Die sollten vom Nachfolger kommen. Die Grünen haben sich m.E. zu weit verbogen, nur um an die Regierung zu kommen, wenngleich ich auch die Katrin Göring-Eckhardt in einer nicht all zu fernen Zukunft als Kanzlerin sehe. Das Potenzial hat sie jedenfalls. Und die FDP hat bewiesen, dass sie "Eier hat". Sie wollte nicht um jeden Preis regieren. Gut so, Herr Lindner... auch ein Kandidat für die Zukunft.
Sehr fair fand ich Frau Göring-Eckhart, wie sie Angela Merkel gelobt hat. Das ließ die Kanzlerin mal in einem anderen Bild erscheinen als in dem, wie sie hier immer dargestellt wird. Einem realistischen und nicht einem vermutenden bzw. unterstellenden. Diese Leute haben jetzt 4 Wochen zusammengearbeitet und sich kennengelernt.
Neuwahlen ? Grüne -, CDU +/-, CSU -, FDP +, AFD -

Nun mal halblang

Bislang war die FDP ein rotes Tuch für mich, doch diese Entscheidung nötigt mir Respekt ab. Daß jetzt alle auf diese Partei eindreschen, ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Das so vorhergeplant zu haben, ist doch nicht verwerflich. Das heißt doch nur, daß die FDP ihre Ziele nicht prinzipienlos der puren Machterlangung geopfert hat - anders als Merkel. Die hat genau deshalb zugelassen, daß der grüne Schwanz letzendlich mit dem schwarzen Dackel wackeln konnte.
Daß bei der SPD jetzt ausgerechnet diejenigen vorpreschen, welche die Wähler eher von der SPD fernhalten, ist bezeichnend. Ich bspw. habe die SPD trotz Schulz gewählt, gerade weil ich die GroKo wollte, eine stabile Regierung in heraufziehenden schwierigen Zeiten. Von Neuwahlen wird die SPD vermtl. nicht profitieren, das kategorische Nein daher unverständlich.
Kramp-Karrenbauer hätte im Saarland den Machtverlust in Kauf genommen und ist vom Wähler belohnt worden. Wie wär's denn mit ihr als neue Kanzlerin?

Es ist mir völlig

Es ist mir völlig unverständlich, wie die Tagesschau in der Parallelmeldung schreiben kann: Das fdp-bashing habe Konjunktur. Die fdp ist mir recht scharf zu kritisieren, sie hat sich entschieden, einen Kurs zwischen Klientelpartei und afd-light zu fahren; an einem so marginalen Thema wie dem sog. Soli (ein typisches Thema der Besser- und Bestverdienenden) Sondierungsgespräche platzen zu lassen, zeugt von verantwortungsloser Selbstbespiegelung. Das werden hoffentlich viele WählerInnen erkennen.

Reine Spekulation

"Die Furcht vor dem Erstarken des Rechtspopulismus geht um... Niemals zuvor in ihren drei Kanzlerschaften musste Angela Merkel so um ihre Macht kämpfen. Das Scheitern des vier Parteien-Polit-Experiments ist auch ihr Scheitern. Ihre Autorität schwindet, in der CDU ist sie nach dem schlechten Wahlergebnis nicht mehr unumstritten. Nach dem Aus für Jamaika dürfte die Diskussion um ihre Person zunehmen. "

Sehr geehrte Redaktion TS. Sie führen in o.a. Sätzen mehr Spekulation als sonst was. Das ist in meinen Augen Bildzeitungsniveau. Ich erwarte von öffentlich rechtlichen Medien eine gewisse journalistische Meldedisziplin - keine unausgegorenen Spekulationen. Das sollten Sie dem Spiegel überlassen! Die besondere Lage legitimiert nicht Ihren Haltungsjournalismus, denn am Ende führen Sie damit alle Koalitionäre vor. Und auch das kann Populisten stark machen. Seien sie objektiv und tun Sie nicht so, als hätten Sie die Weisheit gepachtet!

Irgendwann

werden wir dann schon die rechteste Alleinregierung aller Zeiten kriegen. Man muß Völkchen nur lang genug zur Urne bitten.
Was diese Politheinis da an Selbstdarstellung und Ignoranz des "Wohles der Bevölkerung" ablieferten, spottet jeder Beschreibung- ist aber halt typisch deutsch. Insofern werden wir zum Gespött der Welt- und glauben einzig unserer erkaufte wirtschaftliche Stärke gibts uns Macht- vergessen aber daß diese "Stärke" auf den Füßen der billigsten Löhne in Europa trohnt- mit der Absicht in 40 Jahren ein Armutsvolk wie Rumänien zu sein.
Vielleicht sollte man mal Grundkurse in Demokratie abhalten?
Damit Jeder merkt, daß da nicht Volksdiktatur und auch nicht Facebook- Likes drunter verborgensind?

Chapeau Hr. Lindner!

Ich gratuliere aufrichtig und zolle meinen Respekt vor Ihnen Hr. Lindner für diesen ehrlichen und aufrichtigen Schritt, den Sie treffend und vollkommen realistisch begründet haben!
Andere Parteien, die Sie jetzt kritisieren, sind unehrlich und kleben nur an der Macht! Deswegen auch meine Verachtung gegen diesen verl... Parteien.

Nie würde ich die FDP wählen,

aber hier hat Lindner richtig gehandelt. Es war klar, daß eine Koalition mit so gegensätzlichen Zielen nicht funktionieren kann, einer hat die Wahrheit früh ausgesprochen, die anderen sind "empört"....

Gute Entscheidung

Ich finde, das ist eine gute Entscheidung. Wer die Diskussion bei Anne Will gestern Abend verfolgt hat, musste feststellen, dass die Öffentlichkeit, dem Kleeblatt-Bündnis längst kein Vertrauen mehr zugebilligt hat: Nicht die für die Menschen relevanten Themen wurden debattiert, sondern die Wahlversprechen. Wer über politische Dauerbrenner sich nicht einigen kann, wie soll der handlungsfähig sein, wenn neue Situationen eintreten? Wer in vier Wochen nichts bewegen kann, kann das auch in vier Jahren nicht.

unerwarteter Nebeneffekt!

Eine Auswirkung ist den Parteien wahrscheinlich nochgar nict aufgegangen.
Mit den erwartbaren Neuwhlen wird wie mit einem Schlaglicht deutlich. Wir haben nicht einmal mehr eine Parlamentarische Demokratie.
Hatten Medien noch gefrozzelt, bei der jüngsten Verlängerung von Bundeswehreinsätzen hätten schon die Jamaika-Koalitionäre gemeinsam gestimmt.
Da die nächsten Entscheidungen anstehen, wird eines deutlich. Das Gewissen ist es eben schon lange NICHT mehr, was Abgeordnete umtreibt. Wäre es anders, dürfte doch das Fehlen einer Regierung (sprich, einer weisungsberechtigte Fraktionsspitze als Sprachrohr der Regierung) kein Hindernis sein. So werden Entscheidungen, weil man eben Angst vor einer freien Willensentscheidung der Abgeordneten hat, vermtl. in weite Entfernung verschoben.
Man stelle sich nur einmal vor, der BT fällt eine Entscheidung, an die dann eine neue Regierung auch gebunden wäre. (Fast schon trumpsches Format)

Ein guter Tag für Deutschland

Ein guter Tag für Deutschland !
Neuwahlen sind nun die richtige Konsequenz mit einem hoffentlich aufgewachten Wähler.....Merkel sollte zurücktreten, das ist schon überfällig.

Jamaika hätte ich zwar unter

Jamaika hätte ich zwar unter der Prämisse Schwarz-Gelbe Politik mit deutlicher ökologischer Prägung theoretisch gut gefunden.

Andererseits finde ich zumindest einige der (öffentlich gewordenen) Kompromisse persönlich unzumutbar. Nicht nur bei der FDP, sondern auch bei Grün und CSU.

So gesehen finde ich den Abbruch konsequent. Herr Lindner hat das im Prinzip schon IMMER gesagt, dass er keine Mehrheit um des Regierens Willen beschaffen wird.

In den Begründungen haben jetzt alle schon wieder auf Wahlkampfmodus geschaltet. Nervig. Unsachlich.

So lange sich die SPD einer Regierungsverantwortung verweigert, so lange wird es in Verbindung mit einer signifikant existenten AfD keine wirkliche Änderung geben. Zu sehr sind die prinzipiellen Ausrichtungen der Wähler zur Zeit wie sie sind- Es GIBT keine Mehrheit links der CDU. Und die CDU ist einigermassen stabil stärkste einzelne Partei.

@ Mister Ede

bitte... bloß nicht die SPD mit reinzunehmen versuchen... das hatten wir doch bereits und gesehen, was dabei rausgekommen ist... SPD wenn überhaupt, dann nur ohne Schulz

Die Grünen haben bis wir an

Die Grünen haben bis wir an die Schmerzgrenze sachlich und inhaltlich verhandelt und eine Kompromissbereischaft gezeigt, die beispielhaft war für "neues Denken" - das haben allerdings weder die csu hinbekommen noch die fdp, deren Wahlslogan "neu denken" als Seifenblase zerplatzt.

Angst vor der AFD

Da war ja meine Stimme nicht umsonst. Genau das wollte ich verhindern und habe bei den Wahlen die AFD gewählt.
Nämlich dass Frau Merkel nicht die nächsten 4 Jahre wieder das Land und Europa regiert.

Das hat sich wie noch nie so gut davor ausgezahlt.
Die Angst vor der AFD treibt auch die CSU und die FDP, daß sie den Forderungen der Grünen nicht entgegen gekommen sind.
Sie wußten nämlich ganz genau mehr grün verträgt das Land nicht und erstärkt die AFD nur.

Die Angst vor der AFD treibt das Land und das ist auch gut so. Das nennt man Opposition und nicht das was wir die letzten Jahre als Opposition gesehen haben.
Herr Gauland hatte Recht als er sagte wir werden sie jagen. Das tut die AFD nämlich jetzt schon und Frau Merkel ist diesmal ganz sicher gescheitert mit Herrn Seehofer an ihrer Seite.

FDP hat die GRÜNEN gerettet

Die GRÜNEN-WählerInnen müssen der FDP dankbar sein:

Die FDP hat die GRÜNEN vor Herrn Özdemir und Frau Göring-Eckert gerettet, die wild entschlossen waren, um der erwarteten Posten - Herr Özdemir sah sich schon als Außenminister - willen alle Grundsätze aufzugeben.

Die Furcht vor dem Erstarken der Rechtspopulisten

geht um.

Die sind doch (mit 20% bis 30% *) schon stark.

* afD 12,6 % + csU 6,2% + Teile der cdU

Forderungen

Nun, die Partei, die mit den meisten Forderungen (12-Punkte-Plan) angetreten ist, kann nur dann sich vom Status der Hauptverantwortlichen des Scheiterns freisprechen, wenn sie auch am meisten nachgegeben hätte.

Da alle Umfragen für diese Partei bei Neuwahlen einen kleinen Zugewinn zeigen, war wohl auch kein großer Wille für die Jamaika-Koalition vorhanden.

Neuwahl-Diskussion und "FDP-Bashing"

lese ich in einem anderen - nicht kommentierbaren - Beitrag (blog) der TS, der zu dem Thema hier gehört.
Ich habe heute morgen schon auf den verschiedensten Seiten Kommentare und Berichte zum Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche gelesen, die einzigen die die FDP "bashen" sind die Grünen und deren Anhänger.
Der FDP, insbesondere Herrn Lindner, wird im Gegenteil Respekt gezollt dafür, dass sie sich nicht verbogen haben und das, was sie bei der Wahl versprochen haben nicht preisgeben, um Posten oder Pöstchen in einer Regierung zu bekommen.

P.S. Ich habe die FDP nicht gewählt und werde sie (trotz Herrn Lindner) auch in Zukunft nicht wählen.

Ich finde es gut wie es gerade läuft.

Warum fabulieren denn so viele mit Neuwahlen. Es würde eh keine signifikante Änderungen geben.
Außer das vielleicht die CSU an der 5% Hürde scheitert.

Ich finde es gut wie es gerade läuft.

So ist es am Besten....Frau

So ist es am Besten....Frau Merkel allerdings dürfte nun mächtig in Panik geraten. Das bedeutet politisch ihr aus.

Neuwahlen ohne Merkel

Viele AFD Wähler sind Merkel verdrossen.
Nur ohne sie wird die CDU zulegen können.

Lieber Leberkas,

Stimme Ihnen zu mehr als 100% zu!

Die AfD ist nur als Protestpartei groß geworden und die FDP ebenfalls. Die Zugewinne der FDP begründeten sich aber nur aufgrund moralischer Bedenken vieler Wähler nicht die AfD zu wählen.
Mit dieser ehrlichen und standhaften Haltung - auch gegenüber Merkel - erstrahlt die FDP in einem neuen wählbaren Licht!

Alles nur Show

Das ist doch alles nur Taktik, in Wahrheit geht es doch nur darum dem Wutbürger Angst zu machen um ihn bei den nächsten Neuwahlen wieder auf Kurs zu bringen und die AFD aus dem Bundestag zu schmeißen!

@MisterEde

"Warum wird eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen nicht in Erwägung gezogen?
Die hätten mehr inhaltliche Schnittmengen als die Jamaika-Parteien und im Gegensatz zu diesen sogar eine stabile Mehrheit in Bundestag UND Bundesrat"

Weil es UNMÖGLICH ist. Welche Inhalte kann denn eine Partei durchsetzen, deren Stimmen für eine Mehrheit NICHT gebraucht würde? Man wäre nicht einmal Mehrheitsbeschaffer, sondern überflüssig.
Ausserdem wäre es zutiefst problematisch weil damit die Regierungsmehrheit einer GroKo NOCH größer würde und Opposition ausgeschaltet.

Danke FDP

Hut ab vor der FDP. Hier sollte mit Gewalt etwas zusammengezimmert werden, was nicht zusammenpasst. Das Land braucht eine stabile Regierung, die auf grundsätzlichen Überzeugungen beruht. Diese können mal eher links mal eher rechts sein. Der demokratische Wechsel sorgt für den nötigen Ausgleich. Eine nur moderierende Kanzlerin, die die völlig gegensätzlichen Positionen von FDP und Grünen in fast allen wesentlichen Fragen solange verwässert, bis keiner die ursprüngliche Position mehr erkennen kann, war für dieses Projekt von vorneherein ungeeignet. Hätte Merkel selbst ein Programm, hätte sie dieses durchgesetzt und den kleinen Parteien jeweils in Teilbereichen Zugeständnisse gemacht. Aber das war ja aus den vorgenannten Gründen nicht möglich. So bleibt also nur eine weitere GroKo. Sollte die SPD rein aus Trotz sich dieser weiterhin verweigern, prognostiziere ich für die SPD bei Neuwahlen -zu Recht!- unter 20 Prozent.

Mal ehrlich,

... es ging doch schon spätestens vergangene Woche Donnerstag nur noch darum wer von den vier Parteien die Reißleine zieht! ... Die CSU wollte es nicht sein, und hat deshalb alles dafür getan, das es am Ende die Grünen gewesen wären. Den Grünen aber wollten es auch nicht sein, und haben das Ganze ausgesessen, weil Sie sonst noch mehr als Buhmann für alles Schlechte in der Welt dagestanden hätten. Na und die FDP? ... Die hat sich noch ein wenig geziert! Weil ihr ja klar war, daß es die Grünen nicht sein werden und weil es für Ihr Image als Partei mit Rückrad ja durchaus auch zuträglich ist.

... Aber nun gut! ... Schaun wir mal, wohin das Floß nun steuert. Auch als alleiniger Steuermann kann man vorwärts kommen. Immer dann, wenn der Wind aus der richtigen Richtung weht!

Wenigstens eine Partei

hält sich an die Wahlversprechen und ist nicht nur in Gedanken bei Posten und Dienstwagen.
Danke FDP, der Wählerwille war nicht eine Regierung mit den Grünen zusammen.
Seehofer ist auch eingeknickt das wird sich für Ihn und die nächste Wahl nicht besonders lohnen.
Ich hoffe jetzt auf einen neuen Wahlkampf wo jede Partei mal auf den Tisch legt was Sie eigentlich will.
Bei CDU und SPD hat man das leider vermisst, Schlagworte wie " Sie kennen mich " oder " Deutschland geht es gut " werden diesmal nicht reichen.
Auch das Wort Gerechtigkeit ohne Inhalt und Daten ist zu wenig.

Eine Minderheitsregierung mit der FDP würde ich aber vorziehen, damit muss Frau Merkel sich endlich mal Mehrheiten suchen und kann nicht alles über Koalitionszwang durchsetzen.
Das ist ein Punkt der für mich mit Demokratie wenig zu tun hat.

Endlich wird es in Deutschland mal interessant.

Gruß

AfD

Gejubelt wird hier wohl nicht. Dazu kostet das Gerangel uns Steuerzahler viel zu viel.
Man kann aber sagen: Das ist die Konsequenz wenn man nicht auf den Wählerwillen achtet und die drittstärkste Partei ignorieren will. Da kommt eben der Wunsch nach einer Patchwork-Regierung ohne Richtung. Dank an die FDP.
Ich hoffe weiterhin auf viele AfD-Stimmen, denn ich habe deren Parteiprogramm gelesen (und nicht nur die allseitige Hetze).

Hut ab vor der FDP

Die Entscheidung der FDP finde ich richtig. Eine Koalition um jeden Preis ist für keine Partei akzeptabel. Die FDP hat bewiesen, dass ihr eine klare Linie wichtiger ist, als Ministerposten.
Die Grünen machen es sich einfach. Erst stellen sie Forderungen aus "Wolkenkuckucksheim", dann lassen sie 20% nach und verkaufen das als großzügiges Entgegenkommen. Lächerlich!
Mein Vorschlag:
Merkel tritt ab, anschließend Minderheitsregierung der CDU. Dann muss in den Ausschüssen nach Mehrheiten gesucht werden.
So funktioniert es doch auch in der Kommunalpolitik.
Neuwahlen lehne ich ab. Was soll dabei herauskommen?

Mal Hand aufs Herz. Wer hat

Mal Hand aufs Herz. Wer hat nach all den öffentlichen Anfeindungen und den Gegensätzen noch an eine funktionierende Koalition der vier Parteien geglaubt. Wenn sich die CDU, die CSU und die Grünen nun hinstellen und behaupten, die FDP hat Schuld, dann ist das die Art und Weise, die die Verhandlungen hat scheitern lassen.
MfG

Damit Neuwahlen nicht wieder

dasselbe Ergebnis bringen, muss sich an den Rahmenbedingungen etwas ändern, also entweder an der Situation im Land (die ist aber dieselbe) oder an den Parteien. Also andere Kanzlerkandidaten. Eine CDU ohne Fr. Merkel dürfte auf einen glänzenden Wahlsieg hoffen. Leider hat Fr. Merkel in ihrer Partei konsequent alle Personen entsorgt, die ihr in dieser Hinsicht gefährlich werden könnten, damit sie selbst alternativlos bleibt.

Viele Verlierer?

Aber nur, wenn man die Wahlen und Koalitionsverhandlungen als eine Art Hahnenkampf sieht, der spannend sein mag, einen selbst aber nicht weiter betrifft.

Hier geht es aber um uns, die Wähler, Bürger und Steuerzahler.
Für uns dürfte es ein guter Tag sein, denn mit einer Minderheitsregierung könnten nun endlich Debatten, echte Argumente, Abgeordnete, die nur ihrem Gewissen unterworfen sind, und Demokratie ohne steinernen Fraktionszwang in den Bundestag einziehen.

Also gibt es vielleicht viele Verlierer bei den machtgewohnten Politikern der bisherigen Koalition, aber 80 Mio. Gewinner. Und das sind wir, die Bürger.

Die dramatische Note des Berliner Kasperletheaters ...

Ich habe meine Wette gewonnen und jetzt genug Sekt im Keller bis zum Jahresende.

Erwachsene

So viele erwachsene Menschen - und sie benehmen sich wie im Kindergarten ... insbesondere die FDP ...

@MisterEde

Ok, habe in meiner ersten Antwort das OHNE CSU übersehen. Geht nicht ohne weiteres, da CDU/CSU zurzeit EINE UNION sind. Ginge nach Neuwahlen, wenn sie sich trennt und CDU UND CSU jeweils bundesweit antreten würden. Wäre mein Favorit, weil mich die CSU schon lange nervt und ich die CDU wählen würde wenn ich die CSU nicht automatisch mitgeliefert bekäme...

Auch hier nochmal klar

Auch hier nochmal klar gesagt: Die Lobhudeleien in Richtung fdp sind schon sehr durchsichtig. Der Wahlk(r)ampf war noch inhaltsleer und eine Plakat-Modeschau von C.Lindner. In den Sondierungsgesprächen entpuppt sie sich zum einen als die alte Klientelpartei, die meilenweit von Liberalen vergangener Zeiten entfernt ist, und beim Klimaschutz ist sie der Totalausfall, genau wie bei einer humanen Flüchtlingspolitik. Was bitte ist da vernünftig politikgestaltend? Wozu braucht man Lindner & Co? Meine Antwort ist klar: für nichts. Wer sie beklatscht, gehört entweder zu den Besser- und Bestverdienenden oder hofft darauf, dass die fdp hilft, afd-Positionen akzeptabel zu machen - da drehen sich alte fdp-BürgerrechtsvertreterInnen und Sozialliberale im Grab um.

@Ahornsolar

Der Klimaschutz braucht Handlungsfähigkeit!

Das ist grundsätzlich richtig. Allerdings ist dem Klimaschutz mit einer nicht handlungsfähigen Bundesregierung meiner Meinung nach trotzdem mehr gedient, als mit einer Bundesregierung mit FDP-Beteiligung. Lindners Aussagen zu den Klimazielen waren mehr als deutlich.

Am Stabilsten wäre eine

Am Stabilsten wäre eine Fortsetzung der großen Koalition gewesen. Schade, dass sich Schulz und die SPD dieser Verantwortung entzogen haben. Nach Neuwahlen wird das Ergebnis ähnlich sein. Und dann, liebe SPD ? Bitte Verantwortung für Deutschland übernehmen.

Gottseidank

Was hätte Jamaika denn für eine Regierung hingegeben - gegründet nur auf faulen Kompromissen --> atmende Nichtobergrenze?
Was hätte denn ein tiefer Atemzug bedeutet? +100.000, +200.000, +500.000/a ?
Und was hätte sonst noch alles "geatmet", wovon die Öffentlichkeit noch gar nicht unterrichtet war?
Nichts Fixes - nur fixiert auf Machterhalt bzw. Machterlangung.
Der reale Novembernebel genügt schon, da braucht's nicht noch die Nebelkerzen der potentiellen Koalitionäre. Eine solche Regierung hätte der Wähler wirklich nicht verdient.

Ist das nun das Ergebnis,

Ist das nun das Ergebnis, wenn vier mal nur dem (armseligen) Geist geglichen wird, den man begreift. Wie man ja wissen müßte, kann aber nur gerettet werden, wer ewig strebend sich bemüht. Also was jetzt, Neuwahlen als neues Strebensmodell versuchen? Auch da würde der erscheinende Erdgeist, wenn er denn dafür überhaupt noch einmal kommen wollte, wohl nichts Neues zu sagen haben.
Es wird nun den Etablierten spürbar, was durch ihre Politik am Bürger vorbei, zu Stande kam. Der Wähler kreierte durch die Stimmen für die AfD eine neue Parteienlandschaft, wodurch Regierungsmehrheiten nun eben nicht mehr so locker, wie bisher zu erreichen sind. Versucht man nun einfach weiter , dies mit kaum funktionabeln Regierungskonstellationen wegzumanipulieren, wird das die Parteien letztlich verbiegen bis zum Zerbrechen. Nicht zu vergessen, dass man so auch die AfD, beim Wähler attraktiv macht und deren Weggeschwiegen werden durch die anderen Parteien, als abstrafenswert hochmütig angesehen werden kann.

aber wen hätte die CDU als kanzler anzubieten?

altmeier und vdL ? da graust es einem schon

08:28 von Zuschauer49

"Meine Partei- und Republikchefin hat in den letzten Jahren schon soviel versemmelt, wenigstens ist das Vorhaben gescheitert, die Partei(en) an die Macht zu bringen, die ich gerade nicht gewählt habe." - Das hat eine Koalition so an sich: es kommt mindestens eine Partei an die Regierung, die man nicht gewählt hat. Und?

09:00, Achselzucker

>>Und ich habe das Gefühl, dass die bereits sich in Regierungsämtern Wähnenden mehr über entgangene Ämter enttäuscht sind als über das Scheitern der Verhandlungen als solches.<<

Der Job ist schwer und die Bezahlung im Vergleich mehr als mäßig.

Wer Geld verdienen und abgesichert sein will, der hat andere, bessere Möglichkeiten als ausgerechnet die Politik.

Was tun ?

Die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin hat nicht nur mit dem Brexit das Ende der EU eingeläutet, sonder auch die Nichtregierbarkeit der BRD. Natürlich ist die Verweigerung der SPD auch ein Grund. Wären nicht Koalitionsverhandlungen mit den Linken oder der AFD einfacher als mit den Grünen ?

08:29 von Frank_Furter

"Ziemlich einseitig - man kann es auch anders sehen:

nur zum Beispiel,
- dass Seehofer nicht zurückgewichen ist und Positionen der CSU nur um des lieben Friedens und einiger Poaten in der Regierung geopfert hat.
- dass Lindner einer der wenigen deutschen Politiker in den letzten Jahren ist, der zu seinem Wort steht und nicht bei nächstbester Gelegenheit umfällt." -

Zu einer Koalition gehört es nun einmal dazu, dass man Kompromisse eingeht, oder wie Sie es nennen, "umfällt". Die Zeiten der absoluten Mehrheiten in Deutschland sind längst vorbei. Wie wollen Sie sonst eine Regierung bilden?

Merkel hatte zu viele Bälle gleichzeitig in der Luft

Überrascht bin ich nicht vom Resultat. Nur vom Zeitpunkt. Merkel hat versucht alle gleichzeitig zufrieden zu stellen. Problematisch war von Anfang an das Grün-gelbe Verhältnis, Trittins FAS Interview war auch nicht hilfreich. Witzigerweise sitzt die FDP im BT zwischen Union und AfD doch irgendwie passend...für die SPD würden Neuwahlen jetzt endlich mal die Chance eröffnen im Schulterschluss mit den Linken die Rolle rückwärts in der Gesellschaft zu versuchen und zurückzukehren zu einer Sozialen Politik a la 1970er. Allmählich glaube ich wirklich das die "Soziale Marktwirtschaft" teilweise nur der Systemkonkurrenz mit dem Ostblock geschuldet war. Bei "Jamaika" wurde m.E. auch nicht über die wichtigen Themen gesprochen: Rente, Gesundheit, Arbeit, Familie, Wohnen, Lebenshaltungskosten. Irgendwie schon, aber nicht unter sozialen Aspekten betrachtet. Jamaika war der Versuch das System nochmal zu "optimieren", statt es grundlegend zu reformieren. Dazu bedarf es wohl der Linken - o. der AfD!

Neuanfang! Eine Chance für "Verlierer"!

Der Weggang der FDP zeigt, dass sich vernünftige, ausgewogenen und gesellschaftstabilsierende und damit zukunftsorientierende Ideen, mit den anderen Parteien nicht realisieren lassen.
Die FPD scheint die einzige Partei zu sein, die das GG ernst nimmt und es nicht zu beugen versucht, und eine umfassende stabile Gesellschaftsstruktur anstrebt und klare Wirtschaftskompetenz hat.
Die "ewigen" Fürsten und Fürstinnen der großen Etablierten verlieren leider nach zwei Legislaturperioden jeden Bezug zur Realität, sehen die Welt durch die Lobbyistenbrillen.
Und Grüne und Linke dagegen, sind in ihren vorgestrigen 68-er Utopien eines "anderen Deutschlands" verhaftet, was sie u.a. mit Hilfe der unbegrenzten Zuwanderung über Artikel 16 des GG zu realisieren versuchen.
Damit könnte man diese Parteien nur noch als weltfremd bezeichnen.
Union, SPD und die Grünen mit 8% sind politisch ausgebrannt. Die FDP hat es ihnen nun kund getan. Es wird kein "weiter so"- weder für Union noch Grüne - mehr geben.

Könnte es sein, daß Lindner

Könnte es sein, daß Lindner nicht mit dem Gegenwind (auch aus der Union) zu Kubicki als Finanzminister (Stichwort Cum ex) einverstanden war und man deshalb die Gespräche platzen ließ?

Danke FDP!

Endlich hört das Kasperle-Theater auf. Wenn sich drei Parteien darüber einig sind, dass die Grünen (6,5%!, nicht 8,9%) Ideen zum Thema Zuwanderung nicht akzeptebel sind, geht´s nicht weiter. CSU/CDU und die Grünen "nähern sich an"? Es hätte Bewegung beim Familiennachzuges seitens der CSU/CDU gegeben? Damit verliert auch Seehofer seine Glaubwürdigkeit. Frau Merkel geht es nur noch um ihren Machterhalt, egal mit wem.

Danke, dass mal eine Partei standhaft geblieben ist! Ich bin kein FDP-Wähler, aber hier zeigt sich mal eine Partei, die die Meinung ihrer Wähler respektiert und eine Alternative zur AfD.

08:31, Rabe-

>>Einzig die FDP
scheint ihre Wahlversprechen nicht vergessen zu haben. Springt nun die Linke in die Bresche? Ich kann es mir nicht vorstellen, zu starr ist ihre Haltung.<<

Bei der FDP ist es Treue zu Prinzip und Wahlversprechen, bei der Linken ist es starre Haltung?

08:32 von Frank_Furter

"Nur Verlierer? Nein! Die deutschen Steuerzahler sind davor bewahrt worden, Opfer der Political Correktness und der Gutmenschen zu werden, die schon bei den Sondierungsgesprächen äußerst großzügig Geschenke an ihre Klientel verteilen wollten." - Hä? Die deutschen Steuerzahler dürfen jetzt eine Neuwahl finanzieren, bei der mehr oder weniger dasselbe herauskommen wird, wie bei der letzten Wahl. Und dann? Und dass die aFD nicht bereit ist, in einer Koalition Verantwortung für unser Deutschland zu übernehmen, hat sie ja schon oft genug gesagt.

Endlich wieder Politiker mit Rückgrat, eine echte Alternative!

Ich muss zugeben, dass ich von der FDP positiv überrascht bin. Dass tatsächlich Wahlversprechen gehalten werden hatte ich nicht erwartet. So weit sind wir leider gekommen. Endlich eine wählbare Alternative zur Partei der gelähmten Vasallen der Alternativlosigkeit.

Neuwahlen? Warum nicht?

Die Gelben haben das gemacht, wozu Schwarze und vor allem Grüne zu feige waren. Ich kann ihnen den Ausstieg aus dem Gewürge dieser Verhandlungen nicht verdenken und hoffe inständig, dass die Grünen bei Neuwahlen endgültig raus sind.

Rückfrage

Kann mir eigentlich irgend jemand erklären, welchem Prinzip die Lindner-FDP jetzt treu geblieben ist? Oder gabe es eine wesentliche inhaltliche Position der FDP, die sie in den Verhandlungen nicht durchsetzen konnte? Habe ich da was verpasst?

Hmmmhh... es drängt sich der Verdacht auf, dass die Lindner-Partei sich in den Medien nicht genügend erwähnt sah, da immer nur von den unterschiedlichen Positionen zwischen der CSU und den Grünen berichtet wurde... naja, vielleicht gibts ja noch ein paar Poster-Motive von Lindner, die im letzten Wahlkampf nicht verwendet wurden und in vier Jahren veraltet gewesen wären...

@ Ahornsolar

"Der Klimaschutz braucht Handlungsfähigkeit!"

Ob die Regierungsbildung in Deutschland nun ein halbes Jahr länger dauert oder nicht, hat auf den Klimawandel sicher keinen nennenswerten Einfluss. Deutschland kann ohnehin nicht im Alleingang die Welt retten.

Manche Kommentatoren tun ja geradezu so, als ginge jetzt die Welt unter, nur weil die Jamaika-Sondierungen geplatzt sind. Aus meiner Sicht ist das, mit Verlaub, ein Beispiel für die leider typisch deutsche Kombination aus Selbstüberschätzung und Ängstlichkeit.

Minderheitsregierungen funktionieren in manchen anderen Demokratien durchaus nicht schlecht - könnte man mal probieren. Und wenn auch das nicht klappt, bleiben immer noch Neuwahlen. Dafür gibt es ein nach dem Grundgesetz genau festgelegtes Prozedere.

Es ist besser, länger auf eine gute Regierung zu warten, als sofort eine Regierung zu bekommen, die hauptsächlich von Misstrauen und programmtischen Widersprüchen geprägt ist.

Da haben wir uns von der aFD

Da haben wir uns von der aFD jahrelang einreden lassen, dass die "Altparteien" CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE alle dieselbe politik machen und keine Unterschiede erkennbar sind. Jetzt können sich die "Altparteien" auf keinen gemeinsamen Nenner einigen? Ist schon merkwürdig, liebe aFD-Anhänger, nicht?

Re: 08:37 von D0815

Hochachtung!

Meine absolute Hochachtung für Lindner!

Wenigstens einer hat das Rückgrat, die richtige Entscheidung in dieser festgefahrenen Situation zu treffen.

Mann kann nicht zusammenführen, was nicht zusammenpasst.

Neuwahlen sind die einzig vernünftige Konsequenz.

Ach so, und natürlich der Rücktritt von Frau Merkel, deren unverantwortliches und eigenmächtiges Handeln in der Flüchtlingspolitik erst zu diesem Wahlergebnis und dieser Situation geführt hat.
100% meine Meinung.
Jetzt sollte Frau Merkel sich endlich zurückziehen, sie hat genug Schaden angerichtet.
PS.: Hoffentlich bekommen die Grünen mit ihrer weltfremden Verhinderungspolitik endlich die Quittung bei eventuellen Neuwahlen.

08:39 von NeNeNe

Politik lebt nun einmal von Kompromissen. Das hat wenig mit "unbedingt mit in die Regierung wollen" zu tun.

Lindner ist ein Fuchs

Das war messerscharf kalkuliert. Später wird man wohl sagen, das die FDP jetzt eine weitere Kerbe schnitzen kann: zu ihrer "Strecke" gehörte einst Helmut Schmidt - und nun hat man noch Angela Merkel zu Fall gebracht... mit den "Liberalen" ist wirklich nicht zu spaßen ! Inhaltlich hat Lindner recht. Jamaika war nix. Aber nicht aus den von Lindner genannten Gründen heraus. Die SPD hat übrigens noch nicht gesagt, dass sie auch im Falle eines Wiedererstarkens nach Neuwahlen NICHT für eine GroKo zur Verfügung stünde. Das technische Prozedere zur Neuwahl hin ist für Merkel demütigend und ein Rücktrittsgrund. Ich hoffe Steinmeier hat ein Einsehen und löst stattdessen den BT auf !

08:40 von IBELIN

"Die Gruenen wollten, was es nicht gibt: 80% fuer 8%." - Dann schauen Sie sich mal an, was die aFD will: 100% für 12,6 %!

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Wer Veränderung will

muss Veränderung wählen.

Soll die Veränderung sozial, rentengerecht, arbeitnehmer- und menschenfreundlich sein (also positiv für die Mehrheit der Bevölkerung), sind die Linke und die linken Flügel von sPD und Grüne die richtigen Parteien.

Für alle Anderen stehen afD, csU, fdP, cdU und die rechten ("Seeheimer", "Realo") Flügel von sPD und Grüne zur Wahl.

Frage an die Merkelhasser

"Merkel muss weg", "Koalition ohne Merkel"
Diese Sprüche habe ich schon wieder des Öfteren gelesen. Was ich jedoch nie gelesen habe ist, wer stattdessen her muss. Ich bin sicher kein Merkel-Fan, aber mir fällt derzeit immer noch keine bessere Option ein. Von daher würde ich von den "Merkel muss weg"-Skandierern gerne wissen, welche Alternative sie denn im Auge haben, falls es sich bei ihren Sprüchen nicht um dummes Geschwafel handelt.

Ähm wie bitte stehts um Merkels Macht?

Ich verstehe den Artikel nicht, oder was der Autor damit ausdrücken will. Gleich schon am Anfang: "Ihre Autorität erodiert, in der CDU ist sie nach dem schlechten Wahlergebnis nicht mehr unumstritten" so der Artikel und der Autor macht damit das Scheitern der Koalitionsverhandlung daran fest.Ähm das ist Unsinn, seit wann hat denn Merkel Autorität in der Grünenpartei und in der FDP. Bei der CSU könnte man sich über diese Aussage ja streiten (was der Herr Seehofer sicherlich sofort entschieden ablehnen würde) aber der Rest?

Mir scheint die Kanzlerfixierung bei der Regierungsbildung eh überholter Käse von vor 80 Jahren. Wenn kein Kanzler gewählt werden kann, dann "platzt" das Parlament.Wir wählen doch keinen Kanzler sondern Volksvertreter. Aber so wie ich das sehe ist die Deutsche Demokratie fast genauso wie die der USA, obwohl die Politiker immer wert darauf gelegt haben, dass es da Unterschiede gibt.Ich seh da keine, wenn es nur von einer Person abhängt, wie der Souverän geachtet wird.

cede-mt, 09:18

||Das ist die Konsequenz wenn man nicht auf den Wählerwillen achtet und die drittstärkste Partei ignorieren will.||

Was ist denn "der Wählerwille", speziell der Wille der afD Wähler, also von 1/8 der Wähler?

Nun kann man sich

Nun kann man sich ausgerechnet bei der FDP bedanken, dass diese Politklamotte nicht doch zu Regierungsmacht gekommen ist. Herr Lindner hat die Entscheidung nicht ganz überzeugend vor den Mikrofonen gerechtfertigt, aber sich und seiner Partei vielleicht sogar einen guten und keinen Bärendienst erwießen. Ein paar Wähler wird dies dieser Partei nun näherbringen. Doch glaube ich, dass Herr Lindner und die seinen durchaus in ihr Kalkül gezogen haben, bei eventuellen Neuwahlen vom Wähler für das unerwartete Aufzeigen eines Rückgrates entsprechend belohnt zu werden. Vielleicht würde mancher Wähler die Klientelpartei, dann sogar den zu befürchteten Überfremdungsfolgen durch grüner Regierungsanteilen eintauschen. Denn machen wir uns nichts vor, einmal in Regierungskraft werden alle wieder ihrer jeweils eigenen Prägung folgen wollen, eben jeder nach seiner Farbe. Als wähler muss man nun vermeiden, nicht letzlich in die Situation zu kommen, nur Deifel mit Belzebub austreiben zu können. Schwer!

Wo ist denn der Nachfolger?

Wo ist der Nachfolger von Frau Merkel bei der CDU/CSU oder handelt es sich hierbei um eine alternativlose Kanzlerin?

CDU/CSU hätten schon viel früher Frau Merkel absetzen müssen. Jetzt wo Alle merken, daß es mit Frau Merkel nicht weiter gehen kann, kann man nicht einfach mitten im Wahlkampf Personal wechseln.

Personalentscheid bis nach den Wahlen wird auch nicht mehr funktionieren Herr Seehofer. Sowas klärt man vorher.
Da hätten sie aber noch viel mehr Wähler verlieren können.
Ich sehe aber so viele Gemeinsamkeiten mit der EU Rettungspolitik. Weiter so bis es dann irgendwann knallt.

Jetzt hat es endlich geknallt Frau Merkel.
Hoffentlich macht es Ihnen viel Spaß. Diesen Knall werden wir bei der EU auch erleben.
Ich wünsche nur, daß Sie den Knall mit der EU hautnah mitbekommen.
Es wäre nur sehr schade, wenn sie nur zuschauen müßten. Hoffentlich sind sie noch am Ruder, wenn das passiert.

Viele Verlierer

wer ?
Leute die so offensichtlich an die Macht strebten oder daran hängen
denke unser Land verliert nicht

@blecheimer

Da stimme ich ihnen zu. Wenn die Opposition mitreagieren kann, dann schadet das gewiss nicht der Demokratie, also der Entscheidungsfindung zum Wohle aller. Außer man steht auf einen starken Typen, der einfach entscheidet und der Rest darfs dann tragen. Da kann man Glück haben wie bei Friedrich II oder Pech wie bei Hitler. Außerdem ist im Allgemeinen doch des Deutschen liebste Losung: alles wie gehabt.

Mit einer Minderheitsregierung müssten dann auch Zugeständnisse an den politischen Gegner gemacht werden. Das wäre so herrlich, endlich gemeinsames Entscheiden und nicht nur Glücksrad.

fathaland Slim, 10:40

||Der Job ist schwer und die Bezahlung im Vergleich mehr als mäßig.

Wer Geld verdienen und abgesichert sein will, der hat andere, bessere Möglichkeiten als ausgerechnet die Politik.||

Da stimmen Ihnen Reinigungskräfte, Müllwerker, Supermarkt-KassiererInnen, ErzieherInnen und weitere staatstragende Berufsgruppen bestimmt jubelnd zu.

Nach Jamaika? Bahama!

Bei den "Knackpunkten" Klima und Migration sind die Schnittmengen zwischen AfD (blau) und Schwarz-Gelb viel größer als mit den Grünen. Zweite Möglichkeit: im 2. Wahlgang der Kanzlerwahl müsste ein Alternativkandidat antreten. Dieser könnte Martin Schulz sein, der dann eine Minderheitsregierung führen könnte (natürlich ohne Merkel) - vorrausgesetzt der BP löst den BT nicht schon vorher auf.

Nur Verlierer?

Finde ich nicht. Verlierer sind nur die Parteien, denen es nur um Posten ging und darum, wie sie die Bevölkerung mit "Wohltaten" bedienen konnten.

Ich habe die FDP zwar nicht gewählt, aber sie hat m.E. richtig gehandelt.

Wenn jetzt die anderen Parteien auf die FDP eindreschen, zeugt das nur davon, daß sie in erster Linie gut dotierte Posten haben wollten - das Wohl der Beölkerung ist für sie zweitrangig. Im Übrigen ist das Verhalten der SPD nicht besser, eher noch fragwürdiger. Sie hat ja von vornherein abgelehnt, irgendeine Veranwortung zu übernehmen.

jetzt kann das Wahlvolk gewinnen

Die beteiligten Parteien und die SPD tragen doch seit Jahrzehnten die Verantwortung für die zunehmende Verarmung der Gesellschaft ! Ich habe im Zuge der Sondierungen auch nichts Visionäres gehört um diesen Trend umzukehren.
Solange ausschließlich Klientel-, und Machtpolitik betrieben wird ist es eigentlich egal, wer von den Altparteien regiert.
Aber jede Wahl gibt dem Souverän die Möglichkeit die Verhältnisse zu ändern. Nur eine Bitte, passt auf, nicht den nächsten, vielleicht noch schlimmeren, Rattenfängern auf den Leim zu gehen !

Bestürzend

Ich finde es bestürzend, wieviele Kommentatoren es gut finden, wenn die gewählten Parteien keine Regierung zustande bringen. Eigentlich sollte das doch eher Angst machen.
Dementsprechend finde ich die Aktion der FDP auch nicht gut, genauso wenig wie die Haltung der SPD.

Reihenfolge

Merkel ist mit ihrer Regierungsidee gescheitert. Nun wäre eine Minderheitenregierung angefragt. Wenn nicht, dann müsste der Bundespräsident die (zweite) SPD mit der Regierungsbildung beauftragen. Wenn nun unter Kanzler Schulz eine Koalition mit der CDU... auch nicht zustande kommt, dann gibt es Neuwahlen.

Merkel hat in den vergangenen

Merkel hat in den vergangenen Koalitionen ihre Partner SPD und FDP jeweils massiv geschwächt, und dieser Schock steckt noch tief in diesen Parteien. Die FDP hat begriffen, dass es bei ihr sogar um Sein oder Nichtsein auf Bundesebene geht.

Unter Merkel sind fatale Fehlentscheidungen getroffen worden, und der Rechtsstaat ist massiv abgebaut worden.

Wer in Deutschland nicht imstande ist, eine Koalition zusammenzubringen, obwohl er die größte Partei stellt, der sollte endlich mal persönliche Konsequenzen ziehen.

Neuwahlen ohne Merkel als Kandidatin: Das ist der einzige Weg für Deutschland.

Ich sehe auch die Probleme und Unwägbarkeiten – aber alles ist besser als diese Stagnation und Unfähigkeit zur konzeptionellen Problembewältigung.

I

10:49, Laskaris

>>Minderheitsregierungen funktionieren in manchen anderen Demokratien durchaus nicht schlecht - könnte man mal probieren. Und wenn auch das nicht klappt, bleiben immer noch Neuwahlen. Dafür gibt es ein nach dem Grundgesetz genau festgelegtes Prozedere.

Es ist besser, länger auf eine gute Regierung zu warten, als sofort eine Regierung zu bekommen, die hauptsächlich von Misstrauen und programmtischen Widersprüchen geprägt ist.<<

Da möchte ich Ihnen mal zu 100% zustimmen.

Ich halte eine Minderheitsregierung für eine durchaus bedenkenswerte Option. Die Wähler haben nun mal gewählt, wie sie gewählt haben. Jetzt solange wählen zu lassen, bis das Ergebnis irgendwie passt, halte ich für ein Demokratieverdrossenheitsförderprogramm.

Bürgerliche Antwort auf Exit-Slogan der FDP

"Wer hat uns verraten? Die Freidemokraten!" ;-) man sollte das alles nicht so bierernst sehen. Der positive Nebeneffekt ist nämlich, das die Rolle des Parlaments und der Abgeordneten nun gestärkt ist. Ich hoffe das diese Chance nicht mit Parteitaktik verspielt wird, zB dadurch Dr. Merkel GEGEN IHREN WILLEN zur Kanzlerin einer Minderheitsregierung zu wählen !

Ich habe gelesen, bis Ostern

Ich habe gelesen, bis Ostern soll es dauern mit NEUWAHLEN. Das ist einfach zu lang. Das ganze Wahlkampftheater kann man sich auch in reduzierter Größe gönnen.

Zum Scheitern: Die FDP verweigert sich Kommpromissbildung. Wann immer es Annäherungen zwischen Grüne und CDU gab, in relativ kleinen Dingen, fuchtelte die FDP dazwischen. Jetzt will sie gar nicht mehr. Kompromissbildung ist für demokratische Parteien eine Gütezeichen. Schadet zwar dem Profil, aber die Parteien sind ja bekanntlich der Allgemeinheit verpflichtet. Für mich schwach, egoistisch, streitsüchtig, defätistisch, die FDP.

Neu Köpfe braucht es überall

Nicht nur in der CDU sollte über neue Köpfe nachgedacht werden! Auch bei der SPD, die mit Schulz, Stegner, Oppermann und Co. auch recht altbacken rüberkommt, wird es Zeit für einen Wechsel! Sonst verkäme eine Neuwahl doch zu einer Lachnummer! Merkel hat stark eingebüsst, Schulz krachend verloren, die Rechte ist grauenhaft stark geworden.

Zwar haben beide "Volksparteien" mit etwas über 50 % immer noch einen großen Anteil in der Bevölkerung hinter sich, jedoch kann es nicht sein, dass Deutschland immer mehr italienische Verhältnisse bekommt. Zu viele Parteien legen den Bundestag nur lahm. Ein stabile Demokratie braucht auch Überschaubarkeit und kann auf Chaos nur empfindlich reagieren! Und gerade für Deutschland war es jahrzehnte lang sehr gut, dass sich der Bundestag aus stabilen Verhältnissen zusammengesetzt hat. Mit der damaligen PDS fing dieses System an zu bröckeln. Nun mit der AfD zeigt sich was passiert, wenn das Parlament zu einem Flickenteppich wird! Armes Deutschland!

Ja jetzt sind es die FDP die Schuldigen

Hut ab von der FDP die Ihre Grundsätze gewahrt hat für eine neue Politik in Wirtschaft und sozialen Bereich sowie auch in der Imigrationspolitik.

Merkel wollte einfach so weiter machen ohne compromisse und die Grünen hätten an Ihre Umweltpolitik bleiben müsssen, was auch Ihr Mandat ist der name sagt es schon GrÜne und nicht sich halt als Imigrations-Familienfreundliche Partei einstufen.

Merkel muss zutücktreten sollte es Ihr an Deutschland auch nur etwas liegen. Ist gleichzusetzen wie Hilary Clinton, keiner will und wollte Sie und Echeque!!!

Wer in Deutschland nicht

Wer in Deutschland nicht imstande ist, eine Koalition zusammenzubringen, obwohl er die größte Partei stellt, der sollte endlich mal persönliche Konsequenzen ziehen.

Neuwahlen ohne Merkel als Kandidatin: Das ist jetzt der einzige Weg für Deutschland.

Ich sehe auch die Probleme und Unwägbarkeiten – aber alles ist besser als diese Stagnation und Unfähigkeit zur konzeptionellen Problembewältigung.

I

Wer in Deutschland nicht

Wer in Deutschland nicht imstande ist, eine Koalition zusammenzubringen, obwohl er die größte Partei stellt, der sollte endlich mal persönliche Konsequenzen ziehen.

Neuwahlen ohne Merkel als Kandidatin: Das ist jetzt der einzige Weg für Deutschland.

Und an die CDU: Ein altes Indianer-Sprichwort sagt „Wenn du merkst, dass dein Pferd tot ist, dann wird es Zeit abzusteigen.“

I

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Die Moderation

@ 10:52 von Stefan T

"Dann schauen Sie sich mal an, was die aFD will: 100% für 12,6 %!"
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Hab ich was verpasst? War die AfD bei den Sondierungen mit dabei?
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Ich glaube mit der AfD anstelle der Grünen wären wir jetzt einen Schritt weiter...... Und wenn Sie schon auf Prozenten pochen: Mit AfD statt Grünen wären prozentual noch mehr Wählerstimmen beteiligt!

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