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Und wieder ...

... wird auf ahnungslose Unschuldige in den USA geschossen. Warum raffen das die US-Amerikaner eigentlich nicht, daß ihr derzeit gültiges Waffengesetz in die Mülltonne gehört?

Aber wohl einmal "Cowboy" = immer Cowboy. Wahrscheinlich steht da noch irgendwo irgendein Indianer mit seinem Tomahawk oder Pfeil und Bogen auf der Lauer, den es im Notfall zu bekämpfen gilt.

Ganz, ganz arm, daß es die "Weltpolizei" niemals schaffen wird, innerhalb ihrer eigenen Grenzen solchen Taten Einhalt zu gebieten. Aber das sind halt die USA - unbelehrbar ...

Nicht wieder, sondern kontinuierlich.

"Wieder fallen Schüsse in den USA ..."

Was für ein selten ... merkwürdiger Einleitungssatz.

Seit der Kirchenschießerei in Texas in der letzten Woche sind statistisch ungefähr 250 Menschen in den USA mittels Schusswaffen ermordet worden - nicht zu reden von den rund 500 Menschen, die sich dort in diesen acht Tagen selbst erschossen haben.

"Wieder fallen Schüsse in den USA ..." - Vielleicht denken Sie in der Redaktion einmal über die Verharmlosung nach, die in dieser Formulierung liegt.

Diese Art der punktuellen Berichterstattung wird dem Phänomen der 11000 Mord- und 20000 Suizidopfer durch Schusswaffen in den Staaten nicht einmal annähernd gerecht und bedient lediglich den Voyeurismus des auf Mehrfachmorde konditionierten Lesers.
Suggeriert wird so eine gewisse Außergewöhnlichkeit des realiter längst alltäglich Gewordenen ...

Der Nachrichtenwert per se ist vergleichbar mit einem Verkehrstoten in Deutschland.

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