Kommentare

AfD hin oder her.

Ich verstehe unsere öffentlichen Sender schon lange nicht mehr.
Wenn im nirgendwo ,ein AfD Mitglied etwas von sich gibt, ist es sofort eine Meldung wert.
Mich regt das echt auf , denn das muß nicht sein, das ich von solchen Meldungen überschwemmt werde.

Wo kann man das direkt nachlesen,

was gegen Herrn Gniffke persönlich gesagt wurde, bzw. gesagt wird?

Nach neuesten Untersuchungen

Nach neuesten Untersuchungen reicht schon die Stimme aus, um Diskussionen zu mäßigen.

Entzaubert

Man sollte die AfD als das sehen, was sie ist, nämlich eine zwar rechtspopulistische, aber trotzdem weitgehend normale Partei. Man sollte sie einerseits nicht verteufeln, in ihr aber andererseits auch nicht den Retter des Abendlandes sehen. Im parlamentarischen Alltag kann sie zeigen, wie fleißig und klug ihre Politiker wirklich sind. Da wird sie noch oft genug entzaubert.

"rechtspopulistisch"

Aber müssen wir jedes Mal das Etikett "rechtspopulistisch" an den Parteinamen hängen?

Nunja, bei der "radikal islamischen" Hammas oder ähnlichen Gruppierungen scheint es ja auch nicht ohne eine mantraartige Wiederholung des scheinbar offensichtlichen zu gehen.
Ehrlich gesagt ist mir ziemlich egal wie die Tagesschau damit umgeht - nur wenn dann bitte einheitlich sonst haben wir eine qualitative Unterscheidung

"Sag´s mir ins Gesicht!" -

das kann man nur gut finden.
Ein Beitrag zur Rückbesinnung auf Respekt vor einer anderen Meinung und der Person die diese Meinung vertritt.
Evtl. auch ein kleiner Beitrag zur Eindämmung der grassierenden - und sich durch ALLE Gesellschaftsschichten ziehenden - Praxis sich hinter Anonymität zu verstecken um kräftig "die Sau" ´rauszulassen.

Finde ich gut.

Beleidigungen müssen nicht sein.

Harte Diskussionen in der Sache hingegen schon.

Von wem kamen diese "Hasskommentare"™?

Zitat: "Depp", "Drecksbande", "Dummschwätzer" - nach meinem Kommentar zum Umgang der tagesschau mit der AfD haben einige User auf Facebook mal wieder ganz schön hingelangt."

Diese "Hasskommentare"™ können ja nur von AfD-"Gegner" gekommen sein. Liege ich da richtig?

Der Ankündigung von Hrn. Gniffke, auf gewisse Zuschreibungen zu verzichten sehe ich als AfD-Wähler ja positiv bzw. entspricht lediglich dem Mindestanspruch an eine zivilisierte Diskussion, die in einer kritischen, gerne auch kofrontativen Auseinandersetzung mitd en Argumenten und Aussagen des Gegenübers besteht.

Wie sich genau diese inhaltlich-sachliche Auseinandersetzung in der Zukunft aussehen wird, schaue ich einmal ergebnisoffen und abwartende an.

"Dummschwätzer" übrigens ist für mich kein "Hasskommentar"™, sondern dessen Verwendung hängt davon ab, was jemand gesagt hat.

Nicht immer alles auf die Goldwaage legen, empfehle ich hier!

Wenn ich als (überzeugter)

Wenn ich als (überzeugter) AfD- Wähler beim Versuch einer Diskussion als Erstes zu hören bekomme "ach, ein Nazi!" dann drehe ich mich um und gehe.
Denn das Folgende wäre keine sachliche Auseinandersetzung, sondern nur eine einseitige Beschimpfung.
Einseitig deshalb, weil ich mich einerseits nicht auf dieses Niveau begebe, und andererseits, weil ich im Gegensatz zu denen, die mich "Nazi" nennen, sehr wohl weiß, was "Nationalsozialist" bedeutet.

"Hart in der Sache, zivilisiert im Ton - geht das?" --- Ja!

"Hart in der Sache, zivilisiert im Ton - geht das?" --- Ja!

Die AfD macht dies ja exemplarisch bereits in 14 Landtagen und bereits auch im Bundestag vor, wie das geht.

Gut für die Meinungsfreiheit! Gut für die Demokratie!

Zivilisiert

Der Ton im Netz ist leider schon lange nicht mehr zivilisiert. Diese Diskussion zeigt, dass eben nicht nur die Rechtspoulisten, sondern auch ihre Gegner sich durch Pöbeleien hervortun. Herr Gniffke hat Recht, aber ich bezweifle, dass er sich mit seinem vernünftigen Anliegen durchsetzt.

13:34, zammy

>>Aber müssen wir jedes Mal das Etikett "rechtspopulistisch" an den Parteinamen hängen?

Nunja, bei der "radikal islamischen" Hammas oder ähnlichen Gruppierungen scheint es ja auch nicht ohne eine mantraartige Wiederholung des scheinbar offensichtlichen zu gehen.
Ehrlich gesagt ist mir ziemlich egal wie die Tagesschau damit umgeht - nur wenn dann bitte einheitlich sonst haben wir eine qualitative Unterscheidung.<<

Da schließe ich mich völlig an.

Alldieweil die Hamas ebenso radikalislamisch ist wie beispielsweise das Opus Dei radikalchristlich.

"Islamistisch" käme der Sache näher, aber generell nervt diese Adjektivitis ungemein.

Sie mag ja gerechtfertigt sein, wenn es sich um eine unbekannte Organisation handelt, aber das trifft weder auf die AfD noch auf die Hamas zu.

@Entzaubert 13:32 von Wir Sofa-Revoluzzer

ja, aber
"eine zwar rechtspopulistische, aber trotzdem weitgehend normale Partei."
beileibe, nein.
Das ist eine Verharmlosung.
Nachweislich sind 25-30% der aktiven Mitglieder dem Bereich DVU,NPD u.ä. zuzuordnen.
Im wichtigen, jeweiligen 'Vorstandsbereich' aller Ebenen eher mehr.

Normal ist das nicht.
Und dass man trotzdem mit Ihnen reden muss,
eben damit sie sich noch mehr 'enttarnen',
ist als Demokrat doch auch selbstverständlich.

Allein in diesem Punkt folge ich Herrn Gniffke.
Trotzdem geht er IMHO deren 'Opfergehabe' auch in gewisser Weise auf den Leim.
Soviel Publicity haben derartige, bewusste 'Grenzüberschreitungen' nicht verdient.

Herr Gniffke, der ÖRF ist

Herr Gniffke,
der ÖRF ist nicht dazu da ihre Meinung in form von kommentaren zu verbreiten, wenn sie nicht neutral sein können dann wechseln Sie bitte den Beruf.

Ich möchte Information ihre Meinung gehört nicht dazu danke.

sachliche diskussion mit der

sachliche diskussion mit der afd?? unmöglich. alles was man denen argumentativ vorträgt ist ja eh falsch oder erfunden oder begründet sich angeblich auf infos der lügenpresse.
ansonsten will die afd demokratische rechte in anspruch nehmen, die sie im falle der machtübernahme im parlament sofort abschaffen würde.
wenn man afd-mitgleidern sachlich kommt, dann wird gleich erwiedert, man wolle sie nicht verstehen und würde nur vorurteile gegen sie vorbringen.
ich habe es mehrmals versucht, es ist sinnlos. das beste ist nichtbeachtung, sie demontieren sich am besten selbst, siehe von storch ("die sonne scheint zu heiss").
die afd abgeordneten jagen jetzt pöstchen nach, nehmen viel geld - genauso wie die anderen abgeordneten auch. die afd unterscheidet sich von den anderen parteien nur durch ihre antidemokratische ausrichtung, durch hass, krawall und provokationen.
gebt ihen keine bühne!!

Ich bin diesmal völlig bei Hr. Gniffke

Ich hatte mich schon lange darüber beschwert das die AfD immer mit dem Attribut "rechtspopulistisch" betitelt wurde, ebenso wie Ich es unangemessen fand, die Linke als "Nachfolgepartei der SED-PDS" zu brandmarken. Warum muss man den Zuschauern/Lesern überhaupt soviel Meinung und Interpretation in den Mund legen? Ich behaupte das 99% der Menschen/Wähler selber denken können. Was Gniffkes anderen Punkt angeht, bin ich selber entsetzt und kann ihm (und anderen) nur zustimmen: der Siegeszug des Internets hat zu einer beispiellosen Verrohung der Debattenkultur und der Umgangsformen geführt! Propagandisten und Populisten aber vor allem Scharfmacher, Demagogen Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker sind im Internet gefühlt auf dem Vormarsch! Und übrigens: daran sind NICHT die Russen schuld!

Da wird nicht viel kommen.

Auch wenn ich hier oder in Foren mit einem Nicknamen unterwegs bin, versuche ich so zu schreiben, als ob ich eine Unterhaltung führen würde. Das gelingt nicht immer; insbesondere im hitzigen Wortgefecht werde ich gelegentlich heftiger, als ich es wäre, würde der Andere mir gegenüber sitzen. Hinzu kommt, dass das geschriebene Wort manchmal heftiger aufgenommen wird, als es gemeint war - ein Problem der fehlenden Mimik und Betonung.

Solche brachialen Beleidigungen wie die im Artikel aufgeführten, kommen aber von Menschen, die die (vermeintliche) Anonymität des Netzes ausnutzen, um ihren Emotionen ungefiltert freien Lauf zu lassen, wie sie es im realen Leben nicht tun würden und könnten. Selbst der Dümmste weiß, ab wann es entweder eine Beleidigungsklage oder Schläge gibt, je nach Gegenüber.
Skype bedeutet zwar noch kein persönliches Gespräch, aber es ist auch nicht anonym, daher werden sich diese Leute erst gar nicht melden.

Andere Meinungen zulassen

Herr Gniffke, das Problem haben Sie sich selbst geschaffen, indem Sie andere Meinungen oder Auffassungen stigmatisierten.

Sie nicht alleine, sondern gemeinschaftlich mit anderen Parteien und anderen Medien zusammen. Ob bewußt oder unbewußt.

Natürlich sind gerade die intelligenteren Menschen im Lande in der Lage zur "sachlichen Diskussion" zurückzukehren. Nur glaube ich nicht, dass die das mehr wollen, ohne das ausreichend Köpfe rollen.

13:53, Sprenger

>>Herr Gniffke,
der ÖRF ist nicht dazu da ihre Meinung in form von kommentaren zu verbreiten, wenn sie nicht neutral sein können dann wechseln Sie bitte den Beruf.

Ich möchte Information ihre Meinung gehört nicht dazu danke.<<

Ich glaube, Ihre Vorstellung, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu sein hat, deckt sich nicht mit seinem Auftrag.

Natürlich gehören Meinungsäußerungen von Journalisten, auch "Kommentare" genannt, ausdrücklich dazu. Ob diese Kommentare Ihnen oder mir passen ist komplett unerheblich.

Ich finde es gut, dass die

Ich finde es gut, dass die AFD wie jede andere Partei behandelt werden soll. Auch andere Parteien sind Populistisch und werden nicht so in ihrer Anrede bezeichnet. Die Berichtserstattung der öffentlichen Medien muss neutraler werden, damit es zu sachlichen Debatten kommen kann. Neutrale Berichtserstattung heißt, dass nicht nur über bestimmte genehme Wahrheiten berichtet wird, sondern auch ungeliebte Wahrheiten ausgewogen angesprochen werden. Eine Lüge ist im weitesten Sinne auch (Begehen durch Unterlassen) konsequent bestimmte Wahrheiten zu verschweigen. Vielleicht können die öffentlichen Medien ihre Professionalität in dieser Hinsicht verbessern.

Wer sich mal freiwillig in

Wer sich mal freiwillig in eine Diskussion mit AfD-Sympathisanten angetan hat, weiß wovon Herr Gniffke spricht.
Meist basieren die Kommentare auf das eigene oder von der AfD bewusst hergestellte Bauchgefühl statt auf Fakten und man stellt sich gerne als Opfer von xy da.
Wer dann widerspricht oder nach Quellen für diverse Behauptungen nachfragt wird sofort beleidigt oder man führt jegliches Gespräch mit Whataboutism bzw. Realitätsverweigerung aka Fake News / Lügenpresse ad absurdum.
Allein die Nutzung des Wortes "Gutmensch" als Beleidigung zeigt welches Geistes Kind diese Menschen sind

Der richtige Weg

Meinungsverschiedenheiten können eigentlich immer nur im Gespräch gelöst werden, insofern ist dieses Angebot zum Dialog richtig. Dass allerdings von AfD-Anhängern sicher überproportional viele verbale Entgleisungen und unangebrachte Kraftausdrücke kommen, überrascht leider nicht. Haben sie sich doch mit einer Partei solidarisiert, die genau diese verbale Aggressivität zum Programm erhoben hat. Insofern wünsche ich Ihnen viel Glück, Herr Gniffke, und ein dickes Fell für diese Diskussion.

@Am 14. November 2017 um 13:54 von boesermann

Zitat: "sachliche diskussion mit der afd?? unmöglich. alles was man denen argumentativ vorträgt ist ja eh falsch oder erfunden oder begründet sich angeblich auf infos der lügenpresse."

Ich kenne Ihre Argumente, die gegen die Positionen sprechen könnten, nicht.

Ich kenne aber genauso wenig die "Argumentation" von AfD-Politikern, das etwas nicht stimmt, weil es eine " infos der lügenpressse" sei.

Richtig ist jedoch, dass nicht jedes Argument, das gegen die AfD in Stellung gebracht wird, in Punkto Relevanz Faktengestütztheit, logische Konsistenz etc. nicht als aussagekräftiges Argument gewertet werden kann.

Tut mir leid, aber vielleicht liegt es ja auch an der Qualität Ihrer "Argumente" nach oben genannten Kriterien, weswegen eine Diskussion mit der AfD "unmöglich" sei ...

Just sayin' ...

"antidemokratische oder gar rassistische Politik"?

Aha, AfD soll also nicht mehr "rechtspopulitisch" nennen, aber im gleichen Atemzug bzw. Artikel unterstellt Hr. Gniffke der AfD eine "antidemokratische oder gar rassistische Politik".

Bitte um Belege und Erklärung dieser Begriffe. Ansonsten hat dies wenig mit einem "kritischen Journalismus" zu tun, den sich die Tagesschau angeblich auf die Fahnen geschrieben haben will!

Es wird mit zweierlei Maß berichtet!

Um zu verstehen, was viele am Umgang der Medien mit der AfD stört, muss man sich nur vor Augen führen, wie über die Aussagen von Herrn Gauland ("Wir werden Frau Merkel jagen") und Frau Nahles ("Ab morgen kriegen sie in die Fresse") berichtet wurde. Die eine war quasi eine Kriegserklärung und die andere ein niedlicher Versprecher.

Differenzierte und überparteiliche Berichterstattung ist einfach etwas anderes!

links-rechts-reflex

stigmatisieren, mit dreck bewerfen. das mit dem schmuddelkinder-image funktioniert in deutschland. noch. denn irgendwann begreift auch der letzte, dass die gleichschaltung der politischen meinung zum thema unbegrenzte zuwanderung bei bedingungsloser staatlicher vollfinanzierung des lebensunterhalts nichts mit demokratie zu tun hat.
.
wenn stimmen widersprechen und die realen entwicklungen prognostizieren/beleuchten, sind sie in wahrheit ein bei der herrschenden klasse ungeliebtes überbleibsel an demokratie.
.
wagenknecht und lafontaine sind finale vertreter der linken, die sich insbesondere für das schicksal jener interessiert, die unter der jahrzehntelang geplanten einwanderung und der gewünschten erodierung der nationen alias der kulturellen identitäten zu leiden haben. sarkozy hat 2008 eine beeindruckende rede zu dem thema gehalten – 7 jahre vor der grenzöffnung!

Die s. g. sozialen Medien

werden von Ihnen H. Gniffke und der übrigen ARD zurecht als Teil des Problems erkannt, weil der Absender sich anonym fühlt, auch wenn er es nicht ist. Trotzdem machen Sie auf annähernd jeder Seite Ihres Netzangebots wie auch im TV kostenlose Werbung für diese Medien, weil sie glauben, irgendein Zug fährt ohne Sie ab. Das glauben dann auch andere und so sorgen Sie mit Ihrer inkonsequenten Haltung für die weitere und schnellere Ausbreitung von Hass, schlechtem Benehmen und Dummheit!

@Am 14. November 2017 um 13:50 von GueWie

Zitat: "Wenn ich als (überzeugter) AfD- Wähler beim Versuch einer Diskussion als Erstes zu hören bekomme "ach, ein Nazi!" dann drehe ich mich um und gehe."

So eine Taktik nennt man Brunnenvergiftung oder "poisining the well" (https://de.wikipedia.org/wiki/Brunnenvergiften).

Praktisch ist, dass man sich dann selber nicht mehr der ARGUMENTATIVEN Auseinandersetzung stellen muss. Praktisch!

Ich als überzeugte AfD-Wähler drehe mich bei solchen Gelegenheiten nicht um, sondern lache mich meistens tot und denke mir meinen Teil über die fehlende Argumentationsfähigkeit des "Nazi"-Schreiers.

um 13:53 von Sprenger

Selbstverständlich gehört der Kommentar zu den klassischen journalistischen Darstellungsformen, auf die auch öffentlich-rechtliche Medienanstalten nicht zu verzichten brauchen. Wäre ja noch schöner.

Eine ganz andere Frage ist, ob Sie Meinungsäußerungen, die übrigens auch stets als solche gekennzeichnet sind, zur Kenntnis nehmen, bzw. ob Sie sich solchen Meinungen anschließen wollen. Da haben Sie selbst die Wahl. Machen Sie doch einfach davon Gebrauch.

Was "kritischer Journalismus" so ist ...

Zitat: "Die Tagesschau ist in Augen dieser Kritiker unkritisch, unjournalistisch und verzagt geworden."

Interessant und bemerkenswert, was manche Menschen in Deutschland offensichtlich unter einem "kritischen Journalismus" verstehen. Positionen einer Partei oder von Personen mit den üblichen, leeren Zuschreibungen à la "rechtspopulistisch" (gäääääääääääähhnnn) zu belegen., gehört für mich nicht dazu.

Kritischer Journalismus jedoch bedeutet für mich als AfD-Wähler/überzeugter Demokrat eine Position einer Partei/Person in der Sache und mit einer faktengestützten Kritik zu konfrontieren.

Insofern: nur herbei mit dem echten kritischen Journalismus. Ich als AfD-Wähler fordere jeden Journalisten/Leser dazu in Bezug auf die Positionen der AfD auf. Wieso kommt da so selten etwas?

14:04 von lakshmi ..Diskussionen mit Eiferern...

christlich, liberal oder politisch (mit selektiver Wahrnehmung), das ist kein leichtes Unterfangen, das möchte man schon vor dem Gedanken daran aufhören mit der Umsetzung davon.
Eben deshalb belegt sich der Begriff Populismus, der gleichwohl ein strapazierter und nervender bleibt. Populismus heist ja nicht wie hier oft fragwürdig behauptet, dem Volke ernsthaft aufs Maul schauen, sondern, dem Volk etwas in den Mund legen, durch Übung und Nachahmung zu erreichen, dass das zu erfolgreicher Bauernfängerei wird und die Nachplapperer dann glauben, sie hätten's Erfunden. Die Grundlage des "Populismus" ist also nicht Empirie, sondern Demagogie.
Und damit wären wir wieder bei den so häufig erwähnten pseudo Wahrheiten.

Herr Gniffke,

so langsam gewinne ich den Eindruck, dass Sie ihre Position innerhalb der Tagesschau nutzen, um gegen Kritiker innerhalb der Redaktion vorzugehen, die Ihre erste Meinungsäußerung vor einigen Monaten über die Berichterstattung der AfD offensichtlich kritisiert hatten. Und jetzt unter dem Deckmantel einer "seriösen" Diskussion meinen Sie, sich profilieren zu müssen. Ich merk die Absicht und bin verstimmt.

"Sag's mir ins Gesicht":

"Sag's mir ins Gesicht": Reden wir über die AfD

Aber Vorsicht bei Oliver Janich, denn er hat schon bei Anja Reschke ..
Und eine angebohrene Höflichkeit und gute Erziehung verbietet jetzt..

Sozialer Umgang ist wichtig

Ich möchte mich nicht als Unschuldslamm präsentieren - ich habe mich sicherlich auch bereits das ein oder andere Mal im Internet bei meinen Wörtern vergriffen, aber man sollte immer versuchen an der Höflichkeit, die man (in den meisten Fällen) in die Wiege gelegt bekommen hat, festzuhalten.
---
Bzgl. der AfD gehöre ich auch zu den harten Gegnern, die diese Partei oft auf FB & Co als Rechtsradikale beschimpft. Mir ist es auch wichtig, dass ich es oft betone, dass die AfD "rechtspopulistisch" ist.
Meine Gedanken dahinter sind, dass man die Wahrheit über Parteien wie die AfD nicht Todschweigen darf. Wenn jemand "Mist" baut, muss er dafür gerade stehen und genau das tut die AfD mit ihrer rechtspopulistischen Sichtweise.
Nur wenn man den Mund aufmacht kann man sein Umfeld vor "Bösem" schützen. Man darf es nicht totschweigen. Nicht so wie damals, bis es zu spät ist.

Ich wollte meine Ansicht hier teilen, da ich nicht weiß, ob ich am Mittwoch dazu kommen würde dabei zu sein.

14:16, MK Ultra Slim

>>wagenknecht und lafontaine sind finale vertreter der linken, die sich insbesondere für das schicksal jener interessiert, die unter der jahrzehntelang geplanten einwanderung und der gewünschten erodierung der nationen alias der kulturellen identitäten zu leiden haben. sarkozy hat 2008 eine beeindruckende rede zu dem thema gehalten – 7 jahre vor der grenzöffnung!<<

Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine würden sich energisch gegen Ihre völkisch-identitär gefärbte Vereinnahmung wehren. Und auch dagegen, mit einem Rechtspopulisten reinsten Wassers wie Nicolas Sarkozy in einem Atemzug genannt zu werden.

Das Abkommen von Schengen, also die Grenzöffnung, ist übrigens von 1985. Also 23 Jahre vor der von Ihnen angeführten Sarkozy-Rede.

ach Leute...

die AfD ist doch gerade dabei sich selber zu zerlegen und einen Hans-Joachim Friedrichs-Preis für Zivilcourage kriegen sie für diese Aktion auch nicht - könnte man dann nicht einmal das Fass zulassen ?

diese Art der Angriffe

gegen Herrn Gniffke können eigentlich nicht von dem ach so " rechten/braunen Pack " kommen.
Es ist also davon auszugehen, dass die, die eigentlich den Mahnern immer Rechtspopulismus vorwerfen, ihren Linkspopulismus in asozialer Weise ausleben. Aber Herr Gniffke ist in seiner Art wie Galileo Galilei, der Nachsatz nach dem Motte .. und sie bewegt sich doch, hätte er sich eigentlich sparen könne. Wir kennen ja die politsche Einstellung der Journalie.

@ 14:09 von FalkoBahia

"Dass allerdings von AfD-Anhängern sicher überproportional viele verbale Entgleisungen und unangebrachte Kraftausdrücke kommen, überrascht leider nicht."

Da liegen Sie einfach falsch! Die Beschimpfungen gegen Herrn Gniffke gingen mit Sicherheit nicht von AfD Anhängern sondern von AfD Gegner aus.

Meiner Erfahrung nach ist es auch extrem schwierig mit diesen Menschen zu reden, weil sich, auch und vor allem bedingt durch die undifferenzierte Berichterstattung über die AfD, ein gewisser Hass aufgebaut hat, der sich letztendlich meist darin äußert, dass den Leuten außer "AfD Wähler sind Nazis" sowieso keine Argumente einfallen.

Traurig aber wahr!

@Am 14. November 2017 um 14:21 von Erfahrungsträger

Zitat: "Aber Vorsicht bei Oliver Janich, denn er hat schon bei Anja Reschke .."

Wie meinen Sie das? Weil Hr. Janich Kriminalitätsstatistiken parat hatte, die Frau Reschke inhaltlich in Bedrängnis brachten?

Schließlich gehört Frau Reschke ja zu den Journalisten, die uns über die Jahre immer erklärt hatten, dass Flüchtlinge nicht krimineller als Deutsche seien.

Ich glaube einfach nicht mehr daran

das die ÖR eine einigermaßen überparteiische Berichterstattung hinbekommt. Heute wird ein stromlinienförmiger Journalismus erwartet und dem ordnen sich nahezu alle, mit Rücksicht auf Job und Karriere, unter. Leider ist dies aber nicht nur bei den ÖR sondern auch bei den großen Zeitungen und Verlagen.

Und viele medien haben hier gerade in den letzten 2 Jahren ein sehr unrühmliches Bild abgegeben indem sie die katastrophale Politik Merkels vertuscht, schöngeredet oder manipuliert haben. Damit haben sie sich des wichtigsten Kapitals beraubt was sie haben: Der Glaubwürdigkeit.

@El Chilango - Was "kritischer Journalismus" so ist ...

Kritischer Journalismus jedoch bedeutet für mich als AfD-Wähler/überzeugter Demokrat eine Position einer Partei/Person in der Sache und mit einer faktengestützten Kritik zu konfrontieren.

Steht im Absoluten Widerspruch zu ihren eigenen Postings.
Des Gleichen ist ihre Kritik gegenüber der ARD
und anderen Journalisten.

Die ARD schreibt für Millionen und nicht explitit für ihre (Ich Gott) Meinung

@ El Chilango

Ihre Empörung halte ich für unverständlich. Wenn sie die öffentlichen Äußerungen der Herren Höcke, Gauland und selbst von Frau Petry mit ihrer Forderung nach Grenzverteidigung mit der Waffe gegen Flüchtlinge wahrgenommen habe, dann lässt das leider nur den Schluß zu, dass die AfD antidemokratisch, rassisitisch und rechtspopulistisch ist.

Der Gipfel der Heuchelei

Dass Sie, Herr Gniffke, Ihren Hass auf die AfD in etwas schönere und gewähltere Worte kleiden als diejenigen denen Sie einen unzivilisierten Ton vorwerfen, macht die Sache nicht besser.

Die AfD wird im deutschen öffentlichen Rundfunk eben nicht wie jede andere demokratische Partei behandelt. Sie können das noch so oft schreiben, es wird dadurch nicht wahrer.

Ich habe mit Interesse den Wahlkampf in meinem Nachbarland im öffentlich-rechtlichen Rundfunkt mit verfolgt. Und was ich da gesehen habe war zutiefst unfair gegenüber allen kleinen Parteien, vor allem aber gegenüber der AfD. Bei uns hätte das zu einem massiven Aufschrei der Gebührenzahler geführt.

Wenn Sie, Herr Gniffke, und die ARD als Sender, wirklich in einen konstruktiven Dialog mit denjenigen treten wollen, welche eine andere Meinung als Sie vertreten, dann müssen Sie zuerst für eine objektivere und fairere Berichterstattung sorgen. Alles Andere ist unglaubwürdig.

Grüsse aus der Schweiz

@fathaland slim Sehe ich

@fathaland slim

Sehe ich anders, klar hat jeder seine Meinung, ich mag die AFD auch nicht, doch sollte Neutralität dazu gehören.

"Ob diese Kommentare Ihnen oder mir passen ist komplett unerheblich."

Wie sieht es dann mit der Meinungsvielfalt aus sollten auch Rechte Journalisten dieses Forum geboten werden, Spreche ich mich klar dagegen aus.

Für mich ist auch ein unterschied ob man über Information und Nachricht inform von Kommentaren(das Forum wurde ja abgeschafft) diskutiert oder ob die meinung die Nachricht ist.

Es ist zum Mäuschemelken...

dann hat man sich die Mühe gemacht und etwas verfasst und dann ist das Thema geschlossen - so erregt man, wenn nicht Hass, dann doch Ärger.

Um es kurz zu machen, vor dem Diskurs, gehörte es sich, in die Kiste des unsäglichen zu greifen und ein paar der zensurbedingten Nicht-Äußerungen zu Besten zu geben, das hätte was.
Ansonsten ist das in der Listung zu lesende flach bis schlicht und wenig Anstoßerregend.
Die Überschrift war ja etwas provokativ, so das schlimmeres zu erwarten gewesen wäre.

Natürlich ist die AfD oberflächlich gesehen eine Partei wie "Die Partei" oder eben "die Grünen". Das man den Namen auch ebenso gut mit "Xxxx für Deutschland" ausführen könnte, ohne dem Laden Unrecht zu tun, hätte schlimmeres erwarten lassen.
Wer lange genug "wir sind das Volk" gebrüllt hat, glaubt vielleicht die Mehrheit hinter sich - das zeigt aber nur, dass das Ganze in einer ungesunden Kontinuität zu schlimmeren steht, die nichts besseres als Tiraden erwarten lässt.

Am 14. November 2017 um 14:04

Am 14. November 2017 um 14:04 von lakshmi
Wer sich mal freiwillig in eine Diskussion mit AfD-Sympathisanten angetan hat, weiß wovon Herr Gniffke spricht. [...] Wer dann widerspricht oder nach Quellen für diverse Behauptungen nachfragt wird sofort beleidigt oder man führt jegliches Gespräch mit Whataboutism bzw. Realitätsverweigerung aka Fake News / Lügenpresse ad absurdum. Allein die Nutzung des Wortes "Gutmensch" als Beleidigung zeigt welches Geistes Kind diese Menschen sind.

Ich stimme ihn komplett zu!

Und wie zum Beweis Ihrer These:

Am 14. November 2017 um 14:15 von El Chilango
"Aha, AfD soll also nicht mehr "rechtspopulitisch" nennen, aber im gleichen Atemzug bzw. Artikel unterstellt Hr. Gniffke der AfD eine "antidemokratische oder gar rassistische Politik". Bitte um Belege und Erklärung dieser Begriffe. Ansonsten hat dies wenig mit einem "kritischen Journalismus" zu tun, den sich die Tagesschau angeblich auf die Fahnen geschrieben haben will!

Ein wichtiges Signal

Ich bin kein AfD-Mitglied. Als einigermaßen objektiver Beobachter ist mir schon seit langem aufgefallen, daß die AfD in den Medien meist mit dem Attribut die "rechtspopulische" versehen wird, während die Linke dagegen nie als "linkspopulistische" bezeichnet wird. Der Hinweis, dass sich unten den AfD-Anhängern Rechtsextremisten befinden, trägt da kaum, weil sich unter den Linken eben auch Linksextreme befinden (ganz zu schweigen vom ehemaligen Stasi-Personal). Woher kommt diese mangelnde Ausgewogenheit? Bei vielen Bürgern hegen solche Indizien zurecht Zweifel an der politischen Neutralität der öffentlichen Medien. Das Statement von Hrn. Gniffke tut da gut. Um so erschreckender die hasserfüllte Reaktion linker Kreise, die mich mehr an NSDAP-Gebrüll erinnert als die AfD.

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13:54 boesermann

Es ist eine Unterstellung von Ihnen das die AfD die Demokratie abschaffen will. Wie haben sich denn die "Demokraten" gegenüber der AfD verhalten. Das die "Demokraten" nur um einen AfD-Alterspräsidenten zu verhindern die Geschäftsordnung ändern ist einfach nur armselig.

Eine sachliche Auseinandersetzung

mit den Äußerungen der AfD wäre zielführend. Stattdessen wird von den öffentlichen Medien und praktisch allen anderen Parteien reflexartig jede Position als "rechtspopulistischer Blödsinn" abgekanzelt. Dabei ist es gerade die Strategie der AfD (und ähnlicher Organisationen), einen wahren aber unpopulären Ansatz zu unsinnigen und gefährlichen Schlussfolgerungen zu führen.
Ein schönes Beispiel wäre etwa die Qualifikation der wild eingereisten Flüchtlinge. Medien und Regierung haben diese (viel zu) lange als potentielle Antwort auf den Fachkräftemangel verkauft, obgleich jedem denkenden Menschen klar sein muss, dass ein afghanischer Analphabet, der kaum jemals lateinische Buchstaben gesehen hat und Computer allenfalls als Elektronikschrott kennt, diese Lücke niemals wird füllen können. Solche Dinge sind natürlich eine Steilvorlage für die AfD und ähnliches "Volk". Ändern Sie ihr Vorgehen in diesen Dingen und die AfD wird sich von alleine erledigen...

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