Kommentare

Klar, ein Springer-Verlag hat

Klar, ein Springer-Verlag hat für solche Zensur, aus alter Tradition aus den 60ger nd 70ger Jahren, immer Verständnis. Man frage nur mal Rudi Dutschke.

Niemand hat die Absicht etwas zu zensieren...

Kapital kennt keine Moral!!!

Wenn's um's Geschäft geht, wirft man gerne die ansonsten in Sonntagsreden propagierten "Werte" über Bord.

Zensur

es gab mal nen Brand in Mannheim (?) mit einigen Toten
die bösen Unterstellungen die ein Anwalt vor Ort machte,
sind sämtlich aus dem Internet entfernt
und gibt mal einer Zitate ein - auch da fehlen verschiedene,
die vor Jahren noch da waren im Internet
und das ist bei uns

In Deutschland sollen wir uns

In Deutschland sollen wir uns immer auch zu den Schandflecken unserer Geschichte bekennen, aber China hat das nicht nötig. Die sollen einfach verschwiegen werden. Das Analoge wäre doch, wenn in Deutschland wiss. Artikel über die sog. "Reichskristallnacht" abgeschaltet bzw. verboten würden.

@Hepheistos

Der Springer Verlag und die Axel Springer AG sind zwei komplett verschiedene Unternehmen.

@Niemand hat die Absicht 11:25 von Dominike Fischer

"etwas zu zensieren..."

Da fällt mir zu 'Kapital kennt keine Moral' ein gerade erfundener Kalauer ein:
'Was ist der Unterschied zwischen dem Kunden eines kapitalen Geschäfts
und einem kapitalem Hirsch?'
Antwort:
Während Letzterer bei steigender Erregung nur röhrt,
guckt Ersterer dann meistens in die Röhre...

@ Hepheistos

Hier geht es nicht um den Axel-Springer Verlag - sondern um den wissenschaftlichen Verlag "Springer".
Das macht die Sache jedoch nicht besser, ganz im Gegenteil.

Zensur...

... weil es in China passiert? Wie oft hat die Tagesschau bereits auf dem Standpunkt beharrt, man übe keine Zensur aus, weil nur ein Staat zensieren kann... Aber offensichtlich wird Zensur hier immer gern nach Ort und Blickwinkel eingeordnet.

Wissenschaft ohne Meinungsfreiheit

Gibt es nicht. Wenn China seinen Wissenschaftlern den Zugang zu Informationen verwehren will, können sie. Sie schaden sich selbst.
Wenn ein Wissenschaftsverlag zensiert hat er den Sinn, Zweck und die Methoden von Wissenschaft offensichtlich nicht mehr auf dem Programm. Kommerz steht jetzt an erster Stelle. Arme Wissenschaft, die nach der Politik vom Denken geldgieriger Manager angeleitet wird.

Völlig losgelöst von der

Völlig losgelöst von der Wissenschaft.
Springer Verlag.
MfG

Erst kommt das Fressen und dann die Moral

China zensiert und alle machen fröhlich mit, es geht ja schließlich ums Geschäft und da schadet die Moral nur. Was kommt als nächstes? Zensiert man dann Artikel die China missfallen auch im Rest der Welt?

Bin mal gespannt...

ab wann die ersten Verlage auch bei uns anfangen das dokumentierte Wissen über die jüngere Geschichte Chinas anzupassen.

Orwell lässt grüßen...

11:25 von Dominike Fischer

Nunja, man kann da natürlich jetzt auf den Verlag eindreschen.

Da trifft man dann aber den Falschen. Vielleicht sollte man hier mal eher die chinesische Regierung anprangern, die ja hier letztlich alle Nachrichten und Informationen zensiert?

Hepheistos

bitte erst einmal informieren bevor man hier so losledert.
Springer-Nature hat mit dem von Ihnen geflameten Axel Springer Verlag nur den Namen zufällig gemeinsam.

@11:54 von A.Winkler

In China gibt es nur staatlich zensierte Zeitschriften + Bücher, staatlich zensierte Rundfunksender, staatlich zensierten Fernsehempfang und auch nur staatlich zensiertes Internet.

Das jetzt mit der Situation hier vergleichen zu wollen, ist purer Unsinn.

Orwell lässt grüßen

Ab wann, lieber Axtos?
Wenn die Chinesen sich in die hiesigen Medien einkaufen.

Dann werden unsere Kommentare nicht mehr freigeschaltet.

Stattdessen kommt nachts jemand in Uniform vorbei.

...

Wessen Brot ich ess'

dessen Lied ich sing...

jaaaneee, 12:19

||Springer-Nature hat mit dem von Ihnen geflameten Axel Springer Verlag nur den Namen zufällig gemeinsam.||

Und dadurch wird die Selbstzensur besser?

Tom Klingenheben @

Tom Klingenheben
@ Hepheistos

Hier geht es nicht um den Axel-Springer Verlag - sondern um den wissenschaftlichen Verlag "Springer".
Das macht die Sache jedoch nicht besser, ganz im Gegenteil.

Ich kenne den Verlag sehr wohl und habe Erfahrungen gemacht, die mich eben meinen Beitrag erstellen ließen.

Julius Springer - nicht Axel Springer!

Außerdem ist Springer (eigentlich ein Lehrbuchverlag) mit seinen Publikationen kaum international bekannt, wenn man nach "Journal impact Factors" geht. Zu Springer-Nature gehört aber das Flagschiff der (Natur-)Wissenschaft, nämlich die Zeitschrift "nature" und alles was noch so dazugehört. Ein Boykott durch die Chinesen hätte dramatische Auswirkungen für den wissenschaftlichen Fortschritt, zumal da viele renommierte Autoren inzwischen aus dem "Reich der Mitte" kommen!

Warum kuscht hier der Spiegel so widerlich vor der Zensur??

Hier bin ich offen gestanden jetzt mal vom Spiegel echt enttäuscht:

http://www.tagesschau.de/ausland/springer-nature-china-101.html

Das Tiananmen-Massaker, Kritisches zur chinesischen Geschichte - Fachartikel des deutschen Wissenschaftsverlags Springer Nature über diese Themen sind in China nicht mehr abrufbar. Peking bestand auf Zensur. Der Verlag rechtfertigte die Maßnahme nun.

Denn hier geht es um Informations- und Meinungsfreiheit sowie Pressefreiheit. Und die ist auch per UN-Zivilpakt geschuetzt:

https://www.zivilpakt.de/meinungsfreiheit-3359/

und ueber die UN-Menschenrechts-Charta Artikel 19.

Von daher sollte der Spiegel hier absolut damit aufhören, hier so vor China und deren Zensur zu kuschen! China muss hier zurechtgewiesen werden. Ueber Tiananmen muss geredet werden. Sowas darf nicht totgeschwiegen werden und das Fehlverhalten der damaligen chinesischen Regierung darf erst recht nicht totgeschwiegen werden!

Schluss mit dieser Netzzensur durch China!

Außerdem sage ich mal zu dem hier:

http://www.tagesschau.de/ausland/springer-nature-china-101.html

Gesperrt: Tibet und Tiananmen-Massaker

Auf viele Fragen zur Selbstzensur in China will der deutsche Wissenschaftsverlag keine Antworten geben. Zum Beispiel sagt er nicht, wie viele Fachartikel genau aus dem chinesischen Angebot rausgeflogen sind. Nach Recherchen der "Financial Times" sind es mehr als 1000, allesamt zu Themen, die der Staatsführung in Peking nicht gefallen. Unter anderem betroffen sind demnach Artikel zu Tibet, zur Kulturrevolution und zum Tiananmen-Platz-Massaker von 1989.

Schluss mit dieser widerlichen Netzzensur durch China. Es ist mir persönlich piep egal und vielen Chinesen bestimmt auch, ob es der werten chinesischen Regierung passt oder nicht. Ueber dieses Massaker muss gesprochen und diskutiert werden können und es muss eine Entschuldigung Chinas dafuer geben!

Bei solcher unrechtmäßigen Zensur ist Widerstand Buergerpflicht

Und zu dem hier:

http://www.tagesschau.de/ausland/springer-nature-china-101.html

Auch der Wissenschaftsvertrag Cambridge University Press hat im Sommer angekündigt, heikle Artikel in China aus dem Angebot zu nehmen. Nach heftigen Protesten zog der britische Traditionsverlag diese Entscheidung zurück und schaltete die Artikel wieder frei. Cédric Alviani von Reporter ohne Grenzen fordert Springer Nature auf, das auch zu tun.

klares NEIN zu solcher Selbstzensur. Wo solche Zensur anfängt, wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Buergerpflicht auch wenn es der chinesischen Regierung nicht passen mag! China muss sich zu diesem Tiananmen-Massaker erklären und sich entschuldigen.

Und genauso muss sich die Bundesregierung bei den Herero und den Manama entschuldigen.

Diese Netzzensur in China und weltweit gehört beendet!

Und diese Netzzensur in China und anderen Ländern dieser Welt:

http://www.tagesschau.de/ausland/springer-nature-china-101.html

Chinas Staats- und Parteiführung hat die Zensur von Literatur, Presse und Online-Medien in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Die Internetzensur funktioniert inzwischen so gut, dass selbst viele Zusatzprogramme versagen, mit denen man in anderen Staaten Onlinesperren problemlos umgehen kann. Ein Ende der immer schärfer werdenden Zensur in China ist nicht abzusehen.

ist ohne Wenn und Aber zu beenden!! Crack down this Censorship!! Crack down illegal Silencing!

ARies in motion

wenn Springer nach China möchte, und das ist ihm anzuraten, hat er sich dort anzupassen - da erübrigt sich jedwede Diskussion in der Heimat. Vielleicht kann er ja dort sogar etwas lernen und mit den Landsleuten teilen? "winwin" nennt man das glaube ich... wenn er nur begreift das es keine persönliche Beleidigung ist an sich aufzupassen und er erhobenen Hauptes sein Geschäft betreibt, das ist doch schon viel!

March for Science

Wenn Wissenschaft in den Verdacht gerät, der Macht zu dienen oder korrupt zu sein, verliert sie Ihre Glaubwüdigkeit und spielt den Verschwörungs-Populisten steil in die Hände. Eine Katastrophe, durch nichts zu rechtfertigen, lieber Springer-Verlag!

nit böse sein

@Demokratieschuetzerin
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-299081.html

@von Marcus2

"Gibt es nicht. Wenn China seinen Wissenschaftlern den Zugang zu Informationen verwehren will, können sie. Sie schaden sich selbst."

sehr unwahrscheinlich das springer propaganda die arbeit chinesischer wissenschaftler beflügelt!

Warum werden an Springer

Warum werden an Springer Nature höhere Ansprüche gestellt, als z. B. an BMW? Weil es sich um einen Medienkonzern handelt? Jeder Konzern möchte Umsatz und Gewinn machen. Wie und wo auch immer. Gleiches Recht für alle.

@pnyx 16:25h

... gutes Argument. Ich kann mich entscheiden, welches Auto ich fahre. Nicht aber, wo ich Wissenschaft publiziere. Oder doch?

Darstellung: