Ihre Meinung zu: Iran nach dem Beben: Staatstrauer und schleppende Hilfe

14. November 2017 - 9:01 Uhr

Langsam läuft die Hilfe für die vom Erdbeben betroffene Region im Iran an. Viele Lehmhäuser sind eingestürzt, nun fehlt es an Zelten. Irans Präsident Rouhani reiste in die Unglücksregion und rief einen Tag der Trauer aus.

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Kommentare

Auch wenn es makaber klingt,

Auch wenn es makaber klingt, solche Naturereignisse helfen den Menschen, zu erkennen, dass ihre albernen Glaubenskriege Pipifax sind.
Der Natur ist es egal, ob Sunniten, Schiiten, Christen, Juden oder sonstwer betroffen ist. Die nimmt sich, wer im weg steht.
Und die weltgemeinschaft wird dem Iran schon helfen. Atomprogramm und US Embargo zum trotz.

09:11 von Einerer ..Glaubenskriege...?

Wer's glaubt - schon den alten Pariarchen ging es wohl ehe rum Macht und ihren Mussbrauch und den daraus zu ziehenden Nießnutz - das ist nicht anders als heute und da hilft Einsicht (vor allem des gemeinen Mannes)wohl kaum.
Den Schlagzeilen gemäß - schleppende Hilfe und langsame Schadensregulierung - das kennen wir aus Europa zur Genüge, das sollte uns jede Häme abgehen. Vielleicht schaut ja mal jemand an die Ort in Griechenland, in den Abruzzen etc. wie es dort mit den Menschen steht, dann können wir Schlagzeilen darüber machen, wie es in wirtschaftlich rückständigeren Staaten läuft.

Iran will keine Hilfe

was ungewöhnlich ist in der Welt, verstehen kann ich das aber.
Hoffentlich gehen die Versprechen bei Hilfe für den Wiederaufbau nicht so wie in Italien aus, da gab auch ganz viele Versprechen.
Der Film aber vor paar Tagen sagt und zeigt was ganz anderes, ich wünsche den Menschen dort Kraft und Glück beim Aufbau.

Gruß

Schleppende Hilfe

...wenn DE das kritisiert,dann sollte die Luftwaffe losfliegen und Hilfsgüter abwerfen.
Es handelt sich um eine schwer zugängliche Gegend.
In DE würde das bei den selben topographischen Bedingungen genau so lange dauern.
DIESE LEUTE brauchen unsere Hilfe....JETZT

Gibt es eigentlich noch Scham?

12:14 von skydiver-sr
"Schleppende Hilfe
...wenn DE das kritisiert,..."
Ist noch nicht aufgegangen, daß die schleppende Hilfe deas Schwerpunktthema ist und nicht die notwendige Hilfe?
Darf man daran erinnern, daß in einem Land der EU, nach JAHREN nach einem Erdbeben die Menschen immer noch auf Hilfe warten, z.T. immer noch in Behelfsunterkünften hausen?
Dieser offenkundige Mißbrauch menschlichen Leids zu politischen Zwecken ist doch inzwischen nur noch menschenverachtend.
Man vergleiche auch einmal nur die Berichte über ZWEI Bombardierungen von Zivilisten in Syrienin den letzten 2 Tagen. Berichtet wird nämlich nur von einem Fall. Wo man, ja was wohl, Russland und Syrien verantwortlich machen kann. Opfer durch eine Hellfire passen hier nicht rein.

Die Erde bebt

und die Menschen im Iran leiden darunter. Jetzt ist es wichtig, das sich das Land, das ja internationale Unterstützung ablehnt, schnell und effektiv um die Überlebenden kümmert und ihnen Unterkünfte, Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung zur Verfügung stellt.
In einem zweiten Schritt kann dann mit dem Wiederaufbau der zerstörten Häuser begonnen werden.
Ich wünsche den Betroffenen viel Kraft und Ausdauer dafür.

um 13:42 von Bernd39

"Darf man daran erinnern, daß in einem Land der EU, nach JAHREN nach einem Erdbeben die Menschen immer noch auf Hilfe warten, z.T. immer noch in Behelfsunterkünften hausen?
Dieser offenkundige Mißbrauch menschlichen Leids zu politischen Zwecken ist doch inzwischen nur noch menschenverachtend."
Leider ist das hier nicht das einzige Medium, das offensichtlich mit verschiedenen Ellen misst. Da wird z. B. in der NZZ kritisiert, in einer der betroffenen Städte im Iran, gäbe es "immer noch keinen Strom". Dies ein (1) Tag nach einem verheerenden Erdbeben. In Puerto Rico haben 60 Prozent der Menschen sechs Wochen nach einem Hurrikan 'immer noch keinen Strom'. Da fühlt man sich schon ein wenig für dumm verkauft.

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