Kommentare

Normale Partei?

Ist eine Partei normal, die Mitglieder in ihren Reihen duldet, welche sich bekennend zu Erscheinungsformen und Folgen des "Dritten Reiches" äußern? Unser Demokratisches System ist gegen so etwas nicht gewappnet, aber höchst mögliche Distanz ist wohl das Mindeste, was man an Widerstand aufbieten muss.

"Aber müssen wir deshalb wie

"Aber müssen wir deshalb wie ein Holzhammer immer und immer wieder sagen, dass die AfD rechtspopulistisch ist? Das nervt und wird als verkappte Stimmungsmache gegen diese Partei empfunden."

Recht haben Sie.
Generell sollten wertende Begriffe wie "(rechts-)populistisch" höchstens in Kommentaren gebraucht werden, da eine sachliche Berichterstattung immer dem Leser die Wertung überlassen sollte.

Herr Gniffke,

so unpolitisch können sie doch nicht sein. Die AfD, zumindest in Teilen, neofaschistisch. ist doch keine normale demokratische Partei. Sie sollten dieses Partei weder als rechtspopulistisch oder demokratisch bezeichnen, sondern als eine Partei, die die liberale Demokratie abschaffen will. Das ist das Mindeste, was man von einem demokratischen Journalisten erwarten kann.

Grundsätzlich ist das

erst mal in Ordnung, gewählte Partei im Bundestag.
Und den Rest kann man beobachten, da es keine Regierungspartei ist die was bewirken kann.
Also sehe ich das auch entspannt und finde das richtig.

Gruß

AfD eine ganz normale Partei

Herr Gniffke, ich bin erstaunt, sie sind ja doch lernfähig, zwar spät aber immerhin.
Sie können es sich aber doch nicht verkneifen verbal nach zu treten und ihre ureigene Meinung dem Fernsehvolk kundzutun,
betreutes denken eben. Glauben Sie mir, viele Menschen sind sehr wohl in der Lage, sich ihre eigene Meinung zu bilden.

Recht so! - Wenn auch etwas spät...

Ich finde den hier nun präsentierten Umgang mit der Partei genau richtig, denke nur, dass man schon weitaus früher zu diesem Schluss hätte kommen können.

Diese seit 2013 bestehende und seit 2015* in der jetzt bekannten Form auftretende Partei ist dem Bürger hinreichend bekannt und das auch schon länger, man muss eine Partei einfach nicht dauerhaft mit einem beschreibenden Adjektiv versehen, gerade wenn diese Beschreibung negative Assoziationen hervorruft (dann ist der Vorwurf man würde Stimmung machen gar nicht unbegründet).

Wenn man das Bedürfnis hat umfassender zu informieren, dann sollte man inhaltlich gefüllte Beiträge veröffentlichen und nicht mit Attributen um sich werfen.

*Die AfD ist seit dem Weggang von Bernd Lucke (und der ist nunmehr schon über 2 Jahre her) relativ eindeutig im hier beschriebenen Spektrum verrodbar (das ich jedoch nicht als rechts bezeichnen würde, denn an dieser AfD ist kaum mehr etwas konservatives).

eine Partei wie jede andere

Das ich das noch erleben darf. So ungefähr stell ich mir den Übergang zur Sachlichkeit vor. Denn seien wir doch mal ehrlich, die AFD hat doch die Probleme nicht erfunden, sondern nur kanalisiert. Und noch etwas. Seit die Grünen z.B. den Auslandseinsätzen der Bundeswehr zustimmt, hat sich doch jegliche Vorstellung von Oppositionspartei erledigt.
Und nein, auch ich bin als AFD-Wähler nicht mit dem Gesamtprogramm der Partei zufrieden. Aber im Rahmen der direkten Demokratie lösen sich manche Probleme von selbst.

Populistische Partei

Danke für die Einstellung der Tagesschau.
Gibt es in Deutschland auch linkspopulistische Pateien, die für sich in Anspruch nehmen den "wahren" Volkswillen auszudrücken?
Warum werden die dann nicht als populistisch bezeichnet?

Einspruch Euer Ehren

Sehr gut kann ich mich daran erinnern wie Sie vor rund einem Jahr in etwa "begründeten":
die AfD ist mittlerweile so bekannt, da braucht es das Attribut "rechts und populistisch"
nicht mehr.

Ich würde mich in Zukunft freuen, wenn sie bei der CSU von der "Christsozialen CSU" und auch die anderen Parteien entsprechend bewerten würden.

Man weiß sonst bald nicht mehr Wer Wo und Was ist.

Etwas mehr Hilfestellung durch die Tagesschau braucht es doch schon noch.
Oder?

Gut gemeint.....

ist wieder einmal nicht gut gemacht! Diese Stellungnahme von Herrn Gniffke bietet genügend Ansatzpunkte für Umkehrschlüsse!
Aus seiner Definition von "populistisch" entnehme ich dann, daß die sogenannten Volksparteien eben nicht "den Volkswillen" repräsentieren, oder? Und wenn man skeptisch, kritisch oder von mir aus sogar ablehnend gegenüber Migranten und den Folgen ist, dann ist man schon rechtspopulistisch? Herr Gniffke reiht sich leider ein in die Kolonne derjenigen, welche paradoxerweise Andersdenkende pauschal mit einem Vorurteil belasten, aber genau dieses Verhalten zu recht eben den Anderen vorwerfen. Er bedenkt vor Allem den alten Spruch nicht: "Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert"!

Liebe Medien, vielleicht

Liebe Medien, vielleicht solltet ihr die Gelegenheit nutzen und die Gunst der Stunde nutzen: Die AfD wird sicherlich Streit und Unruhe in den Bundestag bringen. Das sollte euch Medien doch besonders freuen, endlich mal was zu berichten. In den letzten Jahren sind die Medien mMn mehr und mehr zu einer seltsamen Form der Hofberichterstattung verkommen, was letztlich sicherlich auch zu den massiven Kritiken geführt hat.
Es gibt doch nichts langweiligeres als Friede, Freude, Eierkuchen in den Parlamenten. Jetzt mit der AfD könnte sich das sehr schnell ändern.
Also jubelt doch lieber, endlich Abwechslung im Parlament.

Verzichten Sie auf den Haus-Mickimousecode...

Ihre Berichterstattung zu diversen Themen wie Syrien, Russland, China, Trump, NATO... ist dermaßen mit den "hausinternen Sprachregeln "versifft" und oft genug gegenüber der aktuellen Entwicklung veraltet, dass man mitunter nicht weis ob man lachen oder weinen soll.

Haben die Öffentlichrechtlichen ...

auch noch nicht bemerkt das die AfD neoliberal ist?
Ist das kein massiver Kritikpunkt?
Ist der einzige Kritikpunkt an der AfD nur die Migrantenfrage?

Wenn dem so ist, dann sollte auch der Chefredakteur nochmal seine Hausaufgaben machen.

Die AFD hat wissentlich...

...Rassisten in den eigenen Reihen ohne sich von diesen zu distanzieren. Sie können das nennen, wie sie wollen - es ist der Anfang des Faschismus wie in den 1920er Jahren - und das muss - demokratisch - bekämpft werden. Michael Streibel

Wo bleibt die Neutralität?

Ist ja schön, wenn sie die Partei "wie jede andere auch" behandeln wollen. Was nun "antidemokratisch" oder "rassistisch" ist, darüber läßt sich streiten. Und bei dieser Beurteilung hört dann auch die Neutralität und Objektivität, an der es der Tagesschau ohnehin mangelt, ganz sicher auf.

Warum jetzt erst?

Warum jetzt erst? Warum nicht von Anfang an? Immerhin wird bei Die Linke und Die Grünen nicht links-populistisch vorgesetzt. Bei der CSU könnte man auch ein rechts-populistisch vor setzen. Die FDP ist neoliberal und die CDU und SPD wisse nicht was sie sein wollen. Weil sie jedem Trend hinterher rennen und sich dabei gegenseitig mal links und mal rechts abwechselnd überholen.

Peinlich ohne Ende

Wehret den Anfängen...eine Partei, welche faschistisches Gedankengut mindestens toleriert bzw. in Ihren Reihen duldet, muss man immer und immer wieder als solche benennen....alles andere ist feige und ein Zugeständnis an diese furchtbare Partei und ihre Funktionäre

spät aber nicht zu spät

Diesen abwertenden und journalistisch unsauberen Begriff hat die TS zwei Jahre verwendet. Auch für die etablierten Parteien wüßte ich treffende Bezeichnungen. Schön, daß Sie diese dummen Spielchen endlich lassen.

Welche Partei, welcher

Welche Partei, welcher Politiker wäre denn nicht populistisch?

Diese billigen Mätzchen, die die "etablierten" Parteien aber eben auch die Tagesschau immer wieder gegen Neulinge wie früher die Grünen, dann gegen die Linken und heute eben gegen die AFD spielen nervt nur noch, macht noch unglaubwürdiger und zeigt einen Mangel an Respekt vor dem Wähler und Defiziten im Demokratieverständnis.

gute Entscheidung

Nur, weil es ein paar Ignoranten gibt (und es immer geben wird), muss man nicht bei jeder Gelegenheit den Anti-Rechts-Beißreflex auslösen, sondern sollte sich auf Inhalte konzentrieren. Dann löst sich nämlich die AfD in kurzer Zeit in Luft auf.

Kritisch sein mit den Mächtigen im Land

Seien Sie kritisch und wachsam!
Aber bitte auch da wo es unbequem wird oder gegen die Obrigkeit geht. Gegen eine junge, aufstrebende Partei wie die AfD Position zu beziehen oder gar zu stänkern gehört kein Mut!

Seien Sie bitte vor allem kritisch mit unserer Regierung oder den von Parteibüchern durchsetzen Staatsorganen. Da braucht es Aufklärung und Mut.

PS: Oder lenken Sie bzw. die ÖR-Medien ein, weil die AfD zunehmend auch in Ihren Aufsichtsbehörden, den Landesrundfunkräten, sitzet?

So

So ist es gut.

Die AfD - eine Partei wie jede andere?

Die AfD ist eine ganz normale Partei. Jedoch keine Partei wie jede andere! Dass die Tagesschau (das wünsche ich mir schon lange auch von anderen Nachrichtensendern, den Talk-Sendungen und den diversen Interviews) darauf verzichtet, immer das Attribut "(rechts-)populistisch" zu verwenden, finde ich dementsprechnd richtig.

@ betreutes Denken

Das Adjektiv rechtspopulistisch enthält keine Wertung. Es beschreibt lediglich und kann daher m. E. auch in einem neutralen Bericht stehen.

Danke. Die AFD kann nur

Danke. Die AFD kann nur bekämpft werden, wenn sie wie jede andere Partei behandelt wird und auf sachlich logischer Ebene in ihrer Doppelmoral widerlegt wird.
Das Attribut "rechtspopulistisch" mag zutreffen, allerdings wurde das ständige Wiederholen durchaus auch für mich nervend, denn auch andere populistische Strömungen oder kommunistisch / sozialistische Parteien müssten dann ständig so benannt werden. Das macht es meiner Meinung nach sehr unpraktikabel über die Forderungen einer Partei unabhängig zu sprechen.
Wenn eine Partei oder ein Aktivist etwas fordert, muss dies unvoreingenommen betrachtet werden und nicht unter einer generellen negativen Grundstimmung abgelehnt.

Toller Kommentar und danke für diese Klarstellung.

Herr Gniffke,

es ist schon ein starkes Stück, ein Tag nach dem Gedenken an die Pogromnacht von 1938 die AfD als normale Partei zu bezeichnen. Haben Sie denn alles verdrängt, was aus dieser Partei seit einigen Jahren an Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus verlautet wurde. Es kann doch nicht sein, dass die ARD einen solchen Menschen auf einem so wichtigen Posten duldet.

Aha, und wo drücken die etablierten Parteien....

den wahren Volkswillen aus?
Was hat Frau Merkel während Ihrer Amtzeit denn fürs normale Volk getan.
Sehr wenig, meistens alles ausgesessen.
Ihr Hauptaugenmerk lag bei der Wirtschaft und den Banken.
Wenn man bei Umfragen natürlich nur die Gutbetuchten befragt, ja dann geht es dem Volk gut.

Die Berichterstattung wird davon profitieren

Es ist und bleibt Aufgabe der Medien kritisch über Parteien und eventueller Diskrepanzen zwischen Selbstdarstellung tatsächlichen Handelns dieser zu berichten.

Nicht aber sollte einer Partei ständig ein Attribut zugeschrieben werden, dass in seiner Definition so unscharf wie "populistisch" ist, wenn die Partei sich nicht selbst so bezeichnet. Die Berichterstattung muss (außerhalb der Meinungen) neutral sein.

Sachlichkeit ist im Umgang mit der AfD überfällig, einerseits um endlich die rationale Betrachtung der Thesen dieser Partei auf Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit zu ermöglichen, statt sie stets als "rechtspopulistisch" zu ignorieren, viel wichtiger aber, um den von der AfD selbst auferlegten Opfermythos in der "Berichterstattung der Lügenpresse aus Einheitsmedien" zu brechen.

Die Partei ist im Bundestag und wurde nicht nur von Rechtsradikalen dorthin gewählt, sondern auch weil manche Wähler Positionen der Partei bei anderen Parteien vermissen.

Zeit zur Diskussion!

Rechtspopulistisch ist nur das ...

... neue Wort für konservativ.
Ist "linkspopulistisch" oder "ökopopulistisch" zu sein wirklich besser? Basisdemokratie ist nicht der Heilige Gral der Demokratie, sondern ein Demokratiedefekt der alle polarisiert, bei jeder Abstimmung nur Sieger und Besiegte produziert und nur allen Radikalen in die Hände spielt.

"Holzhammer nervt."

Natürlich muss man die AFD nicht in jedem Satz als "rechtspopulistisch" bezeichnen. Das "musste" man noch nie.

Die Begründung von Herrn Kniffke verwundert dennoch. Die AFD als rechtspopulistisch zu bezeichnen, ist kein "nervender Holzhammer", sondern schlichtweg die Wahrheit.

Seit wann kann die Wahrheit nerven?

Insofern ist ein gewisses Einknicken aus meiner Sicht schon zu erkennen.

Man scheint langsam zu

Man scheint langsam zu begreifen, dass die ewige Nazi-Keule bei manchem Bürger nicht mehr so richtig wirken will.

Gegen die AfD gibt es theoretisch drei mögliche Strategien:

1. Nazi-Keule im Dauermodus (gescheitert)
2. Totschweigen (schwer möglich bei diesen Wahlergebnissen)
3. Die parlamentarische Arbeit diskreditieren.

Nachdem 1. und 2. durch sind, jetzt also Strategie Drei als Perspektive.

I

Rechtspopulistisch?

Ich zitiere:
"Die AFD sei rechtspopulistisch, weil sie autoritär, antipluralistisch ist und Migranten ablehnt."

Das von einem Chefredakteur.

AFD ist keinesfalls eine autoritäre Partei sondern demokratisch und sogar mehr als andere Parteien.

Antipluralistisch stimmt auch nicht. Es gibt auch Leute mit Migrationshintergrund wie Herr Bystron in der Partei. Die werden nicht ausgeschlossen. Es gibt sogar viele Fans von ihm.

Migranten ablehnen kann man auch nicht mit Rechtspopulistisch gleich stellen, weil Herr Sebastian Kurz und sogar Macron das genauso tun.

"Migration wird von vielen Bundesbürgern als wichtigstes Problem der EU angesehen. Laut einer EU-Studie sind 61 Prozent gegen die Zuwanderung von außerhalb der EU. "

Dann gibt es demnach 61 % Rechtspopulisten in Deutschland.

Ich möchte Herrn Gniffke bitten uns Rassismus zu definieren, damit wir wissen wie er sich das wohl vorstellt.

Einfach nur Kopfschüttel.
Nennt das bitte nicht Qualitätsmedien.

Sehr gut...das mußte mal gesagt werden...

denn offene Türen sind schließlich zum einrennen da

Zu Pauschal

"""Und "rechts"-populistisch, weil die Partei autoritäre Lösungen parat hat, antipluralistisch und ablehnend gegenüber Migranten ist."""

Die AfD ist weniger autoritär als die anderen Parteien im Bundestag. zB hat die AfD zusammen mit der OSZE das demokratiefeindliche Gesetzentwurf von Heiko Mass kritisiert.
Interessant, dass hier gar nicht über die Kritik der OSZE an Deutschland berichtet wurde.

Die Afd ist zur Recht ablehnend gegenüber illegale und ungesteuerte Einwanderung. Was ist daran so falsch eine Politik zu betreiben wie es etablierte Demokratien wie Australien es tun?

Man fragt sich überhaupt,

Man fragt sich überhaupt, warum im öffentlich-rechtlichen Fernsehen seit Gründung (!) der AfD mit Lucke (!) das Wort "rechtsradikal" oder "rechtspopulistisch" oder gar Schlimmeres immer gebraucht wurde, so als wäre das deutsche Fernsehvolk zu doof, um sich ein eigenes Urteil bilden zu können. AfD-Politiker wurden immer anders behandelt in Interviews und Talkshows als andere. Ihnen gegenüber bestand man viel mehr auf Wortklauberei als anderen gegenüber. Lucke hat nie was Nazi-Verdächtiges gesagt, er hatte mal zum Umgang mit dem Islam 10 sehr vernünftige Thesen aufgestellt, und dennoch wurde er angefeindet wie ein Staatsfeind. Andere Politiker wurden in derselben Zeit mit einer quasi "Hofberichterstattung" vorgestellt.

Endlich hat man es begriffen

Weit davon entfernt die AfD zu wählen oder die AfD sympathisch zu finden gebe ich ausnahmsweise diesem Kommentar recht. Die AfD ist zum großen Teil Fleisch vom Fleische der CDU und ist zum großen Teil eine Protestpartei um es denen da "oben" mal zu zeigen. Und je nach Einstellung wird der Hinweis auf rechtspopulistisch eher Wähler zutreiben und den richtig enttäuschten Wählern ist dieser Hinweis egal. Das heißt nur gute Politik von denen alle Menschen das Gefühl haben, dass sie mitgenommen werden kann die AfD klein halten und sonst nix.

die geschichte wiederholt sich

damals wurde die NSDAP auch als "normale" partei bezeichnet.
die afd wird heute genau so verharmlost, wie die NSDAP damals.
die tagesschau könnte ja mal historiker dazu befragen. die müssten mich eigentlich bestätigen.

"popullismus"

Ein alberner Vorwurf, der selbst populistische Züge hat.
Was sachlich passender zur "afD" passen würde, wäre die Zusatzbezeichnung "sogenannte".
Denn wem auf die (mitunter in der Vergangenheit selbst produzierten) Probleme der heutigen Zeit nur "es soll wieder so wie früher werden" einfällt, der ist keine "Alternative" sondern ein politischer Irrläufer.
Deshalb liebe tagesschau, am besten nur noch über die "sogenannte" afD schreiben.

"Aber müssen wir deshalb wie

"Aber müssen wir deshalb wie ein Holzhammer immer und immer wieder sagen, dass die AfD rechtspopulistisch ist? Das nervt und wird als verkappte Stimmungsmache gegen diese Partei empfunden."

Sehr richtig, der Holzhammer ist mir schon seit vielen Monaten auf die Nerven gegangen. Petry hat einen ganzen Artikel spendiert bekommen, weil sie "völkisch" aus dem Giftschrank holen wollte (was mir völlig egal ist, denn ich kannte das Wort bis dahin nicht mal) und wenn irgendsoein AfD-Abgeordneter in BW ungefähr sagt "dass diese Grüne Muslimin Ministerin ist, ist ein Beweis für die Islamisierung des Abendlandes", kommt das auch in der Tagesschau. *facepalm*

Das hatte ich für übertrieben gehalten, dass die rechtspopulisten in der AfD so viel Aufmerksamkeit erhalten und ich bin froh, dass sich das jetzt zu ändern scheint.

Ich hatte das Gefühl, jeder Artikel, der die AfD als rechtspopulistisch darstellt, hat sie 0,1% stärker gemacht.

@ Manfred Korte um 16:44

Sie schrieben:
"Ist eine Partei normal, die Mitglieder in ihren Reihen duldet, welche sich bekennend zu Erscheinungsformen und Folgen des "Dritten Reiches" äußern?"
Richtig! Lieber sollte man sich wie die NPD nicht bekennend zu Erscheinungsformen und Folgen des Dritten Reiches äußern. Oder war das etwa gar nicht Ihre Intention?

Oh Gott...

...was für eine Selbstbemitleidung!
Einfach nur neutral berichten, das wäre Ihre Aufgabe. Warum fällt das so schwer? Braucht es dafür erst 12,6% für die AFD? Gleiches Spiel bei der Berichterstattung über Trump. Die ARD hatte den weltweiten Rekord mit 98% Anteil negativer Berichterstattung. Ich wünsche mir einfach das ARD Personal von vor zwanzig Jahren wieder.

@ 16:44 von Manfred Korte

Eine höchstmögliche Distanz als das Mindeste an Widerstand gegenüber der AfD können Sie als Privatperson auch gern so halten, das steht Ihnen völlig frei.

Nicht aber der Tagesschau im Speziellen und den Öffentlich-Rechtlichen Medienanstalten im Allgemeinen. Sie haben einen sachlichen und neutralen Informationsauftrag, werden aus Steuergeldern auch von AfD-Mitgliedern und -wählern finanziert und sollten eine wie auch immer geartete Meinung zu Parteien in Deutschland nur in einem Kommentar äußern, der auch als solcher gekennzeichnet ist.

Schützt vor Abstumpfung

Ich finde die Entscheidung der ARD richtig, darauf zu verzichten die AfD mit immer wiederkehrenden abschätzigen Attributen zu belegen.
Letztlich weiss jeder wofür diese Partei steht und die ständige Wiederholung führt nur zu Abstumpfung und damit zu einer Verharmlosung.
Viel besser und auch arbeitsaufwändiger ist es, sich mit der politischen Arbeit der AfD auseinanderzusetzen und diese ggf. auch wie bei den anderen Parteien kritisch zu beleuchten. Und ich denke schon, dass hier die Kommentare deutlich weniger dialektisch ausfallen, als bei den Parteien der Mitte. Die im politischen Spektrum gegenüberliegende zum Teil recht radikale Partei - Die Linke - wird ja auch entsprechend kommentiert, wenn es überhaupt mal um sie geht, was wiederum wegen mangelnder Gründe nicht so oft vorkommt. Ein Schicksal das sich wahrscheinlich demnächst zwei Parteien teilen.

16:50 von betreutes denken

"Aber müssen wir deshalb wie ein Holzhammer immer und immer wieder sagen, dass die AfD rechtspopulistisch ist? Das nervt und wird als verkappte Stimmungsmache gegen diese Partei empfunden."

Recht haben Sie.
Generell sollten wertende Begriffe wie "(rechts-)populistisch" höchstens in Kommentaren gebraucht werden, da eine sachliche Berichterstattung immer dem Leser die Wertung überlassen sollte.
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Ist es denn ganz zu vernachlässigen, das eventuell eine "Institution Ihres postnamens" (Mainstream) doch den Wählern Nachhilfe erteilen will?

Da isser wieder, der feine Herr Gniffke ...

Wenn man bedenkt, dass die Unionsparteien mindestens seit 1949 Rechtspopulistisch waren und sich dort natürlich auch seit dieser Zeit immer schon die meisten Rechtsradikalen befunden haben, und dann noch berücksichtigt, dass sehr viele Mitglieder der AfD aus genau diesen Unionsparteien kommen und dort häufig exponierte Ämter und Funktionen inne hatten, dann ist die AfD selbstverständlich eine Partei wie jede andere. Schon im ersten Bundestag hatte die Union mehr echte Original-Nazis in ihren eigenen Reihen, als die AfD überhaupt Abgeordnete hat. Alles ganz Normal! Und genau das ist ja auch das Problem, dem sich die Tagesschau immer schon verweigert hat. Die Nazis in Deutschland waren nie weg. Die haben sich mal in der Union versteckt, mal in der FDP, einige auch in der SPD. Fast alle Nazifunktionäre haben aber auch in der BRD bis weit in die 1970er Jahre Karriere gemacht. Daran hat auch die Tagesschau nicht gerüttelt. Damals nicht und heute auch nicht. Und auch nicht Sie, Herr Gniffke!

Ein Schritt in die richtige Richtung

Das ist eine vernünftige Entscheidung und dafür wird es dringend Zeit. Ich halte es für besonders perfide (weil so subtil und damit für viele nicht wahrzunehmen) Meinungsmache wenn subjektive Attribute, die völlig unnötig für den Sachverhalt sind, hinzugefügt werden. Das gleiche gilt übrigens für die Attribute rechtsextrem und linksextrem. Ich finde diese Bezeichnung nur dann ok wenn sich diejenige Partei selbst so bezeichnet. Nennt sie also Kommunisten, Marxisten oder Nationalisten wenn sie sich so nennen. Oder nennt sie einfach nur beim Namen. Aber überlasst die Meinungsbildung bitte den Zuschauern.

Gleiche Baustelle: bitte auch eine einheitliche objektive Verwendung finden für die eindeutig negativ oder positiv belegten Begriffe, die die TS offensichtlich auch subjektiv entsprechend der mehrheitlichen Weltanschauung der Redaktion wählt:

Machthaber oder Präsident

Aufständische /Widerstandskämpfer oder Terroristen

Regierung oder Regime

usw.

"populistisch" gefällt mir nicht

"Rechts gerichtet" oder "mit überwiegend rechtem Gedankengut" wäre in Ordnung.
Jede Partei ist wohl irgendwo "populistisch", sonst bräuchte sie nicht antreten.
Aber, wie alt ist dieses Thema?
Alles, was vom Kuschelkurs abweicht, ist "populistisch".

Nein!

Wenn mit "jeder anderen" CDU, FDP, SPD, Grüne und Linke gemeint sind, ist die AfD keine Partei wie jede andere. Und sie wird es hoffentlich auch nie werden.

"rechtspopulistisch"?

Was ist das eigentlich genau? Eine Bezeichnung ohne Wertung. Genau so wie "linkspopulistisch". Bloß diese "Bezeichnung" wurde/wird bisher recht selten benutzt. (Nachtigall, die trapst??) Wozu sollte auch die Bezeichnung benutzt werden? "Linkspopulistisch" hat gleichfalls keinen Wert. Ergo: beides ist sinnbefreit und kann weggelassen werden.

Ich finde die AfD ist eine sehr gute Partei

Ich finde das die AfD nicht eine Partei wie jede andere, sondern sehr viel besser ist und es ist gut das es mit der AfD eine Partei gibt, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund stellt.

brandgefährlich

leider muss man zur kenntnis nehmen, dass die gesellschaft sich konservativ verändert, und somit auch extrem rechte gesinnung nicht mehr als das erkannt wird, was sie ist: BRANDGEFÄHRLICH
anstatt gezielt politik gegen rechte hetzer zu machen, nehmen die anderen parteien immer mehr vokabular der ewiggestriegen auf: volk, heimat, aushöhlung des asylrechts, regionalismus usw etc...
sehr bedenklich, dass so früh vor der rechten herausforderung zurückgewichen wird. wichtiger wäre eine zukunftsweisende politik, ohne das larifari der afd.

@ 17:29 von Andreas Unzufrieden

Dann bitte gleiches Recht für Alle und bei den Linken stets das Attribut "linkspopulistisch" verwenden.
Und bei den Grünen "tendenziell linkspopulistisch".
Und bei der FDP "unternehmerorientiert".
Und bei der SPD "gewerkschaftsorientiert".
Und und und ...

Und populistisch sind sie alle, denn sie möchten Wahlen gewinnen und treffen Aussagen, die gewisse Kreise unserer Gesellschaft gern hören möchten.

Späte Einsicht, aber besser als nie

Selbstverständlich ist die AfD eine ganz normale Partei. Denn zu einer Demokratie gehört, das sie auch extreme Meinungen aushalten und tollerieren muß. Man muß sich mit dem politschen Gegner auseinandersetzen, und ihn nicht verunglimpfen, wer das macht, der hat die Demokratie nicht verstanden.

Dann berichtet doch einfach weniger über die AfD

In der AfD sitzen aus meiner Sicht einige wirre Gestalten mit reichlich wirren Ideen. Aber ja, sie ist tatsächlich eine Partei wie jede andere - in dem Sinne, dass sie eben nicht verboten ist, von ein paar Millionen Bürgern gewählt wurde und jetzt im Bundestag sitzt. In den meisten europäischen Parlamenten sitzt eine rechtspopulistische Partei, das ist also ein Stück weit Normalität.

Deshalb: Ich würde mich freuen, wenn in Zukunft etwas weniger über die Partei berichtet würde. Gemessen an der Tatsache, dass 87 % der Stimmen bei der Bundestagswahl nicht auf die AfD entfielen, gibt es immer noch überproportional viele Meldungen über diese Zeitgenossen. Und so neu sind sie mittlerweile auch nicht mehr.

Einfach mal ignorieren.

Erst wurden die Grünen verunglimpft,

später kam die Linke ins Zielfeuer , und in den vergangenen Monaten war es die AfD.
Dabei ist sie eine demokratisch gewählte Patei, die die gleiche Behandlung verdient wie die CDU, die SPD, und alle anderen.
Ich bitte die Presse um faire und sachliche Berichterstattung über Fakten.
Ständige subjektive Kommentare sind unnötig.

Ach, die ARD bezeichnet die AFD

nicht als rechtspopulistisch ??? Hätte ich den folgenden Satz nicht gelesen hätte ich es trotzdem nicht geglaubt.
Vollkommen sinnfrei diese beiden Sätze. Dafür sollte man 1,5 Euro GEZ abziehen

Holzhammer nötig?

"Aber müssen wir deshalb wie ein Holzhammer immer und immer wieder sagen, dass die AfD rechtspopulistisch ist? Das nervt und wird als verkappte Stimmungsmache gegen diese Partei empfunden."

Nein, das müssen Sie nicht und es ist in der Tat ziemlich überflüssig bzw. beschert der AfD nur ein Mehr an Aufmerksamkeit, wo dies gar nicht notwendig ist.

Aber so, wie es notwendig ist, diese neue "rechte Flanke" genau zu beobachten, genauso notwendig ist es, darauf hinzuweisen, dass die AfD eben k e i n e normale Partei wie jede andere ist.
Sie ist dies weder von den Leitlinien Ihres gesellschaftlichen Verständnisses her noch vom sprachlichen und kulturellen Duktus, den diese an den Tag legt. Und sie ist es schon garnicht da, wo sie erklärtermaßen einem SA-ähnlich auftretenden Pegida-Mob die politische Heimat anbietet. Dies ist keine normale demokratische Partei!

16:50 von betreutes denken ... Rechtspopulistisch...

Wie soll man sie nennen. Die CDU ist (angeblich) Wertkonservativ (was immer das heißen soll in einer sich ständig wandelnden Moderne)... die SPD ist was? und wenn sie denn was wäre, was sollte das dann heißen?
Die AFD, mag ein gewisses Spektrum repräsentieren und der Begriff des "Rechtspopulismus" vielen von denen ein ungeliebter und ungewohnter Neologismus sein - aber sie einfach als das zu bezeichnen, was angemessen wäre, als ein Gemenge, in dem faschistische Gruppierungen das Sagen haben - also zu sagen, das sie eine faschistische Partei sei, (mit einem zu vernachlässigenden bürgerlichen Deckmäntelchen) das traut man sich nicht. Das wäre aber einfach der richtige Weg. Die Schwarzen sind Konservativ (hinken also chronisch hinter drein) die Sozen sind Radieschen, die ab und an das Wendejäckchen drehen und die blauen sind de facto braun und wollen uns Nasführen.
Um es aufzulösen - eine Partei, die eine Gefahr für Freiheit und Grundwerte ist, ist natürlich keine Partei wie jede.

@faltermeier 17:03

so isses!

Jetzt mal die Kirche im Dorf lassen...

... die AfD ist eine Partei, die Ansichten vertritt, die nicht jedem gefallen und auch nicht jeden gefallen müssen, aber dennoch sitzt sie als immerhin drittstärkste Kraft im Bundestag und mit pauschalisierter Abkanzelei, wie von vielen Mitforisten, wird sich daran die kommenden vier Jahre auch nichts ändern. Das ist eben Demokratie.

Vielmehr müssten man sich doch eher die Frage stellen, wie konnte es dazu kommen und sollten sich nicht vielleicht mal diejenigen, die hier die Moralkeule und Ähnliches schwingen einmal selbst kritisch hinterfragen ob sie denn selbst so große Demokraten sind, wie so vorgeben zu sein.

Ich habe so meine Zweifel dran, dass die etablierten Parteien mit ihrem weiter so wie gehabt und Beleidigungen gegen alles und jeden, der sich nicht dem Mainstream -
also AfD - anpasst viele Stimmen von eben dieser AfD zurück holen werden in vier Jahren.

16:59, Helmut-Karl

>>Gibt es in Deutschland auch linkspopulistische Pateien, die für sich in Anspruch nehmen den "wahren" Volkswillen auszudrücken?<<

Nicht daß ich wüsste. Aber vielleicht wissen Sie mehr als ich? Dann bitte ich um Belege.

>>Warum werden die dann nicht als populistisch bezeichnet?<<

Weil es sie IMHO nicht gibt, siehe oben.

Das

ist sicherlich eine völlig falsche Wahrnehmung von Ihnen. Die AfD vertritt garantiert nicht die Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Jedenfalls nicht mit den "Spitzenkräften", welche die AfD leiten und repräsentieren. Ich verwahre mich in aller Form von solchen Vorstellungen, dass Höcke, Gauland, Poggenburg, von Storch oder ähnliche Leute meine Interessen vertreten sollen. Ich habe garantiert vollkommen andere Interessen, als diese "Volksvertreter". Mich vertreten die nicht!!

@17:29 von Andreas Unzufrieden

"Das Adjektiv rechtspopulistisch enthält keine Wertung. Es beschreibt lediglich und kann daher m. E. auch in einem neutralen Bericht stehen."

Volle Zustimmung.
Sehr interessant, dass viele AFDler schon den Begriff 'Populisten' als Beleidigung empfinden.
Gleichzeitig brüstet sich die Rechte in the USA sogar damit populistisch zu sein.

Die AFD definiert sich leider fast ausschließlich über ihre selbst definierte Opferrolle:
'die da oben nennen uns Populisten?! Das muss eine Beleidigung sein!1'.

@Nein! 17:52 von Spirit of 1942

"Wenn mit "jeder anderen" CDU, FDP, SPD, Grüne und Linke gemeint sind,
ist die AfD keine Partei wie jede andere."

Genauso so sieht es aus.
Egal wie man 'kommunikationstechnisch' mit dieser Partei umgeht,
nur dahingehend kann man Herrn Gniffke zustimmen,
so ist es doch eine Partei,
die eine wesentliche Strömung hat,
die offen rassistische und antidemokratische Werte vertritt.
Oder wieviel sind 16 von 90?
Wie heute im Morgenmagazin belegt wurde:
16 von den rund 90 Abgeordneten im Bundestag sind in einer Facebookgruppe aktiv,
wo der Kukluxklan und die Neofaschisten der USA sich 'feiern' lassen.

Also kein Grund zur 'Tagesordnung' überzugehen.

AfD und Stimmungsmache

Mein Nick drückt durchaus meine politische Gesinnung aus und hat nichts mit St.Pauli zu tun. ;-)

Von daher habe ich keine Berührungspunkte mit dieser Gruppierung.

Eine wirkliche Diskussion ist mit den Damen und Herren reine Zeitverschwendung, da sie entweder sofort in die Opferrolle fallen oder ihnen nicht genehme Argumente schlicht und einfach verleugnen oder ignorieren.

Ich hoffe, dass man in einigen Jahren von denen genau so wenig hört wie von allen anderen derartigen Gruppierungen, die wir hatten (Reps in Hamburg, Statt-Partei, NPD u.s.w.).

Wir brauchen zukunftsfähige Lösungen und keinen Rückzug auf nationalistische Ideen und Moralvorstellungen aus dem Mittelalter. Auch die Zeit der Kreuzzüge ist schon lange vorbei.

Das ist aber eine gewagte Behauptung!

Zitat: "Die anderen sorgten sich, die grundgute Tagesschau sei nun vor dem Druck der Populisten eingeknickt"

Das ist aber eine gewagte Behauptung!

Seit wann ist die Tagesschau "grundgut"??
Ist das ironisch gemeint?

Macht es die AfD besser, dass sie gewählt wird?

Gewählt zu werden, macht eine Partei nicht weniger rassistisch oder autoritär (und ja die AfD ist autoritär, in ihren Reihen wird regelmäßig argumentiert man solle sich dem "Volkswillen" ohne Rücksicht auf Verluste unterordnen... Was bitte ist dieser "Volkswille"? Das was die Mehrheit macht? Oder das was selbsternannte Bürgerwehren im Mob verrichten? - Und die sagen sowas ausgerechnet in Deutschland, wo es wirklich alle besser wissen müssten!)

Es wäre tatsächlich besser, das unpräzise "rechtspopulistisch" bleiben zu lassen, und die AfD stattdessen sie jedes Mal rassistisch zu nennen, wenn sie mal wieder rassistische Äußerungen macht oder unterstützt; sie jedes Mal verschwörungstheoretisch zu nennen, wenn sie mal wieder den Klimawandel als große Verschwörung leugnet, und sie jedes Mal den Nationalsozialismus verharmlosend zu nennen, wenn ein Herr Höcke mal wieder seine Geschichtspolitik verkündet und dabei ebendies tut.

17:30, namsen

>>Aha, und wo drücken die etablierten Parteien....
den wahren Volkswillen aus?<<

Der "wahre Volkswille" ist ein rechtes Konstrukt, es gibt ihn nicht.

Das Volk besteht aus lauter Individuen mit unterschiedlichen Interessen, Ansichten, Bedürfnissen. Mein Wille unterscheidet sich grundlegend von Ihrem, und wir sind beide Volk.

"Der wahre Volkswille" ist ein totalitäres Konstrukt, sonst nichts.

Natürlich

ist die AfD eine Partei wie jede andere... sonst wäre sie verboten.... und sogar mit vernünftigen Themen, die auch gerne von anderen "geklaut" werden.

Wir halten fest.

Eine in weiten Teilen extremistische Partei muss nur einmal in einer Bundestagswahl knapp unter fünfzehn Prozent holen, um für die ARD als "normal" (also unter die Norm fallend) zu gelten.

Was passiert erst, sollte die AFD eines Tages 30 oder 40 Prozent holen?

Ist sie dann für unsere aufrechten Journalisten die Rettung der deutschen Demokratie?

@raden

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das nur nicht in so schöne worte kleiden!

@Manfred Korte, 16.44h

Ihre Frage und ihre Bedenken sind gerechtfertigt.
Das muss sich aber auch auf eine Partei beziehen, deren Mitglieder/Vorstandsmitglieder neue Wege zum Kommunismus suchen.
Auch hier wäre höchstmögliche Distanz geboten.

17:37, Demokratie-Jetzt

>>Man scheint langsam zu begreifen, dass die ewige Nazi-Keule bei manchem Bürger nicht mehr so richtig wirken will.<<

Das Wort "Nazi" tauchte bisher weder im Artikel noch in anderen Kommentaren auf.

Bis Sie es hier einbrachten.

Kann es sein, daß Sie Sachen herbeifantasieren, um dann auf sie einschlagen zu können?

@17:55 von eine_anmerkung

"Ich finde das die AfD nicht eine Partei wie jede andere, sondern sehr viel besser ist und es ist gut das es mit der AfD eine Partei gibt, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund stellt."

Die Interessen welcher Bürgerinne und Bürger denn? Ist das eine homogene Masse? Wohl kaum.
Womit wir direkt wieder beim Thema sind: Populismus.

Übrigens, haben Sie sich das Programm der AFD einmal genau durchgelesen?
Der sogenannte 'kleine Mann' würde von einer AFD an der Macht nicht profitieren.
Der USP dieser Partei ist und bleibt der Islam/Migranten/Flüchtlings Hass, für das meiste andere könnten Sie auch direkt die FDP wählen.

@Kai Gniffke

Ich werde Sie wegen dieser Aussage in Zukunft beim Wort nehmen und ggf. Sie daran erinnern.

Einfach aufhören Nachrichten zu erklären

Wenn man über Nachrichten einfach berichten würde ohne den mMn falschen Anspruch zu erheben Nachrichten erklären zu wollen, der ARD-Chefredakteur hatte dies vor längerer Zeit mal in einem Interview als höchstes Credo ausgegeben, dann würde man in diesem Dilemma nicht stecken. Rechtspopulismus findet man nämlich nicht nur bei der AfD sondern auch in er Union und auch bei der SPD, zwar weniger, aber niemand bei der ARD würde CSU-Politik als rechtspopulistisch beschreiben. Genauso müsste man hinterfragen, ob christlich-sosial bzw. christlich-demokratisch immer auf die Politik der Union zutrifft, Kriegseinsätze sind es mit Sicherheit nicht, und sie sind auch nicht ökologisch grün oder sozial-demokratisch.

Lasst einfach die ganzen Erklärungen weg und beschränkt euch auf die Nachrichten, die Bürger sind gebildet und kompetent genug, als dass sie das brauchen würden.

Die SPD ist auch eine ganz normale Partei

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich einen solchen Artikel über irgendeine andere "ganz normale" Partei gelesen hätte. Widerspricht sich der Kommentar damit nicht selbst und die AfD wird irgendwie doch anders genug behandelt?

Tatsächlich berichtet die Tagesschau doch immer noch viel mehr über die AfD als über andere Parteien. Wäre schön, wenn wir auch in dieser Hinsicht zur Normalität kommen könnten und man über die Minderheit der Schreihälse nicht ständig weit überproportional berichten würde.

Bitte um Definition von "rechtspopulistisch"

Ich als "dummer AfD-Nazi" habe ich noch nie gerafft, was mit diesem Begriff "rechtspopulistisch" gemeint ist.

Wenn man darunter versteht, dafür zu sein,

1. seine eigenen Grenzen zu schützen und zu kontrollieren, wer ins Land einreisen darf

2. gewalttätige und abreisepflichtige Asylbewerber auch tatsächlich abzuschieben

3. die Demokratie und Souveränität Deutschlands als Nationalstaat ggü. Zentralisierungsbestrebungen der EU beizubehalten

4. die Enteignung der Sparer, Steuerzahler, Rentner und Arbeitnehmer im Billionenbereich durch eine rechtswidrige Euro"rettung" abzulehnen

5. die Ursache des islamischen Terrorismus beim Namen zu nennen ...

6. eine unkontrollierte Multikulturalisierung mit all ihren Konsequenzen abzulehnen

7. den Staat zu verschlanken, dem einzelnen Bürger Freiheiten zurückzugeben

8. Opferschutz statt Täterschutz

... dann bin ich wohl zu 100 % "rechtspopulistisch".

Merke: eine Debatte gewinnt man nur mittels überzeugender ARGUMENTE.

Das Wort "Populismus"

wurde von den Medien nie interpretiert. Übersetzt heißt es so ungefähr, dem Volk aufs Maul" schauen, also den Volkswillen kundzutun. Was soll daran falsch sein?

Staatenlos

@ eine_Anmerkung: "... mit der AfD eine Partei gibt, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund stellt."

Sie vertritt nicht mein Interesse. Bin ich jetzt kein Bürger mehr?

Sergej

Die AfD - eine Partei wie

Die AfD - eine Partei wie jede andere

Ein Kommentar von Kai Gniffke, Chefredakteur ARD-aktuell
Das ist aber eine gute Analyse und man sollte sein Gehalt Leistungsgerecht anpassen!

@ziemlichgrößte, 18:07

"mehrfach umbenannte SED-Nachfolgeorganisation"

Sie übersehen völlig, dass es Menschen sind, die eine Partei ausmachen.

Ich weiß jetzt nicht, wie viele Mitglieder der Partei schon in der SED waren.

Allzu viele werden es aber nicht mehr sein, schon vom Alter her. Deshalb sind solche Bezeichnungen ziemlich überflüssig...

An sich gut, aber dann

An sich gut, aber dann sollten auch Meldungen wie "[farbige/r] attackiert/ermordet" oder andere Unterscheidungen (Geschlecht, Religion, Herkunft, Alter, Lieblingsessen ...) endlich wegfallen. Es steht seit eh und je geschrieben, dass alle gleich sind, und doch wird bei jeder Gelegenheit darauf hingewiesen, dass sie nicht gleich sind (mit dem erhobenen Finger, dass sich etwas an der Ungleichheit ändern muss und man deswegen die Ungleichheit erwähnen muss!). Das ist einfach nur widersprüchlich.
Menschen sind Menschen. Und es hat nichts mit Äpfel und Birnen zu tun, sondern mit Obst und Obst.

18:07 von fathaland slim

16:59, Helmut-Karl

>>Gibt es in Deutschland auch linkspopulistische Pateien, die für sich in Anspruch nehmen den "wahren" Volkswillen auszudrücken?<<

Nicht daß ich wüsste. Aber vielleicht wissen Sie mehr als ich? Dann bitte ich um Belege.

>>Warum werden die dann nicht als populistisch bezeichnet?<<

Weil es sie IMHO nicht gibt, siehe oben.
///
*
*
Ob Vertretungsanspruch oder nicht.
*
Die Zahle der wechselnden Protestwähler von Links nach Rechts zeigt die gleichen Fanggründe.

Ich finde teilweise gut was

Ich finde teilweise gut was Herr Gniffke schreibt. Ich persönlich finde die AfD nicht gut, weil sie fremdenfeindlich ist und in meinen Augen auch nicht sonderlich aufgeklärt ist. Denoch hat sie ihre Daseinsberechtigung, weil sie gewählt wurde. Das muss man akzeptieren. Man muss sie nicht ständig Etikett- ieren. Sie ist schließlich das Ergebnis der Arroganz der etablierten Parteien! Kritik müssen SPD und CDU auch lernen zu ertragen. Wenn die etablierten Parteien wieder Stimmen von den AfDlern gewinnen möchten, schaffen sie das nicht indem sie die AfD ständig anprangern. Sie müssen lediglich wieder authentischer und begeisterungsfähiger werden. Mit weiteren 4 Jahren Merkel als Kanzlerin ist das kaum zu schaffen. Mal abwarten wie sich die SPD in der Opposition schlägt.

Normal?

Wenn die AfD eine normale Partei ist trifft das dann wohl auch auf die NPD zu. Rechtsradikal ist wieder normal? Hoffentlich ist nach der nächsten Wahl dieser Spuk vorbei.

@17:52 von joe70

"populistisch" gefällt mir nicht.
Jede Partei ist wohl irgendwo "populistisch", sonst bräuchte sie nicht antreten.
Alles, was vom Kuschelkurs abweicht, ist "populistisch"./cite>

Das erklärt der Artikel doch schön, was er unter populistisch versteht: "Populistisch, weil sie für sich in Anspruch nimmt, anders als die etablierten Parteien den "wahren" Volkswillen auszudrücken."

Und genau das ist auch eine der Sachen, die mich ganz gewaltig an vielen AfD-Anhängern stört: Dass sie mich für eine Sache vereinnahmen wollen, die tatsächlich oft das genaue Gegenteil meiner eigentlichen Meinung ist.

Ich kann damit leben, wenn jemand anderer Meinung ist als ich, aber wenn davon geredet wird, was "das Volk", "der Bürger" oder "der Wähler" will, dann gehören da auch ich und der Rest der 87% dazu. Und im Großteil der Fälle lehne ich die Aussage, die mir so in den Mund gelegt wird, entschieden ab.

Genau das passiert mir mit Anhängern anderer Parteien kaum. Deswegen "populistisch".

Das sind einfach Behauptungen des Herrn Gniffke.

Sehr geehrter Herr Gniffke:
Können Sie wirklich belegen, dass die AFD aussagt, sie vertrete den Willen des ganzen Volkes und dies tun die anderen Parteien nicht? Ich kann mich an keine Aussage der Frau Wagenknecht, des Herrn Özdemir oder von Herrn Seehofer erinnern mit dem Tenor "Wir vertreten mit unserer Meinung nur einen Teil des Volkes, vielleicht haben aber auch die anderen Parteien recht"

Alle Politiker tun, als ob nur sie über die Wahrheit verfügten. Denn eine Partei sagen würde: Vielleicht haben auch andere Meinungen recht, wäre das deren Todesurteil.

Für mich ist Ihre Meinung nichts anderes als ein Vorurteil

"antidemokratische oder gar rassistische Politik"?

Aha, AfD soll also nicht mehr "rechtspopulitisch" nennen, aber im gleichen Atemzug bzw. Artikel unterstellt Hr. Gniffke der AfD eine "antidemokratische oder gar rassistische Politik".

Bitte um Belege und Erklärung dieser Begriffe. Ansonsten hat dies wenig mit einem "kritischen Journalismus" zu tun, den sich die Tagesschau angeblich auf die Fahnen geschrieben haben will!

@dialko, 18.09h

Sie sollten Ihren Beitrag nochmals überlesen.
Weil die AfD nicht Ihre Interessen vertritt, vertritt sie nicht die Interessen der Bürger?
Ein interessanter Aspekt.
Wenn ich richtig schlussfolgere sind Sie also "die Bürgerschaft".

Was "kritischer Journalismus" so ist ...

Zitat: "Die Tagesschau ist in Augen dieser Kritiker unkritisch, unjournalistisch und verzagt geworden."

Interessant und bemerkenswert, was manche Menschen in Deutschland offensichtlich unter einem "kritischen Journalismus" verstehen. Positionen einer Partei oder von Personen mit den üblichen, leeren Zuschreibungen à la "rechtspopulistisch" (gäääääääääääähhnnn) zu belegen., gehört für mich nicht dazu.

Kritischer Journalismus jedoch bedeutet für mich als AfD-Wähler/überzeugter Demokrat eine Position einer Partei/Person in der Sache und mit einer faktengestützten Kritik zu konfrontieren.

Insofern: nur herbei mit dem echten kritischen Journalismus. Ich als AfD-Wähler fordere jeden Journalisten/Leser dazu in Bezug auf die Positionen der AfD auf. Wieso kommt da so selten etwas?

ist das rechtspopulistisch?

Die AfD hat als einzige Partei in ihrem Parteiprogramm das Ziel "Direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild". Ich finde nirgends weltweit eine bessere Demokratie als in der Schweiz, wo die Menschen noch offen sagen, was sie denken, und den Regierenden vorschreiben, wie sie zu regieren haben. Wenn das rechtspopulistisch ist, habe ich nichts mehr gegen die Bezeichnung.

Selten so gelacht

Da läßt man das rechtspopuistisch weg,aber blendet völlig aus,daß die etabierten Parteien immer mehr von der AfD übernehmen.

Aha, na dann...

Ist ja eigentlich ganz OK das sich die Tagesschau jetzt dann doch mal zu ihrer Neigung bekennt (um nicht das Wort Gesinnung zu verwenden). Dieses ständige rechts blinken und dann so tun, als ob man an einer T-Kreuzung gerade aus fahren könnte, hat man als Zuschauer sowieso schon nicht mehr wirklich ernst nehmen können.

Dieser Rechtsruck in der ARD, der sich schon seit einigen Jahren von Bayern her ausbreitet, manifestiert sich mittlerweile schon recht deutlich in der Tagesschau. Manche würden das vielleicht konservativ nennen, andere aber eben schon lange nicht mehr.

Ich frag mich manchmal, wie einige Leute (z.B. Georg Restle) diese Entwicklung ihres Arbeitgebers wahrnehmen...

@18:33 moas

Sie sagen: "Menschen sind Menschen. Und es hat nichts mit Äpfel und Birnen zu tun, sondern mit Obst und Obst."
Sie merken also keinen Unterschied, ob sie Äpfel oder Birnen essen??? Seltsam.

"Rechtspopulismus" ... Wortbedeutung/Definition

Da ich das Wort "Rechtspopulismus" immer noch nicht gerafft habe, habe ich mal im Lexikon nachgeschaut und folgende Wortbedeutung/Definition gefunden:

1) Jede kritische und abweichende Positionen, die nicht mit dem politischen Mainstream, der in Berlin und Brüssel definiert wird, übereinstimmt, z.B. in Bezug auf die Euro"rettung", Ausgestaltung der EU, Asylpolitik oder Haltung zum Islam.

2) Politische Positionen in Punkt 1), die auf einer rein sachlichen Ebene von den Vertretern des politischen Mainstream nicht widerlegt werden können und deshalb mit diffamierenden Kampfbegriffen bekämpft werden müssen.

Populistisch ist…

… (ständig) so zu tun, als spräche man im Namen des (ganzen) Volkes.

Das in seiner Gesamtheit durch den "Mainstream", die "Etablierten" und die "Medien" nicht ernst genommen, dessen wahre Einstellungen, Wünsche und Bedürfnisse vernachlässigt, ja ignoriert werden würden.

Das haben weder die "neu etablierten" Grünen noch die Linken jemals für sich in Anspruch genommen, die man ja nach der Meinung nicht weniger ebenfalls als "populistisch" bezeichnen müsste, wenn man es denn bei der AfD tut.

Und die "alt etablierten" CDU/CSU, SPD und FDP auch nicht.
Dies tut nicht einmal die "unetablierte" PARTEI (meine Wahl), die sich selbst als "populistisch" bezeichnet, aber nie im Leben den Anspruch erheben würde, für das ganze Volk zu sprechen.

Menschen, die beanspruchen, mit ihrer Meinung im Namen aller anderen zu sprechen, gehen mir immer gehörig auf den Senkel. Selbst dann, wenn ich ihre Meinung ansonsten teile …

Jezt knickt ...

... auch langsam der ÖR vor den Rassisten und Antidemokraten.

Der Vorhang fällt. Es wird der Weg geebnet für eine Koalition mit der AfD. Der Anfang vom Ende der Demokratie.

ziemlich lange Leitung

Die Tagesschau will jetzt journalistische Neutralität walten lassen und feiert sich dafür. Das illustriert unfreiwillig deutlich, wie weit sich die Leitmedien davon entfernt haben, seriös zu berichten. Mal sehen, ob bald auch missliebige Präsidenten nicht mehr "Machthaber" genannt werden. Herr Gniffke, glauben Sie mir: Die Redakteure sind nicht klüger als die Zuseher und Zuhörer.

Hervorragend

Ihre Position kann ich voll unterstützen. Ich brauche keine Bevormundung, die mir ständig sagt, welche Partei ich gut und welche ich schlecht finden soll.

Aha, und wo genau tun sie das?

Zitat: "Populistisch, weil sie für sich in Anspruch nimmt, anders als die etablierten Parteien den "wahren" Volkswillen auszudrücken."

Aha, und wo genau tun sie das?

Auf AfD-Demos waren "Wir sind das Volk"-Rufe zu hören. Das ist richtig. Davon ableiten zu wollen, dass die AfD allein den "wahren Volkswillen" auszudrücken, ist gelinde gesagt gewagt und durch keine Fakten gedeckt.

Und selbst wenn, dann wäre dies lediglich eine falsche Behauptung bzw. würde dies auf eine Selbstüberschätzung der AfD hindeuten. Jeder hat - zuletzt amtlich am 24.09. - zur Kenntnis genommen, dass die AfD für einen zwar immer größer werdenden Anteil in der deutschen Bevölkerung spricht, aber immer nur noch einen Anteil.

Und wo genau besteht jetzt die Sachkritik von Hrn. Gniffke an den Positionen der AfD? Die eigentlich interessante Debatte, die man mal wieder umgeht?

Sehr geehrter Herr Gniffke,

die AfD ist nicht nur nicht populistisch, sie ist auch eine demokratische Partei. Sonst wäre sie bei unseren vergangenen demokratischen Wahlen nicht auf dem Wahlzettel zu finden. Da müssen Sie mir wohl oder übel zustimmen. Einzig die "demokratischen" Parteien, die wohl die Demokratie für sich gepachtet haben, sehen das anders.

18:42, berndxyz

>>Sehr geehrter Herr Gniffke:
Können Sie wirklich belegen, dass die AFD aussagt, sie vertrete den Willen des ganzen Volkes und dies tun die anderen Parteien nicht? Ich kann mich an keine Aussage der Frau Wagenknecht, des Herrn Özdemir oder von Herrn Seehofer erinnern mit dem Tenor "Wir vertreten mit unserer Meinung nur einen Teil des Volkes, vielleicht haben aber auch die anderen Parteien recht"<<

Wer ist den "die" AfD?

Doch wohl die Summe ihrer Mitglieder und Anhänger.

Und von denen können Sie hier im Thread so einiges in dieser Richtung lesen.

Eine Partei, die "den Willen des Volkes vertritt", die "die Interessen des Volkes in den Vordergrund stellt" und noch so einiges in dieser Art.

Lesen Sie sich doch einfach mal durch diesen Thread hier, dann werden Sie fündig.

Wo behaupten Grüne oder Linke ähnliches?

Das werden Sie nicht finden.

an "betreutes Denken" Bezug AfD

Sie haben völlig recht. Man muss eben zwischen Berichterstattung und Kommentar unterscheiden. Die korrekte Berichterstattung der Tagesschau muss daher bei der AfD auf den bewertenden Zusatz "rechtspopulistisch" verzichten

Was ist populistisch?

Konsequenterweise müsste man diverse Linksparteien wie die Linke, Podemos, Syriza und "France Insoumise" als linkspopulistisch bezeichnen. Auch in deren Reihen gibt es z. B. Stalinisten und andere Verächter unserer demokratischen Grundordnung. Auch dort gibt es scheinbar einfache Antworten auf komplexe Probleme. Bei uns gibt es eine geradezu manische Fixierung auf "Rechts". Das zeigt sich schon darin, dass links OK bis gut ist und linksextrem tolerabel, aber rechtsextrem ist das schlimmste überhaupt und rechts auf jeden Fall nicht demokratisch. So gesehen gäbe es gar keine Mitte mehr. Als die Grünen und die PDS (heute die "Linke") erstmalig in den Bundestag kamen, wurden sie auch zunächst behandelt wie Aussätzige.

Etwas grundsätzliches

Zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg erstarkten überall rechte Bewegungen. In Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Italien, Deutschland, Spanien und vielen anderen Ländern. Ihnen allen war gemeinsam, daß sie nach einem ethnisch/kulturell "reinen" Staat strebten. Die anderen gesellschaftlichen Kräfte fühlten sich in der Defensive und übernahmen Teile der Agenda der Rechten. Dies führte zu Feindseligkeiten der verschiedenen Völker Europas untereinander, heftigen Gewaltausbrüchen und Sündenbocklegenden.

Wohin dies führte, sollte allgemein bekannt sein.

Ich sehe beängstigende Parallelen zur heutigen Situation.

Die Generation meiner Großeltern hat das alles am eigenen Leibe erlebt. Viele alte Leute sagten mir als Jugendlichem, daß von rechts noch nie etwas gutes gekommen sei.

Diese Generation ist ausgestorben, es gibt so gut wie keine Mahner mehr, die aus eigener Erfahrung sprechen können.

Ich bin in großer Sorge.

18:30 von rossundreiter

@ziemlichgrößte, 18:07

"mehrfach umbenannte SED-Nachfolgeorganisation"

Sie übersehen völlig, dass es Menschen sind, die eine Partei ausmachen.

Ich weiß jetzt nicht, wie viele Mitglieder der Partei schon in der SED waren.

Allzu viele werden es aber nicht mehr sein, schon vom Alter her. Deshalb sind solche Bezeichnungen ziemlich überflüssig...
///
*
*
Klar nur selbst die NSDAP-Säuglingsmitglieder wären als AFD Mitglieder heute zumindest 73 Jahre alt.
*
Dort schließt das den Kreis also noch enger?

hoffentlich nicht

wäre traurig wenn die afd so wäre wie die mama-merkel-cdu, die glyphosat-grünen, die hotel-lobbyisten oder die ex-schröder-hartz4-genossen.
.
wäre sie dann immer noch eine alternative?

Herr Kniffke

jrtzt haben sie aber eine ganz grosse rakete gezündet, sozusagen.

sie behaupten, die afd sei eine normale partei, aber für sie sei sie rechtsradikal. das was sie aber nun betreiben, ist populismus reinster art, um das höflich auszudrücken. rudern sie denn jetzt nur zurück, weil die jamaikaner schon sehr viele positionen der afd übernommen haben?

Endlich!

Die wertende Berichterstattung über eine Partei wertet seriöse Berichterstatter ab. Das hat die ARD offenbar begriffen. So ruiniert man eine positiv besetzte Institution - so hat man sie ruiniert. Viele Menschen haben nach 2015, den Informationen durch die ARD rund um Migration und AFD, das Vertrauen in die Seriösität und die Wahrhaftigkeit dieser Sender verloren.
Vom ZDF erwarte ich keine Qualitätsjournalismus. Von der ARD habe ich ihn immer erwartet und ich wurde enttäuscht. Deshalb glaube ich heute nicht mehr, was mir die ARD in ihren Berichten und Nachrichten erzählt. So wie mir geht es vielen Menschen in diesem Land. Das ist der größte Kollateralschaden, den Herr Gniffke und seine Mitarbeiter angerichtet haben. Dies jetzt zu korrigieren ist ein Anfang, es wird Jahre dauern, bis eine Mehrheit wieder daran glaubt. Die persönliche Meinung des Herrn Gniffke ist mir dabei völlig egal. Wenn er sein Glaubensbekenntnis braucht, bitte schön!

Sagen wir es mal so:

Die AfD kann letztendlich aus dem einfachen Grunde nicht verlieren, weil unsere Altparteien unsere Demographie einfach nicht mehr verändern können!

Herr Dr. Gniffke und andere wesentlich besser informierten Leser wissen schon, was ich damit aussagen möchte!

Rechtspopulistisch auch sonst nicht in Meldungen bitte

Das wurde auch Zeit. Diese "Einordnungshilfe" und negative Kennzeichnung in einer Meldung macht diese zum Kommentar. Das war schon lange nicht mehr tragbar, gilt, sorry, auch für die "fremdenfeindliche" Pegida oder für z.B. Le Pen auch?. Entweder der Bürger merkt das durch sachliche Berichterstattung oder Sie erklären das in einem Kommentar oder es stimmt nicht, wie die Leute es von sich selbst behaupten oder von allem etwas. Aber nicht diese zutiefst negative Einordnungshilfe immer vor der Namensnennung. Die einen glauben das, die anderen macht es zutiefst misstrauisch: Spaltung der Gesellschaft! "Man merkt die Absicht und man ist verstimmt": Das gilt leider für viele offen tendenziöse Berichte. Bitte noch weiter selbst prüfen! Sonst schalten viele Leute ab.

18:56 von Hallelujah

Selten so gelacht

Da läßt man das rechtspopuistisch weg,aber blendet völlig aus,daß die etabierten Parteien immer mehr von der AfD übernehmen.
///
*
*
Zum Lachen war eigentlich nur, das vorher in den vergangenen Pannenjahren jede Kritik als rechtpopulistisch diffamiert wurde.

AFD

Wenn ich Meinungen in der neueren Zeit, aber auch schon vor einigen Monaten von der CSU höre sagt keiner die rechtspopolistische CSU, obwohl die CSU versucht die AFD rechts zu überholen.Man kann auch sagen die ökopopolistischen Grünen. Ich denke es ist früher wie in der Schule wenn der Lehrer jemanden auf dem Kieker hatte der konnte sagen was er wollte es war immer falsch.So kommt es mir auch jetzt mit dem Umgang der AFD vor.Herr Meuthen nennt das Kartellparteien. Herr Meuthen ist übrigens Pate von 4 Kindern aus Uganda. Ist das ein Nazi? Ich habe das Gefühl das die meisten Bürger eben nur von ARD und ZDF geprägt sind. Hört Euch mal die Reden eines Herr Meuthen auf you tube an, oder lest seine Kolumne auf meuthen Facebook täglich. Da kann man nicht sagen der redet nur dummes Zeug.Aber wer auf andere Parteien gepolt ist will das garnicht hören. Es gibt in der AFD Leute die ich auch nicht möge, wie in anderen Parteien auch.

Wichtig

Die AFD ist eine gute und wichtige Partei weil sie als erste und einzige vor den Zuständen gewarnt hat die nun in Deutschland herrschen.

Volkswillen

Manche Kommentatoren erwecken den Eindruck, als müsste jede Partei den Volkswillen vertreten wollen. In Wahrheit kann das keine der Parteien, auch wenn sie das nicht explizit sagen. Sonst würde diese ja 100% der Wählerstimmen bekommen und die anderen wären überflüssig. Was soll also der Quatsch?

Rechtspopulismus -

ein toller Begriff. Wenn es "rechtspopulistisch" gibt, gibt es dann auch "linkspopulistisch"? Oder wird der Begriff "linkspolulistisch" nicht verwendet, weil er zu sehr an Sozialismus im negativen Sinne erinnert - oder ist "linkspopulistisch" immer das Gute an sich und muß deshalb nicht erwähnt werden?

Eine neutrale Berichterstattung kann nicht nicht immer erkennen.

@ 16:55 von nichtsfuerungut

Volle Zustimmung!

soso

Die afd wird nun als normal geführt.
Das sah der bundeswahlleiter ebenso.
Populismus ist absolut notwendig, wenn man gewählt werden will.
Rechtes oder linksradikales gedankengut ist nicht weit voneinander entfernt.
Wer wirft den grünen heute noch Joschka Fischers anfangszeiten vor?
Wer mokiert sich über Wagenknechts sed Mitgliedschaft?
Lassen wir dieser Protestpartei genug zeit in der Opposition. Dann lösen sich personalquerelen von alleine.
Und dann müssen sich alle 5 anderen sehr warm anziehen.
Es ist nicht alles nur quatsch, was die afd verzapft.

19:02, El Chilango

>>"Rechtspopulismus" ... Wortbedeutung/Definition
Da ich das Wort "Rechtspopulismus" immer noch nicht gerafft habe, habe ich mal im Lexikon nachgeschaut und folgende Wortbedeutung/Definition gefunden:

1) Jede kritische und abweichende Positionen, die nicht mit dem politischen Mainstream, der in Berlin und Brüssel definiert wird, übereinstimmt, z.B. in Bezug auf die Euro"rettung", Ausgestaltung der EU, Asylpolitik oder Haltung zum Islam.

2) Politische Positionen in Punkt 1), die auf einer rein sachlichen Ebene von den Vertretern des politischen Mainstream nicht widerlegt werden können und deshalb mit diffamierenden Kampfbegriffen bekämpft werden müssen.<<

Wenn Sie uns jetzt bitte noch das Lexikon verraten könnten, in dem Sie dies gefunden haben?
Verbindlichen Dank im voraus.

Rechtspopulistisch

Diese Bezeichnung ist sowieso eher sinnfrei.
Aber Teile (wie stark diese sind, wird sich in naher Zukunft zeigen, bisher hat man ja Einigkeit vorgegaukelt, um an die Fleischtöpfe und Diäten zu kommen) der AfD, sowohl der Funktionäre wie der Anhänger sind mehr oder weniger offen antidemokratisch und ausländerfeindlich.
Ich bin konservativ und auch patriotisch. Aber 0,0% antidemokratisch oder ausländerfeindlich. Natürlich kann für mich ein Migrant, der ein Jahr in D ist, und z.B. muslimisch ebenso konservativ sein. Diese Verbindung zwischen konservativ und ausländerfeindlich ist nur deutsch und ein Ergebnis des 3. Reichs. Die Republikaner in den USA waren in keinster Weise vor Trump xenophob.
Und Patriotismus ist für mich stolz auf das eigene Land zu sein, ohne andere Länder dabei abzuwerten. Ich freue mich z.B. bei einer Fußball-WM über jeden Immigranten mit Deutschlandfahne.
Und mit Menschen wie Gauland, von Storch, Höcke... will ich niemals in einem Atemzug genannt werden!

Die TS macht es nicht immer....

....aber doch recht oft.

Ich persoenlich waehle die AFD nicht.

Aber ich sehe sie nicht als "Rechtspopulistisch"

Sie ist
Rechtskonservativ.
Nationalistisch - vermutlich staerker, als es auf dauer fuer diese Partei gesund ist.
und marktliberal - aehnlich wie die FDP.

Die Partei ist nicht EU/Freihandelskonform.

Auch das - und nicht nur das rechte Element der Partei - ist nach meiner Meinung der Grund fuer die Art und weise, wie die anderen neoliberalen Parteien mit der AFD umgehen.

Nein, nein und nochmals nein!

Eine Partei deren Mitglieder ungestraft die Verbrechen der Nazizeit relativieren oder gar leugnen und rassistische Ansichten verbreiten, eine solche Partei wird und darf(!) niemals als normal und wie jede andere Partei betrachtet werden.

Denn in diesem Augenblick würde die Normalität sich mit diesen Ansichten gemein machen. Und einmal hat gereicht.

Ich finde es hervorragend,

daß dieses Thema ohne wenn und aber zur Dikusion freigegeben wurde. Und wir haben einiges gelernt. Es gibt eben auch AFD-Hasser und das ist ja auch nicht überraschend. Nur die Argumente gegen die AFD werden immer mehr abgeschwächt, je mehr man über diese Partei erfährt. Gut, Volksdemokratie ist nicht jedermanns Sache, aber es gibt wirklich schlimmeres.

Ich finde nichts von dem, was Sie behaupten

An fathaland slim:
In den Kommentaren finde ich nirgends die Behauptung, dass die AFD den Willen des gesamten Volkes vertritt. Vielleicht habe ich es auch überlesen. Von möglichen AFD Anhängern finde ich nur deren Meinung, die ich nicht teile (ich wähle FDP).
Ich finde es von sogenannten Journalisten nicht in Ordnung, Begriffe wie rechtspopulistisch zu verwenden, die jeder anders interpretieren kann. Dasselbe haben wir bei dem Unwort "Soziale Gerechtigkeit". Sowohl die NPD will soziale Gerechtigkeit als auch die Linken. Jeder definiert in diesen Begriff, was er will und deshalb sind solche Begriffe zu vermeiden. Ich vermute eher, dass man durch das Wort "Rechtspopulist" eher Wähler an die Urne der AFD treibt und nicht davon abhält. Die Wirkung ist entscheidend und nicht die Absicht.

@17:55 von eine_anmerkung: Die Interessen der Bürger

"Ich finde das die AfD nicht eine Partei wie jede andere, sondern sehr viel besser ist und es ist gut das es mit der AfD eine Partei gibt, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund stellt."

Wenn Sie die 10% Reichen und Superreichen in Deutschland meinen, dann gebe ich Ihnen recht. Diese würden von einer AfD Regierung profitieren.
Alle die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, hätten bei der AfD nichts mehr zu lachen, so sie denn heute etwas zu lachen haben.
Wie jemand der vom Mindestlohn oder weniger lebt (Hartz IV) die AfD wählen kann, ist mir völlig unverständlich, aber es soll ja auch Leute geben, die Spaß daran haben sich mit dem Hammer auf den Daumen zu hauen.

19:22 von fathaland slim

Zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg erstarkten überall rechte Bewegungen.

Das hat heute ganz andere Ursachen und man muss sich fragen, ob solche schiefen Vergleiche wirklich hilfreich sind, oder ob sie den tatsächlichen Gründen für diese Entwicklung womöglich den zur Auseinandersetzung in der öffentlichen Debatte so wichtigen Platz nehmen.

Wahlwerbung für Minderheitenpartei?!

Langsam nerven mich der ÖR mit dieser ständigen Hofberichterstattung für die afd. Mit welcher Berechtigung wird hier diese Partei künstlich im Focus der ÖR gehalten?
Ist schon wieder Sommerloch?

@17:46 von Schonhammer

"Ich wünsche mir einfach das ARD Personal von vor zwanzig Jahren wieder."

Ich auch!

es ist richtig so zu verfahren

man muss insbesondere rechtsradikale Äußerungen der AfD zu Tage bringen, benennen und herausstellen - absolut keine Frage - gleichzeitig sollte man darauf verzichten, moderate rechte Positionen, die - auch wenn sie mir nicht gefallen - ihren Platz in der öffentlichen Debatte und Meinungsfindung haben müssen, auf enervierende Weise mit Attributen zu versehen die dazu geeignet sind, ihren Apologeten zu vermitteln, dass man ihre Ansichten von vornherein entwertet. Damit hat man in den letzten Jahren leider eher zur Verstärkung des Problems beigetragen.

die AFD ist...

... populistisch und migrationsablehnend.
Das haben die Politik der CDU/CSU und der gesamte deutsche Staat die letzten 50 jährigen Politik ohne die AFD hinbekommen.
Die Selbsterfüllende Profezeiung der CSU:
Wir machen was für die kleinen Leuten...also die Mehrheit , das Volk usw. Aber Nicht für Migranten! Nicht die AFD ist das Problem sondern die Unfähigkeit der anderen, einen Schritt nach dem anderen zu tun. Leider Fehlen euch die Ideen. So bleibt den Medien nichts anderes übrig, die unbedeutende AFD zu zitieren, mit Ihren beutunglosen Parolen.

@17:41 von a gutt Mensch

"Was sachlich passender zur "afD" passen würde, wäre die Zusatzbezeichnung "sogenannte"."

...und sogenannte christliche und/oder soziale Parteien.
(CDU/SPD). Das wäre ebenfalls passend.

Nachtrag. So macht der Kommentar ja keinen Sinn.

Wieso nimmt der Herr Gniffke an das wir Zugetändisse von der ARD auf die AFD benötigen? Das sehe ich nicht so. Wir sind doch nicht in den USA, wo die Medien als 4 Gewalt gelten. Aber ich sehe das als Dilemma an und als Unfähigkeit das zu erkennen. Sowie den Zynismus dafür auch noch GEZ zu bezahlen. Das ist jedenfalls meine Meinung.
Aber ganz unrecht hat er da auch nicht, die AFD eben nicht zu propagieren.

Ich traue der ARD Berichterstattung nicht mehr...

... um so mehr aber hat die AFD mein Vertrauen.

19:22 von fathaland slim

"Viele alte Leute sagten mir als Jugendlichem, daß von rechts noch nie etwas gutes gekommen sei. Diese Generation ist ausgestorben, es gibt so gut wie keine Mahner mehr, die aus eigener Erfahrung sprechen können. Ich bin in großer Sorge."

Meine Oma, die 1899 geboren wurde und 1990 starb, sagte das gleiche, wie die alten Leute, die Sie zitieren. Sie war - ganz im Gegensatz zu meinen Eltern - in der Lage, über die Erfahrungen von 1933-45 und der Zeit danach zu sprechen.

Einige Monate, bevor Sie verstarb, sagte sie sinngemäß zu mir, damals ein junger Mann von Mitte zwanzig:

"Ihr, deine Generation, müsst jetzt dafür sorgen, dass das neue, wieder vereinigte Deutschland auf dem Weg bleibt, auf dem es sich befindet. Es darf nie wieder ein nationalistisches werden. Ich habe zwei Kriege durchgemacht - das wünsche ich euch, werdet ihr nie erleben."

Von einem Krieg sind wir weit entfernt, aber die Nationalisten sind "aus ihrem Grab auferstanden", in dem sie nie verschwunden waren …

@ziemlichgrößte, 19:27

"(...) während man die junge AfD am liebsten für die Naziverbrechen von vor 70/80 Jahren verantwortlich machen und diese auf Teufel komm raus (und manchmal leider auch zu Recht) in diese Ecke stellen will."

Tut mir leid, ich weiß jetzt nicht genau, was Sie von mir wollen. Ich habe nichts in die Richtung behauptet...

Diesen seltsamen "Umbenennungsvorwurf" (teilweise Jahrzehnte später) habe ich noch nie verstanden... gilt für alle Parteien, also auch für die AfD.

Normal ist diese Partei deshalb aber noch lange nicht.

20:27 von frosthorn

Ist mir heute bis jetzt nicht einmal passiert.
Gruß.

Wenn man das narrativ vom

Wenn man das narrativ vom Schwarzen zur Aufrechterhaltung seines Weissen Weltbildes benötigt, dann ist man eh schon bei den Visionen, und zu denen hat Helmut Schmidt schon alles erzählt. Die anachronistischen Begriffe von Rechts und Links werden verzerrt um subjektive Interpretationen darin einzubetten, und leider werden viele Sachthemen und Inhalte mit diesen Begriffen abgewürgt. Einiges soll eben nicht thematisiert werden.

@boris, 19:24

Würde Ihnen gerne antworten, aber weiß wirklich nicht so recht, was Ihr Kommentar bedeutet soll.

Fehler eingestehen

Der Kommentar ist richtig, bis auf eine Kleinigkeit - was Gniffke da jetzt sagt, galt von Anfang an, und er hätte es von Anfang an so machen müssen. Wenn über eine Partei in Bulgarien berichtet wird, dann ist es sinnvoll, hinzuzufügen, wo die Partei steht, weil die meisten das nicht wissen. Wer aber als Deutscher eine größere deutsche Partei nicht einordnen kann, der ist sowieso an Innenpolitik nicht interessiert.

Wer nicht selbst wahrhaben will, dass die AfD rechtspopulistisch ist, der wird sich auch nicht vom ARD-Sprachgebrauch beeindrucken lassen.
.

20:14, Phonomatic

>>19:22 von fathaland slim
"Zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg erstarkten überall rechte Bewegungen."

Das hat heute ganz andere Ursachen und man muss sich fragen, ob solche schiefen Vergleiche wirklich hilfreich sind, oder ob sie den tatsächlichen Gründen für diese Entwicklung womöglich den zur Auseinandersetzung in der öffentlichen Debatte so wichtigen Platz nehmen.<<

Ich empfehle Ihnen ein Buch. Von Robert Gerwarth, es heißt "Die Besiegten - Das blutige Erbe des Ersten Weltkriegs".

Bitte lesen Sie das und verraten mir dann, ob Sie meinen Vergleich immer noch so schief finden.

Besonders empfehle ich das Schlusskapitel, überschrieben mit "Ausblick".

Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks brechen ungelöste Konflikte wieder auf. Orban beispielsweise sieht sich in der Nachfolge Horthys.

Die alten Erzählungen erleben eine Renaissance. Und das sind Erzählungen von Volk, Blut, Boden und Demütigungen. Opfererzählungen, wie sie für Rechte immer typisch waren.

Dann tun sies endlich!

Vor 5 Jahren hat sich kein Mensch für eine Partei rechts von der CDU/CSU interessiert - die Frage ist: Warum jetzt? Der Grund, der meistens verschwiegen wird, ist die Politik der Etablierten. Hier muss der Hebel angesetzt werden und zwar offen und ehrlich und ohne Augenwischerei.

Was allerdings Ihre Aussage zum Rechtspopulismus angeht, kann ich nicht ganz folgen - immer wieder habe ich, sowohl in der Tagesschau, als auch auf der Webseite bei den Nachrichten von der "rechtspopulistischen" AFD gelesen und auch der Artikel kann es eigentlich nicht lassen: --Wir erwähnen nicht mehr, dass die AFD rechtspopulistisch ist, aber sie ist rechtspopulistisch -- Was für eine Aussage!

Wenn Sie es aufrichtig meinen, lassen Sies gut sein und streichen "rechtspopulistisch" aus ihrem AFD-Wortschatz.

Also: einfach mal in sich gehen und handeln: Und in der Politik und in der Presse genau das ändern, was notwendig ist, damit die AFD überflüssig wird.

@MartinBlank, 20:51

Wer nicht selbst wahrhaben will, dass die AfD rechtspopulistisch ist, der wird sich auch nicht vom ARD-Sprachgebrauch beeindrucken lassen.

Ganz meine Meinung. Und daran, dass ich selbst genau weiß, dass die AfD rechtspopulistisch ist, wird sich auch durch den neuen ARD-Sprachgebrauch nichts ändern.
Ich hoffe, es bleibt uns Foristen auch weiterhin unbenommen, diese Partei als das zu bezeichnen, was sie ist.

um 20:41 von schabernack / fathaland slim

"" Es darf nie wieder ein nationalistisches werden. Ich habe zwei Kriege durchgemacht - das wünsche ich euch, werdet ihr nie erleben."

Von einem Krieg sind wir weit entfernt, aber die Nationalisten sind "aus ihrem Grab auferstanden", in dem sie nie verschwunden waren …""
#
So habe ich es auch von meinen Vater gelernt.
Als junger Mann 1917 in den 1.WK eingezogen dann 1939 noch einmal . Junge hat er mal zu mir gesagt: Das darf sich nie wiederholen!

Ich finds gut das man sich zum Holzhammer mal Gedanken macht.

Ich schau inzwischen nur noch Presseclub und die Tagesschau und lese auf nzz.ch ...
Mal ehrlich. Die Aufgabe der öffentlich rechtlichen Nachrichten ist die objektive Berichterstattung. Nicht das "Erziehen" der Bevölkerung. Und wenn man eine Partei die als Einzige glaubwürdig für Volksentscheide steht, z.B. als undemokratisch bezeichnet, dann verliehrt man an Glaubwürdigkeit. Zeigt bitte das ganze Bild und ich möchte mir selbst eine Meinung bilden. Für mündige Bürger in Zeiten der Digitalisierung.

18:35 von RobinHood

"Sie ist schließlich das Ergebnis der Arroganz der etablierten Parteien!"
Genau das ist das Problem. Ich kenne Akademiker (also keine 'Abgehängten'), die die AFD gewählt haben in der Hoffnung, dass die etablierten Parteien endlich aufwachen.
Jemand schrieb hier im Forum, dass wir zukunftsorientierte Lösungen brauchen. Auch das ist richtig. Ich fürchte aber, dass für die meisten Politiker aller Parteien Zukunft nur der nächste Wahltermin ist.

Bei der ARD

>>>berichten wir in der Tagesschau unvoreingenommen und unabhängig <<<
Das ist gut Herr Gniffke, wirklich gut.
Ich persönlich gucke aber sicherheitshalber auf die Uhr wenn man bei der ARD "guten Abend" sagt.

rechtspopulistisch

es hat mich von Anfang an genervt, dass die AfD jedes Mal das Attribut "rechtspopulistisch" bekam.
Warum dann nicht z.B.
- die neoliberale FDP,
- die linkspopulistische Linke,
- die ostdeutsche Bundeskanzlerin
- die ...?

es ist subjektiv und bevormundend für den Leser. Und ja, es "nervt"

19:27 von Karl Napf

"Herr Kniffke ..."

Mann, der Herr schriebt sich mit einem "G" am Anfang.

Noch weit entfernt

Gott sei Dank gibt es in Deutschland noch Zeitungen von unterschiedlicher politischer Ausrichtung. Wer sich nur auf die ARD, die eigentlich zur neutralen Berichterstattung verpflichtet wäre, verlässt, erfährt nur einen Teil dessen, was politisch in unserem Lande los ist. Neuere Studien sind zur Erkenntnis gelangt, dass die Informationspolitik der deutschen Medien in den Jahren 2015 und 2016 einseitig waren. Von einer neutralen, offenen Berichterstattung sind wir auch heute noch entfernt. Von linkspopulistischen Ideen habe ich in der ARD noch nichts gelesen. Dass die ARD Redaktion Kritik an ihrer Berichterstatung nicht duldet und Kommentare sperrt, die nichts anderes berichten als was FAZ-Redakteure dokumentiert haben, besagt doch einiges.

Ein Shritt in die richtige Richtung

und hinzu einem vernünftigen Umgang mit einer Partei, die niemand zu mögen gezwungen ist, die sich aber auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt. Nur: den eigentlich Volkswillen auszudrücken geben die meisten anderen Parteien auch vor, oder?
Rechts stimmt sicherlich. Populistisch vermutlich nicht mehr als alle anderen auch; denn was wäre ein populistischerer und vereinfachenderer Satz als "Wir schaffen das"?

19:28 von Frank von Bröckel

"Die AfD kann letztendlich aus dem einfachen Grunde nicht verlieren, weil unsere Altparteien unsere Demographie einfach nicht mehr verändern können!

Herr Dr. Gniffke und andere wesentlich besser informierten Leser wissen schon, was ich damit aussagen möchte!"

1. Welche Sie als Altparteien bezeichnen, sind gegenüber den Gestrigen in Ihrer AfD in Wirklichkeit die Neuparteien.
2. Wer kann eine Demographie "einfach" verändern? Wissen Sie, wovon Sie schreiben?
3. Wissen Sie denn selber, was Sie damit ausdrücken wollen?

@Am 10. November 2017 um 20:07 von Unter_Lemmingen

Zitat: "Die Partei ist nicht EU/Freihandelskonform"

Dass die AfD klar EU-kritisch ist und den "Vereinigten Staaten von Europa" ein "Europa der Vaterländer" nach dem Vorbild von etwa Charles de Gaulle, Konrad Adenauer, oder Monet gegenüberstellt und dass die AfD als gescheitert ansieht, ist kein Geheimnis.

Dass die AfD gegen einen Freihandel ist, davon ist nichts im Wahl- und Grundsatzprogramm zu finden. Tut mir leid, dass ich Sie hier korrigieren muss.

Die AfD musste

Die AfD musste rechtspopulistisch genannt werden.

"Seit etwa 2015 gilt die AfD als rechtspopulistisch mit Offenheit zum Rechtsextremismus. In der AfD gibt es völkisch-nationalistische, rassistische, islamfeindliche und antisemitische Strömungen mit Verbindungen zu neurechten Gruppierungen, beispielsweise der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung." aus wikipedia.de

Jetzt nicht mehr da es jetzt jeder weiß.
Ergo, richtige Entscheidung.

Ich halte die heutige AfD für rechtsextrem. Also knapp: Neonazis.

Anerkennung

Dieser Kommentar nötigt mir eine gewisse Anerkennung ab. Man hat endlich eingesehen, dass es dem eigenen Ansinnen abträglich ist, solche Formulierungen wie "rechts-populistisch" mantramäßig immer als Attributisierung vor dem Parteinamen zu verwenden, denn man sagt ja auch nicht permanent: "neoliberale FDP", "links-soziale Linke" oder was auch immer es für Attribute gibt. Insofern begrüße ich die Rückkehr zur Normalität bei der Tagesschau sehr.

So einfach ist das nicht

Was ist eine normale Partei? Woran orientiert sich das, was sind die Merkmale. Der Begriff "normal" hat viele Facetten; der Autor will wohl suggerieren, dass es völlig überzogen ist, die AfD durch ständige Berichterstattung aus der "Normalität" herauszuheben. Es stimmt: Bei der AfD weiß man das und versucht, das Feuer brennend zu halten. So wird provoziert, beleidigt, man zeigt einen miesen Kommunikationsstil. Die AfD nutzt gezielt ihr negatives Image als rechtslastig, um durch eine Mitleidstour Sympathien zu erhalten. Sie kommt damit durch, weil die Gegenreaktionen stets an der Oberfläche bleiben und mit ihrer Argumentationen nie in die erforderliche klärende Tiefe gehen. Es ist so: Der Streit Suchende kann nur streiten, wenn er es schafft, einen anderen zum Streiten zu finden. Über den Dingen stehen, selbst den Zeitpunkt und das Thema für eine Streit bestimmen, sich nicht bestimmen lassen, sich nicht provozieren lassen, belächelnd ignorieren. Merkel zeigt, wie das geht.

Natürlich ist die AFD eine

Natürlich ist die AFD eine normale Partei. Die einen sind rechtspopulistisch und die anderen linkspopulistisch.

Man darf gespannt sein ...

"..Ich bleibe dabei, wir behandeln die AfD wie jede andere Partei auch. ..."
.
Ich glaub´s ja jerst wenn ich es sehe aber dennoch hoffe ich das war mehr als nur ein bloses Lippenbekenntniss.
.

@Am 10. November 2017 um 20:51 von MartinBlank

Zitat: "Wer nicht selbst wahrhaben will, dass die AfD rechtspopulistisch ist, der wird sich auch nicht vom ARD-Sprachgebrauch beeindrucken lassen."

Hängt davon ab, was man nun als "rechtspopulistisch" bezeichnet und was nicht.

Ohne die Nennung eines echten ARGUMENTES ist und bleibt diese Bezeichnung, was sie ist: eine leere Worthülse, die nichts aussagt.

Merke: eine Debatte unter gewinnt man nur mittels überzeugender ARGUMENTE.

Mit leeren Phrasen & dümmlichen Kampfbegriffen "überzeugt" man nur Dunmköpfe.

Eine Partei

die sich mit seinen Inhalten dem Volk versprochen hat, dessen Interessen wahrnimmt, sollte doch eine normale Partei sein.
Für mich allemal.

@Am 10. November 2017 um 20:04 von mikeyaa

Zitat: "Und mit Menschen wie Gauland, von Storch, Höcke... will ich niemals in einem Atemzug genannt werden!"

Echt?

Wieso denn nicht?

Ich schon.

@Am 10. November 2017 um 16:53 von PeterFinger

Zitat: "Die AfD, zumindest in Teilen, neofaschistisch. ist doch keine normale demokratische Partei. Sie sollten dieses Partei weder als rechtspopulistisch oder demokratisch bezeichnen, sondern als eine Partei, die die liberale Demokratie abschaffen will. Das ist das Mindeste, was man von einem demokratischen Journalisten erwarten kann."

1. Inwiefern soll denn die AfD "neofaschistisch" sein

2. Inwiefern und wo genau will die AfD die "liberale Demokratie" abschaffen?

Das sachlich zu erklären und zu belegen, ist ja wohl das Mindeste, was man von einem "demokratischen" Kommentar erwarten kann, denn man ernst nehmen soll.

Die AfD

muss erst einmal im Bundestag zeigen wie ihre Mitarbeit aussieht.Mit dieser Partei sollte man sich kritisch aber in der Sache fair auseinandersetzen.Und von dem " Kürzel " populistisch darf n.m.M. Abstand genommen werden.

Jetzt...

...wo auch allmählich die Medien- und Kulturschaffenden in dieser Republik in der Realität ankommen, dass die AfD eine normale Partei ist, kann man sich vielleicht endlich mal inhaltlich mit der Partei auseinandersetzen. Es war mir die ganze Zeit über einfach zu doof, dass man versuchte, jedwede Diskussion rund um die Inhalte der Partei mit "rechte Dumpfbacken" im Keim zu ersticken versuchte.

Klarstellung

„Ich halte die AfD nach wie vor für rechtspopulistisch. Populistisch, weil sie für sich in Anspruch nimmt, anders als die etablierten Parteien den "wahren" Volkswillen auszudrücken. Und "rechts"-populistisch, weil die Partei autoritäre Lösungen parat hat, antipluralistisch und ablehnend gegenüber Migranten ist.“

Herr Gniffke, den „wahren“ Volkswillen gibt es nicht. Es ist Ihre falsche Unterstellung, dass die AfD einen solchen für sich in Anspruch nähme. Die AfD drückt aber den Willen von mindestens 12,6 % derer aus, die einen gültigen Wahlzettel abgegeben. Diese Gruppe, zu der ich gehöre, wird nämlich von den Altparteien leider nicht mehr vertreten. Insofern ist die AfD wichtig. Welche Nomenklatur Sie verwenden oder nicht, interessiert mich nicht.

Es ist auch falsch, dass die AfD ablehnend gegenüber Migranten ist. Es geht lediglich um eine bestimmte große Gruppe von Migranten. Gegen Chinesen, Israelis, Polen etc. spricht sich die AfD nicht aus. Bitte lernen Sie zu differenzieren.

na wie kommt

denn das jetzt,sind ja ganz neue Töne von der ARD ,da ja immer wieder versucht wurde und wird nur negatives an dieser Partei zu finden und wenn es sonst woher kam .
Denn egal welche Partei ob links oder rechts ,besser wurde es mit keiner ,mit denen die jetzt eine Regierung wollen nur noch schlechter.

@Am 10. November 2017 um 19:02 von El Chilango

Da ich das Wort "Rechtspopulismus" immer noch nicht gerafft habe, habe ich mal im Lexikon nachgeschaut und folgende Wortbedeutung/Definition gefunden:

1) Jede kritische und abweichende Positionen, die nicht mit dem politischen Mainstream, der in Berlin und Brüssel definiert wird, übereinstimmt, z.B. in Bezug auf die Euro"rettung", Ausgestaltung der EU, Asylpolitik oder Haltung zum Islam.

2) Politische Positionen in Punkt 1), die auf einer rein sachlichen Ebene von den Vertretern des politischen Mainstream nicht widerlegt werden können und deshalb mit diffamierenden Kampfbegriffen bekämpft werden müssen.

Das ist so ein Beispiel für Populismus und wie gewisse Leute darauf reinfallen. Wenn Sie das wirklich irgendwo so gelesen haben, wissen Sie ja nun, wie Volksverdummung, Populismus und angewandte Primitivität funktionieren. Gratuliere !
Und für rechtspopulistisch haben Sie gleich auch noch ein gutes Beispiel.

Ein Versuch ist es wert.

Der Versuch das Attribut `rechtspopulistisch` nicht mehr zu gebrauchen und die AfD als normale Partei zu behandeln ist richtig, solange die AfD sich entsprechend verhält.

Ganz einfach: Die afd ist

Ganz einfach: Die afd ist eine Partei wie jede andere... Das ist wichtig zu sagen, damit die afd nicht ständig weiter die "Opfer-Nummer" durchziehen kann. Und zweitens: die afd ist eine rechtspopulistische Partei, deren Positionen klar zu benennen und zu kritisieren sind. Und zum dritten bleibt es wichtig zu betonen, dass die afd in allen Parlamenten, in denen sie vertreten ist, absolut nicht zustande bringt.

21:29 von derdickewisser

"Nur: den eigentlich Volkswillen auszudrücken geben die meisten anderen Parteien auch vor, oder?"

Nein, tun sie nicht.

Die Grünen vertreten ihre Ansichten zu Ökologie und Umwelt, die Linke ihre zu einem in ihren Augen gerechten Sozialstaat, die FDP ihre Ideen zur Wirtschaftspolitik.

Keine dieser drei kleinen Parteien erhebt den Anspruch, den "Volkswillen" auszudrücken. Wäre ja auch äußerst vermessen, betrachtet man ihre Stimmenanteile bei der letzten Wahl.

«… denn was wäre ein populistischerer und vereinfachenderer Satz als "Wir schaffen das"?»

Kann man so sehen.
Man kann es aber auch als "Ermutigung und Bekräftigung der Stärke der Bevölkerung" betrachten. Vor dem Hintergrund einer "einsamen Entscheidung", bei der Fr. Merkel aber in dem Moment, als sie sie getroffen hat, die Mehrheit hinter sich wusste.

Dann anders

Ich halte nichts von "Kämpfen" gegen andere Parteien, eher "Auseinandersetzen". Die AFD ist rechts, das will sie auch nach meiner Meinung. Sie ist auch populistisch, aber welche Partei nicht, wenn es ihrem Zwecke dient?
Ich verharmlose nicht. Aber ist unsere Demokratie nicht stark genug? Warum sollte sich die Geschichte wiederholen? Es liegt ja nicht in den Genen, Nazi zu sein oder zu werden. Wir wissen aber von den Gefahren. Machen wir uns doch nicht kleiner, als wir sind.
Die Schöne-Wetter-Demokratie ist nun wohl vorbei. Vielleicht war es nicht für alle Menschen hier schönes Wetter.

Eine ganz normale Partei, ...

die den Holocaust leugnet, den Islam als ,,Konstrukt‘‘ und nicht als Religion bezeichnet und sich klar gegen dunkelhäutige wendet( Gauland: ,,Niemand möchte Boateng als Nachbarn haben‘‘ ).
Die Partei ist auf dem besten Weg sich aufzulösen und zu teilen. Meinen Glückwunsch jedem, der seine Stimme einer Partei geschenkt hat, die vor der nächsten Bundestagswahl garnicht mehr existieren wird und nicht in der Lage ist zu regieren.
Jedem diese Partei wählenden Nationalsozialist noch angenehm schöne Jahre!

Herr Gniffke

Zitat: "Ich bleibe dabei, wir behandeln die AfD wie jede andere Partei auch. "
****

Nein das tun Sie nicht, Herr Gniffke!

Ich wüsste nicht, wann Sie jemals einer anderen Partei solch große Bühne gegeben hätten.
Wenn es nichts zu berichten gibt, muss halt solch ein Rechtfertigungs-Kommentar her.

Sie schreiben nach wie vor diese Partei größer und wichtiger, als sie ist.
Kein Wunder, dass die Anhänger glauben der Nabel dieses Landes zu sein..

Wollen Sie das so? Wenn ja, warum? Sie vergessen dabei die übergroße Mehrheit, die diese Partei alles andere als "normal" ansehen. Weil deren Vertreter ganz offen und ungeniert die Richtung aufzeigen, in die sie dieses Land drücken wollen.
Oder sehen Sie bereits heute Gründe Angst zu haben und kniefällig zu werden?

Ich finde Ihren Kommentar nicht in Ordnung!

20:53 von fathaland slim

Also ich werd' es wohl kaum bis zur Schließung des Threads bestellt und gelesen haben. Wenn Sie sich dann bitte auf ein konkretes Argument konzentrieren und es mit eigenen Worten zusammenfassen könnten, damit man hier themenrelevant diskutieren kann ...

@22:36 von acki: nur negatives über die AfD

"denn das jetzt,sind ja ganz neue Töne von der ARD ,da ja immer wieder versucht wurde und wird nur negatives an dieser Partei zu finden und wenn es sonst woher kam ."

Das ist wie bei Präsident Trump. Bei den Berichten über den POTUS heißt es ja auch ständig, es würde nur Negatives berichtet.

Das mag daran liegen, dass es sowohl über Präsident Trump als auch über die AfD nichts Positives zu berichten gibt.

Aber halt, in der WDR 5 Serie "Danke Donald", die diese Woche morgens im Radio lief, gab es doch etwas Posistives zu berichten.

Präsident Trump hat durch seine "USA First" Politik dafür gesorgt, dass die EU-Staaten enger zusammengerückt sind und man innerhalb der EU geschlossener gegen die US-Politik auftritt. Das ist doch schon mal ein Anfang.

Die AfD hat eine ähnlich Wirkung. Die anderen Parteien wissen, dass sie enger zusammenarbeiten und sich von der AfD distanzieren müssen. Ein Zusammenarbeit mit Rechtsextremen verbietet sich für Parteinen, denen unser GG etwas bedeutet.

@um 23:23 von Aydınlı

Diejenigen die diese Partei gewählt haben, denen ist anscheinend nicht bewußt, das man immer weiter, so weit wie möglich unterteilen wird, lustig wäre es, wenn es auch noch Ossi und Wesi irgendwann geben würde, dann werden die Stammwähler aber doof aus der Wäsche schauen, den damals wollten welche schon keine Wiedervereinigung wegen zu hohen Kosten und auch meinten die von wegen, die haben doch nur einen deutschen Schäferhund mal gehabt etc. jetzt darf jeder drei mal raten, welche das damals waren und wo die heute stehen. Die leben eben von diesem Stimmenfang, um auf andere zu hetzen. Wenn es wirklich zu brisant und ernst wird, dann macht man sich wie eine Madame Weidel einfach aus dem Staub, dann sollen die sachlich was diskuttieren können? In Anatolien entsorgen die Menschen, welche in D geboren sind und 50 Jahre alt (Gauland-->Özoguz), dann ist ein Holocaustdenkmal eine Schande (Höcke). Wer weiß, welche Ideen die noch in Zukunft haben werden.

23:00 von andererseits

Und zum dritten .... dass die afd in allen Parlamenten, in denen sie vertreten ist, absolut nicht zustande bringt
.
und zum vierten,
dass keine Partei bereit ist, mit denen zusammenzuarbeiten
also was sollen die zustande bringen, wenn deren Vorschläge,
sinnvoll oder nicht, aus prinzipiellen Gründen abgelehnt werden
ein erbärmliches Bild was da Demokraten abgeben,
immerhin ist die Partei gewählt worden

@RoyalTramp 22:34

Inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD? Guter Witz! Die Partei hat genau 0 Inhalte. Da gibt es gar nichts womit man sich auseinandersetzen kann. Insofern ist es vergebene Liebesmüh. Es reicht sich das vollkommen inhaltlose Wahlprogramm anzusehen um zu begreifen, dass da nicht ein ansatzweise diskutierbarer Punkt drin steht!

"Und zum dritten bleibt es wichtig zu betonen, dass die afd in allen Parlamenten, in denen sie vertreten ist, absolut nicht zustande bringt."

Aktuell hat die AfD gerade im Brandenburger Landtag den Antrag eingebracht, dass der Landtag sich auflösen soll.
Antragstext: “Der Landtag löst sich gemäß Art. 62 Abs. 2 der Verfassung des Landes Brandenburg auf.”
Eine Begründung dafür liefert die AfD nicht.

Sie hat schlicht vergessen beim Kopieren des zuvor gestellten CDU Antrages die Begründung der CDU ebenfalls zu kopieren.

Die CDU hatte ihren Antrag zur Auflösung des Landtages damit begründet, dass die Kreisgebietsreform in Brandenburg gescheitert sei. Es sollte die Anzahl der Landkreise um die Hälfte reduziert werden.

Vielleicht war es der AfD zu aufwändig oder zu komplex den von der CDU kopierten Antrag auch noch zu begründen.
Wenn die AfD mal eigene Anträge einbringt, dann sind diese außer Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die Bearbeiter zu sein, eher unsinnig.

Fehlersuche

Sehr geehrter Herr Gniffke,
so sehr ich es begrüße, daß sich die Tagesschau wieder etwas mehr der Trennung von Nachricht und Meinung widmen will, so muß ich mich doch wundern über Ihre Definition von "Populismus" und "rechts". Rechts ist bei Ihnen ein Synonym für "autoritäre, antipluralistische" Lösungen. Nur was ist dann mit "Links"? Sind der Kommunismus, der Sozialismus nicht sehr viel mehr autoritärer und antipluralistischer? Sie benutzen Begriffe, um eine Partei oder meinetwegen auch eine Idee zu diffamieren. Dabei bedienen Sie sich selbst "populistischer" Methoden...

um 22:35 von Dr.Hans

>>"Es ist auch falsch, dass die AfD ablehnend gegenüber Migranten ist. Es geht lediglich um eine bestimmte große Gruppe von Migranten. Gegen Chinesen, Israelis, Polen etc. spricht sich die AfD nicht aus. Bitte lernen Sie zu differenzieren."<<

Ganz genau. Es wird aber immer gerne von AfD-Gegnern pauschalisiert als Ablehung und Hetze gegen Migranten dargestellt und das ist nicht richtig. Die AfD ist selbstverständlich für Asyl, aber bitte Asyl dem Gesetze nach und dazu gehört es nunmal nicht, abgelehnten Migranten weiterhin Sozialleistungen zu bezahlen (eine Sauerei in meinen Augen. Entschuldigen Sie bitte die vulgäre Wortwahl). Die AfD hat nichts gegen Migranten. Aber bitte nur solche Migranten die unser Land gebrauchen kann (Arbeitsmarkt), die nicht nur in unser Sozialsystem einwandern wollen und die unsere Gesetze respektieren. Wir brauchen also ein Einwanderungsgesetz. Hört sich doch schon ganz anders als billige Migrantenhetze an? Das ist aber das was die AfD will.

Die Mehrheit in Deutschland ist gemäßigt

@ Kölner1:
Natürlich ist die AFD eine normale Partei. Die einen sind rechtspopulistisch und die anderen linkspopulistisch.

Wobei in Deutschland die beiden Extreme zur Zeit nur etwa 22% der Wählerstimmen repräsentieren.

23:23 von Aydınlı

Gauland: ,,Niemand möchte Boateng als Nachbarn haben‘‘ ).
.
schon da fängt Hetze und Lüge an

>Niemand möchte "einen" Boateng als Nachbarn haben<
soll er gesagt haben

@Am 10. November 2017 um 21:50 von _kay

Zitat: "Ich halte die heutige AfD für rechtsextrem. Also knapp: Neonazis."

In welchen Positionen? In welchen Personen?
Ist das Schwingen der Nazikeule Ihre Form der "inhaltlichen" Auseinandersetzung?

Aus dem Geschichtsunterricht hatte ich als „`böser AfD-Nazi“ noch gelernt, dass jemand ein „Nazi“ oder „rechtsextrem“ ist, der eine freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnt, Gewalt als Mittel zur Erreichung politischer Ziele als legitim ansieht, sich selber als eine superiore Herrenrasse ansieht, andere Rassen als minderwertig oder gar als vernichtungswürdig ansieht, Ausländern gerne einen Baseballschläger überzieht und am liebsten im Urlaub mit seinem Tiger-Panzer wahlweise in Polen oder Frankreich einmarschiert.

Das soll also auf die AfD zutreffen?

Interessant.

20:04 von mikeyaa

der AfD, sowohl der Funktionäre wie der Anhänger sind mehr oder weniger offen antidemokratisch und ausländerfeindlich
.
so wird es wohl sein !
der direkt gewählte AfD Landtagsabgeordnete von Pforzheim hat Migrationshintergrund - eine italienische Mutter
Markus Cornel Frohnmaier (* 25. Februar 1991 in Craiova, Rumänien) ist Bundesvorsitzender der Jungen Alternative für Deutschland (JA), Mitglied des Landesvorstandes der AfD Baden-Württemberg.
und gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester aus einem Kinderheim heraus von einem deutschen Ehepaar adoptiert

um 23:00 von anderseits

>>"Und zum dritten bleibt es wichtig zu betonen, dass die afd in allen Parlamenten, in denen sie vertreten ist, absolut nicht zustande bringt."<<

Das ist eine ganz üble Unterstellung und ich glaube das wissen Sie. Beispiel Landesparlamente, Beispiel Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz schiebt seit es die AfD gibt auch kriminelle Afghanen ab. Vorher gab es keine Abschiebungen aus diesem Bundesland. Baden-Württemberg. Kleine Anfrage der AfD ob es stimmt das Flüchtlinge in Ihren Heimatländern Urlaub machen würden? Eine sehr unangenehme Fragestellung die aber für etwas Transparenz beim Asylmissbrauch sorgte. Jetzt sitzt unsere AfD auch im Bundestag und Frau Roth von den Grünen ermahnte die Abgeordnete immer schön zu den Sitzungen zu kommen, weil die AfD bei leeren Rängen die entsprechenden Parteien vorführen werde. Ich werte auch das als einen Erfolg der AfD. Und es gibt viele weitere Beispiele.

re dr.hans

"Herr Gniffke, den „wahren“ Volkswillen gibt es nicht. Es ist Ihre falsche Unterstellung, dass die AfD einen solchen für sich in Anspruch nähme. Die AfD drückt aber den Willen von mindestens 12,6 % derer aus, die einen gültigen Wahlzettel abgegeben."

Ich zitiere mal Herrn Gauland: Wir holen uns unser Land zurück.

Ich sehe da die 12,6% den Rest ganz einfach für sich vereinnahmend. Oder die 12,6% den Willen von 100% vollstreckend.

@Am 10. November 2017 um 21:02 von frosthorn

Zitat: "Ich hoffe, es bleibt uns Foristen auch weiterhin unbenommen, diese Partei als das zu bezeichnen, was sie ist."

Nur zu! Nur raus mit der Sprache! Ich als AfD-Wähler bin der größte Fan der Meinungsfreiheit und des freien Austausches von Meinungen und Ideen.

Wenn Sie dann noch Ihre üblichen Zuschreibungen mit einem Argument verzieren, könnte ich glatt anfangen, Ihre Kommentare ernst zu nehmen!

Grundgesetz

"Es ist auch falsch, dass die AfD ablehnend gegenüber Migranten ist. Es geht lediglich um eine bestimmte große Gruppe von Migranten. Gegen Chinesen, Israelis, Polen etc. spricht sich die AfD nicht aus. Bitte lernen Sie zu differenzieren."

§ 4, Grundgesetz

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

Das würde bedeuten, daß sie verfassungsfeindlich ist, wenn das stimmt, was Sie sagen!

23:27, Phonomatic

>>20:53 von fathaland slim
Also ich werd' es wohl kaum bis zur Schließung des Threads bestellt und gelesen haben. Wenn Sie sich dann bitte auf ein konkretes Argument konzentrieren und es mit eigenen Worten zusammenfassen könnten, damit man hier themenrelevant diskutieren kann ...<<

Sie wollen die Geschichte des Aufstiegs der Rechten in Europa in der Zwischenkriegszeit und die Vergleichbarkeit mit der heutigen Situation in EINEM Argument von mir zusammengefasst haben?

Sie sind heute Abend ein wenig auf Krawall gebürstet?

Das Buch, das ich empfahl, hat 480 Seiten.

Aber o.k., eine grobe Analogie zu 1918-38 kann ich Ihnen bieten:

Es sind nach Ende des kalten Krieges Strukturen zusammengebrochen, in denen die Menschen sich eingerichtet hatten. Das erzeugt Verlierer, echte und eingebildete. Außerdem brechen alte Animositäten wieder auf, alte Rechnungen werden hervorgekramt. Das Narrativ, welches die polnische Rechte Deutschland betreffend pflegt ist ein gutes Beispiel.

Horror vacui

>Inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD? Guter Witz! Die Partei hat genau 0 Inhalte.<

Sg Magfrad,

dafür, dass die AfD angeblich „0 Inhalte“ hat, wird aber außerordentlich heftig gegen sie polemisiert. Warum denn? Es scheint mir ein äußerst merkwürdiges Verhalten, sich über das Nichts zu echauffieren.

Ob da nicht doch etwas anderes dahintersteckt?

MfG A.

20:14, Phonomatic

>>19:22 von fathaland slim
"Zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg erstarkten überall rechte Bewegungen."

Das hat heute ganz andere Ursachen<<

Da Sie ja, wie Sie mitteilten, gern themenrelevant diskutieren wollen, könnten Sie mir vielleicht in ein paar knappen Sätzen mitteilen, worin Sie die Ursachen für den heutigen Aufstieg der Rechten in Europa, und da besonders im Osten, bei den so genannten Mittelmächten des ersten Weltkriegs, sehen?

Dann kann ich möglicherweise selber erkennen, daß dies ganz andere als in den 20er Jahren sind.

0:00 von karwandler

Geschwafel für die rechte Galerie. Die CDU wird sich von der AfD vorschreiben lassen, wer Kanzler sein darf!
.
aber von der SPD ?

> Ohne Merkel sei jedoch auch die große Koalition noch eine Option. <
sagte Oppermann in der ZDF-Sendung Markus Lanz

Vorteile der AfD

Die zweifelsohne in deutlicher Anzahl vorhandene ausländerfeindliche und "rechtsoffene" (was damit gemeint ist, kann ja jeder selbst definieren) Bevölkerungsgruppe hat sich demaskiert und ist z.B. nicht mehr in der Volkspartei CDU / CSU versteckt. Und da sollte die Union nicht den verlorenen Stimmen nachtrauern, sondern kann froh darüber sein.
Und wer bei der AfD von "Bahamas" träumt: träumt weiter! Die AfD in dieser Form wird es nicht mehr lange geben, die braun angehauchte Fraktion hat doch schon die Partei übernommen. Siehe Parteitagsbeschluß mit Persilschein für Höcke. Gauland, Höcke, von Storch... das ist schon das Gesicht der AfD geworden. Und wer die noch wählt, ist entweder blind oder selbst ausländerfeindlich und wohl auch braun.

23:57 von Aaron Hurekind

Wobei in Deutschland die beiden Extreme zur Zeit nur etwa 22% der Wählerstimmen repräsentieren
.
na immerhin !
das ist mehr als die große Volkspartei SPD in die Waagschale werfen kann

und ich finde bei beiden Parteien Vorschläge, die ich zumindest für diskussionsfähig halte

@um 23:57 von Aaron Hurekind

So sehe ich das auch, den man muss nicht rechts oder links sein, kann auch einfach Demokrat sein und so scheint es die Mehrheit zu sein. Der Fehler allgemein der großen Parteien in D: Man denkt, das man sich von diesen Parteien, welche nur 22% der Stimmen bekommen haben, den Ton angeben lassen zu müssen und das macht es eben der Wählern schwer, sich noch für die zu entscheiden, man sollte an seinen ehemaligen Wurzeln fest halten. Auch sollte man den Puls des Volkes immer gut beobachten und abtasten, den dann weiß man auch wirklich, was das Volk will und läßt diese abstrakten kleinen Parteien erst keine Chance.

22:35, Dr.Hans

>>Es ist auch falsch, dass die AfD ablehnend gegenüber Migranten ist. Es geht lediglich um eine bestimmte große Gruppe von Migranten. Gegen Chinesen, Israelis, Polen etc. spricht sich die AfD nicht aus. Bitte lernen Sie zu differenzieren.<<

Die AfD ist gruppenbezogen menschenfeindlich, was Sie hier sehr schön herausarbeiten.

Erst teilt man Menschen nach Herkunft, Religionszugehörigkeit u.ä. in Gruppen ein, und dann definiert man, welche dieser künstlich geschaffenen Gruppen, denen man einheitliche Eigenschaften zuschreibt, goutiert werden und welche nicht.

@El Chilango

Lange fand ich echt süß, wie verbissen Sie die AfD verteidigen. Aber das Sie nun sogar mit Höcke und von Storch in einem Atemzug genannt werden wollen, lässt entweder nur den Schluss zu, dass Sie selbst schon AfD-Mitglied sind oder fern ab der Realität wirklich glauben, die AfD würde eine menschenfreundliche Politik betreiben. In aller Deutlichkeit: die AfD ist eine populistische Partei auf die die Definition des Duden sehr gut passt: "von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (...) zu gewinnen." Sie ist deshalb rechts, weil sie nie Politik für Menschen gemacht hat, sondern sich versucht auf Kosten anderer Menschen zu profilieren. Sie ist der pure Feind des Rechtsstaates, der sie immer wieder behindert offen Hetze zu betreiben und sie gefällt sich in der Opferrolle. Ein altes und sehr durchsichtiges Spiel. Ab in die Mottenkiste zu Reps, DVU und Schill-Partei!

00:02, El Chilango

Sie scheinen nicht nur merkwürdige Lexika zu besitzen, sondern auch seltsamen Geschichtsunterricht genossen zu haben.

AfD

Die Afd ist eine demokratisch gewählte Partei und genauso zu behandeln wie andere Parteien auch.

Grundgesetz Teil 2

Ich habe vorhin Art. 4 des GG zitiert. Arikel 3 ist da sogar noch stärker:

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Wenn das, was Sie schreiben, wirklich so wäre, dann wäre das ein Grund, vor dem BVG aktiv zu werden. Nur denke ich, das steht nirgends und sagt keiner offen. Genau deswegen!

Mein persönlicher Eindruck ist aber genau so wie sie es sagen. Und das heißt, die meisten AfD Funktionäre lehnen das Grundgesetz in wesentlichen Teilen eigentlich ab, nur sagen das nicht offen.

@eine_anmerkung 00:08 Uhr

dem einen genügt eben schon, wenn Rheinland Pfalz zwei Afghanen mehr abschiebt und Frau Roth die Abgeordneten mahnt. Sind eben doch ganz schön genügsam diese AfD-Wähler... Der andere möchte eine gute Entwicklungspolitik, eine gute Außenpolitik, eine faire Sozialpolitik und ist wütend, wenn die AfD mit kleinkarierten Anfragen den Parlamentsbetrieb aufhält und dafür auch noch Diäten einstreicht.

@Sisyphos3 00:07

Sie können hier noch so viele Verschönerungen bringen und versuchen das antidemokratische und ausländerfeindliche Bild dieser Partei reinzuwaschen, es wird Ihnen nicht gelingen! Wir sind nicht naiv und fallen auf diese Taktik nicht herein. Auch wenn es der AfD und ihren Anhängern nicht passt, sie muss damit klarkommen, dass es in Deutschland eine Mehrheit gibt die niemals diese Partei unterstützen wird. Dies scheint man schön zu ignorieren und sieht die 13% die AfD gewählt haben als "das Volk" an. Ziemlich dreist gegenüber einer Restbevölkerung die nichts mit der AfD zu tun haben will.

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