Kommentare

Die EU ist eine

Die EU ist eine Solidargemeinschaft. Fällt ein Beitragszahler weg muss ein anderer möglichst solventer einspringen. Jetzt heißt es nach vorn zu blicken.

Unser Geld

So sieht es aus, wenn man sich unnötigerweise und unüberlegt in solche supranationalen Vertragssysteme begibt. Die Aufgabe der Bundesregierung ist es nun, diese Abgabeerhöhung mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Es sind immerhin rund 3,8 Milliarden Euro. Die Politik muss stets bedenken, das es sich bei diesem Geld um unsere, der Bevölkerung, Steuergelder handelt. Viel Gutes kann man mit den Milliarden tun, vieles ist sehr notwendig. Die Steuergelder müssen zuerst denn eigenen Land zu gute kommen, es darf nicht unnütz verschwendet werden, egal zu welchem Zweck!

Meldung "ohne Hand und Fuß"

"Wie hoch die Zusatzzahlungen aber werden, ist ungewiss" (zit TS) - eben. Und ob es überhaupt Zusatzzahlungen geben wird, ist ebenso ungewiss. Diese Meldung ist eine, die keine ist. Könnte man das nicht genauer hinkriegen oder einfach mal nichts schreiben, bevor man etwas Genaueres weiß?

wenn das Geld sinnvoll eingesetzt wird

Das bezweifle ich aber erst mal.

Es gibt eine Sache, die alle G20 Länder gemeinsam haben.

Würde sie mal jemandem der Ahnung vom wirtschaften hat UND frei von Verstrickungen mit den Lobbyverbänden ist an die Planung lasse, würde sich die Performance der Länder vervielfachen.

Es ist gut und rechtens...

...dass unser Deutschland als stärkstes Zugpferd nun deutlich mehr den Karren in Schwung hält.
Vergessen wir bitte mal nicht, wie sehr die deutschen Exporte von den EU Im-/Export Erleichterungen profitiert, auf beiden Seiten der Wertschöpfungskette (Zulieferer und Kunden).
Ich wünsche mir ein weiteres Zusammenwachsen der EU - wirtschaftlich und politisch. Gemeinsam sind wir stark.

Zahlen ohne Ende

Den wirklichen Nutzen haben ausschließlich die Netto Empfänger und der bürokratische Moloch in Brüssel.
Ich sehe keinen Sinn in der EU zu bleiben.

Natürlich muss man auch

Natürlich muss man auch reinrechnen, dass die Bauern der Insel nun keine EU Subventionen mehr erhalten und auch keine Umgehungsstraßen in der walisischen Pampa.

Keine Freunde

So macht sich die EU hier keine Freunde. Man sollte grundsätzlich sagen, dass die Mindereinnahmen durch das Ausscheiden der Briten durch Kürzungen einzusparen ist.
Hoffentlich lassen sich die deutschen Politiker hier nicht wieder über den Tisch ziehen.

War doch abzusehen!

Natürlich müssen jetzt andere tiefer in die Tasche greifen, allen voran Deutschland. Darum auch der Hype gegen den Austritt der Briten. Wenn jetzt noch ein Nettozahler die EU verläßt, ist die EU am Ende.

Sparen ist die Devise

Nach dem Brexit sollte der Nettobetrag, den England in die EU Kasse gezahlt hat eingespart werden. Keine andere Lösung ist dem (deutschen) Bürger, der ja die Zeche zahlen soll, zu vermitteln.

Alles hat seinen Preis.

Die hilfsbereiten Deutschen, werden nur zu gern einen höheren Betrag zur Finanzierung der EU bereitstellen. Irgendwie müssen die hämischen Kommentare zur klugen Entscheidung GB bezahlt werden. Andererseits 3Mrd... ein Klacks für die humanitären Weltmeister.

Toll

Deutschland zahlt immer. Wir sind dafür bekannt, dass wir immer laut ausschreiben, wenn es um Geld und Flüchtlinge geht, doch die Armut in Deutschland und die soziale Gerechtigkeit im eigenen Land kriegen wir nicht hin. Deutschland: Retter der Welt und Zahlmeister.

Vielleicht wäre es ja mal gut

wenn man sich darüber Gedanken macht, wo man einsparen kann. Die EU hat einen riesigen Wasserkopf. Dazu noch viele unsinnige Ausgaben und Subventionen. Man kann doch verlangen, dass die EU mit dem Geld auskommt welches sie einnimmt anstatt bei einer kleiner werdenden EU (- 65 Mio. Bürger) den gleichen Haushalt zu veranschlagen.

Deutschland die melkende Kuh?

das geht garnicht ! Deuschlands Infrastruktur ist verschlissen. Es wird nur noch Flickschusterei betrieben, Straße, Brücken Schulen usw. sind marode, Der Schilderwald
zu Einschränkungen wird immer größer,
Wir sollten auch mal sagen "Germany first"
Nicht mehr Geld für die EU Bürokraten, sondern den Wasserkopf abschmelzen, darüber sollte man sich Gedanken machen.

Unter diesen Umständen sollte

Unter diesen Umständen sollte Deutschland ,so wie einst die Briten, der EU mit Austritt drohen (Dexit) wenn hier keine andere Lösung gefunden wird. Ich könnte mir da z.B. vorstellen das wir ca. 500000 Flüchtlinge/Asylanten an die anderen EU-Länder abgeben welche von der EU Gelder erhalten und im Moment keine Flüchtlinge aufnehmen wollen. Unter dieser geänderten Situation könnten wir dann auch über einen besseren/schnelleren Familiennachzug nachdenken.

Beitragszahlungen für die EU

Es wird die Zeit kommen, da fliegt einem das alles um die Ohren. Ich bin Europäer, Deutscher, aber gegen diesen enorm aufgeblähten Apparat. Ich glaube nicht, dass dieser Apparat mit den ganzen Regularien, Finanzierungen etc. die Zusammengehörigkeit der einzelnen Staaten fördert, sondern kontraproduktiv ist. Es wird die Zeit kommen, dass Staaten (wie derzeit einige Regionen in Spanien, Italien etc.) versuchen, aus dem Konstrukt wieder rauszukommen, wenn ihnen "das Hemd näher ist als die Hose" (also jemandem sind die eigenen Interessen wichtiger als die Interessen anderer). Und das kann gefährliche Ausmaße annehmen.
Sorry für meinen Pessimismus ... nochmal, ich stehe zu Europa!

Mal ehrlich-

- DAS war mir direkt während der Auszählung der Brexit Stimmen klar.
Wer hat da über ein Jahr gebraucht das rauszufinden?

Wenn ein großer Nettozahler rausfällt, was soll dabei sonst für die anderen Nettozahler rumkommen?

Diese Meldung war schon

Diese Meldung war schon beinahe überfällig. Nichts anderes habe ich erwartet. Weniger Mitglieder, gleiches Budget. Macht für den normalen Menschenverstand zwar keinen Sinn, ist aber unheimlich vorteilhaft für alle Protagonisten im Moloch EU, um ihre Gehalts- und Spesenkonten noch weiter aufzufüllen zu können. Den Steuerzahlern in Deutschland ist allein schon dieser absurde Gedanke überhaupt nicht zu vermitteln. Und wenn es doch so kommt, werden auch hierzulande immer mehr lautstark rufen: raus aus diesem Selbstbedienungsladen EU.

Zufälle gibt's!

Gerade noch haben die Wirtschaftsweisen uns die frohe Botschaft der Mehreinnahmen verkündet und die Stimmen, die sich für Steuerentlastungen und Abschaffung des Soli stark machen wurden immer lauter, da kommt aus dem Off die Hiobsbotschaft: Wehe euch allen, die große Brexit-Keule droht! Wer das schlimme Wort "Steuersenkungen" ausspricht wird mit Liebesentzug bis zum nächsten Wahlkampf bestraft! Die gleichen Leute verkaufen uns aber einen Betrag von 4 Mrd. Euro als Sonderangebot, wenn es sich zum Beispiel um die Mehrkosten für einen Bahnhof handelt!

Wie wäre es mit Sparen?

Wenn ein großes Land, das Zahler, aber auch Empfänger von Zahlungen war, wegfällt, dürften sich doch reichlich Einsparmöglichkeiten ergeben.
Außerdem bin ich der Ansicht, dass die übernommenen Belastungen durch die Flüchtlinge, vor denen sich andere Staaten erfolgreich drücken, mit diesem Aufkommen gegenzurechnen sind. Die Aufwände der Verweigerer haben sich schließlich dadurch deutlich reduziert.
Im Zweifelsfall muss man dann eben den EuGH zügig einbinden. MfG

EU

Warum sollte man so einem Land wie Großbritannien so viel Geld zahlen? Insgesamt sind es doch dann 2,3 Milliarden Euro. Und wer hat sowas bezahlt Deutschland natürlich....
Ich finde soetwas zwar gut aber einem Land das bald aus der EU austreten will hätte ich nicht viel oder gar kein Geld zur Ünterstützung gezahlt
Das ist Blöd von der BRD.

Deutschland drohen höhere EU-Zahlungen....

Da ist ein Stück Realismus im Artikel.Aber es "drohen" nicht nur höhere Zahlungen an die EU.
Wenn in Zukunft vielleicht noch mehr Länder aus der EU austreten,dann droht die Verkleinerung des EU-Binnenmarktes.Und damit schlechtere Exportmöglichkeiten für den Exportstärksten und im Umkehrschluß natürlich Vorteile für die,die austreten.

Wer glaubt denn noch, dass

Wer glaubt denn noch, dass wir wegen des 'Zahlungsausfalles' der Briten nur einen so kleinen Bruchteil von 3,8 Milliarden zahlen sollen? Die wahren Zahlen werden als Geheimnis gehütet, damit sich hier nicht etwa Unmut der paar wenigen, natürlich dann wieder als rechte, uneinsichtige EU-Feinde zu nennenden Gegner, nicht die Volkesseele aufhetzt. Der wahre Milliardenbetrag wird dann wohl vemutlich durch einen neuen Soli aufgetrieben. Wäre ja auch für einige grünlichen unerträglich gewesen, wenn dieser Soli weiterhin nur im eigenen Land zu gute gekommen wäre, wo er meiner Wessimeinung nach auch immer noch wichtig und notwendig wäre, ganz zu schweigen von der dann wirklich wichtigen Sanierung der Infrastruktur hier im Westen. Aber dieses Land soll ja anscheinend nur noch ausgebeutet werden. Das gelingt mit Jamaika dann wohl endgültig.

Sparen

Ich empfehle logisch zu handeln. Wenn mein privates Einkommen sinkt, muss ich meine Ausgaben reduzieren - und kann nicht erwarten, dass mein Defizit von Eltern, Oma, Opa oder sonst wem ausgeglichen wird. Leider habe ich keine Hoffnung, dass dies in der EU so kommen wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass „unsere“ Politiker die Abgaben an die EU, wie von dort erwartet, erhöhen werden.

@ morquai

>>> ... Keine andere Lösung ist dem (deutschen) Bürger, der ja die Zeche zahlen soll, zu vermitteln.
.
Ja, so sollte man meinen. Aber denken Sie, das interessiert unsere EU-Minister? Nicht im geringsten.
Das Geld anderer Leute gibt sich immer leicht aus.

@ Bikky-kun

>>> ... dass die Bauern der Insel nun keine EU Subventionen mehr erhalten...
.
GB war trotzdem eines der wenigen Länder die mehr eingezahlt als rausgeholt haben. Egal wieviele Subventionen sie dabei zurückbekommen haben. Oder warum denken sie, sind die ausgetreten? Es hat sich einfach nicht mehr gelohnt.

Da stimmt doch etwas nicht !

Da stimmt doch etwas nicht ! Was haben denn deutsche Regierungsvertreter vor Jahren an ungünstigen EU-Verträgen unterzeichnet ?! Die EU wird um gut 45 Mio Briten verkleinert, doch Deutschland soll nun noch mehr in dieses Konstrukt einbezahlen. Da wäre es doch besser, wenn Deutschland auch den Austritt erklärte (zusammen mit anderen ) um sodann eine "Nord-EU" zu gründen - m i t England ! Die Nordstaaten wären wirtschaftlich robuster und müssen nicht mehr so defizitäre Staaten wie Spanien, Griechenland und Italien mitschleppen.

Wir sind alle EU

Na und? Von 20 Milliarden Euro Haushaltsüberschuss gibt man doch gerne einen kleinen Teil an die Familienmitglieder ab. Wir sind alle EU!
Außerdem: Niemand hat in den letzten Jahren mehr von der EU-Niedrigzinspolitik profitiert als Deutschland.
Es alos ist nicht nur recht, sondern auch sehr billig (nicht mal 20% des unerwarteten Haushaltsüberschuss-Lottogewinns), denen, die strukturbedingt weniger Glück bei der globalen wirtschaftlichen Entwicklung gehabt haben, etwas vom Kuchen abzugeben, der einem in den Schoß gefallen ist.

Deutschland der große Zahlmeister

Die EU wird für die Deutschen immer teurer. Demnächst also noch mehr Geldzahlungen nach Brüssel. Dazu kommt, dass die EZB eine Geldpolitik betreibt, bei dem die deutschen Sparer die Zeche zahlen.
Die EU sollte dringend auf die wesentlichen Dinge heruntergeschraubt werden die funktionieren. Ausserdem muß der Etat deutlich verringert werden.

Absurd

Wenn GB wegfällt, fallen auch hohe Zahlungen weg. Es muss auch weniger verwaltet werden. Die Ausgaben müssen dann natürlich sinken. Leider funktioniert das nach dem parkinsonschen Gesetz nicht, Verwaltungen verkleinern sich niemals, weil sie sich nicht nach dem Bedarf orientieren, sondern so gestrickt sind, dass sie sich auch vollkommen ohne echte Aufgaben stets vergrößern.

Warum drohen ? Das ist doch

Warum drohen ? Das ist doch gut investiertes Geld. Im übrigen ist der Betrag relativ gering.

DE-Parture

Ich würde mir wünschen, dass unsere zunkünftige Regierung hier ganz scharf ablehnt und auf EU Haushaltskürzungen alternativlos besteht.
Aber das ist wohl nur ein Wunschdenken. Mit all den jamaikanischen politischen Weichpositionen wird man wohl den neuen EU Steuern einstimmig zustimmen und uns erklären, dass man das irgendwie schon schafft.

Bitte nicht vergessen...

Die "Verwunderungen" bei einigen Menschen angesichts dieser Nachricht kann ich nicht nachvollziehen. Dass der Brexit automatisch mit höheren Kosten für die verbliebenen Mitglieder verbunden ist, war von Anfang klar und auch ein Grund mit, warum die EU nun mit Beginn der Brexit-Verhandlungen versucht, den Ausstieg für GB so teuer wie möglich zu machen, damit die Restmitglieder nicht noch Unmengen mehr auf die Schippe drauflegen müssen. Aber das es für alle teurer werden würde, muss doch uns allen klar gewesen sein.

Was mich jetzt nur verwundert: Wie sollen eigentlich die notorischen Schuldenmacher, Italien, Spanien und Griechenland (und Frankreich nicht minder) die zusätzlichen Kosten in Höhe von Mrd. von € schultern? Das geht doch nur durch einen weiteren Bail-Out zu Lasten der Nettoeinzahler oder anders gesagt: wer glaubt, es bliebe für uns "nur" bei 3,8 Mrd. €, dem ist ob solcher Naivität einfach nicht mehr zu helfen.

Es werden am Ende wohl eher 5 Mrd. € sein.

Wenn man....

in die süd- und osteuropäischen EU-Nehmerländer fährt, stellt man fest das deren Infrastruktur inzwischen in weiten Bereichen besser ist als unsere verlotterten und abgewirtschafteten Straßen und Brücken. Und häufig ist das Funknetz oder auch die DSL Versorgung der deutschen weit voran.

Ich stelle mir daher die Frage, warum wir uns kaputtsparen und gleichzeitig das eingesparte Geld den Nehmerländern überweisen. Wie wäre es denn, wenn wir endlich beginnen würden, nach 20 Jahren, Infrastruktur, Bildung usw. wieder in den Focus zu nehmen. Oder wollen wir in weiteren 20 Jahren der "Rostbelt" Europas sein?
Aktuell fließt viel zu viel Geld, welches durch unsere Gesellschaft hart erarbeitet wird, in dubiose Kanäle ab und die Bürger dieses Landes veramen und das Land verlottert

re w.k.e.

"Man sollte grundsätzlich sagen, dass die Mindereinnahmen durch das Ausscheiden der Briten durch Kürzungen einzusparen ist."

Beifall dazu von allen Seiten - bis die Kürzungen auch Gelder betreffen, die nach Deutschland gehen.

Dann sinkt die Begeisterung schlagartig, bzw. Bitte bei den anderen kürzen.

Deutschland ist Profiteur Nr.1 der EU

Nachdem GB durch den Brexit ausgetreten ist, wird der Teil des Kuchens, durch den Dtl. profitiert noch größerer. Da ist der Betrag den wir mehr bezahlen müssen ein Klacks dagegen.

Warum aufregen?

Deutsche Politiker erzählen der Bevölkerung doch ständig, die EU müsse stärker gemacht und besser gefördert werden. Vielfach scheint diese These ja auch in der Bevölkerung zu fruchten. Dann muß dieses Land auch bereit sein, einen zusätzlichen Obolus zu entrichten, auch wenn dadurch keine Verbesserungen eintreten, sondern bestenfalls der Stillstand verwaltet wird.
Ich bin mal gespannt, wie lange sich die Bevölkerung immer mehr melken läßt.

Als der Brexit vor der Türe stand

wurde hier auf der TS berichtet, dass die Behauptungen von Nigel Farage GB zahle jede Woche 400 Millionen Euro an die EU vollkommen überzogen wären.
"Experten" rechneten uns vor, dass GB eigentlich maximal 9Mrd netto jährlich zahlt und keinen Cent mehr.
Waren das fake news?
Wenn nicht, dann kann es nicht stimmen, dass Deutschland mit 3,8Mrd 43% der britischen Zahlungen übernimmt.
Deutschland zahlt ca.20% der EU-Kosten.
rechnet man das auf die 3,8Mrd hoch, hätten die Briten ja doch ca.19Mrd Netto eingezahlt.
Vielleicht kann das jemand aufklären?
Übrigens steigt damit die "Netto"-Zahlung Deutschland auf ca. 18Mrd Euro-genau so viel, wie alle arbeitenden Bürger dieses Landes für den Solibeitrag aufbringen.
Bei mir sind das also jedes Jahr mehr als 6000 Euro, die ich "netto" an die EU zahle.
Für Kapazitäten, wie Herrn Asselborn, Herrn Juncker, Herrn "Graf" Lambsdorf etc.-ja da freut man sich doch EU-Bürger zu sein.

und anders herum?

Deutschland wird noch wichtiger und dominanter in der EU. An Deutschland führt kein Weg mehr vorbei. Und wichtige Entscheidungen können Dank Fehlens der Briten in kurzer Zeit beschlossen.

Die Panikmache über einen eventuellen, als vielleicht höheren Beitrag, der vielleicht kommen könnte, also nicht sicher, aber möglich wäre es, sprich genauso wie ein Minderbeitrag, was eher unwahrscheinlich ist, denn Deutschland hat eine große Wirtschaftssteigerung. Also werden wir wohl in Zukunft mehr zahlen. Genauso wie jemand der mehr Einkommen hat auch mehr Steuern zahlt. Vielleicht hngt diese Mehrbetrag ja auch mit der höheren Wirtschaftsleistung zusammen, und nicht mit dem Austritt der Linksfahrer?

Viel zu früh.

Das Gejammer um evtl. (!) steigende deutsche Zahlungen in die EU-Kasse kommt eindeutig zu vorzeitig.
Noch ist überhaupt nichts amtlich - das halbherzige Gezerre um den Brexit ist noch im vollen Gang - woher will irgendjemand heute bereits annähernd konkrete Zahlen herleiten, die aufgrund der britischen Ausfälle berechnen ließen?
Der EU-Haushalt ist keine Milchmädchenrechnung.
Verbrämte “Germany first!“- Rufe wirken angesichts der Bedeutung der EU, gerade auch für Deutschland, absolut unangebracht und zeugen von absoluter politischer Kurzsichtigkeit.

P.S. Wir sind alle EU

Achja: Vielleicht ist nicht jedem Menschen klar, dass die EU Deutschland IST. Man kann nicht aus sich selbst austreten.
Vielleicht war die Intention für die EU früher eine andere, aber heutzutage ist die EU nichts anderes als der mit weitem Abstand größte Marktplatz für deutsche Produkte. Ohne die EU wären die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch erschwerte Handelsbedingungen ganz massiv schlechter, das hieße u.a. deutlich mehr Arbeitslose, schlechtere Einnahmen für Steuer und Sozialsysteme etc. pp.
Wer Exportweltmeister bleiben will, muss halt mal ein bisschen Schmiergeld (EU-Beiträge) an seine Kunden abdrücken. Werbegeschenke erhöhen die Freundschaft!

Da bin ich aber froh das die Steuereinnahmen steigen

dann haben wir doch gleich eine sinnvolle Verwendung für zusätzlichen Mittel, und müssen uns keine Sorgen darüber machen, welches der dringenden Probleme wie Infrastruktur, Bildung, Internetausbau bei den begrenzten Spielräumen der Ausgabenpolitik, zuerst angegangen werden sollen. Da freue ich mich ebenfalls auf die nächsten Wahlen, bei denen sich das Pendel wohl nochmehr in Richtung Rechts verschieben wird.

Wenn weniger Staaten in einen

Wenn weniger Staaten in einen Geldtopf einzahlen, dann steht eben nicht mehr so viel Geld zur Verfügung. Es ist unglaublich, dass die anderen Staaten für das Finanzloch von GB jetzt einspringen sollen. Die Leistungen müssen dann reduziert werden. Die Moral der Politik kennt ein solches vorgehen scheinbar nicht. Es geht nur immer darum den Geldtopf noch größer werden zu lassen. Der normale Bürger muß mit dem Pfennig rechnen um über die Runden zu kommen und kann diese Vorgehensweisen auf seine Kosten nicht mehr verstehen. Die EU macht sich noch unbeliebter bei den Menschen als sie momentan ist.

Das wahre Gesicht der EU

erst jetzt wird klar, was die EU ist. Weil ein Land ausscheidet, müssen andere Länder mehr in die EU zahlen? Bitte? Wenn GB aussteigt, wird doch die EU kleiner, ist doch klar, das damit auch der Finanzbedarf sinken muss. Schließlich fallen ja Kostenpositionen in GB weg. Neue Steuer einführen? Wer sowas in Erwägung zieht, will scheinbar den europäischen Gedanken restlos beseitigen.
Ich bin auf jeden Fall dagegen, wir zahlen schon 10 Mrd. mehr ein als wir bekommen. Das sind 250€ pro deutschen Arbeitnehmer. Mehr ist mir die EU nun wikrlich nicht wert! Ich will eine freie EU und kein Monstrum, dass mir das Geld aus der Tasche zieht. Schließlich bringt die EU kaum was. Der Hass unter den EU-Mitgliedern war schon lange nicht mehr so groß, wie jetzt.

Na damit ...

... ist doch wohl auch endlich geklärt, dass die Brexit Befürworter recht hatten. Die EU ist teuer und hat die Briten viel Geld gekostet und ihnen viele Freiheiten genommen.

Z.B. zu bestimmen, wer in ihr Land kommt.

Der EU Bürger ist nur zum

Der EU Bürger ist nur zum Zahlen da, den Reibach machen die Anderen.
Der Deutsche ganz besonders, denn der wehrt sich nie.
Wie lange die EU noch besteht?
Wenn der Normalbürger immer nur bezahlen soll und die Nutznießer legal keine Steuern zahlen.
Das wird sich noch zeigen.

Letzter Nettozahler

Frau Merkel zahlt auch noch dann für alle, wenn Deutschland der letzte Nettozahler ist. Das Problem am EU-Sozialismus ist, dass ihm irgendwann das Geld der Deutschen ausgeht (Margaret Thatcher)

Da Deutschland mit am meisten von der EU profitiert,

sollte gegen höhere Beitragszahlungen wenig sprechen. Durch den Brexit waren höhere Beitragszahlungen sowieso erwartbar, da halten sich 3,8 Mrd. € noch im Rahmen - Ob dieser allerdings zukünftig zu halten sein wird, da jetzt eine schnellere Erweiterung der EU angeregt wird, muss sich noch erweisen.

Wer über die hohen Abgaben

Wer über die hohen Abgaben der Deutschen an die EU jammert, sollte nicht vergessen, dass Deutschland durch seinen Exportüberschuss auch wirtschaftlich am meisten von der Mitgliedschaft in der EU profitiert.
Ich hab jetzt dazu keine Zahlen, aber ich schätze, das die zusätzlichen Steuereinnahmen die Abgaben mehr als kompensieren.

Die „rechtspopulistischen“ Einschläge kommen immer näher.

Es ist abzusehen, dass der Widerstand gegen den Superstaat EU mit seinen ausufernden Kosten wächst. Er wird in verschiedene Formen entstehen, urwüchsig und basisdemokratisch. Immer mehr Bewohner werden die Herrschaft der Zentralisten, Bevormunder und Gleichmacher satt haben, die ihnen immer höhere Kosten auferlegen. Sie wollen ihre Heimat behalten oder zurückbekommen.
Dies zeigt sich ja bereits an den Rändern der EU. Denn unbeirrt bestehen die Polen und Ungarn darauf, selber zu entscheiden. Die Tschechen haben mit der Wahl von Andrej Babiš den Eurokraten eine Absage erteilt. Die Österreicher entschieden sich für einen „Rechtsruck“. ÖVP-Chef Kurz will mit der FPÖ koalieren. In den Niederlanden musste Premierminister Rutte fast alle Positionen des "Rechstpopulisten" Wilders übernehmen, um die Wahl zu gewinnen.

Fast 24 Milliarden

Dann zahlt Deutschand also jetzt schon fast 24 Milliarden Euro und danach "eventuell" fast 28 Milliarden.
Nicht schlecht, oder? Das ist jetzt nur Deutschland!
Wenn man dann noch die Beiträge der anderen zahlenden Länder dazurechnet, dann kommt da sicher ein ganz schönes Sümmchen heraus.
Ich darf garnicht daran denken, was man mit all dem Geld sonst noch alles hätte anfangen können. Man könnte Hunger, Armut, schlecht bezahltes Pflegepersonal usw. bekämpfen.
Nur ein Teil der Kosten des extrem teuren EU-Apparates wären da schon hilfreich, oder?

Deutschland höhere EU-Zahlungen

Die aktuelle Steuerschätzung weist ja soeben den Betrag als Mehreinnahme aus. So ist zumindest ein Problem der möglichen neuen
Koalition schon gelöst ! Denn sie wusste nicht wohin mit dem Geld. Ein Problem weniger und das so kurz vor Karneval .... das glaubt uns keiner !

EU- Transferunion

Die EU ist schon längst eine Transferunion geworden. Gelder fließen aus Deutschland in die peripheren Staaten und die Menschen aus den EU Ländern mit schwacher Wirschaft kommen nach Deutschland um Jobs zu finden.

Geld fließt in die Peripherie und die Menschen kommen nach Deutschland.
Jetzt fragt sich nur noch wie lange das so noch dauern kann.

Jeder Mensch mit gesundem Verstand kann erkennen, dass alles ausser Kontrolle geraten und das ganze System erkrankt ist.

Das Problem ist - Man kann aus dieser EU nicht aussteigen. Das werden die anderen EU Länder Deutschland niemals erlauben oder genehmigen aber die etablierte Politik in Deutschland hat ja auch den Willen oder Mut dazu nicht.

"wg. d. brit. Ausscheidens Kürzungen im EU-Haushalt vorzunehmen"

Das sollte doch wohl die logische Konsequenz sein - es fallen Verwaltungsaufgaben u. a. Dinge bzgl. Britanniens weg, ergo fallen auch Kosten weg.

Ansonsten bitte ich um Erläuterung, weshalb das nicht so ist.

@ totenkopf75 um 7:30 Uhr

"Die Aufgabe der Bundesregierung ist es nun, diese Abgabeerhöhung mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern."
Wozu?
So lange z.B. (auch) EU Abgeordnete sich eine beitragsfreie Versorgung zubilligen die mit den höchsten Pflichtzahlungen der Arbeitnehmer nicht erreicht werden kann, wäre "Sparen" das Gebot der Stunde und nicht eine weitere Bürgerausplünderung.
Aber offensichtlich halten Politiker "Sparen" für etwas Unbekanntes?!

Der Staat fordert immer mehr der Wirtschaftsleistung

Kann so etwas gut gehen?

Steuerentlastungen sind wohl nicht mehr zu erwarten. Auch weiterhin wird wohl der Anteil des Staates an der Wirtschaftsleistung schneller steigen als die Wirtschaftsleistung. So wie es ja auch in den letzten Jahren der Fall war.

BIP Wachstum: 2012: 0,5 %; 2013: 1,6%; 2014: 1,7%; 2015: 1,9%

Wachstum Steuereinnahmen: 2012: 4,7%; 2013: 3,3%; 2014: 3,9%; 2015: 4,6%

Mumpitz!

Mumpitz!

Die EU hat mit dem Brexit an Kompetenzen und Einflusssphäre verloren. Insofern muss auch das Budget verkleinert werden.

Das ist ja wohl sonnenklar!

@Bernd Kevesligeti um 09:04Uhr

Sie haben ja anscheinend das "Ei des Kolumbus" in der Wirtschaftspolitik entdeckt, oder? Wie kommen Sie sonst zu dem "genialen" Umkehrschluß, daß ein Austritt aus der EU nur Vorteile für den Austretenden hat? Wenn Sie sich mit den Anfängen und Hintergründen der EU beschäftigen würden, würden Sie schnell erkennen, daß schon die EWG nur durch Kompromisse entstanden ist und schon damals Deutschland mit seiner D-Mark dominiert hat, oder haben Sie die Aufwertungen vergessen?

@„Wer über die hohen Abgaben

@„Wer über die hohen Abgaben der Deutschen an die EU jammert, sollte nicht vergessen, dass Deutschland durch seinen Exportüberschuss auch wirtschaftlich am meisten von der Mitgliedschaft in der EU profitiert.“

Was hat die EU verursacht.
Ja, Deutschland hat profitiert auf Kosten anderer Mitgliedsländer. Der Euro hat durch die Unterbewertung für den Wirtschaftsraum „Deutschland“ Arbeitslosigkeit in den Südländern verursacht. Aus den stolzen Menschen sind Wanderarbeiter geworden, die zum Teil einen Job nur noch in Deutschland finden.
Die Fluchtursachen in den Entwicklungsländern sind geschaffen von Freihandelszonen (die EU ist eine solche).
Das Selbstbestimmungsrecht der Mitgliedsländer geht auf absehbare Zeit verloren, da ein Ausstieg aus der EU in Zukunft quasi unmöglich gemacht werden soll (siehe GB).
Die Menschen werden mit dieser Situation auf Dauer nicht zufrieden sein.

Ich sag nur

Ich sag nur http://www.tagesschau.de/wirtschaft/2017-steuerschaetzung-november-101.html . 3,x Mrd? Das ist lächerlich. Fragen Sie mal die Briten was sie der Spaß kostet xD

re 09:12 von Mischpoke West

>>GB war trotzdem eines der wenigen Länder die mehr eingezahlt als rausgeholt haben.<<

Jedoch nur, wenn man Beitragszahlungen an die EU mit den Struktur- und Agraraufbaufonds gegeneinander aufwiegt. Vergessen sollte man allerdings nicht die gesamten sonstigen Vergünstigungen (fehlende Zölle bei Ein- und Verkauf, dadurch gestiegenes BIP mit mehr Arbeitsplätzen, erleichterte Finanztransaktionen).

>>Oder warum denken sie, sind die ausgetreten? Es hat sich einfach nicht mehr gelohnt.<<

Doch, es lohnt sich nach wie vor - letztlich hat auch UK kein Interesse an einem "harten Brexit", da o.g. Vergünstigungen dann alle weg wären. Die Briten sind ausgetreten, weil sie die vermeintliche Fremdbestimmung ablehnen.

Ich bin kein Befürworter des Brexits, aber auch der hat Vorteile, die man sinnvoll nutzen sollte. UK hat sich sinnvollen Reformen der EU immer versperrt - Jetzt könnte man einiges verbessern.

nach der Wahl

Tja, liebe CDUCSUFDPGRÜNE-Wähler... Jetzt tun Sie doch nicht so überrascht, als hätte Ihnen das niemand vor der Wahl gesagt. Den Brexit gibt es seit einem Jahr. Wenn einer der WENIGEN Nettozahler abhaut, müssen die WENIGEN verbliebenen Nettozahler eben mehr zahlen. Warum gehen wohl die reichen Staaten Norwegen und Finnland nicht in diese Eurokratenvereinigung? Damit sie nicht solche Staaten wie Irland und Malta ihre Minimalsteuern und Paradiespaper finanzieren. Und nicht solche Firmen wie Amazon, Apple und Starbucks zu Reichtum verhelfen.

Korrektur

Tja, liebe CDUCSUFDPGRÜNE-Wähler... Jetzt tun Sie doch nicht so überrascht, als hätte Ihnen das niemand vor der Wahl gesagt. Den Brexit gibt es seit einem Jahr. Wenn einer der WENIGEN Nettozahler abhaut, müssen die WENIGEN verbliebenen Nettozahler eben mehr zahlen. Warum gehen wohl die reichen Staaten Norwegen und Schweiz nicht in diese Eurokratenvereinigung? Damit sie nicht solche Staaten wie Irland und Malta ihre Minimalsteuern und Paradiespaper finanzieren. Und nicht solche Firmen wie Amazon, Apple und Starbucks zu Reichtum verhelfen.

Deutschland drohen höhere EU-Zahlungen

natürlich
das wird allen übrigen EU Staaten drohen
irgendwer wird ja wohl den Briten Beitrag ersetzen müssen

re 10:30 von Ernst-

>>Auch weiterhin wird wohl der Anteil des Staates an der Wirtschaftsleistung schneller steigen als die Wirtschaftsleistung. So wie es ja auch in den letzten Jahren der Fall war.

BIP Wachstum: 2012: 0,5 %; 2013: 1,6%; 2014: 1,7%; 2015: 1,9%

Wachstum Steuereinnahmen: 2012: 4,7%; 2013: 3,3%; 2014: 3,9%; 2015: 4,6%<<

Was für Zahlen stellen Sie denn da nebeneinander? Es ist doch völlig klar, dass bei einem Wachstum des BIPs automatisch auch enorme Mehreinnahmen durch Lohn-, Einkommens-, Umsatz- und Mehrwertsteuer erzielt werden!

Lustig

Und keiner kommt auf die Idee dass die Empfängerländer dann einfach auch gleichzeitig weniger empfangen, stattdessen ist in deren Köpfen die einzige Lösung: Die wenigen Nettozahler müssen mehr zahlen.....
Was will man auch von der EU anderes erwarten.

Wenn ein Nettozahler abspringt müssen andere..

Nettozahler einspringen.

Wer am meisten aus der EU profitiert sollte auch am meisten in die Kasse zahlen,wäre logisch.
Um das festzustellen muss man sich die Handelsbilanzen ,die im Handel mit der EU jedes Land erwirtschaftet anschauen und die Länder die Überschüsse erwirtschaften sollten auch mehr einzahlen je nach Höhe des Überschusses.
Aber wer mehr von der Rechnung zahlt hat am Ende auch mehr zu sagen ,auch wenn manch einer sagt dass es nicht so ist.

Am 10. November 2017 um 10:21 von Capri Corn

Zitat: Wenn man dann noch die Beiträge der anderen zahlenden Länder dazurechnet, dann kommt da sicher ein ganz schönes Sümmchen heraus.
Was für andere Nettozahler denn?
Außer Österreich und Holland zahlt niemand nennenswerte Beiträge!

re von karlheinzfaltermeier

Dann gucken Sie sich doch mal an,wer nach der Brexit-Abstimmung am meisten getobt hat,am meisten unzufrieden war.
Ja,daß "Ei des Kolumbus" ist in der Tat die Euro-Zone,der EU-Binnenmarkt aus der Sicht des anwachsenden deutschen Exports(stark auch durch Leiharbeit und Werkverträge).Es gibt keine Währungsschwankungen und Zölle,die der exportstärksten Wirtschaft schaden könnten.
Wem,was glauben Sie,würde der Wegfall dieser Dinge schaden oder auch nützen ?

@J.E.G.- um 11:21 Uhr

Ich würde es begrüßen, wenn Sie so Ausdrücke wie "stolze Menschen" bleiben lassen würden! Sie bringen da nämlich einen Ton in die Diskussion, der mit der Sache überhaupt nichts zu tun hat!

Gegenvorschlag

wie wäre es, wenn die EU mal die Ausgaben auf den Prüfstand stellt? Da sind mit Sicherheit so unsinnige wirkungslose Transferzahlungen, dass sich ordentlich Einsparpotential ergeben dürfte. Gestern war das Thema Überschuldung von Haushalten, da gab es massenweise Vorschläge, einfach weniger auszugeben. Das sollte bei der EU leichter möglich sein, auch wenn es weniger bequem ist als mit Steuergeldern um sich zu werfen

Härter Verhandeln bitte

Deutschland sollte diesem Mehrkosten-Vorschlag nicht leichtfertig zustimmen.

Die EU hat eine große Verantwortung am Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Gemeinschaft. Im Gegensatz zu den Verhandlungen südeuropäischen Ländern war man nicht bereit den Briten entgegenzukommen.

Haupstsächlich Deutschland dieses Versagen in Rechnung zu stellen ist falsch. Deutschland sollte sein politisch-wirtschaftliches Gewicht dazu verwenden diese Rechnung zu drücken (auch im Hinblick mit der ausgebliebenen Solidarität während der Flüchtlingskrise) und weitere Zusagen zu Strukturreformen in anderen Ländern einfordern.

Auch sollte Deutschland bei der Brexit Verhandlungen mäßigend einwirken. Ein bestrafen der Briten für ihren Austritt ist schlicht undemokratisch. Freihandel und militärisch-/wissenschaftlicher Austausch müssen das Ergebnis der Verhandlungen sein. Großbritannien muss aus geopolitischen Gründen auch weiterhin eng an die EU angebunden bleiben.

Mit freundlichen Grüßen,
LfL

Britenrabatt

Laut der Studie profitierten Deutschland und einige andere Länder wie die Niederlande und Schweden bislang von einem Rabatt auf den sogenannten Britenrabatt, mit dem London seine Beitragszahlungen senken konnte. Diese Vergünstigungen fielen nach dem Brexit weg.

Britenrabatt?!?
Aha. Man lernt ja nie aus.
Es gab also (gibt noch) einen Britenrabatt. Eine britische Extrawurst, 1984 von Thatcher ausgehandelt. Nach also 33 Jahren höre ich jetzt zum ersten Mal davon.

Nun ist mir aber immer noch unklar, weshalb Deutschland, Niederlande oder Schweden von diesem Britenrabatt profitieren hätten können sollen.

Wie auch immer. Mein Vorschlag für geringere Kosten an die EU:
Dexit - ebenfalls raus aus dem tEUren Laden.

@metafa

"Das ist lächerlich. Fragen Sie mal die Briten was sie der Spaß kostet."

Fragen Sie die Briten lieber mal in 10 Jahren und nicht jetzt. Der Spaß kostet viel selbstverständlich aber die Erlösung von diesem kranken Konstrukt ist viel wertvoller als Sie sich das vorstellen können.

Die Briten sind meiner Meinung nach nur zu beneiden. Deutschland erwartet noch viel Schlimmeres.

Wie immer

Deutschland bezahlt die Welt.

Diejenigen die solche Verträge aushandeln bezahlen nicht.

Die Großkonzerne profitieren davon

Die kleinen Steuerzahler begleichen die Rechnung.

Während es immer mehr Alters- und Kinderarmut gibt locken wir nach wie vor hunderttausende neuer Sozialfälle pro Jahr ins Land.

Hier paßt vieles nicht mehr

Wenn weniger Geld zur Verteilung zur Verfügung

steht, dann muss man mit den gegebenen Mitteln lernen zu Haushalten. Der "Volksmund" nennt das Wirtschaften.

Wenn die EU dazu überginge die Korruption innerhalb der EU deutlicher zu benennen/bekämpfen (GR,RO,IT), dann wären Materialbereitstellung und Mittelverwendung ehrlicher. Die EU als Transferunion wird dauerhaft die ehrlichen Mitglieder bestrafen und den Raub an ihr fördern.

Wenn einige Länder wie Irland oder die Niederlande als Steueroasen andere Mitgliedsstaaten in der EU mit ihren unsozialen Steuermodellen andere Länder bestehlen, dann wird zum einen mehr Gleicheit und mehr Gemeinwohl geschaffen.

Wenn dt. Behörden den Rechtsstaat wieder und klarer durchsetzen würden, illegale Migration nicht einseitig als humanitäre Pflicht oder naturgegeben deklarierten, sondern als Rechtsverstoß gegen die geltende Ordnung bekämpfen, dann stehen auch hier mehr Mittel erwirtschaftet durch ehrlich arbeitende Bürger.

OKund Schwarzarbeit kosten den dt. Steuerzahler jährlich Milliarden.

Alternative

Eine Alternative wurde bei der letzten Bundestagswahl "nur" von ca. 10 % gewollt.
Jetzt meckern wieder alle nur. War absehbar!

Diese EU-Diktatur muss aufhören!

Wir sollen zahlen und die Schnauze halten. Wenn wir dann eine Maut nach unseren Vorstellungen wollen, micht sich die EU wieder ein.
Aber unsere Weichei-Politiker haben nicht den Arsch in der Hose einfachen mal "NEIN" zu sagen!

re orfee

"Das Problem ist - Man kann aus dieser EU nicht aussteigen. Das werden die anderen EU Länder Deutschland niemals erlauben oder genehmigen aber die etablierte Politik in Deutschland hat ja auch den Willen oder Mut dazu nicht."

Was Sie gar nicht erwähnen: Die Mehrheit der Deutschen will gar nicht raus aus der EU.

Am 10. November 2017 um 10:25 von Orfee

2015 exportierte D Waren im Wert von 1,2 Billionen, davon 0,8 Billionen in die EU. Der Außenhandelsüberschuss betrug ca. 240 Milliarden. Wenn davon also nur 1/10 beim Staat ankommt, kann D das gut verkraften. Und die Menschen, die aus der EU nach D kommen, sind gerade die mobilen, gut ausgebildeten, die unsere Wirtschaft angeblich so dringend braucht.

(https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Aussenhandel/Gesamte...)

@Am 10. November 2017 um 10:25 von Orfee

Ein Kommentar mit der von Ihnen gewohnten Qualität.

Dass Deutschland von der EU profitiert wir kein zweites Land, hätte inzwischen auch von Ihnen registriert werden können. Oder was glauben Sie, wo unser permanentes Wirtschaftswachstum her kommt?

Fakten sind besser als ihr Ruf in so mancher Blase. Geben Sie ihren mal eine Chance, die Wahrheit macht echt Spaß!

Da hilft nur Ausgaben kürzen

Man muss es wie im richtigen Leben machen, Ausgabe kürzen.
Bespiel: Meine Frau würde Arbeitslos, Einnahmen fallen weg, zahlt dann mein Arbeitgeber mir die Differenz zwischen dem seitherigen Gehalt meiner Frau und dem Arbeitslosengeld?

Bei aller Berechtigung profitieren zur Zeit stets die Falschen::

AFD; LE-PEN u. sonstige meist Rechte Gruppierungen für völkisch;natioale oder ähnliches. Das Schlimme ist das die EU so gestrickt ist das massive Kritik schon lange nicht mehr vom Himmel fällt u. die EU eben nicht das in erster Linie ist was immer wieder wie ein Mantra wiederholt ist u. aber schon längst überholungsbedürftigkeit seit Jahrzehnten bräuchte u. den Frust seit langem zumindest grundlegend berechtigt egal wer ihn äußert.Dumm nur das die es am besten können die die Mißstände für ihre Zwecke instrumentalisieren die zurück wollen zum nationalen völkischen aber die EU zu Tode schmarotzen für ihre Zecke.
ES muß eben mehr Demokratie u. Standards her für den Bürger sozial u. gerecht eben nicht nur u. für die"Märkte;Wirtschaft "usw. gemacht u. weg mit dieser Einstimmigkeits-Minimal-Konsensierung als letztes entscheidendes Wort des Ministerrates u. der Nationalstaatlichkeit.
Sonst hätte man es sich sparen können u. taugt nur als Verzögerungs-bevorzugungs-instrument für Lobbys.

Das klingt ganz böse

Und dient dem populistischen Satz: wir finanzieren ganz Europa.

Um das mal klar zu stellen: Deutschlands Wirtschaft und die Politik verteidigen die EU mit Krallen und Zähnen gegen jede Kritik.

Heisst: es muss sich also für wesentliche Leute in Deutschland massiv lohnen, trotz der Zahlungen an die EU.

Würde das Deutschland keinen Gewinn bringen und nur kosten, dann würde die deutsche Raffgier ganz fix dafür sorgen, dass ganz dolle edle Phrasen entwickelt werden würden, die nach einem Ende der EU rufen würden.

Und genau deshalb regen mich solche Artikel auf.
Vom Volk wird das "wir bezahlen ja so viel" aufgenommen - mündet in ein "nu macht mal was wir wollen, schliesslich bezahlen wir ja auch" und sorgt damit für zunehmende Spaltung in der EU.

Aber Europa ist für die Deutschen uninteressant. Es ist die EU die zählt.
Deshalb fällt einem das Ding mit der Solidarität auch nur dann ein, wenn man selbst betroffen ist.

mein schöner Euro ... Huh, huh, huh, schlurchtst ...

Herrschaftszeiten!! Die Knete kommt doch wieder "100-fach" zurück. Allerdings bekommen wir (wenn überhaupt !) nur die Brosamen, Arbeit und 3-6 Wochen Costa Brava oder Ballermann bei Schweinsbraten und Bier.

Der Rest der Knete geht in die Paradiese .... der Seigneur braucht ja gestalterischen (unternehmerischen) Freiraum und das "Risiko" muss sich ja letztendlich auszahlen.

Wir sollten trotzallem dankbar sein, dass der Rest von Euro-Pa noch bei der Stange bleibt.

Das Erwachen ohne Euro-Pa wird grausam sein (für's Fußvolk !).

Alternativen

Ein (Staats)haushalt hat immer zwei Seiten.

Und daher kann man Einnahmeverluste nicht nur durch Mehreinnahmen an anderer Stelle, sondern auch durch Minderausgaben ausgleichen.

Speziell beim EU-Haushalt gäbe es die weitere Möglichkeit, Kosten zwischen den Mitgliedern neu aufzuteilen. So könnten die "fehlenden" ca. 10 Mrd €, die Deutschland bei einem Brexit angeblich aufbringen müsste, locker auch dadurch aufgebracht werden (in einem Jahr, wohlgemerkt), wenn die übrigen EU-Länder Deutschland die Hälfte seiner diversen "Migranten" abnähmen. Sicherer (und darum geht es doch wohl) als in ihren Heimatländern wären die Migranten in anderen EU-Ländern allemal.

Viel Wirbel um Nichts

Das bisschen Geld können wir auch noch überweisen.Das ist der Preis für den dauerhaften Frieden in Europa.Aber der Bevölkerung das zu vermitteln wird immer schwieriger.Angesichts von zunehmender Armut in Deutschland,verrottender Schulen und Straßen.Die Politik muß endlich einen vernünftigen Rahmen für die Lebensumstände in Deutschland schaffen.Das ist eine vordringliche Aufgabe die man jahrelang vernachlässigt hat.Die Menschen haben keine unendliche Geduld.Aber mit Frau Merkel wird das nichts werden.

Deutschland drohen höhere EU-Zahlungen

Absolut falsche Aussage! Die EU muss 3,8 Milliarden einsparen. So wird ein Schuh draus.

Welch ein Geschrei

Der EU Haushalt steht bis 2020
wenn dann weniger zur Verfuegung steht, ist es doch kein Problem , die 150 Mrd. auf 140 Mrd.
zu kuerzen, oder nur moderate Erhoehungen vorzunehmen. Das muss alles noch entschieden werden, und zwar von allen Mitgliedslaendern, und nicht von Bruessel.
Der Prozentsatz vom BIP steht, eine Erhoehung muss wie gesagt von allen entschieden werden.
Die EU ist doch ein Segen fuer Europa.
Immer diese Jammerei, furchtbar.

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@ karwandler

>>>... Die Mehrheit der Deutschen will gar nicht raus aus der EU.
.
Beim Volksbescheid hierzu war ich wohl gerade zu Tisch.
Oder meinen Sie solche Prognosen, wie jenige, die vor dem Brexit von einem sicheren Verbleib von UK ausgegangen sind?
Oder die Prognosen für einen Wahlsieg für Clinton?
Eine echte Umfrage bei der ALLE wahlberechtige Bürger teilnehmen könnten wäre in der Tat sehr interessant.
Auch wenn sie das Ergebnis natürlich schon vorher wissen.

299.000€ bekommt M. Schulz von Brüssel

Mit dieser Zahl wurde im Wahlkampf Stimmung gemacht.
Gleichzeitig wurde relativiert, dass ca 4.000 EU Beamte genausoviel oder mehr bekommen.
Hier könnte man mit dem Sparen ansetzen.
100.000€ weniger.
Mit 199.000€ könnte man auch auskommen,
multipliziert mit 4.000 ergibt ein Potenzial von 4.000.000.000€

@Bernd Kevesligeti um 11:53Uhr

Ich bin kein Volkswirtschaftler, aber von berufswegen nicht ganz ahnungslos, und behaupte, daß es im Endergebnis völlig egal ist, ob es den € und die EU gibt oder nicht. Wie schon gesagt, auch zu Zeiten der D-Mark war die deutsche Wirtschaft am leistungsstärksten aus verschiedenen Gründen. Darf ich Sie daran erinnern, daß die ersten "Gastarbeiter" zur Zeit der D-Mark ins Land kamen und viele auch blieben? Sogar damals war der deutsche Binnenmarkt größer als jener der Nachbarn! Und der Zusammenhang damals und jetzt in der EU sollte eigentlich klar sein.

@um 12:12 von Henoch

"Ein Kommentar mit der von Ihnen gewohnten Qualität.

Dass Deutschland von der EU profitiert wir kein zweites Land, hätte inzwischen auch von Ihnen registriert werden können. Oder was glauben Sie, wo unser permanentes Wirtschaftswachstum her kommt?

Fakten sind besser als ihr Ruf in so mancher Blase. Geben Sie ihren mal eine Chance, die Wahrheit macht echt Spaß!"

Das war gut insbesondere wenn man von Fakten spricht. This made my day :-)

Schauen Sie mal bitte schön Statista das Wachstum an. Die letzten Jahre 1,6 - 1,9 %.
Vor der EU mit DM hatten wir mehr Wachstum.
10 jahre Durchschnitt 0,9 %. DE nimmt von den besten 25 Industriestaaten den 3. letzten Platz.
Innerhalb der EU hatte Spanien den besten Wachstum. Polen ist sogar besser.
Ein nicht EU hartwährungsland Schweiz nahezu doppelt so hohes Wirtschaftswachstum wie die deutsche Euro-getriebene Exportweltmeister DE.

Bitte schön zum nachlesen.

http://www.wirtschaftswurm.net/2011/wirtschaftswachstum-mal-langfristig-...

@ Gnom

>>> ... Vergessen sollte man allerdings nicht die gesamten sonstigen Vergünstigungen...
.
Ja, die Wertschöpfung gilt für UK. Das ändert aber nichts daran, dass der Goldtopf der EU durch den Brexit kleiner geworden ist. Die anderen Staaten, die bisher von den Netto-Zahlungen von der Insel profitiert haben, interessiert es wohl nicht wirklich wieviel Zölle die Briten durch die EU gespart haben.

als meine Oma starb,

und somit an Weihnachten als Nettozahlerin ausfiel, bat ich meine Mutter um Kompensation.
Sie zeigte damals nur Unverständnis und meinte, dass nun eher Sparsamkeit meinerseits angesagt wäre.

Von der schwäbischen Hausfrau könnte man/frau in der EU lernen.

Das wäre ja OK...

...wenn nicht Länder wie Polen oder Ungarn, wo ein grenzwertiges Demokratieverständnis an der Regierung ist, dicke Nettoempfänger sind.
Eine EU der Kernländer nach Vorbild der USA mir ihren ziemlich weit eigenständigen Bundesstaaten ist für mich das Ziel. Jeder wäre eingeladen, da mitzumachen. Aber nicht alles zu blockieren und nur wollen aber nicht zu geben! Und gerade bei einigen Ländern speziell der "Osterweiterung" sehe ich genau das!

DIrekten EU-Beiträger sowieso nur Peanuts ...

Ob D nun netto 10,2 oder 15 oder von mir aus 20 Mrd. EUR an Netto-Beiträgen in den EU-Haushalt einzahlt, macht den Braten nicht fett!

Die Netto-Beiträge zur EU sind sowieso nur Peanuts, im Vergleich dazu, was uns das Fiasko rund um den Euro kostet.

Bisher wurden zur "Rettung" des Euros
1. mit 890 Mrd. EUR TARGET2-Salden defizitäre südeuropäische Leistungsbilanzdefizite finanziert (wer das nicht versteht: in diesem Volumen haben wir Deutsche Exporte nach Südeuropa selber finanziert)

2. im Volumen von bald 2.500 Mrd. EUR durch die EZB Schottpapiere maroder Staaten, Unternehmen und Banken betrieben

3. eine Niedrig-/Nullzinspolitik betrieben, zum kalkulatorischen Schaden iHv. 450 Mrd. EUR zum Schaden des dt. Sparers.

4. die direkten Transfers, die bisher nach Gr. gingen, sind da noch gar nicht eingerechnet!

This is madness! This is Sparta!

@karwandler

"Was Sie gar nicht erwähnen: Die Mehrheit der Deutschen will gar nicht raus aus der EU."

@Mischpoke West
Hat ja das auch schön kommentiert.

Ich denke die Mehrheit der Deutschen will diese EU nicht und selbst als die EU eingeführt wurde, hat man auf ein Referendum verzichtet, weil man die Antwort schon kannte.

Es geht aber nicht darum, ob wir das wollen oder nicht sondern wir können nicht auch wenn bei einem Referendum 100 % für ein Dexit stimmen. Selbst wenn jeder Deutsche aus der EU raus wollte, wäre das nicht möglich, wenn die anderen EU Staaten das nicht wollen.

Sie werden es auch nicht wollen logischerweise, weil Deutschland der Nettozahler ist.
Wenn sich Deutschland gegen die Stimmen der EU Staaten von der EU löst, dann gilt das als rechtswidrig und wir verlieren alle Target-Forderungen.
Das ist ein großer finanzieller Verlust.

Kürzungspotential gibt es genug .....

Die EU ist weder in der Lage einen einheitlichen Rahmen für Besteuerung in den Mitgliedsländern zu realisieren, noch eine Einigung über die Handhabung illegaler Zuwanderung zu garantieren aber der Zugriff auf die EU Gelder durch nicht solidarische Staaten soll weiter gewährleistet sein. Weder hat Griechenland bislang nennenswerte Strukturreformen relaisiert noch beteiligen sich andere EU Länder an den ausgehandelten "Flüchtlingskontingenten" . Die Strukturhilfenn hingegen stellen häufig sinnlose Geldverschwendung dar , Kontrollmechanismen seitens der EU mit klarer Sanktionierung fehlen immer noch .

Ganz einfach. Nur die

Ganz einfach. Nur die Steuerflüchtigen zur Kasse bitten und da ist das Geld, es bleibt noch etwas übrig

@Hans Anderst 09:17

...Außerdem: Niemand hat in den letzten Jahren mehr von der EU-Niedrigzinspolitik profitiert als Deutschland...."
.
Warum schreiben Sie solch einen Unsinn?
.
Die Niedrigzinspolitik nutzt vorrangig den südlichen EU-Sündern indem Sie sich mit künstlich reduzierten Zinsen unnatürlich billig weiter finanzieren können. Natürlich schadet diese Niedrigzinspolitik diesen Ländern auch, weil der Reformdruck weggenommen wird und diese Länder langfristig nicht wettbewerbsfähig werden .... aber das interessiert in der EU niemanden.
.
Zugleich schadet Sie dem deutschen Sparer potentiell am meisten, weil Deutschland in der EU eine der höchsten privaten Sparquoten hat .... und durch die Niedrigzinsen in Verbindung mit der Inflation faktisch enteignet werden. Also Jeden Tag Geld verlieren ohne eine Gegenleistung erhalten.

Irgengetwas stimmt nicht!

Luxenburg, Irland und Niederlande sind die reichsten EU-Länder. Deutschland ist nur 11.!
Deutschland verlangt die meisten Abgaben, vom Ottonormalverbraucher, weltweit! 20% leben an der Armutsgrenze! Jeder 5.Überschuldet! Kinder und Altersarmut! Die meisten Flüchtlinge, und zwar das 200fache mehr als Frankreich! Strassen, Schulen, Schienen, Polizei, Bundeswehr,...alles marode! Also, wer verkauft dieses Volk so schlecht in Brüssel, das wir trotzdem noch Zahlmeister sind!? Und wer verdient wirklich an den so üppigen Exporten, wenn die Löhne immer weiter sinken! Hier stimmt doch was nicht!

Wenn weniger Mittel da sind ...

... gibt es eben auch weniger zu verteilen.
.
Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Eigentlich. Denn unsere Politiker um Merkel und Co. geben sich mit Selbstverständlichkeiten gar nicht mehr ab.

das glaube ich nicht!

...wieso konnte dann England raus!
Zudem, wer hat so einen Vertrag unterschrieben, und jeder Vertrag ist kündbar, oder kann gebrochen werden, siehe Dublin!

um 14:19 von Orfee

"Innerhalb der EU hatte Spanien den besten Wachstum. Polen ist sogar besser."
Was ist das wieder für eine Logik? Wenn wirtschaftsschwache Länder wachsen, dann haben sie prozentual natürlich ein höheres Wachstum, als das wirtschaftsstärkste Land in Europa Deutschland. Das können Sie doch wohl nicht abstreiten? Oder meinen Sie, dass Polen Deutschland überholen kann?

@pkeszler

"Das können Sie doch wohl nicht abstreiten? Oder meinen Sie, dass Polen Deutschland überholen kann?"

Die Logik ist, daß durch die Einführung der EU die Wirtschaft nicht schneller gewachen ist.
Das ist eine Analyse der letzten 10 Jahre.
Die Wirtschaft war auch in DE vor der EU schon stark.

Wir wollen aber doch schauen, ob sich nach Einführung der EU das Wachstum vervielfacht hat.

Ich wiederhole es nochmal für Jeden und möglichst verständlich:
Ein nicht EU hartwährungsland Schweiz hatte in den letzten 10 Jahren nahezu doppelt so hohes Wirtschaftswachstum wie die deutsche Euro-getriebene Exportweltmeister DE.

Ein Europrofiteur sieht anders aus.

Zu 07:21 von kommtdaher -Was ist los? Meinungsselektion?

Die EU ist eine Solidargemeinschaft. Fällt ein Beitragszahler weg muss ein anderer möglichst solventer einspringen. Jetzt heißt es nach vorn zu blicken.

.... und zahlen. Das "sovente" Deutschland soll also "einspringen"!

EU eine Solidargemeinschaft?
Das sagte auch SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann im Zusammehang mit dem BREXIT. Er fügte hinzu, "mit Rechten und Pflichten".

Solidargemeinschaft heißt nicht, Finanzausgleich, Haftung für Schulden Dritter etc.. Genau das ist in den Verträgen ausgeschlossen und wird doch zunehmend mit Füssen getreten. Kriterien, Verträge, Gesetze sind Schall und Rauch und schon oft nach dem Druck schon Makulatur.

Das alles ist wider dem Rechtsstaat, den Deutschland nach dem Grundgesetz sein soll. Wenn das GG ernstgemeint ist, kann D auch nur Mitglied einer rechtsstaatlichen EU und Eurogemeinschaft sein.
Vertragstreue auf Gegenseitigkeit aber keine Zahlmeisterschaft.
Ja zur EU, aber keine beliebige und keine Juncker-/Macron-Schulden-Gemeinschaft.

re von karlheinzfaltermeier

Die Exportüberschüsse der Bundesrepublik betrugen im Jahre 1970 zwei Prozent vom BIP.
2012 lagen sie bei sechs Prozent,jetzt zwischen acht und neun Prozent(übrigens sind das die Handelsbilanzdefizite der anderen).Sie gingen besonders hoch,als die Eurozone kam,die Wechselkursschwankungen ausschließt.Also,wer profitiert und wer hyperventiliert über den Brexit ?

@ Jon Schnee

" Hier stimmt doch was nicht!"
------------
Doch, es stimmt.
Dass Deutschland immer zahlen muss,
das nennt sich Reparationen.
Man muss nur auf die ewige Deutsche Schuld verweisen, und schon greift der Michel in die Tasche.

Warum druckt Herr Drahgi

Warum druckt Herr Drahgi nicht einfach ein paar extra Milliarden, dann bleibt uns diese Diskussion erspart unf finanztechnisch ist das der selbe Effekt.

Zu 15:04 von Bernd Kevesligeti "Exportüberschüsse"

re von karlheinzfaltermeier
Die Exportüberschüsse der Bundesrepublik betrugen im Jahre 1970 zwei Prozent vom BIP.
2012 lagen sie bei sechs Prozent,jetzt zwischen acht und neun Prozent(übrigens sind das die Handelsbilanzdefizite der anderen).Sie gingen besonders hoch,als die Eurozone kam,die Wechselkursschwankungen ausschließt.Also,wer profitiert und wer hyperventiliert über den Brexit ?

@Bernd Kevesligeti, das ist schon lange nicht mehr positiv!
Wir liefern auf Kredit und die wachsenden Forderungen sind zunehmend zweifelhaft.
Die "Handelsbilanzdefizite der anderen"
Die Zeche geht jetzt schon zu Lasten der Altersvorsorge, der Sparer. Am Ende ist der Steuerzahler dabei. Die Überschuldung in der EU wird gefördert .. EZB-Politik. -Staatschulden, die Eurostaaten machen es vor. Schuldner sind die Helden, Sparer die Dummen.

Profiteure sind die Exportwirtschaft ihr Umfeld und die Schuldner.

Forderungen aus TARGET2:
Betrag: 848.443.481.571,63 Euro
(Stand: 31. Oktober 2017)

re 15:14 von stöberkarl

>>Doch, es stimmt.
Dass Deutschland immer zahlen muss,
das nennt sich Reparationen.<<

Machen Sie sich bitte mit dem Begriff "Reparation" vertraut und dann schlüsseln Sie bitte auf, wie viel Deutschland gezahlt hat!

Wenn ich Beiträge für einen Verein zahle, durch dessen Mitgliedschaft ich enorme Vorteile habe, dann hat das mit "Reparation" nichts zu tun.

>>Man muss nur auf die ewige Deutsche Schuld verweisen, und schon greift der Michel in die Tasche.<<

Auch für diese Aussage hätte ich gerne Beispiele dafür, wann wir was bezahlt haben... Bis zum 2+4- Vertrag hieß es immer: Jetzt noch nicht. Nach Vertragsunterzeichnung sagten wir dann: Jetzt ist zu spät...

um 14:59 von Orfee

"Ein nicht EU hartwährungsland Schweiz hatte in den letzten 10 Jahren nahezu doppelt so hohes Wirtschaftswachstum wie die deutsche Euro-getriebene Exportweltmeister DE. Ein Europrofiteur sieht anders aus."
Warum vergleichen Sie denn immer mit der Schweiz. Ich habe doch nicht abgestritten, dass auch die Schweiz ein sehr großes Wachstum hat. Nehmen Sie das BIP als Vergleich und damit ist nun mal Deutschland mit an der Spitze. Davon träumt zum Beispiel Russland als wesentlich größeres Land schon lange. Und was ist nun mit Polen? Sind Sie immer noch der Meinung, dass Polen besser als Deutschland ist?

Höher als 10 MRD

Ich ghe mal davon aus das nach den Brexit von UK weit aus mehr als die besagten 10MRD € im Eu Haushalt fehlen werden.
Wie ich darauf komme? Beim Veto von UK bei einigen EU Beschlüssen, waren auch sicherlich einige Positionen dabei die Geld gekostet hätten. Da nun das " VETO" Land Uk wegfällt und diese Positionen nun wohl neu verhandelt werden und damit Kosten verursachen, müssen diese Kosten dann auch vom EU Haushalt bezahlt werden. Wenn man die " eingesparten " Gelder bereits früher im Haushalt hatte, müsste ja das Geld noch da sein.

Ewiges Gejammer

Das Schlimme an vielen Beiträgen hier ist wohl die Keule, die immer gleich als einziges und letztes Mittel herausgeholt wird, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein! Sofort raus aus der EU, Mittel kürzen, Brüssel drohen...

Was soll das? Und vor allem was bringt das? Auf Steuergelder besteht kein Rechtsanspruch einer Gegenleistung! Das ist nun einmal so! Handelt es sich hier schließlich nicht um Beiträge! Somit kann der Staat erstmal (theoretisch) damit machen, was er will!

D hat sich immer an vorderster Front für die EU eingesetzt, sie umworben und stetig um Erweiterung gebeten! Das Resultat können wir heute alle sehen! Uns geht es bestens! Während Länder wie die USA, Südamerika oder auch Russland und China unter hohen Schulden ächzen, brummt der Laden hier wie beim Sommerschlussverkauf! Zugegeben: die Lohngerechtigkeit lässt deutlich zu wünschen übrig! Das kann man aber nicht der EU anlasten!

Von daher sollten erstmal alle ruhig bleiben und abwarten! Kommt Zeit, kommt Rat!

Mit der Abschaffung des Solís und diesen..

höheren Ausgaben für die EU, bleibt der zukünftigen Jamaika-Koalition nicht mehr viel finanzieller Spielraum für zukünftige Projekte übrig!

Was zu bedenken ist!

FR 1,2 Mrd. / DE 3,8 Mrd.?

Wie kann es sein, dass Deutschland nach dem Brexit mehr als 3x soviel mehr zahlen muss wie Frankreich?
Das lässt sich doch durch keine Vergleichsbasis erklären. Weder durch den Faktor bei der Einwohnerzahl noch beim BIP. Wahrscheinlich spielt unsere Politik wieder den großen Gönner während in Deutschland die Armut langsam aber nachhaltig wächst.

Damit haben sich die Ausgabenwünsche

der Jamaika-Koalitionspartner vermutlich erledigt, der Soli bleibt auch bis 2134 und Steuersenkungen zur Verringerung der kalten Progression können wir auch vergessen.

Bleibt also alles, wie es ist. Zumindest, solange die Konjunktur noch einigermaßen brummt.

Aber wenn Macrönchen in Frankreich die Wirtschaft wie versprochen ans Laufen kriegt, kann Frankreich ja einen Teil der deutschen Beiträge übernehmen, und wir kriegen vielleicht wieder ohne geländegängige Fahrzeuge befahrbare Straßen.

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