Kommentare

Umweltverschmutzer

Die Entscheidung, das Kreuzfahrtschiffe Venedig künftig umfahren sollen, halte ich für richtig. Denn diese riesigen Schiffe sind auf Grund ihres enormen Schadstoffaustoßes extrem Umweltschädlich, und haben daher in der Altstadt von Venedig nichts zu suchen.

Kreuzfahrtschiffe sollen Venedig um fahren...

Das kann doch nicht der Ernst sein - angemessen wäre es doch, die Statt weiträumig zu umfahren, bevor dort Türme und Paläste wackeln....

Das war mehr als notwendig

Das war mehr als notwendig denn solche "Riesenpötte" beschleunigen den Untergang Venedigs nur. Alleine der Schadstoffausstoß dieser Giganten ist immens ,und sie müssen zu ihrer eigenen Stromversorgung ihre Maschinen laufen lassen.

gut so

denn Venedig ist jetzt schon vom Massentourismus überlaufen, da würden sich ein paar Pauschaltouristen weniger, die eh nur die Standardorte besuchen positiv auf den Charme der Stadt auswirken.
Und Marghera ist nun auch nicht soweit weg, außerdem haben die schon Erfahrungen mit Kreuzfahrtschiffen, da man da schon jahrelang Kreuzfahrtschiffe wie die gezeigte "Queen Victoria" baut.

Endlich!

Diese Riesenteile und die Menschenmassen haben Venedig viel Schaden zugefügt. Und sie hatten keinen Nutzen.

Diese Tagesausflügler hatten ihr Rundumsorglos-Paket auf dem Schiff und haben in Venedig selbst daher meist gar nix konsumiert.
Die meisten rannten da durch, ab zum Markusplatz, Photo machen, zeigen - guckt - da sind wir und das war es dann.

Daran verdient die Stadt gar nichts.

Deshalb ist das sehr gut. Es freut mich für Venedig. Dort hat man ja nichts gegen Touristen.
Aber diese Schwärme von Menschen, die durch die Stadt stürmten und dann wieder verschwanden, die braucht keiner.

Es ist wirklich erfreulich, dass da eine Entscheidung gegen die Konzerne und für die Stadt getroffen wurde!

Es hat mich schon immer

Es hat mich schon immer gestört, auf vor den tollen venezianischen Hotelfenstern auf diese riesigen weißen, ja bedrohlich wirkenden Wände dieser Riesenschiffe schauen zu müssen. Man erlebt dabei immer wieder die Vorstellung, dass so ein Seeriese vielleicht einmal wegen Ruderschadens in dieser wunderbaren Stadts alten Häuser zu rammen. Jedenfalls finde ich vor Ort diese Größenverhältnisse erleben zu müssen, schon alleine jeglichem estätischem Empfinden total abgehend.

Freilichtmuseum

Venedig ist längst von einer lebendigen Stadt zu einem Freilichtmuseum degeneriert. Ich finde die Entscheidung zwar richtig, aber sie wird Venedig nicht retten.

Vorbildlich

Venedig sollte als Vobild auch für andere Städte gelten. Für die Bewohner bringen die Kreuzfahrtriesen fast nichts, keine Übernachtungen, keine Gastronomie, da die Passagiere i.d.R. an Bord voll verpflegt werden. Das bisschen Geld, was sie dann in den Städten lassen ist ein Witz im Vergleich zu "echten" Besuchern. Mich schreckt es mittlerweile ab, Städte wie Lissabon, Rom, Athen... zu besuchen, weil diese einfallenden Massen eine sehr unangenehme Konsumhaltung haben. Vielleicht wäre die Lösung: an Bord gehen, ablegen, irgendwo in warmen Gewässern ankern und 3D-Brille aufsetzen.

nur ein Kompromiss

Die großen Schiffe fahren zwar nicht mehr am Dogenpalast vorbei, aber sie fahren immer noch durch die Lagune, die Abgase sind also nur 6 Kilometer weiter weg. Zudem muß wohl durch Verbreitern und Vertiefen von Kanälen (canale Contorta) in das Ökosystem der Lagune eingegriffen werden. Das fehlt leider als Information in dem Artikel.
Die Alternative wäre ein Kreuzfahrthafen am Laguneneingang (Lido di Jesolo). Damit verbunden wären aber u.a. Verkehrsprobleme der an- und abfahrenden Kreuzfahrer. Es gibt ja viele, die hier ihre Kreuzfahrt beginnen. Zudem ist Jesolo nicht mehr Teil der Stadt Venedig. So fahren die Kreuzfahrtschiffe weiter durch die Lagune. Man sieht aber das Problem nicht mehr. Zudem gibt es dann mehr Verkehr von den Schiffen zur Stadt. Denn die wird ja weiterhin besucht.
Wichtig wäre ein Verbot des dreckigen Treibstoffes für Schiffe - weltweit.

Diese Riesenpötte . . .

. . . sind einfach nur abartig und sollten im Umkreis menschlicher Wohnungen verboten werden.
Habe in Cadiz / Spanien miterlebt wie ein solches Monster seine Maschinen anschmeißt. Minutenlang war ganz Cadiz aufgrund einer Wetterlage in eine stinkende undurchsichtige Rauchwolke gehüllt. Die Abgase stiegen nicht in Luft sondern wälzten sich über die Stadt Richtung Osten. Wohlgemerkt stoßen diese Schiffe ungefilterte Abgase von Schweröl aus.
b.k.

Venedig wird es danken

Endlich endet die Käfighaltung nicht mehr in Venedig. Muss man schwimmende Hochhäuser durch die Gegend kutschieren und dabei Schweröl verballern?

Am Thema vorbei

Die Verlegung des Kreuzfahrthafens ans Festland wird doch die Touristenzahlen nicht verringern, das würde nur eintreten, wenn man den Kreuzfahrtschiffen keine Anlegemöglichkeit mehr bietet und das will wohl niemand. In der Stadt selbst sieht man die Schiffe auch nur bei der Einfahrt, ansonsten liegt der Hafen abseits.
Und die Kreuzfahrer bringen zudem Geld in die Stadt

Venedig braucht weniger, nicht mehr Touristen

Diesbezüglich ist die getroffene Entscheidung richtig.

Gewisse Tendenzen, wie Proteste gegen den erdrückenden Massentourismus (etwa auf Mallorca, teilweise Barcelona), die Entdeckung der Tradition, des Regionalismus bzw. regionaler Autonomie sind ein warnendes Beispiel gegen die zuwenig kontrollierte Globalisierung. Diese bringt in erster Linie der Wirtschaft etwas, bringt aber eine Reihe von Geschädigte mit sich (etwa die Atmosphäre wegen stark steigenden Verkehrs auf der Straße und im Luftraum).
Wenn man in Sachen Klimaschutz ehrlich auftreten will, dann sind diese negativen Effekte der Globalisierung einzuschränken.

Diese Dreckschleudern

Diese Dreckschleudern entweder hoch besteuern oder anlaufen von Menschen bewohnten Gebieten schlicht verbieten. Vernunft oder Einsicht kann man nicht erwarten.

Weniger Touristen

Jetzt nochmal, das Verlegen des Kreuzfahrthafen hat doch mit den Touristenzahlen überhaupt nichts zu tun. Eine Begrenzung mag wünschenswert sein, ich frage mich allerdings wie das gehen soll.
Es sind doch nicht nur die Kreuzfahrer.
Und ob die Verlegung aus ökologischen Gesichtspunkten Sinn macht, da habe ich auch meine Zweifel. Für den Meeresboden direkt vor der Stadt mag das zutreffen. Ansonsten ist doch nichts gespart . Die Abgase der Schiffe werden dann ein paar Kilometer weiter in die Luft geblasen und von den Schiffen müssen die Passagiere ja irgendwie in die Stadt gelangen. Im Endergebnis wird das zu noch mehr Emissionen führen, ganz zu schweigen vom Eingriff in die Natur beim Bau dieses neuen Terminals

und das nicht nur in Venedig -

man denke nur an die norwegischen Fjorde - in der Enge staut sich die im wahrsten Sinne des Wortes dicke Luft auch noch so richtig und verpestet die Gegend!

Ja.....

... so blöd es klingt, aber da hilft auch nicht das wegbleiben der Kreuzfahrtschiffe. Venedig ist das erste Opfer des Klimawandels in Europa, und ja auch dort wird der Meeresspiegel steigen!

...welch ironie.!?

...welch ironie.!?
In Hamburg würde ein Aufschrei dahergehen wenn man die dicken Pötte umleitet.
In Hamburg nimmt gern die Abgase sei’s der Kreuzfahrer oder Containergiganten in Kauf.
Auch baggert man unentwegt, Tag für Tag an der gesamten Elbe (100km) und im Hafen herum ...Geld, Umwelt und Menschen spielen kaum eine Rolle. Dank der Gewinnsuchtstruktur

@Nordicman

Die Situation ist mit Hamburg nicht vergleichbar. Hamburg ist kein Touristenmagnet und hat keine empfindliche historische Altstadt. Die Kreuzfahrer machen auch nicht an den Landungsbrücken fest, sondern etwas abseits in der HafenCity. Und die Elbe wird nicht für die Kreuzfahrtdampfer ausgebaggert, sondern für die immer größer werdenden Frachter.
Dass es eine Lösung für das Abgasproblem geben muss, steht natürlich trotzdem außer Frage.

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