Kommentare

Wenn ich mir in Erinnerung

Wenn ich mir in Erinnerung rufe, dass laut Forbes über 2'000 (Multi)Milliardäre auf diesem Planeten leben, macht das schon ein klein wenig wütend, wenn die UNO ständig um ein paar Millionen betteln muss.

Da es sich hier mal wieder um

Da es sich hier mal wieder um eine Glaubensangelegenheit handelt, sollten alle die des gleichen Glaubens sind wie die Vertriebenen Spenden um ihren Glaubensgenossen zu helfen und wer sonst noch helfen will ist natürlich herzlich eingeladen, besonders Multimillionäre und Co.
Ich zähle nicht zu denen die den ersten Stein werfen und glauben selber keine Fehler zu haben oder alles besser zu wissen als andere.
Die Ursachen der Vertreibung, ob gerechtfertigt oder nicht usw. darüber kann man diskutieren, aber über das Diskutieren sollte man nicht die Hilfe für die Notleidenden vergessen und die Suche nach Lösungen, aber bitte friedlicher Art.

Ungleichgewicht

Flüchtlingen zu helfen ist richtig und wichtig. Insofern ist es mir völlig unverständlich, dass unsere Regierung hier weniger als ein Promille (< 1/1000) dessen zu Verfügung stellen will (nicht gestellt hat!), das sie im eigenen Land für die Flüchtlinge pro Jahr ausgibt. Oberstes Gebot beim Helfen ist gleichmäßig zu helfen, das heißt Ungleichgewichte zu vermeiden.

@09:52 von Ritchi

"Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt lange in Armut"

Wer hat der gebe.
Und nicht die Armut verteilen das die wirklich reichen sich den Bauchfesthalten vor Lachen über die Fürsorge der Habenichtse.

10:04, Emil66

>>Flüchtlingen zu helfen ist richtig und wichtig. Insofern ist es mir völlig unverständlich, dass unsere Regierung hier weniger als ein Promille (< 1/1000) dessen zu Verfügung stellen will (nicht gestellt hat!), das sie im eigenen Land für die Flüchtlinge pro Jahr ausgibt<<

Geld, das man im eigenen Lande ausgibt, fließt in den hiesigen Wirtschaftskreislauf und wirkt wie ein Konjunkturprogramm. Geld, das man ins Ausland transferiert, ist - weg

Ich könnte mir vorstellen, daß solch "pragmatische" Gedanken durchaus eine Rolle spielen.

einseitige Berichterstattung

ich bin immer wieder erstaunt über die einseitige berichterstattung. Regelmäßig meldungen über das Leid von Rohingas- aber nur diese eine Seite. Dass es auch zahlreiche gewaltsame Anschläge seitens der muslimischen Rohingas gegeben hat, dass es innerhalb der Rohingas eigene gewaltbereite Organisationen gibt, die womöglich die Gewaltspirale begonnen, zumindest aber unterhalten haben, findet keinerlei Erwähnung. U.a. die Gewalt durch die islamistische Rohinaga-Organisation Harakah al-Yaqin ist dokomentiert (DW, BBC etc.), wird hier aber ignoriert. Ja, das Leid der Vertriebenen ist traurig und dem sollte begegnet werden. Aber Einseitigkeit hilft hier nicht weiter. Wer mit der Gewalt begonnen hat, darüber gibt es unterschiedliche Aussagen. Dass es aber schon so einiges braucht, bis die sonst mehrheitlich dem buddhistischem Glauben angehörenden Menschen in Mamynmar nach bisherigem Frieden in dieser region ihrerseits zu Gewalt und Vertreibung greifen, sollte man zumindest bedenken....

09:42, Emil66

>>Da es sich hier mal wieder um eine Glaubensangelegenheit handelt...<<

Nein, es handelt sich nicht um eine Glaubensangelegenheit.

Ebensowenig wie beim Dreißigjährigen Krieg oder beim Nordirlandkonflikt.

"Glaube" ist bloß die Fahne, hinter der man sich versammelt, um aus ganz anderen Gründen aufeinander einzuschlagen.

Würde es sich hier um eine Glaubensfrage handeln, dann wäre der Buddhismus eine gewalttätige Religion.

10:04, Emil66

>>@09:52 von Ritchi
"Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt lange in Armut"

Wer hat der gebe.
Und nicht die Armut verteilen das die wirklich reichen sich den Bauchfesthalten vor Lachen über die Fürsorge der Habenichtse.<<

Ich glaube nicht, daß Sie arm sind.

Ich kenne viele Arme. Die sind durch die Bank wesentlich freigiebiger als die, die es zu ein wenig Wohlstand gebracht haben.

Vielleicht sind sie deswegen arm.

10:36, rowik

>>ich bin immer wieder erstaunt über die einseitige berichterstattung. Regelmäßig meldungen über das Leid von Rohingas- aber nur diese eine Seite. Dass es auch zahlreiche gewaltsame Anschläge seitens der muslimischen Rohingas gegeben hat, dass es innerhalb der Rohingas eigene gewaltbereite Organisationen gibt, die womöglich die Gewaltspirale begonnen, zumindest aber unterhalten haben, findet keinerlei Erwähnung. U.a. die Gewalt durch die islamistische Rohinaga-Organisation Harakah al-Yaqin ist dokomentiert (DW, BBC etc.), wird hier aber ignoriert. Ja, das Leid der Vertriebenen ist traurig und dem sollte begegnet werden. Aber Einseitigkeit hilft hier nicht weiter. Wer mit der Gewalt begonnen hat, darüber gibt es unterschiedliche Aussagen.<<

Wenn Sie sich ein ganz klein wenig mit der Problematik beschäftigt hätten, dann wüssten Sie, daß die Rohingya seit der willkürlichen Grenzziehung durch die Engländer eine unterdrückte, rechtlose Volksgruppe sind.

Natürlich führt das zu Gegenwehr.

@10:43 von fathaland slim

"Ich glaube nicht, daß Sie arm sind."

Ich bin nicht Arm, aber auch nicht reich.

„Ich kenne viele Arme. Die sind durch die Bank wesentlich freigiebiger als die, die es zu ein wenig Wohlstand gebracht haben.“

Das ist eine Einstellung die mir immer häufiger in Foren auffällt, erst müssen diejenigen die es aus dem Keller geschafft haben zurück in den Keller bevor auch nur einer denkt es von denen zu nehmen die im Überfluss schwimmen.

"Vielleicht sind sie deswegen arm."

Ich bin nicht Arm, aber auch nicht reich, ich gebe, wenn ich es mir leisten kann und dahin wo es mir gefällt und nicht wo Besserwisser es gerne hätten.

10:33, fathaland slim @10:04, Emil66

Meine Antwort war an: "09:52 von Ritchi" gerichtet. Sorry für die falsche Betreffzeile!

Geberkonferenz ? . Besser

Geberkonferenz ?
.
Besser wäre, Myanmars Herrscher unter Druck zu setzen, diese Menschen wieder unter würdigen Bedingungen zurückzunehmen.

11:06, Emil66

>>„Ich kenne viele Arme. Die sind durch die Bank wesentlich freigiebiger als die, die es zu ein wenig Wohlstand gebracht haben.“

Das ist eine Einstellung die mir immer häufiger in Foren auffällt, erst müssen diejenigen die es aus dem Keller geschafft haben zurück in den Keller bevor auch nur einer denkt es von denen zu nehmen die im Überfluss schwimmen.<<

Genau das wollte ich nicht sagen.

Was ich sagen wollte, ist, daß es viele Menschen gibt, die genug haben, um abgeben zu können, ohne daß sie sich einschränken müssten, aber auf die verweisen, die noch mehr haben. Sollen die doch erst mal...

@ fataland slim

Ja, ich habe mich ein wenig mit der grenzziehung beschäftigt und war bereits mehrfach in Mynamar. Die "willkürliche" Grenzziehung, die verschiedene Volksgruppen betrifft, ist ein weltweites Problem. Hier wäre der gesamte afrikanische Kontinent zu nennen, aber auch der nahe Osten, Zentralasien und viele andere Regionen mehr. Letztendlich können Sie dann auch Grenzziehungen nach den Weltkriegen nennen, die ebenfalls viele ursprünglich dort lebende Volksgruppen unterdrückt zurückgelassen haben. Dennoch schlägt es selten in solche Gewalt um- und es sollte auch kein Grund sein für Gewalt, und sonst könnte der gesamte afrikanische Kontinent in einer Spirale von Gewalt versinken. Es sind einzelne Regionen wie der Nahe Osten oder eben jetzt die Grenze zu Bangladesh die leider von Gewalt geprägt sind. Und wenn ich mir den Rohinga- Konflikt ansehe dann wage ich auch die Frage zu stellen, ob hier nicht vielleicht u.a. Gewaltaufrufe im Koran nicht von allen, aber einzelnen wörtlich genommen wurden

11:06, Emil66

>>Ich bin nicht Arm, aber auch nicht reich, ich gebe, wenn ich es mir leisten kann und dahin wo es mir gefällt und nicht wo Besserwisser es gerne hätten.<<

Niemand möchte Sie zu irgend etwas zwingen oder Ihnen Vorschriften machen.

Was Sie mit Ihrem Geld machen, ist ganz allein Ihre Sache. Im Rahmen der geltenden Gesetze natürlich.

Die Krisen dieser Welt.

Die eine Krise ist noch nicht zu Ende,
da beginnt bereits die nächste.
Vielleicht müssen wir die ganze Weltstruktur neu überdenken. Dass die einen Kriege führen und die anderen die Scherben auffegen kann doch keine Dauerlösung sein.
Ich finde auch die Berichterstattung seltsam.
Die Philippinen haben ein IS Problem (evtl. kann man bald sagen, hatten). Australien hilft, China hilft und Russland hilft und die deutschen Medien berichten ganz zaghaft und versteckt darüber. Es gibt auch andere Krisengebiete, von denen man selten hört.
Aus den Augen aus dem Sinn, man könnte meinen, der Welt geht es gut, so wie die Medien berichten. Irgendwie scheint mir das Medieninteresse nicht ausgewogen zu sein.

@fathaland slim: darf man darüber nachdenken?

...zudem gibt es weitere Volksgruppen (vielleicht auch durch "willkürliche Grenzziehungen" entstanden wie sie schreiben, vielleicht durch Migration) in Mynamar, bei denen es aber bei weitem nicht diese Gewaltspirale bzw. Eskalation gibt. Übrigens gibt es auch z.b. im Süden Thailands an der Grenze zum islamischen Malaysia muslimische Minderheiten, die auch dort wiederholt Anschläge und Gewalt verübt haben, was nicht gerade zu einer verbesserten Akzeptanz der muslimsichen Minderheit dort beigetragen hat. Oder islamische Attentate in Bali, von denen es nur das Attentat von 2002 in die int. Medien geschafft hat. Und daher hoffe ich darf die Frage erlaubt sein, ob nicht vielleicht einige (sicher nicht alle) die Gewaltaufrufe im Koran wörtlich auslegen und zu Gewalt greifen. Einheimische Muslime (auch in Bali waren die Attentäter Indonesier), zum Teil finanziert durch ausländische islamische Organisationen. Bei den Rohingas läuft die Terrorunterstützung z.B. über Saudi Arabien....

11:45, rowik

>>Und wenn ich mir den Rohinga- Konflikt ansehe dann wage ich auch die Frage zu stellen, ob hier nicht vielleicht u.a. Gewaltaufrufe im Koran nicht von allen, aber einzelnen wörtlich genommen wurden.<<

Die Unterdrückung der Rohingya geht lange vor die Zeit zurück, in der die angeblichen Gewaltaufrufe im Koran eine Rolle spielten. Dieses Verständnis von Jihad wird nämlich erst seit wenigen Jahrzehnten gepflegt. Vor den späten 90ern kannte ich das nicht. Da wurde keiner der Kriege bspw. im nahen Osten religiös begründet. Die "Terroristen" damals beriefen sich auf Karl Marx.

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