Kommentare

Na, dann mal sehen...

ob die Jamaika-Koalition denn Versöhnung schafft oder sich mit Übertünchen der Unterschiede zufrieden geben muss.

Dass es bei den Linken Meinungsverschiedenheiten und Richtungsstreit gibt, ist offensichtlich. Aber das muss nicht schlecht sein.

Streit ist Demokratie

Da alle Parteien unterschiedliche Flügel und Ausrichtungen haben, ist es völlig normal, das ständig über den Kurs neu gestritten und gerungen wird. Von daher glaube ich auch nicht, das die Linken etwas "übertünchen" wollen. Sie haben ihre Diskussionen immer transparent geführt, das hebt sie wohltuend von bestimmten anderen Pareien an.

Ich hätte Links gewählt, wenn...

1. sie härter gegen illegale Einwanderung Stellung bezogen hätten.
2. klare Konzepte der Finanzierung ihrere Ideen vorgelegt hätten.
3. Katja Kipping , die eigentlich gar nichts vorzuweisen hat, nicht einmal ehrliche Arbeit, abgesägt hätten!

@ uhuznaa

Natürlich muss Streit nicht schlecht sein. Wenn er etwas schafft. Zum Beispiel, wie du schon sagtest, bei Richtungsstreitereien.
Persönliche Eifersüchteleien schaffen nie was und sind langweilig.
Willst du bemessen, wie langweilig, dann zähle die reichen Wortbeiträge und in welchem zeitlichen Abstand sie niedergelegt wurden.

Innerparteilicher Diskurs

In Grenzen ist es verstaendlich das die Presse verwundert ist, das in einer Partei tatsaechlich auch mal darueber diskutiert wird in welche Richtung man moechte.
Nach zwoelf Jahren Merkel ist man es schlicht nicht mehr gewohnt, das nicht mit blindem Kadavergehorsam jede noch so bloede Entscheidung mitgetragen wird.
Eine offen gefuehrte Diskussion aber als etwas negatives zu verkaufen, darauf muss man erstmal kommen.
Demokratie ist nur durch Kompromisse moeglich, wie man diese eingeht ohne vorher zu diskutieren ist zumindest mir schleierhaft.

Abgesehen davon danke das meine Gebuehren wiedermal dazu genutzt werden die Linke zu diffamieren. Macht Freude derartig objektive Berichterstattung geniessen zu duerfen.

wie ist das zu deuten?

Mit solchen Artikeln werden immer nur Stimmungen erzeugt. Genauso wie man einen Schulz-Hype erfindet oder Krakeler von der AFD Stimme gibt.
Bei der Linken geht es bei der Klausur um Arbeitsorganisation, wenn jemand unter im Raum stehenden Bedingungen nicht Fraktionsvorsitzende sein will, ist das eigentlich nichts Aufregendes. Eher eine persönliche Entscheidung. Aber wenn der Schreiber von ,,Machtkampf" spricht, weiß man , wo der Zug hingeht. Man suggeriert, bei der Linken ginge es undemokratisch zu, das Gegenteil ist aber der Fall. So ist der Artikel nur Mittel zum Bashing.

Wenn im Kopf uralte Denkschablonen über Wagenknecht sitzen

"Doch die Radikalsozialisten um Wagenknecht..."
Herr Lautenbach, wer solch einen anno-zopp-Hut immer noch vor sich herträgt und verbreitet lebt hinter dem Mond und nicht in der Realität unsere Landes.
Radikalsozialisten sind z.B. in der Flüchtlingsfrage ganze andere in dieser Partei, mitnichten Frau Wagenknecht.

Sarah Wagenknecht ist mir lieber als Katja Kipping

Auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund der LINKE bin, so muss ich Sarah Wagenknecht bescheinigen, dass sie ein scharfen Verstand hat, eine scharfe Zunge hat, also Kanten und Ecken aufweist und trotz linker Ideologie lernfähig ist, und so auf der Position einer Fraktionsvorsitzenden gar nicht so falsch ist.
Katja Kipping erscheint mir rund und weich gespült und bei alldem weinerlich - so richtig Karrieristin ohne Substanz - davon haben wir genug in der Politik.
Wagenknecht paßt schon in die Klasse von F.J. Strauß und Onkel Herbert.

@uhuznaa

Es ist schon noch ein gewaltiger unterschied, ob sich mehrere Parteien aus verschiedenen politischen Lagern in einer Koalition zusammenraufen oder nur eine Partei, die ihr politisches Spektrum noch nicht einmal gänzlich ausfüllt.
Die Linke bildet ja lediglich den äußeren Rand des politisch Linken Lagers, während die Grünen, die ja ebenso politisch links stehen, nun mit der politischen Mitte (CDU und CSU) und den Liberalen zusammenarbeiten müssen.

Frau Wagenknechts Ausländerpolitik

Ich halte Frau Wagenknecht für eine der überzeugendsten Politikerinnen Deutschlands. Sie beantwortet Fragen zu aktuellen politischen Themen stets mit gesundem Menschenverstand und für jedermann verständlich. Ich begrüße ihren Rechtsdrang in der Ausländerpolitik, denn genau diese Position fehlt den Linken. Ich hätte „Die Linke“ wegen ihrer arbeitnehmerfreundlichen Sozialpolitik gerne gewählt, aber ihre kuschelhafte Migrantenpolitik trieb mich zur AfD (die als einzige Partei exakt meine Ansichten in punkto Migrantenpolitik vertritt). Umgekehrt stört mich an der AfD deren radikaler Flügel und deren neoliberale (=arbeitnehmerunfreundliche) Ausrichtung. Wenn nun Frau Wagenknecht eine neue Partei gründen würde, eine Partei mit der arbeitnehmerfreundlichen Politik der Linken gepaart mit der Ausländerpolitik der AfD – das wäre der Hammer! Schade, dass sich Frau Wagenknecht nicht abspaltete um diese neue Partei zu gründen.

Es geht hier nicht nur um die Flüchtlingsfrage,

sondern um den Wunschtraum der "formbaren Seite" in der Partei möglichst bald in irgendeiner Koaliton mitzuregieren. Dazu gibt es bei der LINKEN aber unüberbrückbare Widersprüche zum Thema Krieg und Frieden. Die GRÜNEN sind mit Joschka Fischer damals eingeknickt und haben ihre Pazifisten verprellt und mit Jamaika werden sie bald noch weitere Prinzipien über Bord werfen.
Ich hoffe, dass die LINKE diese Fehler nicht macht. Eine gute Opposition ist sinnvoller, als seine Werte zu verraten.
Vielleicht hat die SPD das jetzt endlich auch erkannt, denn die letzten Landtagswahlen waren nicht schlecht.

Wenn Ideologie stärker ist als Vernunft

Dann werde kluge Köpfe wie Wagenknecht und Lafontaine in der eigenen Partei diffamiert und stigmatisiert.

Auf die Taten, nicht Eitelkeiten, kommt es an!

Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer zu kapieren:
2 haben als Parteivorsitzende genug damit zu tun, die Partei auf Kurs zu halten, und 2 andere haben als Fraktionsvorsitzende genug damit zu tun, die Inhalte des Wahl- und Parteiprogramms der Partei im Bundestag vernünftig und für alle verständlich umzusetzen. Dass dazu eine klare Aufgabenabgrenzung notwendig ist, versteht sich von selbst. Also sollte jeder in seiner Funktion das ihm Bestmögliche tun.
Der Wähler kann und will solches Gerangel um Macht und Einfluß, von den Medien eventuell noch hochgekocht, weder verstehen noch tolerieren! Er will konkrete, bodenständige Taten und deren Ergebnisse sehen und nicht sinn- und nutzlose Streitereien!

Klare Sicht

Die Auseinandersetzung hat deutlich gemacht, wo der Hase im Pfeffer liegt:
Sahra Wagenknecht beansprucht für sich die politische Führungsrolle und weist den mit der Parteiführung beauftragten Personen genau diese Aufgabe - und keine andere - zu. Kipping und Riexinger haben erneut gezeigt, dass sie dieses Verständnis der Aufgabenteilung nicht teilen, sondern selbst die politische Führungsrolle beanspruchen.
Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch haben 1 Mio. neue Wähler gewonnen, die Partei mit ihren lokalen und regionalen Funktionären unter Kipping und Riexinger 500 k verloren.
Schaun wir mal, ob die Verlierer einsichtig werden.

zugegeben,

ich mag Sahra Wagenknecht und ihren politik-stil, was sie zu sagen hat. aber so, wie sie Riexinger da förmlich vor dem mikro "weggebissen" hat, sorry Fr. Wagenknecht, aber das ist, bei allen vorangegangenen querelen, einfach unterste schublade und gehört sich nicht!

Sozialdemokratisierung

Das hätten viel ja gerne, dass sich Die Linke der Lampenputzerpartei angleicht.

Und genau gegen diese Sozialdemokratisierung haben sich die Sozialisten und Kommunisten immer schon verwahrt.

Diese Flügelkämpfe

in den Parteien gehen meines Erachtens mittlerweile viel zu weit. Man kann ja fast auf den Gedanken kommen, dass einige Parteien sich zweiteilen müssten, damit der Wähler weiss was er eigentlich für eine Politik wählt...

Meinungsvielfalt

Dass in einer großen Partei ( im Osten fast Volkspartei-Charakter) unterschiedliche Meinungen bestehen, ist normal und wünschenswert. Ebenso normal ist, dass in einer Partei Personen und Strömungen um Einfluss und Posten kämpfen. Die relative Grabesruhe bei der CDU unter Merkel hat sicherlich die schlechten Wahlergebnisse mit verursacht.
Die Ideen von Frau Wagenknecht sind überwiegend gut und haben sehr viele Wähler mobilisiert. Sie traut sich immer wieder, auch unbequeme Wahrheiten aussprechen, die nicht „politisch korrekt“ sind. Auf Sie kann nicht nur die Linkspartei sondern die Bundespolitik aktuell nicht verzichten.
Verzichten sollte Die Tagesschau dagegen auf abwertende Oder flapsige Kommentare in einem Bericht, der objektiv gehalten sein soll

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