Kommentare

Demontage der beliebtesten Politikerin der Linken, S.Wagenknecht

Damit würde sich die Linke dem Abwärtstrend verschreiben.

Katja Kippling glaubt offensichtlich, durch Anbiederung an Arbeitgeberpositionen und bedingungsloser Merkelunterstützung in der Flüchtlingsfrage einen Blumentopf zu gewinnen.
Niedersachsen zeigte, dass das Gegenteil richtig ist.

Die Linke und die SPD sind sich sehr ähnlich,

wenn sie etwas perfekt beherrschen, dann ihre besten Köpfe abzuschneiden.
Es gab für Sigmar Gabriel keine Alternative, er hätte der Kanzlerkandidat sein müssen, da zaubert die SPD den Unheilsbringer hervor und stattet ihm mit 100% Zustimmung aus. Die Linke ist genauso so selbstzerstörerisch, sie hat sehr gute Köpfe aber sie hat auch die linken G 20 Randalierer und die machen das, was sie lieben, sie produzieren Chaos.
Die Linke und die Grünen bekamen in der Vergangenheit reichlich Stimmen von den Protestwählern, die nicht zu Hause blieben, das ist vorbei. Die AfD und zukünftig die Blauen, werden sehr viele Protestwähler wieder dazu bringen zu wählen.
Die Medien mögen noch so oft sagen, wir sind nicht Österreich, ich sage, wir haben das gleiche Potential, ob es sich entfaltet liegt an der Politik der nächsten Jahre. Christian Lindner kann durchaus der deutsche Sebastian Kurz werden und ich denke, er weiß das.

Kein Problem

Die Partei ist eh nicht wirklich brauchbar und das finde ich als Wähler eben dieser.
Frau Wagenknecht soll einfach eine eigene Partei gründen, mit etwas mehr Bezug zur Realität, sowas kann sie doch wohl.

Gewissensfreiheit

Man darf nur vortragen, was die Fraktion insgesamt beschlossen hat? Also nur die Meinung der Gesamtfraktion? Das ist Fraktions"diktatur". Noch Fragen? Dann könnten wir doch auch das Parlament verkleinern.
Zugegeben findet das leider auch in anderen Parteien statt. Der Bürger hat die Schnauze voll und wird zum Wutbürger... So wird die Meinungsfreiheit klammheimlich ausgehöhlt. Wer will dann noch die Trumps, Erdogans, Putins und Co kritisieren?

Schade,...

...dass Abgeordnete keine eigene Meinung haben dürfen. Oder sie sollen sie wenigstens nicht äußern dürfen.

"bei Redebeiträgen im Plenum des Deutschen Bundestages durch Fraktionsmitglieder (...) grundsätzlich die Mehrheitsauffassung der Fraktion vorgetragen werden"

Nicht nur dass es bei Abstimmungen einen Fraktionszwang gibt, der manchmal großzügig aufgehoben wird, jetzt sollen auch noch die Redebeiträge auf Linie gebracht werden.

Da reicht dann doch ein(e) Abgeordnete(r) pro Partei, der entsprechend den Stimmanteilen bei der Wahl abstimmt. Und wenn alle das gleiche sagen, braucht auch nur eine(e) zu reden.

Spart Zeit und viel Geld.

Das ist Demokratie. Schön zu

Das ist Demokratie.
Schön zu wissen, was die Linke vorhat.
MfG

Oh, ja sollen sie ruhig!

Alleine Sahara Wagenknechts, intelligente Äußerungen haben mich dazu bewogen, mal das Programm der Linken zu studieren. Leider völlig unrealistisch. Katja Kipping gehört in den Antifa-Mob, aber nicht in den Bundestag!

Keine Zukunft

Bartsch und Wagenknecht haben die vergangenen Jahre in der Opposition einfach nicht genutzt, die Partei dümpelt auf der Stelle. Ich denke, dass eine personelle Veränderung her muss. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt.
Rixinger sollte nach der Niedersachsen Wahl auch ausgetauscht werden.

Die Linke demontiert erst Wagenknecht und dann sich selbst!

Beim Blick auf die Direktkandidaten der Linken bei der BTW und bei der Landtagswahl in Niedersachsen stellt man fest, dass die Linke ein sehr großes Problem mit geeigneten Kandidaten hat. Die Partei hat zwar im Vergleich mit anderen Parteien ein sehr gutes Programm aber kein Personal. Insofern kann man nur staunen, dass man eine Politikerin wie Frau Wagenknecht nun demontieren möchte - sie zählt zu den wenigen intelligenten Politikern die im deutschen Bundestag vertreten sind.

Man wünscht sich mehr von solch kompetenten Personen in Führungspositionen. Ansonsten muss man sich nicht wundern, wenn es jahrelang nur um Obergrenze, Obergrenze, Obergrenze, ... geht!

07:59 von Duisburg

"Die Linke ist genauso so selbstzerstörerisch, sie hat sehr gute Köpfe aber sie hat auch die linken G 20 Randalierer" - Wer aus der Linkspartei hat beim G20 Gipfel randaliert? Wenn Sie so etwas behaupten, schreiben Sie doch bitte auch Namen dazu. Ansonsten ist das eine haltlose Unterstellung.

Top Job

Rixinger und Kipping haben einen 1a Job geleistet und den Stimmenanteil für die Linkspartei in Nds. innerhalb von 3 Wochen nahezu halbiert. Weiter so!

Schlagzeile

Was für eine Headline .. 'Entmachtung' .. 'Machtkampf' .. als ob der König gestürzt werden soll .. gleiches Szenario bei der CDU würde wahrscheinlich lauten 'Aufbruchstimmung mit neuen Gesichtern?' ..

Wir reden hier von demokratischer Politik, da MUSS, soll diskutiert und argumentiert werden und nicht 16 Jahre lang das gleiche monotone NICHTS sagen/tun ..

Also nur ein weiterer Artikel der dramatisch mit vielen 'soll', 'hätte', würde', 'laut xxx' und 'hindeuten' besteht ..

Mal schauen wie der Bericht nach der Sitzung aussieht. Ob dann über 'Kampf' und 'Sieg' und 'Selbstzerfleischung' geschrieben wird?

Es wird Zeit, dass die TS wieder von diesen reißerischen 'Bildzeitungsheadlines' abweicht, egal über wen und was berichtet wird ..

Früher kam ich mal hierher um Fakten zu lesen aber nun deutet laut Berichten vieles darauf hin, ich würde vielleicht nur zum Meckern kommen, wohl als Kampfansage ..

Sahra Wagenknecht is eine Ikone ihrer Partei.

Wenn sie demontiert wird, sinken der "Marktwert" und die Glaubwürdigkeit beträchtlich...

Nach meiner Einschätzung sollen sie und alle "geopfert" werden, die einem zielgerichteten Kriechen in Regierungsbeteiligungen im Wege sind. Damit sind die Linken dann eine weiter links angesiedelte FDP, deren Wert sich einem nicht mehr erschließt. Wenn man die unbequemen Mahner kaltstellt, beschädigt man den "Markenkern" dieser Partei.

Weniger "Wagenknecht" ?

dafür mehr Riexinger? Das hiesse nichts gelernt und die falschen Lehren gezogen!
@cyberacquirer hat es auf den Punkt gebracht.

Wagenknecht?

Man muss sich natürlich fragen, was Sarah Wagenknecht denn seit der unsanften Ablösung von Gregor Gysi erreicht hat. Meiner Ansicht nach nicht viel, die Linke hat in dieser Konstellation keine Zukunft. Eine personelle Veränderung ist mehr als überfällig. Ich würde Sven Giegold weiter nach vorne wählen.

Selbstdarstellerin

Sarah Wagenknecht ist meines Erachtens zu sehr mit Selbstdarstellung beschäftigt. Ein Dämpfer wäre nicht verkehrt. Sie kann ja nach wie vor in der Fraktion mitarbeiten.

Machtkämpfe

In jeder politischen Gruppierung gibt es doch ständig Machtkämpfe, also nichts Neues, wenn man der Auffassung ist, dass kein gutes Ergebnis gebracht wurde und andere auch nach vorne drängen, also so wird es immer innere Auseinandersetzungen geben, warum auch nicht?

Schade, gerade jetzt

wo die von der SPD verratene deutsche Arbeitnehmerschaft eine glaubwürdige Alternative bräuchte, demontieren sich die Linken selbst.
Fraktionszwang ist eine andere Bezeichnung für die Diktatur der Parteiführung und somit höchst undemokratisch. Parteien die dieses Mittel benutzen gehören allesamt an sich nicht in den Bundestag. Da reicht das Spektrum von ganz links bis ganz rechts.

Wenn der noetige Erfolg fehlt

Wenn eine Fraktionsfuehrung so wenig erfolgreich ist, wie die jetzige, dann sollte man sie austauschen. Das ist bei der SPD schlieszlich auch nicht anderster.

Mit den Linken und neuerdings mit der AfD haben

wir 2 Parteien im Bundestag, die für uns Bürger, besonders den Westdeutschen, keinerlei Bedeutung für Wachstum und Wohlstand unseres Landes haben. Die Linken dümpeln so vor sich hin, weil sie wirklich nichts bewegen können, die AfD sehe lediglich als Stuhlbesetzer im BT, denn die haben ja, ausser ständigem Wiederholen von bereits abgegriffenen Parolen nichts zu bieten. Bin mal gespannt, ob sich jemand von der AfD bei Bundestagssitzungen blicken lässt, wenn es um Wirtschaft, Gesundheit, Renten usw. geht.

die LINKE

wäre wie alle anderen Parteien gut beraten, wenn sie sich nicht nur an die internationale Solidarität hielte, wie Frau Kipping, von der man annehmen musste, dass sie ein internationalesMandat hat und nicht von deutschen Bürgern gewählt wurde, sondern an die Ängste, Unsicherheit der deutschen Bevölkerung, ob in Fragen der Rente, Sozialhilfe, Pflege, Vermögensabbau der Kleinanleger, der schlechten Jobs, schlecht Verdiener usw., wie es Sarah Wagenknecht macht, die das fast authentisch zu verstehen scheint... der Machtkampf zugunsten Rixinger Kipping führt die Linke unter 5 %, weil diese moralischen Ebenen bereits durch die Grünen besetzt sind.
Ich kann nur sagen, zurück zu den Wurzeln, zur arbeitenden Bevölkerung, deren Ansinnen zu vertreten wird sich auszahlen.

Korrektur

Ich schätze zwar Sven Giegold sehr, er ist jedoch bei den Grünen und nicht bei der Linkspartei. In dem Punkt muss ich mich selbst also korrigieren.

Die Linke hat nicht viele profilierte Köpfe und Sarah Wagenknecht hat augenscheinlich ihren Glanz verloren. Misslichen Situation. In der Opposition werden sie unter gehen.

Machtkampf

Katja Kipping macht einen sehr sympathisch Eindruck. Dass sie sich auf solche knallharten Machtspielchen einlässt, hätte ich nicht gedacht.

Konforme "Linke" oder welche Position?

Das persönliche "unrealistisch" ist sicherlich, dass sie nicht mit eurem Weltprogramm auf einer Linie liegen. D.h. so wie SPD bis CSU man sich um den eigenen Reichtum kümmert und dabei den Ast der ganzen Welt absägt - siehe Ausbeutung und Klimawandel. Euer "unrealistisch" ist einfach nur die Anpassungswillig und -fähigkeit an dieses Spiel.

Diese Partei nutzt jdf. nichts, wenn sie die SPD ablöst und damit sich in Grundwidersprüche und in totale Selbstlähmung begibt. Die geforderte Bewegungsfreiheit für alle Flüchtlinge der Welt ohne freiheitlichen Sozialismus, also ohne Versorgungsprobleme da wie dort gibt es eben auch nicht, sondern wie hier nur Boote und gekenterte Boote, wo die einen die anderen auch noch verrecken lassen 'wollenmüssen', selbst wenn das nur wegen dem Profittreiben, was man ja forcieren soll, passiert. Unrealistisch also nur gegen das gelobte Spiel des Bereicherns von wenigen gegen alle.

Eigentlich schade

Wenn an der Sache was dran ist,Frau Wagenknecht ist eine gute Politikerin,Realistin und vernebelt die Tatsachen nicht.Ist streckenweise nicht meine Politik aber ihre Stimme wird gebraucht in einer Demokratie ,links rechts braucht die Opposition den anderen traue ich nicht nach .

Ost-West Differenz

Wahlergebnisse in den Bundeslländern
Bayern 2,10%
Rheinland-Pfalz 2,80%
Baden-Württemberg 2,90%
Schleswig-Holstein 3,80%
Niedersachsen 4,60%
Nordrhein-Westfalen 4,90%
Hessen 5,20%
Hamburg 8,50%
Bremen 9,50%
Saarland 12,80%
Mecklenburg-Vorpommern 13,20%
Berlin 15,60%
Sachsen-Anhalt 16,30%
Brandenburg 18,60%
Sachsen 18,90%
Thüringen 28,20%
Nach den Kommentaren zu urteilen scheint Sarah Wagenknecht die einzige Sympathieträgerin der Partei zu sein.

Wagenknecht und Bartsch

sollten in die SPD wechseln. Dann bekäme diese endlich wieder ihren Originalanstrich wieder und die Linke würde in in Zukunft in der Gruppe "Andere" verschwinden.
Ein Trauerspiel mit anzusehen, wie aus reiner Machtsucht immer wieder kluge Köpfe unserer Politik geopfert werden.
Und zum Thema Redefreiheit/Fraktionszwang: War es nicht so, dass JEDER Abgeordnete der einen Wahlkreis vertritt und diesen auch im Plenum vertreten soll?? Mit diesem System sollte eigentlich sicher gestellt werden, dass die Probleme aus den verschiedenen Wahlkreisen im Bundestag auch thematisiert werden!!!
Und diese Probleme sind in Gelsenkirchen nun mal andere als auf Sylt oder in der Uckermark.
Leute, vergesst mal Eure Parteitaktiken und macht Euren Job wie es sein soll, dann wird Politik auch wieder Glaubwürdiger...

Ich mag zwar die Linke nicht...

Ich mag zwar die Linke wegen ihrer ungezügelten Einwanderungspolitik nicht, muss jedoch anerkennen das diese Partei mit Bartsch und besonders Wagenknecht über sehr rhetorisch begabte, charismatische Spitzenpolitiker verfügt. Neben Wagenknecht ist Kipping eine unscheinbare graue Maus die nicht annähernd ein solches Profil hat. Jede einzelne Gestikulierung von Kipping schaut so aus als wäre sie vor dem Spiegel am Vorabend einstudiert worden. Authentisch ist was anderes. Ich denke nicht das die Linke sich einen Gefallen damit tut Kipping mehr in den Vordergrund zu bringen, im Gegenteil.

Eigenartig!

Ihre Suche nach "Offener Brief an Linksfraktion" war leider erfolglos.(tagesschau.de-Suchmaschine) Ich wunderte mich schon, schließlich wird sowohl auf Twitter wie auf FaceBook schon seit Wochen über jenen Brief offen und kontrovers disskutiert. Wieder einmal hat es offenbar tagesschau.de verabsäumt darüber zu berichten welche Vorwürfe konkret gegen Wagenknecht und auch ihren Mann Lafontain vorgebracht werden. Wäre das nicht eine schöne Recherchearbeit für die Redakteure der Öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten? Stattdessen lese ich hier nur die üblichen Schlagworte wie Streit, interner Machtkampf, es gärt usw. Mensch Redaktion, das könnt Ihr doch besser! Macht endlich Eure Hausaufgaben!

Ich hbe die LINKE noch nie

gewählt und werde das vermutl. auch nie tun.
Trotzdem wundert mich der neue Personalstreit.
Nach den katastrophalen Spitzenteams Lötzsch/Ernst und nun Kipping/Riexinger scheint sich die LINKE mit der Demontage ihrer derzeitigen, weitgehend akzeptierten Fraktionsspitze weiter ins Abseits stellen zu wollen.
Nach dem die kommunistische Plattform keine tragende Säule der Partei mehr ist, hat sich S. Wagenknecht in meinen Augen wohltuend entwickelt und trifft mit ihren Aussagen immer wieder meine Zustimmung.

Selbstdemontage

Die einzig vernünftige Politikerin der Linken, Frau Wagenknecht, soll demontiert werden.
Das bedeutet für die Partei der Linken: Selbstdemontage.

Ich würde mich freuen wenn...

Ich würde mich freuen wenn Wagenknecht zu der von mir favorisierten Partei, der AfD wechseln würde. Sie könnte dort die soziale Komponente betonen und ausbauen uns so der AfD zu ungeahnten Höhenflüge bei der Wählerschaft verhelfen.

Nichts gegen einen Wechsel

Wenn ein Trainer entlassen wird, heißt das ja nicht, dass er ein schlechter Trainer ist. Wechsel sind allerdings hin und wieder angebracht, wenn es nicht läuft. Und das ist in der Linkspartei mit Wagenknecht gerade auch so.

Bitte etwas konformer

Mit der Ablösung Wagenknechts könnte die Linkspartei etwas gemäßigter und konformer werden. Das käme dem Wählerwillen sicher entgegen. Fundamentalopposition haben wir ja schon von der AfD.

Kipping hat große Chancen

gewählt zu werden, und zwar im linksautonomen Leipzig-Connewitz oder rings um die Rote Flora. Wenn man Leute auf der Straße nach Riexinger fragt, so meinen einige, es ist ein württembergischer Weißwein oder andere sagen, das sei ein Bewohner von Riexing. Wenn das die neue Führung der Linken sein soll, dann demontieren die sich selbst. Die einzigen wirklich klugen Köpfe sollten den seit dem Zusammenschluss mit der Un-ernsten Truppe nicht mehr ernstzunehmenden Verein verlassen und sich der Tagespolitik zuwenden. Ich denke, durch die Folgen der Merkelschen Politik wird sich das ganze politische Spektrum mittelfristig völlig verändern, zumal die gewesenen Volksparteien ja auch nur noch irgendwo um die 20 - 30 % (Pegel sinkend) herumdümpeln.

DDR 2.0

Erstrederecht? Das erinnert an DDR-Verhältnisse.Eine Katja Kipping wird schon dafür sorgen daß die LInke Wähler verliert.Ihre Vorstellungen von Realpolitik sind doch eher gruselig und nicht umsetzbar.Nun will sie die wenigen Realpolitiker der Partei demontieren.Ohne Frau Wagenknecht und Herrn Bartsch ist diese Partei doch ohne Visionen.Beide finden immer klare Worte und sprechen Probleme offen an.Das kann man von Frau Kipping nicht behaupten.

Auflösungsparteitag

Sowohl DIE LINKE als auch die SPD sollten über einen Auflösungsparteitag nachdenken. Sozial(demokratische)Positionen sind inzwischen bei der Union angesiedelt.

Es gärt in der Demokratie.

Es gärt in der gesamte westliche Politik. So auch in Deutschland. In sämtliche Parteien sind die Wähler in Aufruhr. Viele fühlen sich nicht mehr vetreten. Und nach Jahren der Verneinung durch die Politik äußert sich dies endlich in den Machtkämpfen der Führungsspitzen.
Der eigentliche Grund aber ist die zunehmende Unzufriedenheit mit dem Versagen der Demokratie, dies wirtschaftlich als gesellschaftlich für ein zunehmender Anteil der Bevölkerung. 25% der Europäer lebt in oder am Rande der Armut, wirtschaftlich und gesellschaftlich, und wir werden andererseits mit einem Überfluss ohne Gleichen konfrontiert.

07:58, krittkritt

>>Katja Kippling glaubt offensichtlich, durch Anbiederung an Arbeitgeberpositionen und bedingungsloser Merkelunterstützung in der Flüchtlingsfrage einen Blumentopf zu gewinnen.<<

Bedingungslose Merkelunterstützung?

Unter Merkel haben wir das restriktivste Flüchtlingsrecht bekommen, das die Bundesrepublik je hatte.

Das unterstützt Frau Kipping bedingungslos?

Das wäre mir neu.

Au weia...

Die Protagonisten mögen bedenken :
mit Wagenknecht und Bartsch liegen Persönlichkeiten vor, die allgemeine Akzeptanz haben und - insbesondere im Fall Wagenknecht - Die Partei geschickt nach außen vertreten.
Kipping ?
Denke ich daran, denke ich primäre an rote Haare.
Rixinger ?
Hat es nicht geschafft, sich dauerhaft in meinem Bewusstsein zu halten.

Gott gebe, das es die Linken nicht schaffen, ihre Partei in den Abgrund zu fuehren.

Wenn nur noch neoliberaler Schleim (in verschiedenen farblichen Schattierungen) zur Auswahl steht, wird es allmählich wirklich bitter in D....

Selbstmord der SED-PDS-Nachfolgepartei

Wagenknecht ist einer der guten Gründe die Linke zu wählen. Sie vertritt diese Politikrichtung fundiert und glaubhaft (und seriöser als die SPD sowieso).
Wenn sie weg wäre, gäbe es für mich kein sinnvolles Argument mehr für diese Partei.

Die Linke

Auf nie mehr wiedersehen Linke, selber schuld. Warum für mich nicht wählbar? :
http://bit.ly/2hLGyWC

Wieso eigentlich Riexinger?

Es ist mir bis heute ein Rätsel, wie es Herr R bis an die Parteispitze geschafft hat! Bei so herausragenden Persönlichkeiten wie Wagenknecht, Bartsch, RAMELOW und vor allem Gysi kann ich nicht verstehen, wie man ausgerechnet auf Riexinger gekommen ist!

Und auch Kipping ist in ihrer ruhigen Art der Dauerempörung eher nervtötend als hilfreich! Die Frau hat teilweise Vorstellungen, die selbst Marx und Engels erschaudern lassen müssten! Alleine der unbegrenzte Nachzug von Familienangehörigen Geflüchteter zeigt nur allzu deutlich, was sie den Menschen hierzulande zumuten möchte, egal ob reich oder arm!

09:10, Albert E.

>>...Frau Kipping, von der man annehmen musste, dass sie ein internationalesMandat hat und nicht von deutschen Bürgern gewählt wurde.<<

Frau Kipping wurde von den Bürgern gewählt, die sie gewählt haben. Das sind natürlich Deutsche.

Es gibt sehr viele deutsche Bürger, die über den nationalen Tellerrand hinausdenken.

Das ist unnütz und schade

Eine weitere Partei zerlegt sich, nachdem sich ein BISSCHEN Erfolg eingestellt hat. Endlich ist die Linke nach 30 Jahren nicht mehr SED, und die Partei der Protestwähler waren sie auch nicht mehr. Netto haben mehr Bürger die als wählbar betrachtet - manche Themen haben selbst mir gut gefallen wie etwa die Bankenrettung oder die soziale Schieflage am Arbeitsmarkt. Und jetzt NACH der Wahl der Führungs- also Richtungsstreit? Besser kann man seine Wähler ja nicht vor den Kopf stoßen. Nun, die ersten Dämpfer dind ja in Nieders. bereits sichtbar. Wenn‘s dem Esel zu wohl wird ... wie ähnlich dich doch die Rechten und die Linken sind?

Komische Überschrift

Warum heißt es denn nicht:
Die Linke zerlegt sich selber.

Bei der AFD wird immer diese Redekunst benutzt und dahinter immer der Wunsch, dass die Partei sich von selbst auflöst :-).

Oh nein!

Das wäre sehr, sehr schade um Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartzsch. Ich denke, die kluge Sahra Wagenknecht hat ihr Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Sie ist es, die mich die Linken immer im Auge behalten und Diskussionen, an denen sie beteiligt ist, verfolgen lässt.

Die Linke

Wenn man sich die Wahlplakate der Linke ansah und dessen Taten, dann musste man ehe nicht wirklich die Linke wählen. Wie bei den Grünen der Hauptfaktor für mich: Die betreiben eher mehr Politik für Auslandsangelegenheiten, als für Deutschland. Prioritäten setzen kennen die anscheinend wie die Grüne nicht so genau. Absoluter No Go für mich: Die Unterstützung der Linke gegenüber der PKK Terror Organisation.

Klare Opposition

Die Linkspartei muss ihre Führung am besten ganz neu aufstellen. Es müssen neue Köpfe her. Interessanterweise sind die beiden extremen Oppositionsparteien Linke und AfD nur im Osten Deutschlands richtig stark.

Problem der Linken

Jahrelang hat man von Protestwählern gelebt, jetzt wandern sie zur AfD ab. Siehe Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Die träumerischen und irrationalen Forderungen ...

... der LINKEN-Führung sowie die komplette Verweigerungshaltung einer vernünftigen Migrations- und Flüchtlingspolitik sorgt für miese Wahlergebnisse und in der Folge für leere Fressnäpfe der Funktionäre und (ex) Mandatsträger.
.
Wer seine Wahlkämpfer den Job und damit ein besseres Leben kostet ... bekommt als Führungskraft eben Gegenwind. Das erleben derzeit nicht nur die LINKEN

Typische Grabenkäpfe von linken und rechten Randgruppen?

Dass es bei der Linke interne Grabenkämpfe gibt ist ja nichts Neues. Und dass regelmäßig Frau Wagenknecht daran beteiligt ist auch nicht.
Hier schein sich das zu vollziehem was auf der anderen Seite des politischen Spektrums auch bei der AfD zu sehen ist:
Auflösungserscheinungen aufgrund von internen Richtungsstreitigkeiten. Davon ist sowohl die rechtslastige AfD wie auch die Linke auf der anderen Seite betroffen.
Das alles kann nur gut sein für die politische Mitte die dadurch hoffentlich wieder gestärkt wird.

Warum denn wieder den Wählerauftrag bemühen, ...

der schließlich nicht auf irgendwelchen Stimmzetteln vermerkt ist. (Vernünftige) Auseinandersetzung wäre in allen Parteien wichtig, - wer das nicht will, muss die (zumindest zu Wahlzeiten) scheinbar so harmonischen Schwarzen wählen. Und bei der Mehrheit kommt das seit Jahrzehnten gut an.
Ich teile zwar nicht alle Auffassungen der aktuellen Spitze, aber es sind wenigstens Personen, die ihre Vorstellungen gut artikulieren können, und nicht nur an Stammtischen verstanden werden. Mir persönlich war/ist Gysi am liebsten, aber der ist ja kein Thema mehr. (Erstaunlicherweise hatten da die xxU keine Probleme mit Schmutz-Kampagnen.)
Die Linke muss aber aufpassen, dass sie nicht durch Zersplitterung wieder weitgehend bedeutungslos wird. Schließlich begann ja der Einfluss im Bund erst so richtig mit dem Zusammenschluss von PDS und WASG.
Aus meiner Sicht sollten Abgeordnete sehr wohl eine abweichende Meinung darlegen dürfen, auch wenn sie weiterhin den Konsens mit der Mehrheit herstellen sollten.

Wagenknecht und Petry

Manchmal gewinnt man als unbedarfter Beobachter den Eindruck, dass Sarah Wagenknecht mehr mit Frau(ke) Petry gemeinsam hat, als mit der eher spröden Linkspartei.
Da steht doch ohnehin noch eine neue Parteigründung an. Oder?

Ich glaube nicht,

dass Frau Wagenknecht in die zweite Reihe gestellt wird, bei Herrn Bartsch vermute ich gleiches. Falls der Linken an Demobilisierung der Wähler gelegen wäre, würden sie so handeln, aber da das eigentlich niemals im Interesse einer Partei ist, schließe ich das eher aus.

Fakt ist, dass gerade Frau Wagenknecht das Gesicht der Partei ist und in ihren Reden sehr viel überzeugender als Frau Kipping wirkt.

@08:49 von Putin-Bewunderer - Ihr O-Ton:...

Ich würde Sven Giegold weiter nach vorne wählen.
---

Seit wann kann ein Parteimitglied einer anderen Partei (Die Grünen) Vorsitzener einer anderen Partei werden?
---

Des Weiteren wurde Gregor Gysi nicht so unsanft abgelöst bzw. es gab wohl andere Beweggründe.
Zum Einen schätze ich ihn als einen der besten Politiker der Jetztzeit. Aber es ist eben auch nicht mehr der Jüngste. So What.

Für mich ist grundsätzlich erst einmal ein Parteiprogramm wichtig. Erst dann kommen die Personen die dieses umsetzen sollen.

P.S.: Die Linkspartei mit radikalen Krawallmachern der Antifa zu vergleichen ist genauso falsch, wie zu behaupten die CDU/CSU Mitglieder seien Neonazis.

Es ist sehr schade, daß es im Bund nicht für eine Mitte /SPD, FDP links/ Grüne, Linken gereicht hat.

Sahra Wagenknecht als Vorsitzende behalten

Mit einer Katja Kipping als Vorsitzender wäre die Linke für mich nicht wählbar, und damit bin ich offenbar nicht allein. Ohne Positionen wie Katja Kipping sie vertritt, hätte die Linke m.E. verdientermaßen mindestens 5% mehr. Ausgerechnet Sahra Wagenknecht zu kippen, wäre das schlechteste, was der Linken passieren kann. Wahrscheinlich gibt es eben darum Kräfte, die das versuchen. Ich wünsche den Delegierten der Linken, daß sie dennoch klug genug sind, die richtige Wahl zu treffen.

07:58 von krittkritt 08:03 von dave_31

"Damit würde sich die Linke dem Abwärtstrend verschreiben."
Ja hoffentlich - linksradikale Positionen um Frau Kipping brauicht eh niemand

"Frau Wagenknecht soll einfach eine eigene Partei gründen"
das wäre sicherlich interessant, die Frau hat es zeimlich "drauf"!

extreme Mitte...

es ist schon bedenklich, wie viele Kommentatoren AfD und Linke in einen Topf werfen als "extreme Oppositionspartei"
Es zeigt nämlich, wie simpel viele denken. Zu simpel, leider.

Vergleicht man die wirtschaftspolitischen Ziele der Linken heute mit den realen Zuständen vor 25 Jahren kommt einem vieles bekannt vor. Vom Spitzensteuersatz über die Steuern auf Kapitalerträge, Körperschaftssteuer, Sozialhilfesätze ist fast alles identisch. Die Linke fordert nichts anderes als was unter Kohl Realität war.
Und 25 Jahre alte CDU-Positionen sind für eine linke Partei nun wirklich nicht extrem.

Leider interessieren sich viele Bürger gar nicht so weit für Politik. Ihnen reicht es, zu sehen, dass cDU und sPD in der Mitte sitzen, und AfD und Linke ganz am Rand.

Und aus diesem Desinteresse und Halbwissen zieht die extreme Mitte dann die feste Überzeugung, zum Wohle des Landes cDU oder sPD wählen zu müssen. Dass beide Parteien letztendlich Politik *gegen* 90% der Bürger machen scheint dabei egal.

08:39 von Stefan T

"Wer aus der Linkspartei hat beim G20 Gipfel randaliert? Wenn Sie so etwas behaupten, schreiben Sie doch bitte auch Namen dazu. Ansonsten ist das eine haltlose Unterstellung."

Die Aussage war nicht dass die Partei dabei war, aber Kipping und Co. gehören zu den Unterstützern der Autonomen Szene / Antifa ... und das sind die Randalierer - das ist Fakt - oder glauben Sie das auch nicht?

Antifa - sind die Faschisten der Moderne, das wird von den Linken leider unterstützt!

re 10:01 von Hackonya2

>>Warum für mich nicht wählbar? :
http://bit.ly/2hLGyWC<<

Sie hatten das Datum des veröffentlichten Berichts beachtet, in dem Frau Jelpke eine Aufhebung des PKK-Verbots ins Spiel bringt? Das war am 10. April 2015. Die beiderseitige Gewalt, die den Kurdenkonflikt wieder anheizte, begann nach den Wahlen und erste Ausschreitungen seitens PKK erfolgte am 7. Juni 2015.

SPD oder Linke?

Im Westen gab es ja nur die SPD, die von einem internationalen Sozialismus träumte und ein "nur" nationaler Sozialismus im Wege stand.
Die "Linke" als Ost-Partei repräsentierte aber gerade im Osten einen bodenständigen nationalen Sozialismus, der akzeptiert wurde.
Bundesweit müßte sich "die Linke" genauso bodenständig national präsentieren, um die SPD als ideologischen internationalistischen Klüngelverein, der selbst gar nicht weiß, welcher Richtung man dient, zu verdrängen.
Die "Linke" verliert ihre Basis, wenn sie ihren nationalen Bezug verläßt.
Sahra Wagenknecht ist die aufrichtige, harmonische Vertreterin eines durchaus nationalen Sozialismus, der man keine Nähe zur rotgrünen Antifa-Truppe unterstellen kann, was man von anderen leider nicht behaupten kann und zum Untergang führt.

10:43, wulfmusic

>>Ohne Positionen wie Katja Kipping sie vertritt, hätte die Linke m.E. verdientermaßen mindestens 5% mehr. <<

An welche Positionen denken Sie da?

re 10:19 von Putin-Bewunderer

>>Interessanterweise sind die beiden extremen Oppositionsparteien Linke und AfD nur im Osten Deutschlands richtig stark.<<

Landtagswahl im Saarland 2017: 12,8% für die Linke.

Was mich allgemein wirklich interessieren würde, ist, warum die Linke und die AfD immer im gleichen Atemzug genannt werden, obwohl sie grundverschiedener nicht sein könnten?

So alt ist der Gysi doch noch gar nicht...

meiner Meinung nach der klügste Kopf in der Linkspartei, schade, dass er nicht mehr richtig aktiv mitspielt.

Was die angeblichen internen Streitigkeiten angeht... ich denke da warte ich noch ein wenig ab, momentan scheint es ja viel Hörensagen zu sein, bzw. verständliche Unruhe nachdem man nicht nur von der AfD, sondern auch gleich noch von der FDP überholt worden ist.
In so einer Situation halte ich personelle Querelen sogar für die harmlosere Anpassungsreaktion.
Was wäre die Alternative? Inhaltliche Anpassungen? "Wenn das Volk neoliberal will, werden wir halt auch neoliberal?"

Na bitte nicht. Dann bliebe ja gar keine für Arbeitnehmer und kleinere Selbstständige wählbarePartei mehr übrig.

10:43, hammer

>>07:58 von krittkritt 08:03 von dave_31
"Damit würde sich die Linke dem Abwärtstrend verschreiben."
Ja hoffentlich - linksradikale Positionen um Frau Kipping brauicht eh niemand

"Frau Wagenknecht soll einfach eine eigene Partei gründen"
das wäre sicherlich interessant, die Frau hat es zeimlich "drauf"!<<

Die Versuche der Vereinnahmung Sahra Wagenknechts durch ganz rechts sind zum Scheitern verurteilt. Das ist nichts als Applaus von der falschen Seite.

Die Linke muss sich entscheiden...

....ob sie weiter den Weg des reinen Internationalismus mit "offenen Grenzen für alle" gehen will, oder einen pragmatischen Kurs, bei dem die Zuwanderungsprobleme berücksichtigt werden.
Die Linke hat die überfällige Diskussion über die Unvereinbarkeit unbegrenzter und ungesteuerter Migration und dem Erhalt der Sozialsystem nie geführt.
Sollten sich jetzt die Internationalisten durchsetzten, hoffe ich, dass die Partei auf unter 5% absacken wird.

Linke oder AfD

Eine Erneuerung an der Spitze kann ja nach den vielen Wahlschlappen nicht schaden. Frau Wagenknecht wird dann mal in der zweiten Reihe Platz nehmen müssen.
Ich wähle in Deutschland lieber oppositionell und habe früher (seit wir nach Deutschland gekommen sind und ich hier wählen darf) die PDS resp. die Linkspatei gewählt. Heute gibt es aber die AfD.

Kipping geht über Merkels offizielle Position hinaus.

@09:52 von fathaland slim

Sie haben insofern Recht, als Frau Merkels öffentlich geäußerte "keine Obergrenze etc." von ihr längst konterkariert wurde.

Kipping erscheint vielen meiner Bekannten als Verfechterin einer vertieften "ursprünglichen" Merkellinie.
Merkel selbst hat sich unter öffentlichem Druck partiell davon verabschiedet, hält aber prinzipiell an der Entscheidung von 2015 fest (sinngemäß: "Ich würde das wieder so machen").

Ob Frau Kipping bewusst die Arbeitgeberposition unterstützt (billige Arbeitskräfte ins Land holen), ist mir natürlich nicht bekannt.

Guter Kompromiss

@zebo: "Wagenknecht und Bartsch
sollten in die SPD wechseln. Dann bekäme diese endlich wieder ihren Originalanstrich wieder und die Linke würde in in Zukunft in der Gruppe "Andere" verschwinden.
Ein Trauerspiel mit anzusehen, wie aus reiner Machtsucht immer wieder kluge Köpfe unserer Politik geopfert werden.
Und zum Thema Redefreiheit/Fraktionszwang: War es nicht so, dass JEDER Abgeordnete der einen Wahlkreis vertritt und diesen auch im Plenum vertreten soll?? Mit diesem System sollte eigentlich sicher gestellt werden, dass die Probleme aus den verschiedenen Wahlkreisen im Bundestag auch thematisiert werden!!!
Und diese Probleme sind in Gelsenkirchen nun mal andere als auf Sylt oder in der Uckermark.
Leute, vergesst mal Eure Parteitaktiken und macht Euren Job wie es sein soll, dann wird Politik auch wieder Glaubwürdiger..."

Ohne die Beiden hat die "Linke " zu recht keine Chance mehr... und die SPD definitiv bessere!

Demokratie in Erosion

Ohne unken zu wollen - das demokratische Gefüge wackelt in Europa. Zur Zeit scheint es noch stabil genug, aber es gibt deutliche Warnsignale auf die politisch reagiert werden muss.

Die Reaktionen sind allerdings eher beunruhigend, wenn man das Gezerre in den Parteien um die politische Neuorientierung betrachtet, welche nun auch die Linke erfasst hat.
Es mag da um programmatische Differenzen gehen, aber was eben nicht unterschätzt werden sollte ist das politische Charisma. Gemeint ist das Bild, welches von einer Partei allein über bestimmte Personen auch von einer weniger politisch involvierten Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Auf Gregor Gysi folgten Wagenknecht und Bartsch, die das Gesicht der Partei prägten. Ob das mäßige Abschneiden bei den letzten Wahlen nun diese Personen zu verantworten haben, lasse ich mal dahingestellt. Dass die Partei unter Kipping und Riexinger bessere Ergebnisse eingefahren hätte, darf unter diesem Gesichtspunkt bezweifelt werden.

Der Linksruck der Parteien

Wenn ein Linker nicht links genug ist.

Zerrissenheit scheint derzeit die Extremistenparteien auszuzeichnen.
Wer sich die AfD belächelnd ansah, wird nun auch hier ins Schmunzeln geraten.
Die Linken müssen noch linker werden, denn die SPD wird auch noch weiter ins linke Feld rücken.
Auf einem Strahl positioniert versucht man den CDU-Linksruck, der durch eine Jamaika-Koalition unvermeidbar wäre, zu kompensieren. Doch das Schubsen nach Links muss sich dann durch alle Parteienlandschaften erstrecken.

Alle einen Schritt nach links bitte!
Nur die CSU und AfD werden stehen bleiben und vielleicht bleibt dann doch noch eine Lücke für die Blauen von Frau Petry?

Lustig: Und dann wird immer vom Rechtsruck gesprochen. Ich sehe etwas anderes.

Tipps von der falschen Seite

Schön finde ich immer, wenn Leute, die eine Partei wie die LINKE nie wählen würden ihr hier Tipps geben, wie sie handeln soll.

@Schlaubär "Sollten sich jetzt die Internationalisten durchsetzten, hoffe ich, dass die Partei auf unter 5% absacken wird."

Das dürfen Sie gerne hoffen. Was ist aber, wenn mehr als 5% dieser internationalistischen Haltung zustimmen? Dann muss der Rest das ertragen, so wie die Positionen der AfD ertragen muss.

Ich persönlich fände eine "Entmachtung" von Sahra Wagenknecht höchst unklug. Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn innerhalb einer Partei inhaltliche Differenzen in Teilfragen nicht mehr möglich sind. Taktisch wäre es sowieso unklug, da Politik über profilierte Persönlichkeiten mehr vermittelt wird, als über Parteiprogramme. Ein parteiinterner Diskurs und auch unterschiedliche Meinungen müssen möglich sein.

.... seis drum ...

ich bin konservativ - nein, nicht rechts sondern konservativ. Bei weitem kein Linker. In meinen Augen sind aber genau die Frau Wagenknecht und Herr Bartsch die einzigen ernst zu nehmenden aus der Führungsebene der Linken. In vielen Diskussionen an denen Frau W. teilgenommen hat, auch mit Vertretern der CDU usw. war und ist sie die einzige, die von dem was Sie sagt auch Ahnung hat. Sie hat immerhin Ökonomie, Volkswirtschaft studiert und hat oft die Pseudofachpolitiker in die Tasche gesteckt. Ich kann nur der Fraktion raten, das im Artikel dargestellte Vorhaben nicht umzusetzen. Bei den Parteiführenden Kipping und Rixiner sind klare Machtbestrebungen zu erkennen getreu den bisher immer gescheiterten sozialistischen Kadern. Wie kann man erwarten, dass Abgeordnete immer nur die Mehrheitsmeinung, also die der Vorsitzenden zu vertreten haben und die parlamentarische Ordnung des Erstrederechts umgehen wollen.

Obergrenze

Wagenknecht ist zwar eine Befürworterin der Obergrenze und steht damit der CSU nahe. Aber in der Linkspartei gewinnt sie damit leider keinen Blumentopf und wird wohl in die zweite Reihe abgeschoben.

09:14 von Putin-Bewunderer

...Ich schätze zwar Sven Giegold sehr, er ist jedoch bei den Grünen und nicht bei der Linkspartei. ...

Das kann schon mal passieren. Sind doch die Grünen linker als die Linken. Siehe Kretschmann, Trittin und andere führende Köpfe, die alle aus der KPDML stammen.

Anfang vom Ende

Die Partei Die Linke wird deutlich an Zuspruch verlieren.
Laengst haben die Waehler die Alternative gefunden, wenn die AfD jetzt noch die SPD im Bundestag in die Mangel nimmt, dann wird es interessant.
Die AfD spricht ja augenscheinlich breite Waehlerschichten an, ob man es nun mag oder nicht, aber es ist politische Realitaet.

Bitte nicht Wagenknecht aus der Parteispitze entfernen..

Wagenknecht ist für mich wirklich eine der wenigen charismatischen Politiker; sie nutzt gleichermaßen Fakten und Emotionen und kann zuverlässig andere Politiker an die Wand reden.. dies erwarte ich von Katja Kipping nicht; Kipping sollte noch etwas üben auf dem politischen Parkett, bevor Machtphantasien dieser Art eine Rolle spielen.. und gerade weil die Linke nicht mehr Oppositionsführerin ist, braucht sie meiner Meinung nach Persönlichkeiten wie Wagenknecht.. und bitte nicht Kipping

@ Jon Schnee

"Katja Kipping gehört in den Antifa-Mob, aber nicht in den Bundestag!"
Jedenfalls habe ich wiederholt beobachten können, dass Frau Kipping in Talk-Shows andere unterbrochen und manchmal sogar regelrecht niedergebrüllt hat (z.B. Frau Petry). Das passt wirklich zu diesem Antifa-Stil. Man ist so von der Richtigkeit der eigenen Sache überzeugt, dass man keine Spielregeln mehr einhalten will. Frau Wagenknecht ist da ganz anders. Aber auch sie formuliert niemals wirkliche Alternativen zum kapitalistischen Wirtschaftssystem. Ein "Sozialismus" ist auch in groben Umrissen nicht erkennbar. Dann aber brauchen wir keine Linkspartei.

Wenn....

es doch nur so einfach wäre! Ich interessiere mich zwar für Politik, kann aber leider nicht Gedankenlesen und bin daher angewiesen darauf, was die Politiker sagen oder die Medien urteilen. Als "Normalo" ohne Biologie- oder Musik- oder sonstiges Studium, aber aus ehemals beruflichen Gründen in Wirtschaft und Finanzen nicht ganz unbedarft, habe ich den Eindruck, daß Frau Kipping eher dem "Die-Partei-hat-immer-recht"-Flügel zuzuordnen ist, während Frau Wagenknecht die Realität eben nicht total verdrängt. Dies ist um so erstaunlicher, als ihr Ehemann Oskar Lafontaine ja doch wohl eher ein Theoretiker ist. Es war und ist immer schwierig, den Spagat zwischen Realpolitik und Parteiprogramm zu machen. Dies mußte auch Helmut Schmidt feststellen. Leider führt der Verzicht auf Realitätssinn oder Parteiprogramm immer zu negativen Ergebnissen, wie die Geschichte beweist. Und leider gibt es nur sehr selten Politiker, die einen erträglichen Kompromiss finden!

Es geht alles seinen normalen, unaufgeregten und tristen Gang.

Aber es wird medial aufgebauscht, was nicht wirklich ist.
Sucht euch mal wichtige Themen, die das Land bewegen!

Linksidentitäre

Kippings "Emanzipatorische Linke" vertreten die spiegelbildliche Positionen der AfD. Soziale und wirtschaftliche Konflikte werden kulturalisiert. Das Herrschafts- und Ausbeutungsproblem der Gesellschaft wird verschleiert, indem Gruppenidentitäten gegeneinander aufgehetzt werden. Nur schlagen sich diese "links"identitären auf die Seite der "PoC" und der Frauen. Genauso wie der AfD ist ihnen letztlich nur an der Konservierung der neoliberalen Herrschaftsordnung und der Verbreitung ihres marktradikalen Libertarianismus gelegen.

Wer sind nun die Vorsitzenden bei den Linken?

"zuvor war davon ausgegangen worden, dass die bisherigen VORSITZENDEN Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht in ihren Ämtern bestätigt werden. Allerdings hatte es laut Medienberichten zuletzt Krach zwischen den Beteiligten gegeben. Demnach wollen die Partei-VORSITZENDEN Katja Kipping und Bernd Riexinger ihre Rolle zulasten von Wagenknecht und Bartsch ausbauen."

Wie jetzt, zwei mal zwei Vorsitzende, die sich gegenseitig entmachten sollen? Wer hat nun das Sagen bei den Linken?

Was sagte einst Guido Westerwelle (FDP):
"Auf jedem Schiff, das dampft und fährt, hat nur einer das Kommando, und zwar der Kapitän!"

@um 11:37 von Putin-Bewunderer

Da fängt das eben schon an: Die Parteien sind fast alle aus ihren ehemaligen Standpunkt hieraus. Kaum eine Partei steht noch dazu, wozu die einst mal gerichtet waren. Die Rechten geben den Ton an.

Mit Oskar Lafontaine und Lothar Bisky...

...hatte damals die Linke gewisse Sympathien bei mir erlangt, aber seit dem Weggang der beiden Männer und seit dem Rückzug von Gregor Gisy ist diese Partei nur noch von einem Haufen zerstrittenen und unprofessionellen linkspopulistischen Repräsentanten umgeben, die keine politische Größe darstellen.

11:54, Tagesrückblick

>>Wie jetzt, zwei mal zwei Vorsitzende, die sich gegenseitig entmachten sollen? Wer hat nun das Sagen bei den Linken?

Was sagte einst Guido Westerwelle (FDP):
"Auf jedem Schiff, das dampft und fährt, hat nur einer das Kommando, und zwar der Kapitän!"<<

"Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt's einen, der die Sache regelt."

Bitte richtig zitieren.

Und nein, die Linke ist nicht auf diese Art hierarchisch organisiert. Wenn Sie klares hierarchisches Denken favorisieren, empfehle ich eine Partei aus dem bürgerlichen oder rechten Spektrum.

Es scheint, die Linke hat ein Problem mit Kompetenz

Sahra Wagenknecht ist doch sowohl intellektuell als auch rhetorisch den Parteivorsitzenden weit überlegen. Das scheint Katja Kipping nicht ertragen zu können. Wenn jetzt noch Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch weggebissen werden, dann schaufelt sich die Linke lustvoll das eigene Grab

@11:54 von Tagesrückblick

"Wer sind nun die Vorsitzenden bei den Linken? [...] Wie jetzt, zwei mal zwei Vorsitzende, die sich gegenseitig entmachten sollen? Wer hat nun das Sagen bei den Linken?"

Ich denke es geht in der aktuellen Diskussion um den Fraktionsvorsitz im Bundestag und nicht um den Parteivorsitz.

11:52, killing joke

>>Kippings "Emanzipatorische Linke" vertreten die spiegelbildliche Positionen der AfD. Soziale und wirtschaftliche Konflikte werden kulturalisiert. Das Herrschafts- und Ausbeutungsproblem der Gesellschaft wird verschleiert, indem Gruppenidentitäten gegeneinander aufgehetzt werden.<<

Von welchen Gruppenidentitäten, die von Frau Kipping angeblich gegeneinander aufgehetzt werden, reden Sie hier?

um 11:02 von fathaland slim

"durch ganz rechts"

Das nehme ich jetzt gelassen, denn ich bin bei weitem nicht "ganz rechts" - da gibt es noch viel raum zwischen meiner Position und ganz Rechts!

Aber Fr. Wagenknecht hat in einigen Themen eine fundierte Meinung die ich vorbehaltslose teile - aber natürlich nicht in allem - und ganz gespannt bin ich wenn ich ihre BT Reden höre - da ist sie Fr. Kipping haushoch überlegen!

wie putzig ..

Viele hier sprechen seit Monaten Frau Wagenknecht Intelligenz, Wissen, Schlagfertigkeit, Vollsnähe und internationales soziales Denken zu, behaupten aber immer, sie sei bei der falschen Partei ..

Sollte ich diese Eigenschaften besitzen, hätte ich mir wohl viele Jahre genau überlegt, welche Partei ich unterstütze, bzw mit welcher ich mich identifizieren kann ..

Dies scheint in ihrem Fall unumstößlich 'die linke' zu sein ..

Im Umkehrschluß bedeutet dies für mich, wer Frau Wagenknecht mag/für richtig hält, sollte dann wohl auch 'links' wählen .. tut er aber nicht, sondern wünscht sich aufgrund populistischer Schlagwortbeeinflussung diese Frau in eine Partei, die exakt das Gegenteil will ..

Linke muss regierungsfähig werden!

Wer da nicht mitmachen will, der hat die Realität nicht verstanden und badet sich in Ideologien.

Fr. Kipping und Hr. Bartsch sollten die Linken anführen, damit es auch mal irgendwann mit dem Regieren im Bund klappt. Sie kennen die Sorgen und Nöte der Bürger.

11:37, Putin-Bewunderer

>>Wagenknecht ist zwar eine Befürworterin der Obergrenze und steht damit der CSU nahe.<<

Unglaublich, was der Frau hier alles nachgesagt wird.

12:17 von fathaland slim

...>>Wagenknecht ist zwar eine Befürworterin der Obergrenze und steht damit der CSU nahe.<<
Unglaublich, was der Frau hier alles nachgesagt wird....

Das ist nicht unglaublich, sondern das machte Sie wählbar. Einfach mal googeln.

Auch gut

Wagenknecht und Lafontaine haben in Sachen Migrantenpolitik eine konträre Meinung zum großen Rest der linken Partei. Da stempelt sie zu Außenseitern. Knipping kann beide gerne herausekeln. Sie wird dann merken, dass sich der Stimmenanteil der Linken halbieren wird. Auch gut.

@ 10:46 von bitterepille

Sie schreiben:
"Die Linke fordert nichts anderes als was unter Kohl Realität war."
*
Betreiben Sie bitte keine Geschichtsverfälschung. Auch wenn unter Kohl die Unternehmensteuern und der Höchstsatz der Einkommensteuer höher lag als heute ist dieser Vergleich absurd!
Solche unsinnigen Forderungen wie von der Linke bei der Reichenbesteuerung wären unter Kohl niemals diskutiert worden.
Zwischen den sozialen Standards unter Kohl und bei der Linke liegen Welten!
Allerdings war es unter Kohl (mit FDP) sozialer als in jeder Regierung mit SPD-Beteiligung, siehe z.B die Einführung der heute von Schulz und Co. bejubelten Pflegeversicherung etc.
Damals wollten die SPD und Linke das nicht!
Und Merkel hat mit der FDP solche Sozialleistungen wie Erziehungegeld und -urlaub erfunden.
Auch das gegen den Willen der SPD und Linke!
Sozialere Politik gab es eigentlich immer unter schwarz/gelb!

Beifall von der falschen Seite

"....einzig vernünftig" "lieber in der AFD" usw. Die Kommentare hier zeigen sehr wohl, warum Frau Wagenknecht linksintern in der Kritik steht. Das Anbiedern an AFD - Themen hat ihr nicht gut getan, zumal ihr Gatte in der letzten Zeit ins gleiche Horn gestoßen hat.

Oskar Lafontaine hat hier im Saarland noch viele Anhänger und die Linke hat hier immerhin noch 12 % geholt. Eben wegen dieser Anbiederung an die Rechtspopulisten hat die Linke meine Stimme diesmal nur mit sehr viel Bauchweh bekommen.
Wenn die Entwicklung so weitergeht, werde ich das nächste Mal anders abstimmen !

um 09:48 von mirage3a

Was realpolitik betrifft war es eine Rede von Frau Wagenknecht und die Reaktion der SPD die RRG und damit die Möglichkeit eines Machtwechsel beendeten ; wenn die realpolitikern der Hoffnung auf das beerben der SPD und abfeiern von USPD Positionen besteht...das war vor 3 bis 4 systemwechseln relevant...dagegen ist die CSU der Inbegriff von Fortschrittlichkeit.

Warum ich die LINKE gewählt habe?

Wegen S. Wagenknecht!

12:26, Tyron Booker

##Am 17. Oktober 2017 um 12:26 von Tyron Booker
12:17 von fathaland slim
...>>Wagenknecht ist zwar eine Befürworterin der Obergrenze und steht damit der CSU nahe.<<
Unglaublich, was der Frau hier alles nachgesagt wird....

Das ist nicht unglaublich, sondern das machte Sie wählbar. Einfach mal googeln.##

Ich kenne die entsprechenden Aussagen Frau Wagenknechts, die von rechter Seite so gedeutet werden.

Eine gesetzliche Obergrenze ist verfassungswidrig und wurde von Frau Wagenknecht nie gefordert.

Sie hat allerdings ein paar wohlfeile Allgemeinplätze zur Flüchtlingsproblematik, dergestalt daß eine Gesellschaft mit der Integration zu vieler Zuwanderer überfordert wäre, wo niemand widersprechen wird, abgesondert, um verirrte AfD-Wähler zur Linkspartei zurückzuholen.

Die katastrophale Wirkung dieses taktischen Winkelzuges kann man hier im Forum bewundern. Anstatt daß sie Rechte nach links zieht, versuchen die Rechten, sie als Kronzeuge für ihre Sache zu benutzen.

@fathaland slim

Unabhängig von Ihrer Meinung in einzelnen Fragen: Danke für Ihre sachlichen Beiträge. Habe leider gerade keine Zeit, deshalb nur angedeutet was zu Bernd Riexinger.

Er versteht es vielleicht nicht so gut wie andere, sich medienwirksam darzustellen und ich stimme auch nicht in allem mit ihm überein, aber als er Geschäftsführer von Verdi Stuttgart war, hat er immer engsten Kontakt zur Basis gehalten und größten Wert darauf gelegt, dass die Basis z.B. im Einzelhandel-Streik gegen die Streichung der Spät- und Nachtarbeitzuschläge demokratisch selbst berät und entscheidet, welchen Weg sie gehen will. Er hat sich mit Herzblut engagiert für die so genannten "Kleinen Leute", war als Prozessbeobachter bei Kündigungsprozessen dabei und stärkte den Beschäftigten in prekären Arbeitsverhältnissen den Rücken.

@fathaland slim 12.09

"Und nein, die Linke ist nicht auf diese Art hierarchisch organisiert. Wenn Sie klares hierarchisches Denken favorisieren, empfehle ich eine Partei aus dem bürgerlichen oder rechten Spektrum."

Danke für die Empfehlung, hat übrigens nichts damit zu tun, dass eine Partei "hierarchisch" sein soll oder nicht, sondern die Frage bezieht sich darauf, WER nun das Sagen bei den Linken und übrigens auch bei den Grünen hat. Für viele Wähler ist diese Praxis der Parteiführung nicht immer ganz schlüssig.

@ krittkritt

Kipping ist für mich eine Superlativ süchtige. Halt nicht reichste, mächtigste, schönste, intelligentiste oder sonstwie super-elitär. Dann halt humanistischste. Dürfte mit Merkel am vergleichbarsten sein.
Das solche Rückgrat, echte Bildung (umfangreich, vielfältig) und kohärent argumentierende Konkurrenz bekämpft wie Wagenknecht IST und nicht darstellt, ist vorhersagbar gewesen. So krass sind solche Persönlichkeitsstrukturierte.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „Querelen in der Linkspartei“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen.
Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren: http://meta.tagesschau.de/id/127959/linkspartei-wagenknecht-droht-mit-ru...

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: