Kommentare

Ruhig Blut

Angela Merkel hat viel Lebenserfahrung und weiß, dass auch diese Krise nicht so heiß gegessen wird, wie sie gekocht wurde. Es war doch klar, dass die Union nicht dauerhaft bei 40% bleiben würde. Oder? Alles halb so wild.

Die lernt es nie

"Merkel will erst gar nicht den Eindruck aufkommen lassen, die neue Niederlage schwäche ihre Position."
Die Rechten in praktisch jedem Landtag, CDU und CSU kurz vor dem auseinander brechen. Bei den nächsten Bundestagswahlen werden dann mit "Den Blauen" der AFD und den separaten Parteien CDU und CSU vermutlich 8 Parteien im Bundestag sitzen. Aber Merkel wird fröhlich pfeifend erklären: Man ist Wahlsieger, weil man mit 22% die stärkste Partei sei!
Die lernt es nicht mehr!

Krise? Welche Krise?

Hat jemand mit einer anderen Antwort gerechnet ?.
Gab ja heute schon eine Artikel auf verschiedenen Seiten, auch zum Wahlsieg von Kurz im Nachbarland.
Die Antworten von Merkel gingen immer in eine Richtung und eine andere die eigentlich das ganz Dilemma verursacht blendet Sie immer aus.
Also nix neues in Deutschland.

Gruß

Die Merkel hat die

Die Merkel hat die Bundestagswahl auch nicht mitbekommen.
Es bleibt bei weiter so. Warum sollte sie dann eine Landtagswahl wahrnehmen?
Afd und linke sind doch der beste beweis dafür, daß spd und cdu ihr klientel kampflos aufgeben und bedingungslos in die mitte kuscheln.

Richtung Abstellgleis

Die CDU fährt mit Frau Merkel in Reihe die schlechtesten Ergebnisse aller Zeiten ein. Und ich hoffe sehr, das es auch so bleiben wird, und die Union weder die Kraft noch den Mut aufbringt, sie zu stürzen. Dann wird sie nämlich der SPD die ja ebenfalls Wahrnehmungsprobleme hat, in die politische Bedeutungslosigkeit folgen. Und erst dann, wenn CDU/SPD nicht mehr als größte Fraktion einer Koalition im Bremserhäuschen sitzen, gibt es die Chance auf eine Besserung. Sowohl Frau Merkel wie auch Herr Schulz arbeiten, wenn auch ungewollt, intensiv auf diesen Punkt hin.

Union nach der Landtagswahl

Die Wähler haben nach 12 Jahren von einer Regierung unter Frau Merkel genug. Einer Jamaika-Koalition räume ich jetzt geringe Chancen ein. Entweder versucht es Merkel noch mal mit einer Minderheitsregierung oder sie zieht die Konsequenzen und zieht sich nach den Wahldebakel freiwillig zurück. Berufspolitiker sind in unserer heutigen Zeit nicht mehr gefragt.

Nichts begriffen - Denkzettel nötig

Offenbar hat die CDU Führung nichts begriffen. Da hilft es nix, da muss man halt weiter Denkzettel an der Wahlurne abgeben.

offenbar ist diese dame

absolut kritikunfähig und langsam auch irgendwie abgehoben, wenn ich das denn hier so offen sagen darf!

Genau, welche Krise ?

Wenn man es genau Betrachtet, ist es logisch das die CDU als Partei Prozente verlieren musste.

Einfach mal rechnen: Grüne, Linke, FDP haben als Klientelpartei immer um die 10 %. Bleiben etwa 70 %. Dann kommt die SPD, irgendwo 20 bis 25 %. Bleiben noch 45 %, aber da gibt es ja jetzt noch eine neue Partei AfD, die auch in Zukunft Wähler im Bereich 10 bis 20 % binden wird. Bleibt für die CDU noch ein reales Potential von 30 bis 35 %.

Natürlich kann in einem Bundesland das jeweils anders aussehen, weil da doch sehr markante Perönlichkeiten einiges herausholen können.

Aber realistisch ist für die ehemaligen Volksparteien zusammen nicht mehr als 50 -60 % drin. Damit das wieder mehr wird, müssen andere Parteien dramatisch zurück an die 5% Hürde.

Was die CDU jetzt zu spüren bekommt, ist bei weitem nicht so dramatisch wie es jetzt dargestellt wird. Sondern einfach nur demokratische Realität...

Ich finde es bemerkenswert

Ich finde es bemerkenswert sich nach einer verlorenen Wahl hinzustellen und zu sagen, dass man alles wieder genau so machen würde und keinen Bedarf zum Handeln oder Respekt vor dem Wähler hat. Gutes Sitzfleisch! Ein Nachdenken, warum den etablierten Parteinen die Wähler davonlaufen, ist wohl zuviel verlangt. Weiter so Angie, zieh das durch!

Was es gibt Personalnot?

Und es fehlen Gespräche über die politische Ausrichtung?

Normalerweise darf man hier häufig lesen das es nicht so gut wäre wenn sich Parteien intern über neue Ausrichtungen unterhalten. Sowas nennt man dann gerne zerstritten.

Die Personalnot in der CDU ist doch auch nichts Neues.

Frau Merkel hat alle die ihr gefährlich werden konnte aus dem Spiel geworfen. Die einzige potentielle Kandidatin wäre Frau von der Leyen, aber jene ist durch ihre miserable Arbeit in den Ministerien nun wirklich mal keine Alternative für Frau Merkel, somit ist die Kanzlerin alternativlos.

Die CDU hat dieses Jahr 3 Landtagswahlen gewonnen, eine verloren und bei der Bundestagswahl weiterhin zu gut abgeschnitten. Für die Leistung der Regierung in den letzten 4 Jahren war das Ergebnis doch bedeutend zu gut.

Welche Krise?

"Vielmehr verweist die Christdemokratin darauf, dass ihre Partei immerhin drei von vier Landtagswahlen gewonnen habe"

Mit diesen Erfolge "Brüstet" sie sich also....

"Und die Wahl in Niedersachsen, da will die Kanzlerin gar keinen Zweifel aufkommen lassen, sei eine regionale gewesen."

Weil diese Landtagswahl nicht das erhoffte Ergebnis brachte, so ist es halt man ist beliebig...

Zeit für die Vertrauensfrage

So sieht Machtbesessenheit von Merkel aus:
Fehler nicht eingestehen, alles relativieren, eigene Parteiwerte über Bord werfen und in Richtung links schielen, innerparteiliche Konflikte aussitzen, keine Kursänderung , Mehrheiten zusammen suchen, innerparteiliche Konkurrenten in die Wüste schicken; aber bloß keine Sekunde daran denken, zurückzutreten oder die Vertrauensfrage im Bundestag zu stellen.

Frau Merkel, wenn Sie noch einen Funken Glaubwürdigkeit bei den Wählern hinterlassen wollen, so folgen Sie dem Beispiel von Ex-Kanzler Schröder, und stellen Sie jetzt die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag.

Frau Merkel grinst nach wie vor?

Offenbar hat sie den Ernst der Lage für ihre Partei bis heute nicht begriffen, denn auch die BTW war eine gehörige Klatsche an die Union.

Aber soll sie doch, ich habe sie eh nicht gewählt ;).
Auch nicht FDP oder AfD, falls das so klingen sollte.

Frau Merkel ist als Kanzlerin nach 3 Kanzlerschaften auf dem absteigenden Ast, nur will sie das offenbar nicht wahrhaben. Mit "Weiter so. Sie kennen mich. Wir schaffen das." etc. ist keine Politik mehr zu machen.
Man schaue nur mal, was die ehemalige "Klimakanzlerin" in Deutschland versäumt hat, um die CO2-Werte dauerhaft zu senken: Alles, denn sie beharrt nach wie vor auf den Diesel (der nur um Bruchteile besser als der Benziner ist, aber viel NO2 abgibt ) und die Braunkohle.

Die Union hat aktuell das Problem, dass Merkel über die Jahre alle potentiellen Nachfolger weggebissen oder hochgelobt hat. Wer sollte das Amt denn heute übernehmen können?

Krise

Man sollte das Schlagwort Krise nicht immer so überstürzt gebrauchen. Ich würde eher sagen es gibt Parteien die Fehler begangen haben, sei es direkt oder indirekt verschuldet und damit beim Vertrauen der Wählerschaft einbüssen.
Sofort das Wort Krise zu gebrauchen, zumal anhand der schwierigen Zeiten mit denen nicht nur Parteien sondern wir alle konfrontiert und gefordert sind, ist mir zu einseitig und vereinfacht ausgedrückt. Vorab sollte man bedenken dass Parteien welche mehrheitlich über Deutschland verteilt Prozentzahlen, Resultate von einem Drittel der Wählerschaft und mehr einfahren, noch immer äusserst und überwiegend beliebt sind. Hierzu gehört somit vor allem die CDU, ob dies nun gefällt oder missfällt, ändert nichts an der Tatsache.
Darüber hinaus und dies sieht man bei dergestrigen Wahl, kann sich auch die SPD noch immer auf ihre Erst oder Zweitrolle freuen.
Man sollte deshalb den allgemeinen Wählerwillen sehr genau prüfen, bevor man daraus falsche Entscheidungen ableitet.

Merkel hat nur noch ein

Merkel hat nur noch ein einziges Ziel, und vermutlich war es nie anders:

Irgendwie weiterwurschteln.

Ein Regierungsprogramm, längerfristige Konzeptionen: Fehlanzeige.

Einsicht in die eigenen Wahlniederlagen: Fehlanzeige.

Je länger sie sich noch halten kann, umso tiefer wird sie die CDU herabziehen.

Klugen CDU-Politikern dürfte das inzwischen auch klar sein.

I

Ich bin kein Fan der Kanzlerin

Zu viel rückhaltloses Fähnchenflattern. Wenn ich mir aber vorstellen soll wer aus der aktuellen Riege folgen könnte - da wird mir die Kanzlerin doch wieder sympathisch. Nicht weil ich von ihr viel erwarte - sie ist einfach das kleinere Übel.

Kein Grund für "Schwäche verspüren"

Nun gleich davon zu sprechen, dass sie geschwächt aus der NDS - Wahl hervorgegangen ist und ihre Endphase in Berlin eingeläutet ist - das sehe ich nicht wirklich. Sie weiss vor allem scheinbar genau, dass die Union letztlich doch in Hannover in der Regierung sein wird, entweder in der GroKo oder sogar in einer Jamaika. Andere Koalitionen stehen ja scheinbar nicht zur Diskussion. Klar, die Union hat 4 % verloren und muss sich fragen warum. Und der % - Sieg der Sozis hat Herrn Schulz in letzter Sekunde nochmal den A.... gerettet - aber niemand weiß für wie lange. Lassen wir uns überraschen, ob die FDP sich nicht doch noch zur Ampel überreden lässt, aber mit Blick auf Jamaika in Berlin werden sie sich schwer damit tun. Fazit nach dieser NDS - Wahl ist, dass wir wieder einmal unter dem sogenannten demokratischen Defizit werden leiden müssen. Über 30% - nein... mehr sogar... werden unter der Regierung mit einer Partei leben müssen, die sie eigentlich gar nicht gewählt haben.

Es kann so nicht weitergehen.

Diese Frau will nicht begreifen, wie viel Probleme sie verursacht hat. Hoffentlich gelingt der CDU bald ein Führungswechsel.

Doofe Frage

Mit dem Motto "nichts kann so schlimm sein, als dass man es nicht ignorieren könnte" wird sie doch in Endlosschleife immer wieder gewählt.

Also: welchen Grund zur Verhaltensmodifikation sollte sie haben?

Das läuft nun schon so lange, wieso wird das plötzlich thematisiert?

Nichts Hören, nichts Sehen, nichts Sagen...

... so wirkt die Kanzlerin auf mich. So zu tun, als würde die konservative Wählerschaft mit ein paar beschwichtigenden Worten beruhigt werden können - das wird sich rächen. Österreich gibt uns ein gutes Bild der Zukunft. Die FPÖ war auch mal eine ganz kleine Partei; es gab Spaltungen und zwanzig Jahre später ist sie einer der beherrschenden Faktoren in der politischen Landschaft.
Aber jeder hat ja das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - also Scheuklappen hoch und einfach weitermachen...

Nicht meine

Das ist der langsame Abgang einer viel zu lang regierenden Kanzlerin.

Jamaika ...

... ich konnte sie auch nicht nachvollziehen ... die plötzliche angebliche Zustimmung zu Jamaika in weiten Teilen der Bevölkerung.
.
Vor der Bundestagswahl wollte die kaum jemand .. nach der Wahl, weil kaum ein anderes Bündnis übrig bleibt war sie -laut Umfragen- plötzlich erste Wahl.
.
Dass gerade die drei Jamaika Koalitionäre abgestraft wurden macht Sinn.

schon beeindruckend

da verliert ne amtierende Regierungschefin über 8 % der Stimmen
und die darauffolgende Landtagswahl,
macht weiter wie bisher, mehr noch, findet nichts falsch gemacht zu haben
und das Härteste, die Medien widersprechen nicht,
die reinste Hofberichterstattung, könnte man meinen

Klare Wahlsiegerin

Die Union hat die Bundestagswahl mit deutlichem Abstand gewonnen. Das ist erst mal eine Tatsache.
Ok, ich kann auch verstehen, dass ihre Gegner in den Diskussionsforen das versuchen klein zu reden. Viel Spaß. Angela Merkel hat viel Erfahrung und lässt sich nicht so schnell beirren.

Warum sollte sie auch...

etwas ändern. Sie hat mit knapp 30% eindeutig den Regierungsauftrag(?) und was in Niedersachsen passiert hat ja nichts mit dem Bund zu tun. Oder hat sie nur einfach keine Lust mehr? Die Reaktionen der Frau Dr.Merkel in den letzten Wochen deuten nach meiner Empfindung in diese Richtung. Vielleicht ist es ja nur Mitleid mit ihrer Partei, dass sie weitermacht. Wer sollte es sonst tun?
Da rächt sich, dass vor vielen Monden potentielle Nachfolger, von wem auch immer, geschasst wurden.

Herausragende Frau

Die Union wird noch lange warten müssen, bis sie wieder eine Person mit den Kenntnissen, dem Gespür und der Expertise in Fragen der politischen Führung hervor bringen wird. Ich sehe derzeit niemanden, auch nicht in anderen Parteien, der Dr. Angela Merkel auch nur das Wasser reichen könnte.

Krise? Welche Krise?

Merkel führte die CDU in eine historisches Desaster. Das Bundestagsergebnis ist das schlechteste seit 69 und das Landtagsergebnis seit 59 Jahren.

Alle reden von Krise ...

... und meinen die Kanzlerin - ohne zu merken, dass sie auch selbst nicht gegen diese Krisen gefeit sind und vielleicht selbst viel tiefer drin stecken.

ich finde es gut,

dass die Diskussion an Fahrt aufnimmt. Ich glaube, dass wenn Frau Merkel es schafft ihren Abgang mit Verantwortung vorzubereiten, so würden viele
1. dankbar sein
2. erleichtert sein
3. der AfD davonlaufen
4. Neuwahlen erwarten
5. der CDU neuen Schwung wünschen

Alles Gute

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Wer keine Konsequenzen zieht, den überrollt irgendwann die Entwicklung.... Irgendwann ist "weiter so" keine Option mehr...
Ich glaube, dieser Punkt ist erreicht. Aber ich bin nicht oft genug in Deutschland um mir das Recht an zu maßen so zu tun, als ob das dies die "alleinige Wahrheit" wäre.

Deshalb ist also dies nur mein Eindruck, wenn man überwiegend von außen auf dieses Land blickt.

Ein Blick ins GG

@ von Tagesrückblick:
Frau Merkel, wenn Sie noch einen Funken Glaubwürdigkeit bei den Wählern hinterlassen wollen, so folgen Sie dem Beispiel von Ex-Kanzler Schröder, und stellen Sie jetzt die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag.

Das kann eine geschäftsführende Bundeskanzlerin gar nicht und es wäre ja auch völlig sinnlos.

Ein Drittel der Wähler gaben der CDU/CSU

die Stimmen bei der BT-Wahl. Das sagt einem, der auch nur etwas von Politik versteht, dass diese Partei, so wie die SPD,
viel zu lange an ihren Vorstellungen, wie D regiert werden muss, festgehalten hat. Falls Frau Merkel es noch nicht gemerkt haben sollte: auch wenn sie die letzten Jahre
viele Erfolge hatte, jetzt hat sie sich, wie damals Kohl, zu lange im Erfolg gesonnt. Das wird ihr schon bald zum Verhängnis werden.
Frau Merkel: es ist Zeit, dass sie endlich mal die allgemeine Stimmung im Volk realisieren und handeln. Schnell, sonst
geht es bald in Rente.

Es ist irgendwie nur schwer

Es ist irgendwie nur schwer vorstellbar, wie die verschiedenen Handlungsstränge der Union zusammenzuführen sind. Da gibt es einerseits eine bevorstehende Regierungsbildung in Richtung eines alternativlosen Jamaikas, baldige Landtagswahlen in Bayern, eine „rechte Flanke“ und nicht zuletzt eine Kanzlerin, die seit 12 Jahren im Amt ist, ohne ihre Nachfolge thematisieren zu wollen oder zu können.
Bleibt zu hoffen, dass das wichtigste (Deutschland) nicht in den nächsten Jahren hinten anstehen muss, bevor die alten Dampfer CDU und CSU es schaffen sich zu erneuern.

Merkel machts wie immer...

Merkel machts wie immer... erstmal das Problem aussitzen... am besten Winterschlaf halten und im Frühling wenn die ersten Blümchen da sind kommt sie wieder aus ihrem Bau... denkt sie sich. Diesesmal wird es anderst laufen: Entweder sie fängt an sich zu bewegen oder sie wird bewegt! Wenn Frau Merkel nicht merkt das ihr Wahlsieg alles andere war als ein Sieg, wird sie sich noch schwer wundern. Innerhalb der CDU und CSU brodelt es gewaltig... und ich glaube es dauert nicht mehr lange bis es knallt.

Sichtweise

@ DoJo
Frau Merkel grinst nach wie vor?

Lächeln ist nicht verboten. Und niemand ist gezwungen die Regierungschefin zu mögen.

Merkels Demut

"Merkel will sich dafür "mehrere Wochen" Zeit nehmen. Denn sie befürchtet, dass in sich etwaig anschließenden Koalitionsgesprächen der Erfolgsdruck "viel höher" wird." Unglaublich! Offensichtliche Probleme lösen durch wochenlanges Nachdenken? Dabei wären die Probleme leicht zu lösen, dazu müsste tatsächlich Frau Merkel nur ein wenig Demut üben, auch mal "Verzeihung" sagen. Aber das kann sie nicht. Sie kann das nur von anderen einfordern.

@um 18:27 von NeutraleWelt

"...dass man alles wieder genau so machen würde und keinen Bedarf zum Handeln oder Respekt vor dem Wähler hat. Gutes Sitzfleisch!"

Aus dem Grunde wünsche ich mir schon lange als Souverän = Wähler (!) endlich die Begrenzung der Kanzlerschaft auf 2 Wahlperioden.

Was Stillstand bedeutet, das durften wir schon bei 16 Jahren Kohl erleben. Junge Menschen dachten damals, es gebe eh nur einen Kanzler und waren überrascht, als der abgelöst wurde. Merkel tritt in Kohls Fußstapfen und tritt nur noch auf der Stelle, um ja nix zu verändern.

Unter dem Thema "Digitalisierung" versteht sie z.B. nur den Breitbandausbau deutschlands, aber nicht die Änderung der Arbeitswelt, da viele Jobs in Zukunft schlicht wegfallen. Das wäre für sie ein unangenehmes Thema, deshalb wird es kaum angesprochen.

smiling Angela...

. ...was will diese Frau denn sonst auch machen? Natürlich gibt es keine Kriese in der Kriese!

Sie hat den Blick für die Realität verloren. Amtsmüde und stur im Kurs. Abzudanken ist lange, lange überfällig!

Ob sie wohl mal nach Ö schauen möchte?

Krise?

Ich sehe auch nicht, welche Krise es denn sein soll. Die Überschrift "SPD feiert triumphalen Erfolg" könnte genausogut auch lauten "Rot-grün ist abgewählt", denn die Grünen haben mehr verloren als die SPD gewonnen hat, und zum Regieren reicht's nicht mehr. Die CDU hat nicht gewonnen, und für schwarz-gelb reicht es erst recht nicht. Aber das liegt alles auch an den Sitzen der AfD, die die üblichen Koalitionen verhindern, Wenn die Linken reingekomen wären, dann müsste Herr Weil jetzt mit rot-rot-grün regieren. Gut, dass ihm und uns das erspart bleibt.

Eine Krise der Vernunft

Wenn schon nicht geschwächt, dann ist Merkel ganz bestimmt nicht gestärkt. Genau so wenig wie die Vernunft.

"Eine Maximalabdeckung des Bürgerlichen" sei nötig, sagt Scheuer.
Von der "offenen Flanke zur Rechten" und "bürgerlich-konservativ oder Mitte-Rechts im Regierungsprogramm" sprach/spricht Seehofer.

Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit "rational-unideologisch-pragmatisch-problemorientiert" im Sinne der Vernunft?

Da tun mir die FDP und die Grünen ja jetzt schon fast leid, bevor die Koalitionsverhandlungen überhaupt begonnen haben.
Verhandlungen mit drei Verlierern von gestern am Tisch.

Nur die CSU nicht. Fehlt noch, dass sie das - ganz im Sinne meiner Überschrift - ausdrücklich betont. Auch wenn sie gar nicht angetreten war - aber das ist dann auch egal …

Union nach der Landtagswahl ...

Eins scheint sicher. Die Jamaika Verhandlungen werden nach den Ergebnissen der Niedersachsen Wahl nicht einfacher. Die Grünen und die FDP werden ihre Bedingungen zu
einer Teilnahme an der Regierung eher noch verdeutlichen. Hoffentlich siegt die Vernunft.

Man kann ja nicht von einem

Man kann ja nicht von einem Bild auf die Person schließen,aber ist es beabsichtigt von TG,daß einem suggeriert wird,daß die Frau vielleicht nicht mehr bei allen Sinnen ist?

18:43 von Paul Puma

Es kann so nicht weitergehen.

Diese Frau will nicht begreifen, wie viel Probleme sie verursacht hat. Hoffentlich gelingt der CDU bald ein Führungswechsel.
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Die Frage hat sich seltsamerweise bei Anderen nach 3 Verlorenen Wahlen nicht gestellt?

Merkel will das zweite Dilemma auch nicht wahrhaben

Kanzlerin Merkel bleibt so wie sie eben immer bleibt. Weglächeln und so tun, als ob es keine zweite Niederlage der CDU/CSU gegeben hat. Der Verlierer der Wahl in Niedersachsen, Herr Althussmann, hat ganz zurecht durch die Blume Kritik an Merkel ausgesprochen, indem er sagte, dass die CDU seit der Bundestagswahl 2017 eine Krise habe. In Niedersachsen hat Weill nun das Dilemma, dass er der Sieger ist, der wegen einer Stimme kein Rot-Grün fortsetzen kann.
Die FDP will ein Zeichen für Jamaika im Bund setzen und ist deswegen gegen eine Ampel-Koalition mit Weill, wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Jamaika-Koalition in Hannover bekommen, weil wegen Twesten die Grünen und die CDU sich dort spinnefeind sind.
Also wird es ganz klar zu einer GroKo in Hannover kommen, die aber für Merkel nach dem Ende der GroKo im Bund nun aber ein Omen darstellt.
Gilt es doch nun Jamaika als die viel bessere und effektivere Koalition zu verkaufen. Merkels zweites Dilemma ist nah.

18:34 von DoJo

"Die Union hat aktuell das Problem, dass Merkel über die Jahre alle potentiellen Nachfolger weggebissen oder hochgelobt hat. Wer sollte das Amt denn heute übernehmen können?"
Das wissen wahrscheinlich die Anhänger der CDU und der CSU selbst nicht.
Aber trotzdem: NEUE LEUTE BRAUCHT DAS LAND, und wenn sie dann eben aus einer anderen Partei kommen.

authentisch

ich käme nie auf den gedanken, cdu zu wählen, aber eins muss man der kanzlerin lassen: sie ist keine opportunistin, die ihr fähnchen nach dem grade von da oder dort wehenden wind dreht. sie hielt ihre damalige flüchtlingspolitik für richtig und steht nach wie vor dazu: respekt! eine partei sollte ihre inhalte nicht rein nach den wählern und deren mal so mal so ansichten richten, sondern für inhalte stehen, für die sie dann gewählt wird, auch wenn sie halt mal zu schlechteren wahlergebnissen führen könnten oder können. alles, was irgendwie stimmen kostet oder kosten könnte, im nachhinein als fehler zu bezeichnen, ist der falsche weg. mir ist jemand oder eine partei, die zu ihren inhalten und ihrem weg steht, lieber und authentischer, als eine, die nur darauf aus ist, möglichst viele stimmen zu bekommen und ihre inhalte zwecks machterhalts allein daran auszurichten.

"offene rechte flanke"

seehofer hat durchaus recht, dass es gilt eine "offene rechte flanke" zu schließen. aber nicht so wie er sich das vorstellt, sondern um eine klare trennlinie zwischen einer bisherigen volkspartei und einer rechtsaußenposition zu ziehen. meinetwegen irgendwo zwischen leicht oder mittelgradig rechts und rechtsaußen, also klar von letzterem distanziert. da ist die flanke dann zu schließen. es wäre ja wohl vollkommen falsch, sich auf einmal einen ordentlichen rechtsruck zu verpassen, um rechtsaußen wählende afd fans einzufangen, nur um so viele stimmen wie möglich zu erhalten. ich lebe in österreich und es ist erschreckend, wie sehr hier die övp, also das vermeintliche pendant zur cdu, ihre position an die ultrarechte fpö angepasst hat. so hat sie der fpö ein paar stimmen abgeluchst, aber zu welchem preis?

Sie ist eben die Siegerin

Warum sollte Angela Merkel das Krisengeschwätz nicht an sich ab prallen lassen? Ihre Partei hat mit einem Abstand von 12,4 Prozentpunkten vor der Nummer 2 (SPD) klar gewonnen.
Muss sie jetzt hektisch ihren Kurs ändern? Nein.

Wenn Frau Merkel so weiter macht,

werden AFD, SPD und die Linke bei der nächsten Bundestagswahl satte Zugewinne einfahren können! Sie will nicht verstehen, worüber sich die Menschen so aufregen. Dem demografischen Wandel gedenkt sie durch verstärkte Einwanderung zu begegnen. Sie will nicht verstehen, worüber sich die "Immerschondagewesenen" aufregen. Identität stellt für sie ein Kunstbegriff rückwärtsgewannter Konservativer dar. Dieses Klientel hat sie, zu Gunsten ihrer Politik, der AFD geopfert.

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit

Dank der grandiosen Wahlniederlagen im Bund und Niedersachsen die auf das Konto der Kanzlerin gehen, ist Jamaika, zum Glück, in unerreichbare Ferne gerückt. Gorbatschow sagte seinerzeit dem starrsinnigen Honneker:"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." Wer hat jetzt den Mut, der Kanzlerin zu sagen: "Wer zu spät geht, den bestraft die Geschichte."

@19:14 von Das XXL-Mädchen

"Lächeln ist nicht verboten. Und niemand ist gezwungen die Regierungschefin zu mögen."

Sie verstehen aber schon, was meine Botschaft war?
Sie hat am Ende nichts mehr gemacht, außer auszusitzen!

An anderer Stelle schreiben Sie:
"Herrausragende Frau
Die Union wird noch lange warten müssen, bis sie wieder eine Person mit den Kenntnissen, dem Gespür und der Expertise in Fragen der politischen Führung hervor bringen wird. Ich sehe derzeit niemanden, auch nicht in anderen Parteien, der Dr. Angela Merkel auch nur das Wasser reichen könnte."

DAS ist ja gerade das Thema der Union: Dass nach Merkel ein wirkliches Problem auftauchen wird. Frau Kamp-Karrenbauer wird ja vielleicht als Nachfolgerin genannt, aber die wird als MP das Saarland vorziehen, anstatt sich in Berlin von diversen Granden zerfleischen zu lassen.

Merkel hat in Berlin viele Scherben in der eigenen Partei hinterlassen, das darf man nicht vergessen.

Am 16. Oktober 2017 um 17:59 von Das XXL-Mädchen

Zitat:
"... Es war doch klar, dass die Union nicht dauerhaft bei 40% bleiben würde. Oder? Alles halb so wild..."

Soweit mir bewusst ist, war die CDU 1990 und 2013 bei über 40% bei ständig abfallender Wahlbeteiligung.
Bei Frau Merkel wird ES die letzte Amtshandlung als Kanzlerin in einer Jamaika Koalition sein und sie wird ohne die notwendige Mehrheit in der Bevölkerung nichts mehr reißen, dies ist schon jetzt auf Landes- bzw. Kommunalebene fest zu stellen.

Frau Merkel sieht weder

Frau Merkel sieht weder Probleme noch dass sie irgendeine Verantwortlichkeit hätte. In Niedersachsen in der Stadt Salzgitter liegt der Migrationsanteil mittlerweile bei 36 %. Die Stadt bat die rot-grüne Landesregierung um eine Erklärung zur Zuzugssperre. Diese wurde erst nach einem Jahr erlassen. 90 % der Flüchtlinge in Salzgitter leben lt. Presseberichten von Transferleistungen. Die Stadt hat zugleich 390 Millionen Euro Schulden. Das Defizit seit 2015 aufgrund der enormen Bedarfe füe neue Sozialarbeiter etc bezrug 20 Millionen Euro. Die Sozialdezernentin von Salzgitter erklärt öffentlich, dass sie den sozialen Frieden in der Stadt bedroht sieht.
Wenn Frau Merkel diese Entwicklung seit 2015 gut findet, dann soll sie zumindest dazu stehen

falsche Schlussfolgerung

Wird eine Wahl gewonnen, dann glaubt die Bundesebene euphorisch man sei wieder in; vorher hat man krachend mehrere Wahlen verloren - in einer SPD-Hochburg wie NRW. Wird eine Wahl verloren, wird eine Krise hineingeredet. Beides ist doch ziemlicher Unsinn und soll bei Bürgern, denn die sind ja dumm, Stimmung machen. Auf Länderebene sind es vor allem die Spitzenkandidaten, die gewinnen oder verlieren, eindeutig Persönlichkeitswahl. In Niedersachsen hatte Weil den Bonus, in NRW Kraft miserables Image. So ist das. Sieht man aber, dass mehr verlieren, die AfD aber voll durchstartet. Warum? Es liegt einzig und allein an der Themenwahl und wie diese transportiert werden. Das müssen die Großparteien, aber auch FDP und Grünen allmählich mal begreifen. Die Bürger wollen klare Aussagen zu Themen wie: Innere Sicherheit, Flüchtlingspolitik, EU usw. und eine deutliche Haltung zu Lösungen. Schäuble und De Maiziere hatten da vorgezeichnet. Merkel muss konsequenter Bürgermeinungen politisch Raum geben.

19:06 von Das XXL-Mädchen

"Herausragende Frau - Ich sehe derzeit niemanden, auch nicht in anderen Parteien, der Dr. Angela Merkel auch nur das Wasser reichen könnte."

Sie haben Recht, wenn Sie das Fehlen von politischen Führungspersönlichkeiten in Deutschland beklagen, leider.

Aber es gibt schon einige, die ihr inhaltlich-rethorisch durchaus das Wasser reichen können. Dazu zähle ich Robert Habeck von den Grünen und Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi von den Linken.

Von denen wird aber niemand Kanzler(in) werden können, dafür sind sie in den falschen Parteien.

Und: Viele fordern ja auch in dieser Diskussion wieder den Rücktritt von Merkel. Wer es aber an ihrer Stelle in der CDU machen soll, sagt niemand. Da bin ich ganz bei Ihnen.

Es kann nur zu einer Groko kommen,

in der CDU und SPD sich die Bälle gegenseitig stützend zuwerfen, um sich beide positiv neu aufbauen zu können. In irgendeiner Dreier-Koalition werden sie nur noch mehr zerfleddert.
Dazu muß aber Merkel und Schulz abdanken, die beide EU-verbraucht sind und beim Neuanfang nur stören.

Warm sich ändern ?

Sie wird sich immer wieder in der Situation finden, das sich ein paar willige Steigbuegelhalter anbieten.
Ihre eigene Partei - die CDU - wurde konsequent starker Persoenlichkeiten beraubt und wird nicht gegen sie aufstehen.
Die Schwesterpartei bleibt auch in Deckung.
Ohne das gute Verhaeltnis zur Union haette die CSU nur eine geringe Bedeutung.

Aktuell ist ein Steigbuegelhalter (SPD) so stark verschlissen, das er etwas Ruhe braucht.
Aber es stehen 2 neue zu Gebote.
Und gehen diese, kommt die SPD wieder.
Diese wird nie mehr so stark werden, das sie die Herrschaft an sich ziehen kann.

Ob und inwieweit...

....Angela Merkel bereits geschwächt ist, werden wohl die kommenden Sondierungsgespräche mit Grünen und der FDP zeigen.

Man mache sich bitte nichts vor. Die Union unter der Führung Angela Merkels ist aktuell tief verunsichert, an der Basis rumort es gewaltig das allgemeine Vertrauen in Angela Merkel, in ihre Fähigkeiten schwindet zusehends.

Die Frage ist, wie viel Spielraum wird Angela Merkel von ihrer Union noch eingeräumt, wie weit "darf" sie vor allen den Grünen entgegenkommen.

Angela Merkel ist deutlich angeschlagen, die BTW hat tiefe Wunden gerissen und die Union wird Merkels Handlungsspielraum deutlich eingrenzen. Schon von Seiten der CSU wird hier der Druck hochgehalten.

Kurzum, die Union wird, will sie nicht weiter abrutschen, um eine baldige Runderneuerung gar nicht umhin kommen.

Die Verhandlungen mit FDP und den GRÜNEN werden für Merkel große Risiken bergen und das ahnt sie wohl bereits.

Merkel steht unter strenger Beobachtung der UNION !

Sie lernt es nicht mehr

Sieht nicht danach aus, dass Frau Merkel den Ernst der Lage noch erkennt, die Nöte und Wünsche ihrer (ehemaligen) Wähler noch zu verstehen vermag. So mancher potentielle Wähler empfindet dieses trotzige Verhalten als Hohn, man fühlt sich nicht wirklich ernst genommen.

Tja. Merkel hat so ziemlich

Tja. Merkel hat so ziemlich alles falsch gemacht.
Angefangen beim Märchen der Alternativlosigkeit bis hin zu ihrer desaströsen Migrationspolitik.
Nicht das da viel fachlich falsch gemacht wurde, eher ihre informationspolitik ist so negativ, dass die Wähler das nicht mehr akzeptieren.
Da sowieso alles alternativlos sein soll, kann das auch jeder andere machen.
Hoffentlich fällt jamaika flach und es gibt 2018 Neuwahlen.
Die kann sie nicht mehr gewinnen.
Und dann kann die cdu endlich neu anfangen und azch wieder konservativer werden.

@ Hille-SH

"Die Union unter der Führung Angela Merkels ist aktuell tief verunsichert, an der Basis rumort es gewaltig ..."
Gesetzt den Fall, Frau Merkel tritt zurück, die Jamaika-Verhandlungen scheitern, und es gibt Neuwahlen. Wer wird dann Kanzler/in ? Vielleicht Herr Schulz? Wollen das die Merkel-Kritiker im Forum? Ich kann mich nur wundern.

@Merkur11

"So mancher potentielle Wähler empfindet dieses trotzige Verhalten als Hohn, man fühlt sich nicht wirklich ernst genommen."
Genau diese trotzige Haltung bringt auch dieses (lustige) Foto zum Ausdruck: Die Erwachsenen haben dem Kind gesagt "So etwas tut man nicht!" und das Kind (Merkel) hat
es trotzdem getan und fragt "Ätsch - was sagt ihr jetzt?".
Der Wähler(wille) wird allerdings von den meisten Politikern nicht ernst genommen.

"Krise" ist übertrieben,

aber die Union sollte schon ihre bisherige Politik überdenken, denn wenn man sich hinstellt und sagt, dass "man ja alles richtig gemacht habe und keinen Grund für eine Änderung sieht", dann ist das eine Beleidigung aller Wähler, die früher eben diese Parteien gewählt hatten...
Beispiel: Fast zwei Jahre streitet man über eine Obergrenze und schickt sich seine Standpunkte über Zeitungen hin und her. Dieser fraktionsinterne Streit nervt die Wähler und dürfte in Teilen für das Wahlergebnis verantwortlich sein. Dann findet man innerhalb von zwei, drei Tagen einen Kompromiss. Da kommt man sich als Wähler doch "veräppelt" vor!

Wichtige andere Projekte wurden aber im Streit über die Obergrenze völlig nebensächlich behandelt, obwohl dringender Handlungsbedarf bestand und besteht: Bezahlbarer Wohnraum, Sanierung der Infrastruktur, dem Bauernhofsterben wirksam entgegen zu treten, Bildung (Schulen sanieren, Universitätsplätze schaffen, Kinderspeisung), Glasfaserausbau in ländlichen Gebieten usw.

Merkels zweiter Frühling ...

... auf ihre "alten Tage" wird Merkel nochmal fast jugendlich ... Probleme werden einfach weggelächelt. ;)

@XXL-Mädchen 19:06

"...Expertise in Fragen der politischen Führung ..."
.
Merkels "Führungsstil" lag seit jeher darin sich öffentlich nicht festzulegen, herauszufinden was die anderen wollen, und das dann als ihre Position auszugeben. Inwiefern, bitteschön hat das etwas mit "Expertise in Fragen der politischen Führung" zu tun?
.
Und was ihre "Kenntnisse und Gespür" angeht ... erinnern Sie sich noch an die "Internet ist Neuland"-Rede? und jedesmal, wenn Merkel nach "Gespür" gehandelt hat, lag sie falsch und das Ergebnis war teuer für die Republik: Der Atom-aus-ein-ausstieg. Die Flüchtlingskrise 2015.
.
Also ... warten Sie es einfach mal ab. In der Union gibt es schon noch schlaue Köpfe. Die haben ihre Köpfe zwar bislang unten gehalten (entweder weil sie so schlau sind, oder aber feige) ... aber sie sind da irgendwo. Niemand ist unersetzlich. Merkel schon gar nicht.

Darstellung: