Kommentare

Wieder einmal eine typische Meldung

der "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte". Zwar in diesem Falle sehr positiv, aber beim Inhalt kommen sofort Zweifel auf:

>>Syrische IS-Kämpfer verlassen Rakka [...]
Ausländische Mitglieder des IS verharren allerdings weiterhin in der schwer umkämpften Stadt. Es ist unklar, um wie viele Kämpfer es sich handelt.<<

Woher möchte SOHR wissen, dass unter den ausländischen ISIL- "Kämpfern" keine Syrer mehr sind? So weit ich weiß, gibt es nur eine Flagge des ISIL und keine nationalen Symbole. Wenn man nicht einmal die Anzahl der "Kämpfer" schätzen kann, kann man folglich auch nichts über Nationalitäten sagen.

Extremisten

"...In den vergangenen Tagen seien die Männer und ihre Familien nach einer Abmachung der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) mit den Extremisten aus der Stadt gebracht worden. Ausländische Mitglieder des IS verharren allerdings weiterhin in der schwer umkämpften Stadt..."

Da drängt sich aber ein Verdacht auf: Werden die IS-Terroristen nun als Teil der "Syrisch Demokratischen Kräfte" weiter eingesetzt? Wenn dem so wäre - gegen wen? Natürlich gegen die Assad-Truppen und Russland. Und das kann auch nur mit dem Segen der USA passieren. Wieder einmal scheint sich die "westliche" Welt mit Terroristen gemein zu machen. Und niemand protestiert.

Was ich in Rakka vermisst habe

war die akribische fast stündlich Berichterstattung über das schlimme Bombardement, die Zerstörung von Krankenhäusern, von verletzten und traumatisierten Kindern die von den "'White Helmes" gerettet werden überhaupt von der elenden Situation der Menschen dort. Denn die Bilder die jetzt! von dieser Stadt gezeigt werden übertreffen die Zerstörung von Aleppo noch um einiges. Und soll mir keiner erzählen, dass das Elend der Bewohner in Rakka gaaaanz anders ist und war.

Krieg neigt sich dem Ende

Der syrische Krieg neigt sich dem Ende, dank Russland! Das Leben wird sich normalisieren - in Aleppo kann man das sehen.
Die USA haben mit der sog. Freien syrischen Armee wiedereinmal die andere Seite unterstützt, die Waffen gingen laut einem US-Untersuchungsbericht teilweise direkt an die IS. Die Grenzen zwischen Assad-Gegnern und IS sind eben fließend.
Interessant war in dem Zusammenhang das Interview Assads am in der ARD im Februar 2017. Aus heutiger Sicht werden viele seiner Argumente sehr verständlich!
Für dieses Interview muss man der ARD danken!

Am 14. Oktober 2017 um 13:19 von jukep

Zitat:
" Was ich in Rakka vermisst habe

war die akribische fast stündlich Berichterstattung über das schlimme Bombardement, die Zerstörung von Krankenhäusern, von verletzten und traumatisierten Kindern die von den "'White Helmes" gerettet werden überhaupt von der elenden Situation der Menschen dort. "

Ja die Zerstörung übertrifft einiges, denn in Aleppo gab es ja noch den großen Teil wo fast 1 Million Menschen normal lebten.

Da Anderen das auch schon aufgefallen ist, gab es gestern ganz spät ( ich meine auf Phönix ) einen guten Filmbericht.
Weil man Zweifel hat das nur so wenige Zivilisten umgekommen sind, weil ja dort die Guten gekämpft haben.
Aber Bilder sagen was ganz anderes, ein sehr guter Bericht der mit dem nicht viel gemein hat.

Gruß

Syrische Kämpfer

Die westlichen Alliierten sollten die syrischen IS-Kämpfer eindeutig bekämpfen, der IS ist eine Terrororganisation. Die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) sollten wir eindeutig unterstützen. Die SDF bekämpfen das syrische Assad-Regime und das sollte es uns allemal wert sein, uns dort für eine pro-westliche Regierung einzusetzen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Kräfte_Syriens

@ jukip

Denn die Bilder die jetzt! von dieser Stadt gezeigt werden übertreffen die Zerstörung von Aleppo noch um einiges. Und soll mir keiner erzählen, dass das Elend der Bewohner in Rakka gaaaanz anders ist und war.

Der Unterschied ist einfach der gewesen, dass die syrische Armee in Aleppo gezielt die oppositionelle Zivilbevölkerung bombardiert hat, die Angriffe der Alliierten in Rakka sich aber gegen die Kämpfer des IS gerichtet haben.

Der Einmannbetrieb SOHR in London..

weiß wie üblich alles besser, was in Syrien angeblich so alles vorgehen soll!

Als Militärfachmann gehe ich jedoch persönlich davon aus, das es in der Schlacht von Rakka doch eher unterdurchschnittlich viele Todesopfer gegeben haben dürfte und etwa in den Bereich von 15.000 bis 20.000 Todesopfer liegen dürfte.

Sogar ARD Monitor berichtete

Sogar
ARD Monitor berichtete am Donnerstag, den 12.10.2017 über verheerende Bombardements der US geführten Koalition. Da wurde von Bomben auf Schulen und Krankenhäuser durch US-Bomben berichtet, die von IS als Schutzschilder benutzt worden wären. Unterlegt mit eindeutigen Filmaufnahmen.
Kein Wort davon im obigen Bericht.

13:40 wenigfahrer

Aber Bilder sagen was ganz anderes........
danke für den Hinweis aber ich habe den Bericht bei Monitor gesehen. Ja man muss dankbar sein, dass wenigstens ein ich betone ein kritischer Beitrag über die "guten Bombardieren" recherchiert und gesendet wurde. Während wir von den "Gräueltaten" der "bösen Bombardieren (Fassbomben)" weit ausgiebiger informiert wurden. Außerdem frage ich mich ob es in den anderen Städten keine "White Helmes" gibt die live Bilder von dem ganzen Elend und ihren Rettungsaktionen aktuell senden können.

@ Wohlstandsbäuchlein

"Der Unterschied ist einfach der gewesen, dass die syrische Armee in Aleppo gezielt die oppositionelle Zivilbevölkerung bombardiert hat, die Angriffe der Alliierten in Rakka sich aber gegen die Kämpfer des IS gerichtet haben."

Ich muss gerade ob Ihrer Naivität ein wenig lachen, allerdings bleibt mir das Lachen auch gleich wieder angesichts der Zerstörung in Rakka im Halse stecken. SO sieht also für Sie ein "gerichteter" Angriff der Alliierten gegen IS-Kämpfer aus?

Was Sie da an Zerstörung in Rakka sehen sind Flächenbombardements "unserer" Verbündeten, bei denen nicht erst zwischen Zivilisten und IS-Kämpfern unterschieden wurde. Das einzige, was die Alliierten zum Schutz der Zivilisten dort gemacht haben, waren Flugblätter über bevorstehende Bombardements aus der Luft abzuwerfen. Wer dennoch in den zu bombardierenden Gebieten blieb, ist in unserer Lesart "selbst Schuld" gewesen.

Was unterscheidet uns von Assad und RU? Wir maßen uns an, die moralisch Erhabeneren zu sein.

13:30 von Denkerist

"Der syrische Krieg neigt sich dem Ende, dank Russland! Das Leben wird sich normalisieren - in Aleppo kann man das sehen.
Die USA haben mit der sog. Freien syrischen Armee wiedereinmal die andere Seite unterstützt,"
Nur gut, dass es Leute gibt, die Russland über den Klee loben und die USA immer schlecht machen. Das beruhigt wenigstens viele Foristen.

Versorgung der Zivilbevölkerung wird durch Embargo erschwert

Seit Kobane vom IS befreit worden ist, blockiert die Erdogan-Türkei Hilfslieferungen in die Kurdengebiete. Das erschwert die Versorgung mit Medikamenten und Lebensmitteln.

@14:07 von Wohlstandsbäuchlein
Sie schreiben: "Die SDF bekämpfen das syrische Assad-Regime und das sollte es uns allemal wert sein, uns dort für eine pro-westliche Regierung einzusetzen."

Es gibt dazu eine Erklärung der Demokratischen Kräfte Syriens, dass sie gegen keine anderen Kräfte außer dem IS kämpfen möchte, aber sich bei einem Angriff verteidigen werde.
Die syrische Kurdenpartei PYD ist Mitglied der syrischen Oppositionsgruppe Nationales Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel. Diese Oppositionsgruppe hat nicht den Krieg gegen Assad zum Ziel, sondern will mit politischem Druck die syrische Regierung zum Wandel und zum Dialog mit der Opposition bringen.

@14:07 von Wohlstandsbäuchlein zur SDF

"das sollte es uns allemal wert sein, uns dort für eine pro-westliche Regierung einzusetzen."

Richtig ist an Ihrer Aussage, dass das säkulare und dempkratische Gesellschaftsmodell der Demokratischen Föderation Nordsyrien dem unseren näher ist als dem Russlands, Chinas oder auch der Erdogan-Türkei. Aber es bestehen auch erhebliche Unterschiede zum "westlichen System".

Salih Müslüm, der ehemaligen Co-Vorsitzenden der PYD sagt dazu unter anderem (den Text können Sie googeln):
"Unser Modell basiert auf einem demokratischen System, das von unten nach oben funktioniert. Also eine Demokratie die nicht von oben, sondern von der Lokalbevölkerung gestaltet wird. Genau dies ist das Fundament des demokratischen Konföderalismus."

14:12 von Wohlstandsbäuchlein

"Der Unterschied ist einfach der gewesen, dass die syrische Armee in Aleppo gezielt die oppositionelle Zivilbevölkerung bombardiert hat, die Angriffe der Alliierten in Rakka sich aber gegen die Kämpfer des IS gerichtet haben." 14:12 von Wohlstandsbäuchlein

Hi, ich hab mir auf Grund von Beiträgen hier mal eben die Monitorsendung vom 12.10.17 angesehen. Da kommt einem aber doch der Glaube ins wanken. Schauen Sie sich einfach Monitor auf der Mediathek an. Sie werden staunen und evtl. auch über Ihrem eigenen Beitrag ins Denken kommen.

um 14:12 von

um 14:12 von Wohlstandsbäuchlein:
"Der Unterschied ist einfach der gewesen, dass die syrische Armee in Aleppo gezielt die oppositionelle Zivilbevölkerung bombardiert hat, die Angriffe der Alliierten in Rakka sich aber gegen die Kämpfer des IS gerichtet haben."
Ja genau:
Mit chirurgischer Präzision wurden hervorragend ausschließlich die IS-Kämpfer hinter den "menschlichen Schutzschilden" vernichtet - ohne irgendwelche Schäden an der Infrastruktur zu verursachen & ohne Kollateralschäden.
Im Gegensatz zu Aleppo - da ging man ausschließlich gezielt gegen die Zivilbevölkerung vor & die gegnerischen Kämpfer waren "Kollateralschäden"....

...so die Auffassung einiger Foristen...
...wo dran liegt das?
persönliche Idelogie oder falsche Berichterstattung der "freien,unabhängigen & unparteiischen" Presselandschaft in DE ?

@wohlstandsbäuchlein um 14:12

Aha - deshalb sind in Aleppo nur Teile der Stadt zerstört, in Rakka sieht es aus, als wäre die Stadt "plattgemacht". Da waren wohl nur IS-Kämpfer und keine Zivilisten.
MfG Alfred Haas

Es fehlt noch viel mehr!

14:16 von DKAQI
Nicht nur die verheerenden Bombardierungen durch die US-geführte Koalition führt.
So erwähnt der Bericht mit keinem Wort, in welchen Richtung die IS-Terroristen denn nun "abgezogen" sind.
Wie schon bei der 2. Eroberung Palmyras durch den IS, als sich diese tagelang ungehindert mit schweren Waffen durch die Wüste bewegen konnten, scheint auch diesmal die Richtung klar. Immer dann nämlich, wenn irgendwo Kämpfer "abziehen durften", ging der IS irgendwo in Syrien gegen Regierungstruppen in die Offensive.
Als langjähriger Soldat sehe ich da nichts besonderes. Höchstes eine Kollaboration der Koalition mit Terroristen, so lange sie "nur" gegen Assad kämpfen.

14:34 von pkeszler

"Nur gut, dass es Leute gibt, die Russland über den Klee loben und die USA immer schlecht machen. Das beruhigt wenigstens viele Foristen." 14:34 von pkeszler

So kann man das natürlich auch sehen. Wenn man aber den ARD-Monitor-Report vom 12.10.17 kennt, stellt man aber fest, dass es wohl doch verschiedene Sichtweisen in unseren Medien und Politik sind. Und aus diesem Zwiespalt, Monitor zu z.B. obigen Bericht, muss es in diesem Forum zulässig sein, auch Vergleiche mit Aleppo und/oder Mossul zu ziehen. Dafür leben wir in einem freien demokratischem Land, um uns eine eigene Meinung zu bilden und diese z.B. hier in diesem Forum auch zu äußern.

um 14:07 von

um 14:07 von Wohlstandsbäuchlein:
"
Die SDF bekämpfen das syrische Assad-Regime und das sollte es uns allemal wert sein, uns dort für eine pro-westliche Regierung einzusetzen.
"

Sorry,aber das halte ich für keine gute Idee - denn dies könnte jemand dazu veranlassen in Deutschland pro-saudische/pro-katarische oder was auch immer für Kämpfer in Deutschland zu unterstützen....

...wenn "die" das machen,sollten "wir" das auch tun...

Wie heißt es so schön:
"Was du nicht willst,was man dir tu',das füg auch keinem and'ren zu"

-> ähnlich zu finden auch in der Bibel - um mal an die "christlichen Werte" zu appelieren...

15:21 von Bernd39

Sie haben recht. Mir waren aber mehr Fakten hier nicht möglich.
Gruß

@ Frank von Bröckel

Als Militärfachmann gehe ich jedoch persönlich davon aus, das es in der Schlacht von Rakka doch eher unterdurchschnittlich viele Todesopfer gegeben haben dürfte und etwa in den Bereich von 15.000 bis 20.000 Todesopfer liegen dürfte.

Als Militärfachmann (Obergefreiter der Reserve) gehe ich meinerseits davon aus, dass Ihre Schätzung reine Spekulation ist.
In die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte habe ich jedenfalls wesentlich mehr Vertrauen.

14:12 von Wohlstandsbäuchlein

"Der Unterschied ist einfach der gewesen, dass die syrische Armee in Aleppo gezielt die oppositionelle Zivilbevölkerung bombardiert hat, ..."

Nein, der Unterschied ist, daß in Rakka die US-geführte (Werte)Gemeinschaft herumbombt. Und da sind Todesopfer entweder nicht so schlimm oder es werden einfach "ein paar übersehen".
Sie sind offensichtlich der Meinung, daß es in Rakka keinerlei Zivilbevölkerung gibt, während es in Aleppo ausschließlich Zivilbevölkerung gab/gibt.
Vielleicht sollten Sie zusätzlich noch andere Medien konsumieren - nein, nicht RT oder Sputnik - und Sie werden erkennen, wie es in Rakka tatsächlich aussieht.
Mich erinnern die Berichte an die Berichte über die "Befreiung von Mosul". Auch da gab es - da dort ebenfalls die US-geführte Koalition bombadierte - kaum zivile Tote oder Zerstörung.
Dumm nur, daß irgendwann doch Bilder über das Ausmaß der Zerstörung Mosuls aufgetaucht sind.

Die Diskussion "Russische Bomben - US-Bomben"

Den Getöteten wird diese Diskussion nichts nutzen.
Tatsache ist aber, dass bei der Rekrutierung von Kämpfern für die SDF großer Wert darauf gelegt wurde, viele ehemals aus Rakka Geflohene auszubilden und einzusetzen, um zu gewährleisten, dass es unter den Zivilisten beim Vormarsch möglichst wenig Tote und Verletzte gibt. Außerdem wurden mit geflohenen Rakka-Bewohnern Verwaltungsorgane für die Zeit nach dem Einmarsch gegründet.

@Wohlstandsbäuchlein

"Der Unterschied ist einfach der gewesen, dass die syrische Armee in Aleppo gezielt die oppositionelle Zivilbevölkerung bombardiert hat, die Angriffe der Alliierten in Rakka sich aber gegen die Kämpfer des IS gerichtet haben."

Wer sich die Bilder von Aleppo und Mossul nach der Befreiung angeschaut hat wird nur zum Schluss kommen das auf beiden Seiten die gleichen Waffen benutzt wurden.
Die Städte waren nach der Befreiung nur noch Trümmerlandschaften, da gab es taktisch also garkeinen Unterschied.

die 'syrische

die 'syrische Beobachtungsstelle' ist 1 Mann, mit stärksten Verbindungen zum britischen und den amerikanischen Geheimdiensten.

Diese 'Organisation' sollte auf keinen Fall als Quelle herangezogen werden, hat sie doch in der Vergangenheit oft genug gelogen bzw alles so dagestellt, wie es die Kriegstreiber USA, UK, Saudi Arabien, gerne hätten.

Bitte in Zukunft mehr Distanz.

die 'pro westliche' Free

die 'pro westliche' Free Syrian Army ist eine Erfindung des Westens. Die hat es als wirklichen Machtfaktor nie gegeben.

Wofür die gut waren war Propaganda und westliche Waffen an Islamisten weiterleiten.

Wenn es im Westen auch nur einen Politiker mit Verstand gäbe, der Islamismus und Instabilität vermeiden wollte, dieser Politiker würde sich mit aller Macht hinter Assad stellen.

Unter Assad wurde keine religiöse Minderheit verfolgt, es gab kein öffentliches Kopfabschneiden bei 12 jährigen Jungen und die geschätzen Sexsklaven des IS hat es auch nicht gegeben.

Es mag den von Propaganda verwirrten seltsam erscheinen, aber Tatsache ist, Assad ist der Gute in dem Konflikt. Derjenige, der für Stabilität und Bekämpfung von Saudi-gesponserten Islamismus steht.

Gute Nachricht

Nachdem in Latakia geurlaubt wird, in Damaskus eine Messe mit einer Millionen Besuchern zum Wideraufbau stattfand und nun auch dank Russland Rakka befreit wird, gibt es eine gute Nachricht für die, die gewisse Kreise "Schutzsuchende" nennen.

Unser "Schutz" ist nicht mehr notwendig und sie können nach Hause, um am Wiederaufbau teilzunehmen.

"oppositionelle Zivilbevölkerung"

zu 14:12 von Wohlstandsbäuchlein:

"Der Unterschied ist einfach der gewesen, dass die syrische Armee in Aleppo gezielt die oppositionelle Zivilbevölkerung bombardiert hat, die Angriffe der Alliierten in Rakka sich aber gegen die Kämpfer des IS gerichtet haben."

Eine vorsichtig ausgedrückt naive Beurteilung. Die betroffene Zivilbevölkerung wurde eher in Geiselhaft genommen. Das die heutige Situation in Aleppo eine sehr viel bessere ist, muss hoffentlich nicht noch betont werden.
Natürlich wurde absichtlich von den Kämpfen und ihren Folgen in Mossul und Rakka wenig berichtet. Doch wirklich jedem, der sich die Aufnahmen dieser beiden Städte anschaut, muss festellen, diese sind flächenmäßig zerstört.

Am 14. Oktober 2017 um 14:19 von jukep

" Außerdem frage ich mich ob es in den anderen Städten keine "White Helmes" gibt die live Bilder von dem ganzen Elend und ihren Rettungsaktionen aktuell senden können."

Zu den weißen Helmen und der Einmannstelle in London hat wohl jeder eine etwas andere Meinung, die Geschichtsschreiber werden das eines Tages aufklären.
Mit den jetzigen Politischen Ordnungen in der Welt wird das etwas schwierig werden bei der Wahrheitsfindung, jeder hat wohl seine eigene habe ich so das Gefühl.

Gruß

Mit der "Befreihung" fangen die Probleme erst an.

... denn US amerikanische Special-Forces sind hier, im Norden von Syrien beteiligt géwesen. Niemand hat sie gerufen und jetzt sind sie da , sammeln die Hinterlassenschaften des IS ein und rekrutieren die Reste des IS erneut zum Kampf gegen Assad... hier und in der Gegend von Deir es Zor....

Das ist hinreichend belegt. Die Russen sprechen ganz offen von Verrat und die ultimative Aufforderung von Außenminister Lawrow an die USA, ihre Politik um Syrien und ihre militärischen Züge in Syrien zu erklären war deutlich genug.

Wiederaufbau

Wann endlich verlässt der sog. Westen die Sanktioniererei? Haben die Leute, die den Krieg in Syrien vielleicht nicht begonnen aber angefacht und am "Leben" gehalten haben, immer noch nicht genug?
Dass die Türken ihre lieben Terroristen in Idlib schützen wollten, hatte ja vielleicht noch einen humanitären Hintergrund. Dass sie sich aus dem "Assad muss weg" - Konsortium wenigstens etwas herausgehalten haben, ist durchaus zu begrüßen. Und nun geht es wieder gegen die Kurden. Zumindest absonderlich.
Liebe Presse: Berichtet doch mal aus Aleppo, Homs und den dem Krieg zumindest etwas entrissenen Gebieten und wehrt Euch gegen den Verdacht, so zu tun als wäre Krieg schön, solange man richtig viel Fürchterliches berichten kann. Und plädiert endlich dafür, dass die Welt etwas für den Wiederaufbau tun kann. U.a. mit rückkehrenden Flüchtlingen.

Ar-Raqqa

Was für eine müßige Diskussion hier.

Natürlich kostet es einen ungeheuren Blutzoll unter der Zivilbevölkerung, eine Stadt, die vom IS besetzt ist, zu befreien.

Anders geht das nicht.

Ar-Raqqa war die Hauptstadt des IS in Syrien.

Aleppo war nicht in den Fängen des IS. Der hatte da absolut nichts zu sagen.

Aber es ist sinnlos, diesen Unterschied hier klarmachen zu wollen.

Monitor

..das Magazin berichtet von exakt zwei Vorfällen: Bombardierung von sechs zivilen Häusern außerhalb von Rakka "vor Monaten" und einer Schule in Mansura südlich von Rakka "im Juni". Die Fälle haben mit der aktuellen Lage in Rakka schonmal nix zu tun. Man weiß nicht was Sache ist, weil es eben keine neutralen Beobachter gibt. Weder die Alliierten zahlen noch die von "Airwars" sind deshalb belastbar. Die höhere Zahl aber einfach zu glauben, weil sie besser ins eigene Weltbild passt ist unseriös. Bei einer Stadt in der sich nur noch 8000 Menschen aufhalten (von einst 200.000) kann es aber auch keine gewaltigen Zahlen an zivilen Opfern geben. Dabei wie es Monitor tut von "dicht besiedelt" zu sprechen ist übrigens schlicht tendenziös.

@wohlstandsbäuchlein

....ihre Antwort-das glaunen sie doch wohl selber nicht.Die Zeit der Märchen in dieser Sache ist eigentlich vorbei

Gleichbehandlung

Viele gefangene Soldaten der regulären syrischen Armee bzw. Kampfpiloten die sich in Luftnot mit dem Fallschirm retteten,hätten sich auch ein freien Abzug gewünscht-stattdessen wurden ihnen die Köpfe abgeschlagen bzw.sie wurden erschossen oder bei lebendigem Leibe verbrannt.
Das alles tat der IS mit den KGF der anderen Seite.
Und nun nimmt der "böse Assad" keine Rache?

Verdächtigungen

@Izmi
Mir drängt sich auch ein Verdacht auf: dass sie ohne jegliche Beweise oder auch nur Indizien eine neue Verschwörungstheorie aus dem Hut zaubern. Warum sollten die SDF Extremisten in die eigenen Reihen aufnehmen, gegen die sie seit Monaten gekämpft haben und die ihnen gerade noch an die Gurgel wollten ?

Flucht

"Tatsache ist aber, dass bei der Rekrutierung von Kämpfern für die SDF großer Wert darauf gelegt wurde, viele ehemals aus Rakka Geflohene auszubilden und einzusetzen, um zu gewährleisten, dass es unter den Zivilisten beim Vormarsch möglichst wenig Tote und Verletzte gibt. Außerdem wurden mit geflohenen Rakka-Bewohnern Verwaltungsorgane für die Zeit nach dem Einmarsch gegründet."

Verstehe nicht. Die Ex-Terroristen und Mörder sollen nun dafür sorgen, dass es wenig "Tote und Verletzte" gibt, indem man sie in die Verwaltungsorgane einbezieht? Geht's noch? Denn es ist in dem Artikel und auch in der Diskussion hier nur von IS-Mitgliedern als "Geflohene" die Rede.

16:00, Inge N.

Ihre Kommentare setzen sich wohltuend von dem ideologisch motivierten, kenntnisarmen Gebrüll ab, das in den Syrienthreads leider vorherrscht.

Danke dafür.

Bitte keine wilden Spekulationen.

Am 14. Oktober 2017 um 14:14 von Frank von Bröckel: Der Einmannbetrieb SOHR in London..:weiß wie üblich alles besser, was in Syrien angeblich so alles vorgehen soll! Als Militärfachmann gehe ich jedoch persönlich davon aus, das es in der Schlacht von Rakka doch eher unterdurchschnittlich viele Todesopfer gegeben haben dürfte und etwa in den Bereich von 15.000 bis 20.000 Todesopfer liegen dürfte.

Erst den so genannten „Einmannbetrieb in London“ diskreditieren ( dessen Informationen wir nicht überprüfen können, aber von dem wir annehmen dürfen, dass er zu mindestens ein paar Kontakte nach Syrien unterhält) und dann einen völlig unbelegte Spekulation hinterherschieben. Wo beziehen Sie denn ihre lokalen Kenntnis über Rakka bzw. Syrien her?

12:56, Izmi

>>Da drängt sich aber ein Verdacht auf: Werden die IS-Terroristen nun als Teil der "Syrisch Demokratischen Kräfte" weiter eingesetzt? Wenn dem so wäre - gegen wen? Natürlich gegen die Assad-Truppen und Russland. Und das kann auch nur mit dem Segen der USA passieren. Wieder einmal scheint sich die "westliche" Welt mit Terroristen gemein zu machen. Und niemand protestiert.<<

Sie beginnen Ihren Kommentar mit in Frageform formulierten wilden Mutmaßungen, die seltsamerweise dann am Ende zu so etwas wie Gewissheiten mutieren.

Warum sollte den irgendwer gegen etwas protestieren, was nichts als eine Mutmaßung Ihrerseits ist?

Wenn Sie sich abseits der Portale der ideologischen Richtung, der Sie zuneigen, ein wenig über Syrien informieren würden, dann würden Sie erkennen, wie weit hergeholt Ihre Spekulationen sind.

Lernen Sie ein paar Syrer kennen!

Es gibt gerade viele hier, auch in Ihrer Stadt.

Von Mossul nach Rakka

konnte der IS sich zurück ziehen und die USA mit ihren Verbündeten haben dies zugelassen.
Rakka war befreit und wurde überrannt, weil man mit Russland nicht zusammen arbeiten wollte.
Auch müßen die deutschen Medien die Kritik gefallen lassen, daß von den Kämpfen in Mossul und Rakka komplett anders berichten wird als wie zu Zeiten von den um Aleppo.
Auch hört man nichts von Aleppo. Ist es nicht möglich jetzt die Verbrechen der Bomben zu belegen, oder gab es diese inwirklichkeit nicht?

@ wenigfahrer

Ja die Zerstörung übertrifft einiges, denn in Aleppo gab es ja noch den großen Teil wo fast 1 Million Menschen normal lebten.

Die Informationen beruhen lediglich auf der offiziellen syrischen Darstellung. In meinen Augen ist das nichts anderes als die übliche P...

Interessant wäre, wohin sich

Interessant wäre, wohin sich die Banditen nun verziehen !
- ´Reumütig´ zurück in die Heimat Europa ?
- Als ´Flüchtling´ via Türkei nach Griechenland / Bulgarien ?
- Zu den Freunden nach Libyen und von dort ggf. weiter nach Italien ?
All das ist möglich, und bei uns würde wahrscheinl. keiner was über ihre Vorgeschichte erfahren . . .
MfG. B.W.

16:24, energyman

>>Unter Assad wurde keine religiöse Minderheit verfolgt, es gab kein öffentliches Kopfabschneiden bei 12 jährigen Jungen und die geschätzen Sexsklaven des IS hat es auch nicht gegeben.<<

Was meinen Sie, was es unter Assad alles gegeben hat.

Syrer, die in IS-Gefangenschaft waren, berichten oft, daß sie dort alte Bekannte wiedertrafen. Nämlich Folterknechte der syrischen Geheimdienste. Jetzt im Dienste des IS.

Sie wissen, daß die USA nach 9/11 Gefangene nach Syrien überstellt haben, weil dort eine gut ausgebaute Folterstruktur vorhanden war, die man nutzte?

Wurde damals vom "Spiegel" und vielen anderen Medien berichtet.

16:44, andreas0068

>>Natürlich wurde absichtlich von den Kämpfen und ihren Folgen in Mossul und Rakka wenig berichtet. Doch wirklich jedem, der sich die Aufnahmen dieser beiden Städte anschaut, muss festellen, diese sind flächenmäßig zerstört.<<

Es wurde hier immer wieder berichtet.

16:30, DLGPDMKR

>>Gute Nachricht
Nachdem in Latakia geurlaubt wird, in Damaskus eine Messe mit einer Millionen Besuchern zum Wideraufbau stattfand und nun auch dank Russland Rakka befreit wird, gibt es eine gute Nachricht für die, die gewisse Kreise "Schutzsuchende" nennen.

Unser "Schutz" ist nicht mehr notwendig und sie können nach Hause, um am Wiederaufbau teilzunehmen.<<

Wer Assad die Treue halten wollte, hätte vor dem IS nicht aus Syrien flüchten müssen, sondern hätte sich problemlos in von ihm gehaltene Gebiete begeben können.

Lernen Sie Syrer in Ihrer Stadt kennen, reden sie mit ihnen. Die meisten hassen Assad genau so wie den IS. Täten sie das nicht, wären sie nicht hier.

17:25, Izmi

>>Verstehe nicht. Die Ex-Terroristen und Mörder sollen nun dafür sorgen, dass es wenig "Tote und Verletzte" gibt, indem man sie in die Verwaltungsorgane einbezieht? Geht's noch? Denn es ist in dem Artikel und auch in der Diskussion hier nur von IS-Mitgliedern als "Geflohene" die Rede.<<

Sie glauben wirklich, aus ar-Raqqa würden nur IS-Sympathisanten fliehen?

17:09, OliverNaue

>>Bei einer Stadt in der sich nur noch 8000 Menschen aufhalten (von einst 200.000) kann es aber auch keine gewaltigen Zahlen an zivilen Opfern geben.<<

Woher haben Sie Ihre Zahl?

16:53, Bowerman

>>Mit der "Befreihung" fangen die Probleme erst an.
... denn US amerikanische Special-Forces sind hier, im Norden von Syrien beteiligt géwesen. Niemand hat sie gerufen und jetzt sind sie da , sammeln die Hinterlassenschaften des IS ein und rekrutieren die Reste des IS erneut zum Kampf gegen Assad... hier und in der Gegend von Deir es Zor....

Das ist hinreichend belegt.<<

Nein, das ist es nicht.

Wäre es so, wie Sie behaupten, dann wäre das natürlich ein ungeheurer Skandal.

Ihre Behauptung entbehrt aber jeglicher Grundlage.

17:08 von fathaland slim

"Aber es ist sinnlos, diesen Unterschied hier klarmachen zu wollen." 17:08 von fathaland slim

Aber lt. unserem heutigen Bundespräsidenten und damaligen Außenminister waren lt.seiner Rede vor dem Bundestag bis zu "1.500 Al-Nusra-Kämpfer (Zitat)" dort.
"Aber es ist wohl sinnlos hier klarmachen zu wollen" (Zitat), dass das ebenfalls Terroristen sind, die ähnliche Mittel wie Schutzschilder etc. eingesetzt haben. Eben Terroristen.

Es ist doch absehbar, was wirklich läuft.

Die USA zetteln in Syrien lebensgefährliche Provokationen gegen russische Militärs an, wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow gegenüber der Zeitung „Asharq Al-Awsat“ erklärte.

Lawrow: "„Wenn man Doppelstandards verwendet, Terroristen in Schlechte und nicht besonders Schlechte teilt, aus politischen Gründen in die Koalition treibt, wobei man die Notwendigkeit der Sanktionen des UN-Sicherheitsrates bei seinen Aktivitäten vergisst, dann ist es schwierig, von der Effektivität des Anti-Terror-Kampfes zu sprechen“, sagte Lawrow gegenüber dem Blatt."

Die Tätigkeit der US-geführten Koalition in Syrien wirft zahlreiche Fragen auf.

„Da werden angeblich zufällig die syrischen Streitkräfte angegriffen, wonach der IS seinen Gegenangriff einleitet; da werden andere Terroristen auf strategisch wichtige Punkte ,gelenktʻ, wo die legitime Macht des offiziellen Damaskus bereits wiederaufgebaut ist, oder es werden lebensgefährliche Provokationen gegen unsere Militärs organisiert“, erläuterte Lawrow.

Am 14. Oktober 2017 um 17:08 von fathaland slim

Diese Darstellung ist offenkundig falsch. Ich finde es reichlich unverfroren, das sie hier solche Thesen vertreten, die jeder Grundlage entbehren.

um 17:08 von fathaland

um 17:08 von fathaland slim:
"Aleppo war nicht in den Fängen des IS. Der hatte da absolut nichts zu sagen."

Der IS war in Aleppo & lief hier unter "moderate Rebellen".

Die Präsenz des IS in Aleppo ist erwiesen.

Selbst wer die Hinterlassenschaften des IS (Flaggen & co) in Aleppo für platzierte Materialen von der SAA hält,kann dies aus anderen Quellen erfahren.
1. Gerichtsverfahren in Deutschland von IS-Kämpfern,die nachweislich in & in der Umgebung von Aleppo waren (& dort ausgebildet wurden)

2. In IS-Propagandavideos,die in Aleppo entstanden sind - z.B. "Inside Aleppo" - mit dem Entführungsopfer John Cantlie (da sieht man auch "Weißhelme" im IS-Kontrollgebiet...)

Am 14. Oktober 2017 um 17:17 von OliverNaue

Die SDF wird das von den US Special Forces vor Ort schon beigebracht bekommen.

17:08 von fathaland slim

Ar-Raqqa

Was für eine müßige Diskussion hier.

Natürlich kostet es einen ungeheuren Blutzoll unter der Zivilbevölkerung, eine Stadt, die vom IS besetzt ist, zu befreien.

Anders geht das nicht.

Ar-Raqqa war die Hauptstadt des IS in Syrien.

Aleppo war nicht in den Fängen des IS. Der hatte da absolut nichts zu sagen.

Aber es ist sinnlos, diesen Unterschied hier klarmachen zu wollen.
////
*
*
Quelle T-Online Aleppo IS
*
Die Offensive bei Aleppo sei der bedeutendste Vorstoß des IS seit Monaten, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London
Das gelte auch für einen ehemaligen Armeestützpunkt, der als Infanterie-Akademie bekannt ist. Der Stützpunkt, rund 15 Kilometer nördlich von Aleppo, war seit zwei Jahren unter der Kontrolle der Rebellen-Koalition ), die gegen Präsident Baschar al-Assad kämpfen. Er ist keine zwei Kilometer von den Regierungsstellungen am nördlichen Ende derStadt entfernt.

um 17:09 von OliverNaue " Bei

um 17:09 von OliverNaue
"
Bei einer Stadt in der sich nur noch 8000 Menschen aufhalten (von einst 200.000) kann es aber auch keine gewaltigen Zahlen an zivilen Opfern geben.Dabei wie es Monitor tut von "dicht besiedelt" zu sprechen ist übrigens schlicht tendenziös.
"

-> Falsche Zahlen.
Einwohner von ar-Raqqa (vor dem Krieg): ca. 270.000 Menschen .

Im Laufe des Krieges lebten in der Stadt ca. 800.000 Menschen.(Ursache: Flucht von dort,wo gekämpft wurde)

17:35, benni0279

>>Von Mossul nach Rakka
konnte der IS sich zurück ziehen und die USA mit ihren Verbündeten haben dies zugelassen.
Rakka war befreit und wurde überrannt, weil man mit Russland nicht zusammen arbeiten wollte.<<

Ar-Raqqa ist seit 2013 Hauptstadt des IS in Syrien und wurde bisher nie befreit. Bitte informieren Sie sich. Die syrische Armee und ihre Verbündeten haben sich nie um diese Stadt gekümmert. Die Stadt war eine der ersten in Syrien, die in den Händen der Opposition waren und wurde vom IS nicht überrannt, sondern von innen heraus mit geheimdienstlichen Methoden übernommen.

17:17 von OliverNaue

"Mir drängt sich auch ein Verdacht auf: dass sie ohne jegliche Beweise oder auch nur Indizien eine neue Verschwörungstheorie aus dem Hut zaubern. Warum sollten die SDF Extremisten in die eigenen Reihen aufnehmen, gegen die sie seit Monaten gekämpft haben und die ihnen gerade noch an die Gurgel wollten ?"

Sie haben vollkommen Recht. Warum sollten die Kräfte des SDF die IS-Terroristen nicht sofort verhaften und einem möglichst internationalen Gericht übergeben? Das wäre die richtige Vorgehensweise. Das dumme ist nur, niemand weiß bis jetzt, wo die IS-Leute geblieben sind und was mit ihnen nun geschieht. Und irgendwie muss man die IS-Kämpfer doch überredet haben, Rakka zu verlassen. Weil genau darüber bis jetzt nichts bekannt wurde, mach ich mir so meine Gedanken. Wir wollen mal hoffen, dass die falsch sind!

17:55 von fathaland slim

16:30, DLGPDMKR

>>Gute Nachricht
Nachdem in Latakia geurlaubt wird, in Damaskus eine Messe mit einer Millionen Besuchern zum Wideraufbau stattfand und nun auch dank Russland Rakka befreit wird, gibt es eine gute Nachricht für die, die gewisse Kreise "Schutzsuchende" nennen.

Unser "Schutz" ist nicht mehr notwendig und sie können nach Hause, um am Wiederaufbau teilzunehmen.<<

Wer Assad die Treue halten wollte, hätte vor dem IS nicht aus Syrien flüchten müssen, sondern hätte sich problemlos in von ihm gehaltene Gebiete begeben können.

Lernen Sie Syrer in Ihrer Stadt kennen, reden sie mit ihnen. Die meisten hassen Assad genau so wie den IS. Täten sie das nicht, wären sie nicht hier.
///
*
*
Selbstverständlich gibt es Beweise das nicht einer das nur sagt, weil er sonst nicht bleiben darf?

...

"Als Militärfachmann (Obergefreiter der Reserve) gehe ich meinerseits davon aus, dass Ihre Schätzung reine Spekulation ist.
In die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte habe ich jedenfalls wesentlich mehr Vertrauen."

Mit dieser Aussage haben sie sich selbst ein Bein gestellt. Ich war Obergefreiter und würde mich nicht als Militärfachmann bezeichnen. Was währe dann ein oberfeldwebel? Und was rechtfertigt ihr Vertrauen in die beobachtungsstelle ? Es ist war ihr gutes Recht diesem Herrn zu Vertrauen allerdings zun das nicht mal unsere Medien sonst würden sie nicht immer schreiben, Das die Informationen nicht geprüft sind...

Aleppo

Ich bleibe dabei, der IS war nicht in Aleppo.

Auch wenn mich Foristen, denen diese nachprüfbare Tatsache nicht passt, mich "unverfroren" nennen. Das hat mit einem sachlichen Diskussionsstil nichts zu tun.

Und der IS wurde auch nicht als "moderate Rebellen" bezeichnet.

Selbstverständlich hat der IS versucht, Aleppo zu erobern, drang aber nicht in die Stadt vor.

In der Provinz Aleppo hatte er Stützpunkte, das ist richtig. Die ist groß, bitte eine Karte konsultieren.

um 17:55 von fathaland

um 17:55 von fathaland slim:
"
Lernen Sie Syrer in Ihrer Stadt kennen, reden sie mit ihnen. Die meisten hassen Assad genau so wie den IS. Täten sie das nicht, wären sie nicht hier.
"

-> einfach gestrickte Behauptung.Empfehle mal wirklich sich mit ein paar zu unterhalten...

Was machen Iraker hier? Weil die die Kurden & die irakische Regierung genauso hassen wie den IS?

Was machen Afghanen hier? Weil die die Taliban/IS genauso hassen wie die afghanische Regierung?

Hauptgrund ist:
Flucht vor dem Krieg - auch in Syrien.
Einen Neuanfang müssen diese Menschen so oder so machen,die,die hier her kamen,wollen dies nicht in einem Land,in dem Krieg herrscht,Terroranschläge & Luftangriffe stattfinden & nach wie vor Frontverschiebungen zwischen den Konfliktparteien stattfinden,sondern lieber in einer sicheren Umgebung (selbst wenn man dafür eine neue Sprache erlernen muss).

Zumal es auch genügend gibt,die zu pazifistisch eingestellt sind um kämpfen zu wollen & dort eingezogen werden würden

17:33 von fathaland slim

"...Sie beginnen Ihren Kommentar mit in Frageform formulierten wilden Mutmaßungen, die seltsamerweise dann am Ende zu so etwas wie Gewissheiten mutieren.
Warum sollte den irgendwer gegen etwas protestieren, was nichts als eine Mutmaßung Ihrerseits ist? Wenn Sie sich abseits der Portale der ideologischen Richtung, der Sie zuneigen, ein wenig über Syrien informieren würden, dann würden Sie erkennen, wie weit hergeholt Ihre Spekulationen sind.
Lernen Sie ein paar Syrer kennen!..."

Ja, wie bereits zugegeben: Ich vermute! D.h., ich mache mir so meine eigenen Gedanken. Gewissheiten sind das wirklich nicht. Aber was wissen Sie denn genau, was sich zur Zeit in und um Rakka abspielt? Ihre eigenen Vermutungen kommen immer unterschwellig daher mit dem Habitus, ich kenne Syrer und andere Medien, deshalb weiß ich, was es zu wissen gibt. Das ist in der Komplexität der syrischen Problematik einfach zu wenig, zumal Sie sich auf einen absoluten "Anti-Standpunkt" eingelassen haben.

18:53, Boris.1945

In Ihrer Quelle geht es um die Provinz, nicht die Stadt Aleppo.

Das wird gern verwechselt.

Man kann sich aber kundig machen.

18:11 von fathaland slim

"Sie glauben wirklich, aus ar-Raqqa würden nur IS-Sympathisanten fliehen?"

Nein, das glaube ich natürlich nicht! Aber TS berichtete über mindestens 100 (wenn nicht mehr) IS-Terroristen, die aufgaben und aus Rakka herausgebracht wurden. Darauf bezog ich mich, wie man hier nachlesen kann. Bitte keine Verdrehungen.

19:00, derkleineBürger

>>Was machen Iraker hier? Weil die die Kurden & die irakische Regierung genauso hassen wie den IS?<<

Wer sunnitischer Iraker ist und mit dem IS nichts zu tun haben wollte, der hatte bisher ganz schlechte Karten, und jetzt steht er als Angehöriger der dortigen sunnitischen Minderheit unter Generalverdacht.

19:01, Izmi

>>? Ihre eigenen Vermutungen kommen immer unterschwellig daher mit dem Habitus, ich kenne Syrer und andere Medien, deshalb weiß ich, was es zu wissen gibt. <<

Ich lese Bücher und kenne Syrer. Deswegen weiß ich natürlich nicht, was es zu wissen gibt, reagiere aber absolut allergisch auf offensichtliche Kriegspropaganda.

>>Das ist in der Komplexität der syrischen Problematik einfach zu wenig, zumal Sie sich auf einen absoluten "Anti-Standpunkt" eingelassen haben.<<

Was die Threads hier angeht, da haben Sie Recht. Denn die werden meiner Wahrnehmung nach von russisch-syrischer Kriegspropaganda dominiert. Ich plädiere immer dafür, die Komplexität der Lage nicht zu unterschätzen, hier herrscht aber leider der Holzhammer.

Und ja, ich stand und stehe dem Assadregime höchst kritisch gegenüber. Und das nicht erst seit Beginn der Auseinandersetzungen. Als Assad Junior den Erbhof übernahm, hatte ich Hoffnung. Die wurde spätestens, als er im Auftrag des US-Geheimdienstes folterte, enttäuscht.

19:08, Izmi

>>18:11 von fathaland slim
"Sie glauben wirklich, aus ar-Raqqa würden nur IS-Sympathisanten fliehen?"

Nein, das glaube ich natürlich nicht! Aber TS berichtete über mindestens 100 (wenn nicht mehr) IS-Terroristen, die aufgaben und aus Rakka herausgebracht wurden. Darauf bezog ich mich, wie man hier nachlesen kann. Bitte keine Verdrehungen.<<

Dann lesen Sie doch bitte Ihren Kommentar, auf den ich antwortete, noch einmal. Ich glaube nicht, daß ich da irgend etwas verdreht habe.

19:07 von fathaland slim

18:53, Boris.1945

In Ihrer Quelle geht es um die Provinz, nicht die Stadt Aleppo.

Das wird gern verwechselt.

Man kann sich aber kundig machen.
///
*
*
Wie man doch ideologisch über "Vormarsch über den Stützpunkt, rund 15 Kilometer nördlich von Aleppo", hinweggehen kann, entzückend?

19:22 von fathaland slim

19:01, Izmi

>>? Ihre eigenen Vermutungen kommen immer unterschwellig daher mit dem Habitus, ich kenne Syrer und andere Medien, deshalb weiß ich, was es zu wissen gibt. <<

Ich lese Bücher und kenne Syrer. Deswegen weiß ich natürlich nicht, was es zu wissen gibt, reagiere aber absolut allergisch auf offensichtliche Kriegspropaganda.

>>Das ist in der Komplexität der syrischen Problematik einfach zu wenig, zumal Sie sich auf einen absoluten "Anti-Standpunkt" eingelassen haben.<<
Und ja, ich stand und stehe dem Assadregime höchst kritisch gegenüber. Und das nicht erst seit Beginn der Auseinandersetzungen. Als Assad Junior den Erbhof übernahm, hatte ich Hoffnung. Die wurde spätestens, als er im Auftrag des US-Geheimdienstes folterte, enttäuscht.
///
*
*
Die Quelle für die Kopien dieser Folteraufträge können Sie sicher belegen, nur für Normalgläubige?

18:26, DKAQI

>>Aber lt. unserem heutigen Bundespräsidenten und damaligen Außenminister waren lt.seiner Rede vor dem Bundestag bis zu "1.500 Al-Nusra-Kämpfer (Zitat)" dort.
"Aber es ist wohl sinnlos hier klarmachen zu wollen" (Zitat), dass das ebenfalls Terroristen sind, die ähnliche Mittel wie Schutzschilder etc. eingesetzt haben. Eben Terroristen.<<

Wie Sie vielleicht bemerkt haben, gehe ich mit dem Begriff "Terroristen" äußerst sparsam um. Ich werde beispielsweise nicht "Al Nusra-Terroristen" mit "Hizbollah-Terroristen" kontern. In dem Verhalten dieser beiden Kämpferorganisationen erkenne ich wenig Unterschiede.

Ronald Reagan hat damals eingeführt, gegnerische Guerilleros als Terroristen und solche, die der eigenen Sache dienen, als Freiheitskämpfer zu bezeichnen. Ich beteilige mich an diesem Spiel nicht.

Wenn Sie Al Nusra mit dem IS gleichsetzen, dann verharmlosen Sie letzteren, so grausam die Al Nusra Leute auch sein konnten.

19:35, Boris.1945

>>Die Quelle für die Kopien dieser Folteraufträge können Sie sicher belegen, nur für Normalgläubige?<<

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1108315.html

https://www.freitag.de/autoren/
the-guardian/gute-folter-schlechte-folter

19:22 von fathaland slim

"Ich lese Bücher und kenne Syrer. Deswegen weiß ich natürlich nicht, was es zu wissen gibt, reagiere aber absolut allergisch auf offensichtliche Kriegspropaganda. ..."

Ich mache keine Kriegspropaganda.

"...Und ja, ich stand und stehe dem Assadregime höchst kritisch gegenüber. Und das nicht erst seit Beginn der Auseinandersetzungen. Als Assad Junior den Erbhof übernahm, hatte ich Hoffnung. Die wurde spätestens, als er im Auftrag des US-Geheimdienstes folterte, enttäuscht."

Da mögen Sie vielleicht nicht falsch liegen - aber wird es der Sache insgesamt gerecht, in diesem von innen und außen angezettelten "Bürger"krieg einen einzigen als Bösewicht auszumachen und damit gleichzeitig alle anderen Bösewichter als nicht so schlimm darzustellen? Unser Ranking der Bösen würde sicher unterschiedlich ausfallen, für mich ist Assad einer der weniger Bösen. Für Sie nicht, ich weiß. Aber wichtig ist, dass die Auseinandersetzung in Syrien endlich ein Ende findet. Auch mit (!) Assad.

@19:01 von Izmi

Sie werfen fathaland slim vor, er sehe nicht "Komplexität der syrischen Problematik", haben selbst aber nur Vermutungen anzubieten wie die, die SDF mache gemeinsame Sache mit dem IS.

Unter anderem auf Civac Azad findet man übrigens sehr ausführliche Analysen zur Komplexität der syrischen Problematik.

Darstellung: