Ihre Meinung zu: Muslimischer Feiertag? CSU kritisiert de Maizières Idee

14. Oktober 2017 - 9:00 Uhr

Ein muslimischer Feiertag dort, wo viele Muslime leben - das kann sich zumindest Innenminister de Maizière gut vorstellen. Schließlich gebe es Allerheiligen ja auch nur in katholisch geprägten Gegenden. Das sieht die CSU anders.

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Kommentare

CDU - Christlich Demokratische Union Deutschlands.

Wenn dem Vorschlag von Herrn de Maizière in seiner Partei gefolgt wird, dann sollte konsequenterweise auch das "C" für "Christlich" aus dem Parteiname gestrichen werden.

Das wäre die falsche

Das wäre die falsche Richtung.
Wenn notwendig, dann müssen eben die kirchlichen Feiertage aufgegeben werden.

Muslime

Gemäß Grundgesetz sollten wir dies tun. Dies sollten wir auch tun, wenn dies vermutlich nicht zur Integration beiträgt.

Alle religiösen Feiertage

abschaffen und allen die entsprechende Anzahl Urlaubstage gutbringen. Dann können die wirklich religiösen ihre Feste begehen, die „ungläubigen“ können die zusätzlichen Ferien zur Erholung nutzen.

Die Wahl ist vorbei,

eine Mehrheit hat antinational gewählt, so verhält sich dann natürlich auch der Politdarsteller. Man sollte sich mal die Herkunft seiner Familie anschauen, dann versteht man, daß da viele Darsteller darunter waren, egal welche Fahne gerade wehte. Ich nenne es Menschen ohne Rückgrat.

Warum nicht ...

... einige der Feiertage abschaffen und statt dessen den Arbeitnehmern das Recht auf die gleiche Anzahl arbeitsfreier Tage, die dann aus individuellen, kulturell/religiösen Gründen genommen werden können, einräumen.

Dann können Muslime an muslimischen Feiertagen frei machen, Christen an christlichen, etc.

Ich feier sowieso den Chinchilly Day, wie es meinen kulturellen Werten entspricht.

Gruß, zopf.

Schnapsidee

vom Innenminister!
Das grenzt doch schon an Zersetzung von innen heraus.

Aber zur Sache:
Es gibt kirchliche Feiertage, welche in den meisten Bundesländern nicht als gesetzliche FT gelten. Mariä Himmelfahrt gibt es nur in Bayern, Bus-und Bettag wurde auch vielen Ländern gestrichen. Für die Kirche sind das immer noch Feiertage.
Die muslimische Kirche hat auch ihre Feiertage. Es gibt aber keinen Grund, davon einen per Gesetz zum (arbeitsfreien) Feiertag zu machen. Wir haben doch genügend Feiertage - im internationalen Vergleich sind wir da ganz oben.

Und grundsätzlich sage ich: Wir brauchen nicht mehr Kirche, sondern eher weniger. Wir leben im 21. Jhdt., die Reformation hat auch schon ein halbes Jahrtausend hinter sich.

Schluss mit den religiösen Feiertagen.

Am 14. Oktober 2017 um 10:11 von Burkhard Werner
Muslime: Gemäß Grundgesetz sollten wir dies tun. Dies sollten wir auch tun, wenn dies vermutlich nicht zur Integration beiträgt.

Das Grundgesetz schreibt keine religiösen Feiertage vor, sondern schützt lediglich "staatlich anerkannte Feiertage".

Art 140 GG bezieht sich auf Art. 139 der Weimarer Verfassung: "Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt."

Es wird Zeit, den alten Zopf vom 1919 nach mehr als 100 Jahren abzuschneiden.

Verstehe ich nicht

Sind freie Feiertage nicht Ländersache? Es gibt doch in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich viele davon.

Aus religiösen Gründen darf man an seinen Feiertagen sowieso frei nehmen. Aber nicht um auf dem Sofa zu liegen.

*
Der Innenminister sollte sich da besser nicht einmischen.

Feiertage

Eine Religion in der sogar Kinder verheiratet werden und die dazu aufruft Ungläubige und Andersgläubige zu eleminieren-die wird mir immer fremd bleiben.

Ist doch eine wunderbare Idee....

....Ramadan und das Opferfest auch für uns einzuführen.

Wie sagt Aiman Mazyek: "Ein solcher Feiertag könne integrationsfördernd wirken, sagte er "Passauer Neuen Presse". Er würde deutlich machen, dass Muslime Teil der Gesellschaft seien und es "Verständnis untereinander für ein gutes und friedliches Zusammenleben" gebe. "Der Ramadan und das Opferfest bieten sich an."

Ist doch super:
Der Ramadan dauert einen Monat und das Opferfest vier/fünf Tage.

Beim Opferfest werden viele Schafe geschächtet, da können wir Christen mitmachen.

Das ist ein unmittelbarer Beweis der Integration und die Nichtmuslimen haben viele neue Feiertage !

@10:13 von Zundelheiner

"Alle religiösen Feiertage abschaffen und allen die entsprechende Anzahl Urlaubstage gutbringen."

Gute Idee! Würde ich ebenso befürworten.

Den Buß- und Bettag hat man doch in 1996 auch als Feiertag abgeschafft wegen dem Pflegegesetz. Nur hier hat der Arbeitgeber profitiert.

Bitte weniger religiöse Einflüsse

Religiöse Traditionen hin oder her - eigentlich sind wir ein Staat, der im Sinne der Aufklärung und nicht nach der Bibel entworfen wurde. Ziel sollte es also eher sein den Einfluss von Religionen zu reduzieren, anstatt ihn auszubauen durch eine "Veredelung" durch religiöse Feiertage, die das öffentliche Leben regulieren.

Schon bei der Idee

war doch klar das Er Gegenwind bekommt.
Und das ist auch der Falsche Weg, hat mit Integration die schon 40 Jahre und mehr nicht klappt auch nichts zu tun.

Die 1000 Zeichen langen nicht um zu erklären warum es nicht funktioniert.

Gruß

@JensL

Nein, die Mehrheit hat antinationalistisch gewählt. Nimmt Ihnen ein muslimischer Feiertag irgendetwas weg?

@BigShrimp - Das C ist zum Glück nur Überbleibsel

"CDU - Christlich Demokratische Union Deutschlands.
Wenn dem Vorschlag von Herrn de Maizière in seiner Partei gefolgt wird, dann sollte konsequenterweise auch das "C" für "Christlich" aus dem Parteiname gestrichen werden."
.
Wir können froh sein, dass das C in CDU nur historische Gründe hat. Einen Staat kann man nicht nach biblischen Grundsätzen lenken. Man stelle sich vor es gäbe eine muslimische Partei, die das öffentliche Leben von Frauen regulieren wollte. Die Empörung wäre groß und zwar zu Recht. Dementsprechend muss sich eben auch die C-DU mit christlichen Regeln zurückhalten, wenn sie in Regierungsverantwortung ist.

Gibt es denn in islamischen

Gibt es denn in islamischen Ländern die Bereitschaft zur Einführung von christlichen Feiertagen?

Oder ist es ähnlich wie bei der Meinungsfreiheit, dass nur von westlichen Ländern Flexibilität verlangt wird?

@10:13 von Zundelheiner

Alle religiösen Feiertage abschaffen und allen die entsprechende Anzahl Urlaubstage gutbringen.

Ja, Hauptsache, sich einen schönen Lenz machen!

Richtig wäre, nur den Menschen, die Kirchensteuer bezahlen und damit den großen christlichen Konfessionen angehören und dazu stehen, die Urlaubstage zu gewähren. Der Rest, der keine Kirchensteuer zahlt, soll an diesen Tagen arbeiten und dafür sorgen, dass die Produktivität gesteigert wird, damit es Deutschland noch besser geht.

Wie kann jemand nur auf so eine Idee kommen?

Das ist ja wohl total daneben.
Wo lebe ich bloss, werden die Politiker ganz verrückt, so wird die Afd immer stärker.

Feiertag ? Aber immer !

Wieso sollte ich etwas dagegen haben wenn ich einen zusätzlichen Tag im Jahr Urlaub bekomme ?

Im Ernst - hier ist wirklich ein Angleich aller Bundesländer notwendig. Über das christliche Erbe kann ich offen gestanden nur lachen - Christ sein bedeutet nicht ab und an in die Kirche zu gehen, sondern wie ein Christ zu leben und sich wie einer zu verhalten. Davon ist bei den meisten Politikern (gerade CSU) nicht das Geringste zu merken.
In den neuen Bundesländern scheint die Einführung der Feiertage zudem recht willkürlich zu sein. So wie auch der Buß- und Bettag einfach als Feiertag abgeschafft wurde (ausgerechnet ein Bundeseinheitlicher).
Also entweder alle freistellen oder keinen.

Das Vorhaben zusätzliche (muslimische) wird bei Arbeitgebern bestimmt keine Begeisterung ausmachen, bei dem Einfluss den diese haben wird es niemals so weit kommen dass tatsächlich alle Arbeitnehmer von der Arbeit freigestellt werden, egal wieviel es diskutiert wird.
Es lebe das Bruttoinlandsprodukt.

Das wird der AfD Zulauf bringen

Das fördert eher die Ansammlung von Muslimen in bestimmten Regionen und stünde meiner Meinung nach gegen eine gelungene Integration.
Damit wird man so etwas wie muslimische Regionen auf der Landkarte schaffen. Zudem könnten Kritiker sich damit bestärkt fühlen, dass die Islamisierung bestimmter Regionen Deutschlands tatsächlich in vollem Gange wären. Das würde den Zulauf zur AfD nur stärken.
Daher halte ich diese Idee für völligen Blödsinn.
Wir sind ein christlich geprägtes Land und sollten das auch als unsere Kultur erhalten und nicht verdrängen lassen.
Wo wollten wir dann anfangen und aufhören?
Sollen dann jüdische Feiertage keine Tage bekommen, oder sollen andere religiöse Gruppen benachteiligt werden?
Ich halte diese Idee für ein Streitpotenzial. Es wird nicht Ruhe sondern Streit geben.

Am 14. Oktober 2017 um 10:22 von BigShrimp

Zitat:
"...Es wird Zeit, den alten Zopf vom 1919 nach mehr als 100 Jahren abzuschneiden..."

Dies wird eher schwer werden, denn die Kirche ist noch immer sehr stark.
Was einen muslimischen Feiertag betrifft, warum soll dies nicht durch Volksentscheid auf Bundesebene entschieden werden?
Wer hat eigentlich Angst vor dieser Art von Volksentscheiden in unserem Land?

Nur wir Deutschen leisten uns christliche Feiertage

In vielen westlichen Ländern (USA, GB, etc) gibt es bis auf Weihnachten aus Respekt vor der Religionsfreiheit nur sogenannte "Bank Holidays". Sollten wir auch so machen, anstatt noch mehr religiöse Feiertage einzuführen. Wer Religion möchte soll sie leben. Alles weitere ist doch aufdoktrinierte Scheinheiligkeit.

Das ist wieder ein vollkommen

Das ist wieder ein vollkommen unnötiges Fass was da aufgemacht wird! Es hat keinen Menschen vorher interessiert und jetzt entstehen wieder Pro und Kontralager die sich verhärten werden. Es gibt soviel wichtigeres! Man sollte nicht ständig Religion zum Thema machen. Das führt nur zu erhitzte Gemüter und am Ende noch zu Dummheiten oder gar Gewalttaten! Religion und Politik müssen voneinander getrennt werden.

Schlechte Idee

Wir brauchen weniger Islam in Deutschland, nicht mehr. Ich kann jedem Interessierten nur empfehlen, den Koran und die Hadithen zu lesen, und sich dann zu fragen, ob er wirklich der Ansicht ist, dass wir größeren Einfluss und eine Aufwertung dieser Religion benötigen.

am 31.Oktober ist Reformationstag.

In diesem Jahr wird dieser Tag offiziell gefeiert.
Luther war einer der schlimmsten Antsemiten, die man sich vorstellen kann.
Die Nazis haben sich mit der Judenverfolgung auf ihn berufen.
Die Reichspogromnacht war die Feier in Luthers Geburtstag hinein, mit Poltern und Scherben in Gedenken an Luther.

Deshalb sollten religiöse Feiertage in einem laizistischen Staat nichts zu suchen haben.

Religion ist Privatsache und sollte es bleiben. Der Staat sollte die Feiertage abschaffen. Das hat er beim "Buss- und Bettag" schon einmal getan, als dieser der Pflegeversicherung geopfert wurde.

Als Ausgleich könnten die Arbeitgeber wieder einen paritätischen Beitrag in die GKV und GRV einbringen.

@ traurigerdemokrat

"Das wäre die falsche Richtung.
Wenn notwendig, dann müssen eben die kirchlichen Feiertage aufgegeben werden."
Ich erinnere daran, dass vor einigen Jahren der Bußtag als letzter bundeseinheitlicher evangelischer Feiertag gestrichen wurde, angeblich wegen der Wirtschaft (!). Zudem ist ja zu beobachten, dass religiöse Feiertage nicht zu religiösen Aktivitäten genutzt werden, sondern für die Freizeit, etwa der Himmelfahrtstag als "Vatertag" oder "Männertag", Pfingsten als verlängertes Wochenende usw. Lediglich Weihnachten scheint als fest im Volke tief verankert zu sein. Weihnachten kann man nicht abschaffen, andere Feiertage schon.

@Norddeutscher22 - Völlig unpassend

Gibt es denn in islamischen Ländern die Bereitschaft zur Einführung von christlichen Feiertagen?

Es geht hier um Deutschland - nicht um islamische Länder. Diese sind keinesfalls der Maßstab für unser Handeln und dürfen es auch nie werden, schliesslich reiten wir geradezu darauf herum wie tolerant doch unsere Gesellschaft im Gegensatz zu islamischen ist.
Die Frage ist daher in diesem Zusammenhang völlig unpassend.

Für ein angeblich säkulares Land zu viel religiöser Einfluss

Das ist genau das falsche Weg. Wir sind ein säkulares Land. Das Konzept ist: Hier kann jeder leben, ist jeder gleich viel wert, weil die Religion keinen großen gesellschaftlichen Stellenwert hat.

Das muss man endlich mal konsequent umsetzen:
- Kreuze aus Schulen
- Weg mit dem Religionsunterricht. Stattdessen ein gemeinsamer Religionen-Unterricht, der die Gemeinsamkeiten der großen Religionen heraus arbeitet.
- Keine Pfarrer von Steuergeldern bezahlen.
- Weniger religiöse Feiertage (Weihnachten und Ostern...die feiern auch nicht religiöse Menschen, das ist schon allgemeines Kulturgut).
- Und: Muslime wird keine Extrawurst gebraten! Das ist doch grotesk: Wir sagen: "Kommt her, hier sind alle gleich." Und kriegen als Antwort: "Danke, aber wir sind ganz anders und ihr müsst unsere gesellschaftliche Abgrenzung respektieren."

Weniger Religion ist der Weg, keinesfalls mehr!

@10:41 von Neuländer

kann mich nur anschließen. Aber ich glaube das wir ziemlich alleine sind.

Religiöse Feiertage?

Ich bin vielleicht nicht ganz auf Stand, aber soweit ist weiß, gibt es gesetzliche Feiertage, an denen nicht gearbeitet werden muss und es gibt religiöse Feiertage an denen Gläubige z.B. hinter einem von ca. 1000 Fingern Jesu in einer Glasfassung durchs Dorf laufen.

Von mir aus kann man die "kirchlichen Feiertage" abschaffen und dafür die Urlaubstage erhöhen. Ich vermute aber, dass da die Kirchen nicht mitmachen würden, weil vermutlich mehr als 90% der "Gläubigen" ihren Urlaub nicht dafür verschwenden würden z.B. an einer Fronleichnamsprozession teilzunehmen.

Den Buß- und Beettag abschaffen aber einen

muslimischen Feiertag einführen.
.
Wo leben wir denn eigentlich und was haben wir da als Politiker gewählt?

@Frank_Furter - Wie bitte?

"Richtig wäre, nur den Menschen, die Kirchensteuer bezahlen und damit den großen christlichen Konfessionen angehören und dazu stehen, die Urlaubstage zu gewähren. Der Rest, der keine Kirchensteuer zahlt, soll an diesen Tagen arbeiten und dafür sorgen, dass die Produktivität gesteigert wird, damit es Deutschland noch besser geht."
.
Wenn es keine religiösen Feiertage gibt und nur noch Urlaubstage aus dem eigenen Kontingent, dann darf man Urlaub machen, wann man will. Es gibt keine Besserstellung von religiösen Menschen mit einem Sonderrecht auf freie Tage, das "Ungläubigen" dann nicht zusteht.

Staat und Religion

An dieser Debate lässt sich das eigentliche Problem sehr einfach erkennen. Es besteht darin, daß die Politik überhaupt an gesetzlich-religiösen Feiertagen und damit an einer "Leitkultur" nicht im Sinne einer Gesamtheit der Bürger, sondern im Sinne von Ausgrenzungs - und "Identitäts"denken festhält. Muslimische Feiertage sollten ebenso selbstverständlich wie christliche nicht-gesetzlich sein.

10:45 von Querdenkerin

Wer hat eigentlich Angst vor dieser Art von Volksentscheiden in unserem Land?
.
da könnte ich mir in dem Zusammenhang ganz andere Volksentscheide vorstellen ....

@10:38 von Frank_Furter

"Ja, Hauptsache, sich einen schönen Lenz machen!"......
den schönen Lenz machen sich doch jetzt schon alle.....oder gehen Nicht-Christen an Weihnachten und Ostern zum Arbeiten?

Die Arbeitsfreiheit der kirchlichen Feiertage gehört abgeschafft

Den christlichen Kirchen laufen die Mitglieder davon.
Deshalb wäre es nur konsequent, die, vom Arbeitgeber bezahlten, Feiertage abzuschaffen.
Das Sozialprodukt würde gesteigert.
Keine Staus mehr an den "Brückentagen".
Das würde auch die Umwelt entlasten und den CO2 Ausstoss verringern.

Auch könnten die jüdischen Gemeinden auf Feiertage pochen, denn sie sind schon länger im Land.
Buddhisten, Hinduisten können auch auf ihr Recht pochen.

Religion ist Privatsache, deshalb sollte sie auch privat bleiben.
Man kann Urlaub nehmen, wenn man an Zeremonien teilnehmen will.

Es war abzusehen, dass dieser

Es war abzusehen, dass dieser Vorschlag ein unsägliches Konglomerat an Ressentiments wecken würde, von allgemein antireligiösen Affekten über wirklich gehässige Islam-Abwertung bis hin zu rein egoistischen Motiven. Kein Mensch muss muslimisch oder christlich werden, weil es einen gesetzlichen Feiertag gibt, der ausgeht von einem Feiertag einer Religion. Niemandem wird etwas genommen. Es vergrößert auch nicht den Einfluss von Religionen. Es geht hier um nicht mehr und nicht weniger als die Gestaltung gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhaltes, um die Förderung von Respekt und Akzeptanz. Dazu kann ein gesetzlicher Feiertag, der auf einem muslimischen Festtag gründet, beitragen.

@10:45 von Querdenkerin

ich und sicherlich noch eine Menge anderer Menschen. Man muss sich nur mal die Kommentare ansehen.
Ich hätte nichts dagegen, wenn die Kirche aus der Politik raus wäre - im Gegenteil.

@ um 10:27 von skydiver-sr

Sie meinen das Verhalten, das fast 2000 Jahre christliche Tradition war? Gott sei Dank ist die christliche Kirche vor ca 150 Jahren gezwungen worden, darauf endlich zu verzichten. Und das ist ihr durchaus sehr schwer gefallen.

religiöse Feiertage - warum?

Die wenigsten Menschen in Deutschland sind religiös, es ist letztlich eine Minderheit. Ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Religion bedeutet faktisch Rückschritt und Stagnation. Zeit, sich über neue Ansätze Gedanken zu machen, wie eben, religiöse Feiertage abzuschaffen, und durch nicht zweckgebundene frei Tage zu ersetzen. Der Weg sollte nicht sein, alte Zöpfe wieder anzukleben, und einer rückwärtsgerichteten Denkweise noch zusätzlich Auftrieb zu geben. Übrigens: in Bremer Schulen z.B. ist an Ramadan etc. eh kein Unterricht möglich, weil die Hälfte der Schüler sowieso nicht auftauchen.

Bin sehr dafür: alle

Bin sehr dafür: alle religiösen Feiertage als gesetzliche freie Tage abschaffen, als religiöse können sie dann von jedem/jeder als Urlaubs Tag genommen werden.

De Maiziere hat in Sachen Feiertag recht

Mit dem hier:

http://www.tagesschau.de/inland/de-maiziere-muslimischer-feiertag-101.html

Ein muslimischer Feiertag dort, wo viele Muslime leben - das kann sich zumindest Innenminister de Maizière gut vorstellen. Schließlich gebe es Allerheiligen ja auch nur in katholisch geprägten Gegenden.

hat de Maiziere mal sachlich recht. Allerheiligen ist nicht in ganz Deutschland Feiertag sondern nur in Regionen in denen ueberwiegend Katholiken leben. Das ist sachlich richtig.

Und dass hier von der CSU:

http://www.tagesschau.de/inland/de-maiziere-muslimischer-feiertag-101.html

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der "Bild"-Zeitung, das christliche Erbe Deutschlands sei "nicht verhandelbar": "Islam-Feiertage in Deutschland einzuführen kommt für uns nicht in Frage."

ist einfach nur postfaktisch. Wir haben ja auch schon Feiertage der USA hier in Deutschland und die USA sind auch nicht rein christlich. Was ist zum Beispiel mit Helloween??

Ach hören Sie auf

Das "C" für "Christlich" ist für weltliche Vertreter der Macht doch ohnehin nur Opium fürs Volk.

Anstatt einseitiges Islambashing und der Propagierung eines "christlichen Abendlandes" völkischer Prägung, könnte der Vorschlag von Herrn de Maizière Anlass sein darüber zu Diskutieren ob es in einem modernen Staat überhaupt Feiertage aufgrund bestimmter Religionen geben sollte.
Mir wären z.B. Feiertage lieber die Dingen wie (Mit)menschlichkeit, Solidarität, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten, wissenschaftlichen Erfolgen und technologischen Meilensteinen gewidmet wären.
Das sollte auch in Sinne jeder Glaubensgemeinschaft sein, die toleriert werden möchte.

Auch diese weiteren Punkte der CSU stimmen so nicht

Außerdem ist auch dass hier von der werten CSU:

http://www.tagesschau.de/inland/de-maiziere-muslimischer-feiertag-101.html

Auch der CSU-Innenexperte Stephan Mayer lehnte de Maizières Vorstoß ab: "Deutschland ist über Jahrhunderte durch die christliche Tradition geprägt und bestimmt worden. Daran hat sich bis heute nichts geändert."

so längst nicht mehr wahr. Wir sind längst multikulturell geworden, werte CSU. Bei uns leben längst nicht mehr nur Christen sondern auch Menschen aus allen anderen möglichen Religionen und Kulturen und daher sollten die genauso Anrecht auf ihre Feiertage haben. Die CSU ist hier halsstarrig und auch postfaktisch.

Und auch dass hier:

http://www.tagesschau.de/inland/de-maiziere-muslimischer-feiertag-101.html

CSU-Vize Manfred Weber sagte der "Passauer Neuen Presse", Feiertage stünden vor allem für die religiöse Prägung eines Landes und nicht für einzelne Bevölkerungsgruppen.

stimmt so nicht. Siehe Beispiel Allerseelen!

also mir gefällt mein Land

so wie es ist (bisher war)
wer hierher kommt und sich nicht heimisch genug fühlt - soll eben wegbleiben
in einen Golfclub einzutreten um die dort zu zwingen auch das Fußballspielen anzubieten, auf die Idee kommt auch keiner

Am 14. Oktober 2017 um 10:18 von zopf

" Ich feier sowieso den Chinchilly Day, wie es meinen kulturellen Werten entspricht.

Gruß, zopf."

Bescheidene Frage, Wiki ist etwas überfordert.
Was soll das für ein Tag sein und welche Kultur ist das, das hab ich selbst als Heide noch nie gehört.

Gruß

@ 10:59 von stöberkarl

im großen und ganzen haben sie recht.
Und bitte die religiösen Anwandlungen auch aus der Politik heraus halten.

Dieses ist noch ein christlich orientiertes land

und aus diesem Grund sollte es aus meiner Sicht nur christliche Feiertage geben. Notfalls müssen die Muslime an einem muslimischen nicht offiziellen Feiertag eben Urlaub nehmen, so wie es in verschiedenen Bundesländern Deutschlands ja auch schon ist. Wer z.B. den Reformationstag feiern möchte, der hat Urlaub zu nehmen.

@Frank_Furter Wieso sollte

@Frank_Furter
Wieso sollte Ihnen die staatliche Gemeinschaft frei geben, nur weil Sie an Ihre Kirche "Steuern" zahlen, die eigentlich doch nur die Eintrittsgebühr zum Himmel sind und nicht für irdische Freuden gedacht sind?
Ich hatte das wohl vorhin vergessen: Abschaffung der sog. Kirchensteuer, und zwar sofort. Jeder Club kann/soll seine Gebühren selbst kassieren.

Religion und Staat endlich trennen!

bloß nicht noch mehr religiöse Feiertage!
- alle religiösen Feiertage abschaffen, dafür frei verfügbare Urlaubstage einrichten
- den Religionsunterricht endlich raus aus den staatlichen Schulen, er hat nichts dort verloren.

Religion (egal welche) ist Privatvergnügen und das sollte endlich auch in der Politik ankommen.

@ 11:06 von wenigfahrer

Einfach "Chinchilly Day" kuugeln und das Video ansehen.

Eine kulturelle Verpflichtung, für Menschen mit meinem ethnischen background.

Andere Frage: Was ist los hier im thread, verschiedener user fordern das "abschneiden alter zöpfe".
Ich fühle mich bedroht.

Gruß, zopf.

Grundsätzlich eine gute Idee,

aber in der Organisation wahrscheinlich schwierig umzusetzen. Ab welchem Bevölkerungsanteil von Muslimen könnte der Feiertag gelten? Was die CSU dazu sagt, ist nicht wichtig, sondern wie die Wirtschaft dazu steht, da wir von einem allgemeinen Feiertag reden (Nicht-Muslime wären auch betroffen)? Die Frage also, welchen christlichen Feiertag wir dafür streichen - Diese Diskussion wird sehr schwierig, denn man erinnere sich an den Buß- und Bettag, der für die Pflegeversicherung in fast allen Bundesländern zum Arbeitstag wurde. Oder wir kürzen entsprechend in den Tarifverträgen einen Urlaubstag.

Aber, grundsätzlich eine sehr gute Idee, über die Ausgestaltung muss man aber nachdenken.

Durch die Aufklärung geprägt, nicht das Christentum

Als Atheist würde mich ein muslimischer Feiertag nicht mehr und nicht weniger stören als ein christlicher.

Mich ärgert viel mehr das Geschwätz darüber, dass Deutschland ein so "christlich geprägtes" Land sei.

Erstens: Das, was wir an unserer Gesellschaft vor allem schätzen, hat wenig bis gar nichts mit dem Christentum zu tun. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Wertschätzung von Wissenschaft und Vernunft, religiöse Toleranz usw. kam nicht aus der Bibel, sondern geht entweder auf die alten Griechen und Römer oder auf die Aufklärung zurück. Die Kirchen haben sich Fortschritten auf diesen Gebieten zunächst erbittert entgegengestellt.

Zweitens: Zwar gibt es in der heutigen BRD noch viele "Taufscheinchristen", aber die Leute, die tatsächlich religiös leben - beten, in die Kirche gehen usw. -, sind eine verschwindend kleine Minderheit.

Es wäre deshalb angemessen, mehr Augenmerk auf unsere säkularen Traditionen und Werte zu legen.

Weitere Beispiele: Totensonntag und Aschermittwoch

Ein weiteres Beispiel an Kirchenfeiertagen die nicht ueberall in Deutschland begangen werden, ist der Totensonntag. Das ist ein evangelischer Feiertag der nur in ueberwiegend evangelisch bewohnten Gebieten begangen wird.

Oder weiteres Beispiel: Aschermittwoch

Auch dass ist ein katholischer Feiertag, der nur in ueberwiegend katholischen Regionen Feiertag ist.

Also: es gibt mehr als genug Beispiele fuer Kirchenfeiertage die nicht in ganz Deutschland begangen werden und nur fuer bestimmte Bevölkerungsgruppen gelten.

@10:56 von GeMe

Ich bin vielleicht nicht ganz auf Stand, aber soweit ist weiß, gibt es gesetzliche Feiertage, an denen nicht gearbeitet werden muss und es gibt religiöse Feiertage an denen Gläubige z.B. hinter einem von ca. 1000 Fingern Jesu in einer Glasfassung durchs Dorf laufen.c/cite>

Der erste Teil, der sich mit der Unterscheidung von gesetzlichen und kirchlichen Feiertagen beschäftigt, ist vollommen richtig.

Der zweite Teil, der von "ca. 1000 Fingern Jesu" spricht, ist ein so fern von jeglichem Allgemeinwissen, dass selbst ein Agnostiker das wissen sollte.

Der einzige christliche Feiertag, der annähernd dazu passen könnte, ist "Fronleichnam" und einmal kurz gegoogelt, hätte verhindert, das Sie sich mit Ihrem Unwissen so bloß stellen.

@11:16 von Müllerin: Religion ist Privatvergnügen

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Wenn dann noch der Gottesbezug aus dem Grundgesetz verschwindet, sind wir noch nicht am Ziel, aber einen Schritt weiter.

Religiöse Feiertage komplett abschaffen

Man sollte die religiösen Feiertage vollständig abschaffen. Religionen sind ein vollkommen veraltetes Modell um Bevölkerungen zu unterdrücken (und Moralvorstellungen durchzusetzen), heutzutage säen Religionen nur Zwietracht und Hass.
Man sollte alle religiösen Feiertage durch bürgerliche Feiertage ersetzen, diese können ja zumindest in Teilen deckungsgleich mit den bisherigen Terminen sein. Wer weiterhin eine Religion ausüben möchte, kann dies ja gern tun, sollte aber nicht versuchen anderen ständig seinen Glauben aufzuzwingen.

Tolle Idee, Herr Innenminister

Setzen Sie sich auch dafür ein, daß Christen in muslimischen Ländern Feiertage erhalten, um ihre Religion feiern zu können?

Staatliche Feiertage

Richtig ist, Deutschland hat eine christlich (und jüdisch!) geprägte Vergangenheit. Aber die Bedeutung der Religionen im öffentlichen Leben nimmt stetig ab, auch wenn die strikte Trennung von Staat und Religion noch immer nicht vollendet wurde. Gleichzeitig gibt es im privaten Leben immer mehr Formen der Spiritualität. Da kann man nicht für jede Richtung Feiertage einführen.

Daher wäre ich dafür alle kirchlichen Feiertage ab zu schaffen und durch staatliche Feiertage zu ersetzen. Die gehören dann allen, und man könnte sich die ganze Diskussion um muslimische Feiertage schenken.

Es reicht

Haben denn alle Verantwortlichen immer noch nicht kapiert dass Religion nicht integriert oder Menschen zumindestens friedlich miteinander zusammenleben lässt?Wir brauchen nicht mehr Religion sondern am besten gar keine Religion.Alles was Menschen ausmacht wird durch Religion in einen Faschistoiden einheitsbrei gequirrlt.Was dabei herauskommt ist schlicht und ergreifend der Diebstahl der Würde des einzelnen Menschen.Religion nerneint die Einzigartigkeit von Menschen.Der Weg in die Zukunft führt auf keinen Fall über mehr Religion.Wenn dies so wäre,dann gäbe es ja wohl seit mindestens 1300 Jahren Friede,Freude Eierkuchen.

@Müllerin mache ich sofort

@Müllerin
mache ich sofort mit , nur aus der Politik sollte die Religion auch verschwinden.
@zopf
keine Angst bitte - wir wollen doch nur spielen
; - )

Am 14. Oktober 2017 um 11:02 von Demokratieschue...

Zitat:
" Was ist zum Beispiel mit Helloween??"
Wo ist Helloween den ein Feiertag der Staatlich bezahlt ist in Deutschland ?.
Kann mich nicht erinnern das dieser Tag in meiner Heimat in der ich lebe jemals ein Feiertag gewesen wäre.

Gruß

Der Kulturenkampf ist im Gange

um 11:04 von Demokratieschue...
Wir sind längst multikulturell geworden, werte CSU. Bei uns leben längst nicht mehr nur Christen sondern auch Menschen aus allen anderen möglichen Religionen und Kulturen und daher sollten die genauso Anrecht auf ihre Feiertage haben.
---
Es kann nicht abgestritten werden, dass Europa seit Jahrhunderten christlich geprägt ist. Punkt. Dass sich das gerade ändert, und eine schleichende Islamisierung eintritt und auch der Glaube oft durch politische Ideologien (z.B. druch DDR) ersetzt wurde und wird, ändert an der Prägung Europas erst mal gar nichts.
Wenn wir aber jeder Religion und jedem Ideologen seine eigenen Feiertage einrichten wollten, dass wird es nicht nur unübersichtlich, sondern wir würden unsere alte Kultur an den Haken hängen.
Damit findet ein Verdrängungskampf statt und das kann vielen Deutschen nicht gefallen.
Schon heute erkennt eine Özoguz keine dt. Kultur mehr. Sollten wir bald auch keine christliche Kultur mehr erkennen?
Ein Suizid.

Weniger nicht mehr!

Was soll denn das nun wieder?
Ich hätte gerne weniger Religion in der Öffentlichkeit. Auf gar keinen Fall mehr.

Die Trennung von Kirche und Staat sollte in Deutschland endlich mal vollzogen werden - vollständig.

Ich bin beim Thema Religion sehr tolerant. Jeder soll glauben, woran er will.
Ich bin allerdings der Meinung, dass Religion in der Öffentlichkeit nichts zu suchen hat.

Ich bin dagegen, dass lautstark zum Gebet gerufen wird.
Das war in einer Zeit nötig, als nicht jeder eine Uhr hatte.
Heute hat sich das erledigt.

Und das betrifft den Rufer einer Moschee aber auch das Kirchengebimmel.

Was allerdings den muslimischen Feiertag betrifft - da bin ich dann ein wenig besorgt.

Wir haben gerade die Zeiten hinter uns gelassen, als "Christen" ziemlich aggressiv wurden, wenn die "Feiertagsruhe" nicht eingehalten wurde.
Muss man da jetzt ein neues Fass aufmachen?
Aggressive Muslime sind genau so unerträglich, wie aggressive Christen.

Der Minister...

... er wird doch auf alten Diensttage nicht noch einen guten Vorschlag aus dem Hut zaubern?

Ein muslimischer Feiertag wäre die Anerkennung deutscher Realitäten angesichts großer muslimischer Bevölkerunganteile.

Dass de Maiziere dieses auch noch bei einer Wahlkampfveranstaltung ausspricht, ist ihm hoch anzurechnen.

Dennoch gut, wenn er weg ist... seine miserable Amtsführung ist mit einem guten Vorschlag nicht gutzumachen.

Schutz für unsere christliche Prägung!

Den meisten, die hier so laut nach Aufhebung aller Feiertage rufen, ist leider nicht klar, dass so ziemlich alles, was wir gemeinhin als "westliche Werte" deklarieren, aus der Bibel stammt.

Auch viele Aufklärer waren bibeltreue Christen, die "lediglich" gegen die unbiblischen Praktiken und Einflüsse der katholischen Kirche angehen mußten (das ist stark vereinfacht, zugegeben).

Ich finde es sehr interessant, daß bei solchen Gelegenheiten immer gleich lautstark nach Abschaffung jedes religiösen Einflusses gerufen wird.

Na gut, dann schaffen wir als erstes den Sonntag ab - ab sofort gibt es nur noch Arbeitstage. Toll!
Dann fallen Ostern, Pfingsten und natürlich Weihnachten und die zugehörigen Ferien auch sofort weg - noch mehr Arbeit und Schule - super!

Muß ich wirklich weitermachen?
Oder wollen manche Leute vielleicht erst mal nachdenken?

Und zum Thema: Nein, keine islamischen Feiertage. Wäre mir zudem neu, daß es in islamischen Staaten christliche Feiertage und Integration gibt.

@ 11:16 von Müllerin

Sie haben nicht zufälligerweise Kinder? Wie schaffen Sie es, wenn sie an einem Ex-Feiertag Urlaub nehmen, auch Ihre Kinder aus der Schule zu befreien? Der Witz an einem Feiertag im Unterschied zu einem Urlaubstag ist doch, dass die ganze Familie frei hat. Auch Freunde und Verwandte. Dass man das machen kann, was vielen Fortschrittlichen ein Dorn im Auge ist: In Familie, also nicht durch Staat, Arbeitgeber oder Gewerkschaft organisiert. Der strengste deutsche Feiertag, zusammen mit Karfreitag, ist übrigens ein nicht-religiöser: 1. Mai, Tag der Arbeit. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass meine Mutter damals jede Gartenarbeit verboten hat, weil sonst der Gewerkschafts-Nachbar sofort eine Strafanzeige erstattet hätte ... Denn am Tag der Arbeit dürfe man nicht arbeiten, sondern es habe allgemeine Ruhe zu herrschen. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Abschaffung des 1. Mai auch auf Widerstand stoßen würde.

Alle religiöse Feiertage feiern

2018 gibt es so etwa
8 buddhistische Feiertage,
24 jüdische,
24 islamische,
24 christliche.

Wir sollten alle, alle gemeinsam feiern!

Dann sollten wir noch rund 30 "sonstige Feiertage"
wie .... "Einheit", Tag der Arbeit, Weltnudeltag ... einführen.

Und als Zeichen unserer europäischen Eintracht würde ich noch 15 europäische Feiertage einführen ... "Tag der Gurkennorm" ... "Tag der verlorenen Glühbirne" ... etc

Und last but not least - als Zeichen der Solidarität mit der restlichen Welt und deren Bürgern, die bei uns leben ... noch jeweils acht afrikanische-, südamerikanische-, asiatische-, nordamerikanische, australische und zwei arktische Feiertage.

@zundelheiner, 10:13

Und die Entscheidung, ob man religiöse Feste begehen darf, damit ja im Zweifel dem guten Willen der Arbeitgeber überlassen?

Nein, danke!

Was wird hier bloß geschrieben?

Muss in meinem Heimatland alles verändert werden.
Ich bin mit den Feiertagen , wie sie sind sehr zufrieden.
Es muss doch wegen einigen Emigranten nicht alles verändert werden.

Ja - aber nur

wenn die Muslime dafür an christlichen Feiertagen arbeiten gehen.

Lothar die Misere macht seinem Namen wieder alle Ehre! Das befeuert doch nur die Lager für oder gegen was auch immer.

Offiziell soll Politik von Religion getrennt sein - da soll er sich bitte dran halten. Und nicht noch im Namen der Religion Neiddebatten anfeuern. Feiertag für alle oder für keinen. Schluss.

Dobrinth sollte doch

Dobrinth sollte doch eigentlich aus seiner Ministerzeit gelernt haben, etwas mehr nachzudenken, bevor er den Mund aufmacht: natürlich ist "das christliche Erbe Deutschlands nicht verhandelbar", das kann man gar nicht verhandeln, weil es geschichtlich Fakt ist; durch einen gesetzlichen Feiertag, der auf einem muslimischen Festtag zurückgehen würde, wird kein christliches Erbe gefährdet. Soviel Unterscheidungsfähigkeit sollte auch ein NochVerkehrsminister haben. Ein solcher Feiertag wäre gerade ein Zeichen dafür, dass wir im christlich geprägten Deutschland gerade deshalb (!) einen guten respektvollen Zusammenhalt von Menschen unterschiedlichen Glaubens, Weltanschauung, Kultur und anderer Diversitäten ausdrücklich fördern, fördern und unterstützen.

@10:52 von Claireannlage

Meines Erachtens sollte Toleranz weder hier in diesem Land noch weltweit eine Einbahnstraße sein.

Es kann nicht sein, dass diejenigen die hier Toleranz einfordern unter Bezug auf ihre Religion, zur selben Zeit in ihren eigenen Ländern unter Bezug auf dieselbe Religion Andersgläubigen dieselben Rechte verweigern

Am 14. Oktober 2017 um 11:16 von zopf

Das Video hatte ich gesehen, das war mir aber zu Kriegerisch ;-).
Zu den abschneiden der Zöpfe kann ich Ihre Bedenken verstehen, in meiner Heimat ist das zum Glück noch nicht so.
Aber es scheint neuerdings viele Heimatlose zu geben die nirgends geboren wurden, anders kann ich mir das Phänomen nicht erklären.
Aber ich hab in den 50ziger und 60ziger schon mal wo gewohnt wo man den Menschen die Heimat wegnehmen wollte, das ist dann 20 Jahre später gehörig in die Hose gegangen.

Ich leide mit Ihnen.

Gruß

Willkürlich aber ok

Ich bin eher Buddhist oder Heide, als katholisch oder evangelisch. Wieso soll ich diese christlichen Feiertage mitbegehen? Tatsache ist, diese Feiertage schenken uns einen freien Tag, ob man der Religion angehört oder nicht. Wenn also jemand meckert, dann wohl vernünftigerweise nur wenn er Unternehmer ist oder darüber, dass diese muslimischen Feiertage nur für Muslime gelten könnten.

Her mit den freien Tagen! Aber für alle frei! Von mir aus nur in einer Region, aber für alle dort. Von mir aus kann man auch einen Feiertag benennen wie man möchte. Mir gehts nur um den freien Tag.

Liebe Mitkommentierende, ob

Liebe Mitkommentierende, ob es in islamisch geprägten Ländern Feiertage christlichen Ursprungs gibt, ist für unsere Diskussion sowas von egal: oder will jemand das Recht für Frauen, Auto fahren zu dürfen, abschaffen, weil das in Saudi-Arabien auch nicht erlaubt ist? Manche Denkmuster eignen sich nicht für solche Debatten.

@ GeMe (11:24): was soll diese Engstirnigkeit??

hi GeMe

Also zu dme hier:

Wenn dann noch der Gottesbezug aus dem Grundgesetz verschwindet, sind wir noch nicht am Ziel, aber einen Schritt weiter.

wie wäre es, wenn man statt dessen andere Religionen mit ins Grundgesetz aufnehmen wuerde?? Was soll diese Engstirnigkeit??

@doktorand, 10:45

"Nur wir Deutschen leisten uns christliche Feiertage."

Ein völliger Unsinn, was Sie schreiben.

In Italien, Spanien und lateinamerikanischen Ländern gibt es viele katholische Feiertage.

Die können Sie in Ihrem "Vergleich" nicht einfach weglassen.

@ tisiphone (11:30): warum keine Religion in der Öffentlichkeit?

hi tisiphone

Frage hierzu:

Was soll denn das nun wieder?
Ich hätte gerne weniger Religion in der Öffentlichkeit. Auf gar keinen Fall mehr.

Warum bitte?? Warum keine muslimischen Gotteshäuser?? Warum bitte keinen Halbmond?? Warum bitte keinen juedischen Stern?? Oh mannn... Ich empfinde sowas als ziemlich engstirnig.

Und zu dem hier:

Die Trennung von Kirche und Staat sollte in Deutschland endlich mal vollzogen werden - vollständig.

sage ich mal: OK, ein bischen mehr kann man da schon machen. Was wir echt nicht brauchen, sind Kreuze in Gerichtssälen oder Kreuze in Klassenzimmern in den Schulen. Sowas braucht echt niemand. Schulen sollten weitgehend neutral sein und fuer Religionsunterricht gesonderte Räume haben.

Dann zu diesem nächsten Punkt von Ihnen:

Ich bin beim Thema Religion sehr tolerant. Jeder soll glauben, woran er will.

Genauso halte ich dass auch.

Der Unterschied

Europas zu den islamisch gepraegten Gesellschaften ist evident. Woher soll dieser Unterschied kommen, wenn nicht vom Christentum?

Jahrhundetelang haben unsere Vorfahren dafuer gekaempft diesen Unterschied zu behalten.

Fuer uns hat sich der Einsatz unserer Vorfahren gelohnt. Wi r leben heute frei im Unterschied zu islamisch gepraegten Laendern.

Warum ohne Not diesen Unterschied aufheben?

Mehr Feiertage für alle

Konsequenterweise sollten dann auch die Jüdischen Feiertage übernommen werden, ähnlich wie in den Vereinigten Staaten. Dann geht die Feierei erst so richtig los.

Bilderstürmerei

... Ja dann schafft doch Ostern und Weihnachten ab! Ist doch sowieso nicht mehr als das zu erkennen, was es eigentlich mal sein sollte.
Dazu auch den 3. Oktober, denn da gibt es immer weniger zu Feiern, den 1. Mai, der ohnehin diskreditiert ist und keinen historischen Sinn mehr macht und vor allem diese ganzen blöden amerikanischen Einschleicher-Tage von Hallowing über Valentinstag bis zum...

Schafft den ganzen Müll ab.
Werft eure Traditionen weg und führt einen islamischen Feiertag ein und damit sich andere Religionen nicht gekränkt fühlen wäre es dann auch angemessen Jom Kippur zu begehen... Multi-Kulti....

Aber dann beschwert euch eines Tages nicht, das ihr eurer Land nicht wiedererkennt, weil es seine eigenen Traditionen und Werte abgeschafft hat.

Ja...

..., die CSU.

Sonst haben sie mit christlichen Werten ja nicht viel am Hut.

Aber wenn es um Feiertage geht, dann stehen sie auf einmal Gewehr bei Fuß.

Liebe CSU, Religion ist keine Sonntagvormittagsbeschäftigung. Christliche Werte müssen im Alltag gelebt werden.

wir brauchen in deutschland (dringend) mehr integration...

...nicht aber mehr islam.

Es ist erschreckend, dass

Es ist erschreckend, dass hier sowohl auf den Islam wie auf das Christentum bezogen ziemlich häufig Zerrbilder benutzt werden, die mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun haben. Die christlichen Kirchen sind geprägt von Offenheit, Dialogfähigkeit und-bereitschaft, von Respekt vor Andersgläubigen (warum sonst standen die Kirchen und die in ihnen engagierten Ehren- wie Hauptamtlichen so stark an der Spitze der Arbeit mit und für geflüchtete Menschen) und an einer demokratisch-partizipativen (und nicht einer autoritär-dominanten) Rolle im Stimmenkanon der gesellschaftlichen Meinungsbildung und Gestaltung orientiert. Alte rückwärtsgewandte Kampfbilder existierten vielleicht noch in den Köpfen derer, die diesen respektvollen dialogorientierten Ansatz selber für suspekt halten, weil sie die Vielfalt der Gesellschaft selber nicht wollen. Der Eindruck drängt sich zumindest beim Lesen einiger Komentare auf.

Ich bin etwas erstaunt

wurde von den "christlichen" nicht der Buß- und Bettag abgeschafft? Und zwar aus wirtschaftlichen Gründen um irgendwas zu kompensieren? Ich fand das damals als Ärgernis weil es ein evangelischer Feiertag war und die Katholiken, trotz erheblich mehr Feiertage, nicht bereit wahren auf einen Feiertag zu verzichten. Also halten wir fest ein evangelischer Feiertag wurde abgeschafft aus wirtschaftlichen Gründen und jetzt wird eine Diskussion für islamische Feiertage angeleiert, man glaubt es nicht. Frage wieso war das im Wahlkampf für de Maiziere kein Thema?

Super Idee - mehr Feiertage

Super Idee - mehr Feiertage für alle!
Egal ob Judentum,Islam,Hinduismus,Buddhismus & co - jede Religion sollte im Namen der Integration in Deutschland ihre gesetzlichen Feiertage haben.

Auch die jetzige Spaltung in Deutschland gehört überwunden - wie sollen denn Katholiken in protestantisch geprägten Bundesländern vernünftig integriert werden? So ohne die entsprechenden gesetzlichen Feiertage?

Im Sinne der Integration empfehle ich auch die Anwendung
§ 9 ArbZG - Sonn- und Feiertagsruhe auf Freitag (Islam) & Samstag (Judentum) auszuweiten.

Den daraus resultierenden Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Deutschland sollte man ignorieren.
Auch auf Einflüsse in andere Bereiche wie z.B.
Bildung (max. 4 Schultage) & co...

Warum eigentlich Tradition ?

Was brauchen wir Tradition ? Das Wissen woher was kommt ?
Wir wissen doch alles selber und besser.
Vielleicht ist dies jedoch der erste Schritt in den sozialen und geistigen Zerfall der Gemeinschaft.
Wenn wir an nichts mehr glauben, dann hat der Islam mit uns leichtes Spiel, was können wir ihm denn entgegensetzen ? Tausend Einzelkämpfer die gar nicht wissen was sie verteidigen ?

und Jom Kippur ??

Wenn schon, denn schon.
Viel länger als der Islam gehört das Judentum zu Deutschland.
Dann wäre es nur logisch, dass auch diese Feste berücksichtigt werden.

Persönlich halte ich es jedoch eher mit der italienischen Lösung: Abschaffung aller religiösen Feiertage.

um 11:34 von FreierGeist

>> Den meisten, die hier so laut nach Aufhebung aller Feiertage rufen, ist leider nicht klar, dass so ziemlich alles, was wir gemeinhin als "westliche Werte" deklarieren, aus der Bibel stammt. <<

Das ist ein schwerer Irrtum. Praktisch alles, was sich auf Jesus beruft, (Nächstenliebe usw.) hat es davor auch schon als Lehre gegeben. Und vom Alten Testament, in dem der Gott noch aktiv an Kriegshandlungen teilgenommen haben soll, reden wir besser nicht. Vieles, was heute als Wert anerkannt ist, ist nicht durch, sondern gegen die Kirchen erreicht worden.

Peinlich ist es nur noch, wenn man den Wegfall von Feiertagen als Argument anführt.

@ tisiphone (11:30): Warum sind Sie gegen muslimische Feiertage?

@ tisiphone

Und was haben Sie bitte gegen Kirchenglocken??

Und das betrifft den Rufer einer Moschee aber auch das Kirchengebimmel.

sind Sie Atheist oder was?? Ich finde Kirchenglocken und Muezzin-Rufe durchaus in Ordnung in einem multikulturellen Land.

Und warum sind Sie wegen einem muslimischen Feiertag besorgt??

Was allerdings den muslimischen Feiertag betrifft - da bin ich dann ein wenig besorgt.

Dazu hätte ich gerne mal eine Antwort. Hängen Sie etwa diesen PEGIDAsten an die von dem vorbestraften Herrn Bachmann angefuehrt werden?

Und zu dem hier:

Wir haben gerade die Zeiten hinter uns gelassen, als "Christen" ziemlich aggressiv wurden, wenn die "Feiertagsruhe" nicht eingehalten wurde.

sage ich mal ehrlich:
mir geht die Katholische Kirche ab und an wirklich erheblich zu weit, wenn die uns zum Beispiel fröhliche Musik an Allerheiligen und das Tanzen verbiete will. Sowas ist absolut ewig gestrig und da gehört die Kirche reformiert!

Kirchliche Feiertage

alle abschaffen..
Geschweige denn muslimischen Feiertag hinzufügen .
Ist so schon für gewisse Berufe schwer, die auf der Straße liegen, Feiertag Bundesland xy, kein Feiertag Bundesland yx.. (LKW)
Abschaffung >>ALLER<< kirchlichen Feiertage!!..

Frage.. Gibt es in Muslimischen Staaten Christliche Feiertage??

@10:27 von skydiver-sr

“Eine Religion in der sogar Kinder verheiratet werden und die dazu aufruft Ungläubige und Andersgläubige zu eleminieren-die wird mir immer fremd bleiben.“

Stimme ich zu. Man sollte sich mit den zentralen Aussagen des Christentums und des Islams auseinandersetzen , um zu verstehen warum die Gesellschaften so unterschiedlich sind.

Dann verstuende man ggf auch warum Integration eine nicht realisierbare Vorstellung bleibt.

Gut so...

...ich bin auch dafür, christliche Werte nach und nach abschaffen und muslimische einführen. Und nein, wir haben keine schleichende Islamisierung! Was bedeutet eigentlich "die Mehrheit hat antinationalistisch gewählt", welchem brauen Gedankengut entspringt so ein Satz?

Die Idee kirchliche Feiertage

Die Idee kirchliche Feiertage abzuschaffen, wie es hier einige male angesprochen wurde, und alternativ als Urlaubstage anzurechnen ist zumindest für diejenigen, denen es um flexiblere Urlaubseinteilung geht der falsche Weg. Für all jene, die ohnehin mehr Urlaubstage haben als gesetzlich vorgeschriebn wird es damit enden, dass der Arbeitgeber die freiwilligen Urlaubstage entsprechend reduziert und unterm Strich lediglich alle feiertage wegfallen. Zudem gibt es Tage an dem so ziemlich jeder gerne frei haben möchte, wie zB Weihnachten. Wird dies zu einem normaln Arbeitstag wird auch nur noch ein Teil der Leute die Feiertage mit der Familie verbringen können. Ich glaube kaum dassda viele mitmachen würden.

@ tisiphone (11:30): Allerheiligen ist kein Trauertag

@ tisiphone

Denn: Allerheiligen ist kein Trauertag sondern ein Gedenktag. Und Gedenken ist Erinnerung an fröhliches und trauriges was man mit dn Angehörigen erlebt hat. Und von daher sehe ich es schon so, dass man durchaus fröhlich sein darf an Allerheiligen. Ich habe damit kein Problem und außerdem halte ich es schon lange so, dass ich an Allerheiligen den Tag zweiteile: vormittags mal auf den Friedhof und nachmittags dann fröhliche Musik (egal ob jetzt aus dem Netz, aus dem Radio oder sonstwie. Denn auch die Radiosender spielen an Allerheiligen fröhliche Musik und wer will denen dass bitte verbieten??).

Und daher frage ich mal zu dem hier von Ihnen:

Muss man da jetzt ein neues Fass aufmachen?

warum bitte nicht?? De Maiziere hat damit vollkommen recht. Allerdings funktionieren muslimische Feiertage nur mit Muslimen in unserem Land und daher gehören diese Massenabschiebefluege in Kriegsgebiete (Afghanisten der zerfallene Irak und Mahgreb-Länder) verboten!

Den Irrtum beenden, nicht zementieren

Die Aussagen von Kanzlerin Merkel und Ex-Bundespräsident Wulff, wonach der "Islam zu Deutschland gehöre" waren große Fehler und sind nicht mehr als Randnotizen in der Geschichte dieses Landes.
.
Diese Fehler gehören korrigiert, nicht zementiert.

@ andererseits um 10:59 - hervorragender Kommentar!

DAS ist mal ein analytischer und differenzierter Kommentar!
Alles kompakt aufbereitet und doch einfach dargelegt!

Hervorragend! Vielen Dank dafür!

re freier geist

"Den meisten, die hier so laut nach Aufhebung aller Feiertage rufen, ist leider nicht klar, dass so ziemlich alles, was wir gemeinhin als "westliche Werte" deklarieren, aus der Bibel stammt."

Völliger Quatsch. Das erste der 10 Gebote schon negiert Toleranz und Gedankenfreiheit. Die Grundwerte der Auklärung.

Aus der Bibel kann man gensu so gut wie aus dem Koran den Gottesstaat begründen. Oder es lassen.

@Frank_Furter

"Ja, Hauptsache, sich einen schönen Lenz machen!"

Ich habe nichts dagegen mir mal einen "schönen Lenz" zu machen, besonders zu den Weihnachtsfeiertagen, an denen es dann möglich ist, das sich unsere weit verstreute Familie mal zusammenfindet.

Mir ist nicht bewusst, das ich, sowie viele andere Arbeitnehmer auf die Welt gekommen sind, um irgendwelchen Unternehmen stets produktiv und uneingeschränkt zur Verfügung zu stehen.
Ich selbst habe meine Arbeitszeit von 40 auf 35h/Woche reduziert, weil mir der "schöne Lenz" erheblich wichiger ist, als die 3,50 mehr auf meinem Konto.
Sollten Sie auch mal versuchen, sie werden staunen, was eine Stunde mehr an Freizeit pro Tag bewirken kann.

Ich gebe zu, dass mein Beispiel nicht glücklich gewählt war. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass es kirchliche Festage gibt an denen "Gläubige" irgendeinem Ritual nachgehen, das nur weil es "christlich" genannt wird unter einem besonderen Schutz steht.

In Wirklichkeit hat aber eine christliche Prozession nicht mehr Berechtigung unter besonderem staatlich Schutz zu stehen, als wenn ich einen Prozession zur Verehrung des rosafarbigen Einhorns anmelden wollte.

Mit den 1000 Fingern Jesu wollte ich darauf anspielen, dass es mehr Reliquien gibt als nach wissenschaftlicher Erkenntnis möglich ist. Irgendwo haben ich mal gelesen, dass es soviele Splitter vom Kreuz Jesu gibt, dass sie für mehrere Bäume reichen würden.

An alle, die nach der Aufhebung

aller christlichen Feiertage sind: gerade Sie wären es sicherlich, die - wenn diese Feiertage wirklich abgeschafft würden- am wenigsten damit einverstanden wären und sich am meisten beschweren würden.
Uebrigens: ich bin Christin- keine, die jeden Sonntag in die Kirche geht, aber dennoch gläubig. Ich sehe es NICHT ein, warum ich auf Grund einer hinzugezogenen Religionsgemeinschaft meine Religion aufgeben muss.
Mir langt's, dass ich nur wegen einer hinzugezogenen Religionsgemeinschaft darauf Acht geben muss, dass sich gerade diese durch meine Bemerkungen nicht beleidigt fühlt..Oder zumindest die ihr angehörenden Gläubigen.
Christen werden doch immer mehr unterdrückt - bloß unter der Scheinetikette des politisch Korrekten..

@10:15 JensL

Ihrer Kommentar bleibt ja etwas kryptisch und vage - sonst hätte er den Standards zur Freigabe vielleicht auch nicht entsprochen. Sollte ich Ihre Worte richtig verstehen, bringen Sie den Vorschlag deMaizieres in Zusammenhang mit seiner Herkunft und der Geschichte seiner Familie; das wäre im besten Falle unredlich und im schlimmsten Falle rassistisch.

11:04 von Demokratieschue

Wir sind längst multikulturell geworden
.
vielleicht sie
aber sicherlich nicht alle in diesem Land
du so wie es viele Menschen gibt die sich gegen die Globalisierung wehren
sollte man auch akzeptieren dass es Multikultiskeptiker gibt
und bevor sie wieder mit Schwarz / Weißmalereien kommen
wie in der Medizin die Dosis macht den Unterschied zum Gift
und zwischen keinen Ausländern und 38 % und mehr
mit Migrationshintergrund ist ja wohl ein Unterschied

Zur Frage, ob es in

Zur Frage, ob es in islamischen Ländern christliche Feiertage gibt? Ich halte die Frage für völlig überflüssig. Wir machen hier unsere Regeln. Und da ist es mir wurscht, was zum Beispiel Saudi Arabien tut. Nur weil es dort keine Religionsfreiheit gibt, schaffe ich sie doch nicht bei uns ab. Wir führen ja auch nicht die Prügelstrafe ein, weil es diese in Saudi Arabien gibt. Will sagen - diese Länder sind mir kein Vorbild. Ich bin stolz darauf, dass bei uns die Religionsfreiheit existiert und dann sollen andere ihre Feste feiern können wie wir. Auch mit einem Feiertag, es spricht nichts dagegen.

Bosnien, Kosovo, Syrien, Libanon

Die ehemalig multireligioes gemischten Laender, alle gescheitert an der Radikalitaet einer Religion.

Die Tuerkei noch zu nennen, in Aegypten kaempfen Christen auch ums ueberleben, wie auch in Nigeria. Die liste kann man fortsetzen.

Ich denke man sollte eine Religion , die noch nicht in der Aufklaerung und in der Saekularitaet angelangt ist und die fuer ihre Mitglieder immer noch nicht freiwillig ist, nicht durch einen Feiertag zusaetzlich institutionalisieren.

1. Wir leben angeblich in einem säkularen Staat.
2. Da es keinen Gott gibt, hat er auch im Grundgesetz nichts zu suchen.

Verdrängungsreflex der CSU

Hier sieht man wieder sehr schön das die CSU die kleinen unbedeutenden Fakt verdrängt das Deutschland eine große muslimische Minderheit seit 60-70 Jahren existiert. Dementsprechend ist es richtig den Gedanken zu hegen staatliche Feiertage auch an die existierende Gesellschaft anzupassen.

Denn @Alle Christen die Kirche hat ja auch nichts anderes gemacht und die heidnischen Feste umlackiert und christlich vereinnahmt, während in der Volksfrömigkeit sich zahlreiche heidnische Rituale erhalten haben......

11:04 von a gutt Mensch

Das unterschreibe ich sofort. Für mich hätte ein "Tag des Buchdrucks" oder "Tag des Frauenwahlrechts" mehr Bedeutung, als ein Fronleichnam oder Himmelfahrt, die ich eh immer nur verwechsle.
Ich würde auch fixe Termine (z.B. immer der 2. Montag im Quartal) mit variablen Themen für praktikabel halten. In Q1 wird eine Errungenschaft aus dem Bereich Menschenrechte gewürdigt, in Q2 ein wissenschaftlicher Erfolg,...
Entsprechend groß aufgezogen, unter Einbindung von Museen und anderen Bildungsträgern, würde so ein Tag am Ende in der Breite der Gesellschaft intensiver für den gedachten Zweck genutzt werden, als es die heutigen christlichen Feiertage tun.

@Frank_Furter - Rechenübung ?

Richtig wäre, nur den Menschen, die Kirchensteuer bezahlen und damit den großen christlichen Konfessionen angehören und dazu stehen, die Urlaubstage zu gewähren.

So ein Humbug. Damit wären dann alle die einer nicht-christlichen Konfession angehören benachteiligt. Für den Rest wäre es lediglich eine Rechenaufgabe - wieviel sind die Urlaubstage wert ? Noch schlimmer, es würde auch noch die benachteiligen die aus finanziellen Gründen an diesen Tagen arbeiten würden.
Das ist so ziemlich der unchristlichste Vorschlag den man machen kann, er hat mit dem was in einer Kirche gepredigt wird - den Werten - nichts zu tun.

Hier wird wieder viel von

der "schleichenden Islamisierung des Abendlandes" geschrieben, allerdings, wie jedes Mal, ohne konkrete Beispiele für dahin zeigende Indizien zu liefern. Dass es in einigen Regionen nun auch Moscheen gibt, zählt für mich nicht als Indiz, sondern zeigt nur, dass die Religionsfreiheit gewährleistet ist...

Ich sehe keine schleichende Islamisierung, wohl aber eine Islamophobie, die größtenteils auf Unwissenheit und bewusst falsch gestreuter Information fußt.

@11:35 schutzbefohlener

Es ist ihr gutes Recht, humoristisch-clownesk auf den Vorschlag eines gesetzlichen Feiertags, den ein muslimisches Fest zugrunde läge, zu reagieren; für besonders zielführend halte ich das nicht. Ich glaube, ein solcher Feiertag täte dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Annäherung gut. Niemand braucht dorther zu haben, dass ihm/ihr etwas genommen wird, im Gegenteil: wenn ein solcher Feiertag dazu führen würde, sich besser zu kennen, dann ist das ein Baustein zum Abbau von Vorurteilen und Ressentiments. Das kann eigentlich nur diejenigen stören, die gerne mit Vorurteilen und Ressentiments Politik machen wollen.

Bitte keine Einbahnstrasse

Menschenrechte wie Toleranz sollten keine Einbahnstrasse sein

@11:53 von der hohe Rat

Wir brauchen in Deutschland dringend mehr Integration... bis dahin stimme ich Ihnen zu. Der zweite Teil vergleicht Äpfel mit Birnen, denn durch einen gesetzlichen Feiertag, der einen muslimischen Festtag als Wurzel hat, gibt es nicht "mehr Islam", es würde allerdings den Kontakt und die Behandlungsmöglichkeiten zwischen muslimischen und anderen MitbürgerInnen erhöhen und so zu Integration beitragen.

Selbstverständlichkeiten...

Selbstverständlich ist ein muslimischer Feiertag in Deutschland angebracht und überfällig.

In unserem Land leben vier Millionen Muslime, die Geburtenraten sind hoch.

Sollen, wenn es eines Tages vierzig Millionen sind, diese immer noch ausschließlich Feiertage wie Fronleichnam oder Christi Himmelfahrt "feiern"?

Religionen leben durch ihre Gläubigen. Das sollten auch gewisse christliche Parteien verstehen.

Dann sollte man den Buß-und Bettag wieder einführen!

Der Buß- und Bettag als arbeitsfreien Feiertag wurde abgeschafft, um die Mehrbelastung für die Arbeitgeber durch die Beiträge zur neu eingeführten Pflegeversicherung durch Mehrarbeit der Arbeitnehmer auszugleichen.

Warum nun ein Feiertag für Muslime?

Der Christ, der also mehr arbeiten und weniger beten soll, wird benachteiligt.
Das "C" in der CDU verdreht sich zu einer zunehmenden Mondsichel!

@11:34 von FreierGeist: Sonntage fallen weg.

"Na gut, dann schaffen wir als erstes den Sonntag ab - ab sofort gibt es nur noch Arbeitstage. Toll!"

Der "durchschnittliche" Arbeitnehmer hat 5 Arbeitage zu 8 Stunden in der Woche. Wenn wir Ihrer Forderung nachgingen, dann bekäme jeder Arbeitnehmer zunächst 104 Urlaubstage zusätzlich. Dazu noch die für die christlichen Feiertage. Das sind dann je nach Bundesland vielleicht nochmal ca. 6.

Mit dem sonstigen Jahresurlaub zusammen, hätte ein Arbeitnehmer dann ca. 135-140 frei verfügbare, arbeitsfreie Tage im Jahr.
Ich stelle mir gerade vor, wie man das z.B. in einer Firma mit Produktion am Band und ggf. im Schichtbetrieb organisieren will. Meinen Sie nicht, dass da das heutige System mit dem freien Wochenende sinnvoller ist?

Na dann machen wir doch Nägel

Na dann machen wir doch Nägel mit Köpfen:
Analog dem Tanzverbot an Karfreitag, gibt es sittliche Scharia-Gesetze dort wo viele Muslime leben.

Das wäre dann ja wenigstens konsequent.

Frage: was ist gemeint mit "dort, wo viele Muslime leben".
Es gibt doch offiziell keine Islamisierung in Deutschland, wie kann es da sein, dass es Orte (Gegenden?, Bundesländer?) gibt, in denen so viele Muslime leben, dass separate Feiertage erwünscht, nötig oder sinnvoll sind?

Und warum führen wir nicht mal agnostische bzw atheistische Feiertage ein?
Wir haben auch einiges zu Feiern, kriegen dafür aber weder Zeit noch Raum, und erst Recht nicht die Möglichkeit anderen Menschen Sachen vorzuschreiben - siehe z.B. das Tanzverbot, an das sich auch wir Ungläubigen zu halten haben...
Wir sind ca. 30% Anteil der Bevölkerung und werden effektiv gegenüber den Gläubigen auf diese Weise diskriminiert.

10:49 Hr. Paschulke

Ich stimme Ihnen voll zu. Wir brauchen keinen islamischen Feiertag.

Herr Dobrindt, ... ... der

Herr Dobrindt, ...

... der erdrückende Teil unseres ”Erbes“ ist leider heidnisch – nur ein kleiner Teil, den sie und ihre Partei zudem fast täglich verraten, christlich – aber auch die jüdischen und christlichen Anteile sind längst nicht mehr unerheblich! Insofern sollte mindestens der wichtigste jüdische und der wichtigste muslimische Feiertag zu einem bundesweiten gesetzlichen Feiertag erklärt werden... Und zwar, bittesehr, ohne jeglichen Ausgleich für die stets auf höchstem Niveau jammernden Arbeitgeber und somit auch nicht auf Kosten welcher anderer Religionsgemeinschaften auch immer.......

Fabrik

Und an Allerheiligen stehen die Muslime dann vor der verschlossenen Fabrik oder müssen die dann Zwangsurlaub nehmen?

Deutschland

ist kein islamisches Land!

Mit gleichem Recht würden Juden erwarten, dass man ihre Feiertage ebenso berücksichtigt. Und diese hätten in Deutschland wohl doch die größeren und älteren Rechte. Immerhin gibt es diese Kultur seit Jahrhunderten in unserem Land.

Da ist nie etwas passiert, warum also jetzt?

Ich würde alles belassen, wie es ist. Wer spezielle Feiertage außerhalb der christlichen Kultur möchte und braucht, hat genügend Jahresurlaub. Die Christen sind sicherlich froh, wenn der muslimische Kollege z. B. gerne am Heiligabend Dienst tut.

Deutschland ist geprägt von christlicher Kultur, dies sollte von allen akzeptiert werden, die hier leben wollen.

Man sollte dahin kommen

Man sollte dahin kommen sämtliche religiöse Feiertage in einem säkularen Staat abzuschaffen. Man könnte stattdessen ein paar weltliche einsetzen (Tag des Grundgesetzes, Gründung der Bundesrepublik, Tag der römischen Verträge und vielleicht auch ein paar Mahntage, wie z. B. den Tag der Machtergreifung durch ein menschenverachtendes Regime und einen Holocaust Gedenktag. Religion ist Privatsache und es ist nicht Sache des Staates durch "kirchliche" Feiertage eine Glaubensrichtung zu bevorzugen. Es gibt ja auch keine Feiertage für Atheisten (z.B. einen Tag des Humanismus) obwohl sie in manchen Gegenden die Majorität stellen.

@11:52 rossundreiter

Ich stimme Ihren Kommentar voll zu. Mein Eindruck ist, das es bei einigen mit der "christlichen Prägung" nicht weit her sein kann, wenn die durch einen gesetzlichen Feiertag, der auf ein muslimisches Fest zurückginge, schon gefährdet wäre. Und ich vermute auch, dass einige eine inhaltlich (!) christliche Prägung, die mit Menschenliebe, Menschenrechten, gegenseitiger Achtung und Respekt und Solidarität zu tun hätte, gar nicht wollen - bei manchen sogar, obwohl sie das "c" im eigenen Parteinamen tragen.

Norddeutscher 22, ich hoffe

Norddeutscher 22, ich hoffe sie wollen die Meinungsfreiheit nicht abschaffen, weil diese in arabischen Ländern nichts zählt. Klar bei uns wird sie verlangt und das soll auch so bleiben, wenn es sie in arabischen Ländern nicht gibt oder sollen wir uns ihrer Meinung unsere Gesetze islamischen Ländern anpassen. Es gibt übrigens im Libanon einige christliche Feiertage und islamische, um ihre Frage zu beantworten. In Ägypten übrigens auch.

@Rol.F - Es geht nicht um Christen in muslimischen Ländern

"Frage.. Gibt es in Muslimischen Staaten Christliche Feiertage??"
.
Es geht doch überhaupt nicht darum, ob Christen in muslimischen Ländern ähnliche Rechte genießen wie Muslime in westlichen (nicht christlichen!) Ländern. Wenn wir uns auf die Fahne schreiben, dass wir fortschrittlich und tolerant sind, dürfen wir nicht Saudi-Arabien als Maßstab dafür nehmen wie wir Andersdenkende behandeln.
.
Toleranz und ein harmonisches Zusammenleben sind übrigens Werte der Aufklärung und nicht des Christentums. Das Christentum in seiner ursprünglichen Form ist nämlich auch nicht viel inklusiver als der Islam.

Endlich mal eine Aussage eines CDU- Spitzenpolitikers

Die Wahlkämpfer der CDU in Niedersachsen wird dieser Vorschlag des Bundesinnenministers besonders freuen; denn hierdurch werden nicht gewollte Wähler in die Arme der AfD gespült.
Von Mutti kam zu diesem Vorschlag kein Kommentar.
Ich bin auf das Wahlergebnis gespannt.

Norddeutscher 22

In Jordanien ist übrigens Karfreitag und Ostern Feiertag.

Grundsätzlich bin ich für einen bundesweiten Feiertag.

Denkbar ist das Ende der Fastenzeit. Wir sind eine multikulturelle Gesellschaft, da sollte dies möglich sein. Im Gegenzug können ja muslemisch geprägte Staaten auch einen christlichen Feiertag einführen.

Aha,

der Schulunterricht geht an diesen Tagen weiter, und unsere lieben Muslime holen den verpaßten Lernstoff also locker wieder auf??
Wäre doch mal ein Thema für eine Volksabstimmung, oder?
Als Kompromiß würde ich vorschlagen, man richtet einen jährlichen Feiertag ein, der als "Religionsfeiertag" für SÄMTLICHE Religiöse in D-Land gilt. Sonst "fordern" Buddhisten, Hindus usw. hierzulande ebenfalls "ihren" eigenen Feiertag - oder ach nee, diese sind ja inegrationsfähiger ...

@ GeMe (12:09): woher wissen Sie dass es Gott nicht gibt??

@ GeMe

Eine Frage hierzu:

2. Da es keinen Gott gibt, hat er auch im Grundgesetz nichts zu suchen.

Woher wissen Sie, dass es keinen Gott gibt?? Und woher wissen Sie, dass es keinen Allah oder andere Götter gibt?? Oh man.... noch einer der extrem engstirnig ist... *ernsthaftes Kopfschuettel*

Und von daher sage ich mal:
alle Menschen glauben in irgendeiner Form an Gott. Nur die Form wie sie glauben und wie sie Gott verehren, ist unterschiedlich. Es ist doch egal ob es jetzt in Form von Naturgöttern ist, ob es jetzt in Form von Allah oder sonstwas ist.

Von daher ist ihr Kommentar eigentlich glatte Blasphemie.

@yolo - Die gab es nie

Sollten wir bald auch keine christliche Kultur mehr erkennen?

Was ist denn die 'christliche' Kultur ? Die Kirche hat sich in der Vergangenheit (auch in der jüngsten) eher immer dadurch ausgezeichnet dass sie sich wider dem verhalten hat was sie eigentlich predigte: kein Egoismus, Neid, Missgunst, stattdessen die 'Liebe deinen nächsten'.
Das Letzte womit die Kirche sich in der breiten Öffentlichkeit gezeigt hat waren die Mißbrauchskandale. Hier hat sie lange geschwiegen und vertuscht, nur auf Druck von außen war sie schliesslich bereit bekannte Fälle aufzuarbeiten.
Wenn das das Erbe der christlichen Kultur ist dann können wir nur froh sein wenn es schleunigst aus unserem Alltag verschwindet.
Genauso wie der Blödsinn der 'schleichden Islamisierung'. Die, die sich radikalen Islamisten anschliessen sind Sonderfälle, die für diese Art von Rattenfängern anfällig sind, und sich wenig von denen die die sich Rechtsradikalen anschliessen unterscheiden.

@ Gnom (12:12): Mit Ihrem Kommentar haben Sie so recht

hi Gnom

Mit dem hier:

Hier wird wieder viel von
der "schleichenden Islamisierung des Abendlandes" geschrieben, allerdings, wie jedes Mal, ohne konkrete Beispiele für dahin zeigende Indizien zu liefern. Dass es in einigen Regionen nun auch Moscheen gibt, zählt für mich nicht als Indiz, sondern zeigt nur, dass die Religionsfreiheit gewährleistet ist...

haben Sie sowas von recht. Hier sind so viele braune Nazi-AfDler im Forum unterwegs, dass es kracht. Denen gehört wirklich mal die Stirn geboten. Und auch dem hier von Ihnen:

Ich sehe keine schleichende Islamisierung, wohl aber eine Islamophobie, die größtenteils auf Unwissenheit und bewusst falsch gestreuter Information fußt.

schließe ich mich absolut an und ich sage ergänzend dazu auch, dass Kritik an der israelische Regierung wegen der Palästinenser kein Hass auf Juden ist, wie es Netanjahu hinstellt. Das Westjordanland gehört Israel nicht (UN-Resolution 242)!

@um 11:36 von Ingo hamann

Es muss doch wegen einigen Emigranten nicht alles verändert werden.
---
Richtig.
Ich denke auch, dass das Ziel mehr Stabilität sein muss und mehr Sicherheit. Damit meine ich nicht mehr Rechtssicherheit, sondern auch endlich mal eine Garantie dafür, dass ich mich nicht gezwungen sehen muss, meine eigene Kultur, Heimat und Herkunft ständig zu verteidigen.
Warum müssen wir für ein paar Migranten immer noch einen Schritt zurück und noch einen Schritt zurücktreten?

Wenn sich das durchsetzt, dann haben wir den nächsten Magneten für muslimische Migranten. Und dabei haben wir noch nicht einmal geklärt, ob diese Kultur überhaupt irgend ein Passung zu unseren Werten haben kann.
Nein, Minderheiten sollten nicht in der Lage sein, das große Ganze auf den Kopf stellen zu können.
Erdogan freut sich wahrscheinlich über diese Worte unseres Innenministers.
"Die Tore stehen offen, wie einst in Babylon, denn sie sind trunken!"
Schließlich will der Islam die Welt islamisieren. Das ist ein erklärtes Ziel.

@12:08 von paddi

“Zur Frage, ob es in islamischen Ländern christliche Feiertage gibt? Ich halte die Frage für völlig überflüssig.“

Finde ich nicht. Eine Religion, deren Ideologie im vorderen Orient, Tuerkei, Irak, Iran, Syrien, Lebanon, verantwiortlich fuer die Vertreibung und Eliminierung von Christen ist, sollte man nicht durch einen Feiertag institutionalisieren.

Nicht bevor sich diese Religion klar zu den Regeln eines saekularen Staates bekennt.

@11:05 Sisyphos3

Mir gefällt mein Land auch, aber längst nicht alles, was in diesem Land geschieht - unter anderem der generell zunehmende misstrauische Vorurteils-Kanon vieler gegenüber andersfarbigen andersgläubigen andersdenkenden anderslebenden MitbürgerInnen. Eine bestimmte Form von "Deutschtümelei" scheint für viele eine Art Ersatzreligion geworden zu sein, die nicht nur mir große Sorgen bereitet. Und dahinter steht ein sehr gravierendes grundlegendes Thema: Wer nichts mehr hat (Religion, humanistische Grundhaltung etc), woran er Haltungen, Einstellungen und Werte festmachen kann, der sucht sich Ersatz"objekte", und die greifen oft zu kurz und können in gefährliche Richtungen entarten, wie die Geschichte zeigt: Nationalität oder Volkszugehörigkeit springen immer zu kurz und in die falsche Richtung.

Förderung von Religion

Damit die Verdummung der Bevölkerung weiterhin ihren Lauf nimmt. Warum schafft man nicht gleich Physik, Astronomie und Biologie ab?

Christliche Feiertage in der Türkei ?

Und christliche Feiertage in der Türkei, Deutschlands Steuerzahler finanzieren ungefragt überb1000 Moscheen und deren Grundstücke, mir ist nichts gegenseitig Selbiges bekannt in Bezug von Kirchen oder Synagogen in der Türkei. Der Irsinn muss gestoppt werden, meine ich. Von wegen noch Feiertage, das Grundgesetz ist nicht einseitig und endlos in einer Richtung. Oder soll Deutschland noch Übungscamps für Terroristen finanzieren und bewachen in Deutschland ?

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