Ihre Meinung zu: Gesundheit: Krankenkassenbeiträge könnten 2018 sinken

12. Oktober 2017 - 14:46 Uhr

Mögliche Entlastung für den Geldbeutel: 2018 könnten die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sinken. Das teilte der zuständige Schätzerkreis mit. Eine Bestätigung durch das Gesundheitsministerium wird bis November erwartet.

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Kommentare

Wie sinken? Das hört sich ja

Wie sinken? Das hört sich ja für 2019 richtig bedrohlich an, denn dann wird diese wohl reine Finte abgelöst von dem Ausgleich für den Nachlass, plus dem benötigten Zugewinn, plus dem dann spätestens durchschlagenden Kostensteigerungen durch die Leistungen, die an die vielen Nichtzahler aus Merkel'schem Flüchtlings-Paradies Deutschland zu bezahlen sein werden. Ein Glück, dass das ja alles bestens ausgebildete Facharbeiter, Ärzte und Ingenieure sind, die wir da verarzten werden, während weiter und immer stärker für den kleinen Normalbürger die Kosten sich umgekehrt reziprok zu den Leistungen entwickeln werden.

Augenwischerei und Trugschlüsse

Noch letzes Jahr war anderes zu lesen:

1,8 bis 2 Prozent mehr
Krankenkassenbeitrag soll drastisch steigen -26. April 2017
Die gesetzlich Krankenversicherten müssen im kommenden Jahr nach Einschätzung des Verwaltungsratschefs des Spitzenverbands der Krankenkassen, Uwe Klemens, einen höheren Zusatzbeitrag zahlen. "Ich gehe von einem Zusatzbeitrag von 1,8 bis 2 Prozent in den nächsten drei Jahren aus", sagte Klemens.
http://www.n-tv.de/ratgeber/Krankenkassenbeitrag-soll-drastisch-
steigen-article19810218.html

Für mich hört sich das eher nach Beruhigungspille an.
Man konnte sich ausrechnen, dass nach der Zuwanderungswelle auch die Gesundheitskosten enorm steigen würden.
Das hatte bei den Mitgliedern bereits für Unmut gesorgt.
Wer übernimmt nun die Zeche?
Richtig...auch der Bürger!
Nur über die Steuern finanziert sieht es auf der Gehaltsabrechnung so aus, als würden sie gar nicht belastet werden.
Der Clou: Nun sollen wir glauben, wir würden entlastet werden?
Es ist eine Umverteilung.

Diese Entlastung spürt niemand

Man stelle sich vor: Eine Senkung des Gesamtbeitrags um 0,1% entlastet einen Mindestlohnempfänger um sagenhafte 1,36 Euro. Selbst ein statistischer Durchnittsverdiener hat dann tatsächlich rund vier Euro mehr am Monatsende. Statt diese Lächerlichkeit als Wohltat zu verkaufen sollte man vielmehr dafür sorgen, daß die Pflegeberufe finanziell attraktiver werden, dann hätte man diesbezüglich auch keinen leergefegten Arbeitsmarkt. Und dann würden die gewaltigen Reserven der Kassen auch Sinn machen.
So aber hat niemand wirklich etwas davon, und der Schwachsinn kostet dennoch viele Millionen im Jahr.

Sozialpolitik

Die Zusatzbeiträger müssen weg. Sie sind nicht nur unsozial sie passen auch nicht in unser Soziaksysten, Es wird Zeit, das die Beiträge aller Sozialabzüge wieder zur Hälfte von den Arbeitgebern getragen werden müssen.
Ich bin übrigens in drei Monaten Rentnerin und habe davon nichts mehr.

Krankenkassenbeiträge könnten 2018 ..

sinken dann auch nur die Arbeitnehmer Beiträge, so wie auch nur noch diese steigen können?
Völliger Blödsinn das, wie bei allen Pfennigbeträgen verdampft das Kleingeld spurlos, anstatt in bessere Gesundheitsvorsorge oder -Versorgung investiert worden zu sein.

Krankenkassenbeiträge könnten 2018 sinken

Man achte auf das "Könnten" irgend wie verdächtig das die Meldung gerade jetzt kommt......

Super Idee

Toller Plan. Der Pflegenotstand in Deutschland ist ja noch nicht groß genug und Pflegrinnen und Pfleger in Krankenhäusern und Altenheimen machen noch nicht genug Überstunden für zu wenig Geld.

Statt die Überschüsse dort sinnvoll zu nutzen gibt man lieber jedem Beitragszahler ein paar Euros zurück und der beschwert sich weiter drüber, dass er ewig auf Termine warten muss und sich einen Pfleger auf Station mit 30 anderen Patienten teilen muss.

War da nicht gerade was...

...mit Protesten bei den Krankenpflegern?!? Sobald dort eine (verdiente) Entlastung stattfindet, werden die Puffer schnell aufgebraucht sein!

0,1 % wie bitte ?

Liebe Tagesschau,
2-3% wäre eine Meldung wert gewesen, aber 0,1% ist gelinde gesagt ein Witz und dann steht da auch noch "könnten". Da fehlen mir echt die Worte. Ich erinnere mich noch an eine der letzten Schlagzeilen in Bezug auf die Rente, da stand "großzügige", die Erhöhung hatte noch nicht mal die Inflation ausgleichen können. Passen Sie doch mal die Schlagzeilen so an das jeder versteht was passiert, wie z.B. minimale Rentenanpassung oder unbedeutende Senkung der Krankenkassengebühren.

Aber nun ja nicht

übermütig werden,denn das könnte man verkehrt auffassen.
0,1% da fragt man sich wirklich wer das merkt.
Schämen die sich wirklich nicht so was noch als großen Sieg zu feiern?

die Wettervorhersage

Das ist so ähnlich wie mit der Rente, wo manche Rentner sagenhafte 40 Cent mehr bekommen haben.
Ich behaupte mal, nächstes Jahr wird's einen schönen Sommer geben!
Das ist doch eine Sondermeldung wert, oder?

Das ist aber jetzt ein Witz

erstens wird das niemand merken und zweites ist das so lächerlich wenn man die Summen dagegen stellt die für andere bestimmte Ding ausgibt.
So was als Wohltat für den Bürger zu verkaufen und auch noch eine Schlagzeile daraus machen treibt einen die Farbe ins Gesicht.

Gruß

Wie? Die Beiträge steigen nicht?

Wirklich interessant, wie sich hier die notdürftig getarnte Enttäuschung der "Flüchtlingskritiker" Bahn bricht.

Vor allem der erste Kommentar hier im Thread ist in dieser Hinsicht aufschlussreich, obwohl ich ihn nicht wirklich verstehe.

Aber nun sagt man seit zwei Jahren die Explosion der Beiträge wegen der bösen Fremden voraus, und nichts dergleichen passiert.

Das ist schon bitter.

0,1 % - ja, da kann man

0,1 % - ja, da kann man aufatmen.

Gott sei Dank ist aber inzwischen ganzen Bevölkerungsgruppen aufgefallen, dass die Struktur der gesetzl. Krankenkassen ein Moloch ist und die Beiträge nur noch für Arbeitnehmer erschwinglich sind (und da haben wir über die Beitragsdeckelung für Gut- bis Bestverdiener noch gar nicht gesprochen). Für Selbständige/Freiberufler sind sie ein Horror - und ebenso für viele Rentner und Geringverdiener.

Insofern sind 0,1 % ein Zynismus, den man den KV nicht durchgehen lassen darf.

16:18, mint

>>Krankenkassenbeiträge könnten 2018 sinken
Man achte auf das "Könnten" irgend wie verdächtig das die Meldung gerade jetzt kommt......<<

Inwiefern finden Sie das verdächtig?

Die Bundestagswahl haben wir doch hinter uns, oder?

re wenigfahrer

"So was als Wohltat für den Bürger zu verkaufen und auch noch eine Schlagzeile daraus machen treibt einen die Farbe ins Gesicht."

Ich sehe nicht, dass das jemand als Wohltat verkauft.

Am Ende des Tages müssen die Beiträge die Kosten im Gesundheitswesen decken.

um 17:29 von fathaland slim

"Inwiefern finden Sie das verdächtig?

Die Bundestagswahl haben wir doch hinter uns, oder?"

Na so scheinheilig, das haben Sie doch nicht nötig.
Am Sonntag steht eine Wahl an, bei der die etablierten Parteien nicht noch mehr verlieren sollten, als sie es bei der Bundestagswahl schon haben.

Ja das ist Spekulation. Aber Sie wissen genau, worauf der Forist hinaus wollte, und worauf sich seine Spekulation bezog.

17:44, mauri

>>um 17:29 von fathaland slim
"Inwiefern finden Sie das verdächtig?

Die Bundestagswahl haben wir doch hinter uns, oder?"

Na so scheinheilig, das haben Sie doch nicht nötig.
Am Sonntag steht eine Wahl an, bei der die etablierten Parteien nicht noch mehr verlieren sollten, als sie es bei der Bundestagswahl schon haben.

Ja das ist Spekulation. Aber Sie wissen genau, worauf der Forist hinaus wollte, und worauf sich seine Spekulation bezog.<<

Wenn Sie das so sehen, dann befinden wir uns eigentlich ständig im Wahlkampf, denn irgendwo wird immer gewählt.

Diese "Senkung" könnte glatt zum weinen sein

Für diese "Senkung" kann man sich noch nicht einmal ausreichend Papiertaschentücher kaufen, um über diese 0,1% Verhöhnung ausgiebig zu weinen. Das ist nun wirklich keine Nachricht wert.

Am 12. Oktober 2017 um 17:38 von karwandler

Wie wäre es wenn die Arbeitgeber sich angemessen daran beteiligen ?.
Auch wenn Sie das nicht so sehen, als Rentner sehe ich das eben anders auch wenn mich das nicht so arg betrifft.

Gruß

Die Meldung lautet doch eigentlich:

"Die Krankenkassenbeiträge bleiben stabil."

Entgegen aller Befürchtungen, dass sie wegen der vielen zu versorgenden Flüchtlinge steigen könnten. Ist doch eine eher erfreuliche Nachricht.

Viele, die jetzt beklagen (nicht nur hier im Forum):
"Pah, 0,1% Senkung - ist ja lächerlich, die paar Cent Entlastung!",
würden bei einer Erhöhung von 0,1% sagen:
"Ich hab‘s ja gewußt - das ist wegen der vielen Flüchtlinge, und wir müssen wieder löhnen!"

Und da würden ein paar Cent dann plötzlich doch ins Gewicht fallen …

17:29 von fathaland slim

"Die Bundestagswahl haben wir doch hinter uns, oder?"

Am Sonntag braucht man vielleicht auch etwas Hilfe auch wenn immer beteuert wird Landtagswahlen haben nichts mit der Bundespolitik zu tun.......

Lachnummer

Eine Senkung um ein Prozent wäre eine Meldung wert gewesen. Das ist lächerlich. Unser Gesundheitssystem ist ein riesiger Selbstbedienungs- und Korruptionsladen und gehört gründlich aufgeräumt. Zudem ist die paritätische Lastenverteilung wieder einzuführen. Mit dieser Meldung werden die Versicherten verhöhnt und vera...... Danke TS!

re wenigfahrer

"Wie wäre es wenn die Arbeitgeber sich angemessen daran beteiligen ?.
Auch wenn Sie das nicht so sehen"

Ich kann nur staunen: Woher wissen Sie, wie ich das sehe?

Ich bin seit Jahr und Tag für den 50:50 KV Beitrag.

Was hier allerdings nicht thematisiert ist.

@ fathaland slim

"Wirklich interessant, wie sich hier die notdürftig getarnte Enttäuschung der "Flüchtlingskritiker" Bahn bricht.

Vor allem der erste Kommentar hier im Thread ist in dieser Hinsicht aufschlussreich, obwohl ich ihn nicht wirklich verstehe.

Aber nun sagt man seit zwei Jahren die Explosion der Beiträge wegen der bösen Fremden voraus, und nichts dergleichen passiert.

Das ist schon bitter."

Na noch weiß man ja nichts, sind Sie nicht Künstler ? Zahlen Sie GKV ?

Ich zumindest finde es unfair das GKV für die Migranten aufkommen müssen, warum zahlt das nicht der Bund ? Das wäre transparenter und fairer und für GKV gäbe es eine größere Entlastung!
Sozial gerecht ist es nicht wenn nur GKV diese Kosten bezahlen.

Wir brauchen dringend

eine Verbesserung in der Pflege. Bessere Arbeitsbedingungen, Bezahlung und somit viel mehr qualifiziertes Personal. Wenn es so weiter geht, werden wir bald keines mehr haben....

20:47, toto96

>>Na noch weiß man ja nichts, sind Sie nicht Künstler ? Zahlen Sie GKV ?
Ich zumindest finde es unfair das GKV für die Migranten aufkommen müssen, warum zahlt das nicht der Bund ? Das wäre transparenter und fairer und für GKV gäbe es eine größere Entlastung!
Sozial gerecht ist es nicht wenn nur GKV diese Kosten bezahlen.<<

Ja, ich bin gesetzlich versichert, über die Künstlersozialkasse.

Und nein, ich finde es als gesetzlich Versicherter nicht unfair, daß die GKV auch für kranke Fremde da ist.

Was ich unfair finde, ist die Tatsache, daß hohe Einkommen nicht angemessen an der Finanzierung der GKV beteiligt werden.

Man sollte sich hier, meiner Meinung nach, am Schweizer System ein Beispiel nehmen.

Als Auslandsdeutscher

werden mir die vollen Beiträge abgezogen, obwohl hier in Frankreich z. B. die Medikamente wesentlich billiger sind, auch die Arztkosten sind geringer, wenngleich das französische Gesundheitssystem kompliziert und kostenaufwändig ist (Macron will das ändern, aber die Ärzte-Lobby wehrt sich massiv). Als ich mich einmal bei meiner Kasse (Barmer) beschwerte, wurde mir kühl geantwortet, das System beruhe nun einmal auf Solidarität. Schon gut, wenn ich dann aber höre, dass sehr kranke Freunde um ihre Einstufung in das Pflegesystem kämpfen müssen, kommt mir schon die Galle hoch.

Solche Meldungen kosten mehr als sie bringen

0,1 % nur für Zusatzbeiträge? Und die Arbeitgeber schreien noch nicht nach Beteiligung an der Entlastung?
Die Zusatzbeiträge gehören ganz abgeschafft angesichts der immer weiter rückläufigen Leistungen für das große Heer der Zahlenden und nicht Inanspruchnehmenden.
Aber die Meldung lohnte wirklich.

Zahnersatz

Benötigt man Zahnersatz, so steuern die gesetzlichen Kassen nur noch lächerliche Zuschüsse bei. Dann kommt mittels Bonusheft dank 10 Jahren lückenloser Untersuchungen noch ein weiterer Betrag in lachhafter Höhe hinzu. Und selbst wenn man diese Summe dann noch durch eine private Zusatzversicherung verdoppelt, bleibt man für die günstigste Ausführung schnell auf drei- bis vierstelligen Kosten sitzen. Und anstatt Leistungen für Zahnersatz, Hörgeräte oder Brillenträger zu erhöhen senkt man die Beiträge um eine vermutlich lächerliche Summe. Da will uns doch mal wieder jemand für Dumm verkaufen!

21:12 von fathaland slim

"Was ich unfair finde, ist die Tatsache, daß hohe Einkommen nicht angemessen an der Finanzierung der GKV beteiligt werden.
Man sollte sich hier, meiner Meinung nach, am Schweizer System ein Beispiel nehmen."

Ja, das denke ich auch.

In der GKV Streichung der Beitragsbemessungsgrenze (obwohl ich selbst dadurch negativ beeinflusst wäre), 50:50 Finanzierung durch Arbeitgeber / Arbeitnehmer.

Viel mehr wird da in D kaum möglich sein, sind die Strukturen der privaten KVs, der Beamten KVs und der diversen anderen KVs (z.B. Ärzte) mit ihren Sonderstellungen und breits für die Versicherten gebildeten Rücklagen doch sehr zementiert und komplex.

Zu kompliziert für eine wirkliche "Bürgerversicherung", fürchte ich.
Aber ein gutes und gerechtes Anliegen wäre das schon …

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