Ihre Meinung zu: Unabhängigkeitsgegner demonstrieren in Barcelona

8. Oktober 2017 - 11:38 Uhr

In den Straßen Barcelonas wurden heute katalanische, aber vor allem spanische Fahnen geschwenkt. Hunderttausende Menschen protestierten gegen die mögliche Abspaltung Kataloniens von Spanien. Starke Worte fand ein Nobelpreisträger.

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Kommentare

Tja, so ist das mit den Konservativen

egal welcher Couleur. Bloß keine Veränderung. Damit legen sie immer wieder den Grundstein für eine Neubemessung der Grenzen.

Er darf ja auch unnachgiebig sein

Ich finde, Rajoy sollte unnachgiebig bleiben, denn die spanische Verfassung ist hier völlig eindeutig. Das Referendum ist nichtig. Basta.

Nun...

wenn Katalonien unabhängig sein will, soll es so sein. Niemand soll den Willen der Bevölkerung ignorieren. Auch die Zentralregierung muß das respektieren.

Rajoy ist sich seiner Wirkung nicht bewusst

Es geht nicht um Recht haben, sondern um Gerechtigkeit.
Es geht nicht um Abbruch, sondern um Kommunikation.
Rajoy wird mit einem Trotzkopf nichts zurück gewinnen können. Er verhärtet die Fronten und zeigt sich als ein unfähiger Mann im Staate.
Es wäre gut, den Katalanen ihre Leistung anzuerkennen und ihnen dafür zu danken, dass sie 8,9% an Spanien abführen. Bayern z.B. muss nur 3,9 % im Finanzausgleich berappen.
Es wäre gut, den Katalanen ihre Kultur zu lassen und die Vielfalt zu feiern, zu der sie beiträgt.
Katalanen erdulden den Ansturm der Europäer und haben Probleme mit dem überzogenen Tourismus. Wo bleibt das Verständnis dafür?
Katalanen sind nicht fremdenfeindlich, sondern offen und freundlich. Aber sie möchten nicht verdrängt und ausgezehrt werden.
Das wiederum liegt in Spaniens Händen.
Statt gescheit zu regieren, zehren sie Katalonien aus und wundern sich über den Aufstand der übermolkenen Kühe.

Rajoys Haltung zeigt: Die Katalanen haben Recht; Spanien ist unfähig.

Wenn man keine Probleme hat, macht man sich welche

So könnte man diese Unabhängigkeitsbestrebungen sehen. Letztendlich würde aus der Unabhängigkeit nichts positives hervorkommen. Katalonien ist zwar sehr reich, aber das auch nur weil Spanien massiv in Katalonien investiert hat. Eine Unabhängigkeitserklärung würde Millionen von Menschen enteignen und Familien auseinanderreißen, während sowohl Spanien als auch Katalonien in eine tiefe Krise stürzen würden, da beide sehr stark aufeinander angewiesen sind.

Ja, Katalonien hat viel Geld weil die ganze Spanische Industrie dort ist. Nur wird eben die Nahrung nicht dort produziert, sondern in Spanien. Und ja, Industrie macht nunmal mehr Geld als Bauern und Farmen. Trotzdem ist sie nicht wichtiger.

Ein Ende des Handels würde Katalonien zurück in die Steinzeit befördern.

Hätte Rajoy früher mit den Katalanen geredet

und Zugeständnisse gemacht - wäre es nie so weit gekommen.

Hätte erdie Abstimmung akzeptiert, aber davor gewarnt, wie sehr eine Abspaltung Katalonien wirtschaftlich treffen würde - wäre die Abstimmung wohl ähnlich wie in Schottland und Quebec ausgegangen.

Aber wer im Geiste Francos handelt, Omas aus Wahllokalen prügeln lässt, Wahlurnen stiehlt - kommt heute nicht mehr so gut an wie unter Franco.

Die aggressive, konfrontative Politik Madrids hat mehr Katalonen davon überzeugt, dass Eigenbestimmung besser als Fremdbestimmung ist. Immer mehr empfinden SP als Besatzungsmacht.

Mein Vorschlag:

1. Macron & Merkel drängen Madrid zur Mäßigung und Gesprächen.

2. Ein unabhängiger Vermittler vermittelt zwischen Spanien und Katalonien.

3. Madrid gibt Katalonien weitgehende Zugeständnisse. Dafür stimmen die Katalanen erst in ein, zwei Jahren ab. Dann mit Segen aus Madrid.

So könnte es dann wie in Schottland & Quebec ausgehen: eine stärkere Autonomie reicht der Mehrheit der Katalanen.

700 000 ist die Messlatte

Die Unabhängigkeitsbefürworter hatten alleine in Barcelona 700 000 auf die Straße bekommen.

Wie viele demonstrieren für den Verbleib bei Spanien?

Wie viele für einen Dialog der beiden Ministerpräsidenten? Des spanischen und des katalonischen?

Wenn beide Gruppen gemeinsam unter 700 000 bleiben - ist das auch eine Botschaft.

Puigdemonts Beschämung

Schau an.
Also doch keine überwältigende Mehrheit von benachteiligten, unabhängigkeits- und freiheitsliebenden Katalanen, die von der bösen Zentralregierung geknechtet und geprügelt werden?

Vielleicht handelt es sich tatsächlich um ein Häuflein "Aktivisten" rund um Herrn Puigdemont, die in erster Linie einen vermeintlichen persönlichen Macht- und Bedeutungszuwachs verfolgten, eine auf mediale Wahrnehmung zugeschnittene Kampagne inszenierten und ansonsten vor allem laut und unversöhnlich waren?

Reden, zuhören, abwägen, Kompromissbereitschaft - also Vernunft - diese Qualitäten liegen eindeutig nicht auf Seiten der Separatisten und ihren Sympathisanten, auch hier im Forum
Lieber verübt man Straftaten und inszeniert sich nach Eingreifen der Staatsgewalt als armes Opfer.

Eine beschämende Lektion für Puigdemont und seine Parteigänger!

Unabhängigkeitsgegner demonstrieren in Barcelona....

In einer Zwischenüberschrift des Artikels heißt es:"Rajoy bleibt unnachgiebig".Aber hat er sich denn mal überlegt,wie es weitergehen soll,wenn Katalonien die Unabhängigkeit verweigert wird ? Hätte er und seine ungeliebte Partido Popular nicht bei künftigen Wahlen Vorteile,wenn daß überwiegend antimonarchistische,republikanische und oppositionelle Katalonien nicht mehr zu Spanien gehören würde ? Da wären es doch für ihn leichter Mehrheiten zu bekommen.

Der Presseclub zu diesem Thema war sehr aufschlussreich.

Man sollte schon Verhandlungen über eine Rückkehr zum Autonomiestatus von 2006 führen. Wenn beide Seiten stur auf ihren Positionen verharren und kompromissunfähig sind, wird das unschöne Konsequenzen haben.

Und Unabhängigkeitsreferenden waren nur in den seltensten Fällen mit der Verfassung des Mutterstaates konform. Daher müßig, ständig mit der nicht vorhandenen Verfassungskonformität zu argumentieren.

Koloniale Besatzungsmacht Spanien

Die weißen Demonstranten waren ein Hoffnungsschimmer, dass der Konflikt friedlich durch Verhandlungen gelöst werden kann.

Was jetzt aber passiert, ist praktisch ein kolonialer Überfall auf Katalonien. Spanische Polizei sitzt schon in den Hotels, Militär wird im Norden zusammengezogen und nun fluten auch noch spanische pro Rajoy-Demonstranten Katalonien.
Rajoy bräuchte den Katalanen nur die gleichen Rechte, wie sie z.B. schon den Basken zugestanden worden sind, einräumen. Dann bräuchte es keine Unabhängigkeit.
Z.B.Autonomie in bezug auf das Steuersystem. Jede Änderung durch die katalonische Regierung muss derzeit vorher von Spanien genehmigt werden.
Die Katalonen werden unterliegen, weil sie militiärisch nicht dagegen halten können. Aber das Streben nach Unabhängigkeit wird stärker werden.

Gebt ihnen ihre Abstimmung

Ist nur Demokratisch.Gebt ihnen ihre Abstimmung auch wenn es im Kapital nicht schmeckt.

Das ist

international unterstützte Nationalismus, der mit Europa das gleiche machen soll wie im nahen Osten: eine Balkanisierung Europas, um es wirtschaftlich zu schwächen. Opfer werden immer die ganz leicht nach links schwenkenden Nationalregierungen. Über diesen Klein-klein Nationalismus erringen die Rechten neue Macht.
In Kataloniewurde die Unabhängigkeit mehr als 100% erreicht. Zum Teil nur noch einsprachige Schilder, im Supermarkt Kassiererinnen die angeblich kein Spanisch verstehen... Und das Ganze für eine ganz kleine Minderheit, die überhaupt noch Katalan spricht.
Es gibt keinen veritablen Grund mehr für eine Abspaltung!

ein paar tausend...

Was sind denn ein paar tausend Demonstranten, die auch noch mühsam im ganzen Land "zusammengekratzt" werden müssen, gemessen an den 300.000 Demonstranten die in ganz Katalonien noch vor ein paar Tagen für die Abspaltung von Spanien auf die Straße gingen. Auf mich wirkt das Ganze eher bemüht und hilflos. - Hoffentlich kommt es nächste Woche zu keinerlei Gewalt, egal von welcher Seite.

Schade

dass man unerwaehnt laesst, dass zu diesem Zweck Hunderte mit Busen und Bahn herangekarrt hat. Zunaechst kostete der Fahrschein EUR 25. Zum Schluss vergab man die Tickets gratis aus Mangel an Beteiligung (Fragt man/frau sich wer die Tickets bezahlt).
Unter den Demonstranten befindet sich auch eine grosse Anzahl von Falangisten - extrem Rechtsradikale. Dieses zu sehen an den spanischen Fahnen mit dem schwarzen Adler. Auch das Singen von "Carra al Sol" (Hymne der Falancisten) deutet eindeutig darauf hin.

Wenn ich das schon lese.

Mit Zügen und Bussen werden Demonstranten herangekarrt, dann erinnert mich das irgendwie an einen russischen Zaren der Neuzeit. Und obwohl dieser ein Meister dieser Methoden ist, hat es ihm gegen seine Gegner bis heute nichts geholfen.

Bei allen für und wider

Sollte doch man auch die Frage stellen:"Warum streubt sich Madrid so sehr,einen neutralen Vermittler zu akzeptieren?"
Warum schaut man in Spanien nicht einmal über den Tellerrand hinaus,und schaut was passiert wenn man all zu lange auf seinen Standpunkt behaart?Er kann noch so richtig sein(Es kommt immer auf den Standpunkt des Betrachters an)oder falsch,aber man sollte auch den Mut haben und mit einander reden.

Welche Argumente haben

Welche Argumente haben eigentlich die "Separatisten". Ist es nur das Geld? In diesem Fall dürften die Argumente wohl ebenso fadenscheinig sein wie die Argumente der Brexiter.

Das moralische Gewicht obsiegt (leider)

Soll man nun gegen oder für eine Unabhängigkeit eines Territoriums sein? Es wird immer subjektiv bleiben. Die Moral der Geschichte ist, der Status Quo der Normauslegung entscheidet (die Norm, wie man etwas zu verstehen hat). Es ist allerdings immer auch die Frage , wer die Norm festlegt und dann die Köpfe beherrscht - sonst würden wir uns nicht verstandesmässige Menschen nennen können, wenn es nicht diesen Punkt gäbe, wo wir einen objektiven Richter brauchen.

Ist dieser Richter aber nun von der Norm selbst bestellt? Ich sehe in dem Europa ein Europa der Über-Reichen (zu ihrem Gunsten gestaltet: EINE Wirtschaftszone). Jeder sollte das Recht haben, sein Schicksal selbst zu wählen, ohne aber dabei andere in den Abgrund zu ziehen - wie es Europa als gegenwärtiges moralisches Geflecht aber tut.

Katalonien steht ziemlich alleine da

Die EU mischt sich nicht ein, sagt aber indirekt, dass der komplette Aufnahmeprozess für Katalonien durchlaufen werden muss.
Zwei Großbanken verlegen Ihre Geschäftssitze.
Großunternehmen scheinen das gleiche vorzubereiten.
Das schlimmste für die Katalanen wäre wahrscheinlich, dass der FC Barcelona in der Katalanischen Liga kicken würde und kein spanischer Platz für Europäischen Fußball mehr vorhanden wäre.

Wirkt wie klassische Propaganda

Tage zuvor waren gefühlt hunderttausende Demontranten auf der Straße und hatten für eine Abspaltung demonstriert. Es waren so viele, dass sogar die Staatspolizei nach Katalonien geschickt wurde. Nun demonstrieren gefühlt einige hundert und der Artikel erweckt den Eindruck, als ob nun doch die meisten für den Verbleib in Spanien sind.

Die Verfassung vermag zwar über dem Willen des Volkes stehen, aber unsere Ansicht war nicht immer so. Stichwort Arabischer Frühling oder Maidan.

@POTUS 13.07

700.000? Wo haben Sie die Zahl her? Der User Rebel-Lion schreibt ein paar Beiträge weiter unten von 300.000.
Für mich sieht es so aus, als wäre Katalonien in der Frage sehr uneinig. Und die Separatisten um ihren Putschisten Puigdemont missachten die Verfassung und die Gesetze und scheinen die negativen Auswirkungen wie den Abzug der Großbanken nicht abschätzen zu können. Das Alles schadet Katalonien und den Katalanen und Spaniern dort

re glogos: Unabhängigkeit

"Nun...
wenn Katalonien unabhängig sein will, soll es so sein. Niemand soll den Willen der Bevölkerung ignorieren. Auch die Zentralregierung muß das respektieren."

Nun, das Problem ist, dass es nicht so einfach ist, einen Staat zu gründen. Weil man hiermit auch zwangsläufig einen anderen Staat auflöst. Damit wird die Selbstbestimmung des Einen zur Fremdbestimmung des Anderen.
Ausgangspunkt jeden Friedens ist die Akzeptanz der bestehenden Grenzen. Dies war und ist (hoffentlich) die Lehre aus dem letzten Jahrhunderte der Kriege, die nichts anderes sind als Versuche einer Grenzverschiebung.

Das Problem einer ausgeglichenen Repräsentanz aller Bürger und Bürgergruppen, wie immer die sich definieren, ist damit ein innenpolitisches Problem und muss es bleiben.

Konkret: Wenn sich Katalanen (oder Basken, oder Russen, oder Kurden...) nicht angemessen repräsentiert fühlen, ist das ein großes Problem. Aber es kann niemals durch eine neue Grenzziehung gelöst werden.

Illegale Abstimmungen mit 90%

Illegale Abstimmungen mit 90% Zustimmung erinnern mich irgendwie auch an kommunistische Parteien in der Sowjetunion oder in China.

@ene mene muh 12:53

Zitiere:
Rajoy sollte unnachgiebig bleiben, denn die spanische Verfassung ist hier völlig eindeutig. Das Referendum ist nichtig. Basta.
#
Soviel zu Ihrem "Basta";
Erst erobert sich Spanien durch Krieg fremde Länder, reißt sie sich unter den Nagel.
Dann schafft sie eine Verfassung die es diesen zwangs-vereinahmten Völkern verbietet
wieder selbstständig zu werden.
Die spanische Verfassung ist das Papier nicht wert auf das sie geschrieben wurde.

@um 13:52 von ophorus

Über diesen Klein-klein Nationalismus erringen die Rechten neue Macht.
---
Genau darum geht es den Menschen:
Der Nationalstaat ist das einzig verbliebene Instrument, um noch Selbstbestimmung, Freiheit im Geiste und demokratische Wahlen mit anschließenden demokratisch gewählten Politikern zu ermöglichen.
Der Nationalstaat sichert die Freiheit der Bürger und garantiert sie, sofern er demokratisch geführt wird.

Die EU ist undemokratisch und auch die linken Politiker möchten lieber ein Diktat und ein Dogma oder eine Moraldoktrin der Bevölkerung verpassen.
Nicht mehr selbst denken, sondern nur noch dem Vordenker hinterher laufen.
Das widerspricht zutiefst dem, wofür unsere Vorfahren einst gekämpft haben.
Aufklärung und Fortschritt lebt von geistiger Freiheit und Wahlmöglichkeit.
Nicht Nationen verhindern den Fortschritt, sondern Zentralisierungen von Machtstrukturen und -eliten; z.B. EU, UN.

Es gibt nur dort Fortschritt, wo man Freiheit laufen lässt.

@um 14:05 von Umfaller

Mit Zügen und Bussen werden Demonstranten herangekarrt, dann erinnert mich das irgendwie an einen russischen Zaren der Neuzeit.
---
Ja. Es erinnert auch an das Herankarren der Türken, wenn Erdogan Mehrheiten verabsolutieren möchte.
Es scheint gängige Praxis zu werden, Mehrheiten zu generieren, indem man vortäuschen möchte, dies sei eine glaubhafte Mehrheit.
Traurig, dass die EU und ihre Marionetten diese Taktik für sich als Mittel sehen.
Es zeigt den verdorbenen Charakter und das Fehlen wirklicher Courage, um sich den Realitäten zu stellen.
Es ist nicht sinnhaft, eine Gegenbild darzustellen, sondern sinnhaft, eine Einigung zu erzielen. Da ist Kompromisslosigkeit fehl am Platze.
Rajoy ist ein schlechter Staatsmann.

Nicht Härte ist Geschick, sondern Auslotung von verschiedenen Strömungen.

Was manche zu vergessen scheinen..

Spanien ist ein Rechtsstaat, die Exekutive ist also an die Rechtsprechung gebunden. Ergo hat die Zentralregierung garkeine anderen Wahl als gemäß dem Urteil des Verfassungsgericht zu handeln und das hat daß Referendum nunmal für illegal erklärt. Würde die Regierung die Katalanen dennoch nochmal abstimmen lassen, würde sie somit einen klaren Rechtsbruch begehen. Und das kann nun wirklich nicht der Weg sein..

Zitat: "Nun, das Problem ist,

Zitat:
"Nun, das Problem ist, dass es nicht so einfach ist, einen Staat zu gründen. Weil man hiermit auch zwangsläufig einen anderen Staat auflöst. Damit wird die Selbstbestimmung des Einen zur Fremdbestimmung des Anderen.
Ausgangspunkt jeden Friedens ist die Akzeptanz der bestehenden Grenzen. Dies war und ist (hoffentlich) die Lehre aus dem letzten Jahrhunderte der Kriege, die nichts anderes sind als Versuche einer Grenzverschiebung."

tja - der Präzedenzfall dazu ist ja Jugoslawien!
Ein Staat der Anfang des 20 Jahrhunderts entstand wurde mit z.T. kriegerischen Mitteln Ende des selben Jahrhundert aufgelöst.

Viele User wettern hier gegen Kleinstaaterei - nur was damals mit Jugoslawien passierte scheint ja komplett unter dem Horizont zu liegen.

Und diese entstandenen Bruchstücke in die EU aufzunehmen war nie ein Problem - warum sollen jetzt Schottland oder Katalonien ein solches darstellen??

Das ursprüngliche Projekt "Europa" sprach von "Regionen" und nicht von "Nationalstaaten"...

@ 14:26 von teachers voice

//Konkret: Wenn sich Katalanen (oder Basken, oder Russen, oder Kurden...) nicht angemessen repräsentiert fühlen, ist das ein großes Problem. Aber es kann niemals durch eine neue Grenzziehung gelöst werden.//
Da liegen sie wohl etwas verkehrt.Man schaue sich nur mal das ehemalige Jugoslawien an.Da sieht man wie weit man Grenzen verschieben tut und kann wenn es einen in den Kram passt.

Demokratie im Schilde

Die Sturheit und der Machthunger, die Brutalität gegenüber "normalen" Burgern und Massen, das Herankarren von Scheindemonstranten, - all das erinnert mich an die zurecht untergegangene DDR. Deshalb ist für unsere Merkel auch alles kein Problem. Demokratie nur im Schilde führen, aber nicht im Herzen, das ist unser heutiges Europa.

Katalonien

Da gibt es doch tatsächlich Menschen in Deutschland die diese Unabhängigkeit für gut befinden.
Da könnten wir ja gleich in die Kleinstaaterei zurückkehren.
Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen möchte!

Wahlbeteiligung? Das war ein Aufstand!

Das Referendum ist verfassungswidrig. Seine Durchführung ist also kriminell, wobei man bei Verfassungsbruch von Aufstand spricht.

Natürlich verhindert man die Durchführung, um ein eindeutiges Ergebnis zu verhindern. Sogar die Tagesschau spricht vom Ergebnis als wäre es korrekt ermittelt. Das ist es aber nicht.

Vertreter der Region Katalonien standen bereits vor Gericht wegen des Aufstands, was auch Journalisten zur Kenntnis nehmen dürfen.

Alle Maßnahmen wie bspw. §155 sind erforderlich, um im Falle eines Bürgerkriegs die Abspaltung bei Friedensverhandlungen auszuschließen.

Auch das internationale Recht stützt nur die span. Regierung.

Aber das völkische Gedankengut greift in Europa und Deutschland schon zu lange um sich, um überhaupt noch über Einhaltung geltenden Rechts sprechen zu können. Auch CSU-Seehofer wird nicht zurechtgewiesen, obwohl sich Voßkuhle eindeutig aussprach.

Wo soll das alles nur enden?

re yolo: Nationalstaat?!

"Die EU ist undemokratisch und auch die linken Politiker möchten lieber ein Diktat und ein Dogma oder eine Moraldoktrin der Bevölkerung verpassen. Nicht mehr selbst denken, sondern nur noch dem Vordenker hinterher laufen."

Das ist doch eine sehr eigenwillige Interpretation von "links" und "rechts"! Die Linken wollen also keine Demokratie und laufen immer irgendwelchen Vordenkern hinterher? Ob Sie da nicht etwas durcheinander gebracht haben?

Auch die Behauptung, die EU wäre undemokratisch, ist an Oberflächlichkeit nicht zu überbieten. Kein Staat - also auch kein "Nationalstaat"- ist gezwungen, dieser EU beizutreten. Damit ist die Demokratie schon einmal erwiesen, auch wenn Ihnen die Abläufe in der EU undemokratisch vorkommen mögen. Die kann man ändern - ganz demokratisch!

"Das widerspricht zutiefst dem, wofür unsere Vorfahren einst gekämpft haben."
Welche Vorfahren meinen Sie nur?

@ Angellike

Erst erobert sich Spanien durch Krieg fremde Länder, reißt sie sich unter den Nagel.
Dann schafft sie eine Verfassung die es diesen zwangs-vereinahmten Völkern verbietet
wieder selbstständig zu werden.

Katalonien ist durch Heirat im 15. Jahrhundert zu Spanien gekommen, nix mit erobert. Und die spanische Verfassung wurde vom Volk in einer Abstimmung (in Katalonien über 94% Ja-Stimmen) angenommen. So weit die Realität.

re miauzi: Sündenfall Jugoslawien

Ich schrieb: Ausgangspunkt jeden Friedens ist die Akzeptanz der bestehenden Grenzen. Dies war und ist (hoffentlich) die Lehre aus dem letzten Jahrhunderte der Kriege, die nichts anderes sind als Versuche einer Grenzverschiebung.

Sie ergänzten:
:tja - der Präzedenzfall dazu ist ja Jugoslawien!
Ein Staat der Anfang des 20 Jahrhunderts entstand wurde mit z.T. kriegerischen Mitteln Ende des selben Jahrhundert aufgelöst."

Sie haben vollkommen Recht und ich hatte genau dieses Beispiel vor Augen. Die Grenzziehungen im ehem. Jugoslawien sehe ich als den größten politischen Sündenfall im modernen Europa. Hier wurde - allerdings in einer absoluten Krisensituation- genau die falsche Weichenstellung betrieben und es wird zumindest lange dauern, um hier zu einem friedlichen Ende zu kommen.

Wenn, dann nur durch eine Integration der neuen Teilstaaten in eine föderale EU, in der die Nationalgrenzen eben ihren trennenden Charakter verlieren. Wie z.B. zwischen Frankreich und Deutschland.

Aussitzen ist das Dümmste

Was Bayern im alten Länderfinanzausgleich war, ist Katalonien in Spanien. Als BW-ler habe ich die Gier Berlins auch missbilligt. Aber hierzulande wurde das neu geregelt. In Spanien werden durch das Aussitzen die Katalanen verhöhnt: das macht es den gemäßigten Kräften sehr viel schwerer. Madrid sieht die Felle davon schwimmen und trotzt wie ein kleines Kind, dem die Sandförmchen weggenommen wurden. Madrid MUSS Freiheiten für die Nettozahlerschaft anbieten, die Einschränkungen der letzten 10 Jahre zurücknehmen. Die Katalonen werden nicht austreten, aber sie werden sich weigern zu zahlen und - viel schlimmer - es wir üble Unruhen wie im Baskenland geben. Der König hängt auch an diesem Tropf, deshalb seine dümmliche Erklärung. Die Melkkuh mag nicht mehr - wahrscheinlich heißt das für Madrid, den Gürtel enger zu schnallen ODER: endlich die restlichen Regionen auf Kurs zu bringen, damit sie aus der Nehmerrolle raus WOLLEN. Auch in D hatten sich etliche Länder trefflich eingerichtet.

Abstimmung war eine Farce

Das sog. Referendum für eine Unabhängigkeit von Katalonien war eine Farce. Es wurde von den Abspaltungs-Aktivisten veranstaltet und ausgezählt. Es war nach Recht und Gesetz illegal. Befürworter der Einheit hatten gar keinen Grund, an dieser Farce teilzunehmen.
Satz mit x - war wohl nix.

Zahlen

Hunderttausende dafür.
Hunderttausende dagegen.

Und was soll mir das sagen?

Nix.
Man hätte abstimmen lassen sollen. Dann wüsste man es.

Interessant ist übrigens, dass die Jugend genau so gespalten ist.
Also nicht wie beim Brexit erzählt: die Alten wollen ihn, die Jungen nicht.

Heisst: das Thema Unabhängigkeit von Katalonien wird nicht einfach in den nächsten 20 Jahren aussterben.

Und die Haltung Spaniens macht die Sache nicht leichter.

Wie Politiker durch nationalistischen Stolz die Lage verkomplizieren können, zeigen die Spanier gerade eindrucksvoll.

Man hätte wirklich abstimmen lassen sollen, emsig werben, emsig Ängste schüren.
Ich bin sicher, wie im Falle Brexit hätte man viel ausländische Unterstützung gekriegt.

Und aus den Fehlern des Anti-Brexit-Marketings hätte man auch gleich lernen können.

Überzeugen statt Diffamieren.

Das Thema wäre danach endgültig erledigt gewesen.

Aber neee - Spanien muss ja zeigen, wer der Herr ist - die Provokation von Widerstand

#Joes daily world

Wovon reden Sie eigentlich? Was heißt denn früher mit den Katalanen reden? Die Verfassung ist nicht verhandelbar, Punkt! Die Katalanen werden nicht unterdrückt in Spanien, sie haben mehr Rechte als alle anderen Comunidades. Sie unterhalten sogar eigene Konsulate im Ausland. Stellen Sie sich mal vor Bayern hätte ein Konsulat in Washington.
Dieses ständige wiederholen der prügelnden Polizisten nervt auch, hier bei uns ist den Anweisungen der Polizei folge zu leisten. Ich weiß nicht wo sie leben und wie es da ist. Es gibt keine hunderte Verletzte, aber sicher sehr viele Simulanten, denen man angeblich einen Finger nach dem anderen gebrochen hat, mittlerweile als Fake bekannt. Oder der Mann mit dem blutigen Gesicht, der die Treppe runterfiel. Warum erwähnen sie nicht die Bilder, als Gruppen von Katalanen die Guardia Civil mit Steinen bewarf?
Die Katalanen bekommen keine weiteren Zugeständnisse, und sie stimmen auch in zwei Jahren nicht ab. Da gilt die Verfassung immer noch.

@yolo

"Nicht Nationen verhindern den Fortschritt, sondern Zentralisierungen von Machtstrukturen und -eliten; z.B. EU, UN."

da fragt man sich doch glatt, wie Länder wie China jemals so groß und mächtig werden konnten.
Nationalstaaten waren in der Geschichte jedenfalls immer der Quell allen Übels, und jetzt wollen wir zurück zur Kleinstaaterei ? In Spanien gibt es noch mehr aus Basken und Katalanen. Galizien, die Region um Valencia, Mallorca kommen dann als nächste ? Bayern tritt aus Deutschland aus, weil es keine Lust mehr hat Nettozahler zu sein ? Flandern, Wallonen, Schotten, Südtirol sind dann die übernächsten ? Diese Kleinstaaterei kann ja wohl nicht die Lösung darstellen, diese Staaten wären bestenfalls Spielball großer Konzerne, die eine größere Bilanz haben als jeder dieser möglichen Kleinstaaten. Sie wären der Willkür großer Länder wie USA, Russland und China hilflos ausgeliefert. Vergesst eure Kleinstaaterei, führt zu nichts ausser Verderben.

Willkür, wenn's passt?

@ Angellike:
Die spanische Verfassung ist das Papier nicht wert auf das sie geschrieben wurde.

Die Verfassung ist die rechtliche Grundlage eines Staates, sie bindet Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Und das immer und nicht nur, wenn's gerade in den Kram passt.

Marino Rajoy hat bewiesen

das er unfähig ist Spanien zu befrieden: zuerst schickt er die Franco-Guardia nach Barcelona um die Bevölkerung zusammen zu knüppeln, heute schickt er eine Statistentruppe nach Barcelona um ein Potemkisches Dorf aufzubauen. Diese " Demonstranten" hätten, wären sie Katalanen, letzten Sonntag abstimmen können. Da Sie es nicht taten, sind sie eben Trolle Rajoys. Alles so leicht durchschaubar. Wenn in Spanien nicht endlich Vernunft die Oberhand gewinnt, schafft Rajoy und der ungewählte König ein neues Baskenland, und was dann?

Jammerschade wäre das Auseinanderbrechen Spaniens

Es läßt sich zwar nicht sagen, ob die Bewohner Iberiens eine natürliche Nation wie etwa die Griechen oder wir Deutschen bilden, da sie von den Römern romanisiert worden sind, aber historisch ist Iberien durchaus zu einer Nation gewachsen. Deren Grundlage der gemeinsame katholische Glaube und der jahrhundertelange Abwehrkampf gegen die teuflischen Mauren bilden. Auch war die Schaffung des spanischen Einheitsstaates, durch die Ehe der kastilischen Erbtochter Isabella und Ferdinand II. von Aragon, sehr segensreich für Spanien und verschaffte diesem die nötige Kraft, um die Vormacht Europas zu werden und sein Weltreich zu begründen. Eine Abspaltung einzelner Landesteile aus schnöden Wirtschaftsgründen erscheint daher ziemlich unsinnig. Doch dürfte es der Zentralregierung schwer fallen diese zu unterbinden, wenn sich der Wunsch dazu gar zu sehr in den Köpfen der dortigen Bevölkerung festgesetzt hat. Vielleicht hilft es aber dem entsprechenden Landesteil mehr Eigenständigkeit einzuräumen.

Sehe ich nicht ganz so

Wenn dort eine Journalistin sitzt, die nicht weiß das Katalonien nicht Katalanien ist, und Katalanen als Katalonen bezeichnet, dann frage ich mich was sie da gesucht hat. Den Fehler hat sie nicht einmal, sondern mindestens zehn mal gemacht. Es war also kein Versprecher, sondern Unwissen.
Ihre Einlassungen zu einem Europa der Zwergenstaaten war auch nicht schlauer.
#Edit: es ging um den Presseclub heute in der ARD

re angellike

"Die spanische Verfassung ist das Papier nicht wert auf das sie geschrieben wurde."

Die spanische Verfassung, die per Referendum - auch in Katalonien - angenommen wurde.

Aber für manche steht das Prinzip: Gelten gilt nur, wenn's mir gerade passt.

Madrid macht fast alles richtig

Katalonien hat bereits heute weitestgehende Autonomie!

Es geht den Katalanen, zumindest den Aufstachlern, nur wirtschaftliche Interessen.
Beleg: Sofortiges zurückrudern sobald Banken und Unternehmen mit Abwanderung drohen und die EU klar macht das eine Mitgleidschaft in der EU ausgeschlossen ist.

Die fanatischen Nationalisten hatten und haben keine Mehrheit für die Abspaltung.
Die Abstimmung war illegal und dazu eine Farce da Mehrfachabstimmungen möglich, keine Wahllisten usw.
Kein Land mit vielleicht Ausnahme anderer lupenreiner Demokratien wie Venzuela, Nord Korea oder auch Russland, das auch erfahrungen mit ensprechdenden Abstimmungen hat, wird zur Zeit ein selbstständiges Katalonien anerkennen.

Madrid mach es richtig, Putschdemont und seine fanatischen Nationalisten und CUP Anarchisten gegen die Wand laufen lassen und ihre Unfähigkeit auch dem letzten Katalanen verdeutlichen.

930 000 Menschen sind es

die momentan teilnehmen an der Manifestation in Barcelona - rtve 15:00 Uhr Nachrichten spricht von "fast einer Million"...

#tias

Die brauchen keine Abstimmung mehr, das Kapital ist sowieso schon auf der Flucht. Die werden, wenn sie so weitermachen, noch froh sein wenn sie aus Madrid finanzielle Hilfe bekommen. Sie haben doch längst verloren, die Leute haben Angst um ihren Arbeitsplatz, deshalb gehen sie jetzt auf die Strasse und wollen wieder Spanier sein. Puigdemont wird am Dienstag KEINE Unabhängigkeit ausrufen, aber vielleicht sitzt er da schon hinter Gitter. Er, und die ganzen führenden Köpfe des Putsches. Das fordern die Spanier nämlich. Diese Fiesta hat Milliarden gekostet, und die Leute dürfen diesen Ungehorsam bezahlen, mit ihren Steuergeldern!

Unabhängigkeit

Soll doch Katalonien unabhängig werden. Dann sehen sie, wie
- Banken
-Industrie
abziehen und sie mit eigener Währung wirtschaftlich da stehen werden - am bankrott- wie im hoch kapital an den Märkten zu befürchten ( zu erwarten) ist.
Nur zu Katalonien: geht Eigenständig!

P.S. Wie es mit Polizei, Gesetzgebung, usw. i inklusive Handelsabkommen mit andere Ländern, wie angedeutet ist, ...

@ mene muh um 12:53 Uhr

"Das Referendum ist nichtig. Basta."
Logischerweise wäre dann jedes Wahlergebnis Makulatur. Dann wäre auch der "harte Polizeieinsatz" doch überflüssig gewesen.
Im übrigen sehe ich das "Basta" sehr differenziert, lässt sich so keine Strömung von Interessen einbinden. Das "Schrödersche Basta" (damals als Bundeskanzler) ist doch ein negatives Beispiel wenn nur ein Teil der Bürger berücksichtigt wird.

re tisiphone: Abstimmung?

Nix! "Man hätte abstimmen lassen sollen. Dann wüsste man es."

Was wüsste man dann? Das die Mehrheit der Katalanen sich von Spanien abspalten wollen? Weil Ihnen die Regierung Rajoi nicht gefällt? Und bei der nächsten -vielleicht besseren Regierung- will man dann wieder beitreten? Und was wäre mit der Minderheit, die "nein" gestimmt hätte? Auswandern nach Spanien wie es die Unternehmen schon machen?

Hier geht es nicht um politische Richtungen und deshalb ist es auch sinnlos für uns Außenstehende, über gute und schlechte Politiker zu urteilen. Das ist Sache der spanischen Wähler.

Was wir können, ist grundsätzlich Partei zu ergreifen für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Und nationale Einheit als Grundlage einer jeden Friedensordnung. Russlands Paradigmenwechsel mit der Förderung von Separationsbewegungen, wenn es einem scheinbar in den Kram passt, sollte hier (neben Jugoslawien) als abschreckendes Beispiel dienen.

Fehler kann man machen - aber man sollte draus lernen wollen!

spanische Verfassung

Hallo Karwandler

ich stimme ihnen zu. Ale anderen, sind keine Separatisten, sondern nur Idioten, die gar nichts verstanden haben.
Aber soll sich doch Katalonien als Staat selbst darstellen. Ich denke, 2010 ist da Schluss mit lustig, spätestens (keine EU Handelsaufträge, FX Operationen (mit wem??)) Grenzabkommen ... ))
Grüße
Caster

Ich lese hier oft "spanische Verfassung"

Ich möchte mal anmerken, dass dieses Argument ganz schlecht ist.

Vor allem dann, wenn es aus der EU kommt.

Immerhin war es die EU die alles tat, um in der Ukraine den Verfassungsbruch unterstützte.

100 000 Menschen auf einem Platz. Das war die Legitimation (für manchen) die ukrainische Verfassung mit Füssen zu treten.

Für die Abwahl Janukowitschs hätte man 75% der Stimmen des Parlaments gebraucht.
Hatte man nicht.
War aber egal.

Nein, das ist kein "Whataboutism". Das ist (wie das hier erwähnte Beispiel Kosovo und an Südossetien, die wollen seit mehr als 100 Jahren ihre Unabhängigkeit. ) ein Kernproblem der EU.

Es fehlt eine konsequente Haltung. Die Verfassung eines Landes ist in Stein geschrieben, oder Verhandlungssache.
Unabhängigkeitsbestreben legitim oder eben nicht.

Das darf nicht nach aktuellem politischen Nutzen bewertet werden.
Es muss eine Linie geben. So denn die EU glaubwürdig sein will!

Ich befürchte allerdings: es ist zu spät.

@ene mene muh

""Katalonien ist durch Heirat im 15. Jahrhundert zu Spanien gekommen, nix mit erobert. Und die spanische Verfassung wurde vom Volk in einer Abstimmung (in Katalonien über 94% Ja-Stimmen) angenommen. So weit die Realität.""

Da die laut Verfassung von 1978 gewährten Selbstbestimmungsrechte der Katalanen Vertraglich ausdrücklich noch nicht endgültig festgeschrieben wurden, ist 2006 mit der Regierung Zapatero eine "endgültige" Vereinbarung über den Autonomiestatus Kataloniens geschlossen und per Referendum bestätig worden. Dieser Vertrag ist durch Rajoy 2010 einfach kassiert worden. Sieben Jahre wurde dagegen in Katalonien friedlich Protestiert.
Reaktion Rajoy = 0.

http://www.zeit.de/online/2006/25/katalanien-referendum-ja

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/193592/auto nomie-in-spanien-23-10-2014

Katalanisch ist kein Dialekt des Spanischen! Ein Spanier der nicht der Sprache mächtig ist versteht Katalanisch genauso gut oder schlecht wie er Portugisisch verstehen würde.

@Am 08. Oktober 2017 um 15:02 von ene mene muh

Zitat: "Das sog. Referendum für eine Unabhängigkeit von Katalonien war eine Farce. Es wurde von den Abspaltungs-Aktivisten veranstaltet und ausgezählt. Es war nach Recht und Gesetz illegal. Befürworter der Einheit hatten gar keinen Grund, an dieser Farce teilzunehmen."

Ich kann Ihnen nicht ganz folgen.

Das Referendum wurde doch unter allen Bürgern Kataloniens durchgeführt, oder nicht?

Mag sein, dass nach spanischem Recht kein Referendum Gültigkeit besitzt. Wollen Sie aber den Willen der absoluten Mehrheit der katalonischen Bevölkerung nach einer Unabhängigkeit komplett ignorieren?

Wenn man nach dem Buchstaben des Gesetzes ginge, aber es so manches nicht:

1. keine amerikanische Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1776

2. kein Unabhängigkeitsfeiern ehemaliger Kolonien

3. und eine illegale Masseneinwanderung von 2015-2017 und eine illegale Euro"rettung" seit 2010 schon fünf Mal nicht!

Demo gegen Abspaltung....

Heute demonstrieren Hunderttausende in Barcelona gegen eine Abspaltung Kataloniens von Spanien.Die Lage ist fatal.Präsident Rajoy bleibt unversöhnlich, möchte weiterhin nicht mit den Katalonen reden,obwohl diese an Gesprächen interessiert sind.
Dieses Verhalten finde ich falsch.Ein Präsident muss immer offen sein und darf sich nicht trotzig zurück ziehen auch wenn die Gesetze auf seiner Seite sind.
Was wäre denn , wenn es die EU gar nicht gäbe.Wie könnte dann eine Abspaltung aussehen? Es ist auch Sache der EU jetzt den Konflikt zu beruhigen. In Brüssel tut man so,als wäre das ein rein Spanisches Problem.Ist es aber aus meiner Sicht nicht.

Vom BREXIT nix gelernt...

Hätten sich die Gegner der Unabhängigkeitsbestrebungen nicht motzend der Abstimmung (unabhängig davon, ob sie legal war) verweigert, könnte niemand behaupten, 90% der Wähler sind für eine Unabhängigkeit und viele der Probleme, mit denen Spanien jetzt zu kämpfen hat, wären nicht existent.

Demokratie bedeutet Teilnahme und Engagement, sonst passiert durch
Aussitzen und Ignorieren oft genau das, was man nicht will.

Europa

Je mehr Macht Europa in sich vereint, desto größer werden Unabhängigkeitsbestrebungen werden. Zu viele Politiker in der EU machen den Menschen in den Regionen Angst. Spanien wird bereits ZENTRAL regiert und mit Europa wird es noch schlimmer. Die Katalanen sind und waren immer ein stolzes Volk und niemand darf sie daran hindern, ihre Unabhängigkeit einzufordern. Wenn es Mehrheiten gibt, muss sich auch die EU beugen. Tut sie dies nicht, ist auch sie auf dem Weg zu einer Diktatur. Wir müssen aus der Geschichte lernen und Menschen ihren Willen lassen. Nur so gibt es dauerhaften Frieden und nur so endet auch jede Art von Terror.

Madrid macht fast alles richtig II

Madrid kann und muss man die Polizeigewalt an Abstimmungssonntag vorwerfen!
Aber!
Waren es nicht die Mossos d Esquadra (Regionalpolizei der Katalanen) die in den Kasernen blieben statt die VERFASSUNGSWIEDRIGE Abstimmung zu verhindern?
Hierdurch wurde es doch erst notwendig die Nationalpolizei und die Guardia Civil einzusetzen.

Sie Szenen zeigen nicht nur Polizei die Gewalt ausübt sondern eben auch aufgestachelte Demonstranten die eindeutig die Einsatzkräfte massiv provozieren und Gegenstände in die Reihen der Polizei werfen.
Jedes Kind in Spanien weiß das man die Guardia Civil nicht provoziert und zwar unabängig in welcher Region man lebt.

Man sollte auch einmal darüber nachdenken von welcher Seite die 900 verletzten gemeldet wurden und das es bis heute keine unabhängige Bestätigung dieser Anzahl gibt.

von ene mene muh

denn die spanische Verfassung ist hier völlig eindeutig//

re Basta. das Basta sagt alles über ihre demokratische Einstellung.Im okt stimmen die norditalien Gebiete ab, ob und wie sie in Italien bleiben und da geht es ohne Prügel ab.In der russischen Verfassung steht auch nicht dass da Gebiete austreten dürfen .Alle sind gleich auch ... Basta. Merkels Verhalten wiedersprach auch der deutschen Verfassung .
Ich denke eine Verfassung ist nur so gut wie manche neoliberale es für gut halten.

#Grayhawk

Was heißt denn Franco-Guardia? Die Guardia Civil gabs schon vor Franco. Ich hab einige Freunde bei der GC, und kann nur Gutes berichten. Tolle Polizisten die für 1200,- Euro ihren Kopf hinhalten und in heruntergekommenen Cuartels (Kasernen) leben. Wir hier sind stolz auf die GC, auch wenn es mal einen Strafzettel gibt. Ohne GC wollte ich in Spanien nicht leben. Wenn man sich auf niemanden verlassen kann, auf die Guardia Civil ist Verlass. VIVA LA GUARDIA CIVIL! VIVA ESPANA!

Fahneschwingen, Hymnesingen

Der Nationalstaat ist historisch ein Auslaufmodell, etwas fürs Gefühl eher rückständiger Bevölkerungen. Ein bisschen Fahnenschwingen, Hymnesingen und FußballWM. Übel wird es nur, wenn Eliten den Nationalsmus für ihre Zwecke benutzen. Leider sind immer wieder Menschen so dumm, sich nationalistisch aufhetzen zu lassen. Hoffentlich kommen die Menschen in Barcelona noch zu Verstand und klären ihre Probleme vernünftig.

Spaltung Kataloniens

Hier wird (Umfaller, 14:05) behauptet, dass die heutigen pro-spanischen Demonstranten mit "Zügen und Bussen" nach Barcelone gekarrt wurden. Kann sein, aber sicher nicht alle; sie kamen aus der ganzen Stadt zu Fuß und mit der U-Bahn zur Plaça de Katalunya. Immerhin haben viele die katalonische Provinzflagge an die spanische Flagge geknotet und „viva España y viva Cataluña“ skandiert – auch wenn sie an Häusern vorbeikamen, wo eine Estelada (katalonischen Nationalflagge) heraushing. Allerdings wurde auch „Puigdemont – a prisión“ (Puigdemont ins Gefängnis) gerufen. Katalanisch war auffallend wenig zu hören.

Jedenfalls wurde klar, dass Katalonien sehr gespalten ist, und die Rede des Königs letzte Woche hat noch Öl ins Feuer gegossen. Es wäre dringend Zeit, mehr miteinander zu reden als gegeneinander zu demonstrieren.

Inzenierter Protest?

Ich glaube das viele, die gegen eine mögliche Abspaltung von Katalonien demonstrieren von der Spanischen Regierung geschickt wurden. Dazu passen auch entsprechende Meldungen, das Demonstranten Massenweise mit Bussen herangebracht wurden. Überhaupt wirkt dieser "Protest" wie inszeniert. Ich meine: Jedes Volk hat das Recht auf Selbstbestimmung. Wenn sich Katalonien von Spanien abspalten möchte, dann ist das sein gutes Recht.

Frieden ist Aufmerksamkeit und Arbeit...

Welch üble Schmierenkömödie in Iberien... und dazwischen immer auch wieder die Beschwörungen von einer EU als Friedensprojekt... (der Balkankrieg lässt grüßen...). Na klar verstehen sich im persönlichen Kontakt mediengerecht-händereichende Berufspolitiker auf Konferenzen, ebenso wie alle europäischen Normalbürger am jeweiligen Urlaubsort privat ganz prima... Aber wer befeuert (und finanziert) denn nun eigentlich den innerspanischen Konflikt... oder ist der gar nicht innerspanisch, sondern (wie der "Maidan") extern gesteuert und unterstützt. Wenn ja.. warum und mit welchen Zielen..? Wo bleiben sachlich erklärende und neutrale Hintergrundinformationen von ÖR-Medien..?
_
Meine Maxime: Frieden unter den Menschen benötigt tägliche Aufmerksamkeit und konstruktive Arbeit...

von teachers voice re glogos: Unabhängigkeit

"Nun...
wenn Katalonien unabhängig sein will, soll es so sein. Niemand soll den Willen der Bevölkerung ignorieren. Auch die Zentralregierung muß das respektieren."

Re
??!???
Aber es kann niemals durch eine neue Grenzziehung gelöst werden.
Re???
Sie wiedersprechen sich ,muss man dazu teachers sein um das zu können.Jedes selbständige Land hat eine Grenze und wenn es eine Virtuelle auf einer Karte ist.

Zitat: "da fragt man sich

Zitat:
"da fragt man sich doch glatt, wie Länder wie China jemals so groß und mächtig werden konnten."

dann blicken sie mal in die Geschichte...
..vor ca. 2000 Jahren bestanden 7 unabhängige Reiche in China die Jahrhunderte lang Krieg gegeneinander führten - bis es einem Reich gelang alle anderen zu erobern
UND
deren eigene kulturelle Identitäten komplett auszulöschen

Zitat:
"und jetzt wollen wir zurück zur Kleinstaaterei ?"
die haben wir doch längst!
Angefangen von Luxemburg und den anderen Minireichen im Zuge des "Wiener Kongresses" von 1815
über die Zerschlagung Jugoslawiens (z.B. Slowenien)
oder die Baltischen Staaten - von der Bevölkerung weniger als D-Lands Hauptstadt Berlin

Zitat:
"Sie wären der Willkür großer Länder wie USA, Russland und China hilflos ausgeliefert. Vergesst eure Kleinstaaterei, führt zu nichts ausser Verderben."
und die Gründung eines Nationalstaates "Europa" soll die Lösung dagegen sein??
*kopfschüttel*

darum gehört ne Abstimmung her

frei und gleich, demokratisch eben
damit jeder weiß was Sache ist

Rajoy der Franco-Erbe,...

...will nun mit voller Härte durchgreifen und zeigt damit, das er nichts, wirklich nichts verstanden hat.
Damit setzt er auf volle Eskalation und schwere Konfrontation.

Er selbst und seine hochkorrupte PP haben 2006 den Grundstein für den heutigen Aufruhr gelegt. Hätte man die Barcelona in 2005 zugestandenen Rechte nicht angetastet, wäre alles, wirklich alles in bester Ordnung - in Katalonien. Rajoy und die PP haben die Übereinkunft kassiert - NIEMAND sonst !!!

Rajoy wird mit seiner hanebüchenen Dummheit Katalonien erst recht gegen sich aufbringen !

Warum gesteht er Katalonien nicht wieder die Rechte zu, die es 2005 vom Madrider Parlament zugesprochen bekam ? ALLES wäre in Ordnung !

Nein, Rajoy will jetzt alles oder nichts...und er wird das CHAOS bekommen.

Wie will dieser Narr denn Millionen abspaltungswillige und zutiefst wütende Menschen aufhalten oder kontrollieren.

Die Katalanen sollten, wenn sie wirklich bereit zu Opfern sind, einen wochenlangen Generalstreik wagen !

um 13:53 von Rebel-Lion

Was sind denn ein paar tausend Demonstranten, die auch noch mühsam im ganzen Land "zusammengekratzt" werden müssen, gemessen an den 300.000 Demonstranten die in ganz Katalonien noch vor ein paar Tagen für die Abspaltung von Spanien auf die Straße gingen.

Re im Merkel EU/ Universum ist das die Mehrheit .

15:23 von solysombra

930.000 sind es
.... so sagt der Veranstalter
die Polizei spricht von erheblich weniger, 350.000
auch wurden Leute von anderen Landesteilen herangekarrt
erinnert an Kiew
ein ordentliches Bild macht nur ne Abstimmung

@yolo

"Der Nationalstaat ist das einzig verbliebene Instrument, um noch Selbstbestimmung, Freiheit im Geiste und demokratische Wahlen mit anschließenden demokratisch gewählten Politikern zu ermöglichen."
DAS freilich sind mittlerweile die "linksgrünen" Dogmata, die die Rechten nie wollen und die aus der Diskussion bereits selbstzensiererisch ausgeklammert werden. Nationalstaaten sind, und waren, immer die Wegbereiter für Kriege. DARUM werden Nationalstaaten NIE Freiheit im Geiste inne haben können- denn kein geistig Freier würde sich als Nationalist bezeichnen KÖNNEN. Und wegen der zu erwartenden Kriege wird die Bildung von Nationalstzaaten zuerst von der Rüstungsindustrie unterstützt ; denn sie ist es, die dann zu den Waffen ruft, um ihrerPleite zuvor zu kommen. Denken Sie an die friedliche Zeit vor dem 1 WK zurück- keine Nationalstaaten, keine Pässe, keine Probleme- und pers. Freiheit en masse ohne Überwachung!

Ich bitte....

um Erläuterung, um WAS Rajoy mit den Katalanen verhandeln soll! Soviel ich weiß ist er kein Diktator, oder? Der bestehenden Verfassung 1978 wurde übrigens auch von den Katalanen mit über 90% zugestimmt (nachzulesen in der englischen Wikipedia "spanish institutional referendum 1978" ! Also, worüber soll Rajoy verhandeln? Jede Gesetzesänderung muß vom Parlament oder vom Cortes beschlossen werden! Ein Referendum ist für ganz Spanien abzuhalten, nicht nur dort, wo es gerade passt! Wenn Puigdemont die Ausserkraftsetzung der Verfassung fordert oder manche User eine Verfassung nur dann akzeptieren, wenn es in deren Kram passt, zeugt das ausreichend von deren fehlendem Demokratieverständnis! Diese Forderung müßte dann nämlich auch für alle anderen Regionen Spaniens gelten, oder etwa nicht? Leider beweisen manche Kommentare auch hier, daß es reine Zeitverschwendung ist, mit Separatisten zu diskutieren oder sie auf Fakten hinzuweisen!

@Paco

"Die brauchen keine Abstimmung mehr, das Kapital ist sowieso schon auf der Flucht" Am 08. Oktober 2017 um 15:23 von Paco

Und die Frage ist wohin?

Wenn ich an die Ukraine denke, dann sind auch etliche Unternehmen noch vor dem Krieg im Ostgebiet abgezogen. Es waren aber sowieso Konzerne, die ihre Maschinen an andere bereits vorhandenen Standorte (samt ausgebildeten Arbeitern) abgezogen haben.

Wer kann sich also leisten aus Katalonien einfach mal wegzuziehen, wie ersetzt er die zurückgelassenen Arbeitskräfte und wo zieht er dann hin?

Es können doch nicht alles Briefkastenfirmen sein.

Lasst die Katalonen ziehen

Man kann doch keine Ehe führen die nicht Funktioniert. Lasst Katalonien einen eigenen Staat werden wenn sie wollen. Jemanden mit gewalt zu halten funktioniert nicht. Sehen wir uns nur mal die Balkankriege an oder die Sowjetunion die auseinander gefallen ist.

Verfassung und Gesetze

Sind Verfassung und Gesetze gemacht um Menschen zu dienen oder um Menschen zu zwingen?
Braucht man Gesetze um die Schwächeren vor Ungerechtigkeit durch Stärkere zu schützen oder um den Willen von Stärkeren gegen Schwächere durchzusetzen?
Wer ist hier der Schwächere, wer ist der ungerecht Behandelte?

Eu Krise mit Schuld an Katalonien

Die Krise in der Eu ser letzten Jahre hat auch dazu beigetragen, dass Die Katalonen ihre unabhänhigkeit wünschen von Madrid. Sie nehmen sogar in Kauf die Eu zu verlassen sowie den €uro als Währung zu verlieren.

re miauzi

"tja - der Präzedenzfall dazu ist ja Jugoslawien!
Ein Staat der Anfang des 20 Jahrhunderts entstand wurde mit z.T. kriegerischen Mitteln Ende des selben Jahrhundert aufgelöst."

Aber keineswegs.

Ein Teil des Vielvölkerstaats Österreich-Ungarn wurde der Siegermacht Serbien zugeschlagen und damit nichts anderes als ein neuer Vielvölkerstaat gebildet. Den Staat hielt großserbischer Nationalismus, später die Vorherrschaft der kommunistischen Partei zusammen.

1991 hat sich nicht eine Provinz aus dem Staatsverband herausgelöst, vielmehr ist der Staatsverband de facto zerfallen, indem nur noch eine Teilrepublik diesen überhaupt aufrechterhalten wollte.

Es ist Zeit

für Verständnis und Miteinander. Jeder Mensch strebt nach Unabhängigkeit und Selbstständigkeit, ob Spanier, Katalane, Flamen, Wallonen usw. Aber um gemeinsam zu leben, bedarf es der Ordnung und der Orientierung. Vielleicht ist generell an der Zeit, das Bürger Verantwortung übernehmen und das Handeln ihrer Volksverteter überwachen, prüfen. Es bedarf mehr Demokratie und Bürgerverantwortung.

An Karl der Hammer

Was ist denn das für eine krude und ahistorische pickerei in Fakten aus einem Schulbuch.

Als die Mauren in Spanien eine Hochkultur etabliert haben, Bauten, die heute noch in jedem Reiseführern stehen, sassen die Deutschen buchstäblich im mittelalterlichen Dreck. Der Kölner Dom war angefangen, aber es dauerte noch hunderte von Jahren, bis sie mehr als ein Bruchstück auf die Beine gestellt haben.
Davon abgesehen gibt es dir Deutschen genauso wenig wie die Griechen oder die Russen. Überall gibt es Menschen mit Unterschieden. Einige Menschen brauchen die Nation, um nicht klein zu sein, aber die meisten Menschen, sind selbstbewusst genug, um sich nicht über ihre Nationalität zu definieren. Aus hammerhart folgt halt hammerdumm.

@um 14:49 von teachers voice

Auch die Behauptung, die EU wäre undemokratisch, ist an Oberflächlichkeit nicht zu überbieten.
*
Das Vertrauen vieler Deutschen in die Politik der Europäischen Union ist einer Umfrage zufolge begrenzt. 42% halten die EU für eher oder sehr undemokratisch, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. Gleichzeitig glauben fast drei Viertel der Befragten, der EU-Einfluss auf die deutsche Politik sei eher oder sehr groß - zu groß meint mehr als die Hälfte der Deutschen.http://www.sueddeutsche.de/news/leben/gesellschaft-umfrage-viele-deutsche-halten-die-eu-fuer-...-20090101-160922-99-545048

In seinem Urteil vom 30. Juni 2009 zum Vertrag von Lissabon bekräftigt das Bundesverfassungsgericht seine bereits im Maastricht-Urteil angelegte Linie, wonach die EU kein Bundesstaat sei und auch nicht werden dürfe, solange das Grundgesetz gelte und das deutsche Volk einem solchen Schritt nicht in einer Volksabstimmung zugestimmt habe.
Die EU entscheidet demnach zuviel.

14:41 von Hermsi

Spanien ist ein Rechtsstaat,
.
legal ... illegal ... scheißegal (sorry etwas vulgär)
wenn ne Verfassung nicht mehr in die Zeit passt macht, man halt ne neue
Frauenwahlrecht stand auch nicht in früheren Verfassungen drin (überhaupt wählen)
oder dass Schwule heiraten dürfen ... überhaupt straffrei wegkommen
also nur nicht so verschrocken tun

"Tausende Menschen

"Tausende Menschen protestieren gegen die mögliche Abspaltung Kataloniens von Spanien."
"Mit Zügen und Bussen werden auch aus anderen Landesteilen Menschen nach Barcelona reisen."

Denke, das erklärt die Demo, Rajoy und PP scheuen kein Geld um mit den Bussen die Menschen aus anderen Teilen nach Barcelona hinzubringen...

16:14 von bonaqa79

Man kann doch keine Ehe führen die nicht Funktioniert
,.
eben - schönes Beispiel
da bemüht man sich ja auch (?)
sich fair und korrekt zu verhalten, das man sich danach noch in die Augen sehen kann
deshalb verstehe ich so Sprüche nicht die dürfen nicht in die EU - warum ?

@um 15:08 von blowfly

Kleinststaaterei wäre wohl genau so unwirtschaftlich, wie die Riesenreiche, die in der Geschichte bisher immer ihr jähes Ende fanden. Nach groß, größer, kommt der Zerfall; gerade wenn Vielvölkerstaaten es nicht verstehen, die Minderheiten respektvoll einzubeziehen, bzw. undemokratisch behandeln.
Daher muss es klar sein, dass die EU zwar in einer globalisierten Welt der einzige Weg nach vorn wäre, aber dennoch ausschließlich nur im Sinne einer geeigneten Strategie: Demokratie!
Spanien übt Macht über Katalonien aus und presst den Gewinn heraus, ohne Rechte in respektvoller Weise zuzugestehen.
Die EU sanktioniert vehement und droht, wenn ein Staat andere Wege ausprobieren möchte.
Der kranke Zentralismus mit dogmatischen Vorschriften schaufelt das Grab.
Der Zentralismus neigt zur Totalität und berücksichtigt eben nicht den einzelnen Bürger, seine Freiheiten und gesteht ihm nicht das abseitige Denken zu, welches aber den Fortschritt nähren würde und die verschied. Denkans. eine Wahl ließen.

um 15:23 von Paco

"Sie haben doch längst verloren, die Leute haben Angst um ihren Arbeitsplatz, deshalb gehen sie jetzt auf die Strasse und wollen wieder Spanier sein."
Ihre Aussage ist irreführend. Natürlich sind das nicht die selben Leute, die nun demonstrieren. Im Lager der Sezessionisten hat sich bestimmt niemand umentschlossen, im Gegenteil, die von Rajoy an den Tag gelegte Intransigenz vergrössert es wohl laufend. Die katalanische Regierung eines Putsches zu bezichtigen ist polemisch. Sie wollen ja nicht in Spanien die Macht übernehmen. Und ja, das Ganze wird teuer, aber für beide Seiten. Und wenn man es weiter eskalieren lässt wird es sogar für die EU noch teuer.

Vom BREXIT nix gelernt... (?)

@Am 08. Oktober 2017 um 15:41 von Frank_Furter: "Hätten sich die Gegner der Unabhängigkeitsbestrebungen nicht motzend der Abstimmung (unabhängig davon, ob sie legal war) verweigert, könnte niemand behaupten, 90% der Wähler sind für eine Unabhängigkeit ...."

Was hat das mit BREXIT zu tun? Warum sollte ein verfassungstreuer, spanischer Staatsbuerger an einer vom obersten Gericht fuer illegal erklaerten Abstimmung teilzunehmen bei der er fuerchten muss von der Polizei verhaftet oder verpruegelt zu werden?

@um 16:08 von ophorus

vor dem 1 WK zurück- keine Nationalstaaten, keine Pässe, keine Probleme- und pers. Freiheit en masse ohne Überwachung!
---
Welche Geschichtsbücher haben Sie denn im Schrank stehen?
Mit Verlaub, Ihre Darlegung ist historisch entrückt und findet in keinster Weise realistische Bezüge.

Unabhängigkeitsverschwörung?

Ich staune, dass in den Medien so ein verschwörungstheoretischer Begriff nicht kritisiert, sondern auch noch betont wird?

Ich vermisse auch die Kritik daran, dass man hier anscheinend mit Unterstützung oder Billigung der spanischen Regierung aus ganz Spanien Leute für diese Inszenierung in das kleine Katalonien herangekarrt hat.

Aber was will man vom Staatsfunk erwarten?

Bei unliebsamen Entwicklungen lassen sie die Kritiker zu Wort kommen (s. Rosenkranzaktion als jüngstes Beispiel), bei gewünschten Entwicklungen hingegen die Befürworter.

Die andere, etwas subtilere Variante ist: Die Befürworter einer unliebsamen Entwicklung bzw. die Kritiker einer gewünschten Entwicklung zwar pro forma zu Wort kommen zu lassen, aber umgehend durch sog. "Faktenchecker", passende Kommentare, sog. Experten, Interviews etablierter Politiker und/oder Gefälligkeitsgutachten disqualifizieren.

Und da wundern sich die öffentlich rechtlichen noch über den Vorwurf der Voreingenommenheit und Parteinahme.

Mir persönlich ist es relativ

Mir persönlich ist es relativ egal was die Katalanen machen möchten.
Was mich aber wieder an der Berichterstattung nervt, ist das folgende.
Warum bekomme ich immer wieder gesagt, das die Wahlbeteiligung bei nur 40% lag, und das davon 80% für eine Abspaltung waren?
Wenn in der EU eine andere Wahl ist und da auch nur 40% wählen, und davon 80% eine Meinung vertreten, dann zählt das doch auch! Oder irre ich da?
Sowas nennt man glaube ich Demokratie!
Wer nicht wählen geht ist halt selber Schuld, das er etwas mit machen muss, was er eigentlich nicht will.

Was auch immer bei den Katalanen zum Schluss raus kommt, wünsche ich allen Beteiligten einen Ausgang des Ganzen ohne Gewalt!

16:09 von karlheinzfaltermeier

Ein Referendum ist für ganz Spanien abzuhalten, nicht nur dort, wo es gerade passt!
.
echt ?
also ich habe noch nie gehört, dass man den jeweils anderen Partner groß fragt,
wenn man sich scheiden lassen will !
Trennungsjahr ... fertig

Welche Zahlen stimmen?

Es verwundert mich etwas, dass die Süddeutsche Zeitung die Zahl der Demonstrationsteilnehmer mit einigen Zehntausend angibt, während die Tagesschau von mehreren hunderttausend Menschen berichtet.
Eine so große Diskrepanz kann es doch eigentlich wohl nicht geben.

re thomas wohlzufrieden

"Dazu passen auch entsprechende Meldungen, das Demonstranten Massenweise mit Bussen herangebracht wurden."

Was glauben Sie denn, wie die Pro-Sezession- Demonstranten angereist sind? Per pedes?

re sisyphos3

"wenn ne Verfassung nicht mehr in die Zeit passt macht, man halt ne neue
Frauenwahlrecht stand auch nicht in früheren Verfassungen drin (überhaupt wählen)"

Und die Reihenfolge war: Erst die Verfassung ändern, dann ...

Es wird wirklich langsam Zeit

Es wird wirklich langsam Zeit für die vereinigten Staaten von Europa. Dann ist es nämlich egal zu welchem Land eine Region gehört. Sie wird dann sowieso von Europa aus demokratisch gelenkt.

Wenn die einzelnen Länder weiter so mit ihrem Egoismus machen und nicht zu gemeinsamen europäischen Strukturen, Ämtern, Steuern ect. finden und wir ALLE sind ein leichtes Ziel für China oder die USA.

Dann ist es völlig egal welche fast ausgestorbene Sprache wir sprechen oder welche Röcke die Oma an Festtagen anzieht. Wir werden nur noch eine verlängerte Werkbank sein. Ähnlich wie Afrika heute für Deutschland!

Ökonomophobie

Auch das ist ein bekanntes Muster: Bei unerwünschten Entwicklungen wird wieder einmal die Angst um den vermeintlichen, wirtschaftlichen Niedergang geschürt:

Ob Trump-Wahl, Brexit, Ablehnung von massenhafter Einwanderung, Abspaltung von Katalonien, EU-Kritik, die AfD im Bundestag, immer dasselbe:

Uns bzw. "denen" droht der wirtschaftliche Niedergang!

Mit dieser Angstmache kriegt man die meisten Deutschen - denn wer will schon seinen bescheidenen und sauer verdienten Wohlstand verlieren?

Denn die Großkonzerne und deren Lobbyverbände finden diese Entwicklungen total schlecht!

Wie überraschend... Da würde ich dann mal sagen: Jetzt erst Recht.

Denn wenn ich die Wahl habe, zwischen Entfremdung, Entstaatlichung, Nullzins, Billionenverbindlichkeiten von Pleitestaaten, Abschaffung unserer Industrie für abstruse Grenzwerte einerseits und ein bisschen "wirtschaftlichen Niedergang" andererseits, der zwar immer angedroht wurde, aber bislang nie eingetreten ist, dann wähle ich gern letzteres.

Eine Zwickmühle ist das.

Sowohl für die Spanier, die EU und für die Katalanen.
Katalonien hat die Zentralregierung in Madrid durch die Drohung einer Unabhängigkeitserklärung immer wieder des Geldes erpresst. Um die Katalanen nicht zu verlieren hat die Regierung ihnen Gelder zufliessen lassen und viel investiert. Aber, irgendwann ist es mal genug ! Ohne die spanische, französische und europäische Unterstützung würde die katalanische Wirtschaft zusammenbrechen. Und wenn Frankreich oder die EU Katalonien -gegen den Willen Spaniens- unterstützen würde, wäre das ein Grund für eine grosse Krise in der EU. Um so fester die Katalanen an diesen Knoten ziehen, um so schwieriger wird es für alle Seiten den zu lösen.

@um 16:17 von bonaqa79

Die Krise in der EU der letzten Jahre hat auch dazu beigetragen, dass die Katalanen ihre Unabhängigkeit wünschen von Madrid.
*
Die EU muss dringend eine Selbstreflexion wagen, welche sie nach dem Brexit zwar ankündigte, aber nicht vollzog.
Die EU hat sich auch da in harte Boxhandschuhe gezwängt und nimmt lieber den Kampf auf, statt sich an den Verhandlungstisch zu setzen.
Die Schwierigkeiten, einen zentralistischen Vielvölkerstaat zu managen, ist eine heikle und schwierige Aufgabe. Es bedarf guter Führungskräfte mit hoher Akzeptanz und dem Ersinnen, sich als Person zu 100% zurücknehmen zu können.
Eine Frau Merkel schafft das nicht im föderalistischem Staat und ein Schulz hat die EU auch gesprengt. Ein Macron sieht nur nationale Interessen hinter Masken der Anbiederung.
Wer soll es werden?
Ich sehe da niemanden auf weiter Flur!
Die EU ist nicht das, was sie vorgibt zu sein.
Man kann es nicht verübeln, wenn daher einige aus dem Club austreten wollen.
Es war mal eine gute Idee!

Vorwärts, wir müssen zurück

Mein Großvater hat mir von der Zeit erzählt, wo es noch die deutschen Königreiche gab und man ständig durch Grenzkontrollen musste. Und natürlich gab´s auch all die wunderbaren Kriege. Dagegen ist es ja nun richtig langweilig mit den offenen Grenzen, einer einheitlichen Währung und schon sooooo lange keinen ordentlichen Krieg mehr. Da würde ich auch wuschig werden und mich nach den guten alten Zeiten zurücksehnen.
.
Dass so viele Menschen in Deutschland einen Groll auf die EU haben, kann ich nicht verstehen. Die EU hat einen GANZ WESENTLICHEN ANTEIL an Wiedervereinigung und Wohlstand Deutschlands. Dass nun weltweit die Oligarchen immer reicher werden, sollte man nicht durch Kleinstaaterei zu beheben glauben, sondern an Marx denken: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!".
.
Aber die Nationalpropaganda der Oligarchen greift wunderbar. Die brauchen deshalb keine einheitliche EU-Steuergesetzgebung mehr zu befürchten oder dass die EU die Steuervermeidung effektiv bekämpfen kann.

@Sisyphos3 16:43

Warum die Katalanen nicht in die EU dürfen? Weil sie vorhaben die EU zu spalten mit ihrer unsinnigen Kleinstaaterei. Die Frage steht aber nicht zur Debatte, weil Katalonien mit der Ego Tour gegenüber dem Rest Spaniens nicht durchkommen wird und dies ist auch gut so. So gerne es einige Foristen auch hätten die diese nationalistische Kleinstaaterei Idee toll finden, daraus wird nichts!

ja er kann ja

gar nicht zulassen das Katalonien die Unabhängigkeit bekommt,denn dann stehen schon andere Regionen in den Startlöchern wie die kanarischen Inseln oder auch die Balearen,denn sonst zerfällt Spanien.
Ja aber irgendwann und wie müssen sie einen Kompromiss finden .
Denn bei Royas Politik ist mir als wenn er Erbe von Franco ist

Vorbei mit Puigdemont und Co

Heute Sonntag, 8. Oktober hat die Demonstration in Barcelona, Organisatoren sprechen von 1 Million, die katalanische Stadtpolizei von 350.000, den Wind aus den Segeln der Separatisten genommen. Nobelpreisträger Vargas Sosa und PSOE Exminister Borrell sprachen Millionen von Katalanen und Spaniern aus dem Herzen. Puigdemont, Junqueras und die Forcadell müssen jetzt einen Rückzieher machen und sofort zurücktreten. Mal schauen was die jetzt machen, möchte nicht in deren Haut stecken.
In diesem Forum werden unwahrscheinliche Behauptungen aufgestellt, der Grossteil ist falsch oder es wird absichtlich gelogen.
Um sich ein Bild machen zu können, muss man die Landessprache beherrschen und in Spanien leben.

.......und was die Guardia

.....letzten Sonntag in Barcelona veranstaltet hat,darauf sind Sie auch stolz? Es ging immerhin um eine Volksabstimmung ohne jeglichen Wert, wie die spanische Regierung gebetsmühlenartig betont. Warum dann derartige Brutalität? Meine Sympathie für die Katalanen wird nach Ihrem Statement immer größer, auch wenn deren Kampf momentan aussichtslos scheint.

Der Ausschuss der Regionen

Der Ausschuss der Regionen der EU in Brüssel sollte mal aktiv werden. Bei der "Regionalisierung" Jugoslawiens und des Baltikums wusste man doch auch wie es geht.

Herr Vargas Llosa

bringt es mal wieder auf den Punkt. Sein Appell, sich mit Entschlossenheit und mit Selbstbewusstsein gegen den National-Populismus und für den demokratischen Rechtsstaat einzusetzen, wird nicht nur in Spanien, sondern auch in der restlichen spanischsprachigen Welt viel Aufmerksamkeit finden.

Bravo!

Katalonien - Mehr Demokratie wagen

Der spanischen Regierung unter MP Rajoy und der EU empfehle ich anlässlich des 25-jährigen Todestages von Willy Brandt: "Lasst uns mehr Demokratie wagen". Wie wahr.
Falls noch Unklarheiten bestehen sollten:
ein Referendum unter OSZE-Beobachtung durchführen. Und schickt keine Schläger-Truppen und Militärs nach Katalonien.

16:39 von Justin

"Denke, das erklärt die Demo, Rajoy und PP scheuen kein Geld um mit den Bussen die Menschen aus anderen Teilen nach Barcelona hinzubringen..."

Woher haben Sie das? Steht es vielleicht in der Meldung? Ach, nein? Na dann...

Katalonien möchte das Ihr Land weiter kommt.

Wie wichtig Katalonien für Spanien ist , ist feststellbar an der Reaktion von Madrid. Der Anteil am BSP ist deutlich höher als der Bevölkerungsanteil, das Wirtschaftsaufkommen und die Entwicklung ebenfalls. Katalonien steuert einen überdurchschnittlichen Steueranteil am nationalen Steueraufkommen bei. Die Katalanen sind aufgeschlossen und arbeitsfreudig. Es ist doch klar das die Katalanen sich ausgenutzt fühlen wie eine Kolonie. Sie sehen wie ihr Geld abfließt nach Madrid und vielfach eingesetzt wird für völlig sinnlose Projekte.

@tias 15:48

Offensichtlich ist es jetzt "schick" rücksichtslos als einzelne Region mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und dies mit möglichst viel Lärm. Egal ob es Norditalien oder Katalonien geht. Dann lasst uns die EU ganz abschaffen und jeder lebt rücksichtslos und ignorant sein eigenes Leben. Die EU Gegner sehen sich sowieso immer im Recht, die Befürworter sind alles Lügner und Etablierte. Weiter kommt man mit dem Egotrip nicht.

16:52 von Hermjard

"Ich vermisse auch die Kritik daran, dass man hier anscheinend mit Unterstützung oder Billigung der spanischen Regierung aus ganz Spanien Leute für diese Inszenierung in das kleine Katalonien herangekarrt hat.
Aber was will man vom Staatsfunk erwarten?"

In der Meldung finde ich nichts, was Ihre Vermutung bestätigen könnte.

Sie möchten also, dass die Medien dazu übergehen, Ihre Verschwörungstheorien zu verbreiten? Nun, was will man schon von solchen Lesern erwarten...

@Justin 16:39

Rajoy und PP haben besseres zu tun, die haben so einen Unfug nicht nötig. Es ist ja eindeutig wie die Rechtslage aussieht und die entscheiden keine Demonstranten. Der Zug für die Unabhängigkeitsbefürworter ist abgefahren. Daher ist msn gut beraten die Realität zu akzeptieren und die sagt nach Verfassung klar aus, dass jede Unabhängigkeit Kataloniens illegal ist.

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