Kommentare

Wirft Fargen auf

was ist die Definition von engste Familie ?.
Und auch ohne den Zuzug von Familie kommen ja täglich welche ins Land, bis Ende August sollen es angeblich 150 000 gewesen sein.
So lange täglich noch in Größenordnungen Migration stattfindet, sollte mit den Nachzug sehr vorsichtig umgegangen werden.
Die Migranten müssen ja wohin und untergebracht werden, und die Kommunen müssen das auch noch bezahlen können.
Bekommen ja nicht alles vom Bund wieder, wenn der Bund das so möchte dann sollte er auch für die Gesamten Kosten einschließlich Krankenversicherung und Rente aufkommen.
Einige sind ja auch 30-40 Jahre alt und selbst wenn Sie Arbeit irgendwann bekommen, ist der Rentenanspruch so klein das Sie nie aus der Amtsfalle herauskommen.

Irgendwie wird nicht 10 Jahre weiter gedacht und noch längerfristig wird ganz vergessen.
2 Millionen H4 haben wir schon, und das wird steigen und das weis die Regierung auch.
Wie will man das mit den Kosten lösen ?, mehr Rüstung soll ja auch kommen.

Gruß

Kapazitäten?

Ich denke, die im Jahr 2015 aufgebaute Infrastruktur bei der Flüchtlingsaufnahme ist mittlerweile weitgehend ungenutzt. Wo fehlen da Kapazitäten?

Abgesehen davon ist das deutsche Asylrecht nicht an Kapazitäten gebunden. Wer dies will (siehe CSU), muss sich eine Mehrheit für eine Änderung der Gesetzeslage suchen.

Bis dahin empfehle ich von Ihren Familien getrennten Flüchtlingen: Klagen!

Und was ist nun die Aussage des Artikels?

Ich verstehe die Aussage nicht. Ist es nicht akzeptabel, wenn man Zusammenführungen so durchführt, wie es bestehende Kapazitäten erlauben? Ausserdem könnten ja auch Griechenland und Deutschland in beide Richtungen austauschen, so dass in Summe ein Migrationssaldo von Null entsteht. Aber darauf würden sich die Migranten wahrscheinlich nicht einlassen, und die Linken schon einmal gar nicht. Wäre zu pragmatisch.

@Whatever007

Die Aussage ist, dass es vom 01.01.2017 bis zum 01.10.2017 322 genehmigte Anträge zum Familienasyl gab.

Dies steht zum Widerspruch zu den 10 Millionen, die AfD-nahe Kreise im Internet verbreiten.

Bildauswahl

Ich finde es unangemessen, wenn man Kinderbilder für ein so brisantes Thema verwendet.

Etwas mehr Distanz zum Thema wäre schön, man muss nicht zum Teil der Inszenierung machen.

@11:31 von rossundreiter

Bis dahin empfehle ich von Ihren Familien getrennten Flüchtlingen: Klagen!
Und wer soll das ,die Klagen, bezahlen? etwa der Steuerzahler ? oder löhnen sie das allein aus ihrer Tasche dann ist mir`s recht. Ansonsten halte ich es mit "Wenigfahrer" so wie er es hier schreibt.

@rossundreiter 11:31

"...Bis dahin empfehle ich von Ihren Familien getrennten Flüchtlingen: Klagen!..."
.
Das ist ein sehr kluger Vorschlag. Deutsche Gerichte sind auf Jahre hinaus überlastet. Eventuell ist der Krieg in Syrien vorbei bis ein ein Gericht entscheidet. So kann man die Angelegenheit natürlich aus lösen.

Griechenland

Warum sitzen sie denn fest? Ist Griechenland nicht eine enorme Verbesserung im Vergleich zu ihren Herkunftsländern?

@11:19 von wenigfahrer

Was schreiben Sie da ansich für einen Unsinn zusammen? Familiennachzug erhalten nur Ehegatten und Kinder des Flüchtlings. Allenfalls noch Eltern bei Minderjährigen.

Ferner sind folgende Foraussetzungen zu erfüllen:
" ausreichender Wohnraum
Sicherung des Lebensunterhaltes
Deutschkenntnisse
vorhandener Pass
geklärte Identität
kein Ausweisungsinteresse
Einreise mit dem richtigen Visum"
(Quelle: berlin-hilft.com)

Es gibt also keinen Familiennachzug in unsere Harz4-Systeme.
Im Übrigen lassen sich Menschen, die mit ihrer Familie hier in Deutschland leben naturgemäß besser integrieren. Und ein ganz wichtiges Argument sind die Kinder: Die gehören zu ihren BEIDEN Eltern.

Der Familiennachzug muss weiterhin ausgesetzt bleiben ...

... ansonsten wird die Praxis, ein möglichst junges Familienmitglied auf die gefährliche Reise zu schicken, dass dann versuchen soll den Rest der Familie ... möglichst auch noch Eltern und Großeltern, Onkel und Cousins nachzuholen nur noch weiter professionalisiert.
.
Und wo sollen die ganzen Leute untergebracht werden?
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Wenn jetzt einige argumentieren, dass die Turnhallen mitlerweile ja alle leer sind ... ist das die Lösung? Kostenlosen Wohnraum gibt es nicht in diesem Maß!

@12:25 von MrSlim

"Ich finde es unangemessen, wenn man Kinderbilder für ein so brisantes Thema verwendet."

Aber genau die Kinder sind nunmal die Hauptleidtragenden. Genau um die Kinder geht es doch in den allermeisten Fällen!

Sicherheit

Es ist doch sehr anzunehmen dass die Flüchtlinge in beiden Ländern in Sicherheit sind.
Ist es dann nicht sinnvoller wenn Einer zu der Familie zieht, und nicht die ganze Familie einem hinterher.
Sicherheit nicht Bequemlichkeit oder Vorliebe sind hier entscheidend.

In Syrien ist der Krieg weitgehend beendet.

Müssen nicht Kriegsflüchtlinge nach Beendigung des Krieges lt. unserem Recht nicht wieder zurück in ihre Heimat? Selbstverständlich muss die Familienzusammenführung erfolgen, aber in dem eigenen Land. Und außerdem sind von den gesamten Flüchtlingen nur 1% Asylberechtigt.
Der Familiennachzug gehört deswegen komplett gestoppt.
Beim Wiederaufbau werden genügend Fachkräfte benötigt.

Weiter ausbremsen

Wieso sind denn die Familien in Griechenland überhaupt auseinander gegangen, dort waren sie doch in Sicherheit. Von daher würde ich es sehr begrüßen, den Nachzug in unser Land noch weiter auszubremsen.

wenn Asylrecht, dann bitte vollständig

re rossundreiter
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"Bis dahin empfehle ich von Ihren Familien getrennten Flüchtlingen: Klagen!"
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Den deutschen/europäischen Staaten wäre hingegen zu empfehlen, das Asylrecht ganz oder gar nicht umzusetzen.
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Es ist sicher nicht im Sinne eines stabilen Rechtssystems und der europäischen Bürger, dass abgelehnte Asylbewerber nicht abgeschoben werden.
Wenn in Einzelfällen dann irgendwann abgeschoben werden soll, wird damit argumentiert, dass der betroffene Bewerber ja nun schon so lange hier sei, dass eine Abschiebung aus humanitären Gründen nicht mehr möglich ist.
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Die aufwändigen Asylverfahren könnten wir uns also komplette sparen., und die Migranten entscheiden lassen, ob sie gerne einwandern möchten.
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Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man schallend lachen

Am 07. Oktober 2017 um 12:23 von MrSlim

Zitat:
" Die Aussage ist, dass es vom 01.01.2017 bis zum 01.10.2017 322 genehmigte Anträge zum Familienasyl gab."

Sie sollen schon richtig lesen, genehmigt wurden knapp 5 Tausend, ausgeführt davon 6, 5 Prozent das sind die 322.
Und das betrifft jetzt nur Griechenland, und es gibt noch paar mehr Länder und manche sind auch noch in den richtigen Heimatländern.
Die knapp 5000 ist also nur ein kleiner Teil.

Von 10 Millionen hab noch nirgends etwas gelesen, wo soll das herkommen ?.
es geht wohl im ganzen zur Zeit um zirka 180 000 die dann mal 1 gerechnet werden von der Bundesregierung.
Und das wird von vielen und nicht nur von der AFD als unwirklich bezeichnet, gestern in einer Sendung Dialog oder so ist realistischer 2-3 gerechnet worden.
Also Mutter mit 1-2 Kindern kommt nach, aber von Ihren Utopischen Zahlen die Sie irgendwo gehört haben ist das sehr weit entfernt.
Aber 3 mal 18 ist auch eine Zahl die bewältigt werden muss.

Gruß

@12:46 von geselliger misa...

"möglichst auch noch Eltern und Großeltern, Onkel und Cousins nachzuholen "

Das ist Unsinn. Großeltern, Onkel und Cousins gehören gar nicht in die Regelung des Familiennachzuges, was schreiben Sie da? Es geht lediglich um Ehegatten und Kinder. Bei Minderjährigen noch um die Eltern. Alle Anderen erhalten keinen Familiennachzug.

Ferner muss die Sicherung des Lebensunterhaltes, ausreichend Wohnraum und Deutschkenntnisse vorhanden sein. Sonst gibt es auch keinen Familiennachzug.

Hoffe das es so bleibt

kein massenhafter Familiennachzug ,wer will denn mal das Land da aufbauen ,das will ja dann keiner denn hier bezahlt der deutsche Steuerzahler ja alles,sollte sichmal die ARD die Umfrage bei syrischen Flüchlingen in Berlin anschauen was die erwarten bzw. beklagen das sie es nicht bekommen haben.
Meine Eltern und Grosseltern mussten aus ihrer heimat mit 50 Kg Handgepäck raus und mehr nicht ohne Unterstützung und nix .

Es ist einfach nur schäbig,

Es ist einfach nur schäbig, wie hier verfahren wird.

Der Familiennachzug ist aus

Der Familiennachzug ist aus humanitären Gründen genauso wichtig wie aus Gründen einer gelingenden Integration. Mir graust vor einigen Formulierungen hier, z.B. wie in den Kommentaren zum leidigen Thema der Obergrenze, wenn dort von der Notwendigkeit der "Abschiebung in industriellem Ausmaß" die Rede ist. Wie geschichtsvergessen kann man eigentlich sein?

Frage der Linken Fraktion

Ich wünsche mir mal nicht nur diese segmentierte Berichterstattung. Wie wäre es mit einem vollständigen Bericht mit genauen Zusammenhängen, und Fortschritt der Integrationsbemühungen hinsichtlich Sprache, Qualifikation und Beschäftigung sowie Zahlen der insgesamt in der Pipeline stehenden nachzugsberechtigten Personen und die mittel- und langfristigen Kosten. Was sagt z.B. das Institut von Prof. Dr. Hans-Werner Sinn dazu? Das macht dazu vlt. unabhängige und realistische Aussagen.
Immer diese stückchenweise Teilinformationen sind nicht zielführend.
Das Problem muss als Ganzes bekannt sein, damit man auch die Teilprobleme lösen kann.

@12:49 von Wupeifu

Sie sprechen von "Bequemlichkeit" angesichts der Zustände in den Griechischen Flüchtlingslagern und angesichts der Überforderung der grieschichen Behörden?

Mir wird übel...

@12:25 MrSlim

Sie möchten keine Kinderbilder zu einem so brisanten Thema verwendet sehen? Aha... Welche Bilder denn dann? Grasende Kühe? Demonstrierende Pegidaisten? Stacheldrahtzaun? Wer keine Kinderbilder zu dem Thema möchte, möchte wahrscheinlich am liebsten das ganze Thema verdrängen.

Am 07. Oktober 2017 um 12:45 von Hugomauser

Es ging nicht allein um den Nachzug, sondern darum das auch in den letzten natürlich ältere Menschen im Tross waren.
Die kommen aus der Amtsfalle genauso wenig raus wie unsere eigenen H4 im Alter.
Und dann sollten Sie mal den Focus von gestern lesen, dann wird Ihnen auch was klarer.
Und das es nur um Frau und Kinder geht ist bekannt, nur Ihre aufgeschriebenen Voraussetzungen erfüllt fast niemand.
Also dürfte es ja auch keinen Nachzug geben, das wollen aber einige anders.

Und Fakt ist auch das wenn Sie 10 Jahre nicht gearbeitet haben, also vielleicht als Flüchtling oder Migrant auf 30 Jahre einzahlen kommen.
Sie immer unter der Rentengrenze landen, dazu kommt noch der Niedriglohn.
Es ist also kein Unsinn was ich schreibe, das können Sie sich sogar selber ausrechnen.

Gruß

Befürworter einer

Befürworter einer leistungsunabhängigen und unkündbaren Massenmigration Ausreisepflichtiger steht es frei, dafür auf demokratischem Wege Mehrheiten einzuwerben und Gesetzesgrundlagen für derlei Unterfangen zu schaffen.
Solange es solche Gesetze und Mehrheiten jedoch nicht gibt, ist eine staatliche Toleranz und somit die fortschreitende Erosion des Rechtsstaates absolut inakzeptabel!

Interessant, wie viele

Interessant, wie viele Kommentierende hier ohne mit der Wimper zu zucken das Recht auf Familiennachzug aushebeln wollen bzw. unser rechtlich fest verankertes System, gegen Urteile Widerspruch einlegen zu können, streichen wollen. Wenn ich das richtig sehe, sind es oft die gleichen, die bei "Dublin" auf Einhaltung des Rechtes pochen - mit dem Unterschied freilich, den sie gerne übersehen und verschweigen, dass "Dublin" vorsieht, dass ein Land aus eigenem Ermessen geflüchtete Menschen aufnehmen kann, auch wenn sie aus sog. "sicheren Drittstaaten" kommen.

Falsche Benennung vernebelt und agitiert

Niemand unterscheidet konkret in Flüchtling und Migrant - alle werden von Politik und Medien in einen Topf geschmissen. Die Obergrenze verwässert das noch zusätzlich. Ein Flüchtling sucht Schutz und Asyl vor Krieg und Verfolgung. Ich bin mir sicher, dass ein Flüchtling wieder in seine Heimat zurück will, wenn sich die Zustände bessern. Migranten fallen unter ein Einwanderungsgesetz - so wir denn so etwas zwischen den Politik-Hypes überhaupt mal hinbekämen. Wir hatten auch viele Jugoslawien-Flüchtlinge - nach der Befriedung sind die meisten zurückgekehrt (zugegeben manchmal mit Nachdruck). Flüchtling bedeutet kein Dauerzustand, Zuwanderung nach einer Karenzzeit schon. Damit ist der Familienzuzug eigentlich geklärt.

@12:54 von peter04

Lieber Peter04, es geht hier nicht um Asylbewerber, sondern um Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingshilfe.

Asylverfahren braucht es da also nicht. Asyl wird bei individueller Verfolgung gewährt, nicht bei Flucht aus einem Kriegsgebiet.

13:00 von andererseits

schlimm schlimm, wie Sie die Verfolgung aus der Geschichte Deutschlands so relativieren können.Eigentlich unfassbar.

Ich denke die AfD wird sehr gestärkt werden

Ich gehe davon aus das die AfD mit jedem Flüchtlingsnachzug eine überproportionalen Zuspruch bei der Bevölkerung erfahren wird denn ich wage eine These: der überwiegende Teil der Bevölkerung möchte keinen Familiennachzug. Es sollte besser über eine Familienzusamnenführung in der Heimat der Flüchtlinge nach Beendigung der Konflikte nachgedacht werden.

@12:58 acki

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die unsinnige Behauptung sein lassen, "der deutsche Steuerzahler" zahle alles für "die Flüchtlinge". Erstens zahlen viele hier Steuern, die nicht deutsch sind, auch geflüchtete und zugewanderte Menschen, wenn sie in Arbeit sind. Und es gibt genügend Möglichkeiten sich zu informieren, was (und wie wenig) geflüchteten Menschen hier zusteht. Flucht macht nicht reich, sondern arm.

Ich komme

aus einer Familie mit sog. Migrationshintergrund (Vater Türke / Mutter Lettin). Bin im einem Stadteil mit Ausländern gross geworden. Der Familiennachzug hat nicht viel gebracht. Es wurde und wird heute noch - 30 Jahre später- die eigene Sprache gesprochen. Ich, die hier aufgewachsen bin (studiert), kann mich nicht mehr mit den ehemaligen Nachbarskinder unterhalten (Sprache, Themen usw.). DAS ist ein Problem, was wir nun mit den Flüchtlingen fortsetzen werden!

Solange unsere Regierung es zulässt,

dass viele deutsche Kinder in Armut leben, dass an unseren Schulen teilweise Hygienebedingungen herschen, die in Flüchtlingsunterkünften verboten wären und Schulvereine für das Nötigste sorgen müssen, solange kann ich diese Flüchtlingspolitik nicht verstehen. Warum wird nicht einmal kräftig der Geldbeutel wie bei der Bankenkriese geöffnet und ALLES für ALLE Kinder hier getan? Komplette Missständebeseitigung. Dann wird auch wirder mehr Verständnis herrschen.

@hugomauser

Sie will keine Obergrenze + Familiennachzug. Gut. Aber dann müssen sie erklären, wie sie mit der Tatsache umgehen wollen, dass nach geltendem Flüchtlings- und Asylrecht potenziell Milliarden verfolgter Menschen + kinder + Eltern aus aller Welt einen Anspruch auf Schutz in Deutschland geltend machen könnten. Andere Länder wie Großbritannien und Kanada ziehen daraus den Schluss, Kriegsflüchtlinge primär nahe ihrer Heimat zu versorgen und bestimmte Kontingente von Härtefällen gezielt zu sich zu holen.

@Hugomauser

"Lieber Peter04, es geht hier nicht um Asylbewerber, sondern um Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingshilfe."
.
=> Sie haben Recht.
In der Praxis macht das allerdings keinen Unterschied.
.
Weder wird in offensichtlich sichere Herkunftsländer abgeschoben, noch macht sich irgendwer (Medien, Politik, Diskutanten, Bürger) die Mühe, Flüchtlinge, Asylbewerber und Migranten zu unterscheiden.
.
Man gewinnt den Eindruck, das hier bewusst verschleiert wird, um Transparenz hinsichtlich der gesetzlichen Regeln zu vermeiden. (zB sichere Drittstaaten wie Griechenland)

Warum muß

Warum muß Familenzusammenführung bedeuten, daß diese in Deutschland stattfinden muß? Kann Familienzusammenführung nicht auch bedeuten, daß die Person, die in Deutschland ist, in das andere Land umsiedelt?

Flüchtlinge

Laut Presse bezieht jeder 2.Flüchtling Harz IV , fragt sich nur wie lange sich Deutschland das Leisten kann!
Harz IV ist nicht nur Geld auch kostenlose Wohnung und Heizung kommen dazu. Kann mir jemand sagen wie lange das gehen kann?

Wenn es schwierig ist nicht die Tür zuschlagen

Die wenigsten Menschen flüchten doch aus einer Heimat in der es schön ist. Typischerweise scheint eher ein existenzbedrohender Grund vorzuliegen, der Anlass gibt das eigene Land (und u.U. eben auch die eigene Familie) zu verlassen und in der Fremde Schutz zu suchen. Ein möglich gemachter Familiennachzug scheint dabei direkte humanitäre Hilfe darzustellen und es ist doch mindestens fraglich, inwieweit eine solche Hilfe verwehrt werden sollte weil es Einwohnern im Zielland irgendwie unangenehm ist.
Sicherlich wäre es wünschenswert wenn die Fluchtursachen effektiv bekämpft wären und niemand fliehen müsste - bis dahin aber stellt sich die Frage, ob es wirklich hinreichende Gründe gibt Menschen diese Möglichkeit zu verwehren.

in den Schulen,

auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, im Sozialsystem, in der Rentenversicherung etc. gibt es in Dtl. so viele freie Kapazitäten, dass die ganze Diskussion um Familiennachzug völlig unverständlich ist

Dublin besagt auch...

...Flüchtlinge in EU-Staaten zurück zu überstellen, wenn sie von dort kamen.

Wie wäre es, wenn man diesen Aspekt von Dublin erst einmal umsetzt, bevor man sich um den Familiennachzug kümmert?

Die wenigen Flüchtlinge, die dann noch in Frage kommen, können dann nämlich auch von "Bund und Ländern gestemmt" werden!

Aber von der Einhaltung von Verträgen und Gesetzen hat diese Bundesregierung ja noch nie viel gehalten, und zwar nicht nur im Kontext von Flüchtlingen, siehe auch Euro-Rettungspolitik.

Aufreger

Aufgebauschter Aufmacher, der die gutmenschliche Empörungsmaschinerie in Gang setzen will für ein paar tausend Fälle, bei denen es um die Frage geht, ob Familien in Deutschland oder Griechenland Zuflucht finden. Wie immer, das Schicksal von Menschen ist nur PR-Hebel. Das eigentliche Ziel bleibt das Schleifen von Staatsgrenzen und das Zurückstutzen souveräner staatlicher Gesetzgebung zugunsten des marktradikalen globalen Wettbewerbszoos.

@andererseits

Ich möchte Ihrer Argumentationskette der verschiedenen Beiträge hier noch aus meiner Sicht wichtige Aspekte hinzufügen:

Wenn Menschen ihre Familienangehörigen hier haben, gelingt Integration besser. Meist haben die Angehörigen kein besseres Leben in den Heimatländern wie der Geflüchtete selber dort hatte. Wie will er sich dann auf das Leben in Deutschland konzentrieren, wenn er weiß, dass es seinen Angehörigen schlecht geht. Das bezieht sich nicht nur auf Kinder und Ehepartner, sondern auch auf Eltern, Geschwister etc.
Richtig ankommen kann man in Deutschland erst, wenn man auch seine Lieben in Sicherheit weiß und das geht halt nun mal nur bei uns. Dann kann man sich mit etwas gutem Willen und kulturellem Entgegenkommen auch von unserer Seite dem Gelingen der Integration widmen. Ich möchte auch den Begriff Integration etwas lockern, wir können beide Seiten soviel voneinander lernen.

@Carlsand, 13:13 re @andererseits

Der User hat eine Aussage zitiert, in der eine "Abschiebung in industriellem Ausmaß" gefordert wurde. Darauf Sie:

schlimm schlimm, wie Sie die Verfolgung aus der Geschichte Deutschlands so relativieren können.Eigentlich unfassbar.

Wissen Sie, mir haben sich bei dem "industriellem Ausmaß" auch die Nackenhaare gesträubt und ich teile die Empörung von @andererseits. Ich finde es daher schlimm schlimm, wie Sie versuchen, ihm den schwarzen Peter zuzuschieben. Wenn hier einer geschichtsvergessen war (und das muss man sogar noch zu seinen Gunsten annehmen), dann ist es der Urheber dieser Formulierung.

Wo soll das Enden

Was Merkel dem deutschen Volk auferlegt hat, kann man nicht in Worte fassen. Jetzt noch Familiennachzug.
Ich sehe für Deutschland keine gute Zukunft voraus.
Die Angst vor dem Zusammenbruch wird immer größer werden.

@12:58 von acki: Was dem Flüchtling zusteht

"Hoffe das es so bleibt kein massenhafter Familiennachzug ,wer will denn mal das Land da aufbauen ,das will ja dann keiner denn hier bezahlt der deutsche Steuerzahler ja alles,sollte sichmal die ARD die Umfrage bei syrischen Flüchlingen in Berlin anschauen was die erwarten bzw. beklagen das sie es nicht bekommen haben."

1. gibt es keinen massenhaften Familiennachzug, weil die Auflagen für einen Nachzug sehr streng sind.
2. Steht einem Flüchtling in Deutschland nur sehr wenig zu.
2.1. 6,5 qm Wohnfläche (der Zwinger eines Schäferhundes muss mindestens 8 qm haben)
2.2. 3 Mahzeiten am Tag
2.3. eine Notfallversorgung bei Krankheit
2.4. Taschengeld (ein erwachsenener Single bekommt 143 Euro im Monat)

Klingt nach einem Leben in Saus und Braus oder?

@andererseits

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die unsinnige Behauptung sein lassen, "der deutsche Steuerzahler" zahle alles für "die Flüchtlinge".

Mehrere unabhängige Quellen schätzen die durchschnittliche Nettolebensleistungsbilanz eines Flüchtlings, der lebenslang in Deutschland bleibt, auf ca. -500.000 €.

Das ist wie gesagt, ein Durchschnittswert, d.h. alle Flüchtlinge, die hier "was werden", sind da bereits mit einberechnet.

Auch ist dieser Wert netto, d.h. sämtliche Wertschöpfungen die ein durchschnittlicher Flüchtling hierzulande erbringt, sind hier bereits berücksichtigt, wie bspw. Mehrwertsteuer durch Konsum oder eventuelle Beiträge ins deutsche Sozialsystem.

Angesichts dieser Betrachtung finde ich, dass man durchaus vereinfacht sagen kann: Der deutsche Steuerzahler zahlt für die Flüchtlinge, ganz gleich, ob die Flüchtlinge hierdurch reich werden oder arm bleiben.

In größerem Umfang ....

...duerfte gar kein Familiennachzug stattfinden.

Noch im letzten Jahr hieß es, das das entsprechende Familienmitglied ein ausreichendes Gehalt und Wohnraum nachweisen muss.

Nun aber lese ich auf der HP des BAMF:
“Das bedeutet, dass kein Nachweis der Lebensunterhaltssicherung und ausreichenden Wohnraums als Voraussetzung für die Einreise der Familienangehörigen notwendig ist.”

Es scheint so, das vormals bestehende Regeln fuer den Nachzug ausgehebelt wurden.

Ein starkes stueck... das auch nicht an die große Glocke gehängt wurde.

Wundern tut es mich indessen nicht wirklich.

Die Neubürger werden nur dann - wie gewünscht - im Land bleiben, wenn man einen Nachzug ihrer Familien erlaubt.

Laut einem Bericht in der Zeit von 2016 duerfte wohl im Mittel pro Fluechtling 1 Person nachkommen.

Also um die 800000.

Es wird eng und teuer fuer die, die schon laenger hier leben....

@Hugomauser

"Ferner sind folgende Foraussetzungen zu erfüllen:
" ausreichender Wohnraum
Sicherung des Lebensunterhaltes
Deutschkenntnisse
vorhandener Pass
geklärte Identität
kein Ausweisungsinteresse
Einreise mit dem richtigen Visum"
(Quelle: berlin-hilft.com)"

Die von Ihnen genannte Regelung gilt für den Familiennachzug von Ausländern/Migranten.
Für den Familiennachzug von Asylbewerbern kommt alleine der deutsche Steuerzahler auf. Der Asylbewerber ist weder verantwortlich für die Sicherung des Lebensunterhaltes, noch für ausreichenden Wohnraum. Das übernimmt alles der deutsche Staat.
Informieren Sie sich bitte über die Gesetzeslage!

50 bis 70 Milliarden Euro

50 bis 70 Milliarden Euro kosten dem deutschen Steuerzahler die einsame Entscheidung von Frau Merkel im Jahr.
Hatte nicht ein SPD Politiker großmundig gesagt, für jeden Euro den uns die Flüchtlinge kosten geben wir auch einen Euro für Einheimische aus!
Da fast alle Flüchtlinge in den Großstädten leben wollen, ist das schon wohnlich nicht möglich. Wer es nicht glaubt, soll sich doch mal kundig machen, wie lange es dauert ein neues Stadtteil zu bauen. In Frankfurt ist zur Zeit das Europaviertel im Bau. Von der Planung bis zur Fertigstellung des ersten Wohnblocks sind über 15 Jahre vergangen, nach etwa 25 Jahre ist das Bauende erreicht.
Wer glaubt das in DE jedes Jahr 200.000 neue Wohnungen gebaut werden kann, der träumt in seiner eigenen Blase tief und fest.

@Hugomauser

Auf der hp des BAMF ist nachzulesen, das die von Ihnen genannten Vorraussetzungen für eine nachführung so nicht mehr gelten.

Nachzug ist auch ohne ausreichendes Gehalt und ohne ausreichenden Wohnraum möglich.

http://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz
/FamilienasylFamiliennachzug/familienasyl-familiennachzug-node.html

Erstaunlich.... nicht wahr ?

@b_m, 15:26

"Kann Familienzusammenführung nicht auch bedeuten, daß die Person, die in Deutschland ist, in das andere Land umsiedelt?"

Wohl kaum. Es handelt sich schließlich um einen Flüchtling, und der hat in der Regel einen Fluchtgrund. Sonst bekommt er kein Asyl. Das ist schließlich der Witz am Asylrecht.

@ Hirnlego

Wenn man sich von der Vernunft leiten lässt, dann stellt sich die Frage des Nachzugs nicht mehr:

Fluchtursachen zu bekämpfen wird noch Jahrzehnte dauern, bis Erfolge sichtbar sind. Bis dahin werden hunderte von Millionen Menschen auf der Flucht sein. Wir müssen anfangen uns in Solidarität zu üben und teilen zu lernen.
Ein Flüchtlingssoli tut nicht weh und Singles und Ehepaare müssen nicht in riesigen Wohnungen und Häusern wohnen. Man kann auch mal darüber nachdenken einem Flüchtling ein Zimmer zur Verfügung zu stellen.
Ich finde es schön, wenn unsere Gesellschaft und auch das Straßenbild bunter werden.

Am 07. Oktober 2017 um 15:36 von qpqr27

" in den Schulen,

auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, im Sozialsystem, in der Rentenversicherung etc. gibt es in Dtl. so viele freie Kapazitäten, dass die ganze Diskussion um Familiennachzug völlig unverständlich ist."

Also die meisten Bürger bekommen da etwas anderes erzählt, Wohnungen sind knapp und nicht bezahlbar. Und solche ähnlichen Sätze gibt es auch für Schulen und Lehrer und so weiter.

Wäre mal eine Erklärung wert wo bei Ihnen was frei ist ?, oder sollte es sich um Ironie handeln.

Gruß

Familienzusammenführung

in anderen EU Staaten ermöglichen, dafür soll die EU eine Art Versorgung, eine landesangepasste Grundsicherung, und eine Unterkunft direkt, also nicht über die Landesverwaltungen bezahlen. Im weiteren Verlauf könnten dann ausgesuchte Flüchtlinge über ein Einwanderungsgesetz nach Deutschland kommen. Die Statistik zeigt, dass die meisten Flüchtlinge aufgrund des Schulabschlusses lediglich Handlangerberufe ausführen können, diese braucht man in Deutschland kaum. Daher muss heute schon der größte Teil versorgt werden und so mit Sicherheit ein Leben lang. Dies ist besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten prekär und führt zu Verteilungskämpfen und Destabilisierung der Demokratie. Kein Politiker kann dieses Szenario wirklich für die Zukunft wollen.

@qpqr27, 15.36h

Wären Sie bitte so freundlich, die vielen freien Kapazitäten aufzuzeigen.
Wenn ich mich so umsehe und umhöre, nehme ich nichts davon wahr.

re 15:20 von Sternenkind

Wie kommen Sie denn auf Milliarden? Laut Uno Flüchtlingshilfe, sind weltweit ca. 66 Millionen Menschen auf der Flucht, davon sind knapp 2/3 Binnenflüchtlinge.(https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html)
Es bleiben etwa 22,5 Mio Flüchtlinge weltweit die ihr Heimatland verlassen. Das ist doch auch mit riesigen Familien weit entfernt von (hunderten!) Milliarden in Deutschland.

@qpqr27

So sehe ich es auch. Wenn man das alles im Griff bekommen hat, kann man da mal drüber nachdenken.

Erfahrung als deutscher Staatsbürger

Mal eine Info, wie das so ist, wenn man als deutscher Staatsbürger, natürlich in Deutschland geboren, seine Faru und Kind (Frau 33, Kind 16 aus Indonesien) nach Deutschland holen will. Familienzusammenführung.

Hürde No. 1.

Nettoeinkommen. Pflicht No 1 = unbefristeter Arbeitsvertrag. Nach Abzug aller Kosten für Miete (in dem Fall Unterhalt des Hauses) Lebenshaltungskosten die lokal festgelegt werden. In meinerm Fall Unterhalt Haus und ich = 950 Euro. Dass kann man auch nicht ändern, müssen Netto mindestens der ALG2 Satz pro Person übrig sein, sonst geht garnichts.

Also, Netto - 950 Euro = Mendesten 1.500 Euro übrig. In der Gegend werden hier 750 Euro ALG pP berechnet.

Frau Sprachkurs B erfolgreich abgeschlossen haben, in ihrem Heimatland. Die Tochter Sogar kurz C, weil sie über 16 ist und schulpflichtig. C = Deutsch fließend in Wort und Schrift. Erst wenn das erledigt ist, kann man drüber nachdenken. Dauert ca 2 Jahre.

@eine_anmerkung

"Ich gehe davon aus das die AfD mit jedem Flüchtlingsnachzug eine überproportionalen Zuspruch bei der Bevölkerung erfahren wird denn ich wage eine These: der überwiegende Teil der Bevölkerung möchte keinen Familiennachzug."

Diese These scheint korrekt, laut einer Insa-Umfrage wünscht die Mehrheit der Deutschen tatsächlich keinen weiteren Familiennachzug.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article168126248/Mehrheit-der-De...

@15:36 von qpqr27

"in den Schulen, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, im Sozialsystem, in der Rentenversicherung etc. gibt es in Dtl. so viele freie Kapazitäten, dass die ganze Diskussion um Familiennachzug völlig unverständlich ist"
#
#
Und jeden Morgen liegt ein Hundert Euro Schein in Ihren Briefkasten?

Engste Familie ist

Engste Familie ist einfach:
Kinder, Frau evtl. auch Vater oder Mutter.

Wenn diese Familienmitglieder (ganz speziell Kinder) bereits in der EU sind ist es seelisch wirklich grausam sie nicht zusammenzuführen - jeder der selbst Kinder hat wird dies bestätigen.

Klagen

empfehlen Sie.Damit die Asylindustrie bei uns weiter boomt und der Steuerzahler noch mehr belastet wird. Wenn wir den Flüchtlingsstrom und Nachzug nicht begrenzen und besser kontrollieren, überfordern und spalten wir unsere Gesellschaft. Die Massen die bereits hier sind,müssen erst einaml alle bearbeitet werden. Hinzu kommen noch die zahlreichen Altfälle, die bis heute noch nicht integriert sind. Realitätsverweigerung und Sozialromantik ist nicht zielführend!

Ich verstehe es nicht

warum das Bild eines kleinen Mädchens mit großen Kulleraugen " die zu Tränen rühren" in einem Aufmacher in den Nachrichten?
Ja es soll natürlich zu Tränen rühren.
Schuldbewusstsein wecken.
Als Deutsche weiß ich wie schrecklich es ist seine Familie nicht nachholen zu können weil Sie auf der anderen Seite der Mauer leben musste! Wollten Sie nachkommen dann nur im Dunkel der Nacht unter lebensgefährlichen Bedinungen.
Bleiben oder in die Freiheit flüchten war die Bedingung.
Familien , ich meine Familien im Sinne von Familien müssen nur als Einheit aufgenommen werden!
Wenn ich etwas aus der Geschichte meines landes gelernt habe ist es wohl eines Kinder und Eltern dürfen nicht auseinander gerissen werden!
Zum Wohle aller !
Es muss mehr Emphartie für dieses Thema erungen werden.
Wenn Erwachsene sich trennen ist das sicher Schmerzlich. Aber niemals dürfen Kinder von Ihren Eltern wegen politischem Kalkühl voneinander getrennt werden!
Das ist UNMENSCHLICH!

@ Grünmann

Gerade die Vernunft sagt uns, dass nicht alle Armutsmigranten nach Deutschland kommen können. Andere Länder werden entvölkert und in Deutschland explodiert die Bevölkerung.
Heimatnah muss geholfen werden, noch dazu kommt diese Hilfe viel billiger und wirkt effektiver.

@ rossundreiter um 16:16

Sie schrieben:
"Wohl kaum. Es handelt sich schließlich um einen Flüchtling, und der hat in der Regel einen Fluchtgrund. Sonst bekommt er kein Asyl. Das ist schließlich der Witz am Asylrecht."
Einen Fluchtgrund aus Griechenland, Slowenien, Ungarn und Österreich? Wie soll der denn bitte aussehen?

von andererseits "Der

von andererseits

"Der Familiennachzug ist aus humanitären Gründen genauso wichtig wie aus Gründen einer gelingenden Integration."

---

Mich erschreckt, wie selbstherrlich und mit welcher Überheblichkeit sich eine laute und ideologisch verblendete Minderheit über geltendes Recht innerhalb ihrer Gesellschaft stellt.
Fernab der ideologischen Worthülsen gibt es seitens der Befürworter keinerlei "Argumente", welche einen Faktencheck bezüglich
einer verpflichtenden Migration Ausreisepflichtiger überdauern würden....

Ansichtssache

Der CSU-Generalsekretär Scheuer sagte genau vor einem Jahr zu einem ähnlichen Fall: "Der ist drei Jahre in Deutschland als Wirtschaftsflüchtling - den kriegen wir nie wieder los."
So ist es, das werden hunderttausende Abschiebungen nicht durchgeführt und der Krieg in Syrien/Irak geht dem Ende zu. Nachzug führt zu weiterer Einwanderung in unsere Sozialsysteme. Wer soll die vielen Migranten wieder nach Hause schicken, um ein zerstörtes Land wieder aufzubauen?

Am 07. Oktober 2017 um 16:18 von Grünmann

Zitat:
" Ein Flüchtlingssoli tut nicht weh und Singles und Ehepaare müssen nicht in riesigen Wohnungen und Häusern wohnen. Man kann auch mal darüber nachdenken einem Flüchtling ein Zimmer zur Verfügung zu stellen.
Ich finde es schön, wenn unsere Gesellschaft und auch das Straßenbild bunter werden."

Nette Idee, und als erstes würde ich mal die Genannten fragen ob die das auch so sehen.
Es macht sich ziemlich schlecht Dinge zu verteilen und konsumieren ohne den Wirt zu fragen ob er das kostenlos zur Verfügung stellt.
Sie dürfen das aber aus eigener Initiative gerne tun, das steht Ihnen natürlich frei.
Andere sollte man da lieber fragen.
Es scheint ein generelles Problem mit den MINT-Fächer zu geben in Deutschland was bis weit nach oben reicht.

Bunt ist es zu bestimmten Zeiten und in Hochburgen bestimmter Großstädte immer so ab dem 11.11. bis zum Frühjahr was auch nicht alle Bürger so prickelnd finden ;-).

Aber das Problem ist sichtbar und erklärbar mit den MINT, es klemmt.

Gruß

@ Grünmann (16:18)

Ich stimme fast voll und ganz zu. Hatte das anders gewirkt?
Ich bin nur etwas weniger optimistisch was den Erfolg der Fluchtursachenbekämpfung angeht.
Skeptisch bin ich außerdem beim Begriff "Vernunft". Ich sehe hier möglicherweise eher moralische Aspekte die nicht notwendig unter jede Verwendungsweise von Vernunft passen.

@ Grünmann um 16:18

Sie schrieben:
"Ich finde es schön, wenn unsere Gesellschaft und auch das Straßenbild bunter werden."

Das ist Ihre Meinung. Ich finde das nicht schön.
Was haben Sie denn für Nachteile durch eine nicht ganz so "bunte" Gesellschaft?

Austausch wäre ein geeignetes Mittel

Haben denn die Familien nicht das Recht ihre Angehörigen auch nach Griechenland nachholen zu können. Wie wäre es denn mit einem Austausch. Einige der Männer die in Deutschland "festsitzen" gehen zu ihren Familien nach Griechenland und einige die in Griechenland "festsitzen" gehen nach Deutschland. Basis 50:50.
Allen Familien wäre geholfen.

Gibt es eigentlich irgendein

Gibt es eigentlich irgendein anderes Land, in welches man ohne Ausweisdokumente ein-, jedoch nicht wieder ausreisen darf?

Hier wird der Eindruck

Hier wird der Eindruck erweckt, dass es einige Foristen gibt, denen ausschließlich das Wohlergehen der Flüchtlinge äußerste Priorität bedeutet, die alles andere ausblenden, die auch berechtigte Kritik + Sorge anderer Foristen intolerant abbügeln. Hallo, wo bleibt die Meinungsfreiheit, die eigene Meinung mit eigenen Gedanken? Wieviel fremde Kultur verträgt unser Land, Integration wird als Zauberwort benutzt, doch das alleine ist Augenwischerei, nicht jeder der hier leben will ist auch bereit sich zu integrieren. Kann wirklich auch das Negative, was sich aus diesem enormen Zuzug ergeben hat, einfach kleingeredet + ausgeblendet werden, die anfallenden + weitergehenden Kosten, der benötigte Wohnraum? Das wird aber alles vom deutschen Steuerzahler bezahlt, nicht von den Politikern, dazu kommt, dass es noch genug eigene Defizite in zB. dem Bildungs-+Gesundheitswesen, der Infrastruktur, dem Schuldenabbau des Staates gibt, denken wir auch an die Zukunft der nächsten Generationen?

@13:13 Carlsand

Ihre Empörung läuft ins Leere. Ich kenne unsre Geschichte zur genüge. Aber ich stell sie nicht ins Museum, wie das viele wollen, sondern für mich ist die Verpflichtung, ganz wie Richard von Weizsäcker sagte: "Die Jugend ist nicht verantwortlich für die Geschichte, aber für das, was aus ihr wird." Die Mütter und Väter unsres Grundgesetzes wussten, warum sie eines der sorgsamsten Aslyregelungen der Welt dort verankerten. Das ist eh schon ausgehölt worden in den vergangenen Jahrzehnten. Wenn Sie sich also empören wollen darüber, dass ich die Geschichtsvergessenheit etlicher Leute beklage, dann empören Sie sich mit mir z.B. über Herrn Höcke, der die Shoa-Erinnerungskultur als Schande abstempelt.

@rossundreiter

"Kann Familienzusammenführung nicht auch bedeuten, daß die Person, die in Deutschland ist, in das andere Land umsiedelt?"
Wohl kaum. Es handelt sich schließlich um einen Flüchtling, und der hat in der Regel einen Fluchtgrund. Sonst bekommt er kein Asyl. Das ist schließlich der Witz am Asylrecht.

Im Bericht ist nicht die Rede von Familienangehörigen, die in ihrem Heimatland festsitzen, sondern von Familienangehörigen, die in Griechenland festsitzen. In Griechenland dürfte der Asylantragsssteller genauso sicher sein, wie in Deutschland.

Ich wüsste also nicht, was mit Ausnahme der saftigen materiellen Anreize in Deutschland dagegen spräche, den Asylantragssteller mit seiner Familie in Griechenland zusammenzuführen. Wäre auch effizienter: Es muss nur eine Person transferiert werden, und nicht die ganze Familie.

@13:23 deltaxx

Ihr Kommentar erinnert mich an den Spruch "Die härtesten Kritiker der Elche waren früher selber welche." Wenn Sie selbst auch einen Migrationshintergrund haben, dann engagieren Sie sich doch für Integration, Sprachkurse, Sport, Zugehörigkeit in den verschiedensten Formen statt zu lamentieren über das, was in Ihrer Umgebung früher nicht gut genug gelaufen ist.

Am 07. Oktober 2017 um 16:41 von straight

Wie wäre die Variante, Vater in Deutschland und die Frau mit 1-2 Kindern in Griechenland.
Einfach ein Fahrkarte mit der Bahn nach Griechenland aushändigen und schon ist der Vater bei seiner Familie.

Aber das will wohl niemand so richtig, man siedelt lieber 3 Personen um als 1 Person.
Logisch ist etwas anderes, oder geht es eher darum wo es die höchsten Sozialleistungen gibt.
Kann das sein ?.

Gruß

aber die einfache Aussage: "...und das ist gut so" wurde leider nicht genehmigt

@16:03 von tagesschlau2012: 50 bis 70 Milliarden pro Jahr

"50 bis 70 Milliarden Euro kosten dem deutschen Steuerzahler die einsame Entscheidung von Frau Merkel im Jahr."

Ich frage mich jedes Mal wer diese Horrorzahlen errechnet.

Kürzlich gab es einen Bericht in der "Welt". Dort wurden die Kosten für 2016 mit ca. 20 Milliarden beziffert und für 2017 mit 22 Milliarden. Keine 10% davon gehen als direkte Zahlungen an die Flüchtlinge. Der Rest landet in den Taschen derer, die an den Flüchtlingen verdienen wie Vermieter, Caterer und andere Dienstleister.
Sollte die Kosten 70 Milliarden betragen, dann gingen sage und schreibe ca. 68 Milliarden Euro in die Taschen von Deutschen, die sich an den Flüchtlingen eine goldene Nase verdienen.
Das nenne ich mal ein Konjunkturprogramm.

Eines noch. Selbst wenn kein einziger Flüchtling hier wäre, bekäme nicht ein Hartz IV Empfänger oder Rentner auch nur einen einzigen Euro mehr vom Staat.
Bevor es soweit käme, würde man eher die Steuern für Reiche und Unternehmen senken.

der Nachsatz,"..wenn sie in

der Nachsatz,"..wenn sie in Arbeit sind.", macht den Unterschied.
Wenn sie Sozialhilfe bekommen, zahlt es der Einkommensbezieher, der keine Stütze erhält. Für eine vierköpfige Asylantenfamilie mit Integrationsprogramm und eigener Wohnung kann das eine Menge Geld sein.
Ob übrigens der ausländische Arbeitnehmer, der sich um ein Arbeitsvisum bemüht hat, gerne sieht, daß seine Steuern hier für solcherart Zusammenführung benutzt werden, wage ich zu bezweifeln.

@17:01 von ladycat: Heimatnah muss man helfen

"Heimatnah muss geholfen werden, noch dazu kommt diese Hilfe viel billiger und wirkt effektiver."

Das UNHCR wollte 2014/15 heimtnah helfen. Darum hat es die reichen Länder wie z.B. Deutschland um Geld gebeten.
Insgesamt wurden 4 (in Worten VIER) Milliarden Dollar benötigt.
Gezahlt wurde nichts. Das UNHCR kürzte in der Folge die Nahrungsversorgung in den Flüchtlingslagern und bettelte erneut um Geld.
Gezahlt wurde wieder nichts. Die Versorgung musste weiter gekürzt werden.
Dann haben sich die Flüchtlinge über die Balkanroute auf den Weg gemacht, um zum Geld zu gelangen.
Deutschland ist übrigends weit davon entfernt, dass die Bevölkerung explodiert.
Weltweit gesehen liegt Deutschland auf Platz 18 bei der Bevölkerungsdichte.
Platz 1 Macau mit 21000 Menschen je qkm, Platz 5 Bangladesh 1084 M. je qkm, Platz 7 Niederlande 409 M. je qkm, Platz 13 Japan 335 M. je qkm.
Es stehen in D. mehr als 1 Mio Wohnungen leer. Platz ist vorhanden.

@ PlusMinus um 16:53

Sie schrieben:
"Wenn Erwachsene sich trennen ist das sicher Schmerzlich. Aber niemals dürfen Kinder von Ihren Eltern wegen politischem Kalkühl voneinander getrennt werden!
Das ist UNMENSCHLICH!"
Was verurteilen Sie hier denn konkret? Den bösen deutschen Staat, der so unmenschlich ist, sein von den Bürgern eingetriebenes Steuergeld nicht zu einem noch größeren Teil für "Flüchtlinge" auszugeben? Oder den Flüchtling, der seine Frau und seine Kinder zurücklässt und sie dieser, Ihrer Aussage nach, unmenschlichen Trennung aussetzt?
Und wie unmenschlich ist es dann von Unternehmen oder der Bundeswehr, ihre Arbeitnehmer bzw. Soldaten für Monate ins Ausland schicken und sie so von ihrer Familie trennen?

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