Kommentare

es gibt nicht "die" Wahrheit

auch Informationen werden gefiltert
wenn natürlich jede politische Weltanschauung schreibt,
dann gibt es ne gewisse Vielfalt
wenn natürlich ne gewisse Vorauswahl statt findet
nur Linke / Rechte dort vertreten sind
kann es tendenziös werden

Na das ist ja mal eine

Na das ist ja mal eine faustdicke Überraschung! Hätt ich nicht gedacht... Die afd-Wählerschaft misstraut den Medien am meisten. Woran liegt das bloß? Nicht dass noch eineR auf die Idee kommt, es gäbe da etwa eine Nähe zum "Lügenpresse"-Vorwurf bei den Pegidaisten.

Das ist schon kurios

Die Wähler der Partei, die für die Verbreitung der meisten Fake-News verantwortlich ist, misstrauen Medien am stärksten. Was die AfD im Wahlkampf an Falschmeldungen rausgehauen hat, ist unfassbar - und die Wähler glauben den Mist auch noch. Z.B. das Bild vom gähnend leeren Oktoberfest - und das obwohl die Zahl der Besucher gestiegen ist.

Als Fachmann für staatenübergreifende..

demographische Bevölkerungsstatistik kann ich die Skepsis bestimmter Leute gegenüber den sogenannten "Qualitätsmedien" durchaus nachvollziehen!

Denn wie heißt es noch schön:
Die Demographie in ihren Lauf,
halten weder Ochs und Esel auf!

Nein, auch die "Qualitätsmedien" schaffen das nicht!

„Das Vertrauen in Medien

„Das Vertrauen in Medien bleibt in Deutschland insgesamt hoch.“ -

Wenn dem tatsächlich so sein sollte, warum dann befinden sich die Abo-Zahlen fast aller überregionaler Zeitungen wie FAZ und Magazine wie Spiegel seit Jahren im Sinkflug ?

Diese Vertrauenskrise geht weit in die Mitte der Gesellschaft und ist kein AfD-Problem.
In der AfD artikuliert sich dieses Misstrauen am schärfsten, aber vorhanden ist es inzwischen in sehr weiten Kreisen.

Ich selbst habe schon vor Jahren gleichzeitig mein FAZ- und mein Spiegel-Abo gekündigt, weil ich in beiden nur noch dieselbe Einheitssoße finden konnte, für die ich nicht auch noch Geld auszugeben bereit war.

I

Ein Zitat aus der Basler Zeitung.

Eine Beschreibung der deutschen politischen & journalistischen Landschaft: "Die eigentliche Macht liegt nicht in den Händen des Souveräns, sie liegt nicht einmal in den Händen der Volksvertreter. Sie gehört in Wahrheit einer Elite, die auf Wahlentscheidungen gar nicht angewiesen ist und sie zur Legitimation ihres Handelns auch nicht braucht: Staatsbeamte, Richter und Staatsanwälte, die vollziehen, was sie für angemessen halten, Lehrer und Universitätsangestellte, die darüber befin­den, mit welcher Gesinnung Schüler und Studenten ausgestattet werden müssen und die kommentierende Klasse in den Leitmedien, die sich eine Ent­schei­dungshoheit darüber anmasst, wie in der Öffen­t­lichkeit gesprochen und geschrieben werden darf. Die eigene Welt der Journalisten: Medien bilden die Realität nicht ab, sie machen sie vielmehr. In den staatsnahen Medien kommt nur vor, was sich in die Welt ihrer Journalisten einfügen lässt." https://bazonline.ch/
ausland/mehr-demokratie-wagen/story/13011288

Studie:AFD-Wähler misstrauen Medien am meisten...

Der Artikel unternimmt den Versuch Medienkritik nach rechts zu verorten.Und der Satz ist doch sehr fraglich:In antidemokratisch-autoritären Millieus ist die Ablehnung der Medien am größten.
Das ist doch eher umgekehrt.Unkritische oder nach oben fixierte Leute werden wenig an den Rosamunde Pilcher Medien auszusetzen haben,die gegen die wenigen Streiks in der Bundesrepublik argumentieren.

@ 15:56 von Sheldon Cooper

Zitat: "Die Wähler der Partei, die für die Verbreitung der meisten Fake-News verantwortlich ist, misstrauen Medien am stärksten. Was die AfD im Wahlkampf an Falschmeldungen rausgehauen hat, ist unfassbar - und die Wähler glauben den Mist auch noch."

Da haben Sie doch die Erklärung.
Die AfD-Anhänger glauben den Fake von den Seizen der AfD.

Wenn die anderen Medien jetzt etwas anderes behaupten müßen die eben lügen.

Und Medien, die so oft lügen mißtraut man eben.

In sich ist das stimmig.

Gruß, zopf.

Und um diese Erkenntnisse hervorzubringen, bedurfte

es einer Studie? Wow, ich bin beeindruckt - oder auch nicht. Gut, die Prozentzahlen hätte ich nicht genau nennen können - sehr wohl aber die Tendenzen. Wer "Lügenpresse" schreit, wird sich nämlich nicht den ÖR vertrauen. Wer nicht wählen geht, sagt sich höchstwahrscheinlich: "Bringt ja eh nix" = Vertrauensverlust in die Demokratie.

Hat die ......

Otto-Brenner-Stiftung in ihre Untersuchung auch die geforderte Objektivität der TS und ihrer Erzeugnisse mit eingeschlossen? Vermutlich nicht.

@paul puma

der aussage schliesse ich mich vollumfänglich an, zumal ich heute kein gehör finde

Medienkrise

Was besagt denn die Feststellung, das "viele" Menschen den "Qualitätsmedien" trauen? Wie viele Menschen trauen ihnen denn nicht? Wer kennt das genaue Zahlenverhältnis? Ist es denn richtig, bestimmten Nachrichtenquellen vorbehaltlos zu vetrauen, oder wäre es nicht besser, sich aus einem breiten Nachrichtenspektrum heraus zu informieren? Ist es denn des weiteren verwunderlich wenn es stimmt, das Wähler der AfD den öffentlich rechtlichen am wenigsten trauen, wenn man die Art und Qualität der Berichterstattung dieser Medien über diese Partei mal genau unter die Lupe nimmt? Mein Mißtrauen gegen die öffentlich- rechtlichen steigt auch, und ich bin kein AfD Wähler. Die Medien haben ein Glaubwürdigkeitsproblem, und sollten sich diesem stellen, anstatt den Fehler bei anderen zu suchen, denn wo Rauch ist, da ist auch Feuer.

@birdycatdoc

und diese studie stammt von der hochseriösen ig-metall stiftung, also einer über alle kritik erhabenen org. da eine linke gesinnung zu unterstellen, ist fies!

Wie Vertrauens würdig ist

Wie Vertrauens würdig ist jemand, der die ganze Zeit betohnen muss das er die Wahrheit sagt?

ich war gerade in der Schweiz

in der Hotellobby hatte ich die Zeit, verschiedene Zeitungen dort zu lesen
erstaunlich was da so drin stand über unser Land, wie dort so berichtet wird,
-
und wenn es auch den Thread "Staatsrundfunk" nicht mehr gibt
hat einer hierzulande Kritik über die Parteichefs gehört, die zwischen 5 und 11 % ihrer Stimmen verloren gar über Konsequenzen diskutiert
da war es der Bürger "Protestwähler" genannt, der die Ziele nicht verstand

16:18, Paul Puma

>>Ein Zitat aus der Basler Zeitung.<<

Ihr Zitat aus der Basler Zeitung stammt aus einem Artikel von Jörg Baberowski. Der hatte dagegen geklagt, als Rechtsradikaler bezeichnet zu werden, und ist vor Gericht damit gescheitert.

Man darf ihn also einen Rechtsradikalen nennen.

http://www.fr.de/wissen/joerg-baberowski-
die-selbstinszenierung-eines-rechten-a-1294450

16:34, Sisyphos3

>>ich war gerade in der Schweiz
in der Hotellobby hatte ich die Zeit, verschiedene Zeitungen dort zu lesen
erstaunlich was da so drin stand über unser Land, wie dort so berichtet wird,<<

Sie beziehen sich ebenfalls, wie der Mitforist "Paul Puma", auf den Artikel von Jörg Baberowski, der vor kurzem in der Basler Zeitung erschienen ist?

Basler Zeitung

Eine Zeitung die faktisch der SVP untersteht (also dem schweizer Pendant zur AfD) kann man bei solchen Artikel nur bedingt vertrauen. Den gleichen Unsinn können sie wahrscheinlich auch in der COMPACT nachlesen. Wenn sie daran glauben, Ihre Sache.

@ 16:18 von Paul Puma

Eine Frage, der Name des Autors des Artikel den Sie verlinken, wird mit Jörg Baberowski angegeben.

Ist das der dt. Historiker Jörg Baberowski, dem Kritiker immer wieder vorwerfen in seinen Vorträgen revisionistische, rassistische und rechtsradikale Standpunkte zu vertreten ?

Der, der gegen solche Vorwürfe des Bremer AStA klagte, diese Klage aber zurückzog, als sich abzeichnete, daß das Oberlandesgericht gegen ihn entscheiden würde ?

Gruß, zopf.

06. Oktober 2017 um 16:27 von karlheinzfaltermeier

Woher nehmen Sie die Vermutung? Weil die IG-Metall in einem direkten Abhängigkeitsverhältnis steht zur ARD/ZDF oder einem anderen Medienkonzern?

Weiter als die IG-Metall kann man fast gar nicht weg sein von den untersuchten Sachverhalten, so dass eine objektive Betrachtung der Sachverhalte ohne BEfangenheit möglich wird.

@Sisyphos3

"und wenn es auch den Thread "Staatsrundfunk" nicht mehr gibt
hat einer hierzulande Kritik über die Parteichefs gehört, die zwischen 5 und 11 % ihrer Stimmen verloren gar über Konsequenzen diskutiert"
Ja, Kritik war zu lesen. Gerade heute erst bei der TS:
http://www.tagesschau.de/inland/union-sondierung-101.html
Gauweiler fordert Seehofer zum Rücktritt auf.

@Bernd Kevesligeti
"Und der Satz ist doch sehr fraglich:In antidemokratisch-autoritären Millieus ist die Ablehnung der Medien am größten."
Sind Reichsbürger für die demokratisch? Und wie sieht es mit den Krawallmachern der Antifa aus? Ich finde den Satz nicht fraglich.

ÖR Rundfunk und

ÖR Rundfunk und QualitätsMedien sind in Deutschland so vertrauenswürdig und präzise in der Nachrichtenpriorisierung wie in kaum einem anderen Land in der Welt. Wer erinnert sich noch an die Staatspropaganda im „ Neuen Deutschland „ ?

06. Oktober 2017 um 16:34 von Sisyphos3

Das Selbe lesen sie in Deutschland, wenn die schweizer die rechtpopulistische SVP wählen.

Nase , Fragen nach Fakten

eventuel so

Der Nase nach:

Sich selbst immer wieder Fragen, welche Fakten man suchen muss, um seinen Verdacht ec. bestätigen zu können.

Danach muss man die reinen Fakten suchen. Wo? verschiedene Quellen z.b. Wikipedia, Zeitungen

2014

während der Ukraine-Krise wurde die Entfremdung zwischen Leser und Medium deutlich. Die Meinung in den Foren und die der Redaktion waren meist nicht deckungsgleich. Den Faktencheck hätte die Redaktion fast nie bestanden.

Ich gewinne aus den Forenbeiträgen mehr Erkenntnis, als aus den Meldungen. Medien, die keine Foren zulassen, lese ich nicht mehr. Abos habe ich alle gekündigt.

re Kevesligeti: Misstrauen

"Der Artikel unternimmt den Versuch Medienkritik nach rechts zu verorten.Und der Satz ist doch sehr fraglich:In antidemokratisch-autoritären Millieus ist die Ablehnung der Medien am größten."

Nicht der Artikel "versucht" dies, es "ist" das Ergebnis der Studie. Und es wird hier von Ihnen und anderen Usern bestätigt:
Man liest und glaubt, was man zu wissen glaubt!
Dies war schon immer verbreitet, aber mit der Verbreitung der Wunschnachrichten ala Facebook werden jetzt besonders diejenigen erreicht, denen Zeitunglesen immer schon zu anstrengend war. Außerdem musste man dort immer Sachen gelesen, mit denen man gar nicht einverstanden war.

Allgemein: Wer wirklich mal in die "Medien" außerhalb seines eigenen Kosmos schaut, wird vielleicht von deren Vielfalt erschlagen, aber nicht von deren Einseitigkeit. Lesen Sie einfach die Medien, denen man "Lügenpresse" unterstellt!

Auftraggeber

Studien werden das belegen was der, die Auftraggeber wünschen. Das zum Thema Studien. Weiter bin ich der Meinung, dass die Medien Meinungen beeinflussen. Wie wir sehen offenbar so sehr, dass viele Wähler rechts wählten.

18:48 von fathaland slim

nein

16:34 von Sisyphos3 "ich war

16:34 von Sisyphos3
"ich war gerade in der Schweiz
in der Hotellobby hatte ich die Zeit, verschiedene Zeitungen dort zu lesen
erstaunlich was da so drin stand über unser Land, wie dort so berichtet wird....."

---

Das haben Sie recht! Mittlerweile haben Schweizer Medien (NZZ, BAZ...) den Stellenwert des ehemamaligen Westfernsehens.....

Print - Online

@Demokratie-Jetzt:
Ist Ihnen schon mal die Idee gekommen, dass es vielleicht daran liegt, dass ein. Grossteil der Leserschaft auf die Online Seite gewechselt ist?

AfD, AfD, AfD und immer so weiter.....

Die BRD ist eine Demokratie, die AfD eine auf den Gesetzesgrundlagen aufgebaute politische Partei, wie alle anderen auch! Zur Belehrung ! Wenn es sich herausstellt, dass die AfD sich bei ihrer Arbeit im Bundestag verwandelt und ins Dritte Reich abdriftet, kann sie immer noch
gestoppt werden mit Hilfe zuständiger Gesetze! So einfach ist alles! Bitte aufhören
mit dieser versteckten Hetze! Demokraten mache so etwas nicht!

vertrauenswürdig?

... und wie vertrauenswürdig ist jemand, der ständig sagt, "die lügen doch alle"?

19:29 von bayerth "Den

19:29 von bayerth

"Den Faktencheck hätte die Redaktion fast nie bestanden."

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Leider ist der Tagesschau-Faktencheck auch sehr einseitig....

Das, was der hier nun schon

Das, was der hier nun schon genannte Baberowski beschrieben hat, trifft genau auf jene zu, die `Lügenpresse´ und ähnliches schreien und ablehnen:
Die eigene Welt der Journalisten: Medien bilden die Realität nicht ab, sie machen sie vielmehr. In den (staatsnahen) Medien kommt nur vor, was sich in die Welt ihrer Journalisten einfügen lässt

Bemerkenswert ist hierbei, dass `Informationen´ aus Medien, die solche Leute konsumieren, nicht mal ansatzweise hinterfragt werden.
Schreibt die SZ: "Keine höhere Kriminalität durch Flüchtlinge" ist das selbstverständlich gelogen und staatsnah gefälscht.
Schreiben Compact oder ähnliche Schundseiten/-blätter: "Flüchtlinge vergewaltigen unsere Frauen" ist das selbstverständlich richtig und man hat´s ja immer gewusst. Das ist auch in den Kommentaren hier bei TS gut zu beobachten. Filterblase und keine Chance mehr, da nochmal raus zu kommen. Oder mit (verbalen) Argumenten rein.

18:48 von fathaland slim "Sie

18:48 von fathaland slim

"Sie beziehen sich ebenfalls, wie der Mitforist "Paul Puma", auf den Artikel von Jörg Baberowski, der vor kurzem in der Basler Zeitung erschienen ist?"

Ich berufe mich auf folgenden Artikel:

https://tinyurl.com/y7dz4a9z

Derlei klare Worte sucht man hierzulande vergeblich!

Mag sein

das es bei einer Gruppe besonders stark ist, kann ich selber nicht prüfen.
Fakt ist aber wenn jemand mehr als TS benutzt ( nur seriöse Öffentliche ) wir feststellen das es manchmal zu Zahlen verschiedene Auslegungen gibt und auch noch aufklärende Zahlen dazu.
Was dann ein ganzes Bild vermittelt und dann schon weniger eingefärbt für die Meisten aussieht.

Also mehr als ein Medium benutzen und die Anderen bitte etwas mehr Realität bei der Nutzung von Zahlen und Meinungen.
Dann wird das mit der Glaubwürdigkeit auch etwas besser, ganz weg wird das wohl nie gehen.
Ich schaue zum Beispiel viel Phönix diese Runden und ähnliches, bin dann manchmal erstaunt was es für ehrliche Aussagen und Zahlen so von einigen gibt.
Bekommt man in normalen Artikeln nicht so oft, es lohnt sich also sich umfassend zu informieren.

Eins ist aber Fakt das die meisten Menschen heute eingefärbte Artikel ganz schnell merken.
Deshalb Artikel ohne Farbe und ehrliche Zahlen, und alles ist gut.

Gruß

18:52, zopf

>>@ 16:18 von Paul Puma
Eine Frage, der Name des Autors des Artikel den Sie verlinken, wird mit Jörg Baberowski angegeben.

Ist das der dt. Historiker Jörg Baberowski, dem Kritiker immer wieder vorwerfen in seinen Vorträgen revisionistische, rassistische und rechtsradikale Standpunkte zu vertreten ?

Der, der gegen solche Vorwürfe des Bremer AStA klagte, diese Klage aber zurückzog, als sich abzeichnete, daß das Oberlandesgericht gegen ihn entscheiden würde ?<<

Ja, genau der ist es.

Stimmt!

Zitat: "AfD-Wähler misstrauen Medien am stärksten"

Stimmt!

Die AfD-Wähler sind ja auch am aufgewachtesten und frisch im Geiste.

"Echokammern"

Zitat: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sowie Qualitätszeitungen schaffen Medien- und Demokratievertrauen. Dafür stellt das Internet mit seinen "Echokammern" eine große Herausforderung dar."

Schon mal auf die Idee gekommen, dass die sogenannten "Qualitätsmedien" die eigentlichen "Echokammern" sein könnten?

Es ist wie mit dem Geistesfahrer, der partout nicht verstehen kann, wieso so viele Autofahrer ihm entgegen kommen.

@ 19:44 von Sisyphos3

Ja nu, zieren Sie sich nicht ! Verraten Sie uns in welchen Medien Sie, in der Schweiz, die dollen Dinger über unser Land gelesen haben.

NZZ, Schweizer Dackelfreunde Kurier, Compact, Praline ?

Gruß, zopf.

19:44, Sisyphos3

>>18:48 von fathaland slim
nein<<

Ich lese in der Schweiz meist den "Tagesanzeiger".

Von SVP-Blättern halte ich mich eher fern, und von allem, woran Roger Köppel beteiligt ist.

16:32 von Karl Napf

@birdycatdoc

und diese studie stammt von der hochseriösen ig-metall stiftung, also einer über alle kritik erhabenen org. da eine linke gesinnung zu unterstellen, ist fies!
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Richtig, der mitbestimmte Abgas-Konzern hat ja auch einen edlen Aufsichtsrat.

Fehlschluss!

Zitat: "Wer Medien als unglaubwürdig einstufe, sei höchst unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie, so die Forscher"

Fehlschluss bzw. falsch formuliert!

Richtig ist wohl eher, dass es immer feststellen bzw. der Meinung sind, dass eine Errosion der Glaubwürdigkeit mit dem der Errosion der Demokratie einhergehen.

Eine funktionierende, d.h. eine unabhängige, objektive, kurz: glaubwürdige Presse ist eine vitales Element einer funktionierenden Demokratie.

Deswegen freue ich mich als AfD-Wähler überhaupt nicht darüber, eine Errosion der Glaubwürdigkeit der Medien feststellen zu müssen. Nicht umsonst werden die Medien als die vierte Gewalt im Staat oft genannt.

Dann bleibt nur zu hoffen,

dass die etablierten Parteien mal in sich gehen und die störenden Filter innerhalb der öffentlichen-rechtlich Sender abschalten. Mitglieder der Atlantikbrücke dort an Einfluß verlieren. Geheimdienste keinen Einfluß (mehr) auf die freie Willensbildung der Sender haben. Mehr Medienvielfalt gefördert wird und die Macht von Springer, Burda, WAZ, Funke-Medienguppe, den Nachrichtenagenturen,
der SPD-Medienmacht, Murdock, ... gebrochen wird. Und die Sender mehr finanzielle Freiheit / Unabhängigkeit vom Großkapital entwickeln können, um nicht zu deren Fürsprecher zu verkommen.

Wenn soll überraschen, ...

.. dass gerade AfD Wähler die "Qualitätsmedien", insbesondere bei (für AfD Wähler wichtigen) Themen wie Flüchtlingswelle, illegale Migration, etc., kritisch sehen. Viele emfanden die Berichterstattung nicht als objektiv.
.
Die selbe "Otto Brenner Stiftung" hat hierzu bereits Mitte des Jahres mit der Studie" Die „Flüchtlingskrise“ in den
Medien" gut herausgearbeitet wie die (Qualitäts-) Medien in der Flüchtlingsfrage ihren Auftrag, Handeln und Denken der politischen und wirtschaftlichen Elite kritisch zu hinterfragen, verfehlt haben.
.
Quelle: www.otto-brenner-stiftung.de Link direkt zur Studie: http://tinyurl.com/y7og34w9
.
Woher also sollte Vertrauen in bestimmte Medien, zumindest in dieser wichtigen Frage kommen?

@bayerth - Entfremdung ?!?

während der Ukraine-Krise wurde die Entfremdung zwischen Leser und Medium deutlich. Die Meinung in den Foren und die der Redaktion waren meist nicht deckungsgleich

Es ist nicht Aufgabe einer Redaktion einem Leser nach dem Mund zu schreiben und ihn in seiner vorgefassten Meinung zu bestätigen. Und ganz bestimmt bedeutet es nicht dass der Leser es besser weiss.
Zumal in Foren meist kontrovers diskutiert wird, nur weil eine der Kriegsparteien schlecht ist heißt es nicht dass die andere Seite deshalb gut sein muss, es können durchaus beide im Unrecht sein.

20:06 von El Chilango

Stimmt!

Zitat: "AfD-Wähler misstrauen Medien am stärksten"

Stimmt!

Die AfD-Wähler sind ja auch am aufgewachtesten und frisch im Geiste.
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Wobei ja die besten Abiturienten auch nicht die besten Lehrer sein müssen?

Lügenpresse? Verschwörung?

Wenn man mit den Presseskeptikern spricht, wird meist schnell klar, dass sie nicht zwischen einer Nachricht und einer kommentierten Nachricht zu unterscheiden in der Lage sind. Letztere ist immer tendenziös und erhebt auch nicht den Anspruch auf alleinige Wahrheit.
Meine Erfahrung mit den Skeptikern ist, dass sie alles bereit sind zu glauben, wenn es nur Ihren Bild von der Presse entspricht. Sie lesen zwar durchaus die Zeit und Welt, meinen aber auch dort oft Lügen zu lesen. Wenn man fragt, wer die Journalisten zum Lügen bringt, herrscht meist große Erklärungsnot.
Es sind auch nicht nur die AfD Wähler, die so denken.
Meine Theorie ist, dass einige Menschen durch die reißerische Berichterstattung über korrupte Manager, Politiker und Beamte hinter allem eine Räuberpistole vermuten. Hinter allem steckt für sie irgendeine Verschwörung.
Mir stellt sich die Frage, wie kann man das Vertrauen wieder aufbauen? Am besten, in dem man die entlarvt, die alles als Lüge bezeichnen.

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