Kommentare

dieses problem besteht seit jahrzehnten.

wieso wird die eu jetzt wach? fehlt etwa bei recordsteuereinnahmen trotzdem geld, was man zum fenster rauswerfen will?

Die EU hat geschlafen

Und kaschiert nun ihr Totalversagen durch hastige Vorwürfe.
Das ist wie bei der Regierung und Dieselgate. Nicht die Diesel sind die Beschissenen, sondern die Eigner der Benziner durch massiv überhöhte Steuern seit vielen Jahren.

Was für Stümper waren da am Werk?

Wie lange gibt es nun schon diese Wertegemeinschaft EU?
Und damit auch schon wie lange keine vernünftige Regelung für grenzüberschreitende Besteuerung innerhalb dieser?
Und seit wann haben kluge Köpfe entdeckt, dass diese Regelung verbessert werden oder ausgenutzt werden sollte?
Was für Stümper sind denn da in Brüssel tätig?

Oder wollten diese schon längst das Betrugskarussel zum Stillstand bringen und durften sie dies nicht?

So viele Fragen, auf die der Beitrag leider keine Antwort gibt.

Nun das wäre doch ...

wenn anderes auch noch warten muss, weil Unstimmigkeiten herrschen, Grund für die Einrichtung eines potenten EU-Finanz-Kommissars. Nichts anderes war doch beabsichtigt.

und dieser kommisar

ist als franz. finanzminister wegen unfähigkeit aus dem amt entfernt worden. jetzt beglückt er uns bürger aus brüssel

Der Zwei-Fronten Kampf.

Der Finanzkommissar Moscovici wird mir sogar sympathisch. Endlich, zum ersten Mal geht man tatsächlich gegen diese Multinationale Steuerbetrüger vor. Dabei gibt es einen Kampf an 2 Fronten. Zum Einen gegen die Multinationals direkt, ihre Tricksereien bezüglich Umsatz- und Gewinnverschiebungen, ihre Versprechungen dort zu investieren wo keine Steuern bezahlt werden müssen und leider gibt es bei einigen auch Korruptionsbereitschaft. Zum andern gibt es den Kampf gegen solche EU-Staaten die um jeden Preis, zu Lasten der EU Gemeinschaft, solche Multis in ihrem Land holen wollen. Auch gegen solche Länder geht man endlich vor.

Unfähig

Wenn diese Betrügereien schon über zwanzig Jahre laufen, ist das ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit der EU. Und die jetzige "Entrüstung" des Finanzkommissars klingt doch sehr nach purem Aktionismus.

@HainFk, 04. Oktober 2017 um 19:19

Wann haben das kluge Köpfe entdeckt?
Die Lücke wurde 27 Jahre genutztund kluge Gauner brauchten wohl geschätzt 24 Stunden um die Lücke zu "entdecken".

Diese Steuererhebung ist verfassungwidrig!

Andere auch! Das Steuerchaos und der jahrzehntelange geduldete Betrug führt dazu! Steuer- und Verfassungsrechtler wissen das!

Auch in Deutschland geht die Schätzung auf 20 - 30 Mrd.€ jährlich.
Ein betrugsanfälliges System von Beginn an. Mit schöner Regelmässigkeit wird angekündigt, das System betrugssicher zu machen. Entscheidendes passierte bis heute nicht.

Auch das neue System wird den Betrug nicht verhindern.
Laut Ankündigung soll das neue System den grenzüberschreitenden Betrug um 80% senken. Also nicht verhindern und die Ankündigung ist nur eine Prognose, die nicht eintreten wird.

Jahrzehntelange Erkenntnisse und es läuft weiter wie gehabt. Man könnte den Verdacht bekommen, die Betrugsanfälligkeit des Systems ist kein Zufall sondern Absicht.

Was sind dagegen die 250 MIO€ die Luxemburg von Amazon eintreiben soll. Selbst daraus wird wohl nichts.

Bei aller berechtigten

Bei aller berechtigten Kritik, warum das so spät kommt: ran ans Schließen dieser Lücke!

Zu dieser mehrwertsteuer habe ich erst mal so einige Fragen

Also zu dieser Mehrwertsteuersache hätte ich ein paar Fragen:

1. wie viel wuerde die Anschaffung von so einem Computerportal kosten??

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/mehrwertsteuer-eu-101.html

Abgewickelt werden soll die Mehrwertsteuerbezahlung über ein neues Onlineportal, leicht und unbürokratisch zu nutzen für ehrliche Unternehmer, die dadurch Millionen an Kosten sparen würden.

2. was passiert mit den dort erhobenen Daten??

3. und wie sieht es aus mit der Mehrwertsteuer die in den Mitgliedsländern bezahlt wird?? Bleibt die dann bei den Mitgliedsländern oder geht die vollständig an die EU weg??

Scheinfirmen in verschiedenen EU-Ländern schieben sich gegenseitig Waren zu, ohne Mehrwertsteuer zu bezahlen. Irgendwann werden die Waren dann tatsächlich, also ganz real verkauft - und die Mehrwertsteuer draufgeschlagen. Diese wird dann aber nicht ans Finanzamt weitergegeben, die entsprechende Firma verschwindet oft einfach spurlos.

Wenn ich das richtig sehe,

Wenn ich das richtig sehe, gehen hier seit vielen Jahren ungesetzlich und praktisch unverfolgt und ungeahndet Gelder, die als Steuern zum Wohle aller Bürger selbigen zukommen müssen, in private Portemonnaies von Selbständigen,Firmen und Geschmierten? Wie kann so was möglich sein?

Die Mehrwertsteuer ist doch

Die Mehrwertsteuer ist doch nur eine Ablenkung, denn die viel größere Summe sind die Steuerbetrüger von Amazon, Apple, Starbucks & Co., die sich mithilfe von einzelnen Mitgliedsländern um ihre Steuern drücken.

Wie bei allen diesen "Problemen" ist die Lösung einfach: MACHT ES EINFACH, setzt einen Prozentsatz fest und dann los ... nur gibt es zu viel Einfluss der Lobbyisten, die dies mithilfe von Spießgesellen in Behörden oder Parteien verzögern.

Nichts Halbes, nichts Ganzes

Das kommt davon, wenn man einen Binnenmarkt gründet, aber jeder weiterhin sein eigenes (Finanz-)Süppchen kocht.

Ein Euro = ein Steuersystem, so einfach wäre das.

Aber ach, so viel Europa wollen wir nun auch wieder nicht...

Mein Frage an den Faktenfinder: stimmt dass hier von Moscovici??

Nochmal meine Fragen zu dem hier an den Faktenfinder:

4. stimmen diese Behauptungen von Moscovici dass es da wirklich so viel Betrug gibt??

50 Milliarden Euro Betrug?

Und diese Regelung gilt bis heute - sehr zum Ärger von EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici. Weil den EU-Ländern dadurch laut Erhebungen der Kommission 150 Milliarden Euro pro Jahr entgehen. Ein Drittel davon sind Betrug, sagt der Franzose: "Das ist der größte Betrug in der EU überhaupt: 50 Milliarden Euro."

Ein Betrug, der recht einfach funktioniert und sogar einen lustigen Namen trägt: Ein "Betrugskarussell", so Moscovici. Scheinfirmen in verschiedenen EU-Ländern schieben sich gegenseitig Waren zu, ohne Mehrwertsteuer zu bezahlen. Irgendwann werden die Waren dann tatsächlich, also ganz real verkauft - und die Mehrwertsteuer draufgeschlagen. Diese wird dann aber nicht ans Finanzamt weitergegeben, die entsprechende Firma verschwindet oft einfach spurlos

Und immer wieder der gleiche Ruf:

Finanzpolitiker scheinen eine ganz besondere Spezies zu sein. Egal ob in der EU oder in den einzelnen Mitgliedsländern, man hört sie immer nur schreien, dass dem Fiskus Milliarden verloren gehen. Ja, das mag sein, ist aber schon lange bekannt und bislang von ihnen auch geduldet. Noch nie habe ich aber einen Finanzpolitiker davon sprechen hören, den eigentlichen Souverän, nämlich den Bürger, auch mal von seiner exorbitanten Steuerlast auf das Arbeitseinkommen nachhaltig zu entlasten. Sollte doch möglich sein, wenn mal schnell 150 Milliarden bei der grenzüberschreitenden Mehrwertsteuer zu erzielen sind oder noch weit mehr, wenn auch die milliardenschweren Unternehmen ihren gerechten Anteil dazu beisteuern. Leider ist das seit Jahrzehnten absolute Fehlanzeige. Auch ein Grund, warum die Schere zwischen arm und reich immer größer wird.

@Thomas Wohlzufrieden - Sie vergessen, dass die EU gar nichts

machen kann, womit die 28/27 Mitglieder, (hier Finanzbehörden) nicht einverstanden sind. "Die EU" das sind alle.
Es gibt aber in den einzelnen Ländern so z. B. Deutschland haarkleine Vorschriften, die einen ungeheuren Verwaltungsaufwand für beide Seiten einer EU-Lieferung bedeuten.
Wenn Sie sich einmal die deutschen "Erfassungsformulare" anschauen, werden Sie erschauern, und sich nicht mehr wundern, wieso es so lange dauert, alle EU-Länder zu einem gemeinsamen Vorgehen zu bewegen, das auch noch jede Betrugsmöglichkeit ausschließt.
Besserung ist nur in Sicht, wenn die Mehrwertsteuer überall gleich ist - aber auch das ist kompliziert: in manchen Ländern ist sie hoch, andere Steuern sind dort dafür niedriger.
Letztlich würde alles nur mit einem EU-Finanzministerium verschlankt werden können, das das Steuergesetz EU-weit standardisiert - ob wir das noch erleben?

Und wieder schießen hier

Und wieder schießen hier einige Kommentatoren gegen die EU.
Es sind die NATIONALstaaten, die sich gegen eine abgestimmte Mehrwegsteuerpolitik die letzten 24 Jahre gesperrt haben und auch immer noch tun. Um ja so wenig Kompetenzen abzugeben wie möglich wird Steuerbetrug in unvorstellbarer Höhe geduldet. Es sollte nicht nur die Mehrwegsteuer harmonisiert werden sondern auch eine EU weite Vermögens- und Erbschaftssteuer eingeführt werden. Länder wie die Schweiz oder Liechtenstein sind dann automatisch dabei (als Binnenmarktteilnehmer).
Ob die (vermögenden) Steuerflüchtlinge nach Weißrussland oder Aserbeidschan ausweichen oder gleich ganz aus Europa abhauen wage ich zu bezweifeln.

1968 startete die MWSt mit 10 %

Bis heute hat sich die Steuerlast, nicht nur bei der MWSt verdoppelt. Das macht den Betrug so atraktiv.
.
Wenn diese Entwicklung weitere 50 Jahre so weitergehen würde, geht unser ganzes Gehalt an die verschiedenen staatlichen Kassen und wir holen den Lebensunterhalt beim JobCenter ab. Ist das die Steuergerechtigkeit?

Deswegen: Runter mit den Steuersätzen! Dann lohnt es sich nicht zu betrügen.

"Es sollte nicht nur die Mehrwegsteuer harmonisiert werden sondern auch eine EU weite Vermögens- und Erbschaftssteuer eingeführt werden. Länder wie die Schweiz oder Liechtenstein sind dann automatisch dabei (als Binnenmarktteilnehmer)."

Mehrweg war das Dosenpfandziel! Hier geht es um die Mehrwertsteuer und nicht um Vermögensteuer. Wer vorsorgt tut das für sich und seine Familie, nicht für Dritte! Das "Vermögen" wurde bereits genügend hoch besteuert. Mit der Substanzsteuer soll der nimmersatte Staat nochmal abkassieren. Für was, für die Schuldenmacher im Euroland oder für die sanktionslose Steuergeldverschwendung?

Die Sparer werden enteignet. Die Schwarze Null wäre ohne die rechtswidrige Null-Negativzinspolitik der EZB nicht möglich. Eigenvorsorge macht so keinen Sinn. Das hat keine Zukunft!
Die Steuereinnahmen steigen dagegen ungebremst. Wie lange war der Soli geplant? usw. . Steuern und Abgaben ja, aber angemessen; ohne Chaos und Betrug wie bei der MWSt.!

Hauptsache

die Frühstücksbrötchen werden versteuert (s. Prozess des Finanzamts in der letztn Woche). Was sind schon 150Mrd gegen 1,50€ ? Letzteres ist viel wichtiger - schlicht deshalb, weil man diesem Kleinkram habhaft wird. Die grauen Vögel vom Finanzmysterium blicken die richtigen Vergehen halt nicht, deshalb unternehmen sie auch nichts.

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