Ihre Meinung zu: Ergebnis der Bundestagswahl: Das krachende Ende der GroKo

25. September 2017 - 4:42 Uhr

Union und SPD wurden bei der Wahl abgestraft - laut vorläufigem Ergebnis verloren sie zusammen 14 Prozent im Vergleich zu 2013. Mit der AfD zieht erstmals eine rechtspopulistische Partei in den Bundestag ein - in Sachsen wurde sie sogar stärkste Kraft.

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Kommentare

Verloren haben alle Wahlberechtigten in Deutschland.

Union und SPD haben mit ihrer Flüchtlingspolitik federn lassen müssen, dass das bis zum schließen der Wahllokale noch keiner so richtig wahrhaben wollte, zeigten die Gesichter nach bekannt werden der ersten Hochrechnungen.
Jetzt haben wir das was die Wenigsten wollten, verloren haben alle Wahlberechtigten in Deutschland.

Ich bin gespannt, wie die neue Regierung aussieht.

Das die SPD die Koalition nicht mehr weiter führen will, ist für die Partei nur gut, denn sie würde sich keinen Gefallen tun, mit der CDU, die ihre Punkte immer übernommen hat um dann gut da zu stehen, weiter zu regieren. Ich befürchte jetzt 4 Jahre Kohl 2.0! Frau Dr. Merkel hatte gut regiert, doch ihr Zenit ist überschritten und eigentlich sollte man merken, wann man die Verantwortung abgeben sollte. Das Problem, allen die diese Aufgabe hätten übernehmen können, hatte sie "ihr Vertrauen" ausgesprochen. Die Talsohle der großen Parteien sehe ich noch nicht erreicht, die SPD hat zumindest verstanden.

Das Problem einer GroKo ist,

dass man Dinge, auch vernünftige oder unvermeidliche Dinge (wie die Flüchtlingsentscheidung), viel zu leicht durchsetzen kann. Man muss die Bevölkerung nicht abholen, wo sie verständnismäßig ist. Das ist der Nährboden für Demagogen. Wenn dazu noch ein Klima der Dämonisierung Andersdenkender (selbst wenn ihr Denken noch so absurd ist) kommt, entwickeln sich Trotzreaktionen. Denn die sich nicht verstanden Fühlenden werden nicht überzeugt sondern beleidigt. Was wiederum Schwankende zur Solidarisierung bringt. Es gibt nunmal viele Menschen, die in einem Klima von Intoleranz, Engstirnigkeit und Abgrenzung aufgewachsen sind. Das mag in manchen Dörfern im Westen der Fall sein, aber vor allem war dies das DDR-Erziehungsziel. Diese Menschen erlebten, dass jede Meinungsäußerung gegen "Ausländer" hemmungslos niedergebrüllt wurde, statt zu diskutieren. Sobald sich da eine kritische Masse gebildet hat, hat diese dann angefangen, bei Wahlveranstaltungen zu brüllen. Und das war dann auf einmal böse.

Ich fände es ehrlich klasse

Ich fände es ehrlich klasse wenn die Grünen sich ebenfalls weigern würden in eine Koalition mit Merkel zu gehen.
Ob Merkel dann eine Minderheitsregierung stellt? Wäre nicht schlecht da sie dann zum ersten Mal in ihrem Leben zum Regieren verdammt wäre. Sie müsste die Menschen überzeugen und gute Argumente vorlegen, wir alle wissen das das nicht ihre Stärke ist.
Ich befürchte allerdings das es zu einer Jamaika Koalition kommen wird, so wirklich sah ich keinen Widerwillen bei den Grünen. Obwohl ich nicht sehe wie sie auf einen Nenner mit den anderen beiden Parteien kommen soll.
Die Grünen habe ich nicht gewählt jedoch hoffe ich, wenn sie sich an der Regierung beteiligen, dass sie so unangenehm für Merkel sein werden wie angekündigt. Ich wünsche mir dann das sie die sozialen Themen Notfalls mithilfe der Opposition voranbringen und verteidigen.

Nun schmollt die SPD wieder,

nicht Sieger geworden, strebt man nach der stärksten Oppositionsrolle, um sich zu profilieren? Ja, geht´s noch?
Zumindest um die Zukunft Deutschlands scheint es ihr nicht zu gehen.
Und die FDP und die Grünen? Zieren sich ein wenig, es ginge ihnen um "Inhalte", ach so.
Wobei ich bei den Grünen mindestens noch Impulse sehe, die von anderen Parteien aufgegriffen und umgesetzt werden, damit eigentlich "grüne" Ziele erreicht, oder?
Die FDP, wer ist das, Linder? Wer braucht den denn? Die FDP oder unser Land, na dann.

Wahltag ist Zahltag

Wenn die sogenannten etablierten Parteien so weiter machen und anstatt politische Taten, die dem Volke nützen, umsetzen, sondern weiterhin auf der AfD herumhacken, dann stärken sie die AfD. Denn der Wahlkampf hat schon gezeigt, dass das einzige Wahlkampfthema die AfD war und das war falsch. Wenn die etablierten Parteien gewollt hätten, dass die AfD nicht gewinnt, dann hätten sie die AfD-Themen im Wahlkampf aufnehmen müssen, vor allem die Flüchtlingspolitik und die daraus entstehende Unsicherheit im Inland. Das ist doch klar, wenn immer wieder gegen verdeckte Flüchtlinge, von denen im Grunde nur Terrorismus ausgeht, und sogar polizeibekannt sind, nichts unternommen wird und sogar frei herumlaufen können, dass dann sogenannte Alternativen herbei gewünscht werden. Wahltag ist Zahltag!

Die SPD tut aus drei Gründen

Die SPD tut aus drei Gründen gut daran, in die Opposition zu gehen: Sie hat den WählerInnenwillen verstanden, sie wird sich selbst neu aufstellen und sie tut der Demokratie einen Dienst. Mit "schmollen" oder ähnlichen Kategorien hat das rein gar nichts zu tun.

Ursachen sehen

Die AfD ist drin, zweistellig, warum? Schulz schiebt das Merkel in die Schuhe. Warum sind dann 500.000 Wähler von der SPD zur AfD abgehauen? Doch, weil die SPD aufs falsche Themenfeld gesetzt hat, glaubte, die soziale Gerechtigkeit, das Ausspielen Reicher gegen Arme würde die Stimmen bringen. Denkste, hat keinen interessiert. Innere Sicherheit, Flüchtlingssituation, dass hat die AfD gestärkt, die bei jedem Thema, z. B. Wohnungsnot, die Flüchtlingssituation dafür verantwortlich macht. Ob das stimmt oder nicht, ist der AfD egal, seriös ist da sowieso keiner. Und die SPD hat dann auf die Wohnungsnot draufgehauen, ganz schön dumm. Eine klare Botschaft zur Lösung der Flüchtlingskrise hat die SPD ausgelassen, weil sie diese nicht hat. Das wäre aber nötig gewesen, um AfD-Stimmen zu bekommen, denn die hat ihr Ergebnis in den neuen Bundesländern erzielt (und Bayern?) und im SPD-NRW. Da müsste Schulz mal drüber nachdenken, wenn er will und kann. CDU war auch zu unklar in der Flüchtlingsfrage.

@um 05:49 von tomtomtoy

Also ich würde Ihnen da widersprechen, denn die Wahlberechtigten haben gestern gewählt. Das ist das Resultat der miesen Politik von Angela Merkel ... aber an ihr wird wieder einmal nichts kleben bleiben. Auch an Einsicht oder Fehlerkorrektur erwarte ich nichts ausser Lippenbekenntnissen, denn an der Flüchtlings- und der EU-Politik will/muss man festhalten, denn ansonsten kommen die "Gutmenschen" aus ihren Löchern und beschimpfen sie als Faschisten/Nazis/anti-Europäer.

Verloren haben die Deutschen nicht gestern, sondern die letzten 20-30 Jahre, als dieses Land Schritt für Schritt in Richtung Neoliberalismus umgebaut wurde und als die EU anfing den Weg zu "den Vereinigten Staaten von Europa" zu beschreiten. An all diesem will man festhalten.

13% für die AfD ist schon

13% für die AfD ist schon eine starke Nummer, wenn man bedenkt, dass nahezu die gesamte Politik,- Presse-, Medien- und Kulturlandschaft aktiv gegen die AfD arbeitete....

Ergebnis der Bundestagswahl - das krachende Ende der GroKo

Das Ergebnis der 19. Bundestagswahl 2017 wird in großer Erinnerung bleiben. Dabei spielt gar keine Rolle, dass insgesamt 7 Parteien nun künftig im Bundestag vertreten sein werden. Schließlich gab es nach der 1. Bundestagswahl von 1949 sogar 8 Parteien im Parlament. Doch im Gegensatz zur Wahl von 1969 ist nun die AfD m Gegensatz zur NPD, mit der sie immer verglichen wird, ins Parlament eingezogen.
Die SPD und vor allem die Union haben noch nie so stark verloren.
Die GroKo steht ganz zurecht wie Schulz es andeutete, für keine weitere vier Jahre zur Debatte, da die permanente Abnick-Politik ein Vakuum erzeugte - wie eben 1966-1969 auch schon.
Kanzlerin Merkel kann nun zwar die einzige Koalition bilden, doch sie hat nur die Auswahl zwischen Jamaika, Minderheitsregierung wie 1982 sowie einem sofortigen Rücktritt. Auch sollte Merkel den Parteivorsitz das nächste Mal beim CDU-Bundesparteitag abgeben und dies gilt auch für den Kanzlerstuhl bis 2019 - wie eben bei Adenauer von 1963 auch schon.

Die SPD und Ihr Personalproblem,

Die Flüchtlingspolitik war Wahlentscheident, auch wenn es immer wieder bestritten wird.
Aber die Stimmenverluste der Union und vor allem der SPD sind primär darauf zurückzuführen, wobei 20% der SPD noch über den Erwartungen ist die man zuletzt haben konnte, denn ein Personalproblem das vielleicht jetzt endlich angegangen wird, hat die SPD bis zum gestrigen Tag gehabt.

Rücktritt Merkel

Merkel hat nicht nur Land und EU beschädigt, nun auch ihre Partei. Sie muss abtreten. Mit Jens Spahn hat die CDU einen exzellenten jungen dynamischen Kandidaten für den Neuanfang!

Ich glaube nicht an eine Kanzlerin Merkel

Die Wahl war eine schallende Klatsche für die Merkelsche Politik des Aussitzens.
Da die CSU über 10% verloren hat wird es an der CSU hängen wie es weiter geht. Mit den Grünen in der Regierung kann die CSU nur verlieren.
Von daher entweder eine Minderheitsregierung von CDU/CSU/FDP mit Duldung durch die AfD, was nur ohne Merkel geht, oder Neuwahlen.
Da die AfD stark zugelegt hat und Frau Petry ein Direktmandat eingefahren hat ist davon auszugehen,daß die AfD weiter zulegt in Zukunft wie man in Sachsen schon sieht.
Hilfreich ist das AfD Bashing jetzt aktuell im ZDF Morgenmagazin um die AfD noch größer zu machen.
Das ist die spannende Frage: Wie lange wird die AfD noch verteufelt in den ÖR? Ein Paar hundert Anti AfD Demonstrierer sind eigentlich keine Meldung wert,stehen aber ziemlich weit vorn in der Berichterstattung.

Die afd wird sich - wie in

Die afd wird sich - wie in den Landesparlamenten, wo sie vertreten ist - als unfähig und unwillig erweisen, den demokratischen politischen Alltag mit zu gestalten: dort ist die Realität, dass sich die ParlamentarierInnen in unsinnigen Geschäftsordnungsanträgen ergehen, inhaltlich nichts beisteuern und sich selbst zerstreiten in der ungenügenden Abgrenzung zu rassistischen und rechtsextremen Äußerungen aus den eigenen Reihen.

der große Verlierer der Wahl ist Merkel

Sie wird nach dieser Wahl kein stabiles Bündnis mehr zustande bringen. Jamaika zerstört entweder die CSU oder die Grünen, und ist den Liberalen nicht hilfreich. Jahrelang hat sie sich im Themenfeld anderer Parteien bedient und sich in einer Politik der Beliebigkeit und des Opportunismus verstrickt, bis hin zu ihrer fatalen, weder innerdeutsch noch europäisch abgestimmten wilden Migrationspolitik. Sie hätte gestern zurücktreten sollen. Sie tat es nicht und wird deshalb wie Kohl allmählich zermürbt werden und ihr Rest-Ansehen völlig verlieren.

Die FDP ist zurück. Herr

Die FDP ist zurück. Herr Lindner kann sichtlich stolz sein. Schon früher regierte die FDP Jahrzehnte lang mit der CDU. So soll es wieder sein.

@ andererseits

"Die SPD tut aus drei Gründen gut daran, in die Opposition zu gehen: Sie hat den WählerInnenwillen verstanden, sie wird sich selbst neu aufstellen und sie tut der Demokratie einen Dienst. Mit 'schmollen' oder ähnlichen Kategorien hat das rein gar nichts zu tun."

Herr Schulz wirkte gestern in der Elefantenrunde schon wie jemand, der schmollt - und wie ein schlechter Verlierer. Das hatte Anklänge an Schröders legendären Pöbelauftritt vor zwölf Jahren.

Ich kann verstehen, dass die Sozialdemokraten sauer und verwirrt sind. Nach all dem anfänglichen Sankt-Martin-Hype hat man wieder einmal krachend eine Wahl verloren. Aber jetzt die Wut an der Union auszulassen, bringt nichts und zeugt von schlechtem Sportsgeist.

An ihrem miserablen Abschneiden ist die SPD schon in erster Linie selbst schuld - und auch Spitzenkandidat Schulz ganz persönlich, der einen zahnlosen Wahlkampf geführt hat und so viel Charisma verströmte wie eine Schlaftablette.

Was mag sich nun wohl ergeben...

Am Beispiel der sPD, die nun nicht mehr mit regieren mag, kann ein jeder, der auch gern mitregieren würde, sich erheblichen Gefahren aussetzt.

Nämlich allmählich in der Versenkung zu verschwinden.

Aber ich gehe recht sicher davon aus, das die Gier nach Pfründen und Posten bei den beiden neolibealen Parteien fdp und grüne größer ist als die Angst, an Merkelitis zu erkranken.

Insbesondere bei der fdp, deren takti) es oft war, sich zu zieren, um den Preis hoch zu treiben....

Falls nicht, wird es mir eine Freude sein, Merkel in einer Minderheitsregierung zu sehen.

In einer Konstellation, wo sie um Zustimmung buhlen muss, könnten auch die Parteien sich in die Politik einbringen, die sonst in der Politik keine Rolle spielen :
Die Parteien in der Opposition.

@ Schwarzseher

"13% für die AfD ist schon eine starke Nummer, wenn man bedenkt, dass nahezu die gesamte Politik,- Presse-, Medien- und Kulturlandschaft aktiv gegen die AfD arbeitete...."

Liegt aber noch deutlich unter den Prognosen, die manche AfD-Anhänger abgegeben hatten, die behaupteten, die Umfragen seien sowieso alle gefälscht und die AfD werde um die 20 % holen. Stattdessen hat die Partei genau das erreicht, was ihr die Umfragen maximal zutrauten.

Die Wahlanalysen zeigen sehr klar, dass die Mehrheit der AfD-Wähler die Partei nicht deshalb gewählt hat, weil sie von deren Programm oder Personal überzeugt ist, sondern aus Enttäuschung über die anderen Parteien (vor allem die CDU). Und die Analysen zeigen: Sogar viele AfD-Wähler finden, dass die Partei sich nicht ausreichend von rechtsextremen Positionen distanziert.

Das sind klassische Protestwähler, die man relativ einfach für das bürgerliche Lager zurückgewinnen könnte. Die wollen doch nicht ernsthaft, dass die AfD in Deutschland regiert.

@Autograf

Danke für Ihre kluge und objektive Analyse , der ich gerne zustimme !
Traurig ist es dennoch, dass die Angst der Menschen gewonnen hat !
Und obwohl ich im Grossen ganzen mit der Arbeit der GroKo zufrieden war, sehe ich es als problematisch an, sie zu wiederholen - zu deutlich die Verluste beider Parteien. Und Schulz hat insofern recht, als es wichtig ist, der AfD in der Opposition nicht das Feld zu überlassen !
Umso ärgerlicher finde ich, wie sehr sich die Grünen und FDP sträuben, die Regierungsverantwortung mit zu übernehmen. Da verstehe einer noch die Welt !!! Wofür lassen sich die Typen dann wählen ??? Man kann nur hoffen, dass ihre starken Sprüche gestern nur ein Schein-Geplänkel waren, um bei den Koalitionsverhandlungen im vorne herein stärkere Positionen zu haben !

@um 06:02 von Defender411

Richtig ist das die Frau Merkel gut regiert hat, aber das eben genau die anderen Oppositionen das Spiel und die Propaganda um dei Flüchtlinge gegen die CDU und die Frau Merkel haben mitgemacht. Das ist ein Hauptgrund mit, das es so einen eigentlich unnötigen Umschrei wegen Flüchtlingen gibt, das Ziel war gegen die starke Frau Merkel anszugehen, egal wie. Ich sehe niemanden der besser als die Frau Merkel regieren könnte oder würde, daher ist das Ergebnis schon am Ende richtig ausgefallen, die AfD kann sich darüber freuen, das die anderen eben deren falsche Propaganda mit gemacht haben und sich die sich 13% rausholen konnten.

Die Grünenhaben jetzt eine historische Verpflichtung

Sie haben die Verpflichtung uns von Frau Merkel zu befreien.
Bisher haben die Grünen über Regierungsbeteiligungen im Bund in der Basis entschieden und ich hoffe, ihnen wird klar, das es nur eine Antwort gibt. Es wird die Basis der Grünen sein müssen, die die Forderung aufmachen.

"Regieren mit der CDU/CSU ja, aber ohne Frau Merkel."

Ansonsten gehen auch sie als Pudel von Frau Merkel unter.

@um 07:22 von mit denker

Man hätte das ganz einfach lösen können, in dem man ein maximalen Kontigent für jedes Jahr hätte eingeführt, dann versprochen, das man alle kriminelle Gefährder und Flüchtlinge abschieben wird, was man an sich sowieso eigentlich meistens tut. Dann aber auch gleichzeitig noch einführen, das man diesen Menschen nur so lange helfen wird, bis die Probleme bestehen und die dann wieder zurück schicken wird und nicht wie aktuell seit langem Pässe aushändigt. Quasi hätte man eine eigene Politik entwickeln müssen und nicht der AfD alles nachplappern, das kann jeder und darauf fällt man eben nicht einfach rein, man kann auch das original dann nehmen?

Rücktrittsgrund

Wenn Merkel auch nur einen Hauch politischen Instinkts oder politischen Verantwortungsgefühls besäße, würde sie umgehend zurücktreten.

Merkels Werk

Sicher sind monokausale Erklärungen fast nie richtig, aber dass Merkel massiven Anteil am Erstarken der AfD hat, wird niemand leugnen. Dann sollte ihre Partei eben die Konsequenzen ziehen und sie nicht zur Kanzlerin wählen. Eigentlich ein ganz einfacher und sich beinahe zwingend ergebender Vorgang.

709 Abgeordnete im neuen Bundestag

Wenn ich richtig informiert bin, haben wir dann in Deutschland das zahlenmäßig zweitgrößte Parlament der Welt.

Hinter dem "Nationalen Volkskongress" in China (3.000 Abgeordnete) und vor der "Obersten Nationalversammlung" in Nordkorea (687 Abgeordnete).

Ursprünglich sieht unsere Verfassung 598 Abgeordnete vor. Aber wir Deutschen folgen in unserem Parlament scheinbar dem gleichen Motto wie beim Metzger: "Darf's auch ein bisschen mehr sein?"

Nein, ich komme jetzt nicht mit den Kosten daher. Aber mit der Kritik, dass 709 Abgeordnete die Mehrheitsverhältnisse auch nicht besser abbilden als 598.

Diesmal ist es die CSU, die den Bundestag weiter aufbläht. Kräftig auf den Deckel bekommen, aber alle Direktmandate in Bayern gewonnen. Da schlägt der "Bundesländer-Proporz" so richtig heftig zu.

Norbert Lammert hat sich jahrelang den Mund fusselig geredet, das im Wahlrecht zu ändern.

Das wird nie geschehen, und auch die "neue Alternative" wird nicht gegen weniger eigene Sitze votieren …

@um 07:27 von Schwarzseher

Wer soll wann gegen die AfD gearbeitet haben? Dann bitte ich mal um Belege, wenn dann haben die selber für Stoff gesorgt und das bewusst, da es einen Anstieg von Rechtsradikalismus in D gibt, wessen sich die AfD auch bewusst ist, schließlich kommen die meisten kriminellen Übergriffe und Vorfälle genau aus diesem Spektrum als Motiv oder meinen Sie das es nicht so ist? Gerne können Sie mal Zahlen und Fakten zur Hilfe nehmen, wie hier:
http://bit.ly/2myfwmn
Können Sie sowas auch über eine andere Gruppe hier darlegen? Genau auf diese Gruppe hin hat die AfD gearbeitet. Dann regt man sich auch noch über USA auf, obwohl man eigetnlich nicht immer besser ist?

SPD macht jetzt endlich mal was richtig

Es ist doch bezeichnend, dass selbst Lindner die SPD beschwört in die GroKo zu gehen. Alle haben sie Angst selbst die Verantwortung als Koalitionspartner zu übernehmen. Jeder weiß, dass er als Partner der CDU nur verlieren kann. Denn, wenn es gut läuft schreibt es sich die CDU auf die Fahne, aber wenn es schlecht läuft, dann wird das Versagen wunderbar aufgeteilt. Daran ist die FDP gescheitert und auch die SPD. Herr Schulz hat recht. Es braucht wieder eine ganz klare Abgrenzung zwischen Mitte links und Mitte rechts. Die SPD tut gut daran in die Opposition zu gehen. Lassen wir mal die anderen Parteien ihre Kompromisse miteinander aushandeln. Im schlimmsten Falle gibt es Neuwahlen und dann ist gut.

Ergebnis der Bundestagswahl:Das krachende Ende der GroKo

Das ist sicher ein verdientes Ende.Nur droht da nichts besseres.Die Jamaika-Koalition:Die extrem unsoziale und wirtschaftsliberale FDP und die menschenrechtsimperialistischen Grünen.Da wo sie bisher mitregieren,sieht man nichts gutes.In Schleswig-Holstein wird mit ihrer Hilfe der Landesmindestlohn gekippt und Stellen im öffentlichen Dienst verringert.Oder Hessen.

Jamaika

Wie sollen CSU und Grüne zusammenarbeiten? Im Hinblick auf die Wahlen in Bayern im nächsten Jahr fehlt mir die Fantasie, dass so ein Bündnis lange halten kann.

warum redet eigentlich

keiner über ein (nach reinen zahlen vorläufiges endergebnis) mögliches 4er-bündnis von SPD/LINKS/GRÜN/FDP. natürlich wären die koalitionsverhandlungen für ein solches bündnis sehr "interessant", aber mir missfällt dieser ansatz von Merkel, grossspurig, trotz des herben verlusts, der meinung zu sein, sie alleine hätte die möglichkeit, regierungschefin zu bleiben.

Es wäre alles so schön gewesen....

Das über Jahre entstandene Konglomerat aus linksgrünen Medien und Politikern - auch der Cdu - wurde gestern schwer erschüttert. Man hoffte dass man mit moralischer Überheblichkeit, medialer Ausgrenzung und geschlossener politischer Küngelei die geplanten Umwälzungen der Gesellschaft durch ungezügelte illegale Migration widerstandslos durchziehen könnte. Frau Merkel hat dies aus reinem politischen Kalkül - nämlich die Öffnung ihrer Partei hin zu den Grünen - entgegen der konservativen Tradition der Cdu durchgepeitscht. Dass aber so viele Bürger nicht mit einer solchen grossen Veränderung die Jeden betrifft einverstanden sind hatte - bedingt durch das mediale Trommelfeuer und das Verschweigen von vielen Tatsachen - niemand der etablierten Parteien lange Zeit wahrnehmen wollen. Jetzt ist das passiert was viele ahnten aber niemand verhindern wollte weil man dazu Entscheidungen rückgängig machen und unbequeme Wahrheiten eingestehen müsste.

Der große Verlierer

ist Bayern LB Amigo Seehofer und das ist sehr gut so. Wir vergessen Ihren Satz "das zahlt der Staat der Steuerzahler wird nicht belastet" nicht!

Die etablierten Parteien und

die öffentlich-rechtlichen Medien haben ihren Anteil am AFD- Erfolg. Fast jede Diskussionsrunde sowie Satiresendung wir die heute-Show hatte fast nur die AFD zum Inhalt. Da versuchten sich die Politiker der "Altparteien", die AFD in die nationalsozialistische Ecke zu stellen (wo sie zumindest in Teilen wohl auch hingehört), ohne zu bedenken, dass damit eine Bühne für die AFD geschaffen wurde. Manchmal wäre Ignorieren besser gewesen. Denn die Wähler der AFD wollten die Partei wählen, die die anderen in Angst und Schrecken versetzt, so rein aus Protest. Und diese Angst wurde in jeder Diskussionsrunde mehr als deutlich. Alle oben genannten sollten sich durchaus überlegen, ob der Umgang mit der AFD so richtig ist. Wenn eine 12,6%-Partei mehr Aufmerksamkeit am Wahlabend bekommt als die Parteien, die doch mehr als 80% der Wähler auf sich vereinigen, stimmt etwas nicht. Ganz Europa lebt mit rechten und teilweise erheblich bedeutenderen Gruppierungen und auch wir werden das überstehen.

die AfD hingegen,

wird sich schon recht bald als das herausstellen, was sie in den landtagen bereits als bild abgibt: als verhinderer einer produktiven demokratischen arbeit. nur ist der bundestag eben kein landtag, der unter dem radar und der aufmerksamkeit der wähler der anderen 15 bundesländer fliegt, sondern wird allerorten wahrgenommen. die AfD hat doch nichts zu sagen, ausser einer masse an "kleinen anfragen", die den betrieb lähmen und verbalausfällen in den reden, kommt schlicht nichts. bleibt zu hoffen, dass die 60% der wähler, die die AfD aus protest und nicht aus überzeugung gewählt haben, in vier jahren zur (recht späten) einsicht kommen.

Groko-Verlust immer noch 14 % ?

"Union und SPD wurden bei der Wahl abgestraft - laut vorläufigem Ergebnis verloren sie 14 Prozent im Vergleich zu 2013. "
Mit Verlaub,liebe TS-Redaktion,aber diese Meldung ist ja wohl entweder ein Fall für den "Faktenfinder" oder für Nachhilfe in Mathe ,speziell %-Rechnung !
Auch wenn Sie diesen Kommentar wieder mit rotem Balken versehen sollten,es bleibt eine mathematisch völlig falsche Aussage und ich erwarte von einer seriösen Redaktion eine Korrektur !

@um 07:48 von Laskaris

Zitat:
"...der einen zahnlosen Wahlkampf geführt hat und so viel Charisma verströmte wie eine Schlaftablette."
Der ist echt gut :) und so sehe ich das auch, ohne das ich jemanden und einigen nahe treten will: War das irgendwo nicht klar, wenn man bedenkt das der Schulz auch in der EU nichts wirklich tolles gebracht hat? Ich hätte anstelle Schulz bei der SPD den Herrn Schröder aufgestellt, der hätte meiner Meinung nach mehr gerissen, der hat einen guten Draht fast zu jedem. Mich hatte auch sehr gewundert, das der Schulz hat nachdem er sich für einen EU Beitrittsstop der Türkei ausgesprochen hat, aber trotzdem einen Werbefilm für sich im türkischen Fernseher laufen lassen. Habe ich persönlich gesehen bei dem Sender TV8int. Das sollte dann reichen, das man die gewohnten Stimmen wieder bekommt der Wähler mit türkischen Wurzeln? Leider weit verfehlt mein lieber Mann, so dumm sind die auch nicht.

Ich bin tief enttäuscht,

in mehrfacher Hinsicht. Mein Herz schlägt links, ich wählte aus taktischen Gründen, um den linken Teil in der GroKo zu stärken die SPD und was machen die Schwachmaten? Gehen in die Opposition ohne für das S zu kämpfen. Dobrindt hat doch mit seiner schwachsinnigen Maut gezeigt, dass man Ziele durchsetzen kann. Schade, die Linke kann man nicht wählen, weil sie dauerhaft Opposition ist und die SPD kann man auch nicht mehr wählen, weil man dann auch die Opposition wählt. Es ist schwer heute ein Sozialdemokrat zu sein mit solchen Spitzenpolitikern. Ich hoffe, die Grünen und die FDP gehen, in die Regierungsverantwortung, machen ihre Sache gut und erhalten in 4 Jahren ihre Belohnung. So eine SPD braucht kein Land mehr.

Die inhaltliche Auseinandersetzung

mit der AfD gibt es kaum. Bestenfalls die Beschimpfung "rechtspopulistisch".
Halte das fuer falsch, da die Themen der AfD aktuell sind und politische Loesung erfordern. Anstelle eigene Loesungen anzubieten gibt es nur den Fingerzeig "rechtspopulistisch" auf die AfD. Das ist zu billig.

Die Parole wir schaffen das , wie auch andere Aussagen anderer Parteien. ist auch aeusserst populistisch und ungeeignet einem Problem zu begegnen.

Einfache Frage

Eine entscheidende einfache Frage an die Empörten :

Welche Alternative hätte ein Bürger bei dieser Wahl gehabt der mit der unbegrenzten Migration so vieler Menschen nicht einverstanden ist ?
Der nicht aktzeptiert dass jahrelang für Schulen Infrastruktur etc. kein Geld vorhanden war und jetzt in kurzer Zeit Milliarden Euros zur Verfügung stehen für grösstenteils illegal eingewanderte Migranten die noch auf Jahre hinaus die Sozialkassen belasten werden ?
Welche der etablierten Parteien hat diese Problematik zur Diskussion gestellt ?
Welche Parteien haben dies Monatelang ignoriert und dazu aus politischer Korrektheit geschwiegen ?
Und welche Partei hat dies schonungslos angesprochen und so erst eine kontroverse Diskussion ermöglicht ?
Lösungen hat doch keine einzige der Parteien schon gar nicht die die diese Misere verursacht haben, die sind nicht umsonst mit -14% abgestraft worden.

ob sich die SPD allerdings

einen gefallen damit tut, CDU-Nahles als fraktionschefin zu installieren, das glaube ich nicht. für den posten gibt es gewiss andere, vor allem besser geeignete, kandidatinnen in der SPD.

Mir kommt der Einruck, dass

Mir kommt der Einruck, dass diesen 13% völlig egal ist, ob die AFD in den Augen der anderen eine Rechtsextreme Partei ist. Im Gegenteil, diese ständigen an die Wand-Stellungen fördern den Zusammenhalt der AFD Wähler. "Immer wieder wird auf andere gezeigt und nichts konstruktives gesagt". Die AFD tut selbst so handeln, aber es ist eben vieles Projektion und manches Hoffnung auf frischen Wind.

Ich bin stark dafür, die AFD weiter so zu behandeln, die haben es nicht verdient, für die Unzufriedenen über die Mitte als Beutefänger gedient zu haben. Umfragen haben ja auch gezeigt, die meisten AFD Wähler sind nicht überzeugt von den Positionen der AFD. Sie wollten den Etablierten einen Denkzettel verpassen. Dass die AFD sich jetzt "ermächtigt" sieht, ist einfach nur peinlich. SIe hatten nur Glück. In vier Jahren wieder bei 4%.

Kanzlerin Merkel sollte saubere Konsequenzen ziehen

Die Union hat von Anfang an den großen Fehler gemacht als sie ohne Wenn und Aber Merkel als Kandidatin für die Bundestagswahl 2017 gemacht hat. Die Union kann noch den Absprung schaffen, indem sie sich von Merkel distanziert und (eine) neue Person(en) in Parteivorsitz und Kanzlerschaft wählt.
Das ist das sauberste was es gibt.

@Laskaris

Man wird jene Protestwähler nur dann zurück gewinnen, wenn die Gründe für die Wählerwanderung beseitigt sind.

Da der wesentliche Grund die Flüchtlings- und Migrationsproblematik ist.

Bzw die Vermischung von beidem.

Um jene Menschen zurück zu gewinnen, wäre ein partielles Umschwenken auf den Kurs der AFD notwendig.

Falls es zu einer Jamaica - Koalition kommt, ist das eine Sache, die nicht passieren wird.

Da die Grünen das von der Kanzlerin angestoßene Migrationsprojekt voll und ganz unterstützen.

Ich persönlich wähle die Afd nicht.
Ich bin seit Jahren Wähler der Linken.

Obschon mir das die Positionen der Afd in etlichen Bereichen nicht passen, halte ich folgendes für wahrscheinlicher :

Die CDU wird Merkel nicht los werden.
Und nun, nach dem Verlust ihres markenkerns, denselben Weg antreten wie die SPD.

Den Weg nach unten.

Womit die Afd aufgrund des nun mal vorhanden rechtskonservativen wählerpotentials zu einer dauerhaften Größe würde.

@07:39 von andererseits

"......dort ist die Realität, dass sich die ParlamentarierInnen in unsinnigen Geschäftsordnungsanträgen ergehen...."
#
#
Und wer bestimmt, was unsinnige Geschäftsordnungsanträge sind, etwa Sie?
Da in den letzten 4 Jahren keine Opposition im BT war, ist der einzug der AfD in diesem nur logisch gewesen.
Noch vor 15 Jahren wäre die überlegung das Grüne & CDU miteinander über eine Koalition auf Bundesebene reden undenkbar gewesen, und der Antrag als unsinnigen Geschäftsordnungsantrag vom Tisch gewicht worden.
Die CDU hat sich unter Fr. Merkel extrem verändert, aber nicht zum guten für Deutschland.

Am 25. September 2017 um 07:47 von kommtdaher

Sich eine Bleiglocke zu wünschen... in der Alle sozialen Errungenschaften, die die Agenda 2010 noch nicht zerstört hat zu wünschen ist ... naja... etwas dumm.

Schallende Ohrfeige

Viele hier scheien nicht verstanden zu haben oder wollen nicht verstehen: Dieses Wahlergebnis ist eine schallende Ohrfeige für alle Massenimmigrationsbefürworter, seien es neoliberale oder deren instrumentalisierte
Welcome-Pendants. Wie die Grünen mit den auf den Boden der Tatsachen gelandeten Bürgerlichen eine funktionierende Regierung bilden wollen, erschließt sich mir nicht. Sollte es dazu kommen, wäre das das Ende dieser Partei.

Am 25. September 2017 um 07:40 von L.-Ludwig

Wie schon weiter oben angemerkt, könnte die Basis der Grünen Frau Merkel politisch beerdigen.

Bundestagswahl 2017

Was ich so nicht erwartet habe ist eingetreten: Durch seine Aussage "keine erneute GroKo" (wenn er es denn ernst gemeint hat und durchzieht) hat Martin Schulz meinen Respekt. All diejenigen die der SPD einreden wollen aus "staatsbürgerlicher Pflicht" erneut als Juniorpartner eine Koalition mit CDU/CSU einzugehen beschleunigen, verstärken meiner Ansicht nach den Niedergang der SPD. Dies sage ich als ehemaliges SPD-Mitglied, ehemaliger SPD-Wähler (bis Ende der 90er). Es würde dazu führen, dass bei der nächsten Bundestagswahl die SPD bei ca. 15% liegen wird. Vielleicht ist die Hoffnung auf dieses Ergebnis der Vater des Gedankens. Es ist zu erwarten, dass es in bestimmten Kreisen genügend Befürworter hierfür gibt und diese in den nächsten Tagen/ Wochen/ Monaten in den ÖR-Medien ausführlich zu Wort kommen werden.
Die SPD kann sich nur in der Opposition erneuern und wieder (endlich?) regierungsfähig werden!
Meine (unmaßgebliche) Überzeugung.
Karlpeter Ahrens, Kapitän im Ruhestand

@um 08:18 von derdickewisser

Eine Partei erhält auch wenn nicht wie es letzte mal war, die meisten Stimmen und sollte aber zurücktreten? Macht man das immer, wenn man die meisten Stimmen bekommt oder welche Logik steht dahinter? Angenommen Sie würde zurück treten, was wäre den dann? Dann würde es keine AfD mehr geben oder was erhofft man sich genauer? Ich weiß schon: Dann könnte sich eine AfD noch einfacher und besser breit machen, genau darum geht es doch oder?

Konstruktive Politik ade!

Ich fürchte, die etablierten Parteien werden das AfD-Ergebnis als Anlass und als Grund dafür nehmen, zukünftig vollständig auf konstruktive und vernünftige Politik zu verzichten. Man wird sich jetzt nur noch auf die AfD einschießen und sich an ihr abarbeiten.

@ derdicke wisser um 8.18 Uhr: Warum? Weil sie gewonnen hat?

Ein guter Witz! Meinen Sie, Frau Merkel sollte ihren Platz für Herrn Schulz frei machen?

die Medien haben der AFD zugearbeitet ...

@Schwarzseher:

genau umgekehrt sind meine Beobachtungen:

um Marktanteile zu gewinnen und die politische Unbedarftheit ihrer Moderatoren und Redakteure zu vertuschen

haben die Medien ständig die künstlichen erzeugten Angstthemen der AFD aufgenommen und damit die Wähler zu Stärken und Schwächen des Landes falsch informiert.

Gruß kurt(imwald)

Wunderbar....

....trotz aller Versuche die AfD in die rechtsradikale Ecke zu drängen, haben viele Wähler der Propaganda nicht geglaubt. In den neuen Bundesländern meist zweitstärkste Kraft! Also neben der SPD die dritte Volkspartei. Aber was will die FDP eigentlich wieder im Bundestag? Und wie ist das gute Abschneiden der Grünen zu verstehen? Fragen über Fragen. Ich gehe davon aus, dass sich nach maximal vier Jahren Jamaika der Zuspruch für die beiden kleinen Parteien dann wieder in die richtige Richtung bewegt. Da FDP und CDU/ CSU zunehmend die Positionen der AFD in der Migrantenpolitik übernehmen, wird die AfD dann vielleicht auch nicht mehr nötig sein. Spannende Zeiten.....

Ein gutes, anspruchsvolles Ergebnis...

...das alle Parteien fordern wird.

Die bisherigen Regierungsparteien sind aufgerufen zu zeigen ob und was sie "verstanden" haben.

Die FDP hat zu zeigen, ob man sie sich wirklich verändert hat und das neue Vertrauen verdient.

Die Grünen müssen ihre Position zwischen Maximalforderungen und Kompromissfähigkeit finden (in einer Regierungsposition zumindest).

Die AfD schuldet den Beweis mehr zu können als zu lärmen - und hat die Chance (aber auch Aufgabe) wirklich Substanz zu liefern, will sie mehr als ein vorrübergehendes Phänomen sein. Wenn sie im Bund so unfähig wie in den Landtagen ist, ist sie stark "abstiegsgefährdet".

Nur die Linke kann relativ unbeeindruckt weiter machen wie bisher - wird aber stärker ein Gegengewicht gegen Rechts bilden müssen

Alle, alle müssen jetzt liefern. Man darf gespannt sein.

Ich hoffe auf eine sauber ausgehandelte Regierungsbildung. Neuwahlen dürften zumindest kaum zu einem wesentlich anderen Ergebnis kommen.

@um 08:10 von Bowerman

Die Grüne stehen schon lange unter ganz anderen Verpflichtungen, dessen die sich aber nicht bewusst sind anscheinend:
1. Mehr Politik für Deutschland machen, anstelle sich mit dem Özdemir immer öfter um die Türkei zu kümmern, siehe auch:
http://bit.ly/2mRfObP
Dann oh Wunder, warum ratet der Herr Erdogan was oder warume erscheint der auf Plakaten einer deutschen Partei? Wieviele Deutsche leben den in der Türkei, das die Grüne meint die HDP bei Wahlen unterstützen zu müssen?
2. Mehr Ideen bringen, als nur stumpf immer nur das Gerede von Fahrrad fahren, die sollen mal wie einige einen Arbeitsweg 20 bis 30 km zurück legen mit Fahrrad, wenn das so einfach ist und auch bedenken das man nicht so einen ganzen Tag sitzen Job, wie die selber hat.
3. Desweiteren tun die Grüne mehr scheinheilig, als wie die sind, man sollte mal suchen in einer Suchmaschine nach: Waffenexporte Grüne. Dann schauen, ob das mit deren immer angegebenem Parteiprogramm passt. Man wird belogen?

Konsequenz

Die Cdu kann ihre zur Afd abgewanderten Wähler nur zurückgewinnen wenn sie sich wieder ihrer konservativen Basis besinnt und auch -entgegen dem linken Mainstream-unbequeme Entscheidungen trifft .
Das geht aber nur ohne Frau Merkel. Solange Frau Merkel an der Spitze der Cdu steht wird kein einziger der abgewanderten Wähler zur Cdu zurückkehren.
Die Mitte rechts Wählerfraktion kann die Cdu nur mit einem neuen konservativeren Führungspersonal gewinnen. Ansonsten besetzt diese politische Richtung weiterhin die Afd, egal ob sie Lösungen anbietet oder nicht.

Parteien

Im TV. Ich dachte die CDU hat 8% gewonnen. Keine SelbstKritik. Wir haben alles richtig gemacht. Erbärmlich! Schulz plötzlich im Wahlkampf angekommen. Jetzt greift er die Kanzlerin an. Hätte er mal im Wahlkampf machen sollen. Eins noch. Gerade bei der ARD gesehen. Plakat. Ganz Frankfurt. Also gegen die AfD. Ihr seid nicht ganz Frankfurt! Aber der AfD, den Spruch, vorhalten,wir sind das Volk.

@07:54 von Laskaris

"Das sind klassische Protestwähler, die man relativ einfach für das bürgerliche Lager zurückgewinnen könnte. Die wollen doch nicht ernsthaft, dass die AfD in Deutschland regiert."
#
#
Dann warten wir doch mal die Rede von Marcon ab. Er hat mit dieser nicht ohne Grund bis nach den BTW gewartet. Diese könnte für DE sehr teuer werden.
Viele offene Rechnungen wurden von der GroKo bis an das Ende des Jahres verschoben, aus purer Angst. Gemeinden, Städte und Kommunen haben kein Geld mehr.
Jetzt kommt die spannende Frage, wer soll das alles bezahlen? Der Bürger den man angeblich entlasten wollte, oder geht man jetzt vielleicht doch mal an die Globalen Multi Konzerne?
Und die schwarze Null der CDU dürfen unsere Kinder & Enkelkinder schön bezahlen.

07:27 von Schwarzseher ... 13% für die AfD

Eine starke Nummer - auch.
Die AfD ist nicht trotz, sondern wegen der aktiven Gegnerschaft des Establishments groß geworden. Es ist wie bei der Reibung pubertierender an ihren Vorbildern . aufwachsen kann man unter ihnen (in ihrem Schutz), wirklich groß werden nur gegen sie. Trotz gehört also immer dazu.
Wirklich dramatisch ist jetzt nur, das sich hier zeigt, wie stark die Fraktion der geschichtsvergessenen Ausschwitz- Verniedlicher im Land wirklich ist.

Gestern endete die Groko in einem Fiasko

Seit 1949 das größte Disaster seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Es ist nicht nur die AfD, die wir jetzt als Kröten und Wadenbeißer am Hals haben, sondern marode Volksparteien ( bisherige Groko ) haben unter viel zu langer Führung einseitige und weichgespülte Mischpolitik geliefert. Es war die erste Regierungsperiode, in der (seit 2015) die Bürger gegen den Strich gebürstet wurden. Und zwar von aktiver Politik und nicht mehr neutraler Medien.
Vollversagen in der politischen Aufgabenerfüllung, Verantwortungsauslagern auf zukünftige Generationen, Griechenland- und Bankenrettung, dafür in Deutschland gleichzeitig Armutsexpansion, katastrophale Infrastrukturen, sowie die Nichterfüllung von Kernaufgaben und die desaströse Migrations- und Asylpolitik. Da wurden die vielen Prozente verloren, die nur sehr schwer zurückzugewinnen sind.
Frau BK hat m.M.n. daran die Hauptschuld, und sie sollte die Konsequenzen ziehen, und sich nicht in einer Pseudosicherheit in In- und Ausland sonnen.

@um 08:42 von suomalainen

Wie heißt es doch so schön:
"Wer nicht hört, der muss spüren." Das gilt wohl hier nicht nur für die AfD, sondern für alle.

Merkeljahre

"Four more years!" - war ja klar. Da die SPD nun fast alle denkbaren Koalitionsmöglichkeiten eliminiert hat, bleibt tatsächlich nur Jamaika. Wird die CDU nun noch "grüner" und "gelber" als ohnehin schon ? Die SPD ist ja gerade deshalb abgestürzt, weil die CDU unter einer "Sozialdemokratin" als Kanzlerin ihr alle Themen weggenommen hat. Merkel schafft auch noch die Grünen und die FDP. Ich muss Schulz auch widersprechen: nicht "Abwesenheit von Politik" zeichnet die Kanzlerin aus, sondern das vermeiden von zukunftsfähigen Entscheidungen! Wenn man die 12 Jahre Revue passieren lässt, fällt auf das Merkel immer nur "auf Sicht" gefahren ist. Jedes Prinzip, jede Ideologie, jede gelebte Tradition hat sie ignoriert um immer wieder nur dem nächsten politischen Schlagloch auszuweichen oder die nächste Krise nach typischer Managermanier entweder auszusitzen oder wegzudiskutieren ohne substantielle Lösung. Merkel erinnert mich mit ihrem Überlebensinstinkt an manche Bereichsleiter in der Wirtschaft.

Was man sät erntet man irgendwann auch..

Es gibt eine Art Gerechtigkeit.
Diese Koalition hat Gesetze und Reformen gemacht die Armut trotz Arbeit produziert.
Die Altersarmut trotz Arbeit produzieren.

Vorhandene Arbeit ist nur auf Mehrere Schulter verteilt worden und plötzlich gibt es soviele sozialversicherungspflichtige Beschäftigte von deren Einkommen aber alle mehr schlecht als recht leben können.
Eine Politik der schleichenden Enteignung,nullzinspolitik,das Geld der kleinen leute auf dem Sparbuch aufgefressen von der Inflation.
Eine politik die nur reagiert aber nicht vorausschauend ist.
Die durch das raster fallen mehren sich und plötzlich wird was anderes gewählt.
Wie Stur muss man sein um nicht aus der Vergangenheit gelernt zu haben und zwar das radikale immer an die macht gekommen sind weil es vielen Menschen schlecht ging und sie ihnen viel versprochen haben.
Das einzige Mittel gegen das aufkommen von radikalen ist,gerechte verteilung des Wohlstands.
Zeitarbeit ohne gleichen Lohn ist akzeptierte moderne sklaverei.

Schon vor

4 Jahren kann ich mich an die Stimmen erinnern die gesagt haben, wenn die SPD in die GroKo geht wird Sie verlieren und als 18 oder 20 Prozent Partei wieder herauskommen.
Auch die FDP sei jetzt mal gewarnt, Sie hat es ja gerade wieder in den Bundestag geschafft, und wenn Sie jetzt mit der CDU geht.
Dann kommt Sie wieder als 4,9 Prozent beim nächsten male an und hat lange Gesichter.

Schön fand ich die Erklärungsversuche Gestern, stimmen noch nicht ganz sind aber langsam näher dran.
Es ist eigentlich ganz einfach und profan und jeder auf der Straße weis es, und scheint in allen Wahlkreisen gleich zu sein.
Die Karte zeigt fast durchweg 10-13 Prozent in allen Ländern, Signale gab es vorher reichlich.

Jeder der mit CDU einen Packt macht, der wird verlieren.

Gruß

Die Angst vor der Krone

Hier ist mehrfach zu lesen, FDP & Grüne würden nicht in die Regierung wollen und/oder die SPD zu einer neuen GroKo drängen.

Das habe ich bei Anne Will so gestern nicht wahrgenommen.

Ich gehe davon aus, dass beide ernsthaft und hart verhandeln werden.

Die Kritik in Richtung der SPD bezog sich doch eher auf deren Beschluss (den ich taktisch wie inhaltlich durchaus nachvollziehen kann) nicht einmal für Gespräche offen zu sein.

Mut zur Politik! Keine Koalition!

Warum kann nicht die Regierung einfach mal Politik machen, ohne vorher in Koalitionsverhandlungen um Stimmen zu schachern, wie auf dem Flohmarkt, kaufen und tauschen...
Die Regierung wird so gebildet, das jede Partei einen Ministerposten bekommt, der zu ihrem Programm passt; und dann geht's los. Zu vielen Themen besteht doch auch Einigkeit in den Parteien. Warum kann man die nicht mal gemeinsam abarbeiten. Warum muss immer einer dagegen sein (Opposition), nur aus Prinzip? Das Volk hat gewählt, dass viele Parteien ein Stück vom Kuchen abbekommen... Jetzt rauft euch endlich mal zum gemeinsamen Kaffetrinken zusammen!

John König

Sie treffen es punktgenau! Danke für die gelungenen Kommentare.

In der nächsten Zeit werden gewisse Köpfe rollen müssen

Nach der Bundestagswahl 2017 ist eine Sache eindeutig. Die Union und die SPD sind die großen Wahlverlierer und wenn die Union nicht an eine Jamaika-Koalition interessiert ist, sondern nur wieder an eine Illusion einer Neuwahl glaubt, bis so lange gewählt wurde, bis das deutsche Volk zu den Zielen der deutschen Bundesregierung passt, dann ist das einfach nur jämmerlich. Das bedeutet, dass sich die Grünen und die FDP auch mit den Inhalten der Obergrenze auseinandersetzen müssen und sie wohl werden akzeptieren bzw. sich mit ihr werden anfreunden müssen. Die CSU hat schließlich in Bayern sehr stark verloren, da sie vermutlich zu nachgiebig bei der Obergrenze gegenüber Merkel war.
Seehofer will nicht, dass seine beiden Posten für den September 2018 in Gefahr sind und sein Kopf rollen wird, daher werden FDP und Grüne einige Kröten schlucken müssen in einer neuen Regierung.
Auch die Option für eine Minderheitsregierung ist denkbar. Sie ist kurzlebig und hat geknebelte Hände, aber denkbar.

@ andererseits, 07:18

Die SPD schmollt nicht?
Dann haben Sie den werten Herrn Schulz in der Elefantenrunde wohl nicht gesehen.
Nur dass der etwas “verstanden“ hat, das habe ich nicht gesehen.

Am 25. September 2017 um 07:54 von Laskaris

Zitat:
" Das sind klassische Protestwähler, die man relativ einfach für das bürgerliche Lager zurückgewinnen könnte. Die wollen doch nicht ernsthaft, dass die AfD in Deutschland regiert."

Das stimmt erst mal, es war eine Protestwahl.

Und jetzt erklären sie mal bitte wie Sie diese schnell und einfach in das Bürgerliche Lager zurück holen wollen.
Das sind paar Millionen, wenn die Prognose mit den 60 Prozent aufwärts stimmt.
Mal sehen ob Sie wissen warum man Protest gewählt hat.

Gruß

Das Fazit dieser Wahl ist

Das Fazit dieser Wahl ist doch. Die
Geringverdiener und Kleinrentner
fühlten sich bei der Verteilung des
erwirtschafteten Wohlstandes nicht
zufriedenstellend berücksichtigt.
So wurden sie zu Protestwählern.

@ dony um 8.24 Uhr Herr Schulz hat nicht recht

Ach nee, Herr Schulz hat Recht? Vor zwei Wochen hat er noch etwas anderes gesagt.
Aber egal, Herr Schulz hat die Wahl vergeigt, die traditionellen SPD-Wähler finden sich in der Partei des TTIP-Schulz, des Randprobleme-Thematisierers Maas, der Auto-Lobby-Partei und der gesamten konturlosen SPD-Garde nicht mehr wieder.

Am Versagen hat nicht die CDU Schuld, sondern die SPD muss gute neue Leute aufbauen. In den Landesparlamenten mit (ehemaliger) SPD-Führung sitzen überwiegend profillose Karrieristen, die kaum durch Fachkompetenz oder ihre innere Haltung überzeugen können. Alles, was da funktioniert, ist das Netzwerken und Protektionismus unter den eigenen Leuten. Jeder schielt nur nach oben und taktiert angepasst. Irgendwann haben das auch die Wähler gemerkt. Nicht umsonst haben sich die ehemaligen Wähler in den früheren SPD-Hochburgen anders entschieden: In Berlin, in NRW "im Pott" und in Bremen waren die Abwanderungen am höchsten.

Schröder hat SPD Bärendienst erwiesen

Die Agenda hat Deutschland noch wettbewerbsfähiger gemacht als es ohnehin schon war. Merkel hat diese Politik weiter perfektioniert: Banken, Autokonzerne und Pharmafirmen werden bei Gesetzentwürfen eingebunden, Handels- Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik orientiert sich an den Bedarfen des Kapitals. Offiziell geht es um den "Standort Deutschland" - doch die Arbeitsplätze und deren Inhaber können damit nicht gemeint sein. Durch die Agenda 2010 wurden die Linken was sie sind: nicht die "Nachfolgepartei der SED-PDS" wie man auch bei der ARD früher mantraartig hören durfte, sondern schlicht der ehemalige Linke Arbeitnehmerflügel der SPD ! Schröder hat seiner Partei damit die Zukunft genommen und zu einer ewigen Juniorpartnerschaft oder Oppositionsrolle verdammt. Einzige verbliebene eigene Machtoption ist damit R2G.

Wer Arbeit hat,

kann bei den Wahlveranstaltungen der anderen nicht stören. Vielleicht sollte man aufhören zu akzeptieren, dass es hier Menschen ohne Beschäftigung gibt.
Das Geld die Beschäftigungslosen mit 1 Euro Jobs zu versorgen haben wir auch noch. Desto länger jemand arbeitslos ist, desto mehr hat sich der Körper und der Geist daran gewöhnt. Ich akzeptiere nicht, dass es Menschen gibt, die man für gar nichts mehr benutzen kann, es sei denn, sie haben entsprechende körperliche Gebrechen. Aber so wie die Politik akzeptiert hatte, dass die Wahlbeteiligung zurück ging, solange sie im Verhältnis noch ihre Prozente bekamen, so hat sich die Politik damit abgefunden, dass es Menschen gibt, die keiner Beschäftigung nachgehen. Das ist nicht akzeptabel. Schauen wir mal, inwieweit die Grünen und die FDP hier frischen Wind rein bringen könnten.

Wenn Frau Merkel die Nase voll hat,...

...wird man es daran merken, dass sie junge und fähige Kandidaten nicht mehr umgehend abhalftert und sie aufs Abstellgleis schiebt.

Petry hat sich gerade verabschiedet

in der Bundespressekonferenz. Ein Fakt,aber kein Tiefpunkt für die AfD. Wie sagte Gauland:"Ein gäriger Haufen!"
Was die Parlamentsarbeit betrifft erwarte ich,daß die AfD sich wie im Baden-Würtembergischen Landtag geschehen, einer Diätenerhöhung widersetzen wird im Bundestag.
Des weiteren erwarte ich ein Begrüßungsgeld für Neugeborene wie im Brandenburger Landtag beantragt,aber von der CDU/SPD abgelehnt.
Und der Untersuchungsausschuß Merkel muß kommen. Er ist dringend geboten da auch führende Verfassungsrechtler starke Bedenken haben wie die Einwanderung in 2015 gelaufen ist.
Das der SPD nahe Chefverfassungsrichter Voßkuhle das anderst sieht, macht diesen Ausschuß um so dringlicher.

Am 25. September 2017 um 09:07 von Hackonya2

Ich habe mit den Grünen nichts zu schaffen. Ihre Rolle in Bezug auf die aktive Teilnahme von grünen Bundestagsabgeordneten bzw. Angehörigen des EU-Parlaments am Putsch in der Ukraine ist nicht vergessen, von mir jedenfalls nicht.

Hier steht wieder einmal eine Aufgabe an, die die Grünen zu leisten haben, ob sie dazu fähig sind oder als Pudel von Frau Merkel enden wird man sehen.

Alles grosse Verarsche

Jeder der ganzen Politiker versuchte nur sich ins rechte Licht zu rücken , nicht eine/r aus der Runde hat reflektiert warum so gewählt wurde , und anstatt die Afd ganz billig bei jedem 2. satz zu bashen , bringt der AfD immer mehr Wähler ! Warum baut man keine Sozialwohnungen schnellstens ? weil das Reiche Klientel der CDU und FDP dagegen ist, die wollen fetten Reichbach machen in ihren privaten Wohnungsbau Mafien ! Keiner kümmert sich um Kinderarmut, oder Tafeln , alleinerziehende....aber hauptsache der Finanzwirtschaft Riester in den Arsch schieben wo nur diese lobbyisten fett absahnen !

@um 09:45 von harry_up

Diesen Tipp könnten Sie aber auch mal dem Gauland geben, der ist 76 und die Frau Merkel aber 63, somit hätte Sie logisch gedacht noch 13 Jahre eher Zeit dazu als er und andere? Seehofer ist 68, dann Gysi gar 69 Jahre alt oder jung, je nach dem wie man das nun sehen mag.

Mathe-Grundkurs

"Union und SPD wurden bei der Wahl abgestraft - laut vorläufigem Ergebnis verloren sie zusammen 14 Prozent im Vergleich zu 2013."

Die Koalition verlor 14 Prozentpunkte, das sind annähernd 21% Verluste.

Nun, der wissenschaftliche Dienst des Bundestages

hat in Bezug auf den Ablauf der Flüchtlingskrise eine vernichtende Feststellung für die Beteiligten getroffen, die eine Aufarbeitung notwendig macht. Wenn die AfD das anstoßen sollte, macht sie sich damit verdient, denn die Pudel oder kommenden Pudel von Frau Merkel werden das nicht tun.

Die öffentlich rechtlichen Medien enttäuschen weiter.

Sobald man versucht eine Verbindung zwischen politischen Entscheidungen und muslimischen Flüchtlingen aufzuzeigen, wird man gestoppt. Wir konnten mit minus 15% der GroKo sagen, war wir von deren Politik halten aber gegen die Medien sind wir hilflos.

@um 09:49 von Bowerman

Mich wundert nichts mehr bei die Grünen:
Schließlich machen die eben immer nur Politik mehr fürs Ausland, als für Deutschland und dann ist man darüber empört, wenn ein Herr Erdogan eine Empfehlung, vor den Wahlen in Deutschland abgibt, obwohl eher mehr Menschen mit türkischen Wurzeln in D leben, als welche mit deutschen Wurzeln in TR, aber die Grüne es dürfen sich in die Wahlen der Türkei einzumischen, siehe wie hier und auch Kampagnen und Veranstaltungen hatten die dafür auch gemacht:
http://bit.ly/2mRfObP
Meinetwegen sollen die den ganzen Tag Fahrrad fahren, wenn die nichts besseres an Ideen haben, sowas braucht man nicht wirklich im Bundestag? Und suchen per Suchmaschine: Waffenexporte Grüne. Das liefert auch tolles von dieser Partei.

Brandstifter ......sind überall!

Von Rechts oder von Links-Autonom kommen Tendenzen,die denen des letzten Jahrhundert anhängen!
Die "Kantenlosigkeit" in der Innenpolitik und das Untätige einer GroKo-wo die wirklich wichtigen (für Wähler) Angelegenheiten im Neo-Liberalismus abgewürgt wurden-haben die Bühne nach rechts eröffnet!
Dazu noch das "Hochherrschaftliche" in der Industrie und Finanzwirtschaft zu Lasten der Bürger bzw. Erweiterung der Kluft ...haben zu dem Protest über eine neue Partei geführt!
Das Entfallen von "Reinen Wein einschenken"-seit Schröder nicht mehr- eröffnet Populisten das Spielfeld!Trump oder Gauland sind Revanchisten für persönliche Niederlagen-denen "das Volk" egal ist!

Die erste geht schon…..

Tscha, Ihr sogenannten "Wutbürger", wird bestimmt lustig mit diesem AFD - Haufen im Bundestag.
Ausser sich in die "Schmollecke" zurückzuziehen und die "Opferrolle" zu betonen kommt da nicht mehr….

Bin schon auf den nächsten Krach gespannt...

@um 09:00 von nomo45

"Man wird sich jetzt nur noch auf die AfD einschießen und sich an ihr abarbeiten."

Das braucht man gar nicht.
Meuthen, der gestern in der ersten größeren Nachwahlsendung der gesamten Nation ins Gesicht lügt, danach ein konzept- und planungsloser Gauland bei A. W..
Die arbeiten sich selber ab, wenn sie so weitermachen.

Mein Tipp an die demokratischen Parteien - jegliche Wortmeldungen der Antidemokraten ignorieren und sich auf die Belange unserer Nation und Europas konzentrieren.

AfD sind der Sand im Getriebe eines arbeitsfähigen Politikbetriebs. An einem konstruktiven und zielführenden Bundestag sind die überhaupt nicht interessiert - erklärtes Ziel ist es zu stänkern und Überreaktionen zu provozieren.

@um 09:51 von Chiccio

Ich weiß gar nicht, warum immer wieder von einer Armut reden, die es nicht gibt: Ich kenne keine einzige Person/Kind, welche hungern muss oder keinen Dach über dem Kopf hat. Sozialwohnungen könnten hingegen auf jedenfall gefördert werden, aber das fängt schon beim bauen an: Und das ist nicht nur mit dem Reihbach zu beantworten: Die können nichts mehr daran schwar bauen lassen, wenn die diese Förderungen annehmen und das ist sicherlich ein Faktor mit. Was soll man bei Tafeln machen? Abschaffen? Oder bei alleinerziehenden? Verheiraten? Was können den andere dafür, das da welche Kinder auf die Welt setzen ohne größtenteils sich auch mal ernsthaft Gedanken gemacht zu haben, wie lange die Liebe anhalten wird? Dann die dicke Posaune aber über die Überbevölkerung in Afrika, wo die meisten vielleicht nicht mal gehört haben, was eigentlich Verhütung ist? Sorry aber nur rumstänkern und an sich denken, ohne auch mal einzusehen, das man teils auch selber schuld ist, das geht auch irgendwo nicht.

Das Wahlergebnis ist keine Überraschung

Dieses Wahlergebnis spiegelt die längerfristige Stimmungslage der Bevölkerung wieder. Sie ist leider nicht zur Kenntnis genommen worden von den größeren politischen Parteien. Macht macht bekanntlich Blind. Die Bundeskanzlerin wird es in den kommenden Jahren schwerer haben. Innenpolitik und Außenpolitik werden dazu beitragen. Personaländerungen in CDU und CSU werden kommen. Die FDP wird ein sehr starker Forderungskatalog haben. Die Grünen werden ein unsicherer Partner werden in der neuen Regierung. Und die AfD wird so lange eine Rolle spielen, wie die große Parteien die Wähler nicht respektieren.

Ich find's gar nicht so schlecht

Dass die AfD es schaffen würde war klar. Ich hätte mir zwar unter 10% gewünscht, aber angesichts der Stimmung im Land hätten es auch 15% oder noch mehr sein können.

Ein Martin Schulz als Kanzler war doch wohl auch illusorisch (oder um es mit den Worten J.K. Rowlings zu sagen: 'optimistic to the point of foolishness') Angesichts von so viel Weltfremdheit kann die SPD eigentlich froh sein, es noch über die 20% geschafft zu haben. Der Gang in die Opposition ist fast zwangsläufig.

Dass die FDP es wieder schafft war auch zu erwarten. Dass aber die Klientel- und Spaßpartei – und nein, Herr Lindner, die FDP ist nicht die liberale Stimme, die dieses Land so dringen bräuchte – über 10% landet, war wohl noch die bitterste Pille des Abends. Gott sei Dank ist aber die CDU abgestürzt, so dass wenigsten Schwarz/Gelb vom Tisch ist.

Die gute Nachricht: Nun könne CDU, FDP und Grüne endlich mal zeigen, wie ernst es ihnen mit der Verantwortung für Deutschland wirklich ist.

@ Unter_Lemmingen

"Um jene Menschen zurück zu gewinnen, wäre ein partielles Umschwenken auf den Kurs der AFD notwendig. Falls es zu einer Jamaica - Koalition kommt, ist das eine Sache, die nicht passieren wird. Da die Grünen das von der Kanzlerin angestoßene Migrationsprojekt voll und ganz unterstützen."

Auch die Grünen (jedenfalls deren Realo-Flügel) haben mittlerweile eingesehen, dass sich eine Situation wie im Herbst 2015, als in kürzester Zeit und praktisch unkontrolliert mehr als eine Million Menschen ins Land kam, nicht wiederholen darf. Und einige Grüne wie z.B. Özdemir beziehen sehr deutlich Stellung gegen den Islamismus.

Möglicherweise bekommt die Bundesrepublik unter einer Jamaika-Koalition dank Beteiligung von FDP und Grünen endlich ein Einwanderungsgesetz. Die FDP fordert ein solches schon seit den 1990er Jahren - lange, bevor es die AfD gab.

Ich sehe gute Chancen, AfD-Wähler für das bürgerliche Lager zurückzugewinnen, während Gauland und Höcke die AfD immer weiter nach rechts führen.

Der Einzug der AfD ist eine

Der Einzug der AfD ist eine Frischzellenkur der Demokratie,
alternativlos durchregieren war gestern!
Die CDU wird dazu gezwungen sein, sich den velorengegangenen Wählern anzunähern und die SPD kann aus der Opposition heraus agieren und sich ihrer Wurzeln besinnen- Win, win!
Die Protestwahl hat also deutlich Sinn gemacht und wird langfristig zu einer größeren politischen Diversität führen!

@ tagesschlau2012

"Dann warten wir doch mal die Rede von Marcon ab. Er hat mit dieser nicht ohne Grund bis nach den BTW gewartet. Diese könnte für DE sehr teuer werden."

Die FDP hat sehr deutlich gemacht, dass sie Plänen für einen eigenen Haushalt der Eurozone - also einer Transferunion durch die Hintertür - nicht zustimmen wird. Lindner hat gestern in der Elefantenrunde noch einmal wiederholt, dies sei für ihn eine "rote Linie", und das glaube ich ihm auch.

Merkel würde sich in einer Jamaika-Koalition den französischen Bestrebungen besser entgegenstellen können als unter einer Großen Koalition mit den Sozialdemokraten - Schulz hatte ja in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident Eurobonds gefordert.

Wer eine solide und verantwortungsvolle Finanzpolitik in Europa will, ist bei der FDP gut aufgehoben. Dafür braucht es nicht die AfD mit ihren Höckes und dem restlichen rechtsradikalen Ballast.

Lächerlich

Gerade meinte Herr Schulz dass die SPD den Auftrag erkannt hat von den Wählern in die Opposition zu gehen. Wie lächerlich ist das denn bitte?!Die SPD hat einfach erkannt dass man als (Mit-)Regierungspartei ein Verfallsdatum hat. Man wird nämlich an seinen Taten bemessen und zu solch schweren Zeiten wie jetzt, kann man beim Wähler eigentlich nur verlieren. Als Oppositionspartei kann man den Wählern weißmachen dass im Himmel Jahrmarkt ist.Wer soll ihnen denn das Gegenteil beweisen. Ich finde es einfach nur grotesk, wie die SPD versucht aus einer Feigheit, eine Wohltat zu machen. Sie entziehen sich der Verantwortung eine Regierung mitzugestalten,nehmen das Risiko in Kauf, dass bei evtl Neuwahlen, eine evtl noch stärkere AFD herauswächst.

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Die Moderation

@10:10 von Wolfes74

"....danach ein konzept- und planungsloser Gauland bei A. W.."
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Meinen Sie etwa Herrn Lindner der der AfD vorwirft kein Konzept für die Altersarmut zu haben?
Noch lächerlicher geht es nicht mehr. Alle ausser den Linken die gestern Herrn Gauland angebrüllt haben, waren in den letzten Jahrzehnte in der Regierung. Jeder von diesen Parteien/Politiker hat gewusst, das die Rente der Zukunft (diese ist jetzt da) in die Armut führt. Gemacht haben diese nichts.
Noch peinlicher geht nicht.

94 Abgeordnete der AfD im Bundestag ...

... verdanken wir letztendlich der GroKo und dem fehlenden Willen zu einer Wahlrechtsreform.
Es wäre ein Zeichen an die Wähler gewesen, dass eben nicht nur der eigene Posten im Vordergrund steht.
Nur so kann man Vertrauen herstellen bzw. wieder zurückgewinnen!
Ein Bundestag mit maximal 400 Abgeordneten hätte der Demokratie in unserem Land keinen Abbruch getan und wir hätten ein paar Schwätzer / Hetzer weniger im Parlament.

@10:10 von Hackonya2

"Ich weiß gar nicht, warum immer wieder von einer Armut reden, die es nicht gibt: Ich kenne keine einzige Person/Kind, welche hungern muss oder keinen Dach über dem Kopf hat. "
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Dann frage ich mich an wen ich um 11Uhr die 20 Essensbeutel verteilt habe?? Der Weg den ich dabei zurücklegen muß wird immer kürzer.
Sie müssen keinen Bedürftigen kenn, aber scheibar übersehen Sie die Hilfsbedürftigen Mitbürger in Deutschland.

@ wenigfahrer

"Und jetzt erklären sie mal bitte wie Sie diese schnell und einfach in das Bürgerliche Lager zurück holen wollen. Das sind paar Millionen, wenn die Prognose mit den 60 Prozent aufwärts stimmt. Mal sehen ob Sie wissen warum man Protest gewählt hat."

Das ist ja kein Geheimnis: Die AfD hat ihr Entstehen der Eurokrise und ihr gutes Abschneiden bei der Bundestagswahl 2017 der Flüchtlingskrise zu verdanken.

Merkel hat ihre Politik in der Flüchtlingskrise ja bereits stillschweigend verändert. Allen in der Union ist klar, dass sich eine Situation wie im Herbst 2015 nicht wiederholen darf. Und man wird sich auch den französischen Plänen entgegenstellen, eine europäische Transferunion einzurichten - mit der FDP als Koalitionspartner geht das noch etwas besser als mit den Sozialdemokraten.

Wenn die Bundesregierung die Flüchtlingskrise und die Eurokrise auch nur halbwegs in den Griff bekommt, schrumpft die AfD wieder auf ihren harten, rechten bis rechtsextremen Kern zusammen - weniger als 5 %.

@10:27 von Laskaris

"Wer eine solide und verantwortungsvolle Finanzpolitik in Europa will, ist bei der FDP gut aufgehoben. Dafür braucht es nicht die AfD mit ihren Höckes und dem restlichen rechtsradikalen Ballast."
#
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Und wer soll es bei der FDP machen? Lindner, Kubicki, wer noch? Diese beiden sind das Gesicht der FDP mehr kennt man nicht.

@Laskaris

Ich kenne einige AFD - Wähler.

Die Empörung über die Ereignisse von 2015 ist ziemlich groß.

Und manch einer von diesen Konservativen ist der Meinung, das man sich mit den Grünen den Bock als Gärtner holen würde....

Dieses Misstrauen baut man so schnell nicht ab.

Auch dann nicht, wenn man die FDP als AFD light mit ins Boot holen würde.

Last but not least befürchte ich, das die Leute nicht nur die Flüchtlingsproblematik trieb.

Die hohen werte der Afd im Süden und Osten der neuen Bundesländer sowie auch im bayrischen Wald lassen erahnen, das auch die durch die EU Osterweiterung entstandenen Probleme Wähler zur Afd gebracht haben.

Es hat üble Folgen, wenn man nicht den Biss hat, konsequent zu regieren und manchmal auch unpopuläres zu tuen.

Im Fall der Angela Merkel war dies nach meiner Meinung der Fall.

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