Kommentare

Es waren 2 Erdbeben

5.8 um 5:30 h Ortszeit mit Epizentrum vor der Küste und 6.2 in Oaxaca um 8 h.

Zumindest in meiner Stadt in Chiapas haben wir jetzt als Konsequenz ein akustisches Warnsystem mittels Sirenen.

Es war nicht in Mexiko Stadt

Das Epizentrum war in Oaxaca. Das Erdbeben hat sich aber auch in der mexikanischen Hauptstadt sprüren lassen.

Stärke 6.4

Viva México Cabrones

Quelle: http://www.eluniversal.com.mx/nacion/tiembla-otra-vez-en-la-ciudad-de-me...

Geil,

wir "retten" mit Milliarden Geldern das Klima und die Erde fliegt uns mit Erdbeben und Vulkanausbrüchen um die Ohren.
Noch keiner der hier ein lukratives Geschäft wittert, mit denen man diese Naturphänomene (wozu auch eine stetige Klimaveränderung gehört) angeblich aufhalten kann? Immerhin, wenn über 8 Milliarden Menschen auf der Erdkruste "rumtrampeln" kommt es doch sicher zu enormen Erschütterungen die diese Erdbeben auslösen, oder ist nur der böse Kim schuld, wie ja hier schon von einigen vermutet und verbreitet wird?

Unfassbar

Was die Menschen im Moment dort erleben ist unfassbar.
Innerhalb kürzester Zeit und dann solch ein Kommentar vom Klabautermann.
Erst denken dann schreiben oder gar nicht schreiben

Nicht zwei, sondern

4 Beben (5.8, 6.1, 5.2, 5.0), alle in Oaxaca.

Und ich fürchte, vorerst nicht die letzten.

Die aktuelle Aktivität/Intensität ist anders als "normal" und nicht allein durch Nachbeben zu erklären.

@ 15:34 von Klabautermann 08

Welch zynisch, empathieloser Kommentar, der das Leid der so arg von den Naturgewalten getroffenen Mexikaner instrumentalisiert.

Für mich haben Sie sich damit als ernstzunehmenden Diskussionspartner diskreditiert.

zopf.

Erneutes heutiges Beben

Ich lebe seit Jahren in Mexiko-Stadt und war gerade mit der Metro auf dem Heimweg von den Rettungsaktionen (Stadtteil-Insurgentes), an welchen wir uns die ganze Nacht beteiligten, als plötzlich zwei Stationen vor der Heimstation (Tepalcates) im Bahnsteig die Sirenen los heulten. Alle sofort wieder raus aus dem Zug und überall geschockte Gesichter. Zum Glück kam dann nicht was alle wohl erwartete, lediglich ein leichtes zittern war zu verspüren.
Ich persönlich muss sagen und ich denke ich spreche da im Namen aller Mexikaner: Ich hab die Schnauze nun gestrichen voll!
Ich muss meine Gastgeber übrigens mal ganz groß Loben. Was die hier an Hilfe auf die Beine stellen und wie viele sich daran beteiligen, ein ganz lautes VIVA MEXICO!!!

@ Zopf

Ich bin absolut ihrer Meinung.

sag mal, hast du weitere

sag mal, hast du weitere infos? bin betroffener, lebe in mexiko-stadt und auch ich glaube dass das san andreas graben zu tuen hat, welcher früher oder später nordamerika in zwei kontinente teilen wird.

Ehmmm...

Die globale Erwärmung verursacht auch mehr Erdbeben und Vulkanausbrüche, hier braucht man nicht einmal als Wissenschaftler die Worte "sehr wahrscheinlich" benutzen, da es ganz klar ist, das weniger Eis / Gletscher und weniger gefrorene Erde, sehr viel weniger Druck auf die Erdplatten bedeutet und dazu kommt noch, dass durch die extra Energie / mehr Wärme auch mehr natürlich Emissionen aus der Erde entstehen und auch Magmaherde in der oberen Erdschicht mehr Wärmeenergie erhalten, noch wärmen werden und mehr Bewegung kommen, wobei auch mehr Gase entstehen, was nicht nur mehr aktive Vulkane verursacht, sondern auch mehr seismologische und tektonische Bewegungen.

@Klabautermann 08, 15:34

"Immerhin, wenn über 8 Milliarden Menschen auf der Erdkruste "rumtrampeln" kommt es doch sicher zu enormen Erschütterungen die diese Erdbeben auslösen, oder ist nur der böse Kim schuld, wie ja hier schon von einigen vermutet und verbreitet wird?"

Vielleicht wehrt sich die Erde auch gegen allzu inhalts- und empathielose Kommentare wie den Ihren.

Wer weiß das schon?
Verstehen könnte ich es …

@Klabautermann 08 - Den Klimawandel und Vulkanausbrüche

sowie das Zusammenstoßen von Erdplatten in einem Atemzug zu nennen, macht keinen Sinn.
Ersteren könnten wir durch vernünftiges Verhalten zumindest abbremsen. Bei letzteren sind wir kleinen Gernegroß-Wichte machtlos.

Und das ist auch gut so; nicht auszudenken, wenn wir in das Innenleben unseres nur äußerlich abgekühlten Feuerballs Erde genauso grobschlächtig eingreifen könnten, wie wir es entgegen besserem Wissen in die Natur auf der Erde tun.

Sie brauchen auch nicht lukrative Geschäftemacherei als Verursacher von vermeidbaren Naturkatastrophen auszumachen: wir sind alle an diesem System des Ausbeutens der Erde als "Gier und Geiz sind geil"-Kunden beteiligt.

Allerdings würde ich mir keine Sorgen machen, dass die Erde einmal die Erschütterungen, die durch das Herumtrampeln von 8 Milliarden Menschen oder auch 12 Milliarden entsteht, mit Erdbeben beantworten würde - sie hat ja sogar bei all den kranken Atombombentests, die wir schon inszeniert oder ertragen haben, stillgehalten.

16:40 von Stephan Cordero...

"sag mal, hast du weitere
sag mal, hast du weitere infos? ... und auch ich glaube dass das san andreas graben zu tuen hat, welcher früher oder später nordamerika in zwei kontinente teilen wird."

Die Frage geht wohl an mich.

Es gibt leiden keine verlässlichen Infos/Vorhersagen zu Erdbeben.

Meine Aussage beruhte auf 2 Punkten.
1. Die Cocosplatte schiebt sich langsam, aber unaufhörlich unter die nordamerikanische. Mit ca. 6 cm/Jahr. Je mehr ihrer Masse unter der anderen zu liegen kommt, umso wahrscheinlicher sind Spannungen. Das ist aber ein Prozess von Jahrtausenden oder -millionen.
2. Ich lebe seit über 5 Jahren in Mx, habe aber eine derartige Frequenz/Intensität noch nicht erlebt. Mehr als 4.000 Nachbeben vor der Küste, unabhängig davon das Beben in MC, heute bereits mehr als 10 Beben in Oaxaca. Die Erde kommt nicht zur Ruhe, es sind weiterhin nicht unerhebliche Spannungen am Wirken. Von denen wir nicht wissen, wohin sie führen.

Gruß nach MC und Danke für Ihre Hilfe dort!

16:40 von Stephan Cordero...

"Ich persönlich muss sagen und ich denke ich spreche da im Namen aller Mexikaner: Ich hab die Schnauze nun gestrichen voll!"

Ich glaube, das geht wirklich allen so. Für die deutschen Leser: Stellen Sie sich vor, wie nach den Erfahrungen der letzten 2 Wochen bei jedem erneuten Beben das Adrenalin in die Blutbahn schießt und jeder sich fragt: "Wie schlimm wird es diesmal?" Bei einer Frequenz von manchmal nur Minutentakt, Tag und Nacht. Das ist - nervenzehrend.

"Ich muss meine Gastgeber übrigens mal ganz groß Loben. Was die hier an Hilfe auf die Beine stellen und wie viele sich daran beteiligen, ein ganz lautes VIVA MEXICO!!!"

Dem schließe ich mich voller Hochachtung an und könnte Tausende das Herz berührende Beispiele nennen.
Einer der Gründe, warum ich dieses Land so liebe.

Allerdings gibt es auch sehr, sehr häßliche Gegenbeispiele. ZB Lokalregierungen, die sich die Spenden der Zivilbevölkerung aneignen, um sie nachfolgend als eigene Hilfe auszugeben. Das ist keine üble Nachrede.

Emotionen und Ängste

Den Menschen und der Welt geht es schlecht.
Jemand der das Gegenteil behauptet lügt oder ist blöd oder er lebt in einer Scheinwelt.
Paradiesische Zustände gab es in der Welt noch nie gesamtübergreifend, nur ein kleiner Teil konnte und kann sich glücklich schätzen auf der Sonnenseite des Wohlstands Fuss zu fassen.
Die Welt selbst leidet und Sie leidet auch unter anderem unter den Konsequenzen dieses Wohlstandes.
Erdbeben haben mit Wohlstand und Ausbeutung nichts zu tun. Aber wenn sich zu unzähligen von Menschenhand geschaffenen Konflikten und Naturkatastrophen solche natürlichen Naturphänomene dazugesellen, dann könnte es vielen schon so vorkommen als wären wir Menschen an allem selbst schuld.
Wir tragen auch an vielem Schuld und scheinen mittlerweile als unbelehrbar. Wo das hinführt erkennt man auch an der Unbeholfenheit oder der Uneinsicht vieler gewählter Führungskräfte.
In Mexiko aber nicht nur dort bebt die Erde und vielen Menschen kommt es vor als würde uns eine Strafe ereilen.

Die starken Erdbeben häufen sich

Mir ist nicht ganz klar, warum sich niemand dazu äußerst, dass in den vergangenen knappen 75 Jahren sich die extremen Erdbeben häufen oder eben die Zusammenhänge mit Atombombentests entweder ignoriert oder nicht gesehen werden.
Klar, können unsere Wissenschaftler die Stärke eines Erdbebens in der Vergangenheit nur anhand der dokumentierten Schäden ungefähr einordnen. Ich denke ihre Schätzungen sind gut genug. Schaut man sich die Statistik der schwersten Erdbeben an, so sieht man seit 1948 einen eklatanten Anstieg der 8,x. Natürlich bebt die Erde immer mal wieder, aber man konnte seine Uhr danach stellen, dass nach einem Atombombentest ein schweres Erdbeben kam. Ich sage da nur Nordkorea und das Erdbeben am 7.9.2017.
Möglich dass sie nichts mit einander zu tun haben, aber ich persönlich denke, dass sie es haben.

@träumensollteerlaubtsein

Ich bin wie immer etwas zu spät. Nachdem ich Ihre Nachricht vom 22. gelesen hatte, habe ich befürchtet, dass Sie sich nicht mehr melden.

Als ich heute vom Nachbeben erfahren habe, dachte ich sofort an Sie.

Ich umarme Sie und alle, die Sie in Mexiko
kennen und all den anderen, die Sie nicht kennen können, möchte ich auch an mein Herz drücken.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft!

(Alles nur Worte, die nicht das wirklich treffen, was ich Ihnen sagen möchte.)

Ich denke an Sie.

With a tear in my eye.

@Stephan Cordero...

"...auch ich glaube dass das san andreas graben zu tuen hat, welcher früher oder später nordamerika in zwei kontinente teilen wird"

Geologen sehen das anders.
Beim der San Andreas Störung gleiten zwei Plattengrenzen aneinander vorbei. Pazifische Platte nordwärts, amerikanische südwärts. Dort wurde auch, so die Vorstellung, ein Plattenbereich überfahren und in die amerikanische Platte aufgenommen, Yellowstone. Bei Mexiko, bewegt sich die Cocos Platte frontal auf Mittelamerika zu und biegt am Kontinentalrand nach unten und taucht in den Erdmantel, Subduktion. Dabei schmilzt das Gestein der eintauchenden Platte teilweise, steigt auf und erzeugt die mittelamerikanischen Vulkane. Beide Störungen erzeugen Erdbeben. Beide Verwerfungstypen sind trotzdem sehr unterschiedlich. Kontinente brechen eher bei noch andereren Störungen auseinander, Grabenbrüchen wie in Ostafrika.

20:52 von rainer tüche

Vielen Dank für Ihre Worte (auch allen anderen, die Anteilnahme mit den Mexikanern und auch allen anderen derzeit von Naturkatastrophen Betroffenen empfinden, auch wenn nicht alle dies öffentlich ausdrücken)!

Ihren Worten nach schlägt ein wahrlich mexikanisches Herz in Ihrer Brust und die Träne habe nun ich in meinem Auge...

Zu allem Überdruss formiert sich der nächste Tropensturm mit noch ungewisser Stärke direkt an der mexikanischen Pazifikküste.

Darstellung: