Kommentare

Siegerpartei: Die Nichtwähler

Ich gehe davon aus, das dieses Drittel der Unentschlossenen den Wahlurnen fernbleiben wird, da es sich von Wahlen keine Veränderung erhofft. Und es ist zu befürchten, das sich diese Wahlenthaltung stetig vergrößern wird. Die Partei der Nichtwähler wird irgendwann den größten Anteil haben.

Ab wann ist eine Wahl

Ab wann ist eine Wahl eigentlich nicht mehr verfassungsgemöß, oder gilt eine Wahl noch als gültig, wenn nur 0.0001 % wählen ginge? Ich gehe nicht wählen, weil das System , das in der Verfassung steht (Bekenntnis zur Marktwirtschaft) alternative Systeme verhindert. Ich denke da übrigens in keiner Weise an Kommunismus. Was soll ich wählen , ist egal, der ausbeuterische Kapitalismus siegt immer. Man müsste Geldmacher (Unternehmer) sein wollen, mein Gewissen und Herz sagt: Will ich nicht sein. Die Natur des Planeten ausbeuten, für Geld, ein Witz.

Parteienbingo

Ich sag mal: Schwarz, Grün, Gelb. Die neue Ampel! Wie das? Schwarz ist mit Einzug der AfD das neue Rot. Ich weiss, eine gewagte These, zumindest bis zum Blick ins Wahlprogramm.

Unentschlossen

Obwohl noch unentschlossen, steht für mich ein Entschluss fest....ich wähle am Sonntag... Grund: Jede Stimme gegen Extremismus (von welcher Seite auch immer) ist eine Stimme für die Demokratie.

Kein Wunder

Mir geht es nicht anders. Auch ich bin unentschlossen und frustriert, wenn ich die letzten 12 Jahre revuepassieren lasse.

Tausende Leiharbeiter, die nach langjähriger Betriebszugehörigkeit abgemeldet werden; Betrug in der Automobilindustrie mit Billigung der Politik,;Verseuchung des Grundwassers durch die Agraindustrie; marode Infrastruktur in Westdeutschland; explodierende Mieten; dilettantischer Atomausstieg; unkontrollierter Zuzug von Migranten und und und

Ich gehe zur Wahl, wen ich wähle entscheide ich in der Wahlkabine.

Zuviel Aufmerksamkeit für die AFD ist schlecht

Anstatt sich auf die AFD zu fokusieren, schaue ich mir lieber die Leistungen der Parteien in der Vergangenheit an; und da habe ich Probleme mit Parteien, die durch Lobbyismus kleiner aber vermögensstarker Gruppen stark beeinflusst werden, siehe etwa:
https://krautreporter.de/2101-wie-reiche-familien-die-erbschaftsdebatte-...

Leider rücken selbst die Grünen die AFD viel zu stark in den Vordergrund, anstatt ihrem Hauptthema, nämlich einer nachhaltigen Wirtschaft die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.

Populismus scheint immer das

Populismus scheint immer das zu sein, was nicht dem Mainstream entspricht. Vieles, was die AfD vor zwei Jahren gefordert hatte, ist inzwischen Gesetz.

Martin Schulz, der dem Wähler einfach verspricht, worum andere jahrzehntelang kämpfen, ist viel eher Populist: Höhere Renten, mehr Geld für die Pflege, unbefristete Arbeitsverhältnisse für alle, schnelles Breitband für alle, Ausbau der Infrastruktur, Ausbau der Schulen usw. Scheinbar druckt er das Geld, das er dafür braucht und Arbeitsplätze gefährdet seine Politik natürlich auch nicht.

Sollte die AfD auf Platz 3 kommen, zeigt das einfach, dass viele Wähler mit dem eingeschlagenen Weg unzufrieden sind.

Hmmm ?

"Die AfD wird sich zerlegen, weil das bei sektiererischen Gruppen vom rechten Rand bisher immer so war".

Ich meine, dies behauptet Herr Güllner schon seit Jahren.

Wird die, auch illegale, Zuwanderung (Massenmigration) aufhören und wird die geplante EURO-Schuldenunion nach der BTW erst richtig Fahrt aufnehmen,...über die weder Merkel noch Schulz im Wahlkampf sprechen wollten ? Wird die soziale Schere sich weiter spreizen ? Wird es zur (mehrfach) versprochenen Ausweisung krimineller und ausreisepflichtiger Asylanten und Flüchtlinge kommen ? Natürlich nicht !

Warum also sollte sich die AfD auflösen, wenn doch bald deutlich wird, dass vor allem Merkel die Bürger erneut getäuscht hat ? Warum sollte aus eben diesem Grund die "Wut" abnehmen ?

Ebenso wie Trump das politische US-Establishment "stört", stört die AfD fortan den Einheitsbrei von Union-SPD-Grünen-FDP.

Es gibt bald wieder eine laute und angriffslustige Opposition im Bundestag, kontroverse Debatten. Das ist Demokratie !!!

Spurensuche

Die AFD ist nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis einer Politik, die sich an den Interessen einiger weniger ausrichtet. Dabei heraus kommt auf der anderen Seite eine immer größer werdende Schicht von Verlierern. Leute, die trotz guter Ausbildung keinen Job finden, zu Hungerlöhnen arbeiten, jetzt schon wissen, das sie im Ruhestand nicht auf Kreuzfahrt gehen, sondern Anträge auf Grundsicherung ausfüllen werden. Leute, denen man permanent erzählt, es wäre kein Geld für sie da, die aber mit ansehen müssen, das urplötzlich Milliarden für wildfremde Menschen ausgegeben werden. Leute, die durch die Hartz-Gesetze regelrecht niedergetrampelt werden. Nicht umsonst hat die AFD gerade im Osten solch hohnen Zuspruch.

Merkel hat in ihrem Inhaltslosen Wahlkampf klar vor Augen geführt, das sie keinerlei Interesse an dieser Bevölkerungsschicht hegt.
Jeder der sich über das zu erwartende Ergbebnis wundert, läuft mit Scheuklappen durchs "Uns-geht-es-allen-gut-Land"

wer nicht wählt wählt indirekt doch

Es profitieren von einer Nichtwahl rechnerisch alle gewählten Parteien proportional zu ihren Stimmanteilen.Also insbesondere die CDU,die wohl die meisten Stimmen erhalten wird.Das hat der Herr Altmaier wohl sehr genau bei seiner "Empfehlung zur Nichtwahl"beachtet und beabsichtigt(?)

@OrwellAG

"Ab wann ist eine Wahl eigentlich nicht mehr verfassungsgemöß, oder gilt eine Wahl noch als gültig, wenn nur 0.0001 % wählen ginge? Ich gehe nicht wählen.........."

ich verstehe ihre Gründe nicht wählen zu gehen, ich bin jedoch der Meinung das jede Stimme wichtig ist & zählt, in dieser Gesellschaft wird es keine "friedliche Revolution" mehr geben (so sehr man das sich auch wünschen würde), man kann aber auch mit demokratischen Mitteln eine Gesellschaft ins wanken bringen (mit Sicherheit nicht morgen aber bald)...........nur Mut & nicht verzagen!...........

Wut und Hass?

Warum oft die Begriffe "Wut" und "Hass" im Zusammenhang mit AfD-Befürwortern fallen, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Ich kenne viele, die am Sonntag die AfD wählen. Aber weder aus Wut- noch aus Hass-Gründen, sondern weil Sie zu den wichtigen Themen einfach eine andere Meinung haben. Warum ist das für viele nicht zu begreifen? So schwer ist das doch gar nicht.

@09:06 von OrwellAG

"Ab wann ist eine Wahl eigentlich nicht mehr verfassungsgemöß, oder gilt eine Wahl noch als gültig, wenn nur 0.0001 % wählen ginge"

Ich gehe davon aus, dass die Wahl weiterhin gültig wäre, denn die Gültigkeit orientiert sich an den deutschen Gesetzen. Wenn sonst keiner mehr wählen geht, dann entscheide ich halt allein, dann hat meine Stimme wenigstens endlich die Relevanz, die ich ihr subjektiv zugestehe.

Was aber wegfallen würde, wäre die völkerrechtliche Macht-Legitimation. Eine Wahlbeteiligung im Promille-Bereich wäre ein klares gesellschaftliches Signal, dass es eine konstitutionelle Neuordnung geben muss und die Staatsorgane (Polizei, ...) könnten sich dem bei so einem Ergebnis fügen, statt dagegen anzukämpfen und den gescheiterten Staat zu schützen.

Doch so viele Unentschlossene?

Dass noch angeblich so viele unentschlossene Wähler um eine richtige Parteienwahl ringen, verwundert mich ein wenig. Also ich habe bereits letztes Jahr meine Wahlentscheidung für die BTW 2017 getroffen, und der "Wahl-O-Mat" hat mir meine Wahlentscheidung nochmal deutlich bestätigt. Folgende Parteienübereinstimmungen kamen als Ergebnis raus:
- AfD 59%
- CDU 51 %
- FDP 49%
- SPD 41%
- NPD 32%
- Linke 23%
- Grüne 18%

Thomas Wohlzufrieden 08:59

Daher sollte man die Wahlrechtsgesetze ändern. Es sollte sein wie bei Steuerabgaben die sind auch Pflicht. Wählen sollte auch Pflicht sein.

Wählen ist eine Bürgerpflicht!!!

Wer nicht wählt, ist undemokratisch und hat hinterher auch nicht das geringste Recht, sich zu beschweren. Die Stimme bei einer Wahl ist die einzige Möglichkeit, das Volk sprechen zu lassen. Eine nicht abgegebene Stimme spielt darüber hinaus nur den extremen Parteien in die Hände. Nichtwählen geht gar nicht, da gibt es keine zwei Meinungen! Basta

@09:06 von OrwellAG. Wahlkampfkostenerstattung.Eigentumsparagraf

Ich wähle allein schon deshalb, weil ich nicht will, dass die 3 (oder 5) € pro Stimme einfach überwiegend an die Mehrheitspartei verteilt werden.

Eine sinnvolle Regelung wäre es, für nicht abgegebene Stimmen keine Wahlkampfkostenerstattung zu bezahlen. Dann wäre das Interesse der Parteien größer, auf die Wähler zuzugehen.

Ihre Forderungen wären übrigens bei der Deutschen Mitte (DM) zu einem guten Teil im Programm. Jedenfalls, was die Unabhängigkeit und den Umbau des Geldsystems betrifft.

Die Verfassung schreibt übrigens keineswegs ein Wirtschaftssystem vor. Im Gegenteil, es wird schrittweise versucht, den Eigentumsparagrafen - Sozialbindung des Eigentums - zu umgehen. § 14 (2) "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Länderverfassungen, u.a. die Bayerische, enthalten geradezu "sozialistische" Vorgaben, was das Eigentum betrifft.

Wunschdenken

Das mit den Unentschlossenen kann ich nicht glauben. Vor vier Wochen waren es 42%, dann vor zwei Wochen ist die Zahl auf 50% gewachsen. Heute ist es noch ein Drittel. Wie soll so etwas gemessen werden? Nur weil die Leute es den Umfragern nicht auf die Nase binden, ob sie es schon wissen? Das ist reine Kaffeesatz-Leserei sonst nichts. Manche verdienen halt mit Wahrsagen Geld.
Ich denke eher die Parteien wollen damit sagen, "überleg es Dir noch einmal, noch kannst Du auch uns wählen".
Ich behaupte, dass schon vor einem halben Jahr 80% wussten wen sie wählen, ausgenommen die Erstwähler die noch nicht wissen, dass es immer die selben Hunde, nur mit wechselnden Halsbändern, sind. So ein spanisches Sprichwort.

"Wahl-O-Mat" für Unentschlossene

Für Unentschlossene empfehle ich den bewährten "Wahl-O-Mat". Er gibt zwar keine Wahlempfehlung, aber er hilft, die Partei zu wählen, wo am meisten Übereinstimmung ist, und gibt eine Wahlhilfe.
Für jene, die eh nie zur Wahl gehen, bedarf es keine Erklärung.

Wer nicht wählen geht, ...

Wer nicht wählen geht, hat sich schon selbst beschissen!
Er muss hinnehmen was er da vorgesetzt bekommt.
Alle Argumente, nicht zu wählen , sind meiner Meinung nach nur vorgeschoben.
Entweder zu faul, auf der Couch ist's doch so schön, oder denkfaul, Misst ist ja nicht alles nur Schwarz oder Weiß, Käse was mach ich jetzt, ach ich geh' halt net wähle'.
Oder was auch immer.
Wer nicht wählen geht, hat sich selbst ausgeschlossen und braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er von den Anderen nicht mehr wahrgenommen wird.
Denn niemand will mit Verlierern in Verbindung gebracht werden.
Doch Nichtwähler haben schon verloren.

Verdammt, rafft Euch auf und geht wählen!
Wählt meinetwegen die Grauen, die Urbane, die Violetten, Magdeburger Gartenpartei oder was auch immer, Hauptsache Ihr geht wählen.

Politische Einflussnahme geht weiter...

"Mit Blick auf das Erstarken der AfD sagte Krüger: "Wir können nur hoffen, dass wir am Wahltag nicht unser blaues Wunder erleben.""

Erstaunlich dass der Chef des Bundeszentrale für politische Bildung offensichtlich nicht der politischen Neutralität verpflichtet sein muss. Darf das wirklich so sein wie es ist?

"Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, erwartet, dass sich die AfD nach ihrem Einzug in den Bundestag rasch zerstreitet. "

Ich dachte die Aufgabe eines seriösen Meinungsforschungsinstituts ist die Erfassung von Meinungen in der Bevölkerung z.B. anhand von repräsentativen Stichproben. Auf welchen repräsentativen Umfragen basiert denn die Aussage des Chefs des Meinungsforschungsinstituts?

Grüsse aus der Schweiz

unerträglich

Jetzt um die "Unentschlossenen" zu Buhlen ist wohl etwas spät. Auch die Wähler, die "falsch" wählen könnten, werden in den letzten Monaten in eine Schmutzecke geschoben. Ich kenne viele Leute, die sich für ihre Wahlfavoriten schämen. Man kann nur hoffen, dass sie sich nicht soweit manipulieren gelassen haben, dass sie nicht, oder konservativ wählen. Dann würde nämlich wieder alles beim Alten bleiben und die Pfründe bräuchten nicht aus den Händen gegeben werden.

Sehr freundliche Einschätzung..

Vor allem über Ostdeutschland
Vielleicht sollten wir mal alle in uns gehen,
Einschließlich unsere Politiker und Regierenden
Volksparteien!
Und abwägen was in dieser Gesellschaft gut und was nicht so gut läuft!
Analyse eben!
Es sind nicht die Verlierer allein Afd Wähler!
Es ist die Politik als ganzes die Ohnmacht und Protest hervorruft. Das alte Rom lässt grüßen

Das beliebte "Wahlen ändern nichts"

ist falsch. Hier zwei Beispiele:
1. Kindergeld unter schwarz-gelber Regierung 1998 ca. 100 DM. Rot-grün erhöhte bis 2003 auf ca. 180 Euro. Als Eltern von Zwillingen hatten wir damit monatlich ca. 250 Euro mehr auf dem Konto.
2. Die FDP fliegt nach den Lantagswahlen 2013 aus der hessischen Regierung. Danach halbieren sich die Schulwegkosten für meine Zwillinge: 700 Euro pro Jahr mehr auf dem Konto.
Waren das keine Änderungen der Familienpolitik??
P.S. Ab August 2018 schafft Schwarz-grün in Hessen die Kindergartengebühren ab.
Normal verdienenden Eltern kann ich nur raten zur Wahl zu gehen und dafür zu sorgen, dass die FDP nicht in die Regierung kommt.

Gerade weil die Wahl in der

Gerade weil die Wahl in der Tat nicht gelaufen ist, ist es empfehlenswert, hin zu gehen. Und zwar nicht, um die AfD am Einzug in den Bundestag zu hindern, vielmehr ist es wünschenswert, diese Partei einziehen zu lassen. Für mich ist es kein "sich damit Abfinden", eine Chance kann man darin sehen. Wir haben dann endlich den Normalzustand eines Landes im Parlament abgebildet. Die Mitte am stärksten, finde ich wichtig. Darüber hinaus wünschenswert Die Linke und auch die Alternative für Deutschland. Das wird die Streitkultur inhaltlich beleben! Und das ist ja überfällig.

Also: Wer keine Briefwahl gemacht hat, auf auf am Sonntag an die Urne und wählen! Was immer Sie wollen, selbstverständlich kann das nur jede / jeder selber entscheiden. Ein Scheitern der AfD, ein Scheitern Der Linke hielte ich dabei für alle Menschen im Land für beklagenswert. Denn auch die Gegner dieser Partei(en) leiden dann unter einer diskursarmen Politik.

Wählen gehen :-) :-)

Kein Wunder

Wenn man sieht wie sich Anhänger politischer Parteien verhalten, kann ich verstehen, wenn manche unentschlossen sind. Nachdem ich beim Besuch einer Merkel Kundgebung beim Versuch mit AfD Anhängern ins Gespräch zu kommen und nach Gründen für die Brüllerei und Pfeiferei fragend als Reaktion als "Volksverräter" tituliert, mehrfach ins Gesicht gespuckt und mit Fäusten bedroht wurde, wusste ich auch nicht ob ich wählen sollte. Ich war schockiert, darüber, dass ich erst mal nichts mehr von Politik hören wollte. So mit Landsleuten umzugehen geht gar nicht! Ich bin dann doch wählen gegangen um es den Anhänger dieser Partei heimzuzahlen. Ich hoffe auch, dass es für so ein niederträchtiges Verhalten die Quittung gibt. Einige Wähler(mich und Verwandte, Bekannte, Freunde) hat die AfD durch dieses Verhalten ihrer Anhänger verloren. Selber schuld

7000

laut "qualitätspresse" befinden sich mindestens 7.000 is-kämpfer unter den, größtenteils ohne identitätsnachweise eingewanderten.
inoffiziell wird es sich um ein vielfaches handeln.
.
wer unkontrolliert hunderttausende einwandern lässt - aus welchem grund auch immer - verdient es nicht wiedergewählt zu werden. und da alle altparteien diesen kurs weiterverfolgen wollen, gibt es für viele morgen nur eine einzige mögliche antwort.
ich bin gespannt, ob sich die positionen für die beiden kreuze auch dieses mal ganz weit unten auf dem wahlzettel befinden.

Auf meinem Weg durch die Stadt....

....wäre ich fast Opfer des Buhlens geworden.

Wie schon die Wochen zuvor.

Aber ich mag mich nicht beeinflussen lassen von Programmen, die wohl selbst dann nicht umgesetzt würden, wenn die entsprechende Partei alleine das sagen hätte.

Den Programmen nicht trauend schaute ich mir an, was Parteien in den letzten Jahrzehnten alles angestellt hatten.

Und schuf mir eine Negativiste.
Parteien, die keinesfalls in Betracht kommen aufgrund massiver Fehlleistungen.

Unter den verbleibenden - die auch nicht grad das gelbe vom Ei sind - werde ich ich wohl einen Münzwurf oder die Würfel entscheiden lassen.

Wenn die Demokratie in unserem Land eine Zukunft haben soll, muss mehr direkte Demokratie her.

Volksabstimmungen in allen wesentlichen Belangen unseres Landes.

Das betrifft Fragen der Migration ebenso wie marktwirtschaftliche Reformen, die tief in das soziale Gefüge unserer Gesellschaft eingreifen.

Unentschlossen? - Warum wohl?

Nach der Zeitenwende der Agenda 2010 ist das Problem, dass egal welche Partei man wählt, jede einen oder mehrerer Pferdefüße hat und am Ende der "kleine Wähler" in der Ohnmacht bleibt und wieder nichts für sich hat tun können.
Leiharbeit, Mindestlohn unter 10,-€ , 1€-Jobber, Aufstocker, Harz IV, Kinder- und Altersarmut, ein marodes Bildungssystem und Lehrer, die von den jeweiligen Landesregierungen nur befristet ohne Zukunftszusagen nach dem Prinzip "hire and fire" beschäftigt werden, fehlende Steuergerechtigkeit und Steuerflucht der Großen und ein noch größereren Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt wird auch nach den Wahlen keine der gewählten Parteien ernsthaft anfassen, denn damit verdient sich die Elite dumm und dämlich. Und so findet sich in keinem Wahlprogram etwas Konkretes zu den Punkten, die den Wähler bewegen.
Geht wählen, aber macht euch keine Hoffung auf Besserung.

Mauerfall

Wenn ich mir den Osten Deutschlands ansehe frage ich mich ob es gut war die Mauer so schnell abzubauen. Vielleicht wäre es besser gewesen die DDR-Bürger zuerst an die Demokratie, Streitkultur, Politischen Anstand und (sorry) Benehmen zu gewöhnen. Wir im Westen wurden von Kind an an unsere Vergangenheit und die damit verbundenen Pflichten erinnert die in der DDR verleugnet und totgeschwiegen.

Genau dies wird nicht der

Genau dies wird nicht der Fall sein! Der Import von Millionen Menschen aus völlig fremden Kulturkreisen hat unser Land und seine wahlberechtigten Bürger enorm beunruhigt. Es ist offensichtlich, daß unser Sozialsystem mit einem "Wir schaffen das" mehrfach überfordert ist. Man hat eher den Eindruck, als sei eine "Politisierung" die Folge - und nicht etwa stumpfer Fatalismus. Wer jetzt noch hofft, die seit Adenauer völlig fehlgeleitete Familienpolitik durch die verstärkte Anwerbung bildungsferner Heerscharen kompensieren zu können, ist weltfremd - oder nicht bereit, Irrtümer einzugestehen. Beides kann nicht länger hingenommen werden. Die Wähler werden auch entsprechend ihre Kreuzchen setzen, denn die sind viel realistischer als die Befürworter dieser Fehlentwicklung.

@Thomas Wohlzufrieden

"Die Partei der Nichtwähler wird irgendwann den größten Anteil haben."

Die Partei der Nichtwähler ist völlig uninteressant. Da eine Wahl in Deutschland auch gültig ist wenn 2 Personen wählen gehen.

Nicht wählen ist also keine Alternative, es ist nur das eigene Bekenntnis die nächsten 4 Jahre den Mund nicht aufzureißen.

Nach der Wahl kommt das Thema Euro-Umverteilung auf den Tisch

Richtig spannend wird es am Dienstag nach der Wahl. Dann wird der französische Präsident Macron in einer schon seit längerer Zeit angekündigten Grundsatzrede seine europapolitischen Pläne darlegen.

In der Presse geht man allseits davon aus, dass er bei der Gelegenheit wieder einmal einen gemeinsamen Haushalt der Euro-Länder fordern wird - also de facto einen Länderfinanzausgleich durch die Hintertür, bei dem Deutschland und die anderen wirtschaftlich starken Euro-Staaten dauerhaft den Rest subventionieren.

Für mich ist dies ein Grund mehr, die FDP zu wählen. Die SPD würde als Regierungspartei für Macrons Umverteilungspläne offen sein - Schulz hatte ja schon zu seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident Eurobonds gefordert. Die Union hat sich bisher gewehrt, aber Merkel hat Politik bei Kohl gelernt, also weiß man nie, wozu sie bereit ist. Den Liberalen nimmt man am ehesten ab, dass sei einen EU-weiten Länderfinanzausgleich und die Fehlanreize, die dadurch gesetzt würden, strikt ablehnen.

@Jonas Bürger

"Leider rücken selbst die Grünen die AFD viel zu stark in den Vordergrund, ..."

Die AfD hat lausige Themen und werden auch bei einem Einzug in den BT nichts an der politischen Landschaft ändern.
Wer heute Protest wählen möchte der hat mit einer Satire-Partei die besten Chancen. Ja die Politik ist zu einem großen Witz geworden und deshalb ist Satire der geborene Protest gegen diese Wahl.

Leider, wird die Partei

die ich wählen werde weit unter der 5 % Hürde liegen.
Obwohl das Parteiprogramm ein ausgesprochen gutes ist und ich sicher bin, wenn die Medien nur annähernd so intensiv über diese Partei berichtet hätte, wie sie es über die nicht im Bundestag vorhandenen Parteien FDP und AFD gemacht hätten, diese Partei auf min. 8 % kommen könnte.
Lediglich der einseitig gewählte Name, der uninformierte glauben lässt es ginge nur um die Tiere ist ein grundlegender Fehler dieser Partei.

Doch eine Bekannte sagte mir einmal: "Wie zivilisiert eine Gesellschaft ist, erkennt man daran wie sie mit Tieren umgeht"

Man muss schon mächtig

Man muss schon mächtig ignorant und/oder ungebildet sein, um nicht zur Wahl zu gehen, wenn man kann. Auch dem grössten Kleingeist sollte einleuchten, dass nicht zu wählen immer eine Stimme für den Gegner ist. Nich zu wählen ist eben nicht neutral sein.

@ all: neueste Zahlen sagen einen Absturz fuer die Union voraus!

hey zusammen,

habt ihr mal bei wahlrecht.de die neuesten zahlen gelesen?? Nein?? Guckt mal rein!! Ja, auf die Union wartet eine böse Ueberraschung! Es hat einen Rutsch von 36% runter auf 34% gegeben! Und DieLinke ist auf 11% hochgekommen. Die Gruenen bleiben bei 8%, die FDP bei 9% und die AfD wird bei 10% bis 13% gesehen.

http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

INSA (22.09.2017)

CDU/CSU: 34 %
SPD: 21 %
Gruene: 8%
FDP: 9 %
DieLinke: 11 %
AfD: 13 %
sonstige: 4 %

Dann die Zahlen von EMNID:

EMNID (22.09.2017):

CDU/CSU: 35 %
SPD: 22 %
Gruene: 8 %
FDP: 9 %
DieLinke: 10 %
AfD: 11 %
sonstige: 5 %

Und damit wäre sogar eine schwar-dunkelrote Koalition drin bis hin zur R-R-G! Gut so!! Damit ist Merkel als Kanzlerin abgelöst und es könnte bis Sonntag noch alles zu Gunsten von Schulz kippen. Ach ist dass ein Fest, wenn Merkel nicht mehr Kanzlerin sein wird. :-D

09:06 von OrwellAG

Es ist ja nicht nur die Verfassung, in der das Bekenntnis zur Marktwirtschaft steht. Alleine schon unsere Demokratie mit ihrer vierjährigen Legislaturperiode begünstigt das Ausbeutertum, weil man kurzfristige Erfolge nachweisen muss um sich als Partei durchzusetzen, und weil Wohlstand dabei für die Wähler ein wichtiges Kriterium ist. Nachhaltige Systeme sind auf kurze und mittlere Sicht weniger leistungsfähig, und deswegen sieht unsere Welt heute so aus wie sie ist: Die Naturvölker wurden von den "Zivilisierten" verdrängt. So ist die Natur, das geht bei Bakterienkulturen los, und selbst ein Kilo Hirnmasse ändern daran nichts

Die großen Parteien der CDU/CSU und der SPD haben ihre Glaubwürdigkeit vor allem bei den unteren Schichten der Bevölkerung, Behinderten und Kranken verloren. Anstatt eine gerechte Politik für alle Bürger zu führen, werden viele Menschen, leider leiden darunter vor allem ca. 2,8 Millionen Kinder, regelrecht abseits gestellt. Z.B. Hartz IV Bezieher, Alleinstehende heute mit 409 Euro monatlich abzuspeisen ist eine Schande. Essen, trinken, kleiden, Friseurkosten, Strom und Versicherungen zu bezahlen, Sprit für PKW (wenn vorhanden) Reparaturen an Fernseher, Waschmaschine, Kühlschrank u.v.m. ist mit diesem kläglichem Betrag nicht zu bezahlen. Deswegen finde ich das Wahlprogramm der Linken gut für die Menschen, die in D. wenig besitzen und auch heute wenig verdienen, wie Minijobber, Geringverdienen, Leiharbeiter u.a. Es ist genau kalkuliert, Minimum 1 050 Euro monatlich für Rentner und für vorgenannte Bevölkerungsschichten, bereits Wirklichkeit in Dänemark, Norwegen, Österreich u.a. Ländern.

Der Artikel ist eher ein Kommentar

Und daher m.E. Nicht gelungen. Er sollte daher auch nicht an Platz 1 der Nachrichten stehen. Der Inhalt ist eine offene Werbung an Unentschlossene, für die Merkel-CDU und nicht für AfD zu stimmen. Obwohl ich wahrlich kein AfD Freund bin, das geht in einem öffentlich finanzierten Rundfunk einen Tag vor der Wahl nicht! Die anderen Parteien ( die wirklichen Alternativen) kommen dabei viel zu kurz.

Unentschlossen

Wie kann man das jetzt noch sein? Es war doch genug Zeit Parteiprogramme zu lesen. Für mich eine Entschuldigung für eigene Faulheit!

Hier dann die Rechnungen zu den Zahlen

Denn die Rechnungen sehen so aus:

http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

zuerst mal die Zahlen von INSA:

CDU/CSU (34%) + SPD (21%) = 55%
CDJ/CSU (34%) + DieLinke (11%) = 45%
CDU/CSU (34%) + FDP (9%) = 43%
CDU/CSU (34%) + Gruene (8%) = 42%

Dann die Gegenrechnung:
SPD (21%) + DieLinke (11%) + Gruene (8 %) = 40%

Sieht gar nicht mal so schlecht aus! Tja... :-D

Dann die Zahlen von EMNID:

CDU/CSU (35%) + SPD (22%) = 57%
CDU/CSU (35%) + DieLinke (10%) = 45%
CDU/CSU (35%) + FDP (9%) = 44%
CDU/CSU (35%) + Gruene (8%) = 43%

Dann die Gegenrechnung:

SPD (22%) + DieLinke (10%) + Gruene (8%) = 40%

Dass heißt: es ist wieder alles offen und es kann alles werden, sogar R-R-G, was die Parteien so verteufelt haben. Und darueber hinaus entsteht jetzt fuer die Union der Zwang dazu, auch mit der Linken Verhandlungen zu fuehren! Das ist Wählerwille! Tja werte Union, sowas nennt man dumm gelaufen!! :-D

08:59 von Thomas Wohlzufrieden

Siegerpartei: Die Nichtwähler

Ich gehe davon aus, das dieses Drittel der Unentschlossenen den Wahlurnen fernbleiben wird, da es sich von Wahlen keine Veränderung erhofft. Und es ist zu befürchten, das sich diese Wahlenthaltung stetig vergrößern wird. Die Partei der Nichtwähler wird irgendwann den größten Anteil haben.
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jede Wette, diesamal wird die Wahlbeteiligung steigen.
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Die Schönredner unserer selbstgemachten Probleme haben diesmal bei der Wähler/Bürgerschelte übertrieben.

09:49 von Warum denn das

wer nicht wählt wählt indirekt doch

Es profitieren von einer Nichtwahl rechnerisch alle gewählten Parteien proportional zu ihren Stimmanteilen.Also insbesondere die CDU,die wohl die meisten Stimmen erhalten wird.Das hat der Herr Altmaier wohl sehr genau bei seiner "Empfehlung zur Nichtwahl"beachtet und beabsichtigt(?)
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Aber auch von anderen Parteien ist nicht zu hören die Finanzierung nur noch für abgegebene Stimmen einzukassieren.

09:52 von D0815

Wut und Hass?

Warum oft die Begriffe "Wut" und "Hass" im Zusammenhang mit AfD-Befürwortern fallen, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Ich kenne viele, die am Sonntag die AfD wählen. Aber weder aus Wut- noch aus Hass-Gründen, sondern weil Sie zu den wichtigen Themen einfach eine andere Meinung haben. Warum ist das für viele nicht zu begreifen? So schwer ist das doch gar nicht.
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Diese selbsternannten Wächter der Demokratie sollten für Ihre erzeugte Politikverdrossenheit nur mit Abgeordnetenzahlen nach der prozentualen Wahlbeteiligung belohnt werden.
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Dann wäre schon der letzte Bundestag 30% kleiner und weniger teuer geworden.
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Abgesehen von der Parteienfinanzierung für alle Bruttowahlberechtigten.

Das Drittel

gab es doch bei jeder Wahl, wenn zirka 70 Prozent Wahlbeteiligung sind, dann wären wären 4 Prozent noch unentschlossen.
Die verändern eine Wahl nicht, und nicht nur im Osten ist Merkel mit Pfiffen und Buhrufen empfangen worden.
Auch gestern in München war das nicht anders, und in den Städten davor ist es auch so gewesen.

Die Auswertung wird zeigen das am Ende die AFD in jedem Bundesland Stimmen bekommen hat.

Der Grundfehler ist das alle auf der AFD herum hacken und damit sie immer wieder interessant machen und den Effekt "jetzt erst recht" auslösen.

Die meisten Menschen können ein wenig rechnen und das hatte Frau Merkel wohl vergessen, das Summen in der Höhe beim Bürger keine Freudenstürme auslösen konnte Sie sich doch denken.

Ohne 2015 gäbe es die AFD nicht, darüber sind auch Alle einig.

Bei Umfragen geben auch nicht alle preis was Sie wirklich machen, ich hab auch Nichtwähler bei drei Umfragen angegeben.
Dabei ist klar wer meine Beiden Stimmen bekommt, gegen Krieg und Rüstung.

Die Menschen, die viel verdienen und besitzen sind weiterhin

in der CDU/CSU, FDP und SPD gut aufgehoben. Die anderen Bevölkerungsgruppen, vor allem die unteren Schichten wie Hartz IV Bezieher, Geringverdiener, Behinderte, Kranke u.a. werden weiterhin von den vorgenannten Parteien wenig beachtet und müssen weiterhin um ihr Dasein kämpfen. Betroffen sind auch davon Millionen Kinder. Anstatt diese Parteien von anderen Nationen lernen, wie Österreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Dänemark u.a., s. Quelle: "Rentensystem in Österreich: 40 Prozent mehr Rente als in Deutschland." Das gleiche trifft auch für die anderen genannten Länder zu. Die Politiker dieser Länder, wie jeder Bürger, zahlen in die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung ein. In Deutschland ein Wunschdenken, nur die Linken fordern, dass endlich die Politiker den gleichen Weg gehen sollen wie in unseren westlichen Nachbarländern. Mehr als überfällig, es sind die Menschen, die das meiste Geld für diese Kassen bringen. Jeder in D. sollte vom Boom profitieren nicht nur die Reichen

@Witzlos2016 09:31

Zitat: "Tausende Leiharbeiter, die nach langjähriger Betriebszugehörigkeit abgemeldet werden; Betrug in der Automobilindustrie mit Billigung der Politik,;Verseuchung des Grundwassers durch die Agraindustrie; marode Infrastruktur in Westdeutschland; explodierende Mieten; dilettantischer Atomausstieg; unkontrollierter Zuzug von Migranten und und und"

Nun will ich Ihren Ärger mal in Bahnen lenken. Welche Partei befürwortet Agenda 2010, welche Partei stellt den Bundesverkehrsminister, die sowohl für den Dieselskandal, als auch für die marode Verkehrsstruktur zuständig ist? Welche Partei stellt seit Jahrzehnten den Bundeslandwirtschaftsminister? Welche Partei verschärft mit der Maut die Landflucht, und begünstigt dadurch den Wohnmangel in den Ballungszentren?
Welche Partei ist an der Regierung, und gebährdet sich als Opposition in der Flüchtlingsfrage 2015, obwohl sie genau gewußt hat, daß, wenn die Leute nicht nach Deutschland kommen, diese an der Grenze erfrohren wären?

Umfragen und das Abschneiden der AfD

Besonders spannend wird die Wahl ja eigentlich nicht. Merkel wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Kanzlerin bleiben. Die einzige Frage ist, ob sie weiter mit der SPD regiert oder ob es für Schwarz-Gelb reicht (Jamaika ist aus meiner Sicht keine realistische Option - das würde die grüne Basis nicht mitmachen).

Die größte Unbekannte bei der anstehenden Wahl ist die AfD. In den letzten Umfragen lag die Partei bei 10 bis 13 %. Ich befürchte, dass sie am Sonntag sogar noch deutlich besser abschneiden könnte. Möglicherweise bekommen wir wieder den Brexit-und Trump-Effekt: Da die Rechtspopulisten sehr stark dämonisiert werden, sagen viele Leute in Umfragen nicht wahrheitsgemäß, dass sie die Rechtspopulisten wählen werden.

Sollte die AfD - in deren Reihen sich ja tatsächlich zahlreiche Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker finden - deutlich drittstärkste Kraft werden, müssen die Parteien der Mitte diesen Weckruf ernst nehmen. Ein "Weiter wie bisher!" geht nicht mehr.

re orwellag

"Ich gehe nicht wählen, weil das System , das in der Verfassung steht (Bekenntnis zur Marktwirtschaft) alternative Systeme verhindert"

Leider komplett falsch. So ein Bekenntnis gibt es nicht in der Verfassung.

09:30 von cowboy07

Unentschlossen

Obwohl noch unentschlossen, steht für mich ein Entschluss fest....ich wähle am Sonntag... Grund: Jede Stimme gegen Extremismus (von welcher Seite auch immer) ist eine Stimme für die Demokratie.
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*
*
Andererseits ist den Demokraten der letzten Legislaturperioden augenscheinlich nur durch drohenden Mandatsverlust Ihre Verpflichtung gegenüber den Bürgern erinnerlich zu bringen.
*
Nicht nur in der letzten Woche, sondern für die kommenden 4 Jahre.

Weichenstellung

An diesem Sonntag entscheiden die Bürger, ob Deutschland auch in Zukunft von planloser Masseneinwanderung überfordert wird oder die innere Sicherheit wieder eine Rolle spielen soll.

Nicht mehr und nicht weniger.

Liebe Frau Merkel

Meine Familie u. ich versichern Ihnen:
Daß Sie es nicht wieder schaffen, Ihnen zu glauben, dass Sie für uns – das Volk – die Dinge schon regeln, in Wahrheit jedoch den demokratischen Diskurs vorsätzlich sedieren, um uns mit Ihrem Regierungsstil in einen Kokon entpolitisierter Unmündigkeit einzuspinnen.
Daß Sie es nicht wieder schaffen, Ihnen zu glauben, daß Sie umsichtig die Dinge vom Ende her denken, in Wahrheit Ihr Regieren durch Ihren larvierten Opportunismus geprägt ist, getriggert von einem alles überlagernden Machterhaltungsprimat.
Daß Sie es nicht wieder schaffen, Ihnen zu glauben, dass Ihr Fahren auf Sicht geniale Staatskunst ist, in Wahrheit nur Reflex der eigenen Konzeptlosigkeit und Ihrer sorgfältig gepflegten Beliebigkeit ist.
Ja, Sie werden am Sonntag die Wahl gewinnen u. auf dem Höhepunkt Ihrer Macht ankommen.
Gleichwohl wird es der erste Tag der Erosion Ihrer politischen Ära sein.
Diese Aussicht ist es doch immerhin Wert am morgigen Abend ein Fläschchen zu öffnen.

re hille-sh

"Es gibt bald wieder eine laute und angriffslustige Opposition im Bundestag, kontroverse Debatten. Das ist Demokratie !!!"

Wenn wir den Maßstab anlegen, den die AfD-Fraktionen in den Landtagen bieten, wird es eine Opposition der Dummheit und der Provokationen.

Ich habe kein Problem damit

wenn AfD und FDP wieder im Bundestag mitmischen. Das gehört nun mal zu einer Demokratie.Wenn man sich sachlich mit der AfD auseinander setzt kann das nicht schaden.

Die Quittung kommt - Schuld hat aber wieder das Volk

Wer den "Wahlkampf" aufmerksam verfolgt hat, dem ist aufgefallen, dass - auch von den Medien - ein einziges Thema immer im Vordergrund stand: Die AfD.
Die einzige Sorge war, die AfD darf nicht in den Bundestag einziehen!
Ist das wirklich eure einzige Sorge???
Hättet ihr dafür gesorgt, dass Leiharbeit eingedämmt und gleich bezahlt wird, wie Festanstellungen, der Mindestlohn über 10,-€ kommt, Kinder- und Altersarmut aktiv angegangen und das marode Bildungssystem wieder auf gesunde Beine gestellt, die Steuergerechtigkeit hergestellt und Steuerflucht der Großen wirksam bekämpft, sowie nicht durch unregulierte Massenzuwanderung den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt verschärft, hättet ihr euch um die AfD keine Gedanken machen müssen, ja, sie wäre nicht einmal über 5% gekommen oder gar nicht entstanden.
Die AfD hat ihre Ursachen- wie vor ca. 90 Jahren die Rechten - im vollständigen Versagen der Bürgerlichen, weil diese zur Befriedigung der Gier der Elite, nicht zum Wohl des Volkes regieren.

re meinungsquirl

"Was aber wegfallen würde, wäre die völkerrechtliche Macht-Legitimation."

Lassen Sie das Völkerrecht mal da, wo es hingehört: zu den zwischenstaatlichen Beziehungen.

Wahlbetrug in Halle...und sonst noch?

Nachdem es zu Unregelmäßigkeiten in NRW kam, wird ein Strafverfahren in Halle wieder aufgenommen.
Es gab anscheinend Wahlbetrug zugunsten der Linken und zum Nachteil der AfD.
Über einhundert Stimmen wurden der Linken zugeführt.
Es lagen in einem Bezirk in Halle nur Bleistifte aus.
Nach Angaben des klagenden Wahlhelfers war der Vorsteher des Wahllokals an dem Abend „nur am Radieren“.
http://www.focus.de/politik/deutschland/mehr-stimmen-fuer-die-linksparte...

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Für mich heißt das definitiv, dass ich meinen eigenen Kugelschreiber mitnehmen werde, um Manipulationen vorzubeugen.
Wahlbetrug scheint in der Panik der Parteien gar nicht mehr so unwahrscheinlich zu sein.
Das Vertrauen ist jedenfalls dahin.
Bei uns sitzen schon seit Jahren immer die gleichen Wahlhelfer. Auch das ist aus meiner Sicht merkwürdig und bedenklich.
Dabei sollten diese doch nicht homogen zusammengesetzt sein.

An der gesamten Entwicklung sind..

die öffentlich-rechtlichen Medien auch nicht ganz unschuldig!

Völlig zurecht bringen sie Themen wie Kinder- und Altersarmut, wachsende soziale Ungerechtigkeit, fehlende Steuergerechtigkeit und vieles andere mehr auf dem Tisch, aber diese Fehlentwicklungen entstehen ja nicht einfach aus den Nichts, sondern sind letztendlich auf Fehlentwicklungen in der deutschen Politik zurückzuführen!

Die Regierung behauptet zwar immer von sich selbst, sie mache eine fast perfekte Politik, aber in Wirklichkeit stimmt das ja überhaupt nicht!

Man muss halt nur genauer hinschauen!

@D0815 09:52

Wenn Sie wie ich von AfD Befürwortern körperlich angegriffen werden, dann werden Sie begreifen warum man die AfD mit Hass in Verbindung bringt. Man kann anderer Meinung sein, kein Problem für mich, aber mich dann als Volksverräter zu bezeichnen und zu bespucken, nur weil ich diese Meinung nicht teile ist nicht hinnehmbar.

Ob Ausländer raus oder Multikulti

keine notwendiger Weise populistische Partei
beherrscht simple Adam Riese Rechenkunst
wie sollen die objektiv Populismus-frei zu berechnenden Kosten der Beamtenpensionen finanziert werden? Warum gibt es den Nachhaltigkeitsfaktor für gesetzliche Renten nicht für Beamtenpensionen?
Ich würde Raffelhüschen wählen! AfD fordert noch mehr Geld für noch mehr Beamte und das ist "alternativ"? Abgehakt

"Große Koalition" wird abgewählt

Es gibt 1 Tag vor der Wahl noch 30% unentschlossene. Eine Ursache kann in der soziale Ächtung der AfD und der Kritiker der Politik der offenen Tür durch die Meinungsmacher liegen.

In der Wahlkabine herrschen aber die Wahlrechtsgrundsätze einer freien und geheimen Wahl. Der Wähler kann hier frei und ohne sozialen Druck entscheiden. Das ist der wichtigste Grundsatz der Demokratie.

Die Flüchtlingspolitik Merkels und der großen Koalition steht zur Wahl. In den letzten Umfragen bekommen die ehemaligen großen Parteien zusammen zwischen 55 und 57%. Die prognostizierten Verluste betragen bereits bis zu 12%. Verlieren CDU und SPD zusätzlich je 3% steht die ehemalige "große Koalition" ohne Mehrheit da.

Der Begriff "große Koalition" wandelt sich zu einem Euphemismus. Der Begriff "Kabelkoalition" (gelegentlich wird das Schwarze Kabel auch durch ein blaues ersetzt, so kommt auch die CSU zu ihrem Recht) trifft besser. Denn perspektivisch braucht die Kabel- Koalition grün oder gelb zur Erdung.

Hurra gegen AFD

Hab mir gerade noch mal - zeitaktuell - AFD Videos auf Youtube angesehen und mich entschlossen irgendeine kleine Partei nach meinen Bedürfnis zu wählen, nur damit die AFD weniger Stimmen erhält. Vielleicht ist das als einzelner keine Wirkung, aber vielleicht gibt es ja sowas wie Synchronizität, dass auch andere sich noch entschliessen, gegen die AFD zu wählen.

CDU - AfD

Nachdem relativ viele voraussichtliche AfD - Wähler im Vorfeld der Wahlen nicht freiwillig zugeben, eben diese Partei zu bevorzugen (wer kann es ihnen verdenken bei all den Hasstiraden gegen die AfD?), halte ich es für durchaus möglich, dass die AfD ca. 13 - 15 % erhalten wird. Wenn gleichzeitig die SPD nur 20 % (oder noch weniger) einfährt, dann müsste die CDU doch langsam einsehen, welch grosser Fehler es war, eine Koalition oder Zusammenarbeit mit der AfD auszuschließen.
Und wenn man jetzt noch sieht, wie Herr Lindner in den letzten Wochen gegen die AfD hetzt - ich wünsche Herrn Gauland einen Riesenerfolg...

@Messi 10:02

Ich selber habe sowohl die Schweizer als auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Wäre die AfD wie die SVP würde ich Ihnen zustimmen. Verglichen zur AfD hat die SVP zivilisierte Leute in ihren Reihen die sich normal äußern. Leute wie Höcke, Gauland, von Storch und Poggenburg schaden der Partei. Es ist kaum davon auszugehen, dass oben genannte die Partei verlassen und Weidel und Petry das Ruder übernehmen. Daher hat Krüger mit seiner Aussage recht.

Abyss

Vor 90 Jahren hat man die deutsche Bevölkerung schon einmal streng demokratisch in den Untergang laufen lassen.
Ursache waren die unendlich Gier der Wirtschaftbosse und die Unfähigkeit der Bürgerlichen, sich dem Drachen zu stellen. Lieber hat man ein ganzes Volk verhetzt und in einen bis heute unbegreiflichen Völkermord getrieben.
Schuld war dann allein das Volk. - ?-
Die wahren Urheber sind heute wieder am Ruder der wahren Macht - eine Macht, die Parlamente und Regierungen benutzt und der die Demokratie völlig egal ist, macht sie doch die besten Geschäfte mit Diktaturen.
Das Grundwesen des Menschen ändert sich nicht. Die AfD ist nur ein Sypthom, dass wieder etwas in Schieflage geraten ist. Der wahren Ursache wird man auch durch demokratische Wahlen, Revolutionen oder Diktaturen nicht entgegen treten können - denn es ist der "Abgrund im Menschen".
Ihn kann man eindämmen, aber nur wenn die Demokraten in den Regierungen Rückrat haben und nicht zu Gattung der Wirbelosen zählen.

@ Magfrad

"Daher sollte man die Wahlrechtsgesetze ändern. Es sollte sein wie bei Steuerabgaben die sind auch Pflicht. Wählen sollte auch Pflicht sein."

Und wie wollen Sie "Wahlverweigerung" dann sanktionieren? Mit Geldstrafen? Viele Nichtwähler sind Arbeitslose oder Leute mit geringem Einkommen, die ohnehin kaum Geld haben. Oder gleich Gefängnis?

Ihr Vorschlag ist vollkommen unpraktikabel. Abgesehen davon, dass eine Wahlpflicht auch aus ethischen Gründen fragwürdig wäre.

Wenn Bürger nicht wählen wollen, sollen sie nicht wählen. Das ist deren Entscheidung.

@Wahrheit2011 10:21

Wenn die AfD Normalzustand wird in Deutschland werde ich mich stark damit auseinandersetzen von meiner doppelten Staatsbürgerschaft(Deutsch/Schweiz) gebrauch zu machen und das Land zu verlassen bezw mit meiner Firma von Deutschland in die Schweiz umzusiedeln. Auf den Normalzustand dieser Partei habe ich keine Lust.

10:22 von Udsch

Mauerfall

Wenn ich mir den Osten Deutschlands ansehe frage ich mich ob es gut war die Mauer so schnell abzubauen. Vielleicht wäre es besser gewesen die DDR-Bürger zuerst an die Demokratie, Streitkultur, Politischen Anstand und (sorry) Benehmen zu gewöhnen. Wir im Westen wurden von Kind an an unsere Vergangenheit und die damit verbundenen Pflichten erinnert die in der DDR verleugnet und totgeschwiegen.
///
*
*
Kann es sein das viele Bürger im Osten die linksträumerischen Westler nicht verstehen können, da Sie den sozialistischen Segen bereits 40 Jahre auf deutschen Boden geniessen durften.
*
Dieses Unverständnis lässt eventuell leider nur eine Richtung frei?
*
Ihre Vergangenheit inclusive Mauermördern wird auch im linksträumerischen Pisasystem weitgehend verschwiegen.

@Paco 9:59 Uhr Wunschdenken

Ja, sehe ich auch so. Die Unentschlossenen werden schon eine Tendenz haben, vielleicht auch "taktisch" wählen. Der ganze Hype um die "Unentschlossenen" ist wohl für die Medien gemacht, da können sie sich austoben. So viele Unentschlossene gibt es nicht.
Wie der eine oder andere auch meint, glaube ich, dass sich die AfD im Laufe der Legislaturperiode selbst zerlegt, wie damals die Piratenpartei; sie sind zu heterogen; von ein paar Vernünftigen bis hin zu rechtsnational. Leuten, die mich schaudern lassen.

@Thomas Wohlzufrieden

Das glaube ich nicht, weil ich z.B. einer dieser Unenetschlossenen bin, ich schwanke zwischen zwei Parteien und werde morgen ganz sicher mein Kreuz machen. Wo? Das werde ich aus dem Bauch heraus entscheiden.

Die armen, besorgten Politiker,

machen sich Sorgen wegen der AFD?. Die großen, sogenannten Volksparteien sind mit ihrer Politik gegen große Teile der Bevölkerung für die Entstehung der AFD verantwortlich. Deswegen jetzt zu jammern über das Erstarken dieser unsäglichen "Alternative" ist schlicht und einfach grotesk. Macht vernünftige Politik und nehmt die Sorgen aller Bürger ernst und nicht nur Politik für Konzerne und Reiche. Dann ist die AFD in spätestens zwei Jahren kein Thema mehr.

Nach gestriger Pleite von Agraminister Schmidt

ist klar das dieses Ressort dringend in andere Haende gehoert. Er hat mutwillig die dringend benoetigte Duengeverordnung scheiternlassen. Seine Gesetzesvorlage foerderte nur den buerokratischen Aufwand fuer kleinbaeuerlche Betriege, zu Gunsten derer die tatsaechlich den Nitrateintrag verschulden. Darum dann doch Gruen.

Artikel ist stark meinungsbeladen

Kurz vor den Wahlen scheinen die Grenzen zwischen Kommentaren und Artikeln zu verschwimmen. Beispiel:

Das ist nicht nur deshalb bemerkenswert, weil ein ausgewiesener Populist einer besonnenen und erfahrenen Demokratin die Wünsche übermittelt.

Solche meinungsbildenden Artikel sind den öffentlich Rechtlichen unwürdig.

Auch wären Hintergrundinformationen zu Leuten, deren Meinungen kommentarlos übernommen werden, sinnvoll. Eine kurze Wikipedia-"Recherche" ergibt beispielsweise, dass der Herr Güllner vom Forsa-Institut seit über 50 Jahren SPD-Mitglied ist. Auch seine "Expertise" darf man anzweifeln:

In dem vor der Bundestagswahl 2013 veröffentlichten Buch „Die Grünen: Höhenflug oder Absturz?“ beschwor Güllner eine Gefahr für die Demokratie durch die Erfolge von Bündnis 90/Die Grünen, warnte vor einer „grünen Diktatur“ und zog Parallelen zum Aufstieg der NSDAP und zum Ende der Weimarer Republik.

Meinungsforschungsinstitut Forsa

"Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, erwartet, dass sich die AfD nach ihrem Einzug in den Bundestag rasch zerstreitet."

Ansonsten ist Forsa und Herr Güllner für eher schwache Prognosen und eine gewisse Linkslastigkeit bei seinen Umfragen bekannt. Er bekommt doch aus dem linken Spektrum seine Aufträge und verdient als "Meinungsforscher" damit sein Geld. Das sollte man noch ergänzen, um Unbedarfte zu warnen. Und wetten, dass Güllner wieder mal daneben liegt?!

Hoffentlich legt sich die

Hoffentlich legt sich die Erinnerung am Wochenende noch einmal frei und den Menschen fällt ein, dass wir nie wieder Faschismus und Privatisierung wählen dürfen. Private Kriege sollten abgeschafft werden, dass kann man nach 16 Jahren Beteiligung an Massenvernichtung offen sagen.

Hoffentlich gibt es Menschen denen es nicht darauf ankommt die Regierung gewählt zu haben um dann das Selbstwertgefühl hoch zu lügen und eigene Straftaten damit zu decken.

Hoffentlich endet der Spuk bald und zwar nicht wie die Regierung es erhofft. Also ohne Krieg und ohne völlige Enteignung und damit einhergehende gigantische Armut.

@Shantuma

Die AfD hat Themen wie jede andere partei auch, nachzulesen im Wahlprogramm. Für Sie und scheinbar viele andere auch ist es aber nicht nötig sich selbst ein Bild zu machen, sondern infach nachplappern was vorgegeben wird.

Ich habe weder Radikales, noch Extremes im Programm gefunden, Populismus ist für mich ein Begriff mit dem ich wenig anfangen kann. Evtl. können Sie mir oder gerne auch jemand anderes mal konkrete Sachen aufzeigen aus dem Wahlprogramm die so störend sind. Bitte keine Zitate einzelner Personen, die kann ich von jeder Partei vorbringen, bitte aus dem Programm.

Nun buhlt mal schön.....

Endlich gibt es eine Partei, die eine echte Alternative zu den gleichgeschalteten Einheitsparteien darstellt. Da kann man sich schon mal auf eine lebendige Diskussionskultur im Parlament freuen.
Mir fällt auf, dass Frau Merkel seit einigen Tagen in der Flüchtlingspolitik zurücksteuert. Wie kommt denn das, und kann man ihr das noch glauben ?

10:40 von achtmalklug

09:06 von OrwellAG

Es ist ja nicht nur die Verfassung, in der das Bekenntnis zur Marktwirtschaft steht. Alleine schon unsere Demokratie mit ihrer vierjährigen Legislaturperiode begünstigt das Ausbeutertum, weil man kurzfristige Erfolge nachweisen muss um sich als Partei durchzusetzen, und weil Wohlstand dabei für die Wähler ein wichtiges Kriterium ist. Nachhaltige Systeme sind auf kurze und mittlere Sicht weniger leistungsfähig, und deswegen sieht unsere Welt heute so aus wie sie ist: Die Naturvölker wurden von den "Zivilisierten" verdrängt. So ist die Natur, das geht bei Bakterienkulturen los, und selbst ein Kilo Hirnmasse ändern daran nichts
////
*
*
Nachhaltigkeit hat immer die Ausrede, das die Leistungsfähigkeit nicht bewiesen werden konnte.
*
Genau wie Kommunismus und Sozialismus muss jedes Hirngespinst finanziert werden.
*
Aber speziell der Esel, dem es (weltweites Hirnmasseziel) zu gut, der geht als erstes auf Eis?

@fx53 10:08

Wissen Sie wer für eine florierende Wirtschaft sorgt? Vor allem Unternehmer die investieren. Ohne dies funktioniert die Wirtschaft nicht. Wissen Sie wer am laufenden Band Unternehmerfeindliche Politik macht? Rot und Grün, gleiches gilt für die Linke. Alle drei schaden massiv der Wirtschaft unseres Landes. Als Eltern mit Kinder ist Deutschland ohnehin nicht geeignet. Es gibt zu viele Singles und zu wenig Interesse für Familienthemen. Da befinden Sie sich im falschen Land.

@Demokra... 10:39 Uhr

Wie kommen Sie bei den genannten Zahlen auf R-R-G? Mit 40 %?
Ne, entweder GroKo oder Jamaika ist drin. Die starke AfD lässt nichts anderes zu.

@ Demokratieschue

"Und damit wäre sogar eine schwar-dunkelrote Koalition drin bis hin zur R-R-G! Gut so!! Damit ist Merkel als Kanzlerin abgelöst und es könnte bis Sonntag noch alles zu Gunsten von Schulz kippen. Ach ist dass ein Fest, wenn Merkel nicht mehr Kanzlerin sein wird. :-D"

Laut der von Ihnen genannten INSA-Umfrage kommt Rot-Rot-Grün auf 40 Prozent, Schwarz-Gelb auf 43. In der Emnid-Umfrage kommt Rot-Rot-Grün ebenfalls auf 40 Prozent, Schwarz-Gelb auf 44. Rot-Rot-Grün schneidet also jeweils schlechter ab. Und in beiden Fällen liefe es auf eine Fortführtung der Großen Koalition unter Merkel hinaus, da die Union deutlich stärker ist als die SPD.

Man sollte schon rechnen können, bevor man vollmundige Prognosen abgibt.

@Quakbüdel 10:28

Wer der Meinung ist seit Adenauer wurde eine fehlgeleitete Familienpolitik sollte eines wissen. Der Grund, dass es uns in Deutschland im Vergleich zu Resteuropa vergleichsweise gut geht liegt an Adenauers Nachfolger insbesondere seinem direkten Nachfolger Ludwig Erhard. Es ist unmöglich mit was für einer Respektlosigkeit über Andersdenkende gesprochen wird, inbesondere von denen die sich als
"Das Volk" sehen. In Ihrem letzten Satz greifen Sie Millionen deutsche Wähler an. Diese Besserwisserei kommt gar nicht gut an.

re OrwellAG: Wählen gehen?

"Ich gehe nicht wählen, weil das System , das in der Verfassung steht (Bekenntnis zur Marktwirtschaft) alternative Systeme verhindert."

Sie gehören zu scheinbar zu Denjenigen, die eine Demokratie an den gewählten Ergebnissen messen. Das wird aber einer Demokratie nicht gerecht. Keine Demokratie kann garantieren, dass nur die regieren, die man selber als die Besten empfindet. Und jeder von uns muss sich angesichts persönlich unbefriedigender Wahlergebnisse bremsen, nicht zugunsten vermeintlich besserer Politiker das System Demokratie verlassen zu wollen.

Mir persönlich ist die schlechteste Demokratie immer noch lieber als die beste Diktatur und deshalb wird es sich für mich immer lohnen, wählen zu gehen!

Die gelobte Frau Merkel

Viele loben Frau Merkel, sie habe doch alles gut gemacht, uns (vielen von uns) gehe es doch gut. Aber nicht nur, dass sie des persönlichen Erfolges wegen jede Frage nach einer Zukunftsperspektive ignoriert (Einschränkungen der Umwelt zuliebe z. B. wären auf die Dauer überlebenswichtig, kosteten aber Wählerstimmen), sondern auch weil sie die AfD groß gemacht mit ihrer Politik des Ignorierens, für sie zählt nur, was dem Mehrheitsgewinn dienlich ist, alles andere kann missachtet werden. Sie verweigert konsequent jede Diskussion, zieht sich auf Allgemeinplätze zurück, mit denen sie sich unangreifbar macht, Argumente weist sie mit einer überheblichen Handbewegungen ab wie lästige Fliegen. Und ohne Diskussionskultur kann man auch gegen eine AfD nicht ankommen, deren 'Argumente' sich meist auf die Benutzung von Trillerpfeifen reduzieren. Aber wenn man dem nicht Besseres entgegenhält, ...

AfD drittstärkste Kraft?

Zitat Thomas Krüger: "Diese Wut und der Hass, der dieser Tage auf der Straße zu beobachten ist, beunruhigt mich schon sehr".

Das sind die Segnungen des kaum noch zu bändigenden Kapitalismus. Immer mehr wütende und hilflose Verlierer dieses Systems sind leichte Beute für Populisten und für Parteien, die rückwärtsgewandt sind ohne echte Lösungen anzubieten.

Es gibt keine einfachen Lösungen, die sich viele der Wütenden wünschen.

Kommentar

Der Bericht ist nicht als Kommentar ausgezeichnet, ist aber einer. Wieso wird also behauptet Merkel sei eine besonnene und erfahrene Demokratin. Das ist eine Wertung. Auf jeden Fall ist schon einmal sehr auffällig dass die Medien ihr nahezu hörig sind. Und ich weiß nicht ob das ein Zeichen für eine starke Demokratie ist. Das kennt man eher aus anderen Systemen. Im Übrigen dürfte wirklich dem Letzten aufgefallen sein, dass die ARD inzwischen seit Wochen ein Dauerfeuer der Hetze gegen die AFD abschießt. OK den Linken wirds gefallen, die Rechten werden sich ärgern aber nicht überrascht sein. Was machen aber die Unentschlossenen. Lassen die sich von der TS beeinflussen oder reagieren sie mit Trotz, weil man ständig bevormundet wird und man die einseitige Berichterstattung satt hat. Ich habe es satt und bin auf die Wahl gespannt.

Geld ist wichtig, aber nicht alles!

Ich glaube es wird eine Rekordwahlbeteiligung geben. Zu viele Dinge sind passiert, die im Prinzip alle Bürger so oder so bewegt haben. Wer etwas ändern will muss wählen gehen. Also raus! Ich hoffe insbesondere, dass die jungen Leute kräftig Kreuze machen.

Hmmm???

Warum sich die AfD auflösen sollte? Weil sie durch und durch verlogen ist. Jemand, der die Erbschaftssteuer abschaffen und gegen die mögliche Einführung einer Vermögenssteuer protestiert, also (auch im Steuerrecht) Politik für die Reichen machen will, sich aber als Partei des 'Volkes' ausgibt (und ihr Programm im Wahlkampf ja auch sicherheithalber nicht anspricht) ist zutiefst unehrlich. Aber wenn man nicht weiß, für was die Partei steht, sondern Schlagwörtern Glauben schenkt, dann wird man halt AfD-Wähler. Armes Deutschland!

ich glaube...

das mit den "Unentschlossenen" wird ein bischen überschätzt,denn es setzt voraus,das Menschen keine Meinung haben und sich von Stimmungen treiben lassen. Bin von berufswegen viel unterwegs und komme täglich dabei mit sehr vielen Menschen in Kontakt. Also, ich habe fast nie das Gefühl,das mein Gegenüber nicht genau weiß, was er will und was nicht. So gesehen denke ich, auch wenn es nicht alle zugeben, haben sie längst ihre Entscheidung getroffen, die allerdings oft in eine Richtung tendiert, die mich etwas verstört und nachdenklich macht....

Ein Wort zu den "Volksparteien"

Eine große Zahl der Wähler wird sich wieder für die sogenannten "Volksparteien" cDU und sPD entscheiden. Weil man ja keine "extremen" Parteien wählen kann. Die sind ja alle schlimmschlimm.

Leider ist das ein wenig einfach gedacht. Ignoriert man mal für einen Augenblick, was wirtschaftsliberale und gesellschaftskonservative Medien wie die Bild oder die FAZ schreiben, und vergleicht nur die Wahlprogramme, Forderungen, und Entscheidungen der letzten zehn Jahre zeigt sich folgendes:

Linkspartei:
- Spitzensteuersatz auf ca. 53%
- Reichensteuer
- Steuern auf leistungsloses Einkommen (Kapitalertrag..) verdoppeln
- Steuerschlupflöcher schließen

Das hatten wir schonmal. Nein, nicht in der DDR. In der BRD unter Helmut Kohl.

Wie weit muss ein Rechtsruck gegangen sein, damit die Linkspartei Positionen vertritt, die vor 20 Jahren noch die CDU innehatte?

Und wie sehr müssen Menschen manipuliert werden, um eine so weit nach rechts gerückte cDU (oder sPD) als Partei für die Mitte zu sehen?

Unentschlossen?

Herzliches Beileid!
Ich würde mir mal Gedanken machen, wie es zu einem solchen Ergebnis kommen. Wenn die 'Reichen-Parteien' AfD, CDU und FDP an der Spitze stehen, dann hoffe ich nur, dass Sie sich das finanziell auch leisten können.

@ Allahkadabra, schwarz =rot ???

Kein Unterschied mehr zw SPD und Union ?
Konzerne und Banken investierten jedenfalls für den Wahlkampf mit Abstand am meisten in CDU/CSU und FDP investiert.
s. Süddt. Zeitung 29.Juni 2017 'Großspender füllen Wahlkampf-Kassen von Union und FDP' 

Demokraten?

CDU 255 Sitze + FDP 52 = 307 bei ges. 686.
*
Fehlen bei einer Abstimmung nur jeweils 37 Demokraten aus SPD/Linke und Grünen.
*
Diese Demokraten werden doch nicht alle mit der AfD stimmen?

Komisch ist

dass die meisten AfD-Anhänger zwar irgendwie stinkwütend sind auf unsoziale Verhältnisse, aber dann eine ultraliberale Partei wie die AfD wählen wollen, bloß weil die immer auf ihrem Gefühlsklavier so schön rumklimpern gegen Ausländer etc. Dabei ist das nur der Köder am Angelhaken.

@um 11:02 von Laskaris

Mein Weckruf geht an alle, die aus dem ehemaligem Osten und den Ostblocken kommen, falls die beabsichtigen die AfD zu wählen: Erstmal werden die Flüchtlinge, dann Ausländer, Russland Deutsche und zu guter letzt die Ossis aussortiert werden. Das geht so weiter, bis die dann wieder auf den Trichter arrisch kommen werden. Stürzt euch bitte nicht in ein größeres Unglück, wegen einigen Problemen.

@Laskaris - Umfragen und das Abschneiden der AfD

Wer sagt denn einer Fremden Stimme am Telefon denn schon real was man wählen wird :-)
Telefonnummern sind ja *ja so geheim*

Haus-auf-gabe!

"Den Programmen nicht trauend schaute ich mir an, was Parteien in den letzten Jahrzehnten alles angestellt hatten.

Und schuf mir eine Negativiste.
Parteien, die keinesfalls in Betracht kommen aufgrund massiver Fehlleistungen."

[10:17 von Unter_Lemmingen]

Vorbildlich. Liebe Klasse, Hausaufgabe. Ab Sonntag wird eine Parteienliste geführt, auf der jedesmal vermerkt wird, wenn eine Partei etwas positives tut, wie z.B. eine sinnvolle kleine Anfrage stellt, oder etwas negatives, wie z.B. trotz verfassungsrichterlicher Ermahnung die Schlupflöcher in der Erbschaftssteuer jahrelang nicht schließt, oder eine Agenda 2010 verabschiedet.
Seid ruhig egoistisch, die Partei die übrigbleibt muss ja nachher Euch gefallen.
Wenn Ihr etwas nicht versteht, oder die Folgen einer Entscheidung nicht einschätzen könnt, beschäftigt Euch mit der Materie. Wenn Ihr es immer noch nicht versteht - halb so schlimm. Ihr habt ja ab Sonntag noch 4 Jahre bis zur nächsten Wahl, da wird man die Folgen schon sehen.

Wir können nur hoffen, ...

„Mit Blick auf das Erstarken der AfD sagte Krüger: 'Wir können nur hoffen, dass wir am Wahltag nicht unser blaues Wunder erleben.' " Ich bin der heutzutage sicher sehr konservativen Ansicht, dass der Chef (mit SPD-Bezug) einer aus öffentlichen Mitteln finanzierten Bundeszentrale für politische Bildung neutral sein sollte und nicht einen Tag vor der Wahl potenzielle Befunde kommentieren.

@um 11:20 von Magfrad

Achso wenn sich die Emails von der Weidel sich als echt herausstellen, dann nennt man sowas zivilisiert? Gehörten Sie nicht zu denen die gegen die Doppelpässler rumschnauzten oder ist das bei der Schweiz nun ein ganz anderes Thema? Das sind mir die Richtigen, selber auf andere rumhacken, aber 2 Pässe in der Tasche haben? Ihr Kommentar um 12:35 dort sollte jeder mal gelesen haben:
http://bit.ly/2foW7GN

#Shantuma

Die AFD wird nach dem Einzug in den Bundestag nichts ändern? Direkt nicht, aber sehen sie sich mal an was die nur durch ihre Anwesenheit schon geändert haben. Die haben doch alle Parteien die letzten Monate vor sich hergetrieben wie eine Schafherde.
Selbst die Grünen wollen auf einmal mehr Polizei, sind fürs abschieben, auch wenn sie sich nicht genau drauf einigen können was das ist.
Lindner-FDP ist eine AFD ligth Partei geworden, will das Gleiche aber verpackt es humaner und digital.
Wagenknecht spricht vom verwirkten Aufenthaltsrecht bei Straftätern. Welche Taten meint sie?
Die CSU kämpft sowieso um ihren rechten Stammplatz, den ihnen Strauß verordnet hat.
Merkel und die SPD finanzieren Lager im Niger, so weit unten wollte nicht mal die AFD ihre Lager bauen.
Ich glaube davon zu sprechen, die AFD ändert nichts, ist weit gefehlt. Die sind der Hecht im Karpfenteich, und den braucht es anscheinend.

@um 11:28 von Boris.1945

Natürlich waren die Mauermorde nicht richtig und man muss auch das verabscheuen, aber deswegen Rechts werden, wovon man weiß das die Millionen von Menschen wegen dieser Ideologie auf der Welt ermordet haben, das muss sicherlich auch nicht sein. Und was mich sonst noch stört: Debatten über wie gut integriert kommt nur in Frage, wenn es sich um eingebürgerte ehemalige oder eben einfache Türken handelt, so eine Frage zu stellen gegenüber denen aus der Ex-DDR oder den Ostblockstaaten, das darf man anscheinend nicht oder kommt nie in Frage: Geht es nicht im Endeffekt um die Denkweisen dieser Gruppen?

@fx52

fx52, 10.08h: „Als Eltern von Zwillingen hatten wir damit monatlich ca. 250 Euro mehr auf dem Konto.“
Ich spreche hier für gar keine Partei, aber die politische Präferenz einzig am eigenen (finanziellen) Wohlergehen auszurichten, scheint mir doch etwas verkürzt, so wichtig das eigene Konto auch für jedeN ist.

Kann es sein...?

"Kann es sein das viele Bürger im Osten die linksträumerischen Westler nicht verstehen können, da Sie den sozialistischen Segen bereits 40 Jahre auf deutschen Boden geniessen durften."

[11:28 von Boris.1945]

Kann es sein, dass die den Unterschied zwischen einer dem Namen nach "sozialistischen" Diktatur, und einer sozial marktwirtschaftlichen Demokratie nicht verstehen? Die Linkspartei besteht inzwischen überwiegend aus ehemaligen SPDlern, denen die Agenda 2010 zu neoliberal war, und ihre wirtschaftspolitischen Ziele, Spitzensteuersatz bei 53%, Verdopplung der Steuern auf Kapitalertrag, Reichensteuer hatten wir bereits einmal in der deutschen Geschichte. Unter Helmut Kohl.

Die wollen keine DDR. Die wollen die Verhältnisse unter Kohl zurück.
Zugegeben, nicht gerade revolutionär, aber nachdem die SPD mit der Agenda 2010 die FDP rechts überholt hatte, dürfte das alles sein, was überhaupt noch irgendwie erreichbar ist.

Aber halt nicht, wenn die Unzufriedenen auch noch AfD/FDP wählen

@Udsch 10:22

"...Wenn ich mir den Osten Deutschlands ansehe frage ich mich ob es gut war die Mauer so schnell abzubauen. Vielleicht wäre es besser gewesen die DDR-Bürger zuerst an die Demokratie, Streitkultur, Politischen Anstand und (sorry) Benehmen zu gewöhnen...."
.
Sie fänden es also gut man hätte die Ost-Deutschen noch ein ein paar Jahre hinter Mauern kaserniert gehalten um sie politisch umzuerziehen?
.
Geht´s eigentlich noch menschenverachtender?
.
Immerhin haben es die Menschen im Osten -aus eigener Kraft- geschafft ein mörderisches Regime -friedlich- zu beseitigen. Eine Leistung, die ich den von Kindesbeinen auf brav konditionierten Westdeutschen nicht zutrauen würde, übrigens.

Zumindest wird garantiert, das es..

in der nächsten Legislaturperiode im Bundestag doch ein bisschen lebhafter zugehen wird als bisher!

Für wirklich vorbildlich halte ich da die doch äußerst lebhaften Debatten des britischen Unterhauses, in denen es doch ziemlich hoch her geht!

Und das ist auch gut so!

@um 11:13 von beamtenfreund

Wen alle in D Beamte werden oder die besseren Jobs haben, dann würde ich der AfD mal fragen, wer den die Drecksjob machen soll, wenn es keine Ausländer mehr im Land gibt: Es ist Fakt, das kann jeder egal in welcher größeren Firma etc. mal ansehen gehen kann, wer da die Jobs macht, für dem der normale Bürger sich zu schade ist: Es sind die Ausländer. Ich will damit nicht meinen, das es eine Erniedrigung der Ausländer ist, aber irgendwo hat man also auch nicht nur Nachteile von den Ausländern. Ich von mir kann z.B. mit Sicherheit behaupten, das ich mehr Steuern in meinem Leben bezahlt habe, als manch ein möchtegern Vaterlandsbeschützer und ich liebe im Herzen Deutschland bestimmt auch mehr als manch einer dieser Sorte: Denke man mal an den der sich da auf Teneriffa abgesetzt hat: Bachmann.
Auf die Ausländer fauchen, aber selber in einem anderen Land La Paloma pfeifen? Das passt echt gut zusammen, aber wundert mich bei den intelligenten Rechten nicht.

@jkausm 11:17

Ihnen ist bewusst wer Herr Gauland ist? Die CDU mit der AfD? Würde CDU dies tun, wären wir ganz schnell einem kriegerischen Konflikt mit Israel nah, zudem würde es Aufstände in ganz Deutschland geben, wenn man mit der AfD koaliert. Herr Gaulands Rede über den Stolz zur Wehrmacht wurde in Israel und Russland mit Wut aufgenommen. Gauland schadet unserem Land und zieht das positive Bild Deutschlands im Umgang mit dem Nationalsozialismus in den Dreck.

#Magfrad

Das ist ja eine tolle Idee, in die Schweiz auszuwandern. Dann bekommen sie vieles was die AFD durchsetzen möchte sofort und jetzt. Die hart rechte SVP als stärkste Partei, Volksbefragungen, Asylheime in Bunkern und auf der grünen Wiese- weit weg von den Orten, und einen Patriotismus den Deutschland schon 70 Jahre nicht mehr kennt. Ich glaube nicht, dass Sie einen Schweizer Pass haben, sonst würden sie so was nicht schreiben.

@ 11:36 von AbseitsDesMains...

"Ansonsten ist Forsa und Herr Güllner für eher schwache Prognosen und eine gewisse Linkslastigkeit bei seinen Umfragen bekannt. Er bekommt doch aus dem linken Spektrum seine Aufträge"

"2003 war der Vorwurf laut geworden, Forsa habe eine Umfrage zum Thema Studiengebühren manipuliert, die im Auftrag des der Bertelsmann-Stiftung nahestehenden Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erstellt worden war. Es hieß in den Ergebnissen: „Die Mehrheit der Studierenden (59 %) und die Mehrheit der Bevölkerung (67 %) äußern im November 2003, dass sie Studiengebühren befürworten würden, wenn diese den Hochschulen direkt zugute kommen und durch Darlehen finanziert werden können.“[9] ... Später wurde laut der Süddeutschen Zeitung vom CHE indirekt eingeräumt, dass die Befragten sich tatsächlich nur zwischen verschiedenen Modellen von Studiengebühren, nicht aber gänzlich dagegen entscheiden konnten.[12]"

[Wikipedia]

Bertelsmann ist ja jetzt nun nicht gerade "linkes Spektrum"
Studiengebühren auch nicht

Sind die Unendschlossenen, geschätzte 30 - 40% der Wähler

nicht die Menschen in Deutschland, die von den heute Regierenden, der CDU/CSU und SPD, im Stich gelassen wurden? Wer in Armut lebt, ob Rentner, Hartz IV Bezieher, Geringverdiener, Behinderte u.a. hat oftmals aufgegeben. Sie glauben nicht mehr den Politikern, die viel für die Vermögenden und wenig für untersten Schichten in Deutschland bis heute getan haben. Doch es ist falsch nicht zur Wahl zu gehen, das ist meine persönliche Meinung. Sie sollen die wählen, die vor allem sich für die untersten Schichten der Bevölkerung einsetzen würden. Sehr gut sind die einzelnen Punkte in Quelle: "Wahlprogramm im Vergleich" im Spiegel kurz und bündig dargestellt. Z.B. Arbeit und Rente, eindeutig hat die Partei der Linken die Nase vorn. Jeder Mensch in D. ob Rentner oder Arbeitsloser (Hartz IV Bezieher) eine Mindestabsicherung von 1 050 Euro monatlich. Durchgerechnet wie in vielen westlichen EU Ländern (Dänemark, Norwegen, Schweiz, Österreich, Niederlande u.a.), eine Mindestabsicherung zum Überleben.

@Udsch

“Wir im Westen wurden von Kind an an unsere Vergangenheit und die damit verbundenen Pflichten erinnert die in der DDR verleugnet und totgeschwiegen.“

Na gut, das wir einen Wessi mit so einer Expertise wie sie haben, der sich mit der Erziehung im Osten besser auskennt, als die Ossis selber.

Statt zum Selbsthass wurde man eben zu Solidarität untereinander erzogen.

Patriotismus und soziales Streben gehören im Osten zwingend zusammen, deshalb unterscheidet sich das Wahlprogramm der AfD im Osten in den sozialen und wirtschaftlichen Zielen vollständig vom Westen.

Nichts mit FDP 2.0.

Abschaffung des Leiharbeitmissbrauchs, mehr Investitionen in Infrastruktur und Bildung und keine überbordende Privatisierung von Staatseigentum.

Keine Steuerobergrenze von 9500 Euro mehr.

Aufhebung der unsäglichen Finanzsperre zwischen Bund und Ländern.

Deutlich sozialer als manch anderes Programm, das zur Wahl steht.

Setzt sich das bundesweit durch schafft die AfD auch im Westen locker die 18% und mehr.

Nichtwähler

Scheinbar gibt es Leute, die es für besonders clever halten, nicht wählen zu gehen. Wenn ich es richtig sehe, bedeutet das aber nur, das die Stimmen anteilig auf die Parteien aufgeteilt werden. Also im wesentlichen auf die Parteien, die man mit Sicherheit nicht gewählt hätte. Herzlichen Glückwunsch!

@magfrad

Das sie das bei jedem Artikel reinkopieren wird keine Wähler zu ihrem Favoriten FDP treiben.

@lesezeichen2705 12:03

Und ich habe Menschen satt die Hetze gegenüber der AfD beklagen und ignorieren, dass die AfD selbst hetzt und dies viel schlimmer und heftiger als alle Medien so viel zum Thema Demokratie, die AfD pfeift auf jede Demokratie wenn es darum geht Gegner zu attackieren. Die restlichen Parteien und die Medien gehen viel zu nett und harmlos mit der AfD um. Menschen wie Sie die Einseitigkeit beklagen bringen mich noch dazu aus Deutschland auszuwandern.

@um 12:31 von he

Gut Konto alleine ist nicht ausreichen, aber sonst wählt sicherlich jeder die Partei worin er sich die meisten Vorteile und für das Land sieht oder sehe ich das falsch?

Ein Tag vor der Wahl

Hat man denn eine Wahl?

Egal, wie oft ich den Wahlomat aufrufe,
CDU, SPD, FDP, Grüne sind fast punktgleich

Alle drängen sich in der Mitte und haben ihre Stammwähler vergrätzt.
Die CDU ihre Konservativen, und die Heimatvertriebenen.
Und die SPD will mit der Arbeiterschaft nichts mehr zu tun haben.
Sogar der Spitzenkandidat schämt sich dafür, dass er "nur" eine Lehre gemacht hat und nicht studierte.
Und das Peinlichste daran ist, dass er permanent damit hausieren geht.

@um 12:37 von Magfrad

Gauland kommt aber von der CDU ehemalig? Ich möchte nicht wissen, wieviele Konsorten es nocht gibt, die genauso wie Gauland denken, sich aber noch in der CDU befinden.

Eigenartig, dieser Aktivismus

in Wahlkampfzeiten. Da entdecken Politiker, die sich vier Jahre lang kaum in ihren Wahlkreisen zeigten plötzlich das unbekannte Wahlvolk. Vier Jahre lang hat man sich zum Teil kaum für die Sorgen und Nöte der Bürger interessiert und jetzt tut man, als wären die wichtig. Natürlich gibt es Abgeordnete, die anders sind und den Kontakt zur Basis hielten, aber viele waren eben in ihrer Käseglocke in Berlin und in den Sternelokalen, wohin die Lobbyvertreter einluden, ganz zufrieden und heimisch. Wenn dann die Pöstchen verteilt sind, hat man ja wieder vier Jahre Ruhe vor dem anstrengenden Plebs

@um 12:41 von m.g

Danke das Sie immer wieder hier für die Linke werben, die sich als, wie Sie es schildern: "untersten Schichten der Bevölkerung einsetzen würden." wiedergeben, aber ob das wirklich so ist und wird, das kann uns natürlich wie bei all den anderen keiner garantieren, es gibt auch keine Referenzen dafür, das die es wirklich machen werden. SPD und CDU, die haben schon regiert bzw. regieren und da weiß man aber schon, was so in etwa auf einen zu kommt. Warum ist die Linke für mich unwählbar? Grund:
Die setzen sich für eine AUfhebung des PKK Verbotes ein und die PKK ist nachweislich eine Terror Organisation. Eben wie damals die RAF strukturiert, nur noch um einigen Ecken schlimmer und viel besser organisiert.

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