Kommentare

Ein Schritt vorwärts von 1000

Zumindest mal ein Schritt vorwärts und zwar die Einsicht das es nicht weiter geht mit einer sturen Brexit-Haltung. Jetzt muss aber der Versuch der Rosinenpickerei ( Merkel ) mal aufhören, und endlich Zahlen auf den Tisch kommen. In einigen Monaten haben wir 2018. Die Unsicherheit in der UK Wirtschaft wächst. Regierung und Wirtschaft in UK muss sehr deutlich gesagt werden `Bis dahin ist Deadline`, und dann ist Schluss und das sind dann die Folgen.

ein Mißverständnis der Tagesschau

May muß nicht Brüssel zufrieden stellen. Brüssel ist jetzt Gegner, nicht Freund. Die Deutsche Presse hat die Tragweite des Brexit noch nicht begriffen, an dem übrigens Merkel wesentliche Mitschuld trägt, was nicht angemessen 'gewürdigt' wird. Die EU wird unter Merkel weiter auseinanderbrechen.

Die Briten können es nicht

Die Briten können es nicht lassen. Extrawürste bis zum Schluß!

Brexit?

Ich glaub nicht dran.

Was für ein Affentheater.

British first

So sind sie die Briten. Aalglatt und immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Lange bevor Trump die Idee hatte, hieß es schon "British first".

Was bedeutet das alles?

Das alles bedeutet wohl das man genauere Regelungen bezüglich Eintritt Austritt und auch allem dran und drum festlegen muss, damit so ein Zirkus sich in Zukunft nicht wiederholen muss?

Schmeisst sie endlich raus...

.... das Theater noch weitere 2 Jahre zu ertragen, ist einem EU-Bürger wohl kaum zuzumuten.

22:22, Brisant

>>So sind sie die Briten. Aalglatt und immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht.<<

So wie die Rolling Stones?

Oder Harold Pinter?

@um 22:18 von fathaland slim

Man könnte ja ein erneutes Referendum halten, ob die das wirklich wollen, wenn ja danach noch eins, ob die das auch ernst meinen und dann noch eins...

22:13, L.-Ludwig

>>May muß nicht Brüssel zufrieden stellen. Brüssel ist jetzt Gegner, nicht Freund. Die Deutsche Presse hat die Tragweite des Brexit noch nicht begriffen...<<

Sie meinen, die guten alten Zeiten kämen jetzt wieder?

@um 22:22 von Brisant

"So sind sie die Briten. Aalglatt und immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Lange bevor Trump die Idee hatte, hieß es schon "British first"."

Mir sind die Briten die sich primär mit sich selber beschäftigen da tausend mal lieber als der neue deutsche Imperialismus der sich als moralisch erhabene Instanz ständig in anderer Länder Angelegenheiten (Griechenland, Polen, Ungarn, Türkei usw.) eimischen muss.

Grüsse aus der Schweiz

Die Rechte der EU-Ausländer

Die Frage ist doch, ob EU-Ausländer ihre Rechte gegen die britischen Behörden vor einem britischen Gericht einklagen müssen oder vor dem europäischen Gerichtshof durchsetzen können.

@Ludwig, 22:13

Natürlich.

Die Kanzlerin ist schuld.

Am Brexit, wie an fast allem sonst. Das müssen Sie doch nicht mehr gesondert erwähnen.

22:13 von L.-Ludwig ..Brüssel ist jetzt Gegner...

Man ist Partner, auch im Ringen um Vorteile, auch im Spiel der freien Kräfte des Marktes, will man doch auch der Markt aller sein - Gegner gibt es in all diesen Spielen nicht (mehr), allenfalls Konkurrenten, die sich gegenseitig befeuern und ein wenig druck machen.
Wie kann man nur zu so seltsamen extremen Ansichten kommen. Die Welt ist nicht mehr schwarz (oder auch nur rot) weiß ... die Welt ist ein Flickenteppich aus Grautönen und Karo Mustern.

Was soll dieses Theater?

Wieso kann sich GB nicht einfach losreißen, von der EU?
Okay es gibt Verträge usw. - aber wer sagt denn das sich die Brexit-Briten daran halten müssen? Wenn sie etwas davon abhält, dann wohl nur das, dass sie Millardenverluste einfachen würden und nicht mit vollen Taschen nach dem Brexit darstehen und ihrer Bevölkerung ne lange Nase drehen könnten.
Die EU ist allerdings auch nicht zu verstehen.
Da M. May großmäulig verkündet hat, das GB in der ganzen Welt bessere Partner finden würde, sollte man ihr den Gefallen tun und alle wirtschaftlichen Verbindungen ganz schnell und vollständig kappen und die EU Industrie, die sich noch in GB befindet nach Süd- und Osteuropa verlagern, denn dort fehlen Arbeitsplätze ohne Ende.
Für Griechenland wäre es ein Jobwunder, und es könnte schneller seine Wirtschaft wieder auf die Beine bringen, wenn es die Stellen aus GB übernehmen könnte, für Spanien, Portugal eine Frischzellenkur.
Gebt GB doch endlich den Laufpass!

@23:25 von tobeorwhat

"Gebt GB doch endlich den Laufpass!"

GB repräsentiert ein Drittel der Wirtschaftskraft der EU. Die gesamte Osterweiterung der EU wiegt den Verlust des UK nicht auf. Zahllose EU-Firmen sind direkt von Exporten nach GB abhängig. Der Brexit bedeutet faktisch eine Verdeutschung der EU, was vielen EU-Ländern alles andere als recht ist, insbesondere weil Deutschland jegliche politische Vision und Handelskraft in der EU fehlt. Für Deutschland ist die EU vor allem ein Absatzmarkt, der die ökonomische Vorherrschaft der deutschen Industrie absichern soll.

Vertrag ist Vertrag

@ tobeorwhat:
Okay es gibt Verträge usw. - aber wer sagt denn das sich die Brexit-Briten daran halten müssen?

"Pacta sunt servanda", oder auf deutsch: "Verträge sind einzuhalten".
Es geht hier um völkerrechtliche Verträge, nicht um Kneipengeschwätz, das man am nächsten Tag vergessen hat.

@um 23:25 von tobeorwhat

Ich hoffe aber das Sie auch wissen, wo GB liegt und wo Griechenland auf der Landkarte? Meinen Sie die Konzerne denken nicht nach und haben keinen Grund dazu in GB zu sein? Und meinen Sie das davon nur GB einen Schaden von nehmen würde? Angenehm, richtig und vor allem gerecht für beide Seiten machen, das wäre die richtige Lösung. Das alles geht aber nicht von heute auf morgen, da es eben viel zu klären gibt. Verstehe gar nicht, warum sich so viele darüber aufregen. Manchmal kommt es eben, wie es kommen muss, das muss man akzeptieren und seinen Weg aber trotzdem einfach weiter gehen, den man für richtig hält.

May muß nicht Brüssel zufrieden stellen

Frau May und Ihre Tories bilden sich ein das das restliche Europa so eine Art Kronkolonie ist die an das große Königreich Tribute zahlen muss aber keinerlei Verpflichtungen mehr hat. Dies war im neunzehnten Jahrhundert und ich kann nur hoffen das Frankreich diese Illusion den Briten austreibt. Wenn es nicht anders geht, dann eben einen harten Brexit ohne wenn und aber damit da mal von Grund auf eine neue Akzeptanz gleichberechtigt verhandelt wird. Das kann aber nur eine selbstbewusste Nation wie Frankreich durchführen und nicht die wachsweichen jeinsager der Deutschen Bundesrepublik.
P.P.

@um 23:25 von tobeorwhat

Zitat:
"Gebt GB doch endlich den Laufpass!"
Es gibt so viele Länder, denen man einen Laufpass geben sollte, aber wen man doch auch so könnte: Bestimmte Länder haben eine bestimmte Größe und Fähigkeit auf der Welt, somit kann man sich mitunter ins eigene Bein schießen, wenn man nicht vorsichtig ist und zu einen dieser Länder gehört auch GB.

konkret ist die Übergangsfrist?

"... konkret war nur eine Aussage in ihrer Rede: Dass es eine Übergangsphase von zwei Jahren nach dem Brexit geben wird..."
Für wen ist das konkret? Für die Briten etwa oder für die restlichen 27 Mitgliedsstaaten? Vielleicht allein für Frau May, weil was der Rest ihrer Partei denkt ist sie sich ja wohl eher unsicher oder was der liebe Boris dazu denkt und schreibt. Ich glaube nicht das die 27 Staaten einfach so einer Verlängerung zustimmen, die wiedermal die Briten diktiert haben. Die Briten legen das Datum von §50 fest, die Briten legen danach Neuwahlen fest, die Briten legen die Verhandlungsthemen fest, die Briten legen die Verlängerung fest? Wieso?
Für die EU ist eigentlich ein harter Brexit besser, weil dann jedes wankelmütige Mitgliedsland sehen kann was mit einem ehemals starken Land bei einem Exit passiert.

Da werden unsere hiesigen Brexit-Freunde

auf eine harte Geduldsprobe gestellt.

Sie fiebern doch dem Tag entgegen, wo endlich feststeht, wieviel besser es den Briten ohne EU geht ...

.... und jetzt sind es die Briten, die den ominösen Tag immer weiter rausschieben.

@23:25 von tobeorwhat

Klar, man könnte nun alle Brücken niederreißen um ein Zeichen zu setzen. Damit würden allerdings alle Seiten verlieren.

Die Industrie auf staatlichen Befehl irgendwo hinverlagern ist allerdings nicht möglich. Das ist immernoch die Entscheidung der Unternehmen.

re 22:32 von Hackonya2

>>Das alles bedeutet wohl das man genauere Regelungen bezüglich Eintritt Austritt und auch allem dran und drum festlegen muss, damit so ein Zirkus sich in Zukunft nicht wiederholen muss?<<

Momentan verstehe ich die Verhandlungsbasis der EU nicht so wirklich, da deren Rechnungen für den Austritt auch um 40 Milliarden Euro schwankt. Zwar sind voraussichtliche Anteile an Pensionszahlungen für britische Beamte der EU in Verbindung mit anteiligen, bereits zugesagten Hilfen in EU-Vortrittshilfen (EU-Anbahnungshilfen), Aufbau von Agrar- und Strukturfonds schwer auszurechnen, aber dieses finanzielle Spiel sehe ich als zu groß an - Das muss man genauer eingrenzen können.

Das alles ist aber bereits vertraglich festgelegt, daher Veränderungen nicht nötig. Und beim Eintritt gelten sowieso ganz andere Richtlinien als bei einem Austritt. Der Austritt UKs ist zum Glück ein Novum und man muss alles daran geben, dass es ein Einzelfall bleibt. Ohne den "Lissaboner Vertrag" wäre UK nicht ausgetreten.

@23:01 von Messi

"Mir sind die Briten die sich primär mit sich selber beschäftigen da tausend mal lieber als der neue deutsche Imperialismus der sich als moralisch erhabene Instanz ständig in anderer Länder Angelegenheiten (Griechenland, Polen, Ungarn, Türkei usw.) eimischen muss."

In Griechenland gab es eine Schuldenkrise - einen großen Teil der Schulden hatten die Griechen in Deutschland und Frankreich. Natürlich reden die Gläubiger da ein Wort mit.

Zu Polen und Ungarn: Die sind Teil der EU. Wenn dort die Demokratie abgeschafft oder massiv geschwächt wird geht das EU-Partner durchaus etwas an. Das hat nichts mit Imperialismus zu tun.
Bei der Türkei sieht es ähnlich aus. Sie wollen beitreten und müssen sich dann eben auch Kritik gefallen lassen. Hinzu kommt, dass dort deutsche Staatsbürger ohne vernünftigen Grund eingesperrt sind - es sind also sogar ganz direkt deutsche Angelegenheiten betroffen.

Ich empfehle Ihre Verwendung des Imperialismusbegriffs noch einmal zu bedenken.

re 22:42 von Hackonya2

>>Man könnte ja ein erneutes Referendum halten, ob die das wirklich wollen, wenn ja danach noch eins, ob die das auch ernst meinen und dann noch eins...<<

Sie meinen, man könnte so lange wählen lassen, bis "das Ergebnis passt"? Täuschen Sie sich nicht, denn die Briten kann man nicht mit Iren vergleichen! Die Iren stimmten über den "Lissaboner Vertrag" drei Mal ab, sind aber heute die größten Befürworter desselben. Die Briten sind Anfang der 1970er Jahre nur in die EU eingestiegen, weil sie sich durch sie ökonomische Vorteile versprachen (die dann ja auch eingetreten sind).
Mit der "Fremdbestimmung" konnten Briten allerdings nie viel anfangen und als die wirtschaftliche Union auch zu einer politischen Union zusammen wuchs (Lissabon Vertrag), machten schon viele Konservative Werbung für einen Austritt.

Falls man bei einem erneuten Referendum die Jugend mobilisieren kann, sähe das Ergebnis vielleicht anders aus, aber auch das ist nicht wirklich sicher...

@tobeorwhat 23:25

Laupass kein Problem. Aber vorher soll UK zahlen und zwar richtig. Wer raus will muss in die Tasche greifen und zwar ganz ganz ganz tief.

@L.-Ludwig - Eine gewisse Ironie

Die EU wird unter Merkel weiter auseinanderbrechen

Ja, allerdings, oft wird Kritik geäußert man würde sich Brüssel unterwerfen und dass einige Länder nur die Vorteile der Gemeinschaft geniessen wollen, dabei profitiert Deutschland in großem Maße von der EU, was nicht zuletzt daran liegt dass der Kurs der EU-Politik maßgeblich von uns bestimmt wird.
Die Ironie daran ist, dass wir eigentlich genau das machen was Trump für die USA will - dass das eigene Land an erster Stelle steht, nicht wie Gabriel in seiner Rede erklärt, die Gemeinschaft wichtig ist, die USA noch kritisiert werden.

Allerdings sind wir weiterhin in gewissen Bereichen Partner Großbrittaniens, hier ist es schon wichtig den anderen zufrieden zu stellen. Denn auch GB will weiterhin Vorteile nutzen, das geht nunmal nur wenn wir, die EU, einverstanden sind.

Darstellung: