Kommentare

Ich habe mich mit dieser Uber-Thematik

vor einiger Zeit beschäftigt und bin zu der Erkenntnis gelangt, dieses Unternehmen agiert Weltweit aggressiv und störend gegenüber dem Gewerbe, dass hauptsächlich mit Menschen zu tun hat. Leider wird es noch von zuständigen Ämtern geduldet und da lobe ich den Londoner Rauswurf, bravo! Das sollte Furore machen, im Sinne der zu transportierenden Menschen und im Sinne des Berufsstandes für Mietwagen-/und Taxiunternehmen!

Sicherheit für Passagiere

Professionell dienstleisten, versichert wie ein Privatmann? Für die Passagiere könnte das im Schadens-Fall ungut ausgehen. In jedem Fall zahlen die keine Gewerbesteuer, weil ja angeblich privat. Eine besondere Form der Ausbeutung: Schein-Selbstständige, die kaum etwas verdienen, deshalb zu lange und mit unsicheren Autos karren - wie analog im Transport-Gewerbe (Kleintransporter)? Hoffentlich habe ich so einen nicht demnächst im Kofferraum.

Miese Startupunternehmen

Wurde aber auch mal Zeit dass man auf diese Weise ein Zeichen setzt.
Diese Entscheidung dürfte ein Unternehmen wie Uber schwer treffen. Doch welchen Schaden hat dieses Unternehmen vielen anderen dieser Branche schon zugefügt?
Bürger welche sich den Diensten solcher Firmen bedienen, sind sich offenbar noch immer nicht bewusst wie der bestehende Markt und die Beschäftigten auf diesem Gebiet unter den Folgen solcher dubioser neuer Marktlückengeschäfte zu leiden haben.
Die User empfinden solche Dienste als äusserst komfortabel und ignorieren bewusst einfach dass
Dumpinglöhne und Stress in solchen Arbeitszweigen den Alltag bestimmen.
Dabei sind die traditionelle Taxibranche und ihre Beschäftigten nicht die einzigen die dem Unheil der Digitalisierung zum Opfer fallen.
Die Erfinder solcher Apps sonnen sich darüber hinaus irgendwo in dieser Welt unter Palmen.
Startupgründer eben.
Irgendwelche Nebenwirkungen oder Verluste werden bei Startups offensichtlich nicht mit einkalkuliert.
Schade.

Jean-Baptiste. Volle

Jean-Baptiste. Volle Zustimmung zu Ihrem guten Kommentar! So ein Geschäftsmodell darf, zumindest in Europa, keine Zukunft haben! Zum Brüllen finde ich immer die Bewertungen solcher Unternehmen... 69 Milliarden Dollar für eine schlechte Idee mit App ohne jede Hardware auf der Habenseite... Arme geldgeile Welt...

Zahlen

Liebe Tagesschau,
Sorry, aber solche Artikel gehen gar nicht. "In London buchen nach Angaben von Uber rund 3,5 Millionen Menschen Fahrten über die App" - pro was? Pro Stunde? Pro Jahr? Wahrscheinlich gemeint: pro Tag. Aber das steht da nicht. Mit solchen Pseudo-Informationen kann man doch keinen seriösen Journalismus betreiben - da muss man sich auch nicht wundern, wenn man nur noch bedingt ernst genommen wird oder gar nicht mehr und das wäre ziemlich schade, oder?

Uber-legt

Bei der ganzen Uber-Debatte wundert mich eins: Wie steht es denn mit den ganzen Mitfahr-Zentralen (die ich, während ich in Deutschland lebte, reichlich genutzt habe) und zahlreichen anderen professionellen Anbietern von Mitfahrgelegenheiten aus? Wird da auch so genau hingeguckt? Und im Grunde genommen nehmen diese doch auch den professionellen Beförderungsunternehmen einen Teil ihres Profits weg??? Und dann geht's weiter mit AirBnB und Couchsurfing... die nehmen den Hoteliers das Einkommen weg. Und wie wird da die Sicherheit der Gäste gewährleistet? Die Liste ist endlos... Fazit ist: Es kann überall etwas passieren, ob in einem Privatwagen oder einem Taxi oder wie jüngst in der Londoner U-Bahn. Das Argument der Fahrgast- oder Verkehrssicherheit ist meiner Meinung nach nur ein Scheinargument.

Ein weiteres Beispiel für Maschinenstürmerei

Eines vorweg: Alle Unternehmen müssen sich an die geltenden Gesetzte halten. Wenn die Vorwürfe gegen Uber stimmen, so müssen entsprechnde Maßnahmen und Konsequenzen folgen.

Uber ist wie andere Unternehmen der "shared" economy ein Beispiel, dass und wie Technologie unser Leben verändert. Wer hat noch nicht bei oder über AMAZON eingekauft? Denken Sie da über die eklatanten Folgen für den Einzelhandel und unsere Innenstädte nach? Die meisten, die ich kenne schätzen die Zeitersparnis und günstigen Preise. der Einzelhandel darbt und die Investoren von Amazon strahlen.

Technologie verändert unsere Welt. Wer die Veränderung nicht mitmacht und für sich nutzt, wird uberollt. Wie eben die Weber Ende des 19. Jhd. die gegen die Dampfmaschinen(besitzer) rebellierten.

@ Jean-Baptiste, was spricht dagegen, dass ein erfolgreicher Unternehmer sich nachdem er Werte geschaffen hat sonnt? Obwohl ich das Sonnenbad anzweifele. Das passt nicht. Ich denke, Sie baden lieber selber. Also doch Neiddebatte?

Uberfällig

Unternehmen wie Uber schaden dem ganzen Transportgewerbe. Scheinselbstständigkeit, und daraus resultierender geringer Verdienst gehen direkt zu Lasten der Fahrsicherheit, da aus Geldmangel zu wenig in die Verkehrssicherheit der Transportfahrzeuge investiert wird. Die Entscheidung Uber aus London zu werfen war überfällig und wird hoffentlich Schule machen.

Uber gehört endgültig verboten!

Ich verstehe nicht warum dieses Unternehmen in Europa nicht schon längst verboten wurde? An diesem Geschäftsmodell verdient vor allem Uber, deren Aktionäre und Finanzinvestoren. Wie kann es sein, dass ein normaler Autofahrer sich als Taxifahrer verdingen kann und Taxiunternehmen in den Ruin treiben? Im Unterschied zum Taxifahrer muss man keine Versicherungen und keine Lizenzgebühren bezahlen. Gegen Mitfahrgelegenheiten ist nichts einzuwenden. Aber es darf keine gewerbliche Konkurrenz entstehen die sich dieses Geschäftsmodell wie Uber verfolgt. Werden die Einnahmen eigentlich korrekt versteuert?

Es wurde Zeit, dass der Erste

Es wurde Zeit, dass der Erste damit anfing ! Schön billig denkt der Nutzer, vergisst aber, dass er verdammt wenig in der Hand hat gegen dieses Unternehmen, wenn mal was passiert. Uber hat sein Geld kassiert und ich kann mich mit den Fahrer streiten, wenn´s einen Unfall gab.

Ein weiteres und wohl das wichtigste Thema: Die Arbeitnehmer solcher Marktzweige. Sie werden am Hungerhaken gehalten. Echtes StartUp sieht anders aus.

Uber ist ein geradezu

Uber ist ein geradezu paradigmatisches Beispiel für ein fantastisch überbewertetes Unternehmen. Die 69 Mia. u$ existieren nur in der Fantasie derjenigen, die in diese parasitäre Firma investiert haben, die versucht, mittels ferngesteuerter Ich-AG's an fremdes Geld zu kommen, ohne irgendwelche Risiken tragen zu müssen. Eine Firma, die für die Perversion der an und für sich guten Share Economy-Idee steht. Es ist erfreulich, dass auch die Verantwortlichen grosser Städte dies einsehen und die Notbremse ziehen.

"Problem Uber".

Mir ist nach wie vor nicht klar, warum überregionale Mitfahrangebote (auch da gibt es apps) legal sein sollen, städtische wie Uber hingegen nicht.

Abgesehen von den nachvollziehbaren Wünschen der Taxilobby natürlich.

Was wäre, wenn eine Mitfahrapp auf die Idee kommt, neben Straßen in unterschiedlichen Städten auch Straßen in derselben Stadt als Start- und Zielorte zu akzeptieren?

@Thunderstorm, 17:17

"Keine gewerbliche Konkurrenz" durch überregionale Mitfahrgelegenheiten?

Na, da fragen Sie mal bei Bus und Bahn nach...

Für mich ist es eine

Für mich ist es eine wunderbare Nachricht!

Mir sind 1000 Taxiunternehmen lieber, als ein Gigant der die ganze Verantwortung auf den Fahrer abwälzt.

Ich habe etwas gegen Oligopole!

entgegen bitte mit Dativ

"Uber hatte zunächst entgegen geltender Regeln versucht,..."

http://www.duden.de/rechtschreibung/entgegen_gegenueber_trotz
kann man sich übrigens leicht merken: es gibt das Wort dementgegen, aber kein Wort desentgegen.

. . . lieber hijo . . .

. . . erst waren es droschken, heute sind es taxis. und schon vor uber gab es apps, die fahrgast und taxi zueinander brachten. der unterschied: das taxen-gewerbe ist weltweit mehr oder weniger reguliert, uber umgeht durch die maskerade als "mitfahrzentrale" all das, vor allem auch steuern, lohnnebenkosten, arbeitszeitregelungen, arbeitsschutz, lohntarife, sicherheitsauflagen, strenge tests für fahrzeuge und fahrer samt spezieller versicherung, gesundheitstest etc. etc. logisch, dass ein solcher/es fahrer/taxi-unternehmen auch einen bestimmten preis nehmen muss. der privatfahrer bei uber hat und muss dies alles nicht, denn er ist laut uber ja "privat" tätig. übrigens: was wäre, wenn ihre kinder oder enkel mit einem uber-fahrer einen unfall haben, schwerverletzt werden und und und, dann wird es aber ganz eng, nicht nur für ihre verwandten, sondern auch für den uber-mann. uber ist keine "mitfahrzentrale", sondern verantwortungsloser ami-mist, von dem es inzwischen leider unmengen gibt.

Verrückte Börsenbewertung

"Uber war in Finanzierungsrunden mit bis zu 69 Milliarden Dollar bewertet worden"

Kaum zu glauben, dass die Firma Uber mit einer mäßigen Software und einem fraglichen Geschäftsmodell soviel Wert sein soll. Auch die Akkufabrik Tesla wird an den Börsen höher bewertet als GM und andere. Das ist reine Spekulation getrieben von Geldgier und dem "Weiter-so-wie-bisher". Die Bomben Uber, Tesla & Co. werden bald platzen.

Uber - auch da bereichern sich ...

einige wenige an das Armut einer menge von Leuten und an Arbeitsbedingungen die fernab von gut, richtig oder normal sind.
Ein Geschäfts Model mehr, das vom Markt gehört.

London wirft Uber raus

Eine Entscheidung gegen die Prekarisierung des Taxigewerbes.Die normalen Fahrer sind von Schmutzkonkurrenz befreit.So weit eine soziale Entscheidung,die einem Kai Dieckmann,ehemals BILD-Chef und heute für Uber tätig, bestimmt nicht gefallen wird.

Unglaublich wie Menschen denken , man...

könnte mit so einem Dienst seine Kosten senken. Die dadurch gefährdeten Arbeitsplätze garnicht angesprochen. Und die Gefahren denen man ausgesetzt ist. Das ist Krank. Also wenn die Menschen wirklich so einen Mist unterstützen, sollte man es in allen Branchen einführen. Zum Beispiel die Autowerkstatt. Man muss was am auto reparieren und kann zu irgendeinem Ueber-Kfz User gehen der das Auto repariert. Eine Lizenz zum reparieren braucht er nicht er ist ja bei Ueber-KfZ.

Einfach toll wie die Qualität sinkt und die Meschen Geld sparen.

Verantwortung fängt hier an und das erkennen die Gesetzeshüter aus London.

Ueber soll das richtige Arbeitsplätze schaffen statt so einen Mist in der alle außer die Vorstände von Ueber verlieren.

Wenn Ueber in Deutschland Erfolg hat, hat die Politik versagt.

Niemand denkt an die Fahrer

Habe mal eine Reportage über einen Uber-Fahrer in Amerika gesehen, welcher dank der "Super-Bezahlung" 18 Stunden am Tag fahren musste und im Auto auf Parkplätzen schlief. Er berichtete, dass das Handy ihn jederzeit wecken könne und er dann auch oft Fuhren annähme.
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Es wird langsam mal Zeit, dass wie im Mittelalter bei den Handwerkerzünften feste Regeln mit Mindeststandards festgelegt und deren Überwachungen eingeführt werden. Sonst bekommen wir über kurz oder lang Verhältnisse wie in Indien mit einem Elendsproletariat, welches auf den Straßen vor den Anwesen der Reichen schlafen muss.

@ rei05, 22. September 2017 um 16:45

Ist mir auch aufgestossen.
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In letzter Zeit ist eine signifikante Häufung derartig halbgarer Informationen bei TS-online zu beobachten; leider!
Auch sind sowohl Themenwahl als auch Themenwiederholung durchaus kritikwürdig.

Mitfahrgelegenheit ist wie Trampen

nur mit ner App oder Telefon. Sie können auch an jeder Straße stehen und den Daumen raushalten bis einer anhält. Ergebnis ist dasselbe

. . . lieber armagedon . .

. . . das ergebnis ist absolut nicht dasselbe. wer trampt, weiss nicht, was passiert, weder der tramper noch der fahrer. und nehmen wir mal an, beide sind ok, dann sind die risiken für alle beteiligten immer noch da. und das schreibt ihnen ein 66jähriger, der 10000de km als tramper in gb, f, nl, b, i, e, p, gr, jugoslawien (gab´s früher!), lux, dk, s und irl unterwegs war, immer riesenglück und coole leute hatte. also mal ganz sachte bei solchen vergleichen. übrigens: bezahlt habe ich nie fürs mitnehmen, wohl aber geld, essen, trinken, übernachtung etc. etc. etc. von leuten bekommen, die mein singen, banjo- und mundharmonika-spielen unterwegs im auto liebten. gerne beantworte ich weitere fragen, wenn sie welche haben. bon voyage!

Meldungen

Ich kann nicht nachvollziehen, warum die heutige Meldung von den franz. Reformen vor der Meldung über die Arbeitsplatzängste und der Demonstration der Stahlkocher gesendet wurde. Wohlgemerkt hier geht es um deutsche Arbeitsplätze

gut so

jobvernichter müssen geächtet werden!

@16:52 von hijo

Eine Mitfahrgelegenheit ist grundsätzlich etwas ganz anderes. Man fährt irgendwo hin und läßt jemanden mitfahren. Man fährt aber nicht zu einem hin und fährt den dann dahin, wo er hin will, obwohl man da selber gar nicht hin will.

Außerdem ist das Geschäftsmodell von Uber auf Gewinn ausgelegt. Mitfahrgelegenheiten nehmen einen nicht kostendeckenden Anteil an den Spritkosten und sind eben nicht gewinnorientiert. Das also gleichzusetzen ist so, als wenn man sagen würde, alle Äpfel sind Birnen.

Es liegt bei Uber geschäftsmäßige Personenbeförderung vor. Dazu braucht man einen Personenbeförderungsschein. Man müste Gewerbesteuer zahlen, seinen Wagen jährlich zum TÜV fahren und spezielle Insassenversicherungen abschließen und natürlich die Einnahmen versteuern. Ferner ist ein Gesundheitszeugnis erforderlich.

Wenn alle Uber-Fahrer so verfahren, spricht nichts gegen dieses Modell. Solange das aber nicht so läuft, ist es ein Unterlaufen unserer Gesetze und auch Steuerhinterziehung.

seltsam ist nur

daß deutsche bürger uber nutzen, genauso wie die privaten übernachtungsdienste europaweit. ok, der deutsche liebt es billich, auch wenn er steuern vermeidet/hinterzieht. aber anschliessend geht er auf die barrikaden, wenn ein unternehmen hier oder in frankreich dichtmacht

@17:27 von rossundreiter

"Mir ist nach wie vor nicht klar, warum überregionale Mitfahrangebote (auch da gibt es apps) legal sein sollen, städtische wie Uber hingegen nicht."

Sie irren. Uber beruht nicht auf das "Mitfahren", sondern auf das Abholen und wo hinbringewn, wo man selber gar nicht hin will. Es ist doch etwas anderes, wenn ich irgendwohin will und jemand fährt gegen KostenBETEILIGUNG mit oder ich hole jemanden auf Wunsch ab und fahre ihn dahin, wo ich überhaupt nicht hin will und will dafür MEHR als mich selbst die Fahrt kostet.

Merken Sie nun den Unterschied?

@19:54 von Armagedon

"Sie können auch an jeder Straße stehen und den Daumen raushalten bis einer anhält. Ergebnis ist dasselbe"

Das ist purer Unsinn. Beim Trampen fahre ich kostenlos ein Stück des Weges mit, wohin der Fahrer sowieso will. Bei Uber kommt wer und holt mich ab und fährt mich dahin wo ICH hin will. Der Fahrer will da ja nicht hin. Darüber hinaus muss ich mehr zahlen, als die Fahrt den Fahrer gekostet hat. Sprich: Er will natürlich daran verdienen.

Trampen und UBER sind beileibe nicht das Selbe.

Moin wulli wopp

bon voyage a vous aussi.
Ich bin auf dem Daumen durch ganz Frankreich gereist, und hab dabei mein Französisch noch aufgemöbelt, sowie Land und Leute kennengelernt. Dabei hab ich auch manchen guten Tropfen probiert. Nein, Uber hat das Geschäftsmodell von Ryan Air, Honorarkräfte, Selbstausbeutung etc. Das ist absolut nicht vergleichbar.

Endlich...

.. werden mal einem großen Unternehmen die Sonderbehandlungen entzogen. Denn das hat in den letzten Jahren bedenkliche Ausmaße angenommen.
Eine Privatperson stellt ein Lied oder Film online an denen sie keine Rechte hat, und wird abgemahnt.
Youtube stellt täglich Millionen Lieder und Filme online, an denen es nicht die Rechte hat, und nichts passiert.

Ebenso Uber. Eine Privatperson fährt schwarz gegen Geld Leute spazieren und wird wegen fehlender Personenbeförderungslizenz angeklagt.
Wenn Uber das Millionenfach machen lässt... nichts.

Und zuletzt sollte man mal den steuerlichen Aspekt betrachten.
Ketten, Konzerne und Internetunternehmen verdrängen kleine, gesetzestreue Anbieter, die mangels Geschäft dann keine Steuern mehr zahlen können.
Selber zahlen sie dann ihre Steuern in Luxemburg oder den Bahamas.

Schlecht für die Gemeinschaft, schlecht für die Arbeitnehmer, schlecht für die kleinen Unternehmer. Und wenn der Kunde die schon nicht boykottiert, muss halt der Staat eingreifen.

Share Economy.

Die meisten Kommentatoren verkennen, dass sich das Geschäftsmodell der Share Economy bereits in vielen Bereichen (Mitfahrgelegenheiten, Übernachtungen, etc.) weltweit durchgesetzt hat. Das ist nicht mehr aufzuhalten.

Wir wissen alle nicht, ob Uber die nächsten Jahre finanziell überlebt, aber die grundsätzliche Idee lässt sich nicht mehr aus der Welt schaffen.

Für Uber ist es das Wichtigste, möglichst schnell eine große weltweite Präsenz aufzubauen und so die Kundenschnittstelle zu besetzen. Wenn dann das autonome Fahren kommt, werden die Fahrer überflüssig. Darauf spekuliert Uber.

Das ist die strategische Stoßrichtung.

@Hugo, 20:55

Ich selbst habe Uber nie benutzt, weiß deshalb nicht, wie das System im Detail funktioniert.

Aber wenn ich Sie recht verstehe, stört Sie zum einen die Mehrfahrt (verstehe nicht ganz, warum), zum anderen die Gewinnabsicht (kann ich schon eher nachvollziehen).

Das heißt aber im Umkehrschluss: Eine App, die wie eine Mitfahrgelegenheit vorgegebene Fahrten in Ballungsgebieten von Straße A nach Straße B anbietet, hätte Ihren Segen?

Meinetwegen dann auch ohne Gewinn. Für die Mitfahrer umso schöner.

Wobei auch herkömmliche Mitfahrangebote in den seltensten Fällen völlig profitfrei sind (das nur nebenbei).

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