Kommentare

Macron sollte sich an der "Eisernen Lady" orientieren

Wenn Macron nicht die Macht der Gewerkschaften bricht, wie es seinerzeit Margaret Thatcher getan hat, wird Frankreich zum Kranken Mann Europas, wie es seinerzeit Großbritannien wurde.

Proteste bei "Ludwig, dem 14" - keine Alternative - Le Pen

Diese Fakten-Artikel über darüber was den Theater-Schauspieler Macron der sich seit je her nur mit Reichen Franzosen umgibt (Ludwig 14) vorschwebt http://www.zeit.de
/politik/ausland/2017-09/frankreich-
emmanuel-macron-arbeitsmarktreform-
europapolitik

Wenn das tatsächlich die EINZIGE Alternative zu LE PEN war . . . . dann fragt man sich was mit Frankreich denn los ist?

Sinnvolle Maßnahmen

Die Maßnahmen von Macron im Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit in Frankreich sind sinnvoll. Denn wenn Unternehmen mehr Spielraum und Sicherheit geben wird, durch erleichterte Kündigungen und gedeckelte Abfindungen, werden sie wettbewerbsfähiger und das kommt letztlich auch den Bürgern zugute.

Es ist auch sinnvoll Arbeitnehmervertretungen zusammenzulegen und Betriebsvereinbarungen zu stärken. Denn das führt zum einen zu weniger Streiks durch verschiedene Gewerkschaften und zum andern kann besser auf die unterschiedliche wirtschaftliche Situation der verschiedenen Unternehmen Rücksicht genommen werden.

Mehr wirtschaftliche Freiheit führt zu mehr Wohlstand für alle. Das zeigt der "Economic Freedom of the World - Annual Report". Daraus geht hervor, dass im wirtschaftlich freiheitlichsten Viertel der Länder das Pro-Kopf-Einkommen siebenmal höher ist, als in dem Viertel mit der geringsten wirtschaftlichen Freiheit.

Heißer Herbst in Frankreich

Marcron befindet sich bereits schon wieder auf dem absteigenden Ast. Denn die Franzosen wissen genau, was so genannte "Arbeitsmarktreformen" bedeuten, sie brauchen ja nur nach Deutschland zu schauen, Stichwort "Agenda 2010" was im Klartext bedeutet: Umverteilung von unten nach oben, massiver Abbau der Abeitnehmerrechte, Geringverdiener trotz mehrfacher "Jobs" und Armutrente. Ich erwarte einen heißen Herbst und einen darauf folgenden Rücktritt von Marcron und seiner Regierung.

@Ernst

"Mehr wirtschaftliche Freiheit führt zu mehr Wohlstand für alle. "

Naja, ihre wirtschaftliche Freiheit hat dafür gesorgt, das im Krankenhaus meiner Frau (OP Schwester) reihenweise das Pflegepersonal kündigt, weil die Löhne durch Ausgliederungen gesenkt wurden. Zuviel wirtschaftliche Freiheit kann auch nach hinten losgehen. Das Krankhaus läuft unterdessen personaltechnisch auf dem Zahnfleisch. Recht so, vielleicht lernen die Ökonomen ja mal draus.

Einige Leute beharren auf

Einige Leute beharren auf ihren Privilegien und verhindern, dass die hohe Jugendarbeitslosigkeit endlich gesenkt werden kann. Die Demonstranten sollten sich solidarischer mit den Arbeitslosen zeigen und den Reformen begeistert zustimmen.

Es ist so etwa wie weiland in

Es ist so etwa wie weiland in D unter Schröder. Was sein Vorgänger verschlampert und verschlafen hatte, musste er nun im Eiltempo durchhauen, H4 genannt. Er hat damit manchen weh getan, aber insgesamt hat es D geholfen, bestens aus der Krise zu kommen.
Die Dinge liegen in F insofern etwas anders, als dass sich der französische Bürger das nicht gefallen lassen wird. Er lässt sich eigentlich gar nichts gefallen, und notfalls ruft er den Generalstreik aus. Umgeworfene Autos, brennende Reifen, wir kennen das.
Und so wird man Macron am Ende vom Hof jagen, wie weiland Schröder, nicht ahnend dass er Frankreich hatte retten wollen und hätte rettern können. Denn Frankreich steht weit schlechter da, als die meisten das auch nur träumen könnten.... sie sehen sich immer noch gerne als "grande nation" und wie man sieht, man kann ihnen aus dieser malaise auch nicht raushelfen. Wir schon gar nicht :-)

Wusste jeder

vorher vor der Wahl, deshalb ist auch erstaunlich das Er gewonnen hat.
Was er machen will führt ja nicht zu mehr Arbeitsplätzen sondern nur dazu das Arbeiter schneller rausfliegen und dafür weniger Absicherung bekommen und dann für weniger Lohn arbeiten dürfen.
Die Auswirkungen können sich die Franzosen doch in Deutschland ansehen, der untere Anteil von Jobs mit schlechter Bezahlung wächst immer weiter an.
Was dann im Rentenalter zu Armut führt.
Aber Frankreich ist wie Deutschland.

Bei Wahlen machen die Bürger immer den Gleichen Fehler und wundern sich dann wenn es ihnen schlechter geht.

Das wird am Sonntag hier auch nicht anders, es wird alles bleiben wie es ist, und dann wird es wieder schlechter.
Menschen haben einen großen Nachteil, Sie vergessen sehr schnell.

Gruß

Neue Proteste gegen Arbeitsmarktreform in Frankreich

Das ist der Anfang vom Ende des "Jupiter" Macron.Obwohl sich ja noch nicht alle Gewerkschaften an der Bewegung gegen die Arbeitsmarktreformen" beteiligen.Ein Teil der Führung des Force Ouverier(FO) hält sich noch zurück.Und auch die christliche CFDT(sie glauben vielleicht an den Gotteslohn) ist noch nicht dabei.Entrechtung,Ausstieg aus Tarifbindung und die Absenkung von Abfindungen(etwa auch für Investmenbanker ?) werden sich die Leute auf längere Sicht nicht gefallen lassen.

Wer dient wem - Wirtschaft / Mensch ?

Es wird sich zeigen ob nun auch Frankreich dem Neoliberalismus anheim fällt. Bisher waren die französischen Gewerkschaften stark genug sich gegen solche Ansinnen aus Politik und Wirtschaft zu wehren. Ein heißer Herbst kann erwartet werden, weil sich die französischen Gewerkschaften (im Gegensatz zu z.B. den Deutschen) nicht alles gefallen lassen. Wird der Druck der Straße stark genug, dann wird auch Macron nachgeben (müssen).
Es wird aber auch Zeit sich prinzipiell Gedanken über das Wirtschaften zu machen. Ziel der Wirtschaft ist es den Menschen zu dienen - nicht umgekehrt. Erst wenn diese Erkenntnis wieder in die Köpfe der Politiker einfließt, kann es zu einer Wende zum besseren kommen. Bis dahin dreht sich die neoliberale Schraube - für die wenigen nach oben und für die vielen nach unten.

Mehr Freiheit für die Unternehmen..Mehr Gewinne für die Elite

Agenda 2010 lässt grüßen.. "Deutschland geht es gut" - über 20% an der Armutsgrenze und jedes 5.Kind. 3 Jobs zum Überleben, Leiharbeit und Befristungen ohne Ende. Armenspeisung in jeder Region( sie tafeln) Immer mehr Armutsrentner in 10 Jahren jeder 2. Ob das die Franzosen mitmachen - da hab ich meine Zweifel..

Mehr schlecht bezahlte Arbeit

Naja es ist schon Pest gegen Cholera. Ich denke schon, dass Macrons
Maßnahmen geeignet sind, die Wettbewerbsfähigkeit der franz. Wirtschaft zu stärken und die Arbeitslosigkeit zu senken. In 20 Jahren mag es dann wie bei uns sein, dass man eine gute Wirtschft und wenig Arbeitslose hat, der Anteil der schlechtbezahlten höher ist und einige Berufsgruppen eine im Vergleich zu heute geringere Kaufkraft haben werden. Bei uns ist das ja jetzt schon so.

Da mag man kaum sagen, was besser ist.

Optimal wäre wenig Arbeitslose bei guten Löhnen und Arbeitsbedingungen, aber im Zeitalter der Globalisierung wird das wohl nicht zu erreichen sein...

re gekriemmel

"" Ein heißer Herbst kann erwartet werden, weil sich die französischen Gewerkschaften (im Gegensatz zu z.B. den Deutschen) nicht alles gefallen lassen."

Die französischen Gewerkschaften kämpfen in erster Linie für die Besitzstandwahrung derer, die Arbeit haben.

kurzlebige Nachrichten

Erst vor ein paar Tagen wurde in einer zeitung erklärt wie die EU-Länder ihre Arbeitskräfte zu Arbeitssklaven machte.

Das was Frankreich bevor steht, kann man in Ländern wie Deutschland, Polen, Rumänien... sehen.

Frankreich ist das Land, was die Sklavenentwicklung in Europa aufhalten kann.

Ich sage nur: Armut per Gesetz!

Am 21. September 2017 um 18:13 von Werner40

" Einige Leute beharren auf

Einige Leute beharren auf ihren Privilegien und verhindern, dass die hohe Jugendarbeitslosigkeit endlich gesenkt werden kann. Die Demonstranten sollten sich solidarischer mit den Arbeitslosen zeigen und den Reformen begeistert zustimmen."

Sie sollten mal erklären wie die Arbeitslosenzahlen gesenkt werden in dem man Menschen eher entlassen kann und weniger Abfindung bekommen.

In dem die Alten mit guten Verträgen entlassen werden und die Jungen mit schlechten einsteigen, da ändert sich die Zahl nur bei der Altersgruppe.

Oder wie klappt eine Verringerung durch Entlassung bei Ihnen ?.

Gruß

Jeder Franzose.....

....der sich diesen "Reformen" in den Weg stellt, tut mehr für seine Mitbürger , als es ein Hr. Macron je tun würde. Gottseidank haben die Franzosen mehr Mumm sich gegen so etwas zu wehren als der deutsche Michel, dem es ja so gut geht mit seinen zwei, oder drei Jobs, Zeitarbeit und realem Lohnrückgang. Hartz 4 ist ein Vergehen gegen das eigene Volk. Die nächste Rechnung dafür gibts für die SPD am Sonntag. Hoffentlich wehren sich die Franzosen bis zum einknicken der Regierung

nicht nur das

@Werner 40

"In dem die Alten mit guten Verträgen entlassen werden und die Jungen mit schlechten einsteigen, da ändert sich die Zahl nur bei der Altersgruppe."

In Deutschland wurden durch die Absenkung der Löhne auch die Beiträge zu den Sozialabgaben gesenkt.
Mehr Beschäftigung > weniger Beiträge in die Renten und Sozialkassen.

Warum soll also der normale Bürger sich diese "Reformen" gefallen lassen?
Diese Frage geht an unsere Politiker.

@werner 40 - Interessen geschuldete Kommentare..

Solche Kommentare sind meiner Meinung besonderen Interessen geschuldet - Und zwar das von Arbeitgebern, ihren Interessen und ihrem Profit. Wer seine Arbeitskraft verkaufen muß schreibt so nicht.. Arbeitsmarktreform in Frankreich - Agenda 2010 und Hartz4 lassen grüßen. Da wird einiger Wiederstand bei den Franzosen zu erwarten sein. Generalstreiks etc. sind vorprogrammiert. Die Franzosen sind keine Herde von Schafen..

@Ernst-, 17:28 - Aufklärungsarbeit?

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie die Leser Ihres Kommentars - anlässlich der Macron'schen Arbeitsmarktflexibilisierungsmaßnahmen - darüber aufklären wollen, dass die Marktwirtschaftsgesellschaft eine antagonistische Gesellschaftsformation ist, weil die Unternehmen den Kostenfaktor "Humankapital" minimieren müssen, um ihre Profite zu maximieren, sodass die lohnabhängigen Arbeitskraftbesitzer das Marktwirtschaftssystem überwinden müssen, um ein gutes Leben führen zu können?

da sollte am sonntag eine gute 3. kraft gewählt werden,

die sich traut, Frau Dr. Merkel in den arm zu fallen, wenn sie mit ihrem französischen freund eine europäische schuldenvereinigung eingehen will

"Doch erneut

mobilisierten die Gewerkschaften Zehntausende, die im ganzen Land gegen die Lockerung des Arbeitsmarktes demonstrierten."

Ja sehen die es, den nicht wie gut es uns nach der Schröder 2010 geht, gut es können zwar immer mehr von einem Verdienst nicht so richtig leben und Rente wollen wir mal ganz vergessen aber den "oberen" geht es doch mal so richtig gut bzw. immer besser.

Unsere Gewerkschaftler waren wohl zu der Zeit bei uns in Urlaub, wie 2010 über die Bühne ging.

19:14 von Karl Napf

da sollte am sonntag eine gute 3. kraft gewählt werden,

die sich traut, Frau Dr. Merkel in den arm zu fallen, wenn sie mit ihrem französischen freund eine europäische schuldenvereinigung eingehen will
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Da müsste die SPD unter 5 % fallen, denn der Martin hat doch schon vorbeugend zugesagt.

Ich habe es prophezeit.

Herr Macron ist im Kern ein Neoliberaler der wie damals Schröder Toni Blair immitieren wollte u. Sozialabbau betrieb so wie Frau Thatcher auch schon sich bis heute nichts geändert hat ,so will Herr Macron weiter Hartz4 ähnliches etablieren bis dann die Konkurrenzfähigkeit trotz gleichem Bedarf leidet u. sich die neoliberale Spirale EU weit -er dreht bis der Krug bricht u. die EU= EWG=europäische Wirtschaftsgemeinschaft u. eben nie Sozial bzw.Fiskalunion durch Einstimmigkeitsprinzip der Nationalstaaten glorreich scheitert aber den Eliten Zeit verschaffte um abzukassieren mit allerlei was eben nie geregelt wurde an Privilegien für die Märkte;Wirtschaft AG#s Steuersparschlupflöcher u. vieles mehr. Es zahlt ja immer der Bürger u. im Verhältniss immer mehr der kleine dümmliche Schelm der nichts Böses ahnt u. immer dieselben Nulpen lebenslang beschäftigt damit sie alles eben nicht ins Korrektiv bringen sondern den Lobbys andienen.

@19:13 von wiesengrund

Nein, ich will nicht "darüber aufklären [...], dass die Marktwirtschaftsgesellschaft eine antagonistische Gesellschaftsformation ist,".
Ganz im Gegenteil. Ich gehe davon aus, dass es keinen Antagonismus zwischen Kapital und Arbeit gibt, sondern nur einen zwischen Regierung und Regierten.

@18:01 von bäuerchen

Wenn im Krankenhaus Ihrer Frau (OP Schwester) reihenweise das Pflegepersonal kündigt, so bedenken Sie doch bitte, dass insbesondere der Gesundheitsbereich ausgesprochen enger Regulierung des Staates bei uns unterliegt. Man kann hier überhaupt nicht von freiem Markt sprechen. Die Verantwortung dafür liegt also bei der Politik, nicht bei der Marktwirtschaft.

@ guitar 19:01

Rente mit 62, Wochenarbeitszeit 35 Std., 7 Wochen Urlaub, Job unkündbar. Das sind derzeit die Basis-Fakten in F. Damit ist F international nicht mehr wettbewerbsfähig, d.h. die Arbeitslosigkeit wird mangels Aufträgen steigen, die Zahl der Steuerzahler sinken. Der derzeitige Zustand kann nur mit Steuergeldern und ständig wachsender Staatsverschuldung aufrechterhalten werden. Der Tag , an dem F kollapsiert ist vorprogrammiert.
Dass diese simple Arithmetik nicht ad hoc jedem eingeht, kann ich nachvollziehen, darüber mal nachzudenken, lohnt sich vielleicht trotzdem.
Man kann eigentlich jedem Arbeitnehmer, der Ihre Ansichten vertritt, nur anraten, mal ein kleines Geschäft aufzumachen, und zu sehen, was passiert, wenn er jeden Tag mehr Geld ausgibt, als er einnimmt....

@18:49 von Pandor

"Sie vergessen zu erwähnen, dass in diesen Ländern auch Regeln herrschen, und dass das Pro-Kopf-Einkommen nichts, aber auch gar nichts über die Verteilung aussagt."

Es sagt in sofern etwas aus, als auch die Lebenserwartung der Menschen in freieren Ländern deutlich höher ist als in unfreien.

"Entscheidend ist nicht Ungleichheit, sondern die Frage, ob die kapitalistische Marktwirtschaft den Lebensstandard der breiten Massen, auch der Ärmsten, zu heben vermag und ob er für diese Aufgabe alternativlos ist. Beide Fragen sind klar zu bejahen." (Martin Rhonheimer)

18:23 von Dieter

Von mehr Freiheit für die Unternehmen profitieren in gleichem Maße auch die Bürger, denn: “Der Unternehmer ist der einzige Schöpfer von Wohlstand, vorausgesetzt, der Staat hindert ihn nicht daran!“ - Jean Babtiste Say

19:42 von Ernst-

@18:01 von bäuerchen

Wenn im Krankenhaus Ihrer Frau (OP Schwester) reihenweise das Pflegepersonal kündigt, so bedenken Sie doch bitte, dass insbesondere der Gesundheitsbereich ausgesprochen enger Regulierung des Staates bei uns unterliegt. Man kann hier überhaupt nicht von freiem Markt sprechen. Die Verantwortung dafür liegt also bei der Politik, nicht bei der Marktwirtschaft.
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Bei der %uentuellen Verteuerung des öffentlichen Dienstes in den letzten 5 Jahren hätte der Personalbestand um mindestens 10 % aufgestockt werden können, wenn nicht alles in Wertschätzung geflossen wäre.
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Aber damit wäre auch das Argument der Überforderung nicht mehr komplett in Lohnforderung umzusetzen.
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Auch in Frankreich sind die Vordersten die öffentlich Beschäftigten.
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Wie anders ist der Artikelsatz zu verstehen:
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"Wie beim ersten Protesttag auch gab es auch diesmal Streiks, deren Auswirkungen aber begrenzt blieben."

@18:22 von gekruemmel

"Es wird sich zeigen ob nun auch Frankreich dem Neoliberalismus anheim fällt."

Das wäre gut für die Bevölkerung in Frankreich. Denn es war ja auch die neoliberale Wirtschaftspolitik von Ludwig Erhard, die Deutschland zu einer der führenden Wirtschaftsnationen werden lies und Wohlstand für alle möglich machte.

Es ist halt so, dass die Wirtschaft den Menschen dient indem sie Bedürfnisse der Menschen bestmöglich befriedigt. Je freier sie ist, je besser kann sie den Wohlstand und die Lebensqualität der Menschen heben.

@Ernst-

"... und das kommt letztlich auch den Bürgern zugute."

Genau das kommt dem entlassenen Bürger zugute der nun ohne Einkommen da steht.

"... das Pro-Kopf-Einkommen siebenmal höher ..."

Nebenbei sanken seit 2000 für 40% der Deutschen die Einkommen.
Ist doch super wie man dem Markt das Tor öffnet und auf einmal es allen besser geht, also allen 60%.
Ihr versprochener Wohlstand kommt nicht an. Wie kann es denn sein das die 8 reichsten Menschen der Erde genauso viel Kapital besitzen wie 50% der Erdbevölkerung?
Und jetzt kann mir kein Neoliberaler sagen die hätten das auch nur ansatzweise erarbeitet. Neoliberale wissen nicht einmal wie man dieses Wort buchstabiert. Arbeit ist denen völlig fremd. Die wissen nicht wie es ist für 2 Cent/m² ein Gebäude zu reinigen. Die wissen aber wieviel man dadurch einsparen könnte und freuen sich dann das der doch so böse Staat die Restkosten der Gebäudereinigung, also das Aufstocken des Lohnes übernimmt.
Ihr seit nichts anderes als Lügner.

@18:15 von UlyssesM

"Es ist so etwa wie weiland in D unter Schröder. Was sein Vorgänger verschlampert und verschlafen hatte, musste er nun im Eiltempo durchhauen, H4 genannt. Er hat damit manchen weh getan, aber insgesamt hat es D geholfen, bestens aus der Krise zu kommen."

Ja, wie Schröder versucht nun Macron eine Reform durchzusetzen. Wenn es ihm gelingt, wird es insgesamt den Franzosen helfen aus der jetzigen Krise mit ihrer hohen Jugendarbeitslosigkeit heraus zu kommen. Denn eine Nation hat keine Zukunft, wenn die Jugend vom Arbeitsleben ausgeschlossen wird, wie das jetzt in Frankreich der Fall ist.

Die Mehrheit der Franzosen will die Änderung.

In einigen Kommentaren war zu lesen ' Die Franzosen sind keine Herde von Schafen '. Die Franzosen haben mehrheitlich aber gelernt, es gibt keine nationale Volkswirtschaft mehr die national gesteuert werden kann, zur Not über die CGT. Sondern man weiß Frankreich ist ein Teil der globale Weltwirtschaft wo man im Wettbewerb steht, da hilft auch keine CGT wenn kein Geld im Portemonnaie mehr ist. Frankreich kann mit diesen Arbeitsgesetzen nicht mehr weiter existieren, die Produktivität ist bis zu 30% niedriger als in vergleichbare Industrieländer. Auch Europa kann nicht immer zur Hilfe sein, nur zeitweilig. Darum, die Mehrheit der Franzosen will die Änderung.

@ernst, auch die 20 %an der Armutsgrenze und den armen Kindern

Im gleichen Maß auch die bei der Armenspeisung ( die die tafeln an den Tafeln) die Schöpfer von Wohlstand und Armut... Den Schöpfern von Hungerlöhnen und Armutsrentnern !?

@20:08 von Shantuma

"Genau das kommt dem entlassenen Bürger zugute der nun ohne Einkommen da steht."

Es gibt überhaupt keinen Grund, anzunehmen, dass nach dieser Reform in Frankreich mehr Bürger entlassen werden. Im Gegenteil, es werden mehr Leute in Beschäftigung kommen.

"Ihr versprochener Wohlstand kommt nicht an."

Es geht doch einer Mehrheit der Bürgern in Deutschland besser als in Frankreich.

Wenn es in Deutschland immer noch zu viele Menschen gibt, die entweder auf Hilfe vom Staat angewiesen sind oder mit ihrer Arbeit nur gerade so über die Runden kommen, so liegt das daran, dass auch in Deutschland der Arbeitsmarkt noch viel zu stark reguliert ist - und mit der Geldpolitik der EZB eine Umverteilung von unten nach oben einhergeht. Weil durch die Geldschöpfung die Sachwerte im Preis steigen während die in den Unternehmen arbeitende Bevölkerung um die Früchte der Steigerung der Produktivität gebracht wird, die nämlich zu niedrigeren Preisen führt, sodass sich die Bürger mehr fürs Geld leisten

@Ernst-, 19:37 - Antagonistische Gesellschaft

Wenn man davon ausgeht, dass es zwischen Kapital und Arbeit keinen Antagonismus gebe, entgeht einem, dass die Unternehmen in Frankreich und anderswo die Lohnkosten, welche die Arbeitskraftbesitzer verursachen, minimieren müssen, um ihre Profite zu maximieren. Infolgedessen kann es in der antagonistischen Marktwirtschaftsgesellschaft kein gutes Leben für die Arbeitskraftbesitzer geben.

Frankreichs teils dubiose Gewerkschaften

Macron Sieg bei der Präsidentschaftswahl im Mai 2017 verleiht ihm die Legitimität, welche für die Durchsetzung der Reformen notwendig ist.
Anders als seine Vorgänger hat er weite Teile seines Wahlkampfes tatsächlich damit verbracht auf die Notwendigkeit solcher Reformen hinzuweisen und seinen Wille, solche auch durchzusetzen verkündet.
Die Proteste bilden zudem nur einen kleinen Teil der Bevölkerung ab, da die meisten Franzosen gar nicht gewerkschaftlich organisiert sind oder die gemäßigtere (wohl konstruktivere) Gewerkschaft CFDT bevorzugen. Streiken tun hier vor allem radikal linke Gewerkschaftsflügel wie Eisenbahner, Lehrer und Studentengewerkschaften. Teile dieser protestierenden Gruppen sind von der Reform überhaupt nicht betroffen (da sie beamtet sind). Es handelt sich also um politischen Protest, getarnt als Kampf der privatwirtschaftlichen Arbeitnehmer gegen prekäre Arbeitsverhältnisse.

Verstehen Sie mich nicht falsch konstruktive Kritik an Reformen muss erlaubt sein.
MfG

@LaFranceLibre, 22.08h

Ein guter und fundierter Beitrag, dem ich mich voll anschließe.

///Am 21. September 2017 um

///Am 21. September 2017 um 19:12 von Dieter
@werner 40 - Interessen geschuldete Kommentare..
Solche Kommentare sind meiner Meinung besonderen Interessen geschuldet - Und zwar das von Arbeitgebern, ihren Interessen und ihrem Profit. Wer seine Arbeitskraft verkaufen muß schreibt so nicht.. Arbeitsmarktreform in Frankreich - Agenda 2010 und Hartz4 lassen grüßen. Da wird einiger Wiederstand bei den Franzosen zu erwarten sein. Generalstreiks etc. sind vorprogrammiert. Die Franzosen sind keine Herde von Schafen..
///
In Deutschland Beschäftigten geht es so gut wie nie, weil Reformen wie v.A. die Agenda 2010 durchgeführt wurden. Die Mehrheit der Franzosen will das auch ( Macron wurde mit dieser Ansage gewählt ).

Ein Teufelskreis. Arbeitslose haben viel Zeit zu demonstrieren.

Hoffentlich gelingen die Arbeitsmarktreformen.
Wenn erst einmal die Arbeitslosigkeit gesunken ist, dann gibt es auch weniger Wiederstand. Die Bevölkerung Frankreichs protestiert für den Erhalt seiner wirtschaftlichen Nachteile.

///Am 21. September 2017 um

///Am 21. September 2017 um 18:54 von wenigfahrer
Am 21. September 2017 um 18:13 von Werner40
" Einige Leute beharren auf
Einige Leute beharren auf ihren Privilegien und verhindern, dass die hohe Jugendarbeitslosigkeit endlich gesenkt werden kann. Die Demonstranten sollten sich solidarischer mit den Arbeitslosen zeigen und den Reformen begeistert zustimmen."
Sie sollten mal erklären wie die Arbeitslosenzahlen gesenkt werden in dem man Menschen eher entlassen kann und weniger Abfindung bekommen.
In dem die Alten mit guten Verträgen entlassen werden und die Jungen mit schlechten einsteigen, da ändert sich die Zahl nur bei der Altersgruppe.
Oder wie klappt eine Verringerung durch Entlassung bei Ihnen ?.
Gruß///
Flexibilität schafft Arbeitsplätze. Schauen sie sich den großen Erfolg der Agenda 2010 für die Arbeitnehmer in Deutschland an. Macron hat mit dieser Ansage die Wahl gewonnen. Die Mehrheit der Franzosen will eine Agenda 2017.

///Am 21. September 2017 um

///Am 21. September 2017 um 19:05 von Der Nachfrager
nicht nur das
@Werner 40
"In dem die Alten mit guten Verträgen entlassen werden und die Jungen mit schlechten einsteigen, da ändert sich die Zahl nur bei der Altersgruppe."
In Deutschland wurden durch die Absenkung der Löhne auch die Beiträge zu den Sozialabgaben gesenkt.
Mehr Beschäftigung > weniger Beiträge in die Renten und Sozialkassen.
Warum soll also der normale Bürger sich diese "Reformen" gefallen lassen?
Diese Frage geht an unsere Politiker.///
.
In Deutschland ist die Zahl der Beschäftigten, die Höhe der Real-Einkommen und der Beiträge in die Sozialkassen auf Rekordniveau. Diese Reformen waren für die Bevölkerung nicht nur sehr sinnvoll sondern auch absolut notwendig. Macron und die Mehrheit der Franzosen, die ihn gewählt haben, wollen dies ebenfalls.

Macron bildet nach den Wahlen, ...

... den Zahlen dazu, den Umfragen und dem umgängigeren Willen nach sozialerer Politik nicht gerade den mehrheitlichen Willen ab. Auch wenn viele oder nur sehr wenige sich so oder so mit irrigen Ideen durchsetzen können.

Na dann noch mehr Elend, noch mehr arbeiten, weniger bekommen. Für die, die eh nicht viel haben.

Die ihr diese Position vertretet... Machts euch mal schön und noch schöner!

Wirtschaft... wenn man Ahnung von hat....

Also wenn es mal so einfach wäre. Hier präkarisieren und die Arbeitplätze auch gut subventioniert(brauch dazu solide Bedingungen) international überall her bekommen.

Ja, dann soll das mal das Nachbarland auch machen. Präkarisieren und im Galopp. Wem hier der Irrwitz nicht auffällt....

Wie geht es dann weiter für die anderen, hier den Präkarisierten?

Die französischen Arbeitnehmer haben

ihren Henker selbst gewählt. Die werden sich sicher nicht ein mal fragen, ob der FN nicht doch die bessere Alternative zu Macrons sozialem Kahlschlag war.

Nun ist es zu spät. Der größte Witz ist, dass die größte Gewerkschaft, wie auch bei uns zu seiner Zeit, die Füße still hält, mit dem Hinweis, man "arbeiten bzw. berede" noch :))). Indes werden die Gesetze erlassen und keine Partei wird diese nach einem Wahlsieg zurücknehmen, selbst die sozialsten unter den sozialsten.

Die Franzosen tuen mir nicht leid, wer so "bescheiden" wählt, verdient es nicht anders.

Selbst Schuld

Mir war nie wirklich klar, warum die Franzosen Macron gewählt haben. Es war doch abzusehen, dass er die Agenda 2010 kopiert.

Die Franzosen hätten Le Pen wählen sollen. Jetzt bleibt ihnen nur noch der Kampf - und den werden sie verlieren. So wie die Menschen in Deutschland ihn verloren haben.

Die Konsequenz daraus werden wir alle am Sonntag erleben: Wer den Leuten die Kohle nimmt und die Luft zum atmen, der muss damit rechnen, dass "unliebsame" Parteien gewählt werden, das war schon immer so.

In Frankreich wird das sicherlich nach Macron geschehen, in Deutschland in wenigen Tagen - und das zurecht. Die AfD bei 10%, mindestens.

grève

Das ist der Normalzustand in Frankreich. Nicht ärgern - nur umplanen. In 30 Jahren habe ich das gelernt.

Die Mehrheit

in Frankrecih hat für Ihn gewählt, also soll sich doch die Minderheit anpassen und Ihn seine Politick lassen. Wenn es Ihnen nicht gefällt, in vier Jahren köonen Sie Ihn Abwählen.
Es ist eine groose Mode oder Krankheit wie immer Gegendemonstrationen auf Kosten der Demokaraitie fallen.

@ULYSSESM, um 19.45 Uhr

Bereits in ihrem ersten Satz steht in der Konsequenz das Beamtensystem in Deutschland zur Disposition.
Nun denn...

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