Kommentare

Die bösen Landwirte mal wieder.....

Diese Menschen sind wirklich nicht zu beneiden!
Sie sollen möglichst billig, massenhaft Fleisch züchten und zugleich sollen sie "Schuld" an den folgen sein.

Wie soll dann die ganze Gülle entsorgt werden?
Ein neuer "Exportschlager" aus Deutschland?
Vielleicht kann man ja auch ein EU weites "Gülleausgleichsgesetz" erlassen und sie so gerecht auf alle verteilen.

Hier muss endlich der Staat regulieren!
Fleisch muss teurer und drastisch in der produzierten Masse reduziert werden.

Wenn der Konsument und die Wirtschaft nicht wollen, dann muss es eben so kommen.
Ich esse auch sehr gerne ein gutes Stück Fleisch, aber es muss eben nicht jeden Tag eins auf dem Teller liegen.

Und das heisst also im

Und das heisst also im Klartext, Abbau der Tierfabriken. Alles andere ist Augenwischerei oder Verlagerung statt Lösung des Problems. Deutschland produziert sowieso viel zu viel Fleisch, das dann in den Export geht, unter recht erbärmlichen Bedingungen für alle Beteiligten. Miese Löhne, massiver Antibiotikaeinsatz, furchtbare Tierhaltung, die man in vielen Fällen eher schon Tierquälerei nennen muss, Einsatz verzüchteter Rassen usw. usw. Und das alles, und eben die Grundwasser-Nitratkatastrophe, für noch mehr Export. Ist es das wirklich wert?

eine Frage als "Städter"

weshalb schüttet man denn so viel gekauften Dünger aufs Feld
oder entsorgt seine Gülle im Winter ?
Ist es so schwer das zu verbieten ?
Bzw. ist es so kompliziert statt gekauften Mineraldüngers,
die anfallende Gülle des "Nachbarn" zu verwenden
Warum wird ne Schweinmast genehmigt, wenn nicht klar ist,
was mit den Fäkalien geschieht,
Zumindest bei uns muß jedes Ausflugslokal, wenn es aufmacht,
nachweisen was mit dem Zeug aus der Toilette geschieht,
wenn (üblicherweise mitten im Wald) keine öffentliche Kanalisation vorhanden ist

Die Gülle macht's

"Hauptverursacher ist aus Sicht des Bundesumweltministeriums die Landwirtschaft. Dort heißt es, man nehme diese Zahlen sehr ernst."

Echt beeindruckend - man stellt Messungen an und nimmt die alarmierenden Zahlen ernst.

Solange die Landwirtschaft und das behütende CSU-Ministerium dies aber nicht als Problem ansehen, ist dieser Ernst eine Farce.
Die Wasserwirtschaft schlägt Alarm, das Umweltministerium ist in Sorge und in der Landwirtschaft geht die Düngepraxis einfach so weiter.

Lobby-Politik auf Kosten der Allgemeinheit - das ist hier das ernstzunehmende Problem.

Hmmm, da gibt es auch andere Meinungen dazu

"Nitrat ist viel gesünder als bislang angenommen"
https://www.welt.de/gesundheit/article12153202/Nitrat-ist-viel-gesuender...
"Nitrate im Trinkwasser und im Salat verheißen nichts Gutes – der Stoff gilt weithin als krebserregend. Doch Studien zeichnen nun ein ganz anderes Bild."

Desweiteren siehe Wikipedia (Nitrate):
"Nitrat selbst ist in den Größenordnungen der Grenzwerte vollkommen ungiftig. Gefahr besteht für Säuglinge und für Menschen mit entarteter Darmflora durch die mögliche Bildung von Nitrit. [...](siehe Absatz zur Philosophie der Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung)."

Also, man sollte weiter forschen bevor man alles verteufelt. Dennoch, Achtsamkeit ist (immer) geboten.

Bzgl. der Kommentierung hier, frage ich mich, warum Quellenlinks stets automatisch gekürzt werden, in die Zeichenbegrenzung des Kommentars fliessen sie dennoch ein!

Wer geht auf die Bauern los?

Tja, wer traut sich wegen des überhöhten Nitratgehalts in Deutschland auf die Bauern loszugehen?
Anscheinend niemand.

Wenn mein Auto die Abgaswerte nicht einhält, gibt es keine AU - und fertig. Zwangsabmeldung. Ende des Betriebs.

Wenn die Nitratgrenzwerte überschritten sind, müssten die Gemeinden und Landkreise durchgreifen und per Allgemeinverfügung das Düngen verbieten. Das trauen sie sich aber nicht, weil die Landwirtschaftslobby regional überall sehr mächtig ist.
Genauso ist es in vielen kleinen Städten mit der Luftverschmutzung durch den größten Produktionsbetrieb der Stadt, z.B. bei uns in Neumarkt/Oberpfalz.

Wir Bürger müssen sauberes Trinkwasser haben und saubere Luft atmen können. Dafür müssen wir auch einstehen lernen, was regional unangenehm sein kann, weil man dann als Nestbeschmutzer und Querulant gilt.

Daher ist eine schärfere Regelung auf Landesebene wünschenswert, die Gemeinden und Landkreise bei Grenzwertverstößen bei Wasser und Luft zum Handeln zwingt.

Gibt es irgendwo

die Originaldaten in Listen- oder Kartenform?

Nitrat - mehr als ein Jahrzehnt um ins Grundwasser zu gelangen

In einer Doku im Öffentlich-Rechtlichen konnten wir erfahren: Das Nitrat benötigt angeblich bis zu 20 Jahre, um ins Grundwasser zu gelangen. Die im Artikel genannten jährlichen Schwankungen sind somit wie zu erklären?

Nitratbelastung

Und alle sehen bei dieser Schande zu. Es ist ein Teufelskreis, den nur die Regierung durchbrechen könnte. Es gibt keine staatlichen Kontrollen : für Rheinland-Pfalz sind es gerade mal 2 Mitarbeiter für Verstöße gegen die Düngeverordnung. und die sehen nicht was auf den Feldern passiert. Die großen industriellen Agrarökonomischen Betriebe mit den noch größeren Fleischkonzernen mit ihren ruinösen Arbeitsbedingungen werden geschützt; leise und stillschweigend. Das Fleisch wird exportiert, die Gülle bleibt! Auf die Produktionszahlen hat der Verbraucher keinen Einfluß. Die kleinen Bauern sterben - wortwörtlich. Die gemessenen Nitratwerte sind seit 40 Jahren bekannt und sie bauen sich durch nichts ab. Alle sehen zu.

Maisfelder

Wen ich mir die riesigen Maisfelder vor Augen führe, welche sehr viel und guten Dünger benötigen, können die unmöglich nur zur Futterproduktion dienen. Das Geld wird doch damit gemacht, dass der Mais zur Biogasproduktion verwendet wird. Da muss differenziert werden! Jetzt verstehe ich diese ganzen Veggie-Aufrufe. Lieber Mais für Biogas als für Tierfutter! Für die Cottbusser Biogasanlage wird der Mais 30-40 km mit Dieseltraktoren herangekarrt.

Industrielle Viehzucht & Monokulturen

bedeuten Mini-Kosten für Verbraucher!
Die Welt wird durch das egoistische "Handeln" aller Verbraucher zerstört bzw. durch Unterlassen rechtzeitiger Informationen!
Wenn zudem ein internationaler Gülle-Versand zum Geschäftsmodell wird -kann ja wohl was nicht stimmen!
Auch so ein Punkt,der im Wahlkampf nicht vorkommt...obwohl es dringend ist!
DENN es wird die jetzigen Kinder in etwa 30-35Jahren erwischen...mit Wassermangel, Feinstaubfolgen und Atomenergie-Katastrophen der älteren Atom-Meiler!
Bei den Aussichten wird die Gen-Technik weniger auf das "Ewige Leben" setzen!

Mit Düngen ...

... hat das Ausbringen von Gülle heutzutage fast nichts mehr zu tun, verriet mir kürzlich ein betagter Viehwirtschafter: Es gehe lediglich nur noch darum, "die Grube" sauber zu kriegen. Richtig aber sei, dass das "Jauchen" die preiswerteste Variante ist: "Und ihr wollt doch 'nen Schnitzel für zwei Euro?".

Nitratbelastung des Grundwassers

Bei den alarmierenden Werten können die Landwirte vielleicht bald auf Stickstoffdünger verzichten und statt dessen ihre Felder einfach mit Grundwasser besprühen......

Massentierhaltung & Lobbyismus

"Es müsste also erheblich weniger Gülle und Mineraldünger auf Wiesen und Äcker kommen, um die 'tickende Nitrat-Zeitbombe' rechtzeitig zu entschärfen."

Wie wäre es, die Massentierhaltung zu verbieten?

Das wäre einfach, würde allen Beteiligten helfen (Tieren wie Menschen), hat aber einen Haken: Es würde die Gewinne der Fleischindustrie schmälern und ist damit überhaupt keine Option für eine Regierung, die eher im Interesse der Wirtschaft handelt als die Interessen der Bürger zu vertreten.

Ein seriöser Link...

...unter dem die Konsequenzen einer zu hohen Belastung erklärt werden, fehlt meiner Meinung nach. Dieser könnte helfen:

http://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-landwirtschaft/umweltbelastun...

Grob fahrlässig

Ich verstehe unsere Umweltminister nicht, beim Diesel wird eine Megawelle gemacht und hier geschieht kaum was. Trinkwasser ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung, da kann man nicht einfach so fahrlässig mit umgehen. Grüne Umweltminister haben wir einige, geschieht aber kaum was. Hier zahlt der Endverbraucher ja die Zeche, dann ist es egal. Die Massentierhaltung darf so nicht weitergehen, hier muss man die Landwirtschaft in die Pflicht nehmen. Es gibt reichlich Technik um die Gülle aufzubereiten, nur die wird viel zu wenig genutzt. Das Jammern der Landwirtschaft kenne ich genug, kein Geld, zu wenig Verdienst. Jedoch wundere ich mich immer wieder warum dann der nächste Stall gebaut wird. Da passt doch was nicht

Seit Jahre bekannt - Überdüngung

Der Bundeslandwirtschaftsminister schaut zu, schließlich sind das wichtige konservative Wähler.

Machterhalt ist wichtiger als das Leben und die Umwelt. Konsequenzen gibt es keine! Und die Bürger? Die wählen fleißig weiter die Mitverantwortlichen.

Nitrat im Grundwasser

eine Folge einer total verfehlten EU Agrarpolitik. Anstelle auf Diversitaet hat man auf Monokultur gesetzt. Pflanzenschutz , Duengeriesen und der Handel sind reich geworden. Die meisten Landwirte hat der Strukturwandel gefressen, die restlichen haben ihr Land oekologisch zerstoert und das Grundwasser dazu.

Laender der dritten Welt hat man die Futtermittel genommen, um hier subventionierte Produkte zu erzeugen, die man dann dorthin exportiert und die dort die einheimischen Landwirte kaputtmachen. Ein Teil der Agrar und Fischereimisere Afrikas ist in der EU gemacht.

Als Antwort hat die EU Freihandelsabkommen parat, damit der Handel den Rest noch erledigen kann. Wie sollte die Antwort auch klueger ausfallen, es sind nach wie vor dieselben Koepfe mit denselben Visionen am Werk.

Solange in der EU kein deutlicher Personalwechsel stattfindet, wird sich nichts aendern.

Höchste Zeit

Es wir höchste Zeit, dass in Deutschland flächendeckend eine andere Agrarpolitik eingeführt wird. Naturverträgliche Bewirtschaftung ist möglich, das machen viele Landwirte in Deutschland deutlich. Dazu muss diese gefördert werden anstatt das Land kaputt zu spritzen. Die Massentierhaltung muss endlich gestoppt werden. Derzeit läuft alles darauf hinaus Lebensmittel so billig wie möglich an den Verbraucher zu bringen, das ist allerdings eine Milchmädchenrechnung. Die Rechnung werden letztlich alle zahlen über höhere Wasserpreise und eine Gefährdung der Gesundheit.

Traurig zu sehen

das Deutschland es nötig hat noch zusätzlich Geld mit Fleischausfuhren zu verdienen, bzw zu sehen das der Landwirtschaftsverband anscheinend genügend Macht hat um Wasser in Ruhe zu verpesten. Es ist ja schon seit Jahren bekannt das die Werte zu hoch sind und was dafür verantwortlich ist.
PS: Was dieser Jörn Krämer vom Landwirtschaftsverband von sich gibt, glaubt er doch selbst nicht. Noch einer der sein Gewissen gegen ein Bündel Scheine getauscht hat

"Der Schwindel um Nitrat im Grundwasser"

und "Diskussion um Gülle und Kunstdünger " betitelte Deutschlandradio Kultur neulich einen Beitrag.

Tenor:
-1- Deutschland meldet hautsächlich jene Messstellen ab, die besonders hohe Nitratwerte zeigen. Die Masse der Messstellen wird schlicht verschwiegen.

-2- Nach einem Rückgang der Nitratbelastung durch die Viehwirtschaft, stiegen die Nitratwerte wieder an. Ursache Energiemaisanbau, dank "Wende".

Das sollte die selbsternannte Energiefachperson Döschner eigentlich wissen. Von dem GRÜNEN Studienabbrecher Kriescher, dem keine Verdrehung absurd genug ist, um seiner Ideologie zum Erfolg zu verhelfen, ganz zu schweigen.

Mehr Wissen: Googeln nach
"Volksverdummung à la „Waldsterben“: Nitrate im Wasser"

Nitratbelastung

durch Überdüngung bzw. immer mehr Ausbringen von Gülle. Also wenn die Preise immer mehr verfallen, muss ich immer mehr verkaufen um kleine Gewinne zu generieren. Ein Teufelskreis. Sinnvoller wäre, gerade bei der Fleischproduktion, dass weniger mehr wäre. Teures Fleisch bringt mehr Gewinn in klingender Münze. Aber wir wollen ja das Kilo Schwein für 1,50 € statt gesundes für 10 €.
Wir bekommen suggeriert, dass man täglich Fleisch essen muss, Fleisch das vom Geschmack nicht wirklich genussvoll ist. Da kann ich auch Sägemehl zu mir nehmen. Ist vielleicht günstiger. Viel Dünger hilft viel ist wie beim Alkohol. Ein bisschen Alkohol hebt die Stimmung, die aber nicht besser wird, je mehr ich trinke. Eher das Gegenteil.

Nicht aussagekräftig

Was, wie immer, wenn es um die Stickstoff- (Nitrit) belastung geht nicht erwähnt wird:
Gemessen wird nicht in einem gleichmäßigen Raster über Deutschland, sondern nur punktuell an bestimmten Stellen. Und zwar an den Stellen, an denen die Belastung am höchsten ist.
Daraus dann eine Aussage über ganz Deutschland herauszulesen hat nichts mit Wissenschaft zu tun.
Genausogut könnte ich die radioaktive Strahlung im Inneren eines Atomkraftwerkes messen und daraus ableiten, das Deutschland auf Grund der radioaktiven Verseuchung unbewohnbar ist. Somit sind diese Ergebnisse nicht nur nicht aussagekräftig, ihre Veröffentlichung ist schlicht Fake news.
Die Belastung geht über Deutschland im gesamten Bild zurück. Noch vor zwei Jahren wurde bemängelt, das die Werte stetig sinken, aber nicht schnell genug um einen angestrebten EU Grenzwert bis 2020 zu erreichen.

Gülletourismus aus NL.

Wenn Bauern in der Eifel nachts Gülle aus den NL ausbringen lassen, verdienen die ein paar € und Alle anderen Bürger müssen später Abermillionen zahlen für genießbares Trinkwasser.
Die Niederländer haben es schon begriffen, das sich die Massentierhaltung in vieler Hinsicht sehr schädlich auswirkt für die Zukunft der Bevölkerung.
Und um den hohen Kosten der fachgerechten Entsorgung der anfallenden Gülle zu entgehen bringen unser Nachbarn die Gülle in die Eifel.
Was machen unsere Regierenden?
Das was sie am besten können.
Nichts!!

Wir trinken heute das Wasser von vor 100 Jahren

Dass wir unser Grundwasser verseuchen, ist kein Geheimnis mehr. Immer größerer Aufwand muss betrieben werden, um es noch trinken zu können. Dabei müssen wir uns klar machen, dass Trinkwasser ein Grundnahrungsmittel ist, ohne das wir weder leben noch uns gesund erhalten können. Was wir aber vollkommen verdrängen, ist die Tatsache, dass die Reserven im Untergrund einhundert Jahre alt sind und wir stets Grundwasser von vor einhundert Jahren trinken. Wir können uns also ausrechnen, wann unser Grundwasser vollkommen verseucht sein wird und wir nur noch chemisch aufbereitete Brühe zu trinken bekommen, denn auch das reine Quellwasser von heute, das wir in Flaschen zu kaufen pflegen, wird verdreckt sein.

tickende Zeitbombe

Das ist doch von der Logik ganz einfach: Verursacherprinzip!
Ich darf doch meine Hausabwässer auch nicht einfach im Stadtpark auf die Wiese kippen. Woraus leiten die Gülleproduzenten diese Berechtigung her?
Jeder (Industrie-) Betrieb muss zur Genehmigung ein Abfallentsorgungskonzept vorlegen. Warum die Fleischproduzenten nicht? Würden diese Kosten auf die Produkte endlich umgelegt, würden sicher auch die Gülleimporte aus zB. Niederlanden endlich gestoppt. Gülle ist ein gefährlicher Abfall und kein Biodünger!

Wahlentscheidung

Solche Mißstände müssen sich am Sonntag am Wahlergebnis zeigen. Ein "weiter so" ala Merkel darf es eigentlich nicht geben. Die bisherige Regierung hat u.a. im Bezug auf Umwelt und Wohlergehen der Bürger/Menschlichkeit, siehe Pflegenotstand und Renten, versagt.

Wer unsere aktuelle Regierung wieder wählt..

muss sich im Klaren sein, das unsere aktuelle Regierung für unsere Wasserbelastung verantwortlich ist. Weil zugunsten der Landwirtschafts-Lobby die Augen vor unseren dringendsten Problemen verschlossen werden: Es wird viel zu wenig getan um unseren Lebensraum gesund zu halten. Unsere Wasserqualität wird zusehends durch Nitrate, Spritzmittel und Mikroplastik beeinträchtigt. Damit wird unser Trinkwasser immer teurer, weil die Aufbereitung durch die wachsende Verunreinigung immer aufwendiger und teurer wird. Mikroplastik in Kosmetika gehört längst verboten! Das Aufbringen von Gülle und von Spritzmitteln müsste längst strengstens kontrolliert werden. Es müssen Schritte gegen die Monokultur unternommen werden! Ausgleichsflächen für den Erhalt unserer Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt geschaffen werden. Das aktuelle Artensterben - auch verursacht durch Glyphosat - wird totgeschwiegen. Im Wahlkampf ist das alles kein Thema und daher sind CDU und SPD für mich nicht wählbar.

Fahrverbote für Traktoren?

Die Ursachen für die hohen Nitratbelastungen sind klar - zuviel Dünger kommt auf die Felder. Besonders schlimm in Bundesländern wo Massentierhaltung vorherrscht. Solange man dieses Problem nicht angeht, werden sich weder Nitratgehalte im Wasser noch multiresistente Keime aufgrund von Antibiotikaverwendung in der Tierhaltung reduzieren lassen. Aber der Verbraucher mag nicht auf billiges Fleisch und die Agralobby nicht auf ihren Absatz verzichten.
Bei Überschreitung von NO2 Grenzwerten durch Diesel wird mit Fahrverboten gedroht - brauchen wir dann hier nicht auch ein Fahrverbot für Traktoren mit Gülle-Fässer?
Wer klagt hier die Bürgerrechte bezüglich dieser Grenzwerteinhaltung ein? Wo ist das höchstrichterliche Urteil dazu?
Solche und ähnliche Berichte frustrieren den geneigten Wähler vor der Wahl, weil er weiß dass auch die neue, CDU geführte Regierung daran erstmal nicht entscheidend rühren wird. Zur Not kann man sein Trinkwasser ja auch in Flaschen kaufen - ..

Das Problem ist seit Jahren

Das Problem ist seit Jahren bekannt. Wasserwerke schlagen seit langem Alarm, da sie aufgrund der Nitratbelastung die Trinkwasserversorgung ganzer Regionen nicht mehr gewährleisten können. Passiert ist bisher nichts. Selbst nicht im grün regierten Baden Württemberg, das mit der Region um Rastatt/Baden Baden eines der am höchsten belasteten Gebiete vorzuweisen hat. Wir reden hier über unser aller Lebenselixier, dem Trinkwasser, das kurzfristigem vermeintlichem ökonomischem Erfolg einiger weniger geopfert wird.

Import von Gülle

Zu viel Nitrat und trotzdem importieren wir noch Gülle aus den Niederlanden ? Jedes einzelne Aufbringen von Gülle auf Wiesen und Feldern sollte genehmigungspflichtig werden.
Die Anzahl von Nutztieren je Hof bzw Fläche noch stärker beschränkt werden.
Wie oft sieht man, dass Bauern noch gefrorene Wiesen düngen oder bei (vorhergesagtem) starken Regen. Meist wollen sie die Gülle einfach loswerden.

"Wir haben hier eine tickende ....

Eine mehr könnte man sagen - eine heißt Asse, eine heißt Hass, eine heißt Armut, eine heißt Gülle, etc. etc. ... lauter scharfe Tretminen, die in Natur und Gesellschaft herumliegen und das Klima vergiften - aber vielleicht lernen wir ja noch mal was dazu.

Erstmal aufhören aus Holland

Erstmal aufhören aus Holland jährlich Gülle aufzunehmen.
Holland exportiert angeblich 1.4 Millionen Tonnen Gülle jährlich.

Tickende Zeitbombe

Vorhersage: es wird nichts passieren, weil die vermutlichen Verursacher zur Stammwählerschaft der Regierungstragenden Partei gehören und die stärkste Lobby in Berlin und allen Bundesländern besitzen.

Wieder mal der Durchschnittsfluß

Der nämlich durchschnittlich nur 1 m tief war, und die Kuh trotzdem ertrank.
Seriö geht anders!
Wenn ich die Überschreitung der Grenzwerte betrachte, gehört zu einer seriösen Analyse auch die Entwicklung der Grenzwerten.
Haben wir diese Milchmädchenrechnung nicht erst beim Streit der Abgaswerte bei Pkw erlebt? Und als Mogelpackung verkauft man uns jetzt den sog. Flottenverbrauch!
Konkret gefragt. Wo lagen die Grenzwerte bei Nitratbelastung 2000 und 1980, meinetwegen auch andere Zeiträume. Aber gar nichts dazu zu sagen, geht gar nicht.

Für ein Land in dem wir Alle gut und gerne leben...

LASSEN WIR UNS ALSO ALLE WEITERE 4 JAHRE EINLULLEN UND WÄHLEN DAS NICHTSTUN!

Massentierhaltung nicht mehr

Massentierhaltung nicht mehr subventionieren sondern so hoch besteuern, dass es sich nicht mehr rentiert. Die Gülle am besten auch gar nicht mehr auf die Felder, oder besser lenken. Die Landwirte glauben einfacvh an einen Mythos, mehr ist mehr. Die Pflanzen können aber nur einen bestimmten Teil Stickstoff aufnehmen. Biologen, Experten sind gefragt, keine Unternehmer. Politiker sind gefragt endlich ewas zu tun!

Bitte ändert das bevor es zu spät ist.

Ein tolles Beispiel

für Scheuklappen in der Politik, der Bauernverband ist so eng mit der CSU verbandelt, das es wundert, dass nicht sämtliche CSU-Politiker Ehrenmitglieder sind.
Seehofer und seine Vorgänger haben es beachtlicher weise geschafft, das die CDU, trotz der starken zahlenmäßigen Unterlegenheit der CSU, erstaunlich oft nach deren Pfeife tanzt (um des lieben Friedens willen)
Resultat ist, dass eine Gesetzesinitiative, die auch nur die geringste Möglichkeit birgt nachteilig für den Bauernverband zu sein, quasi keine Chance hat überhaupt durch zu kommen.

Daher glaube ich nicht, das das Nitratproblem von Regierungsseite zielführend angegangen solange CDU/CSU an der Regierung beteiligt sind... und das wird auf absehbare Zeit so bleiben.

Alternativen

Kürzlich habe ich auf einer Messe ein interessantes Projekt kennen gelernt.
Es bringt CO2 und Fäkalien zusammen. Des weiteren ist es auch zur Trockenausbringung geeignet und fußt auf einer alten Methode der indigenen Bevölkerung Südamerikas. Nennt sich Palaterra.

Vogel- Strauß lässt grüßen

Der "tolle" Umweltreferent Herr Krämer glaubt wohl auch was nicht sein soll, darf auch nicht sein. Kopf in den Sand stecken und abwarten.
So sieht Lobby-Politik aus. Eine Schande.

Sind in den letzten Jahren die Nitratwerte auch mal signifikant gesunken?

Ist wohl Umweltreferent nur für die Bauern und Chemieindustrie, damit die Gülle und der Dünger untergebracht werden.

Die Zeche zahlen letztendlich wir alle als Verbraucher. Gegensteuern müsste man hier schon lange. Umso länger gewartet wird umso teurer wird es für uns alle.

Die Düngeverordnung regelt

Die Düngeverordnung regelt die landwirtschaftliche Düngepraxis. Sie gibt konkrete Vorgaben hinsichtlich Höhe und Zeitraum der Düngergabe. Ziel ist es eine optimale Nährstoffversorgung der Pflanze zu gewährleisten und gleichzeitig umweltgefährdende Austräge, wie die Nitratauswaschung, zu verhindern. Diese Verordnung wurde dieses Jahr grundlegend novelliert und deutlich verschärft. Im Artikel "Nitratbelastung: ..." findet sich dazu kein Wort, obwohl es für objektive Berichterstattung erwähnenswert gewesen wäre! Wenn man gleichzeitig aber schreibt:" Veränderung in der Düngepraxis gefordert", frage ich mich, ob nur schlecht recherchiert wurde oder das schon fake news sind.

Landwirtschaft Nitratbelastung

Die Lobby der Landwirtschaft ist mindestens so gut wie die der Automobilindustrie.
Gülle aus den Niederlanden muss nicht sein.
Einfach nur schlechte Arbeit beim Landwirtschaftsministerium.

Warum sich die Nitratbelastung

bundesweit ständig erhöht kann man am Beispiel Fürth/Bayern sehen. Dort gibt es einen weitläufigen Wiesengrund, durch den die Regnitz fließt. Und dort düngt ca. alle 2 Wochen ein Bauer die Wiesen. Was heißt düngt, er entsorgt die Gülle in Massen, dass zum Teil ganze Lachen davon auf der Wiese stehen. Das hat nichts mehr mit verantwortungsbewusster, landwirtschaftlicher Tätigkeit zu tun, sondern ist schlicht Umweltverschmutzung. Seitens des Ordnungs- oder Grünflächenamtes passiert nichts, obwohl das dort bekannt ist. Und dazu kommt, dass jedes Jahr zig Tausend Wagenladungen Gülle aus Holland auf deutschem Boden ausgebracht werden. Natürlich gegen gutes Geld. Ein Schelm, wer Böses denkt.

Richtig so!

Auch wenn es nicht zufällig gerade jetzt im Wahlkampf thematisiert wird, es wird Zeit, dass man darüber spricht und dann auch handelt.
Gülle wird nämlich kaum noch aus Gründen der Düngung ausgebracht, sie wird auf den Äckern schlicht entsorgt. Und das muss nicht sein. Einerseits brauchen die Böden soviel Düngung gar nicht, deswegen sickert ja so viel ins Grundwasser, weil die Böden es nicht aufnehmen können. Und andererseits gibt es genügend Biogasanlagen, wo aus der Gülle Gas hergestellt werden kann. Da muss man dann nur ein paar Kilometer weiter fahren.

Im Gegensatz zum Klimawandel,...

...den ich bei den derzeitigen “Anstrengungen“ für unumkehrbar halte, könnte man die Nitratbelastung im Trinkwasser bei rigoroserer Begrenzung der Gülleentsorgung (von Düngung allein kann da ja wohl keine Rede mehr sein) nach einigen Jahren wieder langfristig unter die vorgegebenen Höchstwerte drücken.
Doch so wie das Herr Krämer vom Landwirtschaftsverband Westfalen-Lippe verharmlosend formuliert, ist es sicher nicht, die ansteigenden Messwerte sind kein jährliches Auf und Ab, sie sind eine gefährlich kontinuierlich ansteigende “Fieberkurve“.
Aber derzeit passiert viel zu wenig - es wird nur viel geschwätzt - und “aufmerksam beobachtet“.

05:06, kritiker666

>>Hmmm, da gibt es auch andere Meinungen dazu
"Nitrat ist viel gesünder als bislang angenommen"
https://www.welt.de/gesundheit/article12153202/Nitrat-ist-viel-gesuender...
"Nitrate im Trinkwasser und im Salat verheißen nichts Gutes – der Stoff gilt weithin als krebserregend. Doch Studien zeichnen nun ein ganz anderes Bild."<<

Vorsicht bei Erkenntnissen aus der "Welt".

Diese Zeitung war schon immer das Sprachrohr des rechten Flügels der Union und berüchtigtes Lobbyistenfachblatt.

Natürlich kann man nicht in Bausch und Bogen als interessengesteuert klassifizieren,was dort erscheint, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch höher als in vielen anderen Blättern.

Und gerade wenn es um die industrielle Landwirtschaft geht, sollte man hier sehr kritisch sein.

>>Bzgl. der Kommentierung hier, frage ich mich,warum Quellenlinks stets automatisch gekürzt werden, in die Zeichenbegrenzung des Kommentars fliessen sie dennoch ein!<<

Es hilft, den Link in zwei Teile zu trennen, wenn er sehr lang ist.

Merkel hat sich zeit ihrer

Merkel hat sich zeit ihrer Karriere für Plutonium und Nitrat im Grundwasser eingesetzt. Sie hat es nie zur Schau gestellt, dass Sie kein Interesse an der nächsten vielleicht kommenden Generation hat, aber ihre ganze Erscheinung und ihr Duktus zeigen deutlich eine Resignation und eine lmaa-Attitüde

Vor hunderten von Jahren

Vor hunderten von Jahren wurde die "Dreifelderwirtschaft" erfunden.
Schaut man heut mal kritisch nach - es wird nur zwischen Raps und Weizen gewechselt.
Und das nicht für Nahrungszwecke, sondern für Treibstoff. Bringt mehr Profit.
Und das ist eben nur mit exzessiver Düngung möglich.
Und gleichzeitig wird kostengünstig die Gülle der Massentierhaltung entsorgt.
Was die oben genannten Gutachten über die Unschädlichkeit der Nitratbelastung anbetrifft - Ich zweifle nicht daran, dass man genügend Wissenschaftler findet, die für ein entsprechendes Honorar "streng wissenschaftllich" feststellen, dass Zyanid der Gesundheit förderlich ist.

Erst fördert man

Erst fördert man landwirtschaftliche Betriebe zu Mastfabriken, weit über den Bedarf der Bevölkerung hinaus, dann explodieren die Butterpreise, durch höhere Nachfrage aus dem Ausland, ebenso die Fleischpreise, wiederum kommt bei dem Landwirt nicht viel an, die Industrie füllt sich auf unsere Kosten den Geldbeutel, dazu noch staatliche Unterstützung der notleidenden Milchbetriebe. Alles auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. Milch- und Viehwirtschaft ist eine nationale Aufgabe, und nicht fürs Ausland, die nehmen uns die Methanemissionen und die Gülle auch nicht ab.
Und wiederum zahlen wir es über unser Trinkwasser.

Klare Sache

Wir tun so, als gebe es noch eine zweite Erde, wenn wir unsere vernichtet haben. Aber wir werden uns wundern, die Natur kann ohne Menschen, die Menschen nicht ohne Natur.

@um 08:43 von OrwellAG

Massentierhaltung ist doch nur durch präventive Anwendung von Antibiotika möglich. Das sollte man verbieten, denn dadurch werden die Antibiotika für Menschen wirkungsloser. Abgesehen davon ist das auch eine Substanz die man kontrollieren kann ... denn bei Stallgrößen usw. kann immer geschummelt werden (man gründet einfach einen zweiten Betrieb ... und jeder Betrieb hat dann seine eigene Quote von Tieren).

02:30 von Oxalis

@ Oxalis

Zitat:"Wie soll dann die ganze Gülle entsorgt werden?
Ein neuer "Exportschlager" aus Deutschland?
Vielleicht kann man ja auch ein EU weites "Gülleausgleichsgesetz" erlassen und sie so gerecht auf alle verteilen." tatiz

Aus deutschen Böden wird nicht nur deutsche Gülle verkippt, die Landwirte entsorgen z.B. auch Niederländische Gülle auf ihren Äckern.

Und warum?
Vielleicht weil da Nitrat drin ist! Was das Pflanzenwachstum fördert und somit höhere Ernteerträge einbringt.

Klingt fast so, als ob ich die Landwirte nun verantwortlich mache, möchte ich aber nicht. Die Menschheit brauchs was zu essen. Essen soll nichts kosten, dann muss der Bauer eben kostengünstiger Erzeugen. Das macht er so! Schuld ist aber nicht der Bauer, sondern wir alle, die immer billig einkaufen.

Gülle ist also eher ein Importschlager, als ein Exportschlager.

Zur Kasse bitten

Bitte die, die daran schuld sind an die Kasse bitten oder eben saftig abstrafen, damit sich das in der Zukunft bessert und nicht alles auf den normalen Bürger umlegen, der dafür nichts kann und keine Einwirkung hat.
Dankeschön!

Gülleproblem versus Atomproblem

Wie sich doch die Umweltprobleme wiederholen, ohne aus der Geschichte gelernt zu haben. Die Atompolitik wurde hochgelobt - ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Siehe F.J. Strauß-> WAA. Heute sind wir wieder mit einem Umweltproblem konfrontiert, das sich einstellte ohne daß über die Konsequenzen nachgedacht wurde - Massentierhaltung. Die nächsten Jahre werden zeigen, daß wir mit dem nächsten Umweltproblem konfrontiert werden - Bienensterben-verursacht durch subventionierten Maisanbau - wieder nicht vorausgedacht. Wir waren einmal ein Volk der Dichter und Denker, vielleicht der Vorausdenker, und was ist aus uns geworden?

@um 08:41 von silverbeard

Nun ich denke das es aber alles auch noch schlimmer kommen kann und werden, daher sollten Sie bitte mal näher ins Detail gehen, was Sie genauer sonst noch stört und was Sie meinen, wer das den wirklich ohne bedenken besser machen würde: Tun Sie mir aber einen Gefallen und kommen Sie bloß nicht mit AfD, dann haben wir vielleicht die kleinen Probleme weg, aber dafür umso größere am Start.

Die Grünen kämpfen gegen Überdüngung

Es stand schon lange vor dieser Meldung im Wahlprogramm.

Wer das Problem gelöst haben will, hat am Sonntag einen einfachen Weg, dazu beizutragen:

Wähle die Grünen.

wie unser alter

professor schon immer sagte - der höchste nitratgehalt in hannover ist im bereich des seelhorster friedhofs , da kommen die landwirte nicht gegen an .
es gibt ja viele quellen von nitrat .... und wie es in den boden kommt .
schlachtfelder aus dem krieg mit vielen toten , friedhöfe , natürlich unsere tiere , speziell , wenn sie auf der weide stehen , weshalb es in einigen regionen verboten ist , weidewirtschaft zu betreiben , aber auch wir selbst und unsere ausscheidungen - klärschlamm wird ja auch genutzt .
neuerdings immer mehr die konzentrierten gärabfälle der biogasanlagen - die übrigens auch mit gülle aus den tierbeständen gefüttert werden , was die konzentration erhöht .
und dann muß man den zeitverzug berücksichtigen , bis diese stoffe das grundwasser erreichen .
insgesamt denke ich es wird viel halbwissen verbreitet , hauptsache , man hat einen schuldigen . der bauer wars , und alle springen auf den zug auf .... schade eigentlich für die problemlösung .

@ 02:30 von Oxalis

Wie soll dann die ganze Gülle entsorgt werden?
Ein neuer "Exportschlager" aus Deutschland?
Vielleicht kann man ja auch ein EU weites "Gülleausgleichsgesetz" erlassen und sie so gerecht auf alle verteilen.

Indem in der Viehwirtschaft wieder Stroh im Stall verwendet wird.
Dann wird aus der schlechten Gülle nämlich wieder guter Mist.

Es ist also nur eine der vielen negativen Folgen der Massentierhaltung und keine unabwendbare Notwendigkeit .

@OrwellAG

Ich bin bei Ihnen dass die Massentierhalung nicht mehr subventioniert werden darf. Es werden Flächen gepachtet nur damit irgendwie die Gülle aufgebracht werden kann. Da spielen Kilometer keine Rolle.
Von Holland aus wird täglich Gülle bis nach Polen gebracht, weil einige Landwirte dort Flächen gepachtet haben. Gesunde Fruchtfolge nennt man das.
Was das für zusätzliche Umweltbelastungen sind, da sagt niemand was.
Es ist kein Problem die ganze Gülle so zu verarbeiten das ein wertvoller Dünger entsteht. Das kostet Geld, einfach auf das Feld fahren ist einfacher. Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben kein Interesse daran, wir müssen an die Landwirte denken sagt das Umweltministerium. Das jeder die Zeche für die Aufbereitung des Trinkwassers zahlt ist hier egal.

@ 05:06 von kritiker666

Desweiteren siehe Wikipedia (Nitrate):
"Nitrat selbst ist in den Größenordnungen der Grenzwerte vollkommen ungiftig. Gefahr besteht für Säuglinge und für Menschen mit entarteter Darmflora durch die mögliche Bildung von Nitrit. [...](siehe Absatz zur Philosophie der Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung)."

Sie haben völlig recht!
Kinder und Schwache sollten uns gesunden Deutschen wirklich scheissegal sein.
Deutschland ist schliesslich eines der reichsten Länder der Welt, da können wir uns wirklich keine Rücksicht leisten.

Aber mal was anderes: Deutschland ist auch das Land mit den meissen Rentnern in der Bevölkerung.
Aber die sind ja gesundheitlich besonders stark und können wirklich alles trinken.

Grenzwerte erhöhen und

Grenzwerte erhöhen und Babynahrung mit Mineralwasser zubereiten ist die Lösung

@ 07:09 von Nachfragerin

"Es müsste also erheblich weniger Gülle und Mineraldünger auf Wiesen und Äcker kommen, um die 'tickende Nitrat-Zeitbombe' rechtzeitig zu entschärfen."

Wie wäre es, die Massentierhaltung zu verbieten?

Das wäre einfach, würde allen Beteiligten helfen (Tieren wie Menschen), hat aber einen Haken: Es würde die Gewinne der Fleischindustrie schmälern und ist damit überhaupt keine Option für eine Regierung, die eher im Interesse der Wirtschaft handelt als die Interessen der Bürger zu vertreten.

Ich stimme Ihnen mit einem Verbot der Massentierhaltung zu.
Aber das wird nicht den Gewinn der Fleischproduzenten schaden. Wahrscheinlich wird Fleisch teurer werden. Es ist jetzt zwar viel zu billig (ähnlich wie Kleidung und Schuhe, die von Kindern produziert werden). Aber trotzdem wird die überwiegende Mehrheit der deutschen Käufer nicht damit einverstanden sein. Das spühlt wieder "Protestwähler" in die Arme der AFD.

Da wird sich gewiss bald was ändern!

Wir wissen ja, wie viele Jahrzehnte es nun schon gedauert hat, die Atom-Müll-Entsorgung NICHT zu regeln. Stattdessen aber hat man schon ein Verfahren gefunden, wie man ein Endlager bis 2030 finden kann.
.
Da mit dem gleichen "Tempo" auch die Nitratfrage bearbeitet wird, brauchen wir bald keinen Blumendünger mehr, weil genug davon im Trinkwasser ist. Und dann wird man gewiss eine Expertenkommission einsetzen, die ermitteln soll, wie sich das Problem bis 2050 lösen lässt.

Empörung

Jeder jetzt empörte und besorgte Konsument muss seinen eigenen Konsum hinterfragen. Die Geiz und billig Mentalität hinterlässt ihr Erbe in der Natur und somit folgenden Generationen. Fleischkonsum muss reduziert werden und der Preis angepasst. Nur so kommen wir aus der Nummer raus.
Die Landwirtschaft wird sich anpassen müssen.
Ob ich hier meine Hoffnung noch auf die GRÜNEN setzen kann weiß ich zur Zeit nicht.

@ 06:28 von papavero

In einer Doku im Öffentlich-Rechtlichen konnten wir erfahren: Das Nitrat benötigt angeblich bis zu 20 Jahre, um ins Grundwasser zu gelangen. Die im Artikel genannten jährlichen Schwankungen sind somit wie zu erklären?

Mit schwankender Aufbringung auf den Feldern und unterschiedlichen Regenmengen und -zeiten in den verschiedenen Jahren.

Der Boden saugt das Nitrat nicht wie ein Schwamm auf sondern leitet es ständig nach Unten weiter. Wie bei einem Stau. Der Wagen, der als letztes auf das Stauende trifft wird auch als letztes die Engstelle passieren.

Wir wissen also das die Nitratmengen im Trinkwasser in den nächsten 10-20 Jahren noch viel höher werden, weil die Güllemengen auf die Felder in den letzten 20 Jahren dramatisch zugenommen haben.

Wenig Hoffnung

So lange die bestens vernetzte Landwirtschaftslobby (Bauernverband, Landvolk, etc) über die Politik Einfluß nimmt, wird sich wenig ändern.

@kritiker666

"Bzgl. der Kommentierung hier, frage ich mich, warum Quellenlinks stets automatisch gekürzt werden" Am 21. September 2017 um 05:06 von kritiker666

Es liegt am "https".
Es hilft es in "hxxps" abzuändern, dann kann jeder die beiden x durch tt selbst ersetzen.

Beispiel:

https://meta.tagesschau.de/id/127186/nitratbelastung-wir-haben-hier-eine...

hxxps://meta.tagesschau.de/id/127186/nitratbelastung-wir-haben-hier-eine-tickende-zeitbombe

Unglaublich ?

Erste Berichte sind mittlerweile schon mind. 10-15 Jahre alt? Wer hat da regiert?

@ Hafenstraße1982: Die Umweltmin. geht ...

seit Jahren dagegen vor, wird aber regelmäßig von den xxU-Ministerien Verkehr und Landwirtschaft, teilweise mit direkter Einflussnahme des Kanzleramtes aka der Kanzlerin eingebremst. Man kann gar nicht oft genug auf Art. 65 GG hinweisen, denn die Omi bestimmt die Richtlinien der Politik. Was ihr oder ihren Parteikumpanen anderer Ministerien nicht zur Nase steht, wird rigoros abgeschmettert oder zumindest deutlich verwässert.
Es gäbe auch einschlägige Gesetze, dass etwa Gülle nur in Wachstumsperioden ausgebracht werden dürfen, die aber - oft wegen jahrelang abgebauter Stellen in den Kontrollinstanzen und Überfrachtung mit anderen Aufgabe - nicht durchgesetzt werden (können). Jede/r von uns kann im Winter Bauern (evtl. gegen Unbekannt) anzeigen, wenn er/sie in der Schneebedeckung braune Felder entdeckt.

Die Gleichung ist eigentlich relativ einfach.

In Deutschland wie auch im Rest von Europa werden wesentlich mehr Tiere zur Fleisch-, Milch- und Eiererzeugung gehalten, als die Bewirtschaftung der Agrarflächen an Futtermittel mit heutigen Techniken hergeben.
Deshalb ist der Import von Soja aus Asien, Afrika und Amerika so gigantisch.

Selbstverständlich können die Agrarpflanzen die Nitratmengen, die unsere Nutztiere ausscheiden, nicht verwerten. Es kommen mehr Stickstoffverbindungen rein ins Ökosystem als raus.

Zudem ist durch die jahrzehntelange Bewirtschaftung mit zu schweren Agrarmaschinen und tiefem Pflügen die Speicherkapazität der Böden massiv zurück gegangen. Die Folge ist, dass alle Düngemittel, die nicht unmittelbar von der Pflanze aufgenommen werden, sofort in tiefere Schichten oder mit dem Oberflächenwasser in Gewässer ausgewaschen werden.

Also: Weniger Fleisch essen oder sich an das Nitrat gewöhnen.

@ 08:33 von Bernd39

Wenn ich die Überschreitung der Grenzwerte betrachte, gehört zu einer seriösen Analyse auch die Entwicklung der Grenzwerten. [...] Wo lagen die Grenzwerte bei Nitratbelastung 2000 und 1980, meinetwegen auch andere Zeiträume.[...]

Sie meinen also eine Weiterentwicklung und Verbesserung des Wissens darf es nicht mehr geben wenn man einmal zu einem Ergebnis gekommen ist?

Ich bin dafür, das Grenzwerte ect. an neue Erkenntnisse und Bedürfnisse angepasst werden dürfen. Sonst hätten wir noch die Löhne von 1950.

@kritiker666

Ach so. Wenn es nur Säuglinge und die Menschen die Nitrit bilden sind, die in ihrem Tee keinen Nitrat vertragen, dann kann ruhig ganz viel Gülle weiter auf Felder und Wiesen...
Humor aus!
Unsere Politiker schauen zu wie wir vergiftet werden, das spart Bedarf in der Pflege, wenn die Menschen nicht alt werden!
Und zur Tagesschau: Wichtige Themen, wie unsere Umwelt und die Pflege, erscheinen mitten in der Nacht! Und die Kommentierung wird zum Teil mitten in der Nacht beendet. Sie tragen dazu bei, das wichtige Themen in unserem Land totgeschwiegen werden. Ist das guter Journalismus?

Wenn man ALLES will

Die Bundesregierung fördert die konventionelle Landwirtschaft und damit die Massentierhaltung. Frau Merkel will immer ALLES für die BRD und damit treibt sie auch die Vergiftung der Böden voran. Das ist untragbar und deshalb ist es an der Zeit, die bestehende Regierung abzuwählen. Die CDU ist mit ihrer Politik maßgeblich an dem landwirtschaftlichen Desaster beteiligt. Landwirte sind gezwungen, als Agrar-Großbetriebe zu funktionieren oder sie müssen aufgeben. Alles die Ursache einer völlig falschen Politik der letzten 25 Jahre. Biobetriebe müssen gefördert werden und damit die kleinteilige Landwirtschaft. Nur so retten wir unsere Böden und unser Grundwasser.

09:07, holyknights_returns

>>Merkel hat sich zeit ihrer Karriere für Plutonium und Nitrat im Grundwasser eingesetzt.<<

Ich würde mich doch freuen, wenn Sie etwas ernsthafter argumentieren würden.

Natürlich sind die Vertreter der Verbände der industriellen Landwirtschaft traditionell mit der CDU und vor allem der CSU verbunden, aber daraus einen Kampf Frau Merkels für Nitrat im Grundwasser abzuleiten, ist eine unseriöse polemische Zuspitzung.

Dies gilt in noch höherem Maße für Ihre Plutoniumbehauptung. Ich nehme an, bin mir aber nicht sicher, daß Sie damit darauf anspielen wollen, daß die Union sich vom Konzept des Endlagers für "Atommüll" noch nicht verabschiedet hat.

Da kann ich nur noch fassungslos fragen: was soll das?

Wie immer

sind das Hausgemachte Probleme in Deutschland, die Menge Schwein die Produziert wird kann in Deutschland nicht gegessen werden.
Wir bebauen Felder mit Dingen die nicht zur Lebensmittelherstellung gedacht sind, und so könnte man die Liste noch weiter schreiben.
Dabei vernichten wir nicht nur unser Trinkwasser sonder auch noch unsere Flora und Fauna.

Und komme mir keiner mit den Preisen, daran liegt es nämlich nicht, ich kann mich nicht erinnern das wir 4 DM für Butter gezahlt hätten und auch nicht 10-12 DM für Schweinefleisch.
Das nur mal nebenbei weil gleich einige wieder mit dem Preis kommen.

Gruß

@ 09:18 von VorAlpenSepp

Wie sich doch die Umweltprobleme wiederholen, ohne aus der Geschichte gelernt zu haben. Die Atompolitik wurde hochgelobt - ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Siehe F.J. Strauß-> WAA. Heute sind wir wieder mit einem Umweltproblem konfrontiert, das sich einstellte ohne daß über die Konsequenzen nachgedacht wurde - Massentierhaltung. Die nächsten Jahre werden zeigen, daß wir mit dem nächsten Umweltproblem konfrontiert werden - Bienensterben-verursacht durch subventionierten Maisanbau - wieder nicht vorausgedacht. Wir waren einmal ein Volk der Dichter und Denker, vielleicht der Vorausdenker, und was ist aus uns geworden?

Vielleicht ein Volk das sich 16 Jahre lang "gut und gerne" einlullen lässt?

Das zuviel an Gülle, die

Das zuviel an Gülle, die nicht von den Pflanzen aufgenommen wird, ist ein Problem für das Grundwasser .Da sollte es schon eine
Obergrenze in der Nutztierhaltung pro Hektar geben. Allerdings,wie sieht es mit den menschlichen Exkrementen der 80 Millionen
Bewohner hier aus,angereichert mit Medikamenten,Reinigungsmittel ect.?
Ja stimmt,die gehen ja in die Kläranlage,und dann ist alles gut ?

mmh...

Also es erschließt sich mir nicht ganz, warum die Landwirte zuviel mineralischen Dünger auf die Felder bringen sollten? Der ist nämlich teuer und die Lebensmittelproduktion ohnehin, jedenfalls für die Erzeuger, nicht sonderlich lukrativ.
Regional kommt es sicher zu Überschreitungen bei der Ausbringung von Gülle, vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Die Krux ist jedoch die Diskrepanz zwischen Bevölkerung und Landwirtschaft. Diese soll auf immer weniger Fläche, immer effizienter, immer billigere Lebensmittel für den Verbraucher produzieren. Der sagt zwar, er würde auch mehr für's Essen ausgeben, aber wenn das Fleisch erstmal 3-4x soviel kostet, kauft er dann doch lieber Importe aus Dänemark. Die reiben sich dort nämlich schon die Hände bei 600%iger Eigenversorgung. Die liegt im übrigen in Deutschland "nur" bei ca. 120%...
PS: Danke Am 21. September 2017 um 08:55 von fvgli

09:17, Demokrat 2014

>>Schuld ist aber nicht der Bauer, sondern wir alle, die immer billig einkaufen.<<

Ja sicher, die Schuldfrage.

Einer zeigt mit dem Finger auf den anderen, aber alle sind im selben System gefangen.

Verlangen Sie vom Grundsicherungsempfänger oder vom Sozialrentner, daß er gefälligst teurer einzukaufen habe?

Die Landwirtschaft will uns fuer dumm verkaufen!

"Hauptverursacher ist aus Sicht des Bundesumweltministeriums die Landwirtschaft. Dort heißt es, man nehme diese Zahlen sehr ernst. Sie seien allerdings kein Beleg für einen negativen Trend bei der Nitratbelastung."

Mit anderen Worten: Wenn ein Wert von 10 auf 20 steigt, ist das kein Beleg dafür, das der Wert sich verdoppelt hat. Die typische Masche, wann immer es um Verantwortung geht. Man akzeptiert die Zahlen und behauptet in deren Analyse das Gegenteil. Anderenfalls müsste man sich um den Schaden ja auch noch kümmern. Ach, nein, bitte nicht sowas!

Massentierhalter aus NL

halten hier Schweinehochhäuser, weil es in NL schon lange verboten ist!! die NL wissen warum!
Schon vor ca. 10 Jahren warnten Fachleute im Norden Deutschlands, dass das Trinkwasser schon keines mehr sei!!
Was lange braucht um verseucht zu werden, wird auch nicht schnell zurückzudrehen sein! Deshalb POLITIK-- JETZT HANDELN!!
Nicht wieder erst zig-Untersuchungen verlangen, der Massentierhaltung noch einige Jahre geben und ...
dann ist es zu spät!!
Die Folgekosten verunreinigten Trinkwassers in weiten Bereichen werden unermeßlich sein!

Man könnte doch ...

bei jedem Mastbetrieb verlangen, dass nachgewiesen wird, wo die Hinterlassenschaften verwendet bzw. entsorgt werden, und nur insoweit Genehmigung nur im geeigneten Umfang erteilen; natürlich müsste man den Überblick bewahren, wo wieviel evtl. ausgebracht wird, so dass keine "Mehrfachentsorgung" möglich ist.
Gülle könnte man auch direkt in (weiteren) Biogas-Anlagen verstromen, der verbleibende Rest ist erheblich weniger Material, weit weniger aggressiv für die Umwelt, und auch vergleichsweise fest. Da müsste man nicht den "Umweg über Mais" gehen. Es blieben sogar mehr Flächen für vernünftige Nahrungsmittel-Produktion.
Natürlich bestimmen wir Verbraucher über unsere Einkäufe mit, und es hülfe schon, wenn die, die sich's leisten könnten, auf echte Bio-/Öko-Produkte auswichen, - nicht die Pseudo-Bios von Aldi, Lidl, usw. Aber es gibt viele, die ihr Geld lieber anderweitig einsetzen, und wahrscheinlich noch mehr, die auf Billigwaren angewiesen sind. MfG

um 09:17 von Demokrat 2014

Stimme ihnen fast zu.

Sie haben nur vergessen zu erwähnen, dass wir die Gülle aus den Niederlanden hier auf unseren Feldern entsorgen da es ein Geschäft ist.
Der deutsche Landwirt lässt es sich bezahlen!
Und der Niederländer zahlt, da es für ihn günstiger ist als sie anderweitig zu entsorgen.
Auf die dortigen Felder kann er es nicht verteilen, da es dort eine schärfere Gesetzgebung gibt als hier.

@ Am 21. September 2017 um 04:39 von Sisyphos3

Es bestand bereits VOR der neuen Düngeverordnung eine Sperrfrist für die Ausbringung von Gülle von 01.12. bis 15.02.!

@Hackonya2 Tja, wer kann was dafür?

Der Bauer, der im Preiskampf nur überleben kann, wenn er seinen Kuhstall so schnell wie möglich vergrößert und kein Geld für die Verbrennung seiner Gülle als Sondermüll übrig hat?

Oder vielleicht doch der Bürger, der sich jeden Tag ein Schnitzel reinhaut, weil das Fleisch billiger als das Gemüse ist?
Wenn ich sehe, wie die Leute beim Lidl ums Eck ihre BMW X6 und Porsche Cayenne parken und dann das Hähnchen für 3,99 € / kg in den Kofferraum packen, kann ich den Bürger und Verbraucher nicht als den Unschuldigen ansehen.

Auch hier gilt der kategorische Imperativ. Oder werfen Sie Ihren Müll in den Wald um Entsorgungsgebühren zu sparen? Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist so gering, dass es sich sicher lohnt!

@09.18 von VorAlpenSepp

Wir haben bereits ein rasantes Artensterben in der Pflanzen und Tierwelt! Die Insekten haben in den letzten Jahren deutlich abgenommen - auch der Bestand an wilden Bienen . Und dadurch und auch durch das häufige mähen und güllen der Wiesen haben wir bereit ein rapides Artensterben in der Vogelwelt!

armer Normalbürger

Der normale Bürger ist der Schuldige, denn der will möglichst jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben und dafür natürlich möglichst wenig (Geiz ist geil) bezahlen. So wäre es doch angebracht, wenn man sich gelegentlich auch einmal an die eigene Nase packt.

Zu teuer!

Gülle wird in die Landschaft gekippt. Schadstoffe aus Abgasen von Pkw und (Kreuz-)Schifffahrt werden in die Luft geblasen. Obwohl es für beide Problemkreise schon längst Techniken gibt, die dies vermeiden könnten. -"Zu teuer!" Thema erledigt.

im gegensatz zu

glyphosat, denn da hat die eu ja eine unbedenklichkeit bescheinigt – ungeachtet der rekord-krebsraten in südamerika im anschluss an die glyphosat-einführung.
dann frage ich mich, ob die feinpartikelschwaden, die heute morgen am himmel zu sehen waren gesund sind. wohl nicht. man fragt sich, ob all dies nicht gewollt ist.

Hier läuft doch grundsätzlich was verkert...

Da soll der Verbraucher mehr für Trinkwasser bezahlen, weil die Trinkwasserversorger Probleme mit dem aufkommenden Gülle-tourismus "aus Holland" haben.

Andererseits wird zu viel Vieh (Schwein) Produziert, ohne die dafür notwendigen Flächen zu besitzen.

Die Rahmenbedingung zur landwirtschaftlichen Tierzucht, gehören einfach verschärft, auch wenn es das Aus für so manchen Betrieb bedeutet.

Zudem gibt es eine Überproduktion (Qual -zuchten und Massentierhaltung), dessen Auswirkungen wir jetzt schon mit Preisverfällen und minderer Qualität haben.

In der Fischindustrie tun sich noch ganz andere Belastungen auf...

Dem Ganzen wird noch einem oben drauf gesetzt, in dem bei der Herstellung (mit Art-fremden Zusatzprodukten) alles noch mal aufgepeppt wird.

Ist doch eigentlich pervers, dass wir auf ein reines Naturprodukt verzichten, nur wegen der Gewinnmaximierung!

Wie gut...

Wie gut, dass die Landwirte so effektiv zum Erhalt unserer Kulturlandschaft beitragen.

Sagt der Bauernverband. Der fast ausschließlich die Interessen der konventionellen und industriellen Landwirtschaft vertritt.

Wie wäre es denn, wenn der Verband akzeptieren könnte, dass ein schonender Umgang mit den Ressourcen der Kulturlandschaft diese auch langfristig bewahren würde?

Was hat der Bauernverband eigentlich gegen Bio-Landwirtschaft?

Geht es wirklich nur um das Geld aus den Subventionstöpfen der EU für möglichst viele Bauern, die einfach so weitermachen wollen wie bisher?

Zukunft BIO-Tonne

Ich kann nicht Grün wählen, weil ich mehr kann, außer meinen Vornamen tanzen! Grün entsorgt sich selber in der BIO-Tonne.

Seit diesem Jahr ist die neue Düngeverordnung in Kraft,

und keiner weiß es? Aber alle haben Ahnung?
Und nein, rückwirkend kann die nix bewegen!
Gegen aller Erwartungen sind die Stickstoffüberschüsse aus der Landwirtschaft seit 1990 aber rückläufig! Quelle: Umweltbundesamt http://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/...
Die Änderungen der neuen Düngeverordnung sind hier selbst für den Laien sehr gut erklärt und werden zu einem weiteren Rückgang führen: https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Ackerbau/_Texte/Duengu...
Man könnte sich auch dahingehend Gedanken machen, dass ein Grenzwert von 50mg Nitrat pro kg Wasser rel. wenig ist wenn man bedenkt, dass in Rucola, Spinat, Kohlrabi, Rote Beete, Rettich etc. 1000 - 4000mg pro kg Gemüse stecken. Aber dann müsste man ja auch darüber nachdenken, wie viel jeder selber mit seinem SUV an Stickoxiden in die Luft bläst. Da ist es doch einfacher, auf eine kleinere Randgruppe einzuprügeln.

Altes Problem, neu auf den Tisch

Als Wasserwirtschaftler habe ich mich mit der Thematik schon in den 80er Jahren beschäftigt. Seither weiss ich, dass nicht Nitrat das Problem ist, sondern Nitrit. Aber wenn die jetzige Diskussion endlich dazu führt, Massentierhaltung zu verbieten, dann meinetwegen auch mit der Nitrat-Keule, denn der Zweck heiligt hier tatsächlich die Mittel.

Problem Gülle

Die Güllemengen aus der Massentierhaltung sind ein Problem. Eigentlich kann man nur noch einen Teil davon sinnvoll zur Düngung verwenden, der Rest ist mehr oder weniger ein Abfallprodukt, was zur Zeit kostengünstig durch Überdüngung auf den Äckern entsorgt wird.

Ein guter Ansatz wäre, die überflüssige Gülle einem anderen Nutzen zuzuführen (Biogas oder ähnliches), ein noch besserer Ansatz wäre, die Massentierhaltung abzuschaffen, weil man damit auch andere (ethische, gesundheitliche und ökologische) Probleme löst.

wo ist der Aufschrei von den Grünen...

Wäre sicherlich ein gutes Wahlthema, aber nichts.

Ist doch wie bei dem Abgasskandal usw.

In Deutschland hat die produzierende Industrie und dazu zählt auch die Landwirtschaft anscheinend Narrenfreiheit, so das letztendlich die Zeche der Endverbraucher zahlt.

Wie auch immer...

@09:21 von ArneBab

"Die Grünen kämpfen gegen Überdüngung

Es stand schon lange vor dieser Meldung im Wahlprogramm.

Wer das Problem gelöst haben will, hat am Sonntag einen einfachen Weg, dazu beizutragen:

Wähle die Grünen."

Das halte ich für ein Gerücht dem ich nicht trauen kann.
Denn in der Regierungszeit von Rot/Grün in NRW fuhren die Gülletraktoren aus NL regelmäßig in der Eifel.
Und die Braunkohlverstromung brummte unter denen auch wie die Wutz.

@07:09 von Nachfragerin - Lobbyismus... naja, fast...

"Massentierhaltung & Lobbyismus
[...] Wie wäre es, die Massentierhaltung zu verbieten?
Das wäre einfach, würde allen Beteiligten helfen (Tieren wie Menschen), hat aber einen Haken: Es würde die Gewinne der Fleischindustrie schmälern und ist damit überhaupt keine Option für eine Regierung, die eher im Interesse der Wirtschaft handelt als die Interessen der Bürger zu vertreten."

Die Massentierhaltung wird nicht wegen der Gewinne der Fleischindustrie nicht verboten, sondern weil bei schonenderer Tiehaltung in kleineren Betrieben die Preise für Fleisch deutlich ansteigen müssten.

Deutschland hat im internationalen Vergleich im Verhältnis zur Wirtschaftskraft geradezu unheimlich niedrige Lebensmittelpreise - insbesondere beim Fleisch. Das kommt nicht von ungefähr.

Keine Regierung will sich nachsagen lassen, sie würde Hartz4-lern den Fleischkonsum unmöglich machen... (den Sozialsatz erhöhen wollen sie wegen der Kosten aber leider auch nicht)

@Hafenstraße1982

Das könnte daran liegen, dass das Umweltministerium im Vergleich zum Landwirtschaftsministerium eine viel schwächere Lobby hat. Und daran, dass der Bundesminister für Landwirtschaft aus genanntem Grund (Lobbyismus) oft vollkommen außer acht lässt, dass er auch für Verbraucherschutz zuständig ist.

@10:18 von PMC Michael

"Der normale Bürger ist der Schuldige, denn der will möglichst jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben und dafür natürlich möglichst wenig (Geiz ist geil) bezahlen. So wäre es doch angebracht, wenn man sich gelegentlich auch einmal an die eigene Nase packt."

Bis vor kurzem war ich da anderer Meinung.
Aber nun glaube ich das dies so ist.
Wer immer weiter GroKo wählt will das es so weitergeht wie bisher.

Für mich heißt das Krebsrate rauf, Fleischpreise runter, resistente Keime rauf, Gewinne der Fleischproduzierenden rauf und an das bisschen Nitrat im Trinkwasser wird sich der GroKo Wähler schon gewöhnen.

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