Kommentare

Weitere Sicherheitskooperation mit EU?

Dahinter sollte und kann kein Fragezeichen stehen, das muss selbstverständlich sein, auch, weil es nicht nur das Sicherkeitsbedürfnis Großbritanniens, sondern ganz Europas betrifft.

Nachfragerin, 00:03 & Marcus2, 08:04

Aus den Vorgänger-Threads:

||Ein Sprengstoff wäre explodiert oder zumindest sehr schnell abgebrannt.||

Der Sprengstoff ist schnell abgebrannt.

||Und NEIN, da ist keine Bombe explodiert!||

Und JA, die Bombe ist glücklicherweise nicht explodiert.

Nur das Alter wird bekannt gegeben ?

Es drängt sich mir die Frage auf,
weshalb keine weiteren Angaben
bezüglich der mutmaßlichen Täter
veröffentlicht werden.
Deren Alter interessiert wohl die Wenigsten.

10:39, Jana Hannig

>>Nur das Alter wird bekannt gegeben ?
Es drängt sich mir die Frage auf,
weshalb keine weiteren Angaben
bezüglich der mutmaßlichen Täter
veröffentlicht werden.
Deren Alter interessiert wohl die Wenigsten.<<

Manche haben Erwartungen, die sie gern bestätigt sähen.

Für diese Klientel folgende Mutmaßungen meinerseits:

Es wird sich wohl um einen Menschen muslimischen Glaubens handeln, und es würde mich nicht überraschen, wenn er in Großbritannien geborener britischer Staatsbürger pakistanischer Abstammung wäre.

Aber das sind alles Mutmaßungen. Wenn Sie ein wenig warten, dann wird die Polizei Ihnen all das mitteilen, was Sie gern wissen möchten.

Wir sind hier nämlich nicht im Fernsehkrimi, wo das Publikum sich auf dem gleichen Wissensstand wie die Polizei befindet. Im wirklichen Leben verrät die Polizei nicht alles, aus ermittlungstaktischen Gründen.

@um 10:39 von Jana Hannig

Und was genau interessiert Sie und warum? Terroristen sind Terroristen oder würden Sie da einen Unterschied machen, wenn es gar ein Engländer wäre? Ich finde es sehr feige, das diese so junge Leute verblenden und die für so eine schreckliche Tat einsetzen.

@Jana Hannig 10:39

Vielleicht weil es ermittlungstaktisch besser ist nicht mehr zu verraten?
Um eventuell weitere Mittäter in Sicherheit zu wiegen?
Eventuell, weil die Täter sogar einem ganz anderen Umfeld unterliegen, als dem das von den meisten vermutet wird?
Ich weiß es auch nicht, aber ich denke dass die britische Polizei ihre Gründe hat.
Die sind für so was ausgebildet.
Aber ja, Fachleuten wird ja nicht mehr vertraut. Die sind alle Teil einer Verschwörung und wollen uns täuschen und betrügen!
Oder etwa doch nicht?

@Jana Hannig, 10:39

Hmm, mal sehen, was wissen wir denn :
18 Jahre, lebte bei Pflegeeltern und der IS reklamiert die Tat für sich. Da formt sich schon ein gewisses Bild in meinem Kopf.
P.S. Daß er bei Lidl einkauft ist wahrscheinlich nebensächlich, obwohl deren Kreuzwegretuschierei ja auch schon einiges aussagt.

Also?

Jana Hannig
Nur das Alter wird bekannt gegeben ?

'Es drängt sich mir die Frage auf,
weshalb keine weiteren Angaben
bezüglich der mutmaßlichen Täter
veröffentlicht werden.
Deren Alter interessiert wohl die Wenigsten.'

Was interessiert sie denn?

@um 11:01 von fathaland slim

Irgendwo macht das ja auch Sinn, den eventuelle Mittäter oder Helfer würden ja dann auch alles mitbekommen und könnten flüchten oder sonst wie was unternehmen? Gut es kann sein das es einer ist mit muslimischer Herkunft, aber ich sehe mir mal die 18 jährigen muslimischen in meinem Umfeld an, ehrlich gesagt sind die nicht viel anders, als die anderen nicht muslimischen 18 jährigen, an Religion und um das zu verstehen scherren sich die meisten nicht. Die haben andere Interessen. Das ist natürlich ein großes Schlupfloch für diese Terror Organisationen, die Erwachsenen Muslime stehen in der Pflicht den Jugendlichen und den Kindern das Bild dieser Terror Banden zu geben: Einfach allen erklären: Das sind sehr schlimme Menschen, die im Auftrag vom Teufel arbeiten und es sind Terroristen, wenn ihr jemanden dieser Gruppe trifft, dann meidet den Kontakt. Gut mit 18 hören aber die wenigsten auf Eltern oder andere Erwachsene.

11:12, dayview

>>Hmm, mal sehen, was wissen wir denn :
18 Jahre, lebte bei Pflegeeltern und der IS reklamiert die Tat für sich. Da formt sich schon ein gewisses Bild in meinem Kopf.<<

Ich würde es anders ausdrücken.

In Ihrem Kopf existiert offensichtlich eine Schablone, die Sie an die Wirklichkeit anlegen. Und auf dieser Schablone steht "minderjähriger Flüchtling Ansbach".

Könnte passen.

Es wäre allerdings das erste Mal, daß ein Täter dieses Profils in Großbritannien zugeschlagen hätte. Bisher waren es immer "Eingeborene".

Aber, wie ich schon schrieb, all diese Mutmaßungen sind müßig. Bisher hat das Publikum noch immer Namen und Herkunft der Täter erfahren. Aber immer erst dann, wenn die Polizei es für richtig hielt.

Im vorliegenden Fall wird es genau so sein, warten Sie ab.

11:23, Hackonya2

>>aber ich sehe mir mal die 18 jährigen muslimischen in meinem Umfeld an, ehrlich gesagt sind die nicht viel anders, als die anderen nicht muslimischen 18 jährigen,<<

Ja, diese Beobachtung mache ich auch immer wieder.

Bei vielen Foristen hier ist das aber anders, denn die kennen oft gar keine muslimischen 18jährigen. Die Wirklichkeit kann ihrer Phantasie also keine Grenzen setzen.

@Am 17. September 2017 um 11:02 von Hackonya2

Zitat: "Und was genau interessiert Sie und warum? Terroristen sind Terroristen oder würden Sie da einen Unterschied machen, wenn es gar ein Engländer wäre? "

Ich kann Ihnen Ihre Frage beantworten, Hr. Hackonya.

Über jede Gewalttat und Terrorakt ist es wichtig, die Hintergründe, Motive und ggfs. Ideologien/Religionen kennen und verstehen, wieso es ständig zu solchen Terroranschlägen kommt.

Generell gesprochen: ein Problem löst man erst dann, wenn man es exakt beschreibt, seine Ursachen klar benennt und dann die Ursachen beseitig.

Deswegen möchte Frau Hannig wohl detaillierteres zu diesem Fall wissen.

Ich wundere mich, wieso Leute wie Sie das nicht wollen oder das alles als nebensächlich erklären.

Bescheidene Frage

an
@ fathaland slim und Hackonya2.
Warum sind dann fast alle Anschläge oder was gerade bei T-Online steht mit den 3 aus A. immer mit einem bestimmten Glauben verbunden.

Für Sie natürlich reiner Zufall ;-), ob das in London auch so ist wird man sehen.
Aber bei Vorkommnissen dieser Art ist eine sehr deutliche Tendenz zu sehen, wer sehen will.

Gruß

Beängstigend, wie schnell so

Beängstigend, wie schnell so ein Fall aufgeklärt wird. 1984 lässt grüssen.
MfG

@El Chilango Vielen Dank!

Eine Verkettung von Problemem löst man am besten Dadurch, indem man den kleinsten gemeinsamen Nenner bekämpft. Wenn in 20 Städten eine Rattenplage habe und feststelle, dass sich alle Städte grundlegend unterscheiden, aber es eine einzige kleine Gemeinsamkeit gibt, beispielsweise eine zu selte Müllabfuhr... tja, was mach ich dann?! Ich verändere die Müllabfuhr.

Und wenn bei einer Vielzahl von Terroranschlägen, die Täter grundverschieden sind (Einwanderer, Einheimische, Familienväter, Singles...), aber es dennoch eine einzige Gemeinsamkeit gibt, die alle Täter vereint..., dann müssen wir unbedingt diese eine Gemeinsamkeit bekämpfen.

11:49, El Chilango

>>Über jede Gewalttat und Terrorakt ist es wichtig, die Hintergründe, Motive und ggfs. Ideologien/Religionen kennen und verstehen, wieso es ständig zu solchen Terroranschlägen kommt.<<

Auf all diese Fragen haben Sie eine einzige Antwort: der Islam.

Wie Sie hier ausdauernd immer wieder deutlich machen.

Deswegen wundert es mich, daß Sie hier mit solch einer einigermaßen differenzierten Fragestellung aufwarten (auch wenn Sie einige wichtige Aspekte, vorrangig die Großmachtpolitik im nahen und mittleren Osten, außer acht lassen), wenn Ihre Antwort doch immer so gnadenlos einfach ist.

um 10:39 von Jana

um 10:39 von Jana Hannig
"
Nur das Alter wird bekannt gegeben ?
Es drängt sich mir die Frage auf,
weshalb keine weiteren Angaben
bezüglich der mutmaßlichen Täter
veröffentlicht werden.
Deren Alter interessiert wohl die Wenigsten.
"

Was wollen denn "die Meisten" unbedingt sofort zusätzlich wissen?

-Körpergröße?
-Gewicht
-Körpermaße?
-bisherige Schönheits-OPs?

...das wären sonst
die typischen BILDhaften "Zusatzangaben" zum Alter...

11:54, wenigfahrer

>>Bescheidene Frage
an
@ fathaland slim und Hackonya2.
Warum sind dann fast alle Anschläge oder was gerade bei T-Online steht mit den 3 aus A. immer mit einem bestimmten Glauben verbunden.

Für Sie natürlich reiner Zufall ;-), ob das in London auch so ist wird man sehen.
Aber bei Vorkommnissen dieser Art ist eine sehr deutliche Tendenz zu sehen, wer sehen will.<<

Über dieses Thema diskutieren wir hier seit Jahren, und ich habe dazu hunderte Kommentare geschrieben.

Wenn ich Ihre Frage an mich lese, dann habe ich den Eindruck, daß Sie von diesen hunderten Kommentaren nicht einen einzigen gelesen haben.

Da kann ich nur noch kapitulieren.

@El Chilango, 11:49

Generell gesprochen: ein Problem löst man erst dann, wenn man es exakt beschreibt, seine Ursachen klar benennt und dann die Ursachen beseitig.
Deswegen möchte Frau Hannig wohl detaillierteres zu diesem Fall wissen.

Erstens gehe ich davon aus, dass Frau Hannig gar nicht mit der Lösung des Problems beauftragt ist, und Sie auch nicht. Wären Sie das, dann hätten Sie auch die Informationen, die Sie vermissen.

Und zweitens ist die Veröffentlichung solcher Informationen in der Regel sinnlos. Wer nämlich eh schon vorher genau weiß, um welche Art Täter es sich handeln muss, wird entweder bestätigt, oder, falls die Verlautbarungen doch anders ausfallen, sicher sein, dass die Behörden gelogen haben. Von wegen political correctness und so.

wenigfahrer, 11:54

||bei Vorkommnissen dieser Art ist eine sehr deutliche Tendenz zu sehen, wer sehen will.||

Ich vermute mal dass Sie mit "deutlicher Tendenz" meinen, dass sich Terroristen häufig auf den Islam berufen.

Ich hingegen sehe die deutliche Tendenz, dass die meisten dieser Terroristen unreligiös sind/waren, und mit dem Islam regelmäßig gar nichts am Hut haben. Außer eben, dass sie sich auf ihn berufen. Was nun mal jeder kann - sich auf Beliebiges berufen.

Toni B., 11:58

||Und wenn bei einer Vielzahl von Terroranschlägen, die Täter grundverschieden sind (Einwanderer, Einheimische, Familienväter, Singles...), aber es dennoch eine einzige Gemeinsamkeit gibt, die alle Täter vereint..., dann müssen wir unbedingt diese eine Gemeinsamkeit bekämpfen.||

Und welche Gemeinsamkeit meinen Sie? Die so oft vorkommenden Dinge wie Kleinkriminalität, Drogenkonsum und Nicht-Zugehörigkeit zu einer religiösen Gemeinde?

11:58 von Toni B.

Das ist gut auf den Punkt gebracht. Man muss über die eigentliche Motivation sprechen

@Am 17. September 2017 um 12:00 von fathaland slim

Zitat: "Auf all diese Fragen haben Sie eine einzige Antwort: der Islam."

Nein, aber ein, wenn nicht der wesentliche Faktor.

@um 12:18 von Norddeutscher22

Gut Gb, wird das schon wissen, wie die das zu bekämpfen haben.
Vielleicht finden Sie hier im Problem von Deutschland auch irgendwo eine Gemeinsamkeit und haben Vorschläge, wie wir das zu bekämpfen haben?:
http://bit.ly/2myfwmn
Der feine Unterschied zwischen Ihnen, Toni B. und El Chilango und mir:
Ich bin dafür das man Terror jeglicher Art bekämpft und nicht nur einseitig wie Sie. Sie versuchen auf was zu lenken, damit man ja selber nicht mal an die Reihe kommt oder auffällt. Prioritäten setzen, was zuerst bekämpft werden muss, das wäre wichtig und das ist eindeutig für Deutschland der Rechtsradikalismus, wenn man Zahlen und Fakten zur Hilfe beizieht.

@Am 17. September 2017 um 12:00 von fathaland slim

Zitat: "Deswegen wundert es mich, daß Sie hier mit solch einer einigermaßen differenzierten Fragestellung aufwarten (auch wenn Sie einige wichtige Aspekte, vorrangig die Großmachtpolitik im nahen und mittleren Osten, außer acht lassen), "

Achso, für eine "differenzierte" Sichtweise brauche ich natürlich Sie. Wie konnte ich das übersehen.

Dann erklären Sie einmal. Wie ist zu erklären:
--> Wieso andere Länder, die ebenso eine angeblichen Großmachtstellung im Land hatten, nicht diesen Terrorismus haben.

--> Wieso sich 90 % der islamischen Terrorismus gar nicht gegen den "bösen Westen" richtet, sondern gegen andere Länder, in erster Linie islamische Länder selber?

Aber dann müssten Sie ja zum ersten Mal differenziert denken und nicht immer die gleichen Schablonen abspulen.

12:18, Norddeutscher22

>>11:58 von Toni B.
Das ist gut auf den Punkt gebracht. Man muss über die eigentliche Motivation sprechen.<<

Ja, über die muss man sprechen.

Wenn man behauptet, es wäre der Islam, dann geht man meilenweit am Thema vorbei.

Was man allein schon daran erkennt, daß solcherart vorgeblich religiös motivierte Anschläge erst in den letzten zwei, drei Jahrzehnten aufkamen. Der Islam ist aber 1.400 Jahre alt.

Am 17. September 2017 um 12:05 von fathaland slim

" Wenn ich Ihre Frage an mich lese, dann habe ich den Eindruck, daß Sie von diesen hunderten Kommentaren nicht einen einzigen gelesen haben.

Da kann ich nur noch kapitulieren."

Bin ja schon länger hier bei TS und lese bevor ich schreibe fast immer alle Kommentare, da sind Ihre natürlich auch dabei.
Hin und wieder habe ich sogar auf Ihre Kommentare geantwortet, wer jetzt vergesslich ist von uns Beiden ist dann wohl eher Ungewiss ;-) aber ich bin ja schon älter.
Das Problem sind nicht die Anderen die nicht Ihre Sicht einnehmen wollen, sonder die täglichen Vorkommnisse die alle ein Muster haben.
Es gibt eben Dinge die nicht so recht passen in bestimmten Ländern wenn Sie häufen.
Also nicht immer an den Anderen verzweifeln sondern vielleicht mal die eigene innere Welt prüfen.

Schönen Sonntag.

@um 12:22 von El Chilango

Der wesentliche Faktor ist/war eher der Golfkrieg und die anderen Kriege, schließlich nutzen die Terror Organisationen genau diese Chaoszustände aus, um Zuläufer und Anhänger zu angeln. Einfach nur Islam zu sagen, das wäre zu einfach gestaltet, wie das man eben bei den Nazivorfällen nicht meinen kann, das es einfach Deutsche sind oder das deutsch sein. Der Ideologie der Terroristen ist am nächsten der Salafismus und der Wahabismus. Mit denen kommt aber der größte Teil der Muslime/ des Islams aber ehe nicht klar.

12:22, El Chilango

>>@Am 17. September 2017 um 12:00 von fathaland slim
Zitat: "Auf all diese Fragen haben Sie eine einzige Antwort: der Islam."

Nein, aber ein, wenn nicht der wesentliche Faktor.<<

Sie relativieren Ihren eigenen Standpunkt?

Na ja, nur scheinbar.

Sozusagen eine Scheinrelativierung.

@ 11:58 von Toni B.

Zitat: "Und wenn bei einer Vielzahl von Terroranschlägen, die Täter grundverschieden sind (Einwanderer, Einheimische, Familienväter, Singles...), aber es dennoch eine einzige Gemeinsamkeit gibt, die alle Täter vereint..., dann müssen wir unbedingt diese eine Gemeinsamkeit bekämpfen."

Wenn ich die verschiedenen Taten betrachte und alle weiteren Differenzierungen außer acht lasse, komme ich auf einen einzigen gemeinsamen Nenner.

Die Täter sind fast immer junge Männer.

Egal welche weitere Motivation, egal welche der verschiedenen Ideologien, dahinter stecken mag.

Sollen wir jetzt alle jungen Männer "bekämpfen" ?

Gruß, zopf.

@um 12:27 von El Chilango

Zitat:
"--> Wieso sich 90 % der islamischen Terrorismus gar nicht gegen den "bösen Westen" richtet, sondern gegen andere Länder, in erster Linie islamische Länder selber?"
Schön das Sie wenigstens erkannt haben, das es sich eher darum handelt, das man seine eigenen Interessen und den Machtausbau durchsetzt, daher ist das kein islamischer Terror, sondern der Islam wird eben zu diesem Zweck nur ausgenutzt, damit man Lockvögel fangen kann.

12:29, wenigfahrer

>>Das Problem sind nicht die Anderen die nicht Ihre Sicht einnehmen wollen, sonder die täglichen Vorkommnisse die alle ein Muster haben.<<

Ihre Sicht ist, daß die Begründung im Islam zu finden sei. Weiter wollen Sie gar nicht denken, denn Sie haben ja ein klares Feindbild, in dem Sie sich eingerichtet haben.

Ich versuche immer wieder, die Sicht auf politische Umstände zu lenken. Da meine 61jährige Lebenserfahrung mir sagt, daß Religion in jedem Konflikt der Weltgeschichte bisher immer ein vorgeschobener Grund war. Ob im dreißigjährigen Krieg, in Nordirland oder egal wo.

Aber es ist ja gerade modern, gegen den Islam zu sein. Der IS freut sich drüber.

Islamfeindlichkeit ist weltfremd und naiv.

Auch schreibt man: der Islam ist die Ursache (Foristen, nicht die TS).

Es gibt keine - ich wiederhole es ganz betont - keine Ideologie, Religion, die nicht missbraucht werden kann und wird.

Es gibt ca. 1,5 Milliarden Muslime.
Die wenigstens leben in idealen Zuständen.
Die allerwenigsten greifen zur Gewalt.

Eigentlich ist es einfach: irgendwer hat Interessen. Denn man braucht Geld für Terrorismus. Und niemand investiert, wenn er nicht glaubt, was davon zu haben.

Dann braucht man noch verzweifelte, nicht allzu helle Menschen, die bereit sind zu sterben, wenn es ihrem Dasein auch nur kurz Sinn gibt.

Dann geht die Indoktrination los.
Der Islam wird benutzt.
So wie alles andere auch benutzt werden kann.

Sicherheit, das Recht auf Widerstand, Menschenrechte - etc etc... alles kann missbraucht werden.

Man foltert für die Menschenrechte.
Man sprengt für die Religion.
Man bombt für den Frieden.
Man tötet füs Gute.

Alles eine Frage des Marketings der Interessensvertreter.

um 12:32 von zopf @ 11:58 von Toni B.

Zitat: "Und wenn bei einer Vielzahl von Terroranschlägen, die Täter grundverschieden sind (Einwanderer, Einheimische, Familienväter, Singles...), aber es dennoch eine einzige Gemeinsamkeit gibt, die alle Täter vereint..., dann müssen wir unbedingt diese eine Gemeinsamkeit bekämpfen."

Wenn ich die verschiedenen Taten betrachte und alle weiteren Differenzierungen außer acht lasse, komme ich auf einen einzigen gemeinsamen Nenner.

Die Täter sind fast immer junge Männer.

Egal welche weitere Motivation, egal welche der verschiedenen Ideologien, dahinter stecken mag.

Sollen wir jetzt alle jungen Männer "bekämpfen" ?

Gruß, zopf.//

Re und Islamisten Punkt es sind nicht alle junge Männer Islamisten ,aber alle Täter. Fangen wir also bei den Islamisten an.

12:17 von kommentator_02

||Und wenn bei einer Vielzahl von Terroranschlägen, die Täter grundverschieden sind (Einwanderer, Einheimische, Familienväter, Singles...), aber es dennoch eine einzige Gemeinsamkeit gibt, die alle Täter vereint..., dann müssen wir unbedingt diese eine Gemeinsamkeit bekämpfen.||

Und welche Gemeinsamkeit meinen Sie? Die so oft vorkommenden Dinge wie Kleinkriminalität, Drogenkonsum und Nicht-Zugehörigkeit zu einer religiösen Gemeinde?

Re
sind aber einer religiösen Gemeinde Zugehörig .Vernebeln sie nicht immer.

@ 12:52 von tias

Zitat: "Re und Islamisten Punkt es sind nicht alle junge Männer Islamisten ,aber alle Täter. Fangen wir also bei den Islamisten an."

Tscha, bei Ihrem "Punkt" hapert es schon.

Im Juni raste ein Mann in London mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge nahe einer Moschee, er wollte Muslime töten.

Er war kein Islamist.

Der Täter aus München wollte Migranten töten, er war kein Islamist, ebensowenig wie Behrens Anders Breivik, sein Vorbild.

Der Täter aus Charlottesville ebensowenig.

Auch bei den Brandanschlägen auf dt. Flüchtlingsheime, kann ich keine islamistischen Täter ausmachen.

Lassen wir diese Fälle dann erst mal außen vor ?

Gruß, zopf.

12:27, El Chilango, @fathaland slim

>>--> Wieso sich 90 % der islamischen Terrorismus gar nicht gegen den "bösen Westen" richtet, sondern gegen andere Länder, in erster Linie islamische Länder selber?

Aber dann müssten Sie ja zum ersten Mal differenziert denken und nicht immer die gleichen Schablonen abspulen.<<

Ja, 95% der vorgeblich islamisch motivierten Anschläge richten sich gegen Moslems.

Und Schablonen kann man nicht abspulen. Dazu müsste man sie ja vorher aufwickeln können.

@ 12:55 von tias

Sie denken die Tatsache, daß so ziemlich alle Täter die diese extremen Gewalttaten begehen gesellschaftliche Aussenseiter und Verlierer sind, kann man außer acht lassen, da sich innerhalb dieser Gruppe eine genügend große Untergruppe findet, die ein weiteres Merkmal gemeinsam haben ?

Sind gesellschaftliche Außenseiter, die rechts motivierte Anschläge begehen, dann die Ausnahme von der Regel, die man vernachlässigen kann ?

Gruß, zopf.

13:09 von zopf

@ 12:52 von tias

Zitat: "Re und Islamisten Punkt es sind nicht alle junge Männer Islamisten ,aber alle Täter. Fangen wir also bei den Islamisten an."

Tscha, bei Ihrem "Punkt" hapert es schon.

Im Juni raste ein Mann in London mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge nahe einer Moschee, er wollte Muslime töten.

Er war kein Islamist.

Der Täter aus München wollte Migranten töten, er war kein Islamist, ebensowenig wie Behrens Anders Breivik, sein Vorbild.

Der Täter aus Charlottesville ebensowenig.

Auch bei den Brandanschlägen auf dt. Flüchtlingsheime, kann ich keine islamistischen Täter ausmachen.

Lassen wir diese Fälle dann erst mal außen vor ?

Gruß, zopf.
///
*
*
Angenehm, das Sie für Ihre Aufzählung sicher keinen Vorwurf der Einseitigkeit bekommen?

13:16 von fathaland slim

Ja, 95% der vorgeblich islamisch motivierten Anschläge richten sich gegen Moslems.

Ja und, soll uns das jetzt beruhigen ? Natürlich sind sich die Moslems auch untereinander spinnefeind, das weiß doch jeder. Für wie dumm halten sie eigentlich den Rest der Kommentatoren?

@um 13:09 von zopf

Sehr gut verdeutlicht.
Desweiteren kommt noch hinzu, ob man sich nicht mal fragen sollte, was wohl einfacher ist: Welche die aus Kriegsgebieten kommen oder aus Gebieten, wo die Bildung noch lange nicht so hoch ist, wie in der EU/D für solche Schandtaten zu überzeugen und zu rekurtieren oder die schon sowieso eben wegen den Kriegen von Hass übersäht sind und quasi nur Chaos erlebt haben?
Oder eher welche die in einem Land schon aufgewachsen sind, wo man gebildet wird, nichts vom Krieg an leiden mitbekommen hat und wohl eigentlich unanfälliger für Rache und Gewalt sein sollte?
Deutlich ist aber das es anfällige und nicht klar denkende bis hin zu geistesgestörte wohl in jeder Gesellschaft gibt und davon kann sich eben auch die muslimische Gemeinschaft nicht frei sprechen, wie eben alle anderen auch.

Fakt ist, daß es

eine große Anzahl an Ländern gibt, die keine Islamprobleme haben. Dies weg zu diskutieren ist einfach lächerlich.

Wenn sich doch so viele Terroristen...

...aus islamischen Ländern rekrutieren, sollte sich der Islam doch einmal ernsthaft fragen, womit er den jungen Männern die Selbstmordattentate schmackhaft macht. Warum gibt es aus den christlich geprägten Ländern so vergleichsweise verschwindend wenige Attentäter?

Täter

Es wird hier ja so trefflich über die "typischen Täter" und deren mögliche Bekämpfung diskutiert. Also was sind die Gemeinsamkeitenten? Junge Männer mit muslimischem Hintergrund aus sozial schwierigen Verhältnissen. Was also tun? Alle jungen Männer als Terroristen zu verdächtigen ist genau so albern wie alle Moslems. Und wenn - wollen wir alle prophylaktisch einsperren? Vielleicht die soziale Situation verbessern. Dann werden die Jungs vielleicht nicht so leicht zu Opfern der islamistischen Rattenfänger. Oder glauben wir, dass muslimische Millionärssöhnchen U-Bahnen sprengen? Auch "normale" Kriminalität blüht mehr an sozialen Brennpunkten als in Villenvierteln (Steuerhinterziehung mal ausgenommen).
Aber natürlich klingen Plattitüden wie "den Islam bekämpfen" sehr viel attraktiver. Erfordern kein Nachdenken und führen zu gar nichts. Grenzen schließen? Hat GB offene Grenzen? Leider ist die Welt nicht so schlicht, wie sie die rechten Rattenfänger darstellen.

13:16 von fathaland slim

"Ja, 95% der vorgeblich islamisch motivierten Anschläge richten sich gegen Moslems"

In quasi allen muslimischen Ländern sind zunächst die Minderheiten (Christen, Homosexuelle, Hotels mit westlichen Geschäftsleuten) Zielscheibe für Attentate. In sehr vielen muslimischen Ländern gibt es daher von vornherein oder aufgrund von Attentaten quasi keine Christen oder Schwulen oder westliche Diskos mehr. In Ländern mit ganz überwiegender muslimischer Bevölkerung bekämpfen sich in der Tat die muslimischen Strömungen auch gegenseitig. Sie würden sich aber, wenn es dort Kirchen etc gäbe, sofort auch gegen solche Orte richten. Daraus, dass es in Saudi-Arabien keine Attentate gegen Christen gibt, kann man nicht schließen, dass Christentum dort geduldet würde. Im Gegenteil.

13:28 von barbarossa2

13:16 von fathaland slim

Ja, 95% der vorgeblich islamisch motivierten Anschläge richten sich gegen Moslems.

Ja und, soll uns das jetzt beruhigen ? Natürlich sind sich die Moslems auch untereinander spinnefeind, das weiß doch jeder. Für wie dumm halten sie eigentlich den Rest der Kommentatoren?
////
*
*
Das Ihr Eindruck schon von mehreren Kommentatoren geäußert wurde tangiert den Kollegen nicht.

Golfkrieg als wesentlicher Faktor??

Golfkrieg als wesentlicher Faktor?? Das erzählen uns zumindest gewissen Kommentatoren immer wieder

Zitat: "Der wesentliche Faktor ist/war eher der Golfkrieg und die anderen Kriege, schließlich nutzen die Terror Organisationen genau diese Chaoszustände aus, um Zuläufer und Anhänger zu angeln. "

1) Ich dachte, viele dieser islamischen Terroristen sind in Europa groß geworden.

2) wieso gab es diesen Terrorismus schon fast immer - auch vor diesem Golfkrieg?

3) dass dieser Golfkrieg eine Reaktion auf den Terrorismus (9/11) war, das ist Ihnen schon geläufig?

4) warum findet dann 90 % dieses Terrorismus in Ländern wie in denen von Afrika, Thailand, China, Indien, SAmerika, Russland, in den meisten arabischen Ländern sowieso die gleiche Art von Terrorismus statt? Ich bin sicher, da haben Sie auch noch eine ganz schlaue Erklärung dafür?

@ 13:24 von Boris.1945

Zitat: "Angenehm, das Sie für Ihre Aufzählung sicher keinen Vorwurf der Einseitigkeit bekommen?"

Nun, ich bin es nicht, der behauptet, Anschläge würden immer nur von einer Seite begangen.
Deshalb verweise ich in meiner Aufzählung ja gerade auf die Täter, die sich durch andere Ideologien zu Anschlägen motiviert fühlen.

Zweckmäßig wäre es wohl zu betrachten, was all diesen Tätern gemeinsam ist.

Gruß, zopf.

Am 17. September 2017 um 13:24 von Boris.1945

" Angenehm, das Sie für Ihre Aufzählung sicher keinen Vorwurf der Einseitigkeit bekommen?"

Hatten Sie was anders erwartet ?.

Gruß

@ 12:36 von Hackonya2

"der Islam wird eben zu diesem Zweck nur ausgenutzt, damit man Lockvögel fangen kann"

Ich habe noch nie gehört, dass sich Nichtmuslime oder Buddhisten etc bei Attentaten als Islamisten bzw. als Muslime ausgegeben hätten, also den Islam hierzu von außen mißbraucht hätten.

Wenn Muslime mitteilen, dass ihr eigener Glaube sie zu den Attentaten gebracht hat, dann ist das immer noch falsch, sich derart gegen Ungläubige zu richten. Aber bei 10.300 (zehntausend-dreihundert) Salafisten in allein Deutschland und 700 Gefährdern allein in Deutschland kann man wohl nicht sagen, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat

@ um 11:55 von kleinermuck2012

Ja, beängstigend. Seltsam nur, dass die Aufklärung allwöchentlicher rechtsterroristischer Gewalttaten bei uns noch nicht mal in den Fußballstadien klappt, wo die Überwachung noch viel besser ausgebaut ist als in der sonstigen Öffentlichkeit.

@Am 17. September 2017 um 12:01 von derkleineBürger

Zitat: "Was wollen denn "die Meisten" unbedingt sofort zusätzlich wissen?

-Körpergröße?
-Gewicht
-Körpermaße?
-bisherige Schönheits-OPs?"

Nein. Diese Merkmale sind irrelevant.

Relevant sind Merkmale psychologischer, kultureller, ethnischer oder religiöser Natur, die einen Hinweis auf die Hintergründe, Motive und Ursachen liefern könnten, warum in fast allen Fällen von Terroranschlägen dieser Art ein ähnliches Muster zu beobachten ist.

13:28, barbarossa2

>>13:16 von fathaland slim
Ja, 95% der vorgeblich islamisch motivierten Anschläge richten sich gegen Moslems.

Ja und, soll uns das jetzt beruhigen ?<<

Nein.

>> Natürlich sind sich die Moslems auch untereinander spinnefeind, das weiß doch jeder.<<

So wie die Menschheit im allgemeinen. Das ist nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal von Moslems.

Es sind sich übrigens nicht alle Menschen spinnefeind. Das sind immer nur wenige. Unabhängig von Glauben undsoweiter.

>>Für wie dumm halten sie eigentlich den Rest der Kommentatoren?<<

Einige für sehr dumm, einige für sehr klug, und die allermeisten irgendwo dazwischen.

13:59, harry_up

>>Wenn sich doch so viele Terroristen...
...aus islamischen Ländern rekrutieren, sollte sich der Islam doch einmal ernsthaft fragen, womit er den jungen Männern die Selbstmordattentate schmackhaft macht<<

Der Islam kann sich gar nichts fragen, ind er macht auch nichts schmackhaft. Das tun nur Menschen, die sich, aus welchen Gründen auch immer, auf ihn berufen.

>>Warum gibt es aus den christlich geprägten Ländern so vergleichsweise verschwindend wenige Attentäter?<<

Kolumbien ist, glaube ich, christlich geprägt. Mexiko auch.

Fragen Sie mal die Menschen dort, wie die das dort sehen. Denn an Attentaten und Terror ist dort kein Mangel.

@ um 14:35 von fathaland slim

Aber kein einziger Terrortäter in Mexiko oder Kolumbien beruft auf einen , wie abstrusen auch immer, Aberglauben. Das ist momentan nur westlichen Politikern und islamistischen Attentätern zu eigen.

@14:35 von fathaland slim

Mir wäre nicht bewusst, dass in Mexiko ein Glaubenskrieg stattfindet. Berufen sich denn die Tötenden dort auf ihren Glauben und richten sich dabei gegen Andersgläubige?

Im Gegenteil dazu:
Die islamisch motivierten Attentate in Europa richten sich durchweg gegen Orte westlichen Lebensstils: touristische Flaniermeilen in Barcelona und Nizza; Konzerte für Teenager mit westlicher Lebensart (Manchester) und Weihnachtsmärkte. Diese inzwischen mehreren dutzend (!) schweren Attentate richten sich alle gegen die Lebensart "Ungläubiger"

@ 14:19 von wenigfahrer

Zitat: "Hatten Sie was anders erwartet ?."

Ich hoffe nicht, daß jemand erwartet, daß ich einer einseitigen Schuldzuweisung, wie hier "alle Täter sind junge islamische Männer", nicht widersprechen würde.

Es sind ja auch nicht alle Täter junge rechte Männer.

Aber auf die ein oder andere Weise, gehören alle Täter dem sozialen Randbereich unserer Gesellschaft an.

Vielleicht wäre es sinnvoll, da anzusetzen, wo man beide Tätergruppen finden kann.

Gewaltbereite Linke und Fußballhooligans finden Sie da auch.

Gruß, zopf.

14:09, Norddeutscher22

>>In quasi allen muslimischen Ländern sind zunächst die Minderheiten (Christen, Homosexuelle, Hotels mit westlichen Geschäftsleuten) Zielscheibe für Attentate. In sehr vielen muslimischen Ländern gibt es daher von vornherein oder aufgrund von Attentaten quasi keine Christen oder Schwulen oder westliche Diskos mehr. <<

Diese Behauptung wird der Lage in Syrien, dem Irak, Afghanistan und Pakistan, wo der Löwenanteil der vorgeblich islamischen Attentate stattfindet, nicht ansatzweise gerecht.

Die Schwulenfeindlichkeit im arabischen Raum ist ein sehr neues Phänomen. Bis vor ca. 30 Jahren waren die arabischen Länder für uns Schwule ein bevorzugtes Reiseziel. Lesen Sie mal William S. Borroughs, was der da alles erlebt hat. Schwulenfeindlichkeit gehörte nicht dazu, sondern eher das genaue Gegenteil.

Man sollte einmal darüber nachdenken, was für Ursachen es haben könnte, daß sich dies innerhalb weniger Jahrzehnte so gewaltig geändert hat.

@nie wieder spd, Norddeutscher22

Es wurde die Behauptung aufgestellt, sämtliche Attentate und Terrorakte seien "islamisch" motiviert. Ich zählte zwei Regionen auf, die, völlig ohne Islam, vom Terror heimgesucht sind und habe nicht behauptet, der Terror sei dort auf irgendeine Weise religiös motiviert.

Terror ist Terror.

@14:45 von zopf

"Aber auf die ein oder andere Weise, gehören alle Täter dem sozialen Randbereich unserer Gesellschaft an. Vielleicht wäre es sinnvoll, da anzusetzen, wo man beide Tätergruppen finden kann. Gewaltbereite Linke und Fußballhooligans finden Sie da auch."

Das ist Unsinn. Es gab schon etliche muslimische Attentäter aus "gutem Haus". Auch etlichen Flüchtlingen, die zu Attentätern wurden, hat es materiell an nichts gefehlt. Einige hatten über die kostenlose Versorgung hinaus sogar eine Ausbildungsstelle und haben in freigezogenen Hotels kostenlos gewohnt.

Osama Bin Laden kam sogar aus einem sehr reichen Elternhaus.

Reiche Fussballholigans wären mir dagegen nicht bekannt

@ 14:44 von Norddeutscher22

Zitat: "Mir wäre nicht bewusst, dass in Mexiko ein Glaubenskrieg stattfindet. Berufen sich denn die Tötenden dort auf ihren Glauben und richten sich dabei gegen Andersgläubige?"

Na da haben Sie ja erkannt, worauf der werte user @ fathaland slim, hinaus will.

Es braucht keine bestimmte Religion, um aus jungen Männern Attentäter zu machen.
Eine fehlende Lebensperspektive ist da vollkommen ausreichend, eine Scheinlegitimation findet sich dann schon.

Gruß, zopf.

London, Paris, Berlin

Wieso passiert so was nicht in, sagen wir mal, Prag oder Budapest ?

@ 15:00 von Norddeutscher22

Ja, es gab islamistische Terroristen aus gutem Haus, meist ziemlich oben in den Organisationen angesiedelt, die Maße kommt aber eben aus dem sozialen Randbereich.

Es gibt vereinzelt auch rechte Gewalttäter aus gutem Hause, aber auch hier ist es eher die Ausnahme.

Soziales Außenseitertum allein an der wirtschaftlichen Situation festzumachen ist eben auch verkürzt.

Zitat: "Reiche Fussballholigans wären mir dagegen nicht bekannt"

Dem widersprechen allerdings die soziologischen Untersuchungen.
Zitat (Bundeszentrale für politische Bildung):

"Das Alter der Hooligans lag meist zwischen zwanzig und dreißig Jahren, während der soziale Hintergrund unterschiedlich ausfiel. Zu ihnen gehörten Arbeitslose, Schulabbrecher oder Hilfsarbeiter ebenso wie Familienväter, Facharbeiter und Bankangestellte."

Gruß, zopf.

15:04, dayview

>>Wieso passiert so was nicht in, sagen wir mal, Prag oder Budapest ?<<

Und warum nicht in Wien? Oder in Rom? Oder Stockholm? Helsinki? Oder in Rotterdam? In Glasgow? Oder Zürich?

Sowohl Budapest als auch Prag liegen im Schengenraum. Da könnten Sie völlig unkontrolliert einreisen, wenn Sie dort ein Attentat begehen wollten.

Daran hat der IS, und um den geht es hier, aber kein Interesse.

@ um 14:54 von fathaland slim

Das wäre ein ziemlich undifferenziertes Urteil. Ab wann wurden die Hitlerattentäter denn vom Widerstandskämpfer zum Terroristen? Waren die Religions - oder Ideologiegesteuert? Unabhängig von potentiellen Strippenziehern im Hintergrund, die die Lage in Arabien und Asien vorsätzlich immer wieder eskalieren lassen, gibt's unter den Mitläufern immer ziemlich viele, die das gar nicht wissen wollen und tatsächlich der Ideologie (Religion ist ja auch nicht "mehr") hinterherlaufen. Und das sind dann natürlich Menschen die wegen der Ideologie oder Religion töten. Nicht umsonst trägt ja auch unsere Wirtschaftsideologie bei einigen Vorbetern religiöse Züge.

15:00, Norddeutscher22

>>Osama Bin Laden kam sogar aus einem sehr reichen Elternhaus.<<

Er war ja auch kein Attentäter. Er war sozusagen Mastermind. Die Drecksarbeit machten andere.

Auch die Führer des IS stammen wohl nicht unbedingt aus einfachen Verhältnissen. Die sprengen sich ja auch nicht in die Luft, sondern werden oft aus der Luft erlegt. Mittels Drohnen.

@Norddeutscher22, 14:44

"Die islamisch motivierten Attentate in Europa richten sich durchweg gegen Orte westlichen Lebensstils: touristische Flaniermeilen, Konzerte für Teenager, Weihnachtsmärkte."

Da in dieser Diskussion ja (mehr oder weniger) ernsthaft versucht wird, die Ursachen und Gemeinsamkeiten der Anschläge in Europa zu ergründen, sollten die Begrifflichkeiten um so sorgfältiger verwendet werden:

Die Anschläge sind "islamistisch", nicht "islamisch" motiviert.
"Islamistisch" als Ausdruck dafür, dass sie den Islam als Religion missbrauchen und pervertieren.

Auch in muslimischen Ländern, in denen es solche Anschläge gibt (Afghanistan, Pakistan, Irak, u.a.m.), finden diese vorwiegend "an Orten des landestypischen Öffentlichkeitslebens" statt (z.B. Wochenmärkte, Glaubensversammlungen).

Eben immer dort, wo fehlgeleitete Irre mit geringem Aufwand möglichst großen Schaden anrichten können.

Wenn man "es nur richtig anstellt", bieten alle Religionen genügend Ansatzpunkte für terroristischen Missbrauch.

@14:46 von fathaland slim

"Die Schwulenfeindlichkeit im arabischen Raum ist ein sehr neues Phänomen."

Auch die muslimischen Attentate in Westeuropa sind ein sehr neues Phänomen.

Einfach weil es den Kreis der Attentäter vorher nicht in dem Umfang in Westeuropa gab. Ebenso wie deren Fanatismus, der sich gegen alles Moderne richtet

@15:30 von fathaland slim

"Er war ja auch kein Attentäter. Er war sozusagen Mastermind. Die Drecksarbeit machten andere. Auch die Führer des IS stammen wohl nicht unbedingt aus einfachen Verhältnissen"

An der Erkenntnis, dass der gemeinsame Nenner sowohl der Masterminds als auch der Ausführenden der Islam ist, führt wohl kein Weg vorbei

15:35, Norddeutscher22

>>@14:46 von fathaland slim
"Die Schwulenfeindlichkeit im arabischen Raum ist ein sehr neues Phänomen."

Auch die muslimischen Attentate in Westeuropa sind ein sehr neues Phänomen.

Einfach weil es den Kreis der Attentäter vorher nicht in dem Umfang in Westeuropa gab. Ebenso wie deren Fanatismus, der sich gegen alles Moderne richtet.<<

Aber das neue Phänomen der Schwulenfeindlichkeit im arabischen Raum können Sie mit diesem Ansatz nicht erklären.

Im übrigen stimmt es auch für Europa nicht. Sowohl Frankreich als auch England haben seit vielen Jahrzehnten einen hohen Anteil muslimischer Bürger. In Frankreich hat es mit am längsten gedauert, bis der Islamismus sich dort manifestiert hat. Können Sie sich noch an die Vorstadtunruhen dort erinnern? Die, die Sarkozy mit dem Hochdruckreiniger bekämpfen wollte? Bei denen spielte Religion noch nicht einmal ansatzweise eine Rolle.

@15:35 von schabernack

"Wenn man `es nur richtig anstellt`, bieten alle Religionen genügend Ansatzpunkte für terroristischen Missbrauch."

Fakt ist, dass bei dutzenden schweren Attentaten in Westeuropa die Täter Muslime sind und sich auf den Islam berufen. Damit hat diese Religion in Westeuropa ein Alleinstellungsmerkmal.

Und hinsichtlich der Begriffe "islamisch" bzw. "islamistisch": Das Wort "islamistisch" hat sich der Westen ausgedacht. Im Islam gibt es das nicht. Das (vorsichtig gesagt) Unverständnis gegenüber sog. Ungläubigen zieht sich durch alle Ausprägungen des Islam. Haben denn Salafisten nach Ihrer Meinung mit dem Islam zu tun? Das würde mich mal sehr interessieren

Am 17. September 2017 um 14:45 von zopf

Es macht leider keinen Sinn so was zu diskutieren wenn dazwischen Antworten fehlen, da fehlt dann immer der Zusammenhang und der Gegenüber denkt man hat nicht geantwortet.
Sieht immer sehr unhöflich aus, aber leider hat man das nicht selber in der Hand.
Deshalb steige ich jetzt hier aus.
Eine Einigung auf einen Nenner kann es nicht geben, es gibt aber Länder auch in unserer Region die damit keine Probleme haben.
Dafür gibt es sicher einen Grund.

Schönen Sonntag

@ 15:35 von Norddeutscher22

Zitat: "Einfach weil es den Kreis der Attentäter vorher nicht in dem Umfang in Westeuropa gab. Ebenso wie deren Fanatismus, der sich gegen alles Moderne richtet"

Im Jahr 1990 lebten schon 2,5 Mio. Muslime in Deutschland, im Jahr 2000 waren es mehr als 3,6 Mio.

Gruß, zopf.

@Norddeutscher22, 15:00

Ihre Antwort auf @zopf, 14:45

"Das (Täter gehören auf die eine oder andere Weise dem sozialen Randbereich unserer Gesellschaft an) ist Unsinn. Osama Bin Laden kam sogar aus einem sehr reichen Elternhaus. Reiche Fussballholigans wären mir dagegen nicht bekannt."

Sehr reiche Menschen sind in allen Gesellschaftsformen ein sehr kleiner sozialer Randbereich. Insofern unterstützt Ihre Aussage hinsichtlich Osama Bin Laden die Vermutung von User "zopf".

Reiche Fussballholigans sind auch mir nicht bekannt. Sehr wohl aber Menschen, die z.B. Ärzte, Polizisten oder Bankkaufleute waren, bevor der Hooliganismus "ihnen beruflich das Genick gebrochen hat". Bei denen war es wohl kein finanzieller sozialer Randbereich, eher ein mentaler.

Das Stichwort "Randbereich" von User "zopf" hat bei der Ursachenforschung nach Gewalt und Terrorismus durchaus seine Berechtigung.

In vielfacher Hinsicht …

Islamisten

Warum ist der islamistische Terror fast immer sunnitisch geprägt?
Wer steckt da wohl dahinter und was sind deren Ziele?

Norddeutscher22, 15:00

||Osama Bin Laden kam sogar aus einem sehr reichen Elternhaus.||

Er hat ja, wie auch die IS Bosse, kein Selbstmordattentat begangen. War "nur" Chefdenker und -stratege, wie andere Politiker, die Bomber und Drohnen losschicken, auch. Nur eben auf der anderen Seite.

||Reiche Fussballholigans wären mir dagegen nicht bekannt||

Das wiederum liegt nur an Ihrer Unkenntnis. Denn es gibt genügend Artikel über, und Interviews mit, sehr wohlhabenden Schlägern.

@ 15:53 von Norddeutscher22

Zitat: "An der Erkenntnis, dass der gemeinsame Nenner sowohl der Masterminds als auch der Ausführenden der Islam ist, führt wohl kein Weg vorbei"

Nur wie kriegen wir jetzt die Tatsache, das Milliarden Muslime friedlich sind, unter diesen Hut ?

Gruß, zopf.

@16:00 von fathaland slim

" Sowohl Frankreich als auch England haben seit vielen Jahrzehnten einen hohen Anteil muslimischer Bürger. In Frankreich hat es mit am längsten gedauert, bis der Islamismus sich dort manifestiert hat."

Natürlich hat es mit dem Bevölkerungsanteil zu tun. Der ist sowohl in Frankreich als auch in England (und in Belgien) in der Tat sehr hoch.
Sowohl in England als auch in Frankreich als auch in Belgien gab es bislang die schlimmsten islamistischen Attentate. Hunderte Menschen in diesen drei Ländern starben. Das zeigt den direkten Zusammenhang

@um 16:04 von zopf

Wenn man an die türkischen Gastarbeiter denkt und wann die bereits schon gekommen sind, dann dürften auch schon viel eher welche hier in Deutschland als Muslime dagewesen sein, seither sind mir aber keine Terror Anschläge bekannt von damals bis seit dem Anfang des Golfkrieges und dem in Libyen.

@Norddeutscher22, 15:53

"An der Erkenntnis, dass der gemeinsame Nenner sowohl der Masterminds als auch der Ausführenden der Islam ist, führt wohl kein Weg vorbei."

Die Erkenntnis und der gemeinsame Nenner ist der Missbrauch des Islams durch Masterminds (Osama Bin Laden, Abu Bakr al-Baghdadi, u.a.) und die Ausführenden.

Sehr wichtig: Der Missbrauch des Islams, nicht dessen Existenz !!!

15:53, Norddeutscher22

>>@15:30 von fathaland slim
"Er war ja auch kein Attentäter. Er war sozusagen Mastermind. Die Drecksarbeit machten andere. Auch die Führer des IS stammen wohl nicht unbedingt aus einfachen Verhältnissen"

An der Erkenntnis, dass der gemeinsame Nenner sowohl der Masterminds als auch der Ausführenden der Islam ist, führt wohl kein Weg vorbei.<<

Es gibt immer Führer und Verführte. Das kennen wir aus unserer eigenen Geschichte.

Bei den Führern des IS handelt es sich um alles andere als religiöse Autoritäten, sondern eher ganz im Gegenteil. Als beispielsweise der IS-Führer Haji Bakr getötet wurde, fand sich in seinem Haus kein einziger Koran.

Und was den Salafismus angeht, so handelt es sich um eine eigentlich theologisch unbedeutende Sekte, die aber dank des saudischen Öls stinkreich ist.

Dadurch, daß Sie den Islam als solchen zum Ursprung des Terrorismus erklären, kommen Sie dem Problem nicht bei, sondern machen es schlimmer, denn Sie lenken von den wahren Ursachen ab.

@Norddeutscher22

Schön, das Sie den Bin Laden erwähnen, den bei diesem Mann und alles herum, stellen sich bei mir und haufen sich fragen:
Warum wurde der erschoßen und nicht verhaftet, wenn er sich gerade unbewaffnet mit seinen 2 Frauen Pornos reinzog? Vielleicht hätte er ausgepackt was Sache ist und dann hätten aber einige ganz alt ausgesehen? Bin Laden war Saudi Araber, aber bei dem Einreisedekret sind die Saudis nicht inbegriffen und jeder weiß auch das die Ideologie der IS und der Al Kaida dem wahabitischem Saudi Arabien am nächsten ist. Dann kommt noch hinzu, das USA erst und danach Deutschland den Saudis haben vor kurzer Zeit Waffen exportiert bzw. einen Vertrag zu dessen Lieferung abgewunken, bekannt ist aber beiden schon, das die Saudis in Jemen indirekt sich mit dem Iran fetzen und auch nun mit dem Katar ein Konflikt haben. So fördert man den Frieden?

@ um 15:04 von dayview

Ich wüsste nicht, das sich eines dieser Länder, also Polen oder Ungarn hat sich im Kampf gegen den Terror irgendwo eingesetzt oder je nach dem wie man es sieht die tolle Demokratie eingeführt? GB hat den Golfkrieg zusammen mit USA angeführt, Frankreich hat Libyen angegriffen und bombardiert? Deutschland hat eben einiges weniges getan, deswegen vielleicht aber auch weit aus weniger Anschläge erlitten?

@um 16:46 von fathaland slim

Ich weiß nicht, wie man das dem Nordeutscher22 sonst noch klar machen könnte ausser:
In Deutschland hat man eher ein Problem mit den Rechtsradikalen und dessen Übergriffen und Angriffen, nun sollte man das an dem deutsch sein oder den Deutschen einfach fest machen oder wie als Grund?

@ 16:36 von Norddeutscher22

Wie paßt es in Ihr Bild, daß es in diesen Ländern trotz großer muslimischer Gruppen, jahrzehntelang keine islamistischen Anschläge gab ?

Gruß, zopf.

@16:46 von fathaland slim

"Und was den Salafismus angeht, so handelt es sich um eine eigentlich theologisch unbedeutende Sekte, die aber dank des saudischen Öls stinkreich ist"

Es handelt sich nicht um eine "unbedeutende Sekte". Allein in Deutschland gibt es 10.300 Salafisten. Ihre Zahl steigt rasant. Ganz überwiegend hieraus rekrutieren sich die 700 Gefährder in Deutschland. Zehntausend Menschen gleicher extremer Überzeugung kann man doch nicht als Einzelfälle abtun

16:36, Norddeutscher22

>>@16:00 von fathaland slim
" Sowohl Frankreich als auch England haben seit vielen Jahrzehnten einen hohen Anteil muslimischer Bürger. In Frankreich hat es mit am längsten gedauert, bis der Islamismus sich dort manifestiert hat."

Natürlich hat es mit dem Bevölkerungsanteil zu tun. Der ist sowohl in Frankreich als auch in England (und in Belgien) in der Tat sehr hoch.
Sowohl in England als auch in Frankreich als auch in Belgien gab es bislang die schlimmsten islamistischen Attentate. Hunderte Menschen in diesen drei Ländern starben. Das zeigt den direkten Zusammenhang<<

Was hat Ihre Antwort mit meinem Satz, den Sie zitieren, zu tun?

Und was hat der muslimische Bevökerungsanteil eines Landes mit der Zahl der Toten pro Attentat zu tun?

Denn nicht die Zahl der Attentate, sondern die der Toten ist in denen von Ihnen genannten Ländern exorbitant hoch.

@Fenian

Islamistischer Terror ist "fast immer" sunnitisch geprägt -

Wenn Sie den IS Terror meinen, dann ist das "Warum" nicht geheimnisvoll.

Auf ZDF wird in regelmässigen Abständen eine Doku wiederholt, die sich mit der Gründung des IS beschäftigt.

Kurz: der Irak Krieg. Die USA hatten während der Besatzung entschieden, die Sunniten auszuschliessen.
Da regte sich dann Widerstand.

Und wie immer in einer solchen Situation einen Radikale die Unzufriedenen.

Die Geburtsstunde des IS.

Wer dahinter steckt ist auch kein Geheimnis: einige sunnitische Staaten mit viel Geld (u.a. Saudi Arabien) kämpfen mit allen Mitteln um - nennen wir es mal etwas despektierlich - die religiöse Deutungshoheit.

@Norddeutscher22, 16:03

“Haben denn Salafisten nach Ihrer Meinung mit dem Islam zu tun? Das würde mich mal sehr interessieren."

Ja, Salafisten haben mit dem Islam zu tun. Sie vertreten eine mir "zutiefst unsympathische" Religionsauslegung, bei der "ich kotzen könnte".

Wie bei so vielen Aspekten dessen, was sich in der islamischen Welt der Gegenwart abspielt ("Rückbesinnung" auf die Scharia, Stellung der Frau, Geringschätzung Andersdenkender und -gläubiger, u.a.m.).

Ich selbst bin Agnostiker, glaube also an keinen Gott, da sich dessen Existenz weder beweisen noch widerlegen lässt.

Religionen als Machtinstrument mit ihren Dogmen sind mir ein Graus. Ich befürworte sie aber in ihren spirituellen Ausprägungen, die immer individuellen, friedlichen Glauben an universelle Werte beinhalten (Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Respekt für die Erde und alles Leben auf ihr, u.a.m).

Im Islam sind es die "Sufis", die diese Spiritualität verkörpern und z.B durch eine reiche Musikkultur verbreiten.

@17:08 von zopf

"Wie paßt es in Ihr Bild, daß es in diesen Ländern trotz großer muslimischer Gruppen, jahrzehntelang keine islamistischen Anschläge gab ?"

Irgendwann ist halt die kritische Grenze überschritten. Auch der Nationalsozialismus begann ja nicht plötzlich im Januar 1933.

Und es stimmt nicht, dass es in England vorher keine Situationen gab. Allein im Jahr 2016 gab es in London 454 Säureattentate. Seit 2010 beträgt die Anzahl 1800.
(Quelle: Suchmaschinen und Wikipedia)
Es kann nicht die Lösung sein, das als Einzelfälle abzutun

Darstellung: