Kommentare

Erinnerung

Jeder sollte sich daran erinnern,was diese Partei hinterlassen hat beim letzten mal...verprasste Millionen und weiter nichts

Unvollständig

Ariane Reimers bleibt in ihrer Beschreibung der FDP unvollständig. Wie steht die FDP zur Zukunftssicherung nachfolgender Generationen? Zum Umweltschutz? Zum Schutz unseres Lebensraums? Zum Schutz von Luft, Wasser, Boden, Tieren und Pflanzen? Was bewegt die FDP z.B. in ihrer Regierungsverantwortung in NRW zur Abschaltung maroder Atomkraftwerke in Belgien? Stattdessen lässt sie in und um Aachen Jodtabletten verteilen. Das, Frau Reimer, sind die primären Themen unserer Zukunft. Nicht die Fortsetzung unseres Wohlstands auf Kosten anderer. Die FDP hat sich im Grunde gar nicht verändert. Sie macht inhaltlich exakt so weiter wie zuvor, d.h. wie vor 2013.

nicht lernfähig

Die FDP hat nichts aus ihren Fehlern gelernt, sie findet halt nur zu ihrer Kernkompetenz zurück und wirft sich Frau Merkel als Mehrheitsbeschafferin um den Hals. Der Lohn ist dann das ein oder andere Ministerium. Leider haben die Wähler aber auch nichts aus ihren Fehlern gelernt. Bewegen wird man nichts, außer vielleicht eine FDP Klientel bekommt einen günstigen Mehrwertsteuer.

Herr Lindner ist das Gesicht

Herr Lindner ist das Gesicht der FDP. Ein begnadeter Politiker mit excellebten rhetorische n Fähigkeiten. Die FDP hat er mit neuen Ideen zur sozialen Gerechtigkeit auf Vordermann gebracht. Die FDP wird als neue Volkspartei auf lange Sicht die SPD ablösen.

Gründe diese Partei nicht zu wählen

1. Sie wollen das EEG abschaffen. Mit Ausbremsen der regenerativen Energien gelingt aber die Energiewende nicht. Eine langfristige Umstellung auf regenerative Energien ist Konsens unter nahezu allen Parteien und Bevölkerungsgruppen. Mit der FDP in einer schwarz-gelben Koalition werden wir Laufzeitverlängerung und ggfs Neubau der bestehenden KKW bekommen.

2. "jeder hat selber Schuld wenn das Leben nicht so läuft wie es soll" . Dies ist eine Verhöhnung derjenigen die ihren Arbeitsplatz völlig unschuldig durch Konkurs ihres Arbeitgebers verloren haben. Ich habe mehrfach (!) diese Situation erlebt und wurde trotz bester Zeugnisse und Referenzen entlassen (wie alle anderen auch). Meine Meinung: Fleiss, Motivation, Qualifikation, das muss belohnt werden. Und nicht bestraft werden dadurch dass man nach harter erfolgreicher Arbeit auf die Strasse gesetzt wird.

3. Die FDP hat eine gefährlich tolerante Stellung zu Wirtschaftskriminalität.

Als die FDP 2013 rausflog,

Als die FDP 2013 rausflog, war ich sehr froh. Genutzt hat das gar nichts, denn die sPD unterstützt genauso den Raubtierkapitalismus, wie es in den Lehrbüchern der FDP steht.

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Über Jahrzehnte hinweg hat uns die FDP ein neues Steuerkonzept versprochen, ob sie es jemals vorlegen werden?

Die FDP ist eine neoliberale Partei ,nichts hat sich veraendert

Die FDP ist eine neoliberale Partei welche eindeutig Klientelpolitik betreibt. Wo sind denn die klaren Forderungen den Krankenschwestern mehr Lohn zu geben.Zahlen gehoeren da auf den Tisch , die gibt es dann eher wieder fuer die Chefaerzte und Zahnaerzte welche man steuerlich wieder entlasten wird.Wenn man sich die Prognose der BTW anschaut mangelt es wohl der Mehrheit der Waehler die Faehigkeit der Reflektion aber auch nachhaltig zu denken.40 - 60 Prozent der Deutschen werden in die Altersarmut mit diesem Rentensystem kommen.Eine Oberschicht von 800.000 Deutschen hat sich jahrzehntelang mit Hilfe von Lobbyisten welche u.a. Die FDP und CDU/CSU beeinflusst haben ein Vermoegen geschaffen zu Kosten derjenigen die mit geringen Loehnen und Renten dann ueberleben duerfen.Das aber was noch schlimmer ist das durch diese ungerechte Politik die Unzufriedenen eine neue Partei (AfD)in den BT waehlen werden in welcher Rechtsextremismus kein Tabu ist. Die norwegische Aftenposten erwaehnt es bereits

Was hat die FDP aus ihren Fehlern gelernt?

Die FDP hat keine Fehler gemacht, das ist nicht das Problem. Die FDP vertritt die Interessen von nur knapp 3% der Bevölkerung zu Lasten der restlichen 97%.

Wenn sich alle Wähler mit Inhalten befassen würden, hätte die FDP keine Chance auf 3% zu kommen.

Enttäuschte Wähler anderer Parteien

Wenn die FDP von den Stimmen der enttäuschten Wähler profitiert, ist mir das allemal lieber als wenn die AFD das tut.

Es gibt auch eine eindeutige Zielgruppe für eine wirtschaftsnahe Partei- oft Kleinunternehmner, Ärzte u.a. - das muss man nicht gleich als "Lobbypolitik" abtun.

Ich bin nie ein Freund der FDP gewesen, aber ich finde es legitim, dass solche Standpunkte auch im Bundestag vertreten werden.

Es ist doch nur die

Es ist doch nur die Fortsetzung merkels mit anderen Mitteln. In Rheinland Pfalz verhilft sie rot-grün zum Weiterregieren und im Bund Merkel zum Weiterregieren

Alte Schulden..

der FDP aus der letzten Legislaturperiode bedingen,dass die wieder rein müssen..

Ansonsten braucht die keiner..

CDU#SPD#LINKE#GRÜNE neu dabei die FDP

Sollte die FDP in den Bundestag einziehen dann bekommt die AFD es mit 5 Parteien zu tun, die das gleiche wollen.

Gerade die FDP ist bekannt für Klientel Politik der Reichen und Konzerne.

Die FDP steht auch für Offene Grenzen und weiteren Zuzug für Migranten.

Der normal Bürger hat von der FDP rein Garnichts

Risiko der Ein-Mann-Partei

Die CDU ist ja auch auf einen Mann (Frau) zugeschnitten - ich sehe da keinerlei Risiko. Ein wichtiges Anliegen der Partei ist die Bildungsoffensive und Bildung steht nun mal als Oberbegriff zu Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit etc.

mag die "Gelb-Schlipse" ganz und garnicht !!!

fast zu 100% Leute, aus begüterten Häusern entstammend, ein halbes Lebenlang studiert und schließlich,um doch noch "was zu werden" in die Politik gewechselt. Sie vertreten,schon aus eigenem Interresse,nur einen geringen Teil der Bevölkerung mit ihrer Politik, die sie mal kurz selbst "Neu-Liberal" nennen, hinter der sich aber nichts anderes als knallhartes Lobbywesen versteckt. Just am Ende aus purem Machtkalkül bereit,quasi mit jeder politischen Konstelation ins "Bett" zu steigen, sind sie für mich in ihren politischen Zielen beliebig und Konturlos. Der Zusatz "Neu" bezieht sich wohl vor allem auf eine modern aufgepepte, mit Anglizismen gespikte, und jugendlich Hipp klingende Sprache, die aber nichts anderes transportiert, als die alten Parolen. Wie hieß es jüngst bei Olli Welke- "alter Schleim in neuen Schläuchen". Ich denke besser kann man es nicht beschreiben. Mir werden auch zukünftig diese Karieristen in keinster Weise fehlen !

Verprasste Millionen oder Milliarden

Ich möchte hier an das 80-Milliarden-Sparpaket von Merkel und Westerwelle zur Finanzierung der Finanzkrise erinnern. Beide betonten die Ausgewogenheit: Hier Kürzungen im Sozialbereich und Stellenabbau, dort Belastung der Wirtschaft durch Brennelementesteuer und Finanztransaktionssteuer. Das "hier" wurde umgesetzt. Die Brennelementesteuer wurde mit Zinsen zurückgezahlt, die Finanztransaaktionssteuer kommt aber bestimmt, wenn CDU und FDP demnächst die Regierung bilden.

Deutschland braucht die Liberalen

Es gibt in Deutschland einen Bedarf, eine beständige Nachfrage, eben einen Markt für eine liberale Partei. Genau wie es einen Markt für die Linkspartei oder die Grünen gibt. Die Liberalen wurden abgestraft, jetzt sind sie wieder erstarkt und werden wieder mitmischen - gut so, Deutschland.

Eine weitere Partei ...

die die vermeintliche Mitte vertreten will. Doch im Bundestag sitzen schon 3 Parteien die dies auch tun.

Und wer weniger Staat fordert aber meint nicht für Superreiche einzustehen lügt bei Letzterem.
Was solls die besten Journalisten sind nunmal irgendwelche Auszubildenen Krankenpfleger. Welche am Ende ihres Leben eben nicht in der Mitte der Gesellschaft stehen werden sondern sich im unteren Drittel aufhalten werden.

Das die FDP nach der CDU die 2. größte Partei der groß Wahlkampfspenden ist sagt das Übrige aus.

Konstruktive Kritik

Die beste und wirksamste Kritik an Frau Merkel kommt nicht von den Grünen, der SPD oder der Linke, sondern sie kommt von der FDP. Sie wäre der wesentlich bessere Koalitionspartner für die professionellste Kanzlerin, die das Land je hatte.

06:42 von kommtdaher

. Die FDP wird als neue Volkspartei auf lange Sicht die SPD ablösen
.
ganz bestimmt nicht
oder genügt da die Forderung nach Bürgergeld

Etwa 10% der Deutschen ...

... möchten, dass diese liberale Partei an der Willensbildung des Volkes (siehe GG) teilnimmt. Weitere etwa 40% für die Union kommen hinzu - passt doch Deutschland.

Je mehr FDP,

desto mehr werden AfD und Linkspartei an den Rand gedrängt. Damit ist schon ein Hauptziel erreicht.

Einfache Antwort

Nix!

es gab mal ne Zeit ...

... da hatte die Partei Visionen
die "Freiburger Thesen" und fähige Politiker Genscher, Scheel, Mischnik
heute einen hervorragenden Rhetoriker an der Spitze, ob das reicht ?
ach ja ... und überzeugte Mitglieder wie mich :-)

Zählen

@ Shantuma:
Eine weitere Partei ... die die vermeintliche Mitte vertreten will. Doch im Bundestag sitzen schon 3 Parteien die dies auch tun.

Vier.

Die Wiederaufsteigbaren gehen gleich in die Regierung

Das ärgerliche an der Klientel-Partei ist nicht, dass sie wieder im Bundestag sein werden, sondern das sie aller Vorraussicht nach sofort wieder am Kabinetstisch Platz nehmen werden und Minister stellen.
Von Lindners vollmundigen Versprechen (z.B. ein Untersuchungsausschuß über die 2015 geöffneten Grenzen) wird dann selbstverständlich nichts übrig bleiben.

Spitzenpersonal

Andere kleine Parteien blicken ein wenig neidvoll auf das Spitzenpersonal der FDP. Lindern ist einer, der gehörig zieht.

Kurzfristige Freude

@ traurigerdemokrat:
Als die FDP 2013 rausflog, war ich sehr froh. Genutzt hat das gar nichts ...

Man sollte eben lernen, dass Politik ein langfristiges Denken erfordert.

Warum nicht in den Bundestag?

Natürlich hat die FDP in der Vergangenheit Fehler gemacht, wie alle anderen Parteien auch. Das ihr jetzt noch vorzuhalten tue ich nicht. Ich finde es spannend, wenn sie es schaffen, wieder in den Bundestag zu kommen. Sie vertreten wie andere "kleinere" Parteien (Grüne, Linke, AFD) eine Klientel, und das passt. Selbst wenn sie in Regierungsverantwortung kommen sollten, müssen sie als der Juniorpartner "Kröten" schlucken, was sie m. E. eher können als z. B. die Grünen oder die Linken. Denken wir bei der FDP auch an Scheel, Genscher, Baum, Hambrücher, etc.; gute Leute damals...

frischer Wind für die Parlamente

FDP-Wähler und -Politiker haben meinen vollen Respekt, obwohl ich nicht dazugehöre. Es wird Zeit, dass der Mittelstand, der das wirtschaftliche Leben Deutschlands am Laufen hält, wieder eine Stimme bekommt. Von der SPD als geschmäht, von der CDU nur als kleiner Juniorpartner gesehen, erobert sich die FDP wieder einen wichtigen Platz. Vor allem in den Landes- und Kommunalparlamenten würde ich mir mehr FDP wünschen, um die dort herrschenden Filzokratien aufzumischen. Ich freu mich drauf.

FDP-Die Wiederaufsteigbaren

Ja,leider werden sie wohl wieder in den Bundestag kommen.In der letzten CDU/FDP-Koalition von 2009 bis 2013 nützten sie vor allem Hotelbesitzern.Aber der Titel "Die Wiederaufsteigbaren" ist nicht ganz richtig.Sie waren immer oben,die Partei der Besserverdienenden.
Die meisten Menschen werden von ihnen sozial nichts positives erfahren.

@ schwarzbier-waldi: Die Klientel der FDP ist der Mittelstand

Ich verstehe Ihre Vorurteile bezüglich einiger FDP-Politiker, zumindest der „Berufspolitiker. Aber man muss zugestehen, dass es sich bei ihnen nicht um Karrieristen handelt, denn dazu ist ihre Basis in den Behörden zu klein. Und vergessen Sie auch nicht deren Klientel: Freiberufler, darunter sehr viele Juristen, Ärzte und Selbstständige des Mittelstandes. Das sind durchweg solide Leute, die sich dafür entschieden haben, von und für ihrem Beruf zu leben. Was ist Ihnen lieber? Politiker aus Familien, die sich traditionell nach einer mittelmäßigen Schullaufbahn einen Platz in einer Behörde "netzwerken" und sich dafür revanchieren, indem sie Hand-inHand mit Gleichgesinnten die öffentlichen Gremien dominieren? Oder die Grünen, die mithilfe ihres 70-er-Jahre-Netzwerkes aus alten Studi-Organisationen in ihre Plätze „rotiert“ sind, um dann nie mehr davon zu verschwinden? Googlen Sie einmal, wer überhaupt einmal eine Ausbildung abgeschlossen hat – da werden Ihnen die Tränen kommen.

von Seacow

Dieser Schluss kann ich nicht nachvollziehen. Die FDP steht für Wirtschaftsliberalismus nach dem Motto: wer arm und ohne Einfluss ist, hat selber schuld, dem muss man auch nicht noch helfen. Eine solche Haltung führt zu noch mehr unzufriedenen Wählern, die den einfachen Parolen der AFD glauben schenken werden.
Die Parteien am rechten Rand nehmen zu, wenn das Vermögen zu ungleich verteilt wird.

Neulich las ich in der ZEIT, dass Herr Linder ein großes politisches Talent sei, der mit seinen rhetorischen Fähigkeiten alle "niederredet".

Für mich sind das Begabungen, die man vielleicht im Show-Business braucht (und da gehört meiner Meinung auch Herr Linder hin) und nicht in der Politik.

In die Politik gehören Menschen die dem Gemeinwohl dienen wollen und andere sachlich überzeugen können. Aber keine Menschen mit der ewigen Phrase: der Markt wird alles regeln.

Man wird das eigenartige

Man wird das eigenartige Gefühl nicht los,daß die FDP als Steigbügelhalter für den Machterhalt der CDU, von den Mainstream Medien aufgebaut wird.

Nicht traurig sein

@ Bernd Kevesligeti:
Ja,leider werden sie wohl wieder in den Bundestag kommen.

Wenn das Volk es so will, ist alles Zetern und Lamentieren überflüssig.

Alles das Gleiche

Ob mit oder ohne FDP. Solange CDU und SPD stärkste Parteien sind, wird sich an der Politik nichts ändern. Es spielt von daher überhaupt keine Rolle, wer der Mehrheitsbeschaffer für Merkel wird. Die FDP betreibt reine Klientelpolitik für eine sehr kleine Minderheit, und ist daher Gesamtpolitisch gesehen eher unwichtig.

die Kernthese

In der kommentierenden Klasse hat die FDP viele ihr wohlgesonnene Freunde. Das zeigt nicht nur dieser Kommentar, dass war auch schon in den vergangenen Jahren bei den verschiedensten Meinungsmedien sichtbar. Die FDP ist wieder hochgepuscht worden, eine Streicheleinheit die anderen Kleinparteien nicht wiederfahren ist. Wer diese Partei jahrzehntelang kennt, wird keine grundsätzliche Neuausrichtung feststellen, was ja auch den Grundüberzeugungen von Lindner & Co widersprechen würde. Nehmen wir nur die Kernthese das Privat alles besser kann als der Staat, so werden wir das bei einer Regierungsbeteiligung dieser Partei noch zu spüren bekommen, die private Autobahn lässt grüßen.

Lieber oben als unten

® Bernd Kavesligeti:
Aber der Titel "Die Wiederaufsteigbaren" ist nicht ganz richtig. Sie waren immer oben, die Partei der Besserverdienenden

Das kann man ja gut nachvollziehen. Mir wäre die Nische oben auch lieber, als die unten.

Die "wiederaufsteigbaren"... Deutsch at his worst.

Und abgesehen davon.
Wir sind hier nicht beim Fußball. Die Rolle dieser Wackler- Umfaller- und Steigbügelhalter-Partei sollte eigentlich noch hinlänglich bekannt sein, auch mit "neuem Personal" und "frisch". Nur.... das Publikum hat ein kurzes Gedächtnis. Auch das scheint aus dem Fußball entlehnt zu sein.

Am 16. September 2017 um 08:25 von Forengeschwätz

Die "Bedarfsbehauptung" ist ähnlich wie bei der NATO. Es gibt eine "Bedrohung" (GroKo) und es gibt doch immer noch genügend Dummköpfe die glauben, mit der FDP würden sie eine Alternative haben.

seacow

Ja, aber viele wollen das Original, nicht eine Eierlegendewollmilchsau wie die FDP.

Ich fasse es nicht.

Die Neoliberalen Lobbyisten schlechthin im neuen modernen sypathischen Gewand u. keiner sieht es kommen, 10% u. mehr als 3-te Kraft. Schlimm genug das Groko ;schwarz/gelb oder davor rot /grün den Sozialstaat ohne Not demontierten. Kann man aber leicht behaupten u. uminterpretiern als Notwendigkeit wenn man blind bleiben möchte u. den anderen Weg nie ging u. ihn Mangels Realety-Check stets zukünftig verleugnen kann.
Wann wachen die Wähler auf? Ich warte selbst bei meinen einstigen Hoffnungsträgern jetzt schon Jahrzehnte auf eine Trendwende oder das mal ein bisschen zurückkommt was uns genommen wurde. Aber nein es es wird schlimmer u. schlimmer.

Warum liest man auf ARD

Warum liest man auf ARD eigentlich ständig was von der FDP (Mövenpick-partei), es gibt noch zig andere "No-Name" Parteien welche nicht im Bundestag sitzen und rein wollen und aus meiner sicht ein weit aus besseres Programm haben? Warum liest man von denen garnichts und die fdp bekommt n reisen Artikel mit Foto usw? ist das ausgfewogene Berichterstattung?

Die Hoffnung vieler

Die Hoffnung vieler Mittelständler
die SPD und die Grünen könnten ihre
Alltagssorgen besser verstehen und
bedienen hat sich in der vergangenen
Wahlperiode nicht erfüllt. so ist man
zu den Futter Trögen - Herrn Lindner
sei gedankt- teilweise zurück gekehrt. die erstarkte FDP wird
vermutlich der neue Partner von Frau
Merkel werden. Es sei denn, die Wähler überraschen uns noch am
Wahlsonntag.

Fähnchenpartei

Die FDP ist seit Ende des zweiten Weltkriegs nur Eines gewesen, eine Beschafferin für die Mehrheit des jeweiligen Bundeskanzlers. Wenn sie ein gutes Geschäft mit entsprechenden Posten bekommen stürzt diese Partei sogar einen Kanzler.

Wieviel neoliberale Parteien braucht Deutschland eigentlich noch? Wir haben doch schon CDU/CSU/FDP die alles tun das Konzerne, Banken, Erben, Versicherungen, usw. alles bekommen was sie wollen. Fanz zu schweigen von der Energiewirtschaft.

Für Arbeitnehmer, Rentner und die Opfer von falschen Managemententscheidungen ist die FDP ein Gegner. Sie wollen den hohen Privatvermögen, also Reichen und Arbeitgebern noch mehr Freiheiten geben und die Arbeitnehmer noch mehr zur Kasse bitten?

Aber Nein, der ÖR, sowie so manch andere Medien, machen weiter Werbung für diese Partei. Hatten wir schon zur Genüge. Anstatt das zu hinterfragen was die Kanzelerin 12 Jahre gemacht hat macht man schon wieder FDP Werbung und hält sie im Geschäft, lautstark in den Talk Shows.

09:07 von Jonas Bürger

"Für mich sind das Begabungen, die man vielleicht im Show-Business braucht (und da gehört meiner Meinung auch Herr Linder hin) und nicht in der Politik. In die Politik gehören Menschen die dem Gemeinwohl dienen wollen und andere sachlich überzeugen können."
Da bin ich ganz Ihrer Meinung! Und deshalb wird die FDP auch nie eine Volkspartei werden.
Volkspartei kann nur eine Partei werden, die die mehrheitlichen Interessen der Bürger vertritt und nicht eine Partei, die nur die Besserverdienenden vertritt. Diese können sich immer ein besseres Leben leisten.

Am 16. September 2017 um 09:33 von Tonkien

Wer sagt Ihnen "könnte" ?

Das neue Gesicht - eher unglaubwürdig

Was ist das für eine Partei, die für sich mit Slogans wie "Ungeduld ist auch eine Tugend" oder "digital first, bedenken second" werben lässt? (Zu dem zweiten Slogan hat einer kritisch vergleichend gewittert: "Erst poppen, dann verhüten.", was die Absurdität Lindners Forderung deutlich macht.)
Wären es nur die Plakate mit sinnvollen Slogans wie "Nichtstun ist Machtmissbrauch", "Das Digitalste in den Schulen dürfen nicht die Pausen sein"!
.
Witzig die offenen Widersprüche: "Nicht mehr Gesetze fangen Verbrecher, sondern mehr Polizisten" oder "Die Sicherheit muss besser organisiert sein als das Verbrechen", wenn Lindner auch "keine lückenlose Überwachung unbescholtener Bürger" fordert. Klar, mit mehr Polizei kann er Terror verhindern. Irgendwie paradox.
.
Ich gebe der FDP trotzdem große Chancen, zumal sie auch Bedenken der Bevölkerung in Slogan-Form aufgenommen hat: flexibler Renteneintritt ab 60, Einwanderungsgesetz mit Punktesystem, EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beenden...

FDP und die Superreichen

Wer will, daß deutsche Firmen in den Weltmärkten eine Rolle spielen, der muß dem Laden der das machen soll genügend Geld dafür lassen.

@ 6.51 Uhr - joribo / falsche Darstellung

1. das EEG abzuschaffen heißt nicht die Energiewende abzuschaffen. Im Gegenteil. Wenn der Staat zuviel reguliert, dann laufen die Dinge aus dem Ruder und letztendlich in die falsche Richtung.

2. Fleiß, Motivation und Leistung sind eine Voraussetzung um es zu etwas zu bringen. Siehe Lindner und die FDP. Eine Garantie dafür, dass es klappt gibt es nicht. Die kann und darf der Staat auch nicht geben. Allerdings muss unsere Gesellschaft den Gescheiterten Halt geben und dafür sorgen, dass niemand sozial ausgegrenzt wird oder gar hungert. Dafür braucht man Geld, das erwirtschaftet wird. Ihre persönliche Situation tut mit leid. Wenn so etwas mehrfach passiert, dann ist das großes Pech, oder aber Sie haben selbst falsche Entscheidungen getroffen bei der Wahl des Arbeitsplatzes.

3. die FDP ist in keinster Weise tolerant gegenüber Wirtschaftskriminalität. Wie kommen Due darauf?

Gefährlich für Deutschland ist die AfD. Brandgefährlich.

FDP - Die Wiederaufsteigbaren

Nach den vielen Hurrikanen usw. müsste langsam allen klar sein, welche Schäden der Klimawandel schon jetzt verursacht. Nur der konsequente Ausbau der Erneuerbaren bringt uns weiter. Aber Lindner möchte die Windenergie sogar abwürgen (SPIEGEL 36/2017). Als Vertreter einer wirtschaftsnahen Partei kann er nicht zwischen Preis und Rendite unterscheiden. Im EEG werden Investoren keineswegs garantierte Renditen versprochen, sondern nur Vergütungssätze, ein riesiger Unterschied! Lindner weiter: „In Schleswig-Holstein seien viele Windkraftwerke die meiste Zeit nicht am Netz, weil es keine Leitungen zum Stromtransport und keine Speicher gebe.“ Jeder, der ein wenig Bescheid weiß, erkennt sofort, dass diese Aussage nicht stimmen kann. Auf Nachfrage präzisiert Lindner, dass in Schleswig-Holstein ca. 72 Prozent des Windstroms abgeregelt werden müssten. Damit liegt Lindner gegenüber den amtlichen Angaben um 400 Prozent daneben! Ein Politiker, der so mit Fakten umgeht, ist für mich nicht wählbar.

Vergesslichkeit????

Beängstigend wenn man sieht wie einige ihr Gedächtnis scheinbar verloren haben. Was macht denn die FDP für die breite Schicht? Na dämmerts? Postenjäger und Steigbügelhalter für Merkel sonst nichts. FDP wählen und Merkel weitere 4 Jahre bekommen..Nicht mit mir!

Hoffentlich nicht, denn die

Hoffentlich nicht, denn die FDP steht für Klientelpolitik ...

Abgesehen davon ist "zu viel persönliche Freiheit" schlecht für jede Gesellschaft. Die FDP hatte in den Wiesbadener Grundsätzen zwar "Freiheit ist Verantwortung" als erste Überschrift, die Verantwortung wurde dan aber als "freiwillig" wieder ausgeklammert anstatt als "Pflicht" bekräftigt. Insofern ist das also nichts anderes als Heuchelei, denn wer will nicht gerne mehr Freiheit?

Das Problem fängt mit dem - ebenfalls mit der FDP verknüpften - Kapitalismus an, der durch die "ihr Menschen seid alle in einem Konkurrenzkampf mit allen anderen Menschen"-Logik plus der "mehr persönliche Freiheit"-Rhetorik eine Mauer zwischen allen Individuen erzeugt. Das zerstört die wichtige Gemeinschaft der Familie, aber das ist den Individualisten der FDP egal! Man kann nicht beides haben und im Notfall zählt für die FDP immer das ICH.

Alles Makulatur

Der Ausgang der Wahl ist eh schon klar.
Höchstwahrscheinlich gibt es eine Mehrheit für Scharz/Gelb - und im zweiten Falle wird halt die große Koalition weitergeführt.
Schwarz/Gelb unter Westerwelle, Rösler, Brüderle und Lindner hatten wir schon.
Wer sich erinnern kann weiß, was für eine Katastrophe das war.
Aber offensichtlich ist das Gedächtnis der Wähler sehr kurzlebig, dass die FDP jetzt schon wieder in den Bundestag einzieht.
Es glaubt doch wohl niemand ernsthaft, dass der Narzisst Lindner der Partei neuen Geist einhaucht.
Und vor allem - mit welchen Ministern will der denn antretetn?

@Tonkien

"ist das ausgewogene Berichterstattung?"

Mit diesen Begriffen dürfen sie das ARD nicht bewerten.

Die ARD "erklärt" uns die FDP.
Bietet uns "Fakten".
Damit wir wissen, das sie hervorragend ist und sich geaendert hat.
Und der perfekte Koalitionspartner für Merkel ist....

Den zusammen mit der FDP kann sie die Entwicklung der deutschen sozialen Marktwirtschaft zu einer freien Marktwirtschaft vorantreiben.

Ohne Sozialstaat
Ohne Mindestlohn
Ohne Gewissen

@JueFie "Die FDP stürzt sogar einen Kanzler"

Manchmal wird es eben notwendig. Wer also behauptet die FDP hätte nichts zu bewirken?

Der Erfolg der Medien

Es gibt ja erfoglreiche Youtuber, die von der Vielzahl der Klicks (Werbung) leben können. Ihr Erfolgsgeheimnis ist die überzogene Selbstinszenierung. Von denen hat der Christian Lindner offensichtlich abgeschaut, wie er sich in Pose setzen muss, um Beachtung zu finden. Der Bartansatz die Rhetorik, die geballte Faust und die Handgesten, dazu ein Hauch von Zorn/Ungeduld (ist ja auch eine Tugend!) und schon ist die "neue" FDP fertig. - Bin mir sicher, dass vielen diese Show gefällt. Und bis die gemerkt haben, dass es wie schon zuvor um Vorteile für die oberen 10.000 geht, sind dann wieder 2 Legislaturperioden um, denn natürlich lässt sich nicht alles in der ersten erledigen ....

die FDP war und bleibt eine reine Lobby- und Karrieristenpartei

und wie alle Lobby- und Karrieristenparteien, segelt sie mit dem jeweils vorherrschenden Wind. Liberal sein, bedeutet, so frei zu sein, sich maximal selbst zu bedienen.

09:20, Bowerman

>>Die Rolle dieser Wackler- Umfaller- und Steigbügelhalter-Partei sollte eigentlich noch hinlänglich bekannt sein, auch mit "neuem Personal" und "frisch". Nur.... das Publikum hat ein kurzes Gedächtnis.<<

Nein. Das Publikum hat ein langes Gedächtnis.

Die FDP war an den meisten Bundesregierungen seit dem zweiten Weltkrieg beteiligt. Sie ist fest im freiberuflichen Bürgertum verwurzelt.

Eben die "Zahnärzte- und Apothekerpartei".

Zahnärzte und Apotheker wird es immer geben, und damit die FDP.

Sie haben im Gegensatz

zur SPD auf den richtigen Frontmann gesetzt, und da Wahlen immer mehr auf Gesichter setzen, läuft es gut.
Dann haben Sie ein paar Punkte die vielen Bürgern wichtig sind, auch wenn das die ganze Zeit negiert wurde.
Migranten nur wenn Sie was können und nicht ins Sozialsystem einwandern, Haltung zur Türkei mit klarer Ansage.
Damit kann man schon einen Teil der besser verdienenden erreichen, für Arme gibt es ja andere Parteien.
Die Armen lassen sich leider zersplittern auf viele Parteien, wenn die alle eine nehmen würden sähe die Welt anders aus.

Ich bin zwar kein FDP Fan aber es wäre gut wenn sie mit der CDU regieren mal 4 Jahre lang, sehen die Menschen was dabei raus kommt und die SPD hat mal Zeit zum nachdenken was eine Volkspartei für untere Schichten ist.
Denn die SPD setz ja auch nur noch auf die Mitte, die Hälfte unter der Mitte spielt bei keiner Partei mehr eine Rolle.
Außer bei den Linken, die haben zwei Dinge die viele abhält weil das nicht geht.

Gruß

Der gute Christian heiße ja

Der gute Christian heiße ja nicht umsonst Christian "Fähnchen-im-Wind" Lindner.

Aus Fehlern kann man nicht lernen, wenn man überhaupt keine Agenda hat, für die man eintritt und von der man überzeugt ist.

c.schroeder

Danke für Ihre überaus faire Beurteilung meines Kommentares. Ich muß ihnen auch zustimmen, was den Aufbau und die Struktur politisch orientierter Netzwerke in der bundedeutschen (und vermutlich nicht nur in dieser) Politik anbelangt. Ein Fakt den man vermutlich viel zu selten bis gar nicht beleuchtet und der somit fast gänzlich außerhalb der Wahrnehmung statt findet und doch letztlich überaus wichtig ist. Doch wenn dem so ist, haben wir es dann eigentlich noch mit wirklich "freien" Wahlen zu tun ? Als ehemaliger DDR-Bürger haben wir uns immer so etwas wie freie Wahlen gewünscht und uns ausgemalt,wen wir denn wählen würden. Da gab es für mich Menschen wie Genscher oder Baum, die für eine FDP standen,der auch ich etwas abgewinnen konnte. Inzwischen seit vielen Wahlen in der bundesdeutschen Wirklichkeit angekommen, beschleicht einem immer mehr das Gefühl, das dies alles eine große Inszenierung zur Wahrung des Scheins ist, um am Ende bleibt alles wie gehabt.....

Wenn die FDP es schafft

einen Teil der mit CDU/SPD/ Grüne u. Linke
unzufriedenen Wähler und somit dann die AfD wählen werden,so ist es mir lieber dann als weitere Alternative der FDP ihre Stimme zu geben.Deshalb sehe ich es sehr positive die FDP wieder im Bundestag zu sehen.

10:01, Unter_Lemmingen

>>Die ARD "erklärt" uns die FDP.
Bietet uns "Fakten".
Damit wir wissen, das sie hervorragend ist und sich geaendert hat.
Und der perfekte Koalitionspartner für Merkel ist....<<

Das hat die ARD Ihnen erklärt?

Komisch, mir nicht.

@ 10.01 Uhr - ohne Gewissen, ohne Sozialstaat?

Die FDP ist nicht gegen den Mindestlohn, sondern für eine Differenzierung, um nicht die Wirtschaft ins schwächeren Landesteilen ab zu würgen. Ich persönlich wähle FDP, wäre aber für einen Mindestlohn von 12.50€, aber mit einem Regionalfaktor. Der muss so sein, dass man mit Vollzeit ohne Aufstockung leben kann. Regional ist das unterschiedlich.

Daraus ergibt sich von allein, dass die Ausgaben des Staates für soziale Zwecke reduziert werden können und vor allem den wirklich Bedürftigen zu Gute kommen. Das ist FDP.

Und wer die Alten wie Genscher noch kannte der weiß, dass ein Gewissen in der FDP stärker verankert ist, als bspw. bei der AfD.

Ich bin überzeugt davon, das die FDP wieder zurück ist im richtigen Fahrwasser.

LPD, Lindner Partei Deutschlands..

wäre eigentlich der zutreffender Name für die Einmannpartei FDP!

Aber das zeigt uns wieder einmal, das eine politische Partei lediglich einen einzigen guten Politiker als Führungspersönlichkeit benötigt, um dann anschließend in den deutschen Bundestag einziehen zu können!

Wer die FDP wählt bekommt

am Ende dir CDU. Die SPD würde verraten um sich Kohl anzubiedern.. .. Und was hat diese Partei je geschaffen? Hotelbetreiber zahlen weniger Steuern... Und sonst? Viel heiße Luft. Als Geschäftsmann kläglich gescheitert aber der Wirtschaft Steuervorteile bringen... ne danke diese Steuervermeiderpartei braucht keiner.

FDP

1998 als die FDP aus der Regierung gewählt wurde dachte ich jetzt wird es mit SPD und Grünen sozialer. Stattdessen gab es mit der Regierung Schröder/Fischer Hartz IV Niedriglohn und Riester-Armutsrente. Für mich Wahlbetrug von Schröder und Fischer. FDP-Politik nur unter Rot-Grün. Das habe ich als Wähler nicht vergessen. Eine Wählerstimme ist auch eine Sache von Leistung und Gegenleistung.

Neuanfang

Einen Neuanfang wird es geben, nur nicht mi der FDP Hr. Lindner ;)

hotel-partei

eine partei die sich im merkel-club einquartieren möchte. lindner ist die personifizierte nebelkerze um afd-wähler doch noch auf merkes kurs zu bekommen. wer das nicht durchschaut sollte sich mal mit der historie dieser unterschlupfpartei beschäftigen.

Man kann schon Respekt zollen...

die FDP hat einiges richtig gemacht in der Zeit, wo sie schon abgeschrieben war. Man muss diese Partei dabei ja nicht mögen...

Die Erfahrung, was Regierungsbeteiligung um jeden Preis bringt, wird wohl in absehbarer der SPD bevorstehen. Und wenn Sie nicht höllisch aufpassen, auch den Grünen.

Und wird man sehen, ob man sich wieder erneuern kann.

09:58, glogos

>>Beängstigend wenn man sieht wie einige ihr Gedächtnis scheinbar verloren haben. Was macht denn die FDP für die breite Schicht? Na dämmerts?<<

Die FDP war immer eine Partei, die kaum über die zehn Prozent hinauskam. Meistens blieb sie drunter.

Das ist keine "breite Schicht", und diesen Anspruch hatte die FDP auch nie.

Die FDP hat sich immer als Partei der bürgerlichen Elite verstanden. Volkspartei wollte sie nie sein. Wenn man mal von Guido Westerwelles populistischem Quatsch absieht. Für den die Partei ja auch die Quittung bekommen hat.

Ich werde sie nie wählen, obwohl ich als Freiberufler eigentlich zu ihrer Klientel zähle. Aber für einen Linken wie mich ist diese Partei wirklich nicht wählbar. Ich halte den momentanen Aufstieg dieser Partei auch nicht für nachhaltig. Es fehlt das Personal. Früher, da gab es Karl Hermann Flach, Burkhard Hirsch, Werner Maihofer, Gerhart Baum, und heute?

Lindner, Lindner, Lindner.

Das reicht hinten und vorne nicht.

@07:48 von postmaterialist

"Es gibt auch eine eindeutige Zielgruppe für eine wirtschaftsnahe Partei- oft Kleinunternehmner, Ärzte u.a. - das muss man nicht gleich als "Lobbypolitik" abtun."
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Für Kleinunternehmer macht in DE keine Partei Politik, und die FDP mit seinem neuen smarten Herrn Lindner schon mal gar nicht.
Als Kleinunternehmer haften Sie mit Ihrem Privatvermögen wenn es schlecht läuft, an Kredite von Banken dürfen Sie nicht mal dran denken. Die Kleinunternehmer dürfen die Steuerausfälle bezahlen, die Globale Unternehmen hinterlassen.
In keinem Land werden Kleinunternehmen so behindert und abgezockt wie in Deutschland.

FDP = Klientelpartei?

Den Fehler als solche angesehen zu werden hat die abgetretene Mannschaft gemacht. Obwohl das nie gestimmt hatte. Würden nur die oberen 10.000 FDP wählen, dann wäre sie eine Marginalpartei.

Einfach mal drüber nachdenken wer sowas schreibt...

Die FDP vertritt Millionen Selbständige, von denen viele gerade so über die Runden kommen. Und den Mittelstand. Der lebt davon, dass es den Mitarbeitern gut geht und das die Politik genügend Freiraum lässt.

Die FDP sollte sich auch um das Thema gerechte Bezahlung kümmern. Und um einen höheren Mindestlohn, aber mit Regionalfaktor. Das ist letztendlich für alle von Vorteil. Wohlstand für Alle durch Leistung von Allen (die können).

Und Hilfe für Alle, die Hilfe wirklich benötigen.

Prekäre Arbeitsverhältnisse nutzen niemand. Sie sollten die Ausnahme sein für Menschen, die nicht in der Lage sind Leistung zu erbringen. Sei es auf Grund von Krankheit oder mangelndem IQ. Nicht aber wegen Faulheit oder Bequemlichkeit.

@sprachloser 10:27

Sie sollten von sich nicht auf andere schließen. Das den eher politisch linksorientierten die FDP nicht passt ist nichts neues. Die FDP hat gerade in Form von Genscher oder auch Otto Graf Lambsdorff seht gutes gemacht für Deutschland. Schwarz Gelb wäre immer noch besser als Stillstand mit der großen Koalition. Dies sehen etliche Menschen in Deutschland genauso, darum gab es in NRW die Wende dieses Jahr und darum gab es in Schleswig Holstein den Wechsel und darum wird die FDP auch bei der Bundestagswahl ein sehr gutes Ergebnis einfahren. Dies mag Foristen hier nicht schmecken, aber man muss sich auch mit Dinge arangieren die einem nicht in den Kram passen.
Lindner ist ein fähiger Politiker, rhetorisch gesehen hält er tolle Reden und ob man ihn jetzt mag oder nicht, er hat es geschafft die FDP wieder aufzubauen nach der Niederlage 2013 gemeinsam mit anderen FDP Politikern. Der letzte Beweis dafür wird der klare Einzug in den Bundestag sein.

Die FDP bleibt auch unter

Die FDP bleibt auch unter Lindner eine ewig gestrige Klientelpartei, da hilft auch die sündhaft teure Plakatkampagne nichts. Sie symbolisiert das tragischerweise nur: schicker Schein, koste es was es wolle... Und die anscheinende Popularität Lindners hat wohl eher mit der Vermarktung als mit Inhalten zu tun. Mir jedenfalls schmerzt seine pseudostaatsmännische moralinsaure Stimme in den Ohren.

10:41, tagesschlau2012

>>Für Kleinunternehmer macht in DE keine Partei Politik, und die FDP mit seinem neuen smarten Herrn Lindner schon mal gar nicht.
Als Kleinunternehmer haften Sie mit Ihrem Privatvermögen wenn es schlecht läuft, an Kredite von Banken dürfen Sie nicht mal dran denken.<<

Das ist die Kehrseite der Eigenverantwortung, von der die FDP ja immer redet.

Und was den Bankkredit angeht, es besteht eine realistische Chance, daß der Zweigstellenleiter FDP-Mitglied ist. Und wenn Sie dann auch...

Die FDP war schon eine Netzwerkpartei, als es diesen Begriff noch gar nicht gab.

10:43, andererseits

>>Mir jedenfalls schmerzt seine pseudostaatsmännische moralinsaure Stimme in den Ohren.<<

So nehmen Sie ihn wahr?

Für mich kommt er eher auf unangenehme Weise schneidig-überheblich rüber.

So ein bisschen unteroffiziersmäßig.

Da ist er wohl der Erbe Westerwelles.

Koalitionsalternativen

Ich persönlich halte von der derzeitigen FDP nicht sonderlich viel. Einige FDP-Politiker finde ich o.k. wenn ich sie wohl auch nie wählen würde. Wichtiger finde ich die Möglichkeit mehrerer Koalitionsalternativen. Für die Demokratie wäre es gut, wenn es neben der großen Koalition noch andere Optionen gibt. Jamaika scheint hierbei zur Zeit die einzige Alternative zu sein. Egal ob es zu dieser Koalition kommt allein die Möglichkeit erscheint mir sinnvoll. So werde ich wohl die Grünen wählen um ein Gegengewicht zu Union und FDP zu schaffen. Zwar stehe ich innen- und sozialpolitisch mehr bei den Linken, deren außenpolitischen Standpunkte bereiten mir jedoch Kopfschmerzen.

@fathaland slim 10:37

Erstens ist Christian Lindner gerade einmal 38 Jahre alt. Er wird also noch sehr lange bei der FDP da sein, zudem gibt es mit Lencke Steiner eine junge talentierte 32-Jährige Politikerin die auch Potential hat. Auch Katja Suding ist mit 41 Jahren noch vergleichsweise jung. Die FDP hat mehr fähiges junges Personal als die SPD oder auch die Linke. Die Linke hat doch bis auf Katja Kipping nur Personal welches auf die 50 zugeht oder drüber ist. Was das Personal angeht müssen sich sicher andere Parteien Gedanken machen und nicht die FDP. Zu Ihrer Wahlpreferierung sei gesagt: Dass die FDP bei politisch links denkenen Menschen nicht gut ankommt ist nichts neues, es gibt aber nicht nur politisch links denkenden Menschen in diesem Land und dies ist auch gut so. Sowas gehört zu einer Demokratie dazu.

@ Tageschlau

Es gibt in Deutschland übermäßig viele und starke kleine und mittelständische Unternehmen. Das sie besonders behindert werden oder abgezockt, liegt eher an den linken Parteien, die lieber große Unternehmen sehen mit Betriebsräten, eigenen Altersvorsorgen und einem Heer von Arbeitnehmern das toll große Betriebe bestreiken kann. Und die grünen verteilen nur gerne an die prestigeträchtigen Firmen mit ökologischen Anstrich, egal ob das wirtschaftlich Sinn ergibt..

Wenn die FDP es schafft, sich hier ein festes Klientel im Bereich aller Selbständigen und kleineren Unternehmer aufzubauen, wird Sie wohl wieder ein beständiger starker Block im Bundestag werden.

FDP - Die Wiederaufsteigbaren

Christian Lindner würde natürlich das sagen, was alle anderen der Liberalen an ihrem Dreikönigstag in Stuttgart auch sagen "Wir sind eine freie und eigenständige Partei". Doch mit Ausnahme der Bundestagswahl 2013 zeigt sich in der nächsten Woche mal wieder genau das, was sich bei der FDP immer gezeigt hat. Sie sind und bleiben in erster Linie ein Mehrheitsbeschaffer.
Es wird lustig zu sehen sein, wenn Merkels Regieren zum Chaos wird, wenn sie nur immer nur damit beschäftigt sein wird, die Zankereien zwischen CSU, FDP und Grünen zu zügeln statt zur Abwechslung zum Regieren zu kommen.

10:36, MK Ultra Slim

>>eine partei die sich im merkel-club einquartieren möchte. lindner ist die personifizierte nebelkerze um afd-wähler doch noch auf merkes kurs zu bekommen.<<

Die FDP wendet sich ganz gewiss nicht an AfD-Wähler. Ganz im Gegenteil, die AfD besetzt das Terrain, welches die FDP mit der Marginalisierung ihres "nationalliberalen" Flügels um Alexander von Stahl aufgegeben hat.

Es gab ja Überlegungen in der Partei, sich am Weg der österreichischen Schwesterpartei zu orientieren, die mit einem starken Rechtsruck sehr erfolgreich war. Zum Glück hatte sie keinen Charismatiker wie Haider aufzuweisen, deswegen wurde das nichts.

>> wer das nicht durchschaut sollte sich mal mit der historie dieser unterschlupfpartei beschäftigen.<<

Ich weiß nicht, ob Sie die Geschichte dieser Partei wirklich kennen. Angefangen bei Theodor Heuss.

Die FDP war immer eine elitäre Partei, das ist richtig. Aber Elite muss ja nicht unbedingt etwas negatives sein. Auch wenn der Begriff heutzutage gern so verwendet wird.

Die gelbe Gefahr,

die nun in Magenta antritt. Wer glaubt, dass sich diese Partei grundlegend geändert hat, muss wirklich naiv sein.
Aber wenn Wähler 2015 die FPD aufgrund von Kameraschwenks über Frau Sudigs Beine wieder in den Landtag wählen, müssen sich solche Leute nicht wundern, wenn ich ihnen mangelnde politische Kompetenz vorwerfe!

Das einzige, was die FDP gut konnte, war die Außenpolitik bis Klaus Kinkel - Aber da sehe ich momentan auch keine geeigneten Vertreter, die das Außenministerium würdig vertreten können. Gesundheitspolitik war katastrophal. Die Justiz wurde nur durch "Schnarri" (Frau Leutheusser- Schnarrenberger) gut besetzt, denn die hatte den Mut, sich gegen falsche Entscheidungen aufzulehnen und dann auch zurückzutreten. Aber heute gibt es solche Personen nicht mehr, alle sind viel zu stromlinienförmig

neue FDP?

Was bitte schön hat die neue Christian-Lindner-Partei aus den Fehlern der alten FDP gelernt? Nach der Landtagswahl in NRW hatte CL harte Koalitionsverhandlungen angekündigt die schon vorbei waren bevor man deren Beginn richtig mitbekommen hatte. War wohl doch nicht so hart...
Und eine Fokussierung auf die Mitte der Gesellschaft, Stichwort "Krankenschwester" die sich nach CL die Miete in der Münchner Innenstadt leisten kann. Lachhaft & weltfremd. Bei den TV-Auftritten zeichnete sich CL nur durch Abgehobenheit und ziemlich viel Arroganz aus. Die Stärke der FDP ist in Wirklichkeit die Schwäche und Perspektivlosigkeit der anderen Parteien.

Comeback im Parlament verdient

Die FDP ist 2013 zu Recht vom Wähler für eine schlechte Politik in den 4 Jahren zuvor abgestraft worden, aber sie hat eine Chance zum Comeback im Parlament verdient.

Im letzten Bundestag fehlten die liberalen Stimmen und Redebeiträge: gerade zu Zeiten der Großen Koalition habe ich eine Oppositionspartei vermisst, die von einem freiheitsbezogenen Standpunkt die Regierung kontrolliert hat.
Opposition kam fast nur von links (auch die Grünen haben sich mehr links als in der Mitte positioniert). Dieses Vakuum hat die AfD stark gemacht, aber spätestens seit Bernd Lucke und die Liberal-konservativen vertrieben wurden, sucht diese Partei ihren Platz nur noch am rechten Rand.

Insofern sehe ich ein klares Bedürfnis nach einer seriösen Partei in der Mitte des politischen Spektrums, die ohne rechts- oder linkspopulistische Parolen versucht, die Gesellschaft, weiter zu entwickeln.
Ob die FDP das erfüllen kann, ist natürlich die Frage... aber eine Chance hat sie aus meiner Sicht schon verdient.

9:10 Carlsand

man wird das Gefühl nicht los........
Ihr Gefühl trügt sie nicht es ist die Realität.

Magfrad 10:52 politisches Personal

Ich teile nicht ihre Meinung, dass vor allem die FDP junge Politiker hat die eine Zukunft haben. Schauen Sie sich z. B. mal die beiden Spitzenkandidaten der Linken in Bremen an, die ich für außerordentlich fähige und Sachorientierte Politiker halte.

10:59, Magfrad

>>Zu Ihrer Wahlpreferierung sei gesagt: Dass die FDP bei politisch links denkenen Menschen nicht gut ankommt ist nichts neues, es gibt aber nicht nur politisch links denkenden Menschen in diesem Land und dies ist auch gut so. Sowas gehört zu einer Demokratie dazu.<<

Ja, habe ich denn behauptet, daß Menschen, die denken wie ich, eigentlich die Mehrheit sind, dies aber aufgrund irgendwelcher bizarrer Gründe sich in den Wahlergebnissen nicht abbilden würde?

Ich bitte Sie, für diese Art Denke sind nun wirklich andere zuständig.

06:31 Gerhard Apfelbach

Ich stimme Ihnen zu. Bei einer Neuauflage von Schwarz/Gelb haben die Arbeitnehmer nichts zu lachen. Schlimmer als bei der großen Koalition. Die FDP ist halt die Partei der Besserverdienenden. Ehrlicherweise sagen sie das ja von sich selbst.

@ 10:54 fathaland slim

So weit liegen wir da gar nicht auseinander... Wir verwenden vielleicht die Begriffe etwas unterschiedlich. Jedenfalls macht es mir Bauchschmerzen, mir Lindner in einem Ministeramt vorzustellen: es fehlt an Persönlichkeit, an Bodenhaftung, an programmatischem Profil, an kommunikativer Kompetenz... Da reicht pseudostaatsmännisch moralinsauer schneidig-überheblich unteroffiziersmäßig nicht nur nicht aus, sondern wäre eigentlich ein Ausschlusskriterium. Aber wahrscheinlich reicht die Mischung aus Klientel und aus bei etlichen WählerInnen vorhandener "Sehnsucht nach dem preußischen..." aus, seine fdp wieder über die 5% zu bringen.

06:42 kommtdaher

Die Ideen der FDP zur sozialen Gerechtigkeit möchte ich lieber nicht erleben. Die soziale Gerechtigkeit der großen Koalition ist schon schlimm genug.

Alter Wein in neuen Schläuchen

Wer steht denn hinter Christian Lindner?

Es sind die gleichen Leute, die mit Philip Rösler gemeinsame Sache gemacht haben: Wolfgang Gerhard und Hermann-Otto Solms.

Wer also glaubt, jetzt kommt eine zukunftsgewandte Politik in Gestalt der Lindner-FDP daher, wird eine schnelle Ernüchterung nach der Bundestagswahl erleben.

Außerdem ist angesichts der Wahl in Niedersachsen wenige Wochen nach der Bundestagswahl das übliche Rumgeeire zu erwarten, was Koalitionsfestlegungen, geschweige denn -verhandlungen angeht.

Die FDP steht im Wesentlichen für das Konzept einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, bei der der Markt alles regeln soll und der Sozialstaat eher stört. Das, obwohl es inzwischen ernst zu nehmende wissenschaftliche Abhandlungen zum Thema "Marktversagen" gibt. Die FDP ist diesbezüglich leider nicht besonders lernfähig.

Wer also ungezügelte Märkte und Freihandelsabkommen möchte, der möge sein Kreuzchen bei der FDP machen, sich dann aber über die möglichen Folgen nicht beklagen.

Man erinnere sich

"Man wird doch wohl noch sagen dürfen - Arbeit muss sich wieder lohnen!" Gleichzeitig hatte man den Mindestlohn verhindert...

Mit o.g. wirbt die AfD nun auch, aber die wollen den Mindestlohn wieder abschaffen.

Arbeitsmarktpolitisch ist dies das gleiche in Grün. Auch die FDP möchte den ML wieder abschaffen, da sie ihn als zu bürokratisch ansieht.

Die FDP hat einen starken

Die FDP hat einen starken systemischen Fehler: Sie verwechselt ihre Angst vor Strukturierung und Gestaltung wichtiger politischer Fragen (weil ihre Hauptklientel das nicht möchte und von nicht gestaltetem Terrain profitiert) mit "Freiheit". Da stehen sich manche alten wirklich Liberalen im Grabe um, wie hier ihr Begriff "Freiheit" missbraucht wird.

11:02, Robert Wypchlo

>>Doch mit Ausnahme der Bundestagswahl 2013 zeigt sich in der nächsten Woche mal wieder genau das, was sich bei der FDP immer gezeigt hat. Sie sind und bleiben in erster Linie ein Mehrheitsbeschaffer.<<

Das sind in einer parlamentarischen Demokratie, die das Verhältniswahlrecht praktiziert, im Prinzip alle kleinen Parteien.

Was sollen sie auch sonst sein, in einer politischen Landschaft, in der die Koalition die Methode der Mehrheitsbildung ist?

Das geht den Grünen und der Linkspartei nicht anders. Ausnahmen (Baden-Württemberg, Thüringen) bestätigen die Regel.

Neutrale Berichterstattung

Also alles schön und gut...ich habe den Artikel jetzt nicht gelesen, aber wenn ich mir die Überschriften in den letzten Wochen so ansehe, frage ich mich schon, ob hier Stimmung gemacht werden soll...kommt ein Bericht über die SPD (welche ich nicht wählen werde) scheint es so, als würde es sie bald nicht mehr geben und jede Aussage nicht eine Meinung der Partei sondern nur Wahlkampfgetöse sei! Bei der FDP kommt es mir so vor als würde sie bald alleine regieren und die CDU hütet die Schafe! Also, wer auch immer hier für die Überschriften /Verteilung der Themen verantwortlich ist, sollte sich mal hinterfragen! Dies als Stellungnahme einer (sogutesgeht) neutrale Beobachtung Ihres Lesers!

@Andi75 11:14

Sorry aber da kann ich Ihnen nicht zustimmen. Von den Spittzenkandidaten der Linken in Bremen halte ich nicht besonders viel. Die haben nicht die Ausstrahlung der Spitzenkandidatin der FDP.
Letztlich ist dies alles auch Sache von dem was einem als Wähler wichtig ist. Da treffen sich meine Vorstellungen mit dem was die FDP oder die CDU machen will sicher mehr als bei SPD oder Linke. Die Grünen fand ich mal interessant, aber die gehen mir mit ihrer Bevormundungspolitik auf die Nerven.
Im Übrigen. Bevor die Linke für eine wirklich breite Masse wählbar ist, muss sie sich von Ex-SED Leuten wie Wagenknecht, Bartsch oder Pau entfernen. Unabhängig davon, dass die Linke viel zu extrem politisch positioniert ist, würde ich niemals diese Partei wählen solange dort EX-SED Parteimitglieder mitmischen.

Vor

der FDP graut es mir mehr als vor der AFD.Die AFD hat eh keine Chance auf Ministerposten.
Die gelben Ober- Karriesten schon.

11:37, Magfrad

>>Im Übrigen. Bevor die Linke für eine wirklich breite Masse wählbar ist, muss sie sich von Ex-SED Leuten wie Wagenknecht, Bartsch oder Pau entfernen.<<

Beschäftigen Sie sich bitte einmal mit der Biografie Sahra Wagenknechts zu DDR-Zeiten, bevor Sie hier so etwas behaupten. Die war nun wirklich alles andere als angepasst und durfte deswegen nicht mal studieren.

Auch mit Dietmar Bartsch und Petra Pau lohnt eine nähere Beschäftigung.

was soll man machen: die

was soll man machen: die deutschen sind halt konservativ, egal ob grosse koalitionn oder liberale mit cdu. nichts neues passiert, die alten rentner interessiert die zukunft der jungen nicht, die jungen interessieren sich nicht für ihre zukunft.... also bleibt alles beim alten mit einer kanzlerin, die viel "nichts" sagt...

Aufstieg der FDP

Christian Lindner ist die Verkörperung der alten FDP. Seine Parolen sind so einfach - und ja - kindisch, dass man sich fragen muss, wie seine Wahlkampfmanager ticken. Ungeduldig ist er, er will nicht länger warten. Oh, Oh! Doch leider scheint er damit erfolgt zu haben. Wir vergessen halt schnell. 16Jahre FDP unter Kohl im Gewande eines neoliberalen Kurses haben noch immer nicht gereicht, diese Gedankenwelt des Unsozialen zu entzaubern. Lindner setzt auf die digitale Welt. Als sei das das Allheilmittel unserer Gesellschaft. Er verlangt (die FDP) mantramäßig weniger Staat und mehr unternehmerische Freizügigkeit. Man mag ahnen, wohin die FDP will. Nichts sagt er zum Thema soziale Gerechtigkeit (Rentengerechtigkeit ist für ihn keins), nichts zum Thema Umwelt- und Naturschutz. Das war und ist für die FDP eh nur hinderlich für die neoliberale Ausrichtung. Natürlich will er auch den Ausstieg vom Austieg aus der AKW-Technik. Gruseln werden wir uns, wenn er erst Bundesminister der Finanzen wird

FDP - Wahlkampffinanzierung - Anti-Transparenzpartei

@09:32 von Tonkien
Gut auf den Punkt gebracht: "Warum liest man auf ARD eigentlich ständig was von der FDP (Mövenpick-partei)..."

Wenn man die unglaublichen Spenden für die FDP ansieht, versteht man, wie hier das GG unterlaufen wird.
Demnach müsste Chancengleichheit bestehen.

Mit unglaublicher Chuzpe hat sich der zweite medienbekannte FDPler aus SH, Kubicki, gegen alle Versuche der Transparenz von Lobbying und Abhängigkeiten von externen Finanzquellen gewandt.

Was die Verhinderung von Transparenz betrifft, ist die FDP noch eindeutiger als die "C"-Parteien.

Nie wieder FDP

Nie wieder FDP!
Liebe Mit- Wähler
Habt ihr tatsächlich schon vergessen, dass Rössler und Konsorten unser schon marodes Gesundheitssystem noch weiter kaputt gemacht haben?
Mein Kreiskrankenhaus um die Ecke hat inzwischen 17 % weniger PflegeKräfte als benötigt werden. Auf einen Facharzttermin warte ich mindestens sechs Monate, als Privatpatient keine zwei Wochen…
Die Hotels profitieren nach wie vor von einer gesenkten Mehrwertsteuer.
Warum wählen wir nicht endlich eine Partei, die diese sozialen Missstände beendet, und ich meine weder AfD noch SPD noch CDU noch…

re 11:37 von Magfrad

>>Bevor die Linke für eine wirklich breite Masse wählbar ist, muss sie sich von Ex-SED Leuten wie Wagenknecht, Bartsch oder Pau entfernen.<<

Sie wissen wie alt die Frauen Wagenknecht und Pau sind? Im Übrigen wurde Frau Wagenknecht wegen der "Kriegsdienstverweigerung" das Studium in der DDR verwehrt und daher fing sie erst nach Mauerfall damit an. Glauben Sie tatsächlich, die hatte was mit SED und StaSi zu tun? Dann hätte sie schon zu Zeiten der DDR studieren dürfen!

Ich

lese oft,die FDP hat nix aus ihren Fehlern gelernt.Doch,sich besser zu verkaufen.Die sogenannten Fehler können sie nicht abstellen nur kaschieren,denn das ist ihr Politikangebot an ihre Hauptklientel die ich bei 4% verorte.

11:25, Gnom

>>Man erinnere sich
"Man wird doch wohl noch sagen dürfen - Arbeit muss sich wieder lohnen!" Gleichzeitig hatte man den Mindestlohn verhindert...

Mit o.g. wirbt die AfD nun auch, aber die wollen den Mindestlohn wieder abschaffen.

Arbeitsmarktpolitisch ist dies das gleiche in Grün. Auch die FDP möchte den ML wieder abschaffen, da sie ihn als zu bürokratisch ansieht.<<

Ja, Sie haben Recht. Die AfD ist durchaus Fleisch vom Fleische der FDP, auch wenn sie das mit ihrer Querfrontrhetorik ("das Soziale mit dem Nationalen verbinden") übertünchen möchte. Aber wenn man ein wenig hinter diese Fassade blickt, dann sieht man eine marktradikale, nationalprotektionistische Partei.

Das ist die alte nationalliberale Geschichte, die immer schon Teil des deutschen Liberalismus, mindestens seit 1848, war.

Es hat durchaus seine (historischen) Gründe, weswegen die FDP im Bundestag immer rechts der Union saß.

Zum Artikel: eher richtig: die NICHT-Wiederaufsteigbaren

Zuerst mal sage ich zur Artikelueberschrift:

Die Wiederaufsteigbaren

Das sehe ich gewaltig anders. Ich sage eher:
Die NICHT-Wiederaufsteigbaren.

Und zu dem hier:

2013 verpasste die FDP zum ersten Mal den Einzug in den Bundestag. Vier Jahre kämpfte sie seither unter Parteichef Lindner um Aufmerksamkeit, neue Themen und neue Wähler. Was hat die FDP aus ihren Fehlern gelernt?

beantworte ich die gestellte Frage mit:
die FDP hat NICHTS gelernt. Warum?? Deswegen:

1. Rentenbeiträge hinterzogen in Millionenhöhe:

http://www.fr.de/politik/rentenkasse-die-altlasten-der-fdp-a-1348814

Dabei geht es unter anderem auch darum, die zusätzlichen Betriebsrenten für die Mitarbeiter zu sichern. Doch nach einem Bericht des „Spiegel“ gibt es hier Probleme. Danach schuldet die FDP einer Rentenkasse seit knapp vier Jahren fast sechs Millionen Euro.

Alter Wein in neuen Schläuchen..

Die FDP ist nichts weiter als eine Klientelpartei der Reichen! Wenn man sich die Höhe der Parteispenden von CDU und FDP anschaut und mit denen der anderen Parteien vergleicht dann weiß man sofort woher der Wind weht. Die Konzernlobby will Schwarz-Gelb installieren um ihren Neo Kapitalismus in Reinform zu erhalten und die Ausbeutung der kleinen Leute weiter voranzutreiben. Wer in unserem Land über das nötige Geld verfügt kann sich die Politik so zurecht basteln wie es seinen Interessen am besten zu pass kommt. Darum wacht auf!! Die neue Lindner FDP ist nichts weiter als ein gutes Marketing, gekauft mit dem Geld einflussreicher Lobby Vertreter der Industrie und des gehobenen Mittelstand. Wer am 24.9 die FDP wählt, wählt Schwarz-Gelb und darf sich über eine Verschärfung des Rauptierkapitalismus nicht beschweren. Wie sowas endet kan man sich jederzeit in den USA ansehen! Nie wieder FDP!!!

Gähn...

Politiker lernen nie aus ihren Fehlern, sie sind der Fehler!

Leider...

...ist Herr Lindner für mich die personifizierte Fahne im Wind und darum die FDP auch absolut unwählbar. Eigentlich ist die FDP meiner Meinung nach keine Partei sondern ein Verein für Lobbyisten und dafür hatte man sie auch abgestraft...geändert hat sich daran doch nichts...man schaue sich nur mal die Wahlspenden an.

11:58 von nie wieder FDP

Alter Wein in neuen Schläuchen..

Die FDP ist nichts weiter als eine Klientelpartei der Reichen! Wenn man sich die Höhe der Parteispenden von CDU und FDP anschaut und mit denen der anderen Parteien vergleicht dann weiß man sofort woher der Wind weht. Die Konzernlobby will Schwarz-Gelb installieren um ihren Neo Kapitalismus in Reinform zu erhalten und die Ausbeutung der kleinen Leute weiter voranzutreiben. Wer in unserem Land über das nötige Geld verfügt kann sich die Politik so zurecht basteln wie es seinen Interessen am besten zu pass kommt. Darum wacht auf!! Die neue Lindner FDP ist nichts weiter als ein gutes Marketing, gekauft mit dem Geld einflussreicher Lobby Vertreter der Industrie und des gehobenen Mittelstand. Wer am 24.9 die FDP wählt, wählt Schwarz-Gelb und darf sich über eine Verschärfung des Rauptierkapitalismus nicht beschweren. Wie sowas endet kan man sich jederzeit in den USA ansehen! Nie wieder FDP!!!
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Bei der FDP blieb auch für Bürger mehr als in der DDR.1 +2

Was hat die FDP aus ihren Fehlern gelernt?

Spontan würde ich sagen: Nichts.....

Immer noch derselbe alte Wirtschaftsliberalismus, immer noch dieselbe alte Protegierung wohlhabender Schichten, immer noch dasselbe alte Zeugs, kurz gesagt.....

Schade. Eine echte, nicht-linke liberale Partei würde Deutschland gut tun.

Am 16. September 2017 um 10:06 von fathaland slim

Zu kurz und zu einfach. Plakativ.

@fathaland 11:44

Sie müssen mich sicher nicht belehren. Sie können schon davon ausgehen, dass ich mich mit den Biografien der Leute beschäftige, denen ich Vorwürfe mache. Ich behaupte sowas nicht aus dem Affekt. Jeder kann nachschauen und sehen, dass alle drei Politiker in der SED Parteimitglied waren. Da ändert auch die Biografie von Frau Wagenknecht oder Herrn Bartsch oder Frau Pau nichts.
Wenn mir der Staat verbietet zu studieren, warum werde ich dann zu einem Zeitpunkt wo die Staatspartei so weit vom Volk sich entfernt hat Parteimitglied? So ein Schritt ergiebt überhaupt keinen Sinn. Wenn Sie nicht 1989 in die SED eingetreten wäre, würde ich mit Sicherheit anders über Frau Wagenknecht schreiben, aber so bleibt einem gar nichts anderes übrig als dies zu kritisieren.

FDP - Die Gelegenheitspartei

Die FDP ist und bleibt vor allem eine Partei, die immer nach ihren günstigen Gelegenheiten gesucht hat, zu kommen und auch zu gehen.
Bei Bundeskanzler Adenauer hat sie im September 1961 deutlich gemacht, dass die Koalition aufgekündigt werde, wenn Adenauer eine volle vierte Amtszeit bleibe. Sie setzen sich ebenso bei Erhard im November 1966 durch, als sie den Koalitionsbruch auslösten, den sie Adenauer angekündigt hatten.
Nach der Rolle des Buhmanns erhielten sie als einzige Opposition unter Kiesinger quasi die Opferrolle, die die Unterstützung der APO erhalten durfte.
Und so mussten sie unter Brandt mal wieder mitregieren dürfen, bis sie bei Kanzler Schmidt im September 1982 dasselbe wiederholten, was sie bereits unter Erhard getan hatten. Kohl steckte die FDP dann erst mal 16 Jahre in die Hosentasche und zu Schröders Zeiten zeigte die FDP ihren Status als Spaßpartei mit dem Guidomobil in deutschen Landen.
Nur 2012 zeigte die FDP noch mal das Gesicht bei Gaucks Wahl ohne Merkel.

Die FDP und die CDU hintertreiben die Energiewende!

Weiterhin hintertreiben die FDP und auch die CDU die Energiewende. Ein Beispiel dazu hier:

https://tinyurl.com/y8ybmsho
aachener-zeitung.de: FDP will jetzt Windräder im Birgeler Wald verhindern (24. Mai 2017, 16:52 Uhr)

Diese „merkwürdigen Regelungen“ seien eine Folge der verfehlten Energiepolitik der Rot-Grünen Landesregierung, meint Wagner. „Deshalb habe ich auch ein gewisses Verständnis für die Wassenberger Freien Demokraten, die dem Flächennutzungsplan im Rat zugestimmt haben

Aber um es klar zu sagen: Aus meiner Sicht ist das hier ist nun wirklich nicht der richtige Ort für eine Windvorrangzone.

Das Vorhaben ist ganz sicher nicht umweltverträglich. Und es ist auch für die für uns im Kreis wichtige Entwicklung des Tourismus ein Hindernis.“

Aber auch die CSU ist mit diesem 10-H in Bayern keinen Strich besser!

11:48 von patzie ... die ich bei 4% verorte...

Die FDP - nirgend steht, das sie zu mehr nütze ist als früher (nachdem sie den sozialliberalen Flügel abgelegt hat). Aber sie hat einen ganz anderen Scharm - neben der CDU, die sich nicht wagt zu mucken (Kanzlerwahlverein), ist sie die einzige Partei, die der "breiten Sozialen Bewegung" der "Lamento-Fraktion" nicht angehört (außer, wenn es wie stets um Steuererleichterungen und dergleichen geht)
Das unerträgliche am Lamento das hier aus allen möglichen Ecken dringt, ist doch die Leidenspannung, die da immer mitschwingt, das unerträgliche, das Bitternis beschwörende, das was niemand hören mag, der seinen Alltag noch genießen möchte.
Das ist, was der FDP den Aufwind bringt - mag sein das das am Lindner liegt, aber die Bresche die seien Vorgänger geschlagen haben (Deutschland die Servicewüsste) hat doch auch schon gewirkt.

12:10, Stimme77

>>Eigentlich ist die FDP meiner Meinung nach keine Partei sondern ein Verein für Lobbyisten und dafür hatte man sie auch abgestraft...geändert hat sich daran doch nichts...man schaue sich nur mal die Wahlspenden an.<<

Was heißt Lobbyisten?

Die FDP ist die Partei der Freiberufler und des Mittelstandes.

Also eigentlich eine Partei der reichen Leute.

Natürlich fahren die ordentlich Parteispenden ein.

Die CDU wiederum ist die Partei der Großindustrie. Diese ist anders organisiert als Freiberufler und Mittelstand. Weswegen die Union ebenfalls satt Spenden einfährt, aber durchaus auch viele Gewerkschaftler in ihren Reihen aufzuweisen hat.

Die suchen Sie bei der FDP vergeblich.

Lindnerchen

Ein bisschen Eitelkeit, ein bisschen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein, das reicht dann heute schon, um wieder wählbar zu sein. Und natürlich ein bisschen recht Gesinnung, ohne die geht es heute ja nicht mehr (AfD für Wohlhabende, sagte man nicht so?)
Wenn das schon reicht, muss man sich um die Zukunft dieses Landes ja keine Sorgen mehr machen. das wäre verschwendete Zeit.

12:01, Icke 1

>>Gähn...
Politiker lernen nie aus ihren Fehlern, sie sind der Fehler!<<

Dann gibt es ja wohl nur zwei Möglichkeiten, entweder Anarchie oder Monarchie?

@boesermann 11:44

Hier gebe ich Ihnen in einem Punkt recht. Ja die Mehrheit der Deutschen ist konservativ. Darum kann man sich auch Hirngespinste ala Rot Rot Grün sparen. Ihre Meinung zu Deutschlands Rentner und den jungen Menschen in Deutschland teile ich nicht, ich findes es verachtend wie Sie über Menschen urteilen die zum Erfolg dieses Landes beitragen oder beigetragen haben. Ich bin ein relativ junger Mensch und ich interessiere mich sehr wohl für meine Zukunft und gerade dies ist der Grund warum ich Linke, SPD und Grüne nicht wähle. Die haben keinerlei Antworten auf meine Sorgen und Interessen. Ich finde es dreist Menschen die CDU und FDP wählen vorzuwerfen sie interessieren sich nicht für die Zukunft in Deutschland, nur weil sie nicht ein linksgerichtetes Deutschland haben wollen.

Magfrad politisches Personal

Das die Positionen der von mir genannten Partei wohl nicht Ihren Positionen entsprechen hatte ich mir schon gedacht. Es ging mir auch nicht darum für eine Partei Werbung zu machen. Ihre Aussage dass vor allem die FDP junge Nachwuchspolitiker mit Zukunft hat teile ich jedoch nicht, da es diese in vielen anderen Parteien ebenso gibt, wenn sie vielleicht auch nicht so in der medialen Öffentlichkeit stehen. Es stellt sich hierbei auch die Frage, warum in Talkshows vor allem junge FDP - Politiker*innen eingeladen werden. Das dadurch das Bild einer jugendlichen und weiblichen FDP entsteht ist nicht verwunderlich, wenn auch die Mitgliederstruktur innerhalb der FDP deutlich anders aussieht und andere Parteien ebenso qualifiziertes jüngeres Personal haben, denen man mal eine Stimme in politischen Sendungen geben sollte.

12:24 von fathaland slim

12:01, Icke 1

>>Gähn...
Politiker lernen nie aus ihren Fehlern, sie sind der Fehler!<<

Dann gibt es ja wohl nur zwei Möglichkeiten, entweder Anarchie oder Monarchie?
////
*
*
Doch nur wenn die Politiker derart abgehoben sind, das Sie aus Fehlern nicht mehr lernen wollen.
*
Dann würde aber auch Anarchie oder Monarchie nicht helfen, denn der Mainstream bleibt.

12:15, Bowerman

>>Am 16. September 2017 um 10:06 von fathaland slim

Zu kurz und zu einfach. Plakativ.<<

Dann möchte ich Sie doch bitten, auch meine anderen Kommentare hier zum Thema zu lesen. Dann entsteht hoffentlich ein differenzierteres Bild.

Es hat seine Gründe, warum ich hier im Thread so viel schreibe. Ein einziger Kommentar reicht nicht, um das überaus komplexe Thema, welches wir hier diskutieren, erschöpfend abzuhandeln.

Ihr Kommentar, auf den ich antwortete, ist ein Paradebeispiel für eine verkürzte, plakative Zuspitzung. Was mich zu einer Antwort in ähnlichem Stil inspirierte.

Sie haben angefangen:=}

The Dazzlers One Man Show

Er liebt ja Anglismen, der smarte Herr Lindner.
Lindner ist ein begnadeter Verkäufer und extrem eloquenter Vertriebler für das Produkt FDP.
Dieses Produkt hat allerdings nur ein Haltbarkeitsdatum bis Sonntag 18.01 Uhr für die angestrebte Koalition mit Merkel und Seehofer. Bis dahin wird das Produkt FDP aber bestens beworben.
Der Verkäufer Lindner hat ordentlich Werbesequenzen bei den Medien für schwarz - gelb bestellt.
Dann stellt das Volk erneut fest, dass das Produkt FDP mal wieder eine buntverpackte Mogelpackung ohne Substanz und ohne Wert war - nur mit dem Unterschied, dass man ein Wandlungsrecht erst nach einer Frist von vier Jahren hat.
Der smarte Verkäufer Lindner sitzt derweil auf dem Vizekanzlerthron, lacht sich einen Ast unter dem champagnergeschwängerten Gejohle der deutschen Geld-Eliten und der Springer-/Burda -Presse.
Derweil ist es "Der Raute" ohnehin gleichgültig, wer ihr Mehrheitsbeschaffer ist.

12:15, Magfrad

>>Wenn mir der Staat verbietet zu studieren, warum werde ich dann zu einem Zeitpunkt wo die Staatspartei so weit vom Volk sich entfernt hat Parteimitglied? So ein Schritt ergiebt überhaupt keinen Sinn. Wenn Sie nicht 1989 in die SED eingetreten wäre, würde ich mit Sicherheit anders über Frau Wagenknecht schreiben, aber so bleibt einem gar nichts anderes übrig als dies zu kritisieren.<<

Sie sehnen sich nach Eindeutigkeit, wo es keine Eindeutigkeit gibt.

Leider ist dies bei Westdeutschen, wenn es um Biografien von DDR-Bürgern geht, weit verbreitet.

Weswegen sich viele Ostdeutsche nicht verstanden fühlen.

Selbst Angela Merkel, die ja im Gegensatz zu Sahra studieren durfte, hat auf dieses deutsch-deutsche Verständnisproblem hingewiesen.

Genauer lesen, wofür die FDP steht

Lindner drückt die FDP schon in eine neue Richtung, doch wie bei anderen Parteien sollte man auch hier das Kleingedruckte sehen. Die Lindner-FDP will beispielsweise Blasphemie legalisieren: "Auch wenn absichtliche Schmähungen Andersgläubiger oder Andersdenkender nicht förderlich für ein friedliches Miteinander sind, halten wir den Blasphemie-Paragraphen 166 StGB für überflüssig und wollen ihn abschaffen."
Freuen dürfen sich da alle Atheisten und Religionskritiker, die dann schön über Gott herziehen dürfen. Leider wird es dabei nicht bleiben, sondern damit verbunden sind automatisch Schmähungen der Gläubigen, die dann unweigerlich zu Idioten degradiert werden. Wie war das - nicht förderlich für ein friedliches Miteinander?
Das entspricht aber Lindners "Erst handeln, dann denken", wie es sinngemäß auf Plakaten zu finden ist.
Zeugt es auch nichtz von Arroganz, wenn die Lindner-FDP zu wissen glaubt, dass es kein höheres Wesen gibt, welches Respekt verdient?
Das ist die neue FDP?

@Jadawin1974 10:36

Ich sehe es genauso. Viele vertragen es offensichtlich nicht, dass die FDP den Turn Around gepackt hat und wieder in den Bundestag einziehen wird. Man muss die FDP nicht mögen, aber zugestehen sollte man dies ihnen schon. Es gibt ein Grund warum man in Schleswig Holstein und NRW so gute Ergebnisse eingefahren hat und warum man nun in mehreren Landtagen sitzt. Die Partei wurde doch tot geschrieben und sie hat sehr viel richtig gemacht seitdem, sonst wäre dieses Comeback nicht geglückt.
Im Übrigen egal wie hier Foristen auf der Partei FDP rumhacken, ich habe sie gewählt mit meiner Zweitstimme, mein Vater hat es getan und nahezu jeder in meinem Bekanntenkreis hindern konnte und kann uns daran niemand. Ich bin mir sehr sicher, dass die FDP ein sehr gutes Ergebnis einfahren wird nächsten Sonntag.

Hotelpartei

Dass die FDP sich für Klein-und Mittelbetriebe einsetzt ist mir neu.

Ich kann mich nur daran erinnern dass sie, nachdem die Partei eine Spende von 500.000 Euro von einer Hotelkette erhalten hat, die Mehrwertsteuer auf 12% für Hotels gesenkt hat.

Die Reduzierung würde natürlich nicht an den Gast weiter gegeben!

Welcher Kleinbetrieb kann so viel spenden damit er in den Genuss von Vorteilen kommt?

@fathaland slim 12:46

Zugegeben, hier haben Sie sicher recht. Ich komme in der Tat nicht aus Ostdeutschland und es ist völlig normal, dass Menschen aus Westdeutschland da ein anderes Bild haben als Menschen aus Ostdeutschland. Angela Merkel war ja nie Parteimitglied in der SED, Mitglied in der FDJ war sie, da macht sie ja auch kein Geheimnis draus. Offensichtlich hat sie nicht angeeckt mit dem System wie Sahra Wagenknecht, anders ist nicht zu erklären warum Wagenknecht nicht studieren konnte. Ich denke aber nicht, dass Menschen die nicht mit dem DDR System angeeckt waren automatisch schlechte Menschen sind. Jeder hat seine Erfahrungen mit dem System gemacht.
Unabhängig von allem denke ich, dass es sehr große Unterschiede zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen gibt und ich glaube, dass das Verständnis füreinander nicht gerade sehr groß ist. Da ich eine zeitlang in Ostdeutschland gelebt habe (berufstechnisch) weis ich wovon ich rede.

Gefährlich für Deutschland ist die AfD. Brandgefährlich

so ne Hetze darf hier stehenbleiben
ein Widerspruch dazu wird gelöscht ?

Als ich begann, …

… politisch zu denken (im Teenager-Alter Anfang der 1980er Jahre), gab es noch FDP-Politiker wie H.-D. Genscher, H. Hamm-Brücher, B. Hirsch und G. Baum.

Ich konnte damals (1982) den Wechsel der FDP von der sozial-liberalen Koalition unter H. Schmidt zur konservativ-liberalen unter H. Kohl überhaupt nicht verstehen und begriff die FDP als "Verräter".

Ich bin heute natürlich schlauer und habe verstanden, warum die FDP 1982 "die Seiten gewechselt hat". Leider war das der Beginn der Abkehr von links-liberaler Bürgerrechtspolitik hin zu rechts-liberaler Wirtschaftspolitik.

Ein Weg, den die FDP seither geht. Ein Weg, der in der jüngeren Vergangenheit unter J. Möllemann, G. Westerwelle und Ph. Rösler wenig erbauliche Politik hervorgebracht hat.

Ein Weg, den auch Chr. Lindner weitergeht. Lindner, der auch mir, wie einigen anderen Usern vorher, mit seinem unangenehm-aufdringlich-forschen Auftreten "auf den Geist geht".

Lindner möchte ich im Bund nicht in Regierungsverantwortung sehen.

13:04, Magfrad

>>Ich denke aber nicht, dass Menschen die nicht mit dem DDR System angeeckt waren automatisch schlechte Menschen sind.<<

Da sind wir beiden uns völlig einig.

Was will man von einer Partei halten...

...die auf einem ihrer Wahlplakate wörtlich stehen hat:

Besser das Land wechselt die Politik als die Unternehmen das Land

Einen besseren Beweis, dass die FDP in jeder Hinsicht die politischen Rahmenbedingungen schafft, die die Großkonzerne gerne hätten, kann es m.E. nicht geben.

re 12:52 von Magfrad

>>Es gibt ein Grund warum man in Schleswig Holstein und NRW so gute Ergebnisse eingefahren hat und warum man nun in mehreren Landtagen sitzt.<<

Man muss alle Bundesländer getrennt bewerten, aber dass die FDP heute wieder stark ist, liegt primär an mangelndem Interesse der Wähler, sich mit der Politik zu beschäftigen.

In Schleswig-Holstein lag es nur an Wolfgang Kubicki, einem Frauentyp, der authentisch wirkt. Mit seinem Pochen auf Datenschutz konnte er auch zu Recht eine breite Masse ansprechen. Dass er gleichzeitig gegen jegliche Transparenz bei Einkünften ist, hat der Wähler schon nicht mehr mitbekommen.

In NRW lag es auch hauptsächlich an Herrn Lindner und einem strategischen Fehler von Frau Kraft, dass die FDP so stark wurde. In Hamburg ist die FDP so stark in den Landtag eingezogen, weil die Spitzenvertreterin Frau Suding in einer Talkshow am Sonntagabend vorteilhaft präsentiert wurde. Dieser Kameraschwenk ist "legendär".

13:05, Sisyphos3

>>Gefährlich für Deutschland ist die AfD. Brandgefährlich
so ne Hetze darf hier stehenbleiben
ein Widerspruch dazu wird gelöscht ?<<

Na, jetzt haben Sie Ihren Widerspruch ja doch noch unterbringen können. Glückwunsch!

Wobei es nicht meinem Verständnis von Hetze entspricht, die AfD als brandgefährlich zu bezeichnen. Es handelt sich um eine legitime Meinungsäußerung, der ich beipflichten möchte.

Es mag sein, daß Sie das anders sehen, was natürlich Ihr gutes Recht ist.

@11:46 von Gnom ,11:37 von Magfrad

">>Bevor die Linke für eine wirklich breite Masse wählbar ist, muss sie sich von Ex-SED Leuten wie Wagenknecht, Bartsch oder Pau entfernen.<<

Sie wissen wie alt die Frauen Wagenknecht und Pau sind? Im Übrigen wurde Frau Wagenknecht wegen der "Kriegsdienstverweigerung" das Studium in der DDR verwehrt und daher fing sie erst nach Mauerfall damit an. Glauben Sie tatsächlich, die hatte was mit SED und StaSi zu tun? Dann hätte sie schon zu Zeiten der DDR studieren dürfen!"

Hat Merkel in der DDR studieren dürfen? Die ist ja nun etwas älter.

@Magfrad um 12:32

"Ich finde es dreist Menschen die CDU und FDP wählen vorzuwerfen sie interessieren sich nicht für die Zukunft in Deutschland, nur weil sie nicht ein linksgerichtetes Deutschland haben wollen."

Was ist für Sie ein linksgerichtetes Deutschland? Gleicher Lohn für gleich Arbeit? mehr Geld für Bildung statt für Panzer? Rentner die in Zukunft von ihrer Früchte Arbeit angemessen leben können? Ein Mittelstand der nicht in Bürokratie ertrinkt und jedes Jahr neue Klimmzüge zum wirtschaftlichen Überleben machen muss? Die wahren Leistungsträger dieser Gesellschaft kommen aus allen Schichten, nur werden diese sehr unterschiedlich für ihren Beitrag für dieses Land entlohnt. Ein Forderung nach gerechter Verteilung hat überhaupt nichts mit Links zu tun - das ist nur eine Frage von geben und nehmen. CDU und FDP nehmen gerne und sind bei beim geben so spendabel das der Verpflegungssatz pro Tag für einen Polizeihund fast doppelt so hoch ist wie für ein Harz VI Kind.

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