Ihre Meinung zu: Sollten 16-Jährige schon den Bundestag wählen dürfen?

15. September 2017 - 16:59 Uhr

Schon mit 16 den Bundestag wählen zu können, ist wichtig, meint Demian von Osten. Politiker würden sich so mehr um junge Wähler bemühen. Juliane Fliegenschmidt hält dagegen: Jugendliche seien in dem Alter leicht manipulierbar.

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Kommentare

Besser nicht

Ich bin eher nicht für ein Wahlrecht mit 16. Denn ich bin skeptisch, ob man in diesem Alter schon die vollmundigen Versprechen der Politik richtig deuten und durchschauen kann.

Jugend

Ich kann definitiv aus meiner eigenen Jugend berichten, das ich anfälliger wie heute war gegenüber sinnlose und dumme Sachen. Es Bedarf schon einer gewissen Reife und einer Erfahrung, bevor man so eine Wahl treffen könnte. Was kommt als nächtes Kinder im Alter vom Kindergarten wählen lassen? Die Partei die die meisten Süßigkeiten schmeißt würde da wohl eindeutig gewinnen :) .

Auf gar keinen Fall

Minderjährige sind medieninkompetent, sie verwechseln Facebook und Whatapp mit der Wirklichkeit. Insofern können sie keinen sinnvollen Beitrag zur Demokratieausübung leisten.

16 Jahre

In Deutschland darf man mit 16 Jahren auch noch keinen Führerschein machen bzw. ganz alleine fahren (ab 17 in Begleitung von einer Person welche schon länger den Führerschein hat). Warum wohl nicht? Nun wären also Wahlen noch unbedenklicher und könnten keinen Crash hervorbringen? Obwohl ich bei manchen 16 jährigen schon eine größere Vernunft gesehen habe, wie bei anderen Älteren.
Türkisches Sprichwort:
Akil yasta degil Basta.
Bedeutet:
Verstand liegt nich im Alter, sondern im Kopf.
Die werden schon früh genug die Qual der Wahl haben, also nichts überstürzen. 2 Jahre werden die wohl aushalten können, desweiteren würde mich mal interessieren, wieviele an der Anzahl zu dieser Gruppe gehören würden und welche Auswirkung das haben könnte auf eine Wahl gesamt.

Lieber nicht

Wenn man sieht wieviel Verstand manche Jugendliche heute an den Tag legen, wäre es sogar anzuraten, das Alter wieder auf 21 Jahre hochzusetzen.

Fragliche Ansatz

Keine gute Idee, weil man Jugendliche noch zu leicht beeinflussen und manipulieren kann!

Abitur heißt nich sehr viel

„Und das Argument, 16- und 17-Jährige könnten noch keine guten Wahlentscheidungen treffen, ist Unsinn. Heute machen die 17-Jährigen Abitur." Die Hälfte aller Schüler macht das Abitur. Von einer herausragenden Qualifikation kann da keine Rede sein. Und wenn ich mich mal ein die Zeit in der Schule zurückerinnere (Abitur 2014), ist mir schleierhaft wir hier jemand eine generelle zur Wahl ausreichende Reife attestieren kann. Meiner Erfahrung nach würde ich das Wahlalter eher auf 21 anheben.

Politikkunde in der Schule

Mit 16 bekommt man in der Schule erst das entsprechende Fach, welches in den Bundesländern unterschiedliche Namen hat. Hinzu kommen die alltäglichen Pubertätserscheinungen, mit denen die Eltern beschäftigt sind. Da bleibt privat nicht viel für Politik übrig. Reif fürs Wählen sind meistens noch nicht mal junge Erwachsene.

17:35 von Icke 1

Fragliche Ansatz

Keine gute Idee, weil man Jugendliche noch zu leicht beeinflussen und manipulieren kann!
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Aber die Befürworter möchten sich doch gerade das zu Nutze machen?

17:46 von Nasenbär

Abitur heißt nich sehr viel

„Und das Argument, 16- und 17-Jährige könnten noch keine guten Wahlentscheidungen treffen, ist Unsinn. Heute machen die 17-Jährigen Abitur." Die Hälfte aller Schüler macht das Abitur. Von einer herausragenden Qualifikation kann da keine Rede sein. Und wenn ich mich mal ein die Zeit in der Schule zurückerinnere (Abitur 2014), ist mir schleierhaft wir hier jemand eine generelle zur Wahl ausreichende Reife attestieren kann. Meiner Erfahrung nach würde ich das Wahlalter eher auf 21 anheben.
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Das wäre nicht unlogisch, aber deshalb auch nicht mehrheitsfähig.

"Gute politische Bildung wichtig"

...das ist der springende Punkt: in welcher Schule wird denn wertneutral aktuelle Politik unterrichtet ? Nicht einmal in den Berufsschulen ist politische Bildung ein Thema.

Wählen mit 16 ist richtig

Denn aufgrund des demografischen Faktor´s
würden diese Generation keinerlei Mitsprache
über ihre Zukunft haben.

Bestes Beispiel Brexit , wo die registrierte
ältere Generation deren Zukunft versaut haben.

Bloß nicht mit 16 wählen lassen..

mit 16 ist der Heranwachsende ohne grosse Lebenserfahrung leicht beeinflussbar und einnehmbar.

Meiner Meinung nach sollte man erst mit 21 wählen dürfen.
Wenn in den Schulen das wissen um die Parteien ,der Wahl und der Bedeutung vermittelt werden würde wäre es etwas anderes,wird aber nicht.
Mit 21 hat man eine gewisse Lebenserfahrung gesammelt jeder auf seine weise und man weiss nun besser was man wählen möchte.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen.

Obergrenze?

Warum wird das Wahlalter eigentlich nur nach unten begrenzt?
Nur weil ein 16-jähriger kein Schnaps trinken darf oder sich noch selbst findet, sollte er sich doch politisch ausdrücken können.
Es gibt auch 90 jährige, die geistig nicht mehr so fit sind und politisch dennoch mitbestimmen dürfen.
Also werden wir doch konsequent. Wählen ab sofort nur noch von 18-90.

Wahlpflichtentzug!

Hier wird etwas grundsätzlich falsch dargestellt. Ein Wahlrecht kann nicht erteilt werden - es steht jedem Bürger schlicht zu. Dies ist die Basis einer wirklichen Demokratie.

Unter nur unter ganz besonderen Bedingungen kann bzw. dieses entzogen werden. Wenn ich aber 16jährigen dieses Grundrecht mit den gleichen Argumenten vorenthalte, die bei allen anderen zumindest nicht geprüft werden, so ist dies schlicht undemokratisch. Selbstverständlich ist ein/e 16jährige/r genauso zu einer reflexiven Stimmabgabe fähig wie ein 90jähriger und auch alle anderen selbstverständlich Wahlberechtigten.

Und den Durchblick von jungen Menschen in Frage zu stellen ist schlicht eine Selbstüberschätzung bzw. schlicht eine Anmaßung. Das diese andere Wahlkriterien haben, ist legitim und ja gerade die Begründung für deren Wahlrecht.

Ach so: Falsch wählen können wir alle - deshalb gibt es alle 4 Jahre wieder neue Wahlen. Also keine Angst - wir haben sowieso viel zu wenig junge Menschen.

Leicht manipulierbar oder aufgeschlossen?

Junge Menschen sind rationalen Argumenten gegenüber oft aufgeschlossener als ältere Menschen. Je älter ein Mensch wird, desto mehr haben sich seine Ansichten verfestigt und desto weniger wird er von Ihnen ablassen oder sich eine neue, differenzierte Meinungen aneignen. Junge Menschen lassen sich dagegen oft noch eines Besseren belehren.
Wir brauchen mehr aufgeschlossene, junge Menschen an den Urnen als Gegengewicht zu den alten Gewohnheitswählern. Denen kann es egal sein, wenn in 20 Jahren alles vor die Hunde geht, die sind dann wohl möglich schon tot. Langfristig gute Politik kann sich nur nach der Jugend richten. Und wenn die Jugend merkt, es bringt was, steigt auch die Beteiligung.
Vergreisten Menschen wird ja auch nicht das Wahlrecht entzogen. Das halte ich für viel Schlimmer. Wer z.B. nur mit der Argumentation "Ich finde die Merkel so nett" oder aus Gewohnheit wählt, ohne Inhalte zu kennen, hat nichts an der Urne verloren.
CDU/CSU ist hauptsächlich ein demographisches Problem.

Das ist Blödsinn.

Wie sollen so junge Menschen die Zusammenhänge der Politik erkennen.
Ich glaube da werden wohl nur die Eltern nachhelfen , eine Wahlentscheidung zu treffen.

Sollten 16-jährige schon den Bundestag wählen dürfen?

Wenn die Frage heute aufgeworfen wird, ob die 16-jährigen auch schon den Bundestag wählen dürften, dann erinnert dies sehr an eine "Gesellschaft ohne Tabus".
Wenn man so verschiedene Dinge betrachtet neben dem Wählen, dann stellt man fest, dass die Jugend immer mehr am kurzen Zügel erzogen wird.
Waren seit der Bundestagswahl 1972 das erste Mal die Wahlen ab 21 Jahren freigegeben, werden sie mittlerweile bei 16 heiß diskutiert. Politische Reife bei 16 kann man mal dahingestellt lassen.
Doch die Freiheiten sind leider in vielen Bereichen mehr zu entdecken. Waren Bundeswehr und Zivildienst noch in den 1990er Jahren verpflichtend, redet man heute von einer Freiwilligenarmee und einem Bundesfreiwilligendienst.
Und auch der Erwerb des Auto-Führerscheins wandert schon längst vor das 18. Lebensjahr.
Das Abitur gibt es ja quasi heutzutage für die Prüflinge schon nachgeworfen und das Sitzenbleiben in der Schule muss unbedingt abgeschafft werden.
Die Erziehung am langen Zügel ist ein Chaos.

Wahlrecht

Ganz ehrlich?
Diese Idee ist purer Schwachsinn.
Kein Argument ist hier gut genug um diese Idee zu rechtfertigen. Die Jugendlichen sind zwar vielleicht weit weiterentwickelt als dies der Fall vor zwanzig, dreissig Jahren war, ob sie deshalb aber vernünftiger sind ist fraglich.
Diese Idee ist wieder in eine Reihe vieler anderer einzureihen die eben nicht unsere Welt sinngemäss nach vorne in eine heile Zukunft leiten.

@17:35 von Icke 1: zu leicht beeinflussen

"Keine gute Idee, weil man Jugendliche noch zu leicht beeinflussen und manipulieren kann!"

Funktioniert mit vielen Erwachsenen genauso gut. Die hängen in ihrer Facebook-Filterblase und sind fest davon überzeugt, dass Deutschland in 5 Jahren ein islamischer Gottesstaat ist, wenn sie nicht entsprechend "völkisch" wählen.

Nein, sie sind zu jung.

Ich gehe da von mir aus: mit 16 hat man einfach noch nicht die Reife sich so um die Zukunft zu kümmern. Deswegen bekommt man auch kein Konto bei der Bank ohne dass der gesetzliche Vertreter zustimmt. So ähnlich wäre das wohl bei der Stimmabgabe.

All die

oben angeführten Argumente kann man problemlos auf alle Altersgruppen anwenden. Ich sage nur Pegida, AfD, Donald Trump, IS und so weiter und so fort

Das Argument leicher Manipulierbarkeit ist ungültig!

Ernsthaft, dieses Argument kann man auf den Großteil der Bevölkerung anwenden. Anders kann man sich nicht erklären, wie die CDU immer wieder vor jeder Wahl mit "Steuergeschenken" werben kann und damit Erfolg hat.

Wenn wir die leichte Manipulierbarkeit von Jugendlichen als Argument gelten ließen, müssten wir auch über einen generellen Wahlführerschein für Demenzkranke diskutieren - und Menschen mit geistigen Behinderungen viel schneller das Recht, zu wählen, aberkennen, als wir es aktuell tun. (was etwas ist, was ich absolut ablehne!)

Entweder, wir sagen, dass Wählen ein Bürgerrecht ist und es auch dazu gehört, die falsche Wahl treffen zu dürfen (wegen Manipulation, Unwissen usw.) oder wir sagen grundsätzlich, dass ein Wahlführerschein pflicht ist, also nur die wählen dürfen, die wissen, was sie tun. Eine Aberkennung des Wahlrechts aufgrund von Kategorien ("zu jung", "behindert", "zu alt") lehne ich strikt ab, da das der Sache nicht gerecht wird.

Wahlrecht mit 16

Wählen mit 16, na wenn´s denn sein muss.
Volljährig mit 18 auch gut, aber dann auch volle Verantwortung! Kein Jugendstrafrecht sondern richtig erwachsen sein. Wie immer so schön gesagt: Rechte und Pflichten. Fordern und fördern.

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Warum denn nicht ?

Junge Menschen sind in der heutigen Zeit viel aufgeklärter als ich es mit 16 war. Das erlebe ich immer wieder bei meinen 4 Enkelkinder und ihren Freunden.Alle 4 wählen am 24 Sep.
das erste Mal . Ich durfte 1966 mit 21 Jahren das erste Mal wählen und hatte nicht die leiseste Ahnung von der Politik. Aber ich komme wieder zurück auf die heutige Jugend
und sehe dort eine viel größerer " Reife " als meine Generation sie damals hatte.Wie gesagt schon mit 16 Jahren.

Am 15. September 2017 um 17:46 von Nasenbä

Zitat:
"Heute machen die 17-Jährigen Abitur." Die Hälfte aller Schüler macht das Abitur."

Mir ist ist nicht klar wie Sie zu dieser Aussage kommen, in der Regel kommt man mit 7 in die Schule. Und 12-13 Jahre später ist man dann 17 ?, in den Mint-Fächern kommt da aber was anderes raus ;-).

16 Jahre ist viel zu Jung um die Auswirkungen einer Wahl zu erkennen, junge Menschen sind schneller beeinflussbar.
Ich wäre auch dafür das Wahlrecht so wie früher auf 21 zu setzen, bis 20 sind ganz viele noch in der Schule oder in der Lehre.

Dann wenn Sie sich selber versorgen müssen und nicht mehr die Beine unter Mutterns Tisch stecken können Sie ihre Erfahrungen machen und wählen was Sie möchten.

Der Rest der Zeit fehlt wohl eher der Überblick und ist Familien gerichtet, dann kommt genau das raus wie bei den Alten.

Das haben wir immer schon gewählt !.

Gruß

Natürlich sollten wir das

Natürlich sollten wir das Wahlrecht (mindestens) für 16jährige einführen. Allein schon, um das demographische Ungleichgewicht auszugleichen - bei der anstehenden Bundestagswahl werden de facto ca 40% der Stimmen von Menschen über 60 Jahren abgegeben. Was es begleitend braucht: Bildung, Bildung, Bildung - übrigens auch für manche Erwachsene ab 30, die sich abgehängt fühlen oder ausgeklinkt haben.

Wenn man sich anschaut wie ...

... die Leute in den socialmedia manipuliert werden ,sollte das Wahlalter eher erhöht werden als herabgesetzt. Kann ja nicht sein das dann deutsche jugendliche AfD wählen, weil es z.B. Idole wie Paris Hilton mit 14 millionen followern auf twitter empfiehlt. Vielleicht sogar gegen Bezahlung. Der Radikalisierung und ausländischen Einflußnahme ist Tür und Tor geöffnet.

"Und das Argument, 16- und 17-Jährige könnten noch keine...

guten Wahlentscheidungen treffen, ist Unsinn."

Ja, finde ich auch. Ich binn voll dafür, das Wahlalter um zwei Jahre hinabzusetzen.
ABER: Dann auch bitte alles andere. Angefangen von den FSK-Einstufungen, über Tabak und Schnaps, Strafmündigkeit ab 14, Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht von 16-19, Führerschein nicht vergessen, sämtliche Verträge schließen, LKWs und schwere Motorräder zwei Jahre früher fahren, usw.

keine gute Idee

Ich denke, dass insbesondere Jugendliche eine leichte Beute für rechtsgerichtete Parteien sind, daher halte ich es für keine gute Idee, das Wahlalter auf 16 zu senken.

nunja

die intelligenz der mehrheit reicht noch aus,um ein smartphone zu bedienen,dass war es dann aber auch.die meisten erwachsenen sind ja schon überfordert,wenn es um politische zusammenhänge geht,können es aber noch mit etwas lebenserfahrung abfedern.
eine idee aus dem tollhaus.

16 Jahre und "mehr" Reife ???

Das kann ich so nicht glauben...sonst würden ja die Nicht-Wählerzahlen nicht soviele "wahlmüde" junge Menschen beinhalten!
(siehe UK und Brexit!!)
Ausserdem gibt es auch eine leichtgläubige Verführbarkeit,die natürlich von Rand-Parteien oder den traditionellen Kirchen- und Arbeiterfamilien benutzt wird!
Da zudem auch meistens Erfahrungen aus dem Bereich eines Arbeits-(nicht Berufs-) Lebens noch fehlen -ist auch eine Meinungs-Bildung noch "unreif"!
Allerdings bin ich auch eher für eine Alters- und Teilnahme-Befristung bei den gewählten Parlamentariern! Greise oder Hinterbank-Mitläufer,-die alle 4 Jahre ein halbes Jahr lang aufwachen -bringen nichts für die Bundesbürger!

17:35 Little Joe

Guter Kommentar! Solche Erfahrungen habe ich auch schon gemacht.

@18:05 von Karl Klammer

"Bestes Beispiel Brexit , wo die registrierte
ältere Generation deren Zukunft versaut haben."
#
#
Und die 16jährigen hätten das retten sollen, wozu die 18 bis 25jährigen keine Lust hatten?
Wer sein Wahlrecht nicht nutzt und danach jammert ist ein schlechter Demokrat.

@Demian von Osten

"Gute politische Bildung in der Schule kann auch 16- und 17-Jährige zu mündigen Bürgern machen. Es wäre wünschenswert, sich verstärkt um solche politische Bildung gleichzeitig mit der Senkung des Wahlalters zu kümmern."

Keine Sorge, Herr von Osten - Facebook und die einschlägigen Internet-Medien halten für diesen Personenkreis schon Formen der politischen Bildung parat, falls die Schulen dem Thema nicht wunschgemäß nachkommen können.

Karl Klammer - Brexit

>Denn aufgrund des demografischen Faktor´s
würden diese Generation keinerlei Mitsprache
über ihre Zukunft haben. Bestes Beispiel Brexit , wo die registrierte ältere Generation deren Zukunft versaut haben.<

.
Schlechtes Beispiel.
Gerade die jüngeren Leute in GB, die wahlberechtigt waren, sind nicht zur Wahl gegangen.

@ Der Erhabene - aufgeschlossen

>Leicht manipulierbar oder aufgeschlossen?
Junge Menschen sind rationalen Argumenten gegenüber oft aufgeschlossener als ältere Menschen.<

.
Wie sehr junge Menschen für rationale Argumente aufgeschlossen sind zeigt das ständige hinterher hecheln hinter den neuesten Modetrends.

Natürlich aus rein rationalen Beweggründen.

Strafmündig

Wenn bestimmt wird, dass Jugendliche mit 16 Jahren mündig sind, müssen auch sämtliche gesetzlichen Regelungen angepasst werden.

Das ist Ihre Meinung Première Dame

"" Minderjährige sind medieninkompetent, sie verwechseln Facebook und Whatapp mit der Wirklichkeit. Insofern können sie keinen sinnvollen Beitrag zur Demokratieausübung leisten.""
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Ich sehe es nicht so. Die vielen jungen Menschen die ich kenne aus dem Kreis meiner Enkelkinder,haben sowohl ein Interesse an einer Politik die ihr " Morgen " bestimmt. Denn auch diese jungen Menschen möchten gerne wissen wie es um ihre Zukunft bestellt ist.

21:39 von Seacow

"" Ich denke, dass insbesondere Jugendliche eine leichte Beute für rechtsgerichtete Parteien sind, daher halte ich es für keine gute Idee, das Wahlalter auf 16 zu senken.""
#
Was glauben Sie wir es mir mit 21 Jahren ergangen ist. Da war 1966 doch eine Partei die mir versprochen hat die Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten BRD u.DDR schnellstmöglich anzugehen.Das war die NPD.

Ich halte nichts von der selektiven Verantwortlichkeit

und vom Wahlrecht mit 16. Wählen ja, Autofahren nicht? Bei Kriminalität wird dann wieder nach Jugendstrafrecht Rabatte gegeben, weil die Leute nicht voll verantwortlich sind? Volles Wahlrecht aber nach BGB nicht unbeschränkt geschäftsfähig? Ja was denn jetzt? Und wie viel davon?

Nachtrag zu meinem vorherigem Kommentar...

Allerdings muß ich hier anderen Foristen recht geben-wenn es um die Förderung der politischen Mündigkeit geht!
Die Eltern und Schulen (Bürgerkunde) müssen hier anschieben....und das möglichst neutral und überspannend!
Desinteresse und Wahlmüdigkeit der Eltern sind ein weiterer Einfluß ....was allerdings an den Politikern der letzten Jahre liegt!
Geissler,Schmidt,Genscher usw. waren "Typen" -wie auch Ch.Lindner einer ist-doch diese standen zu ihren Grundsätzen !
Ohne Kriegs-und Nachkriegs-Erfahrungen und auch Interesse an grösseren Nöten anderer Bürger -nur der eigenen Karriere dienend-wird es bald auch keine parlamentarische Demokratie mehr geben -und die PISSes,Orbans,Erdogan,Putin und Trumps ihr eigenes Süppchen kochen!

Ich denke zwar, dass

Ich denke zwar, dass Jugendliche und auch Kinder in dieser Gesellschaft eine Stimme haben sollten, die gehört werden muss(!), aber das Wahlrecht sollten nur Personen haben, die in der Gesellschaft, die sie dann (indirekt) mitbestimmen, für ihr eigenes Verhalten auch voll verantwortlich sind.

Ein Stimmrecht für Kinder/Jugendliche durch einen Elternteil lehne ich ebenfalls ab. Das verschafft Kindern und Jugendlichen kein eigenes Gehör, sondern bevorteilt lediglich Eltern gegenüber anderen Mitgliedern der Gesellschaft.

Pupertät

Im Normalfall wird die Pubertät bei Mädchen zwischen dem zehnten und 18. Lebensjahr und bei Jungen zwischen dem zwölften und 21. Lebensjahr durchlaufen.
Wenn man diese Tatsache berücksichtigt, macht die derzeitige Regelung: Wahlrecht mit 18 und Strafmündigkeit mit 21 durchaus Sinn.

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