Ihre Meinung zu: Presse zu Juncker: Zwischen "gut in Form" und "rosa Szenarien"

14. September 2017 - 8:58 Uhr

Schaffen es die EU-Staaten, trotz Brexit-Schocks und Haushaltsproblemen eine gemeinsame Vision für ein geeintes Europa zu finden? Kommissionspräsident Juncker hat seine Vorstellungen skizziert. Die Reaktion der europäischen Presse ist gespalten.

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Kommentare

Schön zu lesen

auch das die Bulgaren als erstes Geld wittern ;-), natürlich ist das ein rosaroter Traum der von irgendwem bezahlt werden muss.
Schäuble sagt die Menschen müssen dazu mitgenommen und gefragt werden und mit Ihnen geredet werden so Sinngemäß.
Leider hatten die Gründungsväter das in Deutschland wohl vergessen, ich kann mich nicht erinnern das jemand gefragt wurde.

Und das schlimmste ist eigentlich die Erweiterung auf 30 ohne die Probleme von 27 vorher zu klären.
Stellt sich am Ende immer die Frage, wer muss das bezahlen, ich hab so eine Idee.

Gruß

Das war wohl das "Vermächtnis" des Herrn Juncker.

Von der Realität ist das weit entfernt. So reagieren die politischen Mitspieler in Form eines höflichen "ja, aber".
Irgendwo in der EU wird gerade über die Verschärfung der Grenzkontrollen diskutiert, von wegen Schengen.
Italien steht mit seinen Afrika-Flüchtlingen eiskalt im Regen. Ganz nebenbei hat sich Italien zu einem riesigen Finanzrisiko entwickelt unter der Gönnerschaft des Italieners Draghi. Mit den Balkan-Ländern würden wir uns Kandidaten wie Ungarn und Polen ins Haus holen. Dass die Wirtschaft gerade "brummt", ist ein Wunder, das schnell zu Ende gehen wird, kein Grund zum Übermut.

da wirst du recht haben

aber bestimmt sollen uns dabei auch die holländer und österreicher helfen

Luftblase

Die wirtschaftlichen Vorraussetzungen für eine gemeinsame Währung aller Europäischen Länder wird es nie geben. Es wird bei einer "Vision" von Juncker bleiben.

Es bleiben Fragen

Junker schlägt die Ausweitungen des Euro auf alle EU-Staaten vor. Dabei haben aber doch einige Staaten das per Referendum bereits abgelehnt. Er schlägt die Ausweitung der Schengenzone auf alle vor und eine Europäische Wirtschaftsregierung vor sowie weitere Kompetenzabgabe an die EU, bis hin zu den Vereinigten Staaten von Europa.

Wie ist das in Einklang zu bringen mit dem BVerfG Urteil vom 30.6.2009 ?

Ist einiges, was Juncker vorschlägt, denn sowohl in Europa und nach deutschem Recht nicht verfassungswidrig?

europa der vielfalt

ein vereintes europa ist ein europa der vielfalt. ein europa der souveränen nationen. ein europa in dem unterschiedliche wirtschafts- und lebensmodelle nebeneinander stattfinden – vom hartwährungs-exportweltmeister bis zum weichwährungs-agrar-und tourismusanbieter.
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griechenland sollte kein holländisches gemüse importieren müssen und die menschen im süden sollten wieder in der lage sein, würdevoll von ihrer arbeit zu leben. 50% jugendarbeitslosigkeit.
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das euro-zwangskorsett vernichtet die vielfalt, generiert im süden rekord-suizidraten und im norden burnouts und niedriglöhne.
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europa ist das genaue gegenteil von dem was ein luxleaks-juncker uns weismachen will.

Kritik Mangelware

Da gäbe es vieles zu bemängeln und die Presse scheint dem Bericht nach da sich eher zu zügeln. Schade, da wäre mehr kritische Berichterstattung wünschenswert. Aber in Bezug auf die EU hat man da wohl eine innere Bremse, die in anderen Bereichen nicht da sind...
Ich habe da bei Juncker kaum sinnvolles gehört. (siehe Beitrag von gestern)
1. verfehlter Währungsgedanke
2. verfehlter EU-Finanzministervorschlag
3. verfehlte Erweiterungsfantasien
Etc.
Alles - aus meiner Sicht - eher zum Schaden von Europa. Es sei denn, man möchte die Probleme vergrößern...

Weniger wäre mehr, Juncker zieht falsche Schlüsse

Der Euro als gemeinsame Währung ist funktioniert nicht weil unterschiedliche Volkswirtschaften nunmal nicht alle unter ein Währungskorsett passen.
Juncker hätte vorschlagen sollen ob es nicht Zeit sei, dass die Länder sich unter einem Währungsdach zusammenfinden deren Volkswirtschaften miteinander kompatibel erscheinen. Es damit auch einer Art Neugründung der EU bedürfe wobei auch der Euro keine heilige Kuh mehr sein dürfe. Die EU sollte ein Friedensprojekt sein, wenn der EURO aber zu immer mehr Streit und Hader, gar zur Reaktivierung alter Ressentiments führt, ja dann führt noch mehr EURO doch nicht zu einer Verbesserung der Situation, sondern macht die Lage noch fragiler. Die Tschechen haben unlängst die Euroeinführung abgelehnt, Polen tut dies seit Jahren, niemand will sich die Schuldenhaftung für die Südländer mit ans Bein hängen. Andere Länder erfüllen die Kriterien nicht!

Keine Alternative zur europ. Einigung

Im vergleich zu den Konkurrenten USA, China, Russland und Indien und ihre Einfluss-Sphären ist Europa wirtschaftlich stark, politisch schwach, weil in Kleinstaaten gespalten.

Damit ist eine gesicherte Zukunft stark gefährdet: Finanzstarke Gruppen könnten morgen schon ganz Ungarn, Bulgarien usw. aufkaufen! Sie könnten morgen schon alle Währungen der europ. Nicht-€-Staaten in Grund und Boden spekulieren.

Als demokratische Wertegemeinschaft, als Wirtschaftsraum (internat. Konzerne) ist Europa ohnehin geeint, die regionalen Unterschiede sind gering. Die Warnung vor einem "Zentralismus" ist Unsinn: Es geht um Chancengleichheit, um Rechtssicherheit, um einheitliche Rahmenbedingungen für ganz Europa. Wozu brauchen wir schon in Deutschland 16 verschiedene Apothekengesetze???

Wer gegen die europ. Einigung im Sinne eines (Bundes-)Staates ist, gefährdet schlicht unsere Zukunft und Sicherheit. Das Aufkaufen deutscher und europäischer Spitzentechnologie ist ein Warnsignal!

10:16 von wenigfahrer ... da hast Du Recht!

solange die grundlegenden Probleme nicht annähernd gelöst sind, hat es keinen Sinn ihren Wirkungsraum nur zu vergrößern.
Hier ging es wohl auch mehr darum ein Motiv zu streuen, den Nachkommenden ein Ziel ins Stammbuch zu schreiben. Was weniger wäre nötig, um sich einen halbwegs glatten Abgang zu verschaffen.

Sie haben ja eine tolle Frau!

Tja, die einen sagen so, die anderen sagen so.
.
Dieser Witz passt sehr gut zu Herrn Juncker und der Resonanz auf ihn. Es kommt eben darauf an, ob man in den Finanzadel oder in die Arbeiterklasse gehört. Obwohl er letztere ja nun endlich angesprochen hat nach dem Motto: "Man sollte mal darüber gesprochen haben!".

Die angesprochenen Länder

Die angesprochenen Länder kommen doch mit ihrer landeswährung ganz gut zurecht, oder?
Was die folgen der "Euroisierung" ausmacht, erkennen wir doch ganz gut an Griechenland.
Und weitere offene Grenzen?
Das bedeutet auch weiteren ungehinderten Austausch von Kriminellen und nicht zuletzt Wirtschafts"flüchtlingen".

""Voraussetzung muss erfüllt sein""

"Voraussetzung muss erfüllt sein," sagt der Bundesfinanzminister Schäuble.

Ja, eben!!

Das waren sie und sind sie aber nicht mit Ländern wie Griechenland, auch Ita, Spa und vielleicht sogar Frankreich gegeben, deren Wirtschaft höchst unterschiedlich ist zu der nordeuropäischer Staaten, in Punkto Fiskaldisziplin und Produktivität. Zudem haben die Währungen dieser Länder traditionell ggü. der deutschen DEM abgewertet.

Die griechische Drachme bspw. hatte zwischen 1990-2002 um 540 % ggü. der DEM abgewertet, was auch relativ exakt die Ursache der Euromisere ist.

Aber man muss eben eine EU-Bürokrat sein, um diese wirtschaftlichen Zusammenhänge einfach vom Tisch zu wischen!

"Bevölkerung einbeziehen"

Zitat: "Das heiße, dass man auch die Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten überzeugen müsse, so Schäuble. "

Soso ... das meint also der Bundesfinanzminister Schäuble also.

Kann mich nicht daran erinnern, dass

1. die Deutschen gefragt wurden, ob sie ihre starke Währung DEM mit einer Weichwährung EUR tauschen wollten.

2. die deutschen Steuerzahler, Sparer, Rentner und Arbeitnehmer mit Billionenbeträgen nun eine gescheiterte Währung "retten", oder besser: künstlich am Leben halten lassen wollen.

3. ein Referendum in Athen 2011 zugelassen wurde, worin die Griechen gefragt werden sollten, ob sie im Euro bleiben wollen oder nicht.

4. man überhaupt einmal ehrlich und sachlich die Eurokrise in einer öffentlichen Debatte zur Diskussion gestellt hat.

Soso ... "Bevölkerung einbeziehen"

"Es geht nicht darum, Geld zu verteilen."

Zitat: "Schäuble betonte, dass nur wenn es den anderen EU-Ländern gut gehe, dies auch für Deutschland zutreffe. "Es geht nicht darum, Geld zu verteilen." Auch einer Vergemeinschaftung von Schulden trat er erneut entgegen."

Jajaja ... und was erleben wir seit 5 - 10 Jahren??

1. 860 Mrd. EUR wurden über TARGET2 den Südeuropäern ungefragt Kredit gewährt (der nie zurückgezahlt werden muss, geschweige denn verzinst!)

2. Sparer haben bereits 450 Mrd. EUR Zinsverluste hinnehmen müssen, um einen gescheiterten Euro künstlich am Leben zu halten und die Schulden des Südländer zu finanzieren

3. die EZB hat im Rahmen des QE-Programms bereits für 2.500 Mrd. EUR Schrottpapiere maroder Staaten, Unternehmen, Banken aufgekauft und damit indirekt eine illegale Staatenfinanzierung betrieben.

Hr. Schäuble, mit dem gleichen Slogan, dass man die Schulden anderer Staaten nicht übernehmen möchte, haben Sie und die CDU die Wähler bereits 1998 verschaukelt!

Soll, soll, soll ... was nicht alles "soll" ...

Soll, soll, soll ... was nicht alles "soll", sagt der EU-Kommissionspräsident, Präsident des einzigen EU-Organs mit Gesetzesinitiativrecht! Das EU-Parl kann dann die Gesetzesvorlagen nur abnicken.

Wie kann es sein, dass sich die EU-Kommission das Recht nimmt, vorzugeben, welche Währung Europa verwenden soll, welche Flüchtlinge es legal/illegal aufnehmen soll, welche Mitgliedstaaten hinzukommen sollen, oder nicht?!

Das alles ist in keine Weise durch einen echt demokratischen Prozess legitimiert!
Wo bleibt der Widerspruch, die Opposition, die Kritik, die echte, demokratische Debatte?? --> Fehlanzeige!

Und dann wundert man sich immer noch, warum Großbritannien bei all diesem anti-demokratischen Theater nicht mehr mitmachen möchte?

Die Reaktion der europäischen Presse ist gespalten

Genau das ist das Problem.
Es gibt kaum noch Presse die sich auf wertneutrale Berichterstattung beschränkt.Es gibt fast nur noch Medien die manipulativ die Menschen mit gefilterten, einseitig geschönten oder alternativen Fakten zu beeinflussen versuchen. Das geht von "Indymedia" über "aljazeera" bis hin zu "Altermedia" und allen Nuancen dazwischen.
Die Journalisten verstehen sich stellenweise als politische Elite, neben den eigentlichen Politikern. Diese Journalisten wurden nie vom Volk gewählt, die Dauer ihrer "Legislaturperiode" hängt nur von der erreichten Auflagenstärke ab.
Bewertung, Abwertung, an den Twitter-Pranger stellen führt nur zur Radikalisierung - immerzu und überall.
Die Presse soll be-richten statt richten !

schöne Träume

Die EU ist ein zahnloser Tiger mit einer guten PR Abteilung. Und wozu dient die EU? Um Oettinger, Baroso, Juncker und anderen Kompetenten....ich meine....gut Vernetzten einen Job zu kreieren den sie sonst nicht hätten. In solchen Jobs ist schönreden und laut tröten Teil der Stellenbeschreibung. Problemlöser sind das keine. Ach ich hatte Herrn Dragi vergessen der unser Geld verteilt.

Es sei klar, "dass Länder erst in der Lage sein müssen..

.., auch mit einer stabilen, harten Währung, über die sie selber nicht mehr durch Abwertung entscheiden können, wirtschaftlich auszukommen. Wenn man das zu früh macht, hat man Probleme" - wie mit Griechenland in den letzten Jahren.

Politiker haben Griechenland aus politischen Gründen in den € gemogelt. Bei der Juncker-Rede riecht es wieder danach. In einem Rechtsstaat trägt man Verantwortung für seine Schuld und haftet dafür. Hier zahlen völlig Unbeteiligte die Zeche. Menschen die arbeiten, sparsam sind und für sich vorsorgen. Ihre Altersvorsorge, Renten, werden enteignet.

Ein Unding, dass so auch noch der Staatssäckel beim Schuldenmachen profitiert. BM Schäuble brüstet sich mit der Schwarzen Null, die EZB betreibt Staatsfinanzierung. Schuldenmacher sind die Profiteure und Helden, Sparer und Steuerzahler die Dummen.

Das ist nicht das was versprochen wurde. Nicht diese "EU"!
Eine Staatengemeinschaft, keine Schuldenunion, keine Haftung für Dritte!
Nur so und nicht anders!

um 10:38 von Thomas Wohlzufrieden

""Die wirtschaftlichen Vorraussetzungen für eine gemeinsame Währung aller Europäischen Länder wird es nie geben. Es wird bei einer "Vision" von Juncker bleiben.""

Es gab auch bei der € Einführung und Erweiterung keine Übereinstimmung der wirtschaftlichen Interessen.
Und was wurde gemacht?

Der € für alle bedeutet keiner kann mehr weg vom Club.
Das würde kein Land stemmen können gleichzeitig aus dem Club und der Währung aussteigen.

Ich bin mir sicher, politische Entscheidungen werden auch zukünftig gegen jegliche Vernunft getroffen nur um etwas zu erhalten was eine grundlegende Reform wenn nicht sogar einen wahren Neustart braucht.

Vereinte Gesamt-Europa?

Junckers Vorstellung von einem Gesamt-Europa ist wohl mehr ein Wunsch als nahe Realität. Andererseits, jedem dürfte, auch, wenn er nix von der Sache versteht, angesichts der Entwicklungen in Griechenland, EU-Ostländer klar sein, die weitere Aufnahme von Ländern kann so nicht mehr erfolgen. Da reicht auch die Währungsstabilität nicht, wie Schäuble das absolut richtig herausstellt. Hier geht es um ethnische, kulturelle, menschenrechtliche Haltungen, ohne die ein vernünftiges EU-Miteinander nicht möglich ist. Dass Staaten sich nur an die EU hängen, um Subventionen zu kassieren, wie vor allem die Ost-EU-Länder das praktizieren und nur Nehmerqualitäten haben, ist völlig indiskutabel. Da soll die EU anstelle einer Mitgliedschaft lieber Allianzabkommen machen. Die Juncker-EU kann, darf und soll es nicht geben, weil sie keinen Bestand haben wird. Die EU muss reformieren und sich von Idealen des Vorjahrhunderts verabschieden, und sich auf den neuen Zeitgeist einstellen; nur so gehts.

Presse zu Juncker:Zwischen "gut in Form" und "rosa Szenarien"

Sicher,"rosa Szenarien" enthält der Vorstoß von Juncker:Und das wiederspiegelt sich in der Presse.Vor allem wirtschaftsliberale Blätter sind entzückt.Mit der Erweiterung Euro-Zone würden auch die Vorteile für den deutschen Export steigen.Eine große Zone,frei von Wechselkursschwankungen.
Und dann erst seine taffe Befürwortung von CETA,TISA(Dienstleistungen)und JEFTA.In diesem Zusammenhang zeigt sich,ist von dem EU-Oberen auch nichts dazu gelernt worden(Schiedsgerichte,Geheimhaltung).

ich finde es gut

dass Herr Juncker ehrlich und deutlich seine Vision von Europa/ EU verkuendet.
Es ist auch gut, dass es so von TS veroeffentlicht wird.
Nun kann sich jeder selbst ueberlegen, ob er sich das Gleiche fuer seine Zukunft und die seiner Familie wuenscht.

Presse zu Juncker

Sich nur allein auf Leute in der EU zu stützen kann nur falsch sein. Es muss auch die Möglichkeit der Länder zur Eigenständigkeit geben. Was aber vom Anfang an falsch gestaltet wurde sind die Zahlen der Länder von z.B. realer Arbeitslosigkeit und die Staatsverschuldungen. Diese und andere Zahlen ,wurden dann dem Forderungskatalog angegleichen ! Und nun haben wir alle das Problem der völligen Überschuldung der Länder und jeder tut so,als wäre alles in guter Ordnung ! Und dann bitte Griechenland betrachten mit den nur 10 Millionen Einwohnern
und dann die Angst der Politik das die gesamte EU darüber zusammenbricht. Die Angst war nicht unbegündet aber zeigt , wie dünn das Eis ist auf dem wir stehen. Und trotz des Wissens passiert im Grunde nichts
bis auf die Tatschache das man weiter arme Länder aufnehmen möchte dabei sollte man erst mal die alten Länder richtig auf die Spur bringen.

Grundsätzlich richtige Gedanken

Die Vision von Juncker ist richtig. Auch die USA war wirtschaftlich sehr unterschiedlich entwickelt als sie geformt wurde. Und die USA besteht aus 50 Bundesstaaten mit eigener kulturellen Identität, weitgehender Selbstbestimmung und vielen Volksabstimmungen. Das muß der Weg sein. Mehr Demokratie auf europäischer Ebene. Meh Macht für Straßburg. Und nicht auf halbem Weg stehenbleibt. Der Bremser GB ist ja bald weg.

Der Fehler der EU..

war das immer weitere Aufnehmen von Staaten,die so unterschiedlich sind,dass sie in Geber-und Nehmerländer aufzuteilen sind.

Man hätte es bei den ersten 6-9 Staaten belassen sollen,ein sinnvolles Zusammengehen organisieren und vor allem die Völker fragen sollen,ob wir das alles so wollen..

Es ist für mich absolut

unverständlich, daß keiner sich mit der finanziellen Seite beschäftigt. Die EU besteht aus Geberländern und Nehmerländern. Ein großes Geberland fällt weg, aber zwei bettelarme Nehmerländer kommen hinzu. Dazu kommt noch die Ukraine. Nun wird Deutschland nachweislich auch immer ärmer, siehe Altersarmut, Kinderarmut. Wem will man denn für Junkers Pläne begeistern?

Mal weg vom Inhalt

Was nach seiner Rede geschah ist für mich wirklich bezeichnend für die EU.

Denn Worte sind billig.

Er hielt seine "Rede" vor dem Parlament.
Wie es in einem Parlament vorkommen kann, wurde darüber diskutiert.

Als ein Abgeordneter erklärte, dass der Euro eben nicht gänzlich eingeführt werden sollte, da es einfach zu grosse finanzielle und soziale und entwicklungstechnische Ausgangspositionen gibt - was machte Juncker?

Ganz EU Kommission?
Er hat dem Parlament seinen Willen mitgeteilt und seine Achtung vor dem Parlament demonstriert, indem er sich während der kritischen Kommentare bezüglich seiner Rede verzogen hat.

DAS ist EU!
Nicht Europa. Aber die EU.

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